[0001] Die Erfindung betrifft eine Atemhilfe für Schwimmer, umfassend mindestens zwei Schnorchelrohre,
gemäß Patentanspruch 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind bislang Schnorchelrohre für Atemhilfen für Schwimmer
bekannt, die ein Standardmaß aufweisen. Diese Schnorchelrohre werden sowohl für Kinder,
Frauen und Männer, die unterschiedliche Körpermaße aufweisen, eingesetzt. Dies kann
zu Beeinträchtigungen beim Schwimmen führen, da diese Schnorchelrohre beispielsweise
nicht an ein Kopfbefestigungssystem anpassbar sind.
[0003] Bislang bekannte Schnorchelrohre bzw. Atemhilfen für Schwimmer werden mit Hilfe von
Gummibändern am Kopf eines Schwimmers fixiert. Derartige Gummibänder neigen dazu,
bei entsprechender Verwendung in Salz- oder Chlorwasser nach bereits kurzer Anwendungszeit
zu reißen. Außerdem ist der Tragekomfort sehr eingeschränkt. Die Mundstücke werden
aufgrund der bekannten Befestigungssysteme an die Zähne bzw. den Gaumen eines Schwimmers
gedrückt, so dass der Schwimmer bereits nach kürzester Tragezeit Schmerzen verspürt.
[0004] So zeigt die Druckschrift
US 6,820,615 B1 eine Tauchermaske mit einem Maskenspannband, wobei eine Spannvorrichtung einer herkömmlichen
Tauchermaske oder Schwimmbrille so konfiguriert ist, dass sie eine Schutzhülle umfasst,
die an einer Innenseite eines Spannbandes befestigt ist.
[0005] Aus der Druckschrift
US 4,878,491 A1 ist ein Kopfbefestigungssystem für Schnorchel bekannt, welches den Schwimmer nicht
mehr dazu zwingt, seinen Kopf zu drehen, um beim Schwimmen Luft anzusaugen. Das System
weist neben dem Kopfbefestigungssystem ein Mundstück auf. Zudem sind, zur Fixierung
des Systems am Schwimmer, im Wesentlichen brillenbügelartige Elemente vorgesehen.
[0006] Aufgrund der Nachteile, die mit dem bekannten Stand der Technik verbunden sind, ist
es demnach Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Atemhilfe für Schwimmer derart
weiterzuentwickeln, dass der Tragekomfort für den Schwimmer verbessert wird und außerdem
das Anlegen einer derartigen Atemhilfe vereinfacht wird.
[0007] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Schwimm- und/oder Taucherbrillen mit Hilfe
von Gummibändern am Kopf eines Schwimmers zu befestigen. Es zeigt sich jedoch, dass
derartige Gummibänder bereits nach geringer Verwendungsdauer durch die Verwendung
in Salz- und/oder Chlorwasser dazu neigen zu reißen. Dies führt meist dazu, dass nicht
nur das Kopfband der Schwimmbrille ausgetauscht wird, sondern die Schwimm- und/oder
Taucherbrille vollständig vom Schwimmer ersetzt wird. Dies führt zu einer erheblichen
Kostenbelastung.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Atemhilfe für Schwimmer gemäß des Patentanspruches
1 gelöst.
[0009] Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Atemhilfe sind
in den Unteransprüchen angegeben.
[0010] Die erfindungsgemäße Atemhilfe für Schwimmer, umfasset mindestens zwei Schnorchelrohre,
ein Mundstücksystem und ein Kopfbefestigungssystem.
[0011] Erfindungsgemäß umfasst das Kopfbefestigungssystem zwei längliche Befestigungselemente,
die jeweils einen ersten und einen zweiten Endabschnitt aufweisen, wobei an jedem
Schnorchelrohr jeweils der erste Endabschnitt eines Befestigungselementes befestigt
oder befestigbar ist, wobei die Position der zweiten Endabschnitte zueinander durch
ein Rastsystem einstellbar ist. Ein derartiges Rastsystem ist beispielsweise als System
zu verstehen, das Zahnstangen und Zahnräder aufweist. Hier ist es denkbar, dass die
zweiten Endabschnitte der länglichen Befestigungselemente Zahnstangen bzw. Zahnstangenabschnitte
aufweisen, die mit Hilfe eines Zahnrades zueinander positioniert werden. Ein derartiges
Rastsystem kann beispielsweise einen Drehknopf und/oder einen Ratschenhebel umfassen.
[0012] Die Schnorchelrohre können in einem Systemgehäuse des Mundstücksystems drehbeweglich
gelagert sein.
[0013] Mindestens eines der beiden Schnorchelrohre kann auf einem, dem Kopf eines Schwimmers
zugewandten, Rohrflächenabschnitt, eine nutenförmige Vertiefung aufweisen, wobei der
erste Endabschnitt eines Befestigungselements in der Vertiefung schienenartig positionierbar
ist. Als Vertiefung eines Rohrflächenabschnittes ist die Bildung einer Nut zu verstehen,
ohne dass das Material des Rohrflächenabschnitts eine Ausnehmung aufweist. Eine derartige
Vertiefung kann beispielsweise stempelartig im Schnorchelrohr eingebracht sein. Vorzugsweise
weist die Vertiefung eine derartige Tiefe auf, dass der erste Endabschnitt eines Befestigungselements
bündig mit den restlichen Rohrflächenabschnitten, d.h. den Rohrflächenabschnitten,
die keine nutenförmige Vertiefung aufweisen, abschließt. Die Materialdicke bzw. Materialstärke
des ersten Endabschnitts des Befestigungselements ist demnach vorzugsweise an die
Tiefe der nutenförmigen Vertiefung angepasst.
[0014] Eine schienenartige Positionierung des ersten Endabschnitts des Befestigungselements
in der nutenförmigen Vertiefung ist derart zu verstehen, dass der erste Endabschnitt
in Richtung des Mundstücksystems bzw. in Richtung des entgegengesetzten Rohrendes
verschiebbar ist.
[0015] Der erste Abschnitt eines Befestigungselements kann mehrere Ausnehmungen, insbesondere
mehrere Löcher aufweisen, wobei der erste Endabschnitt in der Vertiefung durch ein,
in mindestens eines der Ausnehmungen einführbares Befestigungsmittel befestigt oder
befestigbar ist.
[0016] Des Weiteren ist es denkbar, dass auch in der nutenförmigen Vertiefung mehrere Ausnehmungen,
insbesondere mehrere Löcher, ausgebildet sind, so dass ein Befestigungsmittel sowohl
durch ein Loch eines Endabschnitts des Befestigungselements als auch durch ein Loch
der Vertiefung eingeführt werden kann. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
ist es denkbar, dass die Vertiefung mehrere Befestigungselemente, beispielsweise in
Form von Druckknöpfen oder Stiften aufweist, so dass der erste Endabschnitt eines
Befestigungselements auf diese Druckknöpfe oder Stifte klemmend aufgesetzt werden
kann. Die Druccknöpfe können auch als nietenartige Elemente bezeichnet werden, die
in der nutenförmigen Vertiefung ausgebildet sind.
[0017] Das Rastsystem des Kopfbefestigungssystems kann einen Drehknopf und/oder einen Ratschenhebel
umfassen. Mit Hilfe des Drehknopfes können die zweiten Endabschnitte der beiden länglichen
Befestigungselemente zueinander positioniert werden. Derartige Drehknöpfe sind bereits
aus anderen Befestigungssystemen bekannt, so dass das Kopfbefestigungssystem einfach
handhabbar ist. Ratschenhebel sind beispielsweise von Snowboard-Bindungen bekannt.
Auch eine derartige Ausbildung ist mit einer einfachen Handhabbarkeit des Kopfbefestigungssystems
verbunden.
[0018] Auf der dem Kopf eines Schwimmers zugewandten Seite des Kopfbefestigungssystems kann
im Bereich des Rastsystems eine Kopfauflageplatte ausgebildet sein. Eine derartige
Kopfauflageplatte verbessert den Tragekomfort. Außerdem verhindert es beispielsweise,
dass Haare in das Rastsystem gelangen können. Mit Hilfe einer Kopfauflageplatte werden
die Befestigungskräfte verteilt, so dass die Befestigungskräfte nicht nur auf einen
einzigen Punkt wirken. Die Kopfauflageplatte kann beispielsweise gewölbt ausgebildet
sein und aus weichem Kunststoffmaterial gebildet sein, so dass der Tragekomfort verbessert
wird.
[0019] Im Benutzungszustand der Atemhilfe, d.h. bei einem Zustand, bei dem das Kopfbefestigungssystem
auf den Kopf des Schwimmers wirkt, ist der Drehkopf und/oder der Ratschenhebel in
Relation zu einer Zahnauflageplatte eines Mundstücks auf einer Linie befindlich, die
in einem Winkel von 30° - 60°, insbesondere von 40° - 50°, insbesondere von 45°, zur
Zahnauflageplatte angeordnet ist. Diese Linie ist bei einer Seitenansicht auf den
Kopf des Schwimmers zu erkennen. Die Zahnauflageplatte dient als erste Bezugslinie,
wohingegen die gedachte Linie von der Zahnauflageplatte zum Mittelpunkt des Drehknopfes
bzw. zum Mittelpunkt des Ratschenhebels die zweite Bezugslinie darstellt. Der Mittelpunkt
des Ratschenhebels kann beispielsweise durch die Drehache des Ratschenhebels, vorzusweise
senkrecht, verlaufen.
[0020] Es wird ein optimaler Winkel eingestellt, bei dem trotz Befestigung der Atemhilfe
am Kopf keine für den Schwimmer unangenehmen Zugkräfte am Gaumen und/oder am Zahnfleisch
entstehen. Die Ergonomie der erfindungsgemäßen Atemhilfe ist im Vergleich zu bekannten
Systemen aus dem Stand der Technik um ein Vielfaches verbessert.
[0021] Außerdem ist es möglich, dass die Schnorchelrohre einen D-förmigen Querschnitt aufweisen.
Ein derart ausgebildeter Querschnitt ist besonders hinsichtlich des Wasserwiderstandes
minimiert. Vorzugsweise sind die Schnorchelrohre parallel über die Wangen des Schwimmers
verlaufend angeordnet.
[0022] Ein weiterer nicht beanspruchter Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Anlegen einer Atemhilfe für Schwimmer, insbesondere einer zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen
Atemhilfe. Das Verfahren umfasst die Schritte:
- Einführen eines Mundstücks in den Mund des Schwimmers,
- Verschwenken von mindestens einem Schnorchelrohr,
- Befestigen der Atemhilfe am Kopf des Schwimmers mittels eines Kopfbefestigungssystems.
[0023] Mindestens ein Schnorchelrohr wird derart verschwenkt, dass ein Drehknopf und/oder
ein Ratschenhebel des Kopfbefestigungssystems in Relation zu einer Zahnauflageplatte
des Mundstücks auf einer Linie befindlich ist, die in einem Winkel von 30° - 60°,
insbesondere von 40° - 50°, insbesondere von 45°, zur Zahnauflageplatte angeordnet
ist. In diesem Zusammenhang gelten die gleichen Erklärungen und Vorteile, wie diese
bereits mit der erfindungsgemäßen Atemhilfe genannt sind.
[0024] Das Befestigen des Kopfbefestigungssystems kann durch Drehen eines/des Drehknopfes
oder durch Betätigen eines/des Ratschenhebels erfolgen.
[0025] Da in einem ersten Schritt lediglich das Mundstück in den Mund des Schwimmers eingeführt
wird, kann in komfortabler Art und Weise in einem darauffolgenden Schritt die Positionierung
des Schnorchelrohres bzw. der Schnorchelrohre erfolgen. Die Positionierung ist möglich,
da die Schnorchelrohrenden im Systemgehäuse des Mundstückes drehbeweglich gelagert
sind. Erst nachdem eine ideale Positionierung der Schnorchelrohre stattgefunden hat,
erfolgt das Befestigen der Atemhilfe am Kopf bzw. Hinterkopf des Schwimmers. Die Positionierung
des Mundstückes im Mund des Schwimmers ändert sich während des Verschwenkens der Schnorchelrohre
bzw. während des Befestigens der Atemhilfe nicht.
[0026] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Weitere Merkmale und Vorteile der
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit diesen
Zeichnungen.
[0027] Darin zeigen:
- Fig. 2a:
- ein Mundstücksystem und Bauteile dieses Mundstücksystems;
- Fig. 5:
- eine erfindungsgemäße Atemhilfe;
- Fig. 6a - 6c:
- einzelne Schritte des Verfahrens zum Anlegen bzw. Befestigen einer Atemhilfe für Schwimmer
[0028] Im Folgenden werden für gleiche und gleich wirkende Teile gleiche Bezugszeichen verwendet.
[0029] In Fig. 2a ist ein Mundstücksystem 20 dargestellt. Dieses Mundstücksystem 20 umfasst
ein Mundstück 21, ein Systemgehäuse 22, ein Ausatemventil 23 und eine Luftauslassöffnung
24, wobei die Luftauslassöffnung mit einem Diffusorfortsatz 25, der eine Diffusorplatte
26 umfasst, abgedeckt ist und die Diffusorplatte 26 eine Vielzahl von Öffnungen 27
aufweist.
[0030] In Fig. 5 wird eine Atemhilfe 60 für Schwimmer dargestellt, wobei die Atemhilfe 60
zwei Schnorchelrohre 40, ein Mundstücksystem 20 und ein Kopfbefestigungssystem 61
umfasst. Das Kopfbefestigungssystem 61 weist zwei längliche Befestigungselemente 62
auf, die jeweils einen ersten Endabschnitt 63 und einen zweiten Endabschnitt 64 aufweisen,
wobei an jedem Schnorchelrohr 40 jeweils der erste Endabschnitt 63 eines Befestigungselementes
62 befestigt oder befestigbar ist, wobei die Position der zweiten Endabschnitte 64
der beiden Befestigungselemente 62 zueinander durch ein Rastsystem einstellbar ist.
[0031] Bei dem Rastsystem kann es sich um ein System handeln, welches aus zahnstangenartigen
und zahnradartigen Elementen besteht, wobei die zahnstangenartigen Elemente im Zusammenhang
mit den Befestigungselementen 62 ausgebildet sind und zueinander beweglich angeordnet
sind. Insbesondere sind in den zweiten Endabschnitten 64 zahnstangenartige Abschnitte
ausgebildet.
[0032] Die Schnorchelrohre 40 sind in dem Systemgehäuse 22 des Mundstücksystems 20 drehbeweglich
gelagert. Beide Schnorchelrohre weisen auf Rohrflächenabschnitten 65, die dem Kopf
eines Schwimmers zugewandt sind, eine nutenförmige Vertiefung 66 auf, wobei der jeweils
erste Endabschnitt 63 in der Vertiefung 66 schienenartig positionierbar ist. Mit anderen
Worten kann der erste Endabschnitt 63 in Richtung zum Mundstücksystem 20 oder in Richtung
zum Ventilsystem 10 schienenartig verschoben werden.
[0033] Der erste Endabschnitt 63 des Befestigungselementes 62 weist mehrere Ausnehmungen
67 in Form von Löchern auf, wobei der dargestellte erste Endabschnitt 63 in der Vertiefung
66 durch ein in eines der Ausnehmungen 67 einführbares Befestigungsmittel 68 befestigt
ist. Das Befestigungsmittel 68 kann als nietenartiges Befestigungselement ausgebildet
sein, welches in der Vertiefung 66 fixiert ist. Auch eine separate Ausbildung des
Befestigungsmittels losgelöst von der Vertiefung 66 ist denkbar, wobei in einem derartigen
Fall die Vertiefung 66 ebenfalls eine Ausnehmung aufweisen muss, so dass der erste
Endabschnitt 63 in der Vertiefung 66 befestigt werden kann. Das nicht näher dargestellte
Rastsystem weist in Fig. 5 einen Drehknopf 69 auf. Außerdem ist auf der dem Kopf eines
Schwimmers zugewandten Seite des Kopfbefestigungssystems 61 im Bereich des Rastsystems,
insbesondere im Bereich des Drehknopfes 69 eine Kopfauflageplatte 80 ausgebildet.
Die Kopfauflageplatte 80 ist gewölbt ausgebildet. Mit Hilfe einer derartigen Kopfauflageplatte
80 werden Druckkräfte auf den Kopf flächenartig verteilt. Außerdem wird dadurch verhindert,
dass bspw. Haare um den Drehknopf 69 gewickelt werden können.
[0034] In den Fig. 6a - 6c werden die einzelnen Verfahrensschritte eines Verfahrens zum
Anlegen einer Atemhilfe 60 dargestellt. Wie in Fig. 6a dargestellt ist, wird zunächst
ein Mundstück 21 eines Mundstücksystems 20 in den Mund des Schwimmers eingeführt.
Das Mundstück 21 umfasst dabei üblicherweise eine Zahnauflageplatte 82 bzw. eine Beissschiene,
so dass das Mundstück 21 im Mund fixierbar ist.
[0035] Es erfolgt anschließend ein Verschwenken der zwei Schnorchelrohre 40. Das Verschwenken
der Schnorchelrohre 40 erfolgt in einem Bogen, wie dies in Fig. 6b dargestellt ist.
Demnach werden die Schnorchelrohre von vorne nach hinten geschwenkt. Das Verschwenken
der Schnorchelrohre 40 erfolgt, während das Mundstück 21 weiterhin im Mund des Schwimmers
bleibt.
[0036] Nach dem vollständigen Verschwenken der zwei Schnorchelrohre 40 wird die Atemhilfe
60 am Kopf 81 des Schwimmers mittels eines Kopfbefestigungssystems 61 befestigt. Im
dargestellten Beispiel erfolgt die Befestigung des Kopfbefestigungssystems 61 durch
Drehen eines Drehknopfes 69.
[0037] Die Schnorchelrohre 40 werden derart verschwenkt, dass der Drehknopf 69, insbesondere
der Mittelpunkt des Drehknopfes 69, in Relation zu der Zahnauflageplatte 82 auf einer
Linie befindlich ist, die in einem Winkel Ω von 40° - 50° zur horizontal liegenden
Zahnauflageplatte 82 angeordnet ist.
[0038] Durch die Kombination eines Mundstücksystems 20 mit darin drehbar gelagerten Schnorchelrohren
40 und dem Kopfbefestigungssystem 61 kann ein für den Schwimmer optimaler Winkel bezüglich
des Drehknopfes 69 bzw. eines Ratschenhebels eingestellt werden, bei dem trotz festen
Fixierens der Atemhilfe 60 am Kopf 81 eines Schwimmers keine unangenehmen Zugkräfte
am Gaumen und/oder am Zahnfleisch entstehen. Bei einem Ratschenhebel würde die Linie
beispielsweise durch die Drehachse des Ratschenhebels verlaufen.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Ventilgehäuse
- 10
- Ventilsystem
- 18
- Strebenartiges Element
- 20
- Mundstücksystem
- 21
- Mundstück
- 22
- Systemgehäuse
- 26
- Diffusorplatte
- 40
- Schnorchelrohr
- 42
- Markierung
- 60
- Atemhilfe
- 61
- Kopfbefestigungssystem
- 62
- Längliches Befestigungselement
- 63
- Erster Endabschnitt
- 64
- Zweiter Endabschnitt
- 65
- Rohrflächenabschnitt
- 66
- Vertiefung
- 67
- Ausnehmung
- 68
- Befestigungsmittel
- 69
- Drehknopf
- 80
- Kopfauflageplatte
- 81
- Kopf
- 82
- Zahnauflageplatte
- 91
- erster Abschnitt
- 92
- zweiter Abschnitt
- Ω
- Winkel Position Drehknopf
- LE1
- lineare Längserstreckung erster Abschnitt
- LE2
- lineare Längserstreckung zweiter Abschnitt
- r1
- Biegungsradius erster Abschnitt
- r2
- Biegungsradius zweiter Abschnitt
1. Atemhilfe (60) für Schwimmer, umfassend mindestens zwei Schnorchelrohre (40), ein
Mundstücksystem (20) und ein Kopfbefestigungssystem (61),
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kopfbefestigungssystem (61) zwei längliche Befestigungselemente (62) mit jeweils
einem ersten Endabschnitt (63) und einem zweiten Endabschnitt (64) aufweist, wobei
an jedem Schnorchelrohr (40) jeweils der erste Endabschnitt (63) eines Befestigungselements
(62) befestigt ist und die Position der zweiten Endabschnitte (64) zueinander durch
ein Rastsystem einstellbar ist.
2. Atemhilfe (60) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schnorchelrohre (40) in einem Systemgehäuse (22) des Mundstücksystems (20) drehbeweglich
gelagert sind.
3. Atemhilfe (60) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Schnorchelrohr (40) auf einem dem Kopf eines Schwimmers zugewandten Rohrflächenabschnitt
(65) eine nutenförmige Vertiefung (66) aufweist, wobei der erste Endabschnitt (63)
eines Befestigungselements (62) in der Vertiefung (66) schienenartig positionierbar
ist.
4. Atemhilfe (60) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Endabschnitt (63) eines Befestigungselements (62) mehrere Ausnehmungen (67),
insbesondere mehrere Löcher, aufweist und der erste Endabschnitt (63) in der Vertiefung
(66) durch ein, in mindestens eine der Ausnehmungen (67) einführbares Befestigungsmittel
(68) befestigt oder befestigbar ist.
5. Atemhilfe (60) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Rastsystem einen Drehknopf (69) und/oder einen Ratschenhebel umfasst.
6. Atemhilfe (60) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf der dem Kopf eines Schwimmers zugewandten Seite des Kopfbefestigungssystems (61)
im Bereich des Rastsystems eine Kopfauflageplatte (80) ausgebildet ist.
7. Atemhilfe (60) nach einem der Ansprüche 5 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Drehknopf (69) und/oder der Ratschenhebel im Benutzungszustand der Atemhilfe (60)
in Relation zu einer Zahnauflageplatte (82) eines Mundstücks (21) auf einer Linie
befindlich ist, die in einem Winkel (Ω) von 30° - 60°, insbesondere von 40° - 50°,
insbesondere von 45°, zur Zahnauflageplatte (82) angeordnet ist.
1. A breathing aid (60) for swimmers, comprising at least two snorkeling tubes (40),
a mouthpiece system (20) and a head attachment system (61),
characterized in that
the head attachment system (61) has two elongated fastening elements (62) each having
a first end portion (63) and a second end portion (64), wherein at each snorkeling
tube (40), in each case the first end portion (63) of a fastening element (62) is
fastened, and the position of the second end portions (64) being mutually adjustable
by a latching system.
2. The breathing aid (60) according to claim 1,
characterized in that
the snorkeling tubes (40) are mounted to be rotatable in a system housing (22) of
the mouthpiece system (20).
3. The breathing aid (60) according to claim 1 or 2,
characterized in that
a snorkeling tube (40) has a groove-shaped depression (66) on a tube area section
(65) facing the head of a swimmer, with the first end portion (63) of a fastening
element (62) being positionable in the depression (66) in a rail-like manner.
4. The breathing aid (60) according to claim 3,
characterized in that
the first end portion (63) of a fastening element (62) has a plurality of recesses
(67), in particular a plurality of holes, and the first end portion (63) is fastened
or can be fastened in the depression (66) by a fastening means (68) that can be introduced
into at least one of the recesses (67).
5. The breathing aid (60) according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
the latching system comprises a turning knob (69) and/or a ratchet lever.
6. The breathing aid (60) according to any one of claims 1 to 5,
characterized in that
on the side of the head attachment system (61) facing the head of a swimmer, a head
contact plate (80) is formed in the area of the latching system.
7. The breathing aid (60) according to any one of claims 5 to 6,
characterized in that
in the breathing aid's (60) state of use, the turning knob (69) and/or the ratchet
lever is/are situated in relation to a dental support plate (82) of a mouthpiece (21)
on a line arranged at an angle (Ω) of 30° - 60°, in particular of 40° - 50°, in particular
of 45° to the dental support plate (82).
1. Aide respiratoire (60) pour nageurs, comportant au moins deux tubes de tuba (40),
un système formant embouchure (20) et un système de fixation de tête (61),
caractérisée en ce que
le système de fixation de tête (61) comprend deux éléments de fixation (62) allongés
comportant chacun une première portion d'extrémité (63) et une seconde portion d'extrémité
(64), la première portion d'extrémité respective (63) d'un élément de fixation (62)
étant fixée sur chaque tube de tuba (40) et la position des secondes portions d'extrémité
(64) l'une par rapport à l'autre étant réglable par un système d'enclenchement.
2. Aide respiratoire (60) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les tubes de tuba (40) sont montés mobile en rotation dans un boîtier (22) du système
formant embouchure (20).
3. Aide respiratoire (60) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
un tube de tuba (40) présente un renfoncement (66) en forme de rainure sur une portion
de surface de tube (65) tournée vers la tête du nageur, la première portion d'extrémité
(63) d'un élément de fixation (62) étant susceptible d'être positionnée à la manière
d'un rail dans le renfoncement (66).
4. Aide respiratoire (60) selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
la première portion d'extrémité (63) d'un élément de fixation (62) présente plusieurs
évidements (67), en particulier plusieurs trous, et la première portion d'extrémité
(63) est fixée ou susceptible d'être fixée dans le renfoncement (66) par un moyen
de fixation (68) susceptible d'être inséré dans l'un au moins des évidements (67).
5. Aide respiratoire (60) selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
le système d'enclenchement comprend un bouton tournant (69) et/ou un levier à cliquet.
6. Aide respiratoire (60) selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
sur le côté du système de fixation de tête (61) tourné vers la tête du nageur, une
plaque d'appui de tête (80) est réalisée dans la zone du système d'enclenchement.
7. Aide respiratoire (60) selon l'une des revendications 5 à 6,
caractérisée en ce que
dans l'état d'utilisation de l'aide respiratoire (60), le bouton tournant (69) et/ou
le levier à cliquet se situe sur une ligne par rapport à une plaque d'appui de dents
(82) d'une embouchure (21), ligne qui est disposée sous un angle (Ω) de 30° à 60°,
en particulier de 40° à 50°, en particulier de 45°, par rapport à la plaque d'appui
de dents (82).