[0001] Die Erfindung betrifft ein Sitz-/Liegemöbel, insbesondere Sessel oder Stuhl, mit
einem Rückenteil, einem Sitzteil und einer verstellbaren Fußstützenanordnung, die
zwischen einer eingeklappten Grundstellung unterhalb einer Sitzfläche des Sitzteils
und einer ausgeklappten Nutzstellung relativ zum Sitzteil verschwenkbar ist, wobei
die Fußstützenanordnung einen Rahmen, der Bestandteil des Sitzteils oder am Sitzteil
angebracht ist, und eine relativ zum Rahmen verschwenkbare Fußstütze umfasst.
[0002] Derartige Möbel sind grundsätzlich bekannt. Beispielsweise geht aus
DE 10 2005 001 875 A1 ein Sitz-/Liegemöbel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 hervor.
[0003] Die verschwenkbare Fußstütze soll in der ausgeklappten Nutzstellung eine möglichst
große, d.h. lange Auflagefläche bereitstellen, damit auch relativ großen Personen
eine vollwertige Fußablage zur Verfügung steht. Gleichzeitig soll die Fußstütze in
der eingeklappten Grundstellung möglichst kompakt und gut unter dem Sitzteil verstaubar
sein.
[0004] Problematisch ist hierbei insbesondere die relativ geringe Bodenfreiheit, also die
lichte Höhe zwischen dem Boden, auf welchem das Möbel steht, und der Unterseite des
Sitzteils im Bereich der Vorderkante des Sitzteils. Die gewünschte Nutzlänge der Fußstütze
in der ausgeklappten Nutzstellung ist praktisch immer größer als diese lichte Höhe.
Es sind deshalb bereits mehrteilige Fußstützen bekannt, die in einem der Grundstellung
entsprechenden Zustand, in welchem die Teile der Fußstütze zusammengeschoben, zusammengefaltet,
eingefahren oder eingeklappt sind, aus der Grundstellung herausgeschwenkt werden,
wobei nach Erreichen der ausgeklappten Nutzstellung die die Fußstütze bildenden Teile
wieder auseinandergefahren werden. Dies kann z.B. direkt manuell oder mittelbar über
einen Beschlag erfolgen, welcher wiederum entweder manuell oder motorisch betätigbar
ist.
[0005] Dieses Verstellen der Fußstütze kann einhergehen mit einer Verstellbewegung des Sitzteils
und insbesondere auch des Rückenteils. Es ist nämlich in der Praxis wünschenswert,
dass die Fußstütze in einer sogenannten Relax- oder Ruheposition des Möbels ausgeklappt
ist, in welcher das Sitzteil im hinteren Bereich abgesenkt ist und somit eine stärker
geneigte Sitzfläche zur Verfügung stellt, wobei außerdem in dieser Relax- bzw. Ruheposition
die von dem Rückenteil gebildete Rückenlehne ebenfalls stärker geneigt ist als in
der Grundstellung des Möbels.
[0006] Bislang werden derartige Fußstützen mit einem separaten Bezug bzw. mit einer separaten
Polsterung versehen, der bzw. die mit dem Bezug bzw. der Polsterung des Sitzteils
nicht verbunden ist. Auch werden die einzelnen Teile von mehrteiligen Fußstützen separat
bezogen bzw. gepolstert. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Bezug bzw. die
Polsterung nicht dadurch beeinträchtigt wird, dass die Fußstütze relativ zu dem Sitzteil
verschwenkt wird und zudem bei einer mehrteiligen Fußstütze die einzelnen Teile relativ
zueinander bewegt werden. Insbesondere kann es so in der eingeklappten Grundstellung
nicht zu einem störenden Faltenwurf des Bezuges bzw. der Polsterung kommen.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Sitz-/Liegemöbel der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzubilden, dass auch bei vergleichsweise geringer Bodenfreiheit eine Fußstütze
mit möglichst großer Auflagefläche bereitgestellt wird, bei der zudem keine Beschränkungen
hinsichtlich der weiteren Ausstattung insbesondere hinsichtlich Bezugs- oder Polsterungsmöglichkeiten
bestehen.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1
und 14.
[0009] Die erfindungsgemäße Fußstütze besitzt in der eingeklappten Grundstellung eine größere
Länge als in der Zwischenstellung. Die Erfindung beruht somit auf der Erkenntnis,
dass in der eingeklappten Grundstellung die Länge der Fußstütze nicht zwangsläufig
minimal sein muss. Vielmehr wurde erkannt, dass gewissermaßen der "Flaschenhals" diejenige
Schwenkstellung der Fußstütze ist, in welcher die Fußstütze zumindest im Wesentlichen
senkrecht orientiert ist, da in dieser Stellung die am jeweiligen Möbel vorhandene
Bodenfreiheit bzw. lichte Höhe zum Tragen kommt.
[0010] Die Erfindung ermöglicht es somit, die Fußstütze während des Ausschwenkens und Einschwenkens
derart weit zu verkürzen bzw. zusammenzuziehen oder einzufahren, dass die durch die
Bodenfreiheit bzw. die lichte Höhe gegebene "Engstelle" problemlos durchfahren werden
kann. Dies wiederum eröffnet die Möglichkeit, die gesamte Fußstütze, gegebenenfalls
einschließlich des Sitzteils, mit einem gemeinsamen, durchgehenden Bezug bzw. mit
einer gemeinsamen, durchgehenden Polsterung zu versehen. Ein eventuell bei zusammengezogener
Fußstütze entstehender Faltenwurf des Bezugs bzw. der Polsterung ist erfindungsgemäß
unproblematisch, da dieser Effekt nur vorübergehend während des Ausschwenkens bzw.
Einschwenkens auftritt. Während in der ausgeklappten Nutzstellung diese Problematik
ohnehin nicht besteht, kann aber durch die Erfindung sichergestellt werden, dass auch
in der eingeklappten Grundstellung Faltenwurf oder ähnliche störende Effekte, die
aufgrund der erforderlichen Verkürzung der Fußstütze auftreten können, unproblematisch
sind. Erfindungsgemäß wird durch die im Vergleich zu der Zwischenstellung größere
Länge der Fußstütze in der Grundstellung eine Straffung oder Glättung des Bezuges
bzw. der Polsterung erreicht.
[0011] Die Erfindung ermöglicht folglich auch bei mehrteiligen Fußstützen mit ausfahrbarer
und einfahrbarer Verlängerung einen durchgehenden Bezug bzw. eine durchgehende Polsterung
selbst dann, wenn die Fußstütze in der ausgeklappten Nutzstellung eine vergleichsweise
große Nutzlänge aufweist, wie es zunehmend von den Kunden erwartet wird, und wenn
die Fußstütze aufgrund einer relativ geringen Bodenfreiheit bzw. lichten Höhe vergleichsweise
stark verkürzt werden muss, um ausgeklappt und eingeklappt werden zu können.
[0012] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind nachstehend angegeben und auch
in den abhängigen Ansprüchen, den Figuren sowie deren Beschreibung offenbart.
[0013] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Länge der Fußstütze in der Zwischenstellung minimal
ist.
[0014] Es kann vorgesehen sein, dass die Verlängerung relativ zum Basisteil einfahrbar und
ausfahrbar ist.
[0015] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Verlängerung in der Grundstellung weniger weit
ausgefahren ist als in der Nutzstellung.
[0016] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass das Basisteil und die Verlängerung
jeweils plattenartig ausgebildet sind oder wenigstens ein plattenförmiges Auflageelement
umfassen.
[0017] Es kann vorgesehen sein, dass das Basisteil und die Verlängerung in der Nutzstellung
gemeinsam eine zumindest im Wesentlichen durchgehende Auflage bilden.
[0018] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Fußstütze mit einem durchgehenden Bezug oder mit
einer durchgehenden Polsterung versehen ist.
[0019] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Fußstütze in der Grundstellung
gegenüber der Zwischenstellung derart verlängert ist, dass ein Bezug oder einer Polsterung
der Fußstütze stärker gestrafft oder gespannt ist als in der Zwischenstellung.
[0020] Eine Weiterbildung sieht vor, dass die Fußstütze um eine Schwenkachse verschwenkbar
ist, die im Bereich einer Vorderkante des Sitzteils verläuft.
[0021] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Fußstütze über das Basisteil
verschwenkbar am Rahmen angebracht ist.
[0022] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Fußstütze mittels eines motorischen oder manuellen
Antriebs verschwenkbar ist.
[0023] Es kann vorgesehen sein, dass als Antrieb für die Schwenkbewegung der Fußstütze eine
Verstellung des Sitzteils vorgesehen ist und/oder dass die Schwenkbewegung der Fußstütze
von einer Verstellbewegung des Sitzteils abgeleitet ist.
[0024] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass das Sitzteil an einem Träger abgestützt
und relativ zu dem Träger verstellbar ist, wobei insbesondere zum Abstützen und Verstellen
des Sitzteils eine vordere und eine hintere Schwenkhebelanordnung vorgesehen sind.
[0025] Es kann vorgesehen sein, dass zum Einklappen und Ausklappen der Fußstütze ein Schwenkmechanismus
vorgesehen ist, der einerseits mit dem Sitzteil und andererseits mit dem Basisteil
der Fußstütze gekoppelt und dazwischen am Träger gelagert ist.
[0026] Bevorzugt ist vorgesehen, dass der Schwenkbewegung der Fußstütze eine Verstellbewegung
des Sitzteils überlagert ist, wobei insbesondere in der Zwischenstellung der Fußstütze
ein vorderer Bereich des Sitzteils gegenüber der Grundstellung angehoben ist.
[0027] Es kann vorgesehen sein, dass für die Verlängerung eine Stellanordnung vorgesehen
ist, die zwischen der Verlängerung und dem Rahmen wirksam ist.
[0028] Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Basisteil um eine Schwenkachse relativ zum Rahmen
verschwenkbar ist und die Stellanordnung gelenkig um eine Stellachse mit dem Rahmen
verbunden ist.
[0029] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Schwenkachse und die Stellachse
parallel versetzt zueinander verlaufen, wobei insbesondere die Stellachse unterhalb
und bevorzugt zumindest im Wesentlichen vertikal unterhalb der Schwenkachse verläuft.
[0030] Eine Weiterbildung sieht vor, dass der Abstand zwischen der Schwenkachse und der
Stellachse während der Verschwenkbewegung der Fußstütze unverändert ist.
[0031] Es kann vorgesehen sein, dass die Schwenkachse und die Stellachse jeweils bezüglich
des Rahmens ortsfest sind.
[0032] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Schwenkachse und die Stellachse eine Ebene definieren,
die zumindest im Wesentlichen vertikal und/oder parallel zur in der Zwischenstellung
befindlichen Fußstütze verläuft, und/oder die relativ zur in der Zwischenstellung
befindlichen Fußstütze derart orientiert ist, dass die Stellanordnung in der Zwischenstellung
die Länge der Fußstütze auf ein Minimum einstellt.
[0033] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Stellanordnung einen zumindest
zweiarmigen Drehhebel umfasst, der zwischen Rahmen und Verlängerung geschaltet und
am Basisteil um eine Drehachse verdrehbar angebracht ist, wobei insbesondere die Drehachse
senkrecht zur Schwenkachse des Basisteils und/oder senkrecht zu einer vom Basisteil
definierten Auflagefläche verläuft.
[0034] Es kann vorgesehen sein, dass eine wirksame Länge der Stellanordnung zwischen der
Grundstellung und der Nutzstellung der Fußstütze variiert und insbesondere einen Extremwert
durchläuft, insbesondere einen Maximalwert.
[0035] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Stellanordnung ein mit dem Rahmen verbundenes,
in seiner wirksamen Länge zwischen der Grundstellung und der Nutzstellung der Fußstütze
veränderliches Steuerorgan sowie ein mit dem Basisteil und der Verlängerung verbundenes
Umsetzorgan umfasst, das mit dem Steuerorgan gekoppelt ist und eine Änderung der wirksamen
Länge des Steuerorgans in eine Bewegung der Verlängerung relativ zum Basisteil umsetzt,
wobei insbesondere eine Verkürzung der wirksamen Länge des Steuerorgans in eine Vergrößerung
der Länge der Fußstütze umgesetzt wird, und umgekehrt.
[0036] Eine Weiterbildung sieht vor, dass das Umsetzorgan einen zumindest zweiarmigen Drehhebel
umfasst, der am Basisteil um eine Drehachse verdrehbar angebracht ist, wobei insbesondere
die Drehachse senkrecht zur Schwenkachse des Basisteils und/oder senkrecht zu einer
vom Basisteil definierten Auflagefläche verläuft.
[0037] Die Erfindung betrifft außerdem eine verstellbare Fußstützenanordnung, insbesondere
für ein Sitz-/Liegemöbel der vorstehend beschriebenen Art, die zwischen einer eingeklappten
Grundstellung und einer ausgeklappten Nutzstellung verschwenkbar ist, wobei die Fußstützenanordnung
einen Rahmen und eine relativ zum Rahmen verschwenkbare Fußstütze umfasst, und wobei
die Fußstütze ein Basisteil und eine Verlängerung aufweist, die zwischen der Grundstellung
und der Nutzstellung relativ zum Basisteil derart bewegbar ist, dass die die Fußstütze
in einer Zwischenstellung kürzer ist als in der Nutzstellung und in der Grundstellung.
[0038] In möglichen Weiterbildungen kann die erfindungsgemäße Fußstützenanordnung ein oder
mehrere Merkmale der vorstehend in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Sitz-/Liegemöbel
beschriebenen Fußstützenanordnung aufweisen.
[0039] Die Erfindung wird im Folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben,
die in den Fig. 1 bis 6 verschiedene Ansichten einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Sitz-/Liegemöbels zeigt.
[0040] Während die Fig. 2 einen Gesamtüberblick mit den relevanten Einzelkomponenten des
erfindungsgemäßen Möbels gleichzeitig in der Grundstellung I, einer Zwischenstellung
II sowie der Nutzstellung III zeigt, soll zunächst anhand von Fig. 1 das Konzept der
verschwenkbaren Fußstütze erläutert werden.
[0041] Fig. 1 zeigt verschiedene Ansichten einer Fußstützenanordnung 15, die unter anderem
einen Rahmen 17 umfasst, der einen Teil des Sitzteils 13 (Fig. 2) bildet oder an der
Unterseite des Sitzteils 13 befestigt ist. Der Rahmen 17 bzw. ein als Basis für bewegliche
Komponenten dienender Teil des Rahmens und das Sitzteil 13 sind in diesem Ausführungsbeispiel
nicht relativ zueinander bewegbar, verhalten sich somit in kinematischer Hinsicht
wie eine Einheit.
[0042] In allen Darstellungen der Fig. 1 ist die Fußstützenanordnung 15 mit ausgeklappter,
in der Nutzstellung befindlicher Fußstütze gezeigt, wobei in den drei rechten Darstellungen
jeweils nur ein Teil der hier relevanten Komponenten dargestellt ist.
[0043] Die Fußstütze umfasst ein Basisteil 19, das um eine Achse 25 relativ zum Rahmen 17
verschwenkbar ist. Relativ zum Basisteil 19 ist eine Verlängerung 21 verschiebbar
gelagert. Die Verlängerung 21 kann eingefahren bzw. eingezogen und ausgefahren bzw.
ausgezogen werden. Für die Führung zwischen Basisteil 19 und Verlängerung 21 ist ein
sogenannter Vollauszug vorgesehen.
[0044] Wie Fig. 2 zeigt, ist das Sitzteil 13 samt Fußstützenanordnung 15 an einem Standfuß
51 des Möbels über einen Träger 29 abgestützt, der eine in Fig. 1 nicht dargestellte
Tragsäule sowie einen Kopfabschnitt umfasst, von welchem in Fig. 1 in der mittleren
rechten Darstellung zwei Tragteile 61, 63 sowie in der Darstellung darüber weitere,
hier nicht näher bezeichnete Komponenten dargestellt sind.
[0045] Ein Elektromotor 27 ist zwischen den Rahmen 17 und den Träger 29 geschaltet. Mittels
des Motors 27 kann der Rahmen 17 relativ zum Träger 29 zwischen der in Fig. 1 dargestellten
Relaxposition, die der ausgeklappten Nutzstellung der Fußstütze entspricht, und einer
hier nicht dargestellten Grundstellung verstellt werden. Hierzu ist der Rahmen 17
mit einer vorderen Schwenkhebelanordnung 31 und einer hinteren Schwenkhebelanordnung
33 an das Tragteil 61 gekoppelt. Der Rahmen 17 ist in der in Fig. 1 dargestellten
Relaxposition im hinteren Bereich abgesenkt. Dies ist auch in Fig. 2 zu erkennen.
[0046] Das Verstellen des Rahmens 17 und somit des Sitzteils 13 bewirkt das Verschwenken
des Basisteils 19 der Fußstütze, und zwar über einen Schwenkmechanismus 35. Die am
Tragteil 61 angelenkte hintere Schwenkhebelanordnung 33 betätigt eine Schubstangenanordnung
53, die einen schwenkbar gelagerten, zweiarmigen Umlenkhebel 55 betätigt, der wiederum
einen abgewinkelten Schwenkhebel 56 betätigt. Der Schwenkhebel 56 ist mit einem weiteren
Schwenkhebel 57 gelenkig verbunden, und zwar in einem Bereich zwischen der Anlenkung
dieses Schwenkhebels 57 am Tragteil 63 einerseits und einer gelenkigen Verbindung
dieses Schwenkhebels 57 mit einem weiteren Schwenkhebel 59 andererseits. Letztgenannter
Schwenkhebel 59 wiederum ist schließlich mit dem Basisteil 19 gelenkig verbunden.
Anstelle eines einzigen Hebels kann jeweils eine Hebelanordnung mit zwei oder mehr
parallel wirksamen Einzelhebeln vorgesehen sein.
[0047] Die Verstellung des Rahmens 17 steuert somit die Schwenkbewegung des Basisteils 19
und damit der Fußstütze insgesamt. Das Ausfahren und Einfahren der Verlängerung 21
dagegen wird von der Schwenkbewegung des Basisteils 19 abgeleitet. Hierzu ist eine
Stellanordnung 37 vorgesehen. Diesbezüglich wird auch auf die Darstellungen in Fig.
6 verwiesen.
[0048] Die Stellanordnung 37 umfasst ein langgestrecktes, in Form einer Stange vorgesehenes
Steuerorgan 35, das einerseits am Rahmen 17 angelenkt ist und andererseits mit einem
zweiarmigen Drehhebel 41 verbunden ist, der Bestandteil eines Umsetzorgans 47 ist.
[0049] Die Stellachse 39, um welche die Steuerstange 45 relativ zum Rahmen 17 verschwenken
kann, verläuft parallel zur Schwenkachse 25 des Basisteils 19, dabei aber mit einem
Abstand zu dieser Schwenkachse 25. Die Stellachse 39 ist unterhalb der Schwenkachse
25 angeordnet, wobei die beiden Achsen 25, 39 in einer Ebene liegen, die näherungsweise
vertikal verläuft.
[0050] Diese Ausgestaltung hat zur Folge, dass die wirksame Länge der Steuerstange 45 während
der Schwenkbewegung des Basisteils 19 zwischen der eingeklappten Grundstellung I und
der ausgeklappten Nutzstellung III variiert, d.h. die Verbindungsstelle zwischen der
Steuerstange 45 und dem zweiarmigen Drehhebel 41 ist in Abhängigkeit von der Winkelstellung
des Basisteils 19 mehr oder weniger weit von der Schwenkachse 25 des Basisteils 19
entfernt. Folglich ist auch die Stellung des Drehhebels 41 von der Schwenkstellung
des Basisteils 19 abhängig. Der Drehhebel 41 ist um eine Drehachse 43 drehbar am Basisteil
19 gelagert, wobei die Drehachse 43 senkrecht zur Schwenkachse 25 und senkrecht zur
vom Basisteil 19 definierten Auflagefläche verläuft.
[0051] Aufgrund der relativen Anordnung der Schwenkachse 25 und der Stellachse 39 ist die
wirksame Länge der Steuerstange 45 maximal, wenn das Basisteil 19 parallel zu der
von den beiden Achsen 25, 39 definierten Ebene verläuft. Dies ist in der Zwischenstellung
II der Fall, wenn die Bodenfreiheit bzw. die lichte Höhe zwischen Boden und Vorderkante
des Sitzteils 13 zum Tragen kommt. In dieser Zwischenstellung II ist zudem aufgrund
der vorstehend erläuterten Verstellung des Sitzteils 13, d.h. der sogenannten Sitzabsenkung,
dessen vorderer Randbereich gegenüber der Grundstellung I angehoben (Fig. 2). Da sich
die Schwenkachse 25 des Basisteils 19 im Bereich der Vorderkante des Sitzteils 13
befindet, wird durch die Sitzteilverstellung bzw. die Sitzabsenkung die Bodenfreiheit
bzw. die lichte Höhe vergrößert.
[0052] Wenn das Basisteil 19 gegenüber der erläuterten Zwischenstellung II weiter eingeklappt
oder weiter ausgeklappt wird, verringert sich jeweils die wirksame Länge der Steuerstange
45. Dies bedeutet, dass sowohl in der eingeklappten Grundstellung I als auch in der
ausgeklappten Nutzstellung III der Drehhebel 41 mittels der Steuerstange 45 aus der
Extremstellung II herausgeschwenkt ist - in der oberen Darstellung der Fig. 6 gegen
den Uhrzeigersinn. Da der Drehhebel 41 über einen weiteren Hebel 49 mit der ein- und
ausfahrbaren Verlängerung 21 der Fußstütze gekoppelt ist, hat diese Ausgestaltung
zur Folge, dass außerhalb der Zwischenstellung II mit maximal eingefahrener Verlängerung
21 diese mehr oder weniger weit ausgefahren ist. In der Nutzstellung III, in der die
Fußstütze vollständig ausgeklappt ist, befindet sich die Verlängerung 21 in ihrer
am weitesten ausgefahrenen Stellung. In der Grundstellung II bei maximal weit eingeklappter
Fußstütze ist die Verlängerung 21 ebenfalls ausgefahren, jedoch in einem geringeren
Ausmaß als in der ausgeklappten Nutzstellung III. Dies ist der oberen Darstellung
in Fig. 6, der Übersichtsdarstellung der Fig. 2 sowie einem Vergleich der Einzeldarstellungen
in den Fig. 3, 4 und 5 zu entnehmen. Beispielsweise ist die Verlängerung 21 in der
Grundstellung I gegenüber der Zwischenstellung II etwa 5 cm weit ausgefahren. Dies
genügt, um störenden Faltenwurf des Bezugs bzw. der Polsterung 23 beim Verschwenken
in die Grundstellung I zu beseitigen, wie dies aus einem Vergleich der Fig. 4 und
5 hervorgeht. In Fig. 4 ist ein Faltenwurf des Bezugs bzw. der Polsterung 23 angedeutet.
[0053] Mittels des Steuerorgans 45 und des im dargestellten Ausführungsbeispiel von dem
Drehhebel 41 und dem weiteren Hebel 49 gebildeten Umsetzorgans 47 wird folglich die
Schwenkbewegung des Basisteils 19 in die Schiebebewegung der Verlängerung 21 relativ
zum Basisteil 19 umgesetzt.
[0054] Während in dem erläuterten Ausführungsbeispiel die Verstellung des Sitzteils 13 mittels
des Motors 27 erfolgt, kann alternativ auch eine manuelle Verstellbarkeit vorgesehen
sein, beispielsweise über einen Mechanismus, der es ermöglicht, alleine durch eine
Gewichtsverlagerung eines in dem Möbel sitzenden Benutzers die erläuterte Sitzabsenkung
herbeizuführen, was dann wiederum automatisch zum Ausschwenken oder Ausklappen der
Fußstütze führt und folglich wiederum automatisch das Ausfahren der Verlängerung 21
relativ zum Basisteil 19 der Fußstütze bewirkt.
Bezugszeichenliste
[0055]
- 11
- Rückenteil
- 13
- Sitzteil
- 15
- Fußstützenanordnung
- 17
- Rahmen
- 19
- Basisteil
- 21
- Verlängerung
- 23
- Bezug oder Polsterung
- 25
- Schwenkachse der Fußstütze bzw. des Basisteils
- 27
- Antrieb, Motor
- 29
- Träger
- 31
- vordere Schwenkhebelanordnung
- 33
- hintere Schwenkhebelanordnung
- 35
- Schwenkmechanismus
- 37
- Stellanordnung
- 39
- Stellachse
- 41
- Drehhebel
- 43
- Drehachse
- 45
- Steuerorgan
- 47
- Umsetzorgan
- 49
- Hebel
- 51
- Standfuß
- 53
- Schubstangenanordnung
- 55
- Umlenkhebel
- 56
- Schwenkhebel
- 57
- Schwenkhebel
- 59
- Schwenkhebel
- 61
- Tragteil
- 63
- Tragteil
- I
- Grundstellung
- II
- Zwischenstellung
- III
- Nutzstellung
1. Sitz-/Liegemöbel, insbesondere Sessel oder Stuhl, mit einem Rückenteil (11), einem
Sitzteil (13) und einer verstellbaren Fußstützenanordnung (15), die zwischen einer
eingeklappten Grundstellung (I) unterhalb einer Sitzfläche des Sitzteils und einer
ausgeklappten Nutzstellung (III) relativ zum Sitzteil verschwenkbar ist,
- wobei die Fußstützenanordnung einen Rahmen (17), der Bestandteil des Sitzteils oder
am Sitzteil angebracht ist, und eine relativ zum Rahmen verschwenkbare Fußstütze umfasst,
und
- wobei die Fußstütze ein Basisteil (19) und eine Verlängerung (21) aufweist, die
zwischen der Grundstellung (I) und der Nutzstellung (III) relativ zum Basisteil derart
bewegbar ist, dass die Fußstütze in einer Zwischenstellung (II) kürzer ist als in
der Nutzstellung (III) und in der Grundstellung (I);
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bewegung der Verlängerung (21) relativ zum Basisteil (19) von einer Schwenkbewegung
des Basisteils (19) abgeleitet ist.
2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge der Fußstütze in der Zwischenstellung minimal ist.
3. Möbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verlängerung (21) relativ zum Basisteil (19) einfahrbar und ausfahrbar ist,
wobei insbesondere die Verlängerung (21) in der Grundstellung weniger weit ausgefahren
ist als in der Nutzstellung.
4. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Basisteil (19) und die Verlängerung (21) jeweils plattenartig ausgebildet sind
oder wenigstens ein plattenförmiges Auflageelement umfassen, und/oder
dass das Basisteil (19) und die Verlängerung (21) in der Nutzstellung gemeinsam eine zumindest
im Wesentlichen durchgehende Auflage bilden.
5. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Fußstütze mit einem durchgehenden Bezug oder mit einer durchgehenden Polsterung
(23) versehen ist, und/oder dass die Fußstütze in der Grundstellung gegenüber der
Zwischenstellung derart verlängert ist, dass ein Bezug oder eine Polsterung (23) der
Fußstütze stärker gestrafft oder gespannt ist als in der Zwischenstellung.
6. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Fußstütze um eine Schwenkachse (25) verschwenkbar ist, die im Bereich einer Vorderkante
des Sitzteils (13) verläuft.
7. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Fußstütze über das Basisteil (19) verschwenkbar am Rahmen (17) angebracht ist.
8. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Fußstütze mittels eines motorischen oder manuellen Antriebs (27) verschwenkbar
ist, und/oder
dass als Antrieb für die Schwenkbewegung der Fußstütze eine Verstellung des Sitzteils
(13) vorgesehen ist und/oder dass die Schwenkbewegung der Fußstütze von einer Verstellbewegung
des Sitzteils (13) abgeleitet ist.
9. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Sitzteil (13) an einem Träger (29) abgestützt und relativ zu dem Träger (29)
verstellbar ist, wobei insbesondere zum Abstützen und Verstellen des Sitzteils (13)
eine vordere (31) und eine hintere (33) Schwenkhebelanordnung vorgesehen sind.
10. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass zum Einklappen und Ausklappen der Fußstütze ein Schwenkmechanismus (35) vorgesehen
ist, der einerseits mit dem Sitzteil (13) und andererseits mit dem Basisteil (19)
der Fußstütze gekoppelt und dazwischen am Träger (29) gelagert ist, und/oder dass
der Schwenkbewegung der Fußstütze eine Verstellbewegung des Sitzteils (13) überlagert
ist, wobei insbesondere in der Zwischenstellung der Fußstütze ein vorderer Bereich
des Sitzteils (13) gegenüber der Grundstellung angehoben ist.
11. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass für die Verlängerung (21) eine Stellanordnung (37) vorgesehen ist, die zwischen der
Verlängerung (21) und dem Rahmen (17) wirksam ist, wobei insbesondere das Basisteil
(19) um eine Schwenkachse (25) relativ zum Rahmen (17) verschwenkbar und die Stellanordnung
(37) gelenkig um eine Stellachse (39) mit dem Rahmen (17) verbunden ist,
wobei insbesondere die Schwenkachse (25) und die Stellachse (39) parallel versetzt
zueinander verlaufen, wobei insbesondere die Stellachse (39) unterhalb und bevorzugt
zumindest im Wesentlichen vertikal unterhalb der Schwenkachse (25) verläuft.
12. Möbel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand zwischen der Schwenkachse (25) und der Stellachse (39) während der Verschwenkbewegung
der Fußstütze unverändert ist, und/oder
dass die Schwenkachse (25) und die Stellachse (39) jeweils bezüglich des Rahmens (17)
ortsfest sind, und/oder
dass die Schwenkachse (25) und die Stellachse (39) eine Ebene definieren, die zumindest
im Wesentlichen vertikal und/oder parallel zur in der Zwischenstellung befindlichen
Fußstütze verläuft, und/oder die relativ zur in der Zwischenstellung befindlichen
Fußstütze derart orientiert ist, dass die Stellanordnung (37) in der Zwischenstellung
die Länge der Fußstütze auf ein Minimum einstellt.
13. Möbel nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die Stellanordnung (37) einen zumindest zweiarmigen Drehhebel (41) umfasst, der zwischen
Rahmen (17) und Verlängerung (21) geschaltet und am Basisteil (19) um eine Drehachse
(43) verdrehbar angebracht ist, wobei insbesondere die Drehachse (43) senkrecht zur
Schwenkachse (25) des Basisteils und/oder senkrecht zu einer vom Basisteil (19) definierten
Auflagefläche verläuft, und/oder
dass eine wirksame Länge der Stellanordnung (37) zwischen der Grundstellung und der Nutzstellung
der Fußstütze variiert und insbesondere einen Extremwert durchläuft, insbesondere
einen Maximalwert,
und/oder die Stellanordnung (37) ein mit dem Rahmen (17) verbundenes, in seiner wirksamen
Länge zwischen der Grundstellung und der Nutzstellung der Fußstütze veränderliches
Steuerorgan (45) sowie ein mit dem Basisteil (19) und der Verlängerung (21) verbundenes
Umsetzorgan (47) umfasst, das mit dem Steuerorgan (45) gekoppelt ist und eine Änderung
der wirksamen Länge des Steuerorgans (45) in eine Bewegung der Verlängerung (21) relativ
zum Basisteil (19) umsetzt, wobei insbesondere eine Verkürzung der wirksamen Länge
des Steuerorgans (45) in eine Vergrößerung der Länge der Fußstütze umgesetzt wird,
und umgekehrt, wobei insbesondere das Umsetzorgan (47) einen zumindest zweiarmigen
Drehhebel (41) umfasst, der am Basisteil (19) um eine Drehachse (43) verdrehbar angebracht
ist, wobei insbesondere die Drehachse (43) senkrecht zur Schwenkachse (25) des Basisteils
(19) und/oder senkrecht zu einer vom Basisteil (19) definierten Auflagefläche verläuft.
14. Verstellbare Fußstützenanordnung, insbesondere für ein Sitz-/Liegemöbel nach einem
der vorhergehenden Ansprüche,
die zwischen einer eingeklappten Grundstellung (I) und einer ausgeklappten Nutzstellung
(III) verschwenkbar ist,
- wobei die Fußstützenanordnung einen Rahmen (17) und eine relativ zum Rahmen verschwenkbare
Fußstütze umfasst, und
- wobei die Fußstütze ein Basisteil (19) und eine Verlängerung (21) aufweist, die
zwischen der Grundstellung (I) und der Nutzstellung (III) relativ zum Basisteil (19)
derart bewegbar ist, dass die die Fußstütze in einer Zwischenstellung (II) kürzer
ist als in der Nutzstellung (III) und in der Grundstellung (I);
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bewegung der Verlängerung (21) relativ zum Basisteil (19) von einer Schwenkbewegung
des Basisteils (19) abgeleitet ist.
1. Seating/reclining furniture, in particular an armchair or a chair, comprising a back
part (11); a seat part (13); and an adjustable footrest arrangement (15) which is
pivotable between an inwardly folded base position (I) beneath a seating surface of
the seat part and an outwardly folded position of use (III) relative to the seat part,
- wherein the footrest arrangement comprises a frame (17) which is a component of
the seat part or is attached to the seat part and a footrest pivotable relative to
the frame; and
- wherein the footrest has a base part (19) and an extension (21) which is movable
relative to the base part between the base position (I) and the position of use (III)
such that the footrest is shorter in an intermediate position (II) than in the position
of use (III) and in the base position (I),
characterized in that
the movement of the extension (21) relative to the base part (19) is derived from
a pivot movement of the base part (19).
2. Furniture in accordance with claim 1,
characterized in that
the length of the footrest is minimal in the intermediate position.
3. Furniture in accordance with claim 1 or claim 2,
characterized in that
the extension (21) is movable inwardly and movable outwardly relative to the base
part (19),
with the extension (21) in particular being moved out less far in the base position
than in the position of use.
4. Furniture in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the base part (19) and the extension (21) are each configured in board form or comprise
at least one board-shaped support element; and/or
in that the base part (19) and the extension (21) together form an at least substantially
continuous support in the position of use.
5. Furniture in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the footrest is provided with a continuous cover or with continuous upholstery (23);
and/or
in that the footrest is extended with respect to the intermediate position in the base position
such that a cover or upholstery (23) of the footrest is tautened or tightened more
than in the intermediate position.
6. Furniture in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the footrest is pivotable about a pivot axis (25) which extends in the region of a
front edge of the seat part (13).
7. Furniture in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the footrest is attached to the frame (17) in a manner pivotable over the base part
(19).
8. Furniture in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the footrest is pivotable by means of a powered or manual drive (27); and/or in that
an adjustment of the seat part (13) is provided as the drive for the pivot movement
of the footrest; and/or in that the pivot movement of the footrest is derived from an adjustment movement of the
seat part (13).
9. Furniture in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the seat part (13) is supported at a carrier (29) and is adjustable relative to the
carrier (29), with a front pivot lever arrangement (31) and a rear pivot lever arrangement
(33) in particular being provided for supporting and adjusting the seat part (13).
10. Furniture in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
a pivot mechanism (35) is provided for the inward folding and outward folding of the
footrest which is coupled to the seat part (13), on the one hand, and which is coupled
to the base part (19) of the footrest, on the other hand, and is supported at the
carrier (29) therebetween; and/or
in that an adjustment movement of the seat part (13) is superposed on the pivot movement
of the footrest, with a front region of the seat part (13) in particular being raised
with respect to the base position in the intermediate position of the footrest.
11. Furniture in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
an adjustment arrangement (37) which is effective between the extension (21) and the
frame (17) is provided for the extension (21),
with the base part (19) in particular being pivotable relative to the frame (17) about
a pivot axis (25) and the adjustment arrangement (37) being connected to the frame
(17) in an articulated manner about an adjustment axis (39),
with the pivot axis (25) and the adjustment axis (39) in particular extending with
a parallel offset from one another, and with the adjustment axis (39) in particular
extending beneath and preferably at least substantially vertically beneath the pivot
axis (25).
12. Furniture in accordance with claim 11,
characterized in that
the spacing between the pivot axis (25) and the adjustment axis (39) is unchanged
during the pivot movement of the footrest; and/or
in that the pivot axis (25) and the adjustment axis (39) are each in a fixed position with
respect to the frame (17); and/or
in that the pivot axis (25) and the adjustment axis (39) define a plane which extends at
least substantially vertically and/or in parallel with the footrest located in the
intermediate position and/or which is oriented relative to the footrest located in
the intermediate position such that the adjustment arrangement (37) sets the length
of the footrest to a minimum in the intermediate position.
13. Furniture in accordance with claim 11 or claim 12,
characterized in that
the adjustment arrangement (37) comprises an at least two-armed swivel lever (41)
which is connected between the frame (17) and the extension (21) and is attached to
the base part (19) rotatable about an axis of rotation (43), with the axis of rotation
(43) in particular extending perpendicular to the pivot axis (25) of the base part
and/or perpendicular to a support surface defined by the base part (19); and/or
in that an effective length of the adjustment arrangement (37) varies between the base position
and the position of use of the footrest and in particular passes through an extreme
value, in particular a maximum value; and/or in that the adjustment arrangement (37) comprises a control member (45) which is connected
to the frame (17) and is variable in its effective length between the base position
and the position of use of the footrest; and a conversion member (47) which is connected
to the base part (19) and to the extension (21) and is coupled to the control member
(45) and converts a change in the effective length of the control member (45) into
a movement of the extension (21) relative to the base part (19), with a shortening
of the effective length of the control member (45) in particular being converted into
an increase in the length of the footrest and vice versa, with the conversion member
(47) in particular comprising an at least two-armed swivel lever (41) which is attached
to the base part (19) rotatable about an axis of rotation (43), and with the axis
of rotation (43) in particular extending perpendicular to the pivot axis (25) of the
base part (19) and/or perpendicular to a support surface defined by the base part
(19).
14. An adjustable footrest arrangement, in particular for seating/reclining furniture
in accordance with any one of the preceding claims,
which is pivotable between an inwardly folded base position (I) and an outwardly folded
position of use (III),
- wherein the footrest arrangement comprises a frame (17) and a footrest pivotable
relative to the frame; and
- wherein the footrest has a base part (19) and an extension (21) which is movable
relative to the base part (19) between the base position (I) and the position of use
(III) such that the footrest is shorter in an intermediate position (II) than in the
position of use (III) and in the base position (I),
characterized in that
the movement of the extension (21) relative to the base part (19) is derived from
a pivot movement of the base part (19).
1. Meuble d'assise/couchage, en particulier fauteuil ou chaise, comprenant une partie
de dossier (11), une partie d'assise (13) et un ensemble de repose-pied déplaçable
(15) qui est mobile en basculement par rapport à la partie d'assise entre une position
de base rétractée (I) au-dessous d'une surface d'assise de la partie d'assise et une
position d'utilisation déployée (III),
dans lequel
- l'ensemble de repose-pied comprend un cadre (17) faisant partie de la partie d'assise
ou monté sur la partie d'assise, et un repose-pied mobile en basculement par rapport
au cadre, et
- le repose-pied comprend une partie de base (19) et un prolongement (21) qui est
mobile par rapport à la partie de base entre la position de base (I) et la position
d'utilisation (III), de telle sorte que dans une position intermédiaire (II) le repose-pied
est plus court que dans la position d'utilisation (III) et dans la position de base
(I) ;
caractérisé en ce que
le mouvement du prolongement (21) par rapport à la partie de base (19) se découle
d'un mouvement de basculement de la partie de base (19).
2. Meuble selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la longueur du repose-pied dans la position intermédiaire est minimale.
3. Meuble selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le prolongement (21) est rétractable et déployable par rapport à la partie de base
(19),
et en particulier, dans la position de base, le prolongement (21) est déployé moins
loin que dans la position d'utilisation.
4. Meuble selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la partie de base (19) et le prolongement (21) sont réalisés chacun en forme de plaque
ou comprennent au moins un élément d'appui en forme de plaque, et/ou
la partie de base (19) et le prolongement (21) forment conjointement un appui au moins
sensiblement continu, dans la position d'utilisation.
5. Meuble selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le repose-pied est pourvu d'un revêtement continu ou d'un rembourrage continu (23),
et/ou
dans la position de base, le repose-pied est prolongé par rapport à la position intermédiaire,
de telle sorte qu'un revêtement ou un rembourrage (23) du repose-pied est serré ou
tendu plus fortement que dans la position intermédiaire.
6. Meuble selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le repose-pied est mobile en basculement autour d'un axe de basculement (25) qui s'étend
dans la zone d'une arête avant de la partie d'assise (13).
7. Meuble selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le repose-pied est monté sur le cadre (17) de façon mobile en basculement via la partie
de base (19).
8. Meuble selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le repose-pied est mobile en basculement à l'aide d'un entraînement (27) motorisé
ou manuel, et/ou
en tant qu'entraînement pour le mouvement de basculement du repose-pied, il est prévu
un déplacement de la partie d'assise (13), et/ou en ce que le mouvement de basculement du repose-pied se découle d'un mouvement de déplacement
de la partie d'assise (13).
9. Meuble selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la partie d'assise (13) est soutenue sur un support (29) et est déplaçable par rapport
au support (29), et en particulier il est prévu des ensembles de levier de basculement
avant (31) et arrière (33) pour soutenir et déplacer la partie d'assise (13).
10. Meuble selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
pour rétracter et déployer le repose-pied, il est prévu un mécanisme de basculement
(35) qui est couplé d'une part à la partie d'assise (13) et d'autre part à la partie
de base (19) du repose-pied et qui est interposé sur le support (29), et/ou en ce que
le mouvement de basculement du repose-pied est superposé par un mouvement de déplacement
de la partie d'assise (13), et en particulier dans la position intermédiaire du repose-pied
une zone avant de la partie d'assise (13) est relevée par rapport à la position de
base.
11. Meuble selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
pour le prolongement (21), il est prévu un ensemble de réglage (37) qui agit entre
le prolongement (21) et le cadre (17), et
en particulier la partie de base (19) est mobile en basculement autour d'un axe de
basculement (25) par rapport au cadre (17), et l'ensemble de réglage (37) est relié
au cadre (17) en articulation autour d'un axe de réglage (39), et
en particulier l'axe de basculement (25) et l'axe de réglage (39) s'étendent en décalage
parallèlement l'un par rapport à l'autre, et
en particulier l'axe de réglage (39) s'étend au-dessous et de préférence au moins
sensiblement verticalement au-dessous de l'axe de basculement (25).
12. Meuble selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
la distance entre l'axe de basculement (25) et l'axe de réglage (39) est invariable
pendant le mouvement de basculement du repose-pied, et/ou en ce que
l'axe de basculement (25) et l'axe de réglage (39) sont chacun stationnaires par rapport
au cadre (17), et/ou en ce que
l'axe de basculement (25) et l'axe de réglage (39) définissent un plan qui s'étend
au moins sensiblement verticalement et/ou parallèlement au repose-pied situé dans
la position intermédiaire, et/ou qui est orienté par rapport au repose-pied situé
dans la position intermédiaire de telle sorte que dans la position intermédiaire l'ensemble
de réglage (37) règle à un minimum la longueur du repose-pied.
13. Meuble selon la revendication 11 ou 12,
caractérisé en ce que
l'ensemble de réglage (37) comprend un levier rotatif (41) à au moins deux bras, qui
est couplé entre le cadre (17) et le prolongement (21) et qui est agencé sur la partie
de base (19) de façon mobile en rotation autour d'un axe de rotation (43), en particulier
l'axe de rotation (43) s'étendant perpendiculairement à l'axe de basculement (25)
de la partie de base et/ou perpendiculairement à une surface d'appui définie par la
partie de base (19), et/ou en ce que
une longueur efficace de l'ensemble de réglage (37) varie entre la position de base
et la position d'utilisation du repose-pied et passe en particulier par une valeur
extrême, en particulier une valeur maximale, et/ou en ce que l'ensemble de réglage (37) comprend un organe de commande (45) relié au cadre (17)
et variable sur sa longueur efficace entre la position de base et la position d'utilisation
du repose-pied, ainsi qu'un organe de convertissement (47) relié à la partie de base
(19) et au prolongement (21), organe qui est couplé à l'organe de commande (45) et
qui convertit une modification de la longueur efficace de l'organe de commande (45)
en un mouvement du prolongement (21) par rapport à la partie de base (19), et en particulier
un raccourcissement de la longueur efficace de l'organe de commande (45) est converti
en un agrandissement de la longueur du repose-pied, et inversement, et en particulier
l'organe de convertissement (47) comprend un levier rotatif (41) à au moins deux bras
qui est monté sur la partie de base (19) de façon mobile en rotation autour d'un axe
de rotation (43), l'axe de rotation (43) s'étendant en particulier perpendiculairement
à l'axe de basculement (25) de la partie de base (19) et/ou perpendiculairement à
une surface d'appui définie par la partie de base (19).
14. Ensemble de repose-pied déplaçable, en particulier pour un meuble d'assise/couchage
selon l'une des revendications précédentes,
qui est mobile en basculement entre une position de base rétractée (I) et une position
d'utilisation déployée (III),
dans lequel
- l'ensemble de repose-pied comprend un cadre (17) et un repose-pied mobile en basculement
par rapport au cadre, et
- le repose-pied comprend une partie de base (19) et un prolongement (21) qui est
mobile par rapport à la partie de base (19) entre la position de base (I) et la position
d'utilisation (III), de telle sorte que dans une position intermédiaire (II) le repose-pied
est plus court que dans la position d'utilisation (III) et dans la position de base
(I) ;
caractérisé en ce que
le mouvement du prolongement (21) par rapport à la partie de base (19) se découle
d'un mouvement de basculement de la partie de base (19).