[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lagerung von Säuglingen nach dem Oberbegriff
der Ansprüche 1 und 9.
[0002] Aus der
US 6,202,228 B1 ist eine dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche zugrundeliegende Vorrichtung
zur Lagerung von Säuglingen bekannt, die an einem Erwachsenenbett befestigbar ist.
Über Länglöcher im bis zum Untergrund reichenden Gestell der Vorrichtung, das sich
auf dem Untergrund abstützt, ist eine Höhenverstellung möglich und die Vorrichtung
kann so in unterschiedlicher Höhe mittels Schrauben fixiert werden.
[0003] Eine vergleichbare Lösung ist aus der
DE 203 07 464 U1 bekannt. Dieses Kinderbett weist eine an einem bis zum Untergrund reichenden Rahmengestell
höhenverstellbare Auflagefläche auf, die in der Höhe relativ zum Rahmengestell fahrstuhlartig
variabel und durchgängig frei verstellbar ist. In der jeweiligen Lage erfolgt eine
Fixierung über an den Stäben des Rahmengestells angreifenden Klemmvorrichtungen.
[0004] Die
WO 2010/000406 A1 zeigt ein tragbares Kinderbett mit einer Stützstruktur. Diese Stützstruktur untergreift
im aufgebauten Zustand mit einem Stützarm die Matratze eines Erwachsenenbetts, während
sich ein weiterer Stützarm am Untergrund abstützt und dadurch eine Höhenverstellung
des Kinderbettes gestattet.
[0005] Aus der
DE 197 53 240 C2 ist ein Säuglingsbett bekannt, bei dem ein Träger für eine gepolsterte Unterlage
an einem Erwachsenenbett und insbesondere an einem Klinikbett fixiert werden kann.
Dazu wird das Kinderbett an einer Traverse des Erwachsenenbetts lösbar fixiert, so
dass eine Höhenverstellung des Erwachsenenbetts das Säuglingsbett mit bewegt. Dieses
Säuglingsbett ist nicht freistehend und nicht fahrbar. Eine Befestigung des Säuglingsbetts
ist nur an vorgegebenen Punkten gegeben, so dass insbesondere gerade im Kopfteilbereich
des Klinikbetts die Anbringung erschwert ist. Gerade dort wünschen sich aber Mütter
meist die Anordnung des Säuglingsbetts, um dem Wunsch nach Nähe und auf Bonding gerecht
zu werden. Die vorbekannte Vorrichtung hat ferner den Nachteil, dass die Befestigungstraverse,
über die das Säuglingsbett am Erwachsenenbett befestigt wird, meist nur zu einem bestimmten
Modell von Klinikbett passt, so dass das Säuglingsbett nicht universell ohne Traverse
einsetzbar ist. Klinikbetten mit Seitenteilen oder ohne festen Befestigungspunkt können
nicht mit dem Säuglingsbett ausgestattet werden. Aufgrund der Art der Befestigung
ist die Anbringung des Säuglingsbetts nur durch Klinikpersonal erlaubt. Zur Erzielung
einer ausreichenden mechanischen Festigkeit ist das Säuglingsbett an wenigstens zwei
Punkten mit dem Erwachsenenbett verbunden. Je nach Typ des Klinikbetts führt eine
Schocklagerung zu einer Schrägstellung des Kinderbetts, ebenso wie die nach der dortigen
Lösung mögliche einseitige Verstellung des Kinderbetts.
[0006] Das vorbekannte Säuglingsbett weist auf der Traverse von seinem Bettboden hochstehende
Rückhaltemittel auf. Diese Rückhaltemittel sind vorzugsweise transparent ausgebildet
und an Pfosten befestigt. Zwischen diesen Pfosten kann ein ergänzendes Sicherheitsschott
je nach Ausführungsform befestigt werden.
[0007] Bei Einsatz dieses Säuglingsbetts ist grundsätzlich ein zusätzliches fahrbares Kinderbett
erforderlich, da es kein bis zum Boden reichendes Gestell aufweist. Da es nur mit
dem entsprechenden Aufwand vom Erwachsenenbett abgenommen werden kann, wird die Mutter,
vor allem in kleinen Patientenzimmern, wenn das Erwachsenenbett z.B. an der Wand steht,
in ihrem Bewegungsumfang behindert, insbesondere wenn sie ins oder aus dem Bett möchte,
da das Kinderbett entsprechenden Platz benötigt. Zum Fahren des Erwachsenenbetts aus
dem Krankenzimmer muss zudem alles demontiert werden.
[0008] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine leicht, sicher und zuverlässig zu bedienende Vorrichtung zur Lagerung
von Säuglingen zu schaffen.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 sowie
durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 9 gelöst.
[0010] In einem ersten Ausführungsbeispiel ist wie im Stand der Technik bei der Vorrichtung
das Kinderbett vom Erwachsenenbett lösbar und dennoch mit dem Erwachsenenbett zur
gemeinsamen Bewegung verbindbar, allerdings ruht das Kinderbett hierzu auf einem gesonderten
Gestell. Dieses Gestell weist eine höhenverstellbare Feststelleinrichtung auf, die
im am Erwachsenenbett befestigten Zustand entriegelt ist, so dass das Kinderbett den
Bewegungen des Erwachsenenbetts folgt. Sobald jedoch die Verbindung zum Erwachsenenbett
aufgelöst wird, verriegelt sich die Feststelleinrichtung selbsttätig, so dass das
Kinderbett leicht und gefahrlos vom Erwachsenenbett entfernt werden kann. Im am Erwachsenenbett
angedockten Zustand befindet sich das Kinderbett damit in einem schwebenden Zustand,
so dass es jeder Höhenverstellung des Erwachsenenbettes folgt. Das Andocken geschieht
mittels eines einzigen Verriegelungssystems, wodurch die Feststelleinrichtung der
Höhenverstellung freigegeben wird. Wird dieses Verschluss- oder Verbindungssystem
abgedockt, greift sofort die Feststelleinrichtung der Höhenverstellung wieder ein.
Gleichzeitig trägt die Befestigungsmöglichkeit für das Kinderbett am Erwachsenenbett,
wenn überhaupt, nur in einem Maße auf, das es immer noch gestattet, das Erwachsenenbett
durch die Zimmertür im Krankenhaus zu fahren.
[0011] Das Kinderbett ist damit freistehend, vorzugsweise, sofern es über ein Fahrgestell
verfügt, fahrbar und stufenlos höhenverstellbar. Die Höhenverstellung arbeitet sowohl
im angedockten Zustand, wenn die Feststelleinrichtung freigeschalten ist, als auch
im freistehenden Zustand, da dann die Feststelleinrichtung manuell betätigt werden
kann.
[0012] Vorzugsweise ist das Kinderbett an einem Ankopplungspunkt, in besonders bevorzugter
Weise an nur einem einzigen Ankopplungspunkt zur gemeinsamen Bewegung mit dem Erwachsenenbett
über Kopplungsmittel lösbar gekoppelt. Damit kann das Kinderbett in seiner vorzugsweise
horizontalen Lage fixiert um den Ankopplungspunkt als Schwenkpunkt gelagert werden,
so dass es lagegerecht in seiner Stellung bleibt, Vertikalbewegungen des Erwachsenenbettes
aber folgt. Damit ist jede Verstellung des Erwachsenenbetts, auch ein einseitiges
Senken oder Anheben der kompletten Liegefläche, z.B. zur Erzielung einer Schocklage,
problemlos möglich, da es nur einen Befestigungspunkt gibt. Das Kinderbett bleibt
immer in seiner Stellung, d.h. in der Regel waagerecht, eventuelle Seitengitter stellen
kein Hindernis dar. Durch den einen Verbindungspunkt erlaubt die neue Konstruktion
eine Kombination mit verschiedensten Modellen von Erwachsenenbetten, denn eine feste
und mechanisch belastbare Anbringung ist nicht zwingend erforderlich.
[0013] Vorzugsweise sind die Kopplungsmittel, über die das Kinderbett am Erwachsenenbett
angekoppelt ist, auch mit der Einfassung oder einer Abdeckung des Kinderbetts wirkverbunden.
Während des Andockens wird damit gleichzeitig der Verschlussmechanismus ausgelöst,
der das Kinderbett zum Bett der Mutter hin öffnet bzw. den Zugang zum Kinderbett zumindest
teilweise freisetzt. Im angekoppelten Zustand ist dabei vorzugsweise sichergestellt,
dass sich die Einfassung oder Abdeckung nicht schließen kann. Wird die Verbindung
zum Erwachsenenbett wieder aufgelöst, schließt sich dieser Zugang wie z.B. eine frontseitige
Klappe wieder, damit das Neugeborene sicher liegt. Damit ist sichergestellt, dass
das Kind nicht aus dem Kinderbett fallen kann. Dieser Mechanismus kann aber auch willkürlich
geöffnet werden und wird dann über den Kugelrastbolzen offen gehalten.
[0014] Für den Fall der Fälle ist die höhenverstellbare Feststelleinrichtung vorzugsweise
mit einer Notbremseigenschaft versehen, die bei einem unbeabsichtigten Lösen der Feststelleinrichtung
zu einer selbsttätigen Feststellung des Kinderbetts führt.
[0015] Die Höhenverstellung des Kinderbetts kann, sofern das Gestell als Fahrgestell ausgebildet
und dies erwünscht ist, dazu bei, dass die Mutter das Kinderbett auf einer für sie
ergonomisch richtigen Höhe zum Schieben einstellen kann. Das Fahrgestell ist vorzugsweise
mit Bremsen ausgestattet. Durch die Fahrbarkeit ist ein Bonding zwischen Mutter und
Kind jederzeit möglich, da die Mutter das Kinderbett mitnehmen kann, d.h. zum Beispiel
beim Frühstück und es gleichzeitig an jeder Stelle des Klinikbetts positioniert werden
kann. Dies wird dadurch gesteigert, dass alternativ oder ergänzend zum selbsttätigen
Verschlussmechanismus ein Sicherheitsschott als Einfassung des Kinderbetts vorgesehen
ist, das gedreht werden kann und zwei unterschiedlich tief ausgeführte Ausschnitte
aufweist. Einerseits ist damit sichergestellt, dass das Kind sicher im Kinderbett
liegt, andererseits kann die Mutter immer noch bequem den Kontakt zum Kind herstellen.
Sollte das Kinderbett im Kopfteilbereich des Klinikbetts nicht angedockt stehen, kann
durch den niedrigen Ausschnitt am Schott der Kontakt Mutter-Kind trotzdem sehr gut
hergestellt werden. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn die Mutter selbst im Erwachsenenbett
liegt. Das Schott wird jedoch vorzugsweise dann verwendet, wenn das Kinderbett gemäß
dem zweiten Ausführungsbeispiel nicht mehr dafür bestimmt ist, am Erwachsenenbett
angedockt zu werden. Auch hier kann aber eine federbelastete selbsttätige Verschlusslösung
verwendet werden, um für zusätzliche Sicherheit zu sorgen.
[0016] Auf der Säule über dem Kinderbett kann bedarfsweise eine Abdeckung für einen Baldachin,
Himmel oder dergleichen angebracht werden. Die Konstruktion ist einfach zu bedienen
und problemlos zu reinigen bzw. zu desinfizieren.
[0017] Bei einer Lösung nach Anspruch 9 kann das Kinderbett in einem zweiten Ausführungsbeispiel
als Vorrichtung zur Lagerung von Säuglingen alleinstehend betrieben werden, das heißt
es steht nicht mit einem Erwachsenenbett in Verbindung. Dennoch ist eine höhenverstellbare
Feststelleinrichtung vorgesehen, die es ermöglicht, auf einfache Weise das Kinderbett
in der Höhe zu verstellen. Dies kann dann erfolgen, wenn das Kinderbett neben ein
Erwachsenenbett gestellt wird. Falls erwünscht, lässt sich die höhenverstellbare Feststelleinrichtung
auch so gestalten, dass die Höhe des Kinderbetts zum Beispiel auch beim Schieben des
vorzugsweise mit Laufrollen versehenen Gestells entsprechend auf die Benutzerhöhe
eingestellt werden kann. Wie in dem am Erwachsenenbett angekoppelten Kinderbett ist
dazu eine Feststelleinrichtung vorgesehen, die in einen manuell betätigbaren, gelösten
Zustand überführbar ist. So lange die manuelle Betätigung aufrechterhalten wird, ist
eine Vertikalbewegung des Kinderbetts relativ zu seinem Gestell möglich. Endet jedoch
die manuelle Betätigung, fixiert sich die Feststelleinrichtung selbsttätig.
[0018] Die Feststelleinrichtung weist dazu Notbremseigenschaften auf, das heißt, sobald
die manuelle Betätigung endet, erfolgt mittels einer Federbelastung eine selbsttätige
Verriegelung.
[0019] Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels.
Kurzbeschreibung der Figuren
[0020] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in den beigefügten Figuren dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine dreidimensionale Darstellung des Kinderbetts in Seitenansicht,
- Fig. 2-5
- schematische Darstellungen der Anordnung eines mit dem Erwachsenenbett verbundenen
Kinderbetts mit eigenem Gestell,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht eines Sicherheitsschotts.
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
[0021] Die Erfindung wird jetzt beispielhaft unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
näher erläutert. Allerdings handelt es sich bei den Ausführungsbeispielen nur um Beispiele,
die nicht das erfinderische Konzept auf eine bestimmte Anordnung beschränken sollen.
Bevor die Erfindung im Detail beschrieben wird, ist darauf hinzuweisen, dass sie nicht
auf die jeweiligen Bauteile der Vorrichtung sowie die jeweiligen Verfahrensschritte
beschränkt ist, da diese Bauteile und Verfahren variieren können. Die hier verwendeten
Begriffe sind lediglich dafür bestimmt, besondere Ausführungsformen zu beschreiben
und werden nicht einschränkend verwendet. Wenn zudem in der Beschreibung oder in den
Ansprüchen die Einzahl oder unbestimmte Artikel verwendet werden, bezieht sich dies
auch auf die Mehrzahl dieser Elemente, solange nicht der Gesamtzusammenhang eindeutig
etwas Anderes deutlich macht.
[0022] Die Figuren zeigen in einem ersten Ausführungsbeispiel eine Vorrichtung zur Lagerung
von Säuglingen in einem zumindest teilweise mit einer Einfassung 11 versehenen Aufnahmebereich
wie eines Kinderbetts 10, auf dem eine Matratze als Liegefläche 12 angeordnet wird.
Gemäß den Figuren 2 bis 5 ist das Kinderbett 10 an einem auf einem Untergrund B stehenden
Erwachsenenbett 20 zur gemeinsamen vertikalen Bewegung mit dem Erwachsenenbett lösbar
befestigt. Die Vorrichtung kann z.B. als Kinderbett aber ebenso in einem zeichnerisch
nicht dargestellten, zweiten Ausführungsbeispiel für sich verwendet werden, ohne dass
eine derartige Befestigung erfolgt oder ermöglicht wird, worauf unten noch gesondert
eingegangen wird. Gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel entfallen in diesem zweiten
Ausführungsbeispiel alle für eine Ankopplung am Erwachsenenbett 20 erforderlichen
Elemente, die für die Erfindung wesentliche höhenverstellbare Feststelleinrichtung
15 bleibt jedoch gleich.
[0023] Figur 1 zeigt den Fußteil 14a des vom Erwachsenenbett 20 gesonderten Gestells 14,
mit dem das Kinderbett auf dem Untergrund B steht. Das Gestell 14 weist eine höhenverstellbare
Feststelleinrichtung 15 auf, mit der das Kinderbett 10 am Gestell 14 höhenverstellbar
fixiert werden kann. Im am Erwachsenenbett befestigten Zustand des Kinderbetts befindet
sich die Feststelleinrichtung 15 jedoch in einem gelösten Zustand, so dass das Kinderbett
quasi schwebend gemeinsam mit dem Erwachsenenbett 20 bewegt werden kann und den Vertikalbewegungen
des Erwachsenenbetts 20 folgt. Wird jedoch die Verbindung zum Erwachsenenbett 20 gelöst,
fixiert sich die Feststelleinrichtung 15 selbsttätig.
[0024] Zunächst hat das eigene Gestell 14 des Kinderbetts 10 den Vorteil, dass das Kinderbett
"auf eigenen Füßen" stehen kann. Damit kann das Kinderbett 10 auch losgelöst vom Erwachsenenbett
20 eingesetzt werden. Wird es mit einem Fahrgestell versehen, das vorzugsweise mit
Feststellbremsen ausgestattet ist, kann auf ein zusätzliches fahrbares Kinderbett
verzichtet werden. Das erfindungsgemäße Kinderbett 10 ist damit vielseitig einsetzbar,
z.B. auch ohne dass jemals die Möglichkeit geschaffen wird, es mit einem Erwachsenenbett
zu verbinden.
[0025] Die höhenverstellbare Feststelleinrichtung 15 erlaubt im Ausführungsbeispiel eine
stufenlose Verstellung von 35 bis zu 87 cm, indem z.B. Linearkugellager entlang von
Stangen geführt werden oder wenigstens eine Linearführung auf Basis einer Kassettenführung
mit eingebauten Rollenlagern vorgesehen wird. Die Höhenverstellung arbeitet grundsätzlich
sowohl im am Erwachsenenbett 20 angedockten, als auch im freistehenden Zustand. Angedockt
befindet sich das Kinderbett 10 in einem schwebenden Zustand und passt sich damit
jeder Höhenverstellung des Klinikbettes an.
[0026] Jede Verstellung des Klinikbettes, auch ein einseitiges Senken oder Anheben der kompletten
Liegefläche, z.B. bei Schocklagerung, ist problemlos möglich, da es nur einen Befestigungspunkt
gibt, wie dies die Figuren 2 bis 5 zeigen. Die Verbindung des Kinderbetts 10 mit dem
Erwachsenenbett 20 erfolgt über Kopplungsmittel über den Ankopplungspunkt 22, wobei
nach Ankopplung die gemeinsame vertikale Bewegung von Erwachsenenbett 20 und Kinderbett
10 möglich ist. Das Kinderbett 10 ist allerdings in seiner Lage fixiert, insbesondere
in seiner etwa waagerechten Lage, so dass es gelenkig um den als Schwenkpunkt ausgebildeten
Ankopplungspunkt 22 relativ zum Erwachsenenbett 20 beweglich ist. Damit bleibt das
Kinderbett 10 waagerecht in seiner Stellung stehen und folgt im Wesentlichen nur den
Vertikalbewegungen des Erwachsenenbetts 20.
[0027] Fig. 2 zeigt dazu eine Anordnung des Kinderbetts 10 im Bereich des Kopfteils 20a.
Zu erkennen ist, die Befestigung am Ankopplungspunkt 22, der z.B. an einem Rahmen
21 des Erwachsenenbetts 20 vorgesehen ist. Kopfteil 20a und Fußteil 20b des Erwachsenenbetts
20 sind in diesem Fall horizontal angeordnet. In Figur 3 wurde das Kinderbett 10 an
einem anderen Ankopplungspunkt 22 des Rahmens 21 befestigt, der sich weiter im Bereich
des Fußteils 20b befindet. Erkennbar ist zudem, dass das Erwachsenenbett 20 im Vergleich
zu Fig. 2 tiefer angeordnet ist. Das Kinderbett 10 hat sich dabei gemeinsam mit dem
Erwachsenenbett 20 nach unten bewegt. Beliebige Anordnungen entlang des Erwachsenenbetts
20 sind möglich.
[0028] In Fig. 4 und 5 sind die Stellung des Kopfteils 20a bzw. des Fußteils 20b relativ
zum Rahmen 21 des Erwachsenenbetts 20 verändert. Während in Fig. 4 das Kopfteil 20a
nach oben geklappt ist, wurde in Fig. 5 das Fußteil 20b nach oben geklappt, ebenso
ist denkbar, das Erwachsenenbett 20 in eine Schocklagerung zu überführen. Allen Darstellungen
ist jedoch gemeinsam, dass das Kinderbett 10 aufgrund seiner freistehenden Lagerung
auf dem Gestell 14 einerseits und aufgrund der Lagerung an nur einem Ankopplungspunkt
22 in seiner Stellung, d.h. insbesondere in seiner waagerechten Stellung verbleibt.
[0029] Gemäß Fig. 1 wird die Verbindung zwischen Kinderbett 10 und Erwachsenenbett über
Kopplungsmittel z.B. in Form eines Kugelrastbolzens 16 mit im Ausführungsbeispiel
auf seinen beiden Seiten angeordneten Kugeln 16a gewährleistet, der in einer zeichnerisch
nicht dargestellten Ausnehmung des Erwachsenenbetts 20 eingreift. Wird das Kinderbett
10 an das Erwachsenenbett 20 herangeführt, gelangt der Kopf des Kugelrastbolzens 16
in die Ausnehmung des Erwachsenenbetts 20. Gleichzeitig gelangen die stirnseitigen
Enden des wenigstens einen Schiebers 34 am Erwachsenenbett 20 in Anlage. Im Ausführungsbeispiel
sind zwei Schieber 34 auf beiden Seiten des Kugelrastbolzens 16 vorgesehen. Bei einer
weiteren Bewegung des Kugelrastbolzens 16 in die Ausnehmung des Erwachsenenbetts,
werden die Schieber 34 gegen die Kraft der Federn 33 in Fig. 1 nach links bewegt.
Dabei nehmen sie zunächst einen im Kugelratsbolzen 16 angeordneten weiteren Schieber
mit, der dadurch einen Freiraum zum Eintritt der Kugeln 16a im Kugelratsbolzen freigibt.
Zugleich betätigen die Schieber 34 den Hebel 39, der dadurch die Klemme 35 der Feststelleinrichtung
freisetzt, so dass das Kinderbett 10 schwebend gelagert den Bewegungen des Erwachsenenbetts
20 folgt.
[0030] Die Befestigung erfolgt am Erwachsenenbett an einem Andockpunkt, der vorzugsweise
durch eine am Erwachsenenbett 20 zu befestigende Lagerung gebildet ist, die im Ausführungsbeispiel
etwa 10 cm aufträgt. Da sich das Kinderbett jedoch selbst trägt und damit der Andockpunkt
als Mitnahmeelement zu sehen ist, ist lediglich eine mechanisch feste Verbindung herzustellen.
Da dieser Andockpunkt die Breite des Erwachsenenbettes nur in geringem Maße erhöht,
kann das Erwachsenenbett leicht durch die Tür gefahren werden, Gleichzeitig lässt
sich das Kinderbett 10 leicht abnehmen, so dass ein Transport auch im Notfall problemlos
möglich ist.
[0031] Ist allerdings ein derartiges Ankoppeln oder Andocken an einem Erwachsenenbett nicht
geplant oder nicht gewünscht, kann das Kinderbett 10 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
als unabhängiges Bett eingesetzt werden, ohne dass es mit dem Kugelrastbolzen und
den zugehörigen Schiebern ausgestattet ist. Der übrige Aufbau gleicht jedoch dem des
ersten Ausführungsbeispiels. Die Feststelleinrichtung 15 ist in einen manuell betätigbaren,
gelösten Zustand überführbar, der eine Vertikalbewegung des Kinderbetts 10 relativ
zu seinem Gestell 14 gestattet. Wird jedoch die manuelle Betätigung beendet, fixiert
sich die Feststelleinrichtung selbsttätig. Die Feststelleinrichtung 15 gelangt mittels
einer Feder 33 belastet selbsttätig in die Verriegelungsstellung gelangt, sobald die
manuelle Betätigung endet.
[0032] Die Bewegung des Kinderbetts 10 relativ zum Gestell 14 erfolgt entlang der Führung
19. An der Führung 19 ist auch die Feststelleinrichtung 15 angeordnet, die durch Betätigung
des Kugelrastbolzens 16, d.h. durch dessen Lagerung am Rahmen 21 des Erwachsenenbetts
20, und/oder durch eine manuelle Betätigung frei gestellt wird. In diesem Fall ist
eine Relativbewegung des Kinderbetts zum Gestell 14 entlang der Führung 19 möglich.
Sobald jedoch die Verbindung zum Erwachsenenbett 20 aufgelöst wird, d.h. der Kugelrastbolzen
16 freigesetzt wird, oder eine manuelle Betätigung beendet wird (z.B. falls das Bett
unabhängig von einem Erwachsenenbett verwendet wird), führen die Federn 33 dazu, dass
die Feststelleinrichtung 15 in eine Fixierstellung überführt wird, indem die Klemmen
35 zur Anlage an der Führung 19 kommen. Nach Lösen dieser Fixierstellung kann auch
eine bestimmte Losbrechkraft bedarfsweise eingestellt werden, die insbesondere beim
vom Erwachsenenbett losgelösten Betrieb des Kinderbetts für eine ausreichende Sicherheit
gegen ein unbeabsichtigtes Lösen sorgt. Hierzu können zusätzliche vorzugsweise einstellbare
Federn oder dergleichen vorgesehen sein.
[0033] Die Feststelleinrichtung 15 weist Notbremseigenschaften auf, d.h. mittels der Feder
33 belastet, gelangt die Feststelleinrichtung und damit das Kinderbett 10 selbsttätig
in eine Verriegelungsstellung, sobald die Verbindung zum Erwachsenenbett 20 und/oder
die manuelle Betätigung aufgehoben ist. Für den Fall der Fälle ist zudem ein elastisches
Element als Dämpfungsfeder am unteren Ende der Führung 19 angeordnet bzw. kann angeordnet
werden.
[0034] Die Feder 17 für die Höhenverstellung des Kinderbetts 10 ist zwischen dem oberen
Ende des Gestells und dem Fußteil 14a angeordnet und als Gas-Zugfeder ausgebildet.
Ihre Kraft von im Ausführungsbeispiel 220 N wird über die Umlenkung 31 und das Seil
32 bis zur Lagerung der Feststelleinrichtung 15 an der Führung 19 umgelenkt. Über
die Betätigungseinrichtung 18 kann die Höhenverstellung betätigt werden. Alternativ
kann die Feststelleinrichtung 15 auch durch eine Gas-Druckfeder mit entsprechender
Übersetzung gebildet werden.
[0035] Dadurch, dass eine Ankopplung des Verbindungssystems erfolgt, nämlich über den Kugelrastbolzen
16, der bei seiner Betätigung gleichzeitig die Feststelleinrichtung freisetzt, gelangt
das Kinderbett 10 in einen schwebenden Zustand, der eine Bewegung des Kinderbetts
gemeinsam mit den Bewegungen des Erwachsenenbetts 20 gestattet. Wird diese Verbindung
aufgelöst, greift sofort wieder die Feststelleinrichtung 15 der Höhenverstellung.
Ebenso kann die Höhenverstellung z. B. im vom Erwachsenenbett gelösten Zustand oder,
falls das Kinderbett ausschließlich für den Betrieb ohne Verbindung zu einem Erwachsenenbett
bestimmt ist, auch manuell betätigt bzw. gelöst werden. In diesem Fall setzt die manuelle
Betätigung gleichzeitig die Feststelleinrichtung frei und das Kinderbett 10 gelangt
"manuell kontrolliert" in einen schwebenden Zustand, der eine Höhenverstellung des
Kinderbetts 10 gestattet. Wird diese manuelle Betätigung beendet, greift auch hier
sofort wieder die Feststelleinrichtung 15 der Höhenverstellung. Zudem hat die Feststelleinrichtung
Notrutscheigenschaften.
[0036] Durch die einfache Verbindung zwischen Kinderbett 10 und Erwachsenenbett 20 als auch
durch das gesonderte Gestell 14 ermöglicht die Konstruktion eine Verbindung mit verschiedensten
Modellen von Klinikbetten und Erwachsenenbetten, denn eine feste und mechanisch belastbare
Adaption ist nicht mehr zwingend erforderlich. Ist die Vorrichtung mit einem Fahrgestell
ausgestattet, kann - sofern dies im Einzelfall erforderlich und erwünscht ist - die
Mutter das Kinderbett 10 auf eine für sie ergonomisch richtige Höhe zum Schieben einstellen.
Für diesen Zweck ist das Fahrgestell dann auch mit Bremsen ausgestattet. Durch die
Abstützung auf einem eigenen Gestell 14, kann auch die Liegefläche 12 im Aufnahmebereich
größer ausgestattet werden, so dass das Kinderbett auch für Zwillinge geeignet ist.
[0037] Ein Bonding zwischen Mutter und Kind ist jederzeit möglich, denn durch die Fahrbarkeit
kann das Kinderbett 10 an jeden Ort überführt werden, z.B. zum Frühstück mitgenommen
werden, oder auch an jeder beliebigen Stelle des Erwachsenenbetts 20 positioniert
werden.
[0038] Als Einfassung 11 kann auch eine Plexiglasabdeckung vorgesehen werden, die für ein
selbsttätiges Schließen der Ausschnitte 37a, 37b und bedarfsweise für eine Abdeckung
des Kinderbetts sorgt. Denkbar ist auch eine einem Rollladen ähnliche Abdeckung, die
sich beim Andocken an das Erwachsenenbett selbsttätig öffnet und beim Abdocken selbsttätig
schließt.
[0039] Im ersten Ausführungsbeispiel, in dem das Kinderbett 10 ans Erwachsenenbett 20 ankoppelbar
ist, sind die Kopplungsmittel, über die das Kinderbett am Erwachsenenbett angekoppelt
ist, vorzugsweise auch mit der Einfassung 11 oder einer Abdeckung des Kinderbetts
wirkverbunden. Während des Andockens wird damit gleichzeitig ein Verschlussmechanismus
ausgelöst, der das Kinderbett 10 zum Bett der Mutter hin öffnet bzw. den Zugang zum
Kinderbett zumindest teilweise freisetzt. Im angekoppelten Zustand ist dabei vorzugsweise
sichergestellt, dass sich die Einfassung 11 oder Abdeckung nicht schließen kann. Wird
die Verbindung zum Erwachsenenbett 20 wieder aufgelöst, schließt sich dieser Zugang
wie z.B. eine frontseitige Klappe wieder, damit das Neugeborene sicher liegt. Damit
ist sichergestellt, dass das Kind nicht aus dem Kinderbett fallen kann. Dieser Mechanismus
kann aber auch willkürlich geöffnet werden und wird dann über den Kugelrastbolzen
offen gehalten.
[0040] Auch im zweiten Ausführungsbeispiel kann ein vergleichbarer federbelasteter Mechanismus
vorgesehen werden, der dafür sorgt, dass eine Abdeckung bis zu einem Winkel zwischen
30° und 60°, vorzugsweise 45° selbsttätig geschlossen wird, wenn nicht gerade ein
Zugang zum Säugling im Kinderbett gewünscht ist.
[0041] Das Kinderbett 10 weist eine Einfassung 11 auf, die die Liegefläche 12 umgibt. Ergänzend
oder alternativ kann vor allem im zweiten Ausführungsbeispiel auf der der Einfassung
11 gegenüberliegenden Seite des Kinderbetts 10 ein in Fig. 6 dargestelltes Sicherheitsschott
37 in Führungen 38 angebracht werden. Das Sicherheitsschott 37 hat auf einander gegenüberliegenden
Seiten, die im am Kinderbett 10 angebrachten Zustand oben und unten zu liegen kommen,
zwei unterschiedlich tief ausgeführte Ausschnitte 37a, 37b. Dadurch ist einerseits
sichergestellt, dass das Kind sicher im Kinderbett 10 liegt, andererseits kann die
Mutter immer noch bequem den Kontakt zum Kind herstellen. Da das Kinderbett 10 zudem
bis in den Bereich des Kopfteils 20a des Erwachsenenbetts 20 gestellt werden kann,
kann durch den niedrigen Ausschnitt am Sicherheitsschott 37 der Kontakt Mutter-Kind
sehr gut hergestellt werden. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die Mutter
selbst im Klinikbett liegt.
[0042] Ergänzend kann auf dem Gestell 14 am oberen Ende auch eine Abdeckung, ein Baldachin,
ein Himmel oder dergleichen angebracht werden. Die Elemente des Kinderbetts sind einfach
zu bedienen, problemlos zu reinigen und zu desinfizieren.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 10
- Kinderbett
- 11
- Einfassung
- 12
- Liegefläche
- 13
- Stützelemente
- 14
- Gestell
- 14a
- Fußteil
- 15
- Feststelleinrichtung
- 16
- Kugelrastbolzen
- 16a
- Kugel
- 17
- Feder
- 18
- Betätigungseinrichtung
- 19
- Führung
- 20
- Erwachsenenbett
- 20a
- Kopfteil
- 20b
- Fußteil
- 21
- Rahmen
- 22
- Ankopplungspunkt
- 31
- Umlenkung
- 32
- Seil
- 33
- Feder
- 34
- Schieber
- 35
- Klemme
- 37
- Sicherheitsschott
- 37a, 37b
- Ausschnitt
- 38
- Führung für 37
- B
- Untergrund
1. Vorrichtung zur Lagerung von Säuglingen in einem zumindest teilweise mit einer Einfassung
(11) versehenen Aufnahmebereich eines Kinderbetts (10), wobei das Kinderbett an einem
auf einem Untergrund (B) stehenden Erwachsenenbett (20) zur gemeinsamen vertikalen
Bewegung mit dem Erwachsenenbett lösbar befestigt ist,
wobei das Kinderbett (10) auf einem gesonderten Gestell (14) auf dem Untergrund (B)
steht, wobei das Gestell (14) eine höhenverstellbare Feststelleinrichtung (15) zur
Fixierung des Kinderbetts (10) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Feststelleinrichtung (15) im am Erwachsenenbett (20) befestigten Zustand des
Kinderbetts (10) sich in einem gelösten Zustand befindet, der eine Vertikalbewegung
des Kinderbetts (10) relativ zu seinem Gestell (14) zusammen mit dem Erwachsenenbett
(20) gestattet, und dass die Feststelleinrichtung (15) sich beim Lösen der Verbindung
des Kinderbetts (10) mit dem Erwachsenenbett (20) selbsttätig fixiert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kinderbett (10) an einem Ankopplungspunkt (22) des Erwachsenenbetts (20) zur
gemeinsamen Bewegung über Kopplungsmittel lösbar angekoppelt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kinderbett (10) in seiner Lage fixiert so gelenkig um den als Schwenkpunkt ausgebildeten
Ankopplungspunkt (22) gelagert ist, dass es lagegerecht bei Bewegungen des Erwachsenenbetts
(20) in seiner Stellung bleibt, Vertikalbewegungen des Erwachsenenbetts (20) aber
folgt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kinderbett (10) über einen Kugelrastbolzen (16) der Feststelleinrichtung (15)
an eine Ausnehmung des Erwachsenenbetts (20) angekoppelt ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststelleinrichtung (15) Notbremseigenschaften aufweist, d.h. mittels einer
Feder (33) belastet selbsttätig in eine Verriegelungsstellung gelangt, sobald die
Verbindung zum Erwachsenenbett (20) aufgehoben ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Höhenverstellung des Kinderbetts (10) eine Gasdruckfeder (17) mit Übersetzung
oder eine Gas-Zugfeder vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfassung (11) oder eine Abdeckung des Kinderbetts mit den Kopplungsmitteln
so wirkverbunden ist, dass ein Ankoppeln des Kinderbetts (10) am Erwachsenenbett (20)
den Zugang zum Kinderbett zumindest teilweise freisetzt und umgekehrt den Zugang zum
Kinderbett (10) zumindest teilweise verschließt, sobald die Verbindung zum Erwachsenenbett
(20) aufgehoben ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (14) des Kinderbetts (10) als Fahrgestell ausgebildet ist, das vorzugsweise
mit Feststellbremsen versehen ist.
9. Vorrichtung zur Lagerung von Säuglingen in einem zumindest teilweise mit einer Einfassung
(11) versehenen Aufnahmebereich eines Kinderbetts (10), wobei das Kinderbett (10)
auf einem Gestell (14) auf dem Untergrund (B) steht und das Gestell (14) eine höhenverstellbare
Feststelleinrichtung (15) zur Fixierung des Kinderbetts (10) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Feststelleinrichtung (15) in einen manuell betätigbaren, gelösten Zustand überführbar
ist, der eine Vertikalbewegung des Kinderbetts (10) relativ zu seinem Gestell (14)
gestattet, und dass die Feststelleinrichtung (15) sich bei Beendigung der manuellen
Betätigung selbsttätig fixiert.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststelleinrichtung (15) Notbremseigenschaften aufweist, d.h. mittels einer
Feder (33) belastet selbsttätig in eine Verriegelungsstellung gelangt, sobald die
manuelle Betätigung endet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Höhenverstellung des Kinderbetts (10) eine Gasdruckfeder (17) mit Übersetzung
oder eine Gas-Zugfeder vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (14) des Kinderbetts (10) als Fahrgestell ausgebildet ist, das vorzugsweise
mit Feststellbremsen versehen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfassung ein drehbares Sicherheitsschott mit zwei unterschiedlich tief ausgeführten
Ausschnitten aufweist.