[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackung zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere
von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen, umfassend eine Vorderwand und
eine Rückwand, die Vorder- und Rückwand verbindende Seitenwände sowie eine Bodenkonstruktion
zur Ausbildung eines Aufbewahrungsraums für die Waren und eine Deckelkonstruktion
umfassend eine Deckelvorderwand, eine Deckeloberwand und eine Deckelrückwand, wobei
die Deckelkonstruktion an einem der Bodenkonstruktion gegenüberliegenden Ende der
Rückwand über eine Biegelinie angelenkt ist. Die Erfindung betrifft weiterhin einen
Zuschnitt zur Herstellung einer Verpackung zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere
von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen.
[0002] Derartige Verpackungen sind in einer großen Vielzahl bekannt. Insbesondere handelt
es sich bei diesen Verpackungen um Klappschachteln, die eine weit verbreitete Verpackungsform
für Zigaretten und dergleichen darstellen. So beschreiben die
DE 694 18 258 T2 und die
DE 101 06 549 A1 derartige Verpackungen in Form eines prismatischen Körpers entlang ihrer Längsachse,
wobei an einem behälterartigen Aufnahmebereich ein Deckel angelenkt ist. Diese Verpackungen
weisen in üblicher Weise einen so genannten Kragen beziehungsweise Innenrahmen ("Inner
Frame") auf, der als separates Element ausgebildet ist und in den Aufnahmebereich
der Verpackung eingebracht wird. Der Kragen ragt dabei teilweise aus dem der Verpackung
heraus und weist an einer Kragenvorderseite, die mit einer Vorderseite des Aufnahmebereichs
teilweise in Deckung gebracht ist, eine randlich ausgebildete Eingriffs- und Sichtmulde
auf.
[0003] Nachteilig an diesen bekannten Verpackungen ist jedoch, dass bei derartigen bekannten
Verpackungen lediglich insbesondere die Frontseite des behälterartigen Aufnahmebereichs
der Verpackung, nämlich die so genannte Facing-Fläche, zum Aufdruck und/oder Anbringen
von Designflächen und/oder Werbeflächen und/oder Werbebotschaften zur Verfügung steht.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungsgemäße Verpackung bereitzustellen,
welche verbesserte Möglichkeiten zur Anbringung von Aufdrucken und/oder Designflächen
und/oder Werbeflächen und/oder Werbebotschaften oder Vergleichbarem gewährleistet.
[0005] Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gattungsgemäßen Zuschnitt
zur Herstellung einer Verpackung bereitzustellen, welcher verbesserte Möglichkeiten
zur Anbringung von Aufdrucken und/oder Designflächen und/oder Werbeflächen und/oder
Werbebotschaften oder Vergleichbarem gewährleistet.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgaben dienen eine Verpackung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie ein Zuschnitt mit den Merkmalen des Anspruchs 13. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der erfindungsgemäßen Verpackung und des erfindungsgemäßen Zuschnitts sind in den
jeweiligen Unteransprüchen beschrieben. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Verpackung
sind dabei als vorteilhafte Ausgestaltungen des Zuschnitts und umgekehrt anzusehen.
[0007] Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft eine Verpackung zur Aufbewahrung von Waren,
insbesondere von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen, umfassend eine
Vorderwand und eine Rückwand, die Vorder- und Rückwand verbindende Seitenwände sowie
eine Bodenkonstruktion zur Ausbildung eines Aufbewahrungsraums für die Waren und eine
Deckelkonstruktion umfassend eine Deckelvorderwand, eine Deckeloberwand und eine Deckelrückwand,
wobei die Deckelkonstruktion an einem der Bodenkonstruktion gegenüberliegenden Ende
der Rückwand über eine Biegelinie angelenkt ist. Dabei ist zudem an der Deckelvorderwand
mindestens eine erste Präsentationslasche über eine Biegelinie angelenkt, derart,
dass die erste Präsentationslasche zumindest in geschlossenem Zustand der Verpackung
an einer Innenseite der Deckelkonstruktion anliegt.
[0008] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Deckelkonstruktion mit der entsprechenden
Präsentationslasche ergibt sich eine Verpackung, welche verbesserte Möglichkeiten
zur Anbringung von Aufdrucken und/oder Designflächen und/oder Werbeflächen und/oder
Werbebotschaften oder Vergleichbarem gewährleistet. Die erste Präsentationslasche
wird bei Öffnung der Verpackung in den Sichtbereich des Benutzers gebracht. Entsprechende
Werbebotschaften werden sichtbar. Durch die erste Präsentationslasche ergeben sich
zusätzliche Darstellungs- und Werbemöglichkeiten, die die Design- oder Werbebotschaften
an der Frontseite des behälterartigen Aufnahmebereichs der Verpackung ergänzen oder
ersetzen. Dabei besteht die Möglichkeit, dass die erste Präsentationslasche schwenkbar
an der Deckelvorderwand angelenkt ist. Dadurch ergibt sich bei einem Öffnen der Deckelkonstruktion
eine Bewegung der ersten Präsentationslasche von der Innenseite der Deckelkonstruktion
in Richtung der Vorderwand der Verpackung. Damit kommt die erste Präsentationslasche
bei Öffnung der Verpackung sehr deutlich in den Sichtbereich des Benutzers. Der Grad
der Schwenkbewegung der ersten Präsentationslasche kann dabei über die Ausgestaltung,
zum Beispiel über die Form und/oder Größe der Faltlinie definiert werden. Es ist aber
auch möglich, dass die erste Präsentationslasche mit einer Innenseite der Deckelvorderwand
zumindest teilweise verklebt ist. Zudem kann die erste Präsentationslasche und die
Deckelvorderwand jeweils mindestens eine als Öffnung gestaltete Text-, Form- und/oder
Motivfläche aufweisen und die Text-, Form- und/oder Motivflächen zum Beispiel mindestens
eine gemeinsame Öffnung ausbilden. Dabei kann die Kontur der Text-, Form- und/oder
Motivfläche der ersten Präsentationslasche flächenmäßig kleiner als die entsprechende
Text-, Form- und/oder Motivfläche der Vorderwand ausgebildet sein, derart, dass ein
Bereich der Nichtüberdeckung zwischen den Text-, Form- und/oder Motivflächen einen
sichtbaren Rahmen um die gemeinsame Öffnung ausbildet. Dadurch ist eine Vielzahl an
Ausgestaltungsmöglichkeiten der ersten Präsentationslasche und/oder der Deckelvorderwand
der Deckelkonstruktion der Verpackung möglich.
[0009] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung ist an
dem der Biegelinie zwischen der Deckelvorderwand und der ersten Präsentationslasche
gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche eine zweite Präsentationslasche
über eine weitere Biegelinie angelenkt. Dabei kann die erste Präsentationslasche mit
der zweiten Präsentationslasche zumindest teilweise verklebt sein. Zudem kann eine
Breite a der ersten Präsentationslasche senkrecht zu einer Längsachse der Verpackung
größer als eine Breite b der zweiten Präsentationslasche ebenfalls senkrecht zu der
Längsachse der Verpackung ausgebildet sein. Des Weiteren besteht die Möglichkeit,
dass an dem der Biegelinie zwischen der ersten und der zweiten Präsentationslasche
gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche eine dritte Präsentationslasche
über eine weitere Biegelinie angelenkt ist. Dabei kann wiederum die Breite b der zweiten
Präsentationslasche senkrecht zu der Längsachse der Verpackung größer sein als eine
Breite c der dritten Präsentationslasche senkrecht zu der Längsachse der Verpackung.
Damit ist es ohne weiteres möglich, die Präsentationslaschen an der oder den Innenseiten
der Deckelkonstruktion anzulegen. Insgesamt ergibt sich eine Vielzahl an Ausgestaltungsmöglichkeiten
von Präsentationslaschen oder Präsentationslaschenelementen, die an der Deckelvorderwand
der Verpackung angelenkt sind. Beispielsweise können die erste und zweite Präsentationslasche
zumindest teilweise miteinander verklebt sein und jeweils mindestens eine als Öffnung
gestaltete Text-, Form- und/oder Motivfläche aufweisen, wobei die Text-, Form- und/oder
Motivflächen mindestens eine gemeinsame Öffnung ausbilden. Besonders vorteilhaft ist
diese Ausgestaltung, wenn die ersten Präsentationslasche schwenkbar an der Deckelvorderwand
angelenkt ist. Zudem kann die Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche der zweiten
Präsentationslasche flächenmäßig kleiner als die entsprechende Text-, Form- und/oder
Motivfläche der ersten Präsentationslasche ausgebildet sein, derart, dass ein Bereich
der Nichtüberdeckung zwischen den Text-, Form- und/oder Motivflächen einen sichtbaren
Rahmen um die gemeinsame Öffnung ausbildet. Eine derartige Ausgestaltung ist für den
Betrachter besonders einprägsam, insbesondere wenn die gemeinsame Öffnung als bekanntes
Werbelogo ausgebildet ist, steigert dies den Wiedererkennungswert der Verpackung.
[0010] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung weisen
die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche an ihrer Außen- und/oder
Innenseite mindestens eine Text-, Form- und/oder Motivfläche auf. Insbesondere Textnachrichten,
Bilder oder auch Farbflächen kommen hierfür in Betracht. Des Weiteren besteht aber
auch die Möglichkeit, dass eine Kontur der Text-, Form- und/oder Motivflächen zumindest
teilweise mittels mindestens einer Schnittlinie ausgebildet ist. Dabei kann die Text-,
Form- und/oder Motivfläche mittels Laserenergie und/oder mittels Stanzen hergestellt
sein. Hierdurch können besonders einprägsame Werbeflächen kreiert werden, die entsprechend
durchscheinende Öffnungen ausbilden. Die durchscheinenden Öffnungen können zudem beispielsweise
mittels einer farbigen transparenten Folie verschlossen werden, um einen entsprechenden
farbigen und durchscheinenden Effekt zu erzeugen.
[0011] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung ist die
erste Präsentationslasche mit der Innenseite der Deckelvorderwand zumindest teilweise
verklebt und die zweite und/oder dritte Präsentationslasche an dieser beziehungsweise
untereinander schwenkbar angelenkt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die
erste Präsentationslasche und die zweite Präsentationslasche mit der Innenseite der
Deckelkonstruktion zumindest teilweise verklebt sind und die dritte Präsentationslasche
an der zweiten Präsentationslasche schwenkbar angelenkt ist. Insgesamt ergibt sich
wiederum eine Vielfalt an Ausgestaltungsmöglichkeiten, die den Werbeeffekt der Verpackung
vorteilhaft ergänzen und unterstützen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen,
dass auch mehr als drei Präsentationslaschen zur Ausbildung eines Präsentationselements,
welches an der Deckelvorderwand angelenkt ist, ausgebildet sein können. Zudem können
die einzelnen Präsentationslaschen auch mehrteilig ausgestaltet sein.
[0012] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung ist an
der Innenfläche der Deckelkonstruktion zumindest teilweise eine Text-, Form- und/oder
Motivfläche ausgebildet. Diese kann zur Unterstützung der Werbebotschaften beziehungsweise
graphischen Ausgestaltungen der Präsentationslasche dienen. Es besteht aber auch die
Möglichkeit, dass an der Innenfläche der Deckelkonstruktion zumindest teilweise eine
metallisch glänzende Farbfläche ausgebildet ist. Insbesondere bei Ausführungsbeispielen
der Erfindung, bei denen die erste Präsentationslasche mit einer weiteren Präsentationslasche
eine gemeinsame Öffnung ausbilden oder bei Ausführungsbeispielen, bei denen die erste
Präsentationslasche mit der Deckelvorderwand eine gemeinsame Öffnung ausbilden, ist
die Ausgestaltung einer metallisch glänzenden Farbfläche an der Innenfläche der Deckelkonstruktion
besonders vorteilhaft, da diese zu einem spiegelartig glänzenden und insbesondere
einprägsamen Gestaltungs- und Werbekonzept führt.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verpackung kann
diese aus Papier, Karton oder Kunststoff bestehen. Auch andere geeignete Materialien
sind denkbar.
[0014] Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft einen Zuschnitt zur Herstellung einer Verpackung
zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere von stabförmigen Waren wie Zigaretten und
dergleichen, umfassend eine Vorderwand und eine Rückwand, wobei die Vorderwand über
Biegelinien mit jeweiligen Seitenwänden verbunden ist, sowie eine Bodenkonstruktion
und eine Deckelkonstruktion, wobei die Deckelkonstruktion eine Deckelvorderwand, eine
Deckeloberwand und eine Deckelrückwand umfasst und die Deckelrückwand über eine Biegelinie
an der Rückwand angelenkt ist. Zudem ist der Zuschnitt einstückig ausgebildet und
umfasst mindestens eine an der Deckelvorderwand über eine Biegelinie angelenkte erste
Präsentationslasche.
[0015] Durch die Ausbildung mindestens einer ersten Präsentationslasche kann der erfindungsgemäße
Zuschnitt vorteilhafterweise eine verbesserte Möglichkeit zur Anbringung von Aufdrucken
und/oder Designflächen und/oder Werbeflächen und/oder Werbebotschaften oder Vergleichbarem
gewährleisten. Die Präsentationslasche dient dabei als zusätzliche Design- oder Werbefläche,
die die übliche Facingfläche auf der Frontseite, das heißt an der Vorderwand des Zuschnitts
ergänzt oder ersetzen kann. Zudem kann die erste Präsentationslasche in einigen Ausführungsbeispielen
beweglich ausgebildet sein, das heißt nach einem Öffnen der Verpackung und einer entsprechenden
Schwenkbewegung der Deckelkonstruktion wird die erste Präsentationslasche von der
Innenseite der Deckelkonstruktion in Richtung der Vorderwand bewegt und fällt somit
sogleich ins Auge. Der Grad der Schwenkbewegung der ersten Präsentationslasche kann
dabei über die Ausgestaltung, zum Beispiel über die Form und/oder Größe der Faltlinie
definiert werden.
[0016] In vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Zuschnitts ist an dem der
Biegelinie zwischen der Deckelvorderwand und der ersten Präsentationslasche gegenüberliegenden
Ende der ersten Präsentationslasche eine zweite Präsentationslasche über eine Biegelinie
angelenkt. Dabei kann eine Breite a der ersten Präsentationslasche senkrecht zu einer
Längsachse des Zuschnitts größer sein als die Breite b der zweiten Präsentationslasche
ebenfalls senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts. Des Weiteren besteht die Möglichkeit,
dass an dem der Biegelinie gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche
eine dritte Präsentationslasche über eine weitere Biegelinie angelenkt ist. Hierbei
kann die Breite b der zweiten Präsentationslasche senkrecht zu der Längsachse des
Zuschnitts größer sein als eine Breite c der dritten Präsentationslasche senkrecht
zu der Längsachse des Zuschnitts. Die vorteilhaften Ausgestaltungen der Breiten der
entsprechenden Präsentationslaschen führen dazu, dass diese ohne Weiteres innerhalb
einer Deckelkonstruktion der mittels des Zuschnitts hergestellten Verpackung angeordnet
werden können. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass nicht nur bis zu drei Präsentationslaschen
ein an der Deckelvorderwand angelenktes Präsentationselement ausbilden können. Auch
weitere, zusätzliche Präsentationslaschen sind denkbar. Zudem besteht die Möglichkeit,
dass die einzelnen Präsentationslaschen auch mehrteilig ausgebildet sind. Insgesamt
ergibt sich vorteilhafterweise eine Vielzahl an Ausgestaltungsmöglichkeiten eines
aus den Präsentationslaschen beziehungsweise der ersten Präsentationslasche bestehenden
Präsentationselements, welches an der Deckelvorderwand angelenkt ist.
[0017] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Zuschnitts weist
die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche an ihrer Außen- und/oder
Innenseite mindestes eine Text-, Form- und/oder Motivfläche auf. Die entsprechenden
Form- oder Motivflächen können dabei als Bildmotive oder Farbflächen ausgestaltet
sein. Auch andere dekorative Formen sind denkbar. Insbesondere können die Text-, Form-
und/oder Motivfläche aufgedruckt werden. Es ist aber auch möglich, dass eine Kontur
der Text-, Form- und/oder Motivfläche zumindest teilweise mittels mindestens einer
Schnittlinie ausgebildet ist. Dabei kann die Text-, Form- und/oder Motivfläche mittels
Laserenergie und/oder mittels Stanzen hergestellt werden. Entsprechend ausgestaltete
Öffnungen in den Präsentationslaschen dienen als besonders einprägsame Werbe- oder
Erinnerungsbotschaften.
[0018] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Zuschnitts besteht
dieser aus Papier, Karton oder Kunststoff. Auch andere Materialien sind denkbar.
[0019] Weitere Merkmale und deren Vorteile sind den Beschreibungen des ersten Erfindungsaspekts
zu entnehmen, wobei vorteilhafte Ausgestaltungen des ersten Erfindungsaspekts als
vorteilhafte Ausgestaltungen des zweiten Erfindungsaspekts und umgekehrt anzusehen
sind.
[0020] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Ausführungsbeispielen
sowie anhand der Zeichnungen. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale
und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in den Ausführungsbeispielen genannten
Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination,
sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu
verlassen. Es zeigen
- Figur 1
- eine schematisch dargestellte Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Verpackung gemäß
einer ersten Ausführungsform in geöffnetem Zustand;
- Figur 2
- eine schematisch dargestellte Schrägansicht von oben der erfindungsgemäßen Verpackung
gemäß Figur 1 in einem weiter geöffneten Zustand;
- Figur 3
- eine schematisch dargestellte Schrägansicht von oben der erfindungsgemäßen Verpackung
gemäß Figur 1 in geöffnetem Zustand mit herausgeklappter Präsentationslasche; und
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Zuschnitts gemäß einer weiteren
Ausführungsform.
[0021] Die Figur 1 zeigt eine schematisch dargestellte Schrägansicht einer Verpackung 10
zur Aufbewahrung von Waren in geöffnetem Zustand. Die Verpackung 10 dient dabei insbesondere
zur Aufbewahrung von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen. Man erkennt,
dass die Verpackung 10 eine Vorderwand 12 und eine Rückwand 14, die Vorder- und Rückwand
12, 14 verbindende Seitenwände 16, 18 sowie eine Bodenkonstruktion 20 zur Ausbildung
eines behälterartigen Aufnahmebereichs 66 aufweist. Zudem umfasst die Verpackung 10
eine Deckelkonstruktion 22 zum Verschließen des Aufnahmebereichs 66. Dabei ist die
Deckelkonstruktion 22 gelenkig mit der der Rückwand 14 über eine Biegelinie 92 in
einem oberen, d.h. der Bodenkonstruktion 20 gegenüberliegenden und nach oben offenen
Ende des Aufnahmebereichs 66 verbunden. Beispielhaft für die Bodenkonstruktion 20
ist zudem die bodenseitige Bodenwand 24 angedeutet. Zudem erkennt man, dass die Verpackung
10 in Form eines prismatischen Körpers ausgebildet ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Verpackung 10 quaderförmig ausgebildet. Aber auch andere Formen sind denkbar.
[0022] Des Weiteren erkennt man, dass die Deckelkonstruktion 22 eine Deckelvorderwand 30,
eine Deckeloberwand 28 und eine Deckelrückwand 26 umfasst, wobei die Deckelrückwand
26 über die Biegelinie 92 mit der Rückwand 14 verbunden beziehungsweise an dieser
angelenkt ist.
[0023] Des Weiteren erkennt man, dass innerhalb der Verpackung 10 ein Kragen beziehungsweise
Innenrahmen 70 angeordnet ist. Dieses separat ausgebildete Element weist zudem in
Richtung der Seitenflächen 16, 18 der Verpackung 10 ragende Vorsprünge 72 auf. Die
Vorsprünge 72 dienen zum sicheren Verschluss der Deckelkonstruktion über eine entsprechende
Reibwirkung an den Innenflächen der mit seitlichen Deckelwänden 48, 50 verbundenen
Klebelaschen 40, 42. Des Weiteren weist der Innenrahmen 70 eine Eingriffs- und Sichtmulde
im Bereich der Vorderseite der Verpackung 10 auf.
[0024] Zudem ist in Figur 1 angedeutet, dass eine erste Präsentationslasche 52 über eine
Biegelinie 68 an der Deckelvorderwand 30 angelenkt ist. Man erkennt, dass in diesem
nur teilweise geöffneten Zustand, wie auch in einem nicht dargestellten geschlossenen
Zustand der Verpackung 10 die erste Präsentationslasche 52 an einer Innenseite der
Deckelkonstruktion 22 anliegt. Des Weiteren ist an dem der Biegelinie 68 gegenüberliegenden
Ende der ersten Präsentationslasche 52 eine zweite Präsentationslasche 54 über eine
Biegelinie 78 angelenkt (vergleiche auch Figuren 2 und 3).
[0025] Figur 2 zeigt wiederum eine schematisch dargestellte Schrägansicht von oben der Verpackung
10 gemäß Figur 1 in einem weiter geöffneten Zustand. Übereinstimmende Merkmale werden
mit übereinstimmenden Bezugszeichen gekennzeichnet. Insbesondere wird aus Figur 2
deutlich, dass die erste Präsentationslasche 52 mit der zweiten Präsentationslasche
54 über die Biegelinie 78 angelenkt ist und beide Präsentationslaschen 52, 54 zumindest
teilweise miteinander verklebt sind. Dabei weisen sowohl die erste Präsentationslasche
52 wie auch die zweite Präsentationslasche 54 jeweils eine als Öffnung gestaltete
Formfläche 62, 74 auf, die eine gemeinsame Öffnung 86 ausbilden. Die Kontur der jeweiligen
Formflächen 62, 74 ist dabei derart gestaltet, dass die Formfläche 74 der zweiten
Präsentationslasche 54 flächenmäßig kleiner als die entsprechende Formfläche 62 der
ersten Präsentationslasche 52 ausgebildet ist. Durch das miteinander Verkleben der
beiden Präsentationslaschen 52, 54 entsteht ein Bereich der Nichtüberdeckung zwischen
den Formflächen 62, 74 und bilden einen sichtbaren Rahmen um die gemeinsame Öffnung
86 aus.
[0026] Des Weiteren erkennt man, dass an zwei Innenflächen der Deckelkonstruktion 22 metallisch
glänzende Farbflächen 82, 84 angeordnet sind, die durch die Öffnung 86 betrachtet
werden können. Bezüglich der weiteren Merkmale wird auf die Beschreibung der Figur
1 verwiesen.
[0027] Figur 3 zeigt eine schematisch dargestellte Schrägansicht von oben auf die Verpackung
10 gemäß den Figuren 1 und 2 wiederum in geöffnetem Zustand mit herausgeklappter Präsentationslasche
52, 54. Die erste und zweite Präsentationslasche 52, 54 bilden ein Präsentationselement
60 aus. Die erste Präsentationslasche 52 ist wiederum über die Biegelinie 68 an der
Deckelvorderwand 30 der Deckelkonstruktion angelenkt. Zudem wird deutlich, dass die
erste und die zweite Präsentationslasche 52, 54 eine gemeinsame Öffnung 86 als Formfläche
62, 74 ausbilden. Die Schnittlinie 76 bildet dabei die Formfläche 74 der zweiten Präsentationslasche
54 aus. Auch die Anordnung der metallisch glänzenden Farbflächen 122 an zwei Innenflächen
der Deckelkonstruktion 22 ist deutlich sichtbar.
[0028] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Zuschnitts 100 zur Herstellung
einer Verpackung 10 zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere von stabförmigen Waren
wie Zigaretten und dergleichen, gemäß einer weiteren Ausführungsform. Der Zuschnitt
100 umfasst dabei eine Vorderwand 12 und eine Rückwand 14, wobei die Vorderwand 12
über Biegelinien 118, 120 mit jeweiligen Seitenwänden 16, 18 verbunden ist, sowie
eine Bodenkonstruktion 20 und eine Deckelkonstruktion 22. Die Deckelkonstruktion 22
umfasst wiederum eine Deckelvorderwand 30, eine Deckeloberwand 28 und eine Deckelrückwand
26, wobei die Deckelrückwand 26 über eine Biegelinie 92 an der Rückwand 14 angelenkt
ist. Man erkennt, dass der Zuschnitt 100 einstückig ausgebildet ist.
[0029] Des Weiteren erkennt man, dass die Vorder- und Rückwand 12, 14 über Biegelinien 88,
90 mit einer Bodenwand 24 verbunden sind. An der Bodenwand 24 angelenkte Klebelaschen
32, 34 werden mittels Schnittlinien 58, 104; 98, 102 gebildet. Des Weiteren ist die
Rückwand 14 über entsprechende Biegelinien 118, 120 mittels weiteren Seitenelementen
36, 38 verbunden. Schnittlinien 106, 108 trennen diesen Bereich des Zuschnitts von
der Deckelkonstruktion 22. Die Seiten- und Klebeflächen 40, 42, 44, 46, 48, 50 bilden
die Deckelkonstruktion 22 aus, wobei die Klebeflächen 44, 46 über Schnittlinien 110,
112, 114, 116 von den Seiten- beziehungsweise Innenelementen der Seitenflächen 40,
42, 48, 50 getrennt sind. Des Weiteren erkennt man, dass die Deckelrückwand 26 über
eine Biegelinie 94 mit der Deckeloberwand 28 verbunden ist. Die Deckeloberwand 28
ist wiederum über eine Biegelinie 96 mit der Deckelvorderwand 30 verbunden.
[0030] Des Weiteren weist der Zuschnitt 100 eine erste Präsentationslasche 52 auf, die an
der Deckelvorderwand 30 über eine Biegelinie 68 angelenkt ist. An dem der Biegelinie
68 gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche 52 ist wiederum eine zweite
Präsentationslasche 54 über eine Biegelinie 78 angelenkt. Man erkennt, dass eine Breite
a der ersten Präsentationslasche 52 senkrecht zu einer Längsachse des Zuschnitts 100
größer ist als eine Breite b der zweiten Präsentationslasche 54 senkrecht zu der Längsachse
des Zuschnitts 100. Im Gegensatz zu der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Verpackung
10 weist dieses weitere Ausführungsbeispiel einen Zuschnitt 100 zur Herstellung einer
Verpackung auf, bei der an dem der Biegelinie 78 gegenüberliegenden Ende der zweiten
Präsentationslasche 54 eine dritte Präsentationslasche 56 über eine weitere Biegelinie
80 angelenkt ist. Dabei ist die Breite b der zweiten Präsentationslasche 54 senkrecht
zu der Längsachse des Zuschnitts 100 größer als eine Breite c der dritten Präsentationslasche
56 senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts 100. Im weiteren Unterschied zu der
Verpackung 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel sind in der ersten und zweiten
Präsentationslasche 52, 54 keine Text-, Form- und/oder Motivflächen ausgebildet. Lediglich
in der dritten Präsentationslasche 56 ist eine Text- und Motivfläche 62 ausgebildet,
die mittels Schnittlinien 65 hergestellt worden ist. Insbesondere ist die Text- und
Motivfläche 62 mittels Laserenergie und/oder mittels Stanzen hergestellt. Insbesondere
ist die Kontur der Text- und Motivfläche 62 mittels der Schnittlinien 64 ausgebildet.
[0031] Die beschriebene Verpackung 10 wie auch der Zuschnitt 100 zur Herstellung der beschriebenen
Verpackung 10 besteht üblicherweise aus Karton, Papier oder Kunststoff. Auch andere
geeignete Materialien sind denkbar.
1. Verpackung zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere von stabförmigen Waren wie Zigaretten
und dergleichen, umfassend eine Vorderwand (12) und eine Rückwand (14), die Vorder-
und Rückwand (12, 14) verbindende Seitenwände (16, 18) sowie eine Bodenkonstruktion
(20) zur Ausbildung eines Aufbewahrungsraums (66) für die Waren und eine Deckelkonstruktion
(22) umfassend eine Deckelvorderwand (30), eine Deckeloberwand (28) und eine Deckelrückwand
(26), wobei die Deckelkonstruktion (22) an einem der Bodenkonstruktion (20) gegenüberliegenden
Ende der Rückwand (14) über eine Biegelinie (92) angelenkt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Deckelvorderwand (30) mindestens eine erste Präsentationslasche (52) über
eine Biegelinie (68) angelenkt ist, derart, dass die erste Präsentationslasche (52)
zumindest in geschlossenem Zustand der Verpackung (10) an einer Innenseite der Deckelkonstruktion
(22) anliegt.
2. Verpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem der Biegelinie (68) gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche
(52) eine zweite Präsentationslasche (54) über eine Biegelinie (78) angelenkt ist.
3. Verpackung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Präsentationslasche (52) mit der zweiten Präsentationslasche (54) zumindest
teilweise verklebt ist.
4. Verpackung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Breite (a) der ersten Präsentationslasche (52) senkrecht zu einer Längsachse
der Verpackung (10) größer ist als eine Breite (b) der zweiten Präsentationslasche
(54) senkrecht zu der Längsachse der Verpackung (10).
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem der Biegelinie (78) gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche
(54) eine dritte Präsentationslasche (56) über eine Biegelinie (80) angelenkt ist
oder
dass an dem der Biegelinie (78) gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche
(54) eine dritte Präsentationslasche (56) über eine Biegelinie (80) angelenkt ist
und die Breite (b) der zweiten Präsentationslasche (54) senkrecht zu der Längsachse
der Verpackung (10) größer ist als eine Breite (c) der dritten Präsentationslasche
(56) senkrecht zu der Längsachse der Verpackung (10).
6. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche (52, 54, 56) an ihrer
Außen- und/oder Innenseite mindestens eine Text-, Form- und/oder Motivfläche (62,
74) aufweist oder
dass die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche (52, 54, 56) an ihrer
Außen- und/oder Innenseite mindestens eine Text-, Form- und/oder Motivfläche (62,
74) aufweist und eine Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) zumindest
teilweise mittels mindestens einer Schnittlinie (64, 76) ausgebildet ist.
7. Verpackung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) mittels Laserenergie und/oder mittels
Stanzen hergestellt ist.
8. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste und zweite Präsentationslasche (52, 54) zumindest teilweise miteinander
verklebt sind und jeweils mindestens eine jeweils mindestens eine als Öffnung gestaltete
Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) aufweisen, wobei die Text-, Form- und/oder
Motivflächen (62, 74) mindestens eine gemeinsame Öffnung (86) ausbilden.
9. Verpackung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche (74) der zweiten Präsentationslasche
(54) flächenmäßig kleiner als die entsprechende Text-, Form- und/oder Motivfläche
(62) der ersten Präsentationslasche (52) ausgebildet ist, derart, dass ein Bereich
der Nichtüberdeckung zwischen den Text-, Form- und/oder Motivflächen (62, 74) einen
sichtbaren Rahmen um die Öffnung (86) ausbildet.
10. Verpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Präsentationslasche (52) mit einer Innenseite der Deckelvorderwand (30)
zumindest teilweise verklebt ist, wobei die erste Präsentationslasche (52) und die
Deckelvorderwand (30) jeweils mindestens eine als Öffnung gestaltete Text-, Form-
und/oder Motivfläche aufweisen, wobei die Text-, Form- und/oder Motivflächen mindestens
eine gemeinsame Öffnung ausbilden oder
dass die erste Präsentationslasche (52) mit einer Innenseite der Deckelvorderwand (30)
zumindest teilweise verklebt ist, wobei die erste Präsentationslasche (52) und die
Deckelvorderwand (30) jeweils mindestens eine als Öffnung gestaltete Text-, Form-
und/oder Motivfläche aufweisen, wobei die Text-, Form- und/oder Motivflächen mindestens
eine gemeinsame Öffnung ausbilden und die Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche
der ersten Präsentationslasche (52) flächenmäßig kleiner als die entsprechende Text-,
Form- und/oder Motivfläche der Deckelvorderwand (30) ausgebildet ist, derart, dass
ein Bereich der Nichtüberdeckung zwischen den Text-, Form- und/oder Motivflächen einen
sichtbaren Rahmen um die gemeinsame Öffnung ausbildet.
11. Verpackung nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Präsentationslasche (52) mit der Innenseite der Deckelvorderwand (30) zumindest
teilweise verklebt ist und die zweite und/oder dritte Präsentationslasche (54, 56)
schwenkbar angelenkt sind oder dass die erste Präsentationslasche (52) und die zweite
Präsentationslasche (54) mit der Innenseite der Deckelkonstruktion (22) zumindest
teilweise verklebt sind und die dritte Präsentationslasche (56) schwenkbar angelenkt
sind.
12. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Innenfläche der Deckelkonstruktion (22) zumindest teilweise eine Text-, Form-
und/oder Motivfläche oder dass an der Innenfläche der Deckelkonstruktion (22) zumindest
teilweise eine metallisch glänzende Farbfläche ausgebildet ist.
13. Zuschnitt zur Herstellung einer Verpackung (10) zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere
von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen, umfassend eine Vorderwand (12)
und eine Rückwand (14), wobei die Vorderwand (12) über Biegelinien (118, 120) mit
jeweiligen Seitenwänden (16, 18) verbunden ist sowie eine Bodenkonstruktion (20) und
eine Deckelkonstruktion (22), wobei die Deckelkonstruktion (22) eine Deckelvorderwand
(30), eine Deckeloberwand (28) und eine Deckelrückwand (26) umfasst und die Deckelrückwand
(26) über eine Biegelinie (92) an der Rückwand (14) angelenkt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zuschnitt (100) einstückig ausgebildet ist und mindestens eine an der Deckelvorderwand
(30) über eine Biegelinie (68) angelenkte erste Präsentationslasche (52) umfasst.
14. Zuschnitt nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem der Biegelinie (68) gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche
(52) eine zweite Präsentationslasche (54) über eine Biegelinie (78) angelenkt ist
oder
dass an dem der Biegelinie (68) gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche
(52) eine zweite Präsentationslasche (54) über eine Biegelinie (78) angelenkt ist
und eine Breite (a) der ersten Präsentationslasche (52) senkrecht zu einer Längsachse
des Zuschnitts (100) größer ist als eine Breite (b) der zweiten Präsentationslasche
(54) senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts (100).
15. Zuschnitt nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem der Biegelinie (78) gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche
(54) eine dritte Präsentationslasche (56) über eine Biegelinie (80) angelenkt ist
oder
dass an dem der Biegelinie (78) gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche
(54) eine dritte Präsentationslasche (56) über eine Biegelinie (80) angelenkt ist
und die Breite (b) der zweiten Präsentationslasche (54) senkrecht zu der Längsachse
des Zuschnitts (100) größer ist als eine Breite (c) der dritten Präsentationslasche
(56) senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts (100).
16. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche (52, 54, 56) an ihrer
Außen- und/oder Innenseite mindestens eine Text-, Form- und/oder Motivfläche (62,
74) aufweist oder
dass die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche (52, 54, 56) an ihrer
Außen- und/oder Innenseite mindestens eine Text-, Form- und/oder Motivfläche (62,
74) aufweist und eine Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) zumindest
teilweise mittels mindestens einer Schnittlinie (64, 76) ausgebildet ist.