(19)
(11) EP 3 243 760 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
15.11.2017  Patentblatt  2017/46

(21) Anmeldenummer: 17169873.1

(22) Anmeldetag:  08.05.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 5/42(2006.01)
B65D 85/10(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30) Priorität: 13.05.2016 DE 202016102596 U

(71) Anmelder: Mayr-Melnhof Karton AG
1041 Wien (AT)

(72) Erfinder:
  • THEIS, Uwe
    54317 Riveris (DE)
  • VORENKAMP, Harman
    71549 Auenwald (DE)
  • KOLLMANN, Jürgen
    54340 Pölich (DE)

(74) Vertreter: Hofstetter, Schurack & Partner 
Patent- und Rechtsanwaltskanzlei PartG mbB Balanstrasse 57
81541 München
81541 München (DE)

   


(54) VERPACKUNG UND ZUSCHNITT ZUR HERSTELLUNG EINER VERPACKUNG


(57) Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackung zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen, umfassend eine Vorderwand (12) und eine Rückwand (14), die Vorder- und Rückwand (12, 14) verbindende Seitenwände (16, 18) sowie eine Bodenkonstruktion (20) zur Ausbildung eines Aufbewahrungsraums (66) für die Waren und eine Deckelkonstruktion (22) umfassend eine Deckelvorderwand (30), eine Deckeloberwand (28) und eine Deckelrückwand (26), wobei die Deckelkonstruktion (22) an einem der Bodenkonstruktion (20) gegenüberliegenden Ende der Rückwand (14) über eine Biegelinie (92) angelenkt ist. Dabei ist an der Deckelvorderwand (30) mindestens eine erste Präsentationslasche (52) über eine Biegelinie (68) angelenkt, derart, dass die erste Präsentationslasche (52) zumindest in geschlossenem Zustand der Verpackung (10) an einer Innenseite der Deckelkonstruktion (22) anliegt. Die Erfindung betrifft zudem einen Zuschnitt zur Herstellung einer entsprechenden Verpackung (10).




Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackung zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen, umfassend eine Vorderwand und eine Rückwand, die Vorder- und Rückwand verbindende Seitenwände sowie eine Bodenkonstruktion zur Ausbildung eines Aufbewahrungsraums für die Waren und eine Deckelkonstruktion umfassend eine Deckelvorderwand, eine Deckeloberwand und eine Deckelrückwand, wobei die Deckelkonstruktion an einem der Bodenkonstruktion gegenüberliegenden Ende der Rückwand über eine Biegelinie angelenkt ist. Die Erfindung betrifft weiterhin einen Zuschnitt zur Herstellung einer Verpackung zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen.

[0002] Derartige Verpackungen sind in einer großen Vielzahl bekannt. Insbesondere handelt es sich bei diesen Verpackungen um Klappschachteln, die eine weit verbreitete Verpackungsform für Zigaretten und dergleichen darstellen. So beschreiben die DE 694 18 258 T2 und die DE 101 06 549 A1 derartige Verpackungen in Form eines prismatischen Körpers entlang ihrer Längsachse, wobei an einem behälterartigen Aufnahmebereich ein Deckel angelenkt ist. Diese Verpackungen weisen in üblicher Weise einen so genannten Kragen beziehungsweise Innenrahmen ("Inner Frame") auf, der als separates Element ausgebildet ist und in den Aufnahmebereich der Verpackung eingebracht wird. Der Kragen ragt dabei teilweise aus dem der Verpackung heraus und weist an einer Kragenvorderseite, die mit einer Vorderseite des Aufnahmebereichs teilweise in Deckung gebracht ist, eine randlich ausgebildete Eingriffs- und Sichtmulde auf.

[0003] Nachteilig an diesen bekannten Verpackungen ist jedoch, dass bei derartigen bekannten Verpackungen lediglich insbesondere die Frontseite des behälterartigen Aufnahmebereichs der Verpackung, nämlich die so genannte Facing-Fläche, zum Aufdruck und/oder Anbringen von Designflächen und/oder Werbeflächen und/oder Werbebotschaften zur Verfügung steht.

[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungsgemäße Verpackung bereitzustellen, welche verbesserte Möglichkeiten zur Anbringung von Aufdrucken und/oder Designflächen und/oder Werbeflächen und/oder Werbebotschaften oder Vergleichbarem gewährleistet.

[0005] Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gattungsgemäßen Zuschnitt zur Herstellung einer Verpackung bereitzustellen, welcher verbesserte Möglichkeiten zur Anbringung von Aufdrucken und/oder Designflächen und/oder Werbeflächen und/oder Werbebotschaften oder Vergleichbarem gewährleistet.

[0006] Zur Lösung dieser Aufgaben dienen eine Verpackung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie ein Zuschnitt mit den Merkmalen des Anspruchs 13. Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung und des erfindungsgemäßen Zuschnitts sind in den jeweiligen Unteransprüchen beschrieben. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Verpackung sind dabei als vorteilhafte Ausgestaltungen des Zuschnitts und umgekehrt anzusehen.

[0007] Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft eine Verpackung zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen, umfassend eine Vorderwand und eine Rückwand, die Vorder- und Rückwand verbindende Seitenwände sowie eine Bodenkonstruktion zur Ausbildung eines Aufbewahrungsraums für die Waren und eine Deckelkonstruktion umfassend eine Deckelvorderwand, eine Deckeloberwand und eine Deckelrückwand, wobei die Deckelkonstruktion an einem der Bodenkonstruktion gegenüberliegenden Ende der Rückwand über eine Biegelinie angelenkt ist. Dabei ist zudem an der Deckelvorderwand mindestens eine erste Präsentationslasche über eine Biegelinie angelenkt, derart, dass die erste Präsentationslasche zumindest in geschlossenem Zustand der Verpackung an einer Innenseite der Deckelkonstruktion anliegt.

[0008] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Deckelkonstruktion mit der entsprechenden Präsentationslasche ergibt sich eine Verpackung, welche verbesserte Möglichkeiten zur Anbringung von Aufdrucken und/oder Designflächen und/oder Werbeflächen und/oder Werbebotschaften oder Vergleichbarem gewährleistet. Die erste Präsentationslasche wird bei Öffnung der Verpackung in den Sichtbereich des Benutzers gebracht. Entsprechende Werbebotschaften werden sichtbar. Durch die erste Präsentationslasche ergeben sich zusätzliche Darstellungs- und Werbemöglichkeiten, die die Design- oder Werbebotschaften an der Frontseite des behälterartigen Aufnahmebereichs der Verpackung ergänzen oder ersetzen. Dabei besteht die Möglichkeit, dass die erste Präsentationslasche schwenkbar an der Deckelvorderwand angelenkt ist. Dadurch ergibt sich bei einem Öffnen der Deckelkonstruktion eine Bewegung der ersten Präsentationslasche von der Innenseite der Deckelkonstruktion in Richtung der Vorderwand der Verpackung. Damit kommt die erste Präsentationslasche bei Öffnung der Verpackung sehr deutlich in den Sichtbereich des Benutzers. Der Grad der Schwenkbewegung der ersten Präsentationslasche kann dabei über die Ausgestaltung, zum Beispiel über die Form und/oder Größe der Faltlinie definiert werden. Es ist aber auch möglich, dass die erste Präsentationslasche mit einer Innenseite der Deckelvorderwand zumindest teilweise verklebt ist. Zudem kann die erste Präsentationslasche und die Deckelvorderwand jeweils mindestens eine als Öffnung gestaltete Text-, Form- und/oder Motivfläche aufweisen und die Text-, Form- und/oder Motivflächen zum Beispiel mindestens eine gemeinsame Öffnung ausbilden. Dabei kann die Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche der ersten Präsentationslasche flächenmäßig kleiner als die entsprechende Text-, Form- und/oder Motivfläche der Vorderwand ausgebildet sein, derart, dass ein Bereich der Nichtüberdeckung zwischen den Text-, Form- und/oder Motivflächen einen sichtbaren Rahmen um die gemeinsame Öffnung ausbildet. Dadurch ist eine Vielzahl an Ausgestaltungsmöglichkeiten der ersten Präsentationslasche und/oder der Deckelvorderwand der Deckelkonstruktion der Verpackung möglich.

[0009] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung ist an dem der Biegelinie zwischen der Deckelvorderwand und der ersten Präsentationslasche gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche eine zweite Präsentationslasche über eine weitere Biegelinie angelenkt. Dabei kann die erste Präsentationslasche mit der zweiten Präsentationslasche zumindest teilweise verklebt sein. Zudem kann eine Breite a der ersten Präsentationslasche senkrecht zu einer Längsachse der Verpackung größer als eine Breite b der zweiten Präsentationslasche ebenfalls senkrecht zu der Längsachse der Verpackung ausgebildet sein. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass an dem der Biegelinie zwischen der ersten und der zweiten Präsentationslasche gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche eine dritte Präsentationslasche über eine weitere Biegelinie angelenkt ist. Dabei kann wiederum die Breite b der zweiten Präsentationslasche senkrecht zu der Längsachse der Verpackung größer sein als eine Breite c der dritten Präsentationslasche senkrecht zu der Längsachse der Verpackung. Damit ist es ohne weiteres möglich, die Präsentationslaschen an der oder den Innenseiten der Deckelkonstruktion anzulegen. Insgesamt ergibt sich eine Vielzahl an Ausgestaltungsmöglichkeiten von Präsentationslaschen oder Präsentationslaschenelementen, die an der Deckelvorderwand der Verpackung angelenkt sind. Beispielsweise können die erste und zweite Präsentationslasche zumindest teilweise miteinander verklebt sein und jeweils mindestens eine als Öffnung gestaltete Text-, Form- und/oder Motivfläche aufweisen, wobei die Text-, Form- und/oder Motivflächen mindestens eine gemeinsame Öffnung ausbilden. Besonders vorteilhaft ist diese Ausgestaltung, wenn die ersten Präsentationslasche schwenkbar an der Deckelvorderwand angelenkt ist. Zudem kann die Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche der zweiten Präsentationslasche flächenmäßig kleiner als die entsprechende Text-, Form- und/oder Motivfläche der ersten Präsentationslasche ausgebildet sein, derart, dass ein Bereich der Nichtüberdeckung zwischen den Text-, Form- und/oder Motivflächen einen sichtbaren Rahmen um die gemeinsame Öffnung ausbildet. Eine derartige Ausgestaltung ist für den Betrachter besonders einprägsam, insbesondere wenn die gemeinsame Öffnung als bekanntes Werbelogo ausgebildet ist, steigert dies den Wiedererkennungswert der Verpackung.

[0010] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung weisen die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche an ihrer Außen- und/oder Innenseite mindestens eine Text-, Form- und/oder Motivfläche auf. Insbesondere Textnachrichten, Bilder oder auch Farbflächen kommen hierfür in Betracht. Des Weiteren besteht aber auch die Möglichkeit, dass eine Kontur der Text-, Form- und/oder Motivflächen zumindest teilweise mittels mindestens einer Schnittlinie ausgebildet ist. Dabei kann die Text-, Form- und/oder Motivfläche mittels Laserenergie und/oder mittels Stanzen hergestellt sein. Hierdurch können besonders einprägsame Werbeflächen kreiert werden, die entsprechend durchscheinende Öffnungen ausbilden. Die durchscheinenden Öffnungen können zudem beispielsweise mittels einer farbigen transparenten Folie verschlossen werden, um einen entsprechenden farbigen und durchscheinenden Effekt zu erzeugen.

[0011] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung ist die erste Präsentationslasche mit der Innenseite der Deckelvorderwand zumindest teilweise verklebt und die zweite und/oder dritte Präsentationslasche an dieser beziehungsweise untereinander schwenkbar angelenkt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die erste Präsentationslasche und die zweite Präsentationslasche mit der Innenseite der Deckelkonstruktion zumindest teilweise verklebt sind und die dritte Präsentationslasche an der zweiten Präsentationslasche schwenkbar angelenkt ist. Insgesamt ergibt sich wiederum eine Vielfalt an Ausgestaltungsmöglichkeiten, die den Werbeeffekt der Verpackung vorteilhaft ergänzen und unterstützen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass auch mehr als drei Präsentationslaschen zur Ausbildung eines Präsentationselements, welches an der Deckelvorderwand angelenkt ist, ausgebildet sein können. Zudem können die einzelnen Präsentationslaschen auch mehrteilig ausgestaltet sein.

[0012] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung ist an der Innenfläche der Deckelkonstruktion zumindest teilweise eine Text-, Form- und/oder Motivfläche ausgebildet. Diese kann zur Unterstützung der Werbebotschaften beziehungsweise graphischen Ausgestaltungen der Präsentationslasche dienen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass an der Innenfläche der Deckelkonstruktion zumindest teilweise eine metallisch glänzende Farbfläche ausgebildet ist. Insbesondere bei Ausführungsbeispielen der Erfindung, bei denen die erste Präsentationslasche mit einer weiteren Präsentationslasche eine gemeinsame Öffnung ausbilden oder bei Ausführungsbeispielen, bei denen die erste Präsentationslasche mit der Deckelvorderwand eine gemeinsame Öffnung ausbilden, ist die Ausgestaltung einer metallisch glänzenden Farbfläche an der Innenfläche der Deckelkonstruktion besonders vorteilhaft, da diese zu einem spiegelartig glänzenden und insbesondere einprägsamen Gestaltungs- und Werbekonzept führt.

[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verpackung kann diese aus Papier, Karton oder Kunststoff bestehen. Auch andere geeignete Materialien sind denkbar.

[0014] Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft einen Zuschnitt zur Herstellung einer Verpackung zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen, umfassend eine Vorderwand und eine Rückwand, wobei die Vorderwand über Biegelinien mit jeweiligen Seitenwänden verbunden ist, sowie eine Bodenkonstruktion und eine Deckelkonstruktion, wobei die Deckelkonstruktion eine Deckelvorderwand, eine Deckeloberwand und eine Deckelrückwand umfasst und die Deckelrückwand über eine Biegelinie an der Rückwand angelenkt ist. Zudem ist der Zuschnitt einstückig ausgebildet und umfasst mindestens eine an der Deckelvorderwand über eine Biegelinie angelenkte erste Präsentationslasche.

[0015] Durch die Ausbildung mindestens einer ersten Präsentationslasche kann der erfindungsgemäße Zuschnitt vorteilhafterweise eine verbesserte Möglichkeit zur Anbringung von Aufdrucken und/oder Designflächen und/oder Werbeflächen und/oder Werbebotschaften oder Vergleichbarem gewährleisten. Die Präsentationslasche dient dabei als zusätzliche Design- oder Werbefläche, die die übliche Facingfläche auf der Frontseite, das heißt an der Vorderwand des Zuschnitts ergänzt oder ersetzen kann. Zudem kann die erste Präsentationslasche in einigen Ausführungsbeispielen beweglich ausgebildet sein, das heißt nach einem Öffnen der Verpackung und einer entsprechenden Schwenkbewegung der Deckelkonstruktion wird die erste Präsentationslasche von der Innenseite der Deckelkonstruktion in Richtung der Vorderwand bewegt und fällt somit sogleich ins Auge. Der Grad der Schwenkbewegung der ersten Präsentationslasche kann dabei über die Ausgestaltung, zum Beispiel über die Form und/oder Größe der Faltlinie definiert werden.

[0016] In vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Zuschnitts ist an dem der Biegelinie zwischen der Deckelvorderwand und der ersten Präsentationslasche gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche eine zweite Präsentationslasche über eine Biegelinie angelenkt. Dabei kann eine Breite a der ersten Präsentationslasche senkrecht zu einer Längsachse des Zuschnitts größer sein als die Breite b der zweiten Präsentationslasche ebenfalls senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass an dem der Biegelinie gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche eine dritte Präsentationslasche über eine weitere Biegelinie angelenkt ist. Hierbei kann die Breite b der zweiten Präsentationslasche senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts größer sein als eine Breite c der dritten Präsentationslasche senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts. Die vorteilhaften Ausgestaltungen der Breiten der entsprechenden Präsentationslaschen führen dazu, dass diese ohne Weiteres innerhalb einer Deckelkonstruktion der mittels des Zuschnitts hergestellten Verpackung angeordnet werden können. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass nicht nur bis zu drei Präsentationslaschen ein an der Deckelvorderwand angelenktes Präsentationselement ausbilden können. Auch weitere, zusätzliche Präsentationslaschen sind denkbar. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die einzelnen Präsentationslaschen auch mehrteilig ausgebildet sind. Insgesamt ergibt sich vorteilhafterweise eine Vielzahl an Ausgestaltungsmöglichkeiten eines aus den Präsentationslaschen beziehungsweise der ersten Präsentationslasche bestehenden Präsentationselements, welches an der Deckelvorderwand angelenkt ist.

[0017] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Zuschnitts weist die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche an ihrer Außen- und/oder Innenseite mindestes eine Text-, Form- und/oder Motivfläche auf. Die entsprechenden Form- oder Motivflächen können dabei als Bildmotive oder Farbflächen ausgestaltet sein. Auch andere dekorative Formen sind denkbar. Insbesondere können die Text-, Form- und/oder Motivfläche aufgedruckt werden. Es ist aber auch möglich, dass eine Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche zumindest teilweise mittels mindestens einer Schnittlinie ausgebildet ist. Dabei kann die Text-, Form- und/oder Motivfläche mittels Laserenergie und/oder mittels Stanzen hergestellt werden. Entsprechend ausgestaltete Öffnungen in den Präsentationslaschen dienen als besonders einprägsame Werbe- oder Erinnerungsbotschaften.

[0018] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Zuschnitts besteht dieser aus Papier, Karton oder Kunststoff. Auch andere Materialien sind denkbar.

[0019] Weitere Merkmale und deren Vorteile sind den Beschreibungen des ersten Erfindungsaspekts zu entnehmen, wobei vorteilhafte Ausgestaltungen des ersten Erfindungsaspekts als vorteilhafte Ausgestaltungen des zweiten Erfindungsaspekts und umgekehrt anzusehen sind.

[0020] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in den Ausführungsbeispielen genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es zeigen
Figur 1
eine schematisch dargestellte Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Verpackung gemäß einer ersten Ausführungsform in geöffnetem Zustand;
Figur 2
eine schematisch dargestellte Schrägansicht von oben der erfindungsgemäßen Verpackung gemäß Figur 1 in einem weiter geöffneten Zustand;
Figur 3
eine schematisch dargestellte Schrägansicht von oben der erfindungsgemäßen Verpackung gemäß Figur 1 in geöffnetem Zustand mit herausgeklappter Präsentationslasche; und
Figur 4
eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Zuschnitts gemäß einer weiteren Ausführungsform.


[0021] Die Figur 1 zeigt eine schematisch dargestellte Schrägansicht einer Verpackung 10 zur Aufbewahrung von Waren in geöffnetem Zustand. Die Verpackung 10 dient dabei insbesondere zur Aufbewahrung von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen. Man erkennt, dass die Verpackung 10 eine Vorderwand 12 und eine Rückwand 14, die Vorder- und Rückwand 12, 14 verbindende Seitenwände 16, 18 sowie eine Bodenkonstruktion 20 zur Ausbildung eines behälterartigen Aufnahmebereichs 66 aufweist. Zudem umfasst die Verpackung 10 eine Deckelkonstruktion 22 zum Verschließen des Aufnahmebereichs 66. Dabei ist die Deckelkonstruktion 22 gelenkig mit der der Rückwand 14 über eine Biegelinie 92 in einem oberen, d.h. der Bodenkonstruktion 20 gegenüberliegenden und nach oben offenen Ende des Aufnahmebereichs 66 verbunden. Beispielhaft für die Bodenkonstruktion 20 ist zudem die bodenseitige Bodenwand 24 angedeutet. Zudem erkennt man, dass die Verpackung 10 in Form eines prismatischen Körpers ausgebildet ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Verpackung 10 quaderförmig ausgebildet. Aber auch andere Formen sind denkbar.

[0022] Des Weiteren erkennt man, dass die Deckelkonstruktion 22 eine Deckelvorderwand 30, eine Deckeloberwand 28 und eine Deckelrückwand 26 umfasst, wobei die Deckelrückwand 26 über die Biegelinie 92 mit der Rückwand 14 verbunden beziehungsweise an dieser angelenkt ist.

[0023] Des Weiteren erkennt man, dass innerhalb der Verpackung 10 ein Kragen beziehungsweise Innenrahmen 70 angeordnet ist. Dieses separat ausgebildete Element weist zudem in Richtung der Seitenflächen 16, 18 der Verpackung 10 ragende Vorsprünge 72 auf. Die Vorsprünge 72 dienen zum sicheren Verschluss der Deckelkonstruktion über eine entsprechende Reibwirkung an den Innenflächen der mit seitlichen Deckelwänden 48, 50 verbundenen Klebelaschen 40, 42. Des Weiteren weist der Innenrahmen 70 eine Eingriffs- und Sichtmulde im Bereich der Vorderseite der Verpackung 10 auf.

[0024] Zudem ist in Figur 1 angedeutet, dass eine erste Präsentationslasche 52 über eine Biegelinie 68 an der Deckelvorderwand 30 angelenkt ist. Man erkennt, dass in diesem nur teilweise geöffneten Zustand, wie auch in einem nicht dargestellten geschlossenen Zustand der Verpackung 10 die erste Präsentationslasche 52 an einer Innenseite der Deckelkonstruktion 22 anliegt. Des Weiteren ist an dem der Biegelinie 68 gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche 52 eine zweite Präsentationslasche 54 über eine Biegelinie 78 angelenkt (vergleiche auch Figuren 2 und 3).

[0025] Figur 2 zeigt wiederum eine schematisch dargestellte Schrägansicht von oben der Verpackung 10 gemäß Figur 1 in einem weiter geöffneten Zustand. Übereinstimmende Merkmale werden mit übereinstimmenden Bezugszeichen gekennzeichnet. Insbesondere wird aus Figur 2 deutlich, dass die erste Präsentationslasche 52 mit der zweiten Präsentationslasche 54 über die Biegelinie 78 angelenkt ist und beide Präsentationslaschen 52, 54 zumindest teilweise miteinander verklebt sind. Dabei weisen sowohl die erste Präsentationslasche 52 wie auch die zweite Präsentationslasche 54 jeweils eine als Öffnung gestaltete Formfläche 62, 74 auf, die eine gemeinsame Öffnung 86 ausbilden. Die Kontur der jeweiligen Formflächen 62, 74 ist dabei derart gestaltet, dass die Formfläche 74 der zweiten Präsentationslasche 54 flächenmäßig kleiner als die entsprechende Formfläche 62 der ersten Präsentationslasche 52 ausgebildet ist. Durch das miteinander Verkleben der beiden Präsentationslaschen 52, 54 entsteht ein Bereich der Nichtüberdeckung zwischen den Formflächen 62, 74 und bilden einen sichtbaren Rahmen um die gemeinsame Öffnung 86 aus.

[0026] Des Weiteren erkennt man, dass an zwei Innenflächen der Deckelkonstruktion 22 metallisch glänzende Farbflächen 82, 84 angeordnet sind, die durch die Öffnung 86 betrachtet werden können. Bezüglich der weiteren Merkmale wird auf die Beschreibung der Figur 1 verwiesen.

[0027] Figur 3 zeigt eine schematisch dargestellte Schrägansicht von oben auf die Verpackung 10 gemäß den Figuren 1 und 2 wiederum in geöffnetem Zustand mit herausgeklappter Präsentationslasche 52, 54. Die erste und zweite Präsentationslasche 52, 54 bilden ein Präsentationselement 60 aus. Die erste Präsentationslasche 52 ist wiederum über die Biegelinie 68 an der Deckelvorderwand 30 der Deckelkonstruktion angelenkt. Zudem wird deutlich, dass die erste und die zweite Präsentationslasche 52, 54 eine gemeinsame Öffnung 86 als Formfläche 62, 74 ausbilden. Die Schnittlinie 76 bildet dabei die Formfläche 74 der zweiten Präsentationslasche 54 aus. Auch die Anordnung der metallisch glänzenden Farbflächen 122 an zwei Innenflächen der Deckelkonstruktion 22 ist deutlich sichtbar.

[0028] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Zuschnitts 100 zur Herstellung einer Verpackung 10 zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen, gemäß einer weiteren Ausführungsform. Der Zuschnitt 100 umfasst dabei eine Vorderwand 12 und eine Rückwand 14, wobei die Vorderwand 12 über Biegelinien 118, 120 mit jeweiligen Seitenwänden 16, 18 verbunden ist, sowie eine Bodenkonstruktion 20 und eine Deckelkonstruktion 22. Die Deckelkonstruktion 22 umfasst wiederum eine Deckelvorderwand 30, eine Deckeloberwand 28 und eine Deckelrückwand 26, wobei die Deckelrückwand 26 über eine Biegelinie 92 an der Rückwand 14 angelenkt ist. Man erkennt, dass der Zuschnitt 100 einstückig ausgebildet ist.

[0029] Des Weiteren erkennt man, dass die Vorder- und Rückwand 12, 14 über Biegelinien 88, 90 mit einer Bodenwand 24 verbunden sind. An der Bodenwand 24 angelenkte Klebelaschen 32, 34 werden mittels Schnittlinien 58, 104; 98, 102 gebildet. Des Weiteren ist die Rückwand 14 über entsprechende Biegelinien 118, 120 mittels weiteren Seitenelementen 36, 38 verbunden. Schnittlinien 106, 108 trennen diesen Bereich des Zuschnitts von der Deckelkonstruktion 22. Die Seiten- und Klebeflächen 40, 42, 44, 46, 48, 50 bilden die Deckelkonstruktion 22 aus, wobei die Klebeflächen 44, 46 über Schnittlinien 110, 112, 114, 116 von den Seiten- beziehungsweise Innenelementen der Seitenflächen 40, 42, 48, 50 getrennt sind. Des Weiteren erkennt man, dass die Deckelrückwand 26 über eine Biegelinie 94 mit der Deckeloberwand 28 verbunden ist. Die Deckeloberwand 28 ist wiederum über eine Biegelinie 96 mit der Deckelvorderwand 30 verbunden.

[0030] Des Weiteren weist der Zuschnitt 100 eine erste Präsentationslasche 52 auf, die an der Deckelvorderwand 30 über eine Biegelinie 68 angelenkt ist. An dem der Biegelinie 68 gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche 52 ist wiederum eine zweite Präsentationslasche 54 über eine Biegelinie 78 angelenkt. Man erkennt, dass eine Breite a der ersten Präsentationslasche 52 senkrecht zu einer Längsachse des Zuschnitts 100 größer ist als eine Breite b der zweiten Präsentationslasche 54 senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts 100. Im Gegensatz zu der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Verpackung 10 weist dieses weitere Ausführungsbeispiel einen Zuschnitt 100 zur Herstellung einer Verpackung auf, bei der an dem der Biegelinie 78 gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche 54 eine dritte Präsentationslasche 56 über eine weitere Biegelinie 80 angelenkt ist. Dabei ist die Breite b der zweiten Präsentationslasche 54 senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts 100 größer als eine Breite c der dritten Präsentationslasche 56 senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts 100. Im weiteren Unterschied zu der Verpackung 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel sind in der ersten und zweiten Präsentationslasche 52, 54 keine Text-, Form- und/oder Motivflächen ausgebildet. Lediglich in der dritten Präsentationslasche 56 ist eine Text- und Motivfläche 62 ausgebildet, die mittels Schnittlinien 65 hergestellt worden ist. Insbesondere ist die Text- und Motivfläche 62 mittels Laserenergie und/oder mittels Stanzen hergestellt. Insbesondere ist die Kontur der Text- und Motivfläche 62 mittels der Schnittlinien 64 ausgebildet.

[0031] Die beschriebene Verpackung 10 wie auch der Zuschnitt 100 zur Herstellung der beschriebenen Verpackung 10 besteht üblicherweise aus Karton, Papier oder Kunststoff. Auch andere geeignete Materialien sind denkbar.


Ansprüche

1. Verpackung zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen, umfassend eine Vorderwand (12) und eine Rückwand (14), die Vorder- und Rückwand (12, 14) verbindende Seitenwände (16, 18) sowie eine Bodenkonstruktion (20) zur Ausbildung eines Aufbewahrungsraums (66) für die Waren und eine Deckelkonstruktion (22) umfassend eine Deckelvorderwand (30), eine Deckeloberwand (28) und eine Deckelrückwand (26), wobei die Deckelkonstruktion (22) an einem der Bodenkonstruktion (20) gegenüberliegenden Ende der Rückwand (14) über eine Biegelinie (92) angelenkt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Deckelvorderwand (30) mindestens eine erste Präsentationslasche (52) über eine Biegelinie (68) angelenkt ist, derart, dass die erste Präsentationslasche (52) zumindest in geschlossenem Zustand der Verpackung (10) an einer Innenseite der Deckelkonstruktion (22) anliegt.
 
2. Verpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem der Biegelinie (68) gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche (52) eine zweite Präsentationslasche (54) über eine Biegelinie (78) angelenkt ist.
 
3. Verpackung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Präsentationslasche (52) mit der zweiten Präsentationslasche (54) zumindest teilweise verklebt ist.
 
4. Verpackung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Breite (a) der ersten Präsentationslasche (52) senkrecht zu einer Längsachse der Verpackung (10) größer ist als eine Breite (b) der zweiten Präsentationslasche (54) senkrecht zu der Längsachse der Verpackung (10).
 
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem der Biegelinie (78) gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche (54) eine dritte Präsentationslasche (56) über eine Biegelinie (80) angelenkt ist oder
dass an dem der Biegelinie (78) gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche (54) eine dritte Präsentationslasche (56) über eine Biegelinie (80) angelenkt ist und die Breite (b) der zweiten Präsentationslasche (54) senkrecht zu der Längsachse der Verpackung (10) größer ist als eine Breite (c) der dritten Präsentationslasche (56) senkrecht zu der Längsachse der Verpackung (10).
 
6. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche (52, 54, 56) an ihrer Außen- und/oder Innenseite mindestens eine Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) aufweist oder
dass die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche (52, 54, 56) an ihrer Außen- und/oder Innenseite mindestens eine Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) aufweist und eine Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) zumindest teilweise mittels mindestens einer Schnittlinie (64, 76) ausgebildet ist.
 
7. Verpackung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) mittels Laserenergie und/oder mittels Stanzen hergestellt ist.
 
8. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste und zweite Präsentationslasche (52, 54) zumindest teilweise miteinander verklebt sind und jeweils mindestens eine jeweils mindestens eine als Öffnung gestaltete Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) aufweisen, wobei die Text-, Form- und/oder Motivflächen (62, 74) mindestens eine gemeinsame Öffnung (86) ausbilden.
 
9. Verpackung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche (74) der zweiten Präsentationslasche (54) flächenmäßig kleiner als die entsprechende Text-, Form- und/oder Motivfläche (62) der ersten Präsentationslasche (52) ausgebildet ist, derart, dass ein Bereich der Nichtüberdeckung zwischen den Text-, Form- und/oder Motivflächen (62, 74) einen sichtbaren Rahmen um die Öffnung (86) ausbildet.
 
10. Verpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Präsentationslasche (52) mit einer Innenseite der Deckelvorderwand (30) zumindest teilweise verklebt ist, wobei die erste Präsentationslasche (52) und die Deckelvorderwand (30) jeweils mindestens eine als Öffnung gestaltete Text-, Form- und/oder Motivfläche aufweisen, wobei die Text-, Form- und/oder Motivflächen mindestens eine gemeinsame Öffnung ausbilden oder
dass die erste Präsentationslasche (52) mit einer Innenseite der Deckelvorderwand (30) zumindest teilweise verklebt ist, wobei die erste Präsentationslasche (52) und die Deckelvorderwand (30) jeweils mindestens eine als Öffnung gestaltete Text-, Form- und/oder Motivfläche aufweisen, wobei die Text-, Form- und/oder Motivflächen mindestens eine gemeinsame Öffnung ausbilden und die Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche der ersten Präsentationslasche (52) flächenmäßig kleiner als die entsprechende Text-, Form- und/oder Motivfläche der Deckelvorderwand (30) ausgebildet ist, derart, dass ein Bereich der Nichtüberdeckung zwischen den Text-, Form- und/oder Motivflächen einen sichtbaren Rahmen um die gemeinsame Öffnung ausbildet.
 
11. Verpackung nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Präsentationslasche (52) mit der Innenseite der Deckelvorderwand (30) zumindest teilweise verklebt ist und die zweite und/oder dritte Präsentationslasche (54, 56) schwenkbar angelenkt sind oder dass die erste Präsentationslasche (52) und die zweite Präsentationslasche (54) mit der Innenseite der Deckelkonstruktion (22) zumindest teilweise verklebt sind und die dritte Präsentationslasche (56) schwenkbar angelenkt sind.
 
12. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Innenfläche der Deckelkonstruktion (22) zumindest teilweise eine Text-, Form- und/oder Motivfläche oder dass an der Innenfläche der Deckelkonstruktion (22) zumindest teilweise eine metallisch glänzende Farbfläche ausgebildet ist.
 
13. Zuschnitt zur Herstellung einer Verpackung (10) zur Aufbewahrung von Waren, insbesondere von stabförmigen Waren wie Zigaretten und dergleichen, umfassend eine Vorderwand (12) und eine Rückwand (14), wobei die Vorderwand (12) über Biegelinien (118, 120) mit jeweiligen Seitenwänden (16, 18) verbunden ist sowie eine Bodenkonstruktion (20) und eine Deckelkonstruktion (22), wobei die Deckelkonstruktion (22) eine Deckelvorderwand (30), eine Deckeloberwand (28) und eine Deckelrückwand (26) umfasst und die Deckelrückwand (26) über eine Biegelinie (92) an der Rückwand (14) angelenkt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zuschnitt (100) einstückig ausgebildet ist und mindestens eine an der Deckelvorderwand (30) über eine Biegelinie (68) angelenkte erste Präsentationslasche (52) umfasst.
 
14. Zuschnitt nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem der Biegelinie (68) gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche (52) eine zweite Präsentationslasche (54) über eine Biegelinie (78) angelenkt ist oder
dass an dem der Biegelinie (68) gegenüberliegenden Ende der ersten Präsentationslasche (52) eine zweite Präsentationslasche (54) über eine Biegelinie (78) angelenkt ist und eine Breite (a) der ersten Präsentationslasche (52) senkrecht zu einer Längsachse des Zuschnitts (100) größer ist als eine Breite (b) der zweiten Präsentationslasche (54) senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts (100).
 
15. Zuschnitt nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem der Biegelinie (78) gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche (54) eine dritte Präsentationslasche (56) über eine Biegelinie (80) angelenkt ist oder
dass an dem der Biegelinie (78) gegenüberliegenden Ende der zweiten Präsentationslasche (54) eine dritte Präsentationslasche (56) über eine Biegelinie (80) angelenkt ist und die Breite (b) der zweiten Präsentationslasche (54) senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts (100) größer ist als eine Breite (c) der dritten Präsentationslasche (56) senkrecht zu der Längsachse des Zuschnitts (100).
 
16. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche (52, 54, 56) an ihrer Außen- und/oder Innenseite mindestens eine Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) aufweist oder
dass die erste und/oder zweite und/oder dritte Präsentationslasche (52, 54, 56) an ihrer Außen- und/oder Innenseite mindestens eine Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) aufweist und eine Kontur der Text-, Form- und/oder Motivfläche (62, 74) zumindest teilweise mittels mindestens einer Schnittlinie (64, 76) ausgebildet ist.
 




Zeichnung
















Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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