[0001] Die Erfindung betrifft einen Haltekopf zur Verbindung mit einem Ende eines Stützenelements
für einen Schalungsträger, mit einem Bodenelement zur Anlage an einer Außenfläche
des Schalungsträgers, mit jeweils einem Hakenelement zur Verhakung mit dem Schalungsträger
an jeder Längsseite des Bodenelements, wobei das Hakenelement an der einen Längsseite
des Bodenelements in Längsrichtung des Haltekopfs in einem Abstand zu dem Hakenelement
an der anderen Längsseite des Bodenelements angeordnet ist, so dass der Haltekopf
im Gebrauchszustand zwischen einer den Schalungsträger an den Hakenelementen fixierenden
Haltestellung und einer den Schalungsträger von den Hakenelementen freigebenden Freigabestellung
relativ zu dem Schalungsträger verdrehbar ist.
[0002] Weiters betrifft die Erfindung eine Stütze mit einem Stützenelement und mit einem
Haltekopf an einem Ende des Stützenelements.
[0003] Schließlich betrifft die Erfindung eine Schalungskonstruktion mit einem Schalungsträger,
welcher ein erstes Gurtelement, ein zweites Gurtelement und ein das erste Gurtelement
mit dem zweiten Gurtelement verbindendes Stegelement aufweist, und mit einer Stütze,
welche ein Stützenelement und einen Haltekopf an einem Ende des Stützenelements aufweist.
[0004] Aus der
DE 196 05 824 ist eine gattungsgemäße Kopfverbindung für eine Rohrstütze bekannt. Die Kopfverbindung
weist eine Grundplatte auf, an welcher zwei Haltelaschen angebracht sind. Durch die
Haltelaschen kann der Gurt eines Schalungsträgers gehalten werden. Die Befestigung
am Schalungsträger erfolgt so, dass der Gurt des Schalungsträgers zwischen die beiden
Haltelaschen eingeführt wird. Danach wird die Kopfverbindung derart verdreht, dass
sich der Gurt zwischen der Grundplatte und den Haltelaschen befindet. Auf diese Weise
kann verhindert werden, dass der Schalungsträger im Gebrauch von der Kopfverbindung
abgehoben wird. Nachteilig an dem Stand der Technik ist jedoch, dass die Halterung
des Schalungsträgers an der Kopfverbindung insbesondere aufgrund von Vibrationen geschwächt
oder gar gelöst werden kann.
[0005] In der
EP 1 498 557 A1 wird ein andersartiger Kreuzkopf einer Träger-Deckenschalung beschrieben. Der Kreuzkopf
weist eine Grundplatte auf, von welcher vier längliche, gerade Rungen abstehen. Zwischen
den Rungen kann ein Schalungsträger angeordnet werden. Durch die Anordnung von je
zwei Rungen an jeder Längsseite des Kreuzkopfes wird nicht nur eine Verkippung des
Schalungsträgers um dessen Längsachse, sondern zudem eine Verdrehung des Schalungsträgers
relativ zur Grundplatte verhindert. An den äußeren Enden der Rungen sind weiters Nagellöcher
vorgesehen, mittels welchen der Schalungsträger in vertikaler Richtung an an dem Kreuzkopf
fixiert werden kann. Dieser Stand der Technik bringt insbesondere den Nachteil mit
sich, dass die Sicherung des Schalungsträgers mittels der Nagellöcher vergleichsweise
umständlich ist. Darüber hinaus wird die Handhabung dadurch erschwert, dass der Schalungsträger
zwischen den vier Rungen positioniert werden muss.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, zumindest einzelne Nachteile
des Standes der Technik zu beheben bzw. zu lindern. Die Erfindung setzt sich daher
insbesondere zum Ziel, einen Haltekopf, eine damit ausgestattete Stütze und eine Schalungskonstruktion
derart zu schaffen, dass der Schalungsträger mit konstruktiv einfachen Mitteln rasch
und zuverlässig an dem Haltekopf gesichert werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch einen Schalungsträger mit den Merkmalen von Anspruch 1,
eine Stütze mit den Merkmalen von Anspruch 7 und durch eine Schalungskonstruktion
mit den Merkmalen von Anspruch 8 gelöst. Bevorzugte Ausführungen sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0008] Erfindungsgemäß weist der Haltekopf zumindest ein Drehsicherungselement auf, welches
in der Haltestellung einer Verdrehung des Haltekopfs in Richtung der Freigabestellung
entgegenwirkt.
[0009] Der erfindungsgemäße Haltekopf weist je ein Hakenelement pro Längsseite des Haltekopfs
auf, so dass in der Haltestellung ein Gurtelement des Schalungsträgers von den Hakenelementen
umgriffen, jedoch in der dazu verdrehten Freigabestellung von den Hakenelementen gelöst
ist. Dadurch wird der Schalungsträger in der Haltestellung einerseits gegen eine Verkippung
des Schalungsträgers um dessen Längsrichtung gesichert. Andererseits verhindern die
Hakenelemente, dass der Schalungsträger von dem Haltekopf in Richtung senkrecht zu
dessen Bodenelement abgehoben werden kann. Aufgrund der Hakenelemente kann vorteilhafterweise
auf Nagellöcher zum Eintreiben von Nägeln in den Schalungsträger verzichtet werden.
Bei der Anbringung des Schalungsträgers am Haltekopf der Stütze wird zunächst der
Schalungsträger in einer gegenüber dem Haltekopf verdrehten Stellung auf dem Bodenelement
des Haltekopfs positioniert. Danach kann der Schalungsträger derart gegenüber dem
Haltekopf (oder umgekehrt) verdreht werden, dass die Hakenelemente in der Haltestellung
die gegenüberliegenden Längsränder des Gurtelements des Schalungsträgers umgreifen.
Dadurch wird der Schalungsträger sowohl gegen eine Verkippung als auch gegen ein Abheben
vom Haltekopf gesichert. Darüber hinaus ist ein Drehsicherungselement vorgesehen,
mit welchem eine ungewollte Verdrehung des Schalungsträgers bezüglich einer im Wesentlichen
senkrecht zur Hauptebene des Bodenelements des Haltekopfs verlaufende Achse (d.h.
bezogen auf die Betriebsstellung um eine insbesondere im Wesentlichen vertikale Achse)
zumindest erschwert wird. Die Anordnung des Drehsicherungselements bewirkt in der
Haltestellung ein Haltemoment, welches einer Verdrehung des Schalungsträgers relativ
zu dem Haltekopf von der Haltestellung in Richtung der Freigabestellung entgegenwirkt.
Vorteilhafterweise kann so verhindert werden, dass Vibrationen oder andere Umgebungseinflüsse
auf der Baustelle die Fixierung des Schalungsträgers am Haltekopf lockern oder gar
lösen. Durch die Hakenelemente in Verbindung mit dem Drehsicherungselement kann vorteilhafterweise
die einfache Montage des Haltekopfs durch Verdrehung relativ zum Schalungsträger beibehalten
werden, wobei zudem eine Drehsicherung in der Haltestellung erzielt wird.
[0010] Um den Schalungsträger mit konstruktiv einfachen Mitteln zuverlässig gegen eine ungewollte
Verdrehung von der Haltestellung in Richtung der Freigabestellung zu sichern, ist
es günstig, wenn das Drehsicherungselement eine von dem Bodenelement abstehende Erhebung
mit einer geringeren Erstreckung senkrecht zu dem Bodenelement als die Hakenelemente
aufweist. Durch die Erhebung des Drehsicherungselements wird in der Haltestellung
eine kraftschlüssige und/oder formschlüssige Verbindung zwischen dem Drehsicherungselement
und dem Schalungsträger hergestellt. Zur Freigabe des Schalungsträgers wird die Verbindung
zwischen dem Drehsicherungselement und dem Schalungsträger gelöst.
[0011] Wenn das Drehsicherungselement im Wesentlichen symmetrisch bezüglich einer senkrecht
zu dem Bodenelement verlaufenden Mittelebene des Haltekopfs angeordnet ist, kann die
ungewollte Verdrehung des Schalungsträgers von der Halte- in die Freigabestellung
besonders zuverlässig unterbunden werden.
[0012] Zur Aufbringung eines den Schalungsträger in der Haltestellung fixierenden Haltemoments
ist es günstig, wenn das Drehsicherungselement ein elastisch verformbares Federelement
aufweist.
[0013] Bevorzugt ist eine Schnapp- bzw. Rastverbindung zwischen dem Federelement und einer
Ausnehmung des Schalungsträgers vorgesehen. Bei der Überführung des Schalungsträgers
von der Freigabe- in die Haltestellung kann das Federelement elastisch verformt werden.
Mit Erreichen der Haltestellung schnappt das Federelement aufgrund dessen Eigenelastizität
in die Ausnehmung des Schalungsträgers. Somit ist bei dieser Ausführung eine formschlüssige
Verbindung zwischen dem Drehsicherungselement und dem Schalungsträger in der Haltestellung
vorgesehen. Durch Verdrehen des Schalungsträgers relativ zum Haltekopf wird das Drehsicherungselement
elastisch verformt, wodurch das Drehsicherungselement außer Eingriff mit der Ausnehmung
des Schalungsträgers gebracht werden kann.
[0014] In einer alternativen Ausführung weist der Schalungsträger eine im Wesentlichen ebene
Außenfläche auf, welche frei von einer Ausnehmung für eine Verrastung des Drehsicherungselements
ist. Bei dieser Ausführung liegt das Federelement in der Haltestellung in einem elastisch
verformten Zustand vor, so dass das Federelement gegen die Außenfläche des Schalungsträgers
lastet. Somit wird die Drehsicherung bei dieser Ausführung insbesondere über einen
Reibschluss zwischen dem Federelement und dem Drehsicherungselement erzielt. Je nach
Material des Schalungsträgers kann das Federelement in der Haltestellung zudem eine
Verformung des Schalungsträgers bewirken, welche ebenfalls der Verdrehung des Schalungsträgers
von der Halte- in Richtung der Freigabestellung entgegenwirkt.
[0015] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführung weist das elastisch verformbare Federelement
einen an dem Bodenelement befestigten Befestigungsabschnitt und einen hiervon vorspringenden
Federabschnitt auf, wobei der Befestigungsabschnitt bevorzugt in einer Vertiefung
des Bodenelements angeordnet ist. Bevorzugt sind der Befestigungsabschnitt und der
Federabschnitt einteilig gebildet. Bei einer besonders einfachen Ausführung sind der
Befestigungsabschnitt und der Federabschnitt aus einem länglichen Blatt gebildet.
Der Federabschnitt ist senkrecht zur Blattebene elastisch verformbar. Um die Anbringung
des Schalungsträgers am Haltekopf zu erleichtern, ist der Befestigungsabschnitt vorzugsweise
vollständig innerhalb einer Vertiefung des Bodenelements angeordnet, so dass der Befestigungsabschnitt
nicht über die angrenzenden Abschnitte des Bodenelements vorsteht, auf welchen der
Schalungsträger aufgesetzt wird.
[0016] Je nach Ausführung kann das vorzugsweise blattförmige Federelement insbesondere aus
einem Metall oder einem Kunststoff gefertigt sein.
[0017] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Drehsicherungselement
zumindest einen Druckkörper, vorzugsweise in Form einer Kugel, und eine Lagerfeder
auf, wobei der Druckkörper gegen die Kraft der Lagerfeder vorzugsweise in Richtung
im Wesentlichen senkrecht zur Hauptebene des Bodenelements verschieblich gelagert
ist. Bei dieser Ausführung ist ein im Wesentlichen starrer Druckkörper, insbesondere
aus Metall, vorgesehen, welcher gegen die Kraft der Lagerfeder verschieblich ist.
Beim Anbringen des Schalungsträgers wird der Druckkörper durch den Schalungsträger
nach unten gedrückt, wobei in der Lagerfeder eine der Verschiebung entgegenwirkende
Federkraft aufgebaut wird.
[0018] In einer bevorzugten Ausführung ist der Druckkörper in der Haltestellung mit einer
Ausnehmung des Schalungsträgers verrastet, wobei die Lagerfeder in einem entspannten
Zustand vorliegt. In einer weiteren bevorzugten Ausführung lastet der Druckkörper
in der Haltestellung gegen die Außenfläche des Schalungsträgers, wobei die Lagerfeder
im gespannten Zustand vorliegt.
[0019] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführung des Schalungsträgers ist ein in Längsrichtung
des zweiten Gurtelements erstrecktes zweites Verstärkungselement in einer entsprechenden
Ausnehmung des zweiten Gurtelements angeordnet, wobei bevorzugt ein in Längsrichtung
des ersten Gurtelements erstrecktes erstes Verstärkungselement in einer entsprechenden
Ausnehmung des ersten Gurtelements angeordnet ist, wobei das zweite Verstärkungselement
zumindest eine im Wesentlichen in Längsrichtung des zweiten Gurtelements erstreckte
Halteöffnung aufweist, welche für eine Verbindung, insbesondere Schnappverbindung,
mit dem Drehsicherungselement des Haltekopfs eingerichtet ist.
[0020] Bei dieser Ausführung kann daher die Halteöffnung in dem zweiten Verstärkungselement
des Schalungsträgers dazu genutzt werden, um in der Haltestellung das Drehsicherungselement
aufzunehmen. Vorteilhafterweise ist daher in der Haltestellung eine formschlüssige
Verbindung zwischen dem Drehsicherungselement und dem zweiten Verstärkungselement
des Schalungsträgers vorgesehen. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführung ist
das Drehsicherungselement für eine Schnapp- bzw. Rastverbindung mit dem zweiten Verstärkungselement
des Schalungsträgers eingerichtet. Durch Verdrehen des Schalungsträgers relativ zu
dem Haltekopf wird das Drehsicherungselement mit der Halteöffnung des Schalungsträgers
in Eingriff gebracht. Zur Freigabe des Schalungsträgers wird der Eingriff zwischen
dem Drehsicherungselement und dem zweiten Verstärkungselement des Schalungsträgers
gelöst. Zu diesem Zweck kann das Drehsicherungselement, wie zuvor beschrieben, ein
Federelement aufweisen, welches in der Freigabestellung aufgrund der Auflage des Schalungsträgers
in einem elastisch verformten Zustand und in der Haltestellung in einem mit der Halteöffnung
des Schalungsträgers verschnappten Zustand vorliegt. Alternativ kann das Drehsicherungselement,
wie ebenfalls zuvor schon beschrieben, einen gegen Federkraft verschieblich gelagerten
Druckkörper aufweisen, welcher in der Haltestellung in die Halteöffnung des Schalungsträgers
eingreift.
[0021] Die Verbindung zwischen dem Drehsicherungselement und dem zweiten Verstärkungselement
des Schalungsträgers kann besonders einfach hergestellt werden, wenn die Halteöffnung
des zweiten Verstärkungselements in der Ebene einer vom ersten Gurtelement abgewandten
Außenfläche des zweiten Gurtelements, vorzugsweise im Wesentlichen mittig zwischen
den Längsrändern des zweiten Gurtelements, erstreckt ist.
[0022] Das erste und das zweite Verstärkungselement können entsprechend ausgeführt sein.
Wenn daher für die Zwecke dieser Offenbarung Merkmale und Eigenschaften des ersten
Verstärkungselements beschrieben werden, können diese gleichermaßen bei dem ersten
und/oder bei dem zweiten Verstärkungselement verwirklicht sein.
[0023] Zur Verstärkung bzw. Aussteifung des damit versehenen ersten Gurtelements ist das
erste Verstärkungselement aus einem vom ersten Gurtelement verschiedenen Material
gebildet. Das erste und das zweite Gurtelement sind insbesondere aus einem Holzwerkstoff,
vorzugsweise Nadelholz, gefertigt. Bevorzugt ist das erste Verstärkungselement (und
entsprechend das zweite Verstärkungselement) aus einem Metall, beispielsweise Aluminium,
einem Kunststoff, oder einem faserverstärkten Kunststoff gebildet. Das erste Verstärkungselement
kann jedoch alternativ auch aus einem vom Holzwerkstoff des ersten Gurtelements verschiedenen
Holzmaterial gefertigt sein, welches insbesondere in Richtung senkrecht zur Außenfläche
des ersten Gurtelements belastbarer als der Holzwerkstoff des ersten Gurtelements
ist. Zu diesem Zweck kann das Holzmaterial des ersten Verstärkungselements senkrecht
zur Außenfläche des ersten Gurtelements, d.h. in Belastungsrichtung, angeordnete Holzlagen
aufweisen. Insbesondere kann das Holzmaterial des ersten Verstärkungselements Sperrholz
oder Furnierschichtholz sein, wobei mehrere Schichten bzw. Lagen des Sperrholzes bzw.
des Furnierschichtholzes parallel zur Hauptebene des Stegelements, d.h. in Belastungsrichtung,
erstreckt sind.
[0024] Das erste Verstärkungselement erstreckt sich vorzugsweise im Wesentlichen mittig
zwischen den Längskanten des ersten Gurtelements.
[0025] Zur Verstärkung des Schalungsträgers über dessen Längserstreckung ist gemäß einer
ersten bevorzugten Ausführung vorgesehen, dass sich das erste Verstärkungselement
im Wesentlichen über die gesamte Länge des ersten Gurtelements erstreckt. Dadurch
kann der Haltekopf für den Gebrauchzustand an jedwede Position in Längsrichtung des
Schalungsträgers angebracht werden und/oder entlang des Verstärkungselements verschoben
werden.
[0026] Alternativ können mehrere erste Verstärkungselemente in Längsrichtung des ersten
Gurtelements voneinander beabstandet sein. Bei dieser Ausführung sind anstelle eines
durchgängigen Verstärkungselements in dem ersten bzw. zweiten Gurtelement einzelne
erste bzw. zweite Verstärkungselemente vorgesehen, wobei sich dazwischen von ersten
bzw. zweiten Verstärkungselementen freie Abschnitte des Schalungsträgers erstrecken.
[0027] Die Erfindung wird nachstehend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf
welche sie jedoch nicht beschränkt sein soll, weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer erfindungsgemäßen Schalungskonstruktion mit
mehreren Schalungsträgern in Form von Jochträgern und Querträgern, wobei die Jochträger
auf Halteköpfen von Stützen aufgelagert sind;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Haltekopfs gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Schnittansicht des Verbindungsbereichs zwischen dem Schalungsträger und
der Stütze;
Fig. 4 und 5 weitere Ansichten des in Fig. 1 bis 3 dargestellten Haltekopfs;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
des Haltekopfs;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
des Haltekopfs; und
Fig. 8 und Fig. 9 perspektivische Ansichten zur Veranschaulichung der Anbringung des
Schalungsträgers an dem Haltekopf der Stütze.
[0028] In Fig. 1 ist eine Schalungskonstruktion 1 gezeigt, welche in der gezeigten Ausführung
zur Herstellung einer Decke eingerichtet ist. Die Schalungskonstruktion 1 weist mehrere
Stützen mit Stützenelementen 2 auf, welche am Boden abgestützt sind. Auf den Stützenelementen
2 sind gleichartige Schalungsträger 3a aufgelagert, auf denen weitere Schalungsträger
3b abgestützt sind. Die weiteren Schalungsträger 3b verlaufen quer zu den Schalungsträgern
3a. In der gezeigten Ausführung sind die weiteren Schalungsträger 3b im Wesentlichen
senkrecht zu den Schalungsträgern 3a angeordnet. Die Schalungsträger 3a auf den Stützenelementen
2 werden als Jochträger, die quer verlaufenden Schalungsträger 3b als Querträger bezeichnet.
Auf der Oberseite der die Querträger bildenden Schalungsträger 3b sind Schalungsplatten
4 angeordnet. Die Schalungskonstruktion 1 ist an sich aus dem Stand der Technik bekannt,
so dass sich nähere Ausführungen dazu erübrigen können. Im eingebauten Zustand werden
die Schalungsträger 3a, 3b senkrecht zu dessen (in Fig. 1 eingezeichneten) Längsrichtung
5 belastet.
[0029] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, weist jeder Schalungsträger 3a ein in Längsrichtung 5
erstrecktes erstes Gurtelement 6 bestehend aus einem Holzwerkstoff und ein in Längsrichtung
5 erstrecktes zweites Gurtelement 7 bestehend aus einem Holzwerkstoff auf. Das erste
Gurtelement 6 und das zweite Gurtelement 7 sind über ein in Längsrichtung 5 erstrecktes
Stegelement 8 miteinander verbunden, welches aus einem weiteren Holzwerkstoff gebildet
ist. Das Stegelement 8 ist plattenförmig ausgebildet, wobei die Hauptebene des Stegelements
8 im Wesentlichen senkrecht auf die Hauptebene des ersten 6 bzw. zweiten Gurtelements
7 steht. Im Fall der gezeigten Deckenschalung ist das Stegelement 8 daher im Einbauzustand
vertikal ausgerichtet. Das erste 6 und zweite Gurtelement 7 weisen eine größere Breite,
d.h. Erstreckung senkrecht zur Hauptebene des Stegelements 8, als das Stegelement
8 auf. Demnach sind die Schalungsträger 3, wie im Stand der Technik üblich, I-förmig
ausgebildet. Das erste Gurtelement 6 ist aus einem ersten Holzwerkstoff, das zweite
Gurtelement 7 aus einem zweiten Holzwerkstoff gefertigt. Vorzugsweise sind das erste
6 und das zweite Gurtelemente 7 aus demselben Holzwerkstoff, insbesondere Nadelholz,
hergestellt.
[0030] Der weitere Schalungsträger 3b ist entsprechend dem Schalungsträger 3a mit einem
ersten Gurtelement 6, einem zweiten Gurtelement 7 und einem das erste Gurtelement
6 mit dem zweiten Gurtelement 7 verbindenden Stegelement 8 aufgebaut. Demnach beziehen
sich Erläuterungen zu dem Aufbau des Schalungsträgers 3a gleichermaßen auf den weiteren
Schalungsträger 3b, sofern nicht eigens auf Unterschiede hingewiesen wird.
[0031] Wie in Fig. 3 schematisch veranschaulicht, weist das Stegelement 8 auf der einen
Längsseite zumindest einen ersten Vorsprung bzw. Zinken 9 auf, welcher in eine entsprechende
Aussparung des ersten Gurtelements 6 eingreift. Darüber hinaus weist das Stegelement
8 auf der anderen (gegenüberliegenden) Längsseite zumindest einen entsprechenden zweiten
Vorsprung bzw. Zinken 10 auf, welcher in eine entsprechende Aussparung des zweiten
Gurtelements 7 eingreift. In der gezeigten Ausführung sind je zwei erste Vorsprünge
9 und zwei zweite Vorsprünge 10 vorgesehen. Die ersten 9 und zweiten Vorsprünge 10
sorgen für eine sichere Verankerung des Stegelements 8 in dem ersten 6 bzw. zweiten
Gurtelement 7. Die ersten 9 und zweiten Vorsprünge 10 erstrecken sich stegförmig in
Längsrichtung 5 des Schalungsträgers 3. In der gezeigten Ausführung sind die ersten
9 und zweiten Vorsprünge 10 keilförmig in Richtung des freien Endes verjüngt.
[0032] Wie aus Fig. 1, 3 weiters ersichtlich, weist der Schalungsträger 3 zudem zumindest
ein in Längsrichtung 5 des ersten Gurtelements 6 erstrecktes erstes Verstärkungselement
11 auf, welches in einer entsprechend geformten Ausnehmung 12 des ersten Gurtelements
6 angeordnet ist. Das erste Verstärkungselement 11 erstreckt sich zwischen der vom
zweiten Gurtelement 7 abgewandten Außenfläche 6' des ersten Gurtelements 6 und dem
ersten Vorsprung 9 des Stegelements 9. Demnach steht das erste Verstärkungselement
11 mit dem ersten Vorsprung 9 des Stegelements 8 in Kontakt, wodurch eine Lastübertragung
zwischen der Außenfläche 6' des ersten Gurtelements 6 über das erste Verstärkungselement
11 in das Stegelement 8 bewerkstelligt wird.
[0033] Wie aus Fig. 1, 3 weiters ersichtlich, weist der Schalungsträger 3a zudem zumindest
ein in Längsrichtung 5 des zweiten Gurtelements 7 erstrecktes zweites Verstärkungselement
13 auf, welches in einer entsprechenden Ausnehmung 14 des zweiten Gurtelements 7 angeordnet
ist. Das zweite Verstärkungselement 13 erstreckt sich zwischen dem zweiten Vorsprung
10 des Stegelements 8 und der vom ersten Gurtelement 6 abgewandten Außenfläche 7'
des zweiten Gurtelements 7, so dass das zweite Verstärkungselement 13 auf der einen
Längsseite den zweiten Vorsprung 10 des Stegelements 8 kontaktiert und auf der anderen
Längsseite an der Außenfläche 7' des zweiten Gurtelements 7 freiliegt.
[0034] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist der weitere Schalungsträger 3b bzw. Querträger
in der gezeigten Ausführung ebenfalls ein erstes Verstärkungselement 11 und ein zweites
Verstärkungselement 13 auf. Je nach Ausführung können jedoch zumindest einzelne weitere
Schalungsträger 3b ohne erste bzw. zweite Verstärkungselemente 11, 13 ausgeführt sein.
[0035] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind als erstes 11 und zweites Verstärkungselement 13
in der gezeigten Ausführung gleichartige Hohlprofilelemente 17 vorgesehen. Das Hohlprofilelement
am ersten Gurtelement 6 weist eine an dem ersten Vorsprung 9 des Stegelements 8 anliegende
Bodenwand 18 und davon hochstehende Seitenwände 19 auf, welche in der gezeigten Ausführung
in Richtung der Außenfläche *6' auseinanderlaufen. Darüber hinaus weist das Hohlprofilelement
17 im Wesentlichen in der Ebene der Außenfläche 6' des ersten Gurtelements 6 erstreckte
Flansche 20 auf. Die Flansche 20 begrenzen zumindest eine Halteöffnung 21, welche
sich in Längsrichtung 5 des Schalungsträgers 3a erstreckt. Das Hohlprofilelement 17
am zweiten Gurtelement 7 ist entsprechend aufgebaut. Die Halteöffnungen 21 der Hohlprofilelemente
17 erstrecken sich in Längsrichtung 5 des Schalungsträgers 3 in der Ebene der Außenfläche
6' des ersten Gurtelements 6 bzw. in der Ebene der Außenfläche 7' des zweiten Gurtelements
7.
[0036] In der gezeigten Ausführungsform weist das Hohlprofilelement 17 auf Seite der Bodenwand
18 eine geringere Breite als auf Seite der Flansche 20 auf. Dadurch liegen die Hohlprofilelemente
17 vollflächig an den ersten 9 bzw. zweiten Vorsprüngen 10 des Stegelements 8 an.
Zudem weisen die Hohlprofilelemente 17 zwischen der Bodenwand 18 und den Flanschen
20 einen Zwischensteg 26 auf, welcher im Wesentlichen parallel zur Bodenwand 18 erstreckt
ist.
[0037] Wie aus Fig. 1, 3 ersichtlich, weisen die Stützen am freien (oberen) Ende einen Haltekopf
27 zur Halterung des zweiten Gurtelements 7 des Schalungsträgers 3a auf. Der Haltekopf
27 weist ein plattenförmiges Bodenelement 28 (s. Fig. 2, Fig. 4) zur Auflagerung der
vom ersten Gurtelement 6 abgewandten Außenfläche 7` des zweiten Gurtelements 7 des
Schalungsträgers 3 auf. Zudem weist der Haltekopf 27 jeweils genau ein Hakenelement
29 an jeder Längsseite 30 des Bodenelements 28 auf. Die Hakenelemente 29 sind im Wesentlichen
unbeweglich bzw. fest mit dem Bodenelement 28 verbunden. In der gezeigten Ausführung
sind die Hakenelemente 29 von den Längskanten des Bodenelements 28 abgewinkelt. Die
Hakenelemente 29 weisen jeweils zwei Abschnitte 29a, 29b auf, welche in einem Winkel
von vorzugsweise im Wesentlichen 90° zueinander angeordnet sind (vgl. Fig. 5). Die
Abschnitte 29a der Hakenelemente 29 stehen in der gezeigten Ausführung im Wesentlichen
senkrecht von der Hauptebene des Bodenelements 28 hoch. Die Abschnitte 29b der Hakenelemente
29 erstrecken sich im Wesentlichen parallel zur Hauptebene des Bodenelements 28, wobei
die Abschnitte 29b von den vom Bodenelement 28 abgewandten Enden der Abschnitte 29a
nach innen vorspringen. Das Hakenelement 29 an der einen Längsseite des Bodenelements
28 ist, bezogen auf die Längsrichtung 31 des Haltekopfs 27 (vgl. Fig. 2), in einem
Abstand zu dem Hakenelement 29 an der anderen Längsseite 30 des Bodenelements 28 angeordnet.
Demnach sind die Hakenelemente 29 schräg gegenüberliegend an dem Bodenelement 28 angeordnet.
Im Gebrauchszustand ist der Haltekopf 27 zwischen einer Freigabestellung (vgl. Fig.
8) und einer Haltestellung (vgl. Fig. 9) um eine im Wesentlichen senkrecht zur Hauptebene
des Bodenelements 28 verlaufende Drehachse relativ zu dem Schalungsträger 3a verdrehbar.
In der Freigabestellung ist die Längsrichtung 31 des Haltekopfs 27 in einem Winkel
zur Längsrichtung 5 des Schalungsträgers 3a angeordnet, so dass der Eingriff zwischen
den Hakenelementen 29 und dem zweiten Gurtelement 7 des Schalungsträgers 3a gelöst
ist. In der Haltestellung ist die Längsrichtung 31 des Haltekopfs 27 im Wesentlichen
parallel zur Längsrichtung 5 des Schalungsträgers 3a angeordnet, so dass die Abschnitte
29b der Hakenelemente 29 an den dem ersten Gurtelement 6 zugewandten Außenflächen
7" des zweiten Gurtelements 7 des Schalungsträgers 3a angelegt sind. Dadurch ist der
Schalungsträger 3a in der Haltestellung gegen ein Abheben von dem Bodenelement 28,
in Richtung senkrecht zur Hauptebene des Bodenelements 28, gesichert.
[0038] Wie aus Fig. 2, 3 weiters ersichtlich, weist der Haltekopf 27 zur Fixierung an dem
Stützenelement 2 ein Halteelement 32 auf, welches um Lagerstellen 33 verschwenkbar
gelagert ist. Das Halteelement 32 weist einen elastisch verformbaren Bügel 34 auf,
dessen freie Enden mit entsprechenden Rastausnehmungen 35 des Haltekopfs 27 in Eingriff
gebracht werden können. Die Stütze weist eine vorzugsweise lösbar mit dem Stützenelement
2 verbundene Halteplatte 35 mit einer zentralen Öffnung auf, in welche ein Zentrierfortsatz
36 (vgl. Fig. 4) des Haltekopfs 27 gesteckt ist. Zur Montage des Haltekopfs 27 an
der Stütze wird zunächst die Halteplatte 35 mit dem Stützenelement 2 verbunden. Danach
wird der Bügel 34 des Halteelements nach außen geklappt (nicht dargestellt). Dadurch
kann der Haltekopf 27 über den Zentrierfortsatz 36 auf die Halteplatte 35 gesetzt
werden. Danach wird der Bügel 34 in die Eingriffsstellung mit den Rastausnehmungen
35 gebracht, wobei der Bügel 34 an der vom Bodenelement 28 abgewandten Außenseite
der Halteplatte 35 angelegt wird. Dadurch wird der Haltekopf 27 gegen ein Abziehen
von der Halteplatte 35 an dem Stützenelement 2 gesichert.
[0039] Wie aus Fig. 2, 3 weiters ersichtlich, weist der Haltekopf 27 zumindest ein Drehsicherungselement
37 auf, welches eine ungewollte Verdrehung des Haltekopfs 27 von der Haltestellung
in Richtung der Freigabestellung erschwert bzw. verhindert.
[0040] In der Ausführungsform der Fig. 2 bis 5 weist das Drehsicherungselement 37 eine von
dem Bodenelement 28 abstehende Erhebung 38 auf, deren Höhe (d.h. deren Erstreckung
senkrecht zu dem Bodenelement 28) um ein Vielfaches geringer als die Höhe der Hakenelemente
29 ist. Das Drehsicherungselement 37 ist in der gezeigten Ausführung im Wesentlichen
mittig an dem Bodenelement 28 des Haltekopfs 27 angeordnet.
[0041] Gemäß Fig. 2 bis 5 weist das Drehsicherungselement 37 zur Ausbildung der Erhebung
38 ein elastisch verformbares Federelement 39 auf. Das elastisch verformbare Federelement
39 weist einen an dem Bodenelement 28 befestigten Befestigungsabschnitt 40 und einen
hiervon nach oben abstehenden Federabschnitt 41 auf. In der gezeigten Ausführung ist
der Befestigungsabschnitt 40 vollständig in einer Vertiefung 42 des Bodenelements
28 angeordnet. Der Befestigungsabschnitt 40 kann auf beliebige Weise an der Oberseite
des Bodenelements 28 befestigt sein. In Fig. 2 ist eine Schraubverbindung 43 angedeutet.
Das Federelement 39 ist in der gezeigten Ausführung mit einem Spiel 44 in der Vertiefung
42 angeordnet, so dass ein dem Befestigungsabschnitt 40 gegenüberliegender Endbereich
des Federelements 39 bei elastischer Verformung des Federabschnitts 41 in der Vertiefung
42 verschieblich ist.
[0042] Die Ausführungsform der Fig. 6 unterscheidet sich lediglich dadurch von jener der
Fig. 2, dass zwei Drehsicherungselemente 37 vorgesehen sind, welche in Längsrichtung
31 des Haltekopfs 27 voneinander beabstandet sind.
[0043] In der Ausführungsform der Fig. 7 weist das Kippsicherungselement 37 zumindest einen
Druckkörper 45 auf, welcher in der gezeigten Ausführungsform eine Kugel ist. Der Druckkörper
45 ist gegen die Kraft einer (nicht dargestellten) Lagerfeder in Richtung im Wesentlichen
senkrecht zur Hauptebene des Bodenelements 28 verschieblich gelagert.
[0044] Die zuvor beschriebenen Ausführungsformen von Drehsicherungselementen können grundsätzlich
bei verschiedenartigen Schalungsträgern zum Einsatz kommen. Bevorzugt ist jedoch eine
Verwendung für die in Fig. 1 dargestellten Schalungsträger 3a, wobei die Halteöffnung
21 des zweiten Verstärkungselements 13 am zweiten Gurtelement 7 des Schalungsträgers
3a zur Verrastung mit dem Drehsicherungselement 37 des Haltekopfs 27 genutzt wird.
[0045] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ragt die Erhebung 38 des Drehsicherungselements 27 in
der Haltestellung zumindest teilweise in die Halteöffnung 21 des zweiten Verstärkungselements
13, wodurch eine formschlüssige Verbindung erzielt wird. In der gezeigten Ausführungsform
wird der Federabschnitt 41 des Drehsicherungselements 37 bei der Verdrehung des Schalungsträgers
3a gegenüber dem Haltekopf 27 durch den Flansch 20 des zweiten Verstärkungselements
zusammengedrückt. Zur Überführung des Schalungsträgers 3a in die Freigabestellung
ist daher ein Haltemoment zu überwinden, so dass der Schalungsträger 3a in der Haltestellung
gegen unerwünschte Verdrehungen, beispielsweise durch Vibrationen, gesichert ist.
1. Haltekopf (27) zur Verbindung mit einem Ende eines Stützenelements (2) für einen Schalungsträger
(3a), mit einem Bodenelement (28) zur Anlage an einer Außenfläche (7") des Schalungsträgers
(3a), mit jeweils einem Hakenelement (29) zur Verhakung mit dem Schalungsträger (3a)
an jeder Längsseite des Bodenelements (28), wobei das Hakenelement (29) an der einen
Längsseite des Bodenelements (28) in Längsrichtung (31) des Haltekopfs (27) in einem
Abstand zu dem Hakenelement (19) an der anderen Längsseite des Bodenelements (28)
angeordnet ist, so dass der Haltekopf (27) im Gebrauchszustand zwischen einer den
Schalungsträger (3a) an den Hakenelementen (29) fixierenden Haltestellung und einer
den Schalungsträger (3a) von den Hakenelementen (29) freigebenden Freigabestellung
relativ zu dem Schalungsträger (3a) verdrehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltekopf (27) zumindest ein Drehsicherungselement (37) aufweist, welches in
der Haltestellung einer Verdrehung des Haltekopfs (27) in Richtung der Freigabestellung
entgegenwirkt.
2. Haltekopf (27) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehsicherungselement (37) eine von dem Bodenelement (28) abstehende Erhebung
(38) mit einer geringeren Erstreckung senkrecht zu dem Bodenelement (28) als die Hakenelemente
(29) aufweist.
3. Haltekopf (27) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehsicherungselement (27) im Wesentlichen symmetrisch bezüglich einer senkrecht
zu dem Bodenelement (28) verlaufenden Mittelebene des Haltekopfs (27) angeordnet ist.
4. Haltekopf (27) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehsicherungselement (37) ein elastisch verformbares Federelement (39) aufweist.
5. Haltekopf (27) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das elastisch verformbare Federelement (39) einen an dem Bodenelement (28) befestigten
Befestigungsabschnitt (40) und einen hiervon vorspringenden Federabschnitt (41) aufweist,
wobei der Befestigungsabschnitt (40) bevorzugt in einer Vertiefung (42) des Bodenelements
(28) angeordnet ist.
6. Haltekopf (27) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehsicherungselement (37) zumindest einen Druckkörper (45), vorzugsweise in
Form einer Kugel, und eine Lagerfeder aufweist, wobei der Druckkörper (45) gegen die
Kraft der Lagerfeder vorzugsweise in Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Hauptebene
des Bodenelements (28) verschieblich gelagert ist.
7. Stütze mit einem Stützenelement (2) und mit einem Haltekopf (27) an einem Ende des
Stützenelements (2), dadurch gekennzeichnet, dass der Haltekopf (27) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 ausgebildet ist.
8. Schalungskonstruktion mit einem Schalungsträger (3a), welcher ein erstes Gurtelement
(6), ein zweites Gurtelement (7) und ein das erste Gurtelement (6) mit dem zweiten
Gurtelement (7) verbindendes Stegelement (8) aufweist, und mit einer Stütze, welche
ein Stützenelement (2) und einen Haltekopf (27) an einem Ende des Stützenelements
(2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze nach Anspruch 7 ausgebildet ist.
9. Schalungskonstruktion (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Längsrichtung (5) des zweiten Gurtelements (7) erstrecktes zweites Verstärkungselement
(13) in einer entsprechenden Ausnehmung (14) des zweiten Gurtelements (7) angeordnet
ist, wobei bevorzugt ein in Längsrichtung des ersten Gurtelements (6) erstrecktes
erstes Verstärkungselement (11) in einer entsprechenden Ausnehmung (12) des ersten
Gurtelements (6) angeordnet ist, wobei das zweite Verstärkungselement (13) zumindest
eine im Wesentlichen in Längsrichtung (5) des zweiten Gurtelements (7) erstreckte
Halteöffnung (21) aufweist, welche für eine Verbindung, insbesondere Schnappverbindung,
mit dem Drehsicherungselement (37) des Haltekopfs (27) eingerichtet ist.
10. Schalungskonstruktion (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteöffnung (21) des zweiten Verstärkungselements (13) in der Ebene einer vom
ersten Gurtelement (6) abgewandten Außenfläche (7') des zweiten Gurtelements (7),
vorzugsweise im Wesentlichen mittig zwischen den Längsrändern des zweiten Gurtelements
(7), erstreckt ist.