[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein wasserführendes Haushaltsgerät, wie beispielsweise
eine Geschirrspülmaschine, sowie ein Verfahren zum Betreiben eines wasserführenden
Haushaltsgeräts.
[0002] Benutzer von Geschirrspülmaschinen haben ein Interesse daran, dass das Spülgut nach
Beendigung des Spülvorgangs in einem möglichst trockenen Zustand ist, so dass es sofort
der Geschirrspülmaschine entnommen und aufgeräumt werden kann. Herkömmliche Geschirrspülmaschinen
sehen daher als letzten Teil des Spülprogramms einen Trocknungsschritt vor, bei welchem
das Geschirr abtropfen und trocknen kann. Wie effektiv dieser Trocknungsvorgang ist,
hängt maßgeblich von der Ventilation des Spülraums ab. Deshalb kann bei herkömmlichen
Geschirrspülmaschinen ein Türöffnungsassistent bzw. ein Tür-Modul vorgesehen sein.
Ein solches Tür-Modul ist beispielsweise in
DE 10 2012 207 836 A1 beschrieben.
[0003] Dieses Tür-Modul öffnet die Tür bei entsprechender Betätigung durch eine Steuereinheit
selbsttätig. Für die vorteilhafte Trocknung genügt es, die Tür einen Spalt weit zu
öffnen. Hierbei wird das Schloss der Tür ausgelöst und über ein Feder-Seil-System
wird das Öffnen der Tür gestoppt, sobald die gewünschte Spaltgröße erreicht ist.
[0004] Das Dokument
DE 10 2005 062 472 A1 zeigt eine Geschirrspülmaschine mit einem Selbstschließmechanismus zum Verriegeln
der Tür und Verfahren zum Betreiben der Geschirrspülmaschine. Der Selbstschließmechanismus
weist zumindest ein elektrisch ansteuerbares Übertragungsglied auf, welches die Tür
von der Schließstellung in die Betriebsstellung und/oder umgekehrt zu verbringen vermag.
[0005] Das Dokument
DE 10 2005 028 449 B4 beschreibt eine Geschirrspülmaschine mit einem Spülbehälter, der durch eine Tür verschließbar
ist, und ein Verfahren zur Durchführung eines Spülprogramms in einer solchen Geschirrspülmaschine.
[0006] Das Dokument
DE 10 2014 114 652 A1 zeigt ein Haushaltsgerät und ein Verfahren zum Öffnen von diesem. Bei dem Verfahren
wird eine Präsenz zumindest eines Teils einer Person innerhalb eines vorgegebenen
Bereichs der Tür und außer Kontakt mit der Tür erfasst. Als Reaktion auf die erfasste
Präsenz wird die Tür automatisch geöffnet.
[0007] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein
verbessertes wasserführendes Haushaltsgerät bereitzustellen.
[0008] Demgemäß wird ein wasserführendes Haushaltsgerät mit einer durch einen Spülbehälter
und eine verschwenkbare Tür gebildeten Spülkammer zum Spülen von Spülgut, einem Tür-Modul
zum selbsttätigen Öffnen und Schließen der Tür und einer Steuerungsvorrichtung vorgeschlagen.
Die Steuerungsvorrichtung ist dazu eingerichtet, das Tür-Modul zum Schließen der Tür
bei einer detektierten Anwesenheit eines Nutzers in einem bestimmten Bereich vor dem
Haushaltsgerät anzusteuern und das Tür-Modul zum Öffnen der Tür bei einer detektierten
Abwesenheit des Nutzers in dem bestimmten Bereich anzusteuern.
[0009] Bei detektierter Anwesenheit des Nutzers schließt das Tür-Modul die Tür. Bei detektierter
Abwesenheit des Nutzers kann das Tür-Modul die Tür öffnen. Damit ist das Tür-Modul
zur automatischen Belüftung des Spülbehälters eingerichtet. Beispielsweise bei der
Beladungsphase einer Geschirrspülmaschine oder einer Trocknungsphase der Geschirrspülmaschine
ist es vorteilhaft, dass die Tür geöffnet ist. Allerdings könnte ein anwesender Nutzer
durch aus dem Spülbehälter austretende Gerüche gestört werden. Aus diesem Grund ist
es vorteilhaft, dass das Tür-Modul die Tür bei einer detektierten Anwesenheit des
Nutzers schließt, so dass der Nutzer nicht durch unliebsame Gerüche aus dem Spülbehälter
gestört wird, und bei detektierter Abwesenheit des Nutzers die Tür zur automatischen
Belüftung des Spülbehälters öffnet. Außerdem wird hierdurch die Gefahr vermieden,
dass sich der Nutzer oder eine andere Person an der Tür stößt. Ferner wird auch eine
Störung der ästhetischen Erscheinung vermieden.
[0010] Der bestimmte Bereich ist beispielsweise durch einen Überwachungsbereich eines Detektors
zum Detektieren der Anwesenheit und Abwesenheit des Nutzers vor der Tür des Haushaltsgeräts
bestimmt. Der Detektor kann an dem Haushaltsgerät montiert sein. Der Detektor kann
auch extern zu dem Haushaltsgerät in der Nähe des Aufstellungsorts des Haushaltsgeräts
angeordnet sein und über eine Kommunikationsverbindung mit dem Haushaltsgerät, insbesondere
mit der Steuerungsvorrichtung des Haushaltsgeräts, verbunden sein. Die Kommunikationsverbindung
ist beispielsweise drahtlos über Funk ausgebildet.
[0011] Der bestimmte Bereich kann aber auch durch einen Aufstellungsraum des Haushaltsgeräts
bestimmt sein. Wenn ein Nutzer den Raum betritt, so schließt das Tür-Modul die Tür
des Haushaltsgeräts. Wenn der Nutzer den Raum wieder verlässt, so kann das Tür-Modul
die Tür wiederum zur automatischen Belüftung des Spülbehälters öffnen.
[0012] Insbesondere kann der Nutzer die Funktion der automatischen Belüftung des Spülbehälters
aktivieren und auch deaktivieren. Hierzu kann das Haushaltsgerät eine entsprechend
angepasste Benutzerschnittstelle zur Aktivierung und Deaktivierung der Funktion der
automatischen Belüftung des Spülbehälters umfassen.
[0013] Gemäß einer Ausführungsform ist die Steuerungsvorrichtung dazu eingerichtet, das
Tür-Modul zur automatischen Belüftung des Spülbehälters anzusteuern.
[0014] Die automatische Belüftung des Spülbehälters ist beispielsweise bei einer Geschirrspülmaschine
insbesondere während einer Beladungsphase und auch während einer Trocknungsphase vorteilhaft.
Zur automatischen Belüftung des Spülbehälters öffnet das Tür-Modul die Tür um einen
vorbestimmten Spalt. Applikationsspezifisch ist es auch möglich, dass das Tür-Modul
die Tür spaltweise mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln öffnen kann.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst das Haushaltsgerät eine Benutzerschnittstelle
mit einem Eingabemittel zur Eingabe eines Aktivierungsbefehls zur Aktivierung der
Funktion der automatischen Belüftung des Spülbehälters durch einen Nutzer. Dabei ist
die Steuerungsvorrichtung dazu eingerichtet, das Tür-Modul zur automatischen Belüftung
des Spülbehälters in Abhängigkeit des Aktivierungsbefehls zu aktivieren.
[0016] Das Eingabemittel kann als ein haptisches Eingabemittel, beispielsweise als ein Drehknopf
oder ein Taster, ausgebildet sein. Das Eingabemittel kann aber auch als ein Touch-Element
auf einem Touchscreen der Benutzerschnittstelle des Haushaltsgeräts ausgebildet sein.
Vorzugsweise kann der Nutzer die Funktion der automatischen Belüftung des Spülbehälters
nicht nur aktivieren und deaktivieren, sondern auch eine Aktivierung mit einer bestimmten
oder definierten Zeitdauer vorbestimmen. In letzterem Fall ist die Funktion der automatischen
Belüftung des Spülbehälters nur für die bestimmte oder definierte Zeitdauer aktiviert
und anschließend automatisch deaktiviert.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Steuerungsvorrichtung dazu eingerichtet,
das Tür-Modul bei Vorliegen eines ersten Signalpegels eines Detektionssignals derart
anzusteuern, dass dieses die Tür schließt, und das Tür-Modul bei Vorliegen eines zweiten
Signalpegels des Detektionssignals derart anzusteuern, dass dieses die Tür öffnet.
Das Detektionssignals ist indikativ für die Anwesenheit des Nutzers in dem bestimmten
Bereich.
[0018] Der erste Signalpegel gibt damit an, dass der Nutzer in dem bestimmten Bereich anwesend
ist. Der zweite Signalpegel gibt an, dass kein Nutzer in dem bestimmten Bereich anwesend
ist. Beispielsweise kann hierzu eine Amplituden-Umtastung verwendet werden, insbesondere
ein On-Off-Keying (OOK), bei welchem der erste Signalpegel durch eine logische 1 und
der zweite Signalpegel durch eine logische 0 ausgebildet sind. Bei einem Spannungssignal
kann die logische 1 beispielsweise durch einen Spannungswert von 1,5 Volt ausgebildet
sein, wobei die logische 0 durch einen Spannungswert von 0 Volt ausgebildet ist. Diese
Angaben der Spannungswerte sind rein beispielhaft.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Steuerungsvorrichtung dazu eingerichtet,
das Tür-Modul bei Vorliegen eines ersten Signalpegels eines Detektionssignals, welches
indikativ für die Anwesenheit des Nutzers in dem bestimmten Bereich ist, derart anzusteuern,
dass dieses die Tür schließt, und das Tür-Modul bei Vorliegen eines zweiten Signalpegels
des Detektionssignals und nach Ablauf eines von dem zweiten Signalpegel des Detektionssignals
getriggerten Timers derart anzusteuern, dass dieses die Tür öffnet.
[0020] Bei dieser Ausführungsform schließt das Tür-Modul die Tür bei detektierter Anwesenheit
des Nutzers. Wenn die Abwesenheit des Nutzers detektiert ist, triggert diese Abwesenheit
einen vorbestimmten Timer von beispielsweise 1 Minute, wobei das Tür-Modul nach Ablauf
dieses Timers die Tür zur automatischen Belüftung des Spülbehälters wiederum öffnet.
Die Verwendung des Timers ist hier vorteilhaft, da ein Nutzer in kurzen Zeitabständen
den bestimmten Bereich betreten und wieder verlassen kann. Wenn, wie in obigem Beispiel
ausgeführt, der bestimmte Bereich der Aufstellungsraum des Haushaltsgeräts ist, so
ist es möglich, dass der Nutzer innerhalb von beispielhaft einer Minute des Öfteren
den Aufstellungsraum betritt und wieder verlässt. Um ein unnötiges Öffnen und Schließen
der Tür innerhalb dieser Minute zu verhindern, ist es vorteilhaft den Timer einzusetzen.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Steuerungsvorrichtung dazu eingerichtet,
das Tür-Modul bei Vorliegen eines ersten Signalpegels eines Detektionssignals, welches
indikativ für die Anwesenheit des Nutzers in dem bestimmten Bereich ist, derart anzusteuern,
dass dieses die Tür schließt, und das Tür-Modul bei Vorliegen eines zweiten Signalpegels
des Detektionssignals und nach Ablauf eines von dem zweiten Signalpegel des Detektionssignals
getriggerten Timers derart anzusteuern, dass dieses die Tür öffnet und nach Ablauf
einer bestimmten Zeitdauer wieder schließt.
[0022] Bei dieser Ausführungsform hat das Tür-Modul die zusätzliche Funktionalität, die
geöffnete Tür nach Ablauf der bestimmten Zeitdauer wieder zu schließen. Die bestimmte
Zeitdauer wird insbesondere auf einen Erwartungswert eingestellt, zu welchem eine
ausreichende Belüftung des Spülbehälters erwartet ist. Beispielsweise liegt die bestimmte
Zeitdauer zwischen zwei und 48 Stunden.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der erste Signalpegel ein positiver logischer
Signalpegel, wohingegen der zweite Signalpegel ein negativer logischer Signalpegel
ist.
[0024] Wie oben bereits ausgeführt, kann hierbei ein On-Off-Keying eingesetzt werden, wobei
der positive logische Signalpegel durch eine logische 1 und der negative logische
Signalpegel durch eine logische 0 repräsentiert sind.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst das Haushaltsgerät einen Detektor zum
Bereitstellen des Detektionssignals.
[0026] Bei dieser Ausführungsform ist der Detektor Teil des Haushaltsgeräts und beispielsweise
an der Tür oder in einem Sockelbereich des Haushaltsgeräts montiert.
[0027] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst der Detektor einen Bewegungsmelder,
einen Infrarotbewegungsmelder, einen HF-Sensor, einen Ultraschall-Sensor, einen Dopplerradarsensor,
ein Mikrofon und/oder eine Bilderkennungseinrichtung.
[0028] Je nach Anforderung an die Größe, die Positionierung und/oder die Kosten des Detektors
kann die vorteilhafte Variante ausgewählt werden. Insbesondere eine Bilderkennungseinrichtung
bietet darüber hinaus die Möglichkeit, eine Person im Raum zu identifizieren und in
Abhängigkeit davon weitere Steuerungsfunktionen auszuführen.
[0029] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Detektor an der Tür angebracht, in einem
Türblatt der Tür integriert, in einem Sockel des Haushaltsgeräts angeordnet oder in
einer Bedienblende der Tür integriert.
[0030] Damit kann der Detektor unter Beibehaltung der Funktion sowohl in freistehenden und
halb- oder vollintegrierbaren Geschirrspülmaschinen eingesetzt werden, oder es können
mehrere Detektoren an unterschiedlichen Positionen verwendet werden, mit jeweils unterschiedlichen
Detektionsbereichen und/oder Detektionseigenschaften. Die Verwendung von mehreren
Detektoren kann vorteilhaft sein, wenn zunächst nur ein erster Detektor, z.B. ein
Bewegungsmelder, dauerhaft aktiv ist. Sobald dieser eine Bewegung in einem bestimmten
Bereich erfasst, kann ein zweiter Detektor, z.B. eine Bilderkennungseinheit, aktiviert
werden. Dies ermöglicht vorteilhafterweise, dass komplexe und energieintensive Detektoren
nicht dauerhaft aktiviert sein müssen, womit Strom gespart werden kann.
[0031] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst das Haushaltsgerät einen Empfänger zum
Empfangen des Detektionssignals von einem mit dem Empfänger über eine Kommunikationsverbindung
koppelbaren, externen Detektor zum Bereitstellen des Detektionssignals.
[0032] Der Empfänger ist beispielsweise ein Funkempfänger und die Kommunikationsverbindung
damit eine drahtlose Kommunikationsverbindung, z.B. Wifi. Der externe Detektor ist
beispielsweise in dem Aufstellungsraum des Haushaltsgeräts angeordnet und überträgt
bei Detektion einer Anwesenheit des Nutzers in dem Aufstellungsraum das Detektionssignal
an den Empfänger. Der Empfänger leitet das empfangene und gegebenenfalls demodulierte
Detektionssignal an die Steuerungsvorrichtung weiter, welche dann das Tür-Modul entsprechend
ansteuern kann.
[0033] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Kommunikationsverbindung eine drahtlose
Kommunikationsverbindung oder eine drahtgebundene Kommunikationsverbindung.
[0034] Die drahtlose Kommunikationsverbindung ist insbesondere eine Funk-Kommunikationsverbindung,
beispielsweise eine Wifi-Kommunikationsverbindung oder WLAN-Kommunikationsverbindung.
Die drahtgebundene Kommunikationsverbindung ist beispielsweise eine LAN-Kommunikationsverbindung.
[0035] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst das Tür-Modul eine Türöffnungs- und
Schließmechanik und einen Antrieb zum Betätigen der Türöffnungs- und Schließmechanik.
[0036] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Steuerungsvorrichtung zum Durchführen
einer Anzahl von Spülprogrammen zum Spülen des Spülguts in dem Spülbehälter eingerichtet.
[0037] Insbesondere umfasst ein Spülprogramm eine oder mehrere der folgenden Phasen: Vorspülen,
Reinigungsgang, Zwischenspülen, Klarspülen und/oder Trocknungsgang. Bei unterschiedlichen
Spülprogrammen können die Phasen unterschiedlich ausgebildet sein.
[0038] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Haushaltsgerät eine Geschirrspülmaschine,
eine Waschmaschine, ein Trockner, insbesondere ein Wäschetrockner, oder ein Dampfgarer.
[0039] Des Weiteren wird ein Verfahren zum Betreiben eines wasserführenden Haushaltsgeräts,
insbesondere einer Geschirrspülmaschine, vorgeschlagen. Das Haushaltsgerät umfasst
eine durch einen Spülbehälter und eine verschwenkbare Tür gebildete Spülkammer zum
Spülen von Spülgut und ein Tür-Modul zum selbsttätigen Öffnen und Schließen der Tür.
Das Verfahren weist die folgenden Schritte auf:
Anzusteuern des Tür-Moduls zum Schließen der Tür bei einer detektierten Anwesenheit
eines Nutzers in einem bestimmten Bereich vor dem Haushaltsgerät, und
Anzusteuern des Tür-Moduls zum Öffnen der Tür bei einer detektierten Abwesenheit des
Nutzers in dem bestimmten Bereich.
[0040] Weiterhin wird ein Computerprogrammprodukt vorgeschlagen, welches auf einer programmgesteuerten
Einrichtung die Durchführung des wie oben erläuterten Verfahrens veranlasst.
[0041] Ein Computerprogrammprodukt, wie z.B. ein Computerprogramm-Mittel, kann beispielsweise
als Speichermedium, wie z.B. Speicherkarte, USB-Stick, CD-ROM, DVD, oder auch in Form
einer herunterladbaren Datei von einem Server in einem Netzwerk bereitgestellt oder
geliefert werden. Dies kann zum Beispiel in einem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk
durch die Übertragung einer entsprechenden Datei mit dem Computerprogrammprodukt oder
dem Computerprogramm-Mittel erfolgen.
[0042] Die für das vorgeschlagene wasserführende Haushaltsgerät beschriebenen Ausführungsformen
und Merkmale gelten für das vorgeschlagene Verfahren entsprechend.
[0043] Weitere mögliche Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte
Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen
Merkmale oder Ausführungsformen. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen
oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der Erfindung hinzufügen.
[0044] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die beigelegten Figuren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform eines wasserführenden
Haushaltsgeräts;
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines wasserführenden
Haushaltsgeräts mit geschlossener Tür;
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der zweiten Ausführungsform des wasserführenden Haushaltsgeräts
mit geöffneter Tür;
Fig. 4 zeigt ein schematisches Blockschaltbild einer dritten Ausführungsform eines
wasserführenden Haushaltsgeräts;
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht einer vierten Ausführungsform eines wasserführenden
Haushaltsgeräts;
Fig. 6 zeigt ein schematisches Zeitdiagramm für ein Beispiel der Funktion der automatischen
Belüftung des Spülbehälters; und
Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Betreiben des wasserführenden
Haushaltsgeräts.
[0045] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
[0046] In Fig. 1 ist eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform eines wasserführenden
Haushaltsgeräts 1 dargestellt. In dem Beispiel der Fig. 1 ist das wasserführende Haushaltsgerät
1 eine Geschirrspülmaschine.
[0047] Die Geschirrspülmaschine 1 weist einen einen Spülbehälter 2 umfassenden Korpus sowie
eine Tür 3 auf. Der Spülbehälter 2 und die Tür 3 bilden eine Spülkammer 4 zum Spülen
von Spülgut. Die Tür 3 ist in Fig. 1 in ihrer geöffneten Stellung gezeigt. Durch Schwenken
um eine an einem unteren Ende der Tür 3 vorgesehene Schwenkachse S kann die Tür 3
geschlossen oder geöffnet werden.
[0048] Der Spülbehälter 2 ist beispielsweise quaderförmig und kann einen Boden 5, eine dem
Boden 5 gegenüberliegende Decke 6, eine der Tür 3 gegenüberliegende Rückwand 7 und
zwei einander gegenüberliegende Seitenwände 8, 9 umfassen. Insbesondere die Seitenwände
8, 9 können aus Edelstahlblech gefertigt sein.
[0049] Die Geschirrspülmaschine 1 weist weiterhin zumindest eine Beladungsebene 10 auf.
Die zumindest eine Beladungsebene 10 ist vorzugsweise eine Spülgutaufnahme der Geschirrspülmaschine
1. Insbesondere können mehrere Beladungsebenen 10 vorgesehen sein, welche einen Unterkorb,
einen Oberkorb und/oder eine Besteckschublade umfassen können. Die mehreren Beladungsebenen
10 sind vorzugsweise übereinander in dem Spülbehälter 2 angeordnet. Jede Beladungsebene
10 ist wahlweise in einer Einschubrichtung E in den Spülbehälter 2 hinein oder in
einer Auszugsrichtung A aus diesem heraus verlagerbar. Hierzu ist bevorzugt zu beiden
Seiten einer jeweiligen Beladungsebene 10 eine Schiene 11 vorgesehen.
[0050] Eine wahlweise in dem Korpus oder in der Tür 3 der Geschirrspülmaschine 1 vorgesehene
Steuerungsvorrichtung 12 ist unter anderem dazu eingerichtet, den Ablauf von Spülprogrammen
zum Spülen von Spülgut zu steuern.
[0051] Des Weiteren umfasst die Geschirrspülmaschine 1 ein Tür-Modul 13 zum selbsttätigen
Öffnen und zum selbsttätigen Schließen der Tür 3.
[0052] Das Tür-Modul 13 wird von der Steuerungsvorrichtung 12 angesteuert und umfasst eine
Türöffnungs- und Schließmechanik und einen Antrieb zum Betätigen der Türöffnungs-
und Schließmechanik. Dabei wird insbesondere der Antrieb des Tür-Moduls 13 durch die
Steuerungsvorrichtung 12 angesteuert. Der Antrieb umfasst insbesondere einen Motor.
[0053] Die Steuerungsvorrichtung 12 ist dazu eingerichtet, das Tür-Modul 13 zum Schließen
der Tür bei einer detektierten Anwesenheit eines Nutzers in einem bestimmten Bereich
vor der Geschirrspülmaschine 1 anzusteuern und das Tür-Modul 13 zum Öffnen der Tür
bei einer detektierten Abwesenheit des Nutzers in dem bestimmten Bereich anzusteuern.
Damit ist die Steuerungsvorrichtung 12 dazu eingerichtet, das Tür-Modul 13 zur automatischen
Belüftung des Spülbehälters 2 anzusteuern. Das Tür-Modul 13 schließt die Tür 3, wenn
ein Benutzer anwesend ist, und öffnet die Tür 3 wiederum zur automatischen Belüftung,
wenn der Nutzer abwesend ist.
[0054] In dem ersten Ausführungsbeispiel der Fig. 1 umfasst die Geschirrspülmaschine 1 einen
Detektor 14 zum Bereitstellen eines Detektionssignals D, welches indikativ für die
Anwesenheit des Nutzers in dem bestimmten Bereich ist. Details zu dem Detektionssignal
D werden zu den Fig. 4 und 6 näher erläutert.
[0055] Der Detektor 14 ist in dem ersten Ausführungsbeispiel der Fig. 1 in einem Türblatt
der Tür 3 integriert und mit der Steuerungsvorrichtung 12 kommunikationstechnisch
gekoppelt.
[0056] Die Fig. 2 und 3 zeigen eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines wasserführenden
Haushaltsgeräts 1, insbesondere einer Geschirrspülmaschine. Dabei zeigt die Fig. 2
die Geschirrspülmaschine 1 mit geschlossener Tür 3, wohingegen die Fig. 3 die Geschirrspülmaschine
1 mit geöffneter Tür 3 zeigt. Dabei zeigt die Fig. 3 einen geeigneten Öffnungsspalt
G für die automatische Belüftung des Spülbehälters 2. Auch in diesem zweiten Ausführungsbeispiel
der Fig. 2 und 3 ist der Detektor 14 in dem Türblatt der Tür 3 angeordnet.
[0057] Fig. 4 zeigt ein schematisches Blockschaltbild einer dritten Ausführungsform eines
wasserführenden Haushaltsgeräts, insbesondere einer Geschirrspülmaschine 1. Die dritte
Ausführungsform der Fig. 4 umfasst alle Merkmale der ersten Ausführungsform nach Fig.
1 und zeigt weiter, dass die Geschirrspülmaschine 1 eine Benutzerschnittstelle 15
und einen Empfänger 16 aufweisen kann. Die Benutzerschnittstelle 15 ist zur Eingabe
eines Aktivierungsbefehls A zur Aktivierung der Funktion der automatischen Belüftung
des Spülbehälters 2 durch einen Nutzer eingerichtet. Dabei ist die Steuerungsvorrichtung
12 dazu eingerichtet, dass Tür-Modul 13 zur automatischen Belüftung des Spülbehälters
in Abhängigkeit des Aktivierungsbefehls A zu aktivieren. Das Fehlen eines Aktivierungsbefehls
A kann von der Steuerungsvorrichtung 12 als eine Deaktivierung der Funktion der automatischen
Belüftung des Spülbehälters 2 interpretiert werden.
[0058] Der Empfänger 16 ist dazu eingerichtet, ein Detektionssignal D von einem mit dem
Empfänger 16 über eine Kommunikationsverbindung 17 koppelbaren externen Detektor 18,
welcher das Detektionssignal D generiert, zu empfangen.
[0059] In Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht einer vierten Ausführungsform eines wasserführenden
Haushaltsgeräts, insbesondere einer Geschirrspülmaschine 1, dargestellt. Die vierte
Ausführungsform der Fig. 5 umfasst alle Merkmale der ersten Ausführungsform nach Fig.
1. Im Beispiel der Fig. 5 ist die Geschirrspülmaschine 1 mit teilweise geöffneter
Tür 3 abgebildet. Im oberen Bereich der Tür 3 sowie in der Sockelleiste 19 sind insgesamt
drei Detektoren 14 zur Detektion einer Anwesenheit des Nutzers in dem vorbestimmten
Bereich angeordnet.
[0060] Fig. 6 zeigt ein schematisches Zeitdiagramm für ein Beispiel der Funktion der automatischen
Belüftung des Spülbehälters 2 durch das Tür-Modul 13. Hierzu zeigt die Fig. 6 insbesondere
ein Beispiel eines Detektionssignals D, welches mittels On-Off-Keying moduliert ist.
Dabei indiziert der erste Signalpegel D1 des Detektionssignal D die Anwesenheit eines
Nutzers in dem bestimmten Bereich, wohingegen der zweite Signalpegel D2 des Detektionssignal
D die Abwesenheit des Nutzers in dem bestimmten Bereich angibt.
[0061] Zum Zeitpunkt t1 wechselt das Detektionssignal D von dem zweiten Signalpegel D2 auf
den ersten Signalpegel D1. Folglich wird zum Zeitpunkt t1 die Anwesenheit eines Nutzers
in dem bestimmten Bereich detektiert. In Folge dieser Detektion der Anwesenheit des
Nutzers in dem bestimmten Bereich schließt das Tür-Modul 13 die Tür 3.
[0062] Zum Zeitpunkt t2 wechselt das Detektionssignal D von dem ersten Signalpegel D1 zu
dem zweiten Signalpegel D2. Folglich hat der Nutzer den bestimmten Bereich vor dem
Haushaltsgerät 1 zum Zeitpunkt t2 verlassen. Damit liegt eine detektierte Abwesenheit
des Nutzers vor und das Tür-Modul 13 öffnet die Tür 3 zum Zeitpunkt t2.
[0063] Alternativ kann das Tür-Modul 13 die Tür 3 auch erst zum Zeitpunkt t3 öffnen, um
zu verhindern, dass durch einen schnell wieder zurückkehrenden Nutzer in den vorbestimmten
Bereich die Tür 3 durch das Tür-Modul 13 schnell wieder verschlossen werden muss.
Die Differenz t3 - t2 gibt damit einen Timer an, dessen Start durch den zweiten Signalpegel
D2 zum Zeitpunkt t2 getriggert wird.
[0064] Die geöffnete Tür 3, geöffnet zum Zeitpunkt t2 oder alternativ zum Zeitpunkt t3,
wird von dem Tür-Modul 13 zum Zeitpunkt t4 wieder geschlossen. Der Zeitpunkt t4 ist
derart gewählt, dass angenommen werden darf, dass der Spülbehälter 2 ausreichend belüftet
ist.
[0065] Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Betreiben eines wasserführenden
Haushaltsgeräts 1. Das wasserführende Haushaltsgerät 1 ist beispielsweise gemäß einer
der Fig. 1 bis 5 ausgebildet und umfasst eine durch einen Spülbehälter 2 und eine
verschwenkbare Tür 3 gebildete Spülkammer 4 zum Spülen von Spülgut und ein Tür-Modul
13 zum selbsttätigen Öffnen und Schließen der Tür 3. Das Verfahren der Fig. 7 umfasst
die Schritte S1 und S2:
[0066] In Schritt S1 wird bei einer detektierten Anwesenheit eines Nutzers in einem bestimmten
Bereich vor dem Haushaltsgerät 1 das Tür-Modul 13 derart angesteuert, dass dieses
die Tür 3 schließt.
[0067] In Schritt S2 wird bei einer detektierten Abwesenheit des Nutzers in dem bestimmten
Bereich das Tür-Modul 3 derart angesteuert, dass dieses die Tür 3 öffnet.
[0068] Damit ist das Verfahren mit den Schritten S1 und S2 zur automatischen Belüftung des
Spülbehälters 2 geeignet, da bei einer Anwesenheit des Nutzers die Tür 3 geschlossen
wird und der Nutzer nicht durch unliebsame Gerüche aus dem Spülbehälter 2 gestört
werden kann, wohingegen die Tür 3 bei einer darauf folgenden Abwesenheit des Nutzers
wieder geöffnet wird, um den Spülbehälter 2 automatisch zu belüften.
[0069] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde,
ist sie vielfältig modifizierbar.
Verwendete Bezugszeichen:
[0070]
- 1
- wasserführendes Haushaltsgerät
- 2
- Spülbehälter
- 3
- Tür
- 4
- Spülkammer
- 5
- Boden
- 6
- Decke
- 7
- Rückwand
- 8, 9
- Seitenwände
- 10
- Beladungsebene
- 11
- Schiene
- 12
- Steuerungsvorrichtung
- 13
- Tür-Modul
- 14
- Detektor
- 15
- Benutzerschnittstelle
- 16
- Empfänger
- 17
- Kommunikationsverbindung
- 18
- externer Detektor
- 19
- Sockelleiste
- A
- Aktivierungssignal
- D
- Detektionssignal
- D1
- erster Signalpegel des Detektionssignals
- D2
- zweiter Signalpegel des Detektionssignals
- G
- Öffnungsspalt
- S
- Schwenkachse
- S1
- Verfahrensschritt
- S2
- Verfahrensschritt
- t
- Zeit
- t1
- Zeitpunkt
- t2
- Zeitpunkt
- t3
- Zeitpunkt
- t4
- Zeitpunkt
1. Wasserführendes Haushaltsgerät (1), insbesondere Geschirrspülmaschine, mit einer durch
einen Spülbehälter (2) und eine verschwenkbare Tür (3) gebildeten Spülkammer (4) zum
Spülen von Spülgut, einem Tür-Modul (13) zum selbsttätigen Öffnen und Schließen der
Tür (3), und einer Steuerungsvorrichtung (12), welche dazu eingerichtet ist, das Tür-Modul
(13) zum Schließen der Tür (3) bei einer detektierten Anwesenheit eines Nutzers in
einem bestimmten Bereich vor dem Haushaltsgerät (1) anzusteuern und das Tür-Modul
(13) zum Öffnen der Tür (3) bei einer detektierten Abwesenheit des Nutzers in dem
bestimmten Bereich anzusteuern.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (12) dazu eingerichtet ist, das Tür-Modul (13) zur automatischen
Belüftung des Spülbehälters (2) anzusteuern.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Benutzerschnittstelle (15) mit einem Eingabemittel zur Eingabe eines Aktivierungsbefehls
(A) zur Aktivierung der Funktion der automatischen Belüftung des Spülbehälters (2)
durch einen Nutzer, wobei die Steuerungsvorrichtung (12) dazu eingerichtet ist, das Tür-Modul
(13) zur automatischen Belüftung des Spülbehälters (2) in Abhängigkeit des Aktivierungsbefehls
(A)zu aktivieren.
4. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (12) dazu eingerichtet ist, das Tür-Modul (13) bei Vorliegen
eines ersten Signalpegels (D1) eines Detektionssignals (D), welches indikativ für
die Anwesenheit des Nutzers in dem bestimmten Bereich ist, derart anzusteuern, dass
dieses (13) die Tür (3) schließt, und das Tür-Modul (13) bei Vorliegen eines zweiten
Signalpegels (D2) des Detektionssignals (D) derart anzusteuern, dass dieses (13) die
Tür (3) öffnet.
5. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (12) dazu eingerichtet ist, das Tür-Modul (13) bei Vorliegen
eines ersten Signalpegels (D1) eines Detektionssignals (D), welches indikativ für
die Anwesenheit des Nutzers in dem bestimmten Bereich ist, derart anzusteuern, dass
dieses (13) die Tür (3) schließt, und das Tür-Modul (13) bei Vorliegen eines zweiten
Signalpegels (D2) des Detektionssignals (D) und nach Ablauf eines von dem zweiten
Signalpegel (D2) des Detektionssignals (D) getriggerten Timers derart anzusteuern,
dass dieses (13) die Tür (3) öffnet.
6. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (12) dazu eingerichtet ist, das Tür-Modul (13) bei Vorliegen
eines ersten Signalpegels (D1) eines Detektionssignals (D), welches indikativ für
die Anwesenheit des Nutzers in dem bestimmten Bereich ist, derart anzusteuern, dass
dieses (13) die Tür (3) schließt, und das Tür-Modul (13) bei Vorliegen eines zweiten
Signalpegels (D2) des Detektionssignals (D) und nach Ablauf eines von dem zweiten
Signalpegel (D2) des Detektionssignals (D) getriggerten Timers derart anzusteuern,
dass dieses (13) die Tür (3) öffnet und nach Ablauf einer bestimmten Zeitdauer wieder
schließt.
7. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Signalpegel (D1) ein positiver logischer Signalpegel und der zweite Signalpegel
(D2) ein negativer logischer Signalpegel ist.
8. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen Detektor (14) zum Bereitstellen des Detektionssignals (D).
9. Haushaltsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektor (14) einen Bewegungsmelder, einen Infrarotbewegungsmelder, einen HF-Sensor,
einen Ultraschall-Sensor, einen Dopplerradarsensor, ein Mikrofon und/oder eine Bilderkennungseinrichtung
umfasst.
10. Haushaltsgerät Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektor (14) an der Tür (3) angebracht ist, in einem Türblatt der Tür (3) integriert
ist, in einem Sockel (19) des Haushaltsgeräts (1) angeordnet ist oder in einer Bedienblende
der Tür (3) integriert ist.
11. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen Empfänger (16) zum Empfangen des Detektionssignals (D) von einem mit dem Empfänger
(16) über eine Kommunikationsverbindung (17) koppelbaren, externen Detektor (18) zum
Bereitstellen des Detektionssignals (D).
12. Haushaltsgerät Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsverbindung (17) eine drahtlose Kommunikationsverbindung oder eine
drahtgebundene Kommunikationsverbindung ist.
13. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Tür-Modul (13) eine Türöffnungs- und Schließmechanik und einen Antrieb zum Betätigen
der Türöffnungs- und Schließmechanik umfasst.
14. Verfahren zum Betreiben eines wasserführenden Haushaltsgeräts (1), insbesondere einer
Geschirrspülmaschine, mit einer durch einen Spülbehälter (2) und eine verschwenkbare
Tür (3) gebildeten Spülkammer (4) zum Spülen von Spülgut und einem Tür-Modul (13)
zum selbsttätigen Öffnen und Schließen der Tür (3), mit:
Anzusteuern (S1) des Tür-Moduls (13) zum Schließen der Tür (3) bei einer detektierten
Anwesenheit eines Nutzers in einem bestimmten Bereich vor dem Haushaltsgerät (1),
und
Anzusteuern (S2) des Tür-Moduls (13) zum Öffnen der Tür (3) bei einer detektierten
Abwesenheit des Nutzers in dem bestimmten Bereich.
15. Computerprogrammprodukt, welches auf einer programmgesteuerten Einrichtung die Durchführung
des Verfahrens nach Anspruch 14 veranlasst.