[0001] Es sind z.B. aus der
DE 3 742 213 A1 manuelle Türantriebe bekannt, die ein Antriebsaggregat mit einer Kraftübertragungseinrichtung
aufweisen und zur Montage an Türen mit Schwenktürflügel ausgebildet sind. Das Antriebsaggregat
wird je nach örtlichen Verhältnissen und Anwendungsfall flügelseitig oder rahmenseitig
montiert. Die Kraftübertragungseinrichtung wird auf der Gegenseite, d.h. rahmenseitig
bzw. flügelseitig abgestützt. Das Antriebsaggregat umfasst bei diesem bekannten manuellen
Türantrieb eine Schließfedereinheit und eine hydraulische Dämpfungseinrichtung. Die
Schließfedereinheit und die hydraulische Dämpfungseinrichtung sind in einem Gehäuse
aufgenommen, in der auch die Abtriebswelle gelagert ist, an der die Kraftübertragungseinrichtung
angeschlossen ist. Diese kann in der Praxis als Scherengestängeeinrichtung oder Gleitarm-Gleitschieneneinrichtung
ausgeführt sein.
[0002] Ein elektromechanischer Türantrieb, der vergleichbar aus einem Antriebsaggregat und
einer entsprechenden Kraftübertragungseinrichtung ausgebildet ist, ist z.B. aus der
EP 1 505 239 B1 bekannt. Das Antriebsaggregat umfasst einen Elektromotor, dessen Abtriebswelle mit
der Kraftübertragungseinrichtung verbunden ist, die in gleicher Weise wie bei dem
o.g. manuellen Türschließer als Scherengestängeeinrichtung oder Gleitarm-Gleitschieneneinrichtung
ausgebildet sein kann. Der elektromechanische Antrieb wird in vergleichbarer Weise
an einer Tür mit Schwenktürflügel montiert, wie vorangehend für den manuellen Türschließer
beschrieben.
[0003] Eine wesentliche Funktion der manuellen und elektromechanischen Türantriebe ist,
dass am Ende des Schließvorgangs die Tür sicher in die Schließstellung ins Schloss
gelangen muss unter Überwindung der Schlossfalle. Bei den bekannten manuellen Türschließern
mit hydraulischer Dämpfung ist hierfür in der Regel ein sog. hydraulischer Endschlag
vorgesehen, der darin besteht, dass die hydraulische Dämpfung in der Endphase beim
Schließvorgang einen Bypass aufweist. Dies verursacht in der Praxis häufig ein Zuschlagen
der Tür mit lautem Knall, wenn die Tür ins Schloss fällt. Wenn der Endschlag schwächer
eingestellt wird, kann es vorkommen, dass die Federkraft der Schließfeder am Ende
des Schließvorgangs nicht ausreicht, um die Tür zu schließen, d.h. es kann vorkommen,
dass die Tür nicht in die Schließlage gelangt, die Schlossfalle nicht überdrückt wird
und der Türflügel lediglich am Rahmen angelehnt vor Erreichen der Schließlage stehen
bleibt.
[0004] Bei den bekannten elektromotorischen Türantrieben ist der motorische Öffnungs- und/oder
Schließvorgang über eine elektrische Steuerungseinrichtung steuerbar. Damit der Antrieb
jedoch zuverlässig und sicher funktioniert, ist eine ständige Wartung und Kontrolleinstellungen
erforderlich. Ein Ausfallen von elektrischen Bauteilen führt in der Regel zum völligen
Stillstand des Antriebs, sodass die genannten Wartungs- und Überprüfungsmaßnahmen
permanent erforderlich sind. Ferner erfordert der elektrische Antrieb grundsätzlich
einen Stromanschluss. In der Praxis werden auch daher manuelle Türantriebe häufig
bevorzugt.
[0005] Es sind ferner auch Türzuzieher und Türdämpfer bekannt, die an Türen in Gebäuden
eingesetzt werden und lediglich während des Schließ- und Öffnungsvorgangs in der Nähe
der Schließendstellung mit der Tür kuppelbar sind und also lediglich in diesem Teilbereich
des Schließ- und Öffnungsvorgangs auf die Tür einwirken. Diese Antriebseinrichtungen
weisen ebenfalls ein rahmenseitig oder flügelseitig zu montierendes Antriebsaggregat
mit einer Kraftübertragungseinrichtung auf, die jedoch ein automatisch ein- und auskuppelbares
Gestänge aufweisen. In der
EP 2 468 998 A1 ist ein solcher Antrieb mit automatisch ein- und auskuppelbarem Gestänge beschrieben.
Das Antriebsaggregat weist vergleichbar wie bei einem manuellen hydraulischen Türschließer
einen Federspeicher mit hydraulischer Dämpfungseinrichtung auf, die mit einem abtriebsseitigen
Gleitarm zusammenwirkt, der in einer Gleitschiene während des Schließ- und Öffnungsvorgangs
automatisch ein- bzw. auskuppelt.
[0006] Die
US 2,190,653 beschreibt einen herkömmlichen hydraulischen Türschließer mit Scherengestänge in
Kombination mit einem Türzuzieher, der während des Schließ- und Öffnungsvorgangs,
wie beschrieben, automatisch in einem
[0007] Schwenklager aus- und einkuppelt. Die
EP 2 236 717 A2 offenbart ebenso ein Beispiel einer Türantriebseinrichtung.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zusammengesetztes Antriebssystem aus
einem Hauptantrieb und einem Hilfsantrieb so zu gestalten, dass der Antrieb praktikabel
montierbar ist und im Betrieb an der Tür Vorteile erbringt.
[0009] Die Erfindung löst die Aufgabe mit einer Türantriebseinrichtung gemäß Anspruch 1
und einer Türantriebseinrichtung gemäß dem Anspruch 15.
[0010] Bei beiden Lösungen handelt es sich jeweils um eine Türantriebseinrichtung für eine
Tür eines Gebäudes mit einem in einem ortsfesten Rahmen um eine vertikale Türachse
schwenkbar gelagerten Türflügel.
[0011] Die Türantriebseinrichtung setzt sich aus einem Hauptantrieb und einem Hilfsantrieb
zusammen.
[0012] Der Hauptantrieb ist ausgebildet zur Beaufschlagung des Türflügels im Sinne Schließbewegung
und/oder Öffnungsbewegung und/oder Schließdämpfung und/oder Öffnungsdämpfung, vorzugsweise
als manueller Schließfederantrieb oder als elektromotorischer Türantrieb ausgebildet.
Er weist ein Antriebsaggregat und eine Kraftübertragungseinrichtung auf. Die Kraftübertragungseinrichtung
weist vorzugsweise eine Gleitschiene und einen darin geführten Gleitarm auf.
[0013] Der Hilfsantrieb ist ausgebildet zur Beaufschlagung des Türflügels im Sinne Schließbewegung
und/oder Öffnungsbewegung und/oder Schließdämpfung und/oder Öffnungsdämpfung. Er weist
ein Antriebsaggregat und eine Kraftübertragungseinrichtung auf. Die Kraftübertragungseinrichtung
weist ein kraftübertragendes Gestänge auf.
[0014] Wesentlich ist, dass diese Kraftübertragungseinrichtung des Hilfsantriebs ein Gestänge
und ein Gestängelager aufweist und mit dem Antriebsaggregat des Hilfsantriebs während
des Öffnungs- und Schließvorgangs selbsttätig ein- und auskuppelbar ist. Die Ein-
und Auskuppelbarkeit ist hierbei zwischen dem Gestänge und dem Gestängelager ausgebildet.
[0015] Es sind aber auch Ausführungen möglich, bei denen die Ein-/ Auskupplungsstelle zwischen
dem Gestänge und dem Antriebsaggregat des Hilfsantriebs ausgebildet ist.
[0016] Gemäß den Lösungen nach Anspruch 1 ist vorgesehen,
- dass das Antriebsaggregat des Hilfsantriebs als Antriebsaggregat mit einem Linearabtrieb
ausgebildet ist,
- dass das Antriebsaggregat als Hilfsantrieb in einem Drehlager gelagert ist,
- dass das Gestänge als Gleitarm und das Gestängelager als Gleitschiene ausgebildet
ist;
Wesentlich bei dieser Lösung ist,
- dass der Gleitarm ein dem Gestängelager zugeordnetes Ende aufweist, das in dem als
Gleitschiene ausgebildeten Gestängelager geführt ist;
- dass der Gleitarm ein dem Antriebsaggregat des Hilfsantriebs zugewandtes erstes Anschlussende
aufweist, das zum Anschluss an den Linearabtrieb des Antriebsaggregats ausgebildet
ist;
- dass der Gleitarm ein zweites Anschlussende aufweist, das in einem Drehlager abgestützt
ist, welches stationär mit dem Drehlager ausgebildet ist, in welchem das Antriebsaggregat
des Hilfsantriebs schwenkbar gelagert ist.
[0017] Bei dieser Lösung 1 weist der Hilfsantrieb also eine Kraftübertragungseinrichtung
auf, bei der das Gestänge durch einen Gleitarm gebildet wird und das Gestängelager
als Gleitschiene ausgebildet ist, in der der Gleitarm geführt ist. Das Antriebsaggregat
des Hilfsantriebs weist einen Linearabtrieb auf und ist in einem Drehlager gelagert.
Dies bedeutet, dass das Antriebsaggregat des Hilfsantriebs ansich um die Achse des
Drehlagers schwenkbar ist. Diese Achse ist in der montierten Stellung an der Tür vorzugsweise
vertikal. Was den Anschluss des Gleitarms an das Antriebsaggregat betrifft, weist
der Gleitarm ein dem Antriebsaggregat zugewandtes Ende auf, das als Anschlussende
zum Anschluss an den Linearabtrieb des Antriebsaggregats ausgebildet ist. Der Gleitarm
weist zusätzlich ein weiteres Anschlussende auf, das in einem Drehlager abgestützt
ist, welches stationär mit dem Drehlager ausgebildet ist, in dem das Antriebsaggregat
abgestützt ist. Die Abstützung des genannten Anschlussendes kann dabei auch in demselben
Drehlager erfolgen.
[0018] Gemäß der Lösung nach Anspruch 15 ist vorgesehen,
- dass das Antriebsaggregat des Hilfsantriebs als Antriebsaggregat mit einem Linearabtrieb
ausgebildet ist,
- dass das Antriebsaggregat des Hilfsantriebs in oder auf einer Gleitschiene oder angrenzend
an eine Gleitschiene gelagert ist, in der der Linearabtrieb des Antriebsaggregats
geführt ist,
- dass das Gestänge als Gleitarm und das Gestängelager als Drehlager ausgebildet ist.
Wesentlich bei dieser Lösung 2 ist,
- dass der Gleitarm ein dem Gestängelager zugeordnetes Ende aufweist, das in dem als
Drehlager ausgebildeten Gestängelager schwenkbar gelagert ist,
- dass der Gleitarm ein dem Antriebsaggregat des Hilfsantriebs zugewandtes Ende aufweist,
das zum Anschluss an den in der Gleitschiene geführten Abtrieb des Antriebsaggregats
des Hilfsantriebs ausgebildet ist.
[0019] Bei dieser Lösung 2 weist der Hilfsantrieb also eine Kraftübertragungseinrichtung
auf, bei der das Gestänge als Gleitarm ausgebildet ist und das Gestängelager als Drehlager
ausgebildet ist, in welchem der Gleitarm schwenkbar gelagert ist. Das Antriebsaggregat
weist einen Linearabtrieb auf und ist in oder auf oder angrenzend an einer Gleitschiene
gelagert, und zwar derart, dass der Linearabtrieb in dieser Gleitschiene geführt ist.
Diese Gleitschiene weist hierfür eine Führungsbahn auf, in der der Linearabtrieb geführt
ist. Diese Führungsbahn ist vorzugsweise als lineare Bahn ausgebildet, sie kann aber
auch bei abgewandelten Ausführungen als nicht lineare Kurvenbahn ausgebildet sein.
Der Gleitarm ist an dem dem Antriebsaggregat zugewandten Ende zum Anschluss an den
Abtrieb des Antriebsaggregats ausgebildet, der in der Gleitschiene geführt ist. Es
kann auch vorgesehen sein, dass das Anschlussende des Gleitarms ein separates Führungselement
aufweist, welches in der Gleitschiene geführt ist und durch die Kopplung mit dem Abtrieb
des Antriebsaggregats den Abtrieb führt. Vorzugsweise weist der Abtrieb des Antriebsaggregats
aber ein separates Abtriebsglied auf, welches eigenständig in der Führungsbahn der
Gleitschiene geführt ist. Es sind auch Ausführungen umfasst, bei denen zwischen dem
linearen Abtriebsglied und dem Antriebsaggregat ein Getriebe geschaltet ist, das den
primären Abtrieb des Antriebsaggregats in einen Linearabtrieb umwandelt. Der primäre
Abtrieb kann in diesem Falle z.B. als Drehabtrieb z.B. als drehende Gewindespindel
ausgebildet sein und der Linearabtrieb eine Gewindemutter, die durch das Gewinde der
Spindel angetrieben in der Schiene linear geführt ist und auf den Gleitarm einwirkt.
[0020] Bei der Lösung 1 gemäß Anspruch 1 ist vorgesehen, dass der Gleitarm als ein Winkelarm
ausgebildet ist,
- wobei der Winkelarm einen ersten Schenkel und einen zweiten Schenkel aufweist, die
winkelig zueinander angeordnet sind unter Ausbildung eines Winkelecks,
- wobei das Ende des ersten Schenkels des Winkelarms in dem Drehlager abgestützt ist,
das stationär mit dem Drehlager ausgebildet ist, in welchem das Antriebsaggregat des
Hilfsantriebs gelagert ist, und
- wobei das freie Ende des zweiten Schenkels des Winkelarms als das in der als Gestängelager
ausgebildeten Gleitschiene geführte Ende ausgebildet ist.
[0021] Es sind Ausführungen möglich, bei denen vorgesehen ist, dass das Drehlager des in
dem Drehlager abgestützten ersten Schenkels des Winkelsarms zu dem in der Gleitschiene
geführten Ende des zweiten Schenkels des Winkelsarms zueinander höhenversetzt sind,
wobei der Höhenversatz durch einen vertikalen Schenkel des ersten Schenkels und/oder
einen vertikalen Schenkel des zweiten Schenkels gebildet ist oder bildbar ist.
[0022] Es sind Ausführungen möglich, bei denen vorgesehen ist, dass der erste Schenkel und
der zweite Schenkel des Winkelarms als separate Bauteile ausgebildet sind, deren Position
zueinander mittels einer Einstelleinrichtung variabel einstellbar ist.
[0023] Es kann hierbei vorgesehen sein, dass die Einstelleinrichtung derart ausgebildet
ist, dass ein Höhenversatz der beiden Schenkel einstellbar ist, und/oder dass die
Einstelleinrichtung derart ausgebildet ist, dass die Winkelstellung der beiden Schenkel
zueinander einstellbar ist.
[0024] Bevorzugt kann hierbei vorgesehen sein, dass in dem Scheitelbereich des Winkelecks
des Winkelarms oder am ersten Schenkel oder zweiten Schenkel oder einer Verlängerung
dessen das erste Anschlussende zum Anschluss an den Abtrieb des Antriebsaggregats
des Hilfsantriebs ausgebildet ist.
[0025] Der Winkelarm bildet damit einen speziellen Gleitarm, der mit seinem freien Ende
in der Gleitschiene geführt ist und mit seinem anderen Ende in einem Schwenklager
abgestützt ist, das bei flügelseitiger Montage des Antriebsaggregats des Hilfsantriebs
flügelseitig abgestützt ist und bei rahmenseitiger Montage des Antriebsaggregats des
Hilfsantriebs rahmenseitig abgestützt ist. Dieser Winkelarm ist von dem Abtriebsglied
des Antriebsaggregats des Hilfsantriebs beaufschlagt und bildet damit eine kniehebelartige
Konfiguration. Vorteilhaft ist hierbei, dass das freie Ende des Winkelarms, das in
der Gleitschiene ein- und auskuppelbar geführt ist, beim Schließvorgang bei dem vorbestimmten
Öffnungswinkel der Tür zwangsweise einkuppelbar ist und beim Öffnungsvorgang bei einem
bestimmten Öffnungswinkel der Tür zwangsweise auskuppelbar ist.
[0026] Der Winkelarm mit dem an dem Winkelarm abgestützten Abtrieb des Antriebsaggregats
des Hilfsantriebs bildet eine kniehebelartige Konfiguration. Der Winkelarm kann eine
Totpunktstellung bilden, in der der Winkelarm in fixierter Winkelstellung abstehend
ausgebildet ist. Die Totpunktstellung gewährleistet ein sicheres Ein- und Auskuppeln
des Winkelarms aus dem zugeordneten Gleitarm.
[0027] Was die Ein-/Auskupplungsstelle betrifft, sind unterschiedliche Ausführungen möglich.
[0028] Es kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die Ein-/Auskuppelstelle zwischen dem
als Gleitarm ausgebildeten Gestänge und dem Gestängelager ausgebildet ist, indem der
Gleitarm an seinem dem Gestängelager zugewandten Ende zum Ein-/ Auskuppeln in das
Gestängelager ausgebildet und das Gestängelager zum Ein-/ Auskuppeln des Gleitarms
ausgebildet ist.
[0029] Es sind alternativ erfindungsgemäße Ausführungen möglich, bei denen vorgesehen ist,
dass die Ein-/ Auskuppelstelle zwischen dem als Gleitarm ausgebildeten Gestänge und
dem Antriebsaggregat des Hilfsantriebs ausgebildet ist, indem das Gestänge an seinem
dem Abtrieb des Antriebsaggregats des Hilfsantriebs zugewandten Ende zum Ein-/Auskuppeln
mit dem Abtrieb des Antriebsaggregats des Hilfsantriebs ausgebildet ist und der Abtrieb
des Antriebsaggregats des Hilfsantriebs zum Ein-/ Auskuppeln des Gestänges ausgebildet
ist.
[0030] Eine besonders gute Funktionalität ergibt sich mit Ausführungen, die vorsehen, dass
der Gleitarm, der an seinem dem Gestängelager zugewandten Ende zum Ein-/ Auskuppeln
mit das Gestängelager ausgebildet ist, in aus dem Gestängelager ausgekuppelter Stellung
und/oder beim Auskuppeln aus dem Gestängelager und/oder beim Einkuppeln in das Gestängelager
in einer vorbestimmten Winkelstellung relativ zu dem Antriebsaggregat des Hilfsantriebs
angeordnet ist.
[0031] Ebenfalls gute Funktionalität ergibt sich mit alternativen Ausführungen, die vorsehen,
dass der Gleitarm, der an seinem dem Antriebsaggregat des Hilfsantriebs zugewandten
Ende zum Ein-/Auskuppeln mit dem Antriebsaggregat ausgebildet ist, in von dem Antriebsaggregat
ausgekuppelter Stellung und/oder beim Auskuppeln von dem Antriebsaggregat und/oder
beim Einkuppeln an dem Antriebsaggregat in einer vorbestimmten Winkelstellung relativ
zu dem zugeordneten Gestängelager angeordnet ist.
[0032] Besonders sind Ausführungen, die vorsehen, dass die Winkelstellung des Gleitarms
beim Auskuppeln gleich wie beim Einkuppeln ist und/oder in ausgekuppelter Stellung
gleich wie beim Einkuppeln und/oder Auskuppeln ist. Weiterbildungen sehen vor, dass
der Gleitarm so ausgebildet ist, dass er beim Einkuppeln und/oder beim Auskuppeln
und/oder in ausgekuppelter Stellung eine arretierte Winkelstellung und/oder Totpunktlage
einnimmt.
[0033] Bei der Lösung 1 (gemäß Anspruch 1) und bei der Lösung 2 (gemäß Anspruch 15) kann
bei bevorzugten Ausführungen vorgesehen sein, dass das Antriebsaggregat des Hilfsantriebs
als Federspeicher ausgebildet ist und/oder einen Federspeicher aufweist, und der Federspeicher
so geschaltet ist, dass er durch den Öffnungsvorgang der Tür aufladbar ist und bei
seiner Entladung den Abtrieb des Antriebsaggregats in Schließrichtung beaufschlagt.
[0034] Es kann auch vorgesehen sein, dass das Antriebsaggregat des Hilfsantriebs als Federspeicher
ausgebildet ist und/oder einen Federspeicher aufweist, und der Federspeicher so geschaltet
ist, dass er durch den Schließvorgang der Tür aufladbar ist und bei seiner Entladung
den Abtrieb in Öffnungsrichtung beaufschlagt.
[0035] Besonders vorteilhafte Ausführungen können vorsehen, dass das Antriebsaggregat des
Hilfsantriebs einen Federspeicher und einen Elektromotor zum Aufladen des Federspeichers
aufweist.
[0036] Insbesondere für Ausführungen, die als Notantrieb zum Öffnen oder Schließen vorgesehen
sind, kann vorgesehen sein, dass das Antriebsaggregat des Hilfsantriebs eine mit dem
Federspeicher zusammenwirkende schaltbare Feststelleinrichtung aufweist, um den Federspeicher
wahlweise in einer aufgeladenen Stellung zu halten oder freizugeben.
[0037] In bevorzugter Weiterbildung kann hierbei vorgesehen sein, dass die Feststelleinrichtung
mittels einer Betätigungseinrichtung in eine erste Schaltstellung und eine zweite
Schaltstellung schaltbar ist, wobei die Feststelleinrichtung in der ersten Schaltstellung
den Federspeicher in einer aufgeladenen Bereitschaftsstellung hält und die Feststelleinrichtung
in ihrer zweiten Schaltstellung den Federspeicher derart freigibt, dass der Federspeicher
den Flügel in Schließrichtung oder Öffnungsrichtung antreibt.
[0038] Als Weiterbildung kann hier vorgesehen sein, dass die Feststelleinrichtung elektrisch
oder mechanisch schaltbar ist.
[0039] Hinsichtlich günstiger Montage und vorteilhaftem optischem Gesamteindruck sind Ausführungen
der Türantriebseinrichtung besonders bevorzugt, die vorsehen, dass die türflügelseitig
zu montierenden Komponenten des Hauptantriebs und des Hilfsantriebs in oder an einer
gemeinsamen und/oder durchgehenden türflügelseitig zu montierenden Gehäuseeinrichtung
und/oder Lagergestelleinrichtung und/oder Montageplatteneinrichtung gelagert sind
und/oder durch eine gemeinsame und/oder durchgehende türflügelseitig zu montierende
Abdeckung abgedeckt sind.
[0040] Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, dass die rahmenseitig zu montierenden
Komponenten des Hauptantriebs und des Hilfsantriebs in oder an einer gemeinsamen und/oder
durchgehenden rahmenseitig zu montierenden Gehäuseeinrichtung und/oder Lagergestelleinrichtung
und/oder Montageplatteneinrichtung gelagert sind und/oder durch eine gemeinsame und/oder
durchgehende rahmenseitig zu montierende Abdeckung abgedeckt sind.
[0041] Besonders bevorzugt sind in der Tür integrierte Lösungen. Es handelt sich um Ausführungen,
die zusätzlich oder alternativ vorsehen, dass die türflügelseitig zu montierenden
Komponenten des Hauptantriebs und des Hilfsantriebs zur im Flügel verdeckten und/oder
innenliegenden Montage ausgebildet sind und/oder dass die rahmenseitig zu montierenden
Komponenten des Hauptantriebs und des Hilfsantriebs zur im Rahmen verdeckten und/oder
innenliegenden Montage ausgebildet sind.
[0042] Es sind Ausführungen möglich, bei denen vorgesehen ist, dass die eine oder die mehreren
rahmenseitig zu montierende/-n Komponente/-n des Hilfsantriebs in einer Montageebene
zu montieren ist bzw. sind, die an der Frontseite oder an der Rückseite oder oberhalb
der Oberseite oder unterhalb der Unterseite der einen oder der mehreren rahmenseitig
zu montierende/-n Komponente/-n des Hauptantriebs angeordnet ist.
[0043] Ferner kann vorgesehen sein, dass die eine oder die mehreren rahmenseitig zu montierende/-n
Komponente/-n des Hilfsantriebs und die eine oder die mehreren rahmenseitig zu montierende/-n
Komponente/-n des Hauptantriebs in oder an der gemeinsamen und/oder durchgehenden
rahmenseitig zu montierenden Gehäuseeinrichtung und/oder Lagergestelleinrichtung und/oder
Montageplatteneinrichtung gelagert sind oder durch die gemeinsamen und/oder durchgehend
rahmenseitig zu montierende Abdeckung abgedeckt sind oder bei verdeckter und/oder
innenliegender Montage der rahmenseitig zu montierenden Komponenten des Hauptantriebs
und des Hilfsantriebs in der im Rahmen ausgebildeten gemeinsamen und/oder durchgehenden
Aufnahmeeinrichtung angeordnet sind.
[0044] Bei bevorzugten Ausführungen kann vorgesehen sein, dass das Antriebsaggregat des
Hauptantriebs türflügelseitig montiert ist und die Gleitschiene der Kraftübertragungseinrichtung
des Hauptantriebs rahmenseitig montiert ist, dass der Hilfsantrieb eine oder mehrere
rahmenseitig montierte Komponenten aufweist - im Folgenden rahmenseitig montierte
Komponenteneinrichtung des Hilfsantriebs genannt - die derart rahmenseitig montiert
ist, dass ein Montageraum frei bleibt und/oder gebildet wird, der für die Montage
mindestens einer oder mehrerer mit dem Gleiter und/oder dem Gleitarm des Hauptantriebs
zusammenwirkende, rahmenseitig zu montierende Zusatz-Funktionskomponenten des Hauptantriebs
- im Folgenden Zusatz-Funktionskomponenten-einrichtung des Hauptantriebs genannt -
bestimmt ist, wobei der Montageraum sich von der Gleitschiene des Hauptantriebs und/oder
von der Bewegungsbahn des in der Gleitschiene geführten Gleiters des Hauptantriebs
oder von der Bewegungsbahn eines mit dem Gleiter des Hauptantriebs bewegungsfest verbundenen
Teils in Richtung zum bandfernen Ende des Türrahmens erstreckt.
[0045] Hierbei kann vorgesehen sein, dass der Montageraum sich in eine Richtung erstreckt,
die fluchtend oder die parallel oder winkelig versetzt zu der Richtung der Bewegungsbahn
des Gleiters des Hauptantriebs ist.
[0046] Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass zumindest ein Teil des Montageraums oder
der gesamte oder ein überwiegender Teil des Montageraums auf der Oberseite der Gleitschiene
des Hauptantriebs und/oder der rahmenseitig montierten Komponenteneinrichtung des
Hilfsantriebs oder eines Teils dieser Komponenteneinrichtung angeordnet ist und/oder
auf der Unterseite der Gleitschiene des Hauptantriebs und/oder der rahmenseitig montierten
Komponenteneinrichtung des Hilfsantriebs oder eines Teils dieser Komponenteneinrichtung
angeordnet ist und/oder auf der Frontseite der Gleitschiene des Hauptantriebs und/oder
der rahmenseitig montierten Komponenteneinrichtung des Hilfsantriebs oder eines Teils
dieser Komponenteneinrichtung angeordnet ist und/oder an der Rückseite der Gleitschiene
des Hauptantriebs und/oder der rahmenseitig montierten Komponenteneinrichtung des
Hilfsantriebs oder eines Teils dieser Komponenteneinrichtung angeordnet ist und/oder
innerhalb der Gleitschiene des Hauptantriebs und/oder der rahmenseitig montierten
Komponenteneinrichtung des Hilfsantriebs oder eines Teils dieser Komponenteneinrichtung
angeordnet ist.
[0047] Bevorzugte Ausführungen können vorsehen, dass zumindest ein Teil des Montageraums
durch eine Abdeckblende oder ein Abdeckgehäuse nach außen abgedeckt ist.
[0048] Es kann vorgesehen sein, dass zumindest ein Teil des Montageraums innerhalb eines
Gehäuses der Gleitschiene des Hauptantriebs und/oder eines Gehäuses des Antriebsaggregats
des Hilfsantriebs oder eines Gehäuses der Gleitschiene des Hilfsantriebs angeordnet
ist.
[0049] Besonders interessant sind Ausführungen, bei denen eine elektrisch schaltbare Zuhalteeinrichtung
an der Tür montiert ist und diese Zuhalteeinrichtung in die Türantriebseinrichtung
integriert montiert ist. Es handelt sich hierbei bevorzugt um Ausführungen, die vorsehen,
dass die Türantriebseinrichtung eine elektrisch schaltbare Zuhaltung aufweist, die
durch eine rahmenseitig zu montierende Zuhaltungskomponente und eine flügelseitig
zu montierende Zuhaltungskomponente gebildet ist, wobei die eine der oder beide Zuhaltungskomponenten
als Baueinheit(en) ausgebildet ist bzw. sind, die separat von den Komponenten des
Hauptantriebs und/oder Hilfsantriebs ausgebildet ist bzw. sind oder als gemeinsame
oder verbundene Baueinheit(en) mit jeweils mindestens einer der Komponenten des Hauptantriebs
und/oder Hilfsantriebs ausgebildet ist bzw. sind.
[0050] Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die elektrisch schaltbare Zuhaltung eine
elektrisch schaltbare Zuhaltungskomponente und eine mechanische Gegenkomponente umfasst,
wobei eine der Zuhaltungskomponenten rahmenseitig zu montieren ist und die andere
Zuhaltungskomponente flügelseitig zu montieren ist.
[0051] Was die Ausgestaltung und Montageanordnung der rahmenseitig zu montierenden Komponenten
in Verbindung mit der Zuhaltung betrifft, sind Ausführungen besonders bevorzugt, die
vorsehen, dass die rahmenseitig zu montierende Zuhaltungskomponente so ausgebildet
ist, dass sie benachbart und/oder angrenzend an dem rahmenseitig zu montierenden Antriebsaggregat
des Hilfsantriebs oder an dem rahmenseitig zu montierenden Teil der Kraftübertragungsreinrichtung
des Hilfsantriebs montierbar ist.
[0052] Was die Ausgestaltung und Montageanordnung der flügelseitig zu montierenden Komponenten
betrifft, kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die flügelseitig zu montierende Zuhaltungskomponente
so ausgebildet ist, dass sie benachbart und/oder angrenzend an dem flügelseitig zu
montierenden Antriebsaggregat des Hilfsantriebs oder an dem flügelseitig zu montierenden
Teil der Kraftübertragungseinrichtung des Hilfsantriebs montierbar ist.
[0053] Die Ausführungen der Antriebseinrichtung mit elektrisch schaltbarer Zuhaltung sind
als aufliegend montierte Ausführungen möglich, aber auch innenliegend montierte Ausführungen
sind möglich. Bei den innenliegenden Ausführungen sind vorzugsweise sämtliche flügelseitige
Komponenten des Hauptantriebs, des Hilfsantriebs und der Zuhaltung innenliegend im
Flügel montierbar und vorzugsweise auch sämtliche rahmenseitige Komponenten des Hauptantriebs,
des Hilfsantriebs und der Zuhaltung innenliegend im Rahmen montierbar.
[0054] Besondere Montagevorteile hinsichtlich einfacher Montierbarkeit und universeller
Montierbarkeit an unterschiedlichen Normtüren und Nicht-Normtüren ergeben sich mit
Ausführungen, die vorsehen, dass die türflügelseitig zu montierende Zuhaltungskomponente
und die türflügelseitig zu montierenden Komponenten des Hauptantriebs und des Hilfsantriebs
in oder an der gemeinsamen und/oder durchgehenden türflügelseitig zu montierenden
Gehäuseeinrichtung und/oder Lagergestelleinrichtung und/oder Montageplatteneinrichtung
gelagert sind und/oder durch die gemeinsame und/oder durchgehende türflügelseitig
zu montierende Abdeckung abgedeckt sind.
[0055] Es kann entsprechend vorteilhaft auch vorgesehen sein, dass die rahmenseitig zu montierende
Zuhaltungskomponente und die rahmenseitig zu montierenden Komponenten des Hauptantriebs
und des Hilfsantriebs in oder an der gemeinsamen und/oder durchgehenden rahmenseitig
zu montierenden Gehäuseeinrichtung und/oder Lagergestelleinrichtung und/oder Montageplatteneinrichtung
gelagert sind und/oder durch die gemeinsame und/oder durchgehende rahmenseitig zu
montierende Abdeckung abgedeckt sind.
[0056] Was bevorzugte Ausführungen der aus Hauptantrieb und Hilfsantrieb zusammengesetzten
Antriebseinrichtungen hinsichtlich der Ausgestaltung des Antriebsaggregate betrifft,
gilt Folgendes:
Was das
Antriebsaggregat des
Hauptantriebs betrifft:
Das Antriebsaggregat des Hauptantriebs kann als Federspeicher ausgebildet sein, der
beim Öffnungsvorgang zwangsweise aufgeladen wird und unter Entladung sodann die Tür
zum Schließen antreibt. Es sind aber auch Ausführungen möglich, bei denen das Antriebsaggregat
als Federspeicher ausgebildet ist, der beim Schließen aufgeladen wird und sodann unter
Entladung die Tür zum Öffnen antreibt.
[0057] Das Antriebsaggregat kann zur Dämpfung der Schließbewegung und/oder der Öffnungsbewegung
eine Dämpfungseinrichtung aufweisen, vorzugsweise eine hydraulische Dämpfungseinrichtung.
Das Aufladen des Federspeichers kann sowohl im Falle des Schließantriebs als auch
im Falle des Öffnungsantriebs beim manuellen Betätigen der Tür zwangsweise erfolgen,
d.h. im Falle des Schließantriebs zwangsweise beim Öffnungsvorgang erfolgen und im
Falle des Öffnungsantriebs zwangsweise beim Schließvorgang erfolgen. Es kann aber
auch ein Elektromotor zum Aufladen des Federspeichers vorgesehen sein und es sind
auch Ausführungen möglich, bei denen eine vorzugsweise elektrisch schaltbare Feststelleinrichtung
vorgesehen ist, mit der der Federspeicher im aufgeladenen Zustand gehalten wird, um
bei entsprechender Schaltung der Feststelleinrichtung beim Schließvorgang und/oder
beim Öffnungsvorgang zum Schließen bzw. zum Öffnen zugeschaltet zu werden oder als
Notschließer oder Notöffner zu dienen. Die Feststelleinrichtung kann auch mechanisch
schaltbar ausgebildet sein, z.B. auch zwangsweise automatisch schaltend.
[0058] Alternativ oder zusätzlich zu dem Federspeicher kann das Antriebsaggregat des Hauptantriebs
auch einen elektromechanischen Motor aufweisen, mit dem der Öffnungsvorgang und/oder
der Schließvorgang elektromotorisch erfolgt.
[0059] Was das
Antriebsaggregat des
Hilfsantriebs betrifft:
Das Antriebsaggregat des Hilfsantriebs kann als Federspeicher ausgebildet sein, der
beim Öffnungsvorgang zwangsweise aufgeladen wird und unter Entladung sodann die Tür
zum Schließen antreibt. Es sind aber auch Ausführungen möglich, bei denen der Federspeicher
beim Schließen aufgeladen wird und sodann unter Entladung die Tür zum Öffnen antreibt.
[0060] Das Antriebsaggregat kann zur Dämpfung der Schließbewegung und/oder der Öffnungsbewegung
eine Dämpfungseinrichtung aufweisen, vorzugsweise eine hydraulische Dämpfungseinrichtung.
[0061] Das Aufladen des Federspeichers kann beim manuellen Betätigen der Tür, d.h. beim
Öffnen bzw. beim Schließen zwangsweise erfolgen. Es kann aber auch ein Elektromotor
zum elektromechanischen Aufladen des Federspeichers vorgesehen sein.
[0062] Es sind auch Ausführungen möglich, bei denen eine vorzugsweise elektrisch schaltbare
Feststelleinrichtung vorgesehen ist, mit der der Federspeicher im aufgeladenen Zustand
gehalten wird, um bei entsprechender Schaltung der Feststelleinrichtung bei Schließvorgang
und/oder bei Öffnungsvorgang zum Schließen bzw. zum Öffnen zugeschaltet zu werden
oder als Notschließer oder Notöffner zu dienen. Die Feststelleinrichtung kann auch
mechanisch schaltbar ausgebildet sein, z.B. auch zwangsweise automatisch schaltend
etwa in Verbindung mit dem Ein-/Auskuppeln des Gestänges oder bei Erreichen eines
bestimmten Türöffnungswinkels.
[0063] Alternativ oder zusätzlich zu dem Federspeicher kann das Antriebsaggregat auch einen
elektromechanischen Motor aufweisen, mit dem der Öffnungsvorgang und/oder der Schließvorgang
elektromotorisch erfolgt.
[0064] Der Hilfsantrieb ist als Ergänzung des Hauptantriebs vorgesehen. Der Hilfsantrieb
und der Hauptantrieb sind vorteilshafterweise als separate Antriebseinrichtungen ausgebildet,
die in Kombination miteinander zusammenwirken. Sie sind vorzugsweise nebeneinander
an der Tür montiert. Die Komponenten des Hilfsantriebs und Hauptantriebs sind vorzugsweise
separate Baueinheiten, können aber miteinander verbunden sein, z.B. durch gegenseitige
Befestigungs- und/oder Anschlussstellen und/oder durch gemeinsame Lagereinrichtungen
oder Abdeckeinrichtungen.
[0065] Die Antriebseinrichtung des Hilfsantriebs setzt sich aus einem Antriebsaggregat und
einer Kraftübertragungseinrichtung zusammen. Ebenso setzt sich die Antriebseinheit
des Hauptantriebs aus einem Antriebsaggregat und einer Kraftübertragungseinrichtung
zusammen.
[0066] Wesentliche Vorteile ergeben sich, wenn der Hilfsantriebs so ausgebildet ist, dass
die Kraftübertragungseinrichtung eine Ein-/Auskupplungsstelle aufweist, sodass es
möglich ist den Hilfsantrieb nur in einem bestimmten Türöffnungsbereich beim Schließvorgang
und/oder beim Öffnungsvorgang zuzuschalten, um nur in diesem bestimmten Bereich den
Hauptantrieb zu unterstützen.
[0067] Was die
Kraftübertragungseinrichtung betrifft:
Jedem Antriebsaggregat ist bei den bevorzugten Ausführungen der erfindungsgemäßen
Antriebseinrichtung eine Kraftübertragungseinrichtung zugeordnet. Die Kraftübertragungseinrichtung
kann sich aus einem Gestänge und einem Gestängelager zusammensetzen. Das Gestänge
weist ein Anschlussende zum Anschluss an den Abtrieb des zugeordneten Antriebsaggregats
auf. An dem vom Antriebsaggregat abgewandten Ende ist das Gestänge in dem Gestängelager
gelagert. Das Gestänge kann als Gleitarm oder als Scherengestänge ausgebildet sein.
Das Gestängelager kann als Gleitschiene oder Drehlager ausgebildet sein. Das Gestänge
bildet die kraftübertragende Verbindung der Kraftübertragungseinrichtung. Sie verbindet
den Abtrieb des Antriebsaggregats mit dem Gestängelager kraftübertragend.
[0068] Es sei darauf hingewiesen, dass das Gestänge zusätzlich zu dem am Abtrieb des Antriebsaggregats
anschließbaren Anschlussende des Gestänges noch eine weitere Abstützung aufweisen
kann. Bei dieser weiteren Abstützung kann es sich um die Abstützung in einem Lager
handeln, welches stationär mit der Abstützung des Antriebsaggregats ausgebildet ist.
Beispielsweise sind solche Ausführungen bei einem Gleitarm möglich, der mit seinem
Anschlussende an einem linearen Abtrieb des Antriebsaggregats angreift und ein winkelig
abstehendes weiteres Anschlussende aufweist, um sich in einem Lager abzustützen, welches
stationär ist mit einem Lager, in dem sich das Antriebsaggregat abstützt.
[0069] Die Kraftübertragungseinrichtung dient dazu, die Antriebskräfte zwischen dem Türflügel
und dem Rahmen zu übertragen. Wenn das Antriebsaggregat am Flügel montiert ist, ist
das Gestängelager am Rahmen zu montieren. Wenn das Antriebsaggregat am Rahmen montiert
ist, ist das Gestängelager am Flügel zu montieren. Die Montageanordnung am Rahmen
und Flügel kann für den Hauptantrieb gleich wie für den Hilfsantrieb gewählt werden.
Die Anordnung kann so sein, dass die Antriebsaggregate beide am Flügel und die Gestängelager
beide am Rahmen montiert sind oder umgekehrt, dass die Antriebsaggregate beide am
Rahmen und die Gestängelager beide am Flügel montiert sind. Die Anordnung kann aber
auch zueinander verschieden gewählt werden, d.h. das Antriebsaggregat des Hilfsantriebs
am Flügel und das Antriebsaggregats des Hauptantriebs am Rahmen und das Gestängelager
des Hilfsantriebs am Rahmen und das Gestängelager Hauptantriebs am Flügel oder umgekehrt,
nämlich das Antriebsaggregat des Hilfsantriebs am Rahmen und das Antriebsaggregats
des Hauptantriebs am Flügel und das Gestängelager des Hilfsantriebs am Flügel und
das Gestängelager Hauptantriebs am Rahmen.
[0070] Was die Begriffe Gleitarm und Gleitschiene betrifft, sei darauf hingewiesen, dass
das freie Ende des Gleitarms in der Gleitschiene geführt ist und nicht zwingend im
physikalischen Sinne gleiten muss. In jedem Fall weist die Gleitschiene aber eine
Führungsbahn auf, in der das freie Ende des Gleitarms geführt ist. Das freie Ende
kann als Gleitstein ausgebildet sein, der in der Führungsbahn tatsächlich im physikalischen
Sinne gleitend geführt ist. Bei dem Gleiter kann es sich aber auch um eine Rolle handeln,
die in der Führungsbahn der Gleitschiene rollend geführt ist. Bei dem Gleiter kann
es sich auch um ein Ritzel handeln, das in der Führungsbahn der Gleitschiene an einer
Verzahnung oder dergleichen kämmend geführt ist. Unter Gleiter wird also nicht zwingend
ein Gleitelement verstanden, das im physikalischen Sinne gleitet.
[0071] Bei dem Gleitarm handelt es sich aber stets um einen kraftübertragenden Führungsarm
und bei der Gleitschiene um eine Führungsschiene, wobei der Führungsarm mit seinem
freien Ende in der Führungsbahn der Führungsschiene geführt ist.
[0072] Bei der Führungsbahn der Führungsschiene kann es sich um eine lineare Führungsbahn
handeln. Es sind aber auch Ausführungen möglich, bei denen die Führungsbahn als nicht
lineare Kurvenbahn ausgebildet ist.
[0073] Im Folgenden ist die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Frontansicht einer Tür mit einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Türantriebseinrichtung
bestehend aus einem Hauptantrieb 1, der als Gleitarmtürschließer und einem Hilfsantrieb
2, der als Türzuzieher und/oder Dämpfer ausgebildet ist; in Schließstellung der Tür;
- Fig. 2.1
- einen Ausschnitt in Fig. 1, nur die Türantriebseinrichtung bestehend aus dem Hauptantrieb
1 und dem Hilfsantrieb 2 zeigend;
- Fig. 2.2
- eine Draufsicht in Fig. 2.1. von oben;
- Fig. 2.3
- eine Einzeldarstellung des Hilfsantriebs 2 in der Frontansicht-Darstellung in Fig.
2.1 ohne Gleitschiene
- Fig. 2.4
- eine Einzeldarstellung des Hilfsantriebs 2 in der Draufsicht-Darstellung in Fig. 2.2;
- Fig. 3.1
- eine Ausschnitt-Darstellung entsprechend Fig. 2.1, jedoch ohne Gleitschiene und bei
zumindest teilweise geöffneter Tür und aus der Gleitschiene ausgekuppeltem Gleitarm
des Hilfsantriebs 2;
- Fig. 3.2
- eine Draufsicht in Fig. 3.1;
- Fig. 3.3
- eine Einzeldarstellung des Hilfsantriebs 2 in der Frontansicht-Darstellung in Fig.
3.1;
- Fig. 3.4
- eine Einzeldarstellung des Hilfsantriebs 2 in der Draufsicht-Darstellung in Fig. 3.2;
- Fig. 4
- eine Fig. 1 entsprechende Darstellung der Tür mit einem zweiten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Türantriebseinrichtung, bei der zusätzlich eine elektrisch schaltbare
Zuhaltung 4 an der Tür montiert ist;
- Fig. 5.1
- eine Einzeldarstellung des Hilfsantriebs, abgewandelt gegenüber der Ausführung in
den vorangehenden Figuren, in perspektivischer Darstellung in Schließstellung der
Tür;
- Fig. 5.2
- eine Draufsicht in Fig. 5.1;
- Fig. 5.3
- eine Fig. 5.2 entsprechende Darstellung, jedoch in Offenstellung der Tür;
- Fig. 6.1
- eine Ausschnittdarstellung des Winkelarms bei einer abgewandelten Ausführung des Hilfsantriebs
der Figuren 5.1 bis 5.3;
- Fig. 6.2
- eine Fig. 6.1 entsprechende Darstellung des Hilfsantriebs in anderer Winkelstellung
des Winkelarms;
- Fig. 7.1
- eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Antriebseinrichtung mit
Hauptantrieb und Hilfsantrieb, in Schließstellung der Tür;
- Fig. 7.2
- eine Fig. 7.1 entsprechende Darstellung des Antriebs in Fig. 7.1, jedoch in Offenstellung
der Tür kurz vor Schließlage beim Auskuppeln des Winkelarms des Hilfsantriebs;
- Fig. 7.3
- eine perspektivische Frontansicht des Antriebs in Fig. 7.1 und 7.2;
- Fig. 8a, b, c:
- schematische Darstellungen eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Türantriebs
in verschiedenen Türstellungen:
- Fig. 8a:
- Frontansicht in Schließstellung der Tür;
- Fig. 8b:
- Draufsicht in Öffnungsstellung der Tür bei 20° Türöffnungswinkel;
- Fig. 8c:
- Draufsicht in Offenstellung der Tür bei 90° Türöffnungswinkel bei ausgekoppeltem Gleitarm
des Hilfsantriebs, wobei die Ankopplungsstelle zwischen dem Abtrieb des Antriebsaggregats
und dem Anschlussende des Gleitarms ausgebildet ist;
- Fig. 9:
- eine Figur 8c entsprechende Darstellung eines abgewandelten Ausführungsbeispiels,
bei dem der Gleitarm des Hilfsantriebs ausgekoppelt ist, jedoch die Auskopplungsstelle
am flügelseitigen Drehlager des Gleitarms ausgebildet ist.
[0074] Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine
Türantriebseinrichtung, die im konkreten Fall als manuelle Türschließereinrichtung
ausgebildet ist, d.h. mit Schließfederspeicher ohne mit Fremdenergie betreibbarem
motorischen Antrieb. Die dargestellte Türschließereinrichtung ist zusammengesetzt
aus einem als Gleitarmtürschließer ausgebildeten Hauptantrieb 1 und einem Hilfsantriebs
2, der als Türzuzieher und/oder Schließdämpfer ausgebildet sein kann. Wesentlich ist
diese Aufteilung in Hauptantrieb 1 und Hilfsantrieb 2, d.h. wesentlich ist, dass die
Türschließereinrichtung aus einem Hauptantrieb 1 und einem Hilfsantrieb 2 zusammengesetzt
ist. Diese zusammengesetzte Türantriebsreinrichtung ist in den Figuren mit dem Bezugszeichen
10 bezeichnet und ist in Figur 1 an einer Tür 3 montiert. Bei der Tür 3 handelt es
sich, wie Fig. 1 zeigt, um eine Schwenktür, die einen Türflügel 3f umfasst, der über
Türbänder 3b in einem ortsfesten Türrahmen 3r um eine vertikale Türachse 3a schwenkbar
gelagert ist. Der Türflügel 3f ist in dem dargestellten Fall als Anschlagschwenkflügel
ausgebildet. Die Türantriebseinrichtung ist in dem dargestellten Fall als auf der
Tür aufliegend montierte Einrichtung ausgebildet. Ausdrücklich sei jedoch darauf hingewiesen,
dass die Türantriebseinrichtung 10 dieses Aufbaus auch als in der Tür verdeckt innenliegend
zu montierende Türantriebseinrichtung ausgeführt sein kann.
Der Hauptantrieb:
[0075] Wie die Figuren zeigen, umfasst der den Hauptantrieb 1 bildende Gleitarmtürschließer
ein Antriebsaggregat 1g, das als Türschließeraggregat in einem Türschließergehäuse
1g aufgenommen ausgebildet ist und eine Kraftübertragungseinrichtung 1k. Die Krafteinleitungseinrichtung
1k besteht aus einem Gestänge, das als Gleitarm 1ka ausgebildet ist, und einem Gestängelager,
das als Gleitschiene 1ks ausgebildet ist. Diese derart aufgebaute Kraftübertragungseinrichtung
1k wird in der Praxis auch als kraftübertragendes Gleitschienengestänge bezeichnet.
Das Türschließergehäuse 1g ist in dem dargestellten Fall auf dem Türflügel 3f montiert.
In dem Türschließergehäuse 1g ist die Schließermechanik aufgenommen. Sie ist in den
Figuren nicht näher dargestellt. Sie kann wie herkömmlich eine Schließerfedereinrichtung
und eine Dämpfungseinrichtung umfassen. Die Dämpfungseinrichtung ist vorzugsweise
als hydraulische Dämpfungseinrichtung ausgebildet. Über die Dämpfungseinrichtung ist
die Schließgeschwindigkeit und die Öffnungsgeschwindigkeit der Tür vorzugsweise über
Strömungsventile einstellbar. Die Schließerfedereinrichtung und die Dämpfungseinrichtung
sind mit einer Türschließerwelle 1w wirkverbunden. Die Türschließerwelle 1 ist in
dem Türschließergehäuse 1g drehbar gelagert. An dem aus dem Gehäuse herausstehenden
Ende der Türschließerwelle 1w ist der Gleitarm 1ka des Gestänges 1k angeschlossen.
Dieses besteht in dem dargestellten Fall aus dem Gleitarm 1ka und der Gleitschiene
1ks. Der Gleitarm 1ka ist ein einarmiger Hebel, der mit seinem dem Abtrieb des Antriebsaggregats
1g, d.h. der Türschließerwelle 1w zugewandten Ende an dieser drehfest angeschlossen
ist. Dieses Ende des Gleitarms 1ka bildet das Anschlussende. Mit seinem anderen Ende
ist der Gleitarm 1ka in der Gleitschiene 1ks über einen in die Führungsbahn der Schiene
eingreifenden Gleiter 1kag geführt. Die Gleitschiene 1ks ist an dem oberen horizontalen
Holm des ortsfesten Türrahmens 3r türrahmenfest horizontal ausgerichtet montiert.
Der Gleitarmtürschließer 1 ist in dem dargstellten Fall, wie bereits erwähnt, als
aufliegender Gleitarmtürschließer ausgebildet, d.h. das Türschließergehäuse 1g und
die Gleitschiene 1ks sind jeweils aufliegend montiert. In dem dargestellten Fall ist
das Türschließergehäuse 1g im oberen Bereich des Türflügels aufliegend auf dem Türflügel
3f und die Gleitschiene 1ks aufliegend am oberen horizontalen Holm des Türrahmens
1r montiert.
Der Hilfsantrieb
[0076] Der Hilfsantrieb 2 ist im dargestellten Fall als Türzuzieher mit Dämpfung ausgebildet.
Es handelt sich um eine Antriebseinheit, die separat von dem den Hauptantrieb 1 bildenden
Gleitarmtürschließer 1 ausgebildet ist. Sie umfasst als Antriebsaggregat 2g ein gedämpftes
Zuziehaggregat, das aufliegend auf dem Türflügel 3f montiert ist, und zwar relativ
zum Hauptantrieb 1 türachsenfern, d.h. weiter entfernt von der Türachse als das Türschließergehäuse
1g des Hauptantriebs 1, und zwar mit Abstand neben dem Türschließergehäuse 1g im oberen
Bereich des Türflügels montiert. Das Zuziehaggregat 2g bildet, wie gesagt, das Antriebsaggregat
des Hilfsantriebs 2. Das Aggregat 2g ist als Federspeicher mit hydraulischer Dämpfungseinrichtung
ausgebildet. Es umfasst in dem dargestellten Fall eine Kolben-Zylinder-Einheit 2gkz,
die mit einer Schließerfedereinrichtung 2gf zusammenwirkt. Es sei auf die Figuren
2.3 und 2.4 und auf die Figuren 3.3 und 3.4 verwiesen. Die dargestellte Kolben-Zylinder-Einheit
2gkz kann als hydraulische Dämpfungseinrichtung ausgebildet sein. Anstelle der dargestellten
Kolben-Zylinder-Einheit 2gkz mit Schließerfeder 2gf kann jedoch auch eine Gasdruckfeder
vorgesehen sein. Der Zylinder 2gz der Kolben-Zylinder-Einheit ist in dem dargestellten
Fall in einem türflügelfest montierten Schwenklager 2gs mit in Einbaulage vertikaler
Schwenkachse schwenkbar am Türflügel 3f gelagert. Der Kolben 2gk ist in dem Zylinder
linear verschiebbar. Der Kolben 2gk ist im Bereich seines freien Endabschnitts als
Kolbenstange 2gks ausgebildet. Das freie Ende der Kolbenstange 2gks bildet das Abtriebsende
der Kolbenstange und damit das Abtriebsende des Antriebsaggregats 2g des Hilfsantriebs
2.
[0077] Die Kraftübertragungseinrichtung 2k des Hilfsantriebs 2 ist im dargestellten Fall
als ein Gleitschienengestänge ausgebildet, das zusammengesetzt ist aus einem Winkelarm
2ka als Gleitarm und einer Gleitschiene 2ks als Gestängelager. Der Winkelarm 2ka ist
als ein gegenüber der Gleitschiene ein-/auskuppelbarer Gleitarm ausgebildet. Der Winkelhebel
2ka ist über ein Verbindungsgelenk 2gg mit dem Abtriebsende der Kolbenstange 2gks
des Hilfsantriebs 2 verbunden. Die Gelenkachse des Verbindungsgelenks 2gg ist in Einbaulage
vertikal, d.h. parallel zur Schwenkachse des Schwenklagers 2gs ausgerichtet, über
das das Antriebsaggregat 2g des Hilfsantriebs 2 auf dem Türflügel montiert ist. Der
Winkelhebel 2ka ist in dem dargestellten Fall als rechter Winkel ausgebildet. Das
Verbindungsgelenk 2gg zum Abtriebsende der Kolbenstange 2gks greift am äußeren Scheiteleckpunkt
des Winkelhebels 2ka an. Der Winkelhebel 2ka weist einen kürzeren Schenkel und einen
längeren Schenkel auf. An dem freien Ende des kürzeren Schenkels ist der Winkelhebel
2ka in einem Schwenklager 2kas mit vertikaler Schwenkachse schwenkbar gelagert. Das
Schwenklager 2kas ist in gleicher Weise wie das Schwenklager 2gs des Zylinders 2gz
flügelfest montiert. Beide Lager 2kas und 2gs sind in einem Lagergestell in starrer
gegenseitiger Zuordnung montiert. Das Schwenklager 2kas bildet ein mit dem Antriebsaggregat
stationäres Abtriebslager. Der Anschluss des Winkelarms 2ka im Bereich seines Winkelscheitelecks
2kae am Abtriebsende der Kolbenstange 2gks unter Ausbildung des Verbindungsgelenks
2gg bildet den Anschluss des Winkelhebels 2ka am Abtriebsende des Antriebsaggregats
2g.
[0078] Das freie Ende des langen Schenkels des Winkelhebels 2ka ist als Gleiter 2kag ausgebildet
und ist in die rahmenseitig montierte Gleitschiene 2ks des Türzuziehers 2 selbsttätig
ein- und auskuppelbar. In der in der Gleitschiene 2ks eingekuppelten Stellung bildet
der Winkelhebel 2ka mit der Gleitschiene 2ks ein kraftübertragendes Gestänge als spezielles
Gleitarmgestänge mit Gleitschiene. Das selbsttätige Ein- und Auskuppeln erfolgt, wenn
der Türflügel in einen vorbestimmten Türöffnungswinkel gelangt. Dieser vorbestimmte
Türöffnungswinkel ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bei ca. 30° Türöffnungswinkel.
Beim Öffnungsvorgang und beim Schließvorgang im Bereich der Türöffnungswinkel zwischen
30° und 0°, d.h. in dem Teilöffnungsbereich zwischen einer Türöffnung von 30° und
der Schließstellung der Tür, ist der Winkelhebel 2ka als kraftübertragender Gleitarm
mit seinem Gleiter 2kag in die Gleitschiene 2ks eingreifend geführt.
[0079] Wie am besten aus der Darstellung in den Figuren 2.3 und 2.4 sowie den Figuren 3.3
und 3.4 erkennbar, bildet die schwenkbar gelagerte Kolben-Zylinder-Einheit 2gkz mit
ihrer Kolbenstange 2gks zusammen mit dem ebenfalls schwenkbar gelagerten Winkelhebel
2ka in Verbindung mit der Gelenkverbindung in 2gg einen Kniehebel. Das Verbindungsgelenk
2gg bildet das Kniegelenk. Aufgrund dieser Kniegelenk-Konfiguration kann der Winkelhebel
2ka zwei Totpunktstellungen einnehmen. Die eine Totpunktstellung ist die Ein- / Auskupplungsstellung,
die in den Figuren 3.3 und 3.4 gezeigt ist. In dieser Stellung liegen die Gelenkpunkte
der Lager 2gs, 2kas, 2gg in einer Linie. Die andere Totpunktstellung des Winkelhebels
2ka ist die Schließendstellung, in der der Winkelhebel in der Gleitschiene 2ks eingekuppelt
und seine in der Fig. 1 rechte Endstellung einnimmt, in der die Tür geschlossen ist.
Diese Totpunktstellung ist in den Figuren 2.3 und 2.4 gezeigt. In dieser Stellung
liegen die Gelenkpunkte der Lager 2gs, 2gg, 2kag in einer Linie. Der Gelenkpunkt 2kag
wird durch den in dieser Stellung in die Gleitschiene 2ks eingreifenden Gleiter des
Gleitarms 2ka gebildet. In beiden Totpunktstellungen ist der Gleitarm 2ka in der zugeordneten
Winkelstellung konstant arretiert und damit auch der Abtrieb des angeschlossenen Antriebsaggregats
2g entsprechend festgestellt.
[0080] In der ersten Totpunktstellung, d.h. in der Ein-/Auskupplungsstellung des Gleitarms
2ka, ist die Schließfeder 2gf der Kolben-Zylinder-Einheit 2gkz stärker gespannt als
in der zweiten Totpunktstellung, d.h. in der Endstellung, die der Schließstellung
der Tür zugeordnet ist. Durch die erste Totpunktlage des Gleitarms 2ka wird in der
ausgekuppelten Stellung die Spannung der Schließerfeder, d.h. die Aufladung, die die
Schließerfeder in der Ein-/ Auskupplungsstellung einnimmt, gehalten.
[0081] Sobald der Gleitarm 2ga in der Gleitschiene 2ks eingekuppelt wird, wird beim Schließvorgang
die erste Totpunktstellung selbsttätig gelöst und der Gleitarm 2ka durch die Wirkung
der Schließfeder 2gf in Schließrichtung angetrieben unter Abbau der Vorspannung der
Schließfeder 2gf. Der Gleitarm 2ga dreht in Fig. 3.2 im Uhrzeigersinn und läuft in
der Gleitschiene 2ks in Fig. 1 nach rechts. Beim Öffnungsvorgang erfolgt die Bewegung
des Gleitarms 2ka genau umgekehrt. In entsprechender Weise wird die Schließfeder 2gf
bei der Öffnungsbewegung der Tür aufgeladen, solange der Gleitarm 2ga in der Gleitschiene
2ks eingekuppelt geführt ist.
[0082] Wesentlich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist, dass der Gleitarmtürschließer
1 näher an der Türachse, d.h. näher an den Türbändern angeordnet ist als der Hilfsantrieb
2. Der Gleitarm 1ka des Gleitarmtürschließers 1 verbleibt beim gesamten Öffnungs-
und Schließvorgang permanent mit der Gleitschiene 1ks gekuppelt und darin geführt.
Der Gleiter am freien Ende des Gleitarms 1ka läuft in der Gleitschiene 1ks beim Schließen
in Fig. 1 nach rechts und beim Öffnen in Fig. 1 nach links. Das kraftübertragende
Gestänge 2k des Hilfsantriebs 2 ist im Unterschied dazu, wie oben bereits erläutert,
so ausgebildet, dass der Gleitarm 2ka mit der Gleitschiene 2ks bei einem vorbestimmten
Türöffnungswinkel während des Schließ- und Öffnungsvorgangs selbsttätig ein- und auskuppelbar
ist. Das Ein- und Auskuppeln erfolgt derart, dass der als Gleitarm 2ka fungierende
Winkelhebel mit seinem freien Ende ausschließlich bei Türöffnungswinkeln im Bereich
zwischen diesem vorbestimmten Türöffnungswinkel und der Schließlage mit der Gleitschiene
2ks gekuppelt ist, d.h. in die Gleitschiene in diesem Türöffnungswinkelbereich eingreift
und beim Schließvorgang und beim Öffnungsvorgang nur in diesem Winkelbereich in der
Gleitschiene 1ks geführt ist. Im Bereich größerer Türöffnungswinkel, d.h. ab dem vorbestimmten
Türöffnungswinkel ist der Gleitarm 2ka mit seinem freien Ende aus der Gleitschiene
2ks ausgekuppelt, d.h. nicht mit der Gleitschiene verbunden und nicht in der Gleitschiene
geführt.
[0083] Zum Ein- und Auskuppeln des am freien Ende des Gleitarms 2ka ausgebildeten Gleiters
2kag weist die Gleitschiene 2ks frontseitig eine Öffnung 2kö auf. Diese Öffnung mündet
über eine Einlaufschräge in eine Gleitbahn innerhalb der Gleitschiene 2ks, in der
der Gleiter 2kag nach dem Einkuppeln bei der Schließbewegung und der Rückbewegung
in Öffnungsrichtung geführt ist. Diese Gleitbahn in der horizontal montierten Gleitschiene
2ks kann je nach Ausführungsvariante des Hilfsantriebs 2 linear oder nicht linear
ausgebildet sein. Das Ein- und Auskuppeln des Gleitarms 2ks erfolgt, wie erörtert,
selbsttätig beim Öffnungs- und Schließvorgang.
Die äußere Abdeckung der flügelseitig und der rahmenseitig montierten Komponenten
der Antriebseinrichtung:
[0084] Ein wesentlicher Vorteil ergibt sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch,
dass, wie in Fig. 1 gezeigt, die sämtlichen türflügelseitig montierten Komponenten
der Antriebseinrichtung, d.h. das Türschließergehäuse 1g und das Antriebsaggregat
2g des Hilfsantriebs 2, durch ein gemeinsames Abdeckgehäuse 3fh abgedeckt sind und
sämtliche türrahmenseitig montierten Komponenten der Antriebseinrichtung, d.h. die
Gleitschiene 1ks des Türschließers und die Gleitschiene 2ks des Türzuziehers, durch
ein gemeinsames Abdeckgehäuse 3rh abgedeckt sind. Diese Abdeckgehäuse 3fh, 3rh können
jeweils als U-Profile ausgebildet sein. Wesentlich vorteilhaft ist, dass sie mit über
ihre Längserstreckung konstanten Querschnitt ausgebildet sind. Vorzugsweise sind sie
so ausgebildet, dass sie sich jeweils über die gesamte Breite des Flügels erstrecken,
identische Längserstreckung aufweisen und miteinander endseitig fluchtend montierbar
sind. Die Abdeckgehäuse 3fh, 3rh können jeweils einstückig ausgebildet sein, es ist
aber auch möglich, sie aus mehreren Teilabschnitten über die Längserstreckung auszubilden.
Die gemeinsame Abdeckung 3rh und 3fh ist jeweils durchgehend über die gesamte Türbreite
ausgebildet, was optische Vorteile erbringt.
Die Montage der flügelseitigen und der rahmenseitigen Komponenten auf gemeinsamer
flügelseitiger bzw. rahmenseitiger Montageplatte
[0085] Vorteilhaft ist im dargestellten Fall auch die Montage der türflügelfest zu montierenden
Komponenten auf einer gemeinsamen Montageplatte 3fm, die vorzugsweise in ein Normbohrungslochbild
des Türflügels montiert wird. Entsprechendes gilt für die Montage der türrahmenfest
zu montierenden Komponenten auf einer gemeinsamen Montageplatte 3fm, die türrahmenseitig
montiert wird (siehe Fig. 1).
[0086] Die Montage der flügelseitig zu montierenden Montageplatte 3fm in einem Normbohrungslochbild
des Türflügels bedeutet, dass die Befestigung der Montageplatte 3fm auf dem Flügel
über ein Befestigungslochbild erfolgt, das im bandnahen Abschnitt der Montageplatte
ausgebildet ist. Dieses Befestigungslochbild ist in Fig. 1 im linken Abschnitt der
Montageplatte 3fm, in dem das Antriebsaggregat des Hauptantriebs 1, d.h. das Türschließergehäuse
1g des Gleitarmtürschließers montiert ist. In dem bandfernen Abschnitt der Montageplatte,
in welchem das Antriebsaggregat des Hilfsantriebs 2, d.h. das Antriebsaggregat 2g,
montiert ist, ist die Montageplatte 3fm nicht mit dem Flügel verschraubt, da in diesem
Bereich des Flügels kein Normlochbild vorgesehen ist.
[0087] Im Fall der in der Tür verdeckt innenliegend zu montierenden Ausführung können die
Komponenten separat innenliegend in entsprechenden separaten oder durchgehenden Ausnehmungen
im Flügel und im Rahmen montierbar sein. Es sind jedoch auch Montageausführungen möglich,
bei denen die flügelseitigen Komponenten auf einer gemeinsamen Montageplatte und die
rahmenseitigen Komponenten auf einer gemeinsamen Montageplatte innenliegend montiert
werden. Die auf der gemeinsamen Montageplatte montierten Komponenten bilden in diesem
Falle eine vormontierte Baueinheit, die in eine entsprechende Aufnahmeausnehmung im
Flügel versenkt montierbar ist.
Die Arbeitsweise der Antriebseinrichtung:
[0088] Die Arbeitsweise der aus dem Gleitarmtürschließer 1 und dem Hilfsantrieb 2 zusammengesetzten
Türschließereinrichtung 10 ist wie folgt:
Aus der in Figur 1 dargestellten Schließlage der Tür lässt sich die Tür 3 öffnen,
indem der Türflügel 3f manuell in Öffnungsrichtung geschwenkt wird. Hierbei dreht
der Türschließergleitarm 1ka mit der drehfest verbundenen Türschließerwelle 1w um
die Drehachse der Türschließerwelle 1w im Figur 1 im Gegenuhrzeigersinn. Der Gleitarm
1ka wird dabei mit seinem als Gleiter ausgebildeten freien Ende in der Gleitschiene
1ks derart geführt, dass das freie Ende des Gleitarms 1ka in der Darstellung in Fig.
1 nach links läuft.
[0089] Bei dieser Öffnungsbewegung dreht auch der kniehebelartig ausgebildete Gleitarm 2ka
des Hilfsantriebs 2, und zwar in entsprechender Weise, indem das freie Ende des Gleitarms
2ka mit seinem freien Ende in der Gleitschiene 2ks in der Darstellung in den Figuren
nach links läuft. Das kniehebelartige Gleitarmgestänge, das sich aus dem Winkelarm
2ka und der Kolbenstange 2gks der Kolben-Zylinder-Einheit 2gkz zusammensetzt, dreht
hierbei in entsprechender Weise um die Achse des flügelfest montierten Schwenklagers
2gs. Wesentlich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist jedoch, dass dieses
kniehebelartige Gestänge, d.h. das freie Ende des Winkelgleitarms 2ka, selbsttätig
aus der Gleitschiene 2ks auskuppelt, sobald aus der Schließlage der hierfür vorbestimmte
Türöffnungswinkel erreicht ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt dies
bei einem Türöffnungswinkel von ca. 30°. In dieser Winkelstellung erreicht das kniehebelartige
Gestänge 2k seine erste Totpunktstellung. Beim Auskuppeln aus der Gleitschiene 2ks
verbleibt der Winkelarm 2ka in der Winkelstellung dieser Totpunktstellung. Der Winkelarm
ist in dieser Stellung gegen eine weitere Drehung quasi verrastet und fährt in dieser
Winkelstellung beim weiteren Öffnen der Tür aus der frontseitigen Öffnung 2kö der
Gleitschiene 2ks aus. In der Totpunktstellung verbleibt der Winkelarm 2ka quasi verrastet.
Die Kolbenstange der Kolben-Zylinder-Einrichtung mit der Schließerfeder bleibt in
dieser Stellung ebenfalls arretiert.
[0090] Wenn die Tür aus der Offenstellung wieder in Schließlage verbracht werden soll, erfolgt
die Schließbewegung bei ausgekuppeltem Winkelarm 2ka bis zu der vorbestimmten Einkupplungswinkelstellung.
Der Winkelarm 2ka steht daher unverändert in der Totpunktstellung der Figuren 3.1
und 3.4, die sie beim Auskuppeln eingenommen hat. Sobald der Türflügel nun beim Schließvorgang
den vorbestimmten Türöffnungswinkel von ca. 30° erreicht hat, kommt der in dieser
Ein- / Auskupplungswinkelstellung fixierte Winkelarm 2ka mit seinem freien Ende, d.h.
dem Gleiter 2kag, wieder zum Einkuppeln in die Gleitschiene 2ks. Das freie Ende des
Gleitarms 2ka mit dem Gleiter 2kag fährt dabei in die Öffnung der Gleitschiene 2ks
ein. Beim weiteren Schließen der Tür ist der Winkelarm 2ka mit seinem freien Ende
in der Gleitschiene 2ks eingekuppelt und läuft in der Darstellung in Fig. 1 in der
Gleitbahn der Gleitschiene 2ks nach rechts durch die Gleitschiene 2ks geführt. Die
Kniehebelkonfiguration hat hierbei die Ein-/ Auskuppelraststellung selbsttätig gelöst
unter Einwirkung der Gleitschienenführung. Sobald diese Totpunktstellung gelöst ist,
wirkt die bis da gespannt gehaltene Schließerfeder nun unter Entladung als Drehantrieb
des Winkelhebels im Schließsinne. D.h. der Schließvorgang erfolgt dann durch den Hilfsantrieb
2 unterstützt. Der Kniehebel erreicht schließlich in der Schließstellung der Tür seine
in Fig. 1 dargestellte zweite Totpunktstellung. In dieser zweiten Totpunktstellung
verrastet die Kniehebelkonfiguration in der betreffenden Winkelstellung. Diese Totpunktstellung
bleibt sodann aufrecht, bis die Tür durch manuelles Aufziehen des Türflügels wieder
in Offenstellung geschwenkt wird. Bei dieser Öffnungsbewegung wird durch die Schwenkung
des Winkelarms 2ka die Totpunktstellung selbsttätig aufgehoben und die Schließerfeder
wieder aufgeladen.
[0091] Das in Fig. 4 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem
in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel lediglich darin, dass bei
dem Ausführungsbeispiel in Fig. 4 zusätzlich eine elektrisch schaltbare Zuhaltung
4 an der Tür montiert ist. Die elektrisch schaltbare Zuhaltung 4 besteht aus einer
rahmenseitig montierten Zuhaltungskomponente 4r und einer flügelseitig montierten
Zuhaltungskomponente 4f. Die rahmenseitig montierte Zuhaltungskomponente 4r ist eine
elektrisch schaltbare Verriegelungskomponente, im konkreten Fall ein elektrischer
Türöffner. Der elektrische Türöffner ist in dem am weitesten vom Band entfernten Abschnitt
in dem gemeinsamen Schienengehäuse montiert, indem in einem bandnahen Abschnitt die
Gleitschiene 1ks des Hauptantriebs ausgebildet ist und benachbart davon auf der von
den Bändern abgewandten Seite der Gleitschiene 1ks die Gleitschiene 2ks des Hilfsantriebs
ausgebildet ist. Der die rahmenseitig montierte Zuhaltungskomponente 4r bildende elektrische
Türöffner ist herkömmlich aufgebaut mit einer beweglich gelagerten Türöffnerfalle,
die mit einer elektrisch schaltbaren Feststelleinrichtung, vorzugsweise mit Elektromagnet
zusammenwirkt. Die Türöffnerfalle und die elektrisch schaltbare Feststelleinrichtung
mit einem zugeschaltetem Getriebe bilden den elektrischen Türöffner, der bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel die rahmenseitig montierte Zuhaltungskomponente 4r bildet.
[0092] Die flügelseitig montierte Zuhaltungskomponente 4f ist als Gegenelement ausgebildet,
das mit der rahmenseitigen Zuhaltungskomponente zusammenwirkt. Das Gegenelement ist
vorzugsweise in Art einer federnden Schlossfalle ausgebildet, die einen Fallenkörper
mit Einlaufschräge aufweist, der durch eine Feder in Ausfahrrichtung beaufschlagt
ist.
[0093] Ein wesentlicher Vorteil ergibt sich bei dem konkreten Ausführungsbeispiel in Fig.
4 dadurch, dass die flügelseitige Zuhaltungskomponente 4f auf der gemeinsamen flügelfesten
Montageplatte 3fm montiert ist. Auf dieser Montageplatte ist im bandnahen Abschnitt
das Türschließergehäuse 1g des Hauptantriebs 1 und benachbart daneben das Antriebsaggregat
2g des Hilfsantriebs 2 montiert. Die Montageplatte 3fm weist lediglich im bandnahen
Abschnitt eine Schraubbefestigung im Normungslochbild des Türflügels 3f auf. Es handelt
sich um den bandnahen Abschnitt der Montageplatte 1fm, in dem das Türschließergehäuse
1g auf der Montageplatte befestigt ist. In den bandferneren Abschnitten der Montageplatte
3fm, in welchen das Gehäuse 2g des Hilfsantriebs 2 sowie die flügelseitige Zuhaltungskomponente
4f auf der Montageplatte montiert sind, weist die Montageplatte 3fm keine Schraubverbindung
mit dem Türflügel 3f auf. Es ergeben sich damit Vorteile in Verbindung mit der Montage
an Normtüren, die im Türflügel lediglich ein Normlochbild im oberen Abschnitt des
Türflügels im bandnahen Bereich aufweisen.
[0094] Gleich wie bei dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist auch
bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 4 eine über die gesamte Flügelbreite durchgehendes
türflügelseitiges Abdeckgehäuse 3fh vorgesehen, welches als gemeinsames Abdeckgehäuse
ausgebildet ist, unter welchem sämtliche flügelseitig montierten Komponenten, nämlich
die flügelseitige Komponente des Hauptantriebs 1, benachbart daneben die flügelseitige
Komponente des Hilfsantriebs 2 und benachbart daneben im bandfernsten Abschnitt die
flügelseitige Komponente der elektrischen Zuhaltung 4 angeordnet ist. Entsprechend
ist auch ein türrahmenseitiges gemeinsames Abdeckgehäuse 3rh vorgesehen, welches die
gleiche Länge wie das türflügelseitige Abdeckgehäuse 3fh aufweist und mit fluchtenden
Enden zu diesem am oberen Rahmenholm gelagert ist. Unter diesem rahmenseitigen Abdeckgehäuse
3rh sind sämtliche rahmenseitig montierten Komponenten angeordnet, nämlich im bandnahen
Bereich die Gleitschiene 1ks des Hauptantriebs 1, benachbart daneben die Gleitschiene
2ks des Hilfsantriebs 2 und im bandfernsten Abschnitt die rahmenseitige Komponente
der elektrisch schaltbaren Zuhaltung 4, die im konkreten Fall als elektrischer Türöffner
ausgebildet ist.
Modifizierter Hilfsantrieb
[0095] In den Figuren 5.1 bis 5.3 ist ein Hilfsantrieb 2 gezeigt, der, gleich wie bei dem
Ausführungsbeispiel der vorangehenden Figuren, ein Antriebsaggregat 2g mit einer Kolbenstange
2gks aufweist, z.B. als Gasdruckfeder ausgebildet. Der Unterschied zu den Ausführungsbeispielen
der vorangehenden Figuren ist, dass das Antriebsaggregat 2g auf Druckbeaufschlagung
eingesetzt ist, d.h. die Kolbenstange 2gks wird beim Öffnen der Tür unter Aufladung
des Energiespeichers in das Gehäuse, d.h. in den Kolben eingeschoben, also verkürzt.
Beim Schließen der Tür wird unter Entladung des Energiespeichers die Kolbenstange
herausgeschoben, d.h. also verlängert. Hierfür ist die Lagerung des Antriebsaggregats
2g gegenüber dem Ausführungsbeispiel der vorangehenden Figuren entsprechend abgewandelt
ausgeführt. Im Falle der Figuren 5.1 bis 5.3 wirkt die Kolbenstange 2gks auf eine
am Lagergestell gelagerte Lenkereinrichtung mit einem Verbindungslenker 2kav, der
mit seinem einen Ende mit der Kolbenstange 2gks verbunden ist und mit seinem anderen
Ende an dem Winkelarm 2ka angreift und beim Öffnen der Tür auf Zug beansprucht wird,
wenn die Kolbenstange 2gks ausgefahren wird.
[0096] Wie aus den Figuren 5.1 bis 5.3 erkennbar, ist das Antriebsaggregat 2g des Hilfsantriebs
2 an einem Lagergestell 2m gelagert, das gleich wie bei dem vorangehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel bei einer flügelseitigen Montage des Antriebsaggregats 2g flügelfest
zu montieren ist. Das Antriebsaggregat 2g ist mit seinem zylinderartigen Gehäuse in
einem an dem Lagergestell 2m angeordneten Drehlager 2kas gelenkig gelagert. Das Abtriebsende
der Kolbenstange 2gks ist an einem Lagerlenker 2gkv gelenkig gelagert. Der Lagerlenker
2gkv ist an seinem Lagerende in einem an dem Lagergestell 2m angeordneten Drehlager
2gs abgestützt. An seinem freien Ende weist der Lagerlenker 2gkv ein Gelenklager 2gkg
zur gelenkigen Abstützung der Kolbenstange 2gks auf. Der Gleitarm 2ka ist auch bei
diesem Ausführungsbeispiel als Winkelarm ausgebildet, im dargestellten Fall ebenfalls
als rechter Winkel mit einem ersten und einem zweiten Schenkel. Der erste Schenkel
2kaa ist, wie in Fig. 5.1 erkennbar, gegenüber dem zweiten Schenkel 2kab in der Höhe
versetzt. Der erste Schenkel 2kaa weist hierfür am Scheitelende ein Höhenversatzstück
2kah auf, sodass der erste Schenkel 2kaa im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist
und vom Scheitelende des zweiten Schenkels 2kab senkrecht nach oben steht.
[0097] An dem freien Ende des ersten Schenkels 2kaa ist der Gleiter 2kag angeordnet. Der
zweite Schenkel 2kab ist als Lagerschenkel ausgebildet, der mit seinem freien Ende
in dem an dem Lagergestell 2m angeordneten Drehlager 2kas gelagert ist. In demselben
Drehlager 2kas ist auch das Gehäuse des Antriebsaggregats 2g gelagert. Der Verbindungslenker
2kav verbindet das Gelenklager 2gkg, in dem das abtriebsseitige Ende der Kolbenstange
2gks abgestützt ist, mit dem im Scheitel des Winkelarms 2ka angeordneten Lager 2kas,
in dem der Verbindungslenker 2kav mit seinem einen Ende in dem Gelenklager 2gkg und
mit seinem anderen Ende in dem Scheitellager 2kas gelenkig gelagert ist.
[0098] Der Höhenversatz des Winkelarms 2ka, d.h. der Höhenversatz der Hebelarme 2kaa und
2kab zueinander ist bei dem in Figur 6.1 und 6.2 dargestellten Ausführungsbeispiel
einstellbar. Dieses Ausführungsbeispiel entspricht von Aufbau und Funktion her dem
Ausführungsbeispiel der Figuren 5.1 bis 5.3. Die Einstellbarkeit des Höhenversatzes
erfolgt, wie aus den Figuren 6.1 und 6.2 hervorgeht, über eine Langloch-Schraubverbindung
2kj der beiden Arme 2kaa und 2kab. In der dargestellten Ausführung sind zwei Langlöcher
in dem vertikalen Versatzstück 2kah des ersten Arms 2kaa ausgebildet, in die Befestigungsschrauben
eingreifen, die in Befestigungslöchern des zweiten Arms 2kab festgelegt sind, z.B.
mittels einer Verschraubung mit Muttern. Sie bilden eine in der Höhenposition justierbare
Klemmverbindung der beiden Arme 2kaa und 2kab, um den Höhenversatz passend auf die
Höhenposition des Antriebsaggregats 2g zur Gleitschiene 2ks einzustellen.
Modifizierter Antrieb mit Montageraum M
[0099] Das Ausführungsbeispiel der Figuren 7.1 bis 7.3 zeigt eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels
des Antriebs der vorangehenden Figuren. Bei der Abwandlung handelt es sich ebenfalls
um einen zusammengesetzten Antrieb aus einem Hauptantrieb 1 und einem Hilfsantrieb
2. Die Abwandlung besteht darin, dass die Gleitschiene 2ks des Hilfsantriebs 2 in
einer Ebene an der Frontseite der Gleitschiene 1ks des Hauptantriebs 1 angeordnet
ist, d.h. die Gleitbahn des Gleiters 2kag des Hilfsantriebs 2 ist in einer Ebene,
die frontseitig vor der Gleitbahn des Gleiters 1kag des Hauptantriebs 1 liegt. Wie
in den Figuren 7.1 bis 7.3 erkennbar ist, kann die Gleitbahn des Gleiters 2kag des
Hilfsantriebs 2 mit der Gleitbahn des Gleiters 1kag des Hauptantriebs 1 mehr oder
weniger überlappen. Wesentlich ist jedoch, dass die beiden Gleitbahnen zur Frontseite
hin zueinander parallel versetzt sind und sich damit gegenseitig nicht behindern.
Dieser Versatz zueinander hat den Vorteil, dass eventuelle Zusatzkomponenten des Hauptantriebs
1, die bei herkömmlichen Gleitarmantrieben in der Gleitschiene des Antriebs angeordnet
sind, wie z.B. eine Feststelleinrichtung in der Offenstellung der Tür, ein Rauchmelder
oder bei zweiflügeligen Türen Schließfolgeregelungskomponenten, weiterhin in herkömmlicher
Weise in einem Montageraum angeordnet werden können, der in der Gleitschiene 1ks oder
in einer Verlängerungslinie der Gleitbahn des Gleiters 1kag dieser Gleitschiene liegt,
da die Gleitschiene 2ks des Hilfsantriebs 2 außerhalb dieses Montageraums angeordnet
ist, d.h. diesen Montageraum freilässt.
[0100] Bei den in den Figuren 8a-8c und 9 dargestellten Ausführungsbeispielen handelt es
sich jeweils um einen Türantrieb, der zusammengesetzt ist aus einem Hauptantrieb 1
und einem Hilfsantrieb 2.
Der Hauptantrieb des zweiten Ausführungsbeispiels:
[0101] Der Hauptantrieb 1 ist im dargestellten Fall ein Gleitarmtürschließer mit einem am
Flügel F montierten Antriebsaggregat 1a und einer Kraftübertragungseinrichtung 1k
als Gleitschienengestänge mit einem Gleitarm 1ka und einer Gleitschiene 1ks. Der Gleitarm
1ka ist drehfest mit einer in einem Gehäuse des Antriebsaggregats 1g gelagerten Abtriebswelle
1w gekuppelt und der rahmenfest montierten Gleitschiene 1ks geführt. Der Hauptantrieb
soll in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Gleitarmtürschließer mit einem Antriebsaggregat
1g mit Schließerfeder und hydraulischer Dämpfungseinrichtung ausgebildet sein.
Der Hilfsantrieb des zweiten Ausführungsbeispiels:
[0102] Der Hilfsantrieb 2 ist in dem dargestellten Fall aus einem Antriebsaggregat 2g und
einem kraftübertragenden Gestänge 2k gebildet. Das Antriebsaggregat 2g ist in einer
Gleitschiene 2ss integriert und in fester Position fixiert. Die Gleitschiene 2ss schließt
an die Gleitschiene 1ks des Hauptantriebs 1 an. In dem dargestellten Fall sind die
beiden Schienen 1ks und 2ss als Abschnitte einer gemeinsamen durchgehenden Gleitschiene
ausgebildet. Das in dem Abschnitt 2ks der Gleitschiene integrierte Antriebsaggregat
2g des Hilfsantriebs umfasst einen Federspeicher 2f oder alternativ oder zusätzlich
einen Elektromotor. Der Abtrieb 2aa des Federspeichers 2f bzw. des Elektromotors wirkt
mit dem in der Gleitschiene 2ks geführten Gleiter 2kag zusammen. Es handelt sich hierbei
um einen Gleiter am freien Ende des Gleitarms 2ka. Der Gleitarm 2ka ist mit seinem
Lagerende in einem flügelseitig montierten Schwenklager 2kd schwenkbar gelagert und
mit seinem freien Ende über den Gleiter 2kag in der Gleitschiene 2ss geführt. Der
Gleiter 2kag ist mit dem freien Ende des Abtriebs 2aa des in der Gleitschiene 2ss
integrierten Antriebsaggregats 2g verbunden. Der Abtrieb 2aa ist in der Gleitschiene
2ss entlang der Führungsbahn der Schiene linear bewegbar geführt. Der Gleiter 2kag
wird hierbei mitgenommen. Die Gleitschiene 2ss bildet ein mit dem Antriebsaggregat
2g stationäres Abtriebslager.
[0103] Der Abtrieb 2aa ist in der Führungsbahn der Gleitschiene geführt und damit ein Linearabtrieb.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Führungsbahn der Gleitschiene linear
und erstreckt sich horizontal. Es sei darauf hingewiesen, dass der Abtrieb 2aa aber
auch als Linearabtrieb verstanden wird, wenn in abgewandelter Ausführung die Führungsbahn
der Gleitschiene als nicht lineare Kurvenbahn ausgebildet ist. Ferner sei darauf hingewiesen,
dass auch weitere abgewandelte Ausführungen als Linearabtrieb verstanden werden, nämlich
bei denen zwischen dem primären Abtrieb des Antriebsaggregats und dem in der Führungsbahn
der Gleitschiene geführten Abtriebs 2aa ein Getriebe geschaltet ist. Der primäre Abtrieb
kann hierbei z.B. als Drehabtrieb ausgebildet sein. Er kann als drehende Gewindespindel
ausgebildet sein, auf der eine Gewindemutter läuft, die in der Führungsbahn linear
geführt ist und den Gleitarm 2ka z.B. durch Mitnahme des Gleiters 2kag antreibt.
[0104] Wie aus den Figuren 8b und 8c erkennbar, ist der Gleitarm 2ka des Hilfsantriebs 2
mit dem Antriebsaggregat 2g in der Gleitschiene 2ks ein- und auskuppelbar.
[0105] Die Ein-/Auskupplungsstelle ist bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 8b, 8c zwischen
dem freien Ende des Gleitarms 2ka und dem in der Gleitschiene 2ss geführten Abtriebsglied
2aa des in der Gleitschiene 2ss gelagerten Antriebsaggregats 2g, d.h. zwischen dem
Anschlussende des Gleitarms 2ka und dem Abtrieb des Antriebsaggregats 2g ausgebildet.
[0106] Das Ein- und Auskuppeln erfolgt beim Öffnungs- und Schließvorgang je selbsttätig
bei einem bestimmten Türöffnungswinkel. Die Fig. 8b zeigt die Türstellung in dem Türöffnungswinkel,
in dem beim Schließvorgang das Einkuppeln und beim Öffnungsvorgang das Auskuppeln
erfolgt. Bei Türöffnungswinkeln kleiner als diese Aus- und Einkupplungswinkelstellung
ist der Gleitarm 2ka eingekuppelt (siehe Fig. 8b und 8a). Bei Türöffnungswinkeln größer
als die Ein-/Auskupplungswinkelstellung ist der Gleitarm ausgekuppelt (siehe Fig.
8c).
[0107] In ausgekuppelter Stellung verbleibt der Gleitarm 2ka bei diesem Ausführungsbeispiel
am Gestängelager, d.h. im dargestellten Fall in Fig. 8c am flügelseitigen Schwenklager
2d, und zwar in einer arretierten Winkelstellung vom Flügel F abstehend. Die Arretierung
der Winkelstellung kann durch eine mit dem Gleitarm zusammenwirkende Rasteinrichtung
erfolgen. Die Rasteinrichtung ist in dem Schwenklager 2kd ausgebildet. Die arretierte
Winkelstellung entspricht der Winkelstellung, die der Gleitarm 2ka beim Ein-/ Auskuppeln
einnimmt, d.h. der Winkelstellung in Fig. 8b. Während der Gleitarm 2ka ausgekuppelt
ist, verbleibt der Federspeicher 2f des Antriebsaggregats 2g in der aufgeladenen Stellung,
in der die Auskopplung erfolgt ist. Es handelt sich um die aufgeladene Stellung, die
der Federspeicher beim Öffnungsvorgang bei eingekoppeltem Gleitarm erlangt hat. Für
diese Feststellung des Federspeichers ist im Bereich des Antriebsaggregats 2g eine
Feststelleinrichtung vorgesehen. Sie wird eingeschaltet mit dem Auskoppeln des Gleitarms
2ka und ausgeschaltet unter Freigabe des Federspeichers mit dem Einkuppeln des Gleitarms
2ka.
[0108] Der Einkupplungsvorgang zwischen dem freien Ende des Gleitarms 2ka und dem in der
Gleitschiene 2ks geführten Gleiter 2kg erfolgt selbsttätig beim Schließvorgang der
Tür in dem vorbestimmten Türöffnungswinkel, der in Fig. 8b gezeigt ist. Das freie
Ende des in dieser Winkelstellung abstehenden Gleitarms 2ka fährt mit seinem Gleiter
2kag in dieser Türöffnungsstellung in die Gleitschiene 2ks ein, und zwar über eine
nicht näher dargestellte Einlaufschräge durch eine frontseitige Öffnung der Gleitschiene
2ks und kuppelt mit dem darin in Wartestellung stehenden als Gleiter ausgebildeten
Abtriebsglieds 2aa an. Mit der Ankupplung wird der in der Gleitschiene angeordnete
beim vorangehenden Öffnungsvorgang aufgeladene Federspeicher 2f zwangsweise freigeschaltet.
Durch die derart erfolgende Entladung des Federspeichers 2f wird der Gleiter 2aa mitsamt
dem daran angekuppelten Gleiter 2kag und Gleitarm 2ka in Schließrichtung angetrieben.
Die gekoppelten Gleiter 2kag und 2aa werden in der Darstellung in den Figuren nach
rechts bewegt und der Gleitarm 2ka um das Schwenklager 1kd im Uhrzeigersinn gedreht.
Dies bedeutet, dass der Türflügel F dabei in Schließrichtung bewegt wird. Er erreicht
schließlich die Schließstellung, die in Fig. 8a dargestellt ist. In der Schließstellung
erreicht der Gleitarm wiederum eine Raststellung, in der er verbleibt, bis die Tür
zum Begehen sodann wiederum geöffnet wird. Dies erfolgt manuell durch Schwenkbewegung
des Türflügels F in Öffnungsrichtung.
[0109] Bei der Öffnungsbewegung des Türflügels wird der Gleitarm 2ka in der Darstellung
in den Figuren um das Drehlager 1kd im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Der Gleiter 2kag
mit dem Abtriebsgleiter 2aa wird dabei in Öffnungsrichtung bewegt, d.h. in der Gleitschiene
in der Darstellung in den Figuren nach links bewegt. Sobald der Türflügel den vorbestimmten
Türöffnungswinkel des Ein- und Auskoppelns, der in Fig. 8b gezeigt ist, erreicht,
erfolgt selbsttätig das Auskuppeln des Gleitarms 2ka. Der ausgekoppelte Gleitarm 2ka
verbleibt sodann festgestellt in der vorbestimmten Winkelstellung, die er beim Auskoppeln
einnimmt abstehend von dem flügelseitigen Schwenklager 1kd.
[0110] Auch der Abtriebsgleiter 2aa verbleibt nach dem Auskuppeln des Gleitarms 2ka in seiner
Stellung, die er beim Auskuppeln eingenommen hat, durch die bereits erwähnte Feststelleinrichtung
festgestellt. Aufgrund dieser automatisch eintretenden Feststellung verbleibt auch
die mit dem Abtriebsgleiter 2aa verbundene Speicherfeder 2f, solange der Gleitarm
2ka ausgekuppelt ist, in dem aufgeladenen Zustand, den die Speicherfeder 2f durch
den vorangehenden Öffnungsvorgang bei eingekuppeltem Gleitarm 2ka erreicht hat.
[0111] Der Hilfsantrieb 2 wird somit beim Öffnungsvorgang, solange der Gleitarm 2ka eingekuppelt
ist, aufgeladen, d.h. beim Öffnen der Tür im ersten Öffnungswinkelbereich. Beim Schließvorgang
unterstützt der Hilfsantrieb 2 durch Entladung des Federspeichers den Schließvorgang,
sobald der Gleitarm des Hilfsantriebs 2 eingekuppelt wird. Die Unterstützung erfolgt
in der letzten Schließphase, d.h. am Ende des Schließvorgangs bis die Tür die Schließlage
erreicht hat.
[0112] Fig. 9 zeigt ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, das sich gegenüber dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 8a-8b darin unterscheidet, dass die Ein-/ Auskupplungsstelle des Gleitarms
2ka nicht zwischen dem Abtrieb des Antriebsaggregats 2g und dem Anschlussende des
Gleitarms 2ka ausgebildet ist, sondern im Bereich zwischen dem flügelfest montierten
Schwenklager 1kd und dem Gleitarm 2ka im Bereich des Lagerendes des Gleitarms. Auch
bei dieser abgewandelten Ausführung verbleibt der Gleitarm 2ka, solange er ausgekoppelt
ist, in der Winkelstellung, die er beim Auskuppeln eingenommen hatte. Auch hier ist
eine Feststelleinrichtung für die Winkelstellung des ausgekuppelten Gleitarms und
eine Feststelleinrichtung für die Aufladung der Speicherfeder 2f vorgesehen. Diese
Feststellung kann über die Arretierung des Gleitarms 2ka in der vorbestimmten Winkelstellung
in Art einer Totpunktstellung erfolgen, d.h. in ähnlicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel
der Figuren 1 bis 4. Dies heißt, dass auch bei diesem Ausführungsbeispiel die Speicherfeder
2f in der aufgeladenen Stellung verbleibt, die sie beim Auskuppeln des Gleitarms 2ka
hatte.
[0113] Wesentlich ist bei den in den Figuren 8 und 9 dargestellten Ausführungsbeispielen,
dass die rahmenseitig montierten Komponenten des Hauptantriebs 1 und des Hilfsantriebs
2, d.h. die Gleitschiene 1ks des Hauptantriebs 1 und die Gleitschiene 2ss mit der
darin gelagerten Speicherfeder 2f durch eine gemeinsame durchgehende rahmenseitige
Abdeckung 3rh abgedeckt sind. Entsprechendes gilt für die flügelseitigen Komponenten,
d.h. das Antiebsgehäuse 1g des Hauptantriebs 1 und das Schwenklager 2kd des kraftübertragenden
Gestänges des Hilfsantriebs 2. Sie sind über eine gemeinsame durchgehende Abdeckung
3fk abgedeckt (in den Figuren nicht dargestellt).
[0114] Besonders vorteilhaft ist die gemeinsame durchgehende flügelseitige Montageplatte
3fm, auf der das Antriebsaggregat 1g des Hauptantriebs 1 und das Drehlager 2kd des
Hilfsantriebs 2 montiert sind. Diese Montageplatte 3fm ist lediglich in ihrem bandnahen
Abschnitt in einem Normlochbild des Türflügels mit dem Türblatt verschraubt.
[0115] Auch für die Montage der rahmenseitigen Komponenten kann eine gemeinsame durchgehende
rahmenseitige Montageplatte 3 rm vorgesehen sein.
[0116] Auch bei diesen in den Fig. 8 und 9 dargestellten Ausführungsbeispielen kann eine
elektrisch schaltbare Zuhaltung 4 mit einer rahmenseitigen Komponente 4r und einer
flügelseitigen Komponente 4f vorgesehen sein. Die rahmenseitige Komponente kann in
der gemeinsamen rahmenseitigen durchgehenden Gleitschiene montiert sein. Die flügelseitige
Komponente 4f kann benachbart dem Drehlager 2kd auf dem Flügel montiert sein, vorzugsweise
auf der gemeinsamen flügelseitigen Montageplatte auf der auch das Drehlager 2kd und
das Antriebsaggregat 1g des Hauptantriebs montiert ist.
[0117] In Abwandlung des Ausführungsbeispiels in Figur 9 kann das Antriebsaggregat auch
auf dem Gleitarm 2ka angeordnet sein oder darin integriert sein. Am freien Ende des
Gleitarms 2ka kann ein über das Antriebsaggregat 2g angetriebenes Ritzel angeordnet
sein, das in der Gleitschiene 2ss geführt ist, z.B. kämmend an einer in der Gleitschiene
2ks angeordneten Zahnstange.
[0118] Es sind auch vorteilhafte Ausführungen der Antriebseinrichtung vorgesehen, bei denen
der Hauptantrieb 1 als Gleitarmantrieb, vorzugsweise Gleittürarmschließer mit Schließerfeder
und hydraulischer Dämpfungseinrichtung ausgebildet ist und als Gleitarm 1ks eine Gleitschiene
mit elektrischer Feststelleinrichtung eingesetzt wird, um den Türflügel über die elektrisch
schaltbare Feststelleinrichtung offen halten zu können. Die elektrisch schaltbare
Feststelleinrichtung kann als eine in der Gleitschiene 1ks innenliegend montierte
Einheit ausgebildet sein, die mit dem Gleiter des Gleitarms 1ka zusammenwirkt. Die
elektrische Feststelleinrichtung kann als nachrüstbare Einheit ausgebildet sein. Sie
kann aber auch als Komponente einer elektrischen Feststellschiene ausgeführt sein.
Die elektrische Feststellschiene kann als Funktionsschiene eines Gleitarmtürschließerprogramms
ausgebildet sein und die elektrische Feststelleinrichtung enthalten.
[0119] Auch weitere Funktionsschienen eines Gleitarmtürschließerprogramms können als Gleitschiene
1ks eingesetzt werden, z.B. Gleitschienen, vorzugsweise als elektrische Feststellschiene
ausgebildet mit Rauchmelder.
[0120] Die Antriebseinrichtung kann auch für zweiflügelige Türen ausgeführt sein, z.B. für
eine Tür mit Aktivflügel und Passivflügel. Die aktivflügelseitige Antriebseinrichtung
und die passivflügelseitige Antriebseinrichtung können identisch ausgebildet sein,
d.h. jeweils mit identischem Hauptantrieb 1 und identischem Hilfsantrieb 2. Vorzugsweise
können hierbei die rahmenseitig zu montierenden Komponenten und die flügelseitig zu
montierenden Komponenten jeweils auf einer gemeinsamen Montageplatte montiert sein,
die über die gesamte Breite der zweiflügeligen Tür durchgehend als einteilige oder
mehrteilige Montageplatte ausgeführt ist. Die rahmenseitigen Komponenten der beiden
Türflügel können auch über eine gemeinsame durchgehende Abdeckung abgedeckt sein.
[0121] Die rahmenseitige Gleitschiene der Aktivflügelantriebseinrichtung und die rahmenseitige
Gleitschiene der Passivflügelantriebseinrichtung kann auch als durchgehende Einheit,
z.B. durchgehende Gleitschiene ausgeführt sein.
[0122] Bei Ausführungen für zweiflügelige Türen können als rahmenseitige Komponenten auch
Komponenten einer Schließfolgeregelung, vorzugsweise als mechanische Schließfolgeregelung
in der Gleitschiene zum Einsatz kommen und vorzugsweise in der rahmenseitigen Gleitschiene
des Aktivflügels und in der rahmenseitigen Gleitschiene des Passivflügels montiert
werden, vorzugsweise in einer durchgehenden Gleitschiene, die sich über die gesamte
Breite der zweiflügeligen Tür erstreckt. Bei Schließfolgeregelung ist vorgesehen,
dass der Passivflügel über seinen Gleitarm oder ein mit dem Gleitarm verbundenes Element
die Schließbewegung des Aktivflügels sperrt. Dazu werden mechanische Komponenten,
beispielsweise Druckstangen oder Bowdenzüge in der Gleitschiene vorgesehen, die entlang
der Gleitschiene von der Passivflügelseite bis hin zur Aktivflügelseite reichen. Insbesondere
ist vorgesehen, dass diese mechanischen Komponenten an den Komponenten des Hilfsantriebs
vorbeigeführt werden. Vorzugsweise kann die Gleitschiene doppelstöckig oder doppelfachig
aufgebaut werden, wobei die Komponenten des Hilfsantriebs bzw. die Gleitelemente des
Hilfsantriebs in dem ersten Fach der Gleitschiene geführt werden und die mechanischen
Komponenten, wie beispielsweise Druckstangen oder Bowdenzüge in dem zweiten Fach der
Gleitschiene geführt werden. Die beiden Fächer der Gleitschiene können vertikal übereinander
liegen oder horizontal nebeneinanderliegend angeordnet sein.
Bezugszeichenliste
[0123]
- 10
- Antriebseinrichtung, Türschließereinrichtung bestehend aus 1 und 2
- 1
- Hauptantrieb
- 1k
- kraftübertragendes Gestänge
- 1ka
- Gleitarm
- 1kag
- Gleiter
- 1ks
- Gleitschiene
- 1g
- Antriebsaggregat des Hauptantriebs, Türschließergehäuse
- 1w
- Türschließerwelle
- 2
- Hilfsantrieb
- 2k
- kraftübertragendes Gestänge
- 2ka
- Gleitarm, Winkelgleitarm
- 2kag
- Gleiter
- 2kae
- Winkelscheiteleck
- 2kas
- Schwenklager
- 2ks
- Gleitschiene
- 2kö
- Öffnung
- 2g
- Antriebsaggregat des Hilfsantriebs, Zuziehaggregat
- 2gs
- Schwenklager
- 2gkz
- Kolben-Zylinder-Einheit
- 2gk
- Kolben
- 2gks
- Kolbenstange
- 2gz
- Zylinder
- 2gg
- Verbindungsgelenk von 2gk und 2ka
- 2gf
- Schließerfeder
- 3
- Tür
- 3f
- Türflügel
- 3r
- Türrahmen
- 3b
- Türband
- 3a
- Türachse
- 3fh
- türflügelseitiges gemeinsames Abdeckgehäuse
- 3rh
- türrahmenseitiges gemeinsames Abdeckgehäuse
- 3fm
- flügelseitige gemeinsame Montageplatte
- 3rm
- türrahmenseitige gemeinsame Montageplatte
Figuren 8, 8b, 8c und 9
- R
- Rahmen
- F
- Flügel
- 1
- Hauptantrieb
- 1k
- Gestänge/Kraftübertragungseinrichtung
- 1ks
- Schiene
- 1ka
- Gleitarm
- 1kag
- Gleiter
- 1g
- Antriebsaggregat, Türschließergehäuse mit Schließerfeder und Dämpfungseinrichtung
- 1w
- Abtriebswelle
- 2
- Hilfsantrieb
- 2k
- Gestänge/Kraftübertragungseinrichtung
- 2ks
- Schiene
- 2ka
- Gleitarm
- 2kag
- Gleiter
- 2g
- Antriebsaggregat
- 2f
- Federspeicher
- 2aa
- Abtrieb des Federspeichers
- 2kd
- Drehlager/Schwenklager
1. Türantriebseinrichtung für eine Tür eines Gebäudes mit einem in einem ortsfesten Rahmen
um eine vertikale Türachse schwenkbar gelagerten Türflügel,
umfassend:
a) einen Hauptantrieb (1) zur Beaufschlagung des Türflügels im Sinne Schließbewegung
und/oder Öffnungsbewegung und/oder Schließdämpfung und/oder Öffnungsdämpfung, vorzugsweise
als manueller Schließfederantrieb oder als elektromotorischer Türantrieb ausgebildet,
mit:
a1) einem Antriebsaggregat (1g) des Hauptantriebs (1) und
a2) einer Kraftübertragungseinrichtung (1k) des Hauptantriebs (1) mit einem Gestänge
und einem Gestängelager, vorzugsweise eine Gleitschiene und einen darin geführten
Gleitarm aufweisend
b) einen Hilfsantrieb (2) zur Beaufschlagung des Türflügels im Sinne Schließbewegung
und/oder Öffnungsbewegung und/oder Schließdämpfung und/oder Öffnungsdämpfung mit:
b1) einem Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) und
b2) einer Kraftübertragungseinrichtung (2k) des Hilfsantriebs (2), die ein als Gleitarm
(2ka) ausgebildetes Gestänge (2ka) und ein als Gleitschiene (2ks) ausgebildetes Gestängelager
aufweist und die mit dem Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) während des Öffnungs-
und Schließvorgangs selbsttätig ein- und auskuppelbar ist
- wobei die Ein-/Auskupplungsstelle zwischen dem Gleitarm (2ka) und der Gleitschiene
(2ks) ausgebildet ist, indem der Gleitarm an seinem der Gleitschiene zugewandten Ende
zum Ein- und Auskuppeln der Gleitschiene (2ks) ausgebildet ist und die Gleitschiene
zum Ein- und Auskuppeln des Gleitarms (2ka) ausgebildet ist, oder
- wobei die Ein-/Auskupplungsstelle zwischen dem Gleitarm (2ka) und dem Antriebsaggregat
(2g) des Hilfsantriebs (2) ausgebildet ist, indem der Gleitarm an seinem dem Abtrieb
des Antriebsaggregats des Hilfsantriebs zugewandten Ende zum Ein- und Auskuppeln mit
dem Abtrieb des Hilfsantriebs ausgebildet ist und der Abtrieb des Antriebsaggregats
des Hilfsantriebs zum Ein- und Auskuppeln des Gleitarms ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet
- dass das Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) als Antriebsaggregat (2g) mit einem
Linearabtrieb (2gks) ausgebildet ist,
- dass das Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) in einem Drehlager (2gs) gelagert
ist,
- dass der Gleitarm (2ka) ein der Gleitschiene (2ks) zugeordnetes Ende (2kag) aufweist,
das in der Gleitschiene (2ks) geführt ist;
- dass der Gleitarm (2ka) ein dem Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) zugewandtes
erstes Anschlussende (2gg) aufweist, das zum Anschluss an den Linearabtrieb (2gks)
des Antriebsaggregats (2g) ausgebildet ist;
- dass der Gleitarm (2ka) ein zweites Anschlussende (2kas) aufweist, das in einem Drehlager
(2kas) abgestützt ist, welches stationär mit dem Drehlager (2gs) ausgebildet ist,
in welchem das Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) schwenkbar gelagert ist,
- dass der Gleitarm (2ka) als ein Winkelarm (2ka) ausgebildet ist, der einen ersten Schenkel
(2kab) und einen zweiten Schenkel (2kah, 2kaa) aufweist, die winkelig zueinander angeordnet
sind unter Ausbildung eines Winkelecks,
• wobei das Ende des ersten Schenkels (2kab) des Winkelarms (2ka) in dem Drehlager
(2kas) abgestützt ist, das stationär mit dem Drehlager (2gs), in welchem das Antriebsaggregat
(2g) des Hilfsantriebs (2) gelagert ist, ausgebildet ist und damit das Ende des ersten
Schenkels des Winkelarms das zweite Anschlussende des Gleitarms bildet, und
• wobei das freie Ende des zweiten Schenkels (2kah, 2kaa) des Winkelarms (2ka) als
das in der Gleitschiene (2ks) geführte Ende ausgebildet ist und damit das der Gleitschiene
zugeordnete Ende des Gleitarms bildet, und
• wobei das Drehlager (2kas), in dem das Ende des ersten Schenkels (2kab) des Winkelarms
(2ka) abgestützt ist, bei flügelseitiger Montage des Antriebsaggregats des Hilfsantriebs
flügelseitig abgestützt ist und bei rahmenseitiger Montage des Antriebsaggregats des
Hilfsantriebs rahmenseitig abgestützt ist.
2. Türantriebseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Drehlager (2kas) des in dem Drehlager (2kas) abgestützten ersten Schenkels (2kab)
des Winkelarms (2ka) zu dem in der Gleitschiene (2ks) geführten Ende des zweiten Schenkels
(2kaa) des Winkelarms (2ka) zueinander höhenversetzt sind, wobei der Höhenversatz
durch einen vertikalen Schenkel des ersten Schenkels (2kab) und/oder einen vertikalen
Schenkel des zweiten Schenkels (2kah, 2kaa) gebildet ist oder bildbar ist.
3. Türantriebseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Schenkel (2kab) und der zweite Schenkel (2kah, 2kaa) des Winkelarms (2ka)
als separate Bauteile ausgebildet sind, deren Position zueinander mittels einer Einstelleinrichtung
(2hj) variabel einstellbar ist.
4. Türantriebseinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einstelleinrichtung (2hj) derart ausgebildet ist, dass ein Höhenversatz der beiden
Schenkel (2kab, 2kaa) einstellbar ist, und/oder dass die Einstelleinrichtung (2hj)
derart ausgebildet ist, dass die Winkelstellung der beiden Schenkel (2kab, 2kaa) zueinander
einstellbar ist.
5. Türantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Scheitelbereich des Winkelecks des Winkelarms (2ka) oder am ersten Schenkel
oder zweiten Schenkel oder einer Verlängerung dessen das erste Anschlussende (2kae,
2gg) zum Anschluss an den Abtrieb (2gks) des Antriebsaggregats (2g) des Hilfsantriebs
(2) ausgebildet ist.
6. Türantriebseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abstützung des zweiten Anschlussendes (2kas) des Winkelarms (2ka) in demselben
Drehlager (2kas) erfolgt, indem das Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) abgestützt
ist.
7. Türantriebseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem freien Ende des Linearabtriebs (2kgs) und dem ersten Anschlussende (2gg)
des Winkelarms (2ka) eine stationär zu dem Drehlager abgestützte Lenkereinrichtung
mit einem Verbindungslenker (2kav) angeordnet ist, wobei der Verbindungslenker (2kav)
mit seinem einen Ende mit dem freien Ende des Linearantriebs (2gks) verbunden ist
und mit seinem anderen Ende an dem ersten Anschlussende (2gg) des Winkelarms (2ka)
angreift.
8. Türantriebseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass der Gleitarm (2ka), der an seinem dem Gestängelager (2ks, 2kd) zugewandten Ende zum
Ein-/Auskuppeln mit dem Gestängelager ausgebildet ist, in aus dem Gestängelager ausgekuppelter
Stellung und/oder beim Auskuppeln aus dem Gestängelager und/oder beim Einkuppeln in
das Gestängelager in einer vorbestimmten Winkelstellung relativ zu dem Antriebsaggregat
(2g) des Hilfsantriebs (2) angeordnet ist
oder
b) dass der Gleitarm (2ka), der an seinem dem Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2)
zugewandten Ende zum Ein-/Auskuppeln mit dem Antriebsaggregat (2g) ausgebildet ist,
in von dem Antriebsaggregat (2g) ausgekuppelter Stellung und/oder beim Auskuppeln
von dem Antriebsaggregat (2g) und/oder beim Einkuppeln an dem Antriebsaggregat (2g)
in einer vorbestimmten Winkelstellung relativ zu dem zugeordneten Gestängelager (2ks,
2kd) angeordnet ist.
9. Türantriebseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Winkelstellung des Gleitarms (2ka) relativ beim Auskuppeln gleich wie beim Einkuppeln
ist und/oder in ausgekuppelter Stellung gleich wie beim Einkuppeln und/oder Auskuppeln
ist.
10. Türantriebseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Gleitarm (2ka) so ausgebildet ist, dass er beim Einkuppeln und/oder beim Auskuppeln
und/oder in ausgekuppelter Stellung eine arretierte Winkelstellung und/oder Totpunktlage
einnimmt.
11. Türantriebseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass vorgesehen ist,
a) dass die türflügelseitig zu montierenden Komponenten des Hauptantriebs (1) und des Hilfsantriebs
(2) in oder an einer gemeinsamen und/oder durchgehenden türflügelseitig zu montierenden
Gehäuseeinrichtung und/oder Lagergestelleinrichtung und/oder Montageplatteneinrichtung
(3fm) gelagert sind und/oder durch eine gemeinsame und/oder durchgehende türflügelseitig
zu montierende Abdeckung (3fh) abgedeckt sind
und/oder
b) dass die rahmenseitig zu montierenden Komponenten des Hauptantriebs (1) und des Hilfsantriebs
(2) in oder an einer gemeinsamen und/oder durchgehenden rahmenseitig zu montierenden
Gehäuseeinrichtung und/oder Lagergestelleinrichtung und/oder Montageplatteneinrichtung
(3rm) gelagert sind und/oder durch eine gemeinsame und/oder durchgehende rahmenseitig
zu montierende Abdeckung (3rh) abgedeckt sind
und/oder
c) dass die türflügelseitig zu montierenden Komponenten des Hauptantriebs (1) und des Hilfsantriebs
(2) zur im Flügel verdeckten und/oder innenliegenden Montage ausgebildet sind und/oder
dass die rahmenseitig zu montierenden Komponenten des Hauptantriebs (1) und des Hilfsantriebs
(2) zur im Rahmen verdeckten und/oder innenliegenden Montage ausgebildet sind.
12. Türantriebseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die eine oder die mehreren rahmenseitig zu montierende/-n Komponente/-n des Hilfsantriebs
(2) in einer Montageebene zu montieren ist bzw. sind, die an der Frontseite oder an
der Rückseite oder oberhalb der Oberseite oder unterhalb der Unterseite der einen
oder der mehreren rahmenseitig zu montierende/-n Komponente/-n des Hauptantriebs (1)
angeordnet ist.
13. Türantriebseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Antriebsaggregat (1g) des Hauptantriebs (1) türflügelseitig (F) montiert ist
und die Gleitschiene (1ks) der Kraftübertragungseinrichtung des Hauptantriebs (1)
rahmenseitig (R) montiert ist,
- dass der Hilfsantrieb (2) eine oder mehrere rahmenseitig (R) montierte Komponenten aufweist
- im Folgenden rahmenseitig montierte Komponenteneinrichtung des Hilfsantriebs (2)
genannt - die derart rahmenseitig (R) montiert ist, dass ein Montageraum (M) frei
bleibt und/oder gebildet wird, der für die Montage mindestens einer oder mehrerer
mit dem Gleiter (1kag) und/oder dem Gleitarm (1ka) des Hauptantriebs (1) zusammenwirkende,
rahmenseitig zu montierende Zusatz-Funktionskomponenten des Hauptantriebs - im Folgenden
Zusatz-Funktionskomponenten-einrichtung des Hauptantriebs (1) genannt - bestimmt ist,
- wobei der Montageraum (M) sich von der Gleitschiene (1ks) des Hauptantriebs (1)
und/oder von der Bewegungsbahn des in der Gleitschiene (1ks) geführten Gleiters (1kag)
des Hauptantriebs (1) oder von der Bewegungsbahn eines mit dem Gleiter (1kag) des
Hauptantriebs (1) bewegungsfest verbundenen Teils in Richtung zum bandfernen Ende
des Türrahmens (R) erstreckt.
14. Türantriebseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Türantriebseinrichtung eine elektrisch schaltbare Zuhaltung (4) aufweist, die
durch eine rahmenseitig zu montierende Zuhaltungskomponente (4r) und eine flügelseitig
zu montierende Zuhaltungskomponente (4f) gebildet ist,
wobei eine der oder beide Zuhaltungskomponenten (4r, 4f) als Baueinheit(en) ausgebildet
ist bzw. sind, die separat von den Komponenten des Hauptantriebs (1) und/oder Hilfsantriebs
(2) ausgebildet ist bzw. sind oder als gemeinsame oder verbundene Baueinheit(en) mit
jeweils mindestens einer der Komponenten des Hauptantriebs (1) und/oder des Hilfsantriebs
(2) ausgebildet ist bzw. sind.
15. Türantriebseinrichtung für eine Tür eines Gebäudes mit einem in einem ortsfesten Rahmen
um eine vertikale Türachse schwenkbar gelagerten Türflügel,
umfassend
a) einen Hauptantrieb (1) zur Beaufschlagung des Türflügels im Sinne Schließbewegung
und/oder Öffnungsbewegung und/oder Schließdämpfung und/oder Öffnungsdämpfung, vorzugsweise
als manueller Schließfederantrieb oder als elektromotorischer Türantrieb ausgebildet,
mit:
a1) einem Antriebsaggregat (1g) des Hauptantriebs (1) und
a2) einer Kraftübertragungseinrichtung (1k) des Hauptantriebs (1) mit einem Gestänge
und einem Gestängelager, vorzugsweise eine Gleitschiene und einen darin geführten
Gleitarm aufweisend
b) einen Hilfsantrieb (2) zur Beaufschlagung des Türflügels im Sinne Schließbewegung
und/oder Öffnungsbewegung und/oder Schließdämpfung und/oder Öffnungsdämpfung mit:
b1) einem Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) und
b2) einer Kraftübertragungseinrichtung (2k) des Hilfsantriebs (2), die ein als Gleitarm
(2ka) ausgebildetes Gestänge (2ka) und ein als Drehlager (2kd) ausgebildetes Gestängelager
aufweist und die mit dem Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) während des Öffnungs-
und Schließvorgangs selbsttätig ein- und auskuppelbar ist
- wobei die Ein-/Auskupplungsstelle zwischen dem Gleitarm (2ka) und dem Drehlager
(2kd) ausgebildet ist, indem der Gleitarm an seinem der Gleitschiene zugewandten Ende
zum Ein- und Auskuppeln der Gleitschiene (2ks) ausgebildet ist und die Gleitschiene
zum Ein- und Auskuppeln des Gleitarms (2ka) ausgebildet ist, oder
- wobei die Ein-/Auskupplungsstelle zwischen dem Gleitarm (2ka) und dem Antriebsaggregat
(2g) des Hilfsantriebs (2) ausgebildet ist, indem der Gleitarm an seinem dem Abtrieb
des Antriebsaggregats des Hilfsantriebs zugewandten Ende zum Ein- und Auskuppeln mit
dem Abtrieb des Hilfsantriebs ausgebildet ist und der Abtrieb des Antriebsaggregats
des Hilfsantriebs zum Ein- und Auskuppeln des Gleitarms ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet
- dass das Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) als Antriebsaggregat (2g) mit einem
Linearabtrieb (2aa) ausgebildet ist,
- dass das Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) in oder auf einer Gleitschiene (2ss)
oder angrenzend an eine Gleitschiene (2ss) gelagert ist, in der der Linearabtrieb
(2aa) des Antriebsaggregats geführt ist,
• dass der Gleitarm (2ka) ein dem Gestängelager (2kd) zugeordnetes Ende aufweist, das in
dem als Drehlager (2kd) ausgebildeten Gestängelager schwenkbar gelagert ist,
• wobei der Gleitarm (2ka) ein dem Antriebsaggregat (2g) des Hilfsantriebs (2) zugewandtes
Ende (2kag) aufweist, das zum Anschluss an den in der Gleitschiene (2ss) geführten
Abtrieb (2aa) des Antriebsaggregats (2g) des Hilfsantriebs (2) ausgebildet ist.
1. Door drive device for a door of a building having a door leaf mounted in a stationary
frame pivotably around a vertical door axis,
comprising:
a) a main drive (1) for supplying the door leaf for the purpose of closing movement
and/or opening movement and/or closing damping and/or opening damping, preferably
formed as a manual closing spring drive or as an electromotive door drive, having:
a1) a drive assembly (1g) of the main drive (1) and
a2) a force transmission device (1k) of the main drive (1), said force transmission
device having a leverage and a leverage bearing, preferably having a glide rail and
a glide arm guided therein
b) an auxiliary drive (2) for supplying the door leaf for the purpose of closing movement
and/or opening movement and/or closing damping and/or opening damping, having:
b1) a drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) and
b2) a force transmission device (2k) of the auxiliary drive (2), said force transmission
device having a leverage (2ka) formed as a glide arm (2ka) and a leverage bearing
formed as a glide rail (2ks) and being able to be automatically coupled in and out
of the drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) during the opening and closing
process,
- wherein the coupling in/out position is formed between the glide arm (2ka) and the
glide rail (2ks) by the glide arm being formed on its end facing towards the glide
rail for coupling the glide rail (2ks) in and out, and the glide rail is formed for
coupling the glide arm (2ka) in and out, or
- wherein the coupling in/out position is formed between the glide arm (2ka) and the
drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) by the glide arm being formed on its
end facing towards the output of the drive assembly of the auxiliary drive for coupling
the output of the auxiliary drive in and out, and the output of the drive assembly
of the auxiliary drive is formed for coupling the glide arm in and out,
characterised in that
- the drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) is formed as a drive assembly
(2g) with a linear output (2gks),
- the drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) is mounted in a pivot bearing
(2gs),
- the glide arm (2ka) has an end (2kag) which is allocated to the glide rail (2ks)
and which is guided in the glide rail (2ks);
- the glide arm (2ka) has a first connecting end (2gg) which faces towards the drive
assembly (2g) of the auxiliary drive (2) and which is formed to connect to the linear
output (2gks) of the drive assembly (2g),
- the glide arm (2ka) has a second connecting end (2kas) which is supported in a pivot
bearing (2kas) that is formed to be stationary with the pivot bearing (2gs) in which
the drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) is pivotably mounted,
- the glide arm (2ka) is formed as an angular arm (2ka), which has a first leg (2kab)
and a second leg (2kah, 2kaa) which are arranged at an angle to each other, forming
an angular corner,
• wherein the end of the first leg (2kab) of the angular arm (2ka) is supported in
the pivot bearing (2kas), which is formed to be stationary with the pivot bearing
(2gs) in which the drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) is mounted, and
thus the end of the first leg of the angular arm forms the second connecting end of
the glide arm, and
• wherein the free end of the second leg (2kah, 2kaa) of the angular arm (2ka) is
formed as the end guided in the glide rail (2ks) and thus forms the end of the glide
arm allocated to the glide rail, and
• wherein the pivot bearing (2kas), in which the end of the first leg (2kab) of the
angular arm (2ka) is supported, is supported on the leaf side when the drive assembly
of the auxiliary drive is mounted on the leaf side, and is supported on the frame
side when the drive assembly of the auxiliary drive is mounted on the frame side.
2. Door drive device according to claim 1,
characterised in that
the pivot bearing (2kas) of the first leg (2kab) of the angular arm (2ka) supported
in the pivot bearing (2kas) is offset in terms of height relative to the end of the
second leg (2kaa) of the angular arm (2ka) that is guided in the glide rail (2ks),
wherein the height offset is formed, or can be formed, by a vertical leg of the first
leg (2kab) and/or a vertical leg of the second leg (2kah, 2kaa).
3. Door drive device according to claim 2,
characterised in that
the first leg (2kab) and the second leg (2kah, 2kaa) of the angular arm (2ka) are
formed as separate components, the position of which relative to one another can be
variably adjusted by means of an adjustment device (2hj).
4. Door drive device according to claim 3,
characterised in that
the adjustment device (2hj) is formed in such a way that a height offset of both the
legs (2kab, 2kaa) can be adjusted, and/or the adjustment device (2hj) is formed in
such a way that the angular position of both the legs (2kab, 2kaa) relative to one
another can be adjusted.
5. Door drive device according to one of claims 1 to 4,
characterised in that,
in the vertex region of the angular corner of the angular arm (2ka) or at the first
leg or second leg or an extension thereof, the first connecting end (2kae, 2gg) is
formed to connect to the output (2gks) of the drive assembly (2g) of the auxiliary
drive (2).
6. Door drive device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the second connecting end (2kas) of the angular arm (2ka) is supported in the same
pivot bearing (2kas) in which the drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) is
supported.
7. Door drive device according to one of the preceding claims,
characterised in that
a link device with a connecting link (2kav) is arranged, supported in a stationary
manner relative to the pivot bearing, between the free end of the linear output (2kgs)
and the first connecting end (2gg) of the angular arm (2ka), wherein the connecting
link (2kav) is connected at one end thereof to the free end of the linear drive (2kgs)
and at the other end thereof engages on the first connecting end (2gg) of the angular
arm (2ka).
8. Door drive device according to one of the preceding claims,
characterised in that
a) the glide arm (2ka), which is formed on its end facing towards the leverage bearing
(2ks, 2kd) for coupling in/out with the leverage bearing, is arranged in a predetermined
angular position relative to the drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) in
the position coupled out of the leverage bearing and/or when coupling out of the leverage
bearing and/or when coupling into the leverage bearing,
or
b) the glide arm (2ka), which is formed on its end facing towards the drive assembly
(2g) of the auxiliary drive (2) for coupling in/out of the drive assembly (2g), is
arranged in a predetermined angular position relative to the allocated leverage bearing
(2ks, 2kd) in the position coupled out of the drive assembly (2g) and/or when coupling
out of the drive assembly (2g) and/or when coupling in on the drive assembly (2g).
9. Door drive device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the angular position of the glide arm (2ka) is relatively the same when decoupling
and when coupling, and/or is the same in the decoupled position and when coupling
and/or decoupling.
10. Door drive device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the glide arm (2ka) is formed in such a way that it adopts a locked angular position
and/or dead-centre position when coupling and/or when decoupling and/or in the decoupled
position.
11. Door drive device according to one of the preceding claims,
characterised in that
it is provided that
a) the components of the main drive (1) and of the auxiliary drive (2) that are to
be mounted on the door leaf side are mounted in or on a common and/or continuous housing
device and/or bearing frame device and/or mounting plate device (3fm) to be mounted
on the door leaf side and/or are covered by a common and/or continuous cover (3fh)
that is to be mounted on the door leaf side,
and/or
b) the components of the main drive (1) and of the auxiliary drive (2) that are to
be mounted on the frame side are mounted in or on a common and/or continuous housing
device and/or bearing frame device and/or mounting plate device (3rm) to be mounted
on the frame side and/or are covered by a common and/or continuous cover (3rh) that
is to be mounted on the frame side,
and/or
c) the components of the main drive (1) and of the auxiliary drive (2) that are to
be mounted on the door leaf side are formed for mounting that is covered and/or internal
in the leaf,
and/or
the components of the main drive (1) and of the auxiliary drive (2) that are to be
mounted on the frame side are formed for mounting that is covered and/or internal
in the frame.
12. Door drive device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the one or the several component/s of the auxiliary drive (2) to be mounted on the
frame side is or are to be mounted on a mounting plane, which is arranged on the front
side or on the rear side or above the upper side or below the lower side of the one
or the several component/s of the main drive (1) to be mounted on the frame side.
13. Door drive device according to one of the preceding claims,
characterised in that
- the drive assembly (1g) of the main drive (1) is mounted on the door leaf side (F)
and the glide rail (1ks) of the force transmission device of the main drive (1) is
mounted on the frame side (R),
- the auxiliary drive (2) has one or more components mounted on the frame side (R)
- below referred to as the component device of the auxiliary drive (2) mounted on
the frame side - which is mounted on the frame side (R) in such a way that a mounting
chamber (M) remains free and/or is formed, which is determined for the mounting of
at least one or more additional functional components of the main drive that interact
with the slider (1kag) and/or the glide arm (1ka) of the main drive (1) and are to
be mounted on the frame side, below referred to as the additional functional component
device of the main drive (1),
- wherein the mounting chamber (M) extends from the glide rail (1ks) of the main drive
(1) and/or from the movement path of the slider (1kag) of the main drive (1) which
is guided in the glide rail (1ks) or from the movement path of a part immovably connected
to the slider (1kag) of the main drive (1) in the direction of the end of the door
frame (R) distal to the hinge.
14. Door drive device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the door drive device has an electrically switchable interlock (4) which is formed
by an interlock component (4r) that is to be mounted on the frame side and an interlock
component (4f) that is to be mounted on the leaf side,
wherein the one or both of the interlock components (4r, 4f) is or are formed as unit(s),
which is or are formed separately to the components of the main drive (1) and/or auxiliary
drive (2) or is or are formed as common or connected unit(s) each having at least
one of the components of the main drive (1) and/or of the auxiliary drive (2).
15. Door drive device for a door of a building having a door leaf mounted in a stationary
frame pivotably around a vertical door axis,
comprising:
a) a main drive (1) for supplying the door leaf for the purpose of closing movement
and/or opening movement and/or closing damping and/or opening damping, preferably
formed as a manual closing spring drive or as an electromotive door drive, having:
a1) a drive assembly (1g) of the main drive (1) and
a2) a force transmission device (1k) of the main drive (1), said force transmission
device having a leverage and a leverage bearing, preferably having a glide rail and
a glide arm guided therein
b) an auxiliary drive (2) for supplying the door leaf for the purpose of closing movement
and/or opening movement and/or closing damping and/or opening damping, having:
b1) a drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) and
b2) a force transmission device (2k) of the auxiliary drive (2), said force transmission
device having a leverage (2ka) formed as a glide arm (2ka) and a leverage bearing
formed as a pivot bearing (2kd) and being able to be automatically coupled in and
out of the drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) during the opening and closing
process,
- wherein the coupling in/out position is formed between the glide arm (2ka) and the
pivot bearing (2kd) by the glide arm being formed on its end facing towards the glide
rail for coupling the glide rail (2ks) in and out, and the glide rail is formed for
coupling the glide arm (2ka) in and out, or
- wherein the coupling in/out position is formed between the glide arm (2ka) and the
drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) by the glide arm being formed on its
end facing towards the output of the drive assembly of the auxiliary drive for coupling
the output of the auxiliary drive in and out, and the output of the drive assembly
of the auxiliary drive is formed for coupling the glide arm in and out,
characterised in that
- the drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) is formed as a drive assembly
(2g) with a linear output (2gks),
- the drive assembly (2g) of the auxiliary drive (2) is mounted in or on a glide rail
(2ss) or adjacent to a glide rail (2ss), in which the linear output (2aa) of the drive
assembly is guided,
• the glide arm (2ka) has an end allocated to the leverage bearing (2kd), said end
being pivotably mounted in the leverage bearing formed as a pivot bearing (2kd),
• wherein the glide arm (2ka) has an end facing towards the drive assembly (2g) of
the auxiliary drive (2), said end being formed to connect to the output (2aa) of the
drive assembly that is guided in the glide rail (2ss).
1. Mécanisme d'entraînement de porte d'un bâtiment avec un battant de porte logé dans
un cadre fixe de manière pivotante autour d'un axe de porte vertical,
comprenant :
a) un entraînement principal (1) pour le déplacement du battant de porte dans le sens
d'un mouvement de fermeture et/ou d'un mouvement d'ouverture et/ou d'un amortissement
de fermeture et/ou d'un amortissement d'ouverture, de préférence sous la forme d'un
entraînement à ressort de fermeture manuel ou d'un entraînement de porte à moteur
électrique, avec :
a1) un agrégat d'entraînement (1g) de l'entraînement principal (1) et
a2) un dispositif de transmission de force (1k) de l'entraînement principal (1) avec
une tringlerie et un palier de tringlerie, de préférence une glissière et un bras
coulissant guidé à l'intérieur de celle-ci comprenant
b) un entraînement auxiliaire (2) pour le déplacement du battant de porte dans le
sens d'un mouvement de fermeture et/ou d'un mouvement d'ouverture et/ou d'un amortissement
de fermeture et/ou d'un amortissement d'ouverture, avec :
b1) un agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2) et
b2) un dispositif de transmission de force (2k) de l'entraînement auxiliaire (2),
qui comprend une tringlerie (2ka) conçue comme un bras coulissant (2ka) et un palier
de tringlerie conçu comme une glissière (2ks) et qui peut être couplé et découplé
automatiquement avec l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2)
pendant le processus d'ouverture et de fermeture, dans lequel le point de couplage
et de découplage est prévu entre le bras coulissant (2ka) et la glissière (2ks), le
bras coulissant étant conçu, au niveau de son extrémité orientée vers la glissière,
pour le couplage et le découplage de la glissière (2ks) et la glissière étant conçue
pour le couplage et le découplage du bras coulissant (2ka), ou dans lequel le point
de couplage et de découplage est prévu entre le bras coulissant (2ka) et l'agrégat
d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2), le bras coulissant étant conçu,
au niveau de son extrémité orientée vers la sortie de l'agrégat d'entraînement de
l'entraînement auxiliaire, pour le couplage et le découplage avec la sortie de l'entraînement
auxiliaire et
la sortie de l'agrégat d'entraînement de l'entraînement auxiliaire étant conçu pour
le couplage et le découplage du bras coulissant,
caractérisé en ce que
- l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2) est conçu comme un
agrégat d'entraînement (2g) avec une sortie linéaire (2gks),
- l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2) est logé dans un
palier rotatif (2gs),
- le bras coulissant (2ka) comprend une extrémité (2kag) correspondant à la glissière
(2ks), qui est guidée dans la glissière (2ks) ;
- le bras coulissant (2ka) comprend une première extrémité de raccordement (2gg) orientée
vers l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2), qui est conçue
pour le raccordement à la sortie linéaire (2gks) de l'agrégat d'entraînement (2g)
;
- le bras coulissant (2ka) comprend une deuxième extrémité de raccordement (2kas),
qui est soutenue dans un palier rotatif (2kas), qui est conçu de manière stationnaire
avec le palier rotatif (2gs), dans lequel l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement
auxiliaire (2) est logé de manière pivotante,
- le bras coulissant (2ka) est conçu comme un bras angulaire (2ka) qui comprend une
première branche (2kab) et une deuxième branche (2kah, 2kaa), qui forment un angle
entre elles en formant un coin,
• dans lequel l'extrémité de la première branche (2kab) du bras angulaire (2ka) est
soutenue dans le palier rotatif (2kas), qui est conçu de manière stationnaire avec
le palier rotatif (2gs) dans lequel l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement
auxiliaire (2) est logé et l'extrémité de la première branche du bras angulaire forme
ainsi la deuxième extrémité de raccordement du bras coulissant et
• dans lequel l'extrémité libre de la deuxième branche (2kah, 2kaa) du bras angulaire
(2ka) est conçue comme l'extrémité guidée dans la glissière (2ks) et forme ainsi l'extrémité
du bras coulissant correspondant à la glissière et
• dans lequel le palier rotatif (2kas), dans lequel l'extrémité de la première branche
(2kab) du bras angulaire (2ka) est soutenue, lors du montage côté battant de l'agrégat
d'entraînement de l'entraînement auxiliaire, est soutenu côté battant et, lors du
montage côté cadre de l'agrégat d'entraînement de l'entraînement auxiliaire, est soutenu
côté cadre.
2. Mécanisme d'entraînement de porte selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le palier rotatif (2kas) de la première branche (2kab), soutenue dans le palier rotatif
(2kas), du bras angulaire (2ka) est décalé en hauteur par rapport à l'extrémité, guidée
dans la glissière (2ks), de la deuxième branche (2kaa) du bras angulaire (2ka), dans
lequel le décalage en hauteur est constitué ou peut être constitué par une branche
verticale de la première branche (2kab) et/ou une branche verticale de la deuxième
branche (2kah, 2kaa).
3. Mécanisme d'entraînement de porte selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la première branche (2kab) et la deuxième branche (2kah, 2kaa) du bras angulaire (2ka)
sont conçues comme des composants séparés dont la position l'un par rapport à l'autre
peut être ajustée au moyen d'un dispositif de réglage (2hj).
4. Mécanisme d'entraînement de porte selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le dispositif de réglage (2hj) est conçu de façon à ce qu'un décalage en hauteur des
deux branches (2kab, 2kaa) puisse être ajusté et/ou en ce que le dispositif de réglage (2hj) est conçu de façon à ce que la position angulaire
des deux branches (2kab, 2kaa) l'une par rapport à l'autre puisse être ajustée.
5. Mécanisme d'entraînement de porte selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
dans la partie de sommet de l'angle du bras angulaire (2ka) ou au niveau de la première
branche ou de la deuxième branche ou d'un prolongement de celle-ci, la première extrémité
de raccordement (2kae, 2gg) est conçue pour le raccordement à la sortie (2gks) de
l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2).
6. Mécanisme d'entraînement de porte selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le soutien de la deuxième extrémité de raccordement (2kas) du bras angulaire (2ka)
a lieu dans le même palier rotatif (2kas), l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement
auxiliaire (2) étant soutenu.
7. Mécanisme d'entraînement de porte selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
entre l'extrémité libre de la sortie linéaire (2kgs) et la première extrémité de raccordement
(2gg) du bras angulaire (2ka), est disposé un dispositif de direction soutenu de manière
stationnaire par rapport au palier rotatif, avec une bielle de liaison (2kav), dans
lequel la bielle de liaison (2kav) est reliée, avec une de ses extrémités, à l'extrémité
libre de la sortie linéaire (2gks) et, avec son autre extrémité, à la première extrémité
de raccordement (2gg) du bras angulaire (2ka).
8. Mécanisme d'entraînement de porte selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
a) le bras coulissant (2ka), qui est conçu, au niveau de son extrémité orientée vers
le palier de tringlerie (2ks, 2kd), pour le couplage/découplage avec le palier de
tringlerie, est disposé, dans une position découplée du palier de tringlerie et/ou
lors du découplage du palier de tringlerie et/ou lors du couplage dans le palier de
tringlerie, dans une position angulaire prédéterminée par rapport à l'agrégat d'entraînement
(2g) de l'entraînement auxiliaire (2) ou
b) le bras coulissant (2ka), qui est conçu, au niveau de son extrémité orientée vers
l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2), pour le couplage/découplage
avec l'agrégat d'entraînement (2g), est disposé, dans une position découplée de l'agrégat
d'entraînement (2g) et/ou lors du découplage de l'agrégat d'entraînement (2g) et/ou
lors du couplage à l'agrégat d'entraînement (2g), dans une position angulaire prédéterminée
par rapport au palier de tringlerie (2ks, 2kd) correspondant.
9. Mécanisme d'entraînement de porte selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la position angulaire du bras coulissant (2ka) lors du découplage est la même que
lors du couplage et/ou dans la position découplée, est la même que lors du couplage
et/ou du découplage.
10. Mécanisme d'entraînement de porte selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bras coulissant (2ka) est conçu de façon à adopter, lors du couplage et/ou lors
du découplage et/ou dans la position découplée, une position angulaire et/ou une position
de point mort bloquée.
11. Mécanisme d'entraînement de porte selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
il est prévu
a) que les composants, à monter côté battant, de l'entraînement principal (1) et de
l'entraînement auxiliaire (2) sont logés dans ou sur un dispositif de boîtier et/ou
un dispositif de châssis de palier et/ou un dispositif de plaque de montage (3fm)
commun et/ou traversant à monter du côté du battant de porte et/ou sont recouverts
d'un couvercle (3fh) commun et/ou traversant à monter côté battant
et/ou
b) les composants, à monter du côté du cadre, de l'entraînement principal (1) et de
l'entraînement auxiliaire (2) sont logés dans ou sur un dispositif de boîtier et/ou
un dispositif de châssis de palier et/ou un dispositif de plaque de montage (3rm)
commun et/ou traversant à monter côté cadre et/ou sont recouverts d'un couvercle (3rh)
commun et/ou traversant à monter côté cadre
et/ou
c) que les composants, à monter côté battant, de l'entraînement principal (1) et de
l'entraînement auxiliaire (2) sont conçus pour un montage dissimulé et/ou internes
dans le battant
et/ou
que les composants, à monter du côté du cadre, de l'entraînement principal (1) et
de l'entraînement auxiliaire (2) sont conçus pour un montage dissimulé et/ou internes
dans le cadre.
12. Mécanisme d'entraînement de porte selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le ou les composants, à monter côté cadre, de l'entraînement auxiliaire (2) est resp.
sont à monter dans un plan de montage qui est disposé au niveau de la face frontale
ou de l'arrière ou au-dessus du côté supérieur ou en dessous du côté inférieur du
ou des composants, à monter côté cadre, de l'entraînement principal (1).
13. Mécanisme d'entraînement de porte selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
- l'agrégat d'entraînement (1g) de l'entraînement principal (1) est monté côté battant
(F) et la glissière (1ks) du dispositif de transmission de force de l'entraînement
principal (1) est montée côté cadre (R)
- l'entraînement auxiliaire (2) comprend un ou plusieurs composants montés côté cadre
(R) - appelés dans la suite dispositif à composants montés côté cadre de l'entraînement
auxiliaire (2) - qui est monté côté cadre (R) de façon à ce qu'un espace de montage
(M) reste libre et/ou soit formé, qui est destiné au montage d'au moins un ou plusieurs
composants fonctionnels supplémentaires de l'entraînement principal, interagissant
avec le patin (1kag) et/ou le bras coulissant (1ka) de l'entraînement principal (1)
- appelés dans la suite dispositif à composants fonctionnels supplémentaires de l'entraînement
principal (1),
- dans lequel l'espace de montage (M) s'étend à partir de la glissière (1ks) de l'entraînement
principal (1) et/ou de la trajectoire de déplacement du patin (1kag), guidé dans la
glissière (1ks), de l'entraînement principal (1) ou de la trajectoire de déplacement
d'une partie, reliée de manière solidaire en mouvement avec le patin (1kag), de l'entraînement
principal (1) en direction de l'extrémité éloignée de la bande du cadre de porte (R).
14. Mécanisme d'entraînement de porte selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le mécanisme d'entraînement de porte comprend une gâchette (4) à commutation électrique
qui est constituée d'un composant de gâchette à monter côté cadre (4r) et d'un composant
de gâchette à monter côté battant (4f),
dans lequel le ou les deux composants de gâchette (4r, 4f) est resp. sont conçu(s)
comme un ou des modules qui est resp. sont réalisés séparément des composants de l'entraînement
principal (1) et/ou de l'entraînement auxiliaire (2) ou est resp. sont conçus comme
un ou des modules commun(s) ou relié(s) chacun avec au moins un des composants de
l'entraînement principal (1) et/ou de l'entraînement auxiliaire (2).
15. Mécanisme d'entraînement de porte pour une porte de bâtiment avec un battant de porte
logé dans un cadre fixe de manière pivotante autour d'un axe de porte vertical,
comprenant :
a) un entraînement principal (1) pour le déplacement du battant de porte dans le sens
d'un mouvement de fermeture et/ou d'un mouvement d'ouverture et/ou d'un amortissement
de fermeture et/ou d'un amortissement d'ouverture, de préférence sous la forme d'un
entraînement à ressort de fermeture manuel ou d'un entraînement de porte à moteur
électrique, avec :
a1) un agrégat d'entraînement (1g) de l'entraînement principal (1) et
a2) un dispositif de transmission de force (1k) de l'entraînement principal (1) avec
une tringlerie et un palier de tringlerie, de préférence une glissière et un bras
coulissant guidé à l'intérieur de celle-ci comprenant
b) un entraînement auxiliaire (2) pour le déplacement du battant de porte dans le
sens d'un mouvement de fermeture et/ou d'un mouvement d'ouverture et/ou d'un amortissement
de fermeture et/ou d'un amortissement d'ouverture, avec :
b1) un agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2) et
b2) un dispositif de transmission de force (2k) de l'entraînement auxiliaire (2),
qui comprend une tringlerie (2ka) conçue comme un bras coulissant (2ka) et un palier
de tringlerie conçu comme un palier rotatif (2kd) et qui peut être couplé et découplé
automatiquement avec l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2)
pendant le processus d'ouverture et de fermeture, dans lequel le point de couplage
et de découplage est prévu entre le bras coulissant (2ka) et le plier rotatif (2kd),
le bras coulissant étant conçu, au niveau de son extrémité orientée vers la glissière,
pour le couplage et le découplage de la glissière (2ks) et la glissière étant conçue
pour le couplage et le découplage du bras coulissant (2ka), ou dans lequel le point
de couplage et de découplage est prévu entre le bras coulissant (2ka) et l'agrégat
d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2), le bras coulissant étant conçu,
au niveau de son extrémité orientée vers la sortie de l'agrégat d'entraînement de
l'entraînement auxiliaire, pour le couplage et le découplage avec la sortie de l'entraînement
auxiliaire et
la sortie de l'agrégat d'entraînement de l'entraînement auxiliaire étant conçu pour
le couplage et le découplage du bras coulissant,
caractérisé en ce que
- l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2) est conçu comme un
agrégat d'entraînement (2g) avec une sortie linéaire (2aa),
- l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2) est logé dans ou
sur une glissière (2ss) ou à proximité d'une glissière (2ss), dans laquelle la sortie
linéaire (2aa) de l'agrégat d'entraînement est guidée,
- le bras coulissant (2ka) comprend une extrémité correspondant au palier de tringlerie
(2kd), qui est logé de manière pivotante dans le palier de tringlerie conçu comme
un palier rotatif (2kd),
- dans lequel le bras coulissant (2ka) comprend une extrémité (2kag) orientée vers
l'agrégat d'entraînement (2g) de l'entraînement auxiliaire (2), qui est conçue pour
le raccordement à la sortie (2aa), guidée dans la glissière (2ss), de l'agrégat d'entraînement
(2g) de l'entraînement auxiliaire (2).