| (19) |
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(11) |
EP 3 245 344 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.09.2020 Patentblatt 2020/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.12.2015 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/081364 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/113109 (21.07.2016 Gazette 2016/29) |
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| (54) |
PFOSTEN-RIEGEL-KONSTRUKTION
POST-BEAM CONSTRUCTION
CONSTRUCTION À MONTANTS ET TRAVERSES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
14.01.2015 DE 102015100524
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.11.2017 Patentblatt 2017/47 |
| (73) |
Patentinhaber: SCHÜCO International KG |
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33609 Bielefeld (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ANDER, Emal
32107 Bad Salzuflen (DE)
- MOLITOR, Peter
33803 Steinhagen (DE)
- STOCKHAUSEN, André
32052 Herford (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 812 223 GB-A- 2 143 558
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DE-U1- 9 002 092
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft Pfosten-Riegel-Konstruktion nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Aus der
DE 203 180 83 U1 ist eine Pfosten-Riegel-Konstruktion bekannt, bei der an den Tragprofilen jeweils
ein mittlerer Schraubkanal ausgebildet ist. Auf beiden Seiten des Schraubkanals ist
eine Entwässerungsnut vorgesehen, und zusätzlich ist an gegenüberliegenden Seiten
eine Nut zum Einziehen einer Dichtleiste ausgebildet, um Füllungselemente aufzunehmen.
Die von dem Tragprofil hervorstehende Schraubnut ermöglicht eine einfache Montage
einer Andruckleiste über Schrauben, allerdings ist die Wärmedämmung im Bereich der
Nutwände der Schraubnut gering. Zudem ist die Ansichtsbreite des Tragprofils aufgrund
der Vielzahl von Nuten an der Außenseite vergleichsweise breit. Auch die
DE 37 35 016 C1 offenbart eine Rahmenkonstruktion, bei der die Pfostenprofile eine Schraubnut aufweist,
die sich bis zwischen zwei Isolierglasscheiben erstreckt, was für die Wärmedämmung
nachteilig ist.
[0003] Die
DE 41 05 208 A1 offenbart eine Gebäudefassadenkonstruktion, bei der an einer Nut an einem Tragprofil
eine Vielzahl von Verbinderelementen festgelegt werden, die zur Montage einer Andruckleiste
dienen, die zu Verglasungselemente hin gespannt ist. Das Tragprofil ist im Querschnitt
T-förmig ausgebildet und weist auf beiden Seiten der mittleren Nut für die Verbinderelemente
Nuten für Dichtungsprofile auf.
[0004] Die
EP 1 329 566 A1 offenbart eine Pfosten-Riegelkonstruktion, bei der die Profile an einer Außenseite
einen mittigen Schraubkanal aufweisen. Auf beiden Seiten des Schraubkanals sind Verankerungsnuten
für Dichtungen vorgesehen. Allerdings ist dem Schraubkanal keine zusätzliche Hohlkammer
innerhalb des Profils zugeordnet. In einem Hohlraum der Profile sind lediglich Nuten
zum Einfügen von Vorsprüngen einer Dichtungsmanschette vorgesehen. Ein ähnliches Tragprofil
mit einer mittigen Schraubnut ist auch in der
EP 2 787 138 A1 gezeigt.
[0005] Die
DE 38 12 223 A1 offenbart eine Fassade mit einer aus Pfosten- und Riegelprofilen bestehenden Tragkonstruktion,
bei der Brandschutzscheiben über eine Andruckleiste klemmend festgelget sind, die
über Schrauben fixiert ist. Ein Kopf der Schrauben ist dabei in einer Nut eines Profils
gehalten.
[0006] In der
GB 2 143 558 A ist eine Fassade mit einem Tagprofil gezeigt, das eine Schraubnut zur Fixierung einer
Andruckleiste vorgesehen ist, wobei sich die Nutwände nicht zwischen Isolierglasscheibe
hinein erstrecken.
[0007] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Pfosten-Riegel-Konstruktion
zu schaffen, die eine optimierte Wärmedämmung und einen kompakten Aufbau besitzt.
[0008] Diese Aufgabe wird mit einer Pfosten-Riegel-Konstruktion mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0009] Erfindungsgemäß weist das Tragprofil eine mittlere Nut mit Nutwänden auf. Diese Nutwände
sind zwischen den Dichtleisten aufgenommen, wobei eine Anlageebene der Füllungselemente
an den Dichtleisten näher an der Andruckleiste angeordnet ist als die Nutwände der
mittleren Nut. Dadurch ist gewährleistet, dass die Nutwände, die meist aus Metall
bestehen und ein guter Wärmeleiter sind, nicht in den Zwischenraum zwischen die Füllungselemente
hervorstehen und somit für eine schlechte Wärmedämmung sorgen. Vielmehr ist die kurze
Ausbildung der Nutwände, die zwischen den Dichtleisten aufgenommen sind, vorteilhaft
für die Wärmedämmung, da der Zwischenraum zwischen den Füllungselementen durch entsprechende
Isolierelemente ohne Weiteres wärmeisoliert werden kann.
[0010] Die mittlere Nut weist einen Nutboden auf, an dem auf der zur Nut abgewandten Seite
eine Hohlkammer ausgebildet ist. Diese Hohlkammer kann zur Montage weiterer Bauteile
eingesetzt werden, insbesondere kann ein Nutenstein in die Hohlkammer eingefügt sein.
Zur Führung des Nutensteins kann an der Hohlkammer mindestens ein nach innen gerichteter
Steg vorgesehen werden. Zusätzlich oder alternativ kann parallel und beabstandet zu
dem Nutboden eine Wand der Hohlkammer verlaufen, die von einer Schraube zur Fixierung
eines Bauteils durchgriffen ist, so dass die mittlere Nut auf vielfältige Art und
Weise eine Befestigungsfunktion an dem Tragprofil übernehmen kann. Die benachbart
zum Nutboden angeordnete Hohlkammer besitzt dabei vorzugsweise im Wesentlichen die
gleiche Breite wie die Nut. Dies ermöglicht eine besonders kompakte Bauweise bei hoher
Wärmedämmung.
[0011] Für einen besonders kompakten Aufbau der Pfosten-Riegel-Konstruktion besitzt das
Tragprofil zudem vorzugsweise eine geringe Breite, wobei die Breite senkrecht zu einer
Längsrichtung der Nuten an einer Außenseite des Tragprofils kleiner als 50 mm, bevorzugt
kleiner als 45 mm, insbesondere kleiner als 38 mm, ist, beispielsweise etwa 35 mm
ist. Damit kann das Tragprofil auch für filigrane Pfosten-Riegel-Konstruktionen eingesetzt
werden. Eine hohe Wärmdämmung wir dabei unabhängig von der Breite der Tragprofile
erhalten, da die Nut zur Aufnahme der Befestigungsmittel nicht in die Anlageebene
der Füllungselemente hervorsteht. Es ist also auch möglich, die gezeigte Konstruktion
für besonders breite Tragprofile, beispielsweise breiter 50mm einzusetzen.
[0012] Für den kompakten Aufbau ist die mittlere Nut oder eine Hohlkammer benachbart zu
dem Nutboden der mittleren Nut zumindest bereichsweise ein Entwässerungskanal zur
Ableitung von eindringendem Wasser. Dadurch kann auf zusätzliche Entwässerungsnuten,
die die Breite des Tragprofils vergrößern, verzichtet werden. Wahlweise wird die mittlere
Nut oder eine Hohlkammer benachbart zu dem Nutboden der mittleren Nut für die Entwässerung
eingesetzt.
[0013] Nach der Erfindung wird an der mittleren Nut zumindest ein Glasträger eingehängt.
Die mittlere Nut kann dadurch eine Mehrfachfunktion übernehmen, einerseits zur Befestigung
der Befestigungsmittel und andererseits zur Befestigung des Glasträgers, von Fassadenschwertern
und weiterer Bauteile, Montageelemente.
[0014] Für eine Entwässerung der Pfosten-Riegel-Konstruktion ist vorzugsweise an der Nut
für eine Dichtleiste eine Aussparung vorgesehen, an der ein Endabschnitt eines weiteren
Tragprofils montiert ist, und ein Entwässerungskanal des weiteren Tragprofils mündet
in die mittlere Nut oder in eine Hohlkammer benachbart zu dem Nutboden der mittleren
Nut. Dadurch kann eine effektive Entwässerung vorgenommen werden, insbesondere wenn
das weitere Tragprofil als Riegel in das als Pfosten ausgebildete Tragprofil eindringendes
Wasser ableitet.
[0015] Für eine statisch gute Abstützung der Füllungselemente ist an einem Nutboden an der
mittleren Nut des vertikalen Tragprofils mindestens eine Aussparung vorgesehen, in
die ein Haken eines Glasträgers eingehängt ist. Der Glasträger weist ein mit einem
oder mehreren Haken versehenes vertikal ausgerichtetes Einhängeteil auf, an dem ein
horizontal ausgerichtetes Auflageteil fixiert ist, an dem Füllungselemente zumindest
teilweise aufliegen können.
[0016] In einer weiteren Ausgestaltung ist an dem Tragprofil an einem Nutboden der mittleren
Nut eine Rippe ausgebildet.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf
die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figuren 1A und 1B
- zwei Schnittansichten durch eine erfindungsgemäße Pfosten-Riegel-Konstruktion;
- Figuren 2 bis 4
- mehrere Ansichten der Pfosten-Riegel-Konstruktion der Figur 1 bei der Montage;
- Figur 5
- eine perspektivische Ansicht der Verbindungsstellen der Tragprofile der Pfosten-Riegel-Konstruktion
der Figur 1;
- Figuren 6A und 6B
- zwei Detailansichten der montierten Verbindungsstellen der Figur 5;
- Figuren 7 bis 9
- Schnittansichten unterschiedlicher Tragprofile;
- Figuren 10 und 11
- perspektivische Explosionsdarstellungen eines Glasträgers für eine Pfosten-Riegel-Konstruktion;
- Figuren 12A und 12B
- zwei Ansichten eines eingehängten Glasträgers an einem Tragprofil, und
- Figur 13
- eine perspektivische Ansicht der Pfosten-Riegel-Konstruktion beim Einhängen eines
Glasträgers.
[0018] Ein in Figur 1 gezeigtes Tragprofil 1 einer Pfosten-Riegel-Konstruktion, die insbesondere
als Fassade, Lichtdach oder Schrägdach eingesetzt wird, kann als im Wesentlichen vertikaler
Pfosten oder im Wesentlichen horizontaler Riegel eingesetzt werden. Das Tragprofil
1 umfasst an einer Außenseite zwei Nuten 2, an denen jeweils eine Dichtleiste 3 fixiert
ist. Ferner ist zwischen den zwei Nuten 2 eine mittlere Nut 4 vorgesehen, die zur
Befestigung einer Andruckleiste 6 dient, um ein Füllungselement 5 klemmend zwischen
den Dichtleisten 3 und Dichtleisten 7 an dem Andruckprofil 6 zu fixieren.
[0019] Das Tragprofil 1 besteht vorzugsweise aus Metall, insbesondere aus Aluminium, kann
aber auch aus Holz oder Kunststoff bestehend und bei Bedarf auch mehrteilig ausgebildet
sein, beispielsweise mit einem Aufsatzprofil, das an einem Balken fixiert ist. Das
Tragprofil 1 kann als Hohlprofil ausgebildet sein, insbesondere mit einer Vielzahl
von Hohlkammern unterschiedlicher Größe. Die Füllungselemente 5 können als Isolierglasscheiben
ausgebildet sein, aber auch andere plattenförmige Elemente können an dem Tragprofil
1 festgelegt werden.
[0020] An der Andruckleiste 6 ist an der Außenseite ein Abdeckprofil 8 verrastet, das im
Wesentlichen die gleiche Breite besitzt wie das Tragprofil 1 in eine Richtung senkrecht
zur Längsrichtung der Nuten 2.
[0021] Für eine gute Wärmeisolierung ist in dem Zwischenraum zwischen den Stirnseiten der
benachbarten Füllungselemente 5 ein Isolierelement 9 angeordnet. Das Isolierelement
9 umfasst einen Steg, der sich von der Innenseite von dem Tragprofil 1 zur Außenseite
hin erstreckt, wobei sich von dem Steg zwei senkrecht hervorstehende Arme 90 erstrecken,
die teilweise auf einer Außenseite der Füllungselemente 5 aufliegen. Der Steg ist
mehrteilig ausgebildet und umfasst zwei Kunststoffstege 91 aus einem härteren Material,
zwischen denen ein weicheres Füllungsmaterial 92, insbesondere ein geschäumtes Material
mit hoher Wärmeisolierung, vorgesehen ist. An den Kunststoffstegen 91 sind an der
Innenseite benachbart zu dem Tragprofil 1 Vorsprünge 93 vorgesehen, die zur Stirnseite
der Füllungselemente 5 ragen, um die Wärmeisolierung zu erhöhen.
[0022] In Figur 1A ist in der Detailansicht noch das Profil der Dichtleiste 7 zu sehen,
die einen in der Andruckleiste 6 verankerten Dichtungsfuß aufweist, der über ein Filmscharnier
mit einem Dichtungskörper verbunden ist, an dem eine äußere Dichtlippe 72 und eine
innere Dichtlippe 71 angeformt ist, wobei an der inneren Dichtlippe 71 eine Abtropfkante
73 vorgesehen ist.
[0023] In Figur 1B ist die montierte Position des Tragprofils 1 gezeigt. An der mittleren
Nut 4 ist ein Kopfabschnitt 11 eines Befestigungsmittels 10 eingefügt, wobei der Kopfabschnitt
11 von nach innen ragenden Stegen 40 hintergriffen ist und somit das Befestigungsmittel
10 gegen ein Herausziehen gesichert ist. Das Befestigungsmittel 10 kann mit dem Kopfabschnitt
11 entlang der mittleren Nut 4 während der Montage verschiebbar sein und wird dann
durch die Klemmkräfte fixiert, wenn eine Mutter 13 an der Außenseite auf einem Gewindeabschnitt
12 des Befestigungsmittels aufgedreht wird, um die Andruckleiste 6 klemmend zu fixieren.
Ein Bolzen des Befestigungsmittels 10 durchgreift dabei das weichere Füllungsmaterial
92 und ist in den Kunststoffstegen 91 aufgenommen. Die Dichtleiste 7 liegt auf einem
Arm 90 des Isolierelementes 9 auf und drückt dieses an die Außenseite des Füllungselementes
5.
[0024] In Figur 2 ist eine Montageposition der Pfosten-Riegel-Konstruktion dargestellt,
bei der ein vertikales Tragprofil 1 mit einem horizontalen weiteren Tragprofil 1'
verbunden ist. An beiden Tragprofilen 1 und 1' werden Befestigungsmittel 10 fixiert,
die mit einem im Wesentlichen quader- oder leistenförmigen Kopfabschnitt 11 in die
mittlere Nut 4 der Tragprofile 1 oder 1' eingesteckt werden, wobei hierfür an der
mittleren Nut 4 entsprechende Aussparungen vorgesehen sein können, an denen die nach
innen ragenden Stege 40 abgeschnitten sind.
[0025] In einem Kreuzungsbereich der Tragprofile 1 und 1' ist ein Glasträger 20 vorgesehen,
der ein horizontales Auflageteil 21 und ein vertikales Einhängeteil 22 aufweist. Das
Einhängeteil 22 und das Auflageteil 21 sind durch Schrauben 23 aneinander fixiert.
An dem Auflageteil 21 stehen Gewindeabschnitte 24 hervor, an denen eine Mutter 13
zur Fixierung einer Andruckleiste 6 festlegbar ist.
[0026] In Figur 3 ist gezeigt, dass an die Dichtleisten 3 bereits Füllungselemente 5, insbesondere
Isolierglasscheiben, angelegt wurden. Zudem sind zwischen zwei benachbarten Füllungselementen
5 jeweils Isolierelemente 9 eingesteckt, die nur von den Befestigungsmitteln 10 durchtreten
sind, wobei ein Gewindeabschnitt der Befestigungsmittel 10 nach außen hervorsteht.
Die oberen Füllungselemente 5 können dabei direkt oder indirekt auf dem Auflageteil
21 des Glasträgers 20 bereichsweise abgestützt sein. In Figur 4 wurde auch das Isolierelement
9 noch auf die Befestigungsmittel 10 aufgesteckt, wobei die Bolzen der Befestigungsmittel
10 das Füllungsmaterial 92 durchgreifen. Der Bolzen der Befestigungsmittel kann zur
Vermeidung des Glas-Metall-Kontaktes mit einem elastischen dämmenden Material ummantelt
werden.
[0027] In Figur 5 ist die Pfosten-Riegel-Konstruktion mit einem vertikalen Pfosten und zwei
beabstandet an dem vertikalen Tragprofil 1 montierten Tragprofilen 1' und 1" gezeigt.
Das untere Tragprofil 1" weist zwei randseitige Nuten 2 und eine mittlere Nut 4 an
einer Außenseite auf. Die Nuten 2 und 4 erstrecken sich dabei über eine Aussparung
52 hinaus, so dass ein Endabschnitt 51 mit den Nuten 2 und 4 hervorsteht. Dieser Endabschnitt
51 kann auf eine Auflagefläche 53 an einer seitlichen Nut 2 des vertikalen Tragprofils
1 fixiert werden, wobei hierfür an dem Endabschnitt 51 Bohrungen vorgesehen sind,
in die Schrauben 54 eingefügt werden. Die Fixierung des Endabschnittes 51 ist in Figur
6A gezeigt. Die Schraube 54 durchgreift den Nutboden der Nut 2, und der Endabschnitt
51 liegt auf den Nutwänden der Nut 2 auf. Eine Entwässerung von dem Tragprofil 1"
erfolgt derart, dass die mittlere Nut 4 an dem Tragprofil 1" und der Falzraum zwischen
den Stirnseiten der Füllungselemente 5 zur Entwässerung verwendet wird und etwaiges
Wasser von dem Bereich der mittleren Nut 4 an dem Tragprofil 1" zu der mittleren Nut
4 an dem vertikalen Tragprofil 1 gelangen kann.
[0028] Das obere horizontale Tragprofil 1' ist in anderer Weise an dem vertikalen Tragprofil
1 befestigt. An dem Tragprofil 1' ist der Bereich der Nuten 2 und 4 an dem Endabschnitt
51 verlängert, da das Tragprofil 1' mit einer quaderförmigen Aussparung 52 versehen
ist. Der Endabschnitt 51 wird allerdings nicht auf die seitliche Nut 2 aufgelegt,
sondern an dem vertikalen Tragprofil 1 ist ebenfalls eine Aussparung 50 vorgesehen,
an der eine Öffnung 55 zu einer Hohlkammer 43 hergestellt ist. Hierdurch ist es möglich,
bei einem Tragprofil 1' eine Entwässerung in die Hohlkammer 43 vorzunehmen, die benachbart
zu dem Nutboden der Nut 4 angeordnet ist.
[0029] In Figur 7 ist das Tragprofil 1 im Querschnitt dargestellt. Das Tragprofil 1 umfasst
an den Nuten 2 jeweils einen Nutboden 25, unter dem eine Hohlkammer 16 vorgesehen
ist. Die Hohlkammer 16 weist etwa die gleiche Breite auf wie die benachbarte Nut 2.
Bei der mittleren Nut 4 sind die nach innen gerichteten Stege 40 zu erkennen, die
den Kopfabschnitt 11 hintergreifen. In der Nut 4 ist ferner an einem Nutboden 42 eine
nach oben hervorstehende Rippe 41 ausgebildet, an der der Kopfabschnitt 11 abgestützt
und/oder geführt werden kann. Um die Rippe 41 kann der Kopfabschnitt 11 in einem gewissen
Bereich verschwenkt werden oder klemmend fixiert werden. Die Nutwände 45 der Nut 4
stehen zwar weiter zu einer Außenseite hervor als die Nutwände der Nuten 2, allerdings
sind diese in der montierten Position immer noch zwischen den Dichtleisten 3 aufgenommen,
die mit der Anlageebene der Füllungselemente 5 noch weiter zur Außenseite hin angeordnet
sind. Zur Innenseite ist auf der zur Nut 4 gegenüberliegenden Seite an dem Nutboden
42 eine Hohlkammer 43 ausgebildet, in die nach innen gerichtete Stege 44 zur Führung
von Nutsteinen vorgesehen sind. Ferner kann die Holkammer 43 als Entwässerungskanal
verwendet werden, wie dies oben beschrieben wurde. Die Hohlkammern 16 und 43 sind
durch eine Wand 15 begrenzt, die sich parallel zu den Nutböden 25 und 42 erstreckt.
Die Wand 15 verbindet dabei zwei Seitenwände des Tragprofils 1 in einem mittleren
Bereich, so dass auf beiden Seiten der Wand 15 Hohlkammern ausgebildet sind. Die Wand
15 ist dabei in dem durch das Tragprofil ausgebildeten Hohlraum angeordnet.
[0030] Die Wand 15 kann zur Montage von Befestigungsmitteln eingesetzt werden, wie dies
in Figur 6B gezeigt ist, bei der der Endabschnitt 51 durch Schrauben 54 an der Wand
15 fixiert wird.
[0031] Die Hohlkammer 43 wie auch die Hohlkammer 43' dienen der Aufnahme von Nutensteinen,
die wiederum als Gegenlager beziehungsweise als Nutenstein mit Gewindebohrung zur
Aufnahme von Befestigungsmitteln dienen. Diese Gegenlager sind entsprechend der Nutkontur
geformt, ihre Länge und ihr Material kann entsprechend der statischen Anforderungen
variieren.
[0032] In Figur 8 ist das Tragprofil 1' im Detail dargestellt, das beispielsweise als Riegel
oder als Auswechselung eingesetzt werden kann. Das Tragprofil 1' besitzt im Bereich
der Nuten 2 und 4' einen ähnlichen Aufbau wie das Tragprofil 1, allerdings fehlen
die Hohlkammer 16 und die Wand 15. Die Hohlkammer 43' ist kleiner ausgebildet und
besitzt eine Wand 15' bzw. ist durch diese begrenzt, wobei die Wand 15'im Bereich
der Nuten 2 den Nutboden ausbildet. Auch die Nut 4' weist nach innen ragende Stege
40 auf und ist hinterschnitten ausgebildet.
[0033] In Figur 9 ist das Tragprofil 1" im Querschnitt dargestellt, das zwei äußere Nuten
2 und eine mittlere Nut 4" an der Außenseite aufweist. Die Nuten 2 und 4" besitzen
dabei etwa die gleiche Tiefe, wobei alle Nuten 2 und 4" hinterschnitten ausgebildet
sind, wie dies durch die nach innen gerichteten Stege 40 an der Nut 4" zu sehen ist.
Das Tragprofil 1" besitzt allerdings keine den Nuten 2 und 4" zugeordnete Hohlkammer
benachbart zum Nutboden.
[0034] Die Tragprofile 1' und 1" können vertikal wie auch horizontal eingesetzt werden,
Tragprofil1' kann ebenso wie Tragprofil 1" am Tragprofil 1 fixiert werden.
[0035] In Figur 10 ist ein Glashalter 20 gezeigt, wie er an einer Pfosten-Riegel-Konstruktion
festgelegt werden kann. Der Glashalter 20 umfasst ein Einhängeteil 22 und ein Auflageteil
21, wobei das plattenförmige und vertikal ausgerichtete Einhängeteil 22 auf der zum
Tragprofil gewandten Seite zwei Haken 26 aufweist. Das Auflageteil 21 weist auf der
zu den horizontalen Tragprofilen gewandten Seite eine Einhängekontur 27 auf, beispielsweise
mit einem Haken und einem Anschlag, so dass ein Einschwenken des Auflageteils 21 an
einer mittleren Nut 4, 4' oder 4" möglich ist. An dem Auflageteil 21 stehen zwei Gewindeabschnitte
24 hervor, die zur Montage einer Andruckleiste 6 dienen. Bei dem in Figur 10 gezeigten
Ausführungsbeispiel ist das Einhängeteil 22 oberhalb des Auflageteils 21 angeordnet
und wird über Schrauben 23 fixiert, die von der Unterseite des Auflageteils 21 eingedreht
werden.
[0036] Bei Figur 10 wird zunächst die Einhängekontur 27 des Auflageteils 21 in die mittlere
Nut 4, 4' oder 4" eingeschwenkt. Das Einhängeteil 22 wird nachträglich von oben in
der mittleren Nut des vertikalen Tragprofils 1 befestigt.
[0037] Alternativ kann gemäß Figur 11 das Einhängeteil 22 zuerst in der mittleren Nut 4,
4' oder 4" des vertikalen Tragprofils 1 fixiert. Die Einhängekontur 27 des Auflageteil
21 wird dann eingeschwenkt und an dem Einhängeteil 22 fixiert.
[0038] Es ist auch möglich, das Einhängeteil 22 unterhalb des Auflageteils 21 anzuordnen,
wie dies in Figur 11 gezeigt ist. Dann wird das Einhängeteil 22 mit dem Auflageteil
21 über Schrauben 23 verschraubt, die von einer Oberseite in das Auflageteil 21 eingedreht
werden.
[0039] In den Figuren 12A und 12B ist das Einhängeteil 22 in einer montierten Position gezeigt,
bei der die Haken 26 in Schlitze 28 am Nutboden 42 eingeführt sind und den Nutboden
42 zumindest teilweise hintergreifen. Dadurch ist das Einhängeteil 22 leicht zu montieren.
Das Einhängeteil 22 kann dabei über ein Sicherungselement 29 gesichert werden, das
an der Nut 4 verschraubt wird und ein Anheben des Einhängeteils 22 verhindert. Alternativ
kann das Einhängeteil 22 durch das Auflageteil 21 gesichert werden.
[0040] In Figur 13 ist der Glasträger 20 bei der Montage einer Pfosten-Riegel-Konstruktion
gezeigt. Das Auflageteil 21 wird mit dem Einhängekontur 27 an einer mittleren Nut
4' des Tragprofils 1' eingeschwenkt, wobei das Auflageteil 21 zwischen den Dichtleisten
3 an dem Tragprofil 1' hervorsteht. Das Einhängeteil 22 wird mit den Haken 26 an dem
vertikalen Tragprofil 1 montiert, und dann werden das Einhängeteil 2 und das Auflageteil
21 miteinander verschraubt, um eine stabile Abstützung der Füllungselemente 5 zu gewährleisten.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1, 1', 1"
- Tragprofil
- 2
- Nut
- 3
- Dichtleiste
- 4, 4', 4"
- Nut
- 5
- Füllungselement
- 6
- Andruckleiste
- 7
- Dichtleiste
- 8
- Abdeckprofil
- 9
- Isolierelement
- 10
- Befestigungsmittel
- 11
- Kopfabschnitt
- 12
- Gewindeabschnitt
- 13
- Mutter
- 15
- Wand
- 15'
- Wand
- 16
- Hohlkammer
- 20
- Glasträger
- 21
- Auflageteil
- 22
- Einhängeteil
- 23
- Schraube
- 24
- Gewindeabschnitt
- 25
- Nutboden/Wand
- 26
- Haken
- 27
- Einhängekontur
- 28
- Schlitz
- 29
- Sicherungselement
- 40
- Steg
- 41
- Rippe
- 42
- Nutboden
- 43, 43'
- Hohlkammer
- 44
- Steg
- 45
- Nutwand
- 51
- Endabschnitt
- 52
- Aussparung
- 53
- Auflagefläche
- 54
- Schraube
- 55
- Öffnung
- 71
- Dichtlippe
- 72
- Dichtlippe
- 73
- Abtropfkante
- 90
- Arm
- 91
- Kunststoffsteg
- 92
- Füllungsmaterial
- 93
- Vorsprung
1. Pfosten-Riegel-Konstruktion, mit einem Tragprofil (1, 1', 1"), an dem an einer Seite
zwei Nuten (2) vorgesehen sind, an denen jeweils eine Dichtleiste (3) fixiert ist,
wobei an jeder der Dichtleisten (3) ein Füllungselement (5) der Pfosten-Riegel-Konstruktion
randseitig gehalten ist, und einer mittleren Nut (4, 4', 4") an der mindestens ein
Befestigungsmittel (10) zum Halten einer Andruckleiste (6) der Pfosten-Riegel-Konstruktion
fixiert ist, um mittels der Andruckleiste (6) die beiden Füllungselemente (5) festzulegen,
wobei die mittlere Nut (4, 4', 4") Nutwände (45) aufweist, die zwischen den Dichtleisten
(3) aufgenommen sind, und eine Anlageebene der Füllungselemente (5) an den Dichtleisten
(3) näher an der Andruckleiste (6) angeordnet ist als die Nutwände (45) der mittleren
Nut (4, 4', 4"), wobei die mittlere Nut (4, 4') einen Nutboden (42) aufweist, an dem
auf der zur Nut (4, 4') abgewandten Seite eine Hohlkammer (43, 43') ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass an einem Nutboden (42) der mittleren Nut (4) mindestens eine Aussparung (28) vorgesehen
ist, in die ein Haken (26) eines Glasträgers (20) der Pfosten-Riegel-Konstruktion
eingehängt ist und der Glasträger (20) ein vertikal ausgerichtetes Einhängeteil (22)
mit mindestens einem Haken (26) und ein horizontales Auflageteil (21) aufweist, die
aneinander festgelegt sind.
2. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragprofil (1, 1', 1") in eine Richtung senkrecht zur Längsrichtung der Nuten
(2) an einer Außenseite des Tragprofils (1, 1', 1") eine Breite aufweist, die kleiner
als 50 mm, bevorzugt kleiner als 45 mm, insbesondere kleiner als 38 mm, besonders
bevorzugt kleiner oder gleich 35 mm ist.
3. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hohlkammer (43, 43') mindestens ein Nutenstein festgelegt ist.
4. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hohlkammer (43, 43') mindestens ein nach innen gerichteter Steg (44) zur Führung
des Nutensteins vorgesehen ist.
5. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass parallel und beabstandet zum Nutboden (43, 43') der mittleren Nut (4, 4') eine Wand
(15) der Hohlkammer (43, 43') zwischen zwei Seitenwänden des Tragprofils (1) verläuft.
6. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schraube (54) zur Fixierung eines Bauteils die Wand (15) der Hohlkammer (43,
43') durchgreift.
7. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Nut (2) für eine Dichtleiste (3) eine Aussparung (50) vorgesehen ist, an der
ein Endabschnitt (51) eines weiteren Tragprofils (1') montiert ist und ein Entwässerungskanal
des weiteren Tragprofils (1') in die benachbart zur mittleren Nut (4) angeordnete
Hohlkammer (43) oder in die mittlere Nut (4) mündet.
8. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Nutboden (42) der mittleren Nut (4, 4', 4") eine Rippe (41) ausgebildet
ist.
9. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der zur mittleren Nut (4, 4', 4") gegenüberliegenden Seite eines Nutbodens (42)
der mittleren Nut (4, 4', 4") eine Hohlkammer (43, 43') ausgebildet ist, in die Nutsteine
als Befestigungsmittel einfügbar sind.
10. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 und 3 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das Tragprofil (1, 1', 1") in eine Richtung senkrecht zur Längsrichtung der Nuten
(2) eine Breite aufweist, die größer als 50 mm.
1. A mullion-transom structure, comprising a support profile (1, 1', 1"), on which two
grooves (2) are provided on one side, on each of which a sealing strip (3) is fixed,
wherein a filling element (5) of the mullion-transom structure is held at the edge
on each of the sealing strips (3), and a middle groove (4, 4', 4"), on which at least
one fastening means (10) for holding a pressure strip (6) of the mullion-transom structure
is fixed, to secure the two filling elements (5) by means of the pressure strip (6),
wherein the middle groove (4, 4', 4") has groove walls (45), which are accommodated
between the sealing strips (3), and a contact plane of the filling elements (5) on
the sealing strips (3) is arranged closer to the pressure strip (6) than the groove
walls (45) of the middle groove (4, 4', 4"), wherein the middle groove (4, 4') has
a groove base (42), at which a hollow chamber (43, 43') is formed on the side facing
away from the groove (4, 4'), characterized in that at least one recess (28), in which a hook (26) of a glass carrier (20) of the mullion-transom
structure is hung, is provided at a groove base (42) of the middle groove (4) and
that the glass carrier (20) has a vertically aligned hanging part (22) having at least
one hook (26) and a horizontal support part (21), which are secured on one another.
2. The mullion-transom structure according to Claim 1, characterized in that the support profile (1, 1', 1") has a width, in a direction perpendicular to the
longitudinal direction of the grooves (2) on an outer side of the support profile
(1, 1', 1"), which is less than 50 mm, preferably less than 45 mm, in particular less
than 38 mm, particularly preferably less than or equal to 35 mm.
3. The mullion-transom structure according to Claim 1 or 2, characterized in that at least one groove block is secured in the hollow chamber (43, 43').
4. The mullion-transom structure according to Claim 3, characterized in that at least one inwardly oriented web (44) for guiding the groove block is provided
in the hollow chamber (43, 43').
5. The mullion-transom structure according to any one of the preceding claims, characterized in that a wall (15) of the hollow chamber (43, 43') extends between two side walls of the
support profile (1) parallel to and spaced apart from the groove base (43, 43') of
the middle groove (4, 4').
6. The mullion-transom structure according to Claim 5, characterized in that a screw (54) for fixing a component penetrates the wall (15) of the hollow chamber
(43, 43').
7. The mullion-transom structure according to any one of the preceding claims, characterized in that a recess (50) is provided on the groove (2) for a sealing strip (3), at which an
end section (51) of a further support profile (1') is mounted, and a drainage channel
of the further support profile (1') discharges into the hollow chamber (43) adjacent
to the middle groove (4) or into the middle groove (4).
8. The mullion-transom structure according to any one of the preceding claims, characterized in that a rib (41) is formed on a groove base (42) of the middle groove (4, 4', 4").
9. The mullion-transom structure according to any one of the preceding claims, characterized in that a hollow chamber (43, 43'), into which groove blocks can be introduced as fastening
means, is formed on the side of a groove base (42) of the middle groove (4, 4', 4")
opposite to the middle groove (4, 4', 4").
10. The mullion-transom structure according to any one of preceding Claims 1 and 3 to
9, characterized in that the support profile (1, 1', 1") has a width, which is greater than 50 mm, in a direction
perpendicular to the longitudinal direction of the grooves (2).
1. Construction à montants et traverses comportant chaque fois un profilé de support
(1, 1', 1") dont un côté a deux rainures (2) auxquelles est chaque fois fixée une
baguette d'étanchéité (3), qui reçoit chacune un élément de panneau (5) de la construction
à montants et traverses, cet élément étant tenu par le bord, et une rainure médiane
(4, 4', 4") à laquelle est reliée au moins un moyen de fixation (10) pour tenir une
baguette de pression (6) de cette construction à montants et traverses, pour fixer
les deux éléments de panneau (5) à l'aide de la baguette de pression (6),
la rainure médiane (4, 4', 4") ayant des parois de rainure (45) venant entre les baguettes
d'étanchéité (3) et un plan d'appui des éléments de panneau (5) étant prévu sur les
baguettes d'étanchéité (3) plus près des baguettes de pression (6) que les parois
de rainure (45) de la rainure médiane (4, 4', 4"),
la rainure médiane (4, 4') ayant un fond de rainure (42) muni d'une cavité (43, 43')
sur le côté opposé à la rainure (4, 4'),
construction caractérisée en ce que
le fond (42) de la rainure médiane (4) comporte au moins un évidement (28) qui reçoit
un crochet (26) d'un support de vitre (20) de la construction à montants et traverses,
et le support de verre (20) se compose d'une pièce d'accrochage (22), orientée verticalement
et ayant au moins un crochet (26) et d'une pièce d'appui, horizontale (21) qui sont
fixées l'une à l'autre.
2. Construction à montants et traverses selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le profilé de support (1, 1', 1") a, dans la direction perpendiculaire à la direction
longitudinale des rainures (2), sur le côté extérieur du profilé de support (1, 1',
1"), une largeur inférieure à 50 mm, de préférence inférieure à 45 mm et notamment
inférieure à 38 mm et d'une manière particulièrement préférentielle, inférieure ou
égale à 35 mm.
3. Construction à montants et traverses selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce qu'
au moins un galet de rainure est fixé dans la cavité (43, 43').
4. Construction à montants et traverses selon la revendication 3,
caractérisée en ce qu'
au moins une nervure (44) orientée vers l'intérieur est prévue dans la cavité (43,
43') pour guider le galet de rainure.
5. Construction à montants et traverses selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
parallèlement au fond (42) de la rainure centrale (4, 4') et à distance de celui-ci,
une paroi (15) de la cavité (43, 43') passe entre deux parois latérales du profilé
de support (1).
6. Construction à montants et traverses selon la revendication 5, caractérisée en ce que
une vis (54) pour fixer une pièce traverse la paroi (15) de la cavité (43, 43').
7. Construction à montants et traverses selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la rainure (2) comporte un évidement (50) pour une baguette d'étanchéité (3), qui
reçoit un segment d'extrémité (51) d'un autre profil de support (1') et le canal d'évacuation
d'eau de cet autre profilé de support (1') débouche dans la cavité (43) voisine de
la rainure médiane (4) ou dans la rainure médiane (4).
8. Construction à montants et traverses selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le fond (42) de la rainure médiane (4, 4', 4") comporte une nervure (41).
9. Construction à montants et traverses selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le côté opposé au fond (42) de la rainure médiane (4, 4', 4") comporte une cavité
(43, 43') dans laquelle se loge les galets de rainure comme moyens de fixation.
10. Construction à montants et traverses selon l'une des revendications 1 et 3 à 9,
caractérisée en ce que
le profil de support (1, 1', 1") a en direction perpendiculaire à la direction longitudinale
de la rainure (2) une largeur supérieure à 50 mm.
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