(19)
(11) EP 3 226 722 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.01.2019  Patentblatt  2019/02

(21) Anmeldenummer: 15801861.4

(22) Anmeldetag:  30.11.2015
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 37/04(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2015/078087
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2016/087382 (09.06.2016 Gazette  2016/23)

(54)

BEISTELL-TISCH FÜR EINEN SONNENSCHIRM

SIDE TABLE FOR A SUN UMBRELLA

TABLE D'APPOINT POUR PARASOL


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 04.12.2014 CH 18782014

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.10.2017  Patentblatt  2017/41

(73) Patentinhaber: MP System GmbH
6430 Schwyz (CH)

(72) Erfinder:
  • MÜLLER, Gerhard
    6440 Brunnen (CH)
  • ABEGG, Hans Peter
    8143 Stallikon (CH)

(74) Vertreter: Felber, Josef 
Felber & Partner AG Dufourstrasse 116
8008 Zürich
8008 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
US-A- 6 082 269
US-B1- 6 189 458
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Diese Erfindung betrifft einen Beistell-Tisch für einen Sonnenschirm. Sonnenschirme werden oft im Garten, auf Terassen, in Freibädern und am Strand aufgestellt, wobei man dann im Schatten einen Liegestuhl oder einen bequemen Stuhl abstellt. Dabei fehlt oftmals eine Abstellmöglichkeit, etwa für Getränke und Gläser, Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, das Handy, Sonnencremes, Aschenbecher und andere Utensilien. Natürlich kann mit einem Beistell-Tischchen Abhilfe geschaffen werden. Doch dies ist ein zusätzliches Objekt, welches dann aufgestellt und wieder weggeräumt werden muss und Platz in Anspruch nimmt. Eleganter wäre es, einen Beistell-Tisch zu haben, der Teil des Sonnenschirms ist und einfach mit diesem aufstellbar wäre. Aus US 6 082 269 A (PADBERG) ist ein Beistelltisch zu einem Sonnenschirm bekannt. Dieser besteht aus einer Tischplatte (25) mit dran befestigter zentraler Aufsetzmuffe (26) zum passgenauen Überstülpen über die Mündung eines Ständer- oder Sockelrohrs (15) eines Sonnenschirmständers. Die Aufsetzmuffe (26) weist hierzu einen nach innen auskragenden Rand zur Auflage auf der Mündung des Ständer- oder Sockelrohrs (15) des Schirmständers auf. Der Schirmständer ist durch diese Aufsetzmuffe (26) hindurch in das Ständer- und Sockelrohr (15) einsteckbar. US 6 189 458 B1 (RIVERA) zeigt ebenfalls einen Beistelltisch zu einem Sonnenschirm. Dieser Beistelltisch weist ein eigenes, zusammenklappbares Gestell aus Vierkant-Rohren auf. Ein Vierkantrohr ragt nach dem Aufklappen des Gestells senkrecht nach oben und auf dessen Ende kann der Beistelltisch mit einem auf seiner Unterseite befestigten, nach unten ragenden grösseren Vierkantrohr aufgesetzt werden. Der Tisch weist ein zentrales Loch (20) auf, durch welches von oben die Schirmstange eines Sonnenschirms einsteckbar ist und dann im vertikalen Vierkantohr des zusammenklappbaren Gestells steckt. Als Besonderheit ist das Gestell am Rahmen eines Anhänger-Zughakens eines Fahrzeuges befestigbar. Damit kann es am Wagenheck rasch aufgeklappt und fixiert werden, und der Tisch kann drauf gesteckt und der Sonnenschirm eingesteckt werden. Wünschbar wäre aber eine Konstruktion, welche einen möglichst kompakten, einfach konstruierten und rasch montierbaren Beistelltisch an einem Sonnenschirmständer schafft, mit wesentlich erhöhter Stabilität der auf das Sockelrohr aufsetzbaren Tischplatte, sodass eine wackelfreie Tischfläche geboten würde, die auch mehrere volle Flaschen ohne Weiteres tragen könnte, auch wenn diese bloss auf der einen Tischseite abgestellt werden.

    [0002] Die Aufgabe dieser Erfindung ist es deshalb, einen solchen Beistell-Tisch mit verbesserter Stabilität zu schaffen, welcher kompakt, einfach konstruiert und rasch mit dem Sonnenschirm aufstellbar und wieder abräumbar ist.

    [0003] Diese Aufgabe wird gelöst von einem Beistell-Tisch, bestehend aus einer Tischplatte mit zentraler Aufsetzmuffe zum passgenauen Überstülpen über die Mündung eines Ständer- oder Sockelrohrs eines Sonnenschirmständers, wobei die Aufsetzmuffe hierzu einen nach innen auskragenden Rand zur Auflage auf der Mündung des Ständer- oder Sockelrohrs des Schirmständers aufweist und der Schirmständer durch die Aufsetzmuffe hindurch in das Ständer- und Sockelrohr einsteckbar ist, und der sich dadurch auszeichnet, dass eine Einstückhülse vorhanden ist, mit nach aussen auskragendem Rand an ihrem einen Ende, und mit einem Aussendurchmesser, der ein Einstecken in das Ständerrohr eines Sonnenschirmständers erlaubt, sowie die zugehörige Aufsetzmuffe mit grösserem Innendurchmesser als der Aussendurchmesser der Einsteckhülse ausgeführt ist, mit an einem Ende nach innen auskragendem Rand zur Auflage auf dem nach aussen auskragenden Rand der Einsteckhülse, wobei die Aufsetzmuffe aussen einen rundum laufenden, radial abstehenden Kreisring aufweist, auf welchen eine zugehörige Tischplatte mit einem Loch aufsetzbar ist, wobei das Loch von der Grösse des Aussendurchmessers der Aufsetzmuffe ist.

    [0004] Dieser Beistell-Tisch und seine Bestandteile werden in den Zeichnungen anhand von verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt und nachfolgend beschrieben und ihre Funktion und ihr Einsatz wird erklärt.

    [0005] Es zeigt:
    Figur 1
    : Einen Beistelltisch aus einer Tischplatte mit zentraler Aufsetzmuffe;
    Figur 2
    : Einen Beistelltisch mit separater Aufsetzmuffe zum Aufstecken auf ein Ständerrohr und hernach Aufsetzen einer Tischplatte;
    Figur 3
    : Eine Einsatzhülse für eine noch stabilere Konstruktion;
    Figur 4
    : Eine Einsatzhülse mit Längsschlitz;
    Figur 5
    : Eine Aufsetzmuffe;
    Figur 6
    : Eine Tischplatte mit Loch;
    Figur 7
    : Das Zusammensetzen dieser Elemente nach Figur 3 bis 6 anhand einer Explosionszeichnung;
    Figur 8
    : Die zusammengesetzten Teile in einem Längsschnitt durch das Ständerrohr des Sonnenschirms;
    Figur 9
    : Den Beistelltisch auf dem Ständerrohr;
    Figur 10
    : Den Beistelltisch am fertig aufgestellten Sonnenschirm.


    [0006] In der einfachsten, einteiligen Ausführung besteht der Beistell-Tisch wie in Figur 1 gezeigt aus einer Tischplatte 9 mit zentraler Aufsetzmuffe 5 zum Überstülpen über die Mündung eines Ständer- oder Sockelrohrs 11 eines Sonnenschirmständers. Die Aufsetzmuffe 5 weist hierzu einen nach innen auskragenden Rand 7 zur Auflage auf dem Mündungsrand 19 des Ständer- oder Sockelrohrs 11 des Schirmständers auf. Der Innendurchmesser der Aufsetzmuffe 5 muss genau auf den Aussendurchmesser des Ständer- oder Sockelrohrs 11 passen, sodass eine hinreichende Stabilität geschaffen ist und ein wackelfreier Tisch entsteht.

    [0007] Die Figur 2 zeigt zweiteilige Ausführung dieses Beistelltisches. Er besteht aus einer separaten Aufsteckmuffe 5, die einen Innendurchmesser aufweist, welcher dem Aussendurchmesser eines Ständerrohrs 11 eines Sonnenschirms entspricht, sodass diese Aufsteckmuffe 5 über das Ständerrohr 11 gesteckt werden kann. Die Aufsteckmuffe 5 weist einen nach innen auskragenden Rand 7 oder in ihrem Innern eine hier nicht gezeigte, nach innen ragende Auskragung auf, sodass sie auf dem oberen Mündungsrand 19 des Ständer- oder Sockelrohrs 11 aufliegt. Im gezeigten Beispiel bildet die Aufsteckmuffe 5 am oberen Mündungsrand einen nach innen auskragenden Rand 7. Wenn sie über ein Ständer- oder Sockelrohr 11 gestülpt wird, so liegt dieser auskragende Rand 7 an der Mündung des Ständerrohrs 11. Die Auskragung bildet im gezeigten Beispiel einen Kreisring 8. Über die Aufsteckmuffe 5 kann eine Tischplatte 9 mit zentralem Loch 10 gestülpt werden, sodass sie auf dem Kreisring 8 aufliegt. Das zentrale Loch 10 weist einen Innendurchmesser auf, sodass das Loch 10 satt an der Aussenseite der Aufsteckmuffe 5 anliegt und die Tischplatte 9 somit eng geführt ist und satt auf dem Kreisring 8 aufliegt. Damit ist die Tischplatte 9 stabil am Ständerrohr 11 gehalten.

    [0008] Die Figur 3 zeigt eine Einsatzhülse 1 für eine Ausführung des Beistelltisches mit noch besserer Stabilität. Diese Einsatzhülse 1 wird vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt, aber auch eine Metall-Hülse kann sich eignen. Sie bildet einen Rohrabschnitt 2 mit oben nach aussen auskragendem Rand 3, der also die Hülse in radialer Richtung einzig nach aussen überragt, am besten bloss soweit, dass sein äusserer Rand mit der Aussenwand des Ständer- oder Sockelrohrs 11 bündig abschliesst. Diese Einsatzhülse 1 ist auf das Mass eines Ständer- oder Sockelrohrs eines Schirmständers abgestimmt und passt in dieses hinein. Sie wird einfach von oben in das offene Ständer- oder Sockelrohr eingesteckt und ihr auskragender Rand überdeckt dann die Ständer- oder Sockelrohrmündung nach aussen hin und bildet eine Auflagefläche für eine Aufsetzmuffe.

    [0009] Die in Figur 4 gezeigte Einsatzhülse 1 ist mit einem Schlitz 4 über einen Teil ihrer Länge ausgestattet. Dies erlaubt es, die Hülse 1 im Ständer- oder Sockelrohr 11 besser um die Schirmstange 13 zu klemmen, weil sie dank des Schlitzes 4 etwas nachgeben kann bzw. zusammengequetscht werden kann. Je nach Materialwahl kann dieses Zusammendrücken elastisch oder inelastisch erfolgen. Es brauchen dann nicht gesonderte Einsatzhülsen 1 für alle möglichen Sockelrohrdurchmesser hergestellt zu werden.

    [0010] Die Figur 5 zeigt die zugehörige Aufsetzmuffe 5. Sie bildet einen Rohrabschnitt 6 mit einem Innendurchmesser, der knapp grösser ist als der Aussendurchmesser des auskragenden Randes 3 der Einsatzhülse 1 wie in Figur 1 und 2 gezeigt, sodass diese Aufsetzmuffe 5 von oben über die Einsatzhülse 1 gestülpt werden kann. Etwa in ihrer Mitte steht eine Auskragung 8 radial ab, einige Zentimeter weit, zum Beispiel 5cm bis 10cm. Am oberen Ende weist der Rohrabschnitt 6 einen nach innen auskragenden Rand 7 auf, der mit seiner Unterseite auf die obere Abschlussfläche des Randes 3 der Einsatzhülse 1 zu liegen kommt, wenn die Aufsteckmuffe 5 von oben über die Einsatzhülse 1 gestülpt wird. Sie hängt fortan an der Einsatzhülse 1.

    [0011] Die Figur 6 zeigt die zugehörige Tischplatte 9, die ein zentrales Loch 10 aufweist, dessen Innendurchmesser knapp grösser ist als jener des Rohrabschnitts 6 der Aufsteckmuffe 5, sodass die Tischplatte 9 von oben über die Aufsetzmuffe 5 gestülpt werden kann. Diese Tischplatte kann eine Glasplatte sein. Sie kann indessen auch aus einem Naturstein, einem Kunststein, aus Kunststoff oder aus Holz gefertigt sein.

    [0012] Die Figur 7 zeigt wie dieser Beistelltisch zusammengesetzt wird, um als Beistelltisch eines Sonnenschirms zu funktionieren. Zunächst wird die Einsetzhülse 1 von oben in das Sockelrohr 11 eines Schirmständers mit Sockel eingesteckt. Dann wird die Aufsetzmuffe 5 über die Einsatzhülse 1 gestülpt, sodass sie mit ihrem oberen, nach innen auskragenden Rand 7 auf dem oberen, nach aussen auskragenden Rand 3 der Einsatzhülse 1 aufliegt. Dann liegt ihre Innenwand satt an der Aussenwand des Ständer- oder Sockelrohrs 11 an und gewährleistet ihren satten und stabilen Sitz an diesem Ständer- oder Sockelrohr 11. Dann wird die Tischplatte 9 über den oberen Rohrabschnitt 6 der Aufsetzmuffe 5 gesteckt, sodass sie auf der Auskragung 8 aufliegt. Bedarfswiese kann der obere Rohrabschnitt 6 der Aufsetzmuffe 5 mit einem Aussengewinde ausgestattet sein, und eine Sicherungsmutter kann dann von oben aufgeschraubt werden, sodass diese Sicherungsmuffe die Tischplatte 9 rund um ihren Lochrand auf die Auskragung 8 drückt und die Stabilität der Tischplatte 9 auf ihrer Auflagefläche erhöht. Am Schluss wird noch die Schirmstange in die Einsteckhülse 1 und in das Ständer- oder Sockelrohr 11 eingesteckt und mittels einer oder mehrerer radialer Spannschrauben gesichert.

    [0013] Die Figur 8 zeigt die ganze Konstruktion in einem Schnitt längs der zentralen Achse 12 des Ständer- oder Sockelrohrs 11. In das Ständer- oder Sockelrohr 11 ist die Einsteckhülse 1 eingesteckt und sie liegt mit ihrem oberen auskragenden Rand auf der Mündung des Sockelrohrs 11 auf und ihr Rand 3 schliesst mit der Aussenseite des Sockelrohrs 11 bündig ab. Eine radiale Schraube 15 mit Spanngriff 16 drückt beim Spannen auf die Einsatzhülse 1 und dank ihres Schlitzes kann sie etwas zusammengequetscht werden, sodass sie die innenliegende Schirmstange 13 sicher einklemmt. Auf diese Einsteckhülse 1 ist die Aufsteckmuffe 5 gestülpt und ihr nach innen auskragender Rand 7 liegt auf dem Rand 3 der Einsteckhülse 1 auf. Die Aufsteckmuffe 5 liegt satt an der Aussenseite des Sockelrohrs 11 an. Über die Aufsteckmuffe 5 ist die Tischplatte 9 mit ihrem zentralen Loch 10 gesteckt, bis die Tischplatte 9 auf dem nach aussen auskragenden Kreisring 8 an der Aufsteckmuffe 5 aufliegt. Damit ist die Tischplatte 9 stabil gehalten, weil die Masse exakt aufeinander abgestimmt sind. Das Loch 10 ist so bemessen, dass die Tischplatte 9 knapp über den oberen Rohrabschnitt 6 der Aufsteckmuffe 5 gleitet und die Tischplatte 9 ruht auf einem hinreichend breiten Kreisring 8. Um die Stabilität weiter zu erhöhen, kann wie hier gezeigt eine Schraubenmutter 14 von oben über die Aufsteckmuffe 5 geschraubt sein, wozu dann die Aufsteckmuffe 5 mit einem Aussengewinde 17 ausgerüstet ist. In diesem Fall wird die Tischplatte 9 fest mit dem Kreisring 8 verspannt, auf dem sie satt aufliegt. Schliesslich wird von oben die Schirmstange 13 eingesteckt und unten am Sockelrohr 11 in herkömmlicher Manier mit demselben verspannt.

    [0014] Die Figur 9 zeigt die ganze Konstruktion in einer perspektivischen Ansicht. Am Sockelrohr 11 wird die von oben eingesteckte Schirmstange 13 mittels einer oder mehrerer radialer Schrauben 15 gesichert und verspannt, wobei diese Schrauben 15 vorteilhaft mit einem Spannhebel 16 ausgerüstet sind. Man erkennt unten eine Spannschraube 15 mit Spannhebel 16 für das Einklemmen der Schirmstange 13 auf der gewünschten und gewählten Höhe des Schirmes, und weiter oben eine weitere Schraube 15 mit Spannhebel 16 zum anschliessenden Festklemmen der Einsatzhülse 1. Über die Einsteckhülse 1 ist die Aufsteckmuffe 5 mit ihrem nach aussen auskragenden Kreisring 8 übergestülpt, auf dem die von oben aufgesteckte Tischplatte 9 ruht. Diese ist im gezeigten Beispiel mit einer Schraubenmutter 14 gesichert und verspannt, welche über das Aussengewinde 17 an der Aufsteckmuffe 5 geschraubt ist. Sie sorgt für einen hochstabilen Passsitz, sodass ohne weiteres mehrere volle Getränkeflaschen auch auf dem äusseren Randbereich der Tischplatte 9 abgestellt werden können.

    [0015] Die Figur 10 zeigt einen ganzen Sonnenschirm mit diesem Beistelltisch an ihm montiert, mit Sockel 18, Sockelrohr 11 und Spannschraube 15 mit Spannhebel 16 an diesem Ständer- oder Sockelrohr 11. Auf dem Ständer- oder Sockelrohr 11 ruhen die weiteren Elemente, zuinnerst die Einsteckhülse 1, dann die Aufsteckmuffe 5 und darauf die Tischplatte 9 des Beistelltisches. Wenn die Tischplatte 9 in dieser Weise bloss aufgesetzt ist, so bietet sie den Vorteil, dass sie drehbar ist. Wenn man also neben dem Sonnenschirm auf einem Liegestuhl liegt, und den auf der gegenüber liegenden Seite der Tischplatte 9 abgestellten Gegenstand benötigt, so kann man die Tischplatte 9 mit Leichtigkeit drehen, und der Gegenstand wird in Griffnähe gebracht. Wenn die Tischplatte 9 zusätzlich mit einer Schraubenmutter 14 (Figur 9) gesichert wird, ist die Tischplatte 9 nicht mehr drehbar, es sei denn, sie weise ein Drehlager in Form eines Gleit- oder Roll-Lagers am Innenrand ihres zentralen Loches 10 auf. In diesem Fall wird nur dieses Drehlager mit der Schraubenmutter verspannt und die Tischplatte 9 bleibt drehbar. Die Tischplatte 9 kann kreisrund sein, muss aber nicht. Auch andere Formen, etwa ovale, viereckige, fünf- oder mehreckige sind ausführbar. Als geeignetes Material für die Tischplatte bieten sich an: Glas, Naturstein, Kunststein, Kunststoff, Holz oder Aluminium. Am Schluss wird die Schirmstange 13 durch die Einsteckhülse in das Ständer- oder Sockelrohr 11 eingesteckt und der Schirm 16 wird aufgespannt.


    Ansprüche

    1. Beistell-Tisch, bestehend aus einer Tischplatte mit zentraler Aufsetzmuffe (5) zum passgenauen Überstülpen über die Mündung eines Ständer- oder Sockelrohrs (11) eines Sonnenschirmständers, wobei die Aufsetzmuffe (5) hierzu einen nach innen auskragenden Rand (7) zur Auflage auf der Mündung des Ständer- oder Sockelrohrs (11) des Schirmständers aufweist und der Schirmständer durch die Aufsetzmuffe (5) hindurch in das Ständer- und Sockelrohr (11) einsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einstückhülse (1) vorhanden ist, mit nach aussen auskragendem Rand (3) an ihrem einen Ende, und mit einem Aussendurchmesser, der ein Einstecken in das Ständerrohr (11) eines Sonnenschirmständers erlaubt, sowie dass die zugehörige Aufsetzmuffe (5) mit grösserem Innendurchmesser als der Aussendurchmesser der Einsteckhülse (1) ausgeführt ist, mit an einem Ende nach innen auskragendem Rand (7) zur Auflage auf dem nach aussen auskragenden Rand (3) der Einsteckhülse (1), wobei die Aufsetzmuffe (5) aussen einen rundum laufenden, radial abstehenden Kreisring (8) aufweist, auf welchen eine zugehörige Tischplatte (9) mit einem Loch (10) aufsetzbar ist, wobei das Loch (10) von der Grösse des Aussendurchmessers der Aufsetzmuffe (5) ist.
     
    2. Beistell-Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteckhülse (1) über ihre ganze Länge einen durchgehenden Schlitz (4) von wenigstens 1mm Breite aufweist.
     
    3. Beistell-Tisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteckhülse (1) in das Sockelrohr (11) eines Sonnenschirmständers einsteckbar ist, wobei ihr radial nach aussen auskragender Rand (3) auf dem oberen Ende des Sockelrohres (11) ruht.
     
    4. Beistell-Tisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schirmstange (13) im Ständer- oder Sockelrohr (11) mittels einer oder mehrerer radialer durch das Ständer- oder Sockelrohr (11) führender Schrauben (15) mit Spannhebel (16) festklemmbar ist.
     
    5. Beistell-Tisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteckhülse (1) mittels eines oder mehrerer radial durch das Ständer- oder Sockelrohr (11) führender Schrauben (15) mit je einem Spannhebel (16) festklemmbar ist.
     
    6. Beistell-Tisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (9) mit einer Spannmutter (14) mit der Aufsteckmuffe (5) verspannbar ist.
     
    7. Beistell-Tisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (9) an ihrem zentralen Loch (10) ein Gleitlager aufweist, dessen Innendurchmesser dem Aussendurchmesser der Aufsteckmuffe (5) entspricht, sodass das Gleitlager von einer Schraubenmutter (14) an der Aufsteckmuffe (5) mit dem auskragenden Kreisring (8) an der Aufsteckmuffe (5) verspannbar ist.
     
    8. Beistell-Tisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte kreisrund ist und aus Glas gefertigt ist.
     
    9. Beistell-Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte kreisrund ist und aus Stein gefertigt ist.
     
    10. Beistell-Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte kreisrund ist und aus Kunststoff gefertigt ist.
     
    11. Beistell-Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte kreisrund ist und aus Holz gefertigt ist.
     
    12. Beistell-Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte kreisrund ist und aus Aluminium gefertigt ist.
     


    Claims

    1. Side table, consisting of a table top with central socket (5) for precisely fitting overlapping over the mouth of a stand or base tube (11) of a sunshade umbrella stand, the collar (5) having an inwardly projecting edge (7) for support on the mouth of the stand or base tube (11) of the umbrella stand and the umbrella stand being insertable through the collar (5) into the stand and base tube (11), characterized in that an insertion sleeve (1) is provided, with outwardly projecting edge (3) at one end thereof, and with an outer diameter, which allows insertion into the stand tube (11) of a sunshade umbrella stand, and in that the associated socket (5) is designed with a larger inner diameter than the outer diameter of the insertion sleeve (1), with an edge (7) projecting inwards at one end for support on the outwardly projecting edge (3) of the sleeve (1), wherein the socket (5) has an outer circumferential, radially projecting circular ring (8) on which an associated table top (9) with a hole (10) can be placed, wherein the hole (10) is of the size of the outer diameter of the socket (5).
     
    2. Side table according to claim 1, characterized in that the insertion sleeve (1) has a continuous slot (4) of at least 1 mm width over its entire length.
     
    3. Side table according to one of the preceding claims, characterized in that the insertion sleeve (1) can be inserted into the base tube (11) of a sunshade umbrella stand, its radially outwardly projecting edge (3) resting on the upper end of the base tube (11).
     
    4. Side table according to one of the preceding claims, characterized in that the umbrella rod (13) can be clamped in the stand or base tube (11) by means of one or more radial screws (15) with clamping lever (16) leading through the stand or base tube (11).
     
    5. Side table according to one of the preceding claims, characterized in that the insertion sleeve (1) can be clamped by means of one or more screws (15) leading radially through the upright or base tube (11) with one clamping lever (16) each.
     
    6. Side table according to one of the preceding claims, characterized in that the table top (9) can be clamped with a clamping nut (14) with the slip-on sleeve (5).
     
    7. Side table according to one of the preceding claims, characterized in that the table top (9) has a slide bearing at its central hole (10), the inner diameter of which corresponds to the outer diameter of the slip-on sleeve (5), so that the slide bearing can be clamped by a screw nut (14) on the slip-on sleeve (5) with the projecting circular ring (8) on the slip-on sleeve (5).
     
    8. Side table according to one of the preceding requirements, characterized in that the table top is circular and made of glass.
     
    9. Side table according to one of claims 1 to 8, characterized in that the table top is circular and made of stone.
     
    10. Side table according to one of claims 1 to 8, characterized in that the table top is circular and is made of plastic.
     
    11. Side table according to one of claims 1 to 8, characterized in that the table top is circular and is made of wood.
     
    12. Side table according to one of claims 1 to 8, characterized in that the table top is circular and is made of aluminium.
     


    Revendications

    1. Table d'appoint comprenant un plateau pourvu d'un manchon de montage central (5) destiné à venir s'emboutir parfaitement sur l'embouchure d'un tube de support ou d'embase (11) d'un support de parasol, le manchon de montage (5) comportant pour cela un bord (7) saillant vers l'intérieur et destiné à venir en appui sur l'embouchure du tube de support ou d'embase (11) du support de parasol, et le support de parasol pouvant être inséré dans le tube de support ou d'embase (11) à travers le manchon de montage (5), caractérisé en ce qu'il est prévu un manchon d'insertion (1) pourvu d'un bord (3) saillant vers l'extérieur à une de ses extrémités et présentant un diamètre extérieur qui permet l'insertion dans le tube de support (11) d'un support de parasol et en ce que le manchon de montage associé (5) est conçu avec un diamètre intérieur supérieur au diamètre extérieur du manchon d'insertion (1), un bord (7) saillant vers l'intérieur étant prévu à une extrémité pour venir en appui sur le bord (3), saillant vers l'extérieur, du manchon d'insertion (1), le manchon de montage (5) comportant à l'extérieur un anneau circulaire périphérique saillant radialement sur lequel peut être monté un plateau de table associé (9) muni d'un trou (10), le trou (10) étant de la dimension du diamètre extérieur du manchon de montage (5).
     
    2. Table d'appoint selon la revendication 1, caractérisée en ce que le manchon d'insertion (1) comporte sur toute sa longueur une fente continue (4) d'au moins 1 mm de largeur.
     
    3. Table d'appoint selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le manchon d'insertion (1) peut être inséré dans le tube d'embase (11) d'un support de parasol, son bord (3) saillant radialement vers l'extérieur reposant sur l'extrémité supérieure du tube d'embase (11).
     
    4. Table d'appoint selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le mât de parasol (13) peut être serré dans le tube de support ou d'embase (11) au moyen d'au moins une vis radiale (15) passant à travers le tube de support ou d'embase (11) et pourvue d'un levier de serrage (16).
     
    5. Table d'appoint selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le manchon d'insertion (1) peut être serré au moyen d'au moins une vis (15) passant radialement à travers le tube de support ou d'embase (11) et pourvue d'un levier de serrage (16).
     
    6. Table d'appoint selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le plateau de table (9) peut être serré au moyen d'un écrou de serrage (14) pourvu du manchon de montage (5).
     
    7. Table d'appoint selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le plateau de table (9) comporte au niveau de son trou central (10) un palier lisse dont le diamètre intérieur correspond au diamètre extérieur du manchon de montage (5) de sorte que le palier lisse peut être serré par un écrou (14) sur le manchon de montage (5) avec l'anneau circulaire saillant (8) sur le manchon de montage (5).
     
    8. Table d'appoint selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le plateau de table est circulaire et est en verre.
     
    9. Table d'appoint selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le plateau de table est circulaire et est en pierre.
     
    10. Table d'appoint selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le plateau de table est circulaire et est en matière plastique.
     
    11. Table d'appoint selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le plateau de table est circulaire et est en bois.
     
    12. Table d'appoint selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le plateau de table est circulaire et est en aluminium.
     




    Zeichnung





























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente