| (19) |
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(11) |
EP 3 234 967 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.02.2022 Patentblatt 2022/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.10.2015 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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H01F 13/003 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/074076 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/096190 (23.06.2016 Gazette 2016/25) |
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| (54) |
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM MAGNETISIEREN VON PERMANENTMAGNETEN
APPARATUS AND METHOD FOR MAGNETIZING PERMANENT MAGNETS
DISPOSITIF ET PROCÉDÉ DE MAGNÉTISATION D'AIMANTS PERMANENTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
15.12.2014 DE 102014225900
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.10.2017 Patentblatt 2017/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BUEYUEKASIK, Diyap
77833 Ottersweier (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 557 577 JP-A- H02 155 450
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DE-A1-102011 105 324
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- MIYAMOTO T ET AL: "A DEVELOPMENT OF A PERMANENT MAGNET ASSEMBLY FOR MRI DEVICES USING
ND-FE-B MATERIAL", IEEE TRANSACTIONS ON MAGNETICS, IEEE SERVICE CENTER, NEW YORK,
NY, US, Bd. 25, Nr. 5, 1. September 1989 (1989-09-01), Seiten 3907-3909, XP000069250,
ISSN: 0018-9464, DOI: 10.1109/20.42473
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung sowie einem Verfahren zum Magnetisieren
von Permanentmagneten nach Gattung der unabhängigen Ansprüche.
[0002] Es sind Vorrichtungen zum Magnetisieren von Permanentmagneten bekannt, die mittels
elektromagnetischen Spulen ein Magnetfeld zum Magnetisieren von Permanentmagneten
erzeugen. Dabei wird der Permanentmagnet durch eine lineare Bewegung im Bereich des
einschaltbaren Magnetfelds positioniert. Wenn der Rohling in Position gebracht wird,
wird das Magnetfeld der elektromagnetischen Spule eingeschaltet, indem die elektrische
Spule bestromt wird. Solch eine Vorrichtung verbraucht viel elektrische Energie und
benötigt eine Steuerung für die elektromagnetischen Spulen sowie Messtechnik zur elektronischen
Überwachung der Magnetisierströme.
Offenbarung der Erfindung
Vorteile der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemäße Vorrichtung sowie das zugehörige Verfahren mit den Merkmalen
der unabhängigen Ansprüche hat dem Stand der Technik gegenüber den Vorteil, dass keine
elektrische Energie zum Aufbauen eines Magnetfeldes, welches die Permanentmagnete
magnetisiert, benötigt wird, da anstatt der elektromagnetischen Spulen wenigstens
ein Erregermagnet zur Erzeugung des magnetisierenden Feldes verwendet wird. Dabei
sind die Permanentmagnete vor dem magnetisieren nicht magnetisch
[0004] Somit sind die Permanentmagnete vor dem magnetisieren Magnetrohlinge, die kein Magnetfeld
aufweisen. Erst durch das magnetisieren werden diese permanentmagnetisch und weisen
ein magnetisches Feld auf. Die Vorrichtung weist dabei ein erstes Feldleitelement
und ein zweites Feldleitelement auf. Zwischen dem ersten Feldleitelement und dem zweiten
Feldleitelement ist der Erregermagnet angeordnet. Das zweite Feldleitelement umfasst
eine Aufnahme für den Permanentmagnet. So kann der Permanentmagnet in der Aufnahme
angeordnet werden. Dabei kann die Aufnahme schlitzförmig oder kreisförmig sein. Es
ist auch denkbar, dass die Aufnahme der Form des Permanentmagnets nachgeformt ist,
so dass der Permanentmagnet in der Aufnahme angeordnet werden kann, und die Wandungen
des Permanentmagnets in etwa parallel mit den Wandungen ist, die die Aufnahme begrenzen
und dem Permanentmagnet zugewandt sind. Auf diese Weise wird eine optimaler Halt für
den Permanentmagnets in der Vorrichtung gewährleistet.
[0005] Um die Permanentmagnete zu magnetisieren, ist es notwendig, die Permanentmagnete
mit einem Magnetfeld zu durchsetzen. Dabei muss das Magnetfeld so stark sein, dass
der Permanentmagnet magnetisiert wird. Dabei wird der Permanentmagnet vollständig
magnetisiert, und vorzugsweise magnetisch gesättigt, was sich dadurch auszeichnet,
das der Permanentmagnet maximal magnetisiert ist. Die Magnetisierung erfolgt durch
Einbringen von magnetischer Energie in den Permanentmagnet. Um das Magnetfeld des
Erregermagneten durch den Permanentmagnet zu leiten, müssen der Erregermagnet und
der Permanentmagnet in eine Magnetisierungsposition gebracht werden, bei der das Magnetfeld
den Permanentmagnet durchströmt. Dazu führt der Erregermagnet eine Relativbewegung
aus. Die Relativbewegung des Erregermagneten beschreibt eine kreisförmigen Bahn, die
sich um den Permanentmagnet herum erstreckt, und erstreckt sich somit entlang der
Umfangsrichtung. So bewegt sich der Erregermagnet relativ zu dem inneren Feldleitelement
und dem Permanentmagnet beziehungsweise der Aufnahme. Dabei führt der Erregermagnet
eine relative kreisförmige Bewegung aus. Der Erregermagnet ist also relativ zu den
Feldleitelementen und dem Permanentmagnet beziehungsweise der Aufnahme beweglich.
Um einen Permanentmagnet zu magnetisieren, wird ein Permanentmagnet in der Aufnahme
angeordnet. Der Permanentmagnet wird dann relativ zu dem Erregermagneten in eine Magnetisierungsposition
gebracht, in der der Permanentmagnet von dem Magnetfeld durchströmt wird. Danach wird
der Permanentmagnet aus der Aufnahme entnommen. Solch eine Vorrichtung führt ein vorteilhaftes
Verfahren aus, welches eine Serienproduktion von magnetisierten Permanentmagneten
zulässt. Diese Serienproduktion der Permanentmagnete ist dabei besonders kostengünstig,
da zum einen kein Strom für die Magnetisierung verwendet werden muss, und zum anderen
eine hohe Taktzahl erreicht wird.
[0006] Es sind vorteilhafte Weiterentwicklungen und alternativen Ausführungsformen des Gegenstandes
der unabhängigen Ansprüche in den abhängigen Ansprüchen wiedergegeben.
[0007] Zweckmäßigerweise ist das erste Feldleitelement hohlzylinderförmig, während das zweite
Feldleitelement kreisringsegmentförmig ist. Dabei ist die hohlzylinderförmige Form
des ersten Feldleitelementes und die kreisringsegmentförmige Form des zweiten Feldleitelementes
bezüglich der Umfangsrichtung der Vorrichtung ausgerichtet. Das zweite Feldleitelement
ist in dem ersten Feldleitelement angeordnet. Dabei ist in dem hohlzylinderförmigen
ersten Feldleitelement das zweite Feldleitelement eingefügt, so dass die beiden Feldleitelemente
konzentrisch zueinander angeordnet sind. Das zweite Feldleitelement weist dabei einen
geringeren Radius auf als das erste Feldleitelement. Die radial äußeren Wandungen
der beiden Feldleitelemente sind wenigstens abschnittsweise gegenüberliegend angeordnet.
Somit ist wenigstens abschnittsweise das zweite Feldleitelement vom ersten Feldleitelement
umschlossen. Es ist denkbar, dass die axiale Länge des ersten Feldleitelementes größer
oder kleiner als die axiale Länge des zweiten Feldleitelementes ist. Es ist auch denkbar,
dass die Feldleitelemente die gleich axiale Länge aufweisen. Die Wandung des ersten
Feldleitelementes berührt nicht die Wandung des zweiten Feldleitelementes. Zwischen
der Wandung des ersten und des zweiten Feldleitelementes ist ein Raum ausgebildet,
der sich in Umfangsrichtung erstreckt. Dieser Raum weist in Radialrichtung als Maß
den Betrag der Differenz der Radien der gegenüberliegenden Wandungen der beiden Feldleitelementen
auf. Der Raum erstreckt sich auch in Axialrichtung. Die gegenüberliegenden Wandungen
der beiden Feldleitelemente können nahezu parallel sein.
[0008] Der Erregermagnet ist in dem Raum zwischen dem äußeren und dem inneren Feldleitelement
angeordnet. Dabei ist der Erregermagnet kreisringsegmentförmig. Der Erregermagnet
hat eine halbschalenartige Form. Der Erregermagnet erstreckt sich in Axialrichtung.
Dabei sind die Wandungen des Erregermagneten und der Feldleitelemente in etwa parallel
zueinander. Der Erregermagnet befindet sich zusammen mit dem ersten Feldleitelement
in einer beweglichen Baugruppe. Es ist auch denkbar, dass der Permanentmagnet beweglich
zwischen den beiden Feldleitelementen angeordnet ist. Dabei weist der Erregermagnet
vorzugsweise einen geringen Luftspalt zu den Wandungen der Feldleitelemente auf. Vorzugsweise
ist der Erregermagnet in Umfangsrichtung beweglich. Dabei ist insbesondere das erste
Feldleitelement ebenfalls in Umfangsrichtung beweglich, und führt vorzugsweise eine
mit dem Erregermagneten synchrone Bewegung aus. Hierzu sind der Erregermagnet und
das erste Feldleitelement fest miteinander Verbunden. Dabei ist es möglich, dass der
Erregermagnet eine Bewegung ausführt, bei der er das zweite Feldleitelement umläuft.
Dabei ist das zweite Feldleitelemente ortsfest. Der Erregermagnet umläuft auch den
ortsfesten Permanentmagnet. Dabei umläuft der Erregermagnet den Permanentmagneten
und das zweite Feldleitelement auf einer kreisförmigen Bahn. Vorzugsweise ist das
erste Feldleitelement und/oder der Erregermagnet durch ein Kugellager gelagert. Auf
diese Weise kann eine kostengünstige und gleichzeitig schnelltaktende Vorrichtung
aufgebaut werden. Der Erregermagnet umfasst Seltenerdmaterialien. Dabei ist denkbar,
dass der Erregermagnet Neodym-Eisen-Bor enthält. Solch ein Erregermagnet ist konzentrisch
zu den beiden anderen Feldleitelementen angeordnet. Die Zylindersymmetrie der beiden
Feldleitelemente und des Erregermagneten erweist sich als vorteilhaft für eine Relativbewegung
auf einer kreisförmigen Bahn. Somit ist die Relativbewegung auf einer kreisförmigen
Bahn durch einen geringen Kraftaufwand möglich. Aufgrund des vorteilhaften Aufbaus
ist die Magnetisierungsposition mit geringem Energieaufwand erreichbar. Es ist auch
denkbar, dass der Erregermagnet aus einer Vielzahl von separaten permanentmagnetischen
Magnetelementen aufgebaut ist, die nebeneinander angeordnet sind, und sich gegenseitig
berühren. Die separaten Magnetelemente sind dabei prismenförmig, und weisen eine dreieckige
oder trapezförmige Grundfläche auf. Nachdem Zusammensetzen der separaten Magnetelemente
bilden diese einen halbschalenartigen, kreisringsegmentförmigen Erregermagnet aus
einer Vielzahl separater Magnetelemente. Diese benachbarten Magnetelemente sind alle
in die gleiche, radiale Richtung magnetisiert. Der Erregermagnet ist in Radialrichtung
magnetisiert.
[0009] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist ein drittes Feldleitelement vorgesehen.
Das dritte Feldleitelement ist in dem zweiten Feldleitelement angeordnet. Dabei ist
das dritte Feldleitelement konzentrisch zu dem zweiten Feldleitelement angeordnet.
Das dritte Feldleitelement ist dabei zylinderförmig. Das dritte Feldleitelement ist
in dem zweiten Feldleitelement so angeordnet, dass deren äußere Wandungen einander
gegenüberliegen. Da das dritte Feldleitelement konzentrisch zu dem ersten und dem
zweiten Feldleitelement angeordnet ist, und das dritte Feldleitelement innerhalb dem
ersten und dem zweiten Feldleitelement angeordnet ist, umschließen das erste und das
zweite Feldleitelement das dritte Feldleitelement. Die äußere Wandung des dritten
Feldleitelementes ist in etwa parallel zu den Wandungen des ersten und des zweiten
Feldleitelementes. Das dritte Feldleitelement besteht vorzugsweise aus einem Zylinder,
der aus Vollmaterial gebildet ist. Die Wandung des dritten Feldleitelementes ist beabstandet
von der Wandung des zweiten Feldleitelementes. Somit bildet sich ein Spalt zwischen
dem zweiten und dem dritten Feldleitelement aus. Der Spalt umläuft das dritte Feldleitelement
über den gesamten Umfang. Der Spalt dient als Aufnahme für einen Permanentmagnet.
In die Aufnahme wird ein Permanentmagnet eingepasst. Die Aufnahme, in der der Permanentmagnet
eingesetzt wird, hat eine kreisringsegmentförmige Form, und ist der Form des Permanentmagnets
in etwa nachgeformt. Die Aufnahme erstreckt sich in Umfangsrichtung, als auch in Axialrichtung.
Somit ist es besonders vorteilhaft, wenn der Permanentmagnet eine halbschalenförmige
Form aufweist. Der Permanentmagnet ist kreisringsegmentförmig. Es ist aber auch denkbar,
Permanentmagnete in den Spalt beziehungsweise die Aufnahme einzusetzen, die eine hohlzylinderförmige
Form aufweisen und sogenannte Ringmagnete sind. Dazu muss die Aufnahme ebenfalls ringförmig
sein. Es ist auch denkbar, Permanentmagnete zu verwenden, die quaderförmig sind. Solche
Permanentmagnete weisen eine flache Form auf. Entsprechend ist die Aufnahme schlitzartig
geformt und weist keine Krümmung auf. Es ist auch denkbar, stabförmige Magnete zwischen
dem dritten und dem zweiten Feldleitelement in der Aufnahme anzuordnen. Dabei können
die Stäbe aus magnetisierbarem Rundmaterial oder Flachmaterial bestehen. Durch das
dritte Feldleitelement wird eine sichere Positionierung des Permanentmagnets gewährleistet.
Gleichzeitig wird eine effiziente Magnetisierung des Permanentmagnets sichergestellt,
da das dritte Feldleitelement eine streuverlustarme Leitung der Magnetfeldlinien gewährleistet.
[0010] Zweckmäßigerweise weist die Vorrichtung mehr als einen Erregermagneten auf. Dabei
berühren sich die Erregermagnete nicht. Die Erregermagnete sind vorzugsweise kreisringsegmentförmig,
wobei die Erregermagnete bezüglich der Umfangsrichtung benachbart zueinander angeordnet
sind. Die einzelnen Erregermagnete können aus den Magnetelementen - die sich im Gegensatz
zu den Erregermagneten berühren - zusammengesetzt sein. Die Erregermagneten berühren
sich nicht. Es ist möglich, zwei oder vier oder sechs Erregermagnete zwischen dem
ersten und dem zweiten Feldleitelement anzuordnen. Vorteilhafterweise werden zwei
Erregermagnete verwendet, wenn zwei Magnetrohlinge magnetisiert werden sollen. Es
werden vier Erregermagnete verwendet, wenn vier Permanentmagnete magnetisiert werden
sollen und es werden sechs Erregermagnete verwendet, wenn sechs Permanentmagnete magnetisiert
werden sollen. Es ist auch denkbar, mit zwei Erregermagneten nur einen Permanentmagneten
zu magnetisieren. Dabei durchlaufen die Magnetfeldlinien der beiden Erregermagneten
nur einen Permanentmagnet. Es ist auch möglich, mehr als zwei Erregermagnete für die
Magnetisierung eines Permanentmagneten zu verwenden. Es ist auch denkbar, einen Ringmagneten
mit einer Vielzahl von Erregermagneten zu magnetisieren, so dass der Ringmagnet eine
Vielzahl von Magnetpolen aufweist. Dabei sind die Erregermagnete in Radialrichtung
magnetisiert. Durch die freie Wahl der Anzahl der Erregermagnete und damit der Polzahl
ist es möglich, verschiedenste Formen von Permanentmagneten zu magnetisieren. Dabei
können den Permanentmagneten unterschiedlichste Polzahlen verliehen werden. Dabei
ist ein Pol in einem Magnet durch seine Magnetisierungsrichtung gekennzeichnet. So
ist vorstellbar, dass z.B. ein Ringmagnet wenigstens zwei Pole aufweist. Solch ein
Ringmagnet umfasst zwei Bereiche, die unterschiedliche - insbesondere radiale - Magnetisierungsrichtungen
aufweisen. Die Polzahl gibt die die Anzahl von Bereichen mit unterschiedlicher Magnetisierungsrichtung
wieder.
[0011] Das zweite Feldleitelement besteht aus kreisringsegmentförmigen Teilen, die sich
vorzugsweise in Umfangsrichtung erstrecken, und somit halbschalenförmig sind. Die
Teile sind in Umfangsrichtung angeordnet. Die Teile berühren sich nicht, und sind
bezüglich der Umfangsrichtung benachbart zueinander angeordnet. Dadurch bildet sich
ein Hohlraum zwischen den Teilen aus, wobei der Hohlraum bezüglich der Umfangsrichtung
zwischen zwei benachbarten Teilen angeordnet ist. Entsprechend der Anzahl der Erregermagneten
ist es vorteilhaft, die Anzahl Teile des zweiten Feldleitelements anzupassen. Dabei
ist es denkbar, zwei oder vier oder sechs kreisringsegmentförmige Teile zu verwenden,
um das zweite Feldleitelement aufzubauen. Dabei werden die Teile des zweiten Feldleitelements
in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnet, so dass sie benachbart auf einer kreisförmigen
Linie angeordnet sind. Vorzugsweise sind gleich viele Teile des zweiten Feldleitelements
in der Vorrichtung angeordnet, wie Erregermagneten vorhanden sind. Das bedeutet, wenn
zwei Permanentmagnete in der Vorrichtung verbaut sind, so sind zwei Teile des zweiten
Feldleitelements vorhanden. Es ist aber auch denkbar, mehr Teile des Feldleitelements
als Permanentmagneten in der Vorrichtung anzuordnen. Es ist auch möglich, weniger
Teile des zweiten Feldleitelements in der Vorrichtung anzuordnen, wie es Permanentmagnete
aufweist. Weiter ist es möglich, dass sich die Teile des zweiten Feldleitelements
in Umfangsrichtung über den gleichen Winkel erstrecken wie die Erregermagneten, so
dass die Teile und die Permanentmagneten die gleiche Größe aufweisen. Dabei weisen
die Teile alle die gleiche Ausdehnung in Umfangsrichtung auf. Allerdings ist es auch
möglich, dass die Teile in Umfangsrichtung unterschiedliche Winkel aufweisen. Durch
die Möglichkeit, die Größe und die Anzahl der Teile frei zu wählen, können unterschiedlichste
Arten von Magnetrohlingen und Polzahlen in den Magnetrohlingen realisiert werden.
So wird ein Pol in einem Magnetrohling durch das in einem zusammenhängenden Bereich
eindringende Magnetfeld einer Richtung erzeugt. Das Magnetfeld wird durch wenigstens
einen Erregermagnet und vorzugsweise ein Teil des zweiten Feldleitelements in den
Bereich des Permanentmagneten eingeleitet. Hinsichtlich der Teile ist eine alternative
Ausführungsform möglich, bei der ein Teil aus wenigstens zwei sich berührenden separaten
Teileinheiten bestehen. Dabei sind die Teileinheiten ebenfalls nicht permanentmagnetisch
und leiten Magnetfelder gut. Wenn die Teileinheiten zusammengesetzt werden, so ergeben
sie ein Teil des zweiten Feldleitelements.
[0012] Vorteilhafterweise kann zwischen zwei benachbarten Teilen des zweiten Feldleitelementes
ein Hilfsmagnet in dem Hohlraum angeordnet sein. Dabei ist der Hilfsmagnet bezüglich
der Umfangsrichtung zwischen zwei benachbarten Teilen angeordnet. Der Hilfsmagnet
ist auch in Radialrichtung im gleichen Ort wie die Teile, so dass der Hilfsmagnet
sich über den gleichen Radius erstreckt wie die Teile. Dabei ist der Hilfsmagnet in
Tangentialrichtung bezüglich der Umfangsrichtung magnetisiert. Die Verwendung von
Hilfsmagneten erhöht die Effizienz der Vorrichtung, da magnetische Streufelder unterdrückt
werden.
[0013] Vorzugsweise dient das dritte Feldleitelement als ein Aufnahmedorn. Der Aufnahmedorn
wird dabei in ein Polgehäuse einer elektrischen Maschine eingeführt. Dabei ist mindestens
ein Permanentmagnet innerhalb des Polgehäuses angeordnet. Nachdem der Aufnahmedorn
in dem Polgehäuse angeordnet ist, befindet sich der Permanentmagnet zwischen dem Polgehäuse
und dem Aufnahmedorn. Das Polgehäuse ist ein topfförmiges und vorzugsweise metallisches
Gehäuseteil einer elektrischen Maschine, an dessen radialer Innenwand Magnete angeordnet
werden. Diese Magnete können an der Innenwand des Polgehäuses befestigt werden, bevor
sie magnetisiert werden. So kann die Magnetisierung der Permanentmagnete erfolgen,
während sie in dem Polgehäuse angeordnet sind. Die Befestigung der Permanentmagnete
an der Innenwand des Polgehäuses kann durch Kleben und/oder Haltefedern erfolgen,
wobei die Haltefedern eine Kraft auf die Permanentmagnete ausüben, so dass diese an
die Innenwand gepresst werden. Die Kraft der Haltefedern ist eine Federkraft. Da die
Permanentmagneten im Polgehäuse vorerst noch nicht magnetisiert sind, ist es möglich,
diese in die Vorrichtung einzusetzen und auf diese kostengünstige Weise montierte
und fertige Polgehäuse mit magnetisierten Magneten für eine Serienfertigung zu realisieren.
Dabei ist es denkbar, dass das Polgehäuse in dem vorher in der Vorrichtung angeordneten
Aufnahmedorn aufgesetzt wird. Somit braucht nur das Polgehäuse in die Vorrichtung
eingesetzt zu werden und nach dem Magnetisieren wieder herausgenommen werden. Das
dritte Feldleitelement ist dabei fest in der Vorrichtung angeordnet.
[0014] Es ist auch denkbar, dass das dritte Feldleitelement herausnehmbar ist, so dass der
Aufnahmedorn leicht ausgetauscht werden kann. Dies hat den Vorteil, dass ein für unterschiedliche
Polgehäuse und Permanentmagnete spezifischer Aufnahmedorn in die Vorrichtung eingesetzt
werden kann. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, den Aufnahmedorn mit dem Polgehäuse
außerhalb der Vorrichtung zu bestücken. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Aufnahmedorn
in Axialrichtung aus der Vorrichtung herausgenommen wird, und außerhalb der Vorrichtung
das Polgehäuse mit den Permanentmagneten auf den Dorn aufgesetzt wird. Nach dem Aufsetzen
des Polgehäuses wird der Aufnahmedorn mit dem Polgehäuse und den Permanentmagneten
wieder in die Maschine eingesetzt, um dort magnetisiert zu werden. Nach dem Magnetisieren
wird wiederum der Aufnahmedorn mit dem Polgehäuse und den Permanentmagneten aus der
Maschine herausgenommen. Danach wird das Polgehäuse mit den Permanentmagneten von
dem Dorn abgestreift und ein Polgehäuse mit unmagnetisierten Rohlingen wieder aufgesetzt.
[0015] Ist die Vorrichtung mit einem noch nicht magnetisierten Permanentmagnet bestückt,
führt der Erregermagnet eine Bewegung aus bis der Erregermagnet in eine Magnetisierungsposition
ankommt. Dabei führt der Erregermagnet eine kreisförmige Bewegung aus. Die kreisförmige
Bewegung erstreckt sich in Umfangsrichtung der Vorrichtung. Die Bewegung wird durch
den Erregermagneten um das zweite Feldleitelement herum ausgeführt. Dabei ist das
zweite Feldleitelement ortsfest bezüglich der gesamten Vorrichtung. Ebenso ist das
dritte Feldleitelement und die Permanentmagneten ortsfest. Wenn der Erregermagnet
in Magnetisierungsposition ist, durchströmen die Magnetfeldlinien das erste Feldleitelement,
das zweite Feldleitelement, den Permanentmagneten und das dritte Feldleitelement,
so dass ein geschlossener Magnetfeldpfad ausgebildet ist. Dabei wird der Permanentmagnet
magnetisiert. Nachdem der Permanentmagnet magnetisiert ist, bewegt sich der Erregermagnet
in eine Kurzschlussposition aus der Magnetisierungsposition heraus. In der Kurzschlussposition
wird der Permanentmagnet nicht von dem Magnetfeld durchströmt. In der Kurzschlussposition
wird das erste Feldleitelement und das zweite Feldleitelement vom Magnetfeld durchströmt.
Das dritte Feldleitelement und die Permanentmagnete sind nicht von dem Magnetfeld
durchströmt, wenn der Erregermagnet in Kurzschlussposition ist, da das Magnetfeld
des Erregermagneten über das zweite Feldleitelement kurzgeschlossen werden. Der Permanentmagnet
wird in die Vorrichtung eingesetzt beziehungsweise aus der Vorrichtung herausgenommen,
wenn die Vorrichtung in Kurzschlussposition ist. Das hat den Vorteil, dass keine Kräfte
auf den Permanentmagnet wirken während er eingesetzt wird beziehungsweise herausgenommen
wird aus der Vorrichtung. Ebenso wird der Aufnahmedorn in die Vorrichtung eingesetzt,
wenn die Erregermagnete in Kurzschlussposition sind.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016] Die Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig.1a einen Querschnitt einer zweipoligen erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem
Polgehäuse mit Permanentmagneten, wobei die Vorrichtung in Kurzschlussposition ist,
Fig.1b eine zweipolige erfindungsgemäße Vorrichtung in Magnetisierungsposition,
Fig.2 Querschnitt einer erfindungsgemäßen vierpoligen Vorrichtung in Kurzschlussposition,
Fig.3 Querschnitt einer erfindungsgemäßen sechspoligen Vorrichtung in Kurzschlussposition.
Ausführungsformen der Erfindung
[0017] In Fig. 1a ist ein Querschnitt einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 gezeigt. Die
Vorrichtung 10 weist ein hohlzylinderförmiges erstes Feldleitelement 101 auf. Das
erste Feldleitelement 101 ist vorzugsweise in Umfangsrichtung 1 geschlossen. Dabei
erstreckt sich das erste Feldleitelement 101 in Axialrichtung 2. Das hohlzylinderförmige
Feldleitelement 101ist ringförmig und erstreckt sich in geschlossener Weise in Umfangsrichtung
1. Das erste Feldleitelement 101 weist eine Ausnehmung in der Mitte auf, die sich
in Axialrichtung 2 erstreckt. Die Ausnehmung in dem ersten Feldleitelement 101 ist
vorzugsweise zylinderförmig, so dass das hohlzylinderförmige erste Feldleitelement
101 hohl ist. Das erste Feldleitelement 101 weist eine Wandstärke in Radialrichtung
3 auf. Das erste Feldleitelement 101 dient zur Leitung von einem Magnetfeld 120. Dabei
wird das Magnetfeld 120 im Wesentlichen in Umfangsrichtung 1 in der Wand des ersten
Feldleitelementes 101 geleitet. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass das Magnetfeld
120 auch Feldkomponenten aufweist, die nicht in Umfangsrichtung 1 weisen, sondern
in Radialrichtung 3 und Axialrichtung 2. Jedoch ist das Magnetfeld 120 im Wesentlichen
in Umfangsrichtung 1 gerichtet innerhalb des ersten Feldleitelements 101.
[0018] Innerhalb des ersten Feldleitelements 101 sind zwei Erregermagnete 110 angeordnet.
Die Erregermagnete 110 sind halbschalenförmig, und daher weisen sie eine rinnenförmige
Form auf. Die Erregermagnete 110 sind kreisringsegmentförmig und erstrecken sich in
Umfangsrichtung 1 als auch in Axialrichtung 2. Die radial äußere Wandung des Erregermagneten
110 ist in etwa parallel zur radial nach innen gerichteten Wandung des ersten Feldleitelementes
101. Dabei erstreckt sich der Erregermagnet 110 in Axialrichtung 2 entlang des ersten
Feldleitelementes 101. Dabei kann der Erregermagnet 110 gleich lang oder länger oder
kürzer als das erste Feldleitelement 1 bezüglich der Axialrichtung 2 sein. Die Erregermagnete
110 sind in Radialrichtung 3 magnetisiert. So leiten die Erregermagnete 110 ihr Magnetfeld
120 in das erste Feldleitelement 101 ein. Die Erregermagnete 110 sind derart in dem
ersten Feldleitelement 101 angeordnet, dass sie in Umfangsrichtung 2 beweglich sind.
Dadurch ist es den Erregermagneten 110 möglich, sich in Umfangsrichtung 1 auf einer
kreisrunden Bahn 111 zu bewegen. Dabei umlaufen die Erregermagnete 110 die Rotationssymmetrieachse
des ersten Feldleitelementes 101. Die Erregermagnete 110 bewegen sich auf einer kreisrunden
Bahn 111. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Erregermagnete 110 und das
erste Feldleitelement 101 gemeinsam die Bewegung auf der Bahn 111 ausführen. Dabei
sind die Erregermagneten 110 in einer festen Anordnung mit dem ersten Feldleitelement
101, und berühren diese vorzugsweise mit ihrer radialen nach außen gerichteten Seite,
sodass sich bezüglich der Radialrichtung 2 die Wandung der Außenseite des Erregermagnets
110 und die Wandung der Innenseite des ersten Flussleitelements 101 berühren. Es ist
auch denkbar, dass sich nur die Erregermagnete 110 entlang der radial inneren Wandung
des ersten Feldleitelementes 101 bewegen. Die Erregermagnete 110 umfassen vorzugsweise
Seltenerdmaterialien wie z.B. Neodym-Eisen-Bohr. Die beiden Erregermagnete 110 in
der Fig.1a und Fig. 1b berühren sich nicht. Die beiden Erregermagnete 110 sind in
Umfangsrichtung 1 voneinander beabstandet. Dadurch bildet sich eine Lücke 113 zwischen
den Erregermagneten 110. Die Lücke 113 ist in Radialrichtung 3 am gleichen Ort wie
die Erregermagneten 110. Die Lücke 113 weist in Radialrichtung 3 die gleiche Ausdehnung
auf wie die Erregermagnete 110. Ebenso erstreckt sich die Lücke in Axialrichtung 2
über die gesamte Länge der Erregermagnete 110.
[0019] In dem ersten Feldleitelement 101 sind zwei Teile 1020 eines zweiten Feldleitelementes
102 angeordnet. Dabei sind die Teile 1020 des zweiten Feldleitelementes 102 kreisringsegmentförmig.
Die Teile 1020 erstrecken sich in Umfangsrichtung 1 und in Axialrichtung 2 als auch
in Radialrichtung 3. Dabei können die Teile 1020 gleich lang oder kürzer oder länger
als die Erregermagnete 110 oder das erste Feldleitelement 101 sein. Die Teile 1020
des zweiten Feldleitelementes 102 sind konzentrisch zu den Erregermagneten 110 und
dem ersten Feldleitelement 101 angeordnet. Dabei sind die radial äußeren Wandungen
der Teile 1020 gegenüberliegend zu den radial inneren Wandungen der Erregermagnete
110 und des ersten Feldleitelementes 101 angeordnet. Die Wandungen sind nahezu parallel
zueinander. Die Feldleitelemente 101, 102 sind metallisch und leiten Magnetfelder
120. Das Magnetfeld 120, das von den Erregermagneten 110 ausgeht, wird durch das erste
Feldleitelement 101 - als eine Art magnetischer Rückschlussring - und durch das zweite
Feldleitelement 102 geleitet. Das zweite Feldleitelement 102 ist ortsfest. Das erste
Feldleitelement 101 führt zusammen mit dem Erregermagnet 110 eine kreisförmige Bewegung
aus.. Die beweglichen Erregermagnete 110 sind in Fig.1a in einer Kurzschlussposition
211 positioniert. In der Kurzschlussposition 211 durchströmt das Magnetfeld das erste
Feldleitelement 101 und das zweite Feldleitelement 102. Dabei durchströmt das Magnetfeld
120 das zweite Feldleitelement 102 sowie das erste Feldleitelement 101 im Wesentlichen
in Umfangsrichtung 1.
[0020] Konzentrisch zu dem ersten Feldleitelement 101, dem Erregermagneten 110 und dem zweiten
Feldleitelement 102 ist ein drittes Feldleitelement 103 angeordnet, wobei das dritte
Feldleitelement 103 zylinderförmig ist. Dabei liegt die radial äußere Wandung des
dritten Feldleitelementes 103 den Wandungen des ersten und zweiten Feldleitelementes
101, 102 gegenüber. Die Wandungen der Feldleitelemente 101, 102, 103 sind nahezu parallel
zueinander. Das dritte Feldleitelement 103 dient als Aufnahmedorn 1030 für ein Polgehäuse
202 einer elektrische Maschine, wobei innerhalb des Polgehäuses 202 Permanentmagnete
201 angeordnet sind. Die Permanentmagnete 201 sind an der inneren Wandung des Polgehäuses
1030 befestigt. Die Befestigung der Permanentmagnete 201 innerhalb des Polgehäuses
202 erfolgt durch Ankleben oder durch mechanische Befestigungsmittel, wie Spangen
oder Clips, die eine Federkraft auf die Permanentmagnete 201 ausüben, so dass diese
gegen die innere Wandung des Polgehäuses 202 gepresst werden. Diese Spangen, Clips
sowie der Klebstoff sind nicht dargestellt. Die Vorrichtung 10 ist zur Magnetisierung
von zweipoligen Polgehäusen 202 geeignet. Daher sind zwei Erregermagnete 110 und zwei
Teile 1020 des zweiten Feldleitelements 102 in der Vorrichtung 10 angeordnet. Zwischen
dem dritten Feldleitelement 103 und dem zweiten Feldleitelement 102 ist ein Spalt
203 ausgebildet. In dem Spalt 203 werden die Permanentmagnete 201 samt dem Polgehäuse
202 angeordnet. Das dritte Feldleitelement 103 ist ebenfalls ortsfest. In der Kurzschlussposition
211 wird das dritte Feldleitelement 103 nicht von dem Magnetfeld 120 durchströmt.
Das Magnetfeld 120 durchström somit nicht die Permanentmagnete 201. Das dritte Feldleitelement
103 ist aus der Vorrichtung 10 herausnehmbar. Dabei kann das dritte Feldleitelement
103, wenn es aus der Vorrichtung 10 herausgenommen ist, mit dem Permanentmagnete 201
enthaltenden Polgehäuse 202 bestückt werden. Dazu wird das Polgehäuse 202 mit den
Permanentmagneten 201 auf das dritte Feldleitelement 103, das als Aufnahmedorn 1030
dient, aufgeschoben, so dass der Aufnahmedorn 1030 innerhalb des Polgehäuses 202 angeordnet
ist. Dabei ist zwischen der Wandung des Polgehäuses 202 und der Wandung des Aufnahmedorns
1030 die Permanentmagnet 201 angeordnet. Die Wandung des Permanentmagnets 201 und
die Wandung des Aufnahmedorns 1030 sind dabei nahezu parallel. Vorzugsweise berühren
sich der Aufnahmedorn 1030 und die Permanentmagnete 201. Der Aufnahmedorn 1030 mit
dem auf diesen aufgesetzten Polgehäuse 202 mit Permanentmagneten 201 wird in die Vorrichtung
10 wieder eingesetzt. Nach dem Einsetzen ist die radial äußere Wandung des Polgehäuses
202, die den Teilen 1020 des zweiten Feldleitelementes 102 zugewandt ist, in etwa
parallel mit der Wandung der Teile 1020. Vorzugsweise berühren sich das Polgehäuse
202 und die Teile 1020 des zweiten Feldleitelements 102. Somit dient der Spalt 203
als Aufnahme 20 für die Permanentmagnete 201. Es ist aber auch denkbar, dass das dritte
Feldleitelement 103 aus der Vorrichtung 10 nicht herausnehmbar ist, so dass das Polgehäuse
202 mit den Permanentmagneten 201 in die Vorrichtung 10 eingesetzt wird und dabei
auf den schon vorher in der Vorrichtung 10 angeordneten dritten Feldleitelement 103
aufgesetzt wird.
[0021] In Fig.1b ist die zweipolige Vorrichtung 10 aus Fig. 1a gezeigt. Die Erregermagneten
110 in Fig.1b sind in Magnetisierungsstellung 210. Bei der Magnetisierungsstellung
210 liegt ein Erregermagnet 110 lediglich einem der Teile 1020 des zweiten Feldleitelementes
102 unmittelbar gegenüber, während in der Kurzschlussstellung 211 ein Erregermagnet
110 zwei Teilen 1020 unmittelbar gegenüberliegt, so dass die beiden Erregermagnete
110 durch die beiden Teile 120 magnetisch verbunden sind. Somit sind die Erregermagnete
110 durch die Teile 1020 kurzgeschlossen. So können die Magnetfeldlinien 120 aus einem
Erregermagnet 110 über ein Teil 1020 des zweiten Feldleitelementes 102 zum gegenüberliegenden
Erregermagnet 110 fließen ohne durch die Permanentmagnete 201 oder das dritte Feldleitelement
103 zu fließen. In der Magnetisierungsposition 210 erstrecken sich die Magnetfeldlinien
120 zum einen durch das erste Feldleitelement 101 und zum anderen durch das zweite
Feldleitelement 102, die Permanentmagnete 201 und das dritte Feldleitelement 103.
Somit bildet sich ein Magnetpfad, der durch die Permanentmagnete 201 führt. Zwischen
den Teilen 1020 des zweiten Feldleitelements 102 ist ein Hohlraum 1021 angeordnet.
Der Hohlraum 1021 erstreckt sich in Umfangsrichtung zwischen zwei benachbarte Teile
1020. Der Hohlraum 1021 ist in Radialrichtung 3 auf gleicher Höhe wie die Teile 1020.
In Kurzschlussposition 211 wird der Hohlraum 1021 durch einen Erregermagneten 110
überbrückt. In Magnetisierungsposition 211 sind die Lücke 113 zwischen zwei Erregermagneten
110 und der Hohlraum 1021 radial benachbart. Somit ist der Hohlraum 1021 nicht überbrückt.
[0022] In Fig.2 ist ein Querschnitt einer weiteren erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 gezeigt.
Die Vorrichtung 10 ist in vierpoliger Ausführung dargestellt. Anstatt wie in Fig.1a,b
zwei Erregermagnete 110 aufzuweisen, weist die Vorrichtung in Fig.2 vier Erregermagnete
110 auf. Die Erregermagnete 110 sind dabei in Radialrichtung 3 magnetisiert. Gegenüberliegende
Erregermagnete 110 sind jeweils in entgegengesetzter Richtung polarisiert, so dass
sich ihre Magnetfeldlinien 120 voneinander abstoßen, während sie in Radialrichtung
2 gegen das Zentrum der Vorrichtung 10 erstrecken. Bei einer Polarität in gleicher
Richtung fließen die Feldlinien 120 von einem Erregermagnete 110 zum anderen und dringen
in diesen ein. Es ist aber auch denkbar, dass die Erregermagnete 110 in gleicher Richtung
polarisiert sind. Ebenso weist das zweite Feldleitelement 102 vier Teile 1020 auf.
In dem Hohlraum 1021 ist ein Hilfsmagnet 112 angeordnet. Der Hilfsmagnet 112 ist ortsfest.
Der Hilfsmagnet 112 umfasst Seltenerdmaterialien und ist in Umfangsrichtung 1 polarisiert.
Der Hilfsmagnet 112 kann auch bei der zweipoligen Vorrichtung 10 aus Fig.1 zum Einsatz
kommen. Die vierpolige Vorrichtung 10 aus Fig.2 ist mit einem Polgehäuse 202 bestückt,
das vier Permanentmagnete 201 aufweist. Dabei sind die Permanentmagnete 201 ebenso
wie in Fig.1 innerhalb des Polgehäuses 202 angeordnet.
[0023] Fig.3 zeigt eine sechspolige Vorrichtung 10. Die Vorrichtung 10 weist sechs Erregermagnete
110, sechs Teile 1020 des zweiten Feldleitelements 102 und sechs Permanentmagnete
201 auf.
[0024] Weiterhin sind alle Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 untereinander miteinander
kombinierbar. Zudem gelten die Merkmale der Beschreibung aus Fig.1a und Figur.1b auch
für die Figuren 2 und 3. Mit den Vorrichtungen 10 der unterschiedlichen Ausführungsbeispiele
können Permanentmagnete 201 für elektrische Maschinen magnetisiert werden. Es ist
aber auch denkbar, Permanentmagnete für andere Anwendungen - außer für elektrische
Maschinen - herzustellen. Die Permanentmagnete 201 bestehen dabei aus Ferritmaterial.
Es ist aber auch möglich, Permanentmagnete 201 aus Seltenerdmaterialien zu verwenden.
Die Feldleitelemente 101, 102, 103 sind dabei vorzugsweise aus Vollmaterial hergestellt.
Das Material ist nicht permanentmagnetisch, jedoch magnetisch leitfähig. Es ist denkbar,
dass die Feldleitelemente 101, 102, 103 aus Elektroblechen bestehen. Solch ein aus
Elektroblechen aufgebautes Feldleitelement 101, 102, 103 weist eine laminierte Struktur
auf. Der Vorteil einer laminierten Struktur ist durch die geringe magnetische Verluststreuung
gegeben. Die Feldleitelemente 101, 102, 103 sind nicht dauerhaft magnetisch, jedoch
leiten sie einen Magnetfluss gut.
1. Vorrichtung (10) zum Magnetisieren von wenigstens einem Permanentmagnet (201), wobei
die Vorrichtung (10) ein erstes Feldleitelement (101) und ein zweites Feldleitelement
(102) umfasst, wobei zwischen dem ersten und dem zweiten Feldleitelement (101, 102)
mehr als ein Erregermagnet (110) angeordnet ist, wobei der mehr als eine Erregermagnet
(110) in Radialrichtung (3) magnetisiert ist, wobei das zweite Feldleitelement (102)
aus kreisringsegmentförmigen Teilen (1020) besteht, die sich nicht berühren, und bezüglich
der Umfangsrichtung (1) benachbart zueinander angeordnet sind und wobei das zweiten
Feldleitelement (102) eine Aufnahme (20) für einen Magnetrohling zum Magnetisieren
umfasst, wobei der mehr als eine Erregermagnet (110) relativ zu den Feldleitelementen
(101, 102) und dem Magnetrohling (201) auf einer kreisförmigen Bahn (111) um den Magnetrohling
herum beweglich ist, sodass in einer Magnetisierungsposition (210) ein Magnetfeld
(120) des Erregermagneten (110) den Magnetrohling zum Permanentmagneten magnetisiert
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Feldleitelement (101) hohlzylinderförmig ist, und das zweite Feldleitelement
(102) kreisringsegmentförmig in Umfangsrichtung (1) ist, wobei das zweite in dem ersten
Feldleitelement (101, 102) angeordnet ist, sodass die Feldleitelemente (101, 102)
konzentrisch zueinander angeordnet sind, wobei deren radial äußere Wandungen wenigstens
abschnittsweise gegenüberliegen.
3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregermagnet (110) kreisringsegmentförmig ist, und sich in Axialrichtung (2)
erstreckt, wobei die Wandungen des Erregermagnets (110) und des ersten und zweiten
Feldleitelements (101, 102) in etwa parallel zueinander sind.
4. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein drittes Feldleitelement (103) innerhalb dem zweiten Feldleitelement (102) angeordnet
ist, wobei das dritte Feldleitelement (103) zylinderförmig ist, sodass das dritte
Feldleitelement konzentrisch zum ersten und zweiten Feldleitelement (101, 102) so
angeordnet ist, dass deren Wandungen gegenüberliegen, wobei ein Spalt (203) zwischen
dem zweiten und dem dritten Feldleitelement (102, 103) ausgebildet ist, der eine Aufnahme
(20) für den Magnetrohling ist.
5. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregermagnet (110) in Umfangsrichtung (1) beweglich ist, sodass der Erregermagnet
(110) bei seiner Bewegung das zweite Feldleitelement (102) umläuft, und vorzugsweise
durch Kugellager gelagert ist.
6. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder vier oder sechs Erregermagneten (110) zwischen dem ersten und dem zweiten
Feldleitelement (101, 102) angeordnet sind, wobei die Erregermagneten (110) in Radialrichtung
(3) magnetisiert sind.
7. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Feldleitelement (102) aus zwei oder vier oder sechs kreisringsegmentförmigen
Teilen (1020) besteht.
8. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl in Umfangrichtung (1) als auch in Radialrichtung (3) zwischen zwei benachbarten
Teilen (1020) des zweiten Feldleitelements (102) ein Hilfsmagnet (112) angeordnet
ist, wobei der Hilfsmagnet (112) tangential zur Umfangsrichtung (1) magnetisiert ist.
9. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Feldleitelement (103) als ein Aufnahmedorn (1030) für den Magnetrohling
innerhalb eines Polgehäuse (202) einer elektrischen Maschine dient, sodass das Polgehäuse
(202) auf den Aufnahmedorn (1031) sitzt, wobei zwischen dem Aufnahmedorn (1031) und
dem Polgehäuse (202) der Magnetrohling angeordnet ist.
10. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Feldleitelement (103) aus dem zweiten Feldleitelement (102) in Axialrichtung
(2) herausnehmbar ist.
11. Verfahren zur Magnetisierung von Permanentmagneten (201) mittels einer Vorrichtung
(10) nach Anspruch 1 mit den Schritten:
- Anordnen des Magnetrohlings in der Aufnahme (20)
- Relativbewegung der Erregermagneten (110) in Umfangsrichtung (1) auf einer kreisförmigen
Bahn (111) um den Magnetrohling herum
- Magnetisieren des Magnetrohlings zum Permanentmagneten (201)
- Entnehmen des Permanentmagnets (201)
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Feldleidelement (103) in ein Polgehäuse (202) mit dem Magnetrohling eingeführt
wird, und anschließend das dritte Feldleitelement (103) mit dem Polgehäuse (202) konzentrisch
im zweiten Feldleitelement (102) angeordnet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst das dritte Feldleitelement (103) im zweiten Feldleitelement (102) angeordnet
wird, und das Polgehäuse (202) danach mit den Magnetrohling innerhalb des zweiten
Feldleitelement (102) auf das dritte Feldleitelement (103) axial aufgeschoben wird.
14. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregermagnet (110) eine Bewegung in Umfangsrichtung (1) um das zweite Feldleitelement
(102) herum ausführt, bis sich der Erregermagnet (110) in der Magnetisierungsposition
(210) positioniert, wobei das Magnetfeld (120) in der Magnetisierungsposition (210)
die Feldleitelemente (101, 102, 103) und den Magnetrohling durchströmt, und dadurch
der Magnetrohling zum Permanentmagneten (201) magnetisiert wird.
15. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregermagnet (110) eine Bewegung ausführt, bis er in einer Kurzschlussposition
(211) ist, in der das Magnetfeld (120) das erste und zweite Feldleitelement (101,
103) durchströmt, jedoch nicht das dritte Feldleitelement (103) und den Permanentmagnet
(201) durchströmt.
16. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (201) aus der Vorrichtung (10) herausgenommen und/oder eingesetzt
wird, wenn der Erregermagnet (110) in der Kurzschlussposition (211) ist.
1. Apparatus (10) for magnetizing at least one permanent magnet (201), wherein the apparatus
(10) comprises a first field guide element (101) and a second field guide element
(102), wherein more than one exciter magnet (110) is arranged between the first and
the second field guide element (101, 102), wherein the more than one exciter magnet
(110) is magnetized in the radial direction (3), wherein the second field guide element
(102) consists of parts (1020) in the form of circular ring segments which do not
touch and are arranged adjacent to one another with respect to the circumferential
direction (1), and wherein the second field guide element (102) comprises a holder
(20) for a magnet blank to be magnetized, wherein the more than one exciter magnet
(110) is movable relative to the field guide elements (101, 102) and the magnet blank
(201) is movable on a circular path (111) around the magnet blank, so that, in a magnetization
position (210), a magnetic field (120) from the exciter magnet (110) magnetizes the
magnet blank to form the permanent magnet.
2. Apparatus (10) according to Claim 1, characterized in that the first field guide element (101) is hollow-cylindrical, and the second field guide
element (102) has the form of a circular ring segment in the circumferential direction
(1), wherein the second is arranged in the first field guide element (101, 102), so
that the field guide elements (101, 102) are arranged concentrically relative to each
other, their radially outer walls being at least partly opposite each other.
3. Apparatus (10) according to Claim 1 or 2, characterized in that the exciter magnet (110) has the form of a circular ring segment and extends in the
axial direction (2), wherein the walls of the exciter magnet (110) and of the first
and second field guide element (101, 102) are approximately parallel to each other.
4. Apparatus (10) according to one of the preceding claims, characterized in that a third field guide element (103) is arranged inside the second field guide element
(102), wherein the third field guide element (103) is cylindrical, so that the third
field guide element is arranged concentrically relative to the first and second field
guide element (101, 102) such that their walls are opposite each other, wherein a
gap (203), which is a holder (20) for the magnet blank, is formed between the second
and the third field guide element (102, 103).
5. Apparatus (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the exciter magnet (110) is movable in the circumferential direction (1), so that
the exciter magnet (110) runs around the second field guide element (102) during its
movement and is preferably supported by ball-bearings.
6. Apparatus (10) according to one of the preceding claims, characterized in that two or four or six exciter magnets (110) are arranged between the first and the second
field guide element (101, 102), the exciter magnets (110) being magnetized in the
radial direction (3) .
7. Apparatus (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the second field guide element (102) consists of two or four or six parts (1020)
in the form of circular ring segments.
8. Apparatus (10) according to one of the preceding claims, characterized in that an auxiliary magnet (112) is arranged both in the circumferential direction (1) and
in the radial direction (3) between two adjacent parts (1020) of the second field
guide element (102), wherein the auxiliary magnet (112) is magnetized tangentially
with respect to the circumferential direction (1).
9. Apparatus (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the third field guide element (103) serves as a holding mandrel (1030) for the magnet
blank within a pole housing (202) of an electric machine, so that the pole housing
(202) is seated on the holding mandrel (1031), the magnet blank being arranged between
the holding mandrel (1031) and the pole housing (202) .
10. Apparatus (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the third field guide element (103) can be removed from the second field guide element
(102) in the axial direction (2).
11. Method for magnetizing permanent magnets (201) by means of an apparatus (10) according
to Claim 1, comprising the steps:
- arranging the magnet blank in the holder (20),
- relative movement of the exciter magnets (110) in the circumferential direction
(1) on a circular path (111) around the magnet blank,
- magnetizing the magnet blank to form the permanent magnet (201),
- removing the permanent magnet (201).
12. Method according to Claim 11, characterized in that the third field guide element (103) is inserted into a pole housing (202) with the
magnet blank, and then the third field guide element (103) with the pole housing (202)
is arranged concentrically in the second field guide element (102).
13. Method according to Claim 11, characterized in that firstly the third field guide element (103) is arranged in the second field guide
element (102), and after that the pole housing (202) with the magnet blank inside
the second field guide element (102) is pushed axially onto the third field guide
element (103).
14. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the exciter magnet (110) executes a movement in the circumferential direction (1)
around the second field guide element (102) until the exciter magnet (110) is positioned
in the magnetization position (210), wherein the magnetic field (120) flows through
the field guide elements (101, 102, 103) and the magnet blank when in the magnetization
position (210) and, as a result, the magnet blank is magnetized to form the permanent
magnet (201).
15. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the exciter magnet (110) executes a movement until it is in a short-circuit position
(211), in which the magnetic field (120) flows through the first and second field
guide element (101, 103) but does not flow through the third field guide element (103)
and the permanent magnet (201).
16. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the permanent magnet (201) is removed from the apparatus (10) and/or inserted when
the exciter magnet (110) is in the short-circuit position (211) .
1. Dispositif (10) permettant de magnétiser au moins un aimant permanent (201), le dispositif
(10) comprenant un premier élément conducteur de champ (101) et un deuxième élément
conducteur de champ (102), plus d'un aimant d'excitation (110) étant disposé entre
le premier et le deuxième élément conducteur de champ (101, 102), ledit plus d'un
aimant d'excitation (110) étant magnétisé dans la direction radiale (3), le deuxième
élément conducteur de champ (102) étant composé de pièces en forme de segments d'anneau
de cercle (1020) qui ne se touchent pas et sont disposées de manière adjacente les
unes aux autres par rapport à la direction circonférentielle (1), et le deuxième élément
conducteur de champ (102) comprenant un logement (20) pour un aimant brut à magnétiser,
ledit plus d'un aimant d'excitation (110) étant mobile par rapport aux éléments conducteurs
de champ (101, 102) et à l'aimant brut (201) sur une trajectoire circulaire (111)
autour de l'aimant brut de sorte que dans une position de magnétisation (210), un
champ magnétique (120) de l'aimant d'excitation (110) magnétise l'aimant brut en aimant
permanent.
2. Dispositif (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier élément conducteur de champ (101) est en forme de cylindre creux, et le
deuxième élément conducteur de champ (102) est en forme de segment d'anneau de cercle
dans la direction circonférentielle (1), le deuxième élément conducteur de champ étant
disposé dans le premier élément conducteur de champ (101, 102) de sorte que les éléments
conducteurs de champ (101, 102) sont disposés de manière concentrique l'un par rapport
à l'autre, leurs parois radialement extérieures étant opposées au moins par endroits.
3. Dispositif (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'aimant d'excitation (110) est en forme de segment d'anneau de cercle et s'étend
dans la direction axiale (2), les parois de l'aimant d'excitation (110) et du premier
et deuxième élément conducteur de champ (101, 102) étant approximativement parallèles
les unes aux autres.
4. Dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un troisième élément conducteur de champ (103) est disposé à l'intérieur du deuxième
élément conducteur de champ (102), le troisième élément conducteur de champ (103)
étant cylindrique de sorte que le troisième élément conducteur de champ est disposé
de manière concentrique par rapport au premier et au deuxième élément conducteur de
champ (101, 102) de telle sorte que leurs parois sont opposées, entre le deuxième
et le troisième élément conducteur de champ (102, 103) un entrefer (203) étant réalisé
qui est un logement (20) pour l'aimant brut.
5. Dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'aimant d'excitation (110) est mobile dans la direction circonférentielle (1) de
sorte que lors de son mouvement, l'aimant d'excitation (110) contourne le deuxième
élément conducteur de champ (102) et est de préférence monté sur roulement à billes.
6. Dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux ou quatre ou six aimants d'excitation (110) sont disposés entre le premier et
le deuxième élément conducteur de champ (101, 102), les aimants d'excitation (110)
étant magnétisés dans la direction radiale (3).
7. Dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième élément conducteur de champ (102) est composé de deux ou de quatre ou
de six pièces (1020) en forme de segments d'anneau de cercle.
8. Dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à la fois dans la direction circonférentielle (1) et dans la direction radiale (3),
un aimant auxiliaire (112) est disposé entre deux pièces adjacentes (1020) du deuxième
élément conducteur de champ (102), l'aimant auxiliaire (112) étant magnétisé tangentiellement
par rapport à la direction circonférentielle (1).
9. Dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le troisième élément conducteur de champ (103) sert de mandrin porte-pièce (1030)
pour l'aimant brut à l'intérieur d'une carcasse polaire (202) d'une machine électrique
de sorte que la carcasse polaire (202) repose sur le mandrin porte-pièce (1031), l'aimant
brut étant disposé entre le mandrin porte-pièce (1031) et la carcasse polaire (202).
10. Dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le troisième élément conducteur de champ (103) peut être retiré du deuxième élément
conducteur de champ (102) dans la direction axiale (2).
11. Procédé permettant de magnétiser des aimants permanents (201) au moyen d'un dispositif
(10) selon la revendication 1, comprenant les étapes consistant à :
- disposer l'aimant brut dans le logement (20),
- déplacer relativement l'aimant d'excitation (110) dans la direction circonférentielle
(1) sur une trajectoire circulaire (111) autour de l'aimant brut,
- magnétiser l'aimant brut en aimant permanent (201),
- retirer l'aimant permanent (201).
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que le troisième élément conducteur de champ (103) est introduit avec l'aimant brut dans
une carcasse polaire (202), et ensuite, le troisième élément conducteur de champ (103)
avec la carcasse polaire (202) est disposé de manière concentrique dans le deuxième
élément conducteur de champ (102).
13. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que d'abord le troisième élément conducteur de champ (103) est disposé dans le deuxième
élément conducteur de champ (102), et la carcasse polaire (202) est ensuite emmanchée
axialement avec l'aimant brut à l'intérieur du deuxième élément conducteur de champ
(102) sur le troisième élément conducteur de champ (103) .
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'aimant d'excitation (110) effectue un mouvement dans la direction circonférentielle
(1) autour du deuxième élément conducteur de champ (102) jusqu'à ce que l'aimant d'excitation
(110) soit positionné dans la position de magnétisation (210), le champ magnétique
(120) dans la position de magnétisation (210) traversant les éléments conducteurs
de champ (101, 102, 103) et l'aimant brut et magnétisant ainsi l'aimant brut en aimant
permanent (201).
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'aimant d'excitation (110) effectue un mouvement jusqu'à ce qu'il se trouve dans
une position de court-circuit (211) dans laquelle le champ magnétique (120) traverse
le premier et le deuxième élément conducteur de champ (101, 103) mais pas le troisième
élément conducteur de champ (103) et l'aimant permanent (201).
16. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'aimant permanent (201) est retiré du et/ou inséré dans le dispositif (10) lorsque
l'aimant d'excitation (110) se trouve dans la position de court-circuit (211).

