GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Leistungsanpassung eines akkumulatorbetriebenen
Staubsaugers gemäß Anspruch 1 sowie einen akkumulatorbetriebenen Staubsauger zur Durchführung
des Verfahrens nach Anspruch 7.
STAND DER TECHNIK
[0002] Ein allgemeines Ziel beim Betrieb von Staubsaugern ist es, eine möglichst hohe Energieeffizienz
zu erreichen, das heißt bei möglichst niedriger Leistungsaufnahme eine bestmögliche
Staub- und/oder Schmutzaufnahme zu erreichen. Bei der Saugreinigung, beispielsweise
von Bodenbelägen, können in Abhängigkeit von den Oberflächeneigenschaften der zu reinigenden
Fläche sehr unterschiedliche Anforderungen an die Saugleistung des Staubsaugers gestellt
werden. Darüber hinaus werden, um optimale Reinigungs- bzw. Leistungsergebnisse beim
Saugen auf unterschiedlichen Bodenbelägen zu realisieren, des Weiteren unterschiedliche
Anforderungen in Bezug auf eine Energieaufnahmeleistung eines Staubsaugers gestellt.
Insbesondere bei akkumulatorbetriebenen Geräten steht eine benötigte elektrische Energieaufnahmeleistung
in direktem Zusammenhang zu einer zur Verfügung stehenden Laufzeit bis zu einem nächsten
Ladevorgang des Akkumulators.
[0003] Herkömmliche Geräte verfügen über eine manuelle Leistungsanpassung, die unterschiedliche
elektrische Leistungsstufen vorsieht, die ein Benutzer nach Bedarf auswählen kann.
Ein Nachteil dieser Lösung ist, dass ein Benutzer ständig zwischen den unterschiedlichen
Leistungsstufen hin und her schalten muss und dadurch die Handhabung des Staubsaugers
stark eingeschränkt wird, was dazu führt, dass die Leistungsanpassung seltener vorgenommen
wird und dadurch eine ineffiziente Energieverwendung in Kauf genommen werden muss.
Das bedeutet, dass durch die ineffizienter Energieverwendung eine Verfügbarkeit des
Geräts zum Reinigen reduziert wird, was sich in einer höheren Frequenz von Ladezyklen
des Akkumulators niederschlägt. Insbesondere die optimalen Leistungswerte für eine
energieeffiziente Staubaufnahme bei Hartboden und Teppich können hierbei nicht realisiert
werden. Ferner muss bei der ineffizienten Nutzung der herkömmlichen Staubsauger auch
eine überproportionale Geräuschemission im Verhältnis zur Staubaufnahme, beispielsweise
bei Hartboden in Kauf genommen werden.
[0004] Bei bestimmten akkumulatorbetriebenen Staubsaugern ist eine elektrisch betriebene
Bürstenwalze in der Saugdüse angeordnet, die unabhängig vom Bodenbelag aktiv betrieben
wird. Allerdings ist der Betrieb der Bürstenwalze nicht bei allen Bodenbelägen sinnvoll.
Im Falle eines Hartbodens ergibt sich dadurch kein positiver Effekt bezüglich der
Reinigungsleistung und der Geräuschemission. Darüber hinaus wird Grobschmutz auf Hartböden
durch die schnell rotierende Bürstenwalze weg geschleudert und kann dadurch unter
Umständen nicht aufgesaugt werden. Dadurch verringert sich die Effizienz des Staubsaugers
bei der Staubaufnahme auf Hartboden merklich.
DER ERFINDUNG ZUGRUNDE LIEGENDE AUFGABE
[0005] Es ist eine Aufgabe der Erfindung die Leistungsaufnahme eines akkumulatorbetriebenen
Staubsaugers bei gleichzeitiger Gewährleistung hoher Staubaufnahme zu optimieren bei
gleichzeitiger Reduzierung von Emissionsgeräuschen und Erhöhung einer Verfügbarkeit
des Staubsaugers.
ERFINDUNGSGEMÄßE LÖSUNG
[0006] Diese Aufgabe wird mittels eines Verfahrens zur Leistungsanpassung eines akkumulatorbetriebenen
Staubsaugers gemäß dem Merkmal des Anspruchs 1 gelöst. Dabei wird bei einem akkumulatorbetriebenen
Staubsauger der eine Saugdüse, eine elektrisch angetriebene Bürstenwalze, eine elektrische
Motor-/Gebläseeinheit zur Erzeugung eines Saug-Luftstroms, eine Staubabscheidekammer,
und zumindest ein Mittel zum erfassen des Bodenbelags einer zu reinigenden Fläche
sowie eine Regelungseinrichtung für die Motor-/Gebläseeinheit und die elektrisch angetriebene
Bürstenwalze umfasst, in einem ersten Schritt ein Kennwert eines Bodenbelags einer
zu reinigenden Fläche ermittelt, der ermittelte Kennwerte des Bodenbelags der zu reinigenden
Fläche mit einem vorbestimmten Schwellwert verglichen; und in einem weiteren Schritt
ein Reduzieren einer Energieaufnahmeleistung der Motor-/Gebläseeinheit unter einen
vorbestimmten Referenzwert und zugleich ein Abschalten der elektrisch angetriebenen
Bürstenwalze durch die Regelungseinrichtung vorgenommen, wenn der ermittelte Kennwert
des Bodenbelags unterhalb des vorbestimmten Schwellwertes ist, oder ein Einstellen
der Energieaufnahmeleistung der Motor-/Gebläseeinheit und der elektrisch angetriebenen
Bürstenwalze auf den vorbestimmten Referenzwert der Energieaufnahmeleistung des bestimmten
Bodenbelags durch die Regelungseinrichtung vorgenommen, wenn der ermittelte Kennwerte
des Bodenbelags oberhalb des vorbestimmten Schwellwertes ist. Hierbei ist es möglich,
eine optimale Staubaufnahme im Verhältnis zur Energieeffizienz, Geräuschentwicklung
und Schiebekraft zu realisieren, wobei die Energieaufnahmeleistung des Staubsaugers
entsprechend dem ermittelten Bodenbelag auf einen vorbestimmten Referenzwert der Energieaufnahmeleistung
des bestimmten Bodenbelags durch die Regelungseinrichtung angepasst wird. Dabei sind
die vorbestimmten Referenzwerte der Energieaufnahmeleistung des/der bestimmten Bodenbelags/beläge
in einem Speicher der Regelungseinrichtung hinterlegt. Der Schwellwert, der auch in
dem Speicher der Regelungseinrichtung hinterlegt ist, markiert eine Trennlinie zwischen
Hartböden und Teppichböden.
[0007] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens entspricht ein Kennwert des
Bodenbelags der unter dem Schwellwert ist, Hartboden und ein Kennwert des Bodenbelags,
der über dem Schwellwert ist, Teppichboden. Dabei wird auf Hartböden die Energieaufnahmeleistung
der Motor-/Gebläseeinheit reduziert und die Energieaufnahmeleistung der elektrisch
angetriebenen Bürstenwalze durch die Regelungseinrichtung vollständig ausgeschaltet.
[0008] Im Sinne der Erfindung weist der Teppichboden gegenüber dem Hartboden einen Flor
auf. Bei Maschenwaren - Teppichen - mit dreidimensionaler Struktur wird ein Fadensystem,
das senkrecht zur Oberfläche verläuft, als Flor bezeichnet. Je nach Länge wird zwischen
niedrig- und hochflorigem Fadensystem oder -gewebe unterschieden.
[0009] Es hat sich gezeigt, dass auf Hartboden der angesaugte Saug-Luftstrom nicht in direktem
Zusammenhang mit der Staubaufnahme bzw. Reinigungsleistung steht und somit kann die
Energieaufnahmeleistung der Motor-/Gebläseeinheit geringer sein als auf Teppichboden
ohne negative Auswirkungen auf die Staubaufnahme. Die Reduzierung der Energieaufnahmeleistung
der Motor-/Gebläseeinheit auf Hartboden bedingt eine erhebliche Energieeinsparung
bei gleichzeitiger Geräuschreduzierung und optimaler Staubaufnahme. Die Staubaufnahme
auf Teppichböden ist hingegen mit einem hohen Saug-Luftstrom und einer aktiven Bürstenwalze
effektiver. Durch den Einsatz der Bürstenwalze gelingt es vor allem in der Tiefe des
Teppichbodens liegenden Schmutz herauszulösen und diesen dann aufzusaugen. Dieses
bedingt wiederum eine hohe Energieaufnahmeleistung der Motor-/Gebläseeinheit und eine
hohe Energieaufnahmeleistung der elektrisch angetriebenen Bürstenwalze. Folglich kann
hier die bei der Reinigung von Hartböden eingesparte Energiemenge zur Reinigung der
Teppichböden eingesetzt werden, wodurch der Staubsauger bzw. die von dem/der Akkumulator
zur Verfügung gestellte Energie optimal genutzt werden kann. Dadurch wird die Verfügbarkeit
des akkumulatorbetriebenen Staubsaugers bis zum nächsten Ladevorgang erheblich erhöht.
Dadurch steigt gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit, da der Benutzer des akkumulatorbetriebenen
Staubsaugers nicht ständig genötigt ist, den Akkumulator aufzuladen.
[0010] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens erfolgt das Ermitteln
des Kennwertes des Bodenbelags anhand eines Signals eines mechanischen, optischen,
Radar-, Ultraschall- oder Unterdrucksensors, des zumindest einen Mittels zum Erfassen
des Kennwertes des Bodenbelags. Mittels zumindest eines des vorstehend genannten Sensors
ist es möglich, den Kennwert des Bodenbelags zuverlässig und ohne zeitliche Verzögerung
zu ermitteln, so dass die Regelungseinrichtung des akkumulatorbetriebenen Staubsaugers
eine optimale Einstellung der Energieaufnahmeleistung des Staubsaugers vornehmen kann.
Darüber hinaus ist der Einsatz dieser Mittel einfach und kostengünstig. Von einer
ausführlichen Beschreibung einer Ermittlung eines Kennwerts des Bodenbelags wird hierbei
abgesehen, da dem Fachmann eine Vielzahl von Lösungen dafür angeboten wird und eine
explizite Nennung der verschiedenen Möglichkeiten den Rahmen dieser Anmeldung sprengen
würde.
[0011] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens wird die Energieaufnahmeleistung
der Motor-/Gebläseeinheit in Abhängigkeit einer in der Staubabscheidekammer vorliegenden
Staubmenge geregelt. Um einen gleichmäßigeren Saug-Luftstrom und damit eine kontinuierliche
und gleichmäßige Staubmenge aufnehmen zu können, ist es insbesondere auf Teppichböden
vorteilhaft, wenn die Motor-/Gebläseeinheit durch eine Erhöhung der Energieaufnahmeleistung
die von der in der Staubabscheidekammer vorliegenden Staubmenge verursachten Strömungsverluste
ausgleicht. Dadurch kann eine gleichmäßigere Reinigungsleistung des akkumulatorbetriebenen
Staubsaugers ermöglicht werden.
[0012] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird zusätzlich die
Energieaufnahmeleistung der elektrisch angetriebenen Bürstenwalze in Abhängigkeit
des Kennwertes des Bodenbelags geregelt. Dabei wirkt ein Bürstenwalzen-Widerstand
wie ein Sensor zur Ermittlung des Bodenbelags, wobei dadurch auch zwischen hoch- und
niedrigflorigen Teppichböden unterschieden werden kann.
[0013] Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform des Verfahrens werden die Energieaufnahmeleistung
der Motor-/Gebläseeinheit und/oder die Energieaufnahmeleistung der elektrisch angetriebenen
Bürstenwalze in Abhängigkeit einer vorbestimmten Saugdüsenausführung geregelt. Unter
Saugdüsenausführung wird beispielsweise eine Ausführung der Saugdüse zu einem bestimmten
Zweck verstanden, d.h. zum ausschließlichen Einsatz auf Hartboden oder Teppichboden
oder als Kombi-Düse zum breiten Einsatz auf unterschiedlichen Bodenbelägen und des
Weiteren die Art und Weise der Bauart, beispielsweise mit oder ohne eigene Sensoren
und dergleichen. Beim Einsatz unterschiedlicher Saugdüsen mit dem akkumulatorbetriebenen
Staubsauger kann ein weiteres Energieeinsparungspotential ausgeschöpft werden indem
die einzelnen speziellen Saugdüsen von der Regelungseinrichtung des Staubsaugers erkannt
werden und darauf abgestimmte Reinigungsverfahren und Regelungen der Energieaufnahmeleistung
der Motor-/Gebläseeinheit und/oder die Energieaufnahmeleistung der elektrisch angetriebenen
Bürstenwalze angewandt werden. Auf die weitere Beschreibung vorgreifend bedeutet dies
ferner, dass ein erfindungsgemäßer Staubsauger, der sich das Verfahren zu eigen macht,
auch mit unterschiedlichen, in einer erweiterten Ausführungsform austauschbaren, Saugdüsen
betrieben werden kann.
[0014] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform wird die Energieaufnahmeleistung
der elektrisch angetriebenen Bürstenwalze aus-geschaltet und die Energieaufnahmeleistung
der Motor-/Gebläseeinheit auf ein Leistungsminimum eingestellt, wenn ein ermittelter
Kennwert des Bodenbelags einem Referenzwert des Bodenbelags entspricht, der einem
Leerlauf oder einer Unterbrechung des Saugstroms entspricht. Schließlich ist der Betrieb
der Bürstenwalze und der Motor-/Gebläseeinheit auch nicht sinnvoll, wenn die Saugdüse
des Staubsaugers nicht mit der zu reinigenden Fläche - insbesondere bei Hartboden
- in Kontakt steht. Dieses würde einem Leerlauf der Bürstenwalze und der Motor-/Gebläseeinheit
entsprechen, was einen unerwünschten Energieverbrauch nach sich ziehen würde. Bei
einer Verstopfung beziehungsweise Unterbrechung des Saug-Luftstroms ist ein zweckmäßiger
Betrieb des akkumulatorbetriebenen Staubsaugers auch nicht sinnvoll. Für solche Ausnahmefälle
können Referenzwerte des Bodenbelags in der Regelungseinrichtung hinterlegt werden,
die einem Leerlauf oder einer Unterbrechung des Saug-Luftstroms entsprechen und damit
weitere Energieverluste vermieden werden.
[0015] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft einen akkumulatorbetriebenen Staubsauger
zur Durchführung des oben genannten Verfahrens, bei dem eine Saugdüse, eine elektrische
Motor-/Gebläseeinheit zur Erzeugung eines Saug-Luftstroms, eine Staubabscheidekammer,
zumindest ein Mittel zum Erfassen des Bodenbelags einer zu reinigenden Fläche, und
zumindest eine Regelungseinrichtung für die Motor-/Gebläseeinheit und/oder die elektrisch
angetriebene Bürstenwalze und ein Akkumulator in einem eigenständigen Gerät der Art
zusammengefasst sind, dass es mit einer Hand geführt werden kann.
[0016] Auf der einen Seite kann ein solcher akkumulatorbetriebener Staubsauger besonders
handlich und leicht ausgeführt werden, da der für die Energieversorgung notwendige
Akkumulator kleiner dimensioniert werden kann. Abgesehen von der Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit
erfordert ein kleinerer Akkumulator geringere Kosten bei der Beschaffung und Herstellung,
ist leichter, benötigt weniger Ladeenergie, beansprucht kürzere Ladezeiten zum Aufladen
des Akkumulators und belastet bei seiner Entsorgung die Umwelt in geringerem Maße.
Andererseits kann bei gleichbleibender Dimensionierung des akkumulatorbetriebenen
Staubsaugers eine längere Nutzungsdauer erzielt werden und somit eine größere Fläche
gereinigt werden und erlaubt im Vergleich zu herkömmliche Staubsaugern einen längeren
Zeitabstand bis zum nächsten Aufladen des Akkumulators. Ferner kann aufgrund des vorteilhaften
Betriebs nicht nur der Energieverbrauch beim Saugen, beispielsweise auf Hartboden,
drastisch reduziert werden, sondern auch die Geräuschemissionswerte insgesamt reduziert
werden.
[0017] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Staubsauger
einen Abscheider auf, der nach dem Fliehkraftprinzip arbeitet. Ein solcher Staubsauger
benötigt keine zusätzlichen Filterbeutel. Darüber hinaus können insbesondere bei Staubsaugern,
deren Abscheider nach dem Fliehkraftprinzip arbeiten, durch gezieltes Herab-Regeln
der Energieaufnahmeleistung die Geräuschemissionen signifikant reduziert werden. Dies
gilt insbesondere bei Fliehkraftabscheider, die nach dem Drallabscheider- oder Wirbelrohrascheiderprinzip
arbeiten.
[0018] Eine weitere zweckmäßige Ausführungsform des Staubsaugers weist einen wechselbaren
Filterbeutel auf. Ein besonderer Vorteil liegt darin, dass Filterbeutel beispielsweise
einen Geruch oder allergieauslösende Feinstaubpartikel gezielt aus dem aus dem Staubsauger
austretenden Saug-Luftstrom herausfiltern können.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0019] Die nachstehende Beschreibung dient der Erläuterung des Gegenstands gemäß der Erfindung,
von dem ein Ausführungsbeispiel zeichnerisch dargestellt ist. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein qualitatives Diagramm aus dem ein Verlauf einer Energieaufnahmeleistung eines
akkumulatorbetriebenen Staubsaugers in Abhängigkeit eines bestimmten Bodenbelags gemäß
einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens hervorgeht.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG ANHAND VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0020] Die Bezugszeichen in sämtlichen Ansprüchen haben keine einschränkende Wirkung, sondern
sollen lediglich deren Lesbarkeit verbessern.
[0021] Ein akkumulatorbetriebene Staubsauger zur Durchführung eines Verfahrens gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist eine Saugdüse; eine elektrisch angetriebenen
Bürstenwalze; eine elektrische Motor-/Gebläseeinheit zur Erzeugung eines Saug-Luftstroms;
eine Staubabscheidekammer; zumindest ein Mittel zum Erfassen des Bodenbelags einer
zu reinigenden Fläche; und zumindest eine Regelungseinrichtung für die Motor-/Gebläseeinheit
und/oder die elektrisch angetriebene Bürstenwalze sowie einen Akkumulator zum Speisen
der elektrischen Bauteile auf. Vorteilhafter Weise sind alle genannten Komponenten
in einem eigenständigen Gerät der Art zusammengefasst, dass das Gerät mit einer Hand
geführt werden kann.
[0022] In Fig. 1 sind die eine Energieaufnahmeleistung kennzeichnenden Verläufe eines akkumulatorbetriebenen
Staubsaugers beispielhaft für zwei unterschiedliche Bodenbeläge, veranschaulicht.
Dabei wird ein Verhalten der Regelungseinrichtung für die Motor-/ Gebläseeinheit und/oder
die elektrisch angetriebene Bürstenwalze bei einem Wechsel des Bodenbelags der Saugdüse
von Teppich zu Hartboden und wieder zu Teppich ... veranschaulicht. Ziel ist es, mit
Hilfe der Regeleinrichtung dem Gerät nur so viel Energie zuzuführen, wie für den momentanen
Reinigungsvorgang benötigt wird. Dadurch wird unnützer Energieverbrauch unterbunden
und die Laufzeit des Akkumulators beziehungsweise des damit betriebenen Staubsaugers
verlängert.
[0023] In der Fig. 1 werden dargestellt: ein elektrischer Strom 1, der an der Bürstenwalze
einer Saugdüse anliegt, als durchgehende Linie _____; ein an der Saugdüse bzw. vor
der Staubabscheidekammer erzeugter Unterdruck 2 eines Saug-Luftstroms als lang gestrichelte
Linie - - - -; eine elektrischen Spannung 3, die an einer Bürstenwalze der Saugdüse
anliegt, als gepunktete Linie ....; sowie eine elektrische Spannung 4, die an der
Motor-/Gebläseeinheit anliegt, als kurz gestrichelte Linie ----. Durch strichpunktierte
Linien _._._. werden Schwellen R, S im Diagramm dargestellt.
[0024] In der Fig.1 wird zunächst ein Betriebszustand des akkumulatorbetriebenen Staubsaugers
bzw. Geräts beim Reinigen auf einem Teppichboden veranschaulicht. Anhand des Spannungsverlaufs
3 der gepunkteten Linie ist zu entnehmen, dass auf dem Teppichboden der Bürstenwalzenantrieb
"Ein"-geschaltet ist. Mittels "Ein"-geschalteter Bürstenwalze ist es erheblich leichter
Verschmutzungen aus den Fasern des Teppichs zu saugen bzw. zu reinigen. Um einen hohen
Unterdruck an der Saugdüse gewährleisten zu können, ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
die an der Motor-/Gebläseeinheit anliegende Spannung 4 mit 24 V auf ein Maximum eingestellt.
Durch diese vorgenommene Einstellung ist eine bestmögliche Reinigungsleistung auf
Bodenbelägen wie Teppichen erreichbar. Beim Wechsel von Teppichboden auf Hartboden,
wird dieses anhand von Mitteln zum Erfassen des Bodenbelags der zu reinigenden Fläche
erkannt und an die Regelungseinrichtung signalisiert, wobei ein Kennwert des Bodenbelags
der zu reinigenden Fläche ermittelt wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist
das Mittel zum Erfassen des Bodenbelags eine Druckmessdose, die beispielsweise im
Bereich zwischen der Saugdüse und der Staubabscheidekammer des Staubsaugers angeordnet
ist. Der Unterdruck 2 des Saug-Luftstroms an der Saugdüse fällt in Folge einer fehlenden
Abdichtung durch die Teppichfasern bei der Düse schlagartig ab. Gleichzeitig nimmt
beim Übergang vom Teppichboden auf den Hartboden der von der Bürstenwalze benötigte
elektrische Strom ab, da auf Grund eines geringeren benötigten Drehmoments - geringere
Reibung der Bürstenwalze auf Hartboden - ein Antrieb der Bürstenwalze nicht mehr so
viel Strom zieht. Im vorliegenden Fall dienen die Werte des Stroms 1 der Bürstenwalze
und des Unterdrucks 2 des Saug-Luftstroms als Eingangsgrößen zur Bestimmung des Kennwertes
für den Bodenbelag. Demnach wirkt der Antrieb der Bürstenwalze selbst wie ein Bodensensor,
da auf Grund der florbedingten Reibung des Teppichbodens ein erforderliches Drehmoment
der Bürstenwalze einen bestimmten bodencharakteristischen Strom zieht, den die Regelungseinrichtung
zur Ermittlung des Kennwertes des Bodenbelags heranziehen kann. Dabei kann der Strom
in Abhängigkeit von der Spannung des Antriebs der Bürstenwalze zur Ermittlung des
Kennwertes des Bodenbelags herangezogen werden. Nach einer bestimmten Latenzzeit unterschreitet
der Strom 1 der Bürstenwalze einen in der Regelungseinrichtung hinterlegten Schwellwert
R1, wodurch von dieser erkannt wird, dass nun ein Hartboden vorliegt. Daraufhin, wird
nach einer kurzen zeitlichen Verzögerung die Bürstenwalze "Aus"-geschaltet und der
Unterdruck 2 des Saug-Luftstroms an der Saugdüse abgeregelt, indem die an der Motor-/Gebläseeinheit
anliegende Spannung 4 nun bis auf 12 V reduziert wird. Das Gerät wird nun in einem
für den Hartboden besonders geeigneten Betriebszustand mit reduzierter Energieaufnahmeleistung
betrieben, wobei Energie eingespart wird, ohne dass die Reinigungsleistung des Geräts
dadurch eingeschränkt wird. Darüber hinaus wird durch den begrenzten Einsatz der Bürstenwalze
diese einer geringeren Abnutzung ausgesetzt, wodurch deren Lebensdauer erhöht wird.
[0025] Beim Wechsel von Hartboden auf Teppichboden wird dieses anhand von Mitteln zum Erfassen
des Bodenbelags der zu reinigenden Fläche erkannt und an die Regelungseinrichtung
signalisiert, - im vorliegenden Fall einer Druckmessdose. Auf Teppichboden steigt
der Unterdruck 2 des Saug-Luftstroms wieder an. Erreicht oder überschreitet der von
der Regelungseinrichtung ermittelte Kennwert einen vorgegebenen Schwellwert S1 erkennt
die Regelungseinrichtung, dass sie sich auf Teppichboden befindet. Die Regelungseinrichtung
erkennt, dass sie sich auf Teppichboden befindet, wobei nach einer kurzen zeitlichen
Verzögerung die Bürstenwalze "Ein"-geschaltet beziehungsweise den an der Bürstenwalze
anliegenden Strom 1 erhöht und die an der Motor-/Gebläseeinheit anliegende Spannung
4 auf 24 V erhöht wird. So wird automatisch die optimale Energieaufnahmeleistung für
eine energieeffiziente und optimale Reinigung zur Verfügung gestellt. Im vorherstehenden
Ausführungsbeispiel erfolgte das "Ein-" und "Aus-"Schalten der elektrisch angetriebenen
Bürstenwalze auf Grundlage von zwei unterschiedlichen Schwellwerten R1 für einen entsprechenden
Strom-Wert der Bürstenwalze bzw. S1 für einen entsprechenden Unterdruck-Wert des Saug-Luftstroms.
[0026] Bei einer vereinfachten Ausführungsform entsprechen die beiden Schwellwerte R1 bzw.
S1 einem einzigen Schwellwert. Allerdings kann eine solche Ausführungsform nicht so
energieeffizient betrieben werden, da Unterdruck-Wert-Konstellationen auftreten können,
die eine eindeutige Zuordnung beziehungsweise Ermittlung des Bodenbelags nicht zulassen.
[0027] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform wird die an der Motor-/Gebläseeinheit
anliegende Spannung 4 nicht auf die volle Spannung von 24 V eingestellt, sondern auf
eine für einen speziellen Teppich-Bodenbelag optimale Spannung 4 der Motor-/Gebläseeinheit
eingestellt, die unterhalb von 24 V liegen kann und dennoch eine optimale Reinigungsleistung
des Geräts ermöglicht. Dabei können einzelne Referenzwerte der Energieaufnahmeleistung
des bestimmten Bodenbelags als Referenzspannungen der Motor-/Gebläseeinheit in einem
Speicher der Regelungseinrichtung hinterlegt sein. Als geeignete Antriebe der Motor-/Gebläseeinheit
können sowohl Bürstenmotoren als auch bürstenlose-Motoren zum Einsatz kommen, was
die Flexibilität bei der Herstellung der Staubsaugergeräte erhöht. Bürstenlose-Motoren
sind dabei noch haltbarer, da bei ihnen eine Kommutierung ohne Bürsten mit Hilfe einer
elektronischen Schaltung erfolgt. Bei einer weiteren noch vorteilhafteren Ausführungsform
lässt sich auch eine Spannung für den elektrischen Antrieb der Bürstenwalze in Abhängigkeit
des ermittelten Bodenbelags - Teppichbodens - einstellen. Dadurch kann eine optimale
Einstellung zur Reinigung von einem niedrig- oder hochflorigen Fadensystem oder -gewebe
durch die Regelungseinrichtung vorgenommen werden. Zur Bestimmung des Teppich-Bodenbelags
kann ein detektiertes Drehmoment der Bürstenwalze ausgenutzt werden.
[0028] Je nach Ausführungsbeispiel lassen sich beliebige Sensoren bzw. die Mittel zum Erfassen
des Bodenbelags einer zu reinigenden Fläche wählen. So könnten beispielsweise mechanische,
optische, Radar-, Ultraschall- oder Unterdrucksensoren zum Einsatz kommen die einzeln
oder in Kombination miteinander ausgeführt und eingesetzt werden können. Somit können
einzelne Geräte mit einem oder mehreren Sensoren ausgerüstet sein, um damit eine redundante
und ausfallsichere Messmöglichkeit zu bieten und/oder mittels weiteren Plausibilitätsabfragen,
die in der Regelungseinrichtung hinterlegt sind, die Genauigkeit und Vertrauenswürdigkeit
der Messungen zur Ermittlung des Bodenbelags zu ermöglichen. Dabei eignet sich insbesondere
der Einsatz von analogen Druckmessdosen zu einer differenzierten Unterscheidung von
unterschiedlichen Teppichböden, wie sie im vorliegenden Ausführungsbeispiel gemäß
dem Verfahren verwendet werden, da sie gegenüber digitalen Druckmessdosen mehr als
nur zwei Druckzustände erfassen können.
[0029] Bei einer weiteren hier nicht gezeigten Ausführungsform des akkumulatorbetriebenen
Staubsaugers ist dieser mit unterschiedlichen austauschbaren Saugdüsen ausrüstbar.
Dadurch kann ein weiteres Energieeinsparungspotential ausgeschöpft werden, indem die
einzelnen speziellen Saugdüsen von der Regelungseinrichtung des Staubsaugers erkannt
werden und darauf abgestimmte Reinigungsverfahren und Regelungen der Energieaufnahmeleistung
der Motor-/Gebläseeinheit und/oder die Energieaufnahmeleistung der elektrisch angetriebenen
Bürstenwalze angewandt werden. Ein Zuordnen beziehungsweise Erkennen der sich unterscheidenden
Saugdüsen kann dabei manuell oder automatisch erfolgen - beispielsweise durch bestimmte
Kontakte oder Codierungen der Saugdüsen.
[0030] Durch die oben genannten Ausführungsformen der Erfindung lässt sich der Energieverbrauch
beim Saugen bzw. Reinigen auf Hartboden drastisch reduzieren, ohne die Staubaufnahme
negativ zu beeinflussen. Durch die Anpassung der Energieaufnahmeleistung der Motor-/Getriebeeinheit
und das Ab-schalten der Bürstenwalze kann ein signifikanter Unterschied zwischen einer
Geräuschemission zu herkömmlich elektrisch betriebenen Düsen erreicht werden. Hierdurch
wird eine wesentliche Verbesserung des Energiehaushalts erzielt, wobei die Energie,
die beim Reinigen des Hartbodens gespart wird, für die Staubaufnahme auf Teppich genutzt
werden kann. Dadurch erhöht sich die Verfügbarkeit des Gerätes wobei eine Zeitspanne
bis zum nächsten Laden des Akkumulators verlängert werden kann. Darüber hinaus wird
die Benutzerfreundlichkeit gesteigert, wobei lästige manuelle Eingriffe zur Leistungseinstellung
mittels Leistungsregler entfallen.
[0031] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen offenbarten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein. Darüber hinaus
haben die erkannten Vorteile und beanspruchten Merkmale auch dieselbe Gültigkeit für
kabelgebundene elektrische Staubsauger, insbesondere solche die eine elektrisch angetriebene
Bürstenwalze aufweisen, deren Energiehaushalt auch gemäß dem Einsatz des vorliegenden
oben genannten Verfahrens optimiert werden kann.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- elektrischer Strom (an der Bürstenwalze einer Saugdüse)
- 2
- Unterdruck (vor der Staubabscheidekammer)
- 3
- Spannung (an einer Bürstenwalze der Saugdüse)
- 4
- Spannung (an der Motor-/Gebläseeinheit)
- R1
- Schwellwert
- R2
- Schwellwert
- S1
- Schwellwert
1. Verfahren zur Leistungsanpassung eines akkumulatorbetriebenen Staubsaugers, der umfasst:
eine Saugdüse; eine elektrisch angetriebene Bürstenwalze; eine elektrische Motor-/Gebläseeinheit
zur Erzeugung eines Saug-Luftstroms; eine Staubabscheidekammer; zumindest ein Mittel
zum Erfassen des Bodenbelags einer zu reinigenden Fläche; und zumindest eine Regelungseinrichtung
für die Motor-/Gebläseeinheit und/oder die elektrisch angetriebene Bürstenwalze;
wobei das Verfahren die Schritte umfasst:
- Ermitteln eines Kennwertes eines Bodenbelags einer zu reinigenden Fläche;
- Vergleichen des ermittelten Kennwertes des Bodenbelags der zu reinigenden Fläche
mit einem vorbestimmten Schwellwert (R1, R2, S1);
- Reduzieren einer Energieaufnahmeleistung (4) der Motor-/Gebläseeinheit und zugleich
Abschalten (Aus) der Energieaufnahmeleistung (1, 3) der elektrisch angetriebenen Bürstenwalze,
wenn der ermittelte Kennwert des Bodenbelags unterhalb des vorbestimmten Schwellwertes
(R1, R2) ist, oder
- Einstellen der Energieaufnahmeleistung (4) der Motor-/Gebläseeinheit und der Energieaufnahmeleistung
(1, 3) elektrisch angetriebenen Bürstenwalze auf einen vorbestimmten Referenzwert
der Energieaufnahmeleistung des bestimmten Bodenbelags durch die Regelungseinrichtung,
wenn der ermittelte Kennwert des Bodenbelags oberhalb des vorbestimmten Schwellwertes
(S1) ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kennwert des Bodenbelags, der unter dem Schwellwert (R1, R2) ist, Hartboden entspricht
und ein Kennwert des Bodenbelags, der über dem Schwellwert (S1) ist, Teppichboden
entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ermitteln des Kennwertes des Bodenbelags anhand eines Signals eines mechanischen,
optischen, Radar-, Ultraschall- oder Unterdrucksensors des zumindest einen Mittels
zum Erfassen des Kennwertes des Bodenbelags erfolgt.
4. Verfahren nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieaufnahmeleistung (4) der Motor-/Gebläseeinheit in Abhängigkeit einer in
der Staubabscheidekammer vorliegenden Staubmenge geregelt wird.
5. Verfahren nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieaufnahmeleistung (1, 3) der elektrisch angetriebenen Bürstenwalze in Abhängigkeit
des Kennwertes des Bodenbelags geregelt wird.
6. Verfahren nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieaufnahmeleistung (4) der Motor-/Gebläseeinheit und/oder die Energieaufnahmeleistung
(1, 3) der elektrisch angetriebenen Bürstenwalze in Abhängigkeit einer vorbestimmten
Saugdüsenausführung geregelt wird.
7. Verfahren nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieaufnahmeleistung (1, 3) der elektrisch angetriebenen Bürstenwalze aus-geschaltet
(Aus) wird und die Energieaufnahmeleistung (4) der Motor-/Gebläseeinheit auf ein Leistungsminimum
eingestellt wird, wenn ein ermittelter Kennwert des Bodenbelags einem Referenzwert
des Bodenbelags entspricht, der einem Leerlauf oder einer Unterbrechung des Saugstroms
entspricht.
8. Akkumulatorbetriebener Staubsauger zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
vorausgegangenen Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Saugdüse; eine elektrisch angetriebenen Bürstenwalze; eine elektrische Motor-/Gebläseeinheit
zur Erzeugung eines Saug-Luftstroms; eine Staubabscheidekammer; zumindest ein Mittel
zum Erfassen des Bodenbelags einer zu reinigenden Fläche; und zumindest eine Regelungseinrichtung
für die Motor-/Gebläseeinheit und/oder die elektrisch angetriebene Bürstenwalze sowie
ein Akkumulator in einem eigenständigen Gerät der Art zusammengefasst sind, dass es
mit einer Hand geführt werden kann.
9. Staubsauger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Staubsauger einen Abscheider aufweist, der nach dem Fliehkraftprinzip arbeitet.
10. Staubsauger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Staubsauger einen wechselbaren Filterbeutel aufweist.