[0001] Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung, insbesondere einen Haltegriff für einen
Bettgalgen.
[0002] Aufgrund einer Erkrankung, einer Behinderung oder des Alters können sich Personen
mitunter nicht ohne Hilfsmittel aus einer in einem Bett liegenden Position in eine
sitzende Position aufrichten. Um das Aufrichten zu ermöglichen, sind Hilfsmittel bekannt.
So verfügen Betten oftmals über einen an diesen oder an einer Wand angebrachten Bettgalgen,
der auch als Aufstehhilfe oder Bettaufrichter bezeichnet wird, und sich üblicherweise
ausgehend von dem Kopfende des Bettes über die Liegefläche erstreckt. Angehängt an
solche Bettgalgen ist eine Haltevorrichtung in Form eines Haltegriffs, der auch als
Handgriff, Triangel oder Triangelgriff bezeichnet wird, und üblicherweise dreieckförmig
ausgebildet ist. Dieser kann zum Unterstützen des Aufrichtvorganges von einer in dem
Bett befindlichen liegenden Person ergriffen werden, um sich daran hoch zu ziehen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Haltevorrichtungen bereitzustellen und
insbesondere gattungsgemäße Haltegriffe zu verbessern, insbesondere therapeutisch
und/oder zum Training nutzbar zu machen.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Haltegriff durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 oder durch eine Haltevorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
2 gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
[0005] Der erfindungsgemäße Haltegriff für einen Bettgalgen ist dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teilbereich des Haltgriffs, vorzugsweise der Haltegriff als solcher,
eine ein- und ausschaltbare Vibrationsfunktion aufweist.
[0006] Eine solche Vibrationsfunktion macht den Haltegriff erfindungsgemäß therapeutisch
nutzbar. Personen, die aufgrund einer Erkrankung, einer Behinderung oder des Alters
das Bett nicht verlassen können und/oder insbesondere die Arm- oder Beinmuskulatur
wenig beanspruchen, können mittels eines solchen erfindungsgemäßen Haltegriffs, der
zumindest in einem Teilbereich ein- und ausschaltbar vibriert, therapeutisch behandelt
werden und/oder trainieren. Mit anderen Worten: Derjenige, der sich nicht oder zu
wenig bewegen kann, kann sich mittels der Vibrationen bewegen lassen. Hierzu ist es
lediglich erforderlich, die Vibrationsfunktion des Haltgriffs einzuschalten und den
Haltegriff beispielsweise mit der Hand zu ergreifen bzw. den Arm oder das Bein mit
dem vibrierenden Haltegriff in Verbindung zu bringen. Die Vibrationen können so auf
einfache Weise auf den Arm oder das Bein übertragen werden. Die Vibrationen haben
eine positive Wirkung auf Muskulatur, Kreislauf und Knochen und können beispielsweise
zur Rekonvaleszenz erkrankter Personen beitragen.
[0007] Erfindungsgemäß ist auch eine Haltevorrichtung vorgesehen, die einen ein Bett von
einer Längsseite zur anderen Längsseite zumindest größtenteils überbrückenden Aufbau
umfasst, auf dessen Unterseite wenigstens ein Halteelement angeordnet ist, wobei zumindest
ein Teilbereich des Haltelements, vorzugsweise das Halteelement als solches, eine
ein- und ausschaltbare Vibrationsfunktion aufweist. Der überbrückende Aufbau ist hierbei
vorzugsweise nach Art einer Brücke ausgebildet, wobei das eine Ende des überbrückenden
Aufbaus an der einen Längsseite des Bettes, vorzugsweise am Bettgestell bzw. -rahmen
oder auf dem Boden, und das andere Ende des überbrückenden Aufbaus an der anderen
Längsseite des Bettes, vorzugsweise am Bettgestell bzw. -rahmen oder auf dem Boden,
anord- bzw. befestigbar ist. Der überbrückende Aufbau überbrückt dabei nicht nur das
Bett in Querrichtung, sondern auch eine im Bett liegende Person. Der überbrückende
Aufbau ist also beabstandet von der Person positioniert und ist dabei über die Länge
des Bettes in Abhängigkeit von der gewünschten Anwendung der Haltevorrichtung in diversen
Positionen, üblicherweise links und rechts auf gleicher Höhe, befestigbar, beispielsweise
im Fußbereich, im Beinbereich oder Bauchbereich der im Bett liegenden Person.
[0008] Der überbrückende Aufbau kann einen horizontal verlaufenden geradlinigen Abschnitt
aufweisen, an dem das wenigstens eine Halteelement angeordnet ist. Der überbrückende
Aufbau kann aber auch einen bogenförmigen Abschnitt aufweisen, an dem das wenigstens
eine Halteelement angeordnet ist.
[0009] Die Vibrationsfunktion macht das wenigstens eine Halteelement erfindungsgemäß therapeutisch
nutzbar. Personen, die aufgrund einer Erkrankung, einer Behinderung oder des Alters
das Bett nicht verlassen können und/oder insbesondere die Arm- oder Beinmuskulatur
wenig beanspruchen, können mittels einer solchen erfindungsgemäßen Haltevorrichtung,
der zumindest in einem Teilbereich ein- und ausschaltbar vibriert, therapeutisch behandelt
werden und/oder trainieren. Mit anderen Worten: Derjenige, der sich nicht oder zu
wenig bewegen kann, kann sich mittels der Vibrationen bewegen lassen. Hierzu ist es
lediglich erforderlich, die Vibrationsfunktion des wenigstens einen Halteelements
einzuschalten und das Halteelement beispielsweise mit der Hand zu ergreifen bzw. den
Arm oder das Bein mit dem vibrierenden Haltegriff in Verbindung zu bringen. Die Vibrationen
können so auf einfache Weise auf den Arm oder das Bein übertragen werden. Die Vibrationen
haben eine positive Wirkung auf Muskulatur, Kreislauf und Knochen und können beispielsweise
zur Rekonvaleszenz erkrankter Personen beitragen. Es kann vorteilhaft sein, wenn genau
zwei Halteelemente vorgesehen sind, wodurch sich zeitgleich, aber unabhängig voneinander,
beide Arme oder beide Beine der Person bewegen lassen.
[0010] Es kann von Vorteil sein, wenn das wenigstens eine Halteelement in oder an einer
auf der Unterseite des überbrückenden Aufbaus angeordneten Führung, insbesondere in
einer Führungsnut oder an einer Führungsschiene, verschiebbar ist. Dadurch lässt sich
das wenigstens eine Halteelement besonders leicht in die für die Anwendung gewünschte
Position verschieben. Nicht die im Bett befindliche Person, sondern das wenigstens
eine Halteelement wird bewegt. Wenn zwei Halteelemente vorgesehen sind, lässt sich
auf einfache Weise auch ein gewünschter Abstand zwischen den Halteelementen einstellen,
der beispielsweise eine gewollte Spreizung von zu bewegenden Beinen vorgibt.
[0011] Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens eine Vibrationseinrichtung, vorzugsweise
ein elektrischer Vibrationsmotor, insbesondere ein elektrischer Exzentermotor, und/oder
ein Magnetvibrator, zur Erzeugung der Vibration im Haltegriff, im Halteelement, im
Teilbereich des Haltegriffs oder im Teilbereich des Haltelements vorgesehen ist. Die
Vibrationseinrichtung ist zweckmäßigerweise derart klein ausgebildet, dass diese im
und/oder am Haltegriff anordbar ist und die erzeugten Vibrationen auf den Haltegriff
bzw. auf den Teilbereich des Haltegriffs oder auf das Halteelement bzw. auf den Teilbereich
des Halteelements überträgt. Vorteilhafterweise ist der elektrische Motor zur Gewährleistung
der Sicherheit der vorgenannten Personen im Niederspannungsbereich, vorzugsweise bei
einer Spannung von 14,4 Volt, betreibbar.
[0012] Es kann vorteilhaft sein, wenn eine Einrichtung zum Entkoppeln von Vibrationen vorgesehen
ist, die den vibrierenden Haltegriff vom übrigen Teil des Bettgalgens, das vibrierende
Halteelement vom übrigen Teil des Aufbaus, den vibrierenden Teilbereich des Haltegriffs,
welcher einen Festhaltebereich, insbesondere eine Griffleiste, umfasst, von einem
den Festhaltebereich nicht aufweisenden Teilbereich des Haltegriffs oder den vibrierenden
Teilbereich des Halteelement, welcher einen Festhaltebereich (18), insbesondere eine
Anbindungsleiste, umfasst, von einem den Festhaltebereich (18) nicht aufweisenden
Teilbereich des Halteelements schwingungstechnisch entkoppelt, insbesondere akustisch
trennt. Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens eine Einrichtung zum Entkoppeln
von Vibrationen im Übergangs- und/oder Befestigungsbereich des Haltegriffs am Bettgalgen
oder des Halteelements am überbrückenden Aufbau vorgesehen ist. Besonders bevorzugt
ist allerdings wenigstens eine Einrichtung zum Entkoppeln von Vibrationen innerhalb
des Haltegriffs oder des Halteelements, so dass der Haltegriff als solcher oder das
Haltelement als solches - ohne Rücksicht auf den übrigen Teil des Bettgalgens oder
des überbrückenden Aufbaus - eine Einheit bildet und universell anwendbar ist.
[0013] Es kann vorteilhaft sein, wenn die Einrichtung zum Entkoppeln von Vibrationen wenigstens
einen Schwingungsdämpfer aufweist. Hierbei kann es sich beispielsweise um einen oder
mehr als einen Schwingungsdämpfer handeln, der auf der einen Seite über eine lösbare
oder unlösbare Verbindung mit dem vibrierenden Teilbereich des Haltegriffs bzw. Haltelements
und auf der anderen Seite über eine lösbare oder unlösbare Verbindung mit dem nicht
vibrierenden Teilbereich des Haltgriffs bzw. des Halteelements verbunden ist, wobei
die Teilbereiche im Übrigen nicht miteinander verbunden sind. Es kann zweckmäßig sein,
wenn die lösbare Verbindung als Schraubverbindung, als Bajonettverschluss oder dergleichen
ausgebildet ist. Es kann zweckmäßig sein, wenn die unlösbare Verbindung als Klebeverbindung,
als Nietverbindung oder dergleichen ausgebildet ist.
[0014] Für bestimmte Anwendungsfälle kann es aber auch vorteilhaft sein, wenn der Haltegriff
oder das Haltelement keine Einrichtung zum Entkoppeln von Vibrationen aufweist, wobei
dementsprechend keine der vorgenannten Teilbereiche vorgesehen sind. Auf die vorgenannte
Verbindung kann vorteilhaft verzichtet werden. Eine Teilung, insbesondere Zweiteilung,
des Haltegriffs oder des Haltelements zum Zwecke der Entkoppelung kann vorteilhaft
wegfallen.
[0015] Es kann vorteilhaft sein, wenn eine Steuerungseinrichtung mit Eingabemitteln zur
Eingabe von Steuerbefehlen zur Steuerung der Vibrationsparameter, insbesondere der
Dauer und Intensität der Vibrationen, und mit Steuermitteln zur Einstellung der Vibrationsparameter,
entsprechend den von einer Person über die Eingabemittel eingegebenen Steuerbefehlen,
vorgesehen ist. Dadurch wird erreicht, dass die Dauer und Intensität der Vibrationen
den jeweiligen Bedürfnissen der Person entsprechend individuell einstellbar ist. Speziell
können beispielsweise Frequenz, Impuls, Amplitude, Trainingsumfang und/oder -dauer
einstellbar sein.
[0016] Bei den Eingabemitteln kann es sich beispielsweise um Schalter und/oder Taster handeln.
Um die Intensität der Vibrationen einzustellen, kann vorteilhaft ein Potentiometer,
insbesondere mit einem Drehknopf, vorgesehen sein. Die Intensität der Vibrationen
kann auch mittels eines Stufenschalters, der beispielsweise vier Leistungsstufen umfasst,
oder mittels eines Up/Down-Tasters eingestellt werden.
[0017] Es kann auch vorteilhaft sein, wenn alternativ oder zusätzlich eine Fernsteuerung
zur Eingabe von Steuerbefehlen vorgesehen ist.
[0018] Es kann zweckmäßig sein, wenn es sich bei der Fernsteuerung um eine Kabelfernbedienung
handelt, die an einem dafür am Haltegriff vorgesehenen Anschluss anschließbar ist.
Es kann vorteilhaft sein, wenn die Fernsteuerung über eine LAN-Verbindung ausgeführt
ist.
[0019] Es kann aber auch von Vorteil sein, wenn die Fernsteuerung über Bluetooth, WLAN oder
Infrarot erfolgt, wobei der Haltegriff einen entsprechenden Empfänger aufweist und
eine Fernbedienung, insbesondere in Form einer Smartphones oder eines Tablets mit
entsprechender Fernbedienungs-App, vorgesehen ist. Hierzu können vorteilhaft die freigegeben
Funkfrequenzen, nämlich 344 MHz, 868 MHz und 2,4 GHz, anwendbar sein.
[0020] Es kann vorteilhaft sein, wenn die Steuermittel wenigstens einen programmierbaren
Mikrocontroller aufweisen, der die von einer Person eingegebene Steuerbefehle in elektrische
Signale zur Ansteuerung der Vibrationseinrichtung umsetzt. So können auch verschiedene
Trainingsprogramme hinterlegt werden, die beispielsweise unterschiedliche Intensitäten
und/oder eine unterschiedliche Dauer der Vibrationen auch innerhalb eines Trainingsprogramms
beinhalten.
[0021] Es kann vorteilhaft sein, wenn eine Anzeigeeinrichtung vorgesehen ist, welche die
Vibrationsparameter, beispielsweise die Dauer und Intensität der Vibration, insbesondere
den Fortschritt eines Vibrationsprogramms, sowie den Ladezustand eines Akkumulators,
anzeigt. Die Anzeige kann haptisch, akustisch und/oder vorzugsweise visuell erfolgen.
Es kann zweckmäßig sein, ein Display, beispielsweise eine LCD-Display, als visuelle
Anzeigeeinrichtung vorzusehen. Es kann aber auch vorteilhaft, Leuchtdioden (LEDs)
als Anzeigeneinrichtung vorzusehen. Hierbei kann über die Anzahl leuchtender und nichtleuchtender
Leuchtdioden die Dauer der Vibrationen oder eines Trainingsprogramms angezeigt werden.
Zu Beginn eines Programms können beispielsweise alle Leuchtdioden leuchten und mit
fortschreitender Zeit nacheinander ausgehen. Die Intensität der Vibrationen lässt
sich ebenfalls über die Leuchtdioden, beispielsweise über die Leuchtkraft, über die
Farbe und oder die Anzahl leuchtenden oder nichtleuchtender Leuchtioden anzeigen.
[0022] Es kann vorteilhaft sein, wenn eine Stromversorgungeinrichtung, beispielsweise eine
Batterie oder vorzugsweise Akkumulator, insbesondere ein Lithium-Ionen-Akkumulator,
für den Betrieb der elektrischen Einrichtungen vorgesehen ist.
[0023] Um ein mühseliges Herausnehmen des aufzuladenden Akkumulators zu vermeiden, kann
es vorteilhaft sein, wenn eine Ladebuchse zum Wiederaufladen des vorzugsweise Lithium-Ionen-Akkumulators
vorgesehen ist.
[0024] Es kann vorteilhaft sein, wenn der vibrierende Teilbereich des Haltegriffs, der vibrierende
Teilbereich des Halteelements, der vibrierende Haltegriff als solcher oder das vibrierende
Halteelement als solches wenigstens eine Befestigungsaufnahme, vorzugsweise wenigstens
eine Öse, insbesondere an der Unterseite des Festhaltebereichs, oder wenigstens einen,
vorzugsweise zwei Haken, insbesondere im Seitenbereich, vorzugsweise jeweils einen
auf der linken und rechten Seite, des Festhaltebereichs, zur Befestigung wenigstens
eines Seils oder dergleichen aufweist. Ein solches Seil dient dazu, Extremitäten von
Personen, die Schwierigkeiten haben, diese aus eigener Kraft über eine gewisse Zeitdauer
am Haltegriff oder Haltelement zu halten, mit dem Haltegriff oder Halteelement zu
verbinden. Es kann vorteilhaft sein, wenn das Seil oder dergleichen unelastisch ausgebildet
ist, so dass Vibrationen vom Haltegriff oder Halteelement über das Seil auf die Extremitäten
besser übertragen werden. Selbstverständlich kann dasjenige Ende des Seils, das nicht
am Haltgriff oder Halteelement befestigt ist, auch mit einer Halteeinrichtung verbunden
sein, in welcher die Extremitäten gehalten werden.
[0025] Es kann vorteilhaft sein, wenn eine oder mehrere Befestigungsaufnahmen verschieb-
und/oder lösbar am Haltegriff oder Haltelement, insbesondere an der Unterseite des
Festhaltebereichs, angeordnet sind. Dadurch lässt sich der Haltegriff oder das Halteelement
individuell an unterschiedliche Handbreiten, sofern der Haltegriff das Halteelement
aktiv gegriffen wird, oder für eine optimale Befestigung eines Seils oder dergleichen,
sofern eine Extremität eines Patienten mit dem Haltegriff oder Halteelement zu verbinden
ist, anpassen.
[0026] Es kann vorteilhaft sein, wenn der Haltegriff oder das Halteelement einen Rahmen
aufweist, welcher ein Gehäuse umfasst, vorzugsweise einschließt und mit diesem fest
verbunden ist, wobei das Gehäuse die Vibrationseinrichtung, die Entkopplungseinrichtung,
die Stromversorgungseinrichtung, die Steuerungseinrichtung, die Ladebuchse, die Eingabemittel,
und/oder die Anzeigeeinrichtung beinhaltet. Für einige Anwendungsfälle kann es vorteilhaft
sein, wenn der Rahmen dreieckförmig ausgebildet ist. Für bestimmte Anwendungsfälle
kann es vorteilhaft sein, wenn der Rahmen ovalförmig ausgebildet ist. Für gewisse
Anwendungsfälle kann es vorteilhaft sein, wenn der Rahmen rund ausgebildet ist. Für
andere Anwendungsfälle kann es vorteilhaft sein, wenn der Rahmen viereckförmig ausgebildet
ist. Der Rahmen kann hierbei als viereckiges, triangelförmiges, ovales oder rundes
Rohrgestell ausgebildet sein. Es kann vorteilhaft sein, wenn der Rahmen das Gehäuse
zumindest teilweise mitbildet.
[0027] Es kann von Vorteil sein, wenn der Rahmen eine Aussparung aufweist, durch die ein
Anbindungsmittel, beispielsweise ein Gurt, führbar zur Anbindung des Haltegriffs an
den Bettgalgen oder des Halteelements am Aufbau vorgesehen ist.
[0028] Es kann zweckmäßig sein, wenn der Rahmen das mit dem Rahmen fest verbundene Gehäuse
einen oberen und einem unteren Teil aufweisen, die nur über die Entkopplungseinrichtung
untereinander verbunden sind, wobei der untere, den Festhaltebereich aufweisende Teil
die Vibrationseinrichtung aufweist.
[0029] Es kann von Vorteil sein, wenn die Vibrationseinrichtung fest mit dem unteren Gehäuseteil,
vorzugsweise mit dessen Boden verbunden ist, um so die Vibrationen an den unteren,
den Festhaltebereich aufweisenden Rahmenteil weiterzuleiten. Es kann vorteilhaft sein,
wenn eine zwischen dem oberen und dem unteren Teil vorhandene Fuge eine Dichtung aufweist.
Dadurch wird verhindert, dass Feuchtigkeit in das Gehäuse gelangt.
[0030] Es kann vorteilhaft sein, wenn der Rahmen und/oder das Gehäuse aus Kunststoff bestehen.
Dadurch ist eine relativ leichte, gut greifbare und hygienisch gut reinigbare Ausgestaltung
des Haltegriffs oder Halteelements möglich. Es kann vorteilhaft sein, wenn es sich
bei dem Kunststoff um einen glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK) oder einen carbonfaserverstärkten
Kunststoff (CFK) handelt, welche eine besonders stabile Ausbildung des Rahmens und/oder
des Gehäuses des Haltegriffs oder Halteelements ermöglichen. Alternativ kann es zweckmäßig
sein, wenn der Rahmen und/oder das Gehäuse aus Metall, insbesondere aus Edelstahl,
besteht.
[0031] Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können sich auch aus
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels ergeben, das in der Zeichnung
dargestellt ist. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Haltegriffs,
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht einer Breitseite des Haltegriffs nach Fig. 1 mit transparentem
Gehäuse,
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht einer Längsseite des Haltegriffs nach Fig. 1 mit teilweise
transparentem Gehäuse,
- Fig. 4
- eine schematische perspektivische Ansicht des Haltegriffs nach Fig. 1 mit transparentem
Gehäuse,
- Fig. 5
- eine schematische Ansicht einer ersten Haltevorrichtung mit einem Haltelement,
- Fig. 6
- eine schematische Ansicht einer zweiten Haltevorrichtung mit einem Haltelement und
- Fig. 7
- eine schematische Ansicht einer dritten Haltevorrichtung mit zwei Haltelementen.
[0032] Werden in den Figuren gleiche Bezugsziffern verwendet, so bezeichnen diese gleiche
Teile, so dass zwecks Vermeidung von Wiederholungen nicht bei jeder Figurenbeschreibung
auf ein bereits beschriebenes Bauteil erneut eingegangen wird.
[0033] Der erfindungsgemäße Haltegriff 10 für einen Bettgalgen weist in einem Teilbereich
12 des Haltgriffs 10 eine ein- und ausschaltbare Vibrationsfunktion auf.
[0034] Die Vibrationsfunktion wird durch eine elektrische Vibrationseinrichtung 14 in Form
eines Vibrationsmotors, wie vorliegend eines Niederspannungs-Exzenter-E-Motors, realisiert,
der die gewollten Vibrationen im Teilbereich 12 des Haltegriffs 10 erzeugt.
[0035] Damit sich die gewollten Vibrationen nicht in unerwünschte Richtungen ausbreiten
und gegebenenfalls Lärm, Stress oder Schäden nach sich ziehen, ist erfindungsgemäß
eine Einrichtung 16 zum Entkoppeln von Vibrationen vorgesehen. Durch eine solche Einrichtung
16 wird der vibrierende Teilbereich 12 des Haltegriffs 10, welcher einen Festhaltebereich
18 in Form einer Griffleiste umfasst, von einem den Festhaltebereich 18 nicht aufweisenden
Teilbereich 20 des Haltegriffs 10 in Bezug auf die Vibrationen, insbesondere akustisch,
entkoppelt. Vorliegend umfasst die Einrichtung 16 vorteilhaft zwei Schwingungsdämpfer.
[0036] Weiterhin umfasst der erfindungsgemäße Haltegriff 10 eine Steuerungseinrichtung 22
mit Eingabemitteln 24, 26 zur Eingabe von Steuerbefehlen, insbesondere zum Ein- und
Ausschalten der Vibrationseinrichtung 14 bzw. zur Steuerung der Vibrationsparameter,
insbesondere der Dauer und Intensität der Vibrationen, und mit Steuermitteln zur Einstellung
der Vibrationsparameter entsprechend den von einem Benutzer über die Eingabemittel
24, 26 eingegebenen Steuerbefehlen. Bei den Eingabemitteln 24, 26 kann es sich beispielsweise
um einen Schalter 24 und einen Taster 26 handeln. Um die Intensität der Vibrationen
einzustellen, kann ein Potentiometer, insbesondere mit einem Drehknopf, vorgesehen
sein. Die Intensität der Vibrationen kann auch mittels eines Stufenschalters, der
beispielsweise vier Leistungsstufen umfasst, oder mittels eines Up/Down-Tasters eingestellt
werden. Erfindungsgemäß kann alternativ oder zusätzlich eine Fernsteuerung vorgesehen
sein.
[0037] Die Steuermittel weisen erfindungsgemäß wenigstens einen programmierbaren Mikrocontroller
auf, der die von einem Benutzer eingegebenen Steuerbefehle in elektrische Signale
zur Ansteuerung der Vibrationseinrichtung umsetzt. So besteht die Möglichkeit, individuelle
Trainings- bzw. Vibrationsprogramme vorzugeben, beispielsweise eine Abfolge von Vibrationen
unterschiedlicher Intensität und/oder Dauer.
[0038] Der erfindungsgemäße Haltegriff 10 weist vorzugsweise eine oder mehrere Anzeigeeinrichtungen
auf, vorzugsweise eine oder mehrere Leuchtdioden 28 (LEDs) und/oder Displays 30, welche
die Vibrationsparameter, beispielsweise die Dauer und Intensität der Vibrationen,
insbesondere den Fortschritt eines Trainings- oder Vibrationsprogramms, und den Ladezustand
eines Akkumulators, anzeigen.
[0039] So können beispielsweise - wie vorliegend - 4 LEDs vorgesehen sein, die zu Beginn
eines Trainings- oder Vibrationsprogramms leuchten und mit fortschreitender Dauer
des Trainings- oder Vibrationsprogramms nacheinander erlöschen. Die Intensität der
Vibrationen kann beispielsweise über die Leuchtkraft der LEDs angezeigt werden, insbesondere
von schwach über mittel bis stark.
[0040] Es kann vorteilhaft sein, wenn die Vibrationseinrichtung nach Beendigung des Trainings-
oder Vibrationsprogramms automatisch ausgeschaltet wird.
[0041] Eingabemittel und Anzeigeeinrichtung können vorteilhaft auch zumindest teilweise
durch einen Touch-Screen ersetzt oder ergänzt werden. Bei einer Fernsteuerung kann
es sich beispielsweise um das Display eines Smartphones oder Tablets handeln.
[0042] Der erfindungsgemäße Haltegriff 10 weist zudem eine Stromversorgungeinrichtung 32
in Form eines Lithium-Ionen-Akkumulators für den Betrieb der elektrischen Einrichtungen
14, 22, 28, 30 auf. Vorzugsweise ist zudem eine Ladebuchse 34 am Haltegriff 10 zum
Wiederaufladen des Lithium-Ionen-Akkumulators vorgesehen.
[0043] Der vibrierende Teilbereich 12 des Haltegriffs 10 weist Befestigungsaufnahmen 35
in Form von Ösen an der Unterseite des Festhaltebereichs 18 auf, die der Befestigung
wenigstens eines elastizitätsarmen Seils oder dergleichen dienen. Das nicht mit den
Ösen verbundene freie Ende des elastizitätsarmen Seil kann vorteilhaft als Halteeinrichtung
oder mit einer solchen ausgebildet sein, wobei die Halteeinrichtung insbesondere die
Extremitäten, beispielsweise ein Bein oder ein Arm, von Personen halten kann, die
selbst nicht in der Lage sind, entsprechende Extremitäten anzuheben oder den Haltegriff
10 als solchen über eine gewisse Zeit zu halten. Dies gilt in besonderem Maße für
Koma-Patienten.
[0044] Über das elastizitätsarme Seil können so in gewünschter Weise Vibrationen auf die
Extremitäten weitergeleitet werden.
[0045] Die Ösen 35 können verschiebbar, beispielsweise in einer an der Unterseite des Festhaltebereichs
18 vorgesehenen Schiene, angeordnet sein. Es kann zweckmäßig sein, wenn die Ösen 35
aus der Schiene entnommen und dieser auch wieder zugeführt werden können. Dadurch
ist der Haltegriff 10 den individuellen Bedürfnissen leicht anpassbar. Für ein aktives
Ergreifen und Halten des Haltegriffs 10 ist es beispielsweise sinnvoll, wenn die Ösen
35 zur Seite geschoben oder vom Haltegriff entfernt werden. Für eine Anbindung der
Extremitäten an den Haltegriff ist es wiederum sinnvoll, die Ösen 35 an geeignete
Positionen zu bringen.
[0046] Der Haltegriff 10 selbst weist vorliegend einen Rahmen 36a, 36b in Form ein triangelförmigen
Rohrgestells aufweist, welcher ein Gehäuse 38a, 38b einschließt und mit diesem fest
verbunden ist. Das Gehäuse 38a, 38b beinhaltet - wie in den Figuren gut zu erkennen
- die Vibrationseinrichtung 14, die Entkopplungseinrichtung 16, die Stromversorgungseinrichtung
32, die Steuerungseinrichtung 22, die Ladebuchse 34, die Eingabemittel 24, 26 und
die Anzeigeeinrichtung 30.
[0047] Der Rahmen 36a, 36b und das mit dem Rahmen 36a, 36b fest verbundene Gehäuse 38a,
38b weisen einen oberen und einem unteren Teil 20, 12 auf, die nur über die Entkopplungseinrichtung
16 untereinander verbunden sind, wobei der untere, den Festhaltebereich 18 aufweisende
Teil 12 die elektrische Vibrationseinrichtung 14 aufweist. Der Rahmen 36b kann - wie
nur in Fig. 2 dargestellt - eine Aussparung 37 aufweisen, durch die ein Anbindungsmittel,
beispielsweise ein Gurt, führbar zur Anbindung des Haltegriffs 10 an den Bettgalgen
vorgesehen ist.
[0048] Die Vibrationseinrichtung 14 ist fest mit dem unteren Gehäuseteil 38a, vorzugsweise
mit dessen Boden 40 verbunden, um so die Vibrationen an den unteren, den Festhaltebereich
18 aufweisenden Rahmenteil 36a weiterzuleiten.
[0049] Eine zwischen dem oberen und dem unteren Teil 20, 12 vorhandene Fuge weist eine hier
nicht dargestellte Dichtung auf.
[0050] Fig. 5 -7 zeigen in schematischer Ansicht jeweils eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Haltevorrichtung 41 mit zumindest einem Haltelement 50. Dargestellt ist jeweils ein
Querschnitt des Fußbereichs eines Bettes 42 mit einer Matratze 56, wobei die erfindungsgemäße
Haltevorrichtung 41 sowie die Füße 58 einer im Bett 42 liegenden, nicht weiter dargestellten
Person jeweils vom Fußende des Bettes 42 her in Draufsicht dargestellt sind.
[0051] Die in den Fig. 5 - 7 gezeigten Haltevorrichtungen 41 umfassen einen ein Bett 42
von einer Längsseite 44 zur anderen Längsseite 46 zum größten Teil überbrückenden
Aufbau 48, auf dessen Unterseite - wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt - ein Halteelement
50 angeordnet ist oder - wie in Fig. 7 dargestellt - zwei Halteelemente 50 angeordnet
sind. Erfindungsgemäß weisen die Haltelemente 50 eine ein- und ausschaltbare Vibrationsfunktion
auf. Wie in Fig. 7 im Vergleich zu den Fig. 5 und 6 dargestellt lassen sich durch
zwei Halteelemente 50 beide Beine der Person unabhängig voneinander beispielsweise
in unterschiedlicher Intensität, aber auch mit einer vorgebaren Spreizung der Beine
bewegen.
[0052] Der überbrückende Aufbau 48 ist nach Art einer Brücke ausgebildet, wobei - wie in
den Fig. 5 und 7 dargestellt - das eine Ende des überbrückenden Aufbaus 48 an der
einen Längsseite 44 des Bettes 42, vorzugsweise am Bettgestell bzw. - rahmen, und
das andere Ende des überbrückenden Aufbaus 48 an der anderen Längsseite 46 des Bettes
42 , vorzugsweise am Bettgestell bzw. -rahmen, befestigt ist. Wie in Fig. 6 dargestellt
kann das eine Ende des überbrückenden Aufbaus 48 aber auch an der einen Längsseite
44 des Bettes 42 - so wie das Bett 42 - auf dem Boden stehen und das andere Ende des
überbrückenden Aufbaus 48 an der anderen Längsseite 46 des Bettes 42 - so wie das
Bett 42 - ebenfalls auf dem Boden stehen. Der überbrückende Aufbau 48 überbrückt dabei
nicht nur den größten Teil des Bettes 42 in Querrichtung, sondern auch eine im Bett
42 liegende Person. Der überbrückende Aufbau 48 ist also beabstandet von der Person
positioniert und ist dabei über die Länge des Bettes 42 in Abhängigkeit von der gewünschten
Anwendung der Haltevorrichtung 41 in diversen Positionen, üblicherweise links und
rechts auf gleicher Höhe, anordbar, vorliegend im Fußbereich der im Bett 42 liegenden
Person.
[0053] Der überbrückende Aufbau 48 kann - wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt - einen horizontal
verlaufenden geradlinigen Abschnitt aufweisen, an dem das wenigstens eine Halteelement
50 angeordnet ist. Der überbrückende Aufbau 48 kann aber auch - wie in Fig. 5 dargestellt
- einen bogenförmigen Abschnitt aufweisen, an dem das wenigstens eine Halteelement
50 angeordnet ist.
[0054] Wie in Fig. 7 dargestellt können die Halteelemente 50 an einer auf der Unterseite
des überbrückenden Aufbaus 42 angeordneten Führungsschiene 52 verschiebbar angeordnet
sein.
[0055] Jedes Halteelement 50 weist einen vorzugsweise einteiligen Rahmen 36 auf, welcher
ein öffenbares Gehäuse 38 umfasst und mit diesem fest verbunden ist, wobei das Gehäuse
38 eine in den Fig. 5 - 7 nicht dargestellte Vibrationseinrichtung 14, Stromversorgungseinrichtung
32, Steuerungseinrichtung 22, Ladebuchse 34, Anzeigeeinrichtung 30 und/oder nicht
dargestellte Eingabemittel 24, 26 beinhaltet.
[0056] Der Rahmen 36 jedes Halteelements 50 ist vorliegend vorwiegend viereckförmig ausgebildet
und weist ein im Wesentlichen viereckiges Rohrgestell, vorzugsweise aus Edelstahl,
auf.
[0057] Jedes vibrierende Halteelement 50 weist eine Befestigungsaufnahme in Form einer Öse
35a an der Unterseite des Festhaltebereichs 18 und zwei Haken 35b im Seitenbereich
des Festhaltebereichs 18 zur Befestigung wenigstens eines Seils 54 oder dergleichen
auf. Das Seil 54 oder dergleichen wird so befestigt, dass sich Schlaufen bilden, in
welche einzelne Extremitäten, vorliegend die Beine, der im Bett liegend Person schonend
gelegt und dann in vorgegebener Weise mittels des vibrierenden Halteelements 50 bewegt
werden.
Bezugszeichenliste
(ist Teil der Beschreibung)
[0058]
- 10
- Haltegriff
- 12
- Teilbereich
- 14
- Vibrationseinrichtung
- 16
- Einrichtung zum Entkoppeln von Vibrationen
- 18
- Festhaltebereich
- 20
- Teilbereich
- 22
- Steuerungseinrichtung
- 24
- Eingabemittel
- 26
- Eingabemittel
- 28
- Leuchtdioden
- 30
- Display
- 32
- Stromversorgungeinrichtung
- 34
- Ladebuchse
- 35
- Befestigungsaufnahmen
- 35a
- Öse
- 35b
- Haken
- 36
- Rahmen
- 36a
- Rahmen (unterer Teil)
- 36b
- Rahmen (oberer Teil)
- 37
- Aussparung
- 38
- Gehäuse
- 38a
- Gehäuse (unterer Teil)
- 38b
- Gehäuse (oberer Teil)
- 40
- Boden
- 41
- Haltevorrichtung
- 42
- Bett
- 44
- Längsseite
- 46
- Längsseite
- 48
- Aufbau
- 50
- Halteelement
- 52
- Führungsschiene
- 54
- Seil
1. Haltevorrichtung, nämlich Haltegriff (10) für einen Bettgalgen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilbereich (12) des Haltgriffs (10) eine ein- und ausschaltbare Vibrationsfunktion
aufweist.
2. Haltevorrichtung (41), umfassend einen ein Bett (42) von einer Längsseite (44) zur
anderen Längsseite (46) zum größten Teil überbrückenden Aufbau (48), auf dessen Unterseite
wenigstens ein Halteelement (50)angeordnet ist, wobei zumindest ein Teilbereich des
Haltelements (50)eine ein- und ausschaltbare Vibrationsfunktion aufweist.
3. Haltevorrichtung (41) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Halteelement (50) in oder an einer auf der Unterseite des überbrückenden
Aufbaus (42) angeordneten Führung, insbesondere in einer Führungsnut oder an einer
Führungsschiene (52), verschiebbar ist.
4. Haltevorrichtung (41) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das genau zwei Halteelemente (50) vorgesehen sind.
5. Haltevorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Vibrationseinrichtung (14), vorzugsweise ein Vibrationsmotor, insbesondere
ein elektrischer Exzentermotor, und/oder ein Magnetvibrator, zur Erzeugung der Vibrationen
im Haltegriff (10), im Halteelement (50), im Teilbereich (12) des Haltegriffs (10)
oder im Teilbereich des Halteelements (50) vorgesehen ist.
6. Haltevorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (16) zum Entkoppeln von Vibrationen vorgesehen ist, die den vibrierenden
Haltegriff (10) vom übrigen Teil des Bettgalgens, das vibrierende Halteelement (50)
vom übrigen Teil des Aufbaus (41), den vibrierenden Teilbereich (12) des Haltegriffs
(10), welcher einen Festhaltebereich (18), insbesondere eine Griffleiste, umfasst,
von einem den Festhaltebereich (18) nicht aufweisenden Teilbereich (20) des Haltegriffs
(10) oder den vibrierenden Teilbereich des Halteelements (50), welcher einen Festhaltebereich
(18), insbesondere eine Anbindungsleiste, umfasst, von einem den Festhaltebereich
(18) nicht aufweisenden Teilbereich des Halteelements (50) trennt.
7. Haltevorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungseinrichtung (22) mit Eingabemitteln (24, 26) zur Eingabe von Steuerbefehlen
zur Steuerung der Vibrationsparameter, insbesondere der Dauer und Intensität der Vibrationen,
und mit Steuermitteln zur Einstellung der Vibrationsparameter entsprechend den von
einem Benutzer über die Eingabemittel (24, 26) eingegebenen Steuerbefehlen vorgesehen
ist, wobei vorzugsweise eine Fernsteuerung zur Eingabe von Steuerbefehlen vorgesehen
ist.
8. Haltevorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel wenigstens einen programmierbaren Mikrocontroller aufweisen, der
die von einem Benutzer eingegebenen Steuerbefehle in elektrische Signale zur Ansteuerung
der Vibrationseinrichtung (14) umsetzt.
9. Haltevorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Anzeigeeinrichtungen, vorzugsweise eine oder mehrere Leuchtdioden
(28) und/oder Displays (30), vorgesehen sind, welche die Vibrationsparameter, beispielsweise
die Dauer und Intensität der Vibration, insbesondere den Fortschritt eines Vibrationsprogramms,
anzeigen.
10. Haltevorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stromversorgungeinrichtung (32), vorzugsweise ein Akkumulator, insbesondere
ein Lithium-Ionen-Akkumulator, für die elektrischen Einrichtungen (14, 22, 28, 30)
vorgesehen ist, wobei vorzugsweise eine Ladebuchse (34) zum Wiederaufladen des Akkumulators,
insbesondere des Lithium-Ionen-Akkumulators, vorgesehen ist.
11. Haltevorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vibrierende Teilbereich (12) des Haltegriffs (10), der vibrierende Teilbereich
des Halteelements (50), der vibrierende Haltegriff (10) als solcher oder das vibrierende
Halteelement (50) als solches wenigstens eine Befestigungsaufnahme (35), vorzugsweise
wenigstens eine Öse (35a), insbesondere an der Unterseite des Festhaltebereichs (18),
und/oder wenigstens einen, vorzugsweise zwei Haken (35b), insbesondere im Seitenbereich
des Festhaltebereichs (18), zur Befestigung wenigstens eines Seils (54)oder dergleichen
aufweist.
12. Haltevorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Befestigungsaufnahmen (35) verschieb- und/oder lösbar am Haltegriff
(10) oder Halteelement (50), insbesondere an der Unterseite des Festhaltebereichs
(18), angeordnet sind.
13. Haltevorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltegriff (10) oder das Halteelement (50) einen Rahmen (36, 36a, 36b) aufweist,
welcher ein Gehäuse (38, 38a, 38b) umfasst, vorzugsweise einschließt und mit diesem
fest verbunden ist, wobei das Gehäuse (38, 38a, 38b) die Vibrationseinrichtung (14),
die Entkopplungseinrichtung (16), die Stromversorgungseinrichtung (32), die Steuerungseinrichtung
(22), die Ladebuchse (34), die Eingabemittel (24, 26) und/oder die Anzeigeeinrichtung
(30) beinhaltet.
14. Haltevorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (36) viereckförmig, dreieckförmig, ovalförmig oder rund ausgebildet ist
und insbesondere ein viereckiges, triangelförmiges, ovales oder rundes Rohrgestell
aufweist.
15. Haltevorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (36, 36a, 36b) und/oder das Gehäuse (38, 38a, 38b) aus Kunststoff, vorzugsweise
aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK) und oder einen carbonfaserverstärkten
Kunststoff (CFK), und/oder aus Metall, vorzugsweise aus Edelstahl, bestehen.