| (19) |
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(11) |
EP 3 239 437 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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01.11.2017 Patentblatt 2017/44 |
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Anmeldetag: 25.04.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Benannte Validierungsstaaten: |
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MA MD |
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Anmelder: Günzburger Steigtechnik Munk GmbH |
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89312 Günzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Munk, Ferdinand
89312 GÜNZBURG (DE)
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| (74) |
Vertreter: Munk, Ludwig |
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Patentanwälte Munk
Prinzregentenstraße 3 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
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Bemerkungen: |
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GEäNDERTE PATENTANSPRüCHE GEMäSS REGEL 137(2) EPÜ. |
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ARBEITSPLATTFORM UND STANDHOLM HIERFÜR |
(57) Bei einer Arbeitsplattform mit wenigstens einer Plattformdiele (2), die mit wählbarem
Bodenabstand lösbar auf einer vier Standholme (3) enthaltenden Standholmanordnung
aufnehmbar ist, wobei die Plattformdiele (2) mit den Standholmen (3) zugeordneten,
über ihre Enden vorspringenden Anschlusslaschen (6) versehen ist, die zum Eingriff
mit den Standholmen (3) bringbar sind, die mit über ihre Höhe verteilten Löchern zum
Abstützen einer zugeordneten Anschlusslasche versehen sind, lassen sich dadurch eine
hohe Montagefreundlichkeit und Variabilität erreichen, dass die Standholme (3) umfangsseitig
jeweils wenigstens eine über ihre Höhe durchgehende, durch zwei parallelle, umfangsseitig
vorspringende Flansche (8) begrenzte Aufnahmenut (9) zum Einfahren von zugeordneten
Anschlusslaschen (6) aufweisen, wobei die Flansche (8) mit die über die Höhe der Standholme
(3) verteilten Löcher bildenden, quer zur Aufnahmenut (9) angeordneten Durchstecklöchern
(10) zum Durchstecken von mit einer jeweils zugeordneten Anschlusslasche (6) zum Eingriff
bringbaren Sicherungsbolzen (11) versehen sind.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Arbeitsplattform mit wenigstens einer Plattformdiele,
die mit wählbarem Bodenabstand lösbar auf einer vier Standholme enthaltenden Standholmanordnung
aufnehmbar ist, wobei die Plattformdiele mit den Standholmen zugeordneten, über ihre
Enden vorspringenden Anschlusslaschen versehen ist, die zum Eingriff mit den Standholmen
bringbar sind, welche mit über ihre Höhe verteilten Löchern zum Abstützen einer jeweils
zugeordneten Anschlusslasche versehen sind, sowie einen Standholm hierfür.
[0002] Eine Arbeitsplattform oben genannter Art ist aus der
GB 2 352 759 A bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung sind die paarweise auf einem gemeinsamen
Fuß aufgenommenen Standholme mit über ihre Höhe verteilten Durchgangsschlitzen zum
Durchstecken der dielenseitigen Anschlusslaschen versehen, die durch einen an einer
dielenseitig angebrachten Feder angebrachten Querstift, der in eine zugeordnete Querbohrung
einsteckbar ist, in der eingesteckten Stellung verriegelbar sind. Zur Erhöhung der
Wackelsicherheit sind die Plattformdiele und die Standholme miteinander verbindende
Diagonalverstrebungen vorgesehen, die an der Plattformdiele bleibend angebracht sind
und mit dem zugeordneten Standholm verschraubt werden müssen. Die vorstehend umrissenen
Sicherungsund Versteifungsmaßnahmen der bekannten Anordnung erhöhen den Montageaufwand
beim Auf- und Abbau der bekannten Arbeitsplattform und schränken zudem die Variabilität
ein.
[0003] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Arbeitsplattform
eingangs erwähnter Art unter Vermeidung der geschilderten Nachteile so zu verbessern,
dass eine hohe Variabilität und Stabilität sowie eine hohe Montagefreundlichkeit gewährleistet
sind.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Standholme umfangsseitig
jeweils wenigstens eine über ihre Höhe durchgehende, durch zwei parallele, umfangsseitig
vorspringende Flansche begrenzte Aufnahmenut zum Einfahren von zugeordneten Anschlusslaschen
aufweisen, wobei die Flansche mit die über die Höhe der Standholme verteilten Löcher
bildenden, quer zur Aufnahmenut angeordneten Durchstecklöchern zum Durchstecken von
mit einer jeweils zugeordneten Anschlusslasche zum Eingriff bringbaren Sicherungsbolzen
versehen sind.
[0005] Die in die standholmseitige Aufnahmenut einfahrbaren, dielenseitigen Anschlusslaschen
können mit ihrem in Einfahrrichtung vorderen Ende am Nutgrund der Einfahrnut zur Anlage
kommen und sind in der Aufnahmenut durch deren Seitenwände seitlich geführt, so dass
sich beim Eingriff der Sicherungsbolzen eine in Längs- und Querrichtung weitgehend
wackelfreie Anordnung ergibt. Gleichzeitig gewährleistet die Aufnahmenut auch einen
einfachen und sicheren Anbau von mit geeigneten Anschlusslaschen versehenen Zusatzaggregaten,
was eine hohe Anpassungsfähigkeit an vielfältige Einsatzmöglichkeiten ergibt.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] So können die Standholme vorteilhaft mehrere Aufnahmenuten am Umfang, vorzugsweise
zumindest zwei einander diametral gegenüberliegend angeordnete Aufnahmenuten und/oder
zumindest zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Aufnahmenuten am Umfang aufweisen.
Diese Maßnahmen erhöhen in vorteilhafter Weise die Flexibilität und Vielseitigkeit,
da die mit mehreren Aufnahmenuten am Umfang versehenen Standholme zur Aufnahme mehrerer
um 90°, 180° oder 270° gegeneinander versetzten Anschlusslaschen geeignet sind, was
eine Kombination mehrerer Plattformen und/oder den Anbau von Zusatzaggregaten besonders
begünstigt.
[0008] Zweckmäßig entspricht die lichte Weite der Aufnahmenuten passgenau der Dicke der
Anschlusslaschen, was eine exakte, spiel- und damit wackelfreie Aufnahme einer eingeführten
Anschlusslasche ergibt. Vorteilhaft können die Anschlusslaschen dabei eine ihre Dicke
erhöhende Verformung vorzugsweise in Form einer Sickung aufweisen. Dies ergibt auch
bei Verwendung von vergleichsweise dünnem Material eine hohe Querstabilität und stellt
gleichzeitig sicher, dass die Aufnahmenuten eine vergleichsweise große lichte Weite
aufweisen können, was aus herstellungstechnischen Gründen vorteilhaft sein kann.
[0009] Eine weitere, vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, dass die Anschlusslaschen
jeweils zwei mit Abstand übereinander angeordnete Eingriffsausnehmungen für zwei zugeordnete
Sicherungsbolzen aufweisen und dass die Durchstecklöcher der Flansche der Standholme
zumindest paarweise im selben Abstand wie die Eingriffsausnehmungen der Anschlusslaschen
angeordnet sind. Dies ermöglicht eine besonders zuverlässige, gegenseitige Verspannung
und damit eine hohe Stabilität der Gesamtanordnung.
[0010] Zweckmäßig können die obere Eingriffsausnehmung der Anschlusslaschen als vom in Einführrichtung
vorderen Laschenrand ausgehendes, innen nach oben abgewinkeltes Langloch und die untere
Eingriffsausnehmung als dem unteren Laschenrand benachbartes Loch ausgebildet sein.
Diese Maßnahmen erhöhen die Montagefreundlichkeit, da bei einer Vormontage nur ein
Sicherungsbolzen genügt und der zweite Sicherungsbolzen nachträglich eingesetzt werden
kann.
[0011] Eine weitere, vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, dass die Durchstecklöcher
der standholmseitigen Flansche jeweils wenigstens eine radiale, vorzugsweise horizontale
Randerweiterung aufweisen und dass die Sicherungsbolzen mit durch die Randerweiterung
durchführbaren, in der Sicherungsposition die die durchquerte Aufnahmenut begrenzenden
Flansche außen flankierenden Bartansätzen versehen sind. Dies ermöglicht eine einfache
Verriegelung der Sicherungsbolzen durch entsprechendes Verdrehen. Hierzu können die
Sicherungsbolzen jeweils mit einem Griff versehen sein, der so exzentrisch angeordnet
ist, dass seine Schwerkraft die gewünschte Verdrehung bewirkt.
[0012] Gemäß einer weiteren, zweckmäßigen Fortbildung können jeweils zwei einander gegenüberliegende
Standholme der Standholmanordnung zur Bildung eines Standholmrahmens durch wenigstens
eine von den Standholmenden beabstandete Quertraverse fest miteinander verbunden sein.
Die Verwendung von in sich stabilen Rahmen zum Aufbau der vorgeschlagenen Arbeitsplattform
erhöht die Gesamtstabilität und schränkt die Flexibilität nicht ein.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und ergeben sich aus der
nachstehenden Beschreibung einiger Beispiele anhand der Zeichnung.
[0014] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Grundeinheit einer erfindungsgemäßen Arbeitsplattform mit mehreren Anbau- und
Ausstattungseinheiten;
- Figur 2
- eine Draufsicht auf einen Standholm mit zugeordneter Anschlusslasche in explosionsartiger
Darstellung;
- Figur 3
- eine Seitenansicht der Anordnung gemäß Figur 2;
- Fig. 4 bis 6
- Varianten zum Standholmquerschnitt gemäß Fig. 2,
- Figur 7
- ein Beispiel für eine zur Erhöhung des Dickenmaßes querverformte Anschlusslasche und
- Fig. 8 bis 10
- Beispiele für unterschiedliche Variationsmöglichkeiten.
[0015] Die aus Fig. 1 ersichtliche Grundeinheit 1 einer erfindungsgemäßen Arbeitsplattform
enthält eine Plattformdiele 2, die auf vier jeweils einer Dielenecke zugeordneten
Standholmen 3 aufgenommen ist. Die im Bereich der kürzeren Dielenseite einander gegenüberliegenden
Standholme 3 können durch eine oder mehrere Querstreben 4 fest miteinander verbunden
sein, so dass sich jeweils ein Standholmrahmen 3a ergibt. Die die Plattformdiele 2
aufnehmende Standholmanordnung umfasst hier dementsprechend zwei einander gegenüberliegende
Standholmrahmen 3a. Die Querholme 4 sind zweckmäßig mit Abstand zu den Enden der zugeordneten
Standholme 3 angeordnet, die an ihrem unteren Ende jeweils mit einer Niveauausgleichseinrichtung
5 versehen sein können. An den oberen Enden können Abdeckkappen 5a vorgesehen sein.
[0016] Zum Anschluss der Plattformdiele 2 an die zugeordneten Standholme 3 ist die Diele
im Bereich ihrer vier Ecken mit über ihre den zugeordneten Standholmen 3 zugewandten
Enden vorspringenden Anschlusslaschen 6 versehen, die auf der gewünschten Höhe in
festen Eingriff mit den zugeordneten Standholmen 3 bringbar sind. Diese enthalten,
wie Fig. 2 anschaulich erkennen lässt, ein Tragrohr 7, das umfangsseitig wenigstens
eine über die ganze Höhe durchgehende, durch zwei umfangsseitig abstehende, parallele
Flansche 8 begrenzte, radiale Aufnahmenut 9 zum Einführen einer oder mehrerer Anschlusslaschen
6 auf der gewünschten Höhe aufweist. Da sich die Aufnahmenut 9 über die ganze Standholmhöhe
erstreckt, kann der Bodenabstand der Plattformdiele 2 entsprechend variiert werden.
[0017] Die Flansche 8 sind, wie Fig. 3 erkennen lässt, mit über die ganze Standholmhöhe
verteilten, quer zur Aufnahmenut 9 verlaufenden Durchstecklöchern 10 zum Durchstecken
eines jeweils zugeordneten, in Fig. 2 angedeuteten Sicherungsbolzens 11 versehen,
der dabei die Flansche 8 und eine zwischen diese eingeschobene Anschlusslasche 6 quert.
Die Anschlusslaschen 6 enthalten, wie aus Fig. 3 hervorgeht, jeweils zwei mit Abstand
übereinander angeordnete Eingriffsausnehmungen 12a, 12b für jeweils einen Sicherungsbolzen
11. Der Höhenabstand der Eingriffsausnehmungen 12a, 12b entspricht dem Höhenabstand
von paarweise zusammengehörenden Durchstecklöchern 10 im Bereich der Flansche 8. Die
Durchstecklöcher 10 können paarweise auf die Standholmhöhe verteilt angeordnet sein,
wobei der Paarabstand und der Lochabstand unterschiedlich sein können. Im dargestellten
Beispiel sind die Durchstecklöcher 10 in Form einer Lochreihe mit gleichem, dem Abstand
der Eingriffsausnehmungen 12a, 12b entsprechendem Lochabstand angeordnet, so dass
der Bodenabstand einer auf derartigen Standholmen 3 aufgenommenen Plattformdiele 2
mit einem vergleichsweise kleinen, dem Lochabstand entsprechenden Stufenabstand variiert
werden kann.
[0018] Die Eingriffsausnehmungen 12a, b der Anschlusslaschen 6 können gleich ausgebildet
sein. Im dargestellten Beispiel sind die beiden Eingriffsausnehmungen 12a, b unterschiedlich
gestaltet. Die obere Eingriffsausnehmung 12a ist als vom in Einführrichtung vorderen
Laschenrand ausgehendes, innen nach oben abgewinkeltes Langloch ausgebildet. Die untere
Eingriffsausnehmung 12b ist als dem unteren Laschenrand benachbartes Loch ausgebildet.
Zunächst kann ein Einhängen des Langlochs an einem bereits in Stellung gebrachten
Sicherungsbolzen 11 erfolgen. Der zweite Sicherungsbolzen 11 kann dann nachträglich
durchgesteckt werden. Die Sicherungsbolzen 11 besitzen, wie Fig. 2 zeigt, einen exzentrisch
angeordneten Griff 13 und in Richtung der Griffexzentrizität radial abstehende Bartansätze
14. Die Durchstecklöcher 10 haben jeweils, wie aus Fig. 3 hervorgeht, horizontale,
radiale Erweiterungen 15, durch welche die Bartansätze 14 durchführbar sind, die zur
Lagesicherung der Sicherungsbolzen 11 in der Arbeitsstellung die die durchquerte Aufnahmenut
9 begrenzenden Flansche 8 außen flankieren sollen. Die Exzentrizität des Griffs 13
sorgt dabei dafür, dass sich die Sicherungsbolzen 11 durch die Schwerkraft gegenüber
ihrer Einführstellung verdrehen, so dass die Bartansätze 14 außer Deckung mit den
radialen Erweiterungen 15 kommen.
[0019] Der der Fig. 2 zugrunde liegende Standholm 3 enthält zwei einander diametral gegenüberliegende
gleiche Aufnahmenuten 9 am Umfang. Es können aber auch mehr oder weniger und/oder
anders angeordnete derartige Aufnahmenuten am Umfang vorgesehen sein, wie aus den
Fig. 4 bis 6 hervorgeht. Der der Fig. 4 zugrunde liegende Standholm 3 besitzt ebenfalls
zwei Aufnahmenuten 9, die hier jedoch nicht diametral einander gegenüber liegen, sondern
um 90° am Umfang gegeneinander versetzt sind. Der der Fig. 5 zugrunde liegende Standholm
3 ist mit nur einer Aufnahmenut am Umfang versehen. Bei der Ausführung gemäß Fig.
6 sind drei jeweils um 90° am Umfang gegeneinander versetzte Aufnahmenuten 9 vorgesehen,
so dass sich zwei einander diametral gegenüberliegende, gegenüber einer mittleren
Aufnahmenut 9 jeweils um 90° versetzte Aufnahmenuten 9 ergeben. Auch Anordnungen mit
mehr als drei Aufnahmenuten 9, beispielsweise vier kreuzförmig angeordneten Aufnahmenuten
9, wären ebenfalls denkbar.
[0020] Die Aufnahmenuten 9 können auf ihrer ganzen Tiefe die gleiche lichte Weite aufweisen,
an die die in Fig. 2 angedeutete Dicke d der Anschlusslaschen 6 angepasst ist. Aus
herstellungstechnischen Gründen kann die lichte Weite der Aufnahmenuten 9 vielfach
nicht unter einem vergleichsweise hohen Mindestwert gewählt werden. Um für die Anschlusslaschen
dennoch ein dünneres Material verwenden zu können, sind die Anschlusslaschen 6 zweckmäßig
wie in Fig. 2 bei 6a angedeutet ist, mit geeigneten Querverformungen versehen. Zur
Bildung von eine Erhöhung des Dickenmaßes bewirkenden Querverformungen 6a können z.B.
über die Fläche verteilte Sicken etc. und/oder in Fig. 7 gezeigte, randseitige Ausprägungen
etc. vorgesehen sein. Die Aufnahmenuten 9 springen zweckmäßig gegenüber dem Innenumfang
des Tragrohrs 7 nach innen vor, so dass der den Nutgrund bildende Wandbereich gegenüber
der umlaufenden Rohrwandung des Tragrohrs 7 nach innen versetzt ist, was eine sehr
kompakte Anordnung und gleichzeitig eine Versteifung der seitlichen Nutbegrenzungen
durch die hieran anschließende Rohrwandung ergibt, was sich vorteilhaft auf die Genauigkeit
und Stabilität auswirkt. Die Durchstecklöcher 10 sind den äußeren Flanschabschnitten
zugeordnet, was die Handhabung der Sicherungsbolzen 11 erleichtert.
[0021] Bei der in Fig. 1 angedeuteten Grundeinheit 1 sind die beiden Standholmrahmen 3a
unterhalb der sie aufnehmenden Plattformdiele 2 zusätzlich durch zwei hierzu parallele,
an den in Längsrichtung der Plattformdiele 2 einander gegenüberliegenden Standholmen
3 festgelegten Streben 16 miteinander verbunden. Diese sind an ihren Enden mit den
Anschlusslaschen 6 der Plattformdiele 2 entsprechenden Anschlusslaschen 6 versehen,
die wie die dielenseitigen Anschlusslaschen 6 an die Standholme 3 anschließbar sind.
Die Streben 6 stellen eine Zusatzausstattung dar, die die Stabilität erhöht.
[0022] In Figur 1 ist eine weitere Zusatzausstattung in Form einer an der Grundeinheit 1
in Längsrichtung anbringbaren Verlängerung 1a angedeutet. Diese enthält zwei Standholme
3 bzw. einen hierdurch gebildeten Standholmrahmen 3a, eine hierauf mit einem Ende
aufnehmbare Plattformdiele 2, sowie zwei unterhalb dieser vorgesehene Streben 16,
wobei die vom zur Verlängerung 1a gehörenden Standholmrahmen 3a abgewandten, freien
Anschlusslaschen 6 der Plattformdiele 2a und der Streben 16 zum Anschließen der Verlängerung
1a an die Grundeinheit 1 zum Eingriff mit den zugewandten Standholmen 3 der Grundeinheit
1 gebracht werden können. Um dies zu ermöglichen, besitzen die Standholme 3 der Grundeinheit
1 einen Querschnitt mit zwei diametral einander gegenüberliegenden Aufnahmenuten 9.
Aus Obigem ergibt sich, dass Standholme 3 mit zwei oder mehr Aufnahmenuten 9 am Umfang
den Anschluss von Zusatzausstattungen ermöglichen, sofern diese geeignete Anschlusslaschen
6 aufweisen. Zweckmäßig besitzen daher die der Grundeinheit 1 zugeordneten Standholme
3 wenigstens zwei Aufnahmenuten 9 am Umfang.
[0023] Als weitere Zusatzausstattung ist in Fig. 1 eine Stufe 17 angedeutet, die mit seitlichen
Anschlusslaschen 6 versehen ist. Die Länge der Stufe 17 entspricht der Breite der
Plattformdiele 2. Die Stufe 17 kann daher mit ihren Anschlusslaschen 6 auf der von
der Plattformdiele 2 abgewandten Seite der Standholme 3 eines Standholmrahmens 3a
der Grundeinheit 1 angebracht werden. Die Anschlusslaschen 6 der Stufe 17 sind im
dargestellten Beispiel mit lediglich einer durch eine Bohrung gebildeten Eingriffsausnehmung
12 versehen.
[0024] Als weitere Zusatzausstattungen können in Fig. 1 angedeutete Geländer und Handläufe
vorgesehen sein. Bei dem Geländer 18 handelt es sich dabei um ein der Schmalseite
der Grundeinheit 1 bzw. einer hieran angeschlossenen Verlängerung 1a zugeordnetes
Quergeländer, das an zwei in Richtung der Breite der Plattformdiele 2 bzw. 2a einander
gegenüberliegenden Standholmen 3 festlegbar ist und hierzu mit am unteren Ende seiner
Seitenholme angebrachten, den Anschlusslaschen 6 der Plattformdiele 2 entsprechenden
Anschlusslaschen 6 versehen ist. Bei dem Geländer 19 handelt es sich um ein Längs-
bzw. Seitengeländer, das ebenfalls an zwei, hier in Längsrichtung der Grundeinheit
1 bzw. einer hieran angeschlossenen Verlängerung 1a einander gegenüberliegenden Standholmen
3 angeschlossen werden kann, sofern an den unteren Enden der Seitenholme geeignete
Anschlusslaschen vorgesehen sind. Im dargestellten Beispiel wird das Längsgeländer
19 am Rahmen der zugeordneten Plattformdiele 2 angebracht und ist hierzu mit am unteren
Ende seiner Seitenholme anbringbaren Halteklauen 20 versehen, die einen Rahmenschenkel
des Rahmens der zugeordneten Plattformdiele 2 bzw. 2a umgreifen und hieran durch Klemmschrauben
verspannt werden können. Die Plattformdielen 2 bzw. 2a enthalten jeweils einen die
Anschlusslaschen 6 tragenden Tragrahmen 21, auf dem eine seine Öffnung verschließende
Deckplatte aufgenommen ist, so dass die Halteklauen 20 von unten zum Eingriff bringbar
sind.
[0025] Eine weitere, der Grundeinheit 1 zugeordnete Zusatzausstattung kann eine in Fig.
1 noch angedeutete Erhöhung 22 sein. Diese ist hier durch einen Standholmrahmen 3a
mit zwei durch eine Querstrebe miteinander verbundenen, seitlichen Standholmen 3 angedeutet.
Die Standholme 3 der Grundeinheit 1 und der Erhöhung 22 können mit freien Stirnseiten
aneinander anstoßen. Dabei sind die Standholme 3 der Erhöhung 22 am unteren Ende ohne
Niveauausgleich und die zugewandten Enden der unteren Standholme 3 ohne Abdeckkappe.
Im dargestellten Beispiel sind abweichend hiervon diese Elemente nicht entfernt, so
dass keine Umarbeitung erforderlich ist.
[0026] Zur Bildung der Erhöhung 22 sind im dargestellten Beispiel eine kleinere Höhe als
bei der Grundeinheit 1 aufweisende Standholme 3 vorgesehen. Es wäre aber auch eine
gleiche oder eine größere Höhe denkbar. Die Verwendung unterschiedlicher Höhen für
Grundeinheit 1 und Erhöhung 22 erhöht die Vielseitigkeit.
[0027] Zur Festlegung der Erhöhung 22 an der Grundeinheit 1 können in Fig. 1 angedeutete
Verbindungsorgane 23 vorgesehen sein. Diese können Anschlusslaschen 6 aufweisen, an
die beispielsweise ein Steckzapfen anschließen kann. Derartige Verbindungsorgane 23
können mit ihren beiden Anschlusslaschen beispielsweise an den unteren Standholmen
3 festgelegt werden und die Verlängerung 22 kann einfach aufgesteckt werden, wobei
jeder Steckzapfen in ein zugeordnetes Tragrohr eingreift. Die dargestellten Verbindungsorgane
sind vorzugsweise als die aneinander anstoßenden Tragholme umfassende Muffen ausgebildet.
[0028] Bei den dargestellten Zusatzausstattungen handelt es sich nur um eine nicht abschließende
Reihe von Beispielen. Selbstverständlich sind an den Tragholmen 3 einer Grundeinheit
1 auch andere Zusatzausstattungen aufnehmbar, sofern die geeigneten Aufnahmenuten
9 und Anschlusslaschen 6 vorhanden sind. So könnte z.B. auch eine Querverlängerung
bzw. Verbreiterung vorgesehen sein.
[0029] Das der vorgeschlagenen Arbeitsplattform zugrunde liegende Bauprinzip ermöglicht
ersichtlich vielfältige Kombinationsmöglichkeiten, von denen in den Figuren 8-19 nur
einige dargestellt sind. Auch diese Beispiele sind nicht abschließend. Die Figur 8
zeigt einen durch drei auf unterschiedlicher Höhe angeordnete Plattformdielen 2 gebildeten
Laufsteg, wobei eine Grundeinheit 1 und zwei hieran anschließende Längsverlängerungen
1a, 1b vorgesehen sind, von denen die erste Verlängerung 1a der Verlängerung 1a gemäß
Figur 1 in etwa entspricht und der zweiten Verlängerung 1 b ein Standholmrahmen geringerer
Höhe zugrunde liegt. Die Figur 9 zeigt einen Laufsteg, wobei an eine Grundeinheit
1 eine Längsverlängerung in Form einer Aufstiegsrampe angeschlossen ist, die dadurch
gebildet wird, dass die Standholmrahmen 3a der Verlängerung gekippt sind, so dass
sich eine Neigung der die Aufstiegsrampe bildenden Plattformdielen 2 ergibt. Die der
Grundeinheit 1 benachbarte Plattformdiele 2 der Aufstiegsrampe ist dabei nur mit den
unteren Eingriffsausnehmungen 12b ihrer Anschlusslaschen 6 im Eingriff mit zugeordneten
Sicherungsbolzen 11. An den zur Verlängerung gehörenden Standholmrahmen 3a ist die
normale Festlegung mit zwei Sicherungsbolzen vorgesehen.
[0030] Die Figur 10 zeigt eine aus mehreren, längs und quer aneinander angesetzten Grundeinheiten
1 gebildete Bühne, wobei im dargestellten Beispiel drei Reihen von Grundeinheiten
1 nebeneinander angeordnet sind. Es wäre aber auch denkbar, anstelle der mittleren
Reihe lediglich an den aneinander zugewandten Standholmen der linken und rechten Reihe
aufgenommene Plattformdielen vorzusehen. Hierzu müssten zumindest die einander zugewandten
Standholme der linken und rechten Reihe eine Querschnittsform mit um 90° gegeneinander
versetzten Aufnahmenuten 9 aufweisen, und die hieran anzubringenden Plattformdielen
der mittleren Reihe müssten in Richtung ihrer Breite verlaufende, über ihre Längsseiten
vorspringende Anschlusslaschen 6 aufweisen.
[0031] Vorstehend sind zwar einige Beispiele der Erfindung näher erläutert, ohne dass jedoch
hiermit eine Beschränkung verbunden sein soll. Vielmehr stehen dem Fachmann eine Reihe
von Möglichkeiten zur Verfügung, um das allgemeine Bauprinzip der vorliegenden Erfindung
an die Verhältnisse des Einzelfalls anzupassen.
1. Arbeitsplattform mit wenigstens einer Plattformdiele (2), die mit wählbarem Bodenabstand
lösbar auf einer vier Standholme (3) enthaltenden Standholman-ordnung aufnehmbar ist,
wobei die Plattformdiele (2) mit den Standholmen (3) zugeordneten, über ihre Enden
vorspringenden Anschlusslaschen (6) versehen ist, die zum Eingriff mit den Standholmen
(3) bringbar sind, die mit über ihre Höhe verteilten Löchern zum Abstützen einer zugeordneten
Anschlusslasche (6) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Standholme (3) umfangsseitig jeweils wenigstens eine über ihre Höhe durchgehende,
durch zwei parallele, umfangsseitig vorspringende Flansche 8 begrenzte Aufnahmenut
(9) zum Einfahren von zugeordneten Anschlusslaschen (6) aufweisen, wobei die Flansche
(8) mit die über die Höhe der Standholme (3) verteilten Löcher bildenden, quer zur
Aufnahmenut (9) angeordneten Durchstecklöchern (10) zum Durchstecken von mit einer
jeweils zugeordneten Anschlusslasche (6) zum Eingriff bringbaren Sicherungsbolzen
(11) versehen sind.
2. Arbeitsplattform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Standholme (3) mehrere Aufnahmenuten (9) am Umfang aufweisen.
3. Arbeitsplattform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei einander diametral gegenüberliegende Aufnahmenuten (9) vorgesehen
sind.
4. Arbeitsplattform nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Aufnahmenuten (9) vorgesehen sind.
5. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite der Aufnahmenuten (9) der Dicke der Anschlusslaschen (6) entspricht,
die vorzugsweise eine ihre Dicke erhöhende Verformung, insbesondere randseitige Ausprägung
(6a), aufweisen.
6. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusslaschen (6) jeweils zwei mit Abstand übereinander angeordnete Eingriffsausnehmungen
(12a, 12b) für zwei zugeordnete Sicherungsbolzen (11) aufweisen und dass die Durchstecklöcher
(10) der Flansche (8) der Standholme (3) zumindest paarweise im selben Abstand wie
die Eingriffsausnehmungen (12a, 12b) der Anschlusslaschen (6) angeordnet sind.
7. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Eingriffsausnehmung (12a) der Anschlusslaschen (6) als vom in Einführrichtung
vorderen Laschenrand ausgehendes, innen nach oben abgewinkeltes Langloch und die untere
Eingriffsausnehmung (12b) als dem unteren Laschenrand benachbartes Loch ausgebildet
sind.
8. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchstecklöcher (10) der Flansche (8) jeweils wenigstens eine radiale, vorzugsweise
horizontale Randerweiterung (15) aufweisen und dass die Sicherungsbolzen (11) mit
durch die Randerweiterung (15) durchführbaren, in der Sicherungsposition die die durchquerte
Aufnahmenut (9) begrenzenden Flansche (8) außen flankierenden Bartansätzen (14) versehen
sind.
9. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei einander gegenüberliegende Standholme (3) der Standholmanordnung zur
Bildung eines Standholmrahmens (3a) durch wenigstens eine Quertraverse (4) miteinander
verbunden sind.
10. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einer Grundeinheit (1) mit einer Plattformdiele (2) und vier diese aufnehmenden Standholme
(3) Zusatzausstattungen zugeordnet sind, die freie Anschlusslaschen (6) aufweisen
und hiermit an von der Plattformdiele (2) abgewandten Aufnahmenuten (9) der jeweils
zugewandten Standholme (3) der Grundeinheit (1) aufnehmbar sind.
11. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Standholme (3) bzw. Standholmrahmen (3a) unterschiedlicher Höhe vorhanden sind.
12. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden Standholme (3) von zwei durch eine Plattformdiele
(2 bzw. 2a) überbrückten Standholmrahmen (3a) jeweils durch wenigstens eine weitere,
mit Anschlusslaschen (6) versehene, vorzugsweise als Paar von mit an den Enden mit
Anschlusslaschen (6) versehenen Streben (16) ausgebildete Überbrückung überbrückt
sind.
13. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzausstattung wenigstens eine an eine Grundeinheit (1) in Längsrichtung anschließbare,
mit freien Anschlusslaschen (6) versehene Längs- und/oder Querverlängerung (1a) und/oder
wenigstens eine durch Anschlussorgane (22) anschließbare Aufsatzverlängerung (1b)
und/oder wenigstens eine Stufe (17) mit seitlichen Anschlusslaschen (6) und/oder wenigstens
ein Geländer (18) mit unteren Anschlusslaschen (6) vorgesehen ist.
14. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattformdiele einen Tragrahmen (22) aufweist, dessen Öffnung durch eine Deckplatte
abgedeckt ist und dass am Tragrahmen (22) mit Halteklauen (21) zum Eingriff bringbare
Zusatzausstattungen, vorzugsweise in Form eines Geländers, vorgesehen sind.
15. Standholm zur Aufnahme einer mit wenigstens einer zugeordneten Anschlusslasche (6)
versehenen, über Boden angeordneten Einrichtung, gekennzeichnet durch wenigstens eine umfangsseitig vorgesehene, über die Standholmhöhe durchgehende, durch zwei parallele, umfangsseitig vorspringende Flansche (8) begrenzte Aufnahmenut (9),
vorzugsweise mehrere solche Nuten, zum Einfahren jeweils wenigstens einer zugeordneten
Anschlusslasche (6), wobei die Flansche (8) mit über die Standholmhöhe verteilten,
quer zur Aufnahmenut (9) verlaufenden Durchstecklöchern (10) zum Durchstecken von
mit einer jeweils zugeordneten, in die Aufnahmenut (9) eingeführten Anschlusslasche
(6) zum Eingriff bringbaren Sicherungsbolzen (11) versehen sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Arbeitsplattform mit wenigstens einer Plattformdiele (2), die mit wählbarem Bodenabstand
lösbar auf einer vier Standholme (3) enthaltenden Standholmanordnung aufnehmbar ist,
wobei die Plattformdiele (2) mit den Standholmen (3) zugeordneten, über ihre Enden
vorspringenden Anschlusslaschen (6) versehen ist, die zum Eingriff mit den Standholmen
(3) bringbar sind, die mit über ihre Höhe verteilten Löchern zum Abstützen einer zugeordneten
Anschlusslasche (6) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Standholme (3) umfangsseitig jeweils mehrere, über ihre Höhe durchgehende, durch
zwei parallele, umfangsseitig vorspringende Flansche (8) begrenzte Aufnahmenuten (9)
zum Einfahren von zugeordneten Anschlusslaschen (6) aufweisen, wobei die Flansche
(8) mit die über die Höhe der Standholme (3) verteilten Löcher bildenden, quer zur
Aufnahmenut (9) angeordneten Durchstecklöchern (10) zum Durchstecken von mit einer
jeweils zugeordneten Anschlusslasche (6) zum Eingriff bringbaren Sicherungsbolzen
(11) versehen sind.
2. Arbeitsplattform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei einander diametral gegenüberliegende Aufnahmenuten (9) vorgesehen
sind.
3. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Aufnahmenuten (9) vorgesehen sind.
4. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite der Aufnahmenuten (9) der Dicke der Anschlusslaschen (6) entspricht,
die vorzugsweise eine ihre Dicke erhöhende Verformung, insbesondere randseitige Ausprägung
(6a), aufweisen.
5. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusslaschen (6) jeweils zwei mit Abstand übereinander angeordnete Eingriffsausnehmungen
(12a, 12b) für zwei zugeordnete Sicherungsbolzen (11) aufweisen und dass die Durchstecklöcher
(10) der Flansche (8) der Standholme (3) zumindest paarweise im selben Abstand wie
die Eingriffsausnehmungen (12a, 12b) der Anschlusslaschen (6) angeordnet sind.
6. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Eingriffsausnehmung (12a) der Anschlusslaschen (6) als vom in Einführrichtung
vorderen Laschenrand ausgehendes, innen nach oben abgewinkeltes Langloch und die untere
Eingriffsausnehmung (12b) als dem unteren Laschenrand benachbartes Loch ausgebildet
sind.
7. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchstecklöcher (10) der Flansche (8) jeweils wenigstens eine radiale, vorzugsweise
horizontale Randerweiterung (15) aufweisen und dass die Sicherungsbolzen (11) mit
durch die Randerweiterurig (15) durchführbaren, in der Sicherungsposition die die
durchquerte Aufnahmenut (9) begrenzenden Flansche (8) außen flankierenden Bärtansätzen
(14) versehen sind.
8. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei einander gegenüberliegende Standholme (3) der Standholmanordnung zur
Bildung eines Standholmrahmens (3a) durch wenigstens eine Quertraverse (4) miteinander
verbunden sind.
9. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einer Grundeinheit (1) mit einer Plattformdiele (2) und vier diese aufnehmenden Standholme
(3) Zusatzausstattungen zugeordnet sind, die freie Anschlusslaschen (6) aufweisen
und hiermit an von der Plattformdiele (2) abgewandten Aufnahmenuten (9) der jeweils
zugewandten Standholme (3) der Grundeinheit (1) aufnehmbar sind.
10. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Standholme (3) bzw. Standholmrahmen (3a) unterschiedlicher Höhe vorhanden sind.
11. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden Standholme (3) von zwei durch eine Plattformdiele
(2 bzw. 2a) überbrückten Standholmrahmen (3a) jeweils durch wenigstens eine weitere,
mit Anschlusslaschen (6) versehene, vorzugsweise als Paar von mit an den Enden mit
Anschlusslaschen (6) versehenen Streben (16) ausgebildete Überbrückung überbrückt
sind.
12. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzausstattung wenigstens eine an eine Grundeinheit (1) in Längsrichtung anschließbare,
mit freien Anschlusslaschen (6) versehene Längs- und/oder Querverlängerung (1a) und/oder
wenigstens eine durch Anschlussorgane (22) anschließbare Aufsatzverlärigerung (1b)
und/oder wenigstens eine Stufe (17) mit seitlichen Anschlusslaschen (6) und/oder wenigstens
ein Geländer (18) mit unteren Anschlusslaschen (6) vorgesehen ist.
13. Arbeitsplattform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattformdiele einen Tragrahmen (22) aufweist, dessen Öffnung durch eine Deckplatte
abgedeckt ist und dass am Tragrahmen (22) mit Halteklauen (21) zum Eingriff bringbare
Zusatzausstattungen, vorzugsweise in Form eines Geländers, vorgesehen sind.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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