[0001] Die Erfindung betrifft eine Packung für Zigaretten, mit einem Schachtelteil, welches
wenigstens durch eine Vorderwand, eine Rückwand, Seitenwände und eine Bodenwand begrenzt
ist, wobei das Schachtelteil zur Aufnahme wenigstens einer in einen Innenzuschnitt
eingehüllten vorzugsweise quaderförmigen Zigarettengruppe dient, und wobei die Packung
vorgegebene Abmessungen hinsichtlich der Breite, der Tiefe und der Höhe aufweist und
wobei wenigstens eine Abmessung der wenigstens einen Zigarettengruppe kleiner ist
als eine entsprechende Abmessung des Innenraums des Schachtelteils, sodass die wenigstens
eine Zigarettengruppe den Innenraum des Schachtelteils in Bezug auf die wenigstens
eine Abmessung nicht ausfüllt, und wobei im Schachtelteil ein Kragen angeordnet ist,
zumindest bestehend aus einer Kragen-Vorderwand, die an der Vorderwand des Schachtelteils
anliegt und Kragen-Seitenwänden, die benachbart zu Seitenwänden des Schachtelteils
angeordnet sind, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] In der Praxis kann es aus verschiedenen Gründen vorkommen, dass die Packungsgrößen
bzw. die Abmessungen von Packungen für Zigaretten vorgegeben sind, beispielsweise
aus gesetzlichen, steuerlichen oder technischen Gründen. Um eine kostengünstige Herstellung
von Packungen zu gewährleisten, ist es aber wünschenswert, dass die Packung bei konstanten
(Außen-)Abmessungen mit unterschiedlichen Inhalten befüllt werden können, um flexibel
auf entsprechende Vorgaben in verschiedenen Märkten reagieren zu können, ohne dass
eine kostspielige Umrüstung der Verpackungsmaschinen erforderlich wäre. Insbesondere
ist es von Interesse eine geringere Anzahl von Zigaretten bzw. Zigarettengruppen mit
geringeren Abmessungen in üblichen Packungen unterzubringen.
[0003] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde Packungen für Zigaretten
weiterzuentwickeln, insbesondere im Hinblick auf eine möglichst vorteilhafte Aufnahme
unterschiedlicher Packungsinhalte in vorzugsweise standardisierten Packungen.
[0004] Eine Packung zur Lösung dieser Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Demnach
ist vorgesehen, dass der Kragen zum Ausgleich wenigstens einer unterschiedlichen Abmessung
dient.
[0005] Auf diese Weise kann der Innenraum des Schachtelteils im Hinblick auf eine oder mehrere
Abmessungen des Zigarettenblocks reduziert werden, insbesondere im Hinblick auf eine
geringere Breite oder Tiefe des Zigarettenblocks. Da zur Anpassung an die oder jede
geringere Abmessung nur die Anpassung des Kragens erforderlich ist, hält sich der
Aufwand zur Umrüstung der Verpackungsmaschinen in Grenzen. Zudem werden keine zusätzlichen
Zuschnitte oder andere Hilfsmittel benötigt, um die Zigarettengruppe sicher im Schachtelteil
zu positionieren.
[0006] Gemäß einer ersten Ausgestaltung des vorstehend geschilderten Grundgedankens ist
vorgesehen, dass die Zigarettengruppe seitlich nicht an den Kragen-Seitenwänden anliegt,
sondern durch Stützlaschen gehalten wird, die durch Falten von Faltlappen des Kragens
gebildet werden und die parallel und mit Abstand zur Ebene der Kragen-Seitenwände
verlaufen, um wenigstens eine unterschiedliche Abmessung auszugleichen.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Stützlaschen einerseits
durch einen Trennschnitt im Material des Kragens abgegrenzt sowie durch Faltlinien
mit der Kragen-Vorderwand und eine Restverbindung mit einer angrenzenden Kragen-Seitenwand
verbunden sind.
[0008] Gemäß einer zweiten Ausgestaltung des eingangs geschilderten Grundgedankens ist vorgesehen,
dass die Zigarettengruppe und die an der Zigarettengruppe anliegenden Kragen-Seitenwände
eine geringere Tiefe als die entsprechende Breite der Seitenwände des Schachtelteils
aufweisen, und dass diese unterschiedliche Abmessung durch in der Ebene der beiden
Kragen-Seitenwände verlaufende Stützlaschen ausgeglichen wird, die über die Ebene
der Kragen-Vorderwand hinausragen und an der Innenseite der Vorderwand des Schachtelteils
anliegen.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Stützlaschen durch
Stanzen aus dem Material des Kragens im Bereich der Kragen-Vorderwand gebildet sind.
[0010] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Kragen-Vorderwand
mit Abstand zur Vorderwand des Schachtelteils angeordnet ist, und dass der Bereich
zwischen der Kragen-Vorderwand und der Vorderwand des Schachtelteils durch eine im
Bereich der Schließkante des Schachtelteils verlaufende Abdecklasche verdeckt wird,
wobei vorzugsweise in der Kragen-Vorderwand eine Vertiefung gebildet ist, in der die
Abdecklasche einrastend positionierbar ist.
[0011] Gemäß einer dritten Ausgestaltung des eingangs geschilderten Grundgedankens ist vorgesehen,
dass die Zigarettengruppe eine geringere Breite als die Vorderwand des Schachtelteils
aufweist, wobei diese unterschiedliche Abmessung durch beiderseits der Zigarettengruppe
gebildete Füllkörper ausgeglichen wird, an denen der Zigarettenblock seitlich anliegt,
und die durch Falten von Faltlappen des einteilig ausgebildeten Kragens gebildet sind,
wobei die Faltlappen sich an die Kragen-Seitenwände anschließen und sich einerseits
im Bereich der Rückwand des Schachtelteils und andererseits im Anschluss daran parallel
zu den Kragen-Seitenwänden in Richtung der Kragen-Vorderwand erstrecken und dort mit
derselben verbunden sind, zur Bildung jeweils eines seitlich der Zigarettengruppe
ausgebildeten (hohlen) Füllkörpers.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Wandungen der Füllkörper,
die parallel zur Ebene der Kragen-Seitenwände verlaufen, durch Verbindungslaschen
jeweils mit der Kragen-Vorderwand verbunden sind, vorzugsweise durch Klebung.
[0013] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass bei der Herstellung
der Packung zunächst die an die Kragen-Seitenwände des Kragens anschließenden Faltlappen
umgefaltet und zur Bildung von Kragen mit flach zusammengelegten Füllkörpern im Bereich
der Verbindungslaschen mit der Kragen-Vorderwand verleimt werden, und dass danach
der so vorbereitete Kragen auf die Zigarettengruppe gelegt und danach die Füllkörper
beiderseits der Zigarettengruppe aufgerichtet werden.
[0014] Eine weitere Besonderheit, bei der es sich auch um eine eigenständige Erfindung handeln
kann besteht hinsichtlich einer vierten Ausgestaltung. Demnach ist der Kragen als
Hülse ausgebildet, in der der Packungsinhalt Aufnahme findet.
[0015] Vorzugsweise weist dabei die Kragen-Vorderwand einen Einschnitt auf, der die Kragen-Vorderwand
in einen (oberen) Abschnitt und einen (unteren) Abschnitt teilt, wobei der eine Abschnitt
innenseitig an der Vorderwand anliegt und der andere Abschnitt rückseitig am Zigarettenblock
anliegt.
[0016] Eine weitere Besonderheit kann darin bestehen, dass der Abschnitt um zwei Faltlinien
in eine Z-förmige Konfiguration gefaltet ist, derart, dass ein (oberer) Materialabschnitt
des Abschnitts rückseitig am Zigarettenblock anliegt, ein (mittlerer) Materialstreifen
parallel zur Bodenwand gerichtet ist und einen Hohlraum zwischen dem Zigarettenblock
und einer Wandung des Schachtelteils abdeckt, und ein (unterer) Materialstreifen an
der Rückwand anliegt.
[0017] Grundsätzlich sollte bei allen Varianten darauf geachtet werden, dass die oder jede
Zigarettengruppe eine größere Breite als Tiefe aufweist, um eine ordnungsgemäße Faltung
des Innenzuschnitts im Bereich der Oberseite der Zigarettengruppe zu gewährleisten.
[0018] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung
erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer Packung für Zigaretten mit geöffnetem Deckel
in räumlicher Darstellung,
- Fig. 2
- den Inhalt der Packung gemäß Fig. 1 in teilweiser räumlicher Darstellung,
- Fig. 3
- einen Kragen für die Packung gemäß Fig. 1 in teilweise gefalteter Stellung,
- Fig. 4
- den Kragen gemäß Fig. 3 im Grundriss,
- Fig. 5
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer Packung für Zigaretten in räumlicher Darstellung,
- Fig. 6
- den Inhalt der Packung gemäß Fig. 5 in teilweiser räumlicher Darstellung,
- Fig. 7
- einen Kragen für die Packung gemäß Fig. 5 in teilweise gefalteter Stellung,
- Fig. 8
- den Kragen gemäß Fig. 7 im Grundriss,
- Fig. 9
- ein drittes Ausführungsbeispiel einer Packung für Zigaretten mit geöffnetem Deckel
in räumlicher Darstellung,
- Fig. 10
- den Inhalt der Packung gemäß Fig. 9 in teilweiser räumlicher Darstellung,
- Fig. 11
- einen Kragen für die Packung gemäß Fig. 9 in teilweise gefalteter Stellung,
- Fig. 12
- den Kragen gemäß Fig. 11 im Grundriss,
- Fig. 13
- einen Zuschnitt für die Packung gemäß Fig. 9 im Grundriss
- Fig. 14
- einen Zuschnitt für die Packung gemäß Fig. 9 im Vertikalschnitt entlang Schnittlinie
XIV - XIV,
- Fig. 15
- ein viertes Ausführungsbeispiel einer Packung für Zigaretten mit geöffnetem Deckel
in räumlicher Darstellung,
- Fig. 16
- den Inhalt der Packung gemäß Fig. 15 in teilweiser räumlicher Darstellung,
- Fig. 17
- einen Kragen für die Packung gemäß Fig. 15 in teilweise gefalteter Stellung,
- Fig. 18
- den Kragen gemäß Fig. 15 im Grundriss,
- Fig. 19
- eine schematische Darstellung eines ersten Faltschritts für den Kragen der Packung
gemäß Fig. 15,
- Fig. 20
- eine schematische Darstellung eines zweiten Faltschritts für den Kragen der Packung
gemäß Fig. 15,
- Fig. 21
- ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Packung für Zigaretten mit geöffnetem Deckel
in räumlicher Darstellung,
- Fig. 22
- den Inhalt der Packung gemäß Fig. 21 in teilweise räumlicher Darstellung,
- Fig. 23
- einen Kragen für die Packung gemäß Fig. 21 in gefalteter Stellung,
- Fig. 24
- den Kragen für die Packung gemäß Fig. 21 im Grundriss,
- Fig. 25
- ein sechstes Ausführungsbeispiel einer Packung für Zigaretten mit geöffnetem Deckel
in räumlicher Darstellung,
- Fig. 26
- einen Vertikalschnitt durch die Packung gemäß Fig. 25 entlang Schnittlinie XXVI -
XXVI in Fig. 25,
- Fig. 27
- einen Kragen für die Packung gemäß Fig. 25 in gefalteter Stellung, und
- Fig. 28
- den Kragen für die Packung gemäß Fig. 25 im Grundriss.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend an verschiedenen Ausführungsbeispielen beschrieben,
die sich jeweils auf eine Packung 10 des Typs Klappschachtel (Hinge-Lid-Packung) für
Zigaretten bezieht. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass sich die Erfindung auf
andere Typen von Packungen für Zigaretten beziehen kann.
[0020] Die in den Fig. gezeigten Packungen 10 bestehen aus einem Schachtelteil 11 und einem
schwenkbar im Bereich einer Rückwand 12 des Schachtelteils 11 angebrachten Deckel
13. Das Schachtelteil 11 besteht ferner aus einer (unteren) Bodenwand 14 und einer
(aufrechten) Vorderwand 15, die der Rückwand 12 gegenüber liegt. Seitenwände 16, 17
verbinden Rückwand 12 und Vorderwand 15 miteinander und sind aus einander überdeckenden,
inneren und äußeren Seitenlappen 18, 19 gebildet. Der Deckel 13 besteht ebenfalls
aus Vorderwand 20, Rückwand 21, Stirnwand 54 und Seitenwänden 22, 23. Die Seitenwände
22, 23 des Deckels 13 sind ebenfalls durch einander überdeckende, innere und äußere
Seitenlappen 24, 25 gebildet.
[0021] Ein weiterer Bestandteil der Packungen 10 ist jeweils ein Kragen 26 in unterschiedlicher
Konfiguration. Grundbestandteile des Kragens 26 sind aber stets eine Kragen-Vorderwand
27, die an der Vorderwand 15 des Schachtelteils 11 anliegt und gegebenenfalls mit
dieser durch Klebung verbunden ist. Weiterhin gehören zum Kragen 26 Kragen-Seitenwände
28, die sich entlang von Seitenwänden 16, 17 des Schachtelteils 11 erstrecken. Ein
aus dem Schachtelteil 11 herausragender oberer Bereich des Kragens 26 wird durch den
Deckel 13 in Schließstellung der Packung 10 umschlossen.
[0022] Die so ausgebildete, quaderförmige Packung 10 aus dünnem Karton ist besonders geeignet
für die Aufnahme von Zigaretten oder anderen stabförmigen Gegenständen. Die Zigaretten
werden als Zigarettengruppe 29 formiert und sind durch einen Innenzuschnitt 30 beispielsweise
aus Stanniol umgeben. Es entsteht so ein Zigarettenblock 31. In den gezeigten Ausführungsbeispielen
ist die Zigarettengruppe 29 bzw. der Zigarettenblock 31 im Wesentlichen quaderförmig
ausgebildet, mit einem quadratischen oder rechteckigen Querschnitt. Es versteht sich,
dass die Zigarettengruppe 29 bzw. der Zigarettenblock 31 auch andere Querschnittsformen
aufweisen kann, beispielsweise mit einem trapezförmigen oder dreieckigen Querschnitt.
[0023] Eine Besonderheit besteht hinsichtlich der Abmessungen der Zigarettengruppe 29 bzw.
des Zigarettenblocks 31. Die Abmessungen (Breite, Höhe, Tiefe) entsprechen nämlich
zumindest teilweise nicht den entsprechenden Abmessungen des Innenraums des Schachtelteils
11 bzw. der Packung 10, sodass ohne Gegenmaßnahmen ein Hohlraum entstehen würde, bzw.
die Zigarettengruppe 29 bzw. der Zigarettenblock 31 nicht sicher bzw. ordnungsgemäß
im Schachtelteil 11 gehalten würden. Entsprechend ist mindestens eine Abmessung der
Zigarettengruppe 29 bzw. des Zigarettenblocks 31 kleiner als eine entsprechende Abmessung
des Innenraums des Schachtelteils 11 bzw. der Packung 10.
[0024] Sofern im Rahmen dieser Anmeldung darauf abgestellt wird, dass die Abmessungen (von
Zigarettengruppe 29 bzw. Zigarettenblock 31 einerseits und des Innenraums des Schachtelteils
11 bzw. der Packung 10 andererseits) unterschiedlich sind, so bezieht sich dies nicht
auf die üblichen Abweichungen, die im Zuge von Maß- und Fertigungstoleranzen bzw.
zwecks einfacher Entnahme der Zigaretten üblicherweise vorhanden sind, sondern um
Abweichungen die über dieses Maß hinaus gehen. Die Erfindung bezieht sich auf Abweichungen
in den Abmessungen, die dadurch entstehen, dass innerhalb der Packung 10 eine oder
mehrere Zigarettengruppen 29 bzw. Zigarettenblöcke 31 Aufnahme finden, die aufgrund
der Anzahl und/oder Abmessungen der Zigaretten einen geringeren Packungsinhalt haben
als bei derartigen Packungen 10 üblich, sodass signifikante Unterschiede in den Abmessungen
bestehen, die auf geeignete Weise ausgeglichen werden müssen, um die Zigarettengruppe
29 bzw. den Zigarettenblock 31 trotz der abweichenden Abmessungen sicher in der Packung
10 aufzunehmen.
[0025] Im ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 4 sind zwei Zigarettengruppen 29 bzw.
Zigarettenblöcke 31 vorgesehen, deren Breite gemeinsam geringer als die Breite des
Innenraums des Schachtelteils 10 ausgebildet ist. Hinsichtlich der Tiefe und der Höhe
bestehen keine Besonderheiten bzw. unterschiedliche Abmessungen.
[0026] Die Zigarettengruppen 29 bzw. die Zigarettenblöcke 31 sind im Querschnitt im Wesentlichen
quadratisch ausgebildet, mit einer Anordnung von jeweils vier Zigaretten in vier Reihen.
Beide Zigarettengruppen 29 bzw. Zigarettenblöcke 31 verfügen über identische Abmessungen.
Es versteht sich, dass die Zigarettengruppen 29 bzw. Zigarettenblöcke 31 in einer
Variante auch unterschiedliche Abmessungen aufweisen können.
[0027] Zum Ausgleich der geringeren Breite der beiden Zigarettengruppen 29 bzw. Zigarettenblöcke
31 kommt ein in besonderer Weise gestalteter Kragen 26 zum Einsatz, der aus mehreren
Abschnitten bzw. Faltlappen gebildet ist. Jede der beiden Zigarettengruppen 29 bzw.
Zigarettenblöcke 31 wird durch den Kragen 26 an drei Seiten umschlossen, nämlich im
Bereich der Vorderwand 15 durch eine Kragen-Vorderwand 27 sowie im Bereich der Seitenwände
16, 17 durch äußere Kragen-Seitenwände 28. Ferner sind innere Kragen-Seitenwände 32
vorgesehen, die sich entlang von einander zugewandten Seitenflächen der im Abstand
zueinander angeordneten Zigarettengruppen 29 bzw. Zigarettenblöcke 31 erstrecken.
Zwischen den beiden inneren Kragen-Seitenwänden 32 ist ein Stützorgan 33 angeordnet,
welches aus einem Faltlappen des Kragens 26 gebildet ist. Ferner sind die beiden inneren
Kragen-Seitenwände 32 durch eine Verbindungslasche 34 verbunden.
[0028] Jeweils eine äußere Kragen-Seitenwand 28, eine Kragen-Vorderwand 27 und eine innere
Kragen-Seitenwand 32 bilden einen Abschnitt 35, 36 des Kragens. Die beiden Abschnitte
werden durch die Verbindungslasche 34 miteinander verbunden.
[0029] Die Breite der Verbindungslasche 34 entspricht der Breite des Stützorgans 33, das
durch Stanzschnitte 37 aus dem Material des Kragens 26 gebildet und um eine Faltlinie
38 schwenkbar mit einem oberen Ende der Verbindungslasche 34 schwenkbar verbunden
ist.
[0030] Bei der Herstellung der Packung 10 werden die beiden Zigarettengruppen 29 bzw. Zigarettenblöcke
31 in jeweils einen Abschnitt 35, 36 des Kragens 26 eingewickelt und das Stützorgan
33 quer zur Ebene der Verbindungslasche 34 geschwenkt (Fig. 3). In dieser Stellung
liegen die inneren Kragen-Seitenwände 28 an den freien Längsrändern des Stützorgans
33 an und überbrücken den Abstand zwischen den beiden Zigarettengruppen 29 bzw. Zigarettenblöcken
31, sodass die kleinere gemeinsame Breite der Zigarettengruppen 29 bzw. Zigarettenblöcke
31 durch das Stützorgan 33 des Kragens 26 ausgeglichen wird.
[0031] Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass das Stützorgan 33 so angeordnet ist,
dass der Konsument bzw. Verbraucher bei geöffneter Packung nicht in den Abstand bzw.
Raum zwischen den beiden Zigarettengruppen 29 bzw. Zigarettenblöcken 31 sehen kann.
[0032] Im vorliegenden Fall ist das Stützorgan 33 etwa auf Höhe einer Schließkante 39 des
Schachtelteils 11 angeordnet und verläuft im Wesentlichen horizontal bzw. parallel
zur Bodenwand 14. Die Länge des Stützorgans 33 entspricht dabei der entsprechenden
Abmessung der Kragen-Seitenwände bzw. der entsprechenden Tiefe des Innenraums des
Schachtelteils 11, sodass der sich im Schachtelteil 11 erstreckende Hohlraum zwischen
den beiden Zigarettengruppen 29 bzw. Zigarettenblöcken 31 oberseitig abgedeckt wird.
[0033] Eine weitere Besonderheit betrifft die Anordnung von ansonsten üblichen Ausnehmungen
40 im Bereich einer Oberseite des Kragens 26 zur Entnahme von Zigaretten. Diese Ausnehmungen
40 erstrecken sich jeweils über Eck im Bereich der Kragen-Vorderwände 27 sowie der
daran anschließenden inneren Kragen-Seitenwände 32.
[0034] Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 bis 8 unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 bis 4 zum einen durch die Anzahl und Größe der Zigarettengruppen 29 und
zum anderen durch die Konstruktion des Kragens 26. Entsprechend werden nachfolgend
nur die soweit geänderten Aspekte beschrieben, wobei für übereinstimmende Teile die
gleichen Bezugszeichen benutzt werden.
[0035] Bei dem Packungsinhalt handelt es sich beim zweiten Ausführungsbeispiel um eine einzelne
Zigarettengruppe 29 bzw. um einen einzelnen Zigarettenblock 31. Die Zigarettengruppe
29 bzw. der Zigarettenblock 31 ist zentral bzw. mittig im Schachtelteil 11 angeordnet,
wobei die Breite der Zigarettengruppe 29 bzw. des Zigarettenblocks 31 (deutlich) geringer
als die entsprechende Abmessung des Innenraums des Schachtelteils 11 ist.
[0036] Die Zigarettengruppe 29 bzw. der Zigarettenblock 31 ist im Querschnitt rechteckig
ausgebildet mit jeweils fünf Zigaretten in vier Reihen. Es versteht sich, dass auch
andere Querschnitte bzw. eine abweichende Anzahl an Zigaretten denkbar ist.
[0037] Der Kragen 26 ist wie beim ersten Ausführungsbeispiel einteilig ausgestaltet mit
einer Kragen-Vorderwand 27, die eine zentrale Ausnehmung 40 aufweist, sowie zwei Kragen-Seitenwänden
28, die benachbart zu den Seitenwänden 16, 17 des Schachtelteils 11 angeordnet sind.
Bezüglich der Tiefe und Höhe der Zigarettengruppe 29 bzw. des Zigarettenblocks 31
bestehen keine Besonderheiten.
[0038] Aufgrund der geringeren Breite der Zigarettengruppe 29 bzw. des Zigarettenblocks
31 liegen dessen Seitenflächen nicht an den Kragen-Seitenwänden 28 an, sondern lediglich
an der Kragen-Vorderwand 27. Entsprechend müssen Maßnahmen getroffen werden, um die
Zigarettengruppe 29 bzw. den Zigarettenblock 31 seitlich zu halten. Hierzu sind spezielle
Stützlaschen 41 vorgesehen, die aus entsprechenden Faltlappen des Kragens 26 gefaltet
werden.
[0039] Die Stützlaschen 41 verlaufen einerseits parallel zu den Kragen-Seitenwänden 28 und
liegen an den entsprechenden Seitenflächen der Zigarettengruppe 29 bzw. des Zigarettenblocks
31 an, um diese seitlich zu halten. Eine weitere Stützlasche 42 verläuft quer zur
Stützlasche 41 und erstreckt sich entlang der Rückwand 12 des Schachtelteils 11.
[0040] Die beiden Stützlaschen 41, 42 werden aus dem Material des Kragens durch einen horizontalen
Stanzschnitt 37 gebildet und sind über Faltlinien 38 mit der Kragen-Vorderwand sowie
über eine Restverbindung 43 mit einem Eckbereich der Kragen-Seitenwände 28 verbunden.
[0041] Im dritten Ausführungsbespiel gemäß Fig. 9 bis 14 ist eine Zigarettengruppe 29 bzw.
ein Zigarettenblock 31 vorgesehen, der sich nicht über die volle Tiefe des Innenraums
des Schachtelteils 11 erstreckt. Hinsichtlich der Abmessungen in der Breite und der
Höhe bestehen keine Besonderheiten.
[0042] Die Zigarettengruppe 29 bzw. der Zigarettenblock 31 ist im Querschnitt rechteckig
ausgebildet, mit jeweils zehn Zigaretten in zwei Reihen. Es versteht sich, dass auch
andere Querschnitte bzw. eine abweichende Anzahl an Zigaretten denkbar ist.
[0043] Die Breite der Kragen-Seitenwände 28 ist an die Tiefe der Zigarettengruppe 29 bzw.
des Zigarettenblocks 31 angepasst. Die Zigarettengruppe 29 bzw. der Zigarettenblock
31 liegt an drei Seiten am Kragen 26 an, nämlich im Bereich der Kragen-Vorderwand
27 sowie der beiden Kragen-Seitenwände 28.
[0044] Die Zigarettengruppe 29 bzw. der Zigarettenblock 31 ist so positioniert, dass dieser
an der Rückwand 12 des Schachtelteils 11 anliegt. Entsprechend ist die Kragen-Vorderwand
27 mit Abstand zur Vorderwand 15 des Schachtelteils positioniert.
[0045] Um diesen Abstand zu überbrücken, sind zwei Stützlaschen 44 vorgesehen, die durch
Stanzen aus dem Material des Kragens 26 gebildet sind. Nach dem Umfalten der Kragen-Seitenwände
28 erstrecken sich die Stützlaschen 44 jeweils in der Ebene der Kragen-Seitenwände
28 und ragen über die Kragen-Vorderwand 27 hinaus bis an die Vorderwand 15 des Schachtelteils
11 und sorgen so für eine Stabilisierung des Kragens 26 bzw. der Zigarettengruppe
29 bzw. des Zigarettenblocks 31.
[0046] Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass die Breite der inneren Deckel-Seitenlappen
24, 25 an die Position von Deckelbremsen 45 angepasst ist. Die Deckelbremsen 45 sind
wie üblich in der Ebene der Kragen-Vorderwand 27 ausgebildet, die sich jedoch wegen
des Abstands zur Vorderwand 15 des Schachtelteils 11 in einer anderen Ebene als üblich
befindet. Entsprechend sind die Deckel-Seitenlappen 24, 25 mit einer geringeren Breite
quer zur Längserstreckung des Zuschnitts 46 für die Packung 10 ausgebildet.
[0047] Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass der Hohlraum im Schachtelteil 11 zwischen
der Kragen-Vorderwand 27 und der Vorderwand 15 des Schachtelteils 11 oberseitig abgedeckt
wird. Hierzu ist etwa auf Höhe der Schließkante 39 des Schachtelteils 11 bzw. geringfügig
darunter (Fig. 14) eine Abdecklasche 47 in Verlängerung der Vorderwand 15 des Schachtelteils
11 ausgebildet, die in die Packung 10 hinein gefaltet wird, um den Raum zwischen der
Vorderwand 15 des Schachtelteils 11 und der Kragen-Vorderwand 27 abzudecken.
[0048] Um die Abdecklasche 47 in der umgefalteten Stellung gemäß Fig. 14 zu sichern, ist
ferner eine Vertiefung 48 in der Kragen-Vorderwand 27 gebildet, in der die Abdecklasche
mit einer Haltenase 49 einrastet.
[0049] Im vierten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 15 bis 20 ist wiederum eine Zigarettengruppe
29 bzw. ein Zigarettenblock 31 vorgesehen, der eine geringere Breite als der Innenraum
des Schachtelteils 11 aufweist. Die Tiefe und Höhe der Zigarettengruppe 29 bzw. des
Zigarettenblocks 31 ist ohne besondere Merkmale.
[0050] Die Zigarettengruppe 29 bzw. der Zigarettenblock 31 ist im Querschnitt rechteckig
ausgebildet, mit jeweils fünf Zigaretten in vier Reihen. Es versteht sich, dass auch
andere Querschnitte bzw. eine abweichende Anzahl an Zigaretten denkbar ist.
[0051] Wie in den beiden vorhergehenden Ausführungsbeispielen ist die Zigarettengruppe 29
bzw. der Zigarettenblock 31 mittig im Schachtelteil 12 angeordnet. Die Zigarettengruppe
29 bzw. der Zigarettenblock 31 liegt an der Kragen-Vorderwand 27 an. Seitlich wird
die Zigarettengruppe 29 bzw. der Zigarettenblock 31 durch jeweils einen Füllkörper
50 abgestützt, der durch Wandungen des Kragens 26 gebildet ist und der die unterschiedlichen
Abmessungen ausgleicht.
[0052] Der Kragen 26 verfügt über eine Kragen-Vorderwand, die sich über die gesamte Vorderseite
der Packung 10 erstreckt. Hieran schließen sich jeweils Kragen-Seitenwände 28 an,
die sich benachbart zu den Seitenwänden 16, 17 des Schachtelteils 11 erstrecken. Hieran
an schließen sich jeweils Faltlappen 51, die sich entlang der Rückwand 12 des Schachtelteils
11 erstrecken. Es folgen dann wiederum Faltlappen 52, die sich parallel zu den Kragen-Seitenwänden
28 erstrecken, nämlich ausgehend von den Faltlappen 51 in Richtung der Kragen-Vorderwand
27. Schließlich sind die Faltlappen 52 über Verbindungslaschen 53 mit der Kragen-Vorderwand
27 verbunden, sodass quaderförmige, hohle Füllkörper 50 durch die Wandungen des Kragens
26 gebildet werden.
[0053] Die Füllkörper 50 stützen durch entsprechende Abmessungen die Zigarettengruppe 29
bzw. den Zigarettenblock 31 seitlich durch Anlage an den Seitenwänden 16, 17 des Schachtelteils
11 einerseits und den Seitenflächen der Zigarettengruppe 29 bzw. des Zigarettenblocks
31 andererseits.
[0054] Bei der Herstellung der Packung 10 wird so vorgegangen, dass zunächst gemäß Fig.
19 die Faltlappen 51, 52 mit der Verbindungslasche 53 umgefaltet werden, wobei die
Verbindungslaschen 53 beispielsweise durch Aktivieren von Hotmelt-Leim mit der Kragen-Vorderwand
27 verbunden werden können. Danach wird der Kragen 26 flach auf einen Zigarettenblock
31 gelegt und durch Verschwenken der Kragen-Seitenwände 28 um die Kragen-Vorderwände
27 die beiden Füllkörper 50 beiderseits des Zigarettenblocks 31 aufgerichtet.
[0055] Ein fünftes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 21 bis 24 gezeigt. Ähnlich wie beim dritten
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 bis 12 verfügt die Zigarettengruppe 29 bzw. der Zigarettenblock
31 über eine Breite, die etwa der Breite des Schachtelteils 11 entspricht, wohingegen
die Tiefe der Zigarettengruppe 29 bzw. des Zigarettenblocks 31 jedoch geringer ist
als die entsprechende Abmessung des Schachtelteils 11.
[0056] Eine Besonderheit besteht darin, dass der Kragen 26 in Art einer Hülse ausgebildet
ist, in der die Zigarettengruppe 29 bzw. der Zigarettenblock 31 Aufnahme findet.
[0057] Die Hülse wird im Wesentlichen durch Teile der Kragen-Vorderwand 27 gebildet. Hierzu
weist die Kragen-Vorderwand 27 einen Einschnitt 55 auf, der sich über die gesamte
Breite der Kragen-Vorderwand 27, sowie beiderseits in die angrenzenden Kragen-Seitenwände
28 erstreckt. Von den beiden seitlichen Enden des Einschnitts 55 in Richtung zur Unterseite
des Kragens 26 erstrecken sich jeweils Faltlinien 56. In Verbindung mit den Faltlinien
57 zwischen der Kragen-Vorderwand 27 sowie den beiden angrenzenden Kragen-Seitenwänden
28 lässt sich ein unterer Abschnitt 58 der Kragen-Vorderwand 27 unterhalb des Einschnitts
55 in eine Position gemäß Fig. 23 bringen.
[0058] Nach Faltung eines zwischen den beiden Faltlinien 56, 57 befindlichen Materialschenkels
60 um die beiden Faltlinien 56, 57 liegt der Schenkel 60 jeweils innenseitig an den
Kragen-Seitenwänden 28 an und der untere Abschnitt 58 befindet sich parallel zum oberen
Abschnitt 59 der Kragen-Vorderwand 27, jedoch mit Abstand zu dieser. Dabei entspricht
der Abstand zwischen den beiden Ebenen, in denen die beiden Abschnitte 58, 59 der
Kragen-Vorderwand 27 angeordnet sind, im Wesentlichen der Tiefe der Zigarettengruppe
29 bzw. des Zigarettenblocks 31. Auf diese Weise liegt die Zigarettengruppe 29 bzw.
der Zigarettenblock 31 einerseits vorderseitig am oberen Abschnitt 59 der Kragen-Vorderwand
27 und andererseits rückseitig am unteren Abschnitt 58 der Kragen-Vorderwand 27 an.
[0059] Wie Fig. 21 zeigt, liegt der obere Abschnitt 59 der Kragen-Vorderwand 27 innenseitig
an der Vorderwand 15 des Schachtelteils 11 an. Der untere Abschnitt 58 der Kragen-Vorderwand
27 ist entsprechend der Breite der Schenkel 60 von der Vorderwand 15 beabstandet.
Im vorliegenden Fall sind die Schenkel 60 so bemessen, dass der untere Abschnitt 58
auch mit Abstand zur Rückwand 12 angeordnet ist. Die Breite der Schenkel 60 kann so
bemessen werden, dass der untere Abschnitt 58 entsprechend der Abmessung der Zigarettengruppe
29 bzw. des Zigarettenblock 31 vom oberen Abschnitt 59 beabstandet ist.
[0060] Grundsätzlich ist es natürlich denkbar, dass alternativ der obere Abschnitt 59 entsprechend
mit Abstand zur Vorderwand 15 des Schachtelteils 11 angeordnet wird. Denkbar ist auch
eine Kombination der beiden Maßnahmen.
[0061] Ein sechstes Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 25 bis 28 unterscheidet sich von dem
vorstehend beschriebenen fünften Ausführungsbeispiel nur durch Details im Bereich
des Abschnitts 58 des Kragens 26. Insofern wird nachfolgend auch nur auf die sich
hieraus ergebenden Besonderheiten eingegangen. Im Übrigen wird auf die Beschreibung
des fünften Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 21 bis 24 verwiesen.
[0062] Wie aus den Fig. 26 bis 28 ersichtlich, weist der Abschnitt 58 des Kragens 26 zwei
zusätzliche Faltlinien 61, 62 auf, um die der Abschnitt 58 gefaltet werden kann, sodass
der Hohlraum zwischen der Rückseite der Zigarettengruppe 29 bzw. des Zigarettenblocks
31 und der Innenseite der Rückwand 12 teilweise verschlossen wird.
[0063] Vorzugsweise wird der Abschnitt 58 um die beiden Faltlinien 61, 62 in eine Z-förmige
Konfiguration gefaltet, derart, dass ein Materialstreifen 63 zwischen den beiden Faltlinien
61, 62 der Breite des Hohlraums entspricht und parallel zur Bodenwand 14 gerichtet
verläuft und so einen unteren Teil des Hohlraums verdeckt. Ein unterer Materialabschnitt
64 unterhalb der Faltlinie 62 liegt dabei an der Rückwand 12 an und kann mit dieser
durch Klebung verbunden sein. Ein oberer Materialabschnitt 65 des Abschnitts 58 liegt
wie im vorherigen Ausführungsbeispiel an der Rückseite des Zigarettenblocks 31 an.
[0064] Im vorliegenden Fall verlaufen die Faltlinien 61, 62 parallel zueinander und zum
Einschnitt 55. Die untere Faltlinie 62 verläuft weiterhin auf Höhe der Unterseite
der Kragen-Seitenwände 28, sodass der Materialabschnitt 64 durch einen Ansatz gebildet
ist, der in Größe und Gestalt einer gegenüberliegenden Ausnehmung 65 im Bereich einer
Oberseite des Kragens 26 entspricht, die zur Erleichterung der Entnahme von Zigaretten
aus der Packung 10 dient.
[0065] Allen gezeigten Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, dass die Zigarettengruppe 29
bzw. der Zigarettenblock 31 jeweils nur in einer Abmessung von den entsprechenden
Abmessungen des Innenraums des Schachtelteils 11 abweicht, nämlich entweder in der
Breite oder der Tiefe. Hinsichtlich der Höhe der Zigarettengruppe 29 bzw. des Zigarettenblocks
31 sind in keinem der Fälle irgendwelche Besonderheiten gegeben.
[0066] Es kann aber natürlich sein, dass die Abmessungen der Zigarettengruppe 29 bzw. des
Zigarettenblocks 31 in mehr als einer Dimension bzw. Richtung von den entsprechenden
Abmessungen des Innenraums des Schachtelteils 11 abweichen. Gegebenenfalls können
mehrere der einzelnen Maßnahmen zum Ausgleichen der unterschiedlichen Abmessungen
miteinander kombiniert werden.
[0067] Weiterhin ist darauf zu achten, dass die Zigarettengruppen 29 bzw. Zigarettenblöcke
31 möglichst eine größere Breite als Tiefe aufweisen sollten, um die Faltung des Innenzuschnitts
im Bereich der Oberseite ordnungsgemäß durchführen zu können.
[0068] Beim Packungsinhalt kann es sich grundsätzlich um Zigaretten mit normalen Abmessungen
handeln, oder aber auch um Zigaretten mit geringerem Durchmesser als normale Zigaretten,
nämlich sogenannte Slim- oder Superslim-Zigaretten.
Bezugszeichenliste:
| 10 |
Packung |
40 |
Ausnehmung |
| 11 |
Schachtelteil |
41 |
Stützlasche |
| 12 |
Rückwand |
42 |
Stützlasche |
| 13 |
Deckel |
43 |
Restverbindung |
| 14 |
Bodenwand |
44 |
Stützlasche |
| 15 |
Vorderwand |
45 |
Deckelbremse |
| 16 |
Seitenwand |
46 |
Zuschnitt |
| 17 |
Seitenwand |
47 |
Abdecklasche |
| 18 |
Seitenlappen |
48 |
Vertiefung |
| 19 |
Seitenlappen |
49 |
Haltenase |
| 20 |
Vorderwand |
50 |
Füllkörper |
| 21 |
Rückwand |
51 |
Faltlappen |
| 22 |
Seitenwand |
52 |
Faltlappen |
| 23 |
Seitenwand |
53 |
Verbindungslasche |
| 24 |
Seitenlappen |
54 |
Stirnwand |
| 25 |
Seitenlappen |
55 |
Einschnitt |
| 26 |
Kragen |
56 |
Faltlinie |
| 27 |
Kragen-Vorderwand |
57 |
Faltlinie |
| 28 |
Kragen-Seitenwand |
58 |
Abschnitt |
| 29 |
Zigarettengruppe |
59 |
Abschnitt |
| 30 |
Innenzuschnitt |
60 |
Schenkel |
| 31 |
Zigarettenblock |
61 |
Faltlinie |
| 32 |
Kragen-Seitenwand |
62 |
Faltlinie |
| 33 |
Stützorgan |
63 |
Materialstreifen |
| 34 |
Verbindungslasche |
64 |
Materialabschnitt |
| 35 |
Abschnitt |
65 |
Materialabschnitt |
| 36 |
Abschnitt |
|
|
| 37 |
Stanzschnitt |
|
|
| 38 |
Faltlinie |
|
|
| 39 |
Schließkante |
|
|
1. Packung für Zigaretten, mit einem Schachtelteil (11), welches wenigstens durch eine
Vorderwand (15), eine Rückwand (12), Seitenwände (16, 17) und eine Bodenwand (14)
begrenzt ist, wobei das Schachtelteil (11) zur Aufnahme wenigstens einer in einen
Innenzuschnitt (30) eingehüllten vorzugsweise quaderförmigen Zigarettengruppe (29)
dient und wobei die Packung (10) vorgegebene Abmessungen hinsichtlich der Breite,
der Tiefe und der Höhe aufweist und wenigstens eine Abmessung der wenigstens einen
Zigarettengruppe (29) kleiner ist als eine entsprechende Abmessung des Innenraums
des Schachtelteils (11), sodass die wenigstens eine Zigarettengruppe (29) den Innenraum
des Schachtelteils (11) in Bezug auf die wenigstens eine Abmessung nicht ausfüllt,
und wobei im Schachtelteil (11) ein Kragen (26) angeordnet ist, zumindest bestehend
aus einer Kragen-Vorderwand (27), die an der Vorderwand (15) des Schachtelteils (11)
anliegt und Kragen-Seitenwänden (28), die benachbart zu Seitenwänden (16, 17) des
Schachtelteils (11) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (26) zum Ausgleich wenigstens einer unterschiedlichen Abmessung dient.
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zigarettengruppe (29) seitlich nicht an den Kragen-Seitenwänden (28) anliegt,
sondern beiderseits durch Stützlaschen (41) gehalten wird, die durch Falten von Faltlappen
des Kragens (26) gebildet werden und die parallel und mit Abstand zur Ebene der Kragen-Seitenwände
(28) verlaufen, um wenigstens eine unterschiedliche Abmessung auszugleichen.
3. Packung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Stützlaschen (42) quer zu den Stützlaschen (41) verlaufen und sich entlang
der Rückwand (12) des Schachtelteils (11) erstrecken.
4. Packung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlaschen (41, 42) einerseits durch einen Trennschnitt (37) im Material des
Kragens (26) abgegrenzt sowie durch Faltlinien (38) mit der Kragen-Vorderwand (27)
und eine Restverbindung (43) mit einer angrenzenden Kragen-Seitenwand (28) verbunden
sind.
5. Packung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlaschen (42) über die Restverbindung (43) mit einem Eckbereich der Kragen-Seitenwand
(28) verbunden sind.
6. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zigarettengruppe (29) und die an der Zigarettengruppe (29) anliegenden Kragen-Seitenwände
(28) eine geringere Tiefe als die entsprechende Breite der Seitenwände (16, 17) des
Schachtelteils (11) aufweisen, und dass diese unterschiedliche Abmessung durch in
der Ebene der beiden Kragen-Seitenwände (28) verlaufende Stützlaschen (44) ausgeglichen
wird, die über die Ebene der Kragen-Vorderwand (27) hinausragen und an der Innenseite
der Vorderwand (15) des Schachtelteils (11) anliegen.
7. Packung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlaschen (44) durch Stanzen aus dem Material des Kragens (26) im Bereich
der Kragen-Vorderwand (27) gebildet sind.
8. Packung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kragen-Vorderwand (27) mit Abstand zur Vorderwand (15) des Schachtelteils (11)
angeordnet ist, und dass der Bereich zwischen der Kragen-Vorderwand (27) und der Vorderwand
(15) des Schachtelteils (11) durch eine im Bereich der Schließkante (39) des Schachtelteils
(11) verlaufende Abdecklasche (47) verdeckt wird, wobei vorzugsweise in der Kragen-Vorderwand
(27) eine Vertiefung (48) gebildet ist, in der die Abdecklasche (47) einrastend positionierbar
ist.
9. Packung nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass Deckel-Innenlappen (24, 25) der Packung (10) eine geringere Breite als die Seitenwände
(15, 16) aufweisen, entsprechend der Positionierung von Deckelbremsen (45) am Kragen
(26).
10. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zigarettengruppe (29) eine geringere Breite als die Vorderwand (15) des Schachtelteils
(11) aufweist, wobei diese unterschiedliche Abmessung durch beiderseits der Zigarettengruppe
(29) gebildete Füllkörper (50) ausgeglichen wird, an denen der Zigarettenblock (29)
seitlich anliegt, und die durch Falten von Faltlappen (51, 52) des einteilig ausgebildeten
Kragens (26) gebildet sind, wobei sich Faltlappen (51, 52) an die Kragen-Seitenwände
(28) anschließen und sich einerseits im Bereich der Rückwand (12) des Schachtelteils
(11) und andererseits im Anschluss daran parallel zu den Kragen-Seitenwänden (21)
in Richtung der Kragen-Vorderwand (27) erstrecken und dort mit derselben verbunden
sind, zur Bildung jeweils eines seitlich der Zigarettengruppe (29) ausgebildeten (hohlen)
Füllkörpers (50).
11. Packung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen der Füllkörper (50) die parallel zur Ebene der Kragen-Seitenwände (28)
verlaufen durch Verbindungslaschen (53) jeweils mit der Kragen-Vorderwand (27) verbunden
sind, vorzugsweise durch Klebung.
12. Packung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung der Packung (10) zunächst die an die Kragen-Seitenwände (28)
des Kragens (26) anschließenden Faltlappen (51, 52) umgefaltet und zur Bildung von
Kragen (26) mit flach zusammengelegten Füllkörpern (50) im Bereich der Verbindungslaschen
(53) mit der Kragen-Vorderwand (27) verleimt werden, und dass danach der so vorbereitete
Kragen (26) auf die Zigarettengruppe (29) gelegt und danach die Füllkörper (50) beiderseits
der Zigarettengruppe (29) aufgerichtet werden.
13. Packung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede Zigarettengruppe (29) in einer Hülse Aufnahme findet, die durch den
Kragen (26) gebildet ist, wobei die Kragen-Vorderwand (27) einen Einschnitt (55) aufweist,
der die Kragen-Vorderwand (27) in einen (oberen) Abschnitt (59) und einen (unteren)
Abschnitt (58) teilt, und wobei der Abschnitt (59) innenseitig an der Vorderwand (11)
anliegt und der Abschnitt (58) rückseitig am Zigarettenblock (31) anliegt.
14. Packung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (58) um zwei Faltlinien (61, 62) in eine Z-förmige Konfiguration gefaltet
ist, derart, dass ein (oberer) Materialabschnitt (65) des Abschnitts (58) rückseitig
am Zigarettenblock (31) anliegt, ein (mittlerer) Materialstreifen (63) parallel zur
Bodenwand (12) gerichtet ist und einen Hohlraum zwischen dem Zigarettenblock (31)
und einer Wandung des Schachtelteils (11) abdeckt, und ein (unterer) Materialstreifen
(64) an der Rückwand (12) anliegt.