[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Masthalter mit einer Auflagevorrichtung, die
zur Auflage auf einer Trägerfläche bestimmt ist und ein Einlegen einer oder mehrerer
Beschwerungsplatten ermöglicht, und einem mit der Auflagevorrichtung verbindbaren
Mast. Ein solcher Masthalter ist aus der europäischen Patentschrift
EP 2 237 365 B1 bekannt.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Masthalter anzugeben, dessen Komponenten
vor einer Montage platzsparend lagerbar bzw. verpackbar sind und nach einer Montage
eine besonders große Kippsicherheit des Masthalters ermöglichen.
[0003] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Masthalter mit den Merkmalen gemäß
Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Masthalters
sind in Unteransprüchen angegeben.
[0004] Danach ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Auflagevorrichtung zumindest zweiteilig
ist und eine erste masttragende Auflageeinheit und zumindest eine zweite masttragende
Auflageeinheit aufweist und die erste und die zweite masttragende Auflageeinheit nach
Montage und nach einem Anbringen des Mastes gemeinsam den Mast tragen.
[0005] Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Masthalters ist darin zu sehen, dass
dessen Auflagevorrichtung - anders als bei dem Masthalter gemäß der eingangs genannten
Patentschrift - nicht einteilig ausgebildet ist, sondern zumindest zweiteilig (also
zwei- oder mehrteilig) und zumindest zwei masttragende Auflageeinheiten aufweist.
Vor der Montage, also im verpackten Zustand, nimmt die Auflageeinheit somit weniger
Platz ein als bei dem vorbekannten Masthalter, bei dem die Verpackungsgröße bzw. Kartongröße
zur Aufnahme der Auflagevorrichtung bei gleicher Grundfläche doppelt so groß wäre
wie bei dem erfindungsgemäßen Masthalter (im Falle einer zweiteiligen Ausführung bzw.
bei genau zwei masttragenden Auflageeinheiten).
[0006] Vorzugsweise ist zwischen einem Mastfuß des Mastes und der ersten und zweiten masttragenden
Auflageeinheit ein Gelenk vorhanden.
[0007] Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein erster Gelenkabschnitt des Gelenks, insbesondere
ein erster Plattenabschnitt einer Stützplatte des Gelenks, von der ersten masttragenden
Auflageeinheit getragen wird und ein zweiter Gelenkabschnitt des Gelenks, insbesondere
ein zweiter Plattenabschnitt einer Stützplatte des Gelenks, von der zweiten masttragenden
Auflageeinheit getragen wird. Bei dieser Ausgestaltung übt das Gelenk eine Doppelfunktion
aus: Zum einen ermöglicht es eine Schwenkbarkeit des Mastes relativ zur Trägerfläche
und zum anderen arbeitet es gleichzeitig als Abstandshalter, der die zwei masttragenden
Auflageeinheiten auf Abstand hält, wodurch die Auflagefläche der Auflagevorrichtung
vergrößert wird; letzterer Aspekt wird weiter unten noch näher im Detail erläutert.
[0008] Die Stützplatte trägt vorzugsweise zwei beabstandet zueinander angeordnete Gelenkhalteplatten,
die winklig, vorzugsweise rechtwinklig, auf der dem Mast zugewandten Seite der Stützplatte
angebracht sind (vorzugsweise angeschweißt, angeklebt, angenietet, angeschraubt und/oder
angelötet).
[0009] Zwischen den zwei beabstandeten Gelenkhalteplatten wird vorzugsweise eine Montagebasis
gehalten. Die Montagebasis ist bevorzugt an den Gelenkhalteplatten angeschweißt, angeklebt,
angenietet und/oder angelötet; alternativ kann sie auch verstellbar befestigt, insbesondere
über Langlöcher verschraubt, sein, um bei der Montage oder einer nachträglichen Justage
eine Winkelverstellung der Montagebasis und damit des Mastes relativ zu den Gelenkhalteplatten
zu ermöglichen.
[0010] Die Montagebasis wird vorzugsweise durch ein Rohr oder eine Stange gebildet.
[0011] Der Mast wird vorzugsweise mittels Haltemitteln, die während der Montage schwenkbar
sind, an der Montagebasis befestigt.
[0012] Das Anschlusselement umfasst bevorzugt ein Klemmelement und ein Gegenklemmelement,
die einen Abschnitt der Montagebasis mittelbar oder unmittelbar zwischen ihren Klemmelementinnenseiten
einklemmen.
[0013] Vorteilhaft ist es, wenn
- die Stützplatte zum Zwecke der Befestigung an der ersten masttragenden Auflageeinheit
- in einer ersten Position relativ zur ersten Auflageeinheit - ein erstes Löcherpaar
an Befestigungslöchern aufweist,
- die Stützplatte zum Zwecke der Befestigung an der ersten masttragenden Auflageeinheit
- in einer anderen, zweiten Position relativ zu ersten Auflageeinheit - ein zweites
Löcherpaar an Befestigungslöchern aufweist,
- die Stützplatte zum Zwecke der Befestigung an der zweiten masttragenden Auflageeinheit
- in einer ersten Position relativ zur zweiten Auflageeinheit - ein drittes Löcherpaar
an Befestigungslöchern aufweist und
- die Stützplatte zum Zwecke der Befestigung an der zweiten masttragenden Auflageeinheit
- in einer anderen, zweiten Position relativ zur zweiten Auflageeinheit - ein viertes
Löcherpaar an Befestigungslöchern aufweist.
[0014] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die erste und zweite masttragende
Auflageeinheit jeweils derart ausgestaltet sind, dass bei angebrachtem Gelenk das
Gelenk, insbesondere dessen Stützplatte, die beiden Auflageeinheiten auf Abstand hält.
Ein wesentlicher Vorteil eines Abstands zwischen den beiden Auflageeinheiten besteht
darin, dass die Grundfläche der Auflagevorrichtung durch den Abstand vergrößert wird.
Mit anderen Worten wird die Grundfläche, mit der die Auflagevorrichtung auf der Trägerfläche
liegt, nicht nur bzw. nicht allein durch die Fläche der beiden Auflageeinheiten bestimmt,
sondern darüber hinaus durch den Abstand zwischen den Auflageeinheiten. Aufgrund der
Vergrößerung der Fläche wird die Kippsicherheit des Masthalters vergrößert, ohne dass
der Platzbedarf der Einzelteile des Masthalters, beispielsweise im verpackten Zustand,
dadurch erhöht werden würde. Darüber hinaus wird die Erhöhung der Kippsicherheit unter
Reduktion der auf die Trägerfläche wirkenden Traglast bewirkt, weil sich das Gewicht
des Masthalters und etwaig aufliegender Beschwerungsplatten - wegen des Abstands zwischen
den Auflageeinheiten - auf einer größeren Grundfläche verteilen kann als im abstandsfreien
Fall. Letztgenannter Effekt ist insbesondere bei Einsatz des Masthalters auf Dächern
von Bedeutung, deren Traglast begrenzt ist.
[0015] Auch ist es vorteilhaft, wenn die erste und zweite masttragende Auflageeinheit jeweils
derart ausgestaltet sind, dass sie wahlweise eine erste Montageart, bei der bei angebrachtem
Gelenk die beiden Auflageeinheiten einen ersten Abstand aufweisen, und eine zweite
Montageart ermöglichen, bei der bei angebrachtem Gelenk die beiden Auflageeinheiten
einen vom ersten Abstand verschiedenen zweiten Abstand aufweisen oder abstandsfrei
aneinander liegen.
[0016] Der Abstand bzw. der erste oder zweite Abstand zwischen der ersten und zweiten masttragenden
Auflageeinheit ist vorzugsweise so groß oder mindestens so groß wie der Durchmesser
des Mastes.
[0017] Die erste und zweite masttragende Auflageeinheit tragen vorzugsweise jeweils einen
zugeordneten Abschnitt des Gelenks, insbesondere einen zugeordneten Abschnitt einer
Stützplatte des Gelenks.
[0018] Die erste masttragende Auflageeinheit weist vorzugsweise eine erste Trägerplatte
auf, auf der ein erster Plattenabschnitt einer Stützplatte, insbesondere der Stützplatte
des Gelenks, aufliegt; und die zweite masttragende Auflageeinheit weist vorzugsweise
eine zweite Trägerplatte auf, auf der ein zweiter Plattenabschnitt der Stützplatte
aufliegt.
[0019] Auch ist es vorteilhaft, wenn die erste masttragende Auflageeinheit einen Rahmen
bildet, der ein Einlegen einer oder mehrerer Beschwerungsplatten ermöglicht, eine
Seitenwand eines Rahmenprofilelements des Rahmens die erste Trägerplatte trägt und
die erste Trägerplatte senkrecht zu der Seitenwand angeordnet ist.
[0020] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die erste Trägerplatte
ein erstes und ein zweites Paar an Durchgangslöchern aufweist, jedes Paar jeweils
die Montage eines zugeordneten Abschnitts des Gelenks, insbesondere eines zugeordneten
Abschnitts einer Stützplatte des Gelenks, ermöglicht, die fiktive Verbindungslinie
zwischen den Durchgangslöchern eines jeden Paares an Durchgangslöchern parallel zur
Seitenwand des Rahmenprofilelements des Rahmens liegt, und der Abstand zwischen der
ersten masttragenden Auflageeinheit und der zweiten masttragenden Auflageeinheit davon
abhängt, ob die Montage des der ersten masttragenden Auflageeinheit zugeordneten Abschnitts
des Gelenks unter Nutzung des ersten oder zweiten Paares an Durchgangslöchern erfolgt
ist.
[0021] Entsprechend ist es vorteilhaft, wenn die zweite Trägerplatte ein erstes und ein
zweites Paar an Durchgangslöchern aufweist, jedes Paar jeweils die Montage eines zugeordneten
Abschnitts des Gelenks, insbesondere eines zugeordneten Abschnitts einer Stützplatte
des Gelenks, ermöglicht, die fiktive Verbindungslinie zwischen den Durchgangslöchern
eines jeden Paares an Durchgangslöchern parallel zur Seitenwand des Rahmenprofilelements
des Rahmens liegt, und der Abstand zwischen der ersten masttragenden Auflageeinheit
und der zweiten masttragenden Auflageeinheit davon abhängt, ob die Montage des der
zweiten masttragenden Auflageeinheit zugeordneten Abschnitts des Gelenks unter Nutzung
des ersten oder zweiten Paares an Durchgangslöchern erfolgt ist.
[0022] Auch ist es von Vorteil, wenn die zweite masttragende Auflageeinheit einen Rahmen
bildet, der ein Einlegen einer oder mehrerer Beschwerungsplatten ermöglicht, eine
Seitenwand eines Rahmenprofilelements des Rahmens der zweiten masttragenden Auflageeinheit
die zweite Trägerplatte trägt, die zweite Trägerplatte senkrecht zu der Seitenwand
des Rahmenprofilelements des Rahmens der zweiten masttragenden Auflageeinheit angeordnet
ist, die Seitenwand des Rahmenprofilelements des Rahmens der ersten masttragenden
Auflageeinheit und die Seitenwand des Rahmenprofilelements des Rahmens der zweiten
masttragenden Auflageeinheit nach der Montage des Mastes beabstandet einander gegenüberliegen,
insbesondere parallel zueinander liegen, oder aneinander angrenzen, und die von den
Seitenwänden getragenen Trägerplatten in derselben Ebene liegen.
[0023] Die erste masttragende Auflageeinheit und die zweite masttragende Auflageeinheit
sind vorzugsweise baugleich.
[0024] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die erste masttragende
Auflageeinheit ein Mittelprofilelement aufweist, das den von der ersten Auflageeinheit
gebildeten Rahmen in zwei benachbarte Rahmenabschnitte unterteilt und die Seitenwand
des Rahmenprofilelements des Rahmens und eine Seitenwand des Mittelprofilelements
gemeinsam die erste Trägerplatte tragen, wobei die erste Trägerplatte senkrecht zu
der Seitenwand des Rahmenprofilelements des Rahmens und senkrecht zu der Seitenwand
des Mittelprofilelements angeordnet ist und wobei die Seitenwand des Rahmenprofilelements
des Rahmens und die Seitenwand des Mittelprofilelements senkrecht zueinander angeordnet
sind.
[0025] Entsprechend ist es vorteilhaft, wenn die zweite masttragende Auflageeinheit ein
Mittelprofilelement aufweist, das den von der zweiten Auflageeinheit gebildeten Rahmen
in zwei benachbarte Rahmenabschnitte unterteilt und die Seitenwand des Rahmenprofilelements
des Rahmens und eine Seitenwand des Mittelprofilelements gemeinsam die zweite Trägerplatte
tragen, wobei die zweite Trägerplatte senkrecht zu der Seitenwand des Rahmenprofilelements
des Rahmens und senkrecht zu der Seitenwand des Mittelprofilelements angeordnet ist
und wobei die Seitenwand des Rahmenprofilelements des Rahmens und die Seitenwand des
Mittelprofilelements senkrecht zueinander angeordnet sind.
[0026] Das Gelenk ist bevorzugt zwischen der ersten und zweiten masttragenden Auflageeinheit
angeordnet und trennt diese vorzugsweise voneinander.
[0027] Zumindest eine der Außenwände ist vorzugsweise parallel oder senkrecht zur Seitenwand
der jeweiligen Auflageeinheit angeordnet. Besonders bevorzugt sind alle Außenwände
entweder parallel oder senkrecht zur Seitenwand der jeweiligen Auflageeinheit angeordnet.
[0028] Mit Blick auf eine weitere Erhöhung der Kippsicherheit wird es als vorteilhaft angesehen,
wenn die erste und/oder zweite masttragende Auflageeinheit zusätzlich zu der Seitenwand,
die die erste bzw. zweite Trägerplatte trägt, mindestens eine weitere Wand, nachfolgend
Außenwand genannt, aufweist, die eine Schnittstelle zum Anbringen einer Zusatzauflageeinheit
bildet, und an der Schnittstelle eine Zusatzauflageeinheit angebracht ist, die ein
Einlegen einer oder mehrerer Beschwerungsplatten ermöglicht. Ein Vorteil einer Ausführungsform
mit Zusatzauflageeinheit besteht darin, dass die Zusatzauflageeinheit ein Einlegen
einer oder mehrerer weiterer Beschwerungsplatten zur Stabilisierung des Mastes ermöglichen,
um ein Kippen des Mastes zu verhindern, ohne dass die auf die Trägerfläche wirkende
flächenbezogene Traglast erhöht wird. Ein Erhöhen der Kippsicherheit des Mastes bei
Beibehaltung der trägerflächenseitigen Belastung bzw. der flächenbezogenen Bodenbelastung
ist insbesondere bei einem Einsatz des Masthalters auf Dächern oder Trägerflächen
mit beschränkter Traglast von Vorteil. Das Anbringen einer oder mehrerer Zusatzauflageeinheiten
kann in vorteilhafter Weise variabel gemäß den Begebenheiten der Trägerfläche, insbesondere
mit Blick auf deren Größe und/oder Schnitt, erfolgen.
[0029] Die Zusatzauflageeinheit oder die Zusatzauflageeinheiten sind vorzugsweise selbst
nicht masttragend.
[0030] Die Schnittstelle ist vorzugsweise durch zwei oder mehr Durchgangslöcher gebildet,
die ein Verschrauben der Auflageeinheit mit der Zusatzauflageeinheit ermöglichen.
[0031] Vorteilhaft ist es ebenfalls, wenn die Schnittstelle derart ausgestaltet ist, dass
sie wahlweise eine fluchtende Anordnung der masttragenden Auflageeinheit und der Zusatzauflageeinheit
zueinander oder eine um 50% versetzte Anordnung der masttragenden Auflageeinheit und
der Zusatzauflageeinheit zueinander ermöglicht. Das Anbringen der Zusatzauflageeinheit(en)
kann somit besonders einfach gemäß den Begebenheiten der Trägerfläche, insbesondere
mit Blick auf deren Größe und/oder Schnitt, erfolgen.
[0032] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Zusatzauflageeinheit
zumindest eine weitere Außenwand aufweist, die weitere Außenwand eine weitere Schnittstelle
umfasst und an der weiteren Schnittstelle eine weitere Zusatzauflageeinheit anbringbar
ist, die ein Einlegen einer oder mehrerer Beschwerungsplatten ermöglicht. Eine oder
mehrere weitere Zusatzauflageeinheiten ermöglichen ein Einlegen einer oder mehrerer
weiterer Beschwerungsplatten zur Stabilisierung des Mastes, um ein Kippen des Mastes
zu verhindern, ohne dass die auf die Trägerfläche wirkende flächenbezogene Traglast
erhöht wird. Das Anbringen einer oder mehrerer weiterer Zusatzauflageeinheiten kann
in vorteilhafter Weise variabel gemäß den Begebenheiten der Trägerfläche, insbesondere
mit Blick auf deren Größe und/oder Schnitt, erfolgen.
[0033] Die weitere Zusatzauflageeinheit oder die weiteren Zusatzauflageeinheiten sind vorzugsweise
selbst nicht masttragend.
[0034] Die weitere Schnittstelle ist bevorzugt durch zwei oder mehr Durchgangslöcher gebildet,
die ein Verschrauben der Zusatzauflageeinheit mit der weiteren Zusatzauflageeinheit
ermöglichen.
[0035] Auch ist es von Vorteil, wenn die weitere Schnittstelle derart ausgestaltet ist,
dass sie wahlweise eine fluchtende Anordnung der Zusatzauflageeinheit und der weiteren
Zusatzauflageeinheit zueinander oder eine um 50% versetzte Anordnung der Zusatzauflageeinheit
und der weiteren Zusatzauflageeinheit zueinander ermöglicht. Das Anbringen der weiteren
Zusatzauflageeinheit(en) kann somit besonders einfach gemäß den Begebenheiten der
Trägerfläche, insbesondere mit Blick auf deren Größe und/oder Schnitt, erfolgen.
[0036] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass zumindest eine
der masttragenden Auflageeinheiten einen Rahmen bildet, der ein Einlegen einer oder
mehrerer Beschwerungsplatten ermöglicht, eine Seitenwand eines Rahmenprofilelements
des Rahmens einen der Auflageeinheit zugeordneten Mastfußabschnitt des Mastfußes unmittelbar
oder mittelbar trägt, und die zum Anbringen einer Zusatzauflageeinheit vorgesehene
Außenwand der Auflageeinheit oder zumindest eine der zum Anbringen einer Zusatzauflageeinheit
vorgesehenen Außenwände der Auflageeinheit parallel oder senkrecht zur Seitenwand
der Auflageeinheit angeordnet ist.
[0037] Vorteilhaft ist es im Übrigen auch, wenn mindestens ein zumindest abschnittsweise
mit einem Außengewinde versehenes Gewindeelement vorhanden ist, die Haltemittel, insbesondere
das Klemmelement und/oder das Gegenklemmelement, im Bereich der eingeklemmten Montagebasis
ein Durchgangsloch und ein zugeordnetes Innengewinde aufweisen und durch das Durchgangsloch
das mit dem Innengewinde verschraubte Gewindeelement nach innen in Richtung auf die
Montagebasis hindurchragt und sich auf der Außenseite der Montagebasis abstützt oder
in ein Loch in der Montagebasis hineinragt. Ein Vorteil dieser Ausgestaltung ist darin
zu sehen, dass das Gewindeelement durch Reib- und/oder Formschluss eine besonders
große Haltekraft der Haltemittel auf der Montagebasis bereitstellen kann. Die Haltekraft
der Haltemittel beruht somit nicht allein auf der Haltekraft, insbesondere dem Reib-
und/oder Formschluss, zwischen dem Klemmelement bzw. dem Gegenklemmelement und der
Montagebasis, sondern zusätzlich auch auf dem Einfluss des Gewindeelements, das zusätzlich
mit der Montagebasis zusammenwirkt und ein Verdrehen des Masts gegenüber der Montagebasis
zusätzlich erschwert.
[0038] Das oder die Innengewinde überlappen sich vorzugsweise mit dem oder den zugeordneten
Durchgangslöchern. Bevorzugt ist jedes der Innengewinde zu seinem zugeordneten Durchgangsloch
fluchtend oder koaxial angeordnet.
[0039] Vorzugsweise verjüngt sich das Gewindeelement zu seinem auf der Montagebasis aufliegenden
oder in dieses hineinragenden Ende hin.
[0040] Mit Blick auf besonders große Haltekräfte wird es als vorteilhaft angesehen, wenn
das Gewindeelement in ein Loch in der Montagebasis hineinragt und der Durchmesser
des Gewindeelements im Bereich seines vorderen in die Montagebasis hineinragenden
Endes maximal 80% des Durchmessers beträgt, den der mit dem Innengewinde verschraubte
Abschnitt des Gewindeelements aufweist.
[0041] Besonders bevorzugt beträgt der Durchmesser des Gewindeelements im Bereich seines
vorderen in die Montagebasis hineinragenden Endes maximal nur 50% des Durchmessers,
den der mit dem Innengewinde verschraubte Abschnitt des Gewindeelements aufweist.
[0042] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des Masthalters ist das Innengewinde in dem Durchgangsloch
bzw. in der Lochwand des Durchgangslochs ausgebildet, insbesondere in diese hineingeschnitten
oder hineingepresst. Das Innengwinde ist bei dieser Ausgestaltung sozusagen ein internes
Innengewinde des Durchgangslochs.
[0043] Bei einer anderen bevorzugten Ausgestaltung des Masthalters weist das Klemmelement
und/oder das Gegenklemmelement ein das Innengewinde tragendes Innengewindeelement,
insbesondere in Form einer Mutter, auf, das an der Außenseite oder Innenseite des
Klemmelements bzw. Gegenklemmelements angebracht ist und mit dem Durchgangsloch überlappt,
insbesondere fluchtet. Das Innengewinde ist bei dieser Ausgestaltung bezüglich des
Durchgangslochs sozusagen ein externes Innengewinde.
[0044] Vorteilhaft ist es, wenn das Gewindeelement eine Schraube ist, deren Schraubenkopf
auf der Außenseite der Haltemittel, insbesondere der Außenseite des Klemmelements
und/oder des Gegenklemmelements, - also bei der Montage von außen - zugänglich ist.
Nach einem Festziehen der Schraube liegt diese vorzugsweise an der Außenseite der
Haltemittel, insbesondere der Außenseite des Klemmelements und/oder des Gegenklemmelements,
an.
[0045] Das Klemmelement und/oder das Gegenklemmelement besteht vorzugsweise aus einem einteiligen
Metallkörper, wobei auf der Innenseite des Klemmelements und/oder des Gegenklemmelements
Stufen ausgebildet sind, die oder zumindest deren Stufenkanten nach der Montage des
Klemmelements und/oder des Gegenklemmelements an der Montagebasis anliegen.
[0046] Das Klemmelement und/oder das Gegenklemmelement sind bevorzugt aus einem einteiligen
quaderförmigen, insbesondere plattenförmigen, Stahlblock durch Materialabtrag mittels
eines spanabhebenden Verfahrens hergestellt.
[0047] Alternativ kann vorgesehen sein, dass das Klemmelement und/oder das Gegenklemmelement
durch ein Bauteil, insbesondere in Form eines U-förmigen Strangpressprofils, gebildet
ist, bei dem zwei parallele Endabschnitte jeweils eine äußere Stützwand bilden, die
sich auf der Montagebasis abstützt.
[0048] Auf der Innenseite des Klemmelements und/oder des Gegenklemmelements ist bei einer
bevorzugten Variante mindestens ein Stützelement angeordnet, das sich in Richtung
auf die Montagebasis erstreckt und sich auf der Montagebasis abstützt.
[0049] Mit Blick auf große Haltekräfte wird es außerdem als vorteilhaft angesehen, wenn
das Klemmelement und/oder das Gegenklemmelement im Bereich der eingeklemmten Montagebasis
zwei oder mehr Durchgangslöcher aufweist, denen jeweils ein (externes - z. B. mittels
eines Innengewindeelements in Form einer Mutter - oder internes - z. B. eingeschnittenes
oder eingepresstes) Innengewinde zugeordnet ist. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht
den Einsatz von entsprechend zwei oder mehr Gewindeelementen.
[0050] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn
- zwei oder mehr Durchgangslöcher auf einer fiktiven Verbindungslinie liegen, die parallel
zur Längsrichtung der Montagebasis angeordnet ist, und/oder
- zwei oder mehr Innengewinde auf einer fiktiven Verbindungslinie liegen, die parallel
zur Längsrichtung der Montagebasis angeordnet ist, und/oder
- zwei oder mehr Gewindeelemente, die sich auf der Montagebasis abstützen oder, insbesondere
durch Bohrlöcher, in diese hineinragen, auf einer fiktiven Verbindungslinie liegen,
die parallel zur Längsrichtung der Montagebasis angeordnet ist, und/oder
- Bohrlöcher in der Montagebasis, in die Gewindeelemente hineinragen oder zumindest
hineinragen könnten, auf einer fiktiven Verbindungslinie liegen, die parallel zur
Längsrichtung der Montagebasis angeordnet ist.
[0051] Sind zwei oder mehr Durchgangslöcher vorhanden, so liegt vorzugsweise eines - in
Mastlängsrichtung gesehen - vor dem Mast und eines hinter dem Mast. Entsprechendes
gilt im Falle von zwei oder mehr Innengewinden, Gewindeelementen und/oder Bohrlöchern:
Jeweils eines liegt vorzugsweise - in Mastlängsrichtung gesehen - vor dem Mast und
eines hinter dem Mast.
[0052] Der Masthalter bildet vorzugsweise einen Antennenhalter oder eine Absturzsicherung.
[0053] Die Erfindung bezieht sich außerdem auf ein Verfahren zum Montieren eines Masthalters,
wie es oben beschrieben worden ist, wobei bei dem Verfahren das Klemmelement und das
Gegenklemmelement derart miteinander verbunden werden, dass das Klemmelement und das
Gegenklemmelement einen Abschnitt der Montagebasis einklemmen.
[0054] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Haltemittel, insbesondere das Klemmelement
und/oder das Gegenklemmelement, im Bereich der eingeklemmten Montagebasis mindestens
ein Durchgangsloch und mindestens ein Innengewinde aufweisen und in das Innengewinde
ein Gewindeelement geschraubt wird, bis dieses durch das Durchgangsloch hindurch in
Richtung auf die Montagebasis hindurchragt und sich auf der Außenseite der Montagebasis
abstützt oder in ein Loch in der Montagebasis in die Montagebasis hineinragt.
[0055] Bei einer bevorzugten Verfahrensvariante ist vorgesehen, dass vor dem Einschrauben
des Gewindeelements ein Bohrer, dessen Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser
des Innengewindes ist, durch das Durchgangsloch und das Innengewinde hindurch geführt
wird, auf die Montagebasis aufgesetzt wird und ein Bohrloch in die Montagebasis gebohrt
wird und das Gewindeelement soweit eingeschraubt wird, dass zumindest das Ende des
Gewindeelements in das Bohrloch in der Montagebasis hineinragt.
[0056] Bei einer anderen bevorzugten Verfahrensvariante ist vorgesehen, dass das Gewindeelement
soweit eingeschraubt wird, dass das Ende des Gewindeelements auf der Montagebasis
aufliegt und die Haltemittel und die innenliegende Montagebasis durch das Gewindeelement
verklemmt werden.
[0057] Die Erfindung bezieht sich darüber hinaus auf ein Verfahren zum Montieren eines Masthalters,
bei dem an einer Auflagevorrichtung, die zur Auflage auf einer Trägerfläche bestimmt
ist und ein Einlegen einer oder mehrerer Beschwerungsplatten ermöglicht, ein Mast
angebracht wird.
[0058] Erfindungsgemäß ist bei dem letztgenannten Verfahren vorgesehen, dass die Auflagevorrichtung
zumindest zweiteilig ist und eine erste masttragende Auflageeinheit und zumindest
eine zweite masttragende Auflageeinheit aufweist und der Mast sowohl an der ersten
masttragenden Auflageeinheit als auch an der zweiten masttragenden Auflageeinheit
angebracht wird, und die erste und zweite masttragende Auflageeinheit nach Montage
und nach einem Anbringen des Masts diesen gemeinsam tragen.
[0059] Bezüglich der Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sei auf die obigen Ausführungen
im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Masthalter verwiesen.
[0060] Der oben beschriebene Masthalter kann zum Halten von Antennen (z. B. Satellitenantennen)
eingesetzt werden, also einen Antennenhalter bilden.
[0061] Alternativ kann der Masthalter als Absturzsicherung eingesetzt werden bzw. eine Absturzsicherungseinrichtung
bilden, beispielsweise auf Dächern, insbesondere Flachdächern. Der Mast dient in diesem
Fall zum Anbringen von Befestigungsmitteln, wie beispielsweise Befestigungsseilen
oder dergleichen.
[0062] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert;
dabei zeigen beispielhaft
- Fig. 1-5
- ein erstes Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Masthalter (siehe Figur
5) sowie Komponenten des Masthalters gemäß Figur 5 näher im Detail (siehe Figuren
1 bis 4),
- Fig. 6-8
- ein Ausführungsbeispiel für eine Zusatzauflageeinheit, die an dem Masthalter gemäß
Figur 5 zur Vergrößerung der Auflagefläche anbringbar ist,
- Fig. 9-10
- den Masthalter gemäß Figur 5 nach dem Anbringen von Zusatzauflageeinheiten gemäß den
Figuren 6 bis 8, wobei die Figuren 9 und 10 unterschiedliche Anordnungen der Zusatzauflageeinheiten
zeigen,
- Figur 11
- den Masthalter gemäß Figur 5, nachdem der Mast - in anderer Weise als in Figur 5 gezeigt
- an den masttragenden Auflageeinheiten angebracht worden ist,
- Fig.12 und 22
- ein Ausführungsbeispiel für ein Gelenk, das bei dem Masthalter gemäß den Figuren 1
bis 11 eingesetzt werden kann,
- Figur 13
- ein Klemmelement und ein Gegenklemmelement der Befestigungseinrichtung gemäß Figur
12 näher im Detail,
- Figur 14
- ein Ausführungsbeispiel für ein Klemmelement, das bei der Befestigungseinrichtung
gemäß Figur 12 und 13 eingesetzt werden kann, in einer dreidimensionalen Darstellung
mit Blick auf die Innenseite des Klemmelements,
- Figur 15
- ein Ausführungsbeispiel für ein Gegenklemmelement, das bei der Befestigungseinrichtung
gemäß Figur 12 und 13 eingesetzt werden kann, in einer dreidimensionalen Sicht schräg
von der Seite auf die Innenseite des Gegenklemmelements,
- Fig. 16-18
- ein Ausführungsbeispiel für ein Verfahren zum Montieren bzw. Herstellen des Masthalters
gemäß den Figuren 1 bis 17 und
- Fig. 19-21
- ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein Verfahren zum Montieren bzw. Herstellen des
Masthalters gemäß den Figuren 1 bis 17.
[0063] In den Figuren werden der Übersicht halber für identische oder vergleichbare Komponenten
stets dieselben Bezugszeichen verwendet.
[0064] Die Figur 5 zeigt einen Masthalter 10, der mit seiner Auflagevorrichtung 20 auf einer
Trägerfläche 1 aufliegt. Die Auflagevorrichtung 20 ermöglicht ein Einlegen von Beschwerungsplatten,
wie beispielsweise Waschbetonplatten oder dergleichen, (auch aufeinanderliegend),
um ein sicheres Aufliegen des Masthalters 10 auf der Trägerfläche 1 sicherzustellen
und ein Umkippen des Masthalters 10 zu vermeiden. Beschwerungsplatten sind aus Gründen
der Übersicht in der Figur 5 nicht gezeigt.
[0065] An der Auflagevorrichtung 20 ist ein Mast 30 angebracht. Der Mast 30 ist im Bereich
seines Mastfußes an einem Gelenk GLK angebracht, das eine Stützplatte 32 umfasst.
Die Stützplatte 32 kann an der Auflagevorrichtung 20 beispielsweise mit Schrauben
S angeschraubt sein.
[0066] Um einen platzsparenden Transport der Auflagevorrichtung 20 vor der Montage des Masthalters
10, insbesondere ein platzsparendes Verpacken der Auflagevorrichtung 20 vor dem Aufstellen
des Masthalters 10, zu ermöglichen, umfasst die Auflagevorrichtung 20 zwei separate
bzw. voneinander trennbare masttragende Auflageeinheiten, nämlich eine erste masttragende
Auflageeinheit 21, die bei der Darstellung gemäß Figur 5 rechts liegt, sowie eine
zweite masttragende Auflageeinheit 22, die in der Figur 5 links liegt.
[0067] Die beiden masttragenden Auflageeinheiten 21 und 22 weisen einen Abstand A zueinander
auf und werden durch die Stützplatte 32 auf Abstand gehalten. Wie weiter unten noch
ausgeführt wird, kann die Stützplatte 32 auch anders montiert werden, so dass sich
ein anderer Abstand als in der Figur 5 gezeigt oder gar kein Abstand zwischen den
masttragenden Auflageeinheiten ergibt.
[0068] Um ein Verschwenken der Auflageeinheiten 21 und 22 in der Ebene der Trägerfläche
1 relativ zueinander entlang der Pfeilrichtung P in Figur 5 zu verhindern, sind vorzugsweise
weitere Abstandshalteelemente 23 vorgesehen, die die beiden Auflageeinheiten 21 und
22 auf Abstand halten. Bei den Abstandshalteelementen 23 kann es sich beispielsweise
um Schrauben, Gewindestangen, Bolzen oder dergleichen handeln.
[0069] Die Figur 1 zeigt den Mast 30 des Masthalters 10 und das Gelenk GLK gemäß Figur 5
näher im Detail. Es lässt sich erkennen, dass die Stützplatte 32 mit zwei Durchgangslöchern
33 sowie zwei Durchgangslöchern 34 ausgestattet ist. Die Durchgangslöcher 33 dienen
zum Anbringen bzw. zum Verschrauben der Stützplatte 32 mit einer der beiden Auflageeinheiten
21 bzw. 22, beispielsweise der ersten Auflageeinheit 21 in Figur 5; die beiden Durchgangslöcher
34 dienen demgemäß beispielsweise zum Anbringen der Stützplatte 32 an der anderen
masttragenden Auflageeinheit, beispielsweise der zweiten masttragenden Auflageeinheit
22 in Figur 5.
[0070] Das Gelenk ermöglicht eine Verschwenkbarkeit des Mastes relativ zur Stützplatte 32
und relativ zu der Trägerfläche 1.
[0071] Die Figur 2 zeigt die erste masttragende Einheit 21 der Auflagevorrichtung 20 gemäß
Figur 5 näher im Detail. Es lässt sich erkennen, dass die Auflageeinheit 21 einen
Rahmen 200 bildet, der ein Einlegen einer oder mehrerer in der Figur 2 nicht gezeigter
Beschwerungsplatten ermöglicht.
[0072] Ein Rahmenprofilelement 201 des Rahmens 200 weist eine Seitenwand 201a auf, die nach
einem Auflegen des Rahmens 200 bzw. der Auflageeinheit 21 auf der Trägerfläche 1 senkrecht,
zumindest näherungsweise senkrecht steht und die erste Trägerplatte 210 trägt. Die
erste Trägerplatte 210 erstreckt sich vorzugsweise senkrecht zur Seitenwand 201a und
somit nach einem Auflegen der Auflageeinheit 21 auf der Trägerfläche 1 parallel zu
dieser, beispielsweise horizontal bei horizontaler Trägerfläche 1.
[0073] Zur Abstützung der ersten Trägerplatte 210 dient bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
Figur 2 nicht nur die Seitenwand 201a des Rahmenprofilelements 201, sondern darüber
hinaus auch eine Seitenwand 205a eines Mittelprofilelements 205 der Auflageeinheit
21. Die Seitenwand 205a erstreckt sich nach einem Auflegen der Auflageeinheit 21 auf
der Trägerfläche 1 genauso wie die Seitenwand 201a senkrecht zur Trägerfläche 1 oder
zumindest näherungsweise senkrecht. Die beiden Seitenwände 201a und 205a sind vorzugsweise
auch senkrecht zueinander angeordnet.
[0074] Die Figur 2 lässt darüber hinaus erkennen, dass die erste Trägerplatte 210 mit zwei
Paaren P1 und P2 an Durchgangslöchern versehen ist. Die fiktive Verbindungslinie FL
zwischen den Durchgangslöchern eines jeden Paares P1 und P2 erstreckt sich parallel
zur Seitenwand 201a.
[0075] Jedes Paar P1 bzw. P2 an Durchgangslöchern ermöglicht jeweils ein Anbringen der Stützplatte
32, indem die Durchgangslöcher 33 bzw. 34 der Stützplatte 32 fluchtend über dem jeweiligen
Paar P1 bzw. P2 angeordnet werden. Mit anderen Worten kann die Stützplatte 32 mittels
der ersten Trägerplatte 210 verschraubt werden, indem wahlweise die Durchgangslöcher
33 fluchtend über dem ersten Paar P1 oder alternativ über dem zweiten Paar P2 angeordnet
und nachfolgend mit diesen mittels der Schrauben S (vgl. Figur 5) verschraubt werden.
[0076] In der Figur 2 lässt sich außerdem erkennen, dass das Mittelprofilelement 205, dessen
Seitenwand 205a zum Abstützen der ersten Trägerplatte 210 dient, den Rahmen 200 in
zwei Rahmenabschnitte 200a und 200b unterteilt, in die jeweils Beschwerungsplatten
eingelegt werden können. Die Rahmenabschnitte 200a und 200b sind vorzugsweise identisch,
also gleich groß und gleich geformt. Die Rahmenabschnitte 200a und 200b sind vorzugsweise
quadratisch oder rechteckig.
[0077] Die Figur 2 zeigt darüber hinaus, dass der Rahmen 200 bzw. die masttragende Auflageeinheit
21 zusätzlich zu dem Rahmenprofilelement 201 weitere Rahmenprofilelemente 202, 203
sowie 204 (vgl. Figur 4) umfasst, die jeweils eine senkrecht zur Trägerfläche 1 ausgerichtete
Außenwand 202a, 203a bzw. 204a (vgl. Figuren 2 und 4) umfassen.
[0078] Die Außenwände 202a, 203a und 204a sind mit Schnittstellen, beispielsweise in Form
von Durchgangslöchern DL ausgestattet, die zum Verbinden, insbesondere Verschrauben,
mit nicht masttragenden Zusatzauflageeinheiten, wie sie weiter unten im Zusammenhang
mit den Figuren 6 bis 8 erläutert werden, geeignet sind.
[0079] Die Figur 3 zeigt in einer anderen Darstellung nochmals die erste Trägerplatte 210,
die von der Seitenwand 201a des Rahmenprofilelements 201 sowie von der Seitenwand
205a des Mittelprofilelements 205 getragen wird. Die erste Trägerplatte 210 ist vorzugsweise
an beiden Seitenwänden 201a und 205a angebracht, insbesondere angeklebt oder angeschweißt.
[0080] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 5 sind die Rahmenprofilelemente
202 und 204, die parallel zum Mittelprofilelement 205 ausgerichtet sind, vorzugsweise
mit zwei Durchgangslöchern DL zum Anbringen einer Zusatzauflageeinheit ausgestattet;
das Rahmenprofilelement 203a, das parallel zu dem die erste Trägerplatte 210 tragenden
Rahmenprofilelement 201 ausgerichtet ist, ist vorzugsweise mit vier Durchgangslöchern
DL ausgestattet, um, wie weiter unten noch erläutert, ein variables Anbringen von
Zusatzauflageeinheiten in unterschiedlicher Konstellation bzw. Anordnung zu ermöglichen.
[0081] Die Figur 4 zeigt die erste masttragende Auflageeinheit 21 sowie die zweite masttragende
Auflageeinheit 22, nachdem diese auf der Trägerfläche 1 aufgelegt worden sind. Die
zweite masttragende Auflageeinheit 22 weist eine zweite Trägerplatte 310 auf, die
von einer Seitenwand 301a eines Rahmenprofilelements 301 sowie von einer Seitenwand
305a eines Mittelprofilelements 305 des zweiten masttragenden Auflageeinheits 22 getragen
wird.
[0082] Die beiden masttragenden Auflageeinheiten 21 und 22 sind vorzugsweise baugleich,
so dass die obigen Ausführungen im Zusammenhang mit den Figuren 2 und 3 für die zweite
masttragende Auflageeinheit 22 entsprechend gelten.
[0083] Die Figur 4 lässt erkennen, dass nach einem Aneinanderlegen der beiden masttragenden
Auflageeinheiten 21 und 22 die beiden Seitenwände 201a und 301a parallel liegen und
einen Abstand A zueinander aufweisen.
[0084] Die Höhe der beiden Trägerplatten 210 und 310 der beiden Auflageeinheiten 21 und
22 ist - bezogen auf die Trägerfläche 1 - vorzugsweise gleich.
[0085] Die Figur 4 lässt darüber hinaus erkennen, dass auch die zweite masttragende Auflageeinheit
22 zwei Paare P1 und P2 an Durchgangslöchern aufweist. Je nach Wahl des jeweiligen
Paares P1 bzw. P2 bei der Montage der Stützplatte 32 lassen sich unterschiedliche
Abstände A zwischen den beiden Auflageeinheiten 21 und 22 einstellen. Bei der Darstellung
gemäß Figur 4 wird ein maximaler Abstand A zwischen den beiden masttragenden Auflageeinheiten
21 und 22 dadurch eingestellt, dass die Stützplatte 32 des Mastes 30 mit den rahmenseitig
außenliegenden Paaren P2 an Durchgangslöchern der beiden Auflageeinheiten 21 und 22
verschraubt wird. Die beiden rahmenseitig innenliegenden Paare P1 an Durchgangslöchern
bleiben ungenutzt. Dieser Sachverhalt lässt sich auch gut in der Figur 5 erkennen,
die zeigt, dass die Schrauben S durch die außenliegenden Paare P2 der beiden Auflageeinheiten
21 und 22 hindurchgeführt sind, wobei die innenliegenden Paare P1 ungenutzt sind.
[0086] Wie im Zusammenhang mit der Figur 11 weiter unten noch gezeigt wird, lässt sich ein
kleinerer Abstand oder auch ein Aneinanderliegen der Auflageeinheiten 21 und 22 erreichen,
wenn zum Verschrauben der beiden Auflageeinheiten 21 und 22 mit der Stützplatte 32
eines der innenliegenden Paare P1 oder beide innenliegenden Paare P1 an Durchgangslöchern
eingesetzt werden.
[0087] Die Figuren 6 bis 8 zeigen in unterschiedlichen Sichten ein Ausführungsbeispiel für
eine Zusatzauflageeinheit 500, die zum Verbinden, insbesondere Verschrauben, mit der
Auflagevorrichtung 20 gemäß den Figuren 1 bis 5 geeignet ist, um die Auflagefläche
der Auflagevorrichtung 20 bzw. des Masthalters 10 insgesamt auf der Trägerfläche 1
zu vergrößern. Die Zusatzauflageeinheit bildet einen Rahmen 510, in den eine Beschwerungsplatte
oder aufeinanderliegend mehrere Beschwerungsplatten eingelegt werden können. Der Rahmen
510 der Zusatzauflageeinheit 500 ist vorzugsweise mit den Rahmenabschnitten 200a und
200b der Auflageeinheiten 21 und 22 identisch, also gleich groß und gleich geformt.
Eine solche Ausgestaltung ermöglicht ein fluchtendes Aneinandersetzen der Zusatzauflageeinheit
500 an die Rahmenabschnitte 200a und 200b der Auflageeinheiten 21 und 22.
[0088] Die Zusatzauflageeinheit 500 weist vier Außenwände 520, 521, 522 und 523 auf, die
nach einem Auflegen der Zusatzauflageeinheit 500 auf der Trägerfläche 1 senkrecht,
zumindest näherungsweise senkrecht, zu dieser ausgerichtet sind. Die beiden Außenwände
520 und 522 liegen vorzugsweise parallel zueinander und weisen jeweils zwei beabstandet
zueinander angeordnete Durchgangslöcher L1 und L2 auf, die mit denen der gegenüberliegenden
Außenwand (paarweise) fluchten. So lässt sich erkennen, dass jeweils die Durchgangslöcher
L1 und die Durchgangslöcher L2 einander gegenüberliegen.
[0089] Die beiden Außenwände 521 und 523 liegen ebenfalls parallel, jedoch weisen sie -
im Unterschied zu den Außenwänden 520 und 522 - jeweils vier Durchgangslöcher L3-L6,
die mit denen der gegenüberliegenden Außenwand jeweils paarweise fluchten.
[0090] Aufgrund der Durchgangslöcher L1-L6, die in den Außenwänden 520, 521, 522 und 523
der Zusatzauflageeinheit 500 vorgesehen sind, ist es möglich, das Zusatzauflageelement
500 in verschiedenen Positionen relativ zur Auflagevorrichtung 20 mit einer oder beiden
masttragenden Auflageeinheiten 21 bzw. 22 zu verbinden, beispielsweise indem diese
mit den Durchgangslöchern DL in den masttragenden Auflageeinheiten 21 bzw. 22 mittels
Schrauben, Gewindestangen oder Gewindebolzen und Gegengewinden wie beispielsweise
in Form von Muttern verschraubt werden.
[0091] Der Abstand zwischen den Durchgangslöchern L1 und L2 in den Außenwänden 520 und 522
der Zusatzauflageeinheit 500 ist vorzugsweise so groß wie der Abstand zwischen den
zwei Durchgangslöchern DL in den Außenwänden 202a und 204a der zueinander parallelen
Rahmenprofilelemente 202 und 204 der masttragenden Auflageeinheit 21.
[0092] Der Abstand zwischen den außenliegenden Durchgangslöchern L3 und L6 in den Außenwänden
521 und 523 der Zusatzauflageeinheit 500 ist vorzugsweise so groß wie der Abstand
zwischen den Durchgangslöchern L1 und L2 in den Außenwänden 520 und 522 sowie damit
so groß wie der Abstand zwischen den zwei Durchgangslöchern DL in den Außenwänden
202a und 204a der zueinander parallelen Rahmenprofilelemente 202 und 204 der masttragenden
Auflageeinheit 21.
[0093] Der Abstand zwischen den innenliegenden Durchgangslöchern L4 und L5 in den Außenwänden
521 und 523 der Zusatzauflageeinheit 500 ist vorzugsweise so groß wie der Abstand
zwischen den inneren Durchgangslöchern in der Außenwand 203a des Rahmenprofilelements
203, das zu der die erste Trägerplatte 210 tragenden Seitenwand 201a des Rahmenprofilelements
201 parallel liegt.
[0094] Der Abstand zwischen den beiden äußeren Durchgangslöchern in der Außenwand 203a des
Rahmenprofilelements 203 und dem jeweils benachbarten inneren Durchgangsloch ist vorzugsweise
so groß wie der Abstand zwischen den Durchgangslöchern L1 und L2 in den Außenwänden
520 und 522 der Zusatzauflageeinheit 500 sowie so groß wie der Abstand zwischen den
zwei Durchgangslöchern DL in den Außenwänden 202a und 204a der zueinander parallelen
Rahmenprofilelemente 202 und 204 der masttragenden Auflageeinheit 21.
[0095] Die Durchgangslöcher L1-L6 in den Außenwänden 520, 521, 522 und 523 der Zusatzauflageeinheit
500 und die Durchgangslöcher DL in den masttragenden Auflageeinheiten 21 bzw. 22 sind
vorzugsweise Bohrlöcher bzw. Bohrungen oder Stanzlöcher.
[0096] Die masttragenden Auflageeinheiten 21 und 22 sind vorzugsweise baugleich, zumindest
weisen sie vorzugsweise dieselbe Anordnung an Durchgangslöchern DL auf, so dass die
obigen Angaben zur Anordnung der Durchgangslöcher DL für die masttragende Auflageeinheit
22 entsprechend gelten.
[0097] Die Figuren 7 und 8 zeigen die Zusatzauflageeinheit 500 gemäß Figur 6 nochmals in
anderen Sichten, die die Durchgangslöcher noch deutlicher zeigen.
[0098] Die Figur 9 zeigt den Masthalter 10 gemäß Figur 5, nachdem vier Zusatzauflageeinheiten
500 gemäß den Figuren 6 bis 8 an der Auflagevorrichtung 20 angebracht, insbesondere
angeschraubt, worden sind. Die Anordnung der Zusatzauflageeinheiten 500 ist dabei
derart gewählt, dass diese jeweils mittig zum Mast 30 liegen.
[0099] Die Zusatzauflageeinheiten 500 ermöglichen ein Einlegen weiterer Beschwerungsplatten
zur Stabilisierung des Mastes 30, um ein Kippen des Mastes 30 zu verhindern, ohne
dass die auf die Trägerfläche 1 wirkende flächenbezogene Traglast erhöht wird. Ein
Erhöhen der Kippsicherheit des Mastes 30 bei Beibehaltung der trägerflächenseitigen
Belastung bzw. der flächenbezogenen Bodenbelastung ist insbesondere bei einem Einsatz
des Masthalters auf Dächern oder Trägerflächen mit beschränkter Traglast von Vorteil.
[0100] Die Figur 10 zeigt den Masthalter 10 gemäß Figur 5 bei einer anderen Anordnung der
Zusatzauflageeinheiten 500 gemäß den Figuren 6 bis 8. Es lässt sich erkennen, dass
die Zusatzauflageeinheiten 500 derart angeordnet sind, dass sie mit den zugeordneten
Rahmenabschnitten des Rahmens der jeweils masttragenden Auflageeinheit fluchten.
[0101] Die Figur 11 zeigt den Masthalter 10 gemäß Figur 5 bei einer anderen Anbringung des
Mastes 10 bzw. der Stützplatte 32 auf den Trägerplatten 210 und 310 der beiden masttragenden
Auflageeinheiten 21 und 22. Es lässt sich erkennen, dass die Seitenwände 201a und
301a der beiden Auflageeinheiten 21 und 22 unmittelbar aneinander liegen und keinen
Abstand zueinander aufweisen. Eine solche Anordnung der Auflageeinheiten 21 und 22
ist möglich, wenn zum Anbringen, insbesondere Verschrauben, der Stützplatte 32 die
rahmenseitig innenliegenden Paare P1 an Durchgangslöchern verwendet werden (vgl. Figur
4). Anders als bei der Darstellung gemäß Figur 5, bei der die außenliegenden Paare
P2 zum Anbringen der Stützplatte 230 ausgewählt wurden, sind bei der Anordnung gemäß
Figur 11 also die innenliegenden Paare P1 an Durchgangslöchern eingesetzt worden.
[0102] Selbstverständlich ist es alternativ möglich, einen Zwischenabstand bzw. mittleren
Abstand zwischen den beiden Auflageeinheiten 21 und 22 einzustellen, indem bei einer
der Auflageeinheiten 21 bzw. 22 das innenliegende Paar P1 an Durchgangslöchern und
bei der jeweils anderen Auflageeinheit das außenliegende Paar P2 an Durchgangslöchern
verwendet wird.
[0103] Die Figur 12 zeigt ein Ausführungsbeispiel für ein Gelenk GLK, das bei den Masthaltern
gemäß den Figuren 1 bis 11 eingesetzt werden kann, sowie eine mögliche Anbindung des
Masts 30 an der Stützplatte 32 des Gelenks GLK näher im Detail. Das Gelenk GLK weist
zwei parallele Gelenkhalteplatten 1029 auf, die an der Stützplatte 32 angebracht,
vorzugsweise angeschweißt, angeklebt oder angelötet sind. Die zwei parallelen Gelenkhalteplatten
1029 des Gelenks GLK tragen eine Montagebasis 1030 des Gelenks GLK, die durch eine
Stange oder ein Rohr gebildet ist. Die Querschnittsfläche der Stange oder des Rohres
ist vorzugsweise kreisrund.
[0104] Teile des Gelenks sind in den Figuren 13 bis 15 näher dargestellt, im Folgenden wird
daher auf die Figuren 12 bis 15 gemeinsam Bezug genommen.
[0105] Zur Anbindung des Masts 30 weist das Gelenk GLK Haltemittel 1090 auf, die ein oberes
Klemmelement 1100 und ein unteres Gegenklemmelement 1110 umfassen. Das obere Klemmelement
1100 ist mit dem unteren Gegenklemmelement 1110 mittels einer Schraubverbindung verbunden,
die ein Einklemmen der Montagebasis 1030 zwischen dem oberen Klemmelement 1100 und
dem unteren Gegenklemmelement 1110 durch Festschrauben ermöglichen. Das Verschrauben
zwischen dem Klemmelement 1100 und dem Gegenklemmelement 1110 erfolgt durch Schrauben
1300, die durch Befestigungslöcher im Klemmelement 1100 hindurchgeführt und in Gewindelöcher
im Gegenklemmelement 1110 eingeschraubt sind, um das Klemmelement und das Gegenklemmelement
auf der Montagebasis 1030 aufzuklemmen. Der Mastfuß 1031 des Masts 30 ist an dem Klemmelement
1100 angebracht, vorzugsweise angeschweißt.
[0106] In den Figuren 12 bis 15 lassen sich darüber hinaus zwei, jeweils zumindest abschnittsweise
mit einem Außengewinde versehene Gewindeelemente in Form zweier Schrauben 1310 erkennen,
die mittig zur Längsachse des Klemmelements 1100 und mittig zur Längsachse der Montagebasis
1030 und damit - in Längsrichtung der Montagebasis 1030 gesehen - vor und hinter dem
Mast 30 angeordnet sind. Die Schrauben 1310 erstrecken sich - senkrecht zur Längsachse
der Montagebasis 1030 - durch das Klemmelement 1100 in Richtung auf die Montagebasis
1030 und stützen sich entweder auf der Montagebasis 1030 ab oder erstrecken sich in
ein in der Montagebasis 1030 eingebrachtes Loch, insbesondere Bohrloch, hinein.
[0107] Die Funktion der Schrauben 1310 besteht darin, einen Reib- und/oder Formschluss zwischen
dem Klemmelement 1100 und der Montagebasis 1030 zu erzeugen, der ein Verschwenken
des Klemmelements 1100 und damit ein Verschwenken des Mastes 30 um die Längsachse
der Montagebasis 1030 erschwert oder verhindert.
[0108] Die Figur 22 zeigt die Stützplatte 32, die zwei parallele Gelenkhalteplatten 1029
und die Montagebasis 1030 ohne die Haltemittel 1090 nochmals in einer anderen Sicht.
[0109] Den Figuren 12 und 22 lässt sich entnehmen, dass die Stützplatte 32
- zum Zwecke der Befestigung an der ersten masttragenden Auflageeinheit 21 - in einer
ersten Position relativ zur ersten Auflageeinheit 21 - vorzugsweise ein erstes Löcherpaar
LP1 an Befestigungslöchern aufweist, die durch die im Zusammenhang mit der Figur 1
erwähnten Durchgangslöcher 33 gebildet sind,
- zum Zwecke der Befestigung an der ersten masttragenden Auflageeinheit 21 - in einer
anderen, zweiten Position relativ zu ersten Auflageeinheit 21 - vorzugsweise ein zweites
Löcherpaar LP2 an Befestigungslöchern aufweist, die durch innenliegende Durchgangslöcher
33a gebildet sind,
- zum Zwecke der Befestigung an der zweiten masttragenden Auflageeinheit 22 - in einer
ersten Position relativ zur zweiten Auflageeinheit 22 - vorzugsweise ein drittes Löcherpaar
LP3 an Befestigungslöchern aufweist, die durch die im Zusammenhang mit der Figur 1
erwähnten Durchgangslöcher 34 gebildet sind, und
- zum Zwecke der Befestigung an der zweiten masttragenden Auflageeinheit 22 - in einer
anderen, zweiten Position relativ zur zweiten Auflageeinheit 22 - vorzugsweise ein
viertes Löcherpaar LP4 an Befestigungslöchern aufweist, die durch innenliegende Durchgangslöchern
34a gebildet sind.
[0110] Durch geeignete Wahl der Löcherpaare LP1 bis LP4 lässt sich der Abstand zwischen
den masttragenden Auflageeinheiten 21 und 22 an die zur Verfügung stehenden Platzverhältnisse
bzw. die zur Verfügung stehende Auflagefläche, die auf Balkons und Terrassen üblicherweise
begrenzt ist, beliebig anpassen, so dass sich bezogen auf die jeweiligen Platzverhältnisse
eine maximal mögliche Kippsicherheit des Masthalters 10 einstellen lässt.
[0111] Das Klemmelement 1100 und das Gegenklemmelement 1110 sind jeweils aus einem einteiligen
Metallkörper vorzugsweise durch ein spanabhebendes Verfahren, insbesondere durch Fräsen
und/oder Bohren, hergestellt worden. Mit Blick darauf, dass die Außenflächen des Klemmelements
und des Gegenklemmelements mit Blick auf eine einfache Montage vorzugsweise parallel
oder zumindest möglichst parallel sind, wird es als vorteilhaft angesehen, wenn das
Klemmelement 1100 und das Gegenklemmelement 1110 jeweils aus einem einteiligen quaderförmigen,
insbesondere plattenförmigen, Stahlblock durch Materialabtrag hergestellt werden.
[0112] Auf der Innenseite des Klemmelements 1100 sind Stufen 1200 ausgebildet, die oder
zumindest deren Stufenkanten 1201 nach der Montage des Klemmelements 1100 an der Montagebasis
1030 anliegen. Die Stufen 1200 erstrecken sich jeweils mit vorzugsweise konstanter
Stufenhöhe von einem, in der Figur 13 und 14 linken Ende des Klemmelements 1100 zu
einem in den Figuren 13 und 14 rechten Ende des Klemmelements 1100. Die Erstreckungsrichtung
der Stufen 1200 entspricht der Längsrichtung des Klemmelements 1100 (nachfolgend auch
Klemmelementlängsrichtung X genannt) sowie gleichzeitig der Längsrichtung der Montagebasis
1030.
[0113] In entsprechender Weise ist auch das Gegenklemmelement 1110 mit Stufen versehen,
die sich mit vorzugsweise konstanter Stufenhöhe von einem in der Figur 15 linken Ende
des Gegenklemmelements 1110 entlang der Klemmelementlängsrichtung X bis zu dem anderen
Ende des Gegenklemmelements 1110 erstrecken; diese Stufen sind in der Figur 15 dargestellt.
[0114] Die Funktion der Stufen 1200 bzw. der Stufenkanten 1201 der Stufen 1200 besteht darin,
nach einer Montage des Klemmelements 1100 und des Gegenklemmelements 1110 an der Montagebasis
1030 ein "Einbeißen" der Stufen 1200 bzw. Stufenkanten 1201 in die Montagebasis 1030
bzw. lokal eine plastische Deformation der Montagebasis 1030 hervorzurufen, um eine
besonders hohe Verdrehsicherheit bzw. Klemmkraft des Klemmelements 1100 und des Gegenklemmelements
1110 zwecks Verhinderung einer Drehung um die Längsachse der Montagebasis 1030 herum
zu erreichen.
[0115] Besonders vorteilhaft ist es, wenn durch die Stufen 1200 eine solche Deformation
der Montagebasis 1030 erfolgt.
[0116] Die Figur 13 zeigt die Haltemittel 1090 bzw. das Klemmelement 1100 und das Gegenklemmelement
1110 nochmals näher im Detail. Es lässt sich der Mast 30 erkennen, der an dem Klemmelement
1100 angeschraubt und/oder angeschweißt und/oder verklebt sein kann. In der Figur
13 ist eine Schweißnaht 1085 angedeutet, die das Klemmelement 1100 und den Mast 30
verschweißt.
[0117] Soll der Mast 30 angeschraubt werden, so ist es vorteilhaft, wenn ein in den Mast
30 geschnittenes Außengewinde und das quer verlaufende Masteinsetzloch 1220 (siehe
Figur 14) des Klemmelements ein dazu passendes, eingeschnittenes Innengewinde aufweist.
[0118] Darüber hinaus erkennt man die Schrauben 1300, die durch Befestigungslöcher im Klemmelement
1100 hindurchgeführt und in Gewindelöcher im Gegenklemmelement 1110 eingeschraubt
sind, um das Klemmelement und das Gegenklemmelement auf der Montagebasis 1030 aufzuklemmen.
[0119] Die Schrauben 1310 sind im Unterschied zu den Schrauben 1300 durch das Klemmelement
1100 hindurchgeschraubt, um sich auf der Montagebasis 1030 abzustützen bzw. in diese
einzugreifen, um durch Reib- und/oder Formschluss ein Verdrehen des Mastes 30 um die
Längsachse der Montagebasis 1030 zu erschweren.
[0120] Es lässt sich erkennen, dass die fiktive Verbindungslinie FVL zwischen den zwei Schrauben
1310 parallel zur Längsachse der Montagebasis 1030 sowie mittig durch den Mittelpunkt
des Mastes 30 bzw. mittig durch den Mittelpunkt des Mastfußes und mittig durch die
Mitte des Masteinsetzlochs 1220 (siehe Figur 14) verläuft. Bei einer vertikalen Ausrichtung
des Mastes 30 liegt die fiktive Verbindungslinie FVL vertikal über der Mittenachse
der Montagebasis 1030.
[0121] Die Figur 14 zeigt ein Ausführungsbeispiel für ein Klemmelement 1100, das bei dem
Gelenk GLK eingesetzt werden kann, in einer dreidimensionalen Darstellung mit einem
Blick auf die Innenseite 1100i des Klemmelements 1100. Es lassen sich die bereits
erwähnten Stufen 1200 erkennen, die sich jeweils mit konstanter Stufenhöhe von dem
in der Figur 14 linken Ende des Klemmelements 1100 entlang der Klemmelementlängsrichtung
X zu dem in der Figur 14 rechten Ende des Klemmelements 1100 erstrecken.
[0122] Die Stufen 1200 sind jeweils durch eine quer verlaufende Nut 1210 unterbrochen. Die
quer verlaufende Nut 210 erstreckt sich senkrecht zur Klemmelementlängsrichtung X
des Klemmelements 1100 sowie auch senkrecht zur Längsrichtung des Masts 30, also in
der Figur 14 von oben nach unten. Die quer verlaufende Nut 1210 wird vorzugsweise
durch Fräsen oder Bohren hergestellt.
[0123] Darüber hinaus sind die Stufen 1200 des Klemmelements 1100 durch ein quer verlaufendes
Masteinsetzloch 1220 unterbrochen, das sich koaxial zum Mast 30 nach außen und somit
ebenfalls senkrecht zu den Stufen 1200 erstreckt, mit anderen Worten also senkrecht
zur Bildebene in Figur 14 und damit auch senkrecht zur Längsrichtung bzw. Nutlängsrichtung
N der quer verlaufenden Nut 1210. Das quer verlaufende Masteinsetzloch 1220 ermöglicht
ein Anbringen des Masts 30 durch Einschrauben und/oder Ankleben und/oder Anschweißen
(siehe Figur 13). Das quer verlaufende Masteinsetzloch 1220 wird vorzugsweise durch
Fräsen oder Bohren hergestellt.
[0124] Durch die quer verlaufende Nut 1210 und das quer verlaufende Masteinsetzloch 1220
werden die Stufen 1200 also jeweils - in Klemmelementlängsrichtung X gesehen - in
zwei Stufenabschnitte unterteilt, von denen der in der Figur 14 links liegende Stufenabschnitt
mit dem Bezugszeichen 1200a und der in der Figur 14 rechts liegende Stufenabschnitt
mit dem Bezugszeichen 1200b gekennzeichnet ist.
[0125] Die Längen der Stufenabschnitte 1200a und 1200b entlang der Klemmelementlängsrichtung
X sind in der Figur 14 mit den Bezugszeichen L1 und L2 gekennzeichnet.
[0126] Um eine möglichst große Klemmkraft des Klemmelements 1100 auf der Montagebasis 1030
gemäß Figur 1 zu ermöglichen, ist die Länge der Stufen 1200 entlang der Klemmelementlängsrichtung
X möglichst groß. Die Gesamtlänge LL der Stufen 1200, die sich bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 14 durch die Einzellängen L1 und L2 der Stufenabschnitte 1200a und 1200b
zusammensetzt, beträgt vorzugsweise mindestens 50 % der gesamten Klemmelementlänge
Lg in Klemmelementlängsrichtung. Es gilt also vorzugsweise:

wobei K eine Konstante ist, die vorzugsweise mindestens 50 % bzw. mindestens 0,5
beträgt.
[0127] Entsprechendes gilt, wenn die Stufen 1200 jeweils mehrere Unterbrechungsstellen wie
Nuten oder Löcher aufweisen; in diesen Fällen ergibt sich die Gesamtlänge LL der Stufen
1200 ebenfalls durch Addition der Einzellängen L1 bis Ln (bei n Einzelängen bzw. n
Stufenabschnitten) und es gilt vorzugsweise:

[0128] In der Figur 14 lassen sich darüber hinaus Befestigungslöcher 1250 erkennen, die
ein Hindurchführen der in der Figur 13 gezeigten Schrauben 1300 ermöglichen, um das
Klemmelement 1100 gemäß Figur 14 mit dem Gegenklemmelement 1110 gemäß den Figuren
12 und 13 zu verschrauben.
[0129] Außerdem erkennt man in der Figur 14 zwei Durchgangslöcher 1320, die beidseits des
Masteinsetzlochs 1220 und - in Längsrichtung der Montagebasis 1030 gesehen - vor und
hinter dem Masteinsetzloch 1220 angeordnet sind; vorzugsweise liegen die Durchgangslöcher
1320 auf der Mittenachse des Klemmelements 1100, so dass die (fiktive) Verbindungslinie
FVL zwischen den beiden Durchgangslöchern 1320 nach einer Montage des Klemmelements
1100 auf der Montagebasis 1030 parallel zur Längsachse der Montagebasis 1030 und -
bei senkrechter Mastausrichtung - vertikal oberhalb der Längsachse der Montagebasis
1030 liegt.
[0130] Die Durchgangslöcher 1320 weisen jeweils ein Innengewinde 1330 auf, das vorzugsweise
in die Lochwand des Durchgangslochs 1320 im Klemmelement 1100 unmittelbar eingeschnitten
ist.
[0131] Die Durchgangslöcher 1320 mit den darin eingeschnittenen Innengewinden 1330 ermöglichen
das Einschrauben der Schrauben 1310, wie dies bereits im Zusammenhang mit den Figuren
12 bis 13 oben erläutert worden ist. Nach einem Aufschrauben der Schrauben 1310 erstrecken
sich die Schraubenenden bei der Darstellung gemäß Figur 14 aus der Bildebene in Richtung
des Betrachters hinaus.
[0132] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die Klemmelementlänge Lg bzw. der
Gesamtabstand zwischen den Enden 1101 und 1102 des Klemmelements 1100 zwischen 10
cm und 15 cm beträgt. Bei einer solchen Gesamtlänge des Klemmelements 1100 bzw. bei
einem solchen Gesamtabstand ist es vorteilhaft, wenn die Gesamtlänge LL der Stufen
1200 - abzüglich von Unterbrechungen wie beispielsweise der quer verlaufenden Nut
1210 und des quer verlaufenden Masteinsetzlochs 1220 in der Figur 14 - jeweils mindestens
6 cm beträgt.
[0133] Besonders vorteilhaft ist es, wenn sich die Stufen 1200 des Klemmelements 1100 über
eine Länge zwischen 3 cm und 6 cm von dem Ende 1101 des Klemmelements 1100 bis zur
quer verlaufenden Nut 1210 bzw. zum quer verlaufenden Masteinsetzloch 1220 und über
eine Länge zwischen 3 cm und 6 cm von der quer verlaufenden Nut 1210 bzw. dem quer
verlaufenden Masteinsetzloch 1220 zu dem anderen Ende 1102 des Klemmelements 1100
erstrecken.
[0134] Die Figur 15 zeigt ein Ausführungsbeispiel für ein Gegenklemmelement 1110, das bei
dem Gelenk GLK eingesetzt werden kann, näher im Detail in einer dreidimensionalen
Darstellung schräg von der Seite. Es lassen sich Stufen 1200 erkennen, die durch Materialabtrag
auf der Innenseite 1110i des Gegenklemmelements 1110 herausgearbeitet worden sind
und sich jeweils mit vorzugsweise konstanter Stufenhöhe von dem in der Figur 15 linken
Ende 1111 entlang der Klemmelementlängsrichtung X zu dem in der Figur 15 rechten Ende
1112 des Gegenklemmelements 1110 erstrecken.
[0135] Besonders vorteilhaft ist es, wenn sich die Stufen 1200 bei dem Gegenklemmelement
1110 unterbrechungsfrei zwischen den beiden Enden 1111 und 1112 erstrecken.
[0136] Falls Nuten oder Unterbrechungen die Stufen in dem Gegenklemmelement 1110 unterbrechen,
so ist es vorteilhaft, wenn zumindest die Gesamtlänge einer jeden Stufe, die sich
durch die Einzellängen der resultierenden Stufenabschnitte ergibt (siehe Ausführungen
oben im Zusammenhang mit der Figur 14 und den Stufen im Klemmelement 1100), jeweils
zumindest 50 % des Gesamtabstands zwischen den beiden Enden 1111 und 1112 des Gegenklemmelements
beträgt.
[0137] Die Länge Lg des Gegenklemmelements 1110 entlang der Klemmelementlängsrichtung X
bzw. der Gesamtabstand zwischen den beiden Enden 1111 und 1112 des Gegenklemmelements
1110 beträgt vorzugsweise zwischen 10 und 15 cm.
[0138] Im Randbereich R1110 des Gegenklemmelements 1110 sind vorzugsweise Gewindelöcher
1450 vorhanden, die von ihrer Anordnung her mit den Befestigungslöchern 1250 im Klemmelement
1100 fluchten, sobald das Klemmelement und das Gegenklemmelement bestimmungsgemäß
verschraubt werden. Die Gewindelöcher 1450 sind somit geeignet, ein Einschrauben der
Schrauben 1300 gemäß Figur 13 und damit ein Verschrauben des Gegenklemmelements 1110
mit dem Klemmelement 1100 gemäß Figur 13 zu ermöglichen. Die Gewindelöcher 1450 sind
durch ein Gewindeschneideverfahren in das Gegenklemmelement 1110 eingeschnitten.
[0139] Wie bereits oben erwähnt, werden das Klemmelement 1100 und das Gegenklemmelement
1110 vorzugsweise jeweils aus einem einteiligen quaderförmigen, insbesondere plattenförmigen,
Stahlblock durch Materialabtrag hergestellt. Mit Blick auf eine einfache Herstellung
wird es als vorteilhaft angesehen, wenn bei dem Klemmelement 1100 die Stufenflächen
F1200 der Stufen 1200 nach dem Materialabtrag parallel zur am weitesten innenliegenden
Innenfläche I1100 des Klemmelements, parallel zur Außenfläche A1100, an der das Anschlussrohr
angebracht ist, und parallel zu den Anschlussflächen K1100, durch die die Befestigungslöcher
1250 hindurchgeführt sind, liegen.
[0140] Bei dem Gegenklemmelement 1110 liegen die Stufenflächen F1200 der Stufen 1200 nach
dem Materialabtrag dementsprechend ebenfalls vorzugsweise parallel zur innenliegenden
Innenfläche I1110 des Gegenklemmelements 1110, parallel zur Außenfläche A1110 des
Gegenklemmelements 1110 und parallel zu den Anschlussflächen K1110, in die die Gewindelöcher
1450 eingeschnitten sind.
[0141] Nach der Montage und dem Verschrauben von Klemmelement 1100 und Gegenklemmelement
1110 ergibt sich somit vorzugsweise, dass die Stufenflächen F1200 aller Stufen 1200
des Klemmelements 1100 und des Gegenklemmelements 1110
- parallel zur innenliegenden Innenfläche I1100 des Klemmelements 1100,
- parallel zur Außenfläche A1100 des Klemmelements 1100,
- parallel zu den Anschlussflächen K1100, durch die die Befestigungslöcher 1250 hindurchgeführt
sind,
- parallel zur innenliegenden Innenfläche I1110 des Gegenklemmelements 1110,
- parallel zur Außenfläche A1110 des Gegenklemmelements 1110 und
- parallel zu den Anschlussflächen K1110, in die die Gewindelöcher 1450 eingeschnitten
sind,
liegen.
[0142] An den Stufenkanten 1201 sind die Stufen 1200 vorzugsweise jeweils rechtwinklig;
an die oberen Stufenflächen F1200 schließt sich somit also vorzugsweise jeweils eine
dazu senkrechte Stufenfläche V1200 an, die bei dem Klemmelement 1100 jeweils
- senkrecht zur innenliegenden Innenfläche I1100 des Klemmelements 1100,
- senkrecht zur Außenfläche A1100 des Klemmelements 1100 und
- senkrecht zu den Anschlussflächen K1100, durch die die Befestigungslöcher 1250 hindurchgeführt
sind,
liegt.
[0143] Bei dem Gegenelement 1110 liegen die senkrechten Stufenflächen V1200
- senkrecht zur innenliegenden Innenfläche I1110 des Gegenklemmelements 1110,
- senkrecht zur Außenfläche A1110 des Gegenklemmelements 1110 und
- senkrecht zu den Anschlussflächen K1110, in die die Gewindelöcher 1450 eingeschnitten
sind.
[0144] Nach der Montage des Klemmelements 1100 und des Gegenklemmelements 1110 ergibt sich
damit in vorteilhafter Weise eine Konfiguration, bei der alle senkrechten Stufenflächen
V1200 des Klemmelements 1100 und des Gegenklemmelements 1110 jeweils
- senkrecht zur innenliegenden Innenfläche I1100 des Klemmelements 1100,
- senkrecht zur Außenfläche A1100 des Klemmelements 1100,
- senkrecht zu den Anschlussflächen K1100 des Klemmelements 1100, durch die die Befestigungslöcher
1250 hindurchgeführt sind,
- senkrecht zur innenliegenden Innenfläche I1110 des Gegenklemmelements 1110,
- senkrecht zur Außenfläche A1110 des Gegenklemmelements 1110 und
- senkrecht zu den Anschlussflächen K1110 des Gegenklemmelements 1110, in die die Gewindelöcher
1450 eingeschnitten sind,
liegen.
[0145] Das Montieren des Masthalters 10 bzw. das Anbringen der Schrauben 1310 wird beispielhaft
im Zusammenhang mit den Figuren 16 bis 21 näher erläutert; dabei zeigen die Figuren
16 bis 18 eine Ausführungsvariante, bei der die Schrauben 1310 in ein Bohrloch in
der Montagebasis 1030 eingeführt werden und darin eingreifen; die Figuren 19 bis 21
zeigen eine andere Ausführungsvariante, bei der die Schrauben 1310 auf die Montagebasis
1030 aufgedrückt werden und diese vorzugsweise zumindest außenseitig deformieren.
[0146] Die Figur 16 zeigt in einem Querschnitt die Montagebasis 1030 mit dem darauf aufgesetzten
Klemmelement 1100. Es lässt sich eines der beiden Durchgangslöcher 1320 mit dem darin
eingeschnittenen Innengewinde 1330 erkennen.
[0147] Um in der Montagebasis 1030 ein Bohrloch einzubringen, durch das nachfolgend ein
Schraubenende einer einzuschraubenden Schraube 1310 eindringen kann, wird zunächst
mit einem Bohrer 1350 ein Bohrloch 1351 in die Montagebasis 1030 gebohrt. Der Bohrerdurchmesser
d des Bohrers 1350 ist dabei vorzugsweise derart gewählt, dass der Bohrerdurchmesser
kleiner als der Innendurchmesser des in das Durchgangsloch 1320 eingeschnittenen Innengewindes
1330 ist, um während des Bohrens eine Beschädigung des Innengewindes 1330 zu vermeiden
oder die Beschädigungsgefahr bzw. den Beschädigungsumfang zu minimieren. Das Bohren
des Bohrlochs 1351 in die Montagebasis 1030 von der Außenseite 1100a des Klemmelements
1100 durch das Durchgangsloch 1320 hindurch ist in der Figur 17 gezeigt.
[0148] Erfinderseitige Tests haben gezeigt, dass bei einem nominal 12 mm Durchgangsloch
(Durchmesser des Innengewindes üblicherweise 10,25 mm), das zum Einschrauben von 12
mm Schrauben geeignet ist, ohne Weiteres ein Bohrer mit einem Bohrerdurchmesser von
d = 10 mm eingesetzt werden kann, ohne dass es - auch im Falle eines Einsatzes einer
einhändig betriebenen Handbohrmaschine auf einem Dach - zu einer signifikanten Beschädigung
des Innengwindes 1330 kommt. Sind kleinere oder größere Durchgangslöcher 1320 und
Innengewinde 1330 vorhanden, so ist der Bohrerdurchmesser entsprechend anzupassen;
in der Regel reicht es aus, wenn der Bohrerdurchmesser circa 0,25 mm kleiner als der
Innendurchmesser des Innengewindes ist.
[0149] Die Figur 18 zeigt das Klemmelement 1100 sowie die Montagebasis 1030, nachdem eine
Schraube 1310 in das Innengewinde 1330 hinein geschraubt und damit abschnittsweise
durch das Durchgangsloch 1320 hindurch geführt worden ist. Ein Schraubenende 1311
dringt bei dem Einschrauben der Schraube 1310 in das Bohrloch 1351 ein und führt zu
einem Formschluss zwischen der Schraube 1310, dem Klemmelement 1100 und der darunter
befindlichen Montagebasis 1030.
[0150] Um ein Eindringen der Schraube 1310 in das Bohrloch 1351 zu vereinfachen, wird es
als vorteilhaft angesehen, wenn sich die Schraube zu ihrem Schraubenende 1311 hin
verjüngt; ein solches Verjüngen kann beispielsweise auf einem konischen oder kegelstumpfförmigen
Zulaufen des Schraubenendes 1311 beruhen, wie dies beispielhaft in der Figur 18 gezeigt
ist.
[0151] Anstelle eines konischen Zulaufens des Schraubenendes 1311 kann auch eine andere
Form der Verjüngung vorgesehen sein, beispielsweise kann der vordere Abschnitt der
Schraube 1310 partiell weggefräst oder (mittels einer Drehmaschine) weggedreht sein,
um eine Durchmesserreduktion, insbesondere ein spitzes Zulaufen des Schraubenendes
1311 zu erreichen. Mit anderen Worten ist es vorteilhaft, wenn die Schraube 1310 nach
vorn angespitzt ist und spitzer zum Schraubenende ausläuft als übliche Schrauben.
[0152] Im Zusammenhang mit den Figuren 19 bis 21 wird nachfolgend eine alternative Vorgehensweise
beim Montieren des Klemmelements 1100 auf der Montagebasis 1030 gezeigt. Im Unterschied
zu dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 16 bis 18 wird auf ein Bohren eines Bohrlochs
1351 in der Montagebasis 1030 verzichtet. Stattdessen wird eine Schraube 1310 unmittelbar
durch das Durchgangsloch 1320 hindurch geschraubt, so dass sich das Schraubenende
1311 auf der Montagebasis 1030 abstützt. Das Abstützen des Schraubenendes 1311 auf
der Montagebasis 1030 ist in der Figur 20 gezeigt.
[0153] Reicht eine reibschlüssige Verbindung zwischen der Schraube 1310 und der Montagebasis
1030 aus, um die zu einem Halten des Mastes 30 nötigen Haltekräfte zu erzeugen, so
kann es bei einem Einschrauben wie in der Figur 20 gezeigt bleiben.
[0154] Sollen die Haltekräfte des Mastes 30 an der Montagebasis 1030 darüber hinaus erhöht
werden, so kann vorgesehen sein, dass die Schraube 1310 und das Schraubenende 1311
noch tiefer in das Klemmelement 1100 hinein geschraubt werden, so dass das Schraubenende
1311 die Oberfläche der Montagebasis 1030 partiell verformt. Eine solche Vorgehensweise
ist in der Figur 21 gezeigt. Die Schraube 1310 ist soweit eingeschraubt, dass der
Schraubenkopf 1312 auf der Außenseite 1100a des Klemmelements 1100 aufliegt.
[0155] Durch das Verformen der Montagebasis 1030 wird ein Formschluss zwischen der Schraube
1310, dem Klemmelement 1100 und der darunter befindlichen Montagebasis 1030 erzeugt,
so dass die Haltekraft des Mastes 30 an der Montagebasis 1030 gegenüber dem in Figur
20 gezeigten Zustand deutlich erhöht wird.
[0156] Im Zusammenhang mit den Ausführungsbeispielen wurde oben erläutert, dass Komponenten
des Masthalters aneinander angebracht bzw. miteinander verbunden werden können; ein
solches Anbringen oder Verbinden kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen,
beispielsweise durch Verschrauben mittels Schrauben, Muttern, Gewindebolzen, Gewindestangen
oder dergleichen, durch Vernieten, durch Verkleben, durch Verschweißen oder auf andere
Art. Das oben beschriebene Verschrauben wird jedoch als vorteilhaft angesehen, weil
es lösbare Verbindungen schafft.
[0157] Der oben im Zusammenhang mit den Figuren beschriebene Mast des Masthalters kann eine
Antenne tragen; in diesem Falle bildet der Masthalter einen Antennenhalter. Alternativ
kann der oben im Zusammenhang mit den Figuren beschriebene Mast des Masthalters ein
Absturzsicherungsmittel halten; in diesem Falle bildet der Masthalter eine Absturzsicherung.
[0158] Obwohl die Erfindung im Detail durch bevorzugte Ausführungsbeispiele näher illustriert
und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele
eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden,
ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0159]
- 1
- Trägerfläche
- 10
- Masthalter
- 20
- Auflagevorrichtung
- 21
- Auflageeinheit
- 22
- Auflageeinheit
- 23
- Abstandshalteelemente
- 30
- Mast
- 31
- Mastfuß
- 32
- Stützplatte
- 33
- Durchgangslöcher
- 33a
- innenliegende Durchgangslöcher
- 34
- Durchgangslöcher
- 34a
- innenliegende Durchgangslöcher
- 200
- Rahmen
- 200a
- Rahmenabschnitt
- 200b
- Rahmenabschnitt
- 201
- Rahmenprofilelement
- 201a
- Seitenwand
- 202
- Rahmenprofilelement
- 202a
- Außenwand
- 203
- Rahmenprofilelement
- 203a
- Außenwand
- 204
- Rahmenprofilelement
- 204a
- Außenwand
- 205
- Mittelprofilelement
- 205a
- Seitenwand
- 210
- Trägerplatte
- 301
- Rahmenprofilelement
- 301a
- Seitenwand
- 305
- Mittelprofilelement
- 305a
- Seitenwand
- 310
- Trägerplatte
- 500
- Zusatzauflageeinheit
- 510
- Rahmen
- 520
- Außenwand
- 521
- Außenwand
- 522
- Außenwand
- 523
- Außenwand
- A
- Abstand
- DL
- Durchgangslöcher
- FL
- fiktive Verbindungslinie
- GLK
- Gelenk
- L
- Längsrichtung des Masts
- L1
- Durchgangslöcher
- L2
- Durchgangslöcher
- L3
- Durchgangslöcher
- L4
- Durchgangslöcher
- L5
- Durchgangslöcher
- L6
- Durchgangslöcher
- P
- Pfeilrichtung
- P1
- Paar
- P2
- Paar
- S
- Schrauben
- 1029
- Gelenkhalteplatte
- 1030
- Montagebasis
- 1031
- Mastfuß
- 1085
- Schweißnaht
- 1090
- Haltemittel
- 1100
- Klemmelement
- 1100a
- Außenseite
- 1100i
- Innenseite
- 1101
- Ende
- 1102
- Ende
- 1110
- Gegenklemmelement
- 1110i
- Innenseite
- 1111
- Ende
- 1112
- Ende
- 1200
- Stufen
- 1200a
- Stufenabschnitt
- 1200b
- Stufenabschnitt
- 1201
- Stufenkante
- 1210
- Nut
- 1220
- Masteinsetzloch
- 1250
- Befestigungslöcher
- 1300
- Schrauben
- 1310
- Gewindeelement in Form einer Schraube
- 1311
- Schraubenende
- 1312
- Schraubenkopf
- 1320
- Durchgangsloch
- 1330
- Innengewinde
- 1350
- Bohrer
- 1351
- Bohrloch
- 1450
- Gewindelöcher
- A1100
- Außenfläche
- A1110
- Außenfläche
- d
- Bohrerdurchmesser
- F1200
- Stufenfläche
- FVL
- fiktive Verbindungslinie
- I1100
- innenliegende Innenfläche
- I1110
- innenliegende Innenfläche
- K1100
- Anschlussfläche
- K1110
- Anschlussfläche
- Lg
- Klemmelementlänge
- LL
- Stufengesamtlänge
- LP1
- Löcherpaar
- LP2
- Löcherpaar
- LP3
- Löcherpaar
- LP4
- Löcherpaar
- L1
- Länge
- L2
- Länge
- N
- Nutlängsrichtung
- R1110
- Randbereich
- V1200
- Stufenfläche
- X
- Klemmelementlängsrichtung
1. Masthalter (10) mit
- einer Auflagevorrichtung, die zur Auflage auf einer Trägerfläche (1) bestimmt ist
und ein Einlegen einer oder mehrerer Beschwerungsplatten ermöglicht, und
- einem mit der Auflagevorrichtung verbindbaren Mast (30), dadurch gekennzeichnet, dass
- die Auflagevorrichtung zumindest zweiteilig ist und eine erste masttragende Auflageeinheit
(21, 22) und zumindest eine zweite masttragende Auflageeinheit (21, 22) aufweist und
- die erste und zweite masttragende Auflageeinheit (21, 22) nach Montage und nach
einem Anbringen des Mastes diesen gemeinsam tragen.
2. Masthalter (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen einem Mastfuß (31) des Mastes (30) und der ersten und zweiten masttragenden
Auflageeinheit (21, 22) ein Gelenk (GLK) vorhanden ist.
3. Masthalter (10) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- ein erster Gelenkabschnitt des Gelenks (GLK), insbesondere ein erster Plattenabschnitt
einer Stützplatte (32) des Gelenks (GLK), von der ersten masttragenden Auflageeinheit
(21) getragen wird und
- ein zweiter Gelenkabschnitt des Gelenks (GLK), insbesondere ein zweiter Plattenabschnitt
einer Stützplatte (32) des Gelenks (GLK), von der zweiten masttragenden Auflageeinheit
(22) getragen wird.
4. Masthalter (10) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Stützplatte (32) zwei beabstandet zueinander angeordnete Gelenkhalteplatten
(1029), trägt, die winklig, vorzugsweise rechtwinklig, auf der dem Mast zugewandten
Seite der Stützplatte (32) angebracht sind,
- zwischen den zwei beabstandeten Gelenkhalteplatten eine Montagebasis (1030) gehalten
wird, und
- der Mast (30) mittels Haltemitteln (1090) an der Montagebasis (1030) befestigt ist.
5. Masthalter (10) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Anschlusselement ein Klemmelement (1100) und ein Gegenklemmelement (1110) umfasst,
die einen Abschnitt der Montagebasis mittelbar oder unmittelbar zwischen ihren Klemmelementinnenseiten
einklemmen.
6. Masthalter (10) nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Stützplatte (32) zum Zwecke der Befestigung an der ersten masttragenden Auflageeinheit
in einer ersten Position relativ zur ersten Auflageeinheit ein erstes Löcherpaar (LP1)
an Befestigungslöchern aufweist,
- die Stützplatte zum Zwecke der Befestigung an der ersten masttragenden Auflageeinheit
in einer anderen, zweiten Position relativ zu ersten Auflageeinheit ein zweites Löcherpaar
(LP2) an Befestigungslöchern aufweist,
- die Stützplatte zum Zwecke der Befestigung an der zweiten masttragenden Auflageeinheit
in einer ersten Position relativ zur zweiten Auflageeinheit ein drittes Löcherpaar
(LP3) an Befestigungslöchern aufweist und
- die Stützplatte zum Zwecke der Befestigung an der zweiten masttragenden Auflageeinheit
in einer anderen, zweiten Position relativ zur zweiten Auflageeinheit ein viertes
Löcherpaar (LP4) an Befestigungslöchern aufweist.
7. Masthalter (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste und zweite masttragende Auflageeinheit (21, 22) jeweils derart ausgestaltet
sind, dass bei angebrachtem Gelenk das Gelenk, insbesondere dessen Stützplatte, die
beiden Auflageeinheiten auf Abstand hält.
8. Masthalter (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste und zweite masttragende Auflageeinheit (21, 22) jeweils derart ausgestaltet
sind, dass sie wahlweise eine erste Montageart, bei der bei angebrachtem Gelenk die
beiden Auflageeinheiten einen ersten Abstand aufweisen, und eine zweite Montageart
ermöglichen, bei der bei angebrachtem Gelenk die beiden Auflageeinheiten einen vom
ersten Abstand verschiedenen zweiten Abstand aufweisen oder abstandsfrei aneinander
liegen.
9. Masthalter (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstand bzw. der erste oder zweite Abstand zwischen der ersten und zweiten masttragenden
Auflageeinheit (21, 22) so groß oder mindestens so groß wie der Durchmesser des Mastes
ist.
10. Masthalter (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste und zweite masttragende Auflageeinheit (21, 22) jeweils einen zugeordneten
Abschnitt des Gelenks tragen.
11. Masthalter (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die erste masttragende Auflageeinheit (21, 22) eine erste Trägerplatte aufweist,
auf der ein erster Plattenabschnitt einer Stützplatte, insbesondere der oben erwähnten
Stützplatte, aufliegt, und
- die zweite masttragende Auflageeinheit (21, 22) eine zweite Trägerplatte aufweist,
auf der ein zweiter Plattenabschnitt der Stützplatte aufliegt.
12. Masthalter (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die erste masttragende Auflageeinheit (21, 22) einen Rahmen (200) bildet, der ein
Einlegen einer oder mehrerer Beschwerungsplatten ermöglicht,
- eine Seitenwand eines Rahmenprofilelements des Rahmens (200) die erste Trägerplatte
trägt und
- die erste Trägerplatte senkrecht zu der Seitenwand angeordnet ist.
13. Masthalter (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die erste Trägerplatte ein erstes und ein zweites Paar an Durchgangslöchern aufweist,
- jedes Paar jeweils die Montage eines zugeordneten Abschnitts des Gelenks, insbesondere
eines zugeordneten Abschnitts einer Stützplatte des Gelenks, ermöglicht,
- die fiktive Verbindungslinie (FL) zwischen den Durchgangslöchern eines jeden Paares
an Durchgangslöchern parallel zur Seitenwand des Rahmenprofilelements des Rahmens
(200) liegt, und
- der Abstand zwischen der ersten masttragenden Auflageeinheit (21, 22) und der zweiten
masttragenden Auflageeinheit (21, 22) davon abhängt, ob die Montage des der ersten
masttragenden Auflageeinheit (21, 22) zugeordneten Abschnitts des Gelenks unter Nutzung
des ersten oder zweiten Paares an Durchgangslöchern erfolgt ist.
14. Masthalter (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die zweite masttragende Auflageeinheit (21, 22) einen Rahmen (200) bildet, der ein
Einlegen einer oder mehrerer Beschwerungsplatten ermöglicht,
- eine Seitenwand eines Rahmenprofilelements des Rahmens (200) der zweiten masttragenden
Auflageeinheit (21, 22) die zweite Trägerplatte trägt,
- die zweite Trägerplatte senkrecht zu der Seitenwand des Rahmenprofilelements des
Rahmens (200) der zweiten masttragenden Auflageeinheit (21, 22) angeordnet ist,
- die Seitenwand des Rahmenprofilelements des Rahmens (200) der ersten masttragenden
Auflageeinheit (21, 22) und die Seitenwand des Rahmenprofilelements des Rahmens (200)
der zweiten masttragenden Auflageeinheit (21, 22) nach der Montage des Mastes beabstandet
einander gegenüberliegen, insbesondere parallel zueinander liegen, oder aneinander
angrenzen, und
- die von den Seitenwänden getragenen Trägerplatten in derselben Ebene liegen.
15. Verfahren zum Montieren eines Masthalters (10), bei dem an einer Auflagevorrichtung,
die zur Auflage auf einer Trägerfläche (1) bestimmt ist und ein Einlegen einer oder
mehrerer Beschwerungsplatten ermöglicht, ein Mast (30) angebracht wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Auflagevorrichtung zumindest zweiteilig ist und eine erste masttragende Auflageeinheit
(21, 22) und zumindest eine zweite masttragende Auflageeinheit (21, 22) aufweist und
- der Mast (30) sowohl an der ersten masttragenden Auflageeinheit (21, 22) als auch
an der zweiten masttragenden Auflageeinheit (21, 22) angebracht wird, und
- die erste und zweite masttragende Auflageeinheit (21, 22) nach Montage und nach
einem Anbringen des Masts diesen gemeinsam tragen.