[0001] Die Erfindung betrifft eine Magazinanordnung für ein Gewehr und ein Gewehr mit einer
derartigen Magazinanordnung.
[0002] Aus der
FR 2 804 752 ist ein Gewehr mit einem Gewehrgehäuse und einer am Gewehrgehäuse schwenkbar befestigten
Magazinanordnung bekannt. Die Magazinanordnung besteht hier aus einem am Gewehrgehäuse
um eine Querachse schwenkbar angelenkten Magazinträger, an dem ein einzelner Patronenbehälter
zur Einwechslung in einen Magazinschacht befestigt ist. Aufgrund der in bestimmten
Ländern geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen dürfen bei bestimmten Waffentypen
die fest mit der Waffe verbundenen Magazine jedoch nur ein beschränktes Patronenfassungsvermögen
aufweisen. Für bestimmte Einsatzbedingungen, wie z.B. Schießkino, Training oder spezielle
Jagdsituationen, ist jedoch ein schneller Magazinwechsel bzw. ein schnelles Wiederbefüllen
eines Magazins erforderlich.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Magazinanordnung und ein Gewehr mit einer derartigen
Magazinanordnung zu schaffen, die auch bei fest angeordneten Magazinen einen schnellen
Magazinwechsel ermöglichen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Magazinanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1
und durch ein Gewehr mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen
und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Magazinanordnung sind an dem um eine Querachse schwenkbaren
Magazinträger mehrere um eine Längsachse des Magazinträgers drehbare Patronenbehälter
zur Aufnahme mehrerer Patronen angeordnet. Dadurch kann auch an einem fest mit dem
Gewehr verbundenen Magazin relativ schnell ein mit neuen Patronen bestückter Patronenbehälter
ausgewechselt und somit die Schussbereitschaft wieder hergestellt werden. So kann
z.B. immer ein Patronenbehälter in dem Magazinschacht angeordnet sein, während sich
ein anderer Patronenbehälter außerhalb des Magazinschachts befindet. Mit einer einfachen
Ausklapp- und Drehbewegung kann dann ein leerer Patronenbehälter gegen einen mit Patronen
bestückten Patronenbehälter getauscht und wieder in den Magazinschacht eingewechselt
werden.
[0006] In einer besonders zweckmäßigen Ausführung können an dem Magazinträger zwei diametral
gegenüberliegende Patronenbehälter um die Längsachse des Magazinträgers drehbar angeordnet
sein. Die Anordnung der Patronenbehälter kann aber auch auf andere Weise erfolgen.
[0007] In einer möglichen Ausführung enthält der Magazinträger ein um die Querachse schwenkbares
Verbindungselement und ein an dem Verbindungselement um die Längsachse des Magazinträgers
drehbares Trägerelement, an dem die Patronenbehälter angeordnet sind. Der Magazinträger
könnte aber auch in Art einer Achse ausgeführt sein, auf der die Patronenbehälter
drehbar angeordnet sind.
[0008] In weiterer vorteilhafter Weise kann an dem Verbindungselement ein Halteelement zur
lösbaren Halterung des drehbaren Trägerelements in vorgegeben Einwechselstellungen
vorgesehen sein. Das Halteelement kann z.B. ein durch eine Feder beaufschlagter Raststift
sein, der in den vorgegeben Einwechselstellungen des Trägerelements mit entsprechenden
Vertiefungen in dem relativ zum Verbindungsstück drehbaren Trägerelement zum Eingriff
gelangt. Es können aber auch Rastkugeln, Clipverbindungen oder andere formschlüssige
Verbindungen zur lösbaren Halterung des Trägerelements in den Einwechselstellungen
vorgesehen sein.
[0009] Um ein Herausfallen der Patronen aus dem nicht im Magazinschacht befindlichen Patronenbehälter
zu verhindern, kann an dem Magazinträger außerdem eine zwischen den Patronenbehältern
verschiebbare Abdeckung angeordnet sein. Die Abdeckung kann derart angeordnet sein,
dass sie beim Einklappen des Magazinträgers jeweils über den nicht im Magazinschacht
befindlichen Patronenbehälter geschoben wird und die Geschossspitze der darin befindlichen
und üblicherweise bereits gegenüber dem Patronenbehälter vorstehenden obersten Patrone
überdeckt. Die Abdeckung kann z.B. über ein Verbindungselement gelenkig mit dem Trägerelement
verbunden sein.
[0010] In einer weiteren Ausführung können die Patronenbehälter um eine zur Längsachse des
Magazinträgers senkrechte Drehachse unabhängig voneinander drehbar an dem Magazinträger
gelagert sein. Dadurch kann der jeweils nicht im Magazinschacht befindliche Patronenbehälter
so gedreht werden, dass die Geschossspitzen der Patronen entgegen der Schussrichtung
nach hinten in Richtung des Schützen weisen. Auch auf diese Weise kann verhindert
werden, dass die Patronen in dem außerhalb des Magazinschachts befindlichen Patronenbehälter
verlorengehen bzw. bei der Abgabe eines Schusses aufgrund ihrer Massenträgheit aus
dem Patronenbehälter wandern. Die Patronenbehälter können z.B. über eine Schraubverbindung
auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Magazinträgers drehbar gelagert sein.
[0011] An dem Magazinträger können in vorteilhafter Weise z.B. als Magnethalterungen ausgeführte
Halteteile zur lösbaren Halterung der Patronenbehälter in einer zur Längsachse des
Magazinträgers parallelen Stellung angeordnet sein.
[0012] Die Erfindung betrifft außerdem ein Gewehr mit einer vorstehend beschriebenen Magazinanordnung.
Der Magazinträger kann an einem festen ersten Gehäuseteil oder an einem mit dem ersten
Gehäuseteil fest verbundenen zweiten Gehäuseteil angeordnet sein. Das Gewehr kann
auch ein einteiliges Gewehrgehäuse aufweisen, an dem der Magazinträger mit den um
dessen Längsachse drehbaren Patronenbehältern um eine Querachse schwenkbar gelagert
ist.
[0013] Weitere Besonderheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine zum Teil geschnittene Perspektivansicht eines Gewehrgehäuses mit einem ersten
Ausführungsbeispiel einer Magazinanordnung in einer ausgeklappten Stellung;
- Figur 2
- eine Seitenansicht des Gewehrgehäuses mit der Magazinanordnung von Figur 1 in einer
eingeklappten Stellung;
- Figur 3
- eine zum Teil geschnittene Perspektivansicht eines Gewehrgehäuses mit einem zweiten
Ausführungsbeispiel einer Magazinanordnung in einer ausgeklappten Stellung;
- Figur 4
- eine zum Teil geschnittene Seitenansicht des Gewehrgehäuses mit der Magazinanordnung
von Figur 3 in einer eingeklappten Stellung und
- Figur 5
- eine zum Teil geschnittene Seitenansicht des Gewehrgehäuses mit der Magazinanordnung
von Figur 3 in einer ausgeklappten Stellung.
[0014] In Figur 1 ist ein Gewehrgehäuse 1 mit einem ersten Ausführungsbeispiel einer Magazinanordnung
2 in einer zum Teil geschnittenen Perspektivansicht gezeigt. Das Gewehrgehäuse 1 ist
Teil eines z.B. als Selbstladegewehr ausgebildeten Gewehrs, das in an sich bekannter
und daher nicht dargestellter Weise einen an der Rückseite des Gewehrgehäuses 1 befestigten
Hinterschaft, einen an der Vorderseite des Gewehrgehäuses 1 befestigten Lauf und einen
Vorderschaft enthält.
[0015] Bei der gezeigten Ausführung weist das Gewehrgehäuse 1 ein zur Halterung des Laufs
und zur Aufnahme eines Verschlusses dienendes erstes Gehäuseteil 3 und ein mit diesem
fest verbundenes zweites Gehäuseteil 4 zur Aufnahme der Teile eines Abzugsmechanismus
auf. Das erste Gehäuseteil 3 enthält eine nach vorne weisende Öffnung 5 für den nicht
dargestellten Lauf und einen nach unten offenen Magazinschacht 6 für die Aufnahme
eines mit mehreren Patronen 7 bestückbaren Patronenbehälters 8. Das mit einem Abzugsbügel
9 versehene zweite Gehäuseteil 4 kann bei der gezeigten Ausführung von unten in das
erste Gehäuseteil 3 eingesteckt und über Schrauben oder dgl. fest mit dem ersten Gehäuseteil
3 verbunden werden. An dem mit dem ersten Gehäuseteil 3 fest verbundenen und bei Bedarf
demontierbaren zweiten Gehäuseteil 4 sind das hier nicht gezeigte Abzugszüngel und
weitere Teile des Abzugsmechanismus angeordnet. Dadurch kann der Abzugsmechanismus
einfach ausgebaut werden. Das Gewehrgehäuse 1 könnte aber auch einteilig ausgebildet
sein.
[0016] Die Magazinanordnung 2 enthält einen am Gewehrgehäuse 1 um eine Querachse 10 schwenkbar
befestigten Magazinträger 11, an dem zwei einander diametral gegenüberliegende Patronenbehälter
8 mit in entgegen gesetzte Richtungen weisenden Öffnungen 12 um eine Längsachse 13
des Magazinträgers 1 drehbar angeordnet sind. Bei der gezeigten Ausführung ist der
Magazinträger 11 an dem in Schussrichtung gesehen hinter dem Magazinschacht 6 angeordneten
zweiten Gehäuseteil 4 des Gewehrgehäuses 1 um die quer zur Längsrichtung des Gewehrgehäuses
1 angeordnete Querachse 10 schwenkbar angelenkt. Der Magazinträger 11 könnte aber
auch in Schussrichtung gesehen vor dem Magazinschacht 6 am ersten Gehäuseteil 4 oder
an einem anderen Teil des Gewehrgehäuses 1 angelenkt sein. In der gezeigten Ausführung
weist der Magazinträger 11 ein um die Querachse 10 schwenkbar gelagertes Verbindungsstück
14 und ein an dem Verbindungsstück 14 um die Längsachse 13 des Magazinträgers 11 drehbar
angeordnetes Trägerelement 15 auf.
[0017] Die beiden an dem Magazinträger 11 einander diametral gegenüberliegend angeordneten
Patronenbehälter 8 sind hier als Magazinkästen mit Reckeckquerschnitt zur Aufnahme
übereinander liegender Patronen 7 ausgeführt. Sie weisen in an sich bekannter Weise
einen Patronenzubringer und eine zwischen einem Magazinboden und dem Patronenzubringer
eingespannte Magazinfeder auf. Durch den federbeaufschlagten Patronenzubringer werden
die Patronen 7 in Richtung der Öffnungen 12 gedrückt. Die beiden Patronenbehälter
8 sind so ausgestaltet, dass die Geschossspitzen der in beiden Patronenbehältern 8
angeordneten Patronen 7 in Schussrichtung weisen.
[0018] Bei der vorstehend beschriebenen Magazinanordnung 2 kann der an dem Gewehrgehäuse
1 angelenkte Magazinträger 11 aus einer in Figur 2 gezeigten eingeklappten Stellung
mit einem in dem Magazinschacht 6 angeordneten ersten Patronenbehälter 8 und einem
nach unten ragenden zweiten Patronenbehälter 8 nach unten in eine in Figur 1 dargestellte
ausgeklappte Stellung geschwenkt werden. In der ausgeklappten Stellung kann dann das
Trägerelement 15 um 180° um die Längsachse 13 aus einer ersten Einwechselstellung
in eine zweite Einwechselstellung gedreht werden, so dass der nach unten ragende zweite
Patronenbehälter 8 nach oben zur Einführung in den Magazinschacht 6 gelangt. Durch
erneutes Einklappen des Magazinträgers 11 kann dann der mit weiteren Patronen 7 befüllte
zweite Patronenbehälter 8 schnell in den Magazinschacht 6 eingeführt werden.
[0019] Wie besonders aus Figur 2 hervorgeht, ist das plattenförmige Trägerelement 15 über
einen Lagerzapfen 16 und eine Schraube 17 um die Längsachse 13 drehbar an dem Verbindungsstück
14 angeordnet. An dem Verbindungsstück 14 ist ein mit dem Trägerelement 15 zusammenwirkendes
Halteelement 18 zur lösbaren Halterung des Trägerelements 15 in den beiden Einwechselstellungen
vorgesehen. In den Einwechselstellungen ist das Trägerelement 15 derart angeordnet,
dass einer der beiden diametral gegenüberliegenden und fest auf dem Trägerelement
15 angeordneten Patronenbehälter 8 in den Magazinschacht 6 eingeführt werden kann.
Bei der gezeigten Ausführung ist das Halteelement 18 als ein durch eine Feder beaufschlagter
Raststift ausgeführt, der in den beiden Einwechselstellungen des Trägerelements 15
mit entsprechenden Vertiefungen in dem relativ zum Verbindungsstück 14 drehbaren Trägerelement
15 zum Eingriff gelangt. Es können aber auch Rastkugeln, Clipverbindungen oder andere
formschlüssige Verbindungen zur lösbaren Halterung des Trägerelements 15 in den beiden
Einwechselstellungen vorgesehen sein.
[0020] Um ein Herausfallen der Patronen 7 in dem nicht im Magazinschacht 6 befindlichen
Patronenbehälter 8 zu verhindern, ist an dem Trägerelement 15 eine Abdeckung 19 angeordnet,
die beim Einklappen des Magazinträgers 11 über den nicht im Magazinschacht 6 befindlichen
Patronenbehälter 8 geschoben wird und zumindest den in Schussrichtung gesehen vorderen
Teil dieses Patronenbehälters 8 abdeckt. Die Abdeckung 19 ist an dem Trägerelement
15 zwischen den beiden Patronenbehältern 8 verschiebbar geführt. Zur Verschiebung
ist die Abdeckung 19 über ein in Figur 2 gezeigtes Verbindungselement 20 gelenkig
mit dem Trägerelement 15 verbunden und weist zwei gegenüberliegende Anlageflächen
21 und 22 zur Anlage an einer Anschlagfläche 23 an der Unterseite des Gewehrgehäuses
1 auf. In der in Figur 2 gezeigten eingeklappten Stellung des Magazinträgers 11 liegt
die Abdeckung 19 mit ihrer Anlagefläche 22 an der Anschlagfläche 23 an und deckt den
nach unten vorstehenden Patronenbehälter 8 an seiner Vorderseite ab. Dadurch kann
verhindert werden, dass bei der Schussabgabe die in diesem Patronenbehälter 8 nach
vorne frei bewegliche erste Patrone 7 aufgrund der Massenträgheit in Schussrichtung
gesehen nach vorne wandert und verloren geht. Wenn der Magazinträger 11 herausgeklappt
und nach dem Drehen des Trägerelements 15 um 180° wieder eingeklappt wird, gelangt
die Abdeckung mit ihrer anderen Anlagefläche 21 zur Anlage an der Anschlagfläche 23,
so dass die Abdeckung 19 beim weiteren Einklappen über den anderen Patronenbehälter
8 geschoben wird.
[0021] In den Figuren 3 bis 5 ist ein Gewehrgehäuse 1 mit einem weiteren Ausführungsbeispiel
einer Magazinanordnung 2 gezeigt. Diese Ausführung unterscheidet sich von der zuvor
beschriebenen Ausführung dadurch, dass die beiden Patronenbehälter 8 nicht fest auf
dem Magazinträger 11, sondern an diesem um eine zu dessen Längsachse senkrechte Drehachse
24 unabhängig voneinander drehbar gelagert sind. Dadurch kann der jeweils nicht im
Magazinschacht 6 befindliche Patronenbehälter 8 so gedreht werden, dass die Geschossspitzen
der Patronen 7 entgegen der Schussrichtung nach hinten in Richtung des Schützen weisen.
Werden die Patronen 7 dann in Schussrichtung beschleunigt, werden sie so mit dem Patronenboden
gegen eine in Figur 4 gezeigte Rückwand 25 des Patronenbehälters 8 gedrückt und können
nicht nach vorne aus dem Patronenbehälter 8 heraus wandern. Zum Magazinaustausch kann
der außerhalb des Magazinschachts 6 befindliche Patronenbehälter 8 dann gemäß Figur
5 um die Drehachse 24 einfach um 180° gedreht werden, so dass die Geschossspitzen
der Patronen nach vorne in Schussrichtung zeigen.
[0022] Der Aufbau des Gewehrgehäuses 1 und des Magazinträgers 11 entspricht dagegen im Wesentlichen
dem zuvor beschriebenen Beispiel, so dass einander entsprechende Bauteile auch mit
denselben Bezugszeichen versehen sind. Hinsichtlich des Ausbaus und der Ausgestaltung
des Gewehrgehäuses 1 und des Magazinträgers 11 wird auf das vorherige Ausführungsbeispiel
Bezug genommen.
[0023] Wie besonders auf Figur 4 hervorgeht, sind die beiden Patronenbehälter 8 auf den
beiden Seiten des um die Längsachse 13 drehbaren Trägerelements 15 z.B. über eine
Schraube 26 und eine Mutter 27 um die Drehachse 24 drehbar gelagert. An dem Verbindungsstück
14 sind hier als Magnete ausgeführte Halteteile 28 zur Halterung der Patronenbehälter
8 in einer zur Längsachse 13 des Magazinträgers 11 parallelen Stellung angeordnet.
1. Magazinanordnung (2) für ein Gewehr mit einem an einem Gewehrgehäuse (1) um eine Querachse
(10) schwenkbar befestigbaren Magazinträger (11), dadurch gekennzeichnet, dass an dem Magazinträger (11) mehrere um eine Längsachse (13) des Magazinträgers (11)
drehbare Patronenbehälter (8) zur Aufnahme mehrerer Patronen (7) angeordnet sind.
2. Magazinanordnung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Magazinträger (11) zwei diametral gegenüberliegende Patronenbehälter (8) um
die Längsachse (13) des Magazinträgers (11) drehbar angeordnet sind.
3. Magazinanordnung (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Magazinträger (11) ein um die Querachse (10) schwenkbares Verbindungselement
(14) und ein an dem Verbindungselement (14) um die Längsachse (13) des Magazinträgers
(11) drehbares Trägerelement (15) umfasst.
4. Magazinanordnung (2) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Verbindungselement (14) ein Halteelement (18) zur lösbaren Halterung des drehbaren
Trägerelements (15) in vorgegeben Einwechselstellungen angeordnet ist.
5. Magazinanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Magazinträger (11) eine zwischen den Patronenbehältern (8) verschiebbare Abdeckung
(19) zur Halterung der Patronen (7) innerhalb eines der Patronenbehälter (8) angeordnet
ist.
6. Magazinanordnung (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (19) über ein Verbindungselement (20) gelenkig mit dem Trägerelement
(15) verbunden ist.
7. Magazinanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Patronenbehälter (8) um eine zur Längsachse (13) des Magazinträgers (11) senkrechte
Drehachse (24) unabhängig voneinander drehbar an dem Magazinträger (11) gelagert sind.
8. Magazinanordnung (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Patronenbehälter (8) über eine Schraubverbindung (26, 27) auf zwei gegenüberliegenden
Seiten des Magazinträgers (11) drehbar gelagert sind.
9. Magazinanordnung (2) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Magazinträger (11) Halteteile (28) zur lösbaren Halterung der Patronenbehälter
(8) in einer zur Längsachse (13) des Magazinträgers (11) parallelen Stellung angeordnet
sind.
10. Gewehr mit einem Gewehrgehäuse (1) und einer am Gewehrgehäuse (1) schwenkbar befestigten
Magazinanordnung (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Magazinanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildet ist.
11. Gewehr nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Magazinträger (11) an einem festen ersten Gehäuseteil (3) oder an einem mit dem
ersten Gehäuseteil (3) fest verbundenen zweiten Gehäuseteil (4) angeordnet ist.