[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Tür oder eine Luke mit entsprechendem Stockrahmen
welche für die Montage an Gehäusen für Klimageräte geeignet ist, wodurch der Zutritt
ins Innere dieser Gehäuse, zwecks Inspektion und Wartung, insbesondere zwecks Einbringung
von Filter oder anderer austauschbarer Teile der Klimageräte, ermöglicht wird, wobei
für die Dimensionierung auch die Modularität der Struktur und/oder der Elemente welche
das Gehäuse bilden berücksichtigt werden, ohne dass Anpassungsarbeiten erforderlich
sind, um eine Montage, bzw. einen Austausch, auf einfache und schnelle Weise zu ermöglichen
und eine wirkungsvolle Abdichtung ohne Wärmebrücken zu sichern.
[0002] Aus der
EP 1813763 A2 ist die Herstellung von Türen und Luken bekannt welche aus einer äußeren und einer
inneren Schale aus Metallblech geformt sind, unter sich durch Umbiegen der umlaufenden
Ränder verbunden sind und einen vorstehenden mehrschichtigen umlaufenden Flansch bilden
welcher dem, eventuell mit elastischer Dichtung versehenen, Anschlag am Stockrahmen
entspricht, wobei dieser meist in einer Öffnung an einem der modularen Elemente, welche
z.B. das Gehäuse für Klimageräte bilden, befestigt ist. Zwischen den besagten Schalen
aus Metallblech ist ein wärmeisolierender Werkstoff enthalten, nachdem jedoch die
äußere Schale mit der inneren im direkten Kontakt steht, findet zwischen dem äußeren
Umfeld und dem Innenraum ein andauernder Temperaturaustausch an der gesamten umlaufenden
Oberfläche statt, weiters sichert die einfache Dichtung nicht eine wirkungsvolle Abdichtung
und, wegen des Fehlens einer Luftkammer und einer zweiten Dichtung, kommt es häufig
zur Bildung von Kondenswasser im Bereich des Anschlags.
[0003] Es ist, z.B. aus der
EP 2631407 A2, der Einsatz metallischer Profile für die Herstellung von Türen oder Fenster und
deren Stockrahmen bekannt, welche eine Wärmebrückenunterbrechung aufweisen, es ist
weiters bekannt eine Luftkammer im Bereich des umlaufenden Anschlags vorzusehen welche
durch zwei zueinander beabstandeter Dichtungen im Bereich des umlaufenden Anschlages
des Flügels und des Stockrahmens definiert wird. Die Herstellung dieser Art von Verbundprofile
ist relativ aufwändig und findet vorwiegend im Tür- und Fensterbau im Wohnungssektor
Anwendung, wo ein häufiges Öffnen und Schließen und ein bestimmter Komfort gefragt
ist.
[0004] Die obgenannten Lösungen sehen nicht das Realisieren des Stockrahmens mit einer möglichst
großen vertikalen Durchgangslichte vor, nur an Balkon- oder Terrassentüren ist es
bekannt eine möglichst flache Schwelle, von der in
EP 1746240 A1 gezeigten Art, mit einem spezifischen Dichtungssystem zu verwenden, welches sich
von jenem an den vertikalen Teilen und am oberen horizontalen Teil des Stockrahmens
unterscheidet. Dieses spezifische Dichtungssystem macht von einer oder von zwei Bürstendichtungen
Gebrauch, welche geeignet sind den Luftdurchzug zu begrenzen jedoch nicht um eine
Abdichtung zu erreichen.
[0005] Aus der
US 2004/0149757 A1 ist eine Tür für Klimageräte bekannt, wobei weder der Türflügel noch der Türstock
Wärmebrückenunterbrechungen aufweisen, zwischen Türflügel und Türstock ist eine einzige
Dichtung vorgesehen welche auf die selbe Weise an den vertikalen und an den horizontalen
Teilen (Schwelle, Sturz) des Türstockes wirkt. Eine Tür mit diesen Merkmalen ist der
Kondensbildung am Flügel und am Stock ausgesetzt, insbesondere im Umfangsbereich,
nahe der (einzigen!) Dichtung. Die horizontalen Stockelemente haben identischen Z-förmigen
Querschnitt, die Tür hat am gesamten Umfangsbereich einheitlichen Querschnitt. Der
von den horizontalen Stockelementen gebildete Anschlag für die einzige Dichtung der
Tür hat identische Form und Maße wie der entsprechende Anschlag an den vertikalen
Stockprofilen. Beide horizontalen Stockprofile weisen einen vertikalen Befestigungsflansch
auf welcher, im Fall eines modularen Aufbaus des Gehäuses, den Austausch eines Wandelementes
mit dem Türstock samt Tür oder die Montage zweier Türelemente übereinander an Stelle
zweier übereinander montierter Wandelemente verhindern würde. Die gegen die vertikale
Durchgangslichte sich erstreckenden, relativ breiten Anschläge der horizontalen Stockprofile
begrenzen beachtlich die vertikale Durchgangslichte.
[0006] Aus der
DE 102012106345 A1 ist eine Tür mit Türstock für den Wohnungsbau bekannt, wobei, sei es der Türflügel
als auch der Türstock Behelfe zur Unterbrechung der Wärmebrücken aufweisen. Das Türblatt
weist im Schwellenbereich einen spezifischen Querschnitt auf und ist mit zwei umlaufenden
Dichtungen ausgestattet welche unter sich beabstandet sind während der Türstock an
beiden vertikalen Elementen und am oberen horizontalen Element (Sturz) eine Dichtung
aufweist ist am unteren extrudierten Element (Schwelle) mit mehreren Innenkammern
eine "Dichtung" (Schwellendichtung 184) vorgesehen welche an keinem Punkt des Türflügels
anliegt, aber eine Reduzierung des Querschnittes des metallischen Teiles des Schwelle
darstellt. Dadurch dass die Schwelle aus einem extrudierten Profil mit mehreren Kammern
besteht, hat diese eine bestimmte Stärke welche, zusammen mit dem vorstehenden Teil
für die Auflage der Dichtung des Türflügels und dem beachtlichen Querschnitt des oberen
horizontalen Teiles (Sturz) welcher identischen Querschnitt wie die vertikalen Teile
aufweist, beachtlich die vertikale freie Durchgangslichte reduziert.
[0007] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe eine Tür oder eine Luke der obgenannten Art
für Gehäuse für Klimageräte zu schaffen, wobei eine maximale vertikale Durchgangslichte
gesichert wird welche fast der maximalen vertikalen Höhe der Tür oder der Luke entspricht,
wobei eine Abdichtung zwischen dem Türflügel und dem Türstock und eine Wärmedämmung
ohne Wärmebrücken zwischen dem Außenteil welcher normalerweise den Umwelteinflüssen
ausgesetzt ist und dem Innenteil welcher den im Gehäuseinneren herrschenden Temperatur-
und Feuchtigkeitsverhältnissen ausgesetzt ist, gesichert wird, wodurch die Kondensbildung,
insbesondere im Bereich zwischen Stockrahmen und Türflügel, verhindert wird.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Tür nach Anspruch 1 vor welche
aus einer äußeren und einer inneren Blechschale besteht, welche beide einen umlaufenden
um 90° abgebogenen Rand aufweisen welcher an einem zwischenliegenden Kunststoffprofil
mit mehreren Innenkammern befestigt ist, wobei dieses als Wärmebrückenunterbrechung
wirkt. Der Raum zwischen den besagten Schalen welcher leicht zugänglich ist, kann
mit wärmeisolierendem Werkstoff ausgefüllt werden. Das besagte Kunststoffprofil weist
einen Sitz für den Einsatz einer ersten elastischen Dichtung und, in einem dazu beabstandeten
Bereich, für eine zweite elastische, z,B. anextrudierte, Dichtung, auf. Der Querschnitt
durch den Umfangsbereich der Tür ist also identisch für die vertikalen und auch für
beide horizontalen Seiten.
[0009] Der Stockrahmen für die besagte Tür besteht aus zwei vertikalen Teilen, von denen
jedes der Teile aus einem metallischen Verbundprofil mit zwischengelegten Kunstsoffstegen
von der bekannten Art, zwecks Wärmebrückenunterbrechung, zwischen dem äußeren Teil
welcher den Umwelteinflüssen ausgesetzt ist und dem inneren Teil welcher den Temperatur-
und Feuchtigkeitsverhältnissen im Gehäuseinneren ausgesetzt ist und aus zwei identischen
horizontalen Elementen welche aus L-förmig gebogenem Blech oder aus einem L-Profil
mit flachem Querschnitt hergestellt sind, wobei der vertikale Flansch an der, dem
Gehäuseinneren zugewandten Seite, als Anschlag für die erste der, am Turanschlag umlaufend
montierten, Dichtungen dient. Die besagten horizontalen Elemente sind an beiden der
Enden mittels Schrauben an den Stirnflächen der entsprechenden vertikalen Verbundprofile
befestigt, welche zu diesem Zweck mit eigenen Einschraubsitzen mit vertikalen Achsen
ausgestattet sind.
[0010] Um eine wirkungsvolle Abdichtung mittels der ersten Dichtung, welche an der Tür im
Umfangsbereich umlaufend angebracht und gegen das Gehäuseinnere ausgerichtet ist,
sei es an den vertikalen Verbundprofilen des Türstockes als auch an den im Querschnitt
L-förmigen horizontalen Elementen, zu sichern, weist die besagte Dichtung vorzugsweise
einen rohr- oder pilzförmigen Querschnitt auf.
[0011] Die Dichtung liegt, bei geschlossenem Türflügel, infolge einer elastischen Verformung
durch Druckbelastung, entlang einer der sich gegenüberliegenden Seiten an der abgebogenen
Flanke der inneren Schale der Tür und, entlang der anderen Seite, am Bereich der,
zum Gehäuseinneren ausgerichteten, Kante des vertikalen Verbundprofils, an. In Bezug
auf die beiden horizontalen, im Querschnitt L-förmigen, Elemente hingegen liegt die
selbe erste Dichtung, entlang einer Seite immer am abgebogenen Rand der inneren Schale
des Türflügels an, während sie, mit einem Teil der nach innen des Gehäuses für Klimageräte
gewandten Fläche, an jenem Anschlag anliegt, welcher vom vertikalen Flansch der L-förmig
gebogenen oder im Querschnitt L-förmigen Profile gebildet wird. Die besagten Elemente
mit L-förmigem Querschnitt können vorteilhafterweise, z.B. durch Biegen eines Inox-Bleches
hergestellt werden, ohne den Einsatz profilierter oder extrudierter Elemente aus unterschiedlichen
Werkstoffen auszuschließen. Um die Wärmeübertragung zwischen dem, dem Gehäuseinneren
und dem Gehäuseaußenbereich ausgesetzten Teilen zu reduzieren, kann der breite Teil
des L-förmigen Profils schmäler als die Breite der vertikalen Elemente des Türstocks
sein oder Längsschlitze oder Ausnehmungen aufweisen um den Querschnitt für die Wärmeübertragung,
insbesondere im nach außen gerichteten Bereich, jenseits des Auflagebereiches der
koextrudierten Dichtung am, die beiden Schalen des Türflügels verbindenden, Kunststoffprofil
zu reduzieren. Im Falle des schmäleren Flansches kann, im Bereich der Befestigung
an der Stirnfläche der vertikalen Elemente, ein Element aus wärmeisolierendem Kunststoff
vorgesehen sein welches den, nicht vom Flansch des L-förmigen Elementes abgedeckten,
Bereich einnimmt.
[0012] Um die progressive und wirksame Verformung der ersten Dichtung welche umlaufend am
Türflügel, entlang dem nach innen des Gehäuses für Klimageräte ausgerichteten Rand
angebracht ist, zu begünstigen, hat das vertikale Verbundprofil des Stockrahmens einen
keilförmigen Querschnitt welcher die freie Durchgangslichte in Richtung Gehäuseinneres
vermindert.
[0013] Die Praxis hat gezeigt, dass die Tür, bzw. die Luke, mit den erfindungsgemäßen Konstruktionsmerkmalen
auch den, durch die Druckänderungen zwischen dem Gehäuseinneren und dem Außenbereich
hervorgerufenen, Belastungen gut standhält, wobei sie die Formstabilität und die Dichtheit
sicherstellt.
[0014] Die Anbringung der Scharniere und Klinken, bzw. der Verschlussbeschläge, an der Tür
erfolgt auf bekannte Art.
[0015] Die Befestigung des Türstockes an den modularen Elementen und/oder an der Struktur
des Gehäuses für Klimageräte erfolgt mittels bekannter Befestigungselemente, wobei
zu berücksichtigen ist dass, wegen des flachen Querschnittes die L-förmigen horizontalen
Elemente mehrere Befestigungspunkte erforderlich sind um dadurch diesen Elementen
mehr Formstabilität zu verleihen.
[0016] Die Erfindung wird anschließend, anhand eines, in den Zeichnungen schematisch dargestellten,
vorzuziehenden Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Tür für Gehäuse für Klimageräte
näher erklärt, dabei erfüllen die Zeichnungen rein erklärenden, nicht begrenzenden
Zweck.
[0017] Die Fig. 1 zeigt die Außenansicht einer erfindungsgemäßen Tür zusammen mit dem entsprechenden
Türstock.
[0018] Die Fig. 2 zeigt einen horizontalen Schnitt durch den Türflügel samt Türstock gemäß
der in Fig. 1 gezeigten Schnittebene II-II.
[0019] Die Fig. 3 zeigt einen vertikalen Schnitt durch den Türflügel samt Türstock gemäß
der in Fig. 1 gezeigten Schnittebene III-III.
[0020] Die Fig. 4 zeigt als horizontale Schnittdarstellung das vergrößerte Detail des vertikalen
Randes des Türflügels und des entsprechenden Türstockes.
[0021] Die Fig. 5 zeigt als vertikale Schnittdarstellung das vergrößerte Detail des unteren
Randes des Türflügels und des entsprechenden horizontalen L-förmigen Elementes des
Stockrahmens.
[0022] Der erfindungsgemäße Türflügel 1 besteht aus einer äußeren Schale 1a und einer inneren
Schale 1c aus Metallblech welche im Umfangsbereich über ein Kunststoffprofil 2 verbunden
sind, dabei ist der Raum zwischen den besagten Schalen von einem wärmeisolierenden
Werkstoff ausgefüllt. Die nach innen des Gehäuses für Klimageräte gerichtete Schale
1a weist einen umlaufenden Rand 1b auf welcher um 90° abgewinkelt ist und, z.B. durch
Kleben, in einer Rille 2a des Kunststoffprofils 2 verankert ist. Auch die äußere Schale
1c weist einen umlaufenden um 90° abgewinkelten Rand 1d auf welcher mittels Schrauben
3 am selben Kunststoffprofil 2 befestigt ist, diese Schale ist somit leicht. auch
nachträglich, demontierbar, z.B. um den wärmeisolierenden Werkstoff zwischen den beiden
Schalen auszutauschen.
[0023] Das Kunststoffprofil 2 ist von der extrudierten Art mit mehreren Innenkammern um
eine hohe Formstabilität zu sichern und als Unterbrechung der Wärmeübertragung zwischen
den beiden Schalen 1a, 1c zu wirken, welche unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt
sind. In eine Rille 2b des Profils 2 ist eine elastische Dichtung 4 eingesetzt, diese
ist von der rohrförmigen Art und liegt mit einer Längsseite am Rand 1b der inneren
Schale 1a an. An der Längsseite des Profils 2 welche zum Türstock 6, 8 gerichtet ist,
ist eine anextrudierte elastische, in Richtung Türstock abragende, Dichtung 2c vorgesehen.
In einer Ausführung, welche nicht zur Gegenstand der Ansprüche gehört, ist auch die
Dichtung 4 von der anextrudierten Art.
[0024] Der erfindungsgemäße Türstock besteht aus zwei vertikalen Verbundprofilen 6 mit Elementen
6a für die Unterbrechung der Wärmebrücken und aus zwei im Querschnitt L-förmigen horizontalen
Elementen 8 welche an den Enden mittels Schrauben 3 an den oberen und unteren Stirnflächen
der vertikalen Verbundprofile 6 befestigt sind welche für diesen Zweck mit Einschraubsitze
6d versehen sind. Die besagten horizontalen L-förmigen Elemente 8 weisen auf der nach
innen des Gehäuses für Klimageräte gerichteten Seite einen vertikalen Flansch 8a auf
welcher als Anschlag für die Dichtung 4 des Türflügels 1 wirkt, während an der nach
außen gerichteten Seite, vorzugsweise in einem Bereich jenseits der Auflage der Dichtung
2c des Profils 2, der Querschnitt durch Durchbrüche oder Längsschlitze 8b reduziert
ist. Sei es die horizontalen L-förmigen Elemente 8, als auch die vertikalen Profile
6, sind am Gehäuse für Klimageräte mittels Schrauben 7 oder anderer bekannter Befestigungsmittel
befestigt. Die vertikalen Profile 6 haben einen keilförmigen Querschnitt mit dem breiteren
Teil nach innen des Gehäuses für Klimageräte gerichtet um, während dem letzten Teil
der Schließbewegung der Tür 1, die elastische Verformung der Dichtung 4 durch Druckbelastung
zwischen dem Bereich nahe an der Kante der Verbundprofile 6 und dem Rand 1a der inneren
Schale, zu bewirken. Während der selben Schließbewegung wird hingegen die Dichtung
4 mit der Stirnlängsseite gegen den, als Anschlag wirkenden, Flansch 8a der horizontalen
L-förmigen Elemente 8 gedrückt.
[0025] Zwischen der Dichtung 4 und der koextrudierten, vom Profil 2 abstehenden, Dichtung
2c bildet sich, bei geschlossener Tür 1, eine dichte Luftkammer A welche geeignet
ist die isolierende Wirkung zwischen jenem Teil welcher dem Inneren des Gehäuses für
Klimageräte ausgesetzt ist und jenem welcher den eventuellen Umwelteinflüssen ausgesetzt
ist, zu verbessern.
[0026] Die den Türflügel 1 und den entsprechenden Türstock bildenden Elemente sind aus preisgünstigen
Werkstoffen herstellbar und durch sehr verbreitete Maschinen und Vorrichtungen verarbeitbar.
[0027] Der umlaufende Rand des Türflügels 1, welcher an allen vier Seiten den selben Querschnitt
aufweist, ermöglicht es, sei es an den vertikalen Profilen 6, als auch an den horizontalen
L-förmigen Elementen 8 des Türstockes, eine wirkungsvolle Abdichtung zu erreichen.
Die minimale Erstreckung in vertikaler Richtung der L-förmigen Elemente 8, ermöglicht
das Erreichen einer vertikalen freien Durchgangslichte am Türstock, welche wenig kleiner
als das vertikale Ausmaß des Türflügels ist.
[0028] Die Tür oder die Luke ist mit Scharnieren 5 mit Scharnierzapfen 5a ausgestattet welche
an einem der vertikalen Verbundprofile 6 des Türstockes befestigt 5b sind; der Türflügel
1 ist mit mindestens einer Schließvorrichtung 9 ausgestattet.
1. Tür oder Luke für Gehäuse für Klimageräte, wobei der Türflügel (1) aus einer metallischen
Hülle besteht welche einen wärmeisolierenden Werkstoff enthält und welche umlaufend
mit elastischen, unter sich beabstandeten, Dichtungen (4, 2c) ausgestattet ist und
wobei der Türstock aus zwei vertikalen Verbundprofilen (6) besteht welche durch zwei
horizontale Elemente (8) verbunden sind, wobei die metallische Hülle des Türflügels
(1) aus zwei metallischen Schalen (1a, 1c) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet dass der Türflügel (1) am gesamten Umfangsbereich einen einheitlichen Querschnitt aufweist,
dass die zwei metallische Schalen (1a, 1c) im Umfangsbereich mittels eines Kunststoffprofils
(2) verbunden sind welches mindestens eine Innenkammer aufweist, wobei die umlaufenden,
um 90° abgebogenen, Ränder (1b) der inneren Schalen (1a) am besagten Kunststoffprofil
(2) in einer entsprechenden Rille (2a) verankert sind und die umlaufenden, um 90°
abgebogenen Ränder (1d) der äußeren Schale (1c), durch Schrauben (3) am selben Kunststoffprofil
(2) befestigt sind, dass das Kunststoffprofil (2) mit einer ersten Dichtung (4) ausgestattet
ist welche mit einem der seitlichen Längsbereiche an dem Rand (1b) der, zum Inneren
des Gehäuses für Klimageräte gerichteten, Schale (1a) anliegt während der gegenüberliegende
Längsbereich bei geschlossenem Türflügel an den vertikalen Verbundprofilen (6) anliegt,
dass das selbe Kunststoffprofil (2) mit einer zweiten, zur ersten beabstandeten und
gegen die, den Türstock bildenden, vertikalen Elemente (6) und horizontalen Elemente
(8) abragenden, Dichtung (2c) ausgestattet ist, dass beide horizontalen Elemente (8)
des Türstocks identischen, flachen L-förmigen Querschnitt haben, wobei der gegen die
Durchlasslichte vorstehende vertikale Flansch (8a), viel schmäler als der horizontale
Flansch (8b) ist welcher an den Stirnflächen der vertikalen, von den vertikalen Verbundprofilen
(6) mit Wärmebrückenunterbrechung gebildeten Elementen, befestigt ist, dass diese
vertikale Verbundprofile (6) keilförmigen, die horizontale Durchgangslichte verengenden,
Querschnitt aufweisen und dass die selbe erste Dichtung (4), bei geschlossenem Türflügel,
nur mit ihrem vorderen Längsbereich gegen den vertikalen Flansch (8a) beider horizontaler
Elemente (8) anliegt.
2. Tür oder Luke, gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elastische Dichtung (2c) vom Kunststoffprofil (2), in Richtung der Elemente
(6, 8) des Türstockes, in einem Bereich absteht welcher, in Bezug auf den Rand (1d)
der äußeren Blechschale (1c) des Türflügels (1), weiter nach innen angeordnet ist,
wobei sie, bei geschlossener Tür (1), gegen die besagten Elemente (6, 8) des Türstockes
drückt.
3. Tür oder Luke, gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen L-förmigen Elemente (8) am horizontalen Flansch (8b) mit größerer
Breite, im nach außen gerichteten Bereich des Gehäuses für Klimageräte, mit Längsschlitzen
oder -ausnehmungen ausgestattet sind, welche geeignet sind den Querschnitt zu reduzieren.
4. Tür oder Luke, gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Flansch (8b) mit größerer Breite der horizontalen L-förmigen Elemente
(8) des Türstocks eine derartige Breite aufweist, dass er mit dem nach außen gerichteten
Rand die Auflagelinie der zweiten elastischen Dichtung (2c) welche vom Kunststoffprofil
(2) des Türflügels (1) abragt, bestimmt.
1. A door or hatch for a housing for air-conditioning devices, wherein the door leaf
(1) consists of a metal casing which contains a heat-insulating material and which
is equipped with spaced-apart elastic seals (4, 2c) around the periphery, and wherein
the door frame consists of two vertical composite profiles (6) which are connected
by two horizontal elements (8), wherein the metal casing of the door leaf (1) is formed
of two metal shells (1a, 1c), characterized in that the door leaf (1) has a uniform cross-section on the entire peripheral region, in that the two metal shells (1a, 1c) are connected in the peripheral region by means of
a plastic profile (2) which has at least one inner chamber, the peripheral edges (1b),
bent through 90°, of the inner shells (1a) being anchored to said plastic profile
(2) in a corresponding groove (2a) and the peripheral edges (1d), bent through 90°,
of the outer shell (1c) being fastened to the same plastic profile (2) by screws (3),
in that the plastic profile (2) is equipped with a first seal (4) which bears with one of
the lateral longitudinal regions against the edge (1b) of the shell (1a) directed
towards the interior of the housing for air-conditioning devices, while the opposite
longitudinal region bears against the vertical composite profiles (6) when the door
leaf is closed, in that the same plastic profile (2) is equipped with a second seal (2c) which is spaced
apart from the first and projects towards the vertical elements (6) and horizontal
elements (8) forming the door frame, in that both horizontal elements (8) of the door frame have an identical, flat L-shaped cross-section,
the vertical flange (8a) that protrudes towards the clear opening being much narrower
than the horizontal flange (8b) that is fastened to the end faces of the vertical
elements formed by the vertical composite profiles (6) with a break in the thermal
bridge, in that these vertical composite profiles (6) have a wedge-shaped cross-section that constricts
the horizontal clear opening, and in that the same first seal (4), when the door leaf is closed, bears only with its front
longitudinal region against the vertical flange (8a) of both horizontal elements (8).
2. The door or hatch according to claim 1, characterized in that the second elastic seal (2c) projects from the plastic profile (2), in the direction
of the elements (6, 8) of the door frame, in a region that is arranged further inwards
in relation to the edge (1d) of the outer sheet-metal shell (1c) of the door leaf
(1), said seal pressing against said elements (6, 8) of the door frame when the door
(1) is closed.
3. The door or hatch according to claim 1, characterized in that on the horizontal flange (8b), which has a greater width, the horizontal L-shaped
elements (8) are equipped with longitudinal slots or recesses in the outwardly directed
region of the housing for air-conditioning devices, which are suitable for reducing
the cross-section.
4. The door or hatch according to claim 1, characterized in that the horizontal flange (8b), which has a greater width, of the horizontal L-shaped
elements (8) of the door frame has such a width that it defines with the outwardly
directed edge the bearing line of the second elastic seal (2c) that projects from
the plastic profile (2) of the door leaf (1).
1. Porte ou trappe pour un boîtier d'appareil de climatisation, le battant de porte (1)
étant constitué d'un boîtier métallique qui contient un matériau calorifuge et qui
est muni de joints élastiques (4, 2c) circonférentiels espacés l'un de l'autre et
le cadre de porte étant constitué de deux profilés composites verticaux (6) qui sont
reliés par deux éléments horizontaux (8), le cadre de porte étant constitué de deux
profilés composites verticaux (6) qui sont reliés par deux éléments horizontaux (8),
l'enveloppe métallique du battant de porte (1) étant formée de deux coques métalliques
(1a, 1c),
caractérisé en ce que le battant de porte (1) présente une section transversale uniforme sur toute la zone
périphérique, en ce que les deux coques métalliques (1a, 1e) sont reliées dans la zone périphérique au moyen
d'un profilé en matière plastique (2) qui présente au moins une chambre intérieure,
les bords périphériques (1b), pliés à 90°, des coques intérieures (1a) étant ancrés
sur ce profilé en matière plastique (2) dans une rainure correspondante (2a) et les
bords périphériques (1d) de la coque extérieure (1c), pliés à 90°, sont fixés par
des vis (3) au même profilé en matière plastique, en ce que le profilé en matière plastique est pourvu d'un premier joint (4) dont l'une des
zones latérales longitudinales s'appuie contre le bord (1b) de la coque (1a) dirigée
vers l'intérieur du boîtier d'appareil de climatisation, tandis que la zone longitudinale
opposée s'appuie contre les profilés composites verticaux (6) lorsque le battant de
la porte est fermé, en ce que le même profilé en matière plastique est pourvu d'un deuxième joint (2c) espacé du
premier et faisant saillie vers les éléments verticaux (6) et les éléments horizontaux
(8) formant le cadre de la porte, en ce que les deux éléments horizontaux (8) du cadre de porte ont une section transversale
identique plate en forme de L, la bride verticale (8a) faisant saillie vers l'espace
de passage étant beaucoup plus étroite que la bride horizontale (8b) fixée aux faces
d'extrémité des éléments verticaux formés par les profilés composites verticaux (6)
avec interruption du pont thermique, que ces profilés composites verticaux (6) ont
une section transversale en forme de cale qui rétrécit l'espace de passage horizontal
et que ce même premier joint (4), lorsque le battant de porte est fermé, repose uniquement
par sa zone longitudinale avant sur la bride verticale (8a) des deux éléments horizontaux
(8).
2. Porte ou trappe selon la revendication 1, caractérisée en ce que le deuxième joint élastique (2c) fait saillie du profilé en plastique (2) en direction
des éléments (6, 8) du cadre de porte dans une région qui, par rapport au bord (1d)
de la coque extérieure métallique (1c) du battant de porte (1), est située plus à
l'intérieur, en pressant, lorsque la porte (1) est fermée, contre lesdits éléments
(6, 8) du cadre de porte.
3. Porte ou trappe selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments horizontaux en forme de L (8) sur la bride horizontale (8b) de plus
grande largeur, dans la zone extérieure du boîtier pour appareil de climatisation,
sont pourvus de fentes ou d'évidements longitudinaux appropriés pour réduire la section
transversale.
4. Porte ou trappe selon la revendication 1, caractérisée en ce que la bride horizontale (8b) de plus grande largeur parmi les éléments horizontaux en
forme de L (8) du cadre de porte a une largeur telle qu'elle définit, avec le bord
dirigé vers l'extérieur, la ligne de support du deuxième joint élastique (2c) qui
fait saillie du profilé en plastique (2) du battant de porte (1).