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(11) |
EP 3 246 499 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.2018 Patentblatt 2018/44 |
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Anmeldetag: 04.05.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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ZUR MONTAGE IN EINER EINEN HINTERSCHNITT AUFWEISENDEN BESCHLAGNUT VORGESEHENES BESCHLAGTEIL
FITTING PART INTENDED FOR ASSEMBLY IN A FITTING GROOVE COMPRISING AN UNDERCUT
DESTINÉ AU MONTAGE DANS UNE PARTIE DE FERRURE PRÉVUE AVEC UNE GORGE DE FERRURE DOTÉE
D'UNE CONTRE-DÉPOUILLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.05.2016 DE 102016208473
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.11.2017 Patentblatt 2017/47 |
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Patentinhaber: Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG |
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48291 Telgte (DE) |
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Erfinder: |
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- Kushtilov, Boyko
48159 Münster (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 072 745 EP-A2- 2 546 438
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EP-A1- 1 757 759
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein zur Montage in einer einen Hinterschnitt aufweisenden
Beschlagnut vorgesehenes Beschlagteil für einen Treibstangenbeschlag eines Fensters,
einer Fenstertür oder dergleichen, mit einem zwischen einer Montagestellung und einer
Haltestellung drehbar gelagerten Haltelement, wobei das Halteelement in der Montagestellung
in die Beschlagnut einführbar ist und in der Haltestellung zur Hintergreifung des
Hinterschnitts der Beschlagnut ausgebildet ist.
[0002] Ein solches Beschlagteil ist beispielsweise aus der
EP 2 546 438 A2 bekannt. Bei diesem Beschlagteil bildet ein Schließzapfen eines Verschlusses eine
Lagerung für das Halteelement. Das Haltelement ist lang gestreckt gestaltet und lässt
sich über einen Excenterantrieb zwischen der Montagestellung und der Haltestellung
verdrehen. In der Haltestellung hintergreifen Eckbereiche des Halteelementes den Hinterschnitt
der Beschlagnut und sichern das Beschlagteil. Das Beschlagteil ist damit nur an zwei
gegenüberliegenden Stellen in der Beschlagnut gehalten.
[0003] Aus der
EP 1 072 745 A1 ist ein Beschlag für die Verriegelung von Fenstern oder Türen bekannt, bei dem der
Hinterschnitt der Beschlagnut von an einer Schieberstange angeordneten Haltelementen
hintergriffen wird. Auch hier ist der Beschlag nur an zwei gegenüberliegenden Stellen
in der Beschlagnut gehalten.
[0004] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Beschlagteil der eingangs genannten
Art so weiter zu bilden, dass eine Verbindung mit der Beschlagnut eine besonders hohe
Stabilität aufweist und dass es besonders einfach zu montieren ist.
[0005] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Bewegung des Halteelementes
mit zumindest einem zweiten Haltelement gekoppelt ist, so dass bei Verdrehung eines
der Halteelemente das benachbarte Haltelement schwenkbar ist.
[0006] Durch diese Gestaltung lässt sich das Beschlagteil einfach in die Beschlagnut einsetzen,
wenn sich die zumindest zwei Halteelemente in der Montagestellung befinden. Bei einer
Verdrehung eines der Halteelemente werden durch die Koppelung der Bewegungen alle
Halteelemente in die Haltestellung verdreht. Dabei wird die Hinterschneidung der Beschlagnut
mehrfach hintergriffen und das Beschlagteil mit einer besonders hohen Stabilität gehalten.
Da nur eines der Halteelemente verdreht werden muss, um mehrere Halteelemente in die
Haltestellung zu bewegen, gestaltet sich die Montage des Beschlagteils besonders einfach.
In der Haltestellung bilden die Halteelemente mit dem Hinterschnitt der Beschlagnut
jeweils eine Bajonettverbindung.
[0007] Das Beschlagteil ermöglicht gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
die Halterung verschiedenster Bauteile des Treibstangenbeschlages, wenn die Halteelemente
gegenüber einer Grundplatte drehbar gelagert sind.
[0008] Die Halteelemente könnten beispielsweise über Koppelstangen oder dergleichen miteinander
verbunden sein. Der bauliche Aufwand zur Koppelung der Bewegungen einander benachbarter
Halteelemente lässt sich jedoch gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung besonders gering halten, wenn einander benachbarte Halteelemente miteinander
korrespondierende Vorsprünge und Ausnehmungen aufweisen und mit den Vorsprüngen und
Ausnehmungen ineinander greifen. Durch diese Gestaltung greifen einander benachbarte
Halteelemente nach Art eines Zahnradgetriebes ineinander, so dass bei Verdrehung des
einen Halteelementes im Uhrzeigersinn das nächste Halteelement gegen den Uhrzeigersinn
verdreht wird.
[0009] Das Beschlagteil lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
in der Beschlagnut verschieben, wenn die Grundplatte zumindest ein Koppelelement zur
Verbindung mit einer längs verschieblichen Treibstange des Treibstangenbeschlages
hat und wenn die Haltelemente und die Grundplatte ein Spiel in der Beschlagnut aufweisen.
Durch diese Gestaltung kann das Beschlagteil beispielsweise als Teil eines Verschlusses
des Treibstangenbeschlages ausgebildet sein. Die Halteelemente ermöglichen eine zuverlässige
Verbindung des Verschlusses des Treibstangenbeschlages mit der Beschlagnut des Fensters.
[0010] Die dauerhafte Fixierung des Halteelementes in der Haltestellung gestaltet sich gemäß
einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders einfach, wenn das
Koppelelement mit einem der Haltelemente drehfest verbunden ist und wenn das Haltelement
in der Haltestellung unverdrehbar mit der Treibstange des Treibstangenbeschlages koppelbar
ist. Dies trägt zur Erhöhung der Stabilität des mit dem Beschlagteil versehenen Treibstangenbeschlages
bei.
[0011] Die Koppelung des Beschlagteils mit der Treibstange gestaltet sich gemäß einer anderen
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders einfach, wenn das Koppelelement
einen unrunden Querschnitt hat und in Haltestellung in eine entsprechend gestaltete
Ausnehmung der Treibstange des Treibstangenbeschlages einführbar ist. Durch diese
Gestaltung lässt sich das Beschlagteil automatisiert mit der Treibstange verbinden.
Werkzeug ist hierfür nicht erforderlich.
[0012] Zur weiteren Vereinfachung der Montage des Beschlagteils trägt es gemäß einer anderen
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn das Koppelelement einen rechteckigen
Querschnitt hat. Im Gegensatz zu einem Außenvielzahn ermöglicht der rechteckige Querschnitt
eine optische Kontrolle der Verbindung des Beschlagteils mit der Treibstange. Durch
eine geeignete Wahl der Abmessungen lässt sich sicherstellen, dass die Verbindung
des Koppelelementes mit der Treibstange nur in der Haltestellung des Halteelementes
passt, da Halteelement und Koppelelement drehfest miteinander verbunden sind.
[0013] Zur weiteren Vereinfachung der Montage des Koppelelementes trägt es gemäß einer anderen
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn das Koppelelement an seinem freien
Ende eine Einführschräge hat. Das Koppelelement verdreht sich selbständig bei der
Verbindung mit der Treibstange, wodurch das drehfest mit dem Koppelelement verbundene
Halteelement automatisch in die Haltestellung verdreht wird.
[0014] Die Verbindung des Koppelelementes mit der Treibstange gestaltet sich konstruktiv
besonders einfach, wenn das Koppelelement einen Rasthaken zur Verbindung mit der Treibstange
hat. Dies erleichtert zudem die Automatisierung der Montage des Beschlagteils an der
Treibstange.
[0015] Das Beschlagteil lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
als Teil eines Verschlusses des Treibstangenbeschlages einsetzen, wenn in der Grundplatte
ein Schließzapfen eines Verschlusses des Treibstangenbeschlages befestigt ist. Vorzugsweise
ist der Schließzapfen in die Grundplatte eingepresst und hat einen Excenter zur Erzeugung
eines vorgesehenen Anpressdrucks des Verschlusses.
[0016] Das Beschlagteil lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
als Brücke zwischen zwei Abschnitten der Treibstange des Treibstangenbeschlages einsetzen,
wenn die Grundplatte an jedem ihrer Enden jeweils eine drehfeste Verbindung eines
Koppelelementes mit einem Halteelement lagert und wenn zwischen den Haltelementen
ein weiteres Halteelement gelagert ist.
[0017] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Fig. 1
- einen Teilbereich eines Fensters mit einem Beschlagteil,
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung durch das Beschlagteil aus Figur 1 entlang der Linie II -
II,
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung durch das Beschlagteil aus Figur 2 entlang der Linie III -
III,
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung durch das Beschlagteil aus Figur 3 entlang der Linie IV -
IV in einer Haltestellung,
- Fig. 5
- das Beschlagteil aus Figur 4 in einer Montagestellung.
[0018] Figur 1 zeigt einen Teilbereich eines Holmes 1 eines Fensters mit einem Treibstangenbeschlag
2. Der Holm 1 hat eine Beschlagnut 3 mit einem von in die Beschlagnut hineinragenden
Vorsprüngen gebildeten Hinterschnitt 4. Der Treibstangenbeschlag 2 hat eine in der
Beschlagnut 3 geführte Treibstange 5 zum Antrieb eines Beschlagteils 6 mit einem darauf
angeordneten Schließzapfen 7 eines nicht näher dargestellten Verschlusses. Das Beschlagteil
6 ist über ein Koppelelement 8 mit der Treibstange 5 verbunden. Das Koppelelement
8 hat einen rechteckigen Querschnitt, mit dem es in eine entsprechend gestaltete Ausnehmung
9 der Treibstange 5 eindringt. Weiterhin hat das Koppelelement 8 an seinem freien
Ende eine Einführschräge 10 zur Vereinfachung des Einführens in die Ausnehmung 9 der
Treibstange 5. Ein Rasthaken 11 des Koppelelementes 8 hintergreift die Treibstange
5. Das Beschlagteil 6 hat zudem eine Grundplatte 12 und ein weiteres Koppelelement
13. An dem weiteren Koppelelement 13 lässt sich ein weiterer Abschnitt der Treibstange
5 anschließen. Die Koppelelemente 8, 13 sind gleich aufgebaut.
[0019] Figur 2 zeigt eine Schnittdarstellung durch das Beschlagteil 6 aus Figur 1 entlang
der Linie II - II mit angrenzenden Bereichen des Holms 1 des Fensters. Der Schließzapfen
7 hat eine Presspassung in der Grundplatte 12 und einen Excenter 14 und an seinem
freien Ende eine Werkzeugaufnahme 15 zum Ansetzen eines Drehwerkzeuges. Weiterhin
ragt der Schließzapfen 7 mit einem Lagerzapfen 16 bis vor den Boden der Beschlagnut
3. Der Lagerzapfen 16 lagert drehbar ein Halteelement 17, welches den Hinterschnitt
4 der Beschlagnut 3 hintergreift.
[0020] Figur 3 zeigt in einer Schnittdarstellung durch das Beschlagteil 6 aus Figur 2 entlang
der Linie III - III mit angrenzenden Bereichen des Holms 1 des Fensters, dass insgesamt
drei Halteelemente 17 - 19 den Hinterschnitt 4 hintergreifen. Die äußeren Halteelemente
18, 19 sind drehfest mit einem Zapfen 20, 21 der Koppelelemente 8, 13 verbunden. Die
Zapfen 20, 21 der Koppelelemente 8, 19 sind drehbar in der Grundplatte 12 gelagert.
Weiterhin haben die Koppelelemente 8, 13 Werkzeugaufnahmen 22, 23 zum Ansetzen eines
Drehwerkzeuges.
[0021] Figur 4 zeigt das Beschlagteil 6 mit angrenzenden Bereichen des Holms 1 aus Figur
3 in einer Schnittdarstellung entlang der Linie IV - IV. Die Halteelemente 17 - 19
weisen ineinander greifende Vorsprünge 24, 25 und Ausnehmungen 26, 27 auf. Diese Vorsprünge
24, 25 und Ausnehmungen 26, 27 koppeln die Bewegungen der Haltelemente 17 - 19, so
dass bei einer Drehung eines der Haltelemente 18 die anderen beiden Haltelemente 17,
19 ebenfalls verdreht werden. In Figur 4 sind strichpunktiert die Begrenzungen des
Hinterschnitts 4 der Beschlagnut 3 dargestellt. Hierbei ist zu erkennen, dass die
Halteelemente 17 - 19 jeweils mit zwei Eckbereichen den Hinterschnitt 4 hintergreifen
und damit jeweils eine Bajonettverbindung mit der Beschlagnut 3 bilden. Dies stellt
die Haltestellung der Haltelemente 17 - 19 dar.
[0022] Figur 5 zeigt die Darstellung des Beschlagteils 6 aus Figur 4 in einer Montagestellung.
Die einzelnen Haltelemente 17 -19 sind parallel zu strichpunktiert dargestellten Begrenzungen
des Hinterschnitts 4 der Beschlagnut 3 ausgerichtet. Damit lässt sich das Beschlagteil
6 senkrecht in die Beschlagnut 3 einfügen. Um in die in Figur 4 dargestellte Stellung
zu gelangen, wird eines der Koppelelemente 8 und damit auch das mit diesem Koppelelement
8 verbundene Haltelement 18, beispielsweise durch Aufdrücken der Treibstange 5, verdreht.
Dabei werden die übrigen Haltelemente 17, 19 durch die Koppelung der Bewegungen mit
verdreht.
1. Zur Montage in einer einen Hinterschnitt (4) aufweisenden Beschlagnut (3) vorgesehenes
Beschlagteil (6) für einen Treibstangenbeschlag (2) eines Fensters, einer Fenstertür
oder dergleichen, mit einem zwischen einer Montagestellung und einer Haltestellung
drehbar gelagerten Halteelement (17 - 19), wobei das Halteelement (17 - 19) in der
Montagestellung in die Beschlagnut (3) einführbar ist und in der Haltestellung zur
Hintergreifung des Hinterschnitts (4) der Beschlagnut (3) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Halteelementes (17 - 19) mit zumindest einem zweiten Haltelement
(17 - 19) gekoppelt ist, so dass bei Verdrehung eines der Halteelemente (17 - 19)
das benachbarte Haltelement (17 - 19) schwenkbar ist.
2. Beschlagteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelemente (17 - 19) gegenüber einer Grundplatte (12) drehbar gelagert sind.
3. Beschlagteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass einander benachbarte Halteelemente (17 - 19) miteinander korrespondierende Vorsprünge
(24, 25) und Ausnehmungen (26, 27) aufweisen und mit den Vorsprüngen (24, 25) und
Ausnehmungen (26, 27) ineinander greifen.
4. Beschlagteil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (12) zumindest ein Koppelelement (8, 13) zur Verbindung mit einer
längs verschieblichen Treibstange (5) des Treibstangenbeschlages (2) hat und dass
die Haltelemente (17 - 19) und die Grundplatte (12) ein Spiel in der Beschlagnut (3)
aufweisen.
5. Beschlagteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (8, 13) mit einem der Haltelemente (18, 19) drehfest verbunden
ist und dass das Haltelement (18, 19) in der Haltestellung unverdrehbar mit der Treibstange
(5) des Treibstangenbeschlages (2) koppelbar ist.
6. Beschlagteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (8, 13) einen unrunden Querschnitt hat und in Haltestellung in
eine entsprechend gestaltete Ausnehmung (9) der Treibstange (5) des Treibstangenbeschlages
(2) einführbar ist.
7. Beschlagteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (8, 13) einen rechteckigen Querschnitt hat.
8. Beschlagteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (8, 13) an seinem freien Ende eine Einführschräge (10) hat.
9. Beschlagteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (8, 13) einen Rasthaken (11) zur Verbindung mit der Treibstange
(5) hat.
10. Beschlagteil nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Grundplatte (12) ein Schließzapfen (7) eines Verschlusses des Treibstangenbeschlages
(2) befestigt ist.
11. Beschlagteil nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (12) an jedem ihrer Enden jeweils eine drehfeste Verbindung eines
Koppelelementes (8, 13) mit einem Halteelement (18, 19) lagert und dass zwischen den
Haltelementen (18, 19) ein weiteres Halteelement (17) gelagert ist.
1. A fitting part (6) for a drive rod fitting (2) of a window, a window door or the like
provided for mounting in a fitting groove (3) having an undercut (4), with a retaining
element (17 - 19) rotatably mounted between a mounting position and a retaining position,
wherein the retaining element (17 - 19) can be inserted in the mounting position into
the fitting groove (3) and in the retaining position is designed for engagement behind
the undercut (4) of the fitting groove (3), characterized in that the movement of the retaining element (17 - 19) is coupled with at least a second
retaining element (17 - 19), so that when one of the retaining elements (17 - 19)
is rotated the adjacent retaining element (17 - 19) can be pivoted.
2. A fitting part according to Claim 1, characterized in that the retaining elements (17 - 19) are rotatably mounted relative to a base plate (12).
3. A fitting part according to Claim 1 or 2, characterized in that retaining elements (17 - 19) adjacent to one another have protections (24, 25) and
recesses (26, 27) corresponding to each other and engage in each other with the projections
(24, 25) and recesses (26, 27).
4. A fitting part according to Claim 2 or 3, characterized in that the base plate (12) has at least one coupling element (8, 13) for connecting with
a longitudinally displaced drive rod (5) of the drive rod fitting (2) and that the
retaining elements (17 - 19) and the base plate (12) have a clearance in the fitting
groove (3).
5. A fitting part according to Claims 1 to 4, characterized in that the coupling element (8, 13) is connected non-rotatably to one of the retaining elements
(18, 19) and that the retaining element (18, 19) can be coupled in a non-rotatable
manner with the drive rod (5) of the drive rod fitting (2).
6. A fitting part according to any one of Claims 1 to 5, characterized in that the coupling element (8, 13) has a non-circular cross section and in the retaining
position can be inserted into a correspondingly shaped recess (9) of the drive rod
(5) of the drive rod fitting (2).
7. A fitting part according to any one of Claims 1 to 6, characterized in that the coupling element (8, 13) has a rectangular cross section.
8. A fitting part according to any one of Claims 1 to 7, characterized in that the coupling element (8, 13) has an insertion slope (10) on its free end.
9. A fitting part according to any one of Claims 1 to 5, characterized in that the coupling element (8, 13) has a latching hook (11) for connecting with the drive
rod (5).
10. A fitting part according to any one of Claims 2 to 9, characterized in that a locking pin (7) of a closure of the drive rod fitting (2) is fixed in the base
plate (12).
11. A fitting part according to any one of Claims 2 to 10, characterized in that the base plate (12) at each of its ends in each case supports a non-rotatable connection
of a coupling element (8, 13) with a retaining element (18, 19) and that a further
retaining element (17) is mounted between the retaining elements (18, 19).
1. Partie de ferrure (6) prévue pour le montage dans une rainure de ferrure (3) comprenant
une contre-dépouille (4) pour une ferrure à crémone (2) d'une fenêtre, d'une porte-fenêtre
ou autre, avec un élément de maintien (17 - 19) logé de manière rotative entre une
position de montage et une position de maintien, l'élément de maintien (17 - 19) pouvant
être introduit, dans la position de montage, dans la rainure de ferrure (3) et étant
conçu, dans la position de maintien, pour une prise à l'arrière la contre-dépouille
(4) de la rainure de ferrure (3), caractérisée en ce que le mouvement de l'élément de maintien (17 - 19) est couplé avec au moins un deuxième
élément de maintien (17 - 19), de façon à ce que, lors de la rotation d'un des éléments
de maintien (17 - 19), l'élément de maintien (17 - 19) adjacent puisse être pivoté.
2. Partie de ferrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments de maintien (17 - 19) sont logés de manière rotative par rapport à une
plaque de base (12).
3. Partie de ferrure selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que des éléments de maintien (17 - 19) adjacents entre eux comprennent des saillies (24,
25) et des évidements (26, 27) correspondants entre eux et s'emboîtent les uns dans
les autres avec les saillies (24, 25) et les évidements (26, 27).
4. Partie de ferrure selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que la plaque de base (12) comprend au moins un élément de couplage (8, 13) pour une
liaison avec une crémone (5) coulissante longitudinalement de la ferrure à crémone
(2) et en ce que les éléments de maintien (17 - 19) et la plaque de base (12) présentent un jeu dans
la rainure de ferrure (3).
5. Partie de ferrure selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'élément de couplage (8, 13) est relié de manière immobilisée en rotation avec un
des éléments de maintien (18, 19) et en ce que l'élément de maintien (18, 19) peut être couplé de manière non rotative avec la crémone
(5) de la ferrure à crémone (2).
6. Partie de ferrure selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'élément de couplage (8, 13) présente une section non ronde et peut être introduit,
dans la position de maintien, dans un évidement (9) correspondant de la crémone (5)
de la ferrure à crémone (2).
7. Partie de ferrure selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'élément de couplage (8, 13) présente une section rectangulaire.
8. Partie de ferrure selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'élément de couplage (8, 13) comprend, au niveau de son extrémité libre, un chanfrein
d'introduction (10).
9. Partie de ferrure selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'élément de couplage (8, 13) comprend un crochet d'encliquetage (11) pour la liaison
avec la crémone (5).
10. Partie de ferrure selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisée en ce que, dans la plaque de base (12) est fixé un tenon de fermeture (7) d'une fermeture de
la ferrure à crémone (2).
11. Partie de ferrure selon l'une des revendications 2 à 10, caractérisée en ce que la plaque de base (12) loge, au niveau de chacune de ses extrémités, une liaison,
immobilisée en rotation, d'un élément de couplage (8, 13) avec un élément de maintien
(18, 19) et en ce que, entre les éléments de maintien (18, 19), est logé un autre élément de maintien (17).


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