Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine variable Sichtschutzanordnung.
Stand der Technik
[0002] Sichtschutzanordnungen werden beispielsweise verwendet, um Terrassen- oder Balkonbereiche
möglichst blickdicht für die Einsichtnahme durch Dritte optisch abzuschirmen. Sichtschutzanordnungen
sind dabei der einschlägigen Fachwelt seit Jahrzehnten in den verschiedensten technischen
Ausgestaltungen bekannt. Bekannt sind dabei insbesondere fest installierte, aber auch
mobil, d.h. mitnehmbar, ausgebildete Sichtschutzanordnungen.
[0003] Die Mehrzahl der bekannten Sichtschutzanordnungen sind dabei mit ihren Sichtschutzelementen
nur in einer im Wesentlichen gerade verlaufenden Linie zueinander aufstellbar. Wird
beispielsweise eine 90° - Anordnung der einzelnen, insbesondere zueinander benachbart
vorgesehenen Sichtschutzelemente relativ zu deren jeweiligen Längserstreckung gewünscht,
so sind hierfür oftmals zusätzliche und/oder speziell ausgebildete weitere Befestigungselemente
für die einzelnen Sichtschutzelemente erforderlich.
[0004] Insbesondere sind aus dem Stand der Technik Sichtschutzanordnungen bekannt, die zwei
vertikal verlaufende Befestigungselemente aufweisen, die vorzugsweise als Stangen
ausgebildet sein können, wobei sich an bzw. zwischen den beiden Befestigungselementen
wenigstens ein Sichtschutzelement angeordnet befindet.
[0005] Eine solcherart ausgebildete Sichtschutzanordnung wird beispielsweise in der
DE 20 2015 102 608 U1 vorgeschlagen. Die dort als Stangen verwendeten Befestigungselemente sind an jeweils
einer der beiden freien Stirnseiten zugespitzt ausgebildet, damit diese mit einem
Hammer zur Befestigung im Erdreich einfacher eingeschlagen, d. h. verankert, werden
können. Zwischen den beiden derart im Erdreich verankerten Stangen kann anschließend
als Wind- und/oder Sichtschutz eine Textilbahn als Sichtschutzelement gespannt werden.
[0006] Für eine Veränderung der Positionierung einer solchen Sichtschutzanordnung muss dann
zumindest eine der Stangen aus dem Erdreich bzw. Untergrund gezogen und mittels eines
Hammers in der gewünschten neuen Position erneut eingeschlagen werden. Problematisch
wird dies insbesondere dann, wenn der Untergrund entweder eine unzureichend schwache
oder aber derart große Festigkeit aufweist, dass eine standfeste Verankerung der Stangen
im Untergrund in der neuen Position nicht mehr möglich ist, da der Untergrund entweder
zu weich oder aber zu hart ausgebildet ist. Insbesondere ist dabei an Balkon- oder
Terrassenflächen mit einem gefliesten Untergrund zu denken, auf dem eine solcherart
aufgebaute Sichtschutzanordnung erst gar nicht positioniert bzw. installiert werden
kann.
Darstellung der Erfindung
[0007] Hier setzt die Erfindung an. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sichtschutzanordnung
bereitzustellen, die möglichst variabel und flexibel aufgebaut, d. h. installiert,
werden kann, ohne dabei auf die Verwendung von Werkzeugen als Hilfsmittel zurückgreifen
zu müssen und insbesondere bei der Auswahl der Positionierung nicht auf bestimmte
Untergrundverhältnisse beschränkt ist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine variable Sichtschutzanordnung gemäß
Patentanspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Details, Aspekte und Ausgestaltungen
der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung
und den Zeichnungen.
[0009] Der wesentliche Aspekt der Erfindung ist darin zu sehen, eine variable Sichtschutzanordnung
vorzuschlagen, umfassend zumindest einen ersten und zumindest einen zweiten Bodensockel,
zumindest ein erstes, vertikal verlaufendes Befestigungselement und zumindest ein
zweites, vertikal verlaufendes Befestigungselement, wobei das erste, vertikal verlaufende
Befestigungselement an dem ersten Bodensockel angeordnet ist und das zweite, vertikal
verlaufende Befestigungselement an dem zweiten Bodensockel angeordnet ist. Ferner
umfasst die Sichtschutzanordnung zumindest ein Sichtschutzelement, wobei das zumindest
eine Sichtschutzelement sich zumindest zwischen dem ersten Befestigungselement und
dem zweiten Befestigungselement erstreckt, wobei das zumindest eine Sichtschutzelement
ein erstes, sich im Wesentlichen vertikal erstreckendes Eingriffselement und ein zweites,
sich im Wesentlichen vertikal erstreckendes Eingriffselement aufweist, wobei das erste
und der zweite Eingriffselement im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Die
Sichtschutzanordnung umfasst überdies zumindest ein erstes, einen Eingriffsabschnitt
aufweisendes Halteelement und zumindest ein zweites, einen Eingriffsabschnitt aufweisendes
Halteelement, wobei das erste Halteelement an dem ersten Befestigungselement fest,
aber verschiebbar befestigt ist und das zweite Halteelement an dem zweiten Befestigungselement
fest, aber verschiebbar befestigt sind. Schließlich umfasst die erfindungsgemäße Sichtschutzanordnung
auch zumindest ein erstes und zumindest ein zweites Profilelement, wobei das erste
Profilelement zumindest eine erste und zumindest eine zweite Ausnehmung und das zweite
Profilelement zumindest eine erste und zumindest eine zweite Ausnehmung aufweisen,
wobei der Eingriffsabschnitt des ersten Halteelements in die erste Ausnehmung des
ersten Profilelements eingreift, der Eingriffsabschnitt des zweiten Halteelements
in die erste Ausnehmung des zweiten Profilelements eingreift, das erste Eingriffselement
des Sichtschutzelements in die zweite Ausnehmung des ersten Profilelements eingreift
und das zweite Eingriffselement des Sichtschutzelements in die zweite Ausnehmung des
zweiten Profilelements eingreift.
[0010] Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Sichtschutzanordnung durch das Vorsehen
von zumindest zwei Bodensockeln, an denen jeweils ein Befestigungselement angeordnet
ist, nicht mehr, wie im Stand der Technik, bei der Installation der Sichtschutzanordnung
auf bestimmte Untergrundverhältnisse beschränkt. Vielmehr ist dadurch eine einfache
und variable Aufstellung bzw. Installation der erfindungsgemäßen Sichtschutzanordnung
bei verschiedensten Untergrundverhältnissen, insbesondere auch im Balkon- oder Terrassenbereich,
möglich. Indem die Halteelemente an dem jeweiligen Befestigungselement fest, aber
verschiebbar befestigt sind, wird eine möglichst variable Einstellmöglichkeit des
wenigstens einen Sichtschutzelementes sichergestellt. Dabei können die Halteelemente
beispielsweise über ein einfaches Feststellmittel, beispielsweise eine Klemmschraube,
an dem jeweiligen Befestigungselement lösbar befestigt sein, so dass insbesondere
für die variable bzw. flexible Verstellung des wenigstens einen Sichtschutzelementes
kein Werkzeug als Hilfsmittel herangezogen werden muss.
[0011] Vorteilhaft kann der erste Bodensockel eine rohrförmige Aufnahmehülse aufweisen,
in die das erste Befestigungselement einschiebbar und mittels eines ersten Feststellmittels
lösbar fixierbar ist und/oder der zweite Bodensockel eine rohrförmige Aufnahmehülse
aufweisen, in die das zweite Befestigungselement eingeschoben und mittels eines zweiten
Feststellmittels lösbar fixierbar ist. Über die Aufnahmehülse wird eine besonders
stabile Anordnung der Befestigungselemente an dem Bodensockel bereitgestellt. Das
Feststellmittel kann beispielsweise eine Klemmschraube sein, so dass das Befestigungselement
ohne weitere Werkzeuge in der Aufnahmehülse klemmend aufnehmbar ist.
[0012] Bevorzugt kann die jeweilige Aufnahmehülse hierfür an einem, dem entsprechenden ersten
bzw. zweiten Bodensockel zugewandten freien Ende, jeweils ein Außengewinde aufweisen,
das in ein in der jeweiligen Öffnung eines entsprechenden ersten bzw. zweiten Bodensockels
vorgesehenes Innengewinde einschraubbar ist. Insbesondere kann das Innengewinde unmittelbar
dem jeweiligen ersten bzw. zweiten Bodensockels zugeordnet sein, beispielsweise in
die mittels der Öffnung ausgebildeten Innenwandung des entsprechenden Bodensockels
eingeschnitten oder eingefräst werden.
[0013] Weiterhin vorteilhaft kann in der entsprechenden Öffnung des ersten bzw. zweiten
Bodensockels auch jeweils ein Gewindeeinsatz vorgesehen, beispielsweise eingepresst,
sein. Insbesondere ist der jeweilige Gewindeeinsatz verdrehsicher in der entsprechenden
Öffnung aufgenommen. Dabei kann die Öffnung sich entlang ihrer jeweiligen Längserstreckung
in die der Bodenebene entgegengesetzte Richtung konisch verjüngen. Dabei weist der
Gewindeeinsatz maximal die Länge der Tiefe der Öffnung auf, so dass der Gewindeeinsatz
in seiner Längserstreckung nicht die Öffnung überragt, also eine plane Bodenebene
ausgebildet ist. Der Gewindeeinsatz kann beispielweise aus einem Kunststoff oder einem
metallischen Werkstoff hergestellt sein. Überdies kann dem Gewindeeinsatz dann das
Innengewinde zugeordnet sein, der Gewindeeinsatz also das Innengewinde aufweisen,
in das das Außengewinde der Aufnahmehülse einschraubbar ist. Beispielsweise kann es
sich bei dem Gewindeeinsatz um den Gewindeeinsatz eines handelsüblichen Sonnenschirmständers
handeln.
[0014] Auf den Gewindeeinsatz kann beispielsweise ein Verschlusselement, insbesondere ein
Deckel, aufgesetzt werden, um den Gewindeeinsatz im ungenutzten Zustand vor Verschmutzung
zu schützen.
[0015] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das Außengewinde auch dem entsprechenden Befestigungselement
zugeordnet sein. Insbesondere kann das entsprechende Befestigungselement in seinem
in dem korrespondierenden Bodensockel aufgenommenen freien Endabschnitt das Außengewinde
aufweisen, mittels dem das jeweilige Befestigungselement in das in dem entsprechenden
Bodensockel vorgesehene Innengewinde einschraubbar ist. Bei dieser Ausführungsvariante
kann somit auf die jeweilige Aufnahmehülse verzichtet werden.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann der erste und/oder zweite Bodensockel
als Bodenflächenelement, insbesondere Terrassenplatte oder Pflasterstein, eines Bodenflächenbelags
ausgebildet sein, wobei der Bodenflächenbelag vorzugsweise zumindest zwei, besonders
vorteilhaft mehrere einzelne Bodenflächenelemente umfasst. Der erste bzw. zweite Bodensockel
kann also entweder als Bodenflächenelement ausgebildet sein, oder alternativ kann
ein Bodenelement des Bodenflächenbelags ausgespart sein und stattdessen der erste
bzw. zweite Bodensockel eingesetzt werden. Vorzugsweise ist der erste bzw. zweite
Bodensockel derart in den Bodenflächenbelag eingesetzt, dass sich eine plane Bodenebene
ergibt, insbesondere die Bodenebene eine ebene Bodenbelagfläche ausbildet.
[0017] Besonders zweckmäßig kann es sich bei den Bodenflächenelementen um Bodenplatten,
insbesondere Terrassenplatten, oder um Pflastersteine handeln. Die Bodenflächenelemente
können dabei unterschiedlichste Außengeometrien aufweisen und in den verschiedensten
Verlegeformen den Bodenflächenbelag ausbilden. Ist der erste bzw. zweite Bodensockel
als ein Bodenflächenelement des Bodenflächenbelags ausgebildet, so weist das Bodenflächenelement
vorzugsweise eine den Schwerpunkt lotrecht durchdringende Öffnung auf. Dieser Öffnung
des als Bodenflächenelement ausgebildeten ersten bzw. zweiten Bodensockels kann unmittelbar
das Innengewinde zugeordnet sein, beispielsweise in die mittels der Öffnung ausgebildete
Innenwandung des entsprechenden Bodenflächenelements eingeschnitten oder eingefräst
sein. Die Öffnung ist dabei vorzugsweise als Sackloch ausgebildet, also als eine Öffnung
die das Bodenflächenelement nicht vollständig durchdringt.
[0018] Besonders vorteilhaft eignen sich dabei Bodenflächenelemente als Bodensockel, die
eine ausreichend große Masse von vorzugsweise 5kg bis 50kg, besonders bevorzugt zwischen
10kg und 25kg, aufweisen. Es kann dabei ebenfalls vorgesehen sein, dass mehrere Bodenflächenelemente
mittels einer Rahmenstruktur zusammengefasst werden, indem die einzelnen Bodenflächenelemente
beispielsweise in durch die Rahmenstruktur vorgegebene Ausnehmungen für die einzelnen
Bodenflächenelemente eingesetzt werden. Vorteilhaft ist dann das näherungsweise mittige
Bodenflächenelement als erster bzw. zweiter Bodensockel in der vorstehend nähergehend
beschriebenen Art ausgebildet. Insbesondere kann es sich bei der Rahmenstruktur um
einen Metallrahmen handeln, der an die geometrische Ausgestaltung der Bodenflächenelemente
angepasste Ausnehmungen aufweist.
[0019] Bevorzugt kann es sich bei den Bodenflächenelementen um Bodenplatten, insbesondere
Terrassenplatten, oder um Pflastersteine handeln. Die Bodenflächenelemente können
dabei unterschiedlichste Außengeometrien aufweisen und in den verschiedensten Verlegeformen
den Bodenflächenbelag ausbilden.
[0020] Weiterhin vorteilhaft kann der erste Bodensockel mit seiner Aufnahmehülse als handelsüblicher
Sonnenschirmständer und /oder der zweite Bodensockel mit seiner Aufnahmehülse als
handelsüblicher Sonnenschirmständer ausgebildet sein. Die Verwendung von am Markt
erhältlichen Sonnenschirmständern gewährleistet eine einfache Kompatibilität der Sichtschutzanordnung
sowie eine variable Installationsmöglichkeit der Sichtschutzanordnung auf den verschiedensten
Untergründen.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsvariante kann auch vorgesehen sein, dass das erste
und/oder zweite Befestigungselement wenigstens zweiteilig ausgebildet ist und jeweils
einen ersten sowie einen zweiten Befestigungselementabschnitt aufweist. Auch kann
das erste und/oder das zweite vertikal verlaufende Befestigungselement als Teleskopstange
mit wenigstens zwei Befestigungselementabschnitten ausgebildet sein, wobei die wenigstens
zwei Befestigungselementabschnitte relativ ineinander verschiebbar, jedoch in einem
fixierten Zustand fest miteinander verbindbar, ausgebildet sind. Die an sich sperrigen
Befestigungselemente können damit platzsparend gelagert werden.
[0022] Weiterhin vorteilhaft kann das erste und/oder zweite Befestigungselement ein erstes
bzw. zweites Aufsatzelement aufweisen, das auf dem, dem Bodensockel entgegengesetzten
freien Ende des entsprechenden ersten bzw. zweiten Befestigungselementes angeordnet,
insbesondere lösbar, fixiert ist. Zwischen dem ersten und zweiten Aufsatzelement kann
ein vorzugsweise rohrförmiges Verbindungselement vorgesehen sein, das mit seinen jeweiligen
freien Endabschnitten in einer entsprechenden Bohrung des ersten bzw. zweiten Aufsatzelementes
aufgenommen ist. Das Verbindungselement kann in seiner Länge an das Sichtschutzelement
angepasst sein, insbesondere das Sichtschutzelement in seiner Länge beidseitig überragen.
Ferner kann das Verbindungselement als Rohr, insbesondere Kunststoff-, Metall- oder
Aluminiumrohr, ausgebildet sein. In einer vorteilhaften Ausführungsvariante kann das
Verbindungselement mehrteilig, insbesondere zweiteilig, ausgebildet sein und hierfür
insbesondere einen ersten sowie einen zweiten Verbindungselementabschnitt aufweisen.
Die wenigstens zwei Verbindungselementabschnitte können beispielsweise über eine Schraubverbindung
lösbar, jedoch im verschraubten Zustand fest miteinander verbunden sein. Auch kann
das Verbindungselement als Teleskopstange mit wenigstens zwei Verbindungselementabschnitten
ausgebildet sein, wobei die wenigstens zwei Verbindungselementabschnitte relativ ineinander
verschiebbar, jedoch in einem fixierten Zustand fest miteinander verbindbar, ausgebildet
sind. Indem sich zwischen den beiden auf den jeweiligen Befestigungselementen aufgeschobenen
Aufsatzelementen das Verbindungselement erstreckt, wird eine besonders stabile Sichtschutzanordnung
geschaffen.
[0023] In einer weiteren Ausführungsvariante kann sich das erste und/oder zweite Eingriffselement
des zumindest einen Sichtschutzelementes zumindest abschnittsweise vertikal und wulstförmig
im Bereich der jeweiligen vertikalen freien Enden des zumindest einen Sichtschutzelementes
erstrecken, so dass damit ein besonders stabiles Eingreifen der Eingriffselemente
in den Ausnehmungen der Profilelemente sichergestellt ist.
[0024] Besonders vorteilhaft kann das erste und/oder zweite Halteelement dazu ausgebildet
sein, ein erstes bzw. zweites Befestigungselement lösbar klemmend befestigen, wobei
das Befestigungselement einen Außendurchmesser von 20 mm bis 50 mm, insbesondere von
25 mm bis 40 mm, aufweist. Dies ermöglicht die Verwendung von Befestigungselementen
mit einer großen Bandbreite an unterschiedlichen Außendurchmessern, insbesondere jedoch
auch die Verwendung von Stöcken eines Sonnenschirms.
[0025] Nochmals bevorzugt kann das zumindest eine erste und/oder zumindest eine zweite Profilelement
als Strangpressteil ausgebildet sein, was eine besonders kostengünstige Herstellung
der Profilelemente ermöglicht.
[0026] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die
Ausnehmungen des ersten und/oder zweiten Profilelements identisch ausgebildet sind.
Dies ermöglicht die Verwendung einer großen Anzahl an Gleichteilen sowie einen variablen
Aufbau einzelner Sichtschutzelemente der Sichtschutzanordnung zueinander.
[0027] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein,
dass das erste Profilelement vier Ausnehmungen aufweist, die drehsymmetrisch um die
vertikale Hauptachse des ersten Profilelementes angeordnet sind. Vorteilhaft kann
auch das zweite Profilelement derart ausgebildet sein. Das Vorsehen von vier gleichen
Ausnehmung führt zu einer nochmals größeren Variabilität bzw. Flexibilität verschiedenster
Anordnungsmöglichkeiten der einzelnen Sichtschutzelemente zueinander. In jeder Ausnehmung
des Profilelements kann ein Eingriffselement des Sichtschutzelements angeordnet sein,
wodurch ein Profilelement mit beispielsweise vier Ausnehmungen als Befestigung für
drei Sichtschutzelemente dienen kann. Es können aber auch fünf, sechs, sieben, acht,
neun, zehn, elf, zwölf, 13, 14, 15 oder mehr Ausnehmungen pro Profilelement vorgesehen
sein.
[0028] Bevorzugt kann das zumindest eine Sichtschutzelement aus einem Textilgewebe, insbesondere
einem Markisen- oder Segeltuchstoff, gebildet sein, wobei das Textilgewebe flexibel
und/oder wasserdicht ausgebildet ist und wobei das Textilgewebe aus einem natürlichen
oder einem künstlichen Gewebe oder einer Mischung dieser Materialien gebildet ist.
Damit wird ein besonders wetterfestes Sichtschutzelement bereitgestellt.
[0029] Ferner vorteilhaft kann das zumindest eine Sichtschutzelement als einstückiges und
blickdichtes Flächenelement ausgebildet sein, was eine erhöhte Stabilität des Sichtschutzelementes
gewährleistet.
[0030] Vorteilhafterweise kann auch vorgesehen sein, dass das zumindest eine Sichtschutzelement
wenigstens einen Schlitz aufweist, was insbesondere in den warmen Sommermonaten für
eine angenehme Belüftung der hinter dem Sichtschutzelement sitzenden Personen sorgt.
[0031] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante kann das wenigstens eine Sichtschutzelement
aus wenigstens zwei in ihrer Längserstreckung im Wesentlichen parallel zueinander
verlaufende Sichtschutzbahnen gebildet sein, die an zumindest zwei im Wesentlichen
vertikal zu den parallel verlaufenden Sichtschutzbahnen angeordneten Distanzstreifen
vorgesehen sind, wobei zumindest eine Sichtschutzbahn an einer Vorderseite des Distanzstreifens
angeordnet ist und zumindest eine Sichtschutzbahn an einer der Vorderseite des Distanzstreifens
gegenüberliegenden Rückseite des Distanzstreifens angeordnet ist, so dass auch hier
ein Windzug durch das Sichtschutzelement möglich ist. Dabei können die wenigstens
zwei in ihrer Längserstreckung im Wesentlichen parallel verlaufenden Sichtschutzbahnen
zueinander überlappend oder beabstandet vorgesehen sein.
[0032] Schließlich kann der jeweilige Schlitz vorteilhaft über eine jeweils oberhalb des
entsprechenden Schlitzes an der dazugehörigen Sichtschutzbahn befestigte weitere Sichtschutzbahn
optisch verdeckt sein, wobei die untere freie Längsseite der jeweiligen weiteren Sichtschutzbahn
dabei eine frei bewegliche, d.h. nicht befestigte, freie Randkante ausbildet. Durch
die auf den Untergrund gerichtete freie Randkante wird diese durch die Schwerkraft
stets in ihre Ausgangposition gezogen und stellt somit die Blickdichte des Sichtschutzelementes
sicher.
[0033] Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0034] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
den Zeichnungen nähergehend erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine beispielhafte Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Sichtschutzanordnung
in schematischer Seitensicht,
- Fig. 2a
- beispielhaft einen Schnitt entlang der Ebene A' - A' im Bereich eines ersten Halteelementes
der Sichtschutzanordnung gemäß Figur 1,
- Figur 2b
- beispielhaft einen Schnitt entlang der Ebene A - A im Bereich eines zweiten Halteelementes
der Sichtschutzanordnung gemäß Figur 1,
- Fig. 3a
- eine teilweise geschnittene und schematische Seitenansicht einer Ausführungsvariante
eines Bodensockels mit Aufnahmehülse,
- Fig. 3b
- eine schematische Draufsicht auf einen Bodensockel gemäß Figur 3a,
- Fig. 3c
- eine teilweise geschnittene und schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsvariante
eines Bodensockels mit Aufnahmehülse,
- Fig. 4a
- eine teilweise geschnittene und schematische Seitenansicht einer Ausführungsvariante
eines nur abschnittsweise dargestellten Sichtschutzelementes,
- Fig. 4b
- einen Schnitt entlang der Ebene B - B des Sichtschutzelementes gemäß Figur 4a,
- Fig. 5a
- eine teilweise geschnittene und schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsvariante
eines nur abschnittsweise dargestellten Sichtschutzelementes,
- Fig. 5b
- einen Schnitt entlang der Ebene C - C des Sichtschutzelementes gemäß Figur 5a,
- Fig. 5c
- eine teilweise geschnittene und schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsvariante
eines nur abschnittsweise dargestellten Sichtschutzelementes,
- Fig. 6
- eine weitere beispielhafte Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Sichtschutzanordnung
mit Aufsatzelement in schematischer Seitenansicht,
- Fig. 7
- in vergrößerter schematischer Perspektivdarstellung ein beispielhaftes, auf ein Befestigungselement
aufgeschobenes Aufsatzelement,
- Fig. 8a
- eine teilweise geschnittene und schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsvariante
eines Bodensockels mit Gewindeeinsatz für eine Aufnahmehülse,
- Fig. 8b
- eine schematische Draufsicht eines als Bestandteil eines Flächenbelages ausgebildeten
Bodensockels.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0035] Die Figuren 1, 2a und 2b zeigen in Zusammenschau und in jeweils vereinfachten schematischen
Ansichten eine Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen variablen Sichtschutzanordnung
100. Mehr im Detail zeigt die Figur 1 den prinzipiellen Gesamtaufbau der Sichtschutzanordnung
100, wo hingegen die Figuren 2a und 2b einen jeweiligen Schnitt entlang der Ebene
A - A, bzw. A' - A' im Bereich eines ersten sowie eines zweiten Halteelementes 13,
13' der Sichtschutzanordnung 100 gemäß Figur 1 zeigen.
[0036] Die erfindungsgemäße Sichtschutzanordnung 100 umfasst zumindest einen ersten und
zumindest einen zweiten Bodensockel 15, 15' sowie zumindest ein erstes, vertikal verlaufendes
Befestigungselement 9 und zumindest ein zweites, vertikal verlaufendes Befestigungselement
9', wobei das erste, vertikal verlaufende Befestigungselement 9 an dem ersten Bodensockel
15 angeordnet ist und das zweite, vertikal verlaufende Befestigungselement 9' an dem
zweiten Bodensockel 15' angeordnet ist. Zur Anordnung des ersten bzw. zweiten Befestigungselementes
9, 9' an dem dazugehörigen ersten bzw. zweiten Bodensockel 15, 15' kann der jeweilige
Bodensockel 15, 15' jeweils eine rohr- bzw. hülsenförmige Aufnahmehülse 19, 19' aufweisen,
in die das entsprechende Befestigungselement 9, 9' einschiebbar und beispielsweise
mittels eines entsprechenden ersten bzw. zweiten Feststellmittels 25, 25', das insbesondere
als Klemmschraube ausgebildet sein kann, lösbar fixierbar ist. Wird auf die Aufnahmehülse
19, 19' verzichtet, bzw. diese weggelassen, so kann alternativ in dem ersten bzw.
zweiten Bodensockel 15, 15' zur Anordnung des entsprechenden Befestigungselements
9, 9' auch eine an das entsprechende Befestigungselement 9, 9' angepasste Öffnung
15.1, 15.1' beispielsweise in Form einer Bohrung oder eines Sacklochs vorgesehen sein,
in der das jeweilige Befestigungselement 9, 9' näherungsweise formschlüssig aufgenommen
werden kann.
[0037] In der vorliegenden Ausführungsvariante ist dem ersten Bodensockel 15 eine Aufnahmehülse
19 und dem zweiten Bodensockel 15' eine Aufnahmehülse 19' zugeordnet, und zwar derart,
dass das erste Befestigungselement 9 in der Aufnahmehülse 19 und das zweite Befestigungselement
9' in der Aufnahmehülse 19' mittels eines entsprechenden ersten bzw. zweiten Feststellmittels
25, 25' fixierbar ist. Überdies können die Aufnahmehülsen 19, 19' einen an den Außendurchmesser
des zugehörigen ersten bzw. zweiten Befestigungselementes 9, 9' im Wesentlichen angepassten
Innendurchmesser aufweisen und insbesondere dazu ausgebildet sein, das erste bzw.
zweite Befestigungselement lösbar klemmend zu befestigen, wobei das Befestigungselement
9, 9' einen Außendurchmesser von 20 mm bis 50 mm, insbesondere von 25 mm bis 40 mm,
aufweisen kann.
[0038] Die jeweilige Aufnahmehülse 19, 19' ist fest an dem entsprechenden ersten bzw. zweiten
Bodensockel 15, 15' angeordnet, ist also beispielsweise mit diesem in der jeweiligen
Öffnung 15.1, 15.1' verschraubt. Wie in Figur 3c gezeigt, kann die jeweilige Aufnahmehülse
19, 19' hierfür an einem, dem entsprechenden ersten bzw. zweiten Bodensockel 15, 15'
zugewandten freien Ende, jeweils ein Außengewinde 20a, 20a' aufweisen, das in ein
in der jeweiligen Öffnung 15.1, 15.1' eines entsprechenden ersten bzw. zweiten Bodensockel
15, 15' vorgesehenes Innengewinde 20, 20' einschraubbar ist. Insbesondere kann das
Innengewinde 20, 20' unmittelbar dem jeweiligen ersten bzw. zweiten Bodensockels 15,
15' zugeordnet sein, beispielsweise in die mittels der Öffnung 15.1, 15.1' ausgebildeten
Innenwandung des entsprechenden Bodensockels 15, 15' eingeschnitten oder eingefräst
werden.
[0039] Gemäß einer in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsvariante kann das Außengewinde
20a, 20a' auch dem entsprechenden Befestigungselement 9, 9' zugeordnet sein. Insbesondere
kann das entsprechende Befestigungselement 9, 9' in seinem in dem korrespondierenden
Bodensockel 15, 15' aufgenommenen freien Endabschnitt das Außengewinde 20a, 20a' aufweisen,
mittels dem das jeweilige Befestigungselement 9, 9' in das dem entsprechenden Bodensockel
15, 15' vorgesehene Innengewinde 20, 20' einschraubbar ist. Bei dieser Ausführungsvariante
kann somit auf die jeweilige Aufnahmehülse 19, 19' verzichtet werden.
[0040] Insbesondere kann der erste bzw. zweite Bodensockel 15, 15' aus einem massiven Werkstoff
mit hoher Werkstoffdichte, beispielsweise einem Metall oder einem natürlichen oder
künstlichen Stein oder aus Holz, hergestellt sein. Bevorzugt ist der erste bzw. zweite
Bodensockel 15, 15' mit seiner zugehörigen Aufnahmehülse 19, 19' dabei als handelsüblicher
Sonnenschirmständer ausgebildet.
[0041] Ferner kann das erste bzw. zweite vertikal verlaufende Befestigungselement 9, 9'
als Rohr, insbesondere Kunststoff-, Metall- oder Aluminiumrohr, ausgebildet sein.
In einer Ausführungsvariante kann das erste bzw. zweite Befestigungselement 9, 9'
mehrteilig, insbesondere zweiteilig, ausgebildet sein und hierfür insbesondere jeweils
einen ersten sowie einen zweiten Befestigungselementabschnitt 9.1, 9.2 bzw. 9.1',
9.2' aufweisen. Die wenigstens zwei Befestigungselementabschnitte 9.1, 9.2 bzw. 9.1',
9.2' können beispielsweise über eine jeweilige Schraubverbindung lösbar, jedoch im
verschraubten Zustand fest miteinander verbunden sein. Auch kann das erste bzw. zweite
vertikal verlaufende Befestigungselement 9, 9' als Teleskopstange mit wenigstens zwei
Befestigungselementabschnitten 9.1, 9.2 bzw. 9.1', 9.2' ausgebildet sein, wobei die
wenigstens zwei Befestigungselementabschnitte 9.1, 9.2 bzw. 9.1', 9.2' relativ ineinander
verschiebbar, jedoch in einem fixierten Zustand fest miteinander verbindbar, ausgebildet
sind.
[0042] Dabei kann das erste bzw. zweite vertikal verlaufende Befestigungselement 9, 9' auch
als Stock bzw. als Stange eines handelsüblichen Sonnenschirms ausbildet sein. Besonders
vorteilhaft kann hierbei an dem ersten bzw. zweiten Bodensockel 15, 15', bzw. an dessen
Aufnahmehülse 19, 19', ein handelsüblicher Sonnenschirm angeordnet werden, wobei der
Stock bzw. die Stange des Sonnenschirms dann gleichzeitig das erste bzw. zweite Befestigungselement
9, 9' ausbilden kann.
[0043] Mithin umfasst die Sichtschutzanordnung 100 zumindest ein Sichtschutzelement 12,
wobei das zumindest eine Sichtschutzelement 12 sich zumindest zwischen dem ersten
Befestigungselement 9 und dem zweiten Befestigungselement 9' erstreckt. Hierfür weist
das zumindest eine Sichtschutzelement 12 ein erstes, sich im Wesentlichen vertikal
erstreckendes Eingriffselement 11 und ein zweites, sich im Wesentlichen vertikal erstreckendes
Eingriffselement 11' auf, wobei das erste und das zweite Eingriffselement 11, 11'
im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
[0044] Ist das erste und/oder zweite Befestigungselement 9, 9' durch den Stock bzw. der
Stange eines bereits vorhandenen Sonnenschirms gebildet, so kann das zumindest eine
Sichtschutzelement 12 in der nachfolgend noch nähergehend erläuterten Weise zwischen
den beiden Sonnenschirmen installiert, also aufgebaut, werden.
[0045] Das erste bzw. zweite Eingriffselement 11, 11' des zumindest einen Sichtschutzelementes
12 kann sich dabei zumindest abschnittsweise vertikal und wulstförmig im Bereich der
jeweiligen vertikalen freien Enden des Sichtschutzelementes 12 erstrecken. Hierfür
können die sich in vertikaler Richtung gegenüberliegend erstreckenden freien Enden
des Sichtschutzelementes 12 vorzugsweise beidendig zumindest im Bereich des jeweiligen
Eingriffselementes 11, 11' jeweils eine Schlaufe 14, 14' ausbilden, in der jeweils
ein Stab 11.1, 11.1', beispielsweise ein Kunststoffstab, aufnehmbar ist, so dass damit
ein erstes bzw. zweites wulstförmiges Eingriffselement 11, 11' ausgebildet wird.
[0046] Besonders vorteilhaft erstreckt sich das erste bzw. zweite Eingriffselement 11, 11'
entlang der gesamten Vertikalerstreckung des Sichtschutzelementes 12 im Bereich dessen
jeweiliger vertikalen freien Enden. Insbesondere kann das Sichtschutzelement 12 als
ein einstückiges und blickdichtes Flächenelement ausgebildet sein. Bevorzugt ist das
Sichtschutzelement 12 aus einem Textilgewebe, insbesondere einem Markisen- oder Segeltuchstoff,
gebildet, wobei das Textilgewebe flexibel und/oder wasserdicht ausgebildet ist und
wobei das Textilgewebe aus einem natürlichen oder einem künstlichen Gewebe oder einer
Mischung dieser Materialien gebildet ist. Ferner kann die horizontale Länge des Sichtschutzelementes
12, also dessen Horizontalerstreckung zwischen dem ersten und zweiten Eingriffsabschnitt
11, 11' als Standardmaß oder nach kundenspezifischen Maßangaben hergestellt sein.
[0047] Die erfindungsgemäße Sichtschutzanordnung 100 umfasst überdies zumindest ein erstes,
einen Eingriffsabschnitt 6 aufweisendes Halteelement 13 und zumindest ein zweites,
einen Eingriffsabschnitt 6' aufweisendes Halteelement 13', wobei das erste Halteelement
13 an dem ersten Befestigungselement 9 fest, aber verschiebbar befestigt ist und das
zweite Halteelement 13' an dem zweiten Befestigungselement 9' fest, aber verschiebbar
befestigt ist.
[0048] Insbesondere kann das erste bzw. zweite Halteelement 13, 13' dazu ausgebildet sein,
ein entsprechendes erstes bzw. zweites Befestigungselement 9, 9' mit einem Außendurchmesser
von 20 mm bis 50 mm, besonders bevorzugt von 25 mm bis 40 mm, fest, aber verschiebbar
zu befestigen. In den Figuren 2a und 2b ist mit AD1 beispielhaft ein erstes bzw. zweites
Befestigungselement 9, 9' mit einem ersten Außendurchmesser von 25 mm und mit AD2
ein erstes bzw. zweites Befestigungselement 9, 9' mit einem zweiten Außendurchmesser
von 40 mm bezeichnet.
[0049] Der Eingriffsabschnitt 6, 6' des zugehörigen ersten bzw. zweiten Haltelementes 13,
13' kann dabei zylinderförmig und aus einem Vollmaterial, beispielsweise einem Kunststoff,
gebildet und über einen jeweiligen Verbindungssteg 6a, 6a' mit einem entsprechenden
Klemmelement 7, 7' verbunden sein. Ferner kann das entsprechende Klemmelement 7, 7'
seinerseits wiederum in einem Ringabschnitt 13.1, 13.1' des entsprechenden Halteelementes
13, 13' fest aufgenommen sein. Insbesondere können der jeweilige Eingriffsabschnitt
6, 6' sowie der dazugehörige Verbindungssteg 6a, 6a' und das entsprechende Klemmelement
7, 7' einstückig, insbesondere einteilig, ausgebildet sein. Der entsprechende Ringabschnitt
13.1, 13.1' kann in der geschnittenen Draufsicht eine von der Kreisform abweichende,
beispielsweise im Wesentlichen elliptische, Grundform aufweisen. Zudem bildet der
Ringabschnitt 13.1, 13.1' in einem im Wesentlichen dem entsprechenden Klemmelement
7, 7' gegenüberliegenden Bereich einen Aufnahmeabschnitt 13.2, 13.2' für ein entsprechendes
Feststellmittel 8, 8', beispielsweise eine Klemmschraube, aus.
[0050] Dem Aufnahmeabschnitt 13.2, 13.2' kann hierfür beispielsweise ein nicht näher dargestelltes
Gewinde zugeordnet sein, so dass das zwischen dem entsprechenden Klemmabschnitt 7,
7' und dem zugehörigen Aufnahmeabschnitt 13.2, 13.2' in dem jeweiligen Haltelement
13, 13' aufgenommene erste bzw. zweite Befestigungselement 9, 9' mittels dem in dem
Gewinde in Richtung des jeweiligen Klemmabschnittes 7, 7' eingeschraubten Feststellmittels
8, 8' klemmend fest fixierbar ist.
[0051] Vorzugsweise kann der entsprechende Klemmabschnitt 7, 7' an seiner dem Aufnahmeabschnitt
13.2, 13.2' zugewandten Flächenseite an die geometrische Formgestaltung des jeweiligen
ersten bzw. zweiten Befestigungselementes 9, 9' derart angepasst sein, dass sich eine
möglichst große Berührungsfläche zwischen dem Klemmabschnitt 7, 7' und dem jeweiligen
ersten bzw. zweiten Befestigungselement 9, 9' für eine stabile Fixierung ausbildet.
[0052] Schließlich umfasst die erfindungsgemäße Sichtschutzanordnung 100 zumindest ein erstes
und zumindest ein zweites Profilelement 1, 1',wobei das erste Profilelement 1 zumindest
eine erste und zumindest eine zweite Ausnehmung 2, 3, 4, 5 und das zweite Profilelement
1' zumindest eine erste und zumindest eine zweite Ausnehmung 2', 3', 4', 5' aufweisen,
wobei der Eingriffsabschnitt 6 des ersten Halteelements 13 in die erste Ausnehmung
2, 3, 4, 5 des ersten Profilelements 1 eingreift, der Eingriffsabschnitt 6' des zweiten
Halteelements 13' in die erste Ausnehmung 2', 3', 4', 5' des zweiten Profilelements
1' eingreift, das erste Eingriffselement 11 des Sichtschutzelements 12 in die zweite
Ausnehmung 2, 3, 4, 5 des ersten Profilelements 1 eingreift und das zweite Eingriffselement
11' des Sichtschutzelements 12 in die zweite Ausnehmung 2', 3', 4', 5' des zweiten
Profilelements 1' eingreift.
[0053] Besonders vorteilhaft weist die erfindungsgemäße Sichtschutzanordnung 100 ein erstes
und/oder ein zweites Profilelement 1, 1' auf, das sich jeweils im Wesentlichen entlang
der gesamten Vertikalerstreckung des wenigstens einen Sichtschutzelementes 12 erstreckt,
derart, dass das wenigstens eine Sichtschutzelement 12 über seine gesamte Vertikalerstreckung
mit seinem ersten bzw. zweiten Eingriffselement 11, 11' in einer entsprechenden zweiten
Ausnehmung 2, 3, 4, 5, bzw. 2', 3', 4', 5' des jeweiligen Profilelements 1, 1' aufgenommen
ist.
[0054] Das erste bzw. zweite Profilelement 1, 1' kann dabei als Strangpressteil aus beispielsweise
Aluminium hergestellt sein. Bevorzugt weist das erste Profilelement 1 zumindest eine
erste Ausnehmung 2, 3, 4, 5, und eine dazu im Wesentlichen gleichförmige zweite Ausnehmung
2, 3, 4, 5 und das zweite Profilelement 1'eine erste Ausnehmung 2', 3', 4', 5', und
eine dazu im Wesentlichen gleichförmige zweite Ausnehmung 2', 3', 4', 5' auf, so dass
die Ausnehmungen 2, 3, 4, 5 bzw. 2', 3', 4', 5' des ersten und zweiten Profilelementes
1, 1' identisch ausgebildet sind.
[0055] In der vorliegenden, in den Figuren 2a und 2b gezeigten Ausführungsvariante weist
das jeweilige erste bzw. zweite Profilelement 1, 1' jeweils vier Ausnehmungen 2, 3,
4, 5, bzw. 2', 3', 4', 5', auf, wobei sich jeweils zwei der vier Ausnehmungen, nämlich
im ersten Profilelement 1 die Ausnehmungen 2, 4 bzw. 3, 5 sowie im zweiten Profileelement
1' die Ausnehmungen 2', 4' bzw. 3', 5', im Wesentlichen gegenüberliegen und jeweils
mindestens eine der jeweils vier vorgesehenen Ausnehmungen 2, 3, 4, 5, bzw. 2', 3',
4', 5', eines jeden Profilelements 1, 1' als jeweils erste und mindestens eine weitere
Ausnehmung als jeweils zweite Ausnehmung ausgebildet ist. Mithin weist damit das erste
und zweite Profilelement 1, 1' vier Ausnehmungen 2, 3, 4, 5, bzw. 2', 3', 4', 5' auf,
die jeweils drehsymmetrisch um die vertikale Hauptachse des entsprechenden ersten
bzw. zweiten Profilelementes 1, 1' angeordnet sind.
[0056] Die jeweils gegenüberliegenden Ausnehmungen 2 und 4 bzw. 2' und 4' sowie 3 und 5
bzw. 3' und 5' liegen mit ihrem jeweiligen Mittelpunkten MP jeweils auf einer ersten
bzw. zweiten Geraden G1, G2, bzw. G1', G2'. Aus Übersichtlichkeitsgründen sind die
Mittelpunkte MP dabei nur in Figur 2a, also im zweiten Profilelement 1', eingezeichnet.
Insbesondere liegen damit die Mittelpunkte MP der Ausnehmungen 2 und 4, bzw. 2' und
4' auf der jeweiligen ersten Geraden G1 bzw. G1' und die Mittelpunkte MP der Ausnehmungen
3 und 5, bzw. 3' und 5' auf der jeweiligen zweiten Geraden G2 bzw. G2'. Die jeweilige
erste Gerade G1, G1' kann zu der jeweiligen zweiten Geraden G2, G2' in einem im Wesentlichen
rechten Winkel verlaufen, derart, dass in benachbarten Ausnehmungen 2, 3, 4, 5 bzw.
2', 3', 4', 5' in Eingriff stehende Sichtschutzelemente 12 in Draufsicht und bezogen
auf ihre Längserstreckung einen näherungsweise rechten Winkel zueinander ausbilden
bzw. in einem im Wesentlichen rechten Winkel verlaufen.
[0057] Die jeweilige Ausnehmung 2, 3, 4, 5 bzw. 2', 3', 4', 5' ist dabei derart ausgebildet,
dass ein in ihr aufgenommener erster bzw. zweiter Eingriffsabschnitt 6, 6' und/oder
ein in ihr aufgenommenes erstes bzw. zweites Eingriffselement 11, 11' zwar vertikal
verschiebbar, jedoch gegen ein horizontales Herausziehen aus der jeweiligen Ausnehmung
2, 3, 4, 5 bzw. 2', 3', 4', 5' über eine entsprechende Ausnehmungsöffnung 2.1, 3.1,
4.1, 5.1 bzw. 2.1', 3.1', 4.1', 5.1' gesichert sind. Die jeweilige Ausnehmungsöffnung
2.1, 3.1, 4.1, 5.1 bzw. 2.1', 3.1', 4.1', 5.1' kann dabei als ein sich in Seitenansicht
auf das jeweilige Profilelement 1, 1' vertikal erstreckender Schlitz ausgebildet sein.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Ausnehmungen 2, 3, 4, 5 bzw. 2', 3',
4', 5' zylinderförmig ausgebildet.
[0058] Der Innendurchmesser der jeweiligen Ausnehmung 2, 3, 4, 5 bzw. 2', 3', 4', 5' kann
dabei an den Außendurchmesser des in ihr aufgenommenen Eingriffsabschnittes 6, 6'
und/oder des in ihr aufgenommenen ersten bzw. zweiten Eingriffselementes 11, 11' angepasst,
insbesondere um 2% bis 25% größer ausgebildet, sein. Insbesondere ist jedoch die jeweilige
Breite der schlitzartigen Ausnehmungsöffnung 2.1, 3.1, 4.1, 5.1 bzw. 2.1', 3.1', 4.1',
5.1' kleiner als der Außendurchmesser des zugehörigen Eingriffsabschnittes 6, 6' und/oder
des ersten bzw. zweiten Eingriffselement 11, 11' ausgebildet.
[0059] Die in den Figuren 1, 2a und 2b beispielhaft dargestellte Ausführungsvariante zeigt
eine erfindungsgemäße Sichtschutzanordnung 100, bei der ein einzelnes Sichtschutzelement
12 mit jeweils zwei ersten und zwei zweiten Halteelementen 13, 13' sowie jeweils zwei
ersten und zwei zweiten Profilelementen 1, 1' an dem jeweiligen ersten bzw. zweiten
Befestigungselement 9, 9' angeordnet ist. Ebenso ist es jedoch auf denkbar, dass ein
einzelnes Sichtschutzelement 12 mit jeweils drei, vier, fünf, sechs oder mehr ersten
und einer dazu korrespondierender Anzahl zweiter Halteelemente 13, 13' sowie einer
ebenfalls dazu korrespondierender Anzahl erster und zweiter Profilelementen 1, 1'
an dem jeweiligen ersten bzw. zweiten Befestigungselement 9, 9' angeordnet ist. Hierfür
greifen die zwei Eingriffsabschnitte 6 der beiden ersten Halteelemente 13 in die jeweilige
erste Ausnehmung 4 der beiden ersten Profilelemente 1 ein, während der jeweilige Eingriffsabschnitt
6' der beiden zweiten Halteelemente 13' in die jeweilige erste Ausnehmung 4' der beiden
zweiten Profilelements 1' eingreift. Zudem greifen die beiden ersten Eingriffselemente
11 des einzigen Sichtschutzelements 12 in die zwei zweiten Ausnehmungen 2 der beiden
ersten Profilelemente 1 ein und die zwei zweiten Eingriffselemente 11' des einzigen
Sichtschutzelements 12 in die zwei zweiten Ausnehmungen 2' der beiden zweiten Profilelemente
1' ein.
[0060] Dabei können die Befestigungselemente 9, 9' derart gegensinnig zueinander verdreht
in dem entsprechenden Bodensockel 15, 15' bzw. der jeweiligen Ausnahmehülse 19, 19'
aufgenommen angeordnet sein, dass sich das Sichtschutzelement 12 straff, also ohne
Wellen zu werfen, zwischen dem ersten und zweiten Befestigungselement 9, 9' erstreckt.
[0061] Es kann auch vorgesehen sein, dass an dem zumindest einen ersten bzw. zumindest einem
zweiten Profileelement 1, 1' zumindest ein weiteres, zweites, jedoch in den Figuren
nicht dargestelltes, Sichtschutzelement 12 vorgesehen ist, wobei sich das zumindest
eine weitere Sichtschutzelement 12 zwischen dem ersten Befestigungselement 9 oder
dem zweiten Befestigungselement 9' und einem nicht dargestellten dritten Befestigungselement
erstreckt. Dieses zumindest eine weitere Sichtschutzelement 12 kann mit dem ersten
Sichtschutzelement 12 in einer Geraden oder alternativ einer "90-Grad-Anordnung" aufgebaut
werden. Wird ein weiteres, wiederum nicht dargestelltes, drittes Sichtschutzelement
vorgesehen, so können die dann insgesamt drei Sichtschutzelemente beispielsweise auch
in einer "T-förmigen-Anordnung" aufgebaut werden. Die erfindungsgemäße Sichtschutzanordnung
100 kann eine beinahe beliebige Anzahl weiterer Sichtschutzelemente 12 aufweisen.
[0062] Je nachdem mit welchen Ausnehmungen 2, 3, 4, 5 bzw. 2', 3', 4', 5' des ersten bzw.
zweiten Profileelementes 1, 1' die Eingriffsabschnitte 6, 6' und/oder das erste bzw.
zweite Eingriffselement 11, 11' in Eingriff stehen, kann dabei das weitere, zweite
bzw. dritte etc. Sichtschutzelement in den weiteren, noch nicht belegten Ausnehmungen
2, 3, 4, 5 bzw. 2', 3', 4', 5' dieses ersten bzw. zweiten Profilelementes 1, 1' vorgesehen,
bzw. an diesen angeordnet sein, derart, dass sich eine fluchtende Anordnung benachbarter
Sichtschutzelemente 12 zueinander und/oder eine "90-Grad-Anordnung" von benachbarten
Sichtschutzelementen 12 zueinander und/oder eine "T-förmige-Anordnung" von benachbarten
Sichtschutzelementen 12 zueinander, ausbildet. Damit wird eine besonders variable,
in verschiedenen Richtungen um eine beinahe beliebige Anzahl an weiteren Sichtungselementen
12 verlängerbare, Sichtschutzanordnung 100 geschaffen.
[0063] Die Figuren 3a und 3b zeigen in teilweise geschnittener und schematischer Seitenansicht
bzw. in schematischer Draufsicht eine Ausführungsvariante eines ersten bzw. zweiten
Bodensockels 15, 15' mit entsprechenden Aufnahmehülsen 19, 19', bei der der erste
bzw. Bodensockel 15, 15' als eine im Untergrund einbetonierbare Gewindehülse ausgebildet
ist, die ein dem Innengewinde 20, 20' des Bodensockels 15 gemäß der Figur 3c entsprechendes,
d.h. identisches, Innengewinde 20, 20' aufweist. Besonders vorteilhaft ist somit das
Außengewinde 20a, 20a' der Aufnahmehülse 19, 19' sowohl kompatibel mit dem als Schirmständer
ausgebildeten Bodensockel 15, 15' gemäß der Figuren 1 sowie 3c, als auch dem als Gewindehülse
ausgebildeten Bodensockel gemäß der Figuren 3a und 3b.
[0064] In den Figuren 8a und 8b ist in teilweise geschnittener Seitenansicht bzw. schematischer
Draufsicht eine weitere Ausführungsvariante eines ersten bzw. zweiten Bodensockels
15, 15' gezeigt, wobei der der erste und/oder zweite Bodensockel 15, 15' als Teil
oder Bestandteil eines Bodenflächenbelags 34, umfassend zumindest zwei, vorzugsweise
mehrere Bodenflächenelemente 34.1 ausgebildet ist. Der erste bzw. zweite Bodensockel
15, 15' kann also entweder als Bodenflächenelement 34.1 ausgebildet sein, oder alternativ
kann ein Bodenelement 34.1 des Bodenflächenbelags 34 ausgespart und hierfür der erste
bzw. zweite Bodensockel 15, 15' eingesetzt werden. Vorzugsweise ist der erste bzw.
zweite Bodensockel 15, 15' derart in den Bodenflächenbelag 34 eingesetzt, dass sich
eine plane Bodenebene E einstellt, insbesondere die Bodenebene E eine ebene Bodenbelagfläche
ausbildet.
[0065] Ferner kann es sich bei den Bodenflächenelementen 34.1 um Bodenplatten, insbesondere
Terrassenplatten, oder um Pflastersteine handeln. Die Bodenflächenelemente 34.1 können
dabei unterschiedlichste Außengeometrien aufweisen und in den verschiedensten Verlegeformen
den Bodenflächenbelag 34 ausbilden. Ist der erste bzw. zweite Bodensockel 15, 15'
als ein Bodenflächenelement 34.1 des Bodenflächenbelags 34 ausgebildet, so weist das
Bodenflächenelement 34.1 vorzugsweise eine den Schwerpunkt lotrecht durchdringende
Öffnung 15.1, 15.1' auf. Wie obenstehend nähergehend ausgeführt, kann dieser Öffnung
15.1, 15.1' des als Bodenflächenelement 34.1 ausgebildeten ersten bzw. zweiten Bodensockels
15, 15' unmittelbar das Innengewinde 20, 20' zugeordnet sein, beispielsweise in die
mittels der Öffnung 15.1, 15.1' ausgebildete Innenwandung des entsprechenden Bodenflächenelements
34.1 eingeschnitten oder eingefräst sein. Die Öffnung 15.1, 15.1' ist dabei vorzugsweise
als Sackloch ausgebildet, also als eine Öffnung 15.1, 15.1' die das Bodenflächenelement
34.1 nicht vollständig durchdringt. Besonders vorteilhaft eignen sich dabei Bodenflächenelemente
34.1 als Bodensockel 15, 15', die eine ausreichend große Masse von vorzugsweise 5kg
bis 50kg, besonders bevorzugt zwischen 10kg und 25kg, aufweisen. Es kann dabei ebenfalls
vorgesehen sein, dass mehrere Bodenflächenelemente 34.1 mittels einer Rahmenstruktur
zusammengefasst werden, indem die einzelnen Bodenflächenelemente 34.1 beispielsweise
in durch die Rahmenstruktur vorgegebene Ausnehmungen für die einzelnen Bodenflächenelemente
34.1 eingesetzt und dort gehalten werden. Vorteilhaft ist dann das näherungsweise
mittige Bodenflächenelement 34.1 als erster bzw. zweiter Bodensockel 15, 15' in der
vorstehend nähergehend beschriebenen Art ausgebildet. Insbesondere kann es sich bei
der Rahmenstruktur um einen Metallrahmen handeln, der an die geometrische Ausgestaltung
der Bodenflächenelemente angepasste Ausnehmungen aufweist, in denen jeweils zumindest
ein Bodenflächenelement 34.1 aufgenommen gehalten ist.
[0066] Wie oben stehend bereits ausgeführt, kann es sich bei dem Bodensockel 15, 15.1 um
einen Sonnenschirmständer handeln, der Bodensockel 15, 15.1 mithin als Sonnenschirmständer
ausgebildet sein. Auch ein derart - als Sonnenschirmständerausgebildeter Bodensockel
15, 15.1 kann als Bodenflächenelement 34.1 vorgesehen sein. In anderen Worten kann
also als Flächenelement 34.1 ein Sonnenschirmständer dienen.
[0067] Weiterhin kann in der entsprechenden Öffnung 15.1, 15.1' auch jeweils ein Gewindeeinsatz
33 vorgesehen, beispielsweise eingepresst, sein. Insbesondere ist der jeweilige Gewindeeinsatz
33 verdrehsicher in der entsprechenden Öffnung 15.1, 15.1' aufgenommen. Dabei kann
die Öffnung 15.1, 15.1' sich entlang ihrer jeweiligen Längserstreckung in die der
Bodenebene E entgegengesetzte Richtung konisch verjüngen. Dabei weist der Gewindeeinsatz
33 maximal die Länge der Tiefe der Öffnung 15.1, 15.1' auf, so dass der Gewindeeinsatz
33 in seiner Längserstreckung nicht die Öffnung 15.1, 15.1' überragt, also eine plane
Bodeneben E ausgebildet ist. Der Gewindeeinsatz 33 kann beispielweise aus einem Kunststoff
oder einem metallischen Werkstoff hergestellt sein. Überdies kann dem Gewindeeinsatz
33 dann das Innengewinde 20, 20' zugeordnet sein, der Gewindeeinsatz 33 also das Innengewinde
20, 20' aufweisen, in das dann das Außengewinde 20a, 20a' der Aufnahmehülse 19, 19'
einschraubbar ist. Beispielsweise kann es sich bei dem Gewindeeinsatz 33 um den Gewindeeinsatz
eines handelsüblichen Sonnenschirmständers handeln.
[0068] Auf den Gewindeeinsatz 33 kann beispielsweise ein Verschlusselement, insbesondere
ein Deckel, aufgesetzt werden, um den Gewindeeinsatz 33 im ungenutzten Zustand vor
Verschmutzung zu schützen.
[0069] Alternativ können in den Gewindeeinsatz 33 auch Spezialteile, wie zum Beispiel Ösen
für Seile insbesondere für Sonnensegel oder Sturmsicherungen für Markisen, etc. eingeschraubt
werden.
[0070] Die Figuren 4a und 4b zeigen in teilweise geschnittener und schematischer Seitenansicht
bzw. in Schnittdarstellung entlang der Schnittebene B - B eine Ausführungsvariante
eines nur abschnittsweise dargestellten Sichtschutzelementes 12', das wenigstens zwei
in ihrer Längserstreckung im Wesentlichen parallel und überlappend zueinander verlaufende
Sichtschutzbahnen 21 aufweist, die an zumindest zwei im Wesentlichen vertikal zu den
parallel verlaufenden Sichtschutzbahnen 21 angeordneten Distanzstreifen 23 vorgesehen
sind. Die wenigstens zwei Sichtschutzbahnen 21 erstrecken sich dabei im eingebauten
Zustand des Sichtschutzelementes 12' in der erfindungsgemäßen Sichtschutzanordnung
100 zwischen dem ersten und zweiten Befestigungselement 9, 9'. Hierfür weist das Sichtschutzelement
12' in den Figuren 4a und 4b nicht dargestellte Eingriffsabschnitte 11, 11' auf, die
den wenigstens zwei Sichtschutzbahnen 21 und/oder den wenigstens zwei Distanzstreifen
23 zugeordnet sein können.
[0071] Vorzugsweise sind die wenigstens zwei Sichtschutzbahnen 21 über zumindest jeweils
eine Naht 22 an dem entsprechenden Distanzstreifen 23 angenäht. Die Sichtschutzbahnen
21 und/oder Distanzstreifen 23 können dabei ebenfalls aus einem natürlichen oder künstlichen
Textilgewebe gebildet sein. Damit bildet sich in dem jeweiligen Überlappungsbereich
der wenigstens zwei Sichtschutzbahnen 21 zwischen den wenigstens zwei Distanzstreifen
23 bei stärkerem Wind jeweils eine Strömungsöffnung zum Durchströmen der Luft aus,
ohne dabei jedoch die Funktionalität des eigentlichen Sichtschutzes zu konterkarieren.
[0072] Ferner sind vorzugsweise mehrere, insbesondere sechs, Sichtschutzbahnen 21 vorgesehen,
die alternierend an einer Vorderseite 23.1 bzw. einer Rückseite 23.2 an den wenigstens
zwei Distanzstreifen 23 angeordnet sind. Dabei können auch mehr als zwei in vorzugsweise
gleichen oder näherungsweise gleichen Abständen zueinander angeordnete Distanzstreifen
23 vorgesehen sein.
[0073] Die Figuren 5a und 5b zeigen in teilweise geschnittener und schematischer Seitenansicht
bzw. in Schnittdarstellung entlang der Schnittebene B - B eine weitere Ausführungsvariante
eines nur abschnittsweise dargestellten Sichtschutzelementes 12", bei dem im Unterschied
zur Ausführungsvariante gemäß der Figuren 4a und 4b die wenigstens zwei Sichtschutzbahnen
21 nicht überlappend, sondern um eine Breite 26 beabstandet zueinander verlaufen,
derart, dass sich zwischen benachbarten Sichtschutzbahnen 21 jeweils ein Schlitz 24
mit einer entsprechend Breite 26 einstellt.
[0074] Die Breite 26 ist dabei frei wählbar. Dabei kann der jeweilige Schlitz 25 über eine
jeweils oberhalb des entsprechenden Schlitzes 24 an der dazugehörigen Sichtschutzbahn
21 befestigte weitere Sichtschutzbahn 27 optisch verdeckt werden, wobei die untere
freie Längsseite der jeweiligen weiteren Sichtschutzbahn 27 dabei eine frei bewegliche,
d.h. nicht befestigte, freie Randkante ausbildet. Die Breite der jeweiligen weiteren
Sichtschutzbahn 27 ist derart an die Breite 26 bzw. die Breite der damit ausgebildeten
jeweiligen Schlitze 24 angepasst, so dass zumindest die Schlitze 24 optisch verdeckt
werden. Die jeweilige weitere Sichtschutzbahn 27 verläuft in ihrer Längserstreckung
dabei im Wesentlichen parallel mit der ihr zugehörigen Sichtschutzbahn 21 und kann
insbesondere über zumindest eine Naht 22 an dieser angenäht sein.
[0075] Die Figur 5c zeigt in einer teilweise geschnittenen und schematischen Seitenansicht
eine weitere Ausführungsvariante eines nur abschnittsweise dargestellten Sichtschutzelementes
12"', bei dem im Unterschied zu den Ausführungsvarianten gemäß den Figuren 4a und
4b sowie den Figuren 5a und 5b keine einzelne Sichtschutzbahnen 21 verwendet werden,
sondern ein Flächenelement wie in der Ausführungsvariante gemäß der Figur 1, in das
mehrere Schlitze 29, beispielsweise mittels Wasserstrahlschneidens oder Stanzens,
eingebracht sind. Auf die Distanzstreifen 23 kann somit verzichtet werden. Im Übrigen
ist das Sichtschutzelement 12'" gemäß der Figur 5c wie eine Sichtschutzelement 12"
gemäß der Figuren 4a und 4b ausgebildet.
[0076] Die Figuren 6 und 7 zeigen in vereinfachten schematischen Ansichten eine weitere
Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen variablen Sichtschutzanordnung 100'. Mehr
im Detail zeigt die Fig. 6 eine weitere beispielhafte Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen
Sichtschutzanordnung 100' mit wenigstens einem ersten und zweiten Aufsatzelement 31,
31' in schematischer Seitenansicht, während Fig. 7 eine beispielhafte Ausführungsvariante
eines ersten bzw. zweiten Aufsatzelementes 31, 31' in vergrößerter schematischer Perspektivdarstellung
zeigt.
[0077] Unterschiedlich zu der Ausführungsvariante der Sichtschutzanordnung 100 gemäß Figur
1 umfasst die Ausführungsvariante der Sichtschutzanordnung 100' gemäß den Figuren
6 und 7 ein erstes bzw. zweites Aufsatzelement 31, 31', das auf dem, dem Bodensockel
15, 15' entgegengesetzten freien Ende des entsprechenden ersten bzw. zweiten Befestigungselementes
9, 9' angeordnet, insbesondere lösbar, fixiert ist.
[0078] Das erste bzw. zweite Aufsatzelement 31, 31' kann dabei n-eckförmig, beispielsweise
quaderförmig, insbesondere quadratisch, ausgebildet sein und beispielsweise aus einem
Vollmaterial, insbesondere einem Kunststoff oder metallischen Werkstoff, hergestellt
sein. An entsprechenden Flächenabschnitten 35 des ersten bzw. zweiten Aufsatzelementes
31, 31' kann jeweils zumindest eine Bohrung 36 vorgesehen sein. Die jeweilige Bohrung
36 kann insbesondere als Sackloch ausgebildet sein. Der Innendurchmesser der jeweiligen
Bohrung 36 kann im Wesentlichen an den Außendurchmesser der Befestigungselemente 9,
9' angepasst sein. Beispielweise kann die Bohrung 36 ein Innengewinde aufweisen und
damit auf das erste bzw. zweite Befestigungselement 9, 9' aufgeschraubt werden.
[0079] Alternativ kann das erste bzw. zweite Aufsatzelement 31, 31' mittels einer Feststellschraube
(nicht gezeigt) an dem ersten bzw. zweiten Befestigungselement 9, 9' lösbar fixiert
sein.
[0080] Wiederum alternativ kann an der Oberseite des entsprechenden ersten bzw. zweiten
Aufsatzelements 31, 31' ein nur schematisch angedeuteter Klemmkonus 37 zur lösbaren
Fixierung an dem ersten bzw. zweiten Befestigungselement 9, 9' vorgesehen sein.
[0081] Vorzugsweise kann das erste bzw. zweite Aufsatzelement 31, 31' jeweils lotrecht zueinander
gerichtete Flächenabschnitte 35 ausbilden, die entsprechend zumindest eine Bohrung
36 aufweisen. Dabei kann in der oben dargestellten Art und Weise dem ersten Befestigungselement
9 ein erstes Aufsatzelement 31 und dem zweiten Befestigungselement 9' ein zweites
Aufsatzelement 31' zugeordnet sein. Zwischen dem ersten und zweiten Aufsatzelement
31, 31' kann ein vorzugsweise rohrförmiges Verbindungselement 30 vorgesehen sein,
das mit seinen jeweiligen freien Endabschnitten in einer entsprechenden Bohrung 36
des ersten bzw. zweiten Aufsatzelementes 31, 31' aufgenommen ist.
[0082] Das Verbindungselement 30 kann in seiner Länge an eine Länge L des Sichtschutzelementes
12 angepasst sein, insbesondere das Sichtschutzelement 12 in seiner Länge beidseitig
überragen. Ferner kann das Verbindungselement 30 als Rohr, insbesondere Kunststoff-,
Metall- oder Aluminiumrohr, ausgebildet sein. In einer Ausführungsvariante kann das
Verbindungselement 30 mehrteilig, insbesondere zweiteilig, ausgebildet sein und hierfür
insbesondere einen ersten sowie einen zweiten Verbindungselementabschnitt 30.1, 30.2
aufweisen.
[0083] Die wenigstens zwei Verbindungselementabschnitte 30.1, 30.2 können beispielsweise
über eine Schraubverbindung lösbar, jedoch im verschraubten Zustand fest miteinander
verbunden sein. Auch kann das Verbindungselement 30 als Teleskopstange mit wenigstens
zwei Verbindungselementabschnitten 30.1, 30.2 ausgebildet sein, wobei die wenigstens
zwei Verbindungselementabschnitte 30.1, 30.2 relativ ineinander verschiebbar, jedoch
in einem fixierten Zustand fest miteinander verbindbar, ausgebildet sind.
[0084] Dabei kann das wenigstens eine Sichtschutzelement 12 in vertikaler Richtung gesehen
an seinem oberen freien Randabschnitt entlang der horizontalen Längserstreckung zumindest
über einen Teilabschnitt wenigstens eine Schlaufe 32 ausbilden, in der das sich zwischen
dem ersten und dem zweiten Aufsatzelement 31, 31' erstreckende Verbindungselement
30 aufgenommen ist. Vorzugsweise kann sich die Schlaufe 32 über die gesamte Länge
L des Verbindungselementes 12 erstrecken. Alternativ können auch mehrere, sich nur
jeweils über einen Teilabschnitt der Länge L erstreckende Schlaufen 32 vorgesehen
sein. Insbesondere können die Schlaufen 32 einen Art Kanal für das Verbindungselement
30 ausbilden.
Bezugszeichenliste
[0085]
- 100, 100'
- Sichtschutzanordnung
- 1, 1'
- Profilelement
- 2, 2'
- Ausnehmung
- 2.1, 2.1'
- Ausnehmungsöffnung
- 3, 3'
- Ausnehmung
- 3.1, 3.1'
- Ausnehmungsöffnung
- 4, 4'
- Ausnehmung
- 4.1, 4.1'
- Ausnehmungsöffnung
- 5, 5'
- Ausnehmung
- 5.1, 5.1'
- Ausnehmungsöffnung
- 6, 6'
- Eingriffsabschnitt
- 6a, 6a'
- Verbindungssteg
- 7, 7'
- Klemmelement
- 8, 8'
- Feststellmittel (Klemmschraube)
- 9, 9'
- Befestigungselement
- 9.1, 9.1'
- erster Befestigungselementabschnitt
- 9.2, 9.2'
- zweiter Befestigungselementabschnitt
- 11, 11'
- Eingriffselement
- 11.1, 11.1'
- Stab
- 12, 12'...12'"
- Sichtschutzelement
- 13, 13'
- Halteelement
- 13.1, 13.1'
- Ringabschnitt
- 13.2, 13.2'
- Aufnahmeabschnitt
- 14, 14'
- Schlaufe
- 15, 15'
- Bodensockel
- 15.1, 15.1'
- Öffnung
- 19, 19'
- Aufnahmehülse
- 20, 20'
- Innengewinde
- 20a, 20a'
- Außengewinde
- 21
- Sichtschutzbahn
- 22
- Naht
- 23
- Distanzstreifen
- 23.1
- Vorderseite
- 23.2
- Rückseite
- 24
- Schlitz
- 25, 25'
- Festellmittel
- 26
- Breite
- 27
- weitere Sichtschutzbahn
- 29
- Schlitz
- 30
- Verbindungselement
- 30.1, 30.2
- Verbindungselementabschnitt
- 31, 31'
- Aufsatzelement
- 32
- Schlaufe
- 33
- Gewindeeinsatz
- 34
- Bodenbelag
- 34.1
- Bodenflächenelement
- 35
- Flächenabschnitt
- 36
- Bohrung
- 37
- Klemmkonus
- AD1
- erster Außendurchmesser
- AD2
- zweiter Außendurchmesser
- E
- Bodenebene
- G1
- erste Gerade
- G2
- zweite Gerade
- L
- Länge Sichtschutzelement
- MP
- Mittelpunkt
1. Variable Sichtschutzanordnung (100) umfassend
- zumindest einen ersten und zumindest einen zweiten Bodensockel (15, 15'),
- zumindest ein erstes, vertikal verlaufendes Befestigungselement (9) und zumindest
ein zweites, vertikal verlaufendes Befestigungselement (9'),
wobei das erste, vertikal verlaufende Befestigungselement (9) an dem ersten Bodensockel
(15) angeordnet ist und das zweite, vertikal verlaufende Befestigungselement (9')
an dem zweiten Bodensockel (15') angeordnet ist,
- zumindest ein Sichtschutzelement (12, 12', 12", 12'"),
wobei das zumindest eine Sichtschutzelement (12, 12', 12", 12'") sich zumindest zwischen
dem ersten Befestigungselement (9) und dem zweiten Befestigungselement (9') erstreckt,
wobei das zumindest eine Sichtschutzelement (12, 12', 12", 12'") ein erstes, sich
im Wesentlichen vertikal erstreckendes Eingriffselement (11) und ein zweites, sich
im Wesentlichen vertikal erstreckendes Eingriffselement (11') aufweist, wobei das
erste und das zweite Eingriffselement (11, 11') im Wesentlichen parallel zueinander
verlaufen,
- zumindest ein erstes, einen Eingriffsabschnitt (6) aufweisendes Halteelement (13)
und zumindest ein zweites, einen Eingriffsabschnitt (6') aufweisendes Halteelement
(13'),
wobei das erste Halteelement (13) an dem ersten Befestigungselement (9) fest, aber
verschiebbar befestigt ist und das zweite Halteelement (13') an dem zweiten Befestigungselement
(9') fest, aber verschiebbar befestigt ist,
- zumindest ein erstes und zumindest ein zweites Profilelement (1, 1'),
wobei das erste Profilelement (1) zumindest eine erste und zumindest eine zweite Ausnehmung
(2, 3, 4, 5) und das zweite Profilelement (1') zumindest eine erste und zumindest
eine zweite Ausnehmung (2', 3', 4', 5') aufweisen,
wobei der Eingriffsabschnitt (6) des ersten Halteelements (13) in die erste Ausnehmung
(2, 3, 4, 5) des ersten Profilelements (1) eingreift,
der Eingriffsabschnitt (6') des zweiten Halteelements (13') in die erste Ausnehmung
(2', 3', 4', 5') des zweiten Profilelements (1') eingreift,
das erste Eingriffselement (11) des Sichtschutzelements (12, 12', 12", 12'") in die
zweite Ausnehmung (2, 3, 4, 5) des ersten Profilelements (1) eingreift und
das zweite Eingriffselement (11') des Sichtschutzelements (12, 12', 12", 12'") in
die zweite Ausnehmung (2', 3', 4', 5') des zweiten Profilelements (1') eingreift.
2. Sichtschutzanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bodensockel (15) eine rohrförmige Aufnahmehülse (19) aufweist, in die das
erste Befestigungselement (9) einschiebbar und mittels eines Feststellmittels (25)
lösbar fixierbar ist und/oder dass der zweite Bodensockel (15') eine rohrförmige Aufnahmehülse
(19') aufweist, in die das zweite Befestigungselement (9') einschiebbar und mittels
eines Feststellmittels (25') lösbar fixierbar ist, wobei der erste und/oder zweite
Bodensockel (15, 15') vorzugsweise als zumindest ein Bodenflächenelement (34.1), insbesondere
Terrassenplatte oder Pflasterstein, eines Bodenflächenbelages (34) ausgebildet ist.
3. Sichtschutzanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bodensockel (15) mit seiner Aufnahmehülse (19) als handelsüblicher Sonnenschirmständer
und /oder der zweite Bodensockel (15') mit seiner Aufnahmehülse (19') als handelsüblicher
Sonnenschirmständer ausgebildet ist.
4. Sichtschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder zweite Befestigungselement (9, 9') wenigstens zweiteilig ausgebildet
ist und jeweils einen ersten sowie einen zweiten Befestigungselementabschnitt (9.1,
9.2 bzw. 9.1', 9.2') aufweist.
5. Sichtschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich das erste und/oder zweite Eingriffselement (11, 11') des zumindest einen Sichtschutzelementes
(12) zumindest abschnittsweise vertikal und wulstförmig im Bereich der jeweiligen
vertikalen freien Enden des zumindest einen Sichtschutzelementes (12) erstreckt.
6. Sichtschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder zweite Halteelement (13, 13') dazu ausgebildet ist, ein erstes
bzw. zweites Befestigungselement 9, 9' lösbar klemmend zu befestigen, wobei das Befestigungselement
(9, 9') einen Außendurchmesser von 20 mm bis 50 mm, insbesondere von 25 mm bis 40
mm, aufweist.
7. Sichtschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder zweite Profilelement (1, 1') als Strangpressteil ausgebildet ist.
8. Sichtschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (2, 3, 4, 5 bzw. 2', 3', 4', 5') des ersten und/oder zweiten Profilelementes
(1, 1') identisch ausgebildet sind.
9. Sichtschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Profilelement (1) vier Ausnehmungen (2, 3, 4, 5) aufweist, die drehsymmetrisch
um die vertikale Hauptachse des ersten Profilelementes (1) angeordnet sind.
10. Sichtschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Profilelement (1') vier Ausnehmungen (2', 3', 4', 5') aufweist, die drehsymmetrisch
um die vertikale Hauptachse des zweiten Profilelementes (1') angeordnet sind.
11. Sichtschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Sichtschutzelement (12) aus einem Textilgewebe, insbesondere einem
Markisen- oder Segeltuchstoff, gebildet ist, wobei das Textilgewebe flexibel und/oder
wasserdicht ausgebildet ist und wobei das Textilgewebe aus einem natürlichen oder
einem künstlichen Gewebe oder einer Mischung dieser Materialien gebildet ist.
12. Sichtschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Sichtschutzelement (12) als einstückiges und blickdichtes Flächenelement
ausgebildet ist.
13. Sichtschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Sichtschutzelement (12', 12") aus wenigstens zwei in ihrer Längserstreckung
im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Sichtschutzbahnen (21) gebildet ist,
die an zumindest zwei im Wesentlichen vertikal zu den parallel verlaufenden Sichtschutzbahnen
(21) angeordneten Distanzstreifen (23) vorgesehen sind, wobei zumindest eine Sichtschutzbahn
(21) an einer Vorderseite (23.1) des Distanzstreifens (23) angeordnet ist und zumindest
eine Sichtschutzbahn (21) an einer der Vorderseite (23.1) des Distanzstreifens (23)
gegenüberliegenden Rückseite (23.2) des Distanzstreifens (23) angeordnet ist.
14. Sichtschutzanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei in ihrer Längserstreckung im Wesentlichen parallel verlaufenden
Sichtschutzbahnen (21) zueinander überlappend vorgesehen sind.
15. Sichtschutzanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei in ihrer Längserstreckung im Wesentlichen parallel verlaufenden
Sichtschutzbahnen (21) um eine Breite (26) beabstandet zueinander verlaufen, derart,
dass sich zwischen benachbarten Sichtschutzbahnen (21) jeweils ein Schlitz (24) mit
der entsprechenden Breite (26) einstellt.