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(11) |
EP 3 229 991 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.08.2020 Patentblatt 2020/32 |
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Anmeldetag: 09.12.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2015/050310 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/090399 (16.06.2016 Gazette 2016/24) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES DICKENPROFILIERTEN METALLBANDS
METHOD FOR PRODUCING A THICKNESS-PROFILED METAL STRIP
PROCÉDÉ DE FABRICATION D'UNE BANDE MÉTALLIQUE À PROFILAGE D'ÉPAISSEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
09.12.2014 AT 508912014
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.10.2017 Patentblatt 2017/42 |
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Patentinhaber: voestalpine Krems GmbH |
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3500 Krems an der Donau (AT) |
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Erfinder: |
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- POLK, Markus
3430 Tulln (AT)
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Vertreter: Jell, Friedrich |
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Bismarckstrasse 9 4020 Linz 4020 Linz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 976 462 DE-A1- 10 113 610 US-A- 4 528 836
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WO-A1-2012/119166 DE-A1- 10 156 087
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines dickenprofilierten Metallbands,
bei dem in das Metallband mindestens eine Ausnehmung eingebracht und in einem nachfolgenden
Schritt das Metallband mit mindestens einer in das Metallband über dessen Bandbreite
bereichsweise eindringenden Walze längsgewalzen und damit zumindest eine Dickenprofilierung
in Breitenrichtung des Metallbands erzeugt wird.
Stand der Technik
[0002] Um einen homogenen Übergang zwischen unterschiedlichen Dicken eines Metallbands in
Breitenrichtung ausbilden zu können, ist es aus dem gattungsgemäßen Stand der Technik
bekannt (
WO2012119166A1), zumindest eine Umfangswalze bzw. Flachwalze beim Längswalzen in das Metallband
über dessen Bandbreite bereichsweise eindringen zu lassen. Zudem werden vor diesem
Stich in das Walzgut bzw. Metallband Nuten eingebracht, die als Ausnehmung im Metallband
einen Materialfluss in Breitenrichtung unterstützen und somit einem Materialfluss
in Längsrichtung des Bandmaterials entgegenwirken. Trotzdem kann sich - insbesondere
abhängig von der Breite der Flachwalze - ein ungleichmäßiger Materialfluss in Längsrichtung
des Metallbands ergeben, was zu Bandwellen führen kann.
[0003] Diese Bandwellen will die
EP976462A2 vermeiden, indem anstatt einer Flachwalze mehrere in Breitenrichtung versetzte und
in Längsrichtung aufeinander folgende Profilwalzen, nämlich Drückwalzen verwendet
werden, die bereichsweise in das Metallband einzudringen. Allerdings erfordern mehrere
Walzen einen erhöhten Konstruktions- und Steuerungsaufwand - auch sind diese meist
empfindlich gegenüber geometrischen Unregelmäßigkeiten am Metallband, was die Reproduzierbarkeit
des Verfahrens zur Dickenprofilierung vermindern kann.
Darstellung der Erfindung
[0004] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines dickenprofilierten
Metallbands der eingangs geschilderten Art zu schaffen, das sich durch Einfachheit
und hohe Reproduzierbarkeit auszeichnet.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass in das Metallband mindestens
ein durch das Metallband hindurchgehendes Loch als Ausnehmung eingebracht wird, über
das die in das Metallband eindringende Walze das Metallband längswalzt, um die Dickenprofilierung
in Breitenrichtung zu erzeugen.
[0006] Wird in das Metallband mindestens ein durch das Metallband hindurchgehendes Loch
als Ausnehmung eingebracht, über das die in das Metallband eindringende Walze das
Metallband längswalzt, um die Dickenprofilierung in Breitenrichtung zu erzeugen, kann
sich die Reproduzierbarkeit des Verfahrens gegenüber bekannten Verfahren erheblich
verbessern. Diese besondere Materialaussparung im Metallband kann nämlich im Walzbereich
für eine Verminderung bzw. selbst für eine Unterbrechung des Materialflusses in Längsrichtung
des Metallbands sorgen, was einer ungleichmäßigen Längsausdehnung entgegenwirkt und
damit Bandwellen verhindern kann. Dies auch dann, wenn das Metallband in einem Stich
mit einem vergleichsweise breiten Walzbereich längsgewalzt wird und damit die Gefahr
eines ungleichmäßigen Materialflusses über die Breite des Metallbands bzw. Walzguts
besonders hoch ist. In anderen Worten: das durchgehende Loch im Walzbereich der in
das Metallband eindringenden Walze ist geometrisch derart ausgebildet, dass der walzbedingte
Materialfluss in Längsrichtung des Metallbands reduziert und damit die Ausbildung
von Ungleichmäßigkeiten in der Längsausdehnung vermindert werden kann. Zudem kann
das Loch im Walzbereich zur Kompensation von Unregelmäßigkeiten am zu walzenden Metallband
beitragen, um erhöhten Materialfluss aufzunehmen, was das erfindungsgemäße Verfahren
gegenüber Parameterschwankungen toleranter und damit dessen Reproduzierbarkeit weiter
erhöhen kann.
[0007] Im Allgemeinen wird erwähnt, dass vorteilhafter Weise das von den Löchern im Metallband
ausgenommene Volumen jenem Materialvolumen mindestens entsprechen soll, das aufgrund
des Längswalzens in Längsrichtung des Metallbands fließt.
[0008] Ein durchgehendes Loch kann verfahrenstechnisch vergleichsweise einfach in das Metallband
eingebracht werden, wenn dieses in das Metallband gestanzt wird.
[0009] Wird in Längsrichtung des Metallbands mindestens eine Lochreihe mit mehreren durchgehenden
Löchern eingebracht, können Bandwellen selbst über ein verhältnismäßig langes Metallband
sicher vermieden werden. Diese sich wiederholenden Löcher können nämlich entlang des
Umformbereichs sukzessive einen Materiallängsfluss ausgleichen, was die Möglichkeit
eröffnen kann, das Metallband in einem Stich entsprechend fertig umzuformen. Ein kontinuierliches
Längswalzen zur Herstellung eines zumindest in Breitenrichtung dickenprofilierten
Metallbands kann damit ermöglicht werden, was beispielsweise bei einem Inline-Verfahren
Anwendung finden kann. Zudem kann eine Lochreihe einen vergleichsweise hohen Umformgrad
am Metallblech erlauben, um das Verfahren zu beschleunigen, beispielsweise durch Erhöhung
der Bandzuggeschwindigkeit.
[0010] Zur Verringerung des Lochdurchmessers der Löcher kann beitragen, wenn mindestens
zwei durchgehende Löcher einer Lochreihe in Breitenrichtung des Metallbands versetzt
in das Metallband eingebracht werden. Solch ein verringerter Lochdurchmesser kann
beispielsweise am gewalzten Loch zu einem geringen Spaltmaß führen, was in weiterer
Folge ein nachträgliches stoffschlüssiges Fügen des durchgehenden Lochs erleichtern
kann.
[0011] Die Abstände zwischen aufeinanderfolgenden, durchgehenden Löchern einer Lochreihe
können unterschiedlich sein, um den Materialfluss in Längsrichtung gezielt zum walzbedingten
Schließen der durchgehenden Löcher auszunutzen.
[0012] Auch kann es zum walzbedingten Schließen der durchgehenden Löcher vorteilhaft sein,
wenn Löcher mit unterschiedlichen Querschnittsformen in das Metallband einbracht werden.
[0013] Ist die Längsteilung t zwischen den aufeinanderfolgenden, durchgehenden Löchern größer
der doppelten Lochweite w der aufeinanderfolgenden Löcher 13 und kleiner dem Fünffachen
der Lochweite w der aufeinanderfolgenden Löcher, kann eine einfach handzuhabende Verfahrensvorschrift
zu Vermeidung von Bandwellen vorgegeben werden.
[0014] Die Verfahrensverhältnisse können weiter vereinfacht werden, wenn das Metallband
kaltgewalzt wird.
[0015] Schnell und kostengünstig lassen sich durchgehende Löcher im Metallband vorsehen,
wenn ein kreisrundes Loch und/oder ein Langloch in das Metallband eingebracht wird.
[0016] Besonders kann sich das erfindungsgemäße Verfahren auszeichnen, wenn das Walzenverfahren
derart eingestellt wird, dass sich das durchgehende Loch nach dem Längswalzen im Wesentlichen
schließt.
[0017] Ein in das Metallband eingebrachtes durchgehendes Loch kann verfahrenstechnisch einfach
wieder geschlossen werden, indem nach dem Längswalzen das Loch durch Fügen stoffschlüssig
geschlossen wird.
[0018] Dringt die Walze in das Metallband maximal zwei Drittel der Ausgangsdicke des Metallbands
tief ein, kann eine einfache Verfahrensvorschrift zur Vermeidung von Bandwellen beim
Dickenprofilieren des Metallbands gegeben werden.
[0019] Besonders auszeichnen kann sich das dickenprofilierte Metallband, wenn davon eine
Platine abgetrennt wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0020] In den Figuren ist beispielsweise der Erfindungsgegenstand anhand eines Ausführungsbeispiels
näher dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine Fertigungsstraße zur Durchführung eines Verfahrens zur Herstellung
eines dickenprofilierten Metallbands,
- Fig. 2
- einen Schnitt nach II-II der Fig. 1 und
- Fig. 3
- eine Detailansicht der Fig. 1.
Weg zur Ausführung der Erfindung
[0021] Entsprechend der Fig. 1 ist in einer Draufsicht eine kontinuierliche Walzstraße 1
zu erkennen, bei der ein - aus beispielsweise einem Stahlwerkstoff bestehendes - Metallband
2 dickenprofiliert wird, und zwar in dessen Breitenrichtung 3. Hierfür ist eine Walze
4 mit zwei zylindrischen Abschnitten 5, 6 vorgesehen. Die Walze 4 ist als Flach-Längswalze
ausgeführt. Nicht näher dargestellte, im Allgemeinen aber ebenso vorstellbar ist beispielsweise,
anstatt solch einer Flach-Längswalze nacheinander zwei Flach-Längswalzen mit jeweils
nur einem zylindrischen Abschnitt vorzusehen. Die Flach-Längswalze 4 wirkt mit einer
Gegenwalze 7 zur Ausbildung der Walzspalten zusammen, wobei das Metallband 2 durch
die über dessen Bandbreite 8 bereichsweise eindringende Walze 4 längsgewalzt wird,
nämlich an zwei nebeneinander liegenden Walzbereichen 50, 60. Wie insbesondere in
der Fig. 2 zu erkennen ist, wird in diesen kaltgewalzten Walzbereichen 50, 60 die
Ausgangsdicke 20 des Metallbands 2 reduziert, was zu einer Dickenprofilierung in Breitenrichtung
3 führt. Als Maximalmaß gilt erfindungsgemäß, dass die Walze 4 in das Metallband 2
maximal zwei Drittel der Ausgangsdicke 20 des Metallbands 2 tief eindringt. Zudem
weist das Metallband 2 Ausnehmungen 9 an der der Walze 4 zugewandten Breitseite 10
auf, die bereits vor dem Längswalzen am Metallband 2 zu finden sind.
[0022] Erfindungsgemäß sind diese Ausnehmungen 9 als durch das Metallband 2 hindurchgehende
Löcher 11, 12, 13, 14 ausgebildet, indem diese auf einfache Weise durch ein Trennverfahren
in das Metallband 2 vor dessen Längswalzen eingebracht werden. Dadurch kann ein Materialfluss
des Materials des Metallbands 2 in dessen Längsrichtung 15 vermindert werden, der
sich beim Längswalzen eines Materialbands 2 einstellen kann. Ein über die Bandbreite
8 ungleichmäßiger Längsfluss wird so vermieden, was Bandwellen standfest verhindert.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung des dickenprofilierten Metallbands
2 wird dadurch besonders gut reproduzierbar.
[0023] Im Allgemeinen wird erwähnt, dass die Ausnehmungen 9 jegliche Lochform aufweisen
können. Beispielsweise sind in Fig. 1 Rundlochungen 11, 12 als auch eine Schlitzlochung
14 eingezeichnet - je nach Bedarf oder Erfordernis sind jegliche Querschnittsformen,
beispielsweise eine langlochförmige, polygonale, rechteckförmige, quadratische etc.
Querschnittform vorstellbar.
[0024] Diese Ausnehmungen 9 werden in das Metallband 2 - verfahrenstechnisch einfach gelöst
- vor dem Längswalzen eingestanzt. Dies wird mit einem angedeuteten Stanzwerkzeug
180 mit Stempel und damit zusammenwirkender Matrize erfolgen, welches der Walze 4
in Bandzugrichtung 17 vorgelagert ist.
[0025] Wie der Fig. 1 weiter zu entnehmen, sind die Ausnehmungen 9 im Metallband 2 nacheinander
vorgesehen, wodurch sich zwei Lochreihen 18, 19 ausbilden. Hierzu werden mit dem Stanzwerkzeug
180, mit zwei zugehörige Stempeln zu den beiden Lochreihen 18, 19 jeweils mehrere
durchgehende Löcher 11, 13 bzw. 12, 14, die entsprechend in Längsrichtung des Metallbands
2 nacheinander angeordnet sind, gemeinsam gestanzt.
[0026] Wie nach Fig. 1 an der Lochreihe 18, ausgebildet durch in Längsrichtung nacheinander
folgender Löcher 11, 13 zu erkennen ist, sind die in Längsrichtung aufeinander folgenden
kreisrunden Löcher 13 in Breitenrichtung 3 des Metallbands 2 versetzt angeordnet.
Damit kann die Fläche der kreisrunden Löcher 13 gegenüber der Fläche des vorhergehenden
Lochs 11 kleiner sein und dennoch sicher ein durchgehender Materialfluss in Längsrichtung
des Metallblechs 2 unterbrochen werden. Dies insbesondere, da sich diese versetzten
Löcher 13 in Längsrichtung des Metallblechs 2 gesehen überlappen. Außerdem ist die
Kopfstegbreite c bzw. sind die Abstände zwischen den kreisrunden Löchern 13 vorzugsweise
äquidistant bzw. die diesbezügliche Lochteilung ist gleich.
[0027] Die Kopfstegbreite c zwischen aufeinanderfolgenden durchgehenden Löchern 12, 14 der
zweiten Lochreihe 19 variieren bzw. ist verschieden, wie dies im Vergleich der Abstände
zwischen zwei Löchern 12 und zwischen dem Loch 12 und 14 zu erkennen ist.
[0028] Wie in der Fig. 1 in Bandzugrichtung 17 nach der Walze 4 weiter zu erkennen ist,
ist das Walzenverfahren derart eingestellt, dass sich das durchgehende Loch 11, 12,
13, 14 nach dem Längswalzen im Wesentlichen schließt. Dies erleichtert ein dem Längswalzen
nachfolgendes stoffschlüssiges Fügen und führt zu einer standfesten Schweißnaht 21.
Anstatt der dargestellten Schweißnaht 21 ist auch ein Schweißpunkt vorstellbar, was
nicht näher dargestellt worden ist.
[0029] Gemäß Fig. 3 sind die Kenngrößen der Lochreihen 18, 19 im Detail näher dargestellt.
Dazu wird im Allgemeinen erwähnt, dass die Längsteilung t als Mittenabstand in Längsrichtung
zwischen benachbarten Löchern 11, 13 oder 12, 14, die Lochweite w einen Durchmesser
eines kreisrunden Lochs 11, 12, 13 bzw. das kleinere Öffnungsmaß eines anders geformten
Lochs, 14, beispielsweise eines Schlitzes, verstanden wird - wobei im Gegensatz dazu
die Lochlänge I als das längere Öffnungsmaß des Lochs 14 gilt.
[0030] Wie der Fig. 3 zu den Lächern 13 zu entnehmen, ist die Längsteilung t zwischen den
aufeinanderfolgenden, durchgehenden Löchern 13 größer der doppelten Lochweite w der
Löcher 13 und kleiner dem Fünffachen der Lochweite w der Löcher 13. Damit sind Bandwellen
beim Dickenprofilieren des Metallbands 2 ausgeschlossen. Diese Vorschrift ist jedoch
auch auf die anderen Löcher 11, 12 und 14 ohne Weiteres anwendbar, was jedoch nicht
näher dargestellt worden ist.
1. Verfahren zur Herstellung eines dickenprofilierten Metallbands (2), bei dem in das
Metallband (2) mindestens eine Ausnehmung (9) eingebracht und in einem nachfolgenden
Schritt das Metallband (2) mit mindestens einer in das Metallband (2) bereichsweise
über dessen Bandbreite (8) eindringenden Walze (4) längsgewalzt und damit eine Dickenprofilierung
zumindest in Breitenrichtung (3) des Metallbands (2) erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in das Metallband (2) mindestens ein durch das Metallband (2) hindurchgehendes Loch
(11, 12, 13, 14) als Ausnehmung (9) eingebracht wird, über das die in das Metallband
(2) eindringende Walze (4) das Metallband (2) längswalzt, um die Dickenprofilierung
in Breitenrichtung (3) des Metallbands (2) zu erzeugen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Loch (11, 12, 13, 14) in das Metallband (2) gestanzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung (15) des Metallbands (2) mindestens eine Lochreihe (18, 19) mit
mehreren durchgehenden Löchern (11, 13 bzw. 12, 14) eingebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei durchgehende Löcher (13) einer Lochreihe (18) in Breitenrichtung
(3) des Metallbands (2) versetzt in das Metallband (2) eingebracht werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfstegbreite (c) zwischen aufeinanderfolgenden, durchgehenden Löchern (12,
14) einer Lochreihe (19) unterschiedlich sind.
6. Verfahren nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsteilung (t) zwischen den aufeinanderfolgenden, durchgehenden Löchern (13)
größer der doppelten Lochweite (w) der aufeinanderfolgenden Löcher (13) und kleiner
dem Fünffachen der Lochweite (w) der aufeinanderfolgenden Löcher (13) ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Löcher (11, 12, 13, 14) mit unterschiedlichen Querschnittsformen in das Metallband
(2) einbracht werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallband (2) kaltgewalzt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein kreisrundes Loch (11, 12, 13) und/oder ein Langloch (14) in das Metallband (2)
eingebracht wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Walzenverfahren derart eingestellt wird, dass sich das durchgehende Loch (11,
12, 13, 14) nach dem Längswalzen im Wesentlichen schließt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Längswalzen das Loch (11, 12, 13, 14) durch Fügen stoffschlüssig geschlossen
wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (4) in das Metallband (2) maximal zwei Drittel der Ausgangsdicke (20) des
Metallbands (2) tief eindringt.
1. A method for producing a thickness-profiled metal strip (2) in which at least one
opening (9) is produced in the metal strip (2) and in a subsequent step, the metal
strip (2) is longitudinally rolled with at least one roller (4) that penetrates into
the metal strip (2) in some regions across its strip width (8) and thus a thickness
profiling at least in the width direction (3) of the metal strip (2) is produced,
characterized in that in the metal strip (2) at least one hole (11, 12, 13, 14) passing through the metal
strip (2) is produced as an opening (9) in the metal strip (2), over which hole the
roller (4) that penetrates into the metal strip (2) longitudinally rolls in order
to produce the thickness profiling in the width direction (3) of the metal strip (2).
2. The method according to claim 1, characterized in that the hole (11, 12, 13, 14) is punched into the metal strip (2).
3. The method according to claim 1 or 2, characterized in that at least one row of holes (18, 19) with a plurality of through holes (11, 13 and
12, 14) is produced in the longitudinal direction (15) of the metal strip (2).
4. The method according to claim 3, characterized in that at least two through holes (13) of a row of holes (18) are produced in the metal
strip (2) in such a way that they are offset in the width direction (3) of the metal
strip (2).
5. The method according to claim 3 or 4, characterized in that the hole spacings (c) between successive through holes (12, 14) of a row of holes
(19) are different.
6. The method according to claim 3, 4 or 5, characterized in that the longitudinal separation (t) between the successive through holes (13) is greater
than twice the hole width (w) of the successive holes (13) and less than five times
the hole width (w) of the successive holes (13).
7. The method according to one of claims 1 through 6, characterized in that holes (11, 12, 13, 14) with different cross-sectional shapes are produced in the
metal strip (2).
8. The method according to one of claims 1 through 7, characterized in that the metal strip (2) is cold-rolled.
9. The method according to one of claims 1 through 8, characterized in that a circular hole (11, 12, 13) and/or an oblong hole (14) is produced in the metal
strip (2).
10. The method according to one of claims 1 through 9, characterized in that the rolling process is adjusted in such a way that the through hole (11, 12, 13,
14) essentially closes after the longitudinal rolling.
11. The method according to one of claims 1 through 10, characterized in that after the longitudinal rolling, the hole (11, 12, 13, 14) is closed through material
adhesion by means of joining.
12. The method according to one of claims 1 through 11, characterized in that the roller (4) penetrates into the metal strip (2) by a maximum depth of two thirds
the initial thickness (20) of the metal strip (2).
1. Procédé pour la fabrication d'une bande métallique (2) profilée dans l'épaisseur,
dans lequel au moins un évidement (9) est formé dans la bande métallique (2) et, dans
une étape ultérieure, la bande métallique (2) est laminée dans la longueur avec au
moins un cylindre (4) qui pénètre par zones dans la bande métallique (2) sur sa largeur
de bande (8) et réalise ainsi un profilage dans l'épaisseur au moins dans le sens
de la largeur (3) de la bande métallique (2), caractérisé en ce que l'évidement (9) formé dans la bande métallique (2) prend la forme d'au moins un trou
(11, 12, 13, 14) qui traverse la bande métallique (2), par l'intermédiaire duquel
le cylindre (4) pénétrant dans la bande métallique (2) lamine la bande métallique
(2) dans la longueur pour obtenir le profilage dans l'épaisseur dans le sens de la
largeur (3) de la bande métallique (2).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le trou (11, 12, 13, 14) est découpé à l'emporte-pièce dans la bande métallique (2).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins une rangée de trous (18, 19) avec plusieurs trous traversants (11, 13 ou
12, 14) est formée dans le sens de la longueur (15) de la bande métallique (2).
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'au moins deux trous traversants (13) d'une rangée de trous (18) sont formés dans la
bande métallique (2) avec un décalage dans le sens de la largeur (3) de la bande métallique
(2).
5. Procédé selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la largeur de l'espace (c) entre les sommets de trous traversants (12, 14) consécutifs
d'une rangée de trous (19) est différente.
6. Procédé selon la revendication 3, 4 ou 5, caractérisé en ce que l'intervalle longitudinal (t) entre les trous traversants (13) consécutifs est plus
grand que le double du diamètre de trou (w) des trous (13) consécutifs et plus petit
que cinq fois le diamètre (w) des trous (13) consécutifs.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que des trous (11, 12, 13, 14) ayant différentes formes en section sont formés dans la
bande métallique (2).
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la bande métallique (2) est laminée à froid.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'un trou circulaire (11, 12, 13) et/ou un trou oblong (14) sont formés dans la bande
métallique (2).
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le procédé de laminage est paramétré de telle manière que le trou traversant (11,
12, 13, 14) se referme pour l'essentiel après le laminage longitudinal.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'après le laminage longitudinal, le trou (11, 12, 13, 14) est fermé par solidarité
de matière par jointoiement.
12. Procédé selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le cylindre (4) pénètre dans la bande métallique (2) sur une profondeur d'au maximum
les deux tiers de l'épaisseur de départ (20) de la bande métallique (2).
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