[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Wandelement nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Es ist bekannt, solche Wandelemente als Türen, Fenster oder Raumteiler zu verwenden.
Üblicherweise bestehen solche Wandelemente aus einem einstückig aufgebauten Bauteil,
das als Platte mit unterschiedlichen Dicken und Außenkonturen hergestellt ist. An
einer solchen Platte, beispielsweise aus Holz, aus Metall oder aus einem Kunststoff,
sind Beschläge angebracht, die als Scharniere, Türgriffe und Schlösser ausgebildet
und an den Stirnseiten oder den Oberflächen der Platte angebracht sind.
[0003] Die Beschläge dienen zudem dazu, das jeweilige Wandelement entweder drehbar an einem
Mauerwerk oder Tür- bzw. Fensterrahmen zu lagern oder mit benachbarten Wandelementen
eine zuverlässige formschlüssige Verbindung herzustellen.
[0004] Oftmals sind solche Wandelemente auch aus einem geschlossenen Rahmen aus Holz, Metall
oder Kunststoff hergestellt und in dem Rahmen sind Glasplatten eingesetzt.
[0005] Es hat sich herausgestellt, dass solche Wandelemente äußeren Krafteinwirkungen nicht
standhalten, denn die senkrecht zu der Oberfläche der Wandelemente verlaufenden Kräfte
verursachen Beschädigungen an dem jeweiligen Wandelement. Sind die Wandelemente beispielsweise
aus Holz oder aus Glas hergestellt, dann entstehen erhebliche Beschädigungen, wenn
entsprechende Belastungskräfte auf die Wandelemente einwirken, die nicht reparabel
sind. Insbesondere im industriellen Bereich, beispielsweise in Werkshallen, wird oftmals
mittels eines Gabelstaplers oder einem sonstigen manuell bedienten Hubwagen eine Tür
aufgestoßen und die entsprechende Krafteinwirkung verursacht Beschädigungen. Dies
führt dazu, dass die jeweiligen Wandelemente entweder besonders oft auszutauschen
sind oder mit einer entsprechend harten Beschichtung, beispielsweise aus Metall, verkleidet
sind.
[0006] Die bekannten Wandelemente weisen zudem den Nachteil auf, dass diese eine äußerst
hohe Eigengewichtskraft aufweisen, daher ist die Handhabung solcher Wandelemente,
insbesondere wenn diese als Raumteiler, beispielsweise für Messestände oder zu Dekorationszwecken,
verwendet werden sollen, sehr umständlich und folglich zeitaufwendig.
[0007] Es ist auch bekannt, derartige Wandelemente in Sandwich-Ausführung herzustellen bzw.
aufzubauen, um insbesondere den Nachteil zu vermeiden, dass das jeweilige Wandelement
ein hohes Eigengewicht aufweist. Derartige Wandelemente bestehen aus einem Kern, der
aus Schaumstoff hergestellt ist, der üblicherweise von zwei Deckschichten, die aus
einem Metall, beispielsweise Stahl, abgedeckt ist. Die Deckschichten sind dabei äußerst
formstabil, so dass durch punktuelle Krafteinwirkungen eine Beschädigung an der jeweiligen
Deckschicht entstehen kann, die oftmals auch dazu führt, dass der Kern aus dem relativ
weichen Schaumstoffwerkstoff zerstört ist. Solche beschädigten Wandelemente können
nicht repariert werden, sondern sind vielmehr auszutauschen.
[0008] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Wandelement der eingangs genannten Gattung
zur Verfügung zu stellen, dass eine sehr niedrige Eigengewichtskraft aufweist, so
dass die Handhabung des jeweiligen Wandelementes vereinfacht ist, und dass das Wandelement
einen nachgiebigen jedoch formstabilen Kern aufweist, durch den die auf die Oberfläche
des Wandelementes einwirkenden Kräfte gepuffert sind.
[0009] Diese Aufgaben sind durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Patentanspruch
1 gelöst.
[0010] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0011] Dadurch, dass der Kern aus einem nachgiebigen elastisch verformbaren Werkstoff, vorzugsweise
DIN-Schaum, Thermo-Duroplaste oder einer Kombination dieser Werkstoffe und die beiden
Deckschichten aus einem formstabilen, nachgiebigen Werkstoff, vorzugsweise GFK, hergestellt
sind, dass an den vier Stirnseiten der Kerns jeweils ein Kasten-Profil vorgesehen
ist, die fest miteinander verbunden sind und einen geschlossenen Rahmen bilden, dass
die Beschläge mit dem Rahmen unmittelbar oder über Zwischenglieder arretiert sind
und dass die beiden Deckschichten mit dem jeweiligen Profil des Rahmens ganz oder
bereichsweise fixiert sind, ist zum einen sichergestellt, dass das Wandelement torsionssteif
und biegefest gegenüber seitlich wirkenden Kräften durch den Rahmen und den darin
verbundenen Deckschichten ausgesteift ist und zum anderen, dass bei einer senkrecht
auf das jeweilige Wandelement einwirkenden Kraft ein Zusammendrücken des Kernes erfolgt,
wodurch Beschädigungen oder Zerstörungen an dem Wandelement, insbesondere an einer
der Deckschichten, vermieden sind, denn die Deckschichten, die aus einem nachgiebigen
Werkstoff, vorzugsweise GFK, hergestellt sind, biegen durch und werden von dem Kern
gepuffert.
[0012] Da an dem Rahmen abstehende und zueinander beabstandete Beschläge vorgesehen sind,
die als Drehscharnier, als Zapfen-, Bolzen-Verbindung, als Schienenführung oder dergleichen
ausgestaltet sind, können die Wandelemente miteinander verbunden werden, um beispielsweise
einen Raumteiler für einen Messestand oder in großen Räumen herzustellen oder die
jeweiligen Wandelemente können an einem Mauerwerk, einem Tür- oder Fensterrahmen angeschlagen
werden, wodurch eine Tür oder ein Fenster gebildet ist. Darüberhinaus können die Beschläge
auch als Schlösser, Türgriffe oder dergleichen ausgestaltet sein, um das Wandelement
mittels des Schlosses zu sichern.
[0013] Die Beschläge sind dabei an dem jeweiligen Profil des Rahmens unmittelbar oder über
stabile Zwischenglieder arretiert, so dass Belastungen, die auf die Beschläge einwirken,
nicht an den biegeelastischen Kern oder die Deckschichten weitergeleitet bzw. von
diesen aufgenommen sind.
[0014] Die Torsions- und Biegesteifigkeit des Wandelementes wird durch die vier fest miteinander
verbundenen Kasten -Profilen hergestellt, die den geschlossenen Rahmen bilden, durch
den der Kern vollständig ummantelt bzw. umgriffen ist. Durch die Deckschichten werden
sowohl der Kern als auch die vier Profile abgedeckt und die beiden Deckschichten sind
an der Außenfläche des Rahmens fest mit diesem beispielsweise durch Verklebung, Verschweißung
bzw. durch Auflaminieren fixiert.
[0015] Darüberhinaus ist es vorteilhaft, wenn in den Kern und in den Deckschichten eine
Aussparung zur Bildung eines Sichtfensterns eingearbeitet ist und wenn die Aussparung
mittels eines Profils ausgesteift ist, durch den dann das Fenster an dem Kern und
den beiden Deckschichten arretierbar ist. Das Fenster kann beispielsweise in Augenhöhe
eines Menschen vorgesehen sein, so dass die Drehtür in zwei Richtungen geöffnet werden
kann, denn es ist feststellbar, ob sich ein Hindernis oder eine andere Person im gegenüberliegenden
Verschwenkbereich des Wandelementes aufhält. Desweiteren ist es vorteilhaft, wenn
die Aussparung bzw. das Fenster mittels eines Beleuchtungsmittels, beispielsweise
einer LED-Kette, ausgeleuchtet ist, wodurch zum einen das Wandelement visuell verbessert
wahrnehmbar ist und zum anderen die Durchsicht durch das Fenster erhöht ist. Die Beleuchtungsmittel
können dabei den Betriebszustand der Tür, also den geschlossenen oder geöffneten Zustand
durch Farbgebung, rot, grün bzw. gelb in Form einer Ampelschaltung, darstellen.
[0016] Da der konstruktive Aufbau der Wandelemente in Sandwich-Leichtbau-Ausführung erfolgt
und die verwendeten Werkstoffe ein äußerst geringes Eigengewicht aufweisen, entsteht
ein Wandelement mit einer geringen Gewichtskraft gegenüber herkömmlichen Wandelementen
oder Türen, die folglich einfacher handhabbarer sind. Die Wandelemente können demnach
manuell bewegt und aufgebaut werden, ohne dass die Formstabilität oder sonstige sicherheitsrelevante
Aspekte, beispielsweise Brandschutz oder Einbruchsicherung verloren gehen.
[0017] In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Wandelementes
in unterschiedlichen Anwendungen und Ausgestaltungen dargestellt, die nachfolgend
näher erläutert sind. Im Einzelnen zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Wandelementes in Form einer Tür, die aus vier fest
miteinander in den Eckbereichen verbundenen Kastenprofile gebildet ist, die einen
Rahmen für die Tür einschließen, mit vier an dem Rahmen angebrachten Beschlägen zur
verschwenkbaren Lagerung, Bedienung und Verschließung der Tür,
- Figur 2
- die Tür gemäß Figur 1, mit einer in die Platte der Tür eingearbeiteten Aussparung,
in die ein Fenster eingesetzt ist, das von einem in der Aussparung vorgesehenen Rahmen
an dem Wandelement gehalten ist,
- Figur 3a
- das Wandelement gemäß Figur 2 entlang der Schnittlinie 3a/3a,
- Figur 3b
- eine weitere Möglichkeit zur Ausgestaltung des Wandelementes in Abwandlung der Figur
3a,
- Figur 3c
- eine weitere Möglichkeit zur Ausgestaltung des Wandelementes in Abwandlung der Figur
3a bzw. 3b,
- Figur 3d
- eine weitere Möglichkeit zur Ausgestaltung des Wandelementes in Abwandlung der Figuren
3a, 3b und 3c,
- Figur 4a
- eine Vergrößerung des Eckbereiches von zwei benachbarten Profilen, die mittels einer
Schweißnaht miteinander verbunden sind und
- Figur 4b
- eine vergrößerte Darstellung des Eckbereiches von zwei benachbarten Profilen, die
mittels eines Winkelstückes fest miteinander verbunden sind.
[0018] In Figur 1 ist zunächst ein Wandelement 1 in Form einer Tür abgebildet. Das Wandelement
1 besteht aus einer Platte 2, deren Aufbau nachfolgend näher erläutert ist.
[0019] Zur verschwenkbaren Anlenkung der Platte 2 an einem Mauerwerk oder einem Fenster-
bzw. Türrahmen sind zwei Beschläge 3 vorgesehen, die beispielsweise als Zapfen oder
Drehscharnier ausgestaltet sind. Darüberhinaus sind in die Platte 2 ein Beschlag 3
in Form eines Türgriffes und ein Beschlag 3 in Form eines Schlosses eingesetzt, durch
die die Tür bedienbar bzw. verschließbar ist.
[0020] Um das Wandelement 1 zu versteifen und formstabil auch bei einwirkenden Kräften zu
halten, ist an den vier umlaufenden Stirnseiten der Platte 2 jeweils ein Kasten-Profil
14 vorgesehen. Zwei der benachbarten Kasten-Profile 14 sind in ihren Eckbereichen,
wie dies der Figur 4a zu entnehmen ist, mittels einer Schweißnaht 17 oder mittels
eines Winkelstückes 18, wie dies in Figur 4b abgebildet ist, fest miteinander verbunden,
so dass die vier Profile 14 einen geschlossenen Rahmen 16 bilden.
[0021] Um die Durchtrittsöffnung, die von der Platte 2 abgedeckt ist, sichtbar zu machen
ist gemäß Figur 2 in diese eine Aussparung 22 eingearbeitet, in die ein Fenster 23
eingesetzt ist. In die Aussparung 22 sind vier weitere Profile 14 eingesetzt und fest
miteinander zur Bildung eines geschlossenen Rahmens verbunden, durch den das Fenster
23 gehalten ist. Das Fenster 23 ist dabei in Augenhöhe eines Menschen angeordnet,
so dass ohne weiteres festgestellt werden kann, ob hinter der Tür ein Hindernis oder
eine andere Person vorhanden ist, um Unfälle zu vermeiden. Somit kann die Tür als
Schwenktür genutzt werden.
[0022] In den Figuren 3a bis 3d sind vier konstruktiv unterschiedliche Aufbauten der Platte
2 für das Wandelement 1 zu entnehmen. Allen Ausführungsvarianten ist gemeinsam, dass
die Platte 2 aus einem Kern 11 und zwei den Kern 11 abdeckende Deckschichten 12 und
13 gebildet sind. Der Kern 11 ist dabei aus einem biegeelastischen Werkstoff und die
beiden Deckschichten 12, 13 aus einem nachgiebigen, geringfügig elastisch verformbaren
Werkstoff, beispielsweise GFK, hergestellt. Der Kern 11 kann folglich aus einem weichen
Metall, beispielsweise Aluminium, aus einem verformbaren Kunststoff, beispielsweise
einem Thermoplast, hergestellt sein.
[0023] Darüberhinaus sind die beiden Deckschichten 12, 13 fest mit jedem der vier den Rahmen
16 bildenden Profile 14 mittels einer Klebeschicht, einer Schweißnaht bzw. die Deckschichten
12, 13 sind ganz oder bereichsweise auf den Außenflächen der Kasten-Profile 14 auflaminiert.
[0024] Die Breite des jeweiligen Profils 14 entspricht der Wandstärke des Kerns 11, so dass
die vier Profile 14 seitlich neben den Stirnseiten des Kerns 11 verlaufen.
[0025] Die beiden Deckschichten 12, 13 sind jeweils mit ihrer Fläche fest mit der jeweiligen
Oberseite des Kerns 11 durch Verklebung, Verschweißung oder dergleichen verbunden,
so dass die Platte 2 aus insgesamt drei Flächengebilden besteht, die gemeinsam eine
Sandwich-Bauweise darstellen.
[0026] Durch die verwendeten Werkstoffe entsteht zudem eine Platte 2 mit einer äußerst geringen
Eigengewichtskraft, denn die verwendeten Werkstoffe sind leicht im Vergleich mit den
üblichen Werkstoffen für derartige Wandelemente 1.
[0027] Aus Figur 3a ist ersichtlich, dass der Kern 11 aus drei Schichten besteht. Die beiden
äußeren Schichten des Kerns 11 sind jeweils mit einer der Deckschichten 12 oder 13
verbunden. Die Wandstärke der beiden Schichten des Kerns 11 sowie der dazwischen eingeschlossenen
Schicht entspricht der Breite des jeweiligen Profils 14. Die Schichten sind dabei
aus DIN-Schäumen aufgebaut, die jeweils einen unterschiedlichen Härtegrad aufweisen.
[0028] In Figur 3b ist ersichtlich, dass in die Platte 2 eine Aussparung 22 eingearbeitet
ist, in die ein Fenster 23 eingesetzt ist. Der Kern 11 ist in dieser Ausführungsvariante
aus einem DIN-Schaum gebildet, wobei auch ein mehrschichtiger Aufbau möglich ist.
Das Fenster 23 ist in den durch die vier weiteren Profile 14 gebildeten Rahmen, der
dieses teilweise umgreift, eingesetzt und kann durch Einsetzen von Beleuchtungsmitteln
beleuchtet sein. Die Sichtschutzscheibe 23 kann hierfür mehrschichtig aufgebaut sein,
so dass die durch die Beleuchtungsmittel eingebrachten Lichtstrahlen einen besonderen
von außen wahrnehmbaren Effekt aufweisen.
[0029] Eine Platte 2 mit erhöhter Sicherheitsfunktion ist der Figur 3c zu entnehmen. In
die Kastenprofile, die an den umlaufenden Stirnseiten der Platte 2 angeordnet sind,
ist eine Sperrplatte 27 eingesetzt, die beispielsweise aus einem Metall oder einer
Sandwich-Platten-Struktur gebildet ist, die ein Durchdringen der Tür verhindert. Die
Sperrplatte kann dabei fest oder geklemmt an dem Kastenprofil befestigt sein.
[0030] Darüberhinaus ist der Figur 3c zu entnehmen, dass die Deckschichten 12 und 13 auf
bzw. an die Kastenprofile 14 anlaminiert bzw. angeklebt sind. Um weiterhin die Widerstandsfähigkeit
bzw. die Festigkeit der Platte 2 zu erhöhen, ist jeweils ein Meniskus zwischen den
Deckschichten 12, 13 und dem Kastenprofil 14 vorhanden. Dadurch wird die effektive
Klebfläche zwischen den Deckplatten und dem Kastenprofil erheblich vergrößert.
[0031] Eine Brandschutzplatte ist der Figur 3d zu entnehmen. In die Platte ist analog zu
der in der Figur 3c dargestellten Sperrplatte 27 eine Brandschutzschicht aus brandhemmenden
Materialien angeordnet. Dies kann beispielsweise, so wie dargestellt, durch eine Wabenstruktur
19, die mit einer Vielzahl von Hohlglaskugeln 21 - auch Pyrobubbles genannt - versehen
ist, erreicht werden. Dadurch ist eine hohe Brandschutzsicherheit geschaffen, da deren
Widerstandsfähigkeit gegen Hitze und Feuer durch die Hohlglaskugeln erhöht ist. Zudem
weisen diese Hohlglaskörper 12 eine hohe Stickwirkung auf.
[0032] Es ist möglich, das Wandelement 1 in unterschiedliche Bereiche aufzuteilen, die einen
anderen Härtegrad oder Formstabilität haben. Dies ist dadurch erreicht, dass zwischen
zwei parallel verlaufenden Profilen 14 senkrecht zu diesen ein weiteres Trenn-Kasten-Profil
14 eingebaut ist, durch das zwei Kerne 11 und die Deckschichten 12, 13 mit unterschiedlichen
Werkstoffen angebracht werden können.
[0033] Eine Kombination der unterschiedlichen Ausführungsvarianten ist ohne weiteres denkbar.
[0034] Der Kern 11 kann aus einem elastisch nachgiebigen Werkstoff aus DIN-Schaum, Thermo-
oder Duroplaste in einschichtiger oder mehrschichtiger Kombination aufgebaut sein.
1. Wandelement (1) in Sandwich-Ausführung, insbesondere als Tür, Fenster oder Raumteiler,
bestehend aus:
- mindestens einem Kern (11) und zwei den Kern (11) abdeckenden Deckschichten (12,
13),
- aus mindestens zwei zueinander beabstandeten Beschlägen (3) durch die das Wandelement
(1) an einem Mauerwerk, einem Tür- oder Fensterrahmen verschwenkbar gelagert oder
am benachbarten Wandelement (1) arretierbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kern (11) aus einem nachgiebigen elastisch verformbaren Werkstoff, vorzugsweise
DIN-Schaum, Thermo-Duroplaste oder einer Kombination dieser Werkstoffe und die beiden
Deckschichten (12, 13) aus einem formstabilen, nachgiebigen Werkstoff, vorzugsweise
GFK, hergestellt sind, dass an den vier Stirnseiten der Kerns (11) jeweils ein Kasten-Profil
(14) vorgesehen ist, die fest miteinander verbunden sind und einen geschlossenen Rahmen
(16) bilden, dass die Beschläge (3) mit dem Rahmen (16) unmittelbar oder über Zwischenglieder
arretiert sind und dass die beiden Deckschichten (12, 13) mit dem jeweiligen Profil
(14) des Rahmens (16) ganz oder bereichsweise fixiert sind.
2. Wandelement (1) nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass die Deckschichten (12, 13) auf dem jeweiligen Profil (14) des Rahmens (16) auflaminiert
oder aufgeklebt sind.
3. Wandelement (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei benachbarte Profile (14) mittels einer Schweißnaht (17) oder über ein Winkelstück
(18) fest miteinander verbunden sind und dass das Winkelstück (18) an dem jeweiligen
Profil (14) verschweißt oder verschraubt ist.
4. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschläge (3) als Zapfen, Drehscharniere, Griffe, Schlösser, Schienenführung,
beispielsweise in Form eines Schwalbenschwanzes oder als Bajonettverschluss ausgebildet
sind.
5. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kern (11) mit der jeweils benachbarten Deckschicht (12, 13) verklebt, verschweißt
oder durch thermoplastische Verformung mit der jeweiligen Deckschicht (12, 13) fest
verbunden ist.
6. Wandelemente (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kern (11) aus mehreren Schichten besteht, die aus unterschiedlichen elastisch
verformbaren Werkstoffen, vorzugsweise DIN-Schäume, Thermo- oder Duroplaste, hergestellt
sind und dass die jeweils benachbarten Schichten des Kerns (11) miteinander verklebt,
verschweißt oder durch thermoplastische Verformung fest miteinander verbunden sind.
7. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in den Kern (11) eine Waben-Struktur (19) eingearbeitet ist und dass in die jeweilige
Wabe (19) des Kernes (11) mehrere Glaskörper (21) eingesetzt sind, die als Brandschutzmittel
zur Feuer- oder Hitzebarriere wirken.
8. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in den Kern (11) und die beiden Deckschichten (12, 13) eine Aussparung (22) eingearbeitet
ist, die beispielsweise mittels eines transparenten oder semitransparenten Fensters
(23) verschlossen ist.
9. Wandelement (1) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aussparung (22) mittels eines Kasten-Profils (14) ausgesteift ist.
10. Wandelement (1) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die die Aussparung (22) versteifenden Profile (14) jeweils mit dem die Platte (2)
umfassenden Rahmen (16) durch Stangen, Hohlkörper (21), I-Profile oder dergleichen
verbunden sind.
11. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen zwei parallel verlaufenden Profilen (14) des Rahmens (16) mindestens ein
weiteres Profil (14) senkrecht zu diesen angeordnet ist und fest mit den beiden parallel
verlaufenden Profilen (14) des Rahmens (16) verbunden ist bzw. sind, und dass durch
das eingezogene Trenn-Profil (14) Kerne (11) und/oder Deckschichten (12, 13) aus unterschiedlichen
Werkstoffen gehalten sind.
12. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem jeweiligen Profil (14) des Rahmens (16) mindestens ein Beleuchtungsmittel
(26), vorzugsweise eine Lichterkette aus LEDs, vorgesehen ist, durch die das Innere
des Kerns (11) und/oder der Deckschichten (12, 13) ausgeleuchtet sind.
13. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Kern (11) und/oder zwischen dem Kern (11) und einer der Deckschichten (12,
13) eine Sicherheitsplatte (27) oder ein Sicherheitsnetz eingesetzt ist, dass das
Sicherheitsnetz oder die Sicherheitsplatte (27) fest mit dem Rahmen (16) verbunden
ist, und dass das Sicherheitsnetz oder die Sicherheitsplatte (27) aus einem Werkstoff
besteht, der feuer-, hitzebeständig bzw. aus einem äußerst harten Werkstoff, beispielsweise
Titan, besteht.
14. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite des jeweiligen Kasten-Profils (14) der Wandstärke des Kerns (11) entspricht
und dass die jeweilige Stirnseite des Kerns (11) mit der Oberfläche des jeweiligen
Profils (14) mittels einer Klebeschicht (25) verbunden ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Wandelement (1) in Sandwich-Ausführung, insbesondere als Tür, Fenster oder Raumteiler,
bestehend aus:
- mindestens einem Kern (11) und zwei den Kern (11) abdeckenden Deckschichten (12,
13),
- aus mindestens zwei zueinander beabstandeten Beschlägen (3) durch die das Wandelement
(1) an einem Mauerwerk, einem Tür- oder Fensterrahmen verschwenkbar gelagert oder
am benachbarten Wandelement (1) arretierbar ist,
wobei der Kern (11) aus einem nachgiebigen elastisch verformbaren Werkstoff, vorzugsweise
DIN-Schaum, Thermo-Duroplaste oder einer Kombination dieser Werkstoffe und die beiden
Deckschichten (12, 13) aus einem formstabilen, nachgiebigen Werkstoff, vorzugsweise
GFK, hergestellt sind, wobei an den vier Stirnseiten der Kerns (11) jeweils ein Kasten-Profil
(14) vorgesehen ist, die fest miteinander verbunden sind und einen geschlossenen Rahmen
(16) bilden, wobei die Beschläge (3) mit dem Rahmen (16) unmittelbar oder über Zwischenglieder
arretiert sind und wobei die beiden Deckschichten (12, 13) mit dem jeweiligen Profil
(14) des Rahmens (16) ganz oder bereichsweise fixiert sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass in den Kern (11) eine Waben-Struktur (19) eingearbeitet ist und dass in die jeweilige
Wabe (19) des Kernes (11) mehrere Glaskörper (21) eingesetzt sind, die als Brandschutzmittel
zur Feuer- oder Hitzebarriere wirken.
2. Wandelement (1) nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass die Deckschichten (12, 13) auf dem jeweiligen Profil (14) des Rahmens (16) auflaminiert
oder aufgeklebt sind.
3. Wandelement (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei benachbarte Profile (14) mittels einer Schweißnaht (17) oder über ein Winkelstück
(18) fest miteinander verbunden sind und dass das Winkelstück (18) an dem jeweiligen
Profil (14) verschweißt oder verschraubt ist.
4. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschläge (3) als Zapfen, Drehscharniere, Griffe, Schlösser, Schienenführung,
beispielsweise in Form eines Schwalbenschwanzes oder als Bajonettverschluss ausgebildet
sind.
5. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kern (11) mit der jeweils benachbarten Deckschicht (12, 13) verklebt, verschweißt
oder durch thermoplastische Verformung mit der jeweiligen Deckschicht (12, 13) fest
verbunden ist.
6. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kern (11) aus mehreren Schichten besteht, die aus unterschiedlichen elastisch
verformbaren Werkstoffen, vorzugsweise DIN-Schäume, Thermo- oder Duroplaste, hergestellt
sind und dass die jeweils benachbarten Schichten des Kerns (11) miteinander verklebt,
verschweißt oder durch thermoplastische Verformung fest miteinander verbunden sind.
7. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in den Kern (11) und die beiden Deckschichten (12, 13) eine Aussparung (22) eingearbeitet
ist, die beispielsweise mittels eines transparenten oder semitransparenten Fensters
(23) verschlossen ist.
8. Wandelement (1) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aussparung (22) mittels eines Kasten-Profils (14) ausgesteift ist.
9. Wandelement (1) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die die Aussparung (22) versteifenden Profile (14) jeweils mit dem die Platte (2)
umfassenden Rahmen (16) durch Stangen, Hohlkörper (21), I-Profile oder dergleichen
verbunden sind.
10. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen zwei parallel verlaufenden Profilen (14) des Rahmens (16) mindestens ein
weiteres Profil (14) senkrecht zu diesen angeordnet ist und fest mit den beiden parallel
verlaufenden Profilen (14) des Rahmens (16) verbunden ist bzw. sind, und dass durch
das eingezogene Trenn-Profil (14) Kerne (11) und/oder Deckschichten (12, 13) aus unterschiedlichen
Werkstoffen gehalten sind.
11. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem jeweiligen Profil (14) des Rahmens (16) mindestens ein Beleuchtungsmittel
(26), vorzugsweise eine Lichterkette aus LEDs, vorgesehen ist, durch die das Innere
des Kerns (11) und/oder der Deckschichten (12, 13) ausgeleuchtet sind.
12. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Kern (11) und/oder zwischen dem Kern (11) und einer der Deckschichten (12,
13) eine Sicherheitsplatte (27) oder ein Sicherheitsnetz eingesetzt ist, dass das
Sicherheitsnetz oder die Sicherheitsplatte (27) fest mit dem Rahmen (16) verbunden
ist, und dass das Sicherheitsnetz oder die Sicherheitsplatte (27) aus einem Werkstoff
besteht, der feuer-, hitzebeständig bzw. aus einem äußerst harten Werkstoff, beispielsweise
Titan, besteht.
13. Wandelement (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite des jeweiligen Kasten-Profils (14) der Wandstärke des Kerns (11) entspricht
und dass die jeweilige Stirnseite des Kerns (11) mit der Oberfläche des jeweiligen
Profils (14) mittels einer Klebeschicht (25) verbunden ist.