[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Heizungsanlage mit einer Druckhalte- und/
oder Entgasungsvorrichtung und mit einem Heizkreisverteiler, wobei zwischen der Druckhalte-
und/oder Entgasungsvorrichtung und dem Heizkreisverteiler zu deren strömungsmäßiger
Verbindung eine Verbindungseinheit angeordnet ist, wobei ein erster Heizmediumströmungsweg
vom Heizkreisverteiler über ein druckabhängig schaltendes Überströmventil zu der Druckhalte-
und/oder Entgasungsvorrichtung und ein zweiter Heizmediumströmungsweg von der Druckhalte-
und/oder Entgasungsvorrichtung über eine druckabhängig ein- und ausschaltbare Pumpe
zum Heizkreisverteiler führt.
[0002] Druckhaltevorrichtungen, auch als Druckhaltestationen bezeichnet, in Heizungsanlagen
sind eine Weiterentwicklung der klassischen Membran-Druckausdehnungsgefäße mit einem
statischen Druckpolster. Druckhaltevorrichtungen umfassen üblicherweise ein Ausdehnungsgefäß
mit einer darin angeordneten Membran, die einen Heizmediumraum von einem mit der äußeren
Atmosphäre verbundenen Luftraum des Ausdehnungsgefäßes trennt. Der Heizmediumraum
ist über zwei Heizmediumströmungswege mit der übrigen Heizungsanlage verbunden, üblicherweise
mit einer Heizkreis-Rücklaufleitung der Heizungsanlage. Ein erster Heizmediumströmungsweg
wird durch eine erste Leitung gebildet, die von der Heizungsanlage über ein Überströmventil
in den Heizmediumraum des Ausdehnungsgefäßes führt, und ein zweiter Heizmediumströmungsweg
wird durch eine zweite Leitung gebildet, die von dem Heizmediumraum des Ausdehnungsgefäßes
über eine abhängig vom Heizmediumdruck in der Heizungsanlage ein- und ausschaltbare
Pumpe zur Heizungsanlage führt. Bei Überschreiten eines vorgegebenen, eingestellten
Drucks des Heizmediums in der Heizungsanlage öffnet das Überströmventil und lässt
Heizmedium aus der Heizungsanlage in das Ausdehnungsgefäß überströmen. Bei Unterschreiten
des vorgegebenen, eingestellten Drucks des Heizmediums in der Heizungsanlage schaltet
sich die Pumpe ein und fördert Heizmedium aus dem Ausdehnungsgefäß in die Heizungsanlage.
Druckhaltevorrichtungen dieser Art sind beispielsweise aus der Patentschrift
DE 1 240 259 B und aus der Patentschrift
DE 197 40 358 C2 bekannt.
[0003] Weiterhin sind als Teil von Heizungsanlagen Entgasungsvorrichtungen oder Entgasungsstationen
bekannt, die dazu dienen, störende Gase aus dem Heiz- oder Wärmetransportmedium, in
der Regel Wasser, zu entfernen. Das Entgasen erfolgt üblicherweise, indem ein Teilstrom
des Heizmediums aus dem Heizmediumkreislauf in die Entgasungsvorrrichtung abgezweigt
und darin unter einen verminderten Druck gesetzt wird, wodurch die im Heizmedium enthaltenen
Gase ausgetrieben werden und dann gesondert abgeführt werden können. Das entgaste
Heizmedium wird dann dem Heizmediumkreislauf wieder zugeführt. Entsprechende Entgasungsvorrichtungen
sind beispielsweise aus der
DE 44 30 799 C1, der
DE 198 01 501 A1 oder der
DE 10 2004 014 859 A1 bekannt.
[0004] Es ist auch bekannt, eine Druckhaltevorrichtung und eine Entgasungsvorrichtung einer
Heizungsanlage zu einer Vorrichtung zu kombinieren, wie beispielsweise in der
DE 10 2012 201 645 A1 beschrieben.
[0005] Zur Vermeidung von Störungen des hydraulischen Systems der Heizungsanlage müssen
die beiden Heizmediumströmungswege zur und von der Druckhalte- und/ oder Entgasungsvorrichtung
auf der Seite der Heizungsanlage in einem gewissen Mindestabstand, in der Praxis üblicherweise
mehr als 1.000 mm, voneinander mit der Heizungsanlage, beispielsweise deren Heizkreis-Rücklaufleitung,
verbunden werden. Aus diesem Grund ist es bisher üblich, die beiden Heizmediumströmungswege
zur und von der Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung mittels zweier voneinander
beabstandeter T-Stücke an die Heizungsanlage anzuschließen. Hierbei besteht eine nicht
zu vernachlässigende Gefahr, dass bei der Installation Fehler in dem Sinne gemacht
werden, dass der erforderliche Abstand der beiden Anschlussstellen voneinander nicht
eingehalten wird.
[0006] Als alternative Lösung ist es aus der einschlägigen Praxis auch bekannt, bei Heizungsanlagen
mit einem Heizkreisverteiler die beiden Heizmediumströmungswege zur und von der Druckhalte-
und/oder Entgasungsvorrichtung an zwei mit ausreichend großem Abstand, auch hier üblicherweise
mindestens 1.000 mm, zueinander am Heizkreisverteiler angeordnete Anschlussstutzen
anzuschließen. Hier kann bei der Installation der Heizungsanlage zwar kein falscher
Abstand der Anschlussstellen für die Heizmediumströmungswege zur und von der Druckhalte-
und/oder Entgasungsvorrichtung auftreten, jedoch wird die Fertigung des Heizkreisverteilers
infolge der Notwendigkeit zweier weiterer Anschlussstutzen aufwändiger und dadurch
teurer. Außerdem ist bei der Installation der Heizungsanlage die Verrohrung zwischen
der Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung und dem Heizkreisverteiler aufgrund
der an diesen an unterschiedlichen Stellen anzuschließenden Leitungen relativ aufwändig.
[0007] Das Dokument
EP 0 602 430 A1 zeigt ein Ausdehnungsgefäß für erwärmtes Trinkwasser in Verbindung mit einer Anschlussarmatur,
enthaltend einen von einer Membran abgeschlossenen Hohlraum, der mit einem Trinkwasser-Erwärmer
in Verbindung steht, und einen an den Hohlraum angrenzenden, von einem Gehäuse begrenzten
Druckgasraum. Dabei ist wesentlich, dass die Anschlussarmatur zur Verbindung des Hohlraumes
mit einem Einlass und zur Verbindung des Einlasses mit einem Auslass so ausgebildet
ist, dass ein Trinkwasserstrom durch den Hohlraum beim Zapfen von warmem Trinkwasser
erzeugt wird. Die Anschlussarmatur kann einen an dem Hohlraum vorbeigehenden direkten
Strömungs-Durchgang zwischen Einlass und Auslass aufweisen und die Anschlussarmatur
kann weiterhin einen strömungsmäßig parallel zu dem direkten Strömungs-Durchgang und
durch den Hohlraum verlaufenden Strömungsweg herstellen. In diesem parallelen Strömungsweg
kann eine Sogeinrichtung angeordnet sein, durch welche mittels der in dem direkten
Strömungsweg fließenden Strömung von Trinkwasser ein Sog erzeugbar ist, der beim Zapfen
von Trinkwasser eine Strömung über den parallelen Strömungsweg durch den Hohlraum
hindurch in einen stromabwärtigen Teil des direkten Strömungsweges erzeugt. Hiermit
sollen ein Ausdehnungsgefäß für Trinkwassererwärmer und eine Anschlussarmatur für
ein solches Ausdehnungsgefäß geschaffen werden, welche ein stagnierendes, aus hygienischen
Gründen problematisches Wasservolumen vermeiden.
[0008] Das Dokument
WO 83/00545 A1 zeigt eine Anschlussvorrichtung zur Zuführung und Regulierung eines Wärmeträgers
für eine Flächenklimatisiervorrichtung, mit einem Vorlauf- und einem Rücklaufanschluss
für den Vorlauf und den Rücklauf der Klimatisiervorrichtung, ferner mit einem Zuleitungs-
und einem Ableitungsanschluss für den Wärmeträger und einer Reguliervorrichtung. Wesentlich
ist hier, dass die Anschlussvorrichtung eine Übergangsvorrichtung aufweist, an der
ausgangsseitig der Vorlaufanschluss und der Rücklaufanschluss für die Klimatisiervorrichtung
und eingangsseitig eine als Kombireguliervorrichtung ausgebildete Reguliervorrichtung
angeordnet sind, wobei an der Kombireguliervorrichtung der Zuleitungsanschluss und
der Ableitungsanschluss für den Wärmeträger angeordnet sind und die Kombireguliervorrichtung
einen Bypass zwischen Zuleitungsanschluss und Ableitungsanschluss in Abhängigkeit
von der Vorlaufregulierung steuert. Dabei kann die Kombireguliervorrichtung ein Einrohrventil
sein. Hiermit soll der bei bekannten Klimatisiervorrichtungen vorliegende Nachteil,
dass jeweils eine Vorlaufleitung und eine Rücklaufleitung zu einem Verteilerkasten
führen müssen, wodurch lange Leitungen bedingt sind, vermieden werden.
[0009] Für die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Heizungsanlage
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher die Installationsarbeiten vereinfacht
und Installationsfehler sicher vermieden werden und die zur Einsparung von Kosten
führt.
[0010] Die Lösung der Aufgabe gelingt erfindungsgemäß mit einer Heizungsanlage der eingangs
genannten Art, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verbindungseinheit auf
der Seite der Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung für die beiden Heizmediumströmungswege
zwei separate, voneinander beabstandete Leitungen mit je einem mit passenden Gegen-Leitungsanschlüssen
der Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung verbindbaren Leitungsanschluss aufweist,
dass die Verbindungseinheit auf der Seite des Heizkreisverteilers für die zwei Heizmediumströmungswege
eine Koaxialleitung mit einem einzigen Anschluss, der mit einem passenden Gegen-Anschluss
am Heizkreisverteiler verbindbar ist, aufweist und dass die innere Leitung der Koaxialleitung
über ein verteilerseitiges Ende der äußeren Leitung der Koaxialleitung hinausragt.
[0011] Mit der Erfindung wird vorteilhaft die Herstellung der Verbindung zwischen der Druckhalte-
und/oder Entgasungsvorrichtung einerseits und dem Heizkreisverteiler der Heizungsanlage
andererseits vereinfacht, weil die Verbindungseinheit als vorgefertigte Baueinheit
zur Verfügung gestellt wird und weil auf der Seite des Heizkreisverteilers nur ein
einziger Anschluss benötigt wird und bei der Installation hergestellt werden muss.
Vorteilhaft ist auch die mit der Erfindung erreichte kompakte Bauweise, da nun nicht
mehr, wie im Stand der Technik erforderlich, zwei separate Leitungen in ausreichend
großem Abstand voneinander mit dem Heizkreisverteiler verbunden werden müssen. Der
hydraulisch erwünschte oder benötigte Abstand zwischen den Stellen, an denen einerseits
Heizmedium aus dem Heizkreisverteiler in Richtung zur Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung
abgezogen wird und andererseits Heizmedium von der Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung
kommend in den Heizkreisverteiler eingeleitet wird, wird dadurch gewährleistet, dass
die innere Leitung der Koaxialleitung über ein verteilerseitiges Ende der äußeren
Leitung der Koaxialleitung hinausragt, wobei das Maß dieses Hinausragens vom Fachmann
für den konkreten Anwendungsfall bedarfsgerecht festgelegt wird.
[0012] In den meisten Anwendungsfällen der erfindungsgemäßen Heizungsanlage ist es günstig
und für die gewünschte Funktion ausreichend, wenn das Maß, um welches die innere Leitung
der Koaxialleitung über das verteilerseitige Ende der äußeren Leitung der Koaxialleitung
hinausragt, mindestens 500 mm beträgt.
[0013] Um den vorragenden Teil der inneren Leitung der Koaxialleitung günstig im Heizkreisverteiler
unterbringen zu können, sind zweckmäßig der Anschluss an der Koaxialleitung und der
dazu passenden Gegen-Anschluss am Heizkreisverteiler so angeordnet und ausgerichtet,
dass sich die innere Leitung der Koaxialleitung im angeschlossenen Zustand in Längsrichtung
des Heizkreisverteilers in diesen hinein erstreckt. Da Heizkreisverteiler üblicherweise
eine erheblich größere Länge aufweisen als das Maß des Überstandes der inneren Leitung
der Koaxialleitung, kann der vorragende Teil der inneren Leitung der Koaxialleitung
problemlos und ohne die Notwendigkeit einer Vergrößerung oder Verlängerung des Heizkreisverteilers
in diesem untergebracht werden.
[0014] Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, dass die Verbindungseinheit ein Gehäuse aufweist,
an dessen einer Seite die zwei separaten, voneinander beabstandeten Leitungen zur
Verbindung mit der Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung angeordnet sind und
an dessen anderer, gegenüberliegender Seite die Koaxialleitung zum Verbinden mit dem
Heizkreisverteiler angeordnet ist. Das Gehäuse dient der notwendigen Strömungsführung
des Heizmediums in seinem Inneren und einer übersichtlichen und zugleich stabilen
Anordnung der verschiedenen zugehörigen Leitungen mit ihren Anschlüssen an ihrem Äußeren.
[0015] Um die Verbindungseinheit kostengünstig fertigen zu können, schlägt die Erfindung
vor, dass die innere Leitung der Koaxialleitung und die eine Leitung der beiden separaten
Leitungen als eine durch das Gehäuse der Verbindungseinheit hindurchgehende Leitung
ausgeführt sind.
[0016] Weiterhin ist erfindungsgemäß bevorzugt vorgesehen, dass das Gehäuse der Verbindungseinheit
eine längliche Form mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt aufweist und im
Einbauzustand vertikal ausgerichtet ist und dass ein im Einbauzustand unterer Bereich
des Gehäuses als strömungsberuhigter Schlammsammelbereich ausgebildet ist. In dieser
Ausführung erhält die Verbindungseinheit vorteilhaft eine zusätzliche Funktion als
Schlammabscheider, ohne dass die Verbindungseinheit dadurch einen größeren Einbauraum
beanspruchen würde.
[0017] Zur Gewährleistung einer wirksamen Schlammabscheidung in der Verbindungseinheit ist
vorzugsweise im oder über dem Schlammsammelbereich im Gehäuse der Verbindungseinheit
mindestens ein Strömungsberuhigungskörper oder Strömungsberuhigungselement angeordnet,
beispielsweise ein sogenanntes "Flow Pack".
[0018] Eine weitere oder alternative zusätzliche Funktion kann die Verbindungseinheit der
erfindungsgemäßen Heizungsanlage dadurch erhalten, dass in oder an ihrem Gehäuse ein
Magnetabscheider, vorzugsweise in Form wenigstens einer in das Gehäuse ragenden Magnetfilterkerze,
angeordnet ist. Mit dem Magnetabscheider können magnetisierbare Schmutzpartikel aus
dem Heizmedium entfernt werden, was insbesondere den Verschleiß von Pumpen in der
Heizungsanlage durch Metallabrieb wirksam reduziert.
[0019] Noch eine weitere oder alternative Zusatzfunktion kann der Verbindungseinheit der
Heizungsanlage dadurch verliehen werden, dass an einer im Einbauzustand oberen Seite
des Gehäuses der Verbindungseinheit ein Entlüftungsventil angeordnet ist.
[0020] Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an nicht mit den zuvor genannten Anschlüssen
und Funktionselementen belegten Stellen des Gehäuses der Verbindungseinheit weitere
Anschlüsse, wie Füll- und Entleerungsanschlüsse oder einen oder mehrere Anschlussstutzen
für einen Temperaturfühler und/oder für einen Drucksensor, anzuordnen.
[0021] Um bei Bedarf die Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung von der übrigen Heizungsanlage
und von der Verbindungseinheit hydraulisch trennen zu können, ist für die Verbindungseinheit
erfindungsgemäß vorgesehen, dass in den zwei separaten, voneinander beabstandeten
Leitungen jeweils ein Absperrventil, vorzugsweise als Kappenventil ausgeführt, angeordnet
ist. In ihrer normalen Betriebsstellung sind die Absperrventile offen. Nur im Ausnahmefall
werden sie in ihre Schließposition verstellt, wozu der Einsatz der erwähnten Kappenventile
vorteilhaft ist, bei denen eine versehentliche Verstellung in Schließposition praktisch
ausgeschlossen ist.
[0022] Der Heizkreisverteiler und die Verbindungseinheit können vorteilhaft eine vorgefertigte
Baueinheit bilden, die in einem Herstellungsbetrieb in größeren Stückzahlen wirtschaftlich
gefertigt und dann dem auf einer Baustelle tätigen Installateur zur Verfügung gestellt
werden kann. In diesem Fall muss die Verbindung zwischen der Verbindungseinheit und
dem Heizkreisverteiler keine lösbare Verbindung sein, sondern kann dann auch eine
feste Verbindung, wie Schweißverbindung, sein.
[0023] Für den Heizkreisverteiler der erfindungsgemäßen Heizungsanlage ist bevorzugt weiter
vorgesehen, dass der zum Anschluss der Koaxialleitung der Verbindungseinheit passende
Gegen-Anschluss am Heizkreisverteiler in eine abgekühltes Heizmedium führende Rücklaufkammer
des Heizkreisverteilers mündet. Eine störende Verringerung der hohen Heizmediumtemperatur
im Vorlauf des Heizkreisverteilers durch gegebenenfalls zugeführtes kaltes Heizmedium
aus der Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung wird so vermieden.
[0024] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert.
Die Figuren der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Verbindungseinheit als Teil einer Heizungsanlage im Vertikalschnitt,
- Figur 2
- die Verbindungseinheit aus Figur 1 in einem mit einem Heizkreisverteiler verbundenen
Zustand, im Vertikalschnitt gemäß der Schnittlinie A-A in Figur 3,
- Figur 3
- die mit dem Heizkreisverteiler verbundene Verbindungseinheit aus Figur 2 in einer
Unteransicht,
- Figur 4
- die Verbindungseinheit in einer Ansicht auf ihre in Figur 3 linke Stirnseite und
- Figur 5
- die Verbindungseinheit aus Figur 2 in Frontalansicht.
[0025] In der folgenden Figurenbeschreibung sind gleiche Teile in den verschiedenen Zeichnungsfiguren
stets mit den gleichen Bezugszeichen versehen, sodass nicht zu jeder Zeichnungsfigur
alle Bezugszeichen erneut erläutert werden müssen.
[0026] Figur 1 zeigt eine Verbindungseinheit 1 als noch nicht mit einer Heizungsanlage verbundene,
vorgefertigte Baueinheit im Vertikalschnitt. Den zentralen Teil der Verbindungseinheit
1 bildet ein Gehäuse 10, welches einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt
aufweist und im Einbauzustand vertikal ausgerichtet ist.
[0027] Von der in Figur 1 nach links weisenden Seite des Gehäuses 10 gehen mit vertikalen
Abstand zueinander zwei separate Leitungen 11 und 12 aus, die an ihrem freien Ende
jeweils einen Leitungsanschluss 11', 12' aufweisen.
[0028] Von der gegenüberliegenden, in Figur 1 nach rechts weisenden Seite des Gehäuses 10
geht eine Koaxialleitung 13 aus, die aus einer inneren Leitung 13.1 und einer konzentrisch
dazu angeordneten äußeren Leitung 13.2 besteht. Die äußere Leitung 13.2 der Koaxialleitung
13 endet in einem Anschluss 13'. Die innere Leitung 13.1 ragt über das freie Ende
der äußeren Leitung 13.2 in einer Richtung vom Gehäuse 10 weg über ein Maß L hinaus.
[0029] Die erste separate Leitung 11 und die innere Leitung 13.1 der Koaxialleitung 13 sind
als durch das Innere des Gehäuses 10 hindurchlaufende, durchgehende Leitung ausgebildet.
Die zweite separate Leitung 12 ist mit dem Inneren des Gehäuses 10 strömungsmäßig
verbunden. Ein Ringspaltraum 13.3 zwischen dem Außenumfang der inneren Leitung 13.1
und dem Innenumfang der äußeren Leitung 13.2 der Koaxialleitung 13 ist ebenfalls mit
dem Inneren des Gehäuses 10 strömungsmäßig verbunden. Der Querschnitt des inneren
Rohres 13.1 und der Querschnitt des Ringspaltraums 13.3 sind dabei im Wesentlichen
gleich groß.
[0030] Ein im Einbauzustand unterer Bereich des Inneren des Gehäuses 10 bildet einen strömungsberuhigten
Schlammsammelbereich 14, in welchem sich durch Schwerkraftwirkung Schmutz in Form
von Schlamm ablagern kann, wodurch dieser aus dem die Verbindungseinheit 1 im Betrieb
durchströmenden Heizmedium entfernt wird.
[0031] Von oben her ist in das Gehäuse 10 ein Magnetabscheider 15, hier in Form einer Magnetfilterkerze,
eingebaut, der im Betrieb zur Abscheidung von magnetisierbaren Schmutzpartikeln aus
dem Heizmedium dient. Zugleich ist hier die Halterung des Magnetabscheiders 15 als
Entlüftungsventil 16 ausgebildet, durch welches bei Bedarf Luft aus dem Gehäuse 10
abgelassen werden kann.
[0032] An der im Hintergrund liegenden seitlichen Wand des Gehäuses 10 ist ein weiterer
Anschlussstutzen 18 angebracht, der beispielsweise zur Anordnung eines Temperaturfühlers
oder Drucksensors genutzt werden kann.
[0033] Das Gehäuse 10 und die Leitungen 11, 12, 13 der Verbindungseinheit 1 sind zweckmäßig
Teile aus Stahl, wodurch die Materialkosten günstig gehalten werden und womit eine
Vorfertigung mit Verschweißen der Einzelteile miteinander zu der Verbindungseinheit
1 ermöglicht wird.
[0034] Figur 2 zeigt die Verbindungseinheit 1 aus Figur 1 in einem mit einem hier nur teilweise
sichtbaren Heizkreisverteiler 2 verbundenen Zustand, im Vertikalschnitt gemäß der
Schnittlinie A-A in Figur 3.
[0035] Der Heizkreisverteiler 2 besitzt senkrecht zur Zeichnungsebene gesehen einen rechteckigen
Querschnitt und ist in seinem Inneren durch eine zickzackförmig oder wellenförmig
verlaufende Trennwand 20 in eine oben im Heizkreisverteiler 2 liegende Vorlaufkammer
21 und eine unten im Heizkreisverteiler 2 liegende Rücklaufkammer 22 unterteilt. An
die Kammern 21, 22 des Heizkreisverteilers 2 sind in üblicher Art und Weise hier nicht
eigens dargestellte Vorlaufleitungen zu Heizkreisen und Rücklaufleitungen von Heizkreisen
sowie eine Vorlaufleitung von einer Wärmequelle und eine Rücklaufleitung zu einer
Wärmequelle, wie Heizkessel, angeschlossen.
[0036] An seinem in Figur 2 nach links, das heißt in Richtung zur Verbindungseinheit 1,
weisenden Stirnseite besitzt der Heizkreisverteiler 2 einen zu dem Anschluss 13' der
Koaxialleitung 13 passenden Gegen-Anschluss 23, wobei in Figur 2 die Anschlüsse 13',
23 miteinander mediumdicht verbunden sind. In diesem verbundenen Zustand gibt es einen
ersten Heizmediumströmungsweg von der ersten separaten Leitung 11 durch die innere
Leitung 13.1 der Koaxialleitung 13 von einer hier nicht dargestellten Druckhalte-
und/oder Entgasungsvorrichtung in die Rücklaufkammer 22 des Heizkreisverteilers 2
sowie einen zweiten Heizmediumströmungsweg aus der Rücklaufkammer 22 des Heizkreisverteilers
2 durch den Ringspaltraum 13.3 zwischen der inneren Leitung 13.1 und der äußeren Leitung
13.2 der Koaxialleitung 13 in das Innere des Gehäuses 10 der Verbindungseinheit 1
und von dort durch die zweite separate Leitung 12 und deren Anschluss 12' zu der daran
angeschlossenen Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung.
[0037] Die innere Leitung 13.1 der Koaxialleitung 13 ragt dabei über das Ende der äußeren
Leitung 13.2 der Koaxialleitung 13 deutlich hinaus relativ weit in das Innere der
Rücklaufkammer 22 des Heizkreisverteilers 2 hinein. Hierdurch wird auf technisch einfache
Weise gewährleistet, dass die Stelle, an der aus der Rücklaufkammer 22 Heizmedium
in Richtung zur Verbindungseinheit 1 und zur daran angeschlossenen Druckhalte- und/oder
Entgasungsvorrichtung entnommen wird, und die Stelle, an der von der Druckhalte- und/oder
Entgasungsvorrichtung über die Verbindungseinheit 1 Heizmedium in die Rücklaufkammer
22 eingeleitet wird, ausreichend weit voneinander entfernt liegen.
[0038] Wenn im Betrieb der zugehörigen Heizungsanlage das Heizmedium einen steigenden Druck
aufweist, beispielsweise infolge einer Erhitzung des Heizmediums, dann strömt gemäß
den eingezeichneten Strömungspfeilen Heizmedium aus der Rücklaufkammer 22 des Heizkreisverteilers
2 durch den Ringspaltraum 13.3 zwischen der inneren Leitung 13.1 und der äußeren Leitung
13.2 der Koaxialleitung 13 in das Innere des Gehäuses 10 der Verbindungseinheit 1
und von dort durch die zweite, obere separate Leitung 12 in Richtung zu der an den
Leitungsanschluss 12' angeschlossenen, hier nicht dargestellten Druckhalte- und/oder
Entgasungsvorrichtung mit einem Überströmventil und einem das überschüssige Heizmedium
aufnehmenden Ausdehnungsgefäß, bis der Druck im Heizmediumkreis wieder in einem gewünschten,
niedrigeren Druckbereich liegt.
[0039] Wenn im Betrieb der zugehörigen Heizungsanlage das Heizmedium einen fallenden Druck
aufweist, beispielsweise infolge einer Abkühlung des Heizmediums, wird Heizmedium
gemäß den eingezeichneten Strömungspfeilen von der Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung
mittels einer dieser zugeordneten, druckabhängig schaltbaren Pumpe über den Anschluss
11' und die erste, untere separate Leitung 11 sowie durch die letztere fortführende
innere Leitung 13.1 der Koaxialleitung 13 Heizmedium in die Rücklaufkammer 22 des
Heizkreisverteilers 2 und somit in den Heizmediumkreis der Heizungsanlage gefördert,
bis ein gewünschter, höherer Druck des Heizmediums im Heizmediumkreis wieder erreicht
ist. Gleichzeitig kann eine Entgasung des Heizmediums im selben Durchlauf erfolgen.
[0040] Wenn Heizmedium aus dem Heizkreisverteiler 2 durch die Verbindungseinheit 1 und deren
Gehäuse 10 strömt, ergibt sich aufgrund des im Gehäuse 10 vergrößerten Strömungsquerschnitts
eine deutliche Verlangsamung der Strömungsgeschwindigkeit des Heizmediums, was in
dem Schlammsammelbereich 14 des Gehäuses 10 ein Absetzen von Schmutzpartikeln in Form
von Schlamm durch Schwerkraftwirkung ermöglicht. Bei Bedarf kann im Boden des Gehäuses
10 ein Ventil zum Ablassen von Schlamm zusätzlich angeordnet sein.
[0041] Weiterhin passiert das Heizmedium den im oberen Bereich des Gehäuses 10 angeordneten
Magnetabscheider 15, an welchem sich magnetisierbare Schmutzpartikel aus dem Heizmedium
niederschlagen. Im Rahmen einer Wartung einer zugehörigen Heizungsanlage kann der
Magnetabscheider 15 zusammen mit dem daran niedergeschlagenen Schmutz von Zeit zu
Zeit aus dem Gehäuse 10 entfernt und dann gereinigt und erneut in das Gehäuse 10 eingebaut
werden.
[0042] Figur 3 zeigt die mit dem Heizkreisverteiler 2 verbundene Verbindungseinheit 1 aus
Figur 2 in einer Unteransicht. Links in Figur 3 ist die erste, untere separate Leitung
11 mit ihrem Leitungsanschluss 11' sichtbar, die mit der nach links weisenden Seitenwand
des Gehäuses 10 der Verbindungseinheit 1 verbunden ist. Im Verlauf der Leitung 11
ist ein Absperrventil 17 in Form eines Kappenventils angeordnet.
[0043] Von der gegenüberliegenden Seitenwand des Gehäuses 10 geht die Koaxialleitung 13
ab, die über den Anschluss 13' und den Gegen-Anschluss 23 mit dem Heizkreisverteiler
2 verbunden ist.
[0044] Von den beiden weiteren, in Figur 3 oben und unten dargestellten Seitenwänden des
Gehäuses 10 gehen Stutzen 18, 18' ab, die zur Aufnahme von zusätzlichen Komponenten,
wie Temperaturfühler und/oder Drucksensor, verwendet werden können.
[0045] Figur 4 zeigt die Verbindungseinheit 1 aus Figur 3 in einer Ansicht auf ihre in Figur
3 linke Stirnseite. Im Vordergrund liegt rechts die erste separate Leitung 11 und
links die zweite separate Leitung 12. Im Hintergrund ist das Gehäuse 10 der Verbindungseinheit
1 sichtbar, von dem in Figur 4 nach unten und oben die Anschlussstutzen 18, 18' abgehen.
An der in Figur 4 nach links weisenden Oberseite des Gehäuses 10 ist das Entlüftungsventil
16 sichtbar. Der Heizkreisverteiler liegt in Figur 4 durch das Gehäuse 10 verdeckt
weiter im Hintergrund.
[0046] Figur 5 schließlich zeigt die Verbindungseinheit 1 aus Figur 3 in Frontalansicht.
Links in Figur 5 ist das Gehäuse 10 der Verbindungseinheit 1 sichtbar, von dessen
linker Seitenwand die Leitungen 11 und 12 mit ihren Leitungsanschlüssen 11' und 12'
abgehen. In den beiden Leitungen 11, 12 ist jeweils ein Absperrventil 17, 17' angeordnet,
um bei Bedarf die auch hier nicht dargestellte Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung
strömungsmäßig von der Verbindungseinheit 1 und der übrigen Heizungsanlage zu trennen.
[0047] Von der rechten Seitenwand des Gehäuses 10 geht die Koaxialleitung 13 aus, die über
den Anschluss 13' und den Gegen-Anschluss 23 mit dem Heizkreisverteiler 2 strömungsmäßig
verbunden ist. An der in Figur 5 dem Betrachter zugewandten Seitenfläche des Heizkreisverteilers
2 ist der Verlauf der in dessen Innerem angeordneten Trennwand 20 sichtbar.
[0048] Oben auf dem Gehäuse 10 sitzt das Entlüftungsventil 16. Von der dem Betrachter zugewandten
Seitenwand des Gehäuses 10 geht der Anschlussstutzen 18' ab.
Bezugszeichenliste:
| Zeichen |
Bezeichnung |
| 1 |
Verbindungseinheit |
| 10 |
Gehäuse |
| 11 |
erste separate Leitung an 1 |
| 11' |
Leitungsanschluss an 11 |
| 12 |
zweite separate Leitung an 1 |
| 12' |
Leitungsanschluss an 12 |
| 13 |
Koaxialleitung an 1 |
| 13' |
Anschluss an 13 |
| 13.1 |
innere Leitung von 13 |
| 13.2 |
äußere Leitung von 13 |
| 13.3 |
Ringspaltraum |
| 14 |
Schlammsammelbereich in 10 |
| 15 |
Magnetabscheider in 10 |
| 16 |
Entlüftungsventil an 10 |
| 17, 17' |
Absperrventile in 11, 12 |
| 18, 18' |
weitere Anschlussstutzen an 10 |
| |
|
| 2 |
Heizkreisverteiler |
| 20 |
Trennwand in 2 |
| 21 |
Vorlaufkammer in 2 |
| 22 |
Rücklaufkammer in 2 |
| 23 |
Gegen-Anschluss für 13' |
| |
|
| L |
Maß des Überstandes von 13.1 über 13.2 |
1. Heizungsanlage mit einer Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung und mit einem
Heizkreisverteiler (2), wobei zwischen der Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung
und dem Heizkreisverteiler (2) zu deren strömungsmäßiger Verbindung eine Verbindungseinheit
(1) angeordnet ist, wobei ein erster Heizmediumströmungsweg vom Heizkreisverteiler
(2) über ein druckabhängig schaltendes Ventil zu der Druckhalte- und/ oder Entgasungsvorrichtung
und ein zweiter Heizmediumströmungsweg von der Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung
über eine druckabhängig ein- und ausschaltbare Pumpe zum Heizkreisverteiler (2) führt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungseinheit (1) auf der Seite der Druckhalte- und/oder Entgasungsvorrichtung
für die beiden Heizmediumströmungswege zwei separate, voneinander beabstandete Leitungen
(11, 12) mit je einem mit passenden Gegen-Leitungsanschlüssen der Druckhalte- und/oder
Entgasungsvorrichtung verbindbaren Leitungsanschluss (11', 12') aufweist,
dass die Verbindungseinrichtung (1) auf der Seite des Heizkreisverteilers (2) für die
zwei Heizmediumströmungswege eine Koaxialleitung (13) mit einem einzigen Anschluss
(13'), der mit einem passenden Gegen-Anschluss (23) am Heizkreisverteiler (2) verbindbar
ist, aufweist und
dass die innere Leitung (13.1) der Koaxialleitung (13) über ein verteilerseitiges Ende
der äußeren Leitung (13.2) der Koaxialleitung (13) hinausragt.
2. Heizungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Maß (L), um welches die innere Leitung (13.1) der Koaxialleitung (13) über das
verteilerseitige Ende der äußeren Leitung (13.2) der Koaxialleitung (13) hinausragt,
mindestens 500 mm beträgt.
3. Heizungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss (13') an der Koaxialleitung (13) und der dazu passenden Gegen-Anschluss
(23) am Heizkreisverteiler (2) so angeordnet und ausgerichtet sind, dass sich die
innere Leitung (13.1) der Koaxialleitung (13) im angeschlossenen Zustand in Längsrichtung
des Heizkreisverteilers (2) in diesen hinein erstreckt.
4. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinheit (1) ein Gehäuse (10) aufweist, an dessen einer Seite die zwei
separaten, voneinander beabstandeten Leitungen (11, 12) zur Verbindung mit der Druckhalte-
und/oder Entgasungsvorrichtung angeordnet sind und an dessen anderer, gegenüberliegender
Seite die Koaxialleitung (13) zum Verbinden mit dem Heizkreisverteiler (2) angeordnet
ist.
5. Heizungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Leitung (13.1) der Koaxialleitung (13) und die eine Leitung (12) der beiden
separaten Leitungen (11, 12) als eine durch das Gehäuse (10) hindurchgehende Leitung
ausgeführt sind.
6. Heizungsanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) eine längliche Form mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt
aufweist und im Einbauzustand vertikal ausgerichtet ist und dass ein im Einbauzustand
unterer Bereich des Gehäuses (10) als strömungsberuhigter Schlammsammelbereich (14)
ausgebildet ist.
7. Heizungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im oder über dem Schlammsammelbereich (14) im Gehäuse (10) mindestens ein Strömungsberuhigungskörper
oder Strömungsberuhigungselement angeordnet ist.
8. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im oder am Gehäuse (10) ein Magnetabscheider (15), vorzugsweise in Form wenigstens
einer in das Gehäuse (10) ragenden Magnetfilterkerze, angeordnet ist.
9. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einer im Einbauzustand oberen Seite des Gehäuses (10) ein Entlüftungsventil (16)
angeordnet ist.
10. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den zwei separaten, voneinander beabstandeten Leitungen (11, 12) jeweils ein Absperrventil
(17, 17'), vorzugsweise als Kappenventil ausgeführt, angeordnet ist.
11. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Anschluss der Koaxialleitung (13) der Verbindungseinheit (1) passende Gegen-Anschluss
(23) am Heizkreisverteiler (2) in eine abgekühltes Heizmedium führende Rücklaufkammer
(22) des Heizkreisverteilers (2) mündet.
1. Heating system with a pressure maintenance and/or degassing device and with a heating
circuit distributor (2), wherein a connecting unit (1) is arranged between the pressure
maintenance and/or degassing device and the heating distributor (2) to connect them
fluidically, wherein a first heating medium flow path leads from the heating circuit
distributor (2) to the pressure maintenance and/or degassing device via a pressure-dependent
switching valve, and a second heating medium flow path leads from the pressure maintenance
and/or degassing device to the heating circuit distributor (2) via a pump capable
of being switched on and off, depending on pressure,
characterised in
that the connecting unit (1) has two separate, spaced-apart conduits (11, 12) on the side
of the pressure maintenance and/or degassing device for the two heating medium flow
paths, each with one conduit connection (11', 12') connectable to matching opposite
conduit connections of the pressure maintenance and/or degassing device,
that the connection unit (1) has a coaxial conduit (13) on the heating-distributor (2)
side for the two heating medium flow paths, the conduit being connectable by one single
connection (13') to a matching opposite connection (23) on the heating circuit distributor
(2), and
that the inner conduit (13.1) of the coaxial conduit (13) projects beyond a distributor-side
end of the outer conduit (13.2) of the coaxial conduit (13).
2. The heating system according to claim 1, characterised in that a measure (L) by which the inner conduit (13.1) of the coaxial conduit (13) projects
beyond the distributor-side end of the outer conduit (13.2) of the coaxial conduit
(13), is at least 500 mm.
3. The heating system according to claim 1 or 2, characterised in that the connection (13') on the coaxial conduit (13) and the matching opposite connection
(23) on the heating circuit distributor (2) are arranged and aligned such that the
inner conduit (13.1) of the coaxial conduit (13) in the connected state extends lengthwise
into the heating circuit distributor (2).
4. The heating system according to one of claims 1 to 3, characterised in that the connection unit (1) has a housing (10) with the two separate, spaced apart conduits
(11, 12) arranged on one side thereof for connection to the pressure maintenance and/or
degassing device, and with the coaxial conduit (13) arranged on the other, opposite
side thereof for connection to the heating circuit distributor (2).
5. The heating system according to claim 4, characterised in that the inner conduit (13.1) of the coaxial conduit (13) and the one conduit (12) of
the two separate conduits (11, 12) are embodied as one conduit passing through the
housing (10).
6. The heating system according to claim 4 or 5, characterised in that the housing (10) has an elongated shape with a rectangular or square cross-section
and in the installed state is vertically aligned, and that a lower area of the housing
(10) in the installed state is embodied as a flow-calmed sludge collection area (14).
7. The heating system according to claim 6, characterised in that in or above the sludge collection area (14) at least one flow-calming body or element
is arranged in the housing (10).
8. The heating system according on one of claims 4 to 7, characterised in that a magnetic separator (15), preferably in the form of at least one magnetic filter
cartridge protruding into the housing (10), is arranged in or on the housing (10).
9. The heating system according to one of claims 4 to 8, characterised in that a bleed valve (16) is arranged on an, in the installed state, upper side of the housing
(10).
10. The heating system according to one of claims 1 to 9, characterised in that one shutoff valve (17, 17') each, preferably provided as a cap valve, is arranged
in the two separate, spaced-apart conduits (11, 12).
11. The heating system according to one of claims 1 to 10, characterised in that the matching opposite connection (23) on the heating circuit distributor (2), for
connection of the coaxial conduit (13) of the connection unit (1), opens into a cooled
heating medium-conveying return chamber (22) of the heating circuit distributor (2).
1. Installation de chauffage dotée d'un dispositif de maintien de pression et/ou de dégazage
et d'un collecteur (2), une unité de raccordement (1) étant agencée entre ledit dispositif
de maintien de pression et/ou de dégazage et ledit collecteur (2) pour les raccorder
l'un à l'autre en termes de circulation, une première voie de circulation d'agent
caloporteur menant du collecteur (2) au dispositif de maintien de pression et/ou de
dégazage en passant par une soupape fonctionnant sous l'effet de la pression, et une
deuxième voie de circulation d'agent caloporteur menant du dispositif de maintien
de pression et/ou de dégazage au collecteur (2) en passant par une pompe susceptible
d'être allumée et éteinte en fonction de la pression,
caractérisée en ce
que ladite unité de raccordement (1) présente pour les deux voies de circulation d'agent
caloporteur, sur le côté du dispositif de maintien de pression et/ou de dégazage,
deux conduites (11, 12) séparées, distantes l'une de l'autre et dotées chacune d'une
borne de raccordement (11', 12') susceptible d'être raccordée à des bornes de raccordement
de contrepartie correspondantes du dispositif de maintien de pression et/ou de dégazage,
que ledit dispositif de raccordement (1) présente pour les deux voies de circulation
d'agent caloporteur, sur le côté du collecteur (2), une conduite coaxiale (13) dotée
d'une seule borne (13') qui est susceptible d'être raccordée au collecteur (2) par
une borne de raccordement de contrepartie (23) correspondante, et
que la conduite intérieure (13.1) de la conduite coaxiale (13) dépasse par une extrémité,
située du côté du collecteur, de la conduite extérieure (13.2) de la conduite coaxiale
(13).
2. Installation de chauffage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une cote (L), dont la conduite intérieure (13.1) de la conduite coaxiale (13) dépasse
par l'extrémité, située du côté du collecteur, de la conduite extérieure (13.2) de
la conduite coaxiale (13), est d'au moins 500 mm.
3. Installation de chauffage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la borne de raccordement (13') à la conduite coaxiale (13) et la borne de raccordement
de contrepartie correspondante (23) sont agencées sur le collecteur (2) et orientées
de sorte que la conduite intérieure (13.1) de la conduite coaxiale (13) s'étend dans
le collecteur (2) à l'état raccordé dans le sens longitudinal de celui-ci.
4. Installation de chauffage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que l'unité de raccordement (1) présente un boîtier (10) sur un côté duquel sont agencées
les deux conduites (11, 12) séparées, distantes l'une de l'autre et destinées au raccordement
avec le dispositif de maintien de pression et/ou de dégazage, et sur l'autre côté
opposé duquel est agencée la conduite coaxiale (13) destinée au raccordement avec
le collecteur (2).
5. Installation de chauffage selon la revendication 4, caractérisée en ce que la conduite intérieure (13.1) de la conduite coaxiale (13) et ladite une conduite
(12) des deux conduites séparées (11, 12) sont réalisées en tant qu'une conduite traversant
le boîtier (10).
6. Installation de chauffage selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le boîtier (10) présente une forme longitudinale à section rectangulaire ou carrée
et est orientée, à l'état monté, dans le sens vertical, et qu'à l'état monté, une
zone inférieure du boîtier (10) est réalisée en tant que zone de recueil des boues
(14) quasi stabilisée en termes d'écoulement.
7. Installation de chauffage selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'est agencé, dans ou au-dessus de la zone de recueil des boues (14) dans le boîtier
(10), au moins un corps de stabilisation de l'écoulement ou élément de stabilisation
de l'écoulement.
8. Installation de chauffage selon l'une quelconque des revendications 4 à 7,
caractérisé en ce qu'un séparateur magnétique (15) est agencé dans ou sur le boîtier (10), de préférence
sous la forme d'au moins une bougie filtrante magnétique en saillie dans l'intérieur
du boîtier (10).
9. Installation de chauffage selon l'une quelconque des revendications 4 à 8,
caractérisée en ce qu'une vanne de purge (16) est agencée sur un côté supérieur, à l'état monté, du boîtier
(10).
10. Installation de chauffage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce qu'est agencée respectivement dans les deux conduites (11, 12) séparées, distantes l'une
de l'autre, une valve d'arrêt (17, 17'), réalisée de préférence en tant que soupape
à capuchon.
11. Installation de chauffage selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que la borne de contrepartie (23) correspondante destinée au raccordement de la conduite
coaxiale (13) de l'unité de raccordement (1) débouche, au niveau du collecteur (2),
dans une cellule de refoulement (22) du collecteur (2) transportant de l'agent caloporteur
refroidi.