[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft die passive Intermodulation.
[0002] Passive Intermodulation (PIM) bezeichnet den Vorgang, wenn sich zwei oder mehrere
Signale an einer passiven Komponente mit nicht linearen Eigenschaften mischen und
dabei zusätzliche unerwünschte Signale entstehen. Die dabei entstehenden Signale werden
als passive Intermodulationsprodukte bezeichnet. [1] Ausgehend von zwei Signalen,
die sich an einer passiven Komponente mit nicht linearen Eigenschaften mischen, treten
folgende Frequenzen auf.

[0003] Dabei sind
f1 und
f2 die Input-Frequenzen und
fIntermodulation ist die Frequenz des passiven Intermodulationsprodukts. Die Werte m und n sind Festkommazahlen,
also entweder null, positiv oder negativ. Die Summe aus |
m| und |
n| ergibt den Grad des Intermodulationsprodukts N.

[0004] Die spektrale Breite der entstandenen passiven Intermodulationsprodukte ändert sich
annähernd proportional zu den anregenden Signalen. Produkte 3. Ordnung haben die dreifache
spektrale Breite wie die Ursprungssignale, Produkte 5.Ordnung haben die fünffache
spektrale Breite wie die Ursprungssignale und so weiter.
[0005] Eine Änderung der kombinierten Leistung Δ
Pi der Eingangssignale steht zur Änderung der Leistung der passiven Intermodulationsprodukte
Δ
PIMN der Ordnung
N in dem in der folgenden Formel dargestellten Verhältnis, wenn die Leistungen in der
logarithmischen Einheit dB verwendet werden:

[0006] Das bedeutet zum Beispiel, dass bei einem Anstieg der kombinierten Leistung der Input-Signale
die auf eine passive Komponente mit nicht linearen Eigenschaften einwirken um 1dB,
die Leistung eines passiven Intermodulationsprodukts der dritten Ordnung um 3dB ansteigt.
[0007] Die Frequenz der Input-Signale hat dabei keine Auswirkung auf die Leistung der passiven
Intermodulationsprodukte.
[0008] Das Problem mit passiver Intermodulation in Mobilfunknetzen ist durch die unterschiedlichen
Leistungen im Sende- und Empfangsfrequenzbereich bedingt. Die Empfängerempfindlichkeit
der Mobilfunkbasisstationen ist daher recht hoch, um die mit niedriger Leistung ausgesendeter
Signale der Endgeräte zu verwerten. Die hohe Empfindlichkeit des für schwache Signale
ausgelegten Empfängers macht den für den Empfang vorgesehenen Frequenzbereich in besonderem
Maße anfällig für Störungen und Beeinflussungen durch höhere Leistung und Feldstärke,
die in diesem Frequenzbereich auftritt. Gleichzeitig wird an den Mobilfunkbasisstationen
mit hohen Leistungen gesendet. Die passiven Intermodulationsprodukte, die an passiven
Komponenten mit nicht linearen Eigenschaften im Sendebereich der Mobilfunkbasisstationen
entstehen, können, bedingt durch die Nachbarschaft der Sende- und Emfpangsfrequenzbereiche,
direkt auf den Emfpangsfrequenzbereich der Mobilfunkbasisstationen wirken. Passive
Intermodulation ist jedoch kein Mobilfunk spezifisches Problem und kann in allen Funksystemen
auftreten.
[0009] Um den Intermodulationspegel passiver HF- und Mikrowellenbauteile feststellen zu
können, bedarf es speziell dafür entwickelter Prüfverfahren. Das Prinzip eines PIM-Prüfverfahrens
ist beispielsweise in der Norm DIN EN 62037-1 beschrieben. Ein PIM-Meßgerät, welches
das in der obigen Norm beschriebene Prinzip eines PIM Prüfverfahren ausführt, umfasst
in der Regel einen Sender und einen Empfänger. Das Meßgerät erzeugt zwei definierte
Hochleistungssignale, welche sich im Frequenzbereich des zu testenden Prüflings befinden
und die im Prüfling entstehenden Intermodulationsprodukte empfangen und auswerten.
Zur Erzeugung passiver Intermodulation bedarf es eines zusätzlichen Elementes, das
die passive Intermodulation bewirkt und oft als Quelle der Intermodulation bezeichnet
wird. Als Quelle der Intermodulation können ferromagnetische Bauelemente eingesetzt
werden. Nachteilig an den bekannten Quellen der Intermodulation ist jedoch, dass sie
nicht stoßfest und in der Regel nicht temperaturstabil sind.
[0010] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein passives Element zur Erzeugung
der passiven Intermodulation anzugeben, das stoßfest und temperaturstabil in einem
Stecker-Buchse-System integrierbar ist und dessen Intermodulationsnennwerte in Abhängigkeit
von Eingangsleistung und Frequenz möglichst konstant sind.
[0011] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, der Beschreibung sowie
der beiliegenden Figuren.
[0012] Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung ein Adaptermodul zum Erzeugen einer
passiven Intermodulation, mit einem ersten Verbindungselement mit einem ersten Gehäuse,
das eine Gehäusenische begrenzt, in welcher ein erster leitfähiger Kontakt angeordnet
ist, einem zweiten Verbindungselement mit einem zweiten leitfähigen Kontakt, wobei
das erste Verbindungselement und das zweite Verbindungselement miteinander verbindbar
sind, um den ersten leitfähigen Kontakt und den zweiten leitfähigen Kontakt elektrisch
zu verbinden, und einem ferromagnetischen Pulver zur Beeinflussung eines magnetischen
Feldes für die Intermodulation, wobei das ferromagnetische Pulver in der Gehäusenische
stoffschlüssig fixiert ist und den ersten leitfähigen Kontakt zumindest teilweise
umgibt und von dem ersten elektrischen Kontakt elektrisch isoliert ist.
[0013] Das Adaptermodul ist vollständig passiv, wobei die Intermodulationsleistung durch
das ferromagnetische Pulver beeinflusst wird. Das ferromagnetische Pulver beeinflusst
dabei aufgrund dessen ferromagnetischer Eigenschaften beispielsweise das äußere magnetische
bzw. elektromagnetische Feld des ersten leitfähigen Kontaktes, wodurch die Leistung
der Intermodulationsfrequenzen bzw. -produkte beeinflußt wird.
[0014] Durch die stoffschlüssige Fixierung des ferromagnetischen Pulvers wird sichergestellt,
dass nur die für die Intermodulationseigenschaften gewünschte oder benötigte Pulvermenge
im Adaptermodul verbleibt. Außerdem wird so sichergestellt, dass das ferromagnetische
Pulver an der Stelle im Adaptermodul, beispielsweise auf einer den ersten leitfähigen
Kontakt umgehenden Isolationsschicht verbleibt, an welcher das Pulver angebracht wurde.
Dadurch werden zudem die Stoßfestigkeit und die Temperaturstabilität erhöht. Durch
die Verwendung des ferromagnetischen Pulvers wird zudem die Konstanz der Intermodulationswerte
über Eingangsleistung und Frequenz verbessert. Das Adaptermodul kann zudem einen beliebigen
Stecker-Buchse-Aufbau aufweisen.
[0015] In einer Ausführungsform ist das ferromagnetische Pulver ein Metallpulver, insbesondere
ein Eisenpulver. Metallpulver hat die günstigsten ferromagnetischen Eigenschaften
für die Beeinflussung der Intermodulation in dem Adapter.
[0016] In einer Ausführungsform ist das ferromagnetische Pulver mittels einer Klebeschicht,
insbesondere einer Cyanacrylat-Klebeschicht, in der Gehäusenische stoffschlüssig befestigt.
Dadurch wird vorteilhaft sichergestellt, dass das ferromagnetische Pulver an dem Anbringungsort
in der gewünschten Menge verbleibt.
[0017] Die für die jeweilige Intermodulationsleistung günstige Pulvermenge kann beispielsweise
empirisch oder durch eine Feldsimulation bestimmt und in einer Datenbank abgelegt
werden.
[0018] In einer Ausführungsform ist das ferromagnetische Pulver in der Klebeschicht eingebettet.
Dadurch kann die Menge des ferromagnetischen Pulvers für die jeweilige Intermodulationsleistung
exakt dosiert werden.
[0019] In einer Ausführungsform weist das ferromagnetische Pulver eine Körnung auf, welche
nicht größer als 75 Mikrometer ist. Dadurch kann die Menge des ferromagnetischen Pulvers
genauer dosiert werden. Zudem hat eine feinere Körnung günstigere ferromagnetische
Eigenschaften für die Beeinflussung des Magnetfeldes für die Intermodulation als eine
gröbere Körnung.
[0020] In einer Ausführungsform ist der erste leitfähige Kontakt durch eine Hülse berührungsfrei
umgeben, wobei das ferromagnetische Pulver an einer Innenwandung der Hülse, welche
dem ersten leitfähigen Kontakt zugewandt ist, stoffschlüssig befestigt ist. Dadurch
wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass das ferromagnetische Pulver um den ersten
leitfähigen Kontakt fixiert angeordnet werden kann, ohne den ersten leitfähigen Kontakt
zu berühren. Die Hülse ist beispielsweise aus einem dielektrischen Kunststoff geformt.
[0021] In einer Ausführungsform ist der erste leitfähige Kontakt zumindest teilweise durch
eine Isolationsschicht ummantelt, wobei das ferromagnetische Pulver auf der Isolationsschicht
angeordnet oder in der Isolationsschicht oder eingebettet ist. Dadurch wird in vorteilhafter
Weise erreicht, dass das ferromagnetische Pulver um den ersten leitfähigen Kontakt
fixiert angeordnet werden kann, ohne den ersten leitfähigen Kontakt zu berühren.
[0022] In einer Ausführungsform ist der erste leitfähige Kontakt ein zylinderförmiger Stift
oder eine hülsenförmige Buchse. Das Adaptermodul kann daher als ein Stecker ausgebildet
sein, welcher eingangs- bzw. ausgangsseitig bzw.an seinen Enden mit beliebigen Anschlüssen
versehen werden kann.
[0023] In einer Ausführungsform weist das ferromagnetische Pulver ein vorbestimmtes Gewicht
auf, das einer vorbestimmten Intermodulationsleistung zugeordnet ist.
[0024] In einer Ausführungsform weist das zweite Verbindungselement eine Gehäusenische auf,
in welcher ein weiteres ferromagnetisches Pulver stoffschlüssig, insbesondere mittels
einer Klebeschicht, verbunden ist und den zweiten leitfähigen Kontakt zumindest teilweise
umgibt, wobei das ferromagnetische Pulver von dem zweiten leitfähigen Kontakt zumindest
teilweise isoliert ist. Das weitere ferromagnetische Pulver kann in derselben Weise
um den zweiten leitfähigen Kontakt wie das ferromagnetische Pulver angeordnet sein.
[0025] In einer Ausführungsform ist der zweite leitfähige Kontakt eine Buchse, in welche
der erste leitfähige Kontakt einführbar ist. In diesem Falle kann ferromagnetisches
Pulver nur um den Stecker herum oder um den Stecker und um die Buchse herum angeordnet
werden. Auf diese Weise können die Pulvermenge sowie die Pulververteilung in Längsrichtung
variiert werden.
[0026] In einer Ausführungsform ist der zweite leitfähige Kontakt durch eine Isolationshülse
umgeben, wobei das weitere ferromagnetische Pulver auf einer dem zweiten leitfähigen
Kontakt abgewandten Oberfläche der Isolationshülse angeordnet oder in der Isolationshülse
eingebettet ist. Dadurch kann das ferromagnetische Pulver um den zweiten leitfähigen
Kontakt herum in elektrisch isolierter Weise angeordnet werden.
[0027] In einer Ausführungsform ist das zweite Gehäuse mit dem ersten Gehäuse mittels einer
Schraubverbindung oder mittels einer Steckverbindung verbindbar oder verbunden. Die
beiden Gehäuse können durch unterschiedliche Anschlussformen realisiert werden, über
welche der Adapter beispielsweise an einen Signalgenerator angeschlossen werden kann.
[0028] In einer Ausführungsform weist das erste Verbindungselement einen N-Stecker auf,
wobei das zweite Verbindungselement eine N-Buchse Buchse, und wobei der N-Stecker
in die N-Buchse einführbar ist. N-Stecker und N-Buchsen werden als Anschlussterminals
oft für Hochfrequenzsignale verwendet, daher ist die Ausgestaltung des Adapters in
einer Standardanschlussform besonders vorteilhaft.
[0029] In einer Ausführungsform das erste Verbindungselement einen elektrischen Anschluss,
insbesondere einen 7/16 DIN Anschluss, zur elektrischen Kontaktierung des N-Steckers
aufweist, und wobei das zweite Verbindungselement einen elektrischen Anschluss, insbesondere
einen 7/16 DIN Anschluss, zur elektrischen Kontaktierung der N-Buchse aufweist.
[0030] Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines
Adaptermoduls zum Erzeugen einer passiven Intermodulation, mit: Bereitstellen eines
ersten Verbindungselementes mit einem ersten Gehäuse, das eine Gehäusenische begrenzt,
in welcher ein erster leitfähiger Kontakt angeordnet ist; Bereitstellen eines zweiten
Verbindungselementes mit einem zweiten leitfähigen Kontakt, wobei das erste Verbindungselement
und das zweite Verbindungselement miteinander verbindbar sind, um den ersten leitfähigen
Kontakt und den zweiten leitfähigen Kontakt elektrisch zu verbinden; und stoffschlüssigem
Fixieren eines ferromagnetischen Pulvers in der Gehäusenische zur Beeinflussung eines
magnetischen Feldes für die Intermodulation, wobei das ferromagnetische Pulver den
ersten leitfähigen Kontakt zumindest teilweise umgibt und von dem ersten elektrischen
Kontakt elektrisch isoliert ist. Weitere Herstellungsschritte ergeben sich unmittelbar
aus den Merkmalen des Adapters gemäß dem ersten Aspekt.
[0031] In einer Ausführungsform umfasst das Verfahren das Bereitstellen einer Gewichtsmenge
des ferromagnetischen Pulvers, welche einer vorbestimmten Intermodulationsleistung
zugeordnet ist. Die Zuordnung der Gewichtsmenge zu einer Intermodulationsleistung
kann beispielsweise empirisch festgelegt und in einer Datenbank bzw. Look-up-Tabelle
abgelegt sein.
[0032] Durch das Adaptermodul können temperaturstabile und konstante PIM Quellen hergestellt
werden, welche eine beliebige PIM-Leistung (+-1dB) in Abhängigkeit von Eingangsleistung
und Frequenz produzieren können, ohne dabei gleichzeitig auffällige Return Loss Werte
als Nebenprodukt entstehen zu lassen. Diese PIM Quellen können aus einer 7/16 Stecker
- 7/16 Buchse Kombination erstellt werden, wobei auch andere Stecker-Buchse Typen
möglich sind, und lassen sich somit in bereits existierende und geplante Funknetzwerke,
beispielsweise zu Testzwecken einbringen. Die PIM-Quellen lassen sich aus günstigen
Grundkomponenten schnell mit jeder beliebigen PIM-Leistung (+-1dB) herstellen.
[0033] Weitere Ausführungsformen der Erfindung werden Bezug nehmend auf die beiliegenden
Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Adaptermodul gemäß einer Ausführungsform; und
- Fig. 2A, 2B
- das Adaptermodul gemäß einer Ausführungsform.
[0034] In Fig. 1 sind Verbindungselemente 101, 109 eines Adaptermoduls 100 zum Erzeugen
einer passiven Intermodulation dargestellt.
[0035] Das Adaptermodul 100 umfasst das erste Verbindungselement 101 mit einem ersten Gehäuse
103, das eine Gehäusenische 105 begrenzt, in welcher ein erster leitfähiger Kontakt
107 angeordnet ist.
[0036] Das erste Verbindungselement 101 des Adaptermoduls 100 umfasst ferner ein zweites
Verbindungselement 109 mit einem zweiten leitfähigen Kontakt 111, wobei das erste
Verbindungselement 103 und das zweite Verbindungselement 109 miteinander verbindbar,
beispielsweise ineinander steckbar sind, um den ersten leitfähigen Kontakt 107 und
den zweiten leitfähigen Kontakt 111 elektrisch zu verbinden.
[0037] Das erste Verbindungselement 101 des Adaptermoduls 100 umfasst ferner ein ferromagnetisches
Pulver 113 zur Beeinflussung eines magnetischen Feldes für die Intermodulation, das
wobei das an zumindest einer der durch die Pfeile angezeigten Stelle in der Gehäusenische
105 stoffschlüssig fixiert ist und den ersten leitfähigen Kontakt 107 zumindest teilweise
umgibt und von dem ersten elektrischen Kontakt 107 elektrisch isoliert ist. Das ferromagnetische
Pulver 113 wird in die durch die gestrichelten Pfeile 114 angedeutete Richtung in
die Gehäusenische 105 eingebracht, beispielsweise vermengt mit einem Klebestoff für
die stoffschlüssige Verbindung.
[0038] Der erste leitfähige Kontakt 107 kann zumindest abschnittsweise durch eine Isolationsschicht
115 elektrisch isoliert sein. Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, kann das Ferromagnetische
Pulver 113 mit der Isolationsschicht 115 stoffschlüssig verbunden sein.
[0039] Der erste leitfähige Kontakt 107 kann als ein zylinderförmiger Stift gebildet sein.
[0040] In der Gehäusenische 105 kann ferner eine Hülse 117, beispielsweise eine Isolierhülse,
angeordnet sein, welche der ersten leitfähigen Kontakt 107, insbesondere berührungsfrei,
umgibt. Die Hülse 117 ist endseitig mit dem Gehäuse 103 verbunden.
[0041] Die Verbindungselemente 101, 109 können miteinander verschraubt werden. Hierzu sind
Gewinde 119, 121 vorgesehen.
[0042] Das Adaptermodul 100 umfasst ferner das zweite Verbindungselement 109, das eine Gehäusenische
123 aufweist, in welcher ein weiteres ferromagnetisches Pulver stoffschlüssig, insbesondere
mittels einer Klebeschicht, in Analogie zum ferromagnetischen Pulver 113 fixiert sein
kann, welches den zweiten leitfähigen Kontakt 111 zumindest teilweise umgibt und von
dem zweiten leitfähigen Kontakt 111 zumindest teilweise isoliert ist.
[0043] Die Gehäusenische 123 kann jedoch frei vom ferromagnetischen Pulver sein.
[0044] Die Gehäusenische 123 ist in einem Gehäuse 124 gebildet.
[0045] In der Gehäusenische 123 ist der zweite leitfähige Kontakt 111 angeordnet, welcher
eine Buchse sein kann, in welche der erste leitfähige Kontakt 107 einführbar ist.
[0046] Der zweite leitfähige Kontakt kann zumindest abschnittsweise durch eine Isolationsschicht
125 umgeben sein. Auf der Isolationsschicht 125 kann gemäß einer Ausführungsform das
weitere ferromagnetische Pulver stoffschlüssig befestigt sein.
[0047] Der zweite leitfähige Kontakt 111 kann ferner durch eine Isolationshülse 127 umgeben
sein, wobei das weitere ferromagnetische Pulver auf einer dem zweiten leitfähigen
Kontakt abgewandten Oberfläche der Isolationshülse 127 angeordnet oder in der Isolationshülse
eingebettet sein kann.
[0048] Das Adaptermodul 100 kann beidseitig elektrisch kontaktiert werden, was in Fig. 1
nicht dargestellt ist.
[0049] Fig. 2A, 2B zeigen das Adaptermodul 100, das gemäß einer Ausführungsform eine N-Kopplung
mit einem 7 / 16 DIN-Anschluß realisiert.
[0050] Das erste Verbindungsmodul 101 ist beispielsweise in einem 7 / 16 DIN-Stecker untergebracht,
welcher einen äußeren Anschluß 201 aufweist. Endseitig ist ferner eine Mutter 202
vorgesehen, um eine sichere Anbindung an das erste Verbindungsmodul 101 zu gewährleisten.
Das erste Verbindungsmodul umfasst ferner einen N-Stecker mit einem Kupplungsterminal
203, z.B. Ausgang, in welchem wie bezüglich Fig. 1 beschrieben ist das ferromagnetische
Pulver 113 aufweisen kann.
[0051] Das zweite Verbindungsmodul 109 ist in einer 7 / 16 DIN-Buchse untergebracht, welche
einen äußeren Anschluß 205 aufweist. Endseitig ist ferner ein Gewinde 206 vorgesehen,
um eine sichere Anbindung an das zweite Verbindungsmodul 109 zu gewährleisten. Zur
Verbindung mit der ersten Verbindungsmodul 101 umfasst das zweite Verbindungsmodul
109 eine Kupplungsterminal 207, beispielswiese Ausgang, welcher als eine N-Buchse
ausgeführt ist. Die Verbindungsmodule 101, 109 werden miteinander mittels der Mutter
209 verschraubt.
[0052] Die Terminals 203 und 207 werden zusammengeführt, wodurch in vorliegend beispielhaften
Fall eine N-Kupplung entsteht.
[0053] Über die Anschlüsse 201 und 205 kann der Adapter 100 an einen Sender- und/oder Empfänger
bzw. an eine Signalquelle angeschlossen werden.
[0054] In Fig. 2B ist der Adapter aus Fig. 2A im verbundenen Zustand dargestellt, in welchem
die N-Kupplung realisiert ist.
[0055] Mit dem Adapter 100 kann effizient eine passive Intermodulationsquelle (PIM-Quelle)
realisiert werde.
[0056] Zum Produzieren der PIM-Leistung in dem Adapter 100 werden physikalische Phänomene,
welche durch Ferromagnetika entstehen, genutzt. Hierbei wird das ferromagnetische
Pulver 113 eingesetzt, das beispielsweise Nickel, Stahl und/oder Eisen enthält. Dadurch
können gezielt nichtlineare Hysterese-Effekte und nichtlineare Strom-Spannungsverhältnisse
ausgelöst werden. Dies hat die Ursache in der nicht linearen Beziehung zwischen dem
magnetischen Feld (H) und der magnetischen Flussdichte (B) aufgrund der Abhängigkeit
der magnetischen Permeabilität mit dem angelegten magnetischen Feld.
[0057] Als Körper des Adapters 100 dienen beispielsweise, wie es in Fig. 2A und 2B dargestellt
ist, jeweils ein 7/16 Stecker auf N-Stecker Adapter und ein 7/16 Buchse auf N-Buchse
Adapter, welche an den Kupplungsterminalen 203, 207 verbunden werden.
[0058] Es kann hierzu jedoch auch andere beliebige Adapter auf N-Stecker und N-Buchse verwendet
werden, weil das hierin beschriebene Konzept das Herstellen von PIM-Quellen mit beliebigen
Stecker-Buchse-Typen ermöglicht.
[0059] Zum Erzeugen der nichtlinearen Hysterese-Effekte und der nichtlinearer Strom-Spannungsverhältnisse
wird vor dem Verbinden der N-Ausgänge 203, 207 das ferromagnetische Pulver 113, beispielsweise
Eisenpulver, beispielsweise mit der Körnung <=75µm in den N-Stecker 101 eingebracht
und mit einem temperaturbeständigen Klebstoff fixiert.
[0060] Die Menge des eingebrachten ferromagnetischen Pulvers 113 und die Stelle an der das
ferromagnetischen Pulvers 113 im N-Stecker 101 fixiert wird, beeinflussen die PIM-Leistung,
welche im Folgenden entsteht.
[0061] In Fig. 1 sind mit den Pfeilen beispielhafte Stellen markiert, in die das ferromagnetische
Pulver 113 eingebracht werden kann, ohne dass hohe Return-Loss Werte ausgelöst werden.
[0062] Im Folgenden wird die Prozedur zum Herstellen des Adapters 100 schrittweise beschrieben.
[0063] Die Stellen an denen das das ferromagnetische Pulver 113 eingebracht werden soll,
werden im ersten Schritt staubfrei und fettfrei gereinigt. Im zweiten Schritt wird
der temperaturbeständige Klebstoff auf die Stellen geträufelt. Besonders geeignet
sind hierfür Einzelkomponenten-Reaktionsklebstoffe auf Basis von Cyanacrylat.
[0064] Im dritten Schritt wird eine vorher, z.B. empirisch oder anhand einer Look-up-Tabelle
bestimmte Menge des ferromagnetischen Pulvers 113 auf die mit dem Klebstoff präparierten
Stellen eingebracht.
[0065] Im vierten Schritt wird der mit dem das ferromagnetischen Pulver 113 kontaminierte
N-Stecker 101 beispielswiese mit Druckluft ausgeblasen. Dabei wird das nicht durch
den Klebstoff fixierte das ferromagnetische Pulver 113 aus dem Stecker 101 entfernt,
was das Entstehen von nicht erwünschten Effekte verhindert.
[0066] Im fünften Schritt wird der N-Stecker 101 mit der N-Buchse 109 verbunden und mit
einem Drehmoment von beispielsweise 5 Nm angezogen.
[0067] Im sechsten Schritt wird optional mit einem PIM-Leistungsmesser überprüft, welche
PIM-Leistung in dem Adapter 100 entsteht. Entspricht die PIM-Leistung nicht dem angestrebten
Wert, so wird die Verbindung aus N-Stecker 101 und N-Buchse 109 erneut geöffnet, um
die Menge des ferromagnetischen Pulvers 113 zu adaptieren.
[0068] Durch Einbringen weiteren das ferromagnetischen Pulvern 113 oder durch Umverteilen
des eingebrachten das ferromagnetischen Pulvers 113 im N-Stecker 101 und/oder in der
N-Buchse 109 kann die PIM-Leistung variiert, beispielsweise erhöht werden.
[0069] Durch Entfernen von bereits eingebrachtem das ferromagnetischen Pulver 113 oder dem
Umverteilen des eingebrachten das ferromagnetischen Pulvers 113 im N-Stecker 101 und/oder
in der N-Buchse 109, kann die PIM-Leistung reduziert werden. Die beschriebene Prozedur
wird solange wiederholt, bis die angestrebte PIM-Leistung von dem Adapter 100 produziert
wird.
[0070] Im folgenden siebten Arbeitsschritt wird die Verbindung des N-Steckers 101 mit der
N-Buchse 109 durch das Verwenden eines Klebstoffs gegen Wiederöffnen optional versiegelt.
[0071] So können zur Herstellung einer Intermodulationsleistung von -80dBm etwa 2g Eisenpulver
mit der Körnung <=75µm an die in Fig. 1 mit Pfeilen markierten Stellen eingebracht
werden.
1. Adaptermodul (100) zum Erzeugen einer passiven Intermodulation, mit:
einem ersten Verbindungselement (101) mit einem ersten Gehäuse (103), das eine Gehäusenische
(105) begrenzt, in welcher ein erster leitfähiger Kontakt (107) angeordnet ist;
einem zweiten Verbindungselement (109) mit einem zweiten leitfähigen Kontakt (111),
wobei das erste Verbindungselement (101) und das zweite Verbindungselement (109) miteinander
verbindbar sind, um den ersten leitfähigen Kontakt (107) und den zweiten leitfähigen
Kontakt (111) elektrisch zu verbinden; und
einem ferromagnetischen Pulver (113) zur Beeinflussung eines magnetischen Feldes für
die Intermodulation, wobei das ferromagnetische Pulver (113) in der Gehäusenische
(105) stoffschlüssig fixiert ist und den ersten leitfähigen Kontakt (107) zumindest
teilweise umgibt und von dem ersten elektrischen Kontakt (107) elektrisch isoliert
ist.
2. Adaptermodul (100) nach Anspruch 1, wobei das ferromagnetische Pulver (113) ein Metallpulver,
insbesondere ein Eisenpulver, ist.
3. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das ferromagnetische
Pulver (113) mittels einer Klebeschicht, insbesondere einer Cyanacrylat-Klebeschicht,
in der Gehäusenische (105) stoffschlüssig befestigt ist.
4. Adaptermodul (100) nach Anspruch 3, wobei das ferromagnetische Pulver (113) in der
Klebeschicht eingebettet ist.
5. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das ferromagnetische
Pulver (113) eine Körnung aufweist, welche nicht größer als 75 Mikrometer ist.
6. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der erste leitfähige
Kontakt (107) durch eine Hülse (117) berührungsfrei umgeben ist, wobei das ferromagnetische
Pulver (117) an einer Innenwandung der Hülse (117), welche dem ersten leitfähigen
Kontakt (107) zugewandt ist, stoffschlüssig befestigt ist.
7. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der erste leitfähige
Kontakt (107) zumindest teilweise durch eine Isolationsschicht (115) ummantelt ist,
und wobei das ferromagnetische Pulver (113) auf der Isolationsschicht (115) oder in
der Isolationsschicht (115) angeordnet ist.
8. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der erste leitfähige
Kontakt (107) ein zylinderförmiger Stift oder eine hülsenförmige Buchse ist.
9. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das ferromagnetische
Pulver (113) ein vorbestimmtes Gewicht aufweist, das einer vorbestimmten Intermodulationsleistung
zugeordnet ist.
10. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das zweite Verbindungselement
(109) eine Gehäusenische (123) aufweist, in welcher ein weiteres ferromagnetisches
Pulver stoffschlüssig, insbesondere mittels einer Klebeschicht, verbunden ist, den
zweiten leitfähigen Kontakt (111) zumindest teilweise umgibt und von dem zweiten leitfähigen
Kontakt (111) zumindest teilweise isoliert ist.
11. Adaptermodul nach Anspruch 10, wobei der zweite leitfähige Kontakt (111) durch eine
Isolationshülse (127) umgeben ist, wobei das weitere ferromagnetische Pulver auf einer
dem zweiten leitfähigen Kontakt (111) abgewandten Oberfläche der Isolationshülse (127)
angeordnet oder in der Isolationshülse (127) eingebettet ist.
12. Adaptermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das erste Verbindungselement
(101) einen elektrischen Anschluss, insbesondere einen 7/16 DIN Anschluss zur elektrischen
Kontaktierung des Adaptermoduls (100) aufweist, und wobei das zweite Verbindungselement
(109) einen elektrischen Anschluss, insbesondere einen 7/16 DIN Anschluss, zur elektrischen
Kontaktierung des Adaptermoduls (100) aufweist.
13. Verfahren zum Herstellen eines Adaptermoduls zum Erzeugen einer passiven Intermodulation,
mit:
Bereitstellen eines ersten Verbindungselementes (101) mit einem ersten Gehäuse (103),
das eine Gehäusenische (105) begrenzt, in welcher ein erster leitfähiger Kontakt (107)
angeordnet ist;
Bereitstellen eines zweiten Verbindungselementes (109) mit einem zweiten leitfähigen
Kontakt (111), wobei das erste Verbindungselement (101) und das zweite Verbindungselement
(103) miteinander verbindbar sind, um den ersten leitfähigen Kontakt (107) und den
zweiten leitfähigen Kontakt (111) elektrisch zu verbinden; und
stoffschlüssigem Fixieren eines ferromagnetischen Pulvers (113) in der Gehäusenische
(105) zur Beeinflussung eines magnetischen Feldes für die Intermodulation, wobei das
ferromagnetische Pulver (113) den ersten leitfähigen Kontakt (107) zumindest teilweise
umgibt und von dem ersten elektrischen Kontakt (107) elektrisch isoliert ist.
14. Verfahren nach Anspruch 13, mit:
Bereitstellen einer Gewichtsmenge des ferromagnetischen Pulvers (113), welche einer
vorbestimmten Intermodulationsleistung zugeordnet ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Adaptermodul (100) zum Erzeugen einer passiven Intermodulation, mit:
einem ersten Verbindungselement (101) mit einem ersten Gehäuse (103), das eine Gehäusenische
(105) begrenzt, in welcher ein erster leitfähiger Kontakt (107) angeordnet ist;
einem zweiten Verbindungselement (109) mit einem zweiten leitfähigen Kontakt (111),
wobei das erste Verbindungselement (101) und das zweite Verbindungselement (109) miteinander
verbindbar sind, um den ersten leitfähigen Kontakt (107) und den zweiten leitfähigen
Kontakt (111) elektrisch zu verbinden; und
einem ferromagnetischen Pulver (113) zur Beeinflussung eines magnetischen Feldes für
die Intermodulation, wobei das ferromagnetische Pulver (113) in der Gehäusenische
(105) stoffschlüssig fixiert ist und den ersten leitfähigen Kontakt (107) zumindest
teilweise umgibt und von dem ersten elektrischen Kontakt (107) elektrisch isoliert
ist;
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste leitfähige Kontakt (107) durch eine Hülse (117) berührungsfrei umgeben ist,
wobei das ferromagnetische Pulver (113) an einer Innenwandung der Hülse (117), welche
dem ersten leitfähigen Kontakt (107) zugewandt ist, stoffschlüssig befestigt ist.
2. Adaptermodul (100) nach Anspruch 1, wobei das ferromagnetische Pulver (113) ein Metallpulver,
insbesondere ein Eisenpulver, ist.
3. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das ferromagnetische
Pulver (113) mittels einer Klebeschicht, insbesondere einer Cyanacrylat-Klebeschicht,
in der Gehäusenische (105) stoffschlüssig befestigt ist.
4. Adaptermodul (100) nach Anspruch 3, wobei das ferromagnetische Pulver (113) in der
Klebeschicht eingebettet ist.
5. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das ferromagnetische
Pulver (113) eine Körnung aufweist, welche nicht größer als 75 Mikrometer ist.
6. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der erste leitfähige
Kontakt (107) zumindest teilweise durch eine Isolationsschicht (115) ummantelt ist,
und wobei das ferromagnetische Pulver (113) auf der Isolationsschicht (115) oder in
der Isolationsschicht (115) angeordnet ist.
7. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der erste leitfähige
Kontakt (107) ein zylinderförmiger Stift oder eine hülsenförmige Buchse ist.
8. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das ferromagnetische
Pulver (113) ein vorbestimmtes Gewicht aufweist, das einer vorbestimmten Intermodulationsleistung
zugeordnet ist.
9. Adaptermodul (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das zweite Verbindungselement
(109) eine Gehäusenische (123) aufweist, in welcher ein weiteres ferromagnetisches
Pulver stoffschlüssig, insbesondere mittels einer Klebeschicht, verbunden ist, den
zweiten leitfähigen Kontakt (111) zumindest teilweise umgibt und von dem zweiten leitfähigen
Kontakt (111) zumindest teilweise isoliert ist.
10. Adaptermodul nach Anspruch 9, wobei der zweite leitfähige Kontakt (111) durch eine
Isolationshülse (127) umgeben ist, wobei das weitere ferromagnetische Pulver auf einer
dem zweiten leitfähigen Kontakt (111) abgewandten Oberfläche der Isolationshülse (127)
angeordnet oder in der Isolationshülse (127) eingebettet ist.
11. Adaptermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das erste Verbindungselement
(101) einen elektrischen Anschluss, insbesondere einen 7/16 DIN Anschluss zur elektrischen
Kontaktierung des Adaptermoduls (100) aufweist, und wobei das zweite Verbindungselement
(109) einen elektrischen Anschluss, insbesondere einen 7/16 DIN Anschluss, zur elektrischen
Kontaktierung des Adaptermoduls (100) aufweist.
12. Verfahren zum Herstellen eines Adaptermoduls zum Erzeugen einer passiven Intermodulation,
mit:
Bereitstellen eines ersten Verbindungselementes (101) mit einem ersten Gehäuse (103),
das eine Gehäusenische (105) begrenzt, in welcher ein erster leitfähiger Kontakt (107)
angeordnet ist;
Bereitstellen eines zweiten Verbindungselementes (109) mit einem zweiten leitfähigen
Kontakt (111), wobei das erste Verbindungselement (101) und das zweite Verbindungselement
(103) miteinander verbindbar sind, um den ersten leitfähigen Kontakt (107) und den
zweiten leitfähigen Kontakt (111) elektrisch zu verbinden; und
stoffschlüssigem Fixieren eines ferromagnetischen Pulvers (113) in der Gehäusenische
(105) zur Beeinflussung eines magnetischen Feldes für die Intermodulation, wobei das
ferromagnetische Pulver (113) den ersten leitfähigen Kontakt (107) zumindest teilweise
umgibt und von dem ersten elektrischen Kontakt (107) elektrisch isoliert ist;
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste leitfähige Kontakt (107) durch eine Hülse (117) berührungsfrei umgeben ist,
wobei das ferromagnetische Pulver (113) an einer Innenwandung der Hülse (117), welche
dem ersten leitfähigen Kontakt (107) zugewandt ist, stoffschlüssig befestigt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, mit:
Bereitstellen einer Gewichtsmenge des ferromagnetischen Pulvers (113), welche einer
vorbestimmten Intermodulationsleistung zugeordnet ist.