[0001] Die Erfindung betrifft eine Anschlussklemme.
[0002] Eine solche Anschlussklemme dient zum elektrisch kontaktierenden Anschließen eines
Leiters. Eine solche Anschlussklemme kann beispielsweise an einer Leiterplatte als
sogenannte Printklemme zum Anschließen eines Leiters an die Leiterplatte oder als
sogenannte Reihenklemmen zum elektrischen Verbinden mehrerer Leiter miteinander eingesetzt
werden. Grundsätzlich können Anschlussklemmen der hier betroffenen Art zu ganz unterschiedlichen
Zwecken und in ganz unterschiedlichen Ausführungsformen Verwendung finden.
[0003] Eine derartige Anschlussklemme umfasst ein Gehäuse, eine an dem Gehäuse angeordnete
Einstecköffnung, in die ein Leiter in eine Einsteckrichtung eingesteckt werden kann,
und ein an dem Gehäuse angeordnetes Kontaktelement, mit dem der Leiter durch Einstecken
in die Einstecköffnung in Kontakt bringbar ist. An dem Gehäuse ist weiter ein Federelement
angeordnet, das über einen Federkörper an dem Gehäuse gehalten ist und einen sich
von dem Federkörper erstreckenden, elastisch verstellbaren Federschenkel aufweist.
Dieser Federschenkel ist ausgebildet, in einer Klemmstellung einen in die Einstecköffnung
eingesteckten Leiter mit dem Kontaktelement derart zu verklemmen, dass der Leiter
in elektrisch kontaktierender Weise an dem Kontaktelement gehalten ist. Das Betätigungselement
wirkt zum Verstellen des Federschenkels auf ein von dem Federkörper abliegendes, distales
Ende des Federschenkels ein. Das Betätigungselement weist einen Schaft mit einem Kopf,
über den das Betätigungselement betätigbar ist, und einem von dem Kopf abliegenden
Fußabschnitt auf, wobei das Betätigungselement über den Fußabschnitt auf das distale
Ende des Federschenkels einwirkt. Das Betätigungselement weist an seinem Fußabschnitt
einen Anlagevorsprung auf, der in Zusammenwirken mit einem Vorsprung des Gehäuses
einen Verstellweg des Betätigungselements entgegen der Betätigungsrichtung begrenzt,
[0004] Um ein einfaches, eine geringe Kraft erforderndes Einsetzen eines Leiters in die
Einstecköffnung zu ermöglichen, ist an dem Gehäuse ein Betätigungselement angeordnet,
das in eine Betätigungsrichtung betätigt werden kann, um den Federschenkel aus der
Klemmstellung heraus zu verstellen. Durch Betätigung des Betätigungselements kann
der Federschenkel somit von dem Kontaktelement entfernt werden, so dass ein Leiter
ohne weiteres und ohne großen Kraftaufwand in die Einstecköffnung in eine Lage zwischen
dem Kontaktelement und dem Federschenkel geschoben werden kann und über den Federschenkel
mit dem Kontaktelement verklemmt werden kann.
[0005] Ebenso ist das Betätigungselement betätigbar, um einen Leiter von der Anschlussklemme
zu lösen. Durch Entfernen des Federschenkels von dem Kontaktelement und durch Aufhebung
der Klemmverbindung kann der Leiter ohne weiteres aus der Einstecköffnung herausgezogen
werden.
[0006] Weil umständlich sein kann, ein Betätigungselement manuell oder unter Verwendung
eines geeigneten Werkzeugs in Position zu halten, um einen Leiter an die Anschlussklemme
anzusetzen, ist bei einer aus der
DE 10 2008 039 232 A1 bekannten Anschlussklemme vorgesehen, das Betätigungselement in einer geöffneten
Stellung, in der der Federschenkel aus der Klemmstellung heraus verstellt ist, mit
dem Gehäuse der Anschlussklemme zu verrasten. Bei Drücken des Betätigungselements
in die Betätigungsrichtung in das Gehäuse hinein wirkt das Betätigungselement auf
den Federschenkel der Anschlussklemme ein und drückt diesen aus seine Klemmstellung
heraus, wobei das Betätigungselement mit dem Gehäuse verrastet und dadurch in seiner
geöffneten Stellung gehalten wird. Dies ermöglicht somit in einfacher Weise einen
Leiter an die Anschlussklemme anzusetzen oder von der Anschlussklemme zu entnehmen,
wobei nach Ansetzen des Leiters oder nach Entnehmen des Leiters die Verrastung des
Betätigungselements mit dem Gehäuse wiederum gelöst werden kann, um den Federschenkel
in seine Klemmstellung zurückzustellen.
[0007] Aus der
EP 1 258 950 A1 ist eine Anschlussklemme bekannt, bei welcher ein Betätigungselement an seinem in
das Gehäuse der Anschlussklemme hineinragenden Ende einen Aufnahmebereich aufweist,
in welchem ein federnder Schenkel, der einstückig mit einem Strombalken verbunden
ist, gelagert ist und durch eine Bewegung des Betätigungselements entlang einer Betätigungsrichtung
bewegbar ist.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Anschlussklemme dieser Art weiter
zu verbessern.
[0009] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Anschlussklemme mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0010] Demnach ist vorgesehen, dass das Betätigungselement im Bereich seines Kopfes einen
Rastvorsprung zum Verrasten mit einem zugeordneten Rastvorsprung des Gehäuses in der
geöffneten Stellung aufweist, und dass das Betätigungselement in der geöffneten Stellung
in eine Löserichtung quer zur Betätigungsrichtung zu dem Gehäuse verstellbar ist,
um die Verrastung zwischen dem Betätigungselement und dem Gehäuse zu lösen.
[0011] Dadurch, dass das Betätigungselement auf das distale Ende des Federschenkels einwirkt,
ist die Kraftwirkung zwischen dem Betätigungselement und dem Federschenkel und damit
auch die Haptik bei Betätigung des Betätigungselements verbessert. Insbesondere wirkt
das Betätigungselement dadurch, dass es auf das distale, vom Federkörper abliegende
Ende des Federschenkels einwirkt, unter einem vergleichsweise großen Hebel auf das
Federelement ein, so dass die am Betätigungselement aufzubringende Kraft reduziert
sein kann.
[0012] Weil der Einwirkungspunkt zwischen Betätigungselement und Federschenkel am distalen
Ende liegt, ist auch die Beanspruchung des Federelements, insbesondere des Federschenkels,
reduziert.
[0013] Das Zusammenwirken zwischen Betätigungselement und Federschenkel kann weiter dadurch
verbessert werden, dass die Betätigungsrichtung, entlang derer das Betätigungselement
zu betätigen ist, und die Einsteckrichtung, in die ein Leiter in die Anschlussklemme
einzustecken ist, schräg zueinander gerichtet sind. Denn der Federschenkel ist in
der Klemmstellung schräg zum Kontaktelement gerichtet, wobei sich das Kontaktelement
vorzugsweise länglich entlang der Einsteckrichtung erstreckt. Durch schräge Ausrichtung
der Betätigungsrichtung zur Einsteckrichtung kann das Betätigungselement zum Verstellen
des Federschenkels aus der Klemmstellung heraus in etwa senkrecht auf den Federschenkel
einwirken. Der Federschenkel und die Betätigungsrichtung erstrecken sich in der Klemmstellung
des Federschenkels somit in etwa senkrecht zueinander.
[0014] Hierbei kann vorteilhaft sein, dass das Betätigungselement eine Öffnung des Kontaktelements
durchgreift. Das Betätigungselement erstreckt sich somit durch das Kontaktelement
hindurch, so dass durch Drücken auf das Kontaktelement der Federschenkel in vorteilhafter
Weise zum Verschwenken des Federschenkels aus der Klemmstellung heraus von dem Kontaktelement
entfernt werden kann.
[0015] In der erfindungsgemäßen Ausgestaltung umfasst das Betätigungselement einen Schaft
mit einem Kopf, über den das Betätigungselement betätigbar ist, und einem von dem
Kopf abliegenden Fußabschnitt. Über den Fußabschnitt wirkt das Betätigungselement
auf das distale Ende des Federschenkels ein, während ein Nutzer über den Kopf, beispielsweise
manuell oder unter Verwendung eines geeigneten Werkzeugs, z. B. eines Schraubendrehers,
auf das Betätigungselement einwirken kann.
[0016] Zum günstigen Einwirken auf den Federschenkel weist der Fußabschnitt vorzugsweise
an einer dem Federschenkel zugewandten Seite eine Anlagefläche auf, über die der Fußabschnitt
mit dem Federschenkel in Anlage ist. Durch geeignete Abrundung des Fußabschnitts (betrachtet
im Querschnitt in einer Schwenkebene, in der der Federschenkel verschwenkbar ist)
kann der Fußabschnitt in seiner Anlagefläche dem Federschenkel angepasst sein, so
dass das Betätigungselement über den Fußabschnitt bei einem Verstellen des Federschenkels
aus der Klemmstellung heraus und einem damit einhergehenden Verschwenken des Federschenkels
relativ zu dem an dem Gehäuse gehaltenen Federkörper in günstiger Weise auf den Federschenkel
einwirken kann.
[0017] Das Betätigungselement ist in der geöffneten Stellung der Anschlussklemme, in der
der Federschenkel aus der Klemmstellung heraus verstellt ist, mit dem Gehäuse verrastbar,
so dass das Betätigungselement in seiner eingenommenen Stellung gehalten und der Federschenkel
somit in der geöffneten Stellung fixiert ist. Zum Verrasten des Betätigungselements
mit dem Gehäuse weist das Betätigungselement an seinem Kopf einen Rastvorsprung auf,
der rastend mit einem zugeordneten Rastvorsprung des Gehäuses in Eingriff gebracht
werden kann. Bei Betätigung des Betätigungselements zum Verstellen des Federschenkels
in die geöffnete Stellung gelangt der Rastvorsprung am Kopf des Betätigungselements
rastend in Eingriff mit dem Rastvorsprung am Gehäuse, so dass das Betätigungselement
mit dem Gehäuse verriegelt und darüber der Federschenkel in der geöffneten Stellung
gehalten wird.
[0018] Das Anbringen des Rastvorsprungs des Betätigungselements am Kopf - also an dem vom
Fußabschnitt abliegenden Ende des Betätigungselements - hat zur Folge, dass zwischen
dem Fußabschnitt und dem Kopf ein großer Hebel wirkt, der ein leichtes Lösen der Verrastung
zwischen dem Betätigungselement und dem Gehäuse ermöglicht. So kann zum Lösen der
Verrastung des Betätigungselements mit dem Gehäuse das Betätigungselement um den vorteilhafterweise
abgerundeten Fußabschnitt herum an dem Federschenkel verschwenkt werden, um auf diese
Weise den Rastvorsprung des Betätigungselements ohne großen Kraftaufwand außer Eingriff
von dem Rastvorsprung des Gehäuses zu bringen.
[0019] Das Betätigungselement weist an seinem Fußabschnitt einen Anlagevorsprung auf, der
im Zusammenwirken mit einem Vorsprung des Gehäuses einen Verstellweg des Betätigungselements
entgegen der Betätigungsrichtung begrenzt. In der Klemmstellung des Federschenkels,
also bei nicht betätigtem Betätigungselement, liegt der Anlagevorsprung des Fußabschnitts
vorteilhafterweise in Anlage mit dem zugeordneten Vorsprung des Gehäuses, so dass
das Betätigungselement sich in einer definierten Lage an dem Gehäuse befindet. Durch
Betätigen des Betätigungselements in Betätigungsrichtung wird der Anlagevorsprung
des Fußabschnitts von dem zugeordneten Vorsprung des Gehäuses entfernt, so dass in
der geöffneten Stellung der Anlagevorsprung nicht in Anlage mit dem Vorsprung ist.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind der Anlagevorsprung am Fußabschnitt
des Betätigungselements und der Rastvorsprung am Kopf des Betätigungselements an unterschiedlichen
Seiten des Betätigungselements angeordnet. Während der Anlagevorsprung an einer ersten
Seite des Betätigungselements angeordnet ist, ist der Rastvorsprung an einer (mit
Bezug auf die Betätigungsrichtung) gegenüberliegenden, zweiten Seite des Betätigungselements
ausgebildet.
[0021] Durch Betätigung des Betätigungselements wird der Federschenkel aus seiner Klemmstellung
heraus verschwenkt. Dies erfolgt unter elastischer Verspannung des Federschenkels,
was bewirkt, dass in der geöffneten Stellung der Federschenkel eine rückstellende
Federkraft auf das Betätigungselement ausübt. Diese in der geöffneten Stellung wirkende
Federkraft ist vorzugsweise schräg zur Betätigungsrichtung gerichtet, indem eine Richtungsvektorkomponente
der rückstellenden Federkraft entgegen der Betätigungsrichtung und eine weitere, zweite
Richtungsvektorkomponente der Federkraft quer zur Betätigungsrichtung wirkt.
[0022] Unter den Richtungsvektorkomponenten sind in diesem Zusammenhang die Vektorkomponenten
der Federkraft zu verstehen. Die Federkraft ist gerichtet und stellt somit einen Vektor
dar, der in Vektorkomponenten zerlegt werden kann. Dadurch, dass eine Richtungsvektorkomponente
entgegen der Betätigungsrichtung wirkt, bewirkt die rückstellende Federkraft ein Herausstellen
des Betätigungselements entgegen der Betätigungsrichtung aus dem Gehäuse, wenn die
Verrastung zwischen dem Betätigungselement und dem Gehäuse gelöst wird.
[0023] Die quer zur Betätigungsrichtung wirkende Richtungsvektorkomponente hingegen wirkt
bei Betätigung des Betätigungselements zum Überführen des Federschenkels in die geöffnete
Stellung vorzugsweise in Richtung des rastenden Ineingriffbringens des Betätigungselements
mit dem Gehäuse, so dass die Verrastung des Betätigungselements mit dem Gehäuse in
selbsttätiger Weise hergestellt und in der geöffneten Stellung des Federschenkels
in arretierender Weise gehalten wird.
[0024] Zum Lösen des Betätigungselements aus seiner Verrastung mit dem Gehäuse kann ein
Nutzer in eine quer zur Betätigungsrichtung gerichtete Löserichtung auf das Betätigungselement
einwirken, wobei dies manuell oder unter Verwendung eines Werkzeugs erfolgen kann.
Durch Einwirken auf das Betätigungselement wird der Rastvorsprung des Betätigungselements
außer Eingriff mit dem zugeordneten Rastvorsprung des Gehäuses geschoben, wobei dies
vorteilhafterweise unter Abrollen des Fußabschnitts des Betätigungselements am Federschenkel
und somit unter Verschwenken des Betätigungselements im Gehäuse erfolgt.
[0025] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer Anschlussklemme;
- Fig. 2A
- eine Schnittansicht entlang der Linie I-I gemäß Fig. 1 durch die Anschlussklemme,
darstellend die Anschlussklemme in einer Klemmstellung eines Federschenkels eines
Federelements;
- Fig. 2B
- die Ansicht gemäß Fig. 2A, jedoch mit dem Federschenkel in einer geöffneten Stellung,
in der der Federschenkel über ein mit dem Gehäuse verrastendes Betätigungselement
gehalten wird;
- Fig. 2C
- die Ansicht gemäß Fig. 2B beim Lösen des Betätigungselements aus der Verrastung mit
dem Gehäuse; und
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht des Federelements im Zusammenwirken mit dem Betätigungselement.
[0026] Fig. 1 zeigt in einer schematischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer Anschlussklemme
1, die ein Gehäuse 10 mit an einer Gehäusefläche 100 ausgebildeten Einstecköffnungen
101 zum Anstecken eines oder mehrerer elektrischer Leiter 2 aufweist. In jede Einstecköffnung
101 kann hierbei ein elektrischer Leiter 2 mit einem Leitungsende 20 in eine Einsteckrichtung
E eingesteckt werden, um innerhalb des Gehäuses 10 elektrisch kontaktiert und darüber
beispielsweise mit einer Leiterplatte, mit der die Anschlussklemme 1 verbunden ist,
elektrisch verbunden zu werden.
[0027] Fig. 2A bis 2C zeigen Schnittansichten entlang einer Linie I-I der in Fig. 1 schematisch
dargestellten Anschlussklemme 1. Innerhalb des Gehäuses 10 ist ein Federelement 12
in Form einer Schenkelfeder angeordnet und mit einem Federkörper 120 an einer Federhalterung
102 derart orts- und drehfest zu dem Gehäuse 10 gehalten, dass der Federkörper 120
zu dem Gehäuse 10 festgelegt ist, aber ein von dem Federkörper 120 erstreckter Federschenkel
121 innerhalb eines Raumes 103 des Gehäuses 10 verschwenkbar ist.
[0028] Der Federschenkel 121 des Federelements 12 dient dazu, ein in eine Einstecköffnung
101 eingestecktes Leitungsende 20 eines Leiters 2 in elektrisch kontaktierender Weise
mit einem metallischen, elektrisch-leitfähigen Kontaktelement 13 zu verklemmen. Das
Kontaktelement 13 ist fest innerhalb des Gehäuses 10 angeordnet und erstreckt sich
mit einer Klemmfläche 131 in etwa entlang der Einsteckrichtung E innerhalb des Gehäuses
10.
[0029] Das Federelement 12 mit seinem Federschenkel 121 kann unterschiedliche Stellungen
innerhalb des Gehäuses 10 einnehmen. In einer Klemmstellung, dargestellt in Fig. 2A,
ist der Federschenkel 121 der Klemmfläche 131 des Kontaktelements 13 angenähert. In
diese Klemmstellung strebt der Federschenkel 121, wenn ein Leiter 2 mit einem Leitungsende
20 in das Gehäuse 10 eingesteckt ist, so dass das Leitungsende 20 zwischen dem Federschenkel
121 und der Klemmfläche 131 des Kontaktelements 13 verklemmt wird.
[0030] Um einen Leiter 2 mit seinem Leitungsende 20 in einfacher Weise ohne großen Kraftaufwand
in das Gehäuse 10 einstecken zu können, kann der Federschenkel 121 durch ein an dem
Gehäuse 10 angeordnetes Betätigungselement 11 aus seiner Klemmstellung heraus verschwenkt
werden. Das Betätigungselement 11 ist entlang einer Betätigungsrichtung B verstellbar
an dem Gehäuse 10 angeordnet und weist einen Schaft 11 auf, der mit einem Fußabschnitt
112 innerhalb des Raums 103 des Gehäuses 10 angeordnet ist und mit einem Kopf 115
aus dem Gehäuse 10 herausragt.
[0031] Das Betätigungselement 11 ist dazu ausgebildet, mit seinem Fußabschnitt 112 auf ein
von dem Federkörper 120 abliegendes, distales Ende 122 des Federschenkels 121 einzuwirken.
Hierzu weist der Fußabschnitt 112 an einer dem Federschenkel 121 zugewandten Seite
eine Anlagefläche 114 auf, die mit dem distalen Ende 122 des Federschenkels 121 in
Kontakt steht.
[0032] Um den Federschenkel 121 aus seiner Klemmstellung heraus zu verstellen, kann ein
Nutzer in die Betätigungsrichtung B auf das Betätigungselement 11 einwirken und dieses
beispielsweise manuell oder unter Verwendung eines geeigneten Werkzeugs, z. B. eines
Schraubendrehers, in das Gehäuse 10 hineindrücken. Dadurch drückt das Betätigungselement
11 mit seinem Fußabschnitt 112 auf das distale Ende 122 des Federschenkels 121, so
dass der Federschenkel 121 um die Federhalterung 102 herum verschwenkt und von dem
Kontaktelement 13 entfernt wird, wie dies in Fig. 2B dargestellt ist.
[0033] Am Kopf 115 des Betätigungselements 11 ist ein Rastvorsprung 111 ausgebildet, der
bei Betätigung des Betätigungselements 11 in die Betätigungsrichtung B mit einem zugeordneten
Rastvorsprung 105 am Gehäuse 10 in Eingriff gelangt, wie dies in Fig. 2B dargestellt
ist. Auf diese Weise wird das Betätigungselement 11 nach Einstecken in das Gehäuse
10 mit dem Gehäuse 10 verrastet, so dass das Betätigungselement 11 in der eingenommenen
Stellung verbleibt und den Federschenkel 121 in dieser geöffneten Stellung der Anschlussklemme
1 hält.
[0034] Weil der Federschenkel 121 in dieser Stellung von der Klemmfläche 131 des Kontaktelements
13 entfernt ist, kann ein Leiter 2 mit seinem Leitungsende 20 ohne weiteres durch
eine Einstecköffnung 101 des Gehäuses 10 in das Gehäuse 10 eingesteckt werden, wie
dies in Fig. 2C dargestellt ist.
[0035] Um den Leiter 2 mit seinem Leitungsende 20 nach Einstecken innerhalb des Gehäuses
10 zu verklemmen, kann sodann das Betätigungselement 11 aus seiner Verrastung gelöst
werden, indem mittels eines geeigneten Werkzeugs 3 oder auch manuell in eine quer
zur Betätigungsrichtung B gerichtete Löserichtung L auf eine Löselasche 116 des Betätigungselements
11 eingewirkt wird. Dadurch kann der Rastvorsprung 111 am Kopf 115 des Betätigungselements
11 außer Eingriff mit dem zugeordneten Rastvorsprung 105 am Gehäuse 10 gebracht werden,
wie dies in Fig. 2C dargestellt ist, so dass das Betätigungselement 11 aufgrund der
durch den Federschenkel 121 wirkenden Rückstellfederkraft F entgegen der Betätigungsrichtung
B aus dem Gehäuse 10 herausgestellt wird.
[0036] Beim Betätigen des Betätigungselements 10 in die Betätigungsrichtung B wird der Federschenkel
121 innerhalb des Gehäuses 10 verstellt und dadurch elastisch gespannt. Das Betätigen
des Betätigungselements 11 erfolgt somit entgegen der Federkraft des Federschenkels
121. Weil das Betätigungselement 11 mit seinem Fußabschnitt 112 auf das distale Ende
122 des Federschenkels 121 einwirkt, sind jedoch vergleichsweise geringe Kräfte zum
Verstellen des Federschenkels 121 erforderlich, so dass der durch einen Nutzer aufzubringende
Kraftaufwand zum Betätigen des Betätigungselements 11 vergleichsweise gering ist.
[0037] Der erforderliche Kraftaufwand wird weiter dadurch reduziert, dass die Betätigungsrichtung
B zumindest näherungsweise senkrecht zur Erstreckungsrichtung des Federschenkels 121
in der Klemmstellung gerichtet ist, wie dies aus Fig. 2A ersichtlich ist. Dadurch
wirkt das Betätigungselement 11 bei Betätigung unter günstigen Hebelverhältnissen
auf den Federschenkel 121 ein.
[0038] Bei Verstellen des Federschenkels 121 in seine geöffnete Stellung, wie sie in Fig.
2B dargestellt ist, wirkt eine rückstellende Federkraft F, die vektoriell in Richtungsvektorkomponenten
V1, V2 zerlegt werden kann. Eine erste Richtungsvektorkomponente V1 wirkt hierbei
entgegen der Betätigungsrichtung B, während eine andere, zweite Richtungsvektorkomponente
V2 quer zur Betätigungsrichtung B gerichtet ist. Die quergerichtete Richtungsvektorkomponente
V2 wirkt hierbei derart, dass sie das Betätigungselement 11 in Richtung eines in Eingriff
Bringens des Rastvorsprungs 111 am Kopf 115 mit dem zugeordneten Rastvorsprung 105
am Gehäuse 10 belastet. Dies unterstützt zumindest das Herstellen der Verrastung des
Betätigungselements 11 mit dem Gehäuse 10 und bewirkt zudem eine Arretierung des Betätigungselements
11 in seiner verrasteten Stellung, so dass die Verrastung nicht ohne weiteres, insbesondere
nicht selbsttätig, gelöst werden kann.
[0039] Der Fußabschnitt 112 ist an seiner Anlagefläche 114 abgerundet bzw. so geformt, dass
er der abgeknickten Formgebung am distalen Ende 122 des Federschenkels 121 angepasst
ist. Hierdurch wird eine vorteilhafte Anlage des Fußabschnitts 112 am distalen Ende
122 entlang des gesamten Verstellwegs des Federschenkels 121 erreicht.
[0040] Die Anlagefläche 114 stellt zudem einen Kipppunkt des Betätigungselements 11 dar,
um den herum das Betätigungselement 11 zum Lösen der Verrastung verkippt werden kann,
wie dies in Fig. 2C dargestellt ist. Auch das Lösen der Verrastung kann damit ohne
großen Kraftaufwand in haptisch angenehmer Weise vorgenommen werden.
[0041] Um den Verstellweg des Betätigungselements 11 entgegen der Betätigungsrichtung B
zu begrenzen, ist der Fußabschnitt 112 des Betätigungselements 11 hakenförmig ausgebildet
und weist einen Anlagevorsprung 113 auf, der entgegen der Betätigungsrichtung B hin
zu einem zugeordneten Vorsprung 104 an dem Gehäuse 10 weist. In der Klemmstellung
des Federschenkels 121, dargestellt in Fig. 2A, ist dieser Anlagevorsprung 104 in
Anlage mit dem zugeordneten Vorsprung 113 auf Seiten des Gehäuses 10, so dass sich
das Betätigungselement 11 in einer definierten Position an dem Gehäuse 10 befindet,
über die heraus das Betätigungselement 11 nicht aus dem Gehäuse 10 heraus verstellt
werden kann.
[0042] Das Einwirken des Betätigungselements 11 unter günstigen Hebelverhältnissen auf den
in der Klemmstellung zumindest näherungsweise unter rechtem Winkel zur Betätigungsrichtung
B erstreckten Federschenkel 121 wird möglich, weil die Einsteckrichtung E, in die
ein Leiter 2 mit seinem Leitungsende 20 in das Gehäuse 10 einzustecken ist, schräg
zur Betätigungsrichtung B gerichtet ist, wie dies aus Fig. 2A ersichtlich ist. Konkret
kann der Winkel zwischen der Betätigungsrichtung B und der Einsteckrichtung E beispielsweise
zwischen 30 ° und 60 °, beispielsweise 45 ° betragen.
[0043] Weil das Betätigungselement 11 den Federschenkel 121 von der ebenfalls schräg zur
Betätigungsrichtung B erstreckten Klemmfläche 131 wegdrücken soll, ist erforderlich,
dass das Betätigungselement 11 das Kontaktelement 13 an einer Öffnung 130 durchgreift,
so dass das Betätigungselement 11 auf den in Betätigungsrichtung B jenseits des Kontaktelements
13 gelegenen Federschenkel 121 einwirken kann.
[0044] Das Betätigungselement 11 befindet sich hierbei außerhalb eines Einsteckwegs eines
Leiters 2, so dass ein Leiter 2 mit seinem Leitungsende 20 an dem Betätigungselement
11 vorbei in das Gehäuse 10 eingesteckt werden kann, wie dies in Fig. 2C veranschaulicht
ist.
[0045] Fig. 3 zeigt in einer schematischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel eines Federelements
12 in Zusammenwirken mit einem Betätigungselement 11. Ein solches Federelement 12
kann beispielsweise zwei Einstecköffnungen 101 zum klemmenden Anschließen zweier Leiter
2 an einer Anschlussklemme 1 zugeordnet sein.
[0046] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke ist nicht auf die vorangehend geschilderten
Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern lässt sich auch in gänzlich anders gearteter
Weise verwirklichen.
[0047] Eine Anschlussklemme der hier beschriebenen Art lässt sich beispielsweise an einer
Leiterplatte zum Anschließen eines Leiters an die Leiterplatte verwenden. Die Anschlussklemme
kann dabei eine oder auch mehrere Einstecköffnungen aufweisen.
[0048] Ebenso ist denkbar, eine Anschlussklemme in Form einer sogenannten Reihenklemme zum
Verbinden mehrerer Leiter miteinander einzusetzen.
Bezugszeichenliste
[0049]
- 1
- Anschlussklemme
- 10
- Gehäuse
- 100
- Gehäusefläche
- 101
- Einstecköffnung
- 102
- Federhalterung
- 103
- Raum
- 104
- Vorsprung
- 105
- Rastvorsprung
- 11
- Betätigungselement
- 110
- Schaft
- 111
- Rastvorsprung
- 112
- Fußabschnitt (Hakenelement)
- 113
- Anlagevorsprung
- 114
- Anlagefläche
- 115
- Kopf
- 116
- Löselasche
- 12
- Federelement
- 120
- Federkörper
- 121
- Federschenkel
- 122
- Distales Ende
- 13
- Kontaktelement
- 130
- Öffnung
- 131
- Klemmfläche
- 2
- Leiter
- 20
- Leitungsende
- 3
- Werkzeug
- B
- Betätigungsrichtung
- E
- Einsteckrichtung
- F
- Kraftrichtung
- L
- Löserichtung
- V1, V2
- Richtungsvektorkomponente
1. Anschlussklemme (1), mit
- einem Gehäuse (10),
- einer an dem Gehäuse (10) angeordneten Einstecköffnung (101), in die ein Leiter
(2) in eine Einsteckrichtung (E) einsteckbar ist,
- einem an dem Gehäuse (10) angeordneten Kontaktelement (13), mit dem der Leiter (2)
durch Einstecken in die Einstecköffnung (101) in Kontakt bringbar ist,
- einem an dem Gehäuse (10) angeordneten Federelement (12), das über einen Federkörper
(120) an dem Gehäuse (10) gehalten ist und einen sich von dem Federkörper (120) erstreckenden,
elastisch verstellbaren Federschenkel (121) aufweist, wobei der Federschenkel (121)
ausgebildet ist, in einer Klemmstellung einen in die Einstecköffnung (101) eingesteckten
Leiter (2) mit dem Kontaktelement (13) zu verklemmen, und
- einem an dem Gehäuse (10) angeordneten Betätigungselement (11), das in eine Betätigungsrichtung
(B) betätigbar ist, um den Federschenkel (121) aus der Klemmstellung heraus zu verstellen,
wobei das Betätigungselement (11) in einer geöffneten Stellung, in der der Federschenkel
(121) aus der Klemmstellung heraus verstellt ist, mit dem Gehäuse (10) verrastbar
ist wobei das Betätigungselement (11) zum Verstellen des Federschenkels (121) auf
ein von dem Federkörper (120) abliegendes, distales Ende (122) des Federschenkels
(121) einwirkt, wobei das Betätigungselement (11) einen Schaft (110) mit einem Kopf
(115), über den das Betätigungselement (11) betätigbar ist, und einem von dem Kopf
(115) abliegenden Fußabschnitt (112) aufweist, wobei das Betätigungselement (11) über
den Fußabschnitt (112) auf das distale Ende (122) des Federschenkels (121) einwirkt,
wobei das Betätigungselement (11) an seinem Fußabschnitt (112) einen Anlagevorsprung
(113) aufweist, der in Zusammenwirken mit einem Vorsprung (104) des Gehäuses (10)
einen Verstellweg des Betätigungselements (11) entgegen der Betätigungsrichtung (B)
begrenzt, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (11) im Bereich seines Kopfes (115) einen Rastvorsprung (111)
zum Verrasten mit einem zugeordneten Rastvorsprung (105) des Gehäuses (10) in der
geöffneten Stellung aufweist, und dass das Betätigungselement (11) in der geöffneten
Stellung in eine Löserichtung (L) quer zur Betätigungsrichtung (B) zu dem Gehäuse
(10) verstellbar ist, um die Verrastung zwischen dem Betätigungselement (11) und dem
Gehäuse (10) zu lösen.
2. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsrichtung (B) schräg zu der Einsteckrichtung (E) gerichtet ist.
3. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (11) eine Öffnung (130) des Kontaktelements (13) durchgreift.
4. Anschlussklemme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußabschnitt (112) an einer dem Federschenkel (121) zugewandten Seite eine Anlagefläche
(114) aufweist, über die der Fußabschnitt (112) mit dem Federschenkel (121) in Anlage
ist.
5. Anschlussklemme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußabschnitt (112), betrachtet im Querschnitt in einer Schwenkebene, in der der
Federschenkel (121) verschwenkbar ist, an der Anlagefläche (114) abgerundet ist.
6. Anschlussklemme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlagevorsprung (113) und der Rastvorsprung (111) an unterschiedlichen Seiten
des Betätigungselements (11) angeordnet sind.
7. Anschlussklemme (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Federschenkel (121) in der geöffneten Stellung eine Federkraft (F2) auf das Betätigungselement
(11) ausübt, die mit einer ersten Richtungsvektorkomponente entgegen der Betätigungsrichtung
(B) und mit einer zweiten Richtungsvektorkomponente quer zur Betätigungsrichtung (B)
gerichtet ist.
8. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Richtungsvektorkomponente in Richtung eines rastenden Ineingriffbringens
des Betätigungselements (11) mit dem Gehäuse (10) wirkt.
1. Connection terminal (1), comprising
- a housing (10),
- a plug-in opening (101), which is arranged on the housing (10) and into which a
conductor (2) can be plugged in a plug-in direction (E),
- a contact element (13), which is arranged on the housing (10) and with which the
conductor (2) can be brought into contact by plugging in in the plug-in opening (101),
- a spring element (12), which is arranged on the housing (10) and which is held on
the housing (10) by means of a spring body (120) and has an elastically movable spring
leg (121) extending from the spring body (120), wherein the spring leg (121) is designed,
in a clamping position, to clamp a conductor (2) plugged into the plug-in opening
(101) to the contact element (13), and
- an actuation element (11), which is arranged on the housing (10) and which, in an
actuation direction (B), can be actuated to move the spring leg (121) out of the clamping
position, wherein the actuation element (11) can be latched to the housing (10) in
an open position in which the spring leg (121) is moved out of the clamping position,
wherein, to move the spring leg (121), the actuation element (11) acts on a distal
end (122) of the spring leg (121), said distal end being remote from the spring body
(120), wherein the actuation element (11) has a shaft (110) having a head (115) by
means of which the actuation element (11) can be activated and having a foot section
(112) that is remote from the head (115), wherein the actuation element (11) acts
on the distal end (122) of the spring leg (121) by means of the foot section (112),
wherein the actuation element (11) has on the foot section (112) thereof an abutment
projection (113), which, in interaction with a projection (104) of the housing (10),
delimits a movement travel of the actuation element (11) counter to the actuation
direction (B), characterized in that the actuation element (11) has in the region of the head (115) thereof a latching
projection (111) for latching to an associated latching projection (105) of the housing
(10) in the open position, and in that the actuation element (11), in the open position, can be moved in a release direction
(L) transversely to the actuation direction (B) with respect to the housing (10) in
order to release the latching between the actuation element (11) and the housing (10).
2. Connection terminal (1) according to Claim 1, characterized in that the actuation direction (B) is oriented obliquely with respect to the plug-in direction
(E).
3. Connection terminal (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the actuation element (11) passes through an opening (130) of the contact element
(13).
4. Connection terminal (1) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the foot section (112) has an abutment surface (114) on a side facing towards the
spring leg (121), by means of which abutment surface the foot section (112) is in
abutment with the spring leg (121).
5. Connection terminal (1) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the foot section (112), when viewed in cross section in a pivot plane in which the
spring leg (121) can be pivoted, is rounded off at the abutment surface (114).
6. Connection terminal (1) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the abutment projection (113) and the latching projection (111) are arranged on different
sides of the actuation element (11).
7. Connection terminal (1) according to one of the preceding claims, characterized in that, in the open position, the spring leg (121) exerts a spring force (F2) on the actuation
element (11), said spring force being oriented with a first direction vector component
counter to the actuation direction (B) and with a second direction vector component
transversely to the actuation direction (B).
8. Connection terminal (1) according to Claim 7, characterized in that the second direction vector component acts with the housing (10) in the direction
of a latching engagement of the actuation element (11).
1. Borne de raccordement (1), comprenant
- un boîtier (10),
- une ouverture d'insertion (101) disposée au niveau du boîtier (10), dans laquelle
peut être inséré un conducteur (2) dans une direction d'insertion (E),
- un élément de contact (13) disposé au niveau du boîtier (10), avec lequel le conducteur
(2) peut être amené en contact par insertion dans l'ouverture d'insertion (101),
- un élément ressort (12) disposé au niveau du boîtier (10), lequel est maintenu contre
le boîtier (10) par le biais d'un corps de ressort (120) et possède une branche de
ressort (121) positionnable par effet élastique qui s'étend depuis le corps de ressort
(120), la branche de ressort (121) étant configurée pour, dans une position de serrage,
coincer avec l'élément de contact (13) un conducteur (2) inséré dans l'ouverture d'insertion
(101), et
- un élément d'actionnement (11) disposé au niveau du boîtier (10), lequel peut être
actionné dans une direction d'actionnement (B) en vue de positionner la branche de
ressort (121) hors de la position de serrage, l'élément d'actionnement (11) dans une
position ouverte, dans laquelle la branche de ressort (121) est positionnée hors de
la position de serrage, pouvant s'enclipser avec le boîtier (10) et l'élément d'actionnement
(11), en vue de positionner la branche de ressort (121), agissant sur une extrémité
distale (122) de la branche de ressort (121) éloignée du corps de ressort (120), l'élément
d'actionnement (11) possédant une tige (110) pourvue d'une tête (115), par le biais
de laquelle l'élément d'actionnement (11) peut être actionné, et une portion de pied
(112) éloignée de la tête (115), l'élément d'actionnement (11) agissant par le biais
de la portion de pied (112) sur l'extrémité distale (122) de la branche de ressort
(21), l'élément d'actionnement (11) possédant au niveau de sa portion de pied (112)
une partie saillante d'appui (113) qui, en coopération avec une partie saillante (104)
du boîtier (10), limite une course de positionnement de l'élément d'actionnement (11)
à l'opposé de la direction d'actionnement (B), caractérisée en ce que l'élément d'actionnement (11) possède dans la zone de sa tête (115) une partie saillante
d'enclipsage (111) destinée à s'enclipser avec une partie saillante d'enclipsage (105)
associée du boîtier (10) dans la position ouverte, et en ce que l'élément d'actionnement (11), en position ouverte, peut être positionné vers le
boîtier (10) dans une direction de libération (L) transversale à la direction d'actionnement
(B) afin de libérer l'enclipsage entre l'élément d'actionnement (11) et le boîtier
(10).
2. Borne de raccordement (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la direction d'actionnement (B) est orientée en biais par rapport à la direction
d'insertion (E).
3. Borne de raccordement (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément d'actionnement (11) traverse une ouverture (130) de l'élément de contact
(13).
4. Borne de raccordement (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la portion de pied (112) possède, au niveau d'un côté qui fait face à la branche
de ressort (121), une surface d'appui (114) par le biais de laquelle la portion de
pied (112) est en appui avec la branche de ressort (121).
5. Borne de raccordement (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la portion de pied (112), vue en coupe transversale dans un plan de pivotement dans
lequel peut être pivotée la branche de ressort (121), est arrondie au niveau de la
surface d'appui (114).
6. Borne de raccordement (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la partie saillante d'appui (113) et la partie saillante d'enclipsage (111) sont
disposées au niveau de côtés différents de l'élément d'actionnement (11).
7. Borne de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la branche de ressort (121), en position ouverte, exerce une force de ressort (F2)
sur l'élément d'actionnement (11), laquelle est orientée avec une première composante
vectorielle de direction à l'opposé de la direction d'actionnement (B) et, avec une
deuxième composante vectorielle de direction, transversalement par rapport à la direction
d'actionnement (B).
8. Borne de raccordement (1) selon la revendication 7, caractérisée en ce que la deuxième composante vectorielle de direction agit en direction d'une mise en prise
par enclipsage de l'élément d'actionnement (11) avec le boîtier (10).