[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wäschepflegegerät mit einer Programmauswahleinrichtung.
[0002] Während eines Wäschepflegeprozesses in einem Wäschepflegegerät, wie z.B. einer Waschmaschine
oder einem Wäschetrockner, wird die zu pflegende Wäsche gereinigt oder getrocknet.
Stark verschmutzte Wäsche kann unangenehm riechende Geruchsstoffe enthalten, die olfaktorisch
wahrgenommenen Stoffen entsprechen, also Stoffen, die durch den Riechsinn wahrgenommen
werden können und die bei der Wahrnehmung einen unangenehmen Eindruck hinterlassen.
Zur Beseitigung von unangenehm riechenden Geruchsstoffen während des Wäschepflegeprozesses
können beispielsweise verschiedene Chemikalien, wie z.B. Ozon, der Wäsche zugeführt
werden, um unangenehm riechende Geruchsstoffe zu deaktivieren.
[0003] In
DE 10 2012 209 211 A1 ist ein wasserführendes Haushaltsgerät mit einer Verneblereinrichtung zum Vernebeln
von Wasser in einem Wassertank und mit einem Behandlungsgasgenerator zum Erzeugen
von Behandlungsgas beschrieben.
[0007] Es ist die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, ein Wäschepflegegerät anzugeben,
bei dem ein vorteilhafter Wäschepflegeprozess durchgeführt werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird durch Gegenstände mit den Merkmalen nach dem unabhängigen Anspruch
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Figuren,
der Beschreibung und der abhängigen Ansprüche.
[0009] Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe durch ein Wäschepflegegerät mit
einer Waschtrommel zur Aufnahme von Wäsche, einem Laugenbehälter zur Aufnahme der
Waschtrommel, einem ersten Zuführelement zum Zuführen von Wassernebel in den Laugenbehälter,
einem zweiten Zuführelement zum Zuführen von Ozon in den Laugenbehälter, und einem
dritten Zuführelement zum Zuführen eines Zusatzstoffs in den Laugenbehälter gelöst,
wobei das Wäschepflegegerät eine Programmauswahleinrichtung zur Auswahl einer Mehrzahl
von anwählbaren Wäschepflegeprogrammen umfasst, wobei die Mehrzahl der anwählbaren
Wäschepflegeprogramme einen ersten anwählbaren Wäschepflegegang umfasst, in welchem
ausschließlich eines der Zuführelemente aktivierbar ist, und wobei das Wäschepflegegerät
eine Wäschepflegegangsteuerung zum Ausführen des angewählten ersten Wäschepflegeganges
umfasst.
[0010] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die spezifische Aktivierung
von ausschließlich einem der Zuführelemente während des ersten anwählbaren Wäschepflegegangs
eine vorteilhafte Steuerung des Wäschepflegegeräts in Abhängigkeit der von dem Nutzer
des Wäschepflegegeräts gewünschten Wäschepflegesituation ermöglich wird.
[0011] Bei einer schwachen Verschmutzung der zu pflegenden Wäsche und keiner starken Geruchsbelastung
der Wäsche kann beispielsweise ausschließlich das erste Zuführelement aktiviert werden,
um Wassernebel dem Laugenbehälter zuzuführen. Der Wassernebel wird zur Befeuchtung
der Wäsche verwendet und kann wasserlösliche Verschmutzungen ohne die Zugabe von Waschmittel
entfernen. Hierdurch kann bei der Wäschepflege auf einen vollständigen Wäschepflegegang
einschließlich der Zugabe von Waschmittel verzichtet werden, wodurch eine Ressourcen-schonende
Wäschepflege ermöglicht wird.
[0012] Bei einer Geruchsbelastung der zu pflegenden Wäsche und keiner Verschmutzung der
Wäsche kann beispielsweise ausschließlich das zweite Zuführelement aktiviert werden,
um Ozon dem Laugenbehälter zuzuführen. Durch die Zuführung von Ozon kann eine wirksame
Geruchsreduktion der zu reinigenden Wäsche in dem Wäschepflegegerät erreicht werden.
Die Behandlung der zu pflegenden Wäsche mit Ozon hat sich bei der Deaktivierung von
geruchsaktiven Stoffen als vorteilhaft erwiesen. Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel
und vermag Geruchsstoffe zu oxidieren und damit zu deaktivieren, wodurch eine wirksame
Geruchsreduktion der Wäsche erreicht wird. Durch die Oxidation von unangenehm riechenden
Geruchsstoffen werden die Geruchsstoffe deaktiviert und können nicht mehr durch den
Menschen wahrgenommen werden. Dadurch verlieren die Geruchsstoffe ihre unangenehm
riechenden Eigenschaften.
[0013] Bei keiner Verschmutzung und keiner Geruchsbelastung der zu pflegenden Wäsche kann
beispielsweise ausschließlich das dritte Zuführelement aktiviert werden, um den Zusatzstoff
dem Laugenbehälter zuzuführen. Der Zusatzstoff ist jede Art von Stoff, der durch den
Nutzer des Wäschepflegegeräts zusätzlich zu dem Hauptpflegemittel zugegeben wird.
Bei einem Waschvorgang hat das vom Nutzer zugegebene Waschmittel, als Hauptpflegemittel,
die Wirkung eine wirksame Reinigung der zu pflegenden Wäsche sicherzustellen. Das
Hauptpflegemittel wird dazu meist in die Einspülschale gegeben und kann durch zugeführtes
Wasser gelöst werden, um Waschlauge zu erhalten, welche für den Waschpflegeprozess
genutzt wird. Der durch das dritte Zuführelement zugeführte Zusatzstoff entspricht
nicht dem Hauptpflegemittel, also nicht dem Waschmittel, sondern ist ein Stoff, der
vom Nutzer zusätzlich zu dem Waschmittel während des Wäschepflegeprozesses zugegeben
wird, um einen oder mehrere weitere Effekte zu erzielen. Der Zusatzstoff kann z.B.
verschiedene Aroma- oder Duftstoffe umfassen, damit die Wäsche nach dem Wäschepflegeprozess
ein für den Nutzer des Wäschepflegegeräts angenehmen Geruch aufweist. Der Duftstoff
kann ein flüssiger oder ein gasförmiger Duftstoff sein, wie z.B. ein Lavendelaroma
oder andere Aromastoffe. Der Zusatzstoff kann weitere Stoffe, wie z.B. ein Imprägnierungsmittel,
umfassen, um eine Imprägnierung von Wäschestücken zu erreichen. Der Zusatzstoff kann
ein Bleich-, Desinfektions-, Färbe-, oder Beschichtungsmittel, oder jegliche weitere
Art von Stoff umfassen, der zusätzlich zu dem Hauptpflegemittel während des Wäschepflegeprozesses
zugegeben wird. Somit kann wenn bei einer ausschließlichen Zugabe des Zusatzstoffes
nur das dritte Zuführelement aktiviert wird, auf einen vollständigen Wäschepflegegang
einschließlich der Zugabe von Waschmittel verzichtet werden, wodurch eine Ressourcen-schonende
Zugabe des Zusatzstoffes ermöglicht wird.
[0014] Aus diesem Grund hat sich die Programmsteuerung zur Auswahl eines ersten anwählbaren
Wäschepflegegangs als vorteilhaft erweisen, da nur ein bestimmtes für die vorliegende
Wäschepflegesituation benötigtes Zuführelement aktiviert wird.
[0015] Somit kann der Energieverbrauch, der Wasserverbrauch, und der Waschmittelverbrauch
des Wäschepflegegeräts reduziert werden, da oftmals auf einen vollständigen Wäschepflegeprozess
verzichtet werden kann, und z.B. auf die Zugabe von Wasser gegebenenfalls vollständig
verzichtet werden kann. Zudem reduziert sich durch die Verkürzung der Dauer des Wäschepflegeprozesses
die mechanische Abnutzung der Wäsche in dem Wäschepflegegerät, wodurch die zu reinigende
Wäsche länger durch den Nutzer getragen werden kann.
[0016] Eine entsprechende Behandlung der zu pflegenden Wäsche mit Wassernebel, Ozon oder
Zusatzstoff kann vor, während oder nach einem herkömmlichen Wäschepflegeprozess mit
feuchter oder trockener Wäsche in der Waschtrommel durchgeführt werden.
[0017] Unter einem Wäschepflegegerät wird ein Gerät verstanden, welches zur Wäschepflege
eingesetzt wird, wie z.B. eine Waschmaschine, oder ein Wäschetrockner. Insbesondere
wird unter solch einem Wäschepflegegerät ein Haushaltswäschepflegegerät verstanden.
Also ein Wäschepflegegerät, welches im Rahmen der Haushaltsführung verwendet wird,
und mit dem Wäsche in haushaltsüblichen Mengen behandelt wird.
[0018] Gemäß der Erfindung ist das erste Zuführelement ausgebildet, den Wassernebel zu erzeugen.
[0019] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Erzeugung von Wassernebel
durch das erste Zuführelement, der Wassernebel spezifisch an dem Zeitpunkt erzeugt
und dem Laugenbehälter zugeführt wird, an dem er benötigt wird. Das erste Zuführelement
kann auch deaktiviert werden, wenn kein Wassernebel benötigt wird. Zur Erzeugung des
Wassernebels kann z.B. eine Ultraschallerzeugungseinrichtung mit z.B. einem Piezo-Kristall
verwendet werden.
[0020] Gemäß der Erfindung ist das zweite Zuführelement ausgebildet, das Ozon zu erzeugen.
[0021] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Erzeugung von Ozon durch
das zweite Zuführelement, das Ozon spezifisch an dem Zeitpunkt erzeugt und dem Laugenbehälter
zugeführt wird, an dem es benötigt wird. Das zweite Zuführelement kann deaktiviert
werden, wenn kein Ozon benötigt wird. Da Ozon eine geringe Halbwertszeit hat, und
sich bei Raumtemperatur in Luft sehr schnell zersetzt, ist eine Speicherung von Ozon,
z.B. in einer Kartusche nicht vorteilhaft. Zur Erzeugung von Ozon kann das zweite
Zuführelement einen Ozongenerator umfassen.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist das dritte
Zuführelement ausgebildet, als Zusatzstoff einen Duftstoff, einen Imprägnierstoff,
einen Färbestoff, einen Beschichtungsstoff oder eine Mischung der vorgenannten Stoffe
dem Laugenbehälter zuzuführen.
[0023] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass das dritte Zuführelement einen
oder mehrere von Zusatzstoffen enthalten kann, die zusätzlich zu dem herkömmlichen
Waschmittel an die Wäsche in der Waschtrommel abgegeben werden können. Die Zusatzstoffe
dienen nicht als Wäschereinigungsmittel während eines Wäschepflegevorgangs, sondern
bewirken einen zusätzlichen Effekt an der Wäsche. Ein Duftstoff bewirkt z.B. ein wirksames
Beduften der Wäsche mit einem angenehmen Geruch, wodurch ein unangenehmer Geruch der
Wäsche überdeckt werden kann, und der Nutzer des Wäschepflegegeräts die zu pflegende
Wäsche mit einem angenehmen Geruch entnehmen kann. Ein Imprägnierstoff oder Beschichtungsstoff
wird bestimmten Wäschestücken zugegeben, um die Oberfläche der Wäschestücke widerstandsfähiger
zu machen. Dies kann z.B. bei empfindlichen Materialien wir Leder zu einer Stabilitätsverbesserung
führen. Durch den Färbestoff wird z.B. eine Färbung der Wäschestücke ermöglicht.
[0024] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts umfasst das
dritte Zuführelement einen Zusatzstoffaufnahmebehälter zur Aufnahme des Zusatzstoffes.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch den Zusatzstoffaufnahmebehälter
eine wirksame Aufnahme einer vorteilhaften Menge des Zusatzstoffes in dem Zuführelement
erreicht wird, wodurch das dritte Zuführelement die benötigte Menge von Zusatzstoff
während mehrerer Wäschepflegevorgänge dem Laugenbehälter zuführen kann, ohne dass
erneut Zusatzstoff in den Zusatzstoffaufnahmebehälter nachgefüllt werden muss.
[0025] Gemäß der Erfindung umfasst das Wäschepflegegerät eine Ozonleitung, wobei das zweite
Zuführelement ausgebildet ist, das Ozon durch die Ozonleitung dem Laugenbehälter direkt
als ein Ozon-Luft-Gemisch zuzuführen.
[0026] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Zuführung des Ozons
in den Laugenbehälter als Ozon-Luft-Gemisch eine Geruchsreduktion der Wäsche auch
bei trockener Wäsche erreicht wird, wodurch auf die Durchführung eines nicht benötigten
Waschvorgangs mit Waschlauge verzichtet werden kann. Wenn die Wäsche ausschließlich
unangenehme Gerüche aufweist, jedoch keiner intensiven Reinigung bedarf, dann kann
die zu pflegende Wäsche in trockenem Zustand in die Waschtrommel gegeben werden. Das
Ozon-Luft-Gemisch kann als Gas durch die Ozonleitung der Waschtrommel zugeführt werden.
Dadurch wird eine wirksame Geruchsreduktion der Wäsche in der Waschtrommel bewirkt,
ohne dass ein Wäschepflegeprozess mit einem feuchten Waschvorgang durchgeführt werden
muss.
[0027] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts umfasst das
Wäschepflegegerät eine Zusatzstoffabgabeleitung, wobei das dritte Zuführelement ausgebildet
ist, den Zusatzstoff durch die Zusatzstoffabgabeleitung dem Laugenbehälter direkt
zuzuführen.
[0028] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Zuführung des Zusatzstoffes
durch die Zusatzstoffabgabeleitung der Zusatzstoff direkt dem Laugenbehälter und der
Wäsche in der Waschtrommel zugeführt werden kann. Die Abgabe des Zusatzstoffs an die
Waschtrommel durch die Zusatzstoffabgabeleitung hat den Vorteil, dass der Zusatzstoff
nicht durch das erste Zuführelement geleitet werden muss. Diese Art der Abgabe ist
dann von Vorteil, wenn die Halbwertszeit des Zusatzstoffs gering ist, und deshalb
schnell der Wäsche zugeführt werden muss, oder wenn der Zusatzstoff nicht geeignet
ist, als ein Zusatzstoff-enthaltender Wassernebel dem Laugenbehälter zugeführt zu
werden.
[0029] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist in dem
ersten anwählbaren Wäschepflegegang ausschließlich das erste Zuführelement aktivierbar,
um eine erste Menge von Wassernebel dem Laugenbehälter zuzuführen, oder ist ausschließlich
das zweite Zuführelement aktivierbar, um eine zweite Menge von Ozon dem Laugenbehälter
zuzuführen, oder ist ausschließlich das dritte Zuführelement aktivierbar, um eine
dritte Menge von Zusatzstoff dem Laugenbehälter zuzuführen.
[0030] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die ausschließliche Aktivierung
eines einzigen Zuführelements durch die Programmauswahleinrichtung, gezielt das Zuführelement
aktivierbar ist, das in der spezifischen Wäschepflegesituation benötigt wird. Dadurch
kann das erste, zweite oder dritte Zuführelement derart aktiviert werden, dass ausschließlich
die spezifische Menge von Wassernebel, Ozon oder Zusatzstoff dem Laugenbehälter zuführt,
die benötigt wird.
[0031] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts umfasst die
Mehrzahl der anwählbaren Wäschepflegeprogramme einen zweiten anwählbaren Wäschepflegegang,
in welchem ausschließlich zwei der Zuführelemente aktivierbar sind, wobei die Wäschepflegegangsteuerung
ausgebildet ist, den angewählten zweiten Wäschepflegegang auszuführen.
[0032] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Auswahl des zweiten
Wäschepflegegangs und der daraus resultierenden Aktivierung von zwei Zuführelementen,
die Zuführelemente aktiviert werden, die für die Durchführung des Wäschepflegeprozesses
unbedingt benötigt werden. Durch den Verzicht auf die Aktivierung des nicht benötigten
dritten Zuführelements können nicht benötigte Ressourcen, wie z.B. Wasser und Energie
eingespart werden, und die Dauer des Wäschepflegeprozesses kann reduziert werden.
[0033] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts sind in dem
zweiten anwählbaren Wäschepflegegang ausschließlich das erste und zweite Zuführelement
aktivierbar, um Wassernebel und Ozon dem Laugenbehälter zuzuführen, oder sind ausschließlich
das erste und dritte Zuführelement aktivierbar, um Wassernebel und den Zusatzstoff
dem Laugenbehälter zuzuführen, oder sind ausschließlich das zweite und dritte Zuführelement
aktivierbar, um Ozon dem Laugenbehälter zuzuführen und nach der Zuführung des Ozons
in den Laugenbehälter den Zusatzstoff dem Laugenbehälter zuzuführen.
[0034] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass bei der ausschließlichen Aktivierung
des ersten und zweiten Zuführelements auf die Zuführung des Zusatzstoffes in den Laugenbehälter
verzichtet werden kann. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn in dem Wäschepflegegang
ausschließlich eine Befeuchtung und Geruchsreduktion der Wäsche durchgeführt werden
soll.
[0035] Darüber hinaus ist von Vorteil, dass bei der ausschließlichen Aktivierung des ersten
und dritten Zuführelements auf die Zuführung von Ozon in den Laugenbehälter verzichtet
werden kann. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn die zu pflegende Wäsche keine
unangenehmen Gerüche aufweist, so dass die Ozonzugabe nicht notwendig ist. In diesem
Fall kann Wassernebel durch das erste Zuführungselement der Wäsche zugeführt werden,
um die Wäsche zu befeuchten. Bei der ausschließlichen Aktivierung des dritten Zuführelements
und der Zuführung des Zusatzstoffes kann durch die feuchte Wäsche eine verbesserte
Aufnahme des Zusatzstoffes ermöglicht werden, wodurch ein vorteilhafter Wäschepflegeprozess
erreicht wird.
[0036] Darüber hinaus ist von Vorteil, dass durch die sequentielle und ausschließliche Aktivierung
des zweiten und dritten Zuführelements auf die Zugabe von Wasser zu der Wäsche verzichtet
werden kann, da kein Wassernebel durch das erste Zuführelement dem Laugenbehälter
zugeführt wird, wodurch ein trockener Wäschepflegeprozess durchgeführt werden kann.
Das zweite Zuführelement führt Ozon dem Laugenbehälter zu, wodurch eine wirksame Geruchsentfernung
von unangenehmen Gerüchen in der Wäsche erreicht wird. Da Ozon jedoch ein starkes
Oxidationsmittel ist, das auch den Zusatzstoff deaktivieren kann, wird das dritte
Zuführelement nach dem zweiten Zuführelement aktiviert, wodurch der Zusatzstoff erst
nach dem Ozon in den Laugenbehälter geführt wird. Dadurch kann ein Großteil des Ozons
in dem Laugenbehälter deaktiviert sein, wodurch der nachfolgend zugegebene Zusatzstoff
nicht durch das Ozon deaktiviert wird, und eine wirksame Behandlung der von den unangenehmen
Gerüchen befreiten Wäsche durchgeführt werden kann.
[0037] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Programmauswahleinrichtung
ausgebildet, das erste Zuführelement zu aktiveren, um Wassernebel dem Laugenbehälter
zuzuführen, und nach der Zuführung des Wassernebels das zweite Zuführelement zu aktiveren,
um das Ozon separat dem Laugenbehälter zuzuführen.
[0038] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die sequentielle Zuführung
von Wassernebel und Ozon in den Laugenbehälter eine wirksame Befeuchtung und Geruchsentfernung
der Wäsche in der Waschtrommel ermöglicht wird. Durch die Befeuchtung von empfindlichen
Wäschefasern, wie z.B. Seide, kann zuerst eine schonende Reinigung durch den Wassernebel
vorgenommen werden, bevor in einem zweiten Schritt Ozon der Wäsche zur Geruchsreduktion
zugeführt wird. Dadurch können empfindliche Wäschefasern geschont werden.
[0039] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Programmauswahleinrichtung
ausgebildet, das erste Zuführelement zu aktiveren, um Wassernebel dem Laugenbehälter
zuzuführen und nach der Zuführung des Wassernebels das dritte Zuführelement zu aktiveren,
um den Zusatzstoff separat dem Laugenbehälter zuzuführen.
[0040] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die sequentielle Zuführung
von Wassernebel und Zusatzstoff in den Laugenbehälter eine wirksame Abgabe des Zusatzstoffes
an die Wäsche erreicht wird. Manche Zusatzstoffe können ihre volle Wirkungskraft an
der Wäsche erst in Kombination mit Feuchtigkeit entfalten. Somit dient die anfängliche
Befeuchtung der Wäsche durch die Zuführung von Wassernebel durch das erste Zuführelement
einer Vorbereitung der Zuführung des Zusatzstoffes durch das dritte Zuführelement.
[0041] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts umfasst die
Mehrzahl der anwählbaren Wäschepflegeprogramme einen dritten anwählbaren Wäschepflegegang,
in welchem ausschließlich drei der Zuführelemente aktivierbar sind, wobei die Wäschepflegegangsteuerung
ausgebildet ist, den angewählten dritten Wäschepflegegang auszuführen, und wobei die
Programmauswahleinrichtung ausgebildet ist, das zweite Zuführelement zu aktiveren,
um Ozon dem Laugenbehälter zuzuführen, und nach der Zuführung des Ozons das erste
Zuführelement zu aktiveren, um Wassernebel dem Laugenbehälter zuzuführen, und nach
der Zuführung des Wassernebels das dritte Zuführelement zu aktivieren, um den Zusatzstoff
dem Laugenbehälter zuzuführen.
[0042] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die sequentielle Zuführung
von Ozon, Wassernebel und Zusatzstoff in den Laugenbehälter in dem dritten Wäschepflegegang
eine wirksame Wäschepflege ermöglicht wird. Bei stark verschmutzten, bzw. stark geruchsbelasteten
Wäschestücken kann die Aktivierung von allen drei Zuführelementen benötigt werden.
Die anfängliche Zugabe von Ozon durch das zweite Zuführelement bewirkt eine wirksame
Geruchsreduktion der gegebenenfalls noch trockenen Wäsche. Durch die anschließende
Zugabe von Wassernebel durch das erste Zuführelement kann eine Befeuchtung der Wäsche
erreicht werden und zudem durch den Wassernebel wirksam das Ozon aus dem Laugenbehälter
entfernt werden, bzw. ausgewaschen, werden. Dadurch ist bei der anschließenden Zugabe
des Zusatzstoffes durch das dritte Zuführelement die Ozonmenge in dem Laugenbehälter
reduziert, wodurch eine wirksame Zuführung des Zusatzstoffes an die Wäsche gewährleistet
wird, ohne das der Zusatzstoff gegebenenfalls durch noch vorhandenes Ozon deaktiviert
wird.
[0043] Gemäß der Erfindung umfasst das erste Zuführelement ein Zuleitungsventil, wobei das
Zuleitungsventil ausgebildet ist, in einer ersten Position das erste Zuführelement
von dem Laugenbehälter zu trennen, und in einer zweiten Position das erste Zuführelement
mit dem Laugenbehälter zu verbinden, und wobei die Wäschepflegesteuerung ausgebildet
ist, bei Ausführen des angewählten Wäschepflegegangs die zweite Position des Zuleitungsventils
des aktivierten ersten Zuführelements zu aktivieren, um das aktivierte erste Zuführelement
mit dem Laugenbehälter zu verbinden.
[0044] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Steuerung des Zuleitungsventils
des zumindest einen Zuführelements durch die Wäschepflegesteuerung, erreicht wird,
dass der Wassernebel, das Ozon oder der Zusatzstoff in der vorteilhaften Menge und
zu einem vorteilhaften Zeitpunkt an die Wäsche abgegeben wird. Es hat sich als vorteilhaft
erwiesen, dass der Zusatzstoff erst nach einem gewissen Zeitintervall nach der Zugabe
von Ozon zu dem Laugenbehälter zugegeben wird, um eine Deaktivierung des Zusatzstoffes
durch das Ozon zu vermeiden. Somit kann durch die Wäschepflegesteuerung eine wirksame
Aktivierung oder Deaktivierung des Zuleitungsventils des zumindest einen Zuführelements
erreicht werden.
[0045] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts umfasst die
Programmauswahleinrichtung ein Drehrad, einen Joystick, einen berührungsempfindlichen
Bildschirm oder ein Smart-Device zur Auswahl einer Mehrzahl von anwählbaren Wäschepflegeprogrammen.
[0046] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch das Drehrad, den Joystick,
den berührungsempfindlichen Bildschirm oder das Smart-Device, wie z.B. ein verbundenes
Smart-Phone oder Laptop, eine wirksame Auswahl eines Wäschepflegeprogramms durch den
Nutzer des Wäschepflegegeräts erreicht wird.
[0047] Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und
werden im Folgenden näher beschrieben.
[0048] Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Wäschepflegegeräts; und
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Anordnung von Zuführelementen in einem
Wäschepflegegerät.
[0049] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines allgemeinen Wäschepflegegeräts 100,
wie z.B. eine Waschmaschine. Im Fall einer Waschmaschine kann das Wäschepflegegerät
100 einen Vorratsbehälter 101 umfassen, in den Waschmittel eingefüllt werden kann.
Die für den Wäschepflegeprozess benötigte Waschlauge entsteht, wenn Wasser dem Vorratsbehälter
101 zugeführt wird und sich dort mit dem Waschmittel mischt. Der Innenraum des Wäschepflegegeräts
100 umfasst einen Laugenbehälter 103 in dem die erzeugte Waschlauge aufgenommen wird.
Eine Menge von Wäsche kann in eine Waschtrommel 105 eingebracht werden, welche zumindest
teilweise in den Laugenbehälter 103 eingeführt ist.
[0050] Das Wäschepflegegerät 100 umfasst ein erstes Zuführelement 107, das ausgebildet ist
um Wassernebel dem Laugenbehälter 103 zuzuführen. Dazu wird Wasser in das erste Zuführelement
107 eingeleitet und z.B. durch einen Ultraschallzerstäuber mit Piezo-Kristall, werden
feine Tropfen von Wasser erzeugt, durch die ein Nebel von Wassertropfen gebildet wird.
[0051] Das Wäschepflegegerät 100 umfasst ein zweites Zuführelement 109, das ausgebildet
ist um Ozon dem Laugenbehälter 103 zuzuführen. Das zweite Zuführelement 109 kann einen
Ozonbehälter, wie z.B. eine Ozonkartusche, umfassen, um Ozon dem Laugenbehälter 103
zuzuführen. Das zweite Zuführelement 109 kann einen Ozongenerator umfassen, welcher
ausgebildet ist, Ozon zu erzeugen, wobei das erzeugte Ozon dem Laugenbehälter 103
zugeführt wird.
[0052] Das Wäschepflegegerät 100 umfasst ein drittes Zuführelement 111, das ausgebildet
ist einen Zusatzstoff dem Laugenbehälter 103 zuzuführen. Das dritte Zuführelement
111 kann einen Zusatzstoffaufnahmebehälter, wie z.B. eine Zusatzstoffkartusche, umfassen,
um den Zusatzstoff zu speichern und den Zusatzstoff bei Bedarf dem Laugenbehälter
103 zuzuführen.
[0053] Das Wäschepflegegerät 100 umfasst ferner eine Programmauswahleinrichtung 113, durch
die ein Nutzer des Wäschepflegegeräts 100 eine Mehrzahl von anwählbaren Wäschepflegeprogrammen
auswählen kann. Die Mehrzahl der anwählbaren Wäschepflegeprogramme umfasst anwählbare
Wäschegänge, in welchem das erste, zweite oder dritte Zuführelement 107, 109, 111
durch Anwählen des Nutzers aktivierbar ist. Die Informationen zur Aktivierung des
ersten, zweiten oder dritten Zuführelements 107, 109, 111 werden über eine Auswahlleitung
115 an eine Wäschepflegegangsteuerung 117 übertragen. Die Wäschepflegegangsteuerung
117 ist über eine erste Steuerungsleitung 119 mit dem ersten Zuführelement 107, über
eine zweite Steuerungsleitung 121 mit dem zweiten Zuführelement 109 und über eine
dritte Steuerungsleitung 123 mit dem dritten Zuführelement 111 verbunden, um die zu
aktivierenden Zuführelemente 107, 109, 111 im Rahmen des ausgewählten Wäschepflegegangs
durch die Wäschepflegegangsteuerung 117 zu aktivieren.
[0054] In Abhängigkeit des durch die Programmauswahleinrichtung 113 ausgewählten Wäschepflegegangs
kann die Wäschepflegegangsteuerung 117 keines, eines, zwei oder drei der Zuführelement
107, 109, 111 entweder gleichzeitig oder hintereinander aktivieren.
[0055] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Anordnung von Zuführelementen in
einem Wäschepflegegerät 100, wie z.B. einer Waschmaschine, mit einem Laugenbehälter
103, mit einer drehbar gelagerten Waschtrommel 105 zur Aufnahme von Wäsche 125, und
mit einer Manschette 127 in dem Laugenbehälter 103.
[0056] In Fig. 2 ist ein Kreislaufsystem zur Pflege der Wäsche 125 dargestellt. In einem
ersten Schritt wird Luft aus dem Laugenbehälter 103 über eine Luftleitung 129 zu einer
Ozonbeseitigungseinrichtung 131 geleitet. Die Ozonbeseitigungseinrichtung 131 kann
einen Aktivkohlefilter umfassen, durch den gegebenenfalls in der Luft vorhandenes
Ozon beseitigt wird, z.B. durch Deaktivierung mittels Umwandlung in Kohlenstoffdioxid.
Darüber hinaus kann die Ozonbeseitigungseinrichtung 131 ausgebildet sein, Ozon und
weitere Geruchsstoffe aus dem Wäschepflegegerät 100 zu entfernen, falls die genannten
Stoffe vorhanden sind. Die Ozonbeseitigungseinrichtung 131 kann durch einen Öffnungsabschnitt
133 mit der Außenluft in Kontakt stehen und dadurch einen Luftaustausch mit der Umgebung
ermöglichen. Die gereinigte Luft wird durch eine Lüfterzuleitung 135 anschließend
einem Lüfter 137 zugeführt, der die Luft über eine Lüfterableitung 139 dem zweiten
Zuführelement 109 zuführt.
[0057] Das zweite Zuführelement 109 umfasst einen Ozongenerator zum Erzeugen von Ozon. Das
erzeugte Ozon kann durch eine Ozonleitung 141 direkt dem Laugenbehälter 103 als ein
Ozon-Luft-Gemisch zugeführt werden. Das erzeugte Ozon kann auch durch eine weitere
Ozonleitung 143 zuerst dem ersten Zuführelement 107 zugeführt werden, wobei das erste
Zuführelement 107 Wassernebel erzeugen kann, um eine Menge von Ozon-haltigem Wassernebel
in dem ersten Zuführelement 107 zu erhalten. Die Menge des Ozon-haltigen Wassernebels
wird dem Laugenbehälter 103 von dem ersten Zuführelement 107 durch eine Wassernebelzuleitung
145 zugeführt, wobei die Zuführung des Ozon-haltigen Wassernebels in den Laugenbehälter
103 durch ein Zuleitungsventil 147 gesteuert wird. Somit ist durch die Ozonleitung
141 oder die weitere Ozonleitung 143 eine Zuleitung von Ozon in den Laugenbehälter
103 entweder als Ozon-Luft oder als Ozon-Wassernebel-Gemisch möglich. Ein Ozon-haltiger
Wassernebel, bzw. ein Ozon-Luft-Gemisch kann in dem Laugenbehälter 103 aufgrund des
vorhandenen Ozons die Geruchsstoffe in dem Laugenbehälter 103 oxidieren und damit
deaktivieren. Dadurch wird eine wirksame Reduzierung von nicht erwünschten Gerüchen
in der Wäsche 125 bewirkt.
[0058] Das zweite Zuführelement 109 kann deaktiviert sein, falls das zweite Zuführelement
109 in dem vom Nutzer ausgewählten Wäschepflegegang nicht aktiviert ist. Im Fall einer
Deaktivierung des zweiten Zuführelements 109 wird kein Ozon, sondern ausschließlich
Wassernebel durch das erste Zuführelement 107 dem Laugenbehälter zugeführt.
[0059] Das erste Zuführelement 107 kann deaktiviert sein, falls das erste Zuführelement
107 in dem vom Nutzer ausgewählten Wäschepflegegang nicht aktiviert ist. Im Fall einer
Deaktivierung des ersten Zuführelements 107 wird kein Wassernebel, sondern ausschließlich
Ozon dem Laugenbehälter 103 zugeführt, falls das zweite Zuführelement 109 aktiviert
ist. Falls weder das erste Zuführelement 107 noch das zweite Zuführelement 109 aktiviert
sind, wird weder Wassernebel noch Ozon dem Laugenbehälter 103 zugeführt.
[0060] Falls das zweite Zuführelement 109 aktiviert ist, kann die Menge von erzeugtem Ozon
in Abhängigkeit von der Wäschebeladung, der Wäscheart oder der Geruchsbelastung der
Wäsche bestimmt werden. Zur Beladungs-, Wäscheart-, und Geruchs-abhängigen Ozonbehandlung
können vorhandene Messsysteme in dem Wäschepflegegerät 100, wie z.B. Durchfluss-,
Druck-, Geruchs- oder Ozonsensoren verwendet werden. Alternativ können auch offline
ermittelte Ozon-Konzentrationsverläufe genutzt werden, um eine vorteilhafte Menge
von Ozon zu bestimmen, die durch das zweite Zuführelement 109 erzeugt und dem Laugenbehälter
103 zugeführt wird.
[0061] Das Wäschepflegegerät umfasst ferner eine Wasserzuführungseinrichtung 149, welche
ausgebildet ist, Wasser über eine Wasserzuführungsleitung 151 dem ersten Zuführungselement
107 zuzuführen, damit die Erzeugung einer ausreichenden Menge von Wassernebel durch
das erste Zuführungselement 107 sichergestellt ist.
[0062] Das Wäschepflegegerät umfasst ferner ein drittes Zuführelement 111, welches einen
Zusatzstoffaufnahmebehälter zur Aufnahme eines Zusatzstoffes umfassen kann, und wobei
das dritte Zuführelement 111 ausgebildet ist, den Zusatzstoff entweder durch eine
Zusatzstoffabgabeleitung 153 direkt dem Laugenbehälter 103, oder den Zusatzstoff dem
Laugenbehälter 103 indirekt durch die Wasserzuführungsleitung 151 durch das erste
Zuführelement 107 und durch die Wassernebelzuleitung 145 als ein Wassernebel-Zusatzstoff-Gemisch
zuzuführen.
[0063] Der Zusatzstoff kann z.B. einen Duftstoff umfassen, um die Wäsche 125 mit einem Duft
zu versehen. Dadurch wird ein für den Nutzer des Wäschepflegegeräts 100 angenehmer
Geruch der Wäsche 125 erreicht. Der Zusatzstoff kann jeden Stoff umfassen, der einen
vom Nutzer gewünschten Effekt bei der Wäsche 125 bewirkt, wie z.B. ein Imprägnierungsmittel
oder ein Beschichtungsmittel.
[0064] Die Wasserzuführungsleitung 151 umfasst ein Dreiwegeventil 155, das mit dem dritten
Zuführelement 111 durch einen ersten Abschnitt 157 der Wasserzuführungsleitung 151,
und das mit dem ersten Zuführelement 107 durch einen zweiten Abschnitt 159 der Wasserzuführungsleitung
151 verbunden ist. Das Dreiwegeventil 139 ist durch einen dritten Abschnitt 161 der
Wasserzuführungsleitung 151 mit der Wasserzuführungseinrichtung 149 verbunden.
[0065] In einer ersten Ventileinstellung des Dreiwegeventils 155 kann eine Zusatzstoffmenge
von dem dritten Zuführelement 111 durch den ersten Abschnitt 157 und durch den zweiten
Abschnitt 159 der Wasserzuführungsleitung 151 dem ersten Zuführelement 107 zugeführt
werden.
[0066] In einer zweiten Ventileinstellung des Dreiwegeventils 155 kann eine Wassermenge
von der Wasserzuführungseinrichtung 149 durch den dritten Abschnitt 161 und durch
den zweiten Abschnitt 159 der Wasserzuführungsleitung 151 dem ersten Zuführelement
107 zugeführt werden. Hierbei wird kein Zusatzstoff dem ersten Zuführelement 107 zugeführt.
[0067] Das dritte Zuführelement 111 kann alternativ mit dem Laugenbehälter 103 durch eine
Zusatzstoffabgabeleitung 153 verbunden sein, um den Zusatzstoff direkt, und gegebenenfalls
in einem trockenen Zustand dem Laugenbehälter 103 zuzuführen.
[0068] Durch die Programmauswahleinrichtung 113 zur Auswahl einer Mehrzahl von Wäschepflegeprogrammen,
kann entweder gar keines, eines, zwei oder drei der Zuführelemente 107, 109, 111 aktiviert
sein. Dadurch kann eine programmspezifische Abgabe von Wassernebel, Ozon und/oder
Zusatzstoff an die Wäsche 125 in der Waschtrommel 105 erreicht werden und somit die
Menge oder die Art der abgegebenen Substanz gezielt an die Waschsituation angepasst
werden. Dadurch ist es beispielsweise möglich bei nicht verschmutzter und nicht geruchbelasteter
Wäsche, z.B. das erste und zweite Zuführelement 107, 109 auszuschalten, und nur einen
Zusatzstoff durch das dritte Zuführelement 111 dem Laugenbehälter 103 zuzuführen.
Somit kann durch die erfindungsgemäße Auswahl des Wäschepflegeprogramms eine wirksame
Benetzung der Wäsche mit Wasser, eine Reduktion von unangenehmen Geruchsstoffen in
dem Laugenbehälter 103 oder eine Zuführung eines Zusatzstoffs an die Wäsche 125 gewährleistet
werden.
[0069] Alle in Verbindung mit einzelnen Ausführungsformen der Erfindung erläuterten und
gezeigten Merkmale können in unterschiedlicher Kombination in dem erfindungsgemäßen
Gegenstand vorgesehen sein, um gleichzeitig deren vorteilhafte Wirkungen zu realisieren.
[0070] Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die Ansprüche gegeben und
wird durch die in der Beschreibung erläuterten oder den Figuren gezeigten Merkmale
nicht beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0071]
- 100
- Wäschepflegegerät
- 101
- Vorratsbehälter
- 103
- Laugenbehälter
- 105
- Waschtrommel
- 107
- Erstes Zuführelement
- 109
- Zweites Zuführelement
- 111
- Drittes Zuführelement
- 113
- Programmauswahleinrichtung
- 115
- Auswahlleitung
- 117
- Wäschepflegesteuerung
- 119
- Erste Steuerungsleitung
- 121
- Zweite Steuerungsleitung
- 123
- Dritte Steuerungsleitung
- 125
- Wäsche
- 127
- Manschette
- 129
- Luftleitung
- 131
- Ozonbeseitigungseinrichtung
- 133
- Öffnungsabschnitt
- 135
- Lüfterzuleitung
- 137
- Lüfter
- 139
- Lüfterableitung
- 141
- Ozonleitung
- 143
- Weitere Ozonleitung
- 145
- Wassernebelzuleitung
- 147
- Zuleitungsventil
- 149
- Wasserzuführungseinrichtung
- 151
- Wasserzuführungsleitung
- 153
- Zusatzstoffabgabeleitung
- 155
- Dreiwegeventil
- 157
- Erster Abschnitt der Wasserzuführungsleitung
- 159
- Zweiter Abschnitt der Wasserzuführungsleitung
- 161
- Dritter Abschnitt der Wasserzuführungsleitung
1. Wäschepflegegerät (100) mit einer Waschtrommel (105) zur Aufnahme von Wäsche (125),
einem Laugenbehälter (103) zur Aufnahme der Waschtrommel (105), einem ersten Zuführelement
(107) zum Zuführen von Wassernebel in den Laugenbehälter (103), einem zweiten Zuführelement
(109) zum Zuführen von Ozon in den Laugenbehälter (103), und einem dritten Zuführelement
(111) zum Zuführen eines Zusatzstoffs in den Laugenbehälter (103),
einer Programmauswahleinrichtung (113) zur Auswahl einer Mehrzahl von anwählbaren
Wäschepflegeprogrammen, wobei die Mehrzahl der anwählbaren Wäschepflegeprogramme einen
ersten anwählbaren Wäschepflegegang umfasst, in welchem ausschließlich eines der Zuführelemente
(107, 109, 111) aktivierbar ist; und
einer Wäschepflegegangsteuerung (117) zum Ausführen des angewählten ersten Wäschepflegeganges,
wobei das Wäschepflegegerät (100) eine Ozonleitung (141) umfasst, wobei das zweite
Zuführelement (109) ausgebildet ist, das Ozon zu erzeugen, wobei das Wäschepflegegerät
(100) eine weitere Ozonleitung (143) umfasst, durch welche das erzeugte Ozon zuerst
dem ersten Zuführelement (107) zugeführt werden kann, wobei das erste Zuführelement
(107) ausgebildet ist, den Wassernebel zu erzeugen, um eine Menge von Ozon-haltigem
Wassernebel in dem ersten Zuführelement (107) zu erhalten, wobei die Menge des Ozon-haltigen
Wassernebels dem Laugenbehälter (103) von dem ersten Zuführelement (107) durch eine
Wassernebelzuleitung (145) zugeführt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Zuführelement (109) ausgebildet ist, das Ozon durch die Ozonleitung (141)
dem Laugenbehälter (103) direkt als ein Ozon-Luft-Gemisch zuzuführen, wobei das erste
Zuführelement (107) ein Zuleitungsventil (147) umfasst, wobei das Zuleitungsventil
(147) ausgebildet ist, in einer ersten Position das erste Zuführelement (107) von
dem Laugenbehälter (103) zu trennen, und in einer zweiten Position das erste Zuführelement
(107) mit dem Laugenbehälter (103) zu verbinden, und wobei die Wäschepflegesteuerung
(117) ausgebildet ist, bei Ausführen des angewählten Wäschepflegegangs die zweite
Position des Zuleitungsventils (147) des aktivierten ersten Zuführelements (107) zu
aktivieren, um das aktivierte erste Zuführelement (107) mit dem Laugenbehälter (103)
zu verbinden, so dass die Zuführung des Ozon-haltigen Wassernebels in den Laugenbehälter
(103) durch das Zuleitungsventil (147) gesteuert werden kann, so dass durch die Ozonleitung
(141) oder die weitere Ozonleitung (143) eine Zuleitung von Ozon in den Laugenbehälter
(103) entweder als Ozon-Luft oder als Ozon-Wassernebel-Gemisch möglich ist.
2. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Zuführelement (111) ausgebildet ist, als Zusatzstoff einen Duftstoff,
einen Imprägnierstoff, einen Färbestoff, einen Beschichtungsstoff oder eine Mischung
der vorgenannten Stoffe dem Laugenbehälter (103) zuzuführen.
3. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Zuführelement (111) einen Zusatzstoffaufnahmebehälter zur Aufnahme des
Zusatzstoffes umfasst.
4. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wäschepflegegerät (100) eine Zusatzstoffabgabeleitung (153) umfasst, und dass
das dritte Zuführelement (111) ausgebildet ist, den Zusatzstoff durch die Zusatzstoffabgabeleitung
(153) dem Laugenbehälter (103) direkt zuzuführen.
5. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ersten anwählbaren Wäschepflegegang ausschließlich das erste Zuführelement
(107) aktivierbar ist, um eine erste Menge von Wassernebel dem Laugenbehälter (103)
zuzuführen, oder dass
ausschließlich das zweite Zuführelement (109) aktivierbar ist, um eine zweite Menge
von Ozon dem Laugenbehälter (103) zuzuführen, oder dass
ausschließlich das dritte Zuführelement (111) aktivierbar ist, um eine dritte Menge
von Zusatzstoff dem Laugenbehälter (103) zuzuführen.
6. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der anwählbaren Wäschepflegeprogramme einen zweiten anwählbaren Wäschepflegegang
umfasst, in welchem ausschließlich zwei der Zuführelemente (107, 109, 111) aktivierbar
sind, und dass die Wäschepflegegangsteuerung (117) ausgebildet ist, den angewählten
zweiten Wäschepflegegang auszuführen.
7. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zweiten anwählbaren Wäschepflegegang
ausschließlich das erste und zweite Zuführelement (107, 109) aktivierbar sind, um
Wassernebel und Ozon dem Laugenbehälter (103) zuzuführen, oder dass ausschließlich
das erste und dritte Zuführelement (107, 111) aktivierbar sind, um Wassernebel und
den Zusatzstoff dem Laugenbehälter (103) zuzuführen, oder dass
ausschließlich das zweite und dritte Zuführelement (109, 111) aktivierbar sind, um
Ozon dem Laugenbehälter (103) zuzuführen und nach der Zuführung des Ozons in den Laugenbehälter
(103) den Zusatzstoff dem Laugenbehälter (103) zuzuführen.
8. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Programmauswahleinrichtung (113) ausgebildet ist, das erste Zuführelement (107)
zu aktiveren, um Wassernebel dem Laugenbehälter (103) zuzuführen, und nach der Zuführung
des Wassernebels das zweite Zuführelement (109) zu aktiveren, um das Ozon separat
dem Laugenbehälter (103) zuzuführen.
9. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Programmauswahleinrichtung (113) ausgebildet ist, das erste Zuführelement (107)
zu aktiveren, um Wassernebel dem Laugenbehälter (103) zuzuführen und nach der Zuführung
des Wassernebels das dritte Zuführelement (111) zu aktiveren, um den Zusatzstoff separat
dem Laugenbehälter (103) zuzuführen.
10. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der anwählbaren Wäschepflegeprogramme einen dritten anwählbaren Wäschepflegegang
umfasst, in welchem ausschließlich drei der Zuführelemente (107, 109, 111) aktivierbar
sind, und dass
die Wäschepflegegangsteuerung (117) ausgebildet ist, den angewählten dritten Wäschepflegegang
auszuführen, wobei
die Programmauswahleinrichtung (113) ausgebildet ist, das zweite Zuführelement (109)
zu aktiveren, um Ozon dem Laugenbehälter (103) zuzuführen und nach der Zuführung des
Ozons das erste Zuführelement (107) zu aktiveren, um Wassernebel dem Laugenbehälter
(103) zuzuführen, und nach der Zuführung des Wassernebels das dritte Zuführelement
(111) zu aktivieren, um den Zusatzstoff dem Laugenbehälter (103) zuzuführen.
11. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Programmauswahleinrichtung (113) ein Drehrad, einen Joystick, einen berührungsempfindlichen
Bildschirm oder ein Smart-Device zur Auswahl einer Mehrzahl von anwählbaren Wäschepflegeprogrammen
umfasst.
1. Laundry treatment appliance (100) with a washing drum (105) for receiving laundry
(125), an outer tub (103) for receiving the washing drum (105), a first feed element
(107) for feeding water mist into the outer tub (103), a second feed element (109)
for feeding ozone into the outer tub (103), and a third feed element (111) for feeding
an additive into the outer tub (103),
a program selection device (113) for selecting a plurality of selectable laundry treatment
programs, wherein the plurality of selectable laundry treatment programs comprises
a first selectable laundry treatment run, in which one of the feed elements (107,
109, 111) can be activated exclusively; and
a laundry treatment run controller (117) for executing the selected first laundry
treatment run, wherein the laundry treatment appliance (100) comprises an ozone hose
(141), wherein the second feed element (109) is embodied to produce the ozone, wherein
the laundry treatment appliance (100) comprises a further ozone hose (143), by means
of which the produced ozone can firstly be fed to the first feed element (107), wherein
the first feed element (107) is embodied to produce the water mist in order to obtain
a quantity of water mist which contains ozone in the first feed element (107), wherein
the quantity of water mist which contains ozone can be fed to the outer tub (103)
by the first feed element (107) through a water mist supply line (145), characterised in that the second feed element (109) is embodied to feed the ozone through the ozone hose
(141) to the outer tub (103) directly as an ozone-air mixture, wherein the first feed
element (107) comprises a supply line valve (147), wherein the supply line valve (147)
is embodied, in a first position, to separate the first feed element (107) from the
outer tub (103), and in a second position to connect the first feed element (107)
to the outer tub (103), and wherein the laundry treatment controller (117) is embodied
to activate the second position of the supply line valve (147) of the activated first
feed element (107) when the selected laundry treatment run is executed, in order to
connect the activated first feed element (107) to the outer tub (103), so that the
feed of the water mist which contains ozone into the outer tub (103) can be controlled
by the supply line (147), so that a supply line of ozone into the outer tub (103)
either as ozone air or as an ozone-water mist mixture is either possible by means
of the ozone hose (141) or the further ozone hose (143).
2. Laundry treatment appliance (100) according to claim 2, characterised in that the third feed element (111) is embodied to feed, as an additive, a fragrance, an
impregnating agent, a colouring agent, a coating agent or a mixture of the afore-cited
agents to the outer tub (103).
3. Laundry treatment appliance (100) according to claim 1 or 2, characterised in that the third feed element (111) comprises an additive receiving container for receiving
the additive.
4. Laundry treatment appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the laundry treatment appliance (100) comprises an additive discharge line (153)
and that the third feed element (111) is embodied to feed the additive directly to
the outer tub (103) through the additive discharge line (153).
5. Laundry treatment appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that in the first selectable laundry treatment run the first feed element (107) can be
activated exclusively in order to feed a first quantity of water mist to the outer
tub (103), or that the second feed element (109) can be activated exclusively in order
to feed a second quantity of ozone to the outer tub (103), or that the third feed
element (111) can be activated exclusively in order to feed a third quantity of additive
to the outer tub (103).
6. Laundry treatment appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the plurality of selectable laundry treatment programs comprises a second selectable
laundry treatment run, in which two of the feed elements (107, 109, 111) can be activated
exclusively and that the laundry treatment run controller (117) is embodied to execute
the selected second laundry treatment run.
7. Laundry treatment appliance (100) according to claim 6, characterised in that in the second selectable laundry treatment run the first and second feed element
(107, 109) can be activated exclusively in order to feed water mist and ozone to the
outer tub (103), or that the first and third feed element (107, 111) can be activated
exclusively in order to feed water mist and the additive to the outer tub (103), or
that exclusively the second and third feed element (109, 111) can be activated in
order to feed ozone to the outer tub (103) and after feeding the ozone into the outer
tub (103) to feed the additive to the outer tub (103).
8. Laundry treatment appliance (100) according to claim 7, characterised in that the program selection device (113) is embodied to activate the first feed element
(107) in order to feed water mist to the outer tub (103) and after feeding the water
mist to activate the second feed element (109) in order to feed the ozone separately
to the outer tub (103).
9. Laundry treatment appliance (100) according to claim 8, characterised in that the program selection device (113) is embodied to activate the first feed element
(107) in order to feed water mist to the outer tub (103) and after feeding the water
mist to activate the third feed element (111) in order to feed the additive separately
to the outer tub (103).
10. Laundry treatment appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the plurality of selectable laundry treatment programs comprises a third selectable
laundry treatment run in which three of the feed elements (107, 109, 111) can be activated
exclusively, and that the laundry treatment run controller (117) is embodied to execute
the selected third laundry treatment run, wherein
the program selection device (113) is embodied to activate the second feed element
(109) in order to feed ozone to the outer tub (103) and after feeding the ozone to
activate the first feed element (107) in order to feed water mist to the outer tub
(103) and after feeding the water mist to activate the third feed element (111) in
order to feed the additive to the outer tub (103).
11. Laundry treatment appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the program selection device (113) comprises a rotary wheel, a joystick, a touch-sensitive
monitor or a smart device for selecting a plurality of selectable laundry treatment
programs.
1. Appareil d'entretien du linge (100) avec un tambour de lavage (105) pour l'accueil
du linge (125), une cuve de lavage (103) pour l'accueil du tambour de lavage (105),
un premier élément d'alimentation (107) pour l'alimentation d'eau pulvérisée dans
la cuve de lavage (103), un deuxième élément d'alimentation (109) pour l'alimentation
d'ozone dans la cuve de lavage (103), et un troisième élément d'alimentation (111)
pour l'alimentation d'une substance supplémentaire dans la cuve de lavage (103), un
dispositif de sélection de programmes (113) pour la sélection d'une pluralité de programmes
d'entretien du linge sélectionnables, dans lequel la pluralité de programmes d'entretien
du linge sélectionnables comprend un premier cycle d'entretien du linge sélectionnable,
dans lequel un seul des éléments d'alimentation (107, 109, 111) est activable ; et
une commande de cycle d'entretien du linge (117) pour l'exécution du premier cycle
d'entretien du linge sélectionné, dans lequel l'appareil d'entretien du linge (100)
comprend un conduit à ozone (141), dans lequel le deuxième élément d'alimentation
(109) est exécuté afin de générer l'ozone, dans lequel l'appareil d'entretien du linge
(100) comprend un conduit à ozone supplémentaire (143), via lequel l'ozone générée
peut d'abord être menée vers le premier élément d'alimentation (107), dans lequel
le premier élément d'alimentation (107) est exécuté afin de produire l'eau pulvérisée,
afin d'obtenir une quantité d'eau pulvérisée contenant de l'ozone dans le premier
élément d'alimentation (107), dans lequel la quantité d'eau pulvérisée contenant de
l'ozone peut être menée vers la cuve de lavage (103) par le premier élément d'alimentation
(107) via une conduite d'amenée d'eau pulvérisée (145), caractérisé en ce que le deuxième élément d'alimentation (109) est exécuté afin de mener l'ozone via le
conduit à ozone (141) vers la cuve de lavage (103) directement sous la forme d'un
mélange ozone-air, dans lequel le premier élément d'alimentation (107) comprend une
soupape de conduite d'amenée (147), dans lequel la soupape de conduite d'amenée (147)
est exécutée afin de séparer dans une première position le premier élément d'alimentation
(107) de la cuve de lavage (103) et de relier dans une deuxième position le premier
élément d'alimentation (107) à la cuve de lavage (103), et dans lequel la commande
d'entretien du linge (117) est exécutée afin d'activer, lors de l'exécution du cycle
d'entretien du linge sélectionné, la deuxième position de la soupape de conduite d'amenée
(147) du premier élément d'alimentation (107) activé, afin de relier le premier élément
d'alimentation activé (107) à la cuve de lavage (103), de sorte que l'alimentation
de l'eau pulvérisée contenant de l'ozone dans la cuve de lavage (103) peut être commandée
par la soupape de conduite d'amenée (147), de sorte qu'une alimentation d'ozone dans
la cuve de lavage (103) soit sous la forme d'un mélange ozone-air soit sous la forme
d'un mélange ozone-eau pulvérisée via le conduit à ozone (141) ou le conduit à ozone
supplémentaire (143).
2. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le troisième élément d'alimentation (111) est exécuté afin d'alimenter la cuve de
lavage (103) en une substance odoriférante, une substance d'imprégnation, une substance
colorante, une substance de revêtement ou un mélange des substances susmentionnées
comme substance supplémentaire.
3. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le troisième élément d'alimentation (111) comprend un réceptacle à substance supplémentaire
pour l'accueil de la substance supplémentaire.
4. Appareil d'entretien du linge (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil d'entretien du linge (100) comprend un conduit de distribution de substance
supplémentaire (153) et le troisième élément d'alimentation (111) est exécuté afin
d'alimenter la cuve de lavage (103) directement en substance supplémentaire via le
conduit de distribution de substance supplémentaire (153).
5. Appareil d'entretien du linge (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans le premier cycle d'entretien du linge sélectionnable seul le premier élément
d'alimentation (107) est activable, afin d'alimenter la cuve de lavage (103) en une
première quantité d'eau pulvérisée, ou en ce que seul le deuxième élément d'alimentation (109) est activable, afin d'alimenter la
cuve de lavage (103) en une deuxième quantité d'ozone, ou en ce que seul le troisième élément d'alimentation (111) est activable, afin d'alimenter la
cuve de lavage (103) en une troisième quantité de substance supplémentaire.
6. Appareil d'entretien du linge (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pluralité des programmes d'entretien du linge sélectionnables comprend un deuxième
cycle d'entretien du linge sélectionnable, dans lequel seuls deux des éléments d'alimentation
(107, 109, 111) sont activables, et en ce que la commande de cycle d'entretien du linge (117) est exécutée afin d'exécuter le deuxième
cycle d'entretien du linge sélectionné.
7. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 6, caractérisé en ce que dans le deuxième cycle d'entretien du linge sélectionnable seuls le premier et le
deuxième élément d'alimentation (107, 109) sont activables, afin d'alimenter la cuve
de lavage (103) en eau pulvérisée et en ozone ou en ce que seuls le premier et le troisième élément d'alimentation (107, 111) sont activables,
afin d'alimenter la cuve de lavage (103) en eau pulvérisée et en substance supplémentaire,
ou en ce que seuls le deuxième et le troisième élément d'alimentation (109, 111) sont activables,
afin d'alimenter la cuve de lavage (103) en ozone et, après l'alimentation de la cuve
de lavage (103) en ozone, d'alimenter la cuve de lavage (103) en substance supplémentaire.
8. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif de sélection de programmes (113) est exécuté afin d'activer le premier
élément d'alimentation (107), afin d'alimenter la cuve de lavage (103) en eau pulvérisée
et, après l'alimentation en eau pulvérisée, d'activer le deuxième élément d'alimentation
(109) afin d'alimenter la cuve de lavage (103) séparément en ozone.
9. Appareil d'entretien du linge (100) selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de sélection de programmes (113) est exécuté afin d'activer le premier
élément d'alimentation (107), afin d'alimenter la cuve de lavage (103) en eau pulvérisée
et, après l'alimentation en eau pulvérisée, d'activer le troisième élément d'alimentation
(111) afin d'alimenter la cuve de lavage (103) séparément en substance supplémentaire.
10. Appareil d'entretien du linge (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pluralité des programmes d'entretien du linge sélectionnables comprend un troisième
cycle d'entretien du linge sélectionnable dans lequel seuls trois des éléments d'alimentation
(107, 109, 111) sont activables, et en ce que la commande de cycle d'entretien du linge (117) est exécutée afin d'exécuter le troisième
cycle d'entretien du linge sélectionné, dans lequel le dispositif de sélection de
programmes (113) est exécuté afin d'activer le deuxième élément d'alimentation (109)
afin d'alimenter la cuve de lavage (103) en ozone et, après l'alimentation en ozone,
d'activer le premier élément d'alimentation (107) afin d'alimenter la cuve de lavage
(103) en eau pulvérisée et, après l'alimentation en eau pulvérisée, d'activer le troisième
élément d'alimentation (111) afin d'alimenter la cuve de lavage (103) en substance
supplémentaire.
11. Appareil d'entretien du linge (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de sélection de programmes (113) comprend une molette, un joystick,
un écran tactile ou un dispositif intelligent pour la sélection d'une pluralité de
programmes d'entretien du linge sélectionnables.