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(11) |
EP 3 243 724 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.2022 Patentblatt 2022/03 |
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Anmeldetag: 26.04.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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FAHRWERK FÜR EIN SCHIENENFAHRZEUG
UNDERCARRIAGE FOR A RAIL VEHICLE
TRAIN DE ROULEMENT POUR UN VÉHICULE SUR RAIL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
10.05.2016 AT 504312016
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.2017 Patentblatt 2017/46 |
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Patentinhaber: Siemens Mobility Austria GmbH |
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1210 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Brandstetter, Jochen
8010 Graz (AT)
- Grobbauer, Michael
8141 Premstätten (AT)
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Vertreter: Deffner, Rolf |
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Siemens Mobility GmbH
Postfach 22 16 34 80506 München 80506 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A2-00/64721 US-A1- 2010 132 585
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US-A- 2 636 451 US-B1- 6 418 859
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fahrwerk für ein Schienenfahrzeug, mit zumindest einem
Fahrwerksrahmen und zumindest einem innengelagerten ersten Räderpaar.
[0002] Sensoren von Zugsicherungssystemen wie Antennen oder Auslösehebel für Fahrsperren
müssen gemäß ihrer Spezifikation in Fahrtrichtung eines Schienenfahrzeuges möglichst
weit vorne und in vertikaler Richtung nahe über einer Schienenoberkante angebracht
werden. Bei Schienenfahrzeugen mit außengelagerten Fahrwerken können Zugsicherungssensoren
auf einem Langträger eines Fahrwerksrahmens angeordnet werden. Bei innengelagerten
Fahrwerken ist das häufig nur schwer möglich, da nach dem Prinzip der Innenlagerung
der Langträger des Fahrwerksrahmens innerhalb von Räderpaaren verläuft und außenliegende
Räder eine unmittelbare Anbindung von Zugsicherungssensoren an einer Vorderseite des
Fahrwerks verhindern.
[0003] Ferner ist aus denselben Gründen eine Anbindung von Stromabnehmern sowie weiterer
Komponenten, in deren Auslegung vertikale Bewegungen gegenüber einer Schienenoberkante
berücksichtigt werden müssen, nur schwer möglich.
[0004] Aus dem Stand der Technik ist z.B. das innengelagerte Siemens-Fahrwerk SF7000 bekannt.
[0005] Der genannte Ansatz weist in seiner bekannten Form den Nachteil auf, dass Zugsicherungssensoren,
Stromabnehmer etc. aufgrund der Innenlagerung und aufgrund des Fehlens von entsprechenden
Vorrichtungen im Bereich der Räder nicht in der Nähe einer Schienenoberkante angeordnet
werden können.
[0006] Weiterhin ist die
WO 00/64721 A2 bekannt, welche ein Niederflur-Schienenfahrzeug mit innengelagerten Triebfahrwerken
offenbart. Diese innengelagerten Triebfahrwerke weisen Antriebs-Getriebeeinheiten
auf, welche mit Fahrwerksrahmen und Rädern bzw. Radsätzen verbunden sind. Der genannte
Ansatz weist in seiner bekannten Form den Nachteil auf, dass Zugsicherungssensoren,
Stromabnehmer etc. nur im Bereich angetriebener Räder (auf den Antriebs-Getriebeeinheiten)
in der Nähe einer Schienenoberkante angeordnet werden können.
[0007] Ferner zeigt die
US 2 636 451 A ein Fahrwerk für ein Schienenfahrzeug sowie eine Dämpfungsvorrichtung zwischen dem
Fahrwerk und einem Wagenkasten.
[0008] Ein Gehäuse einer Gleitschutzvorrichtung ist drehbar an einem Ende einer Radsatzwelle
gelagert und mittels eines Arms gegen Verdrehungen gesichert. Der Arm ist wiederum
elastisch mit einem Fahrwerksrahmen verbunden.
[0009] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber dem Stand der Technik
verbessertes Fahrwerk anzugeben.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst mit einem Fahrwerk nach Anspruch 1.
[0011] Durch diese Maßnahme wird der Vorteil erzielt, dass Schnittstellenkomponenten wie
Stromabnehmer oder Zugsicherungssensoren etc. in der Nähe einer Bahninfrastruktur
angeordnet werden können und somit eine Interaktion dieser Schnittstellenkomponenten
mit in Außenbereichen von Gleisen, beispielsweise in einem Gleiskörper vorgesehenen
Zugsicherungseinrichtungen erleichtert wird.
[0012] Weiterhin ergibt sich aufgrund der Position der Adapterschwinge auf dem Fahrwerk
eine günstige Flexibilität hinsichtlich der auf der Adapterschwinge vorzusehenden
Komponenten. Auf der Adapterschwinge ist zumindest eine, als Stromabnehmer, als Enteisungseinrichtung,
als Überwachungseinrichtung für eine Stromschiene oder als Zugsicherungssensor ausgeführte
Komponente angeordnet.
[0013] Eine günstige Lösung ergibt sich, wenn die Adapterschwinge mit einer Längssteifigkeit
an den Fahrwerksrahmen angebunden ist, welche Relativbewegungen zwischen dem Fahrwerksrahmen
und dem zumindest ersten Räderpaar zulässt.
[0014] Durch diese Maßnahme werden Einschränkungen von Freiheitsgraden des Fahrwerks gemindert.
[0015] Eine vorteilhafte Ausgestaltung erhält man, wenn zumindest eine auf der Adapterschwinge
angeordnete Komponente über ein Befestigungsmittel vertikal verstellbar ausgeführt
ist. Durch diese Maßnahme ergibt sich eine günstige Flexibilität hinsichtlich einer
Anpassung der Komponente an verschiedene Ausführungsformen und Konstruktionseigenschaften
von Fahrwerken sowie an Eigenschaften einer entsprechenden Bahninfrastruktur (z.B.
bei einer Ausführung der Komponente als Stromabnehmer).
[0016] Es ist günstig, wenn zumindest eine Komponente in einer Weise auf der Adapterschwinge
angeordnet ist, dass die Funktionen der zumindest einen Komponente verträglich mit
den Relativbewegungen zwischen der Adapterschwinge und dem ersten Rad sind.
[0017] Durch diese Maßnahme wird der Vorteil eines annähernd konstanten Relativabstands
zwischen der Komponente und einer Schienenoberkante erzielt. Dies ist insbesondere
wichtig, wenn die Komponente als Schnittstellenkomponente zu einer Bahninfrastruktur
ausgeführt ist.
[0018] Es ist vorteilhaft, wenn zumindest eine Komponente in einer Weise auf der Adapterschwinge
angeordnet ist, dass die
[0019] Funktionen der zumindest einen Komponente mit den Funktionen von anderen Komponenten
des Fahrwerks verträglich sind. Durch diese Maßnahmen wird vermieden, dass sich Komponenten
des Fahrwerks gegenseitig stören, z.B. eine Magnetschienenbremse durch ein elektromagnetisches
Feld die Signalübertragung einer Zugsicherungsantenne beeinflusst. Nachfolgend wird
die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0020] Es zeigen beispielhaft:
- Fig. 1:
- Einen Grundriss einer ersten beispielhaften Ausführung eines erfindungsgemäßen Fahrwerks,
wobei ein Ausschnitt eines Fahrwerksrahmens, ein erstes Rad und ein zweites Rad sowie
eine Adapterschwinge mit einem Auslösehebel einer Fahrsperre dargestellt sind,
- Fig. 2:
- Einen Seitenriss einer ersten beispielhaften Ausführung eines erfindungsgemäßen Fahrwerks,
wobei ein Fahrwerksrahmen, ein erstes Rad und ein zweites Rad sowie eine Adapterschwinge
mit einem Auslösehebel einer Fahrsperre dargestellt sind,
- Fig. 3:
- Einen Grundriss einer zweiten beispielhaften Ausführung eines erfindungsgemäßen Fahrwerks,
wobei ein Ausschnitt eines Fahrwerksrahmens, ein erstes Rad und ein zweites Rad sowie
eine Adapterschwinge mit einer Zugsicherungsantenne dargestellt sind, und
- Fig. 4:
- Einen Seitenriss einer zweiten beispielhaften Ausführung eines erfindungsgemäßen Fahrwerks,
wobei ein Fahrwerksrahmen, ein erstes Rad und ein zweites Rad sowie eine Adapterschwinge
mit einer Zugsicherungsantenne dargestellt sind.
[0021] Ein in Fig. 1 dargestellter Grundriss zeigt eine erste, beispielhafte Variante eines
erfindungsgemäßen Fahrwerks für ein Schienenfahrzeug.
[0022] Das Fahrwerk umfasst einen Fahrwerksrahmen 1 mit einem innengelagerten ersten Räderpaar
14 und einem innengelagerten zweiten Räderpaar 15, die als Radsätze ausgeführt sind.
[0023] Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den Fahrwerksrahmen 1, wobei der Längsschnitt
ein erstes Rad 2 und ein zweites Rad 3 aufweist.
[0024] Das Fahrwerk umfasst eine erste Radsatzwelle 4 und eine zweite Radsatzwelle 5. Über
eine erste Radsatzlagereinheit 6 ist die erste Radsatzwelle 4 und über eine zweite
Radsatzlagereinheit 7 die zweite Radsatzwelle 5 drehbar mit dem Fahrwerksrahmen 1
verbunden. Die erste Radsatzlagereinheit 6 und die zweite Radsatzlagereinheit 7 weisen
je ein Radsatzlager mit einem Radsatzlagergehäuse auf. Eine Adapterschwinge 8 ist
auf einem in Fig. 1 rechts gezeigten Bereich an einer Außenseite des Fahrwerks angeordnet.
[0025] Sie ist über ein Drehgelenk 9 in einem mittleren Bereich des Fahrwerks mit dem Fahrwerksrahmen
1 verbunden. Die Längssteifigkeit des Drehgelenks 9 ist gering und somit vorteilhaft,
weil dadurch Relativbewegungen zwischen dem ersten Rad 2 und der ersten Radsatzwelle
4 in Richtung einer Längsachse 13 ermöglicht werden.
[0026] An dem in Fig. 1 rechts dargestellten Ende der Adapterschwinge 8 ist eine Schwingenlagereinheit
10 angeordnet.
[0027] Die Schwingenlagereinheit 10 umfasst ein Schwingenlager, das als Wälzlager ausgeführt
ist und einen Stummel des ersten Rads 2 drehbar mit der Schwingenlagereinheit 10 verbindet.
Auf der Adapterschwinge 8 ist auf einer in Fig. 1 rechts gezeigten Seitenfläche der
Schwingenlagereinheit 10 ein Zugsicherungssensor, d.h. eine Schnittstellenkomponente
zu einer Bahninfrastruktur angeordnet.
[0028] Diese ist als vertikal nach unten gerichteter Auslösehebel 11 einer Fahrsperre für
ein Zugsicherungssystem ausgeführt.
[0029] Die Seitenfläche weist nicht dargestellte Befestigungsmittel mit einer Zahnplatte
auf, über die der Auslösehebel 11 in seiner vertikalen Position verstellbar ist. Weiterhin
weisen die Befestigungsvorrichtungen Elastikelemente auf, die den Auslösehebel 11
mechanisch von der Adapterschwinge 8 entkoppeln.
[0030] Die Anordnung des Auslösehebels 11 auf der Seitenfläche der Schwingenlagereinheit
10 ist vorteilhaft, da an dieser Stelle der Adapterschwinge 8 die Relativbewegungen
zwischen dem ersten Rad 2 und der Adapterschwinge 8 bzw. dem Auslösehebel 11 gering
sind.
[0031] Der Relativabstand zwischen dem Auslösehebel 11 und einer nicht dargestellten Schiene,
auf der das erste Rad 2 und das zweite Rad 3 abrollen, bzw. dem Gleiskörper bleibt
annähernd konstant. Dadurch ist von dem Auslösehebel 11 ein in dem Gleiskörper angeordneter
Streckenanschlag des Zugsicherungssystems mit großer Sicherheit erreichbar.
[0032] Fig. 2 zeigt die in Fig. 1 dargestellte erste Variante eines erfindungsgemäßen Fahrwerks
als Seitenriss.
[0033] Ein in Fig. 3 dargestellter Grundriss zeigt eine zweite, beispielhafte Variante eines
erfindungsgemäßen Fahrwerks mit Innenlagerung für ein Schienenfahrzeug.
[0034] Im Unterschied zu jener Ausführungsvariante, die in Fig. 1 gezeigt wird, weist eine
in Fig. 3 dargestellte Adapterschwinge 8 auf einer Unterseite einen als Zugsicherungsantenne
12 ausgeführten Zugsicherungssensor, d.h. eine Schnittstellenkomponente zu einer Bahninfrastruktur
auf.
[0035] Zwischen der Unterseite der Adapterschwinge 8 und der Zugsicherungsantenne 12 sind
nicht dargestellte Befestigungsmittel mit Elastikelementen und Beilagen angeordnet.
Diese bewirken einerseits eine mechanische Entkopplung der Zugsicherungsantenne 12
von der Adapterschwinge 8 und führen andererseits zu einer vertikalen Verstellbarkeit
der Zugsicherungsantenne 12.
[0036] Die Form der Adapterschwinge 8 sowie die Anordnung der Zugsicherungsantenne 12 darauf
sind flexibel und somit vorteilhaft. Interaktionen mit anderen Komponenten des Fahrwerks
(beispielsweise nicht dargestellte Magnetschienenbremsen) können auf diese Weise vermieden
werden.
[0037] Im Übrigen entspricht das dargestellte Prinzip jener Ausführungsvariante, die in
Fig. 1 gezeigt wird.
[0038] Fig. 4 zeigt einen Seitenriss der in Fig. 3 dargestellten, zweiten Variante eines
erfindungsgemäßen Fahrwerks.
[0039] Bei den in den Fig. 1, Fig. 2, Fig. 3 und Fig. 4 auf einer Adapterschwinge 8 angeordneten
Zugsicherungssensoren handelt es sich um günstige Lösungen. Erfindungsgemäß ist es
jedoch auch möglich, auf der Adapterschwinge 8 beispielsweise einen Stromabnehmer,
eine Enteisungseinrichtung, die beispielsweise als Enteisungsbürste oder als Flüssigenteisungsanlage
ausgeführt sein kann, eine Überwachungseinrichtung für eine Stromschiene oder eine
Bremse etc. anzuordnen.
Liste der Bezeichnungen
[0040]
- 1
- Fahrwerksrahmen
- 2
- Erstes Rad
- 3
- Zweites Rad
- 4
- Erste Radsatzwelle
- 5
- Zweite Radsatzwelle
- 6
- Erste Radsatzlagereinheit
- 7
- Zweite Radsatzlagereinheit
- 8
- Adapterschwinge
- 9
- Drehgelenk
- 10
- Schwingenlagereinheit
- 11
- Auslösehebel
- 12
- Zugsicherungsantenne
- 13
- Längsachse
- 14
- Erstes Räderpaar
- 15
- Zweites Räderpaar
1. Fahrwerk für ein Schienenfahrzeug, mit zumindest einem Fahrwerksrahmen, zumindest
einem innengelagerten ersten Räderpaar, wobei auf zumindest einer Außenseite des Fahrwerks
eine mit dem Fahrwerksrahmen (1) und einem ersten Rad (2) gelenkig verbundene Adapterschwinge
(8) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Adapterschwinge (8) zumindest eine, als Stromabnehmer, als Enteisungseinrichtung,
als Überwachungseinrichtung für eine Stromschiene oder als Zugsicherungssensor ausgeführte
Komponente angeordnet ist.
2. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterschwinge (8) mit einer Längssteifigkeit an den Fahrwerksrahmen (1) angebunden
ist, welche Relativbewegungen zwischen dem Fahrwerksrahmen (1) und dem zumindest ersten
Räderpaar (14) zulässt.
3. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugsicherungssensor als Auslösehebel (11) für eine Fahrsperre ausgeführt ist.
4. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugsicherungssensor als Zugsicherungsantenne (12) ausgeführt ist.
5. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine auf der Adapterschwinge (8) angeordnete Komponente über ein Befestigungsmittel
vertikal verstellbar ausgeführt ist.
6. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Komponente in einer Weise auf der Adapterschwinge (8) angeordnet ist,
dass die Funktionen der zumindest einen Komponente verträglich mit den Relativbewegungen
zwischen der Adapterschwinge (8) und dem ersten Rad (2) sind.
7. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Komponente in einer Weise auf der Adapterschwinge (8) angeordnet ist,
dass die Funktionen der zumindest einen Komponente mit den Funktionen von anderen
Komponenten des Fahrwerks verträglich sind.
8. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterschwinge (8) in einer Weise geformt ist, dass die Funktionen zumindest
einer auf der Adapterschwinge (8) angeordneten Komponente mit den Funktionen von anderen
Komponenten des Fahrwerks verträglich sind.
9. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest erste Räderpaar (14) als Radsatz ausgeführt ist.
10. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest erste Räderpaar (14) als Losradsatz ausgeführt ist.
1. Chassis for a rail vehicle, with at least one chassis frame, at least one internally
mounted first pair of wheels, wherein an adapter swing arm (8) connected to the chassis
frame (1) and a first wheel (2) in an articulated manner is arranged on at least one
outer side of the chassis, characterised in that at least one component, designed as a current collector, as a de-icing facility,
as a monitoring facility for a conductor rail or as a train protection sensor, is
arranged on the adapter swing arm (8).
2. Chassis according to claim 1, characterised in that the adapter swing arm (8) is connected to the chassis frame (1) with a longitudinal
rigidity that permits relative movements between the chassis frame (1) and the at
least first pair of wheels (14).
3. Chassis according to claim 1, characterised in that the train protection sensor is designed as a release lever (11) for a driving lock.
4. Chassis according to claim 1, characterised in that the train protection sensor is designed as a train protection antenna (12).
5. Chassis according to claim 1, characterised in that at least one component arranged on the adapter swing arm (8) is designed such that
it can be vertically adjusted via a fastening means.
6. Chassis according to claim 1, characterised in that at least one component is arranged on the adapter swing arm (8) in such a manner
that the functions of the at least one component are compatible with the relative
movements between the adapter swing arm (8) and the first wheel (2).
7. Chassis according to claim 1, characterised in that at least one component is arranged on the adapter swing arm (8) in such a manner
that the functions of the at least one component are compatible with the functions
of other components of the chassis.
8. Chassis according to claim 1, characterised in that the adapter swing arm (8) is shaped in such a manner that the functions of at least
one component arranged on the adapter swing arm (8) are compatible with the functions
of other components of the chassis.
9. Chassis according to claim 1, characterised in that the at least first pair of wheels (14) is designed as a wheelset.
10. Chassis according to claim 1, characterised in that the at least first pair of wheels (14) is designed as an idler wheelset.
1. Train de roulement pour un véhicule ferroviaire, avec au moins un châssis de train
de roulement, au moins une première paire de roues montée à l'intérieur, dans lequel
sur au moins une face externe du train de roulement est disposée sur un bras oscillant
d'adaptateur (8) relié de manière articulée au châssis de train de roulement (1) et
à une première roue (2), caractérisé en ce que sur le bras oscillant d'adaptateur (8) est disposé au moins un composant réalisé
en tant que collecteur de courant, en tant que dispositif de dégivrage, en tant que
dispositif de surveillance pour un rail conducteur ou en tant que capteur de sécurité
de train.
2. Train de roulement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bras oscillant d'adaptateur (8) est attaché au châssis de train de roulement (1)
avec une rigidité longitudinale qui permet des mouvements relatifs entre le châssis
de train de roulement (1) et l'au moins une première paire de roues (14).
3. Train de roulement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur de sécurité de train est réalisé en tant que levier de déclenchement (11)
pour un arrêt automatique.
4. Train de roulement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur de sécurité de train est réalisé en tant qu'antenne de sécurité de train
(12).
5. Train de roulement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un composant disposé sur le bras oscillant d'adaptateur (8) est réalisé de
manière à pouvoir être ajusté verticalement par le biais d'un moyen de fixation.
6. Train de roulement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un composant est disposé sur le bras oscillant d'adaptateur (8) d'une manière
qui fait que les fonctions de l'au moins un composant sont compatibles avec les mouvements
relatifs entre le bras oscillant d'adaptateur (8) et la première roue (2).
7. Train de roulement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un composant est disposé sur le bras oscillant d'adaptateur (8) d'une manière
qui fait que les fonctions de l'au moins un composant sont compatibles avec les fonctions
d'autres composants du train de roulement.
8. Train de roulement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bras oscillant d'adaptateur (8) est formé d'une manière qui fait que les fonctions
d'au moins un composant disposé sur le bras oscillant d'adaptateur (8) sont compatibles
avec les fonctions d'autres composants du train de roulement.
9. Train de roulement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins une première paire de roues (14) est réalisée en tant que jeu de roues.
10. Train de roulement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins une première paire de roues (14) est réalisée en tant que jeu de roues
libres.


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