[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fülleinrichtung für eine Packmaschine und
eine mit wenigstens einer Fülleinrichtung ausgerüstete Packmaschine zum Füllen von
Schüttgütern in Ventilsäcke. Die erfindungsgemäße Fülleinrichtung kann zum Abfüllen
von Schüttgütern aller Art verwendet werden. Besonders bevorzugt werden eine solche
Fülleinrichtung und eine damit ausgerüstete Packmaschine zur Abfüllung von Feinprodukten
eingesetzt, also zur Abfüllung von feinen und staubenden Produkten, wie beispielsweise
Zement.
[0002] Im Stand der Technik sind verschiedenste Fülleinrichtungen bekannt geworden, die
einen Füllkanal aufweisen und die über wenigstens einen steuerbaren Kanalverschluss
verfügen, um den Durchfluss eines in einen Ventilsack abzufüllenden Schüttguts durch
den Füllkanal zu steuern. Dabei wird bei bekannten Fülleinrichtungen der Kanalverschluss
oftmals in zwei oder drei unterschiedliche Stellungen verbracht, um den Füllkanal
zu einem unterschiedlichen Anteil freizugeben. Wird der Kanalverschluss weit geöffnet
und der Querschnitt des Füllkanals weitgehend freigegeben, so erfolgt die Füllung
im Grobstrom, bei dem ein hohes Füllgewicht pro Zeiteinheit eingefüllt wird.
[0003] Um die abgefüllte Menge oder das abgefüllte Volumen gezielt steuern zu können, wird
die Füllrate gegen Ende des Füllvorgangs gesenkt und nachfolgend nur noch im Feinstrom
gefüllt. Dazu wird der Querschnitt des Füllkanals durch den steuerbaren Kanalverschluss
erheblich reduziert. Wenn die abgefüllte Füllmenge oder das angestrebte Füllvolumen
erreicht ist, wird der Kanalverschluss vollständig geschlossen, sodass der Füllvorgang
gestoppt wird.
[0004] Mit der
GB 416,215 ist eine Packmaschine mit einem Ventil im Füllkanal bekannt geworden, wobei das Ventil
an einer sich quer zur Längserstreckung des Füllkanals erstreckenden Ventilachse verschwenkbar
aufgenommen ist. Das Ventil umfasst eine rund ausgebildete Verschlussplatte, die über
die mittig daran vorgesehene Ventilachse verschwenkbar ist. Die verschwenkbare Ventilachse
verläuft mittig durch den Füllkanal. In einer vertikalen Stellung verschließt die
Verschlussplatte den kreisrund ausgebildeten Füllkanal. Nach Verschwenkung um 90°
in eine horizontale Stellung wird der Füllkanal weitgehend freigegeben. Sowohl die
Schwenkachse als auch die Verschlussplatte befinden sich im geöffneten Zustand mitten
in dem Produktstrom. Bei der Abfüllung von Schüttgütern bewirkt der reibende Kontakt
mit dem abzufüllenden Produkt deshalb ein kontinuierlichen und hohen Verschleiß an
der Schwenkachse und der Verschlussplatte. Eine entsprechend häufige Wartung und ein
regelmäßiger Austausch der Schwenkachse und der Verschlussplatte sind erforderlich.
Mit dickeren Wandstärken kann zwar die Standzeit erhöht werden, aber dadurch sinkt
der Durchfluss. Die Verschlussplatte bildet einen Störkörper in dem Strömungsfluss,
der die Reibung und den Strömungswiderstand des Schüttgutes erheblich erhöht.
[0005] Deshalb werden als Kanalverschluss beispielsweise Scherenventile eingesetzt, bei
denen scherenförmige Greifer den elastischen Teil des Füllkanals im geöffneten Zustand
vollständig freigeben, während die Scherengreifer den Füllkanal in der Feinstromstellung
teilweise und in der geschlossenen Stellung vollständig verschließen. Ein solches
Scherenventil funktioniert zuverlässig und kann einen dichten Verschluss des Füllkanals
bewirken, wobei ein hoher Durchfluss möglich ist. Die Scherengreifer unterliegen praktisch
keinem Verschleiß, da sie nicht in reibendem Kontakt mit dem abzufüllenden Produkt
geraten. Nachteilig daran ist aber, dass der Kanalverschluss in dem elastischen Teil
des Füllkanals angreifen muss, sodass eine radial größer bauende Fülleinrichtung entsteht.
Außerdem verschleißt der elastische Schlauch durch die Scherenbewegungen und muss
regelmäßig ausgetauscht werden. Der Füllkanal wird durch den elastischen Schlauch
länger, sodass eine erhöhte Rohrreibung auftritt.
[0006] Bei rotierenden Packmaschinen, die eine Mehrzahl von Fülleinrichtungen auf dem Umfang
verteilt aufweisen, führt dies zu einem größeren Durchmesser der Packmaschine und
somit einem größeren Bauvolumen.
[0007] Ein kleines Bauvolumen und eine kleinere Baulänge werden über ein Schieberventil
erreicht. Bei einem solchen Kanalverschluss wird eine schwenkbar gelagerte Schieberplatte
zwischen zwei anderen Stahlplatten aufgenommen. Durch die drei benachbarten Stahlplatten
erstreckt sich der Füllkanal. Die Schwenkachse der mittleren und den Füllkanal wahlweise
freigebenden Schieberplatte erstreckt sich parallel zum Füllkanal. Durch die exzentrische
Schwenkbewegung wird der Füllkanal zunächst teilweise und schließlich vollständig
verschlossen, sodass eine definierte Steuerung des Füllvorganges möglich ist.
[0008] Zur Abdichtung der drei Stahlplatten werden diese durch Federvorspannung aufeinander
gepresst, sodass eine genügende Abdichtung nach außen erfolgt. Ein solcher Kanalverschluss
funktioniert zuverlässig und benötigt nur einen geringen Bauraum in Richtung des Füllkanals.
Die aufeinander gleitenden Stahlplatten unterliegen einem kontinuierlichen Verschleiß.
Die Wandstärke der Schieberplatte kann entsprechend erhöht werden, um die Standzeit
zu erhöhen. Dennoch müssen die einzelnen Stahlplatten in Wartungsintervallen ausgetauscht
werden, wodurch Stillstandszeiten entstehen. Außerdem entsteht dadurch Montageaufwand.
Nachteilig ist außerdem, dass Produkt im Laufe des Betriebs zwischen den Stahlplatten
nach außen transportiert wird. Auch wenn dies nur relativ geringe Mengen sind, führt
das zu einer Verschmutzung der Packmaschine und der Umgebung. Eine das Schieberventil
umgebende Dichtung würde sich im Laufe der Zeit zusetzen und die Bewegung der Schieberplatte
behindern.
[0009] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fülleinrichtung für eine
Packmaschine und eine mit einer solchen Fülleinrichtung ausgerüstete Packmaschine
zur Verfügung zu stellen, wobei ein hoher Durchfluss möglich ist, wobei die Fülleinrichtung
insbesondere einen geringen Raumbedarf aufweist und vorzugsweise ein geringer Verschleiß
möglich ist.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Fülleinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und durch eine Packmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 18. Bevorzugte Weiterbildungen
sind Gegenstand der Unteransprüche. Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der allgemeinen Beschreibung und der Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels.
[0011] Die erfindungsgemäße Fülleinrichtung für eine Packmaschine ist mit einem Füllkanal
ausgerüstet und weist wenigstens einen steuerbaren Kanalverschluss auf, um den Durchfluss
eines in einen Ventilsack abzufüllenden Schüttguts durch den Füllkanal zu steuern.
Dabei umfasst der Kanalverschluss ein wenigstens teilweise innerhalb des Füllkanals
angeordnetes verschwenkbares Verschlussorgan, dessen Schwenkachse quer zu dem Füllkanal
ausgerichtet ist. Der Kanalverschluss ist derart strukturiert, dass der Kanalverschluss
im geschlossenen Zustand den Füllkanal im Wesentlichen vollständig verschließt und
im vollständig geöffneten Zustand in wenigstens einem zentralen Bereich den Füllquerschnitt
vollständig freigibt.
[0012] Die erfindungsgemäße Fülleinrichtung hat viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil
der erfindungsgemäßen Fülleinrichtung ist der geringe Raumbedarf, der auch durch die
quer zu dem Füllkanal ausgerichtete Schwenkachse des Verschlussorgans erzielt wird.
Gleichzeitig ist ein geringer Verschleiß erzielbar. Der Füllkanal wird im vollständig
geöffneten Zustand vollständig freigegeben. Das Verschlussorgan ragt im vollständig
geöffneten Zustand im Wesentlichen nicht in den Füllkanal hinein. Vorzugsweise wird
der Füllkanal vollständig freigegeben. Vorzugsweise ragen auch andere störende Objekte
im geöffneten Zustand nicht in den Füllquerschnitt des Füllkanals hinein.
[0013] Vorzugsweise wird das verschwenkbare Verschlussorgan in geöffnetem Zustand vollständig
aus dem Füllkanal heraus geschwenkt. Vorteilhafter Weise beträgt der Anteil des vollständig
freigebbaren zentralen Bereichs an der Schwenkachse des Verschlussorgans wenigstens
25 % der Querschnittsfläche des Füllkanals. Vorzugsweise beträgt der Anteil des vollständig
freigebbaren zentralen Bereichs an der Querschnittsfläche des Füllkanals wenigstens
33 % und insbesondere wenigstens 50 % und besonders bevorzugt wenigstens 66 % oder
75 % oder mehr. Auch ein freigebbarer Anteil von 80 %, 90 % oder 95 % und mehr ist
bevorzugt.
[0014] Vorzugsweise wird im vollständig geöffneten Zustand der zentrale Bereich um eine
zentrale Achse und/oder um eine Symmetrieachse des Füllkanals herum vollständig frei
gegeben, wobei ein Durchmesser des frei gegebenen zentralen Bereichs wenigstens halb
so groß ist wie der zugehörige Durchmesser des Füllkanals.
[0015] In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung umfasst der Kanalverschluss und/oder
das Verschlussorgan wenigstens einen rund ausgebildeten Abschnitt. Wenigstens ein
rund ausgebildeter Abschnitt durchtritt den Füllkanal. Eine solche Ausgestaltung ist
besonders vorteilhaft, da ein runder Abschnitt des Verschlussorgans an der Stelle,
wo das Verschlussorgan den Füllkanal durchtritt, zu einem besonders dichten und wartungsarmen
und somit verschleißarmen Aufbau führt. Eine Drehbewegung des Verschlussorgans gegenüber
der Wandung des Füllkanals führt zu einem viel geringeren Verschleiß als eine translatorische
Bewegung der Schieberplatten durch das Schüttgut hindurch und ist mit handelsüblichen
Dichtungen noch besser gegen Austritt von Schüttgut geschützt. Es ist möglich, den
Austritt von Schüttgut in die Umgebung an wenigstens einer Seite durch Aufschrauben
eines Deckels vollständig zu verhindern. Sollte sich Produkt in den Hohlraum zwischen
Deckel und dem runden Abschnitt ablagern, behindert dies im Folgenden die Schwenkbewegung
zwischen dem runden Abschnitt und dem Deckel nicht.
[0016] Insbesondere ist das Verschlussorgan um eine Schwenkachse verschwenkbar, die zentrisch
durch den rund ausgebildeten Abschnitt verläuft. Das bedeutet, dass der rund ausgebildete
Abschnitt des Verschlussorgans gegenüber der Wandung des Füllkanals verschwenkt wird,
was zu einem besonders verschleißarmen Aufbau führt. Dadurch können eine hohe Zuverlässigkeit
und eine hohe Betriebsdauer erzielt werden.
[0017] Vorzugsweise ist der Kanalverschluss über einen Hebel oder einen Exzenter und einen
Antrieb zwischen einer geschlossenen und wenigstens einer geöffneten Stellung verstellbar.
Bevorzugterweise ist der Kanalverschluss wenigstens von einer geschlossenen in wenigstens
eine teilweise geöffnete und schließlich eine vollständig geöffnete Stellung überführbar.
[0018] Möglich ist es auch, dass der Kanalverschluss kontinuierlich zwischen einer geöffneten
und einer vollständig geschlossenen Stellung verstellbar ist. Der Antrieb kann dabei
unterschiedlich ausgebildet sein und beispielsweise einen elektrischen Motor umfassen
oder der Antrieb kann über einen Zylinderantrieb erfolgen oder einen solchen umfassen.
[0019] In allen Ausgestaltungen ist es konstruktiv bevorzugt, dass das Verschlussorgan in
wenigstens eine Wandung des Füllkanals hineinragt. Es ist auch möglich, dass das Verschlussorgan
in die gegenüberliegenden Wandungen des Füllkanals hineinragt oder sie durchtritt.
Dabei ist das Verschlussorgan vorzugsweise an den Durchtrittsstellen jeweils mit einem
rund ausgebildeten Abschnitt versehen, sodass diese Durchtrittsstellen nach außen
einfach abzudichten sind. Möglich ist es auch, dass das Verschlussorgan nur eine Wandung
durchtritt. In der anderen Wandung kann das Verschlussorgan geführt werden.
[0020] Besonders bevorzugt weist das Verschlussorgan im Bereich des Inneren des Füllkanals
eine exzentrisch zur Schwenkachse angeordnete Verschlusswandung auf. Beispielsweise
kann die Verschlusswandung als ein Wandungsabschnitt eines Zylinders ausgebildet sein,
der sich über einen gewissen Winkelabschnitt erstreckt. Dadurch kann dieser als Verschlusswandung
dienende Wandungsabschnitt durch eine entsprechende Schwenkbewegung mehr oder weniger
in den Füllkanal hinein bewegt werden. Der freigegebene Anteil des Füllkanals hängt
dabei von dem Schwenkwinkel des Verschlussorgans ab. Die Schwenkachse erstreckt sich
nicht durch das Innere des Füllkanals. Die Schwenkachse umfasst vorzugsweise zwei
Achsstummel, die im Bereich des Füllkanals durch die wenigstens eine exzentrische
Verschlusswandung verbunden werden.
[0021] Insbesondere ist die Verschlusswandung so ausgebildet, dass ein vollständiger Verschluss
des Füllkanals in wenigstens einer Winkelstellung möglich ist. Vorzugsweise ist auch
eine vollständige Freigabe des Querschnitts des Füllkanals in wenigstens einer Winkelstellung
möglich.
[0022] In allen Ausgestaltungen ist es bevorzugt, dass der Füllkanal wenigstens benachbart
zu dem Verschlussorgan einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist. Insbesondere
weist der Füllkanal in wenigstens einem Bereich vor und/oder in wenigstens einem Bereich
nach dem Verschlussorgan einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf.
[0023] Möglich ist es auch, dass der Füllkanal über einen wesentlichen Teil oder über die
gesamte Länge einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist. Dabei können
die Ecken abgerundet ausgebildet sein. Möglich ist es auch, dass der Füllkanal an
zwei gegenüberliegenden Seiten parallel ausgerichtet ist, während die anderen beiden
Seiten oval oder abgerundet ausgebildet sind.
[0024] Möglich ist es auch, dass der Füllkanal über einen Teil seiner Länge oder insgesamt
rund oder oval ausgebildet ist.
[0025] Vorzugsweise weist der Füllkanal im Bereich des Verschlussorgans wenigstens eine
Aussparung auf, in welcher die Verschlusswandung wenigstens teilweise angeordnet ist,
wenn sich die Verschlusswandung in einer vollständig geöffneten Stellung befindet.
Eine solche Ausgestaltung hat den Vorteil, dass in der vollständig geöffneten Stellung
kein zusätzliches Hindernis in dem Füllkanal besteht. Weiterhin sind auch keine Toträume
vorhanden, was strömungstechnisch günstig ist. Zusätzliche Verwirbelungen treten nicht
auf.
[0026] Es ist bevorzugt, dass der Füllkanal im Bereich des Verschlussorgans wenigstens eine
Vertiefung aufweist, in welche die Verschlusswandung wenigstens teilweise eintaucht,
wenn sich die Verschlusswandung in der geschlossenen Stellung befindet. Insbesondere
taucht wenigstens eine Kante der Verschlusswandung in der geschlossenen Stellung in
die Vertiefung ein, während die Kante an dem anderen Ende der Verschlusswandung sich
noch in der Aussparung befindet, sodass der Füllkanal insgesamt zuverlässig verschlossen
ist.
[0027] In bevorzugten Ausgestaltungen ist es möglich, dass die Schwenkachse außermittig
zu dem Füllkanal angeordnet ist. Der wenigstens eine rund ausgebildete Abschnitt weist
dann vorzugsweise einen größeren Durchmesser als wenigstens eine Querabmessung des
Füllkanals auf.
[0028] In allen Ausgestaltungen ist es bevorzugt, dass die Fülleinrichtung einen Fülltopf
zur Aufnahme des Zwischenvorrats eines abzufüllenden Schüttguts umfasst. Vorzugsweise
ist wenigstens ein Förderorgan vorgesehen, welches insbesondere als Förderturbine
ausgeführt ist. Dabei ist es möglich und besonders bevorzugt, dass das Förderorgan
im Inneren des Fülltopfes angeordnet ist. Vorzugsweise ist der Bereich des Innenraums
des Fülltopfes abgerundet gestaltet, von dem sich der Füllkanal aus nach außen hin
erstreckt. Vorzugsweise ist an dem abgerundeten Bereich die Förderturbine in dem Fülltopf
aufgenommen. Der Füllkanal erstreckt sich bei vertikal drehenden Förderturbinen vorzugsweise
von einem unteren Bereich und insbesondere in dem untersten Bereich des Fülltopfes
aus tangential nach außen.
[0029] Vorzugsweise befindet sich das Verschlussorgan im montierten Zustand wenigstens teilweise
innerhalb einer Rechteckfläche, die den Außenumfang und/oder die Querschnittsfläche
des Fülltopfes engstmöglich umgibt. Bei Förderturbinen, die sich um eine horizontale
Drehachse drehen, befindet sich das Verschlussorgan vorzugsweise wenigstens teilweise
unterhalb des Innenraums des Fülltopfes. Bei Förderturbinen, die sich um eine vertikale
Drehachse drehen, befindet sich das Verschlussorgan vorzugsweise wenigstens teilweise
seitlich von dem Innenraum des Fülltopfes.
[0030] Dadurch wird ein besonders kompakter Aufbau erreicht, da die Schaufeln der Förderturbine
sich wenigstens teilweise bis oberhalb bzw. seitlich des Verschlussorgans erstrecken.
Dadurch entsteht ein dichter räumlicher Aufbau, der in radialer Richtung bei einer
rotierenden Packmaschine nur wenig Volumen erfordert. Eine solche Ausgestaltung benötigt
nicht mehr Bauraum als die bekannte Variante mit einem Schieberventil. Dadurch ergibt
sich kein größerer Außendurchmesser, der eine größere Umfangsgeschwindigkeit der Packmaschine
verursachen würde.
[0031] Vorteilhaft ist, dass ein geringer Durchmesser der Packmaschine die Aufsteckquote
automatisch arbeitender Aufstecker erhöht und so die Gesamtverfügbarkeit verbessert.
Auch das Abwurfverhalten wird verbessert, da die geringe Umfangsgeschwindigkeit der
Packmaschine einen genaueren Abwurf und eine geringere Belastung des Sackes ermöglicht,
da die Tangentialgeschwindigkeit beim Abwurf geringer ist als bei Packmaschinen mit
größerem Durchmesser. Der erfindungsgemäße Kanalverschluss ermöglicht bei geringem
Gesamtdurchmesser eine zuverlässige Funktion.
[0032] Insbesondere wird durch eine solche Ausgestaltung auch der Austausch anders gestalteter
Fülleinrichtungen durch eine erfindungsgemäße Fülleinrichtung ermöglicht, sodass nicht
nur neue Packmaschinen mit erfindungsgemäßen Fülleinrichtungen ausgestattet werden
können, sondern auch Altmaschinen, bei denen im Zuge einer Wartung eine neue erfindungsgemäße
Fülleinrichtung eingebaut werden kann.
[0033] Die Fülleinrichtung kann einen Füllstutzen umfassen, der mit dem Füllkanal verbunden
ist. Vorzugsweise ist der Füllstutzen mit dem Füllkanal über einen elastischen Schlauch
verbunden. Ein zweiter elastischer Schlauch für ein Scherenventil ist nicht erforderlich,
um den elastischen Schlauch dort abzuquetschen. Es wird nur ein - relativ kurzer -
elastischer Schlauch zu einer gewichtsmäßigen Entkoppelung des Füllstutzens von dem
restlichen Füllkanal benötigt. Dadurch ist es z. B. möglich, eine Bruttoverwiegung
durchzuführen, bei der der Füllstutzen mit dem daran hängenden Ventilsack während
des Füllvorgangs gewogen wird, um die abzufüllende Menge genau anzupassen.
[0034] Die erfindungsgemäße Packmaschine weist wenigstens eine Fülleinrichtung auf, wie
sie zuvor beschrieben wurde. Dabei kann die Packmaschine als Einstutzen-Packmaschine
ausgeführt sein, die über einen einzigen Füllstutzen verfügt. Möglich ist es auch,
dass eine Packmaschine mehrere nebeneinander angeordnete Füllstutzen aufweist und
als sogenannter Reihenpacker ausgeführt ist. Besonders bevorzugt wird eine solche
Packmaschine rotierbar ausgeführt und weist über den Umfang verteilt mehrere Fülleinrichtungen
auf, die während der Rotation der Packmaschine Ventilsäcke mit abzufüllendem Schüttgut
füllen.
[0035] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel,
welches im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert wird.
[0036] In den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine stark schematische Draufsicht auf eine rotierende Packmaschine;
- Fig. 2
- eine Fülleinrichtung für eine Packmaschine nach Fig. 1;
- Fig. 3
- den Kanalverschluss der Fülleinrichtung nach Fig. 2;
- Fig. 4
- die Fülleinrichtung nach Fig. 2 in einem schematischen Schnitt mit einem schematisch
daran angezeichneten Ventilsack;
- Fig. 5
- die Fülleinrichtung nach Fig. 4 mit teilweise geschlossenem Kanalverschluss; und
- Fig. 6
- die Fülleinrichtung nach Fig. 4 mit vollständig geschlossenem Füllkanal.
[0037] In Fig. 1 ist in einer stark schematischen Darstellung eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Packmaschine 50 dargestellt, die zum Abfüllen von Schüttgütern in Ventilsäcke dient.
Beispielsweise werden mit der Packmaschine 50 Ventilsäcke 4 mit Zement gefüllt.
[0038] Die Packmaschine 50 rotiert in Richtung des Pfeils 54 im Uhrzeigersinn. In einer
geeigneten Winkelstellung ist ein automatischer Aufstecker 51 vorgesehen, der Ventilsäcke
4 einem Sackvorrat 53 entnimmt und automatisch auf die vorbei rotierenden Füllstutzen
30 jeweils einen Ventilsack 4 aufschießt.
[0039] Bei der weiteren Rotation werden die Ventilsäcke 4 mit dem abzufüllenden Schüttgut
gefüllt. Dabei erfolgt zunächst eine Füllung im Grobstrom, bis eine vorbestimmte Gewichtsschwelle
erreicht wird. Danach erfolgt die Füllung im Feinstrom, bis das endgültige Gewicht
erreicht wird. Es kann eine Beruhigungsphase folgen, bis die Winkelstelle erreicht
wird, in der das Austrageband vorgesehen ist, auf welches die gefüllten Ventilsäcke
abgeworfen werden. Auf dem Austrageband 52 kann nochmals das Gewicht der Ventilsäcke
4 überprüft werden. Die gefüllten Ventilsäcke 4 werden abtransportiert.
[0040] Fig. 2 zeigt eine Fülleinrichtung 1 für beispielsweise eine Packmaschine 50 nach
Fig. 1. Die Fülleinrichtung 1 umfasst hier einen Fülltopf 25, in dem eine hier um
eine horizontale Achse drehende Förderturbine 27 als Förderorgan 24 vorgesehen ist.
Um einen Einblick in das Innere des Fülltopfes 25 zu ermöglichen, wurde in der Darstellung
gem. Fig. 2 die den Fülltopf zur Seite hin verschließende Deckplatte entfernt. Dadurch
kann der Innenraum 29 des Fülltopfes mit der Förderturbine 27 eingesehen werden.
[0041] Über den Produkteinlauf 26 wird dem Fülltopf 25 das abzufüllende Schüttgut zugeführt.
Durch die hier sich in Uhrzeigerrichtung drehende Förderturbine 27 wird das abzufüllende
Schüttgut in Richtung des Füllkanals 2 gedrückt, der sich in einem unteren Bereich
28 und hier im untersten Bereich des Fülltopfes 25 aus etwa horizontal nach außen
hin erstreckt.
[0042] Es schließt sich ein Kanalverschluss 3 an, der in dem Füllkanal 2 vorgesehen ist.
Der Kanalverschluss 3 umfasst ein Verschlussorgan 6, welches hier in einer etwa zylindrischen
Aufnahme 32 aufgenommen ist. Das Verschlussorgan 6 ist schwenkbar in der Aufnahme
32 vorgesehen und kann durch den Hebel 9 und den Antrieb 10 verschwenkt werden. Als
Antrieb 10 dient hier ein Zylinderantrieb 14, der die Überführung des Verschlussorgans
6 von einer geschlossenen Stellung in eine teilweise geöffnete Stellung und anschließend
in eine vollständig geöffnete Stellung 13 ermöglicht, wie sie in Fig. 2 dargestellt
ist.
[0043] An den Wandungen 15 und 16 des Füllkanals 2 weist das Verschlussorgan rund ausgebildete
Abschnitte 8 auf, an denen das Verschlussorgan 6 die Wandungen 15 und 16 durchtritt.
Dadurch wird die Abdichtung des Füllkanals 2 nach außen hin erleichtert, da nur eine
rotierende Fläche abgedichtet werden muss, die nicht durch das Schüttgut hindurch
bewegt werden muss. Deshalb ist der Verschleiß viel geringer als bei anderen Verschlussorganen.
[0044] Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des Kanalverschlusses 3, wobei das Verschlussorgan
6 um die Schwenkachse 7 herum verschwenkbar aufgenommen ist. Die Schwenkachse 7 verläuft
zentrisch durch die runden Abschnitte 8 des Verschlussorgans 6.
[0045] Nochmals dargestellt ist der Hebel 9, der in Verbindung mit dem Antrieb 10 zu einer
Verschwenkung des Verschlussorgans 6 führt. Durch eine Verschwenkung des Verschlussorgans
6 wird die Verschlusswandung 18 um die Schwenkachse 7 herum verschwenkt. Dadurch kann
der Füllkanal 2 teilweise oder ganz freigegeben bzw. verschlossen werden. Dabei verläuft
die Schwenkachse 7 quer zur Längserstreckung des Füllkanals 2 und hier sogar senkrecht
zu der Längsachse des Füllkanals 2.
[0046] Mit Bezug auf die Figuren 4 bis 6 wird im Folgenden die Funktion der Fülleinrichtung
1 und des Kanalverschlusses 3 erläutert.
[0047] In der in Fig. 4 dargestellten Stellung ist der Kanalverschluss 3 vollständig geöffnet,
da sich die Verschlusswandung 18 des Verschlussorgans 6 in der oberen Stellung befindet.
Hier wird der zentrale Bereich 34 vollständig frei gegeben.
[0048] In dieser Ausgestaltung wird in der vollständig geöffneten Stellung 13 sogar der
gesamte Querschnitt des Füllkanals 2 frei gegeben und weist keine nennenswerte Störkontur
auf. Das durch die Förderturbine 27 geförderte Schüttgut 5 wird durch den Füllkanal
2, den elastischen Schlauch 31 und den Füllstutzen 30 in den Ventilsack 4 eingefüllt.
Dabei hängt der Ventilsack 4 mit seinem Ventil an dem Füllstutzen 30. Der Füllstutzen
mit dem daran anhängenden Ventilsack 4 ist gewichtstechnisch entkoppelt von der Fülleinrichtung
1 aufgenommen. Die Verschlusswandung ist nach oben aus dem Füllkanal heraus geschwenkt.
[0049] Fig. 5 zeigt die teilweise geöffnete Stellung 12, in der das Verschlussorgan 6 einen
anderen Schwenkwinkel 20 einnimmt und in der der Anteil 19 der von dem Füllkanal 2
frei durchströmbar ist, deutlich reduziert wurde. Die Verschlusswandung 18 hat hier
mehr als die Hälfte des Füllkanals 2 verschlossen und ist aus der oberen Aussparung
22 in den Füllkanal 2 hinein in die Schwenkposition 20a geschwenkt worden. Im Unterschied
dazu befindet sich die Verschlusswandung 18 in der in Fig. 4 dargestellten Schwenkposition
20 noch vollständig innerhalb der Aussparung 22.
[0050] In Fig. 5 ist klar zu erkennen, dass sich bei vertikaler Anordnung das Verschlussorgan
6 und der Kanalverschluss 3 wenigstens teilweise unterhalb des Fülltopfes 25 und des
Innenraums 29 des Fülltopfes und auch unterhalb der Förderturbine 27 befinden. Dadurch
wird in Längsrichtung der Fülleinrichtung nur sehr wenig Platz benötigt.
[0051] Fig. 6 zeigt die geschlossene Stellung 11 des Kanalverschlusses 3, in der die Verschlusswandung
18 den Füllkanal 2 vollständig verschließt. In dieser Schwenkposition 20b ragt eine
Kante der Verschlusswandung 18 in die Vertiefung 23 am unteren Boden des Füllkanals
2 hinein, sodass ein dichter labyrinthartiger Verschluss 33 des Füllkanals 2 erzielt
wird. In dieser Stellung ist das Verschlussorgan 6 gegenüber der Stellung von Fig.
5 noch weiter verschwenkt. Ein anschließendes Öffnen des Füllkanals 2 kann durch ein
Zurückschwenken des Verschlussorgans 6 in die in Fig. 5 oder die in Fig. 4 dargestellte
Stellung erfolgen.
[0052] In bevorzugten Ausgestaltungen ist in dem Kanalverschluss eine zylindrische Aufnahme
für das Verschlussorgan 6 vorgesehen, auch um die Fertigung zu erleichtern. Der untere
Teil der zylindrischen Aufnahme kann mit einem entsprechend geformten Einsatz 56 versehen
werden, sodass die entsprechende Wandung des Füllkanals nahezu keine Störstellen aufweist,
an denen sich Wirbel in dem fließenden Schüttgut bilden. Die Vertiefung 23 ist vorzugsweise
so geformt und weist so geringe Abmessungen auf, dass keine erhebliche Störung des
Produktflusses entsteht.
[0053] In Fig. 6 ist zusätzlich gestrichelt die Rechteckfläche 58 des Außenumfangs des hier
sichtbaren Teils des Fülltopfes 25 abgebildet. Deutlich erkennbar ist, dass ein Teil
des Kanalverschlusses 3 innerhalb dieser Begrenzungslinie angeordnet ist. Insbesondere
ist der Teil des Verschlussorgans 6 und hier sogar der gesamte im Bereich des Füllkanals
liegende Teil des Verschlussorgans 6 innerhalb des Außenumfangs 58 dargestellt.
[0054] Weiterhin ist in Fig. 6 strichpunktiert die Rechteckfläche 57 eingezeichnet, welche
den Innenraum des Fülltopfes 25 engstmöglich umgibt. Das Verschlussorgan 6 ist teilweise
innerhalb der strichpunktierten Rechteckfläche 57 angeordnet.
[0055] Insgesamt stellt die Erfindung eine sehr vorteilhafte Fülleinrichtung zur Verfügung,
die verschleißarm arbeitet, den Füllkanal sicher nach außen abdichtet und nur sehr
wenig Platz benötigt. Dadurch kann ein Austausch bekannter Fülleinrichtungen erfolgen,
sodass eine höhere Lebensdauer bei zuverlässiger Funktion erzielbar ist. Weiterhin
können die Anschlussmaße bekannter Fülleinrichtungen eingehalten werden, sodass ein
problemloser Austausch erfolgen kann.
[0056] Solche Anordnungen ermöglichen einen sehr kompakten Aufbau und einen geringen Raumbedarf.
Bezugszeichenliste:
| 1 |
Fülleinrichtung |
21 |
Querschnitt |
| 2 |
Füllkanal |
22 |
Aussparung |
| 3 |
Kanalverschluss |
23 |
Vertiefung |
| 4 |
Ventilsack |
24 |
Förderorgan |
| 5 |
Schüttgut |
25 |
Fülltopf |
| 6 |
Verschlussorgan |
26 |
Einlauf |
| 7 |
Schwenkachse |
27 |
Förderturbine |
| 8 |
runder Abschnitt |
28 |
unterer Bereich |
| 9 |
Hebel |
29 |
Innenraum des Fülltopfes |
| 10 |
Antrieb |
30 |
Füllstutzen |
| 11 |
geschlossene Stellung |
31 |
elastischer Schlauch |
| 12 |
teilweise geöffnete Stellung |
32 |
Aufnahme |
| 33 |
labyrinthartiger Verschluss |
| 13 |
geöffnete Stellung |
34 |
zentraler Bereich |
| 14 |
Zylinderantrieb |
50 |
Packmaschine |
| 15 |
Wandung |
51 |
Aufstecker |
| 16 |
Wandung |
52 |
Austrageband |
| 17 |
Inneres des Füllkanals |
53 |
Sackvorrat |
| 18 |
Verschlusswandung |
54 |
Drehrichtung |
| 19 |
Anteil |
55 |
Deckel |
| 20 |
Schwenkposition |
56 |
Einsatz |
| 20a |
Schwenkposition |
57 |
Rechteckfläche |
| 20b |
Schwenkposition |
58 |
Rechteckfläche |
1. Fülleinrichtung (1) für eine Packmaschine mit einem Füllkanal (2) und mit wenigstens
einem steuerbaren Kanalverschluss (3), um den Durchfluss eines in einen Ventilsack
(4) abzufüllenden Schüttguts (5) durch den Füllkanal (2) zu steuern,
wobei der Kanalverschluss (3) ein wenigstens teilweise innerhalb des Füllkanals (2)
angeordnetes verschwenkbares Verschlussorgan (6) umfasst, dessen Schwenkachse (7)
quer zu dem Füllkanal (2) ausgerichtet ist, derart dass der Kanalverschluss (3) im
geschlossenen Zustand den Füllkanal im Wesentlichen vollständig verschließt und im
vollständig geöffneten Zustand den Füllquerschnitt in wenigstens einem zentralen Bereich
(34) vollständig freigibt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verschlussorgan (6) wenigstens eine Wandung (15) des Füllkanals (2) durchtritt
und in der gegenüberliegenden Wandung (16) des Füllkanals (2) geführt ist und/oder
diese durchtritt.
2. Fülleinrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei der Kanalverschluss (3) wenigstens einen
rund ausgebildeten Abschnitt (8) umfasst und mit dem rund ausgebildeten Abschnitt
(8) den Füllkanal (2) durchtritt.
3. Fülleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Kanalverschluss
(3) über einen Hebel (9) und einen Antrieb (10) zwischen einer geschlossenen (11)
und wenigstens einer geöffneten Stellung (12, 13) verstellbar ist, wobei der Antrieb
(10) vorzugsweise einen Zylinderantrieb (14) umfasst.
4. Fülleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verschlussorgan
(6) im Bereich des Inneren (17) des Füllkanals (2) wenigstens eine exzentrisch zur
Schwenkachse (7) angeordnete Verschlusswandung (18) aufweist.
5. Fülleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein von der Verschlusswandung
(18) freigegebener Anteil (19) des Füllkanals (2) von dem Schwenkwinkel (20) des Verschlussorgans
(6) abhängt.
6. Fülleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Füllkanal (2)
wenigstens benachbart zu dem Verschlussorgan (6) einen im Wesentlichen rechteckigen
Querschnitt (21) aufweist.
7. Fülleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Füllkanal (2)
im Bereich des Verschlussorgans (6) wenigstens eine Aussparung (22) aufweist, in welcher
die Verschlusswandung (18) wenigstens teilweise angeordnet ist, wenn sich die Verschlusswandung
(18) in einer vollständig geöffneten Stellung (13) befindet.
8. Fülleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Füllkanal (2)
im Bereich des Verschlussorgans (6) wenigstens eine Vertiefung (23) aufweist, in welche
die Verschlusswandung (18) wenigstens teilweise eintaucht, wenn sich die Verschlusswandung
(18) in der geschlossenen Stellung (11) befindet.
9. Fülleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schwenkachse
(7) außermittig zum Füllkanal angeordnet ist und/oder wobei wenigstens ein rund ausgebildeter
Abschnitt (8) einen größeren Durchmesser als eine Querabmessung des Füllkanals aufweist.
10. Fülleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Fülltopf (25)
zur Aufnahme eines Zwischenvorrats abzufüllenden Schüttguts (5) vorgesehen ist und/oder
wobei wenigstens ein Förderorgan (24) vorgesehen ist, welches insbesondere als Förderturbine
(27) ausgeführt ist.
11. Fülleinrichtung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei wenigstens der Bereich
(28) des Innenraums (29) des Fülltopfes (25) abgerundet gestaltet ist, an dem der
Füllkanal austritt, wobei vorzugsweise die Förderturbine (27) darin aufgenommen ist.
12. Fülleinrichtung (1) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei sich das
Verschlussorgan (6) im montierten Zustand wenigstens teilweise innerhalb einer Rechteckfläche
befindet, die den Außenumfang und/oder die Querschnittsfläche des Fülltopfes engstmöglich
umgibt.
13. Fülleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Füllstutzen
(30) mit dem Füllkanal (2) verbunden ist.
14. Fülleinrichtung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei zwischen dem Füllstutzen
(30) und dem Füllkanal (2) ein elastischer Schlauch (31) vorgesehen ist.
15. Packmaschine (50) mit wenigstens einer Fülleinrichtung (1) nach wenigstens einem der
vorhergehenden Ansprüche.