[0001] Die Erfindung betrifft eine Haushaltskältegerätevorrichtung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist bereits eine Haushaltskältegerätevorrichtung bekannt,
welche eine Lagerungseinheit aufweist, die einen zu einer Oberseite der Lagerungseinheit
hin geöffneten Lagerraum zu einer Lagerung von Lebensmitteln definiert. In einem ersten
Lagerungszustand ist der Lagerraum von einer Verschlusseinheit vollständig verschlossen.
Eine Belüftungseinheit bewegt die Verschlusseinheit in einem zweiten Lagerungszustand
zu einer Belüftung des Lagerraums mittels einer Translationsbewegung relativ zu der
Lagerungseinheit. In einer ersten Ausgestaltung bewegt die Belüftungseinheit die Verschlusseinheit
in einer Horizontalrichtung, welche parallel zu einem Untergrund ausgerichtet ist,
relativ zu der Lagerungseinheit. In einer alternativen zweiten Ausgestaltung weist
die Belüftungseinheit eine Kulissenführung auf, welche an einer einen Kälteraum begrenzenden
Seitenwand angeordnet ist. Hierbei bewegt die Belüftungseinheit die Verschlusseinheit
in einer schräg relativ zu der Lagerungseinheit ausgerichteten Richtung.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer effizienten Belüftung eines Lagerraums
bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den
Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Haushaltskältegerätevorrichtung mit einer Lagerungseinheit,
welche zumindest einen zu einer Oberseite der Lagerungseinheit hin geöffneten Lagerraum
zu einer Lagerung von Lebensmitteln definiert, mit einer Verschlusseinheit, welche
in wenigstens einem ersten Lagerungszustand die Lagerungseinheit zu der Oberseite
hin wenigstens im Wesentlichen und insbesondere unter Berücksichtigung zumindest einer
Dichtungstoleranz vollständig verschließt, und mit einer Belüftungseinheit, welche
in wenigstens einem zweiten Lagerungszustand zu einer Belüftung des Lagerraums die
Verschlusseinheit relativ zu der Lagerungseinheit bewegt.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Belüftungseinheit zu der Belüftung des Lagerraums
die Verschlusseinheit relativ zu der Lagerungseinheit um zumindest eine Schwenkachse,
insbesondere um genau eine Schwenkachse, verschwenkt.
[0006] Unter einer "Haushaltskältegerätevorrichtung" soll insbesondere zumindest ein Teil,
insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Haushaltskältegeräts verstanden werden. Besonders
vorteilhaft ist das Haushaltskältegerät dazu vorgesehen, in wenigstens einem Betriebszustand
Kühlgut, insbesondere Lebensmittel wie beispielsweise Getränke, Fleisch, Fisch, Milch
und/oder Milchprodukte, zu kühlen, insbesondere um eine längere Haltbarkeit der Kühlgüter
zu bewirken. Bei dem Haushaltskältegerät kann es sich insbesondere um eine Kühltruhe
und vorteilhaft um einen Kühl- und/oder Gefrierschrank handeln.
[0007] Insbesondere bildet die Lagerungseinheit zumindest eine Begrenzungswandung des Lagerraums
aus. Die Lagerungseinheit weist insbesondere eine wenigstens im Wesentlichen wannenförmige
Gestalt auf. Die Lagerungseinheit bildet insbesondere zumindest ein Kältefach aus.
Beispielsweise könnte die Lagerungseinheit ein Kühlfach und/oder ein Gemüsefach und/oder
ein Obstfach und/oder ein Fleischfach und/oder ein Frischhaltefach ausbilden. Unter
einer "Oberseite" eines Objekts soll insbesondere eine Seite verstanden werden, welche
in einer Einbaulage einem Untergrund abgewandt ist. Der Untergrund könnte insbesondere
ein Boden, insbesondere ein Fußboden, und/oder eine Aufstellfläche, welche insbesondere
wenigstens teilweise von dem Boden gebildet sein könnte, sein.
[0008] In dem ersten Lagerungszustand definieren die Verschlusseinheit und die Lagerungseinheit
den Lagerraum wenigstens im Wesentlichen und vorteilhaft unter Berücksichtigung zumindest
einer Dichtungstoleranz vollständig. Die Verschlusseinheit ist insbesondere als ein
Deckel ausgebildet. Beispielsweise könnte die Verschlusseinheit einteilig und/oder
einstückig ausgebildet sein. Alternativ könnte die Verschlusseinheit zumindest zweiteilig,
insbesondere zweiteilig und/oder mehrteilig, ausgebildet sein, wobei insbesondere
einzelne Teile, insbesondere Elemente und/oder Einheiten der Verschlusseinheit, wenigstens
im Wesentlichen unbeweglich relativ zueinander angeordnet sein könnten. Die Verschlusseinheit
ist insbesondere frei von Öffnungen und/oder Ausnehmungen, welche insbesondere zu
einer Belüftung des Lagerraums vorgesehen sind.
[0009] Unter einer "Belüftungseinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden,
welche dazu vorgesehen ist, in dem zweiten Lagerungszustand die Verschlusseinheit
relativ zu der Lagerungseinheit zu verschwenken und insbesondere mittels der Schwenkbewegung
der Verschlusseinheit relativ zu der Lagerungseinheit den Lagerraum wenigstens teilweise
zu öffnen, um insbesondere einen Fluidaustausch, insbesondere einen Luftaustausch,
zwischen dem Lagerraum und einer Umgebung zu ermöglichen. Die Belüftungseinheit beabstandet
insbesondere in dem zweiten Lagerungszustand die Verschlusseinheit in zumindest einem
Bereich, insbesondere in zumindest einem Seitenbereich, zu der Lagerungseinheit.
[0010] Insbesondere ist die Belüftungseinheit dazu vorgesehen, die Verschlusseinheit relativ
zu der Lagerungseinheit zu verschwenken und insbesondere in verschiedenen Positionen
relativ zu der Lagerungseinheit anzuordnen. Insbesondere ist die Belüftungseinheit
dazu vorgesehen, die Verschlusseinheit ausgehend von dem ersten Lagerungszustand relativ
zu der Lagerungseinheit zu verschwenken und insbesondere in den zweiten Lagerungszustand
zu überführen. Insbesondere ist die Belüftungseinheit dazu vorgesehen, die Verschlusseinheit
ausgehend von dem zweiten Lagerungszustand relativ zu der Lagerungseinheit zu verschwenken
und insbesondere in den ersten Lagerungszustand zu überführen.
[0011] In dem ersten Lagerungszustand ist die Verschlusseinheit insbesondere in einer ersten
Schwenkposition relativ zu der Lagerungseinheit angeordnet. In dem zweiten Lagerungszustand
ist die Verschlusseinheit insbesondere in einer zweiten, von der ersten Schwenkposition
verschiedenen Schwenkposition relativ zu der Lagerungseinheit angeordnet. Die Belüftungseinheit
bewegt insbesondere die Verschlusseinheit reversibel zwischen der ersten Schwenkposition
und der zweiten Schwenkposition relativ zu der Lagerungseinheit. Die Belüftungseinheit
ist insbesondere dazu vorgesehen, die Verschlusseinheit in zumindest einer insbesondere
beliebigen Zwischenposition relativ zu der Lagerungseinheit anzuordnen und/oder zu
fixieren. Die Zwischenposition ist insbesondere eine Position zwischen der ersten
Schwenkposition und der zweiten Schwenkposition.
[0012] Unter "vorgesehen" soll insbesondere programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet
verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen
ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion
in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0013] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann insbesondere eine effiziente Belüftung
eines Lagerraums erreicht werden. Insbesondere kann eine effiziente Lagerung von Lebensmitteln,
insbesondere in Bezug auf eine lange Haltbarkeit, erzielt werden. Insbesondere kann
ein zu einer Verfügung stehender Raum optimal genutzt werden. Der Lagerraum kann insbesondere
gezielt belüftet werden, wodurch insbesondere eine besonders lange Haltbarkeit von
Lebensmitteln erreicht werden kann. Insbesondere kann eine optimal abgestimmte und/oder
dosierte Belüftung des Lagerraums ermöglicht werden. Insbesondere kann eine hohe Wertigkeit
erreicht werden. Beispielsweise mittels einer optischen Anzeige kann insbesondere
eine einfache Kontrolle einer Position der Verschlusseinheit relativ zu der Lagerungseinheit
ermöglicht werden. Insbesondere kann eine Öffnungsweite der Verschlusseinheit relativ
zu der Lagerungseinheit wenigstens im Wesentlichen stufenlos bzw. kontinuierlich eingestellt
werden. Alternativ oder zusätzlich kann die Öffnungsweite der Verschlusseinheit relativ
zu der Lagerungseinheit gestuft bzw. diskontinuierlich eingestellt werden. Beispielsweise
kann es zwei oder drei Einstellungen für die Öffnungsweite geben, so dass eine Einstellung
gestuft über zwei Stufen oder drei Stufen möglich ist. Bei drei Stufen können beispielsweise
als geschlossen, halb geöffnet und vollständig geöffnet bezeichnet werden. Bei zwei
Stufen können die Stufen beispielsweise zwischen "geschlossen" und "geöffnet" unterschieden
werden. Weiterhin ist es möglich, dass auch vier, fünf oder sechs Stufen für eine
Einstellung möglich sind.
[0014] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Belüftungseinheit zu der Belüftung eine an einem
Seitenbereich der Verschlusseinheit angreifende Hubkraft bereitstellt. Bei Beginn
der Schwenkbewegung der Verschlusseinheit relativ zu der Lagerungseinheit ist die
Hubkraft insbesondere wenigstens im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene
der Verschlusseinheit ausgerichtet. Unter einer "Haupterstreckungsrichtung" eines
Objekts soll dabei insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu
einer längsten Kante eines kleinsten gedachten geometrischen Quaders verläuft, welcher
das Objekt gerade noch vollständig umschließt. Insbesondere hebt die Belüftungseinheit
in dem zweiten Lagerungszustand die Verschlusseinheit, insbesondere zumindest den
Seitenbereich der Verschlusseinheit, relativ zu der Lagerungseinheit an und verschwenkt
insbesondere die Verschlusseinheit um die Schwenkachse. Insbesondere ist die Schwenkachse,
insbesondere bei Betrachtung der Verschlusseinheit und der Lagerungseinheit zumindest
in dem ersten Lagerungszustand in einer Draufsicht, an einem dem Seitenbereich gegenüberliegenden
weiteren Seitenbereich der Verschlusseinheit angeordnet. Unter einem "Seitenbereich"
eines Objekts soll insbesondere ein Bereich verstanden werden, welcher sich bei Betrachtung
des Objekts in einer Draufsicht in einem Nahbereich einer seitlichen Begrenzung des
Objekts erstreckt. Der Seitenbereich weist bei Betrachtung der Verschlusseinheit in
einer Draufsicht insbesondere einen Abstand von maximal 10 cm, insbesondere von maximal
7 cm, vorteilhaft von maximal 5 cm und vorzugsweise von maximal 3 cm zu einer seitlichen
Begrenzung der Verschlusseinheit auf. Der Seitenbereich weist zu einer seitlichen
Begrenzung der Verschlusseinheit bei Betrachtung der Verschlusseinheit in einer Draufsicht
insbesondere einen Abstand von maximal 25 %, insbesondere von maximal 15 %, vorteilhaft
von maximal 10 % und vorzugsweise von maximal 5 % einer Erstreckung der Verschlusseinheit
auf, welche insbesondere senkrecht zu der seitlichen Begrenzung der Verschlusseinheit
ausgerichtet ist. Unter einer "Erstreckung" eines Objekts soll insbesondere ein maximaler
Abstand zweier Punkte einer senkrechten Projektion des Objekts auf eine Ebene verstanden
werden. Dadurch können insbesondere besonders vorteilhafte Belüftungseigenschaften
erzielt werden.
[0015] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Belüftungseinheit eine Getriebeeinheit aufweist
und mittels der Getriebeeinheit die Hubkraft bereitstellt. Die Getriebeeinheit ist
insbesondere dazu vorgesehen, zumindest eine Bewegungsgröße zu verändern. Die Bewegungsgröße
könnte beispielsweise ein Drehmoment und/oder eine Kraft und/oder eine Beschleunigung
und/oder eine Geschwindigkeit sein. Dadurch kann die Hubkraft insbesondere zuverlässig
bereitgestellt werden.
[0016] Beispielsweise könnte die Getriebeeinheit ein Kurbelgetriebe und/oder ein Rädergetriebe
und/oder ein Rollengetriebe und/oder ein Schraubengetriebe aufweisen. Vorzugsweise
weist die Getriebeeinheit ein Kurvengetriebe auf. Insbesondere stellt die Belüftungseinheit
zu der Belüftung eine Rotationsbewegung bereit. Die Belüftungseinheit bewirkt insbesondere
zu der Belüftung die Hubkraft, insbesondere die an dem Seitenbereich der Verschlusseinheit
angreifende Hubkraft, mittels der Rotationsbewegung. Dadurch kann insbesondere auf
eine Kulissenführung verzichtet werden.
[0017] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Kurvengetriebe zumindest einen angetriebenen
Nocken und zumindest ein von dem Nocken angetriebenes Führungselement aufweist. Insbesondere
stellt das Führungselement zu der Belüftung zumindest eine Führungsbahn zu einer Führung
des Nockens bereit. Der Nocken führt insbesondere zu der Belüftung eine Rotationsbewegung
aus. Insbesondere weist der Nocken zumindest ein erstes Nockenelement und zumindest
ein zweites Nockenelement auf. Der Nocken weist insbesondere eine wenigstens im Wesentlichen
L-förmige Gestalt auf, welche insbesondere durch die Nockenelemente definiert ist.
Insbesondere sind die Nockenelemente stoffschlüssig miteinander verbunden. Der Nocken
ist insbesondere einstückig ausgebildet. Unter "einstückig" soll insbesondere zumindest
stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess,
einen Klebeprozess und/oder einen Anspritzprozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück
geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss
und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren
und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Insbesondere treibt das erste Nockenelement
das Führungselement an. Insbesondere bewegt sich das erste Nockenelement entlang der
von dem Führungselement bereitgestellten Führungsfläche. Zu der Belüftung sind der
Nocken, insbesondere das erste Nockenelement des Nockens, und das Führungselement,
insbesondere die von dem Führungselement bereitgestellte Führungsfläche, wenigstens
teilweise in Kontakt miteinander angeordnet. Dadurch kann insbesondere eine besonders
vorteilhafte Belüftung des Lagerraums erzielt werden.
[0018] Beispielsweise könnte die Haushaltskältegerätevorrichtung zumindest ein insbesondere
drehbar gelagertes Bedienelement aufweisen, welches insbesondere zu einem Antrieb
des Nockens und insbesondere zu einer Betätigung durch einen Bediener vorgesehen sein
könnte. Das Bedienelement könnte insbesondere mittels zumindest eines Zahnrads mit
dem Nocken, insbesondere mittelbar und/oder unmittelbar, in Eingriff stehen. Alternativ
oder zusätzlich könnte das Bedienelement mit dem Nocken drehfest verbunden sein, beispielsweise
stoffschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder formschlüssig. Vorzugsweise weist
die Belüftungseinheit zumindest eine Motoreinheit auf, die den Nocken antreibt. Unter
einer "Motoreinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche dazu
vorgesehen ist, eine Energieform, wie beispielsweise chemische Energie und/oder thermische
Energie und/oder vorteilhaft elektrische Energie, in Bewegungsenergie umzuwandeln.
Insbesondere stellt die Motoreinheit zu der Belüftung eine Rotationsenergie bereit.
Die Getriebeeinheit stellt insbesondere mittels der von der Motoreinheit bereitgestellten
Rotationsbewegung die Hubkraft bereit. Insbesondere treibt die Motoreinheit den Nocken
insbesondere rotatorisch und vorteilhaft mittels der Rotationsenergie an. Insbesondere
ist die Motoreinheit in dem montierten Zustand drehfest mit dem zweiten Nockenelement
verbunden. Die Motoreinheit weist insbesondere zumindest einen Elektromotor auf. Beispielsweise
könnte die Motoreinheit eine eigenständige, insbesondere von einer Gerätesteuerung
getrennte Steuereinheit aufweisen. Alternativ oder zusätzlich könnte die Motoreinheit
an eine Gerätesteuerung angebunden sein. Dadurch kann insbesondere eine preisgünstige
Ausgestaltung erreicht werden. Insbesondere kann eine Öffnungsweite der Verschlusseinheit
relativ zu der Lagerungseinheit wenigstens im Wesentlichen stufenlos bzw. kontinuierlich
eingestellt werden. Alternativ oder zusätzlich kann die Öffnungsweite der Verschlusseinheit
relativ zu der Lagerungseinheit gestuft bzw. diskontinuierlich eingestellt werden.
Beispielsweise kann es zwei oder drei Einstellungen für die Öffnungsweite geben, so
dass eine Einstellung gestuft über zwei Stufen oder drei Stufen möglich ist. Bei drei
Stufen können beispielsweise als geschlossen, halb geöffnet und vollständig geöffnet
bezeichnet werden. Bei zwei Stufen können die Stufen beispielsweise zwischen "geschlossen"
und "geöffnet" unterschieden werden. Weiterhin ist es möglich, dass auch vier, fünf
oder sechs Stufen für eine Einstellung möglich sind.
[0019] Beispielsweise könnte die Haushaltskältegerätevorrichtung zumindest einen Fachboden
aufweisen, mit welchem das Führungselement in wenigstens einem montierten Zustand
insbesondere verbunden sein könnte und/oder an welchem das Führungselement in wenigstens
einem montierten Zustand insbesondere befestigt sein könnte. Vorzugsweise ist das
Führungselement in wenigstens einem montierten Zustand mit der Verschlusseinheit verbunden.
Das Führungselement könnte in dem montierten Zustand beispielsweise stoffschlüssig,
insbesondere einstückig und/oder mittels einer Klebeverbindung, mit der Verschlusseinheit
verbunden sein. Vorteilhaft ist das Führungselement in dem montierten Zustand kraftschlüssig
und/oder formschlüssig mit der Verschlusseinheit verbunden. Insbesondere ist das Führungselement
in dem montierten Zustand unbeweglich relativ zu der Verschlusseinheit mit der Verschlusseinheit
verbunden. Beispielsweise könnte das Führungselement in dem montierten Zustand mittels
einer Schraubverbindung und/oder mittels einer Nietverbindung und/oder mittels einer
durch Verriegelung bewirkten Verbindung mit der Verschlusseinheit verbunden sein.
Vorteilhaft ist das Führungselement in dem montierten Zustand mittels einer Rastverbindung
mit der Verschlusseinheit verbunden, wodurch insbesondere eine hohe Flexibilität erreicht
werden kann. Durch die Verbindung des Führungselements mit der Verschlusseinheit kann
insbesondere eine hohe Stabilität ermöglicht werden.
[0020] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Führungselement wenigstens eine Schraubenbahn
aufweist, welche insbesondere die Führungsbahn wenigstens im Wesentlichen definiert
und entlang welcher sich der Nocken insbesondere bewegt. Insbesondere weist das Führungselement
eine Eingriffsausnehmung auf, in welche der Nocken insbesondere eingreift und um welche
herum die Schraubenbahn angeordnet ist. Dadurch kann insbesondere eine besonders effektive
und/oder platzsparende Ausgestaltung erreicht werden.
[0021] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Haushaltskältegerätevorrichtung zumindest eine
Halteeinheit aufweist, die bei zumindest einer Bewegung der Lagerungseinheit in einer
Horizontalrichtung, insbesondere bei einem Auszug der Lagerungseinheit in der Horizontalrichtung
aus einem Kälteraum heraus, eine Bewegung der Verschlusseinheit zumindest in der Horizontalrichtung
wenigstens im Wesentlichen verhindert. Beispielsweise könnte die Halteeinheit an einer
den Kälteraum wenigstens teilweise begrenzenden Rückwand angeordnet und insbesondere
mit der Verschlusseinheit wenigstens teilweise verbunden sein und insbesondere eine
Bewegung der Verschlusseinheit in der Horizontalrichtung mittels einer der Bewegung
der Verschlusseinheit entgegen gerichteten Haltekraft wenigstens im Wesentlichen verhindern.
Vorteilhaft stellt die Halteeinheit einen Anschlag für die Verschlusseinheit bereit
und verhindert insbesondere mittels des Anschlags die Bewegung der Verschlusseinheit
zumindest in der Horizontalrichtung wenigstens im Wesentlichen. Die Halteeinheit ist
insbesondere an einem einer den Kälteraum wenigstens teilweise begrenzenden Rückwand
abgewandten Bereich der Verschlusseinheit angeordnet. In einer Einbaulage ist die
Horizontalrichtung insbesondere wenigstens im Wesentlichen parallel zu dem Untergrund
ausgerichtet. Dadurch kann insbesondere ein hoher Komfort für einen Bediener ermöglicht
und/oder dem Bediener insbesondere eine Arbeit in Form eines Anhebens der Verschlusseinheit
relativ zu der Lagerungseinheit erspart werden.
[0022] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Halteeinheit zumindest ein Halteelement aufweist,
welches die Schwenkachse wenigstens teilweise definiert. Das Halteelement lagert insbesondere
die Verschlusseinheit schwenkbar relativ zu der Lagerungseinheit. Die Halteeinheit
und insbesondere das Halteelement ist/sind insbesondere an einem dem Seitenbereich
gegenüberliegenden weiteren Seitenbereich angeordnet. Insbesondere weist die Verschlusseinheit
zumindest ein Kopplungselement auf. Insbesondere ist das Kopplungselement in dem montierten
Zustand mit dem Halteelement verbunden und insbesondere von dem Halteelement gehalten
und/oder von dem Halteelement schwenkbar gelagert. Das Kopplungselement definiert
insbesondere die Schwenkachse wenigstens teilweise. Dadurch kann insbesondere auf
weitere Bauteile, welche zu einer Definition der Schwenkachse vorgesehen sein könnten,
verzichtet werden, wodurch insbesondere geringe Kosten erzielt werden können.
[0023] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Haushaltskältegerätevorrichtung zumindest einen
Fachboden aufweist, an welchem die Belüftungseinheit und insbesondere zusätzlich die
Halteeinheit in wenigstens einem montierten Zustand wenigstens teilweise befestigt
ist/sind. Der Fachboden könnte beispielweise dazu vorgesehen sein, zumindest zwei
Kälteräume voneinander zu trennen, wobei der Fachboden insbesondere dazu vorgesehen
sein könnte, einen Boden für einen ersten Kälteraum und eine Decke für einen zweiten
Kälteraum zu definieren. Alternativ könnte der Fachboden dazu vorgesehen sein, zumindest
zwei Temperaturzonen eines insbesondere einzigen Kälteraums voneinander zu trennen.
Insbesondere könnte der Fachboden alternativ oder zusätzlich zu einem Aufstellen und/oder
zu einem Ablegen von Kühlgütern und/oder von Lebensmitteln vorgesehen sein. Die Belüftungseinheit
verbindet insbesondere den Fachboden und die Verschlusseinheit insbesondere mittels
der Getriebeeinheit miteinander. Die Motoreinheit ist insbesondere an dem Fachboden
und das Führungselement insbesondere an der Verschlusseinheit angeordnet und insbesondere
befestigt. Insbesondere ist das zweite Nockenelement des Nockens in Kontakt mit der
Motoreinheit und das erste Nockenelement des Nockens in Kontakt mit der Führungsbahn
des Führungselements angeordnet. Die Belüftungseinheit und die Halteeinheit sind insbesondere
an einander gegenüberliegenden Enden des Fachbodens befestigt.
[0024] Dadurch kann die Belüftungseinheit insbesondere wenigstens teilweise geschützt angeordnet
werden und/oder eine stabile Ausgestaltung erzielt werden.
[0025] Die Haushaltskältegerätevorrichtung könnte beispielsweise eine Bedienerschnittstelle
aufweisen, welche insbesondere zu einer Eingabe von Betriebsparametern und insbesondere
zu einer Ausgabe von Betriebsparametern vorgesehen sein könnte. Insbesondere könnte
die Bedienerschnittstelle zumindest eine Ausgabeeinheit aufweisen, welche zumindest
zu einer optischen Ausgabe vorgesehen sein könnte. Die Haushaltskältegerätevorrichtung
könnte insbesondere eine Steuereinheit aufweisen, welche insbesondere zumindest zu
einer Steuerung und/oder Regelung der Belüftungseinheit vorgesehen sein könnte. Insbesondere
könnte die Steuereinheit dazu vorgesehen sein, in Abhängigkeit von einer Bedieneingabe
mittels der Bedienerschnittstelle die Belüftungseinheit anzusteuern und insbesondere
mittels der Belüftungseinheit eine Position der Verschlusseinheit relativ zu der Lagerungseinheit
einzustellen.
[0026] Eine besonders effiziente Lagerung von Lebensmitteln kann erreicht werden durch ein
Haushaltskältegerät mit zumindest einer erfindungsgemäßen Haushaltskältegerätevorrichtung.
[0027] Eine Effizienz hinsichtlich einer Lagerung von Lebensmitteln kann insbesondere weiter
gesteigert werden durch ein Verfahren zum Betrieb einer erfindungsgemäßen Haushaltskältegerätevorrichtung,
mit einer Lagerungseinheit, welche zumindest einen zu einer Oberseite der Lagerungseinheit
hin geöffneten Lagerraum zu einer Lagerung von Lebensmitteln definiert, und mit einer
Verschlusseinheit, welche in wenigstens einem ersten Lagerungszustand die Lagerungseinheit
zu der Oberseite hin wenigstens im Wesentlichen verschließt, wobei in wenigstens einem
zweiten Lagerungszustand zu einer Belüftung des Lagerraums die Verschlusseinheit relativ
zu der Lagerungseinheit bewegt wird, und wobei zu der Belüftung des Lagerraums die
Verschlusseinheit relativ zu der Lagerungseinheit um eine Schwenkachse verschwenkt
wird.
[0028] Die Haushaltskältegerätevorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene
Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Haushaltskältegerätevorrichtung
zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin
genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl
aufweisen.
[0029] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0030] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Haushaltskältegerät mit einer Haushaltskältegerätevorrichtung in einer schematischen
perspektivischen Darstellung,
- Fig. 2
- einen Fachboden, zwei Lagerungseinheiten, zwei Verschlusseinheiten, zwei Belüftungseinheiten
und zwei Halteeinheiten der Haushaltskältegerätevorrichtung in einer perspektivischen
Darstellung,
- Fig. 3
- den Fachboden, eine der Lagerungseinheiten, eine der Verschlusseinheiten, eine der
Belüftungseinheiten und eine der Halteeinheiten in einem ersten Lagerungszustand in
einer Seitenansicht,
- Fig.4
- den Fachboden, die Lagerungseinheit, die Verschlusseinheit, die Belüftungseinheit
und die Halteeinheit in einem zweiten Lagerungszustand in einer Seitenansicht,
- Fig. 5
- die Lagerungseinheit, die Verschlusseinheit und die Belüftungseinheit in dem ersten
Lagerungszustand in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 6
- eine Getriebeeinheit der Belüftungseinheit und eine Motoreinheit der Belüftungseinheit
in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig.7
- einen Nocken der Getriebeeinheit, ein Motorlagerelement der Getriebeeinheit und die
Motoreinheit in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 8
- das Motorlagerelement in einer perspektivischen Darstellung und
- Fig.9
- ein alternatives Haushaltskältegerät mit der Haushaltskältegerätevorrichtung in einer
schematischen perspektivischen Darstellung.
[0031] Fig. 1 zeigt ein Haushaltskältegerät 38 mit einer Haushaltskältegerätevorrichtung
10. Das Haushaltskältegerät 38 ist als ein Kühlgerät und als ein Gefriergerät, insbesondere
als ein Kühl-Gefrier-Kombinationsgerät, ausgebildet.
[0032] Die Haushaltskältegerätevorrichtung 10 weist einen Haushaltsgerätekorpus 40 auf.
Der Haushaltsgerätekorpus 40 definiert teilweise drei Kälteraume 42 (vgl. Fig. 1 und
2). Von den Kälteräumen 42 ist in den Figuren lediglich einer dargestellt. Die Kälteräume
42 sind in einer Einbaulage bezüglich einer Vertikalrichtung 44 übereinander angeordnet.
Die Vertikalrichtung 44 ist im Wesentlichen senkrecht zu einem Untergrund ausgerichtet.
[0033] Ein erster Kälteraum 42 der Kälteräume 42 ist als ein erster Lebensmittelaufnahmeraum
ausgebildet (nicht dargestellt). Der erste Kälteraum 42 ist als ein Kühlraum ausgebildet.
Die Haushaltskältegerätevorrichtung 10 weist zwei erste Gerätetüren 46 auf. Von mehrfach
vorhandenen Objekten ist in den Figuren jeweils lediglich eines mit einem Bezugszeichen
versehen. Die ersten Gerätetüren 46 sind schwenkbar relativ zu dem Haushaltsgerätekorpus
40 gelagert. In einem geschlossenen Zustand verschließen die ersten Gerätetüren 46
den ersten Kälteraum 42. Die Haushaltskältegerätevorrichtung 10 weist zwei erste Türgriffe
48 auf. Die ersten Türgriffe 48 sind zu einer Bewegung der ersten Gerätetüren 46 relativ
zu dem Haushaltsgerätekorpus 40 vorgesehen.
[0034] Ein zweiter Kälteraum 42 der Kälteräume 42 ist als ein zweiter Lebensmittelaufnahmeraum
ausgebildet (nicht dargestellt). Der zweite Kälteraum 42 ist als ein Gefrierraum ausgebildet.
Die Haushaltskältegerätevorrichtung 10 weist zwei zweite Gerätetüren 50 auf. Die zweiten
Gerätetüren 50 sind schwenkbar relativ zu dem Haushaltsgerätekorpus 40 gelagert. In
einem geschlossenen Zustand verschließen die zweiten Gerätetüren 50 den zweiten Kälteraum
42. Die Haushaltskältegerätevorrichtung 10 weist zwei zweite Türgriffe 52 auf. Die
zweiten Türgriffe 52 sind zu einer Bewegung der zweiten Gerätetüren 50 relativ zu
dem Haushaltsgerätekorpus 40 vorgesehen.
[0035] Ein dritter Kälteraum 42 der Kälteräume 42 ist als ein dritter Lebensmittelaufnahmeraum
ausgebildet (vgl. Fig. 1). Der dritte Kälteraum 42 ist als ein Frischhalteraum ausgebildet.
Die Haushaltskältegerätevorrichtung 10 weist eine dritte Gerätetür 54 auf. Die dritte
Gerätetür 54 ist mittels einer Translationsbewegung beweglich, insbesondere verschiebbar
und/oder ausziehbar, relativ zu dem Haushaltsgerätekorpus 40 gelagert. In einem geschlossenen
Zustand verschließt die dritte Gerätetür 54 den dritten Kälteraum 42. Die Haushaltskältegerätevorrichtung
10 weist einen dritten Türgriff 56 auf. Der dritte Türgriff 56 ist zu einer Bewegung
der dritten Gerätetür 54 relativ zu dem Haushaltsgerätekorpus 40 vorgesehen.
[0036] Der zweite Kälteraum 42 ist in einer Einbaulage bezüglich der Vertikalrichtung 44
unterhalb des ersten Kälteraums 42 angeordnet. Bezüglich der Vertikalrichtung 44 ist
der dritte Kälteraum 42 in der Einbaulage zwischen dem ersten Kälteraum 42 und dem
zweiten Kälteraum 42 angeordnet.
[0037] Die Haushaltskältegerätevorrichtung 10 weist zwei Lagerungseinheiten 12 auf. In einem
Betriebszustand sind die Lagerungseinheiten 12 innerhalb des dritten Kälteraums 42
angeordnet. Die Lagerungseinheiten 12 sind direkt nebeneinander angeordnet (vgl. Fig.
1 und 2).
[0038] Alternativ zu der Ausgestaltung des Haushaltskältegeräts gemäß Fig. 1 könnte das
Haushaltskältegerät als ein alternatives in Fig. 9 dargestelltes Haushaltskältegerät
ausgebildet sein. Das alternative Haushaltskältegerät weist einen Haushaltsgerätekorpus
auf, welcher teilweise zwei Kälteräume definiert. Ein erster Kälteraum der Kälteräume
ist als ein erster Lebensmittelaufnahmeraum ausgebildet, welcher einen Kühlraum und
einen Frischhalteraum aufweist. Ein zweiter Kälteraum der Kälteräume ist als ein zweiter
Lebensmittelaufnahmeraum ausgebildet, welcher als ein Gefrierraum ausgebildet ist.
Die Lagerungseinheiten sind in dem ersten Kälteraum angeordnet.
[0039] Im Folgenden wird lediglich einer der Kälteräume 42 und eine der Gerätetüren 46,
50, 54 beschrieben. Zudem wird im Folgenden lediglich eine der Lagerungseinheiten
12 sowie jeweils lediglich ein mit der beschriebenen Lagerungseinheit 12 in Beziehung
stehendes Objekt beschrieben, wie beispielsweise eine Belüftungseinheit und/oder eine
Verschlusseinheit.
[0040] Die Lagerungseinheit 12 definiert einen zu einer Oberseite der Lagerungseinheit 12
hin geöffneten Lagerraum 14 zu einer Lagerung von Lebensmitteln. Der Lagerraum 14
ist als ein Frischhalteraum ausgebildet. Die Lagerungseinheit 12 ist als ein Schubfach
ausgebildet. In einem Betriebszustand ist die Lagerungseinheit 12 ausziehbar gelagert.
[0041] Die Gerätetür 54 ist zu einer Bewegung der Lagerungseinheit 12 vorgesehen. Die Lagerungseinheit
12 ist an eine Bewegung der Gerätetür 54 gekoppelt. In einem Betriebszustand ist die
Lagerungseinheit 12 innerhalb des Kälteraums 42 angeordnet. Die Gerätetür 54 ist in
dem Betriebszustand geschlossen. In dem Betriebszustand existieren zwei verschiedene
Lagerungszustände (vgl. Fig. 3 und 4).
[0042] Die Haushaltskältegerätevorrichtung 10 weist eine Verschlusseinheit 16 auf (vgl.
Fig. 2 bis 5). Die Verschlusseinheit 16 ist in der Einbaulage bezüglich der Vertikalrichtung
44 oberhalb der Lagerungseinheit 12 angeordnet. In einem ersten Lagerungszustand verschließt
die Verschlusseinheit 16 die Lagerungseinheit 12 zu der Oberseite hin im Wesentlichen.
Die Verschlusseinheit 16 bildet einen Deckel für die Lagerungseinheit 12 aus. In dem
ersten Lagerungszustand verhindert die Verschlusseinheit 16 einen Luftaustausch zwischen
dem Lagerraum 14 und dem Kälteraum 42.
[0043] Die Haushaltskältegerätevorrichtung 10 weist eine Belüftungseinheit 18 auf (vgl.
Fig. 2 bis 8). In einem zweiten Lagerungszustand bewegt die Belüftungseinheit 18 zu
einer Belüftung des Lagerraums 14 die Verschlusseinheit 16 relativ zu der Lagerungseinheit
12. Die Belüftungseinheit 18 ermöglicht in dem zweiten Lagerungszustand einen Luftaustausch
zwischen dem Lagerraum 14 und dem Kälteraum 42
[0044] Zu der Belüftung des Lagerraums 14 verschwenkt die Belüftungseinheit 18 die Verschlusseinheit
16 relativ zu der Lagerungseinheit 12 um eine Schwenkachse 20 (vgl. Fig. 3 und 4).
Die Belüftungseinheit 18 greift an einem Seitenbereich der Verschlusseinheit 16 an.
[0045] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel greift die Belüftungseinheit 18 an einem einer
den Kälteraum 42 definierenden Rückwand des Haushaltsgerätekorpus 40 zugewandten Seitenbereich
der Verschlusseinheit 16 an. Die Belüftungseinheit 18 stellt zu der Belüftung eine
an dem Seitenbereich der Verschlusseinheit 16 angreifende Hubkraft bereit. Die Hubkraft
und die Vertikalrichtung 44 sind zumindest in dem ersten Lagerungszustand im Wesentlichen
parallel zueinander ausgerichtet.
[0046] Zu der Bereitstellung der Hubkraft weist die Belüftungseinheit 18 eine Getriebeeinheit
22 auf. Die Belüftungseinheit 18 stellt mittels der Getriebeeinheit 22 die Hubkraft
bereit. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Getriebeeinheit 22 ein Kurvengetriebe
auf.
[0047] Das Kurvengetriebe weist einen Nocken 24 auf (vgl. Fig. 6 und 7). Der Nocken 24 weist
eine im Wesentlichen L-förmige Gestalt auf. Der Nocken 24 weist ein erstes Nockenelement
58 und ein zweites Nockenelement 60 auf. Das erste Nockenelement 58 weist eine Haupterstreckungsrichtung
auf, welche im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsrichtung des zweiten
Nockenelements 60 ausgerichtet ist. Das erste Nockenelement 58 ist zu einem Antrieb
eines Führungselements 26 des Kurvengetriebes vorgesehen.
[0048] Das Kurvengetriebe weist das von dem Nocken 24 angetriebene Führungselement 26 auf
(vgl. Fig. 2 bis 6). Das Führungselement 26 ist zu einer Verbindung mit der Verschlusseinheit
16 vorgesehen. In einem montierten Zustand ist das Führungselement 26 mit der Verschlusseinheit
16 verbunden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Führungselement 26 in dem
montierten Zustand mit der Verschlusseinheit 16 mittels einer Rastverbindung verbunden.
[0049] Das Führungselement 26 weist eine Schraubenbahn auf. Das Führungselement 26 stellt
mittels der Schraubenbahn eine Führungsbahn zu einer Führung des Nockens 24 bereit.
Der Nocken 24 gleitet mittels des ersten Nockenelements 58 entlang der von der Schraubenbahn
definierten Führungsbahn. Der Nocken 24 treibt das Führungselement 26 durch eine Bewegung
entlang der Führungsbahn des Führungselements 26 an.
[0050] Die Belüftungseinheit 18 weist eine Motoreinheit 28 auf (vgl. Fig. 5 bis 7). Die
Motoreinheit 28 treibt den Nocken 24 an. Der Nocken 24 und die Motoreinheit 28 sind
drehfest miteinander verbunden. Die Motoreinheit 28 und das zweite Nockenelement 60
sind drehfest miteinander verbunden. Die Motoreinheit 28 stellt eine Rotationskraft
zu einem Antrieb des Nockens 24 bereit.
[0051] Die Getriebeeinheit 22 weist ein Motorlagerelement 62 auf. Das Motorlagerelement
62 ist im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet. In dem montierten Zustand ist die
Motoreinheit 28 mit der Getriebeeinheit 22 verbunden. Die Motoreinheit 28 ist in dem
montierten Zustand mit dem Motorlagerelement 62 verbunden. In der Einbaulage ist die
Motoreinheit 28 oberhalb des Motorlagerelements 62 angeordnet. Der Nocken 24 ist über
das Motorlagerelement 62 mit der Motoreinheit 28 verbunden.
[0052] Die Haushaltskältegerätevorrichtung 10 weist einen Fachboden 36 auf (vgl. Fig. 2
bis 4). Der Fachboden 36 ist zu einer Abgrenzung unterschiedlicher Kälteräume 42 vorgesehen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel trennt der Fachboden 36 den ersten Kälteraum 42
und den dritten Kälteraum 42 voneinander ab.
[0053] In dem montierten Zustand ist die Belüftungseinheit 18 teilweise an dem Fachboden
36 befestigt. Die Belüftungseinheit 18 weist ein Befestigungselement 64 zu einer Befestigung
an dem Fachboden 36 auf. Das Befestigungselement 64 ist an dem Motorlagerelement 62
angeordnet. Das Befestigungselement 64 und das Motorlagerelement 62 sind einstückig
ausgebildet.
[0054] Die Haushaltskältegerätevorrichtung 10 weist eine Halteeinheit 30 auf (vgl. Fig.
2 bis 4). In dem montierten Zustand ist die Halteeinheit 30 an dem Fachboden 36 befestigt.
Bei einer Bewegung der Lagerungseinheit 12 in einer Horizontalrichtung 32 verhindert
die Halteeinheit 30 eine Bewegung der Verschlusseinheit 16 in der Horizontalrichtung
32 im Wesentlichen.
[0055] Die Halteeinheit 30 weist ein Halteelement 34 auf. Das Halteelement 34 erstreckt
sich in der Einbaulage parallel zu der Vertikalrichtung 44 ausgehend von dem Fachboden
36 in Richtung der Verschlusseinheit 16. Das Halteelement 34 steht in dem montierten
Zustand mit der Verschlusseinheit 16 in Eingriff.
[0056] Die Verschlusseinheit 16 weist ein Kopplungselement 66 auf. In dem montierten Zustand
steht das Kopplungselement 66 in Eingriff mit dem Halteelement 34. Das Halteelement
34 definiert teilweise die Schwenkachse 20, um welche die Verschlusseinheit 16 schwenkbar
gelagert ist. Das Kopplungselement 66 ist in dem montierten Zustand schwenkbar von
dem Halteelement 34 gelagert. Gemeinsam definieren das Kopplungselement 66 und das
Halteelement 34 die Schwenkachse 20.
[0057] In einem Verfahren zum Betrieb der Haushaltskältegerätevorrichtung 10 wird in dem
zweiten Lagerungszustand zu der Belüftung des Lagerraums 14 die Verschlusseinheit
16 relativ zu der Lagerungseinheit 12 bewegt. Zu der Belüftung des Lagerraums 14 wird
in dem Verfahren die Verschlusseinheit 16 relativ zu der Lagerungseinheit 12 um die
Schwenkachse 20 verschwenkt
Bezugszeichen
[0058]
- 10
- Haushaltskältegerätevorrichtung
- 12
- Lagerungseinheit
- 14
- Lagerraum
- 16
- Verschlusseinheit
- 18
- Belüftungseinheit
- 20
- Schwenkachse
- 22
- Getriebeeinheit
- 24
- Nocken
- 26
- Führungselement
- 28
- Motoreinheit
- 30
- Halteeinheit
- 32
- Horizontalrichtung
- 34
- Halteelement
- 36
- Fachboden
- 38
- Haushaltskältegerät
- 40
- Haushaltsgerätekorpus
- 42
- Kälteraum
- 44
- Vertikalrichtung
- 46
- Erste Gerätetür
- 48
- Erster Türgriff
- 50
- Zweite Gerätetür
- 52
- Zweiter Türgriff
- 54
- Dritte Gerätetür
- 56
- Dritter Türgriff
- 58
- Erstes Nockenelement
- 60
- Zweites Nockenelement
- 62
- Motorlagerelement
- 64
- Befestigungselement
- 66
- Kopplungselement
1. Haushaltskältegerätevorrichtung mit einer Lagerungseinheit (12), welche zumindest
einen zu einer Oberseite der Lagerungseinheit (12) hin geöffneten Lagerraum (14) zu
einer Lagerung von Lebensmitteln definiert, mit einer Verschlusseinheit (16), welche
in wenigstens einem ersten Lagerungszustand die Lagerungseinheit (12) zu der Oberseite
hin wenigstens im Wesentlichen verschließt, und mit einer Belüftungseinheit (18),
welche in wenigstens einem zweiten Lagerungszustand zu einer Belüftung des Lagerraums
(14) die Verschlusseinheit (16) relativ zu der Lagerungseinheit (12) bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungseinheit (18) zu der Belüftung des Lagerraums (14) die Verschlusseinheit
(16) relativ zu der Lagerungseinheit (12) um zumindest eine Schwenkachse (20) verschwenkt.
2. Haushaltskältegerätevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungseinheit (18) zu der Belüftung eine an einem Seitenbereich der Verschlusseinheit
(16) angreifende Hubkraft bereitstellt.
3. Haushaltskältegerätevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungseinheit (18) eine Getriebeeinheit (22) aufweist und mittels der Getriebeeinheit
(22) die Hubkraft bereitstellt
4. Haushaltskältegerätevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinheit (22) ein Kurvengetriebe aufweist.
5. Haushaltskältegerätevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kurvengetriebe zumindest einen angetriebenen Nocken (24) und zumindest ein von
dem Nocken (24) angetriebenes Führungselement (26) aufweist.
6. Haushaltskältegerätevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungseinheit (18) zumindest eine Motoreinheit (28) aufweist, die dazu den
Nocken (24) antreibt.
7. Haushaltskältegerätevorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (26) in wenigstens einem montierten Zustand mit der Verschlusseinheit
(16) verbunden ist.
8. Haushaltskältegerätevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (26) wenigstens eine Schraubenbahn aufweist.
9. Haushaltskältegerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Halteeinheit (30), die bei zumindest einer Bewegung der Lagerungseinheit
(12) in einer Horizontalrichtung (32) eine Bewegung der Verschlusseinheit (16) zumindest
in der Horizontalrichtung (32) wenigstens im Wesentlichen verhindert.
10. Haushaltskältegerätevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinheit (30) zumindest ein Halteelement (34) aufweist, welches die Schwenkachse
(20) wenigstens teilweise definiert.
11. Haushaltskältegerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest einen Fachboden (36), an welchem die Belüftungseinheit (18) in wenigstens
einem montierten Zustand wenigstens teilweise befestigt ist.
12. Haushaltskältegerät mit zumindest einer Haushaltskältegerätevorrichtung (10) nach
einem der vorhergehenden Ansprüche.
13. Verfahren zum Betrieb einer Haushaltskältegerätevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 11, mit einer Lagerungseinheit (12), welche zumindest einen zu einer Oberseite
der Lagerungseinheit (12) hin geöffneten Lagerraum (14) zu einer Lagerung von Lebensmitteln
definiert, und mit einer Verschlusseinheit (16), welche in wenigstens einem ersten
Lagerungszustand die Lagerungseinheit (12) zu der Oberseite hin wenigstens im Wesentlichen
verschließt, wobei in wenigstens einem zweiten Lagerungszustand zu einer Belüftung
des Lagerraums (14) die Verschlusseinheit (16) relativ zu der Lagerungseinheit (12)
bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zu der Belüftung des Lagerraums (14) die Verschlusseinheit (16) relativ zu der Lagerungseinheit
(12) um eine Schwenkachse (20) verschwenkt wird.