[0001] Die Erfindung betrifft eine Vibrationsplatte zum Trainieren eines Benutzers sowie
ein Trainingsset bestehend aus einer Vibrationsplatte und einem daran befestigbaren
Sitz.
[0002] Vibrationsplatten sind nach dem Stand der Technik in verschiedenen Ausführungsformen
bekannt. Sie werden in Fitness-Centern, therapeutischen Einrichtungen oder Zuhause
als Trainingsgeräte in Hinblick auf die Gesundheit bzw. Fitness eines Benutzers eingesetzt.
Der Benutzer hat sich dazu in der Regel für eine gewisse Zeit auf die Vibrationsplatte
zu stellen und dabei gegebenenfalls ihm vorgegebene Übungen auszuführen.
[0003] Einige bekannte Ausführungsformen umfassen einen Sitz. Diese Ausführungsformen können
nicht im Stehen benutzt werden. Stattdessen hat sich der Benutzer für eine gewisse
Zeit auf den Sitz der Vibrationsplatte zu setzen. Diese Ausführungsformen beanspruchen
auch bei Nichtgebrauch viel Platz.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist, eine vielseitig einsetzbare und platzsparende Vibrationsplatte
bereitzustellen.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Erfindungsgemäß umfasst die Vibrationsplatte zum Trainieren eines Benutzers ein Gehäuse,
eine im Gehäuse aufgenommene elektrisch betreibbare Aktuatoreinheit, eine am Gehäuse
angeordnete, unmittelbar durch einen Benutzer zum Trainieren im Stehen, Sitzen und/oder
Liegen benutzbare Oberfläche, mehrere Standfüße, und mehrere am Gehäuse und/oder an
der Oberfläche angeordnete Aufnahmen zur manuell lösbaren Befestigung eines separaten
Sitzes. Der separate Sitz ist vorzugsweise mittels der Aufnahmen auf die Vibrationsplatte
aufsteckbar und/oder aufschraubbar. Somit ist der Sitz besonders sicher und einfach
an der Vibrationsplatte befestigbar. Weiterhin ist der Sitz dadurch besonders einfach
abnehmbar. Ein Benutzer kann den separaten Sitz in wenigen Sekunden auf die Vibrationsplatte
aufstecken bzw. aufschrauben sowie den separaten Sitz in wenigen Sekunden von der
Vibrationsplatte abnehmen. Somit kann der Benutzer wahlweise unmittelbar auf der Vibrationsplatte
trainieren oder auf dem auf der Vibrationsplatte befestigten Sitz sitzend trainieren.
Durch Vorsehen der Aufnahmen ist die Vibrationsplatte vielseitig einsetzbar und dennoch
platzsparend.
[0007] Das Gehäuse ist vorzugsweise im Wesentlichen geschlossen. Es kann einen Grundkörper
und einen Plattenkörper umfassen. Der Grundkörper ist vorzugsweise starr ausgebildet,
so dass er in jedem Betriebszustand der Vibrationsplatte sicher auf einem flachen
Untergrund steht. Der Grundkörper bleibt vorzugsweise in jedem Betriebszustand frei
von Bewegungen, insbesondere frei von Vibrationen. Der Plattenkörper ist vorzugsweise
beweglich bezüglich des Grundkörpers ausgebildet. Der Plattenkörper kann über die
Aktuatoreinheit mit dem Grundkörper verbunden sein. Der Plattenkörper kann eine größere
Fläche überspannen als der Grundkörper. Der Plattenkörper kann beispielsweise an den
verschiedenen Rändern jeweils zwischen 3 cm und 10 cm, vorzugsweise zwischen 4 cm
und 7 cm, bezüglich des Grundkörpers hervorstehen. Der Plattenkörper kann den Grundkörper
dabei teilweise umgreifen.
[0008] Der Plattenkörper kann durch die Aktuatoreinheit zum Vibrieren gebracht werden. Das
Vibrieren kann dabei eine Kippbewegung bezüglich des Grundkörpers umfassen. Der Plattenkörper
kann insbesondere seitlich kippbar bezüglich des Grundkörpers ausgestaltet sein. Der
Plattenkörper kann durch die Aktuatoreinheit zu einer seitlichen Kippbewegung gebracht
werden. Die seitliche Kippbewegung erfolgt um die Längsachse des Plattenkörpers. Die
Längsachse des Plattenkörpers kann auch als Roll- bzw. Wankachse bezeichnet werden.
Entsprechend kann die seitliche Kippbewegung als Wanken bzw. Rollen bezeichnet werden.
Vorzugsweise ist die seitliche Kippbewegung als eine Abfolge eines hin- und her-Kippens
mit einer vorgebbaren Frequenz realisierbar. Die Frequenz kann in einem Bereich von
1 Hz bis 20 Hz liegen. Vorzugsweise liegt Frequenz in einem Bereich von 2 Hz bis 10
Hz. Besonders bevorzugt wird ein Bereich von 4 Hz bis 8 Hz. Die Frequenz kann vorteilhafterweise
durch Eingabe eines Benutzers und/oder automatisch vorgegeben werden. Die seitliche
Kippbewegung nötigt einen auf der Vibrationsplatte stehenden Benutzer zu einer Ausgleichsbewegung.
Es wird also eine ständige muskuläre Aktivität des Benutzers erforderlich. Durch ein
Training mit der Vibrationsplatte können also Koordination, Muskulatur und Körperspannung
des Benutzers verbessert werden.
[0009] Die Aktuatoreinheit kann eine Batterie und/oder ein Netzteil aufweisen. Das Netzteil
kann mit einer Stromzuführung verbunden sein. Das Gehäuse, der Grundkörper und/oder
der Plattenkörper können aus Hartplastik gebildet sein.
[0010] Das Gehäuse kann alternativ dazu komplett geschlossen sein, wobei zumindest ein Bereich
des Gehäuses durch die Aktuatoreinheit mit Vibrationen beaufschlagbar ist.
[0011] Die Oberfläche ist vorzugsweise flach. Sie kann ein Bestandteil des Gehäuses sein.
Die Oberfläche kann mit dem Gehäuse fest verbunden sein. Vorzugsweise ist die Oberfläche
auf einer Matte ausgestaltet. Die Matte kann so ausgestaltet sein, dass sie am Gehäuse
befestigbar und vom Gehäuse abnehmbar ist. Das Gehäuse kann eine Vertiefung zum Aufnehmen
der Matte aufweisen. Die Oberfläche der Matte kann somit bündig zur Oberseite des
Gehäuses verlaufen. Insbesondere kann die Matte so ausgestaltet sein, dass sie von
einem Benutzer in wenigen Sekunden am Gehäuse befestigt bzw. vom Gehäuse gelöst werden
kann. Somit kann die Matte leicht zum Reinigen abgenommen werden. Weiterhin kann beispielsweise
eine verschlissene Matte einfach gegen eine neue Matte getauscht werden. Die Matte
kann dazu an ihrer Unterseite eine Vielzahl von Zapfen und das Gehäuse eine Vielzahl
von korrespondierenden Zapfenaufnahmen aufweisen. Eine derart ausgestaltete Matte
wird durch Einstecken der Zapfen in die jeweils korrespondierenden Zapfenaufnahmen
am Gehäuse befestigt. Vorzugsweise weist die Matte 4 bis 20 Zapfen, besonders bevorzugt
zwischen 10 und 15 Zapfen, und das Gehäuse eine entsprechende Anzahl von Zapfenaufnahmen
auf. Zum erleichterten Einführen der Zapfen in die Zapfenaufnahmen können die Zapfen
mehrstufig, insbesondere zweistufig ausgestaltet sein. Die Zapfenaufnahmen können
einen Eingangskonus als Einführhilfe für die Zapfen aufweisen. Die Matte kann aus
Kunststoff, insbesondere aus Weichplastik bzw. Gummi hergestellt sein. Die Zapfen
können aus dem gleichen Material hergestellt sein wie die Matte. Die Matte kann somit
einstückig mit den Zapfen hergestellt sein. Weiterhin kann die Matte rutschmindernde
Eigenschaften aufweisen. Beispielsweise können Noppen an der durch die Matte gebildeten
Oberfläche ausgebildet sein. Die Noppen können von einem abgesenkten Mattenbereich
umgeben sein. Die Matte kann eine Dicke von 2 mm bis 10 mm, vorzugsweise von 3 mm
bis 6 mm aufweisen. Diese Dicke kann insbesondere in einem Randbereich der Matte erreicht
werden. Die Vertiefung kann entsprechend eine Tiefe von 2 mm bis 10 mm, vorzugsweise
von 3 mm bis 6 mm aufweisen. Die Dicke der Matte an den Noppen und die Dicke der Matte
im Randbereich kann im Wesentlichen gleich sein. Die Noppen können beispielsweise
eine Höhe von 0,4 mm bis 1,0 mm aufweisen.
[0012] Die Oberfläche kann auf mehreren am Gehäuse befestigbaren und vom Gehäuse abnehmbaren
Matten ausgebildet sein. Besonders bevorzugt sind Ausführungsformen, bei denen die
Oberfläche durch zwei Matten realisiert ist. Solche Ausführungsformen eignen sich
besonders gut zum Trainieren im Stehen.
[0013] Vorzugsweise sind vier Standfüße vorgesehen. Die vier Standfüße können bei einer
rechteckigen Vibrationsplatte an den vier Ecken angeordnet sein. Die Standfüße sind
vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. Die Standfüße sind vorzugsweise am Gehäuse,
besonders bevorzugt am Grundkörper des Gehäuses befestigt. Alternativ dazu können
die Standfüße einstückig mit dem Gehäuse bzw. mit dem Grundkörper ausgebildet sein,
insbesondere als Ausbuchtungen an einer Unterseite des Gehäuses bzw. des Grundkörpers.
[0014] Die Aufnahmen können im Gehäuse vorgesehene Aussparungen mit einem runden, ovalen,
quadratischen und/oder rechteckigen Querschnitt zum Aufnehmen von Füßen mit entsprechenden
Querschnitten umfassen.
[0015] Die Matte kann Löcher aufweisen, welche korrespondierend zu den Aufnahmen angeordnet
sind. Auf diese Weise kann die Matte die Aufnahmen jeweils umgreifen. Vorzugsweise
weist die Matte dazu für jede Aufnahme jeweils ein Loch auf. Beim Vorsehen mehrerer
Matten kann jede Aufnahme einer bestimmten Matte zugeordnet sein, wobei diese Matte
ein Loch zum Umgreifen der jeweiligen Aufnahme aufweist. Durch eine derartige Anordnung
von Matte bzw. Matten und Aufnahmen wird einerseits eine besonders gute Ausnutzung
der auf der Vibrationsplatte zur Verfügung stehenden Fläche erreicht. Andererseits
kann die Matte beim Aufstecken bzw. Aufschrauben des separaten Sitzes auf die Vibrationsplatte
weiterhin am Gehäuse angebracht bleiben. Derart ausgestaltete Vibrationsplatten sind
besonders praktisch und platzsparend.
[0016] In der Matte bzw. in den Matten können Löcher mit einem den Aussparungen entsprechenden
Querschnitt vorgesehen sein. Die Löcher können alternativ dazu einen anders geformten
und/oder größeren Querschnitt als die Aussparungen aufweisen, so dass die Matte zusätzlich
einen Umgebungsbereich der Aussparungen unbedeckt lässt.
[0017] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfassen die Aufnahmen runde
im Gehäuse vorgesehene Aussparungen zum Aufnehmen von Füßen des Sitzes. Die Füße des
Sitzes sind korrespondierend dazu vorzugsweise zylinderförmig.
[0018] Vorzugsweise können drei, vier, fünf, sechs oder acht Aufnahmen am Gehäuse zum Aufnehmen
einer entsprechenden Anzahl von Füßen vorgesehen sein. Die Aufnahmen können regelmäßig
angeordnet sein. Drei Aufnahmen können beispielsweise ein gleichschenkliches bzw.
ein gleichseitiges Dreieck aufspannen. Vier Aufnahmen können ein Rechteck, ein Quadrat
bzw. ein Trapez aufspannen. Sechs Aufnahmen können ein gleichwinkliges bzw. regelmäßiges
Sechseck aufspannen. Acht Aufnahmen können ein gleichwinkliges bzw. regelmäßiges Achteck
aufspannen. Darüber hinaus kann am Gehäuse eine die Anzahl der Füße eines separaten
Sitzes übersteigende Anzahl von Aufnahmen vorgesehen sein. Dadurch wird es möglich,
verschieden ausgestaltete separate Sitze mit unterschiedlicher Fußanordnung mit der
Vibrationsplatte zu betreiben. Weiterhin können dadurch verschiedene Anordnungen eines
bestimmten separaten Sitzes auf der Vibrationsplatte ermöglicht werden.
[0019] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind vier Aufnahmen vorgesehen.
Die Aufnahmen sind derart angeordnet, dass sie die Eckpunkte eines imaginären Rechtecks
bilden. Die kurze Seite dieses Rechtecks kann beispielsweise zwischen 20 cm und 30
cm aufweisen. Die lange Seite dieses Rechtecks kann beispielsweise zwischen 40 cm
und 80 cm aufweisen. Dadurch können die Füße eines separaten Sitzes besonders kippsicher
in den Aufnahmen aufgenommen werden.
[0020] Die Aufnahmen können mehrstufig, insbesondere zweistufig ausgestaltet sein. Nach
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Aussparungen jeweils einen
ersten Abschnitt mit einem ersten Durchmesser und einen sich daran in Eindringrichtung
in das Gehäuse anschließenden zweiten Abschnitt mit einem zweiten Durchmesser auf,
wobei der erste Durchmesser größer ist als der zweite Durchmesser. Die beiden Abschnitte
bilden für sich genommen jeweils eine zylinderförmige Ausnehmung und sind zueinander
koaxial angeordnet. Beispielsweise kann der erste Durchmesser zwischen 20 mm und 40
mm und der zweite Durchmesser zwischen 10 mm und 20 mm betragen. Vorzugsweise hat
der zweite Abschnitt eine größere Erstreckung entlang der Zylinderachse als der erste
Abschnitt. Der erste Abschnitt kann beispielsweise eine Erstreckung von 2 mm bis 6
mm, der zweite Abschnitt eine Erstreckung von 6 mm bis 20 mm aufweisen. Die Gesamttiefe
der zweistufig ausgebildeten Aussparung kann entsprechend 8 mm bis 26 mm betragen.
Dadurch ist ein besonders sicheres Einstecken bzw. Einschrauben von entsprechend geformten
Füßen eines separaten Sitzes möglich.
[0021] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jede Aufnahme durch
eine Abdeckung abdeckbar. Die Abdeckung kann als ein Gummistöpsel ausgestaltet sein.
Die Abdeckung kann einen ersten zylindrischen Abschnitt sowie einen vom ersten zylindrischen
Abschnitt hervorstehenden zweiten zylindrischen Abschnitt aufweisen. Der erste zylindrische
Abschnitt ist dabei derart ausgestaltet, dass er in den ersten Abschnitt der Aussparung
eingreifen kann. Der zweite zylindrische Abschnitt ist derart ausgestaltet, dass er
in den zweiten Abschnitt der Aussparung eingreifen kann. Die Abdeckung kann zusätzlich
Abstufungen und/oder Abschrägungen aufweisen, die keine Entsprechung im Profil der
Aussparung haben. Der erste zylindrische Abschnitt weist vorzugsweise einen dem ersten
Durchmesser entsprechenden Durchmesser auf. Der zweite zylindrische Abschnitt weist
vorzugsweise einen dem zweiten Durchmesser entsprechenden Durchmesser auf. Der erste
zylindrische Abschnitt hat also vorzugsweise einen größeren Durchmesser als der zweite
zylindrische Abschnitt. Der erste zylindrische Abschnitt weist vorzugsweise im Wesentlichen
die gleiche Erstreckung entlang der Zylinderachse auf wie der erste Abschnitt der
Aussparung. Der zweite zylindrische Abschnitt weist vorzugsweise eine geringere Erstreckung
entlang der Zylinderachse auf als der zweite Abschnitt der Aussparung. Der zweite
zylindrische Abschnitt hat vorzugsweise eine größere Erstreckung entlang der Zylinderachse
als der erste zylindrische Abschnitt.
[0022] An die Abdeckung kann ein Halteabschnitt angeformt sein. Vorzugsweise sind Abdeckung
und Halteabschnitt einstückig hergestellt, insbesondere aus Gummi. Der Halteabschnitt
kann fest am Gehäuse befestigt sein. Durch Vorsehen des Halteabschnitts kann die Abdeckung
also gesichert werden. Ein Verlorengehen der Abdeckung kann verhindert werden. Die
Löcher der zumindest einen Matte können so ausgestaltet sein, dass zumindest sowohl
die Aufnahme bzw. die Abdeckung als auch der Halteabschnitt von der Matte unbedeckt
bleiben.
[0023] Die Vibrationsplatte kann weiterhin zumindest ein elastisches Zugseil zum Trainieren
der Arme und/oder des Rumpfs eines Benutzers umfassen. Das elastische Zugseil kann
manuell lösbar an einem am Gehäuse vorgesehenen Anschlusselement an der Vibrationsplatte
befestigbar sein. Das Anschlusselement kann beispielsweise eine Öse umfassen. Das
elastische Zugseil kann ein Befestigungsmittel, beispielsweise einen Karabinerhaken,
zum Befestigen am Anschlusselement aufweisen. Vorzugsweise umfasst die Vibrationsplatte
zwei elastische Zugseile und zwei Anschlusselemente. Die elastischen Zugseile können
jeweils an ihrem dem Befestigungsmittel gegenüberliegenden Ende einen Griff aufweisen,
der für einen Benutzer mit den Händen greifbar ist. Somit ist ein zusätzliches Training
der Armmuskulatur möglich. Insbesondere sind die Anschlusselemente und die elastischen
Zugseile derart ausgestaltet, dass die elastischen Zugseile auch bei auf der Vibrationsplatte
aufgestecktem bzw. aufgeschraubtem Sitz für einen auf dem Sitz im Sitzen trainierenden
Benutzer für ein zusätzliches Training benutzbar sind. Eine solche Vibrationsplatte
ist besonders vielseitig einsetzbar.
[0024] Die Vibrationsplatte kann weiterhin eine Steuereinheit, ein Display und/oder Bedienungselemente
umfassen. Die Steuereinheit kann verschiedene Bewegungsprogramme für einen Benutzer
bereitstellen. Beispielsweise kann die Frequenz der Vibration bzw. eine Abfolge von
verschiedenen Vibrationsfrequenzen durch den Benutzer durch Betätigen der Bedienungselemente
einstellbar sein. Weiterhin kann die Steuereinheit unter Berücksichtigung von persönlichen
Daten eines Benutzers ein bestimmtes Bewegungsprogramm mit einer bestimmten Abfolge
von Vibrationsfrequenzen und einer bestimmten Gesamtzeit vorgeben. Die persönlichen
Daten eines Benutzers können dessen Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und/oder Alter
umfassen. Diese Daten können mit Hilfe einer auf dem Display erscheinenden Abfrage
durch Betätigen der Bedienungselemente durch den Benutzer eingegeben werden. Die Bedienungselemente
können als Knöpfe ausgestaltet sein. Zusätzlich oder alternativ zum Vorsehen von Bedienungselementen
auf der Vibrationsplatte kann zur Vibrationsplatte eine Fernbedienung bereitgestellt
werden, welche die gleichen und/oder zusätzliche Bedienungselemente aufweist.
[0025] Die Vibrationsplatte kann weiterhin Leuchtelemente zur Visualisierung ihres Bewegungszustands
umfassen. Der Bewegungszustand der Vibrationsplatte kann insbesondere durch eine sich
zeitlich ändernde Beleuchtung der Leuchtelemente visualisiert werden. Die Beleuchtung
kann sich dabei in der gleichen Frequenz wie die Vibration der Vibrationsplatte ändern.
Die Änderung kann alternativ dazu mit einer zur Vibration der Vibrationsplatte proportionalen
Frequenz erfolgen. Die Leuchtelemente können insbesondere als LEDs ausgestaltet sein.
Durch Vorsehen solcher Leuchtelemente ist der Bewegungszustand der Vibrationsplatte
auch ohne ein Benutzen der Vibrationsplatte erkennbar.
[0026] Erfindungsgemäß wird weiterhin ein Trainingsset beansprucht, welches aus einer erfindungsgemäßen
Vibrationsplatte und einem in den Aufnahmen der Vibrationsplatte befestigbaren Sitz
besteht.
[0027] Das Trainingsset ist vorzugsweise so ausgestaltet, dass sowohl die Vibrationsplatte
als auch der Sitz als auch die Vibrationsplatte mit darauf befestigtem Sitz jeweils
von einer Person getragen werden kann. Die Vibrationsplatte und/oder der Sitz können
also leicht transportiert werden, beispielsweise zu einem neuen Aufstellort innerhalb
einer Wohnung oder eines Fitness-Centers.
[0028] Die Vibrationsplatte und der Sitz können so dimensioniert sein, dass der Benutzer
auf dem Sitz sitzend zusammen mit einem auf der Oberfläche der Vibrationsplatte stehenden
Partner trainieren kann. Vorzugsweise sind Vibrationsplatte und Sitz jedoch derart
ausgestaltet, dass die Oberfläche der Vibrationsplatte nicht zum Trainieren benutzbar
ist, während der Sitz in den Aufnahmen aufgenommen ist. Derartige Ausführungen sind
besonders platzsparend.
[0029] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Sitz eine durch einen
Benutzer zum Trainieren im Sitzen benutzbare an einem Sitzteil ausgebildete Sitzfläche
auf. Der Sitz kann zusätzlich eine Rückenlehne umfassen. Vorzugsweise ist der Sitz
ohne Rückenlehne ausgestaltet. Das Sitzteil kann ein Formteil sein bzw. ein Formteil
umfassen. Das Formteil kann aus Kunststoff herstellt sein. Das Formteil kann einen
Schaumstoff umfassen und insbesondere ein geschäumtes Kunststoffformteil sein. Das
Formteil kann derart geformt sein, dass der Sitz eine anatomische Sitzfläche aufweist.
[0030] Der Sitz weist vorzugsweise Füße auf. Die Füße sind korrespondierend zu den am Gehäuse
der Vibrationsplatte vorgesehenen Aufnahmen ausgestaltet. Der Sitz kann also mittels
der Füße auf die Vibrationsplatte aufgesteckt bzw. aufgeschraubt werden. Vorzugsweise
greifen dabei die Füße in die als Aussparungen ausgestalteten Aufnahmen ein.
[0031] Die Füße können vorzugsweise einen runden, ovalen, quadratischen und/oder rechteckigen
Querschnitt korrespondierend zu entsprechend geformten im Gehäuse vorgesehenen Aufnahmen
aufweisen.
[0032] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Sitz zylinderförmige
Füße korrespondierend zu den im Gehäuse vorgesehenen runden Aussparungen auf.
[0033] Vorzugsweise können drei, vier, fünf, sechs oder acht Füße korrespondierend zu am
Gehäuse der Vibrationsplatte vorgesehenen Aufnahmen am Sitz vorgesehen sein. Die Füße
können regelmäßig angeordnet sein. Drei Füße können beispielsweise ein gleichschenkliches
bzw. ein gleichseitiges Dreieck aufspannen. Vier Füße können ein Rechteck, ein Quadrat
bzw. ein Trapez aufspannen. Sechs Füße können ein gleichwinkliges bzw. regelmäßiges
Sechseck aufspannen. Acht Füße können ein gleichwinkliges bzw. regelmäßiges Achteck
aufspannen.
[0034] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind am Sitz vier Füße
vorgesehen, welche korrespondierend zu den am Gehäuse vorgesehenen Aufnahmen die Eckpunkte
eines imaginären Rechtecks bilden. Dadurch können die Füße des Sitzes besonders kippsicher
in den korrespondierenden Aufnahmen aufgenommen werden.
[0035] Die Füße können korrespondierend zu den Aufnahmen mehrstufig, insbesondere zweistufig
ausgestaltet sein. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Füße
zweistufig ausgebildet, wobei sie jeweils an ihrem freien Ende einen stiftförmigen
Fortsatz mit einem zum zweiten Abschnitt korrespondierenden Durchmesser umfassen.
Der Fortsatz verläuft jeweils koaxial zum jeweiligen freien Ende. Durch Vorsehen des
Fortsatzes kann der Sitz besonders sicher auf die Vibrationsplatte aufgesteckt bzw.
aufgeschraubt werden. Der Fortsatz ist vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. Dadurch
kann ein Klappern des Sitzes in den Aufnahmen verhindert werden. Weiterhin dient der
Fortsatz als Einführhilfe für den jeweiligen Fuß in die entsprechende Aufnahme.
[0036] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Sitz eine
Tragstruktur auf, welche das Sitzteil trägt. Die Füße sind Teil der Tragstruktur.
Die Tragstruktur ist vorzugsweise aus Metall hergestellt.
[0037] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Tragstruktur
zwei U-förmige Tragrohre mit jeweils einem geraden Rohrabschnitt und zwei jeweils
vom geraden Rohrabschnitt abgewinkelten Endabschnitten, wobei die Endabschnitte jeweils
einen Fuß bilden. Die Tragrohre verlaufen vorzugsweise parallel zueinander. Die Tragrohre
sind vorzugsweise hohl. Sie können einen ringförmigen Querschnitt besitzen. Alternativ
dazu können die Tragrohre aus Kantrohren hergestellt sein und einen eckigen Querschnitt
aufweisen. Die Tragrohre können jeweils einstückig hergestellt sein, insbesondere
durch geeignetes Biegen eines Metallrohrs. Alternativ dazu können der gerade Rohrabschnitt
und die beiden Endabschnitte jeweils durch Verschweißen miteinander verbunden sein.
Die Endabschnitte sind vorzugsweise im Wesentlichen orthogonal zum geraden Rohrabschnitt.
Vorzugsweise weist der gerade Rohrabschnitt eine größere Länge als jeweils die Endabschnitte
auf. Der gerade Rohrabschnitt und die jeweiligen Endabschnitte können ein Längenverhältnis
zwischen 2 und 25, vorzugsweise zwischen 4 und 12, besonders bevorzugt zwischen 5
und 10, aufweisen. Die Tragrohre, insbesondere die geraden Rohrabschnitte, können
das Sitzteil alleine oder zusammen mit einer oder mehreren Querstreben tragen. Die
Querstreben sind vorzugsweise zwischen den geraden Rohrabschnitten der beiden Tragrohre
angeordnet. Sie können schräg und/oder orthogonal zu diesen verlaufen. Die Querstreben
können mit den Tragrohren durch Verschweißen verbunden sein. Vorzugsweise tragen die
Tragrohre, insbesondere die geraden Rohrabschnitte, das Sitzteil zusammen mit mehreren,
vorzugsweise zwei, drei oder vier Querstreben. Das Sitzteil liegt dazu vorzugsweise
auf den beiden Tragrohren und den mehreren Querstreben auf. Das Sitzteil kann mittels
Befestigungsmitteln an einem oder beiden geraden Rohrabschnitten und/oder an einer
oder mehreren Querstreben befestigt werden. Die Befestigungsmittel können Mittel zum
Verschrauben sein. Dazu können beispielsweise eine oder mehrere Gewindestangen im
Sitzteil verankert bzw. in das Sitzteil eingebettet sein. Besonders bevorzugt ist
das Vorsehen von zwei im Sitzteil verankerten Gewindestangen, welche mit zwei Querstreben
verschraubt sind.
[0038] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Sitz in Gebrauchsstellung
eine im Wesentlichen gleiche oder größere Vertikalerstreckung auf als die Vibrationsplatte.
Die Vibrationsplatte kann beispielsweise eine Vertikalerstreckung zwischen 10 cm und
15 cm aufweisen. Der Sitz kann beispielsweise eine Vertikalerstreckung zwischen 15
cm und 25 cm aufweisen. Vorzugsweise ist die Vertikalerstreckung des Sitzes um 10%
bis 50 % größer als die Vertikalerstreckung der Vibrationsplatte.
[0039] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Tragstruktur
weiterhin zwei ein Abstützen des Benutzers mittels seiner Hände ermöglichende Greifrohre.
Die Greifrohre verlaufen vorzugsweise parallel zueinander.
[0040] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung erstrecken sich die
Greifrohre im Wesentlichen orthogonal zu den geraden Rohrabschnitten der Tragrohre.
Vorzugsweise verbinden sich diese jeweils gegenseitig: Jedes Greifrohr verbindet die
beiden Tragrohre, insbesondere die geraden Rohrabschnitte, miteinander. Jedes Tragrohr,
insbesondere jeder gerade Rohrabschnitt, verbindet die beiden Greifrohre miteinander.
Die Greifrohre und die Tragrohre sind vorzugsweise miteinander verschweißt.
[0041] Die Greifrohre können selbst im Wesentlichen U-förmig ausgestaltet sein und dabei
jeweils einen geraden Greifabschnitt und zwei Verbindungsabschnitte aufweisen. Die
Greifrohre sind vorzugsweise hohl. Sie können einen ringförmigen Querschnitt besitzen.
Alternativ dazu können die Greifrohre aus Kantrohren hergestellt sein und einen eckigen
Querschnitt aufweisen. Die Greifrohre können jeweils einstückig hergestellt sein,
insbesondere durch geeignetes Biegen eines Metallrohrs. Alternativ dazu können der
gerade Greifabschnitt und die beiden Verbindungsabschnitte jeweils durch Verschweißen
miteinander verbunden sein. Die Verbindungsabschnitte sind vorzugsweise im Wesentlichen
orthogonal zum geraden Rohrabschnitt. Die Verbindungsabschnitte können jeweils auf
die Tragrohre, insbesondere die geraden Rohrabschnitte, aufgesetzt sein und mittels
einer Schweißnaht mit diesen verbunden sein. Die Verbindungsabschnitte können mit
den geraden Rohrabschnitten der Tragrohre jeweils einen Winkel von 30 bis 90° bilden.
Der Winkel liegt vorzugsweise zwischen 50 und 75°. Durch Vorsehen der Verbindungsabschnitte
können die Greifrohre in einer der Sitzfläche entsprechenden Höhe angeordnet werden.
Dadurch ist für den Benutzer ein besonders bequemes Abstützen mit den Händen ermöglicht.
[0042] Weiterhin kann das Sitzteil einen ersten Überzug umfassen. Der erste Überzug kann
aus einem textilen Material, aus Kunststoff, Weichplastik, Kunstleder und/oder Leder
hergestellt sein. Der erste Überzug bildet in diesem Fall die Sitzfläche für den Benutzer
aus. Vorzugsweise bildet der erste Überzug eine anatomisch geformte und/oder gepolsterte
Sitzfläche aus. Dabei kann der erste Überzug lediglich an die Form des Formteils angepasst
sein. Alternativ oder ergänzend kann der erste Überzug eigene Elemente zur Schaffung
einer anatomisch geformten und/oder gepolsterten Sitzfläche aufweisen. Durch Vorsehen
des ersten Überzugs kann eine besonders rutschfeste und schweißabweisende Sitzfläche
bereitgestellt werden. Der erste Überzug kann das Formteil des Sitzteils vollständig
umschließen. Dazu können Teile des ersten Überzugs zwischen dem Formteil und der Tragstruktur
verlaufen. Alternativ dazu oder zusätzlich kann der erste Überzug die Querstreben
und einen wesentlichen Teil des geraden Rohrabschnitts vollständig umschließen. Der
erste Überzug kann abnehmbar ausgestaltet sein, beispielsweise durch Vorsehen eines
Reißverschlusses und/oder eines Klettverschlusses. Das Vorsehen des ersten Überzugs
verbessert den Sitzkomfort für den Benutzer. Die abnehmbare Ausgestaltung ermöglicht
ein einfaches Reinigen des ersten Überzugs.
[0043] Weiterhin kann der Sitz einen zweiten Überzug für das Greifrohr, insbesondere für
den Greifabschnitt, umfassen. Der zweite Überzug kann aus einem textilen Material,
aus Kunststoff, Weichplastik, Kunstleder und/oder Leder hergestellt sein. Der zweite
Überzug kann eine besonders rutschfeste und schweißabweisende Oberfläche aufweisen.
Der zweite Überzug kann abnehmbar ausgestaltet sein, beispielsweise durch Vorsehen
eines Reißverschlusses und/oder eines Klettverschlusses. Das Vorsehen des zweiten
Überzugs verbessert die Greifbarkeit des Greifrohrs für den Benutzer. Die abnehmbare
Ausgestaltung ermöglicht ein einfaches Reinigen des zweiten Überzugs.
[0044] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vibrationsplatte,
- Fig. 2
- eine perspektivische Detailansicht der erfindungsgemäßen Vibrationsplatte bei abgenommener
Matte,
- Fig. 3
- eine perspektivische Vorderansicht des separaten Sitzes,
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Trainingssets in Gebrauchsstellung
von einer Hinterseite.
[0045] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Vorderansicht der erfindungsgemäßen Vibrationsplatte
1. Die Vibrationsplatte 1 umfasst ein Gehäuse 2. Das Gehäuse 2 weist einen Grundkörper
3 sowie einen Plattenkörper 4 auf. Das Gehäuse weist weiterhin eine am Plattenkörper
4 angeordnete Oberfläche 5 zum Trainieren insbesondere im Stehen auf. Die Oberfläche
5 ist flach. Sie ist auf einer ersten 6a und einer zweiten Matte 6b ausgebildet. Die
Matten 6a, 6b sind aus Gummi hergestellt. Auf den Matten 6a, 6b sind Noppen 6c angeordnet.
Beide Matten 6a, 6b weisen jeweils zwei Löcher 7 auf. Durch das Vorsehen der Löcher
7 bleibt jeweils eine im Gehäuse vorgesehene Aufnahme 8, eine Ausbuchtung 9 der Aufnahme
8 sowie eine gemeinsame Umrandung 10 von den Matten 6a, 6b unbedeckt. Insgesamt sind
vier Aufnahmen 8 am Gehäuse 2 vorgesehen. Die Aufnahmen 8 sind derart angeordnet,
dass sie die Eckpunkte eines imaginären Rechtecks bilden. Die kurze Seite dieses Rechtecks
weist beispielsweise 25 cm auf. Die lange Seite dieses Rechtecks weist beispielsweise
57 cm auf.
[0046] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Detailansicht einer der Aufnahmen 8 der erfindungsgemäßen
Vibrationsplatte 1 bei abgenommener Matte 6a. Jeder der Aufnahmen 8 ist jeweils eine
Ausbuchtung 9 sowie eine gemeinsame Umrandung 10 zugeordnet. Die Aufnahmen 8 sind
als zweistufig ausgebildete Aussparungen mit einem ersten Abschnitt 8a und einen zweiten
Abschnitt 8b ausgestaltet. Der zweite Abschnitt 8b schließt sich in Eindringrichtung
in das Gehäuse 2 an den ersten Abschnitt 8a an. Die beiden Abschnitte 8a, 8b bilden
für sich genommen jeweils eine zylinderförmige Ausnehmung. Die beiden zylinderförmigen
Ausnehmungen sind zueinander koaxial angeordnet. Der erste Abschnitt 8a weist einen
ersten Durchmesser und der zweite Abschnitt 8b weist einen zweiten Durchmesser auf.
Der erste Durchmesser ist größer ist als der zweite Durchmesser. Beispielsweise beträgt
der erste Durchmesser 26,5 mm und der zweite Durchmesser 16,1 mm. Der erste Abschnitt
8a hat eine größere Erstreckung entlang der Zylinderachse als der zweite Abschnitt
8b. Der erste Abschnitt 8a hat beispielsweise eine Erstreckung von 4,2 mm, der zweite
Abschnitt 8b eine Erstreckung von 10,9 mm. Die Gesamttiefe der zweistufig ausgebildeten
Aussparung beträgt entsprechend 15,1 mm.
[0047] Der Plattenkörper 4 weist eine erste Vertiefung 11 a zur Aufnahme der ersten Matte
6a und eine zweite Vertiefung 11 b zur Aufnahme der zweiten Matte 6b auf. Zur lösbaren
Befestigung am Plattenkörper 4 weist jede der Matten 6a, 6b an ihrer Unterseite angeformt
dreizehn jeweils zweistufig ausgestaltete Zapfen auf (in den Figuren nicht dargestellt),
weiche jeweils derart geformt und positioniert sind, dass sie jeweils in Eingriff
mit einer korrespondierenden Zapfenaufnahme 11c gebracht werden können. In der ersten
11a und zweiten Vertiefung 11 b sind dazu jeweils dreizehn korrespondierende Zapfenaufnahmen
11c vorgesehen. Eine dieser Zapfenaufnahmen 11c ist exemplarisch in Fig. 2 gezeigt.
Die Zapfenaufnahmen 11 c weisen zum erleichterten Einführen der Zapfen einen Eingangskonus
auf. Die Zapfenaufnahmen 11 c weisen jedoch keine zur zweistufigen Ausgestaltung der
Zapfen korrespondierende Abstufung auf.
[0048] Die Umrandungen 10 sind wie in Fig. 1 gezeigt im Wesentlichen bündig mit der Oberfläche
5. Die erste 11 a und zweite Vertiefung 11 b betragen jeweils beispielsweise 4,0 mm.
Die Dicke der ersten 6a und zweiten Matte 6b beträgt beispielsweise 3,7 mm. Die Matten
6a, 6b können diese Dicke insbesondere in einem Randbereich 6d aufweisen. Die Noppen
6c sind von einem abgesenkten Mattenbereich 6e umgeben. Die Dicke der Matten 6a, 6b
mit den Noppen 6c und die Dicke der Matten 6a, 6b im Randbereich 6d ist im Wesentlichen
gleich. Die Noppen 6c weisen beispielsweise eine Höhe von 0,7 mm auf.
[0049] Jeder der Aufnahmen 8 ist weiterhin eine am Gehäuse 2 befestigte Abdeckung 12 zugeordnet.
Die Abdeckung 12 ist als ein Gummistöpsel ausgestaltet und weist einen ersten zylindrischen
Abschnitt 12a sowie einen vom ersten zylindrischen Abschnitt 12a hervorstehenden zweiten
zylindrischen Abschnitt 12b auf. Der erste zylindrische Abschnitt 12a weist einen
dem ersten Durchmesser entsprechenden Durchmesser auf. Der zweite zylindrische Abschnitt
12b weist einen dem zweiten Durchmesser entsprechenden Durchmesser auf. Der erste
zylindrische Abschnitt 12a hat also einen größeren Durchmesser als der zweite zylindrische
Abschnitt 12b. Beispielsweise beträgt der Durchmesser des ersten zylindrischen Abschnitts
12a 26,0 mm und der Durchmesser des zweiten zylindrischen Abschnitts 12b 16,1 mm.
Die Erstreckung entlang der Zylinderachse beträgt beispielsweise beim ersten zylindrischen
Abschnitt 12a 4,0 mm und beim zweiten zylindrischen Abschnitt 12b 9,4 mm. In diesem
Beispiel hat der Stöpsel eine Gesamthöhe von 13,4 mm. Zusätzlich ist an die Abdeckung
12 einstückig ein Halteabschnitt 12c aus Gummi angeformt. Der Halteabschnitt 12c ist
fest am Gehäuse 2 befestigt. Der Halteabschnitt 12c ist so ausgestaltet, dass er in
die an der entsprechenden Aufnahme 8 vorgesehene Ausbuchtung 9 eingreifen kann, so
dass die Abdeckung 12 im vollständig in die Aufnahme 8 eingesetzten Zustand eine ebene
obere Abschlussfläche ausbildet. Die ebene obere Abschlussfläche ist im Wesentlichen
bündig zur Oberfläche 5, d.h. zur gemeinsamen Umrandung 10 und zur Matte 6a, 6b. In
Fig. 1 sind die hinteren beiden Abdeckungen 12 im vollständig in die jeweilige Aufnahme
8 eingesetzten Zustand dargestellt. Die vorderen beiden Abdeckungen 12 sind hingegen
im abgenommenen Zustand darstellt, in dem sie lediglich durch den Halteabschnitt 12c
am Gehäuse 2 gehalten werden.
[0050] Der Plattenkörper 4 ist über eine Aktuatoreinheit mit dem starr stehenden Grundkörper
3 verbunden. Während der Grundkörper 3 starr auf einem Untergrund steht, ist der Plattenkörper
4 mittels der Aktuatoreinheit beweglich. Der Plattenkörper 4 ist dazu ausgestaltet,
zu vibrieren, insbesondere durch seitliches Verkippen. Die Aktuatoreinheit ist elektrisch
betreibbar. Die Aktuatoreinheit weist dazu ein Netzteil auf. Dem Netzteil kann mittels
eines Kabels 13 Strom aus einem Stromnetz zugeführt werden.
[0051] An einer Unterseite des Grundkörpers 3 sind vier Standfüße 14 vorgesehen. Die Standfüße
14 sind am Grundkörper 3 befestigt. Der Grundkörper 3 weist einen im Wesentlichen
rechteckigen Grundriss auf. Die Standfüße 14 sind an den vier Ecken des Grundkörpers
3 angeordnet. Die Standfüße 14 sind aus Kunststoff hergestellt.
[0052] Die Vibrationsplatte umfasst weiterhin eine Steuereinheit 15, ein Display 16, Bedienungselemente
17 und zwei seitlich angeordnete Leuchtelemente 18a, 18b. Die Bedienungselemente 17
sind als Knöpfe ausgestaltet. Die Leuchtelemente 18a, 18b sind jeweils als eine Vielzahl
von LEDs ausgestaltet.
[0053] Fig. 3 zeigt eine perspektivische Vorderansicht des abnehmbaren separaten Sitzes
20. Der Sitz 20 weist ein Sitzteil 21 auf. Das Sitzteil 21 umfasst ein Formteil aus
geschäumtem Kunststoff. Das Sitzteil 21 weist weiterhin einen ersten Überzug auf,
der das Formteil vollständig umschließt. Der erste Überzug ist aus Kunstleder, beispielsweise
aus Polyurethan-Kunstleder, hergestellt. Der erste Überzug bildet eine Sitzfläche
für einen Benutzer aus. Das Formteil und der erste Überzug sind jeweils so ausgestaltet,
dass die Sitzfläche anatomisch geformt ist. Der erste Überzug ist abnehmbar ausgestaltet.
Dazu umfasst der erste Überzug einen Reißverschluss und einen Klettverschluss.
[0054] Das Sitzteil 21 ist von einer Tragstruktur 22 getragen. Die Tragstruktur 22 ist aus
Metall hergestellt. Die Tragstruktur 22 umfasst zwei U-förmige Tragrohre 23, zwei
U-förmige Greifrohre 24 sowie drei Querstreben. Die Querstreben sind in den Figuren
nicht sichtbar. Die Querstreben sind hohl und besitzen einen ringförmigen Querschnitt.
Sie haben beispielsweise einen Durchmesser von 20,3 mm. Sie erstrecken sich zwischen
den beiden Tragrohren 23, verlaufen orthogonal zu diesen und sind mit diesen verschweißt.
Die beiden Tragrohre 23 tragen zusammen mit den drei Querstreben das Sitzteil 21.
Das Sitzteil 21 liegt dazu auf den beiden Tragrohren 23 und den drei Querstreben auf.
Das Sitzteil 21 ist mittels Befestigungsmitteln an zwei der Querstreben befestigt.
Dazu sind im Sitzteil 21 zwei Gewindestangen verankert, die jeweils durch eine Bohrung
durch die entsprechende Querstrebe geführt sind und an ihrem freien Ende jeweils mittels
einer Mutter gesichert sind.
[0055] Die U-förmigen Tragrohre 23 verlaufen parallel zueinander. Die Tragrohre 23 sind
hohl und besitzen einen ringförmigen Querschnitt. Sie haben beispielsweise einen Durchmesser
von 25,5 mm. Jedes Tragrohr 23 weist einen geraden Rohrabschnitt 23a und zwei jeweils
vom geraden Rohrabschnitt um 90° abgewinkelte Endabschnitte 23b auf. Die Tragrohre
23 sind jeweils aus einem Metallrohr durch geeignetes Biegen hergestellt. Der gerade
Rohrabschnitt 23a hat beispielsweise eine Länge von 50 cm und die jeweiligen Endabschnitte
23b haben eine Länge von 5 cm, wobei sich eine Biegung zwischen beiden Abschnitten
erstreckt.
[0056] Die Endabschnitte 23b bilden jeweils einen Fuß. Die Füße sind korrespondierend zu
den im Gehäuse 2 vorgesehenen Aufnahmen 8 zweistufig zylinderförmig ausgestaltet.
Dazu steht am freien Ende jedes Endabschnitts 23b ein stiftförmiger Fortsatz 25 hervor.
Der Fortsatz 25 verläuft jeweils koaxial zum freien Ende des jeweiligen Endabschnitts
23b. Der Fortsatz 25 ist aus Kunststoff hergestellt. Der Fortsatz 25 weist einen Durchmesser
auf, welcher zum am zweiten Abschnitt 8b vorgesehenen zweiten Durchmesser korrespondiert.
Der Durchmesser des Metallrohrs am freien Ende des Endabschnitts 23b korrespondiert
zum am ersten Abschnitt 8a vorgesehenen ersten Durchmesser. Der Durchmesser des Fortsatzes
25 beträgt beispielsweise 15,9 mm. Der Durchmesser des Metallrohrs am freien Ende
des Endabschnitts 23b beträgt beispielsweise 25,5 mm. Der Fortsatz 25 steht beispielsweise
10,0 mm aus dem freien Ende des Endabschnitts 23b hervor. Die Tragstruktur 22 weist
insgesamt vier Füße auf, welche korrespondierend zu den am Gehäuse 2 vorgesehenen
vier Aufnahmen 8 die Eckpunkte des imaginären Rechtecks bilden. Die kurze Seite dieses
Rechtecks weist beispielsweise 25 cm auf. Die lange Seite dieses Rechtecks weist beispielsweise
57 cm auf.
[0057] Die U-förmigen Greifrohre 24 sind hohl und besitzen einen ringförmigen Querschnitt.
Sie haben beispielsweise einen Durchmesser von 25,5 mm. Jedes Greifrohr 24 weist einen
geraden Greifabschnitt 24a und zwei jeweils vom geraden Rohrabschnitt um 90° abgewinkelte
Verbindungsabschnitte 24b auf. Die Greifrohre 24 sind jeweils aus einem Metallrohr
durch geeignetes Biegen hergestellt. Der gerade Greifabschnitt 24a hat beispielsweise
eine Länge von 20 cm und die jeweiligen Verbindungsabschnitte 24b haben eine Länge
von 5 cm, wobei sich eine Biegung zwischen beiden Abschnitten erstreckt.
[0058] Die geraden Greifabschnitte 24a verlaufen parallel zueinander und dabei jeweils orthogonal
zu den geraden Rohrabschnitten 23a der Tragrohre 23.
[0059] Die Verbindungsabschnitte 24b sind jeweils auf die geraden Rohrabschnitte 23a aufgesetzt
und mit diesen verschweißt. Jedes der beiden Greifrohre 24 verbindet die beiden geraden
Rohrabschnitte 23a miteinander. Jeder der beiden geraden Rohrabschnitte 23a verbindet
die beiden Greifrohre 24 miteinander. Die Verbindungsabschnitte 24b bilden mit den
geraden Rohrabschnitten 23a der Tragrohre 23 jeweils einen Winkel im Bereich von 60°
bis 65°. Durch das Vorsehen der Verbindungsabschnitte 24b sind die geraden Greifabschnitte
24a in einer der Sitzfläche entsprechenden Höhe angeordnet.
[0060] An den beiden geraden Greifabschnitten 24a ist jeweils ein zweiter Überzug 26 angeordnet.
Der zweite Überzug 26 ist aus Kunstleder, beispielsweise aus Polyurethan-Kunstleder,
hergestellt. Der zweite Überzug 26 ist durch Vorsehen eines Reißverschlusses abnehmbar
ausgestaltet. Der zweite Überzug 26 ist in Fig. 3 so dargestellt, dass der Reißverschluss
sichtbar ist. Zweckmäßigerweise ist der zweite Überzug 26 jedoch so angebracht, dass
der Reißverschluss keine Störung für die Hände des Benutzers beim Greifen des Greifrohrs
24 darstellt.
[0061] Wie oben bereits beschrieben umschließt der erste Überzug das Formteil des Sitzteils
21 vollständig. Dazu verläuft ein Teil des ersten Überzugs zwischen dem Formteil und
der Tragstruktur 22. Zusätzlich umschließt ein weiterer Teil des ersten Überzugs die
Querstreben und einen wesentlichen Teil des geraden Rohrabschnitts 23a vollständig.
[0062] Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Trainingssets in
Gebrauchsstellung von einer Hinterseite.
[0063] Der Sitz 20 ist dabei auf die Vibrationsplatte 1 aufgesteckt. Alle vier Füße greifen
jeweils in die entsprechende Aufnahme 8 ein. Dabei greift jeweils der Fortsatz 25
in den zweiten Abschnitt 8b und das freie Ende des
Endabschnitts 23b in den ersten Abschnitt 8a. Die Abdeckungen 12 sind dazu jeweils
aus den Aufnahmen 8 entnommen und sind lediglich jeweils über ihren Halteabschnitt
12c am Gehäuse 2 befestigt. Die Matten 6a, 6b bleiben dabei wie bereits in Fig. 1
gezeigt in den Vertiefungen 11a, 11b des Plattenkörpers 4 angeordnet.
[0064] Der Sitz 20 hat eine geringfügig größere Vertikalerstreckung als die Vibrationsplatte
1. Die Vertikalerstreckung der Vibrationsplatte 1 beträgt beispielsweise 13 cm. Die
anatomisch geformte Sitzfläche des auf der Vibrationsplatte 1 befestigten Sitzes 20
befindet sich beispielsweise in einem Bereich von 15 cm bis 19 cm oberhalb der Oberfläche
5 der Vibrationsplatte 1. Der zweite Überzug 26 um das Greifrohr 24 des auf der Vibrationsplatte
1 befestigten Sitzes 20 erreicht beispielsweise eine Höhe von 16 cm oberhalb der Oberfläche
5 der Vibrationsplatte 1. D. h. die Vertikalerstreckung des Sitzes 20 ist durchschnittlich
um ca. 20% größer als die Vertikalerstreckung der Vibrationsplatte 1.
[0065] Zusätzlich umfasst die Vibrationsplatte 1 zwei Anschlusselemente 27 und zwei manuell
lösbar ausgestaltete elastische Zugseile zum Trainieren der Arme und/oder des Rumpfs
eines Benutzers. Die elastischen Zugseile sind in Fig. 4 nicht abgebildet. Jedes der
Anschlusselemente 27 hat eine Öse 27a. In jeder Öse 27a kann eines der beiden elastischen
Zugseile abnehmbar befestigt werden. Dazu ist am elastischen Zugseil jeweils an einem
Ende ein Karabinerhaken vorgesehen. Die elastischen Zugseile weisen an ihrem dem Karabinerhaken
gegenüberliegenden Ende jeweils einen Griff auf, der für einen Benutzer mit den Händen
greifbar ist. Die Anschlusselemente 27 sind derart angeordnet und die elastischen
Zugseile sind derart ausgestaltet, dass die elastischen Zugseile für einen auf dem
Sitz 20 im Sitzen trainierenden Benutzer für ein zusätzliches Training benutzbar sind.
Bezugszeichenliste
[0066]
- 1
- Vibrationsplatte
- 2
- Gehäuse
- 3
- Grundkörper
- 4
- Plattenkörper
- 5
- Oberfläche
- 6a
- erste Matte
- 6b
- zweite Matte
- 6c
- Noppen
- 6d
- Randbereich
- 6e
- abgesenkter Mattenbereich
- 7
- Loch
- 8
- Aufnahme
- 8a
- erster Abschnitt
- 8b
- zweiter Abschnitt
- 9
- Ausbuchtung
- 10
- Umrandung
- 11 a
- erste Vertiefung
- 11 b
- zweite Vertiefung
- 11c
- Zapfenaufnahme
- 12
- Abdeckung
- 12a
- erster zylindrischer Abschnitt
- 12b
- zweiter zylindrischer Abschnitt
- 12c
- Halteabschnitt
- 13
- Kabel
- 14
- Standfüße
- 15
- Steuereinheit
- 16
- Display
- 17
- Bedienungselemente
- 18a, 18b
- Leuchtelemente
- 20
- Sitz
- 21
- Sitzteil
- 22
- Tragstruktur
- 23
- Tragrohr
- 23a
- gerader Rohrabschnitt
- 23b
- Endabschnitt
- 24
- Greifrohr
- 24a
- gerader Greifabschnitt
- 24b
- Verbindungsabschnitte
- 25
- Fortsatz
- 26
- zweiter Überzug
- 27
- Anschlusselement
- 27a
- Öse
1. Vibrationsplatte zum Trainieren eines Benutzers umfassend
ein Gehäuse (2),
eine im Gehäuse (2) aufgenommene elektrisch betreibbare Aktuatoreinheit,
eine am Gehäuse (2) angeordnete, unmittelbar durch einen Benutzer zum Trainieren im
Stehen, Sitzen und/oder Liegen benutzbare Oberfläche (5),
mehrere Standfüße (14) und
mehrere am Gehäuse (2) und/oder an der Oberfläche (5) angeordnete Aufnahmen (8) zur
manuell lösbaren Befestigung eines separaten Sitzes.
2. Vibrationsplatte nach Anspruch 1,
wobei die Aufnahmen (8) runde im Gehäuse (2) vorgesehene Aussparungen zum Aufnehmen
von Füßen des Sitzes umfassen.
3. Vibrationsplatte nach Anspruch 1 oder 2,
wobei vier Aufnahmen (8) vorgesehen sind, und wobei die Aufnahmen (8) derart angeordnet
sind, dass sie die Eckpunkte eines imaginären Rechtecks bilden.
4. Vibrationsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Aussparungen jeweils einen ersten Abschnitt (8a) mit einem ersten Durchmesser
und einen sich daran in Eindringrichtung in das Gehäuse anschließenden zweiten Abschnitt
(8b) mit einem zweiten Durchmesser aufweisen, wobei der erste Durchmesser größer ist
als der zweite Durchmesser.
5. Vibrationsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei jede Aufnahme (8) durch eine Abdeckung (12) abdeckbar ist.
6. Trainingsset bestehend aus einer Vibrationsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche
und einem in den Aufnahmen (8) der Vibrationsplatte (1) befestigbaren Sitz (20).
7. Trainingsset nach Anspruch 6,
wobei der Sitz (20) eine durch einen Benutzer zum Trainieren im Sitzen benutzbare
an einem Sitzteil (21) ausgebildete Sitzfläche aufweist.
8. Trainingsset nach Anspruch 6 oder 7,
wobei der Sitz zylinderförmige Füße korrespondierend zu den im Gehäuse (2) vorgesehenen
runden Aussparungen aufweist.
9. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
wobei am Sitz (20) vier Füße vorgesehen sind, welche korrespondierend zu den am Gehäuse
(2) vorgesehenen Aufnahmen (8) die Eckpunkte eines imaginären Rechtecks bilden.
10. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
wobei die Füße zweistufig ausgebildet sind,
wobei sie jeweils an ihrem Ende einen stiftförmigen Fortsatz (25) mit einem zum zweiten
Abschnitt (8) korrespondierenden Durchmesser umfassen.
11. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
wobei der Sitz (20) eine Tragstruktur (22) aufweist, welche das Sitzteil (21) trägt,
und wobei die Füße Teil der Tragstruktur (22) sind.
12. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 11,
wobei die Tragstruktur (22) zwei U-förmige Tragrohre (23) mit jeweils einem geraden
Rohrabschnitt (23a) und zwei jeweils vom geraden Rohrabschnitt (23a) abgewinkelten
Endabschnitten (23b) umfasst, wobei die Endabschnitte (23b) jeweils einen Fuß bilden.
13. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 12,
wobei der Sitz (20) in Gebrauchsstellung eine im Wesentlichen gleiche oder größere
Vertikalerstreckung aufweist als die Vibrationsplatte (1).
14. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 13,
wobei die Tragstruktur (22) weiterhin zwei ein Abstützen des Benutzers mittels seiner
Hände ermöglichende Greifrohre (24) umfasst.
15. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 14,
wobei sich die Greifrohre (24) im Wesentlichen orthogonal zu den geraden Rohrabschnitten
(23a) der Tragrohre (23) erstrecken.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Vibrationsplatte zum Trainieren eines Benutzers umfassend
ein Gehäuse (2), welches einen starr ausgebildeten Grundkörper (3) und einen beweglich
bezüglich des Grundkörpers (3) ausgebildeten Plattenkörper (4) umfasst,
eine im Gehäuse (2) aufgenommene elektrisch betreibbare Aktuatoreinheit,
eine am Gehäuse (2) angeordnete, unmittelbar durch einen Benutzer zum Trainieren im
Stehen, Sitzen und/oder Liegen benutzbare Oberfläche (5),
mehrere Standfüße (14) und
mehrere am Gehäuse (2) und/oder an der Oberfläche (5) angeordnete Aufnahmen (8) zur
manuell lösbaren Befestigung eines separaten Sitzes, wobei der Plattenkörper (4) über
die Aktuatoreinheit mit dem Grundkörper (3) verbunden ist und durch die Aktuatoreinheit
zum Vibrieren bringbar ist, wobei die Oberfläche (5) auf mehreren am Gehäuse (2) befestigbaren
und vom Gehäuse (2) abnehmbaren Matten (6a, 6b) ausgebildet ist, und wobei die Matten
(6a, 6b) Löcher (7) aufweisen, welche korrespondierend zu den Aufnahmen (8) angeordnet
sind.
2. Vibrationsplatte nach Anspruch 1,
wobei die Aufnahmen (8) runde im Gehäuse (2) vorgesehene Aussparungen zum Aufnehmen
von Füßen des Sitzes umfassen.
3. Vibrationsplatte nach Anspruch 1 oder 2,
wobei vier Aufnahmen (8) vorgesehen sind, und wobei die Aufnahmen (8) derart angeordnet
sind, dass sie die Eckpunkte eines imaginären Rechtecks bilden.
4. Vibrationsplatte nach Anspruch 2 oder 3,
wobei die Aussparungen jeweils einen ersten Abschnitt (8a) mit einem ersten Durchmesser
und einen sich daran in Eindringrichtung in das Gehäuse anschließenden zweiten Abschnitt
(8b) mit einem zweiten Durchmesser aufweisen, wobei der erste Durchmesser größer ist
als der zweite Durchmesser.
5. Vibrationsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jede Aufnahme (8)
durch eine Abdeckung (12) abdeckbar ist.
6. Trainingsset bestehend aus einer Vibrationsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche
und einem in den Aufnahmen (8) der Vibrationsplatte (1) befestigbaren Sitz (20).
7. Trainingsset nach Anspruch 6,
wobei der Sitz (20) eine durch einen Benutzer zum Trainieren im Sitzen benutzbare
an einem Sitzteil (21) ausgebildete Sitzfläche aufweist.
8. Trainingsset nach Anspruch 6 oder 7,
wobei der Sitz zylinderförmige Füße korrespondierend zu den im Gehäuse (2) vorgesehenen
runden Aussparungen aufweist.
9. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
wobei am Sitz (20) vier Füße vorgesehen sind, welche korrespondierend zu den am Gehäuse
(2) vorgesehenen Aufnahmen (8) die Eckpunkte eines imaginären Rechtecks bilden.
10. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
wobei die Füße zweistufig ausgebildet sind,
wobei sie jeweils an ihrem Ende einen stiftförmigen Fortsatz (25) mit einem zum zweiten
Abschnitt (8) korrespondierenden Durchmesser umfassen.
11. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
wobei der Sitz (20) eine Tragstruktur (22) aufweist, welche das Sitzteil (21) trägt,
und wobei die Füße Teil der Tragstruktur (22) sind.
12. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 11,
wobei die Tragstruktur (22) zwei U-förmige Tragrohre (23) mit jeweils einem geraden
Rohrabschnitt (23a) und zwei jeweils vom geraden Rohrabschnitt (23a) abgewinkelten
Endabschnitten (23b) umfasst, wobei die Endabschnitte (23b) jeweils einen Fuß bilden.
13. Trainingsset nach einem der Ansprüche 6 bis 12,
wobei der Sitz (20) in Gebrauchsstellung eine im Wesentlichen gleiche oder größere
Vertikalerstreckung aufweist als die Vibrationsplatte (1).
14. Trainingsset nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
wobei die Tragstruktur (22) weiterhin zwei ein Abstützen des Benutzers mittels seiner
Hände ermöglichende Greifrohre (24) umfasst.
15. Trainingsset nach Anspruch 14,
wobei sich die Greifrohre (24) im Wesentlichen orthogonal zu den geraden Rohrabschnitten
(23a) der Tragrohre (23) erstrecken.