[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Garnes aus einer Spinnmasse,
ein Verfahren zur Herstellung eines Vlieses sowie ein Vlies, das aus einem Garn gebildet
ist.
[0002] Im Stand der Technik sind Verfahren zur Herstellung eines zur Herstellung eines Vlieses
geeigneten Garnes aus einer Spinnmasse bekannt. Im Stand der Technik sind außerdem
Verfahren zur Herstellung eines Vlieses sowie aus Garn gebildete Vliese bekannt.
[0003] Zur Erzielung von guten Wärmedämmwerten sind Vliese bekannt, bei denen zunächst partikelförmige
Aerogele mittels eines Haftmittels am Garn befestigt sind oder werden. Derartige Vliese,
welche auch als Aerogelvliese oder als Faservlies-Aerogel bezeichnet werden, werden
bevorzugt zur Wärmedämmung an Bauten, für Kühlanlagen und anderen flächigen zu dämmenden
Konstruktionen eingesetzt. Derartige Vliese sind relativ steif und weisen üblicherweise
Dicken ab etwa 5 mm auf.
[0004] Beispielsweise ist aus der
DE 195 48 128 A1 ein Faservlies-Aerogel als Verbundmaterial bekannt.
[0006] Unter Garnen werden im Folgenden derartige Fasern verstanden, die zur Herstellung
von Vlies und/oder zur Herstellung eines Textils geeignet sind.
[0007] Im Folgenden wird unter Aerogel insbesondere ein offenzelliger, mesoporöser, solider
Feststoff verstanden, der aus einem Netzwerk von miteinander verbundenen Nanostrukturen
besteht. Die Bezeichnung Aerogel bezieht sich nicht auf eine bestimmte stoffliche
Zusammensetzung sondern auf eine geometrische Anordnung, in welcher eine Substanz
vorliegen kann.
[0008] Aerogele aus amorpher Kieselsäure finden im Stand der Technik unter anderem in Dämmstoffprodukten
Verwendung, beispielsweise als mit Aerogelen gefüllte doppelschalige Verbundelemente
aus glasfaserverstärkten Polyesterharzen, als Dämmmatten mit Aerogelen auf Polyester-Glasfaser
als Trägermaterial oder als Granulat als Einblasdämmstoff.
[0009] Aerogele, die als oder für Dämmstoffe verwendet werden, sind häufig aus amorpher
Kieselsäure (Silica) gebildet. Derartige Silica-Aerogele weisen eine sehr gute Dämmwirkung
auf, welche durch einen geringen Feststoffgehalt und eine große Anzahl sehr kleiner
Poren erzielt wird. Der Porendurchmesser liegt im Nanometer-Bereich und ist geringer
als eine mittlere freie Wellenlänge von Luft, wodurch die Wärmeleitung in der Gasphase
verhindert wird. Die Wärmeleitfähigkeit von Silica-Aerogelen als Schüttung liegt mit
0,018 W/mK deutlich tiefer als jene von herkömmlichen Mineralwolle-Dämmstoffen (0,032
- 0,034 W/mK) oder Polystyrol (0,029 - 0,036 W/mK). Die poröse, nanoskalierte Struktur
verringert zudem die Geschwindigkeit des Schalls und verleiht dem Aerogel schalldämmende
Eigenschaften. Die Oberfläche von Aerogelpartikeln ist hydrophob und damit beständig
gegen Feuchte und Schimmelbildung. Aerogele können aus transluzenten Partikeln gebildet
sein und deshalb in lichtdurchlässigen Verbundelementen eingesetzt werden. Sie weisen
eine sehr hohe Porosität von über 90%, insbesondere über 98% oder 99% auf. Bekannte
partikelförmige Aerogele werden üblicherweise in geschlossenen Geometrien aufbewahrt
oder angeordnet, da die partikelförmigen Aerogele infolge ihrer geringen Dichte durch
jedwede Luftströmung, auch geringster Art, ungewollt verstreut werden würden.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung
eines Garnes aus einer Spinnmasse, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung eines
Vlieses sowie ein verbessertes Vlies anzugeben.
[0011] Die Aufgabe wird das Verfahren betreffend erfindungsgemäß gelöst durch die in Patentanspruch
1 angegebene Merkmalskombination. Das Verfahren zur Herstellung eines Vlieses betreffend
wird die Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch die in Patentanspruch 5 angegebene Merkmalskombination.
Das Vlies betreffend wird die Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch die in Patentanspruch
6 angegebene Merkmalskombination.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0013] Bei einem Verfahren erfolgt die Herstellung eines zur Herstellung eines Vlieses oder
eines Textils geeigneten Garnes aus einer Spinnmasse. Erfindungsgemäß umfasst die
Spinnmasse ein partikelförmiges Silikat-Aerogel. Der Anteil des Silikat-Aerogels wird
vor oder bei einem Spinnprozess homogen mit dem weiteren Bestandteil oder mit den
weiteren Bestandteilen der Spinnmasse vermischt oder in diese eingebracht. Anschließend
wird die Spinnmasse vor deren Aushärtung durch eine Anzahl von Lochdüsen gepresst,
wodurch das Garn gebildet wird.
[0014] Als partikelförmiges Silikat-Aerogel wird im Folgenden ein solches Silikat-Aerogel
aufgefasst, bei dem eine maximale Abmessung eines jeden Partikels 20µm, 15 µm, 10µm
oder 8 µm beträgt.
[0015] Das erfindungsgemäß hergestellte Garn ist besonders zur Herstellung eines sehr vorteilhaften
Vlieses und zur Herstellung eines besonders vorteilhaften Textils geeignet. Das Silikat-Aerogel,
das im Stand der Technik als feinster Staub vom Menschen eingeatmet werden kann und
gesundheitliche Probleme verursachen kann, ist beim erfindungsgemäß hergestellten
Garn und folglich beim erfindungsgemäßen Vlies sowie bei einem aus dem genannten Garn
hergestellten Textil fest eingebunden, wodurch gesundheitliche Beeinträchtigungen
weitgehend ausgeschlossen sind.
[0016] Das Silikat-Aerogel weist bevorzugt eine Porosität von 98% oder 99% aus, das bedeutet,
dass das Silikat-Aerogel 98% bzw. 99% Luft enthält.
[0017] Ein mit dem erfindungsgemäß hergestellten Garn hergestelltes erfindungsgemäßes Vlies
ist deutlich flexibler als ein übliches Vlies, bei welchem staubförmige und/oder partikelförmige
Aerogele mittels eines Haftmittels an herkömmlichem Garn befestigt sind. Ebenso ist
ein mit dem erfindungsgemäß hergestellten Garn hergestelltes Textil deutlich flexibler
als ein übliches Textil, bei welchem partikelförmige Aerogele mittels eines Haftmittels
an herkömmlichem Garn befestigt sind.
[0018] Insbesondere ist vorteilhaft, dass die Gefahr gesundheitlicher Beeinträchtigungen
nicht nur bei der Durchführung des Verfahrens deutlich reduziert ist, sondern dass
ein mit dem erfindungsgemäß hergestellten Garn hergestelltes erfindungsgemäßes Vlies
bei Deformation oder Bearbeitung nicht zur Freigabe von gesundheitsgefährdendem, partikelförmigen
Silikat-Aerogel durch Abplatzen neigt.
[0019] Ein mit dem erfindungsgemäß hergestellten Garn hergestelltes erfindungsgemäßes Vlies
ist aufgrund seiner verbesserten Flexibilität in vielfältige und beliebige Formen
bringbar und dadurch universell verwendbar. Außerdem ist das im Stand der Technik
erforderliche, ebenfalls gesundheitsgefährdende Haftmittel, mit welchem zunächst staubförmige
Aerogele am Garn befestigt werden, entbehrlich.
[0020] Dabei ist vorgesehen, dass der Anteil des Silikat-Aerogels an der Spinnmasse zwischen
35 Vol.% und 45 Vol.% beträgt. Dadurch ist die Wärmedämmeigenschaft des Garns erstaunlich
deutlich verbessert, während seine Festigkeit erstaunlich wenig beeinträchtigt ist,
obwohl zu erwarten gewesen wäre, dass das Aerogel keinen Beitrag zur Festigkeit des
Garns leistet und somit die Festigkeit des Garns deutlich reduziert wäre.
[0021] Ein weiterer Vorteil ist die feste Bindung des partikelförmigen Silikat-Aerogels
in dem Garn. Dadurch ist das Garn sehr gut waschbar, ohne dass wie im Stand der Technik
ein Abrieb von äußerlich am Garn angeordneten Partikeln des Silikat-Aerogels auftritt.
Zudem können keine Partikel durch mechanische Belastungen, insbesondere durch Reibung
oder Bewegung austreten oder verloren gehen, so wie dies bei äußerlich am Garn angeordneten
Partikeln des Silikat-Aerogels im Stand der Technik der Fall ist.
[0022] Weiterhin ist vorgesehen, dass die Spinnmasse einen Anteil von Zellulose zwischen
55 Vol. % und 65 Vol. % umfasst. Dadurch ist trotz der Einbindung des Silikat-Aerogels
eine hohe Festigkeit des Garns erzielbar.
[0023] Gemäß einer möglichen Ausgestaltung des Verfahrens wird vor oder bei dem Spinnprozess
als weiterer Bestandteil zumindest eine flammhemmende Substanz mit der Spinnmasse
vermischt oder in diese eingebracht wird. Es hat sich hierbei in besonders überraschender
Weise ergeben, dass das Einbringen gemeinsam mit dem Aerogel bereits vor oder beim
Spinnprozess dazu führt, dass die Wärmedämmeigenschaft des Garns nicht beeinflusst
wird und dass die flammhemmende Substanz stabil am Garn und im aus dem Garn hergestellten
Vlies verbleibt, wohingegen sich nach dem Spinnprozess auf- oder eingebrachte flammhemmende
Substanzen schnell wieder vom Garn bzw. Vlies lösen.
[0024] Gemäß einer Weiterbildung des Verfahrens wird als flammhemmende Substanz ein Metallsalz
oder Metalloxid, wie beispielsweise Ammoniumsalze, Borverbindungen, wie Borax und
Borsäure, verwendet. Auch kann eine flammhemmende Substanz auf Basis von Metalloxid,
beispielsweise von Antimonoxid, und von Chlorparaffin (40 % bis 70 % Chlor) oder von
Polyvinylchlorid verwendet werden. Auch ist eine Verwendung von Tetrakis-(Hydroxymethyl)-Phosphoniumchlorid
und/oder Tris-(1-Aziridinyl)-Phosphinoxid und/oder Tetrakis-(Hydroxy-methyl)-Phosphoniumhydroxid]
möglich, wobei alle zuvor genannten flammhemmenden Substanzen den Vorteil haben, dass
diese als Permanent-Ausrüstung geeignet sind und beispielsweise bei einem Waschen
des Garns oder Vlieses nicht vom Garn bzw. Vlies gelöst werden.
[0025] Alternativ ist auch eine Verwendung von Phosphorverbindungen, wie beispielsweise
Diammonphosphat, Alkyl-Ammonphosphat, Phosphornitrilhalogenide und weitere, möglich.
[0026] Besonders bevorzugt beträgt der Anteil des Silikat-Aerogels an der Spinnmasse zwischen
38 Vol.% und 42 Vol.%. Dadurch ist eine besonders gute Wärmedämmeigenschaft des Garns
bei erstaunlich guter Festigkeit desselben kostengünstig erzielbar.
[0027] Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass die Spinnmasse einen Anteil von Zellulose zwischen
58 Vol. % und 62 Vol. % umfasst. Dadurch ist trotz der Einbindung des Silikat-Aerogels
eine besonders hohe Festigkeit des Garns erzielbar.
[0028] Eine Ausgestaltung des Verfahrens sieht vor, dass die Spinnmasse einen Anteil eines
Polymermaterials umfasst, der bevorzugt zwischen 55 Vol. % und 65 Vol. % beträgt.
Das Polymermaterial ist bevorzugt anstatt der Zellulose vorgesehen. Dadurch ist ebenfalls
eine besonders gute Wärmedämmeigenschaft des Garns bei erstaunlich guter Festigkeit
desselben kostengünstig erzielbar.
[0029] Bevorzugt ist dabei das Polymermaterial ein Polyamid (PA), ein Polypropylen (PP),
ein Polyethylenterephthalat (PET), ein Polyethersulfon (PES) oder eine Mischung daraus.
Dadurch ist das Garn mit erstaunlich guter Festigkeit kostengünstig herstellbar.
[0030] Ein Verfahren betrifft die Herstellung eines Vlieses. Erfindungsgemäß wird zunächst
ein Garn gemäß dem vorgenannten Verfahren hergestellt und anschließend weiterverarbeitet.
Dabei wird das Garn optional zunächst zerkleinert. Anschließend wird selbiges zu einem
Vlies, also zu einer Faserschicht, die auch als Faserflor bezeichnet wird, zusammengefügt
und auf geeignete Weise miteinander verbunden. Dieses Verbinden erfolgt wirr, also
nicht durch Verkreuzen oder Verschlingen der Garne, wie es beim Weben, Wirken, Stricken,
der Spitzenherstellung, dem Flechten und dem Herstellen von getufteten Erzeugnissen
erfolgt.
[0031] Es ist vorteilhaft, dass die Gefahr gesundheitlicher Beeinträchtigungen bei der Durchführung
des Verfahrens deutlich reduziert ist. Zudem neigt ein erfindungsgemäß hergestelltes
Vlies bei Deformation oder Bearbeitung nicht zur Freigabe von gesundheitsgefährdendem,
staubförmigem Silikat-Aerogel, da die im Stand der Technik üblichen Abplatzungen oder
ein Abrieb von auf dem Garn angeordnetem Silikat-Aerogel nicht möglich sind bzw. ist.
[0032] Ein Vlies ist aus einem Garn gebildet. Erfindungsgemäß ist das Vlies nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellt. Dabei ist das Vlies aus einem Garn hergestellt, welches aus
einer Spinnmasse gebildet ist, die ein Silikat-Aerogel umfasst. Dieses Silikat-Aerogel
ist partikelförmig und homogen im Garn angeordnet.
[0033] Dabei beträgt der Anteil des Silikat-Aerogels an der Spinnmasse zwischen 35 Vol.
% und 45 Vol. %. Ein derartiges Vlies ist einfach und kostengünstig herstellbar und
weist sowohl gute Festigkeitseigenschaften als auch eine sehr gute Wärmedämmwirkung
auf.
[0034] Bevorzugt beträgt der Anteil des Silikat-Aerogels an der Spinnmasse zwischen 38 Vol.
% und 42 Vol. %. Dadurch sind Festigkeit und Wärmedämmwirkung besonders hoch.
[0035] Weiterhin ist vorgesehen, dass die Spinnmasse einen Anteil von Zellulose zwischen
55 Vol. % und 65 Vol. % umfasst.
[0036] Eine dazu alternative Ausgestaltung sieht vor, dass die Spinnmasse einen Anteil eines
Polymermaterials zwischen 55 Vol. % und 65 Vol. % umfasst.
[0037] Bevorzugt ist dabei das Polymermaterial ein Polyamid (PA), ein Polypropylen (PP),
ein Polyethylenterephthalat (PET) oder ein Polyethersulfon (PES) oder eine Mischung
daraus.
[0038] In einer Weiterbildung umfasst das Vlies zu einer flammhemmenden Ausrüstung eine
flammhemmende Substanz.
[0039] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden näher erläutert.
[0040] Zur Herstellung eines Garnes wird zunächst eine viskose Spinnmasse hergestellt. Diese
Spinnmasse wird gebildet, indem zwischen 38 Vol. % und 42 Vol. % partikelförmiges
Silikat-Aerogel mit zwischen 58 Vol. % und 62 Vol. % Zellulose derart vermengt werden,
dass beide Anteile homogen miteinander vermischt sind. Es ist möglich, statt Zellulose
ein Polymermaterial, eine Mischung aus verschiedenen Polymermaterialien oder eine
Mischung aus Zellulose und einer Anzahl von Polymermaterialien zu verwenden.
[0041] Das partikelförmige Silikat-Aerogel ist also derart in die Spinnmasse integriert,
dass die Partikel gleichmäßig in der Spinnmasse verteilt sind.
[0042] In einer möglichen Ausgestaltung wird vor oder bei dem Spinnprozess als weiterer
Bestandteil zumindest eine flammhemmende Substanz mit der Spinnmasse vermischt oder
in diese eingebracht wird. Beispielsweise wird als flammhemmende Substanz ein Metallsalz
oder Metalloxid verwendet.
[0043] Anschließend wird die derart hergestellte Spinnmasse durch eine Anzahl von Lochdüsen
gepresst, wodurch das Garn gebildet, insbesondere gesponnen wird. Das so gebildete
Garn ist ein Fadengebilde, welches auf Grund seiner physikalischen Eigenschaften im
Sinne der Textilverarbeitung belastbar ist.
[0044] Das derart gebildete Garn wird anschließend gemäß einer ersten Alternative zur Herstellung
von Textilien und gemäß einer zweiten Alternative zur Herstellung eines Vlieses verwendet.
[0045] Derartige Textilien und/oder derartige Vliese sind beispielsweise als Untergrunddämmmaterial
mit geringer Aufbauhöhe und dennoch hoher Dämmwirkung an beheizten Fahrzeugelementen
verwendbar. Insbesondere derartige Vliese sind für die Dämmung von Hohlräumen im Fahrzeug
verwendbar.
[0046] Bevorzugt werden derartige Textilien und/oder derartige Vliese als Rollenware hergestellt,
so dass ein freier Zuschnitt von Dämmmaterial von Rollen möglich ist.
1. Verfahren zur Herstellung eines Garnes aus einer Spinnmasse, wobei
- die Spinnmasse ein partikelförmiges Silikat-Aerogel umfasst, welches vor oder bei
einem Spinnprozess homogen mit einem weiteren Bestandteil oder mit weiteren Bestandteilen
der Spinnmasse vermischt oder in diese eingebracht wird,
- anschließend die derart hergestellte Spinnmasse durch eine Anzahl von Lochdüsen
gepresst wird,
- der Anteil des Silikat-Aerogels an der Spinnmasse zwischen 35 Vol.% und 45 Vol.%
beträgt und
- die Spinnmasse einen Anteil von Zellulose zwischen 55 Vol.% und 65 Vol.% umfasst.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass vor oder bei dem Spinnprozess als weiterer Bestandteil zumindest eine flammhemmende
Substanz mit der Spinnmasse vermischt oder in diese eingebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass als flammhemmende Substanz ein Metallsalz oder Metalloxid verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des Silikat-Aerogels an der Spinnmasse zwischen 38 Vol.% und 42 Vol.%
beträgt.
5. Verfahren zur Herstellung eines Vlieses,
wobei zunächst ein Garn gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche hergestellt wird,
welches anschließend weiterverarbeitet wird.
6. Vlies, hergestellt nach dem Verfahren gemäß Anspruch 5,
wobei
- das Garn aus einer Spinnmasse gebildet ist, welche ein Silikat-Aerogel umfasst,
- der Anteil des Silikat-Aerogels an der Spinnmasse zwischen 35 Vol.% und 45 Vol.%
beträgt und
- die Spinnmasse einen Anteil von Zellulose zwischen 55 Vol.% und 65 Vol.% umfasst.
7. Vlies nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des Silikat-Aerogels an der Spinnmasse zwischen 38 Vol.% und 42 Vol.%
beträgt.
8. Vlies nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies zu einer flammhemmenden Ausrüstung eine flammhemmende Substanz umfasst.