[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System aus einer Fluiddüse und einem die Fluiddüse
vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls innerhalb des Fluids.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch die Verwendung einer Fluiddüse in einem die
Fluiddüse vollständig umgebenden Fluid. Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein
Verfahren zur trockenen Massage mittels Wasserstrahlen, die als Fluidstrahlen aus
einer Wasser als Fluid ejizierenden Wasserdüse auf die Unterseite einer Liegefolie
ejiziert werden.
[0002] Ein System der vorstehenden beschriebenen Art und die Verwendung einer Fluiddüse
in einem die Fluiddüse in einem die Fluiddüse vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung
eines Fluidstrahls innerhalb des Fluids wird z.B. in der
EP 2 327 386 A1 im Zusammenhang mit einer Vorrichtung und einem Verfahren zur trockenen Massage mittels
Wasserstrahlen, die als Fluidstrahlen aus einer Wasser als Fluid ejizierenden Wasserdüse
ejiziert werden, beschrieben. Wasserdüsen oder Wasserstrahldüsen als Fluiddüsen sind
dabei innerhalb einer mit Wasser als Fluid gefüllten Wanne installiert. Die Wanne
ist durch eine als Liegefläche dienende Folie abgedeckt.
[0003] Der von den Düsen ejizierte Wasserstrahl breitet sich innerhalb des Fluids Wassers
der gefüllten Wanne aus und überträgt seinen Impuls auf das Material der Liegefläche,
welche ihrerseits den Impuls auf die Körperstellen des auf dem Material liegenden
Benutzers überträgt. Dadurch wird eine massierende und/oder therapeutische Wirkung
auf den Benutzer erzielt. Die massierende und/oder therapeutische Wirkung hängt dabei
- im Rahmen von Wasserdrücken, die das Erzielen einer therapeutischen Wirkung durch
den auf die Unterseite der Liegefolie auftreffenden Impuls ermöglichen - maßgeblich
vom Druck des durch das Fluid Wasser hindurchtretenden Wasserstrahls ab.
Die zur Erzeugung des Wasserstrahls verwendeten Düsen der bekannten Art weisen einen
glatten, ringförmigen Abschluss der Austrittsöffnung auf. Bei diesen Düsen tritt ein
relativ großer Druckverlust beim Eintritt des Wasserstrahls in das die Düse umgebende
Fluid Wasser auf. Um einen ausreichend starken Fluidstrahl beim Durchtritt des aus
der Fluiddüse austretenden Wasser durch das die Fluiddüse umgebende Fluid Wasser zu
erzeugen, ist daher eine Pumpe erforderlich, die selbst - genauso wie die die Pumpe
mit der Fluiddüse verbindenden Leitungen - auf eine höhere Leistung ausgelegt sind.
Dadurch wird die Massagevorrichtung räumlich anspruchsvoller, komplizierter und auch
teurer.
[0004] Vor diesem Hintergrund war es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit
bereitzustellen, bei gleicher Pumpleistung einen stärkeren Druck, oder bei geringerer
Pumpenleistung den gleichen Druck, des aus der Fluiddüse austretenden Fluids, d. h.
des Wasserstrahls, bei dessen Eintritt in und Durchtritt durch das die Fluiddüse umgebende
Fluid Wasser zu erzeugen.
Weiter war es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verwendung einer Fluiddüse
in einem die Fluiddüse vollständig umgebenden Fluid anzugeben, die bei im Vergleich
mit Fluiddüsen, beispielsweise Wasserstrahldüsen, des Standes der Technik bei gleicher
Pumpleistung einer ein Fluid wie Wasser zuführenden Pumpe das Fluid, beispielsweise
Wasser, mit höherem Druck in das die Fluiddüse umgebende Wasser ejiziert.
Schließlich war es auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur
trockenen Massage mittels Wasserstrahlen, die als Fluidstrahlen aus einer Wasser als
Fluid ejizierenden Wasserdüse ejiziert werden, anzugeben, bei dem im Vergleich mit
Fluiddüsen, beispielsweise Wasserstrahldüsen, des Standes der Technik bei gleicher
Pumpleistung einer ein Fluid wie Wasser zuführenden Pumpe das Fluid mit höherem Druck
in das die Fluiddüse umgebende Wasser ejiziert wird und folglich mit einem höheren,
idealerweise mit einem variabel höheren Impuls von unten auf die die zu behandelnde
Person von dem die Fluiddüse umgebenden Fluid Wasser trennende Liegefolie auftreffen
kann.
[0005] Gelöst werden die vorgenannten - und weitere - Aufgaben durch die Gegenstände der
unabhängigen Ansprüche 1, 6 und 8. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den von den genannten unabhängigen Ansprüchen 1, 6 und 8 abhängigen Ansprüchen
2 bis 5, 7 und 9 bis 12, sowie aus der nachfolgenden Beschreibung.
[0006] Erfindungsgemäß vorgesehen ist damit ein System aus mindestens einer Fluiddüse und
mindestens einem die Fluiddüse vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung mindestens
eines Fluidstrahls innerhalb des mindestens einen Fluids, wobei die mindestens eine
Fluiddüse eine Austrittsöffnung aufweist, deren Rand mit wenigstens einer Zacke versehen
ist.
[0007] Weiter wird erfindungsgemäß vorgeschlagen die Verwendung mindestens einer Fluiddüse
in mindestens einem die Fluiddüse vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung mindestens
eines Fluidstrahls innerhalb des mindestens einen Fluids, wobei die mindestens eine
Fluiddüse eine Austrittsöffnung aufweist, deren Rand mit wenigstens einer Zacke versehen
ist.
[0008] Schließlich betrifft die Erfindung auch ein trockenes Wasserstrahlmassage-Verfahren
auf einer Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage mit einer wasserdichten,
mit dem mindestens einen Fluid Wasser gefüllten Wanne mit einem gleichzeitig als Liegefläche
für eine zu behandelnde Person dienenden, eine Druckimpuls-Übertragung ermöglichenden
Folien-Material als oberer Abdeckung der Wanne und mindestens einer vollständig von
dem mindestens einen Fluid Wasser umgebenen, über eine Pumpe und Versorgungsleitungen
mit dem mindestens einen Fluid Wasser der Wanne gespeisten und im Wasser als dem mindestens
einen Fluid der Wanne gesteuert bewegbaren Fluiddüse zur Erzeugung mindestens eines
auf die Unterseite des Folien-Materials richtbaren Fluidstrahls innerhalb des mindestens
einen Fluids, wobei die mindestens eine Fluiddüse eine Austrittsöffnung aufweist,
deren Rand mit wenigstens einer Zacke versehen ist.
[0009] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Beschreibung, in der allgemeine
und bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung angegeben sind, und auf die beigefügten
Zeichnungen, die ebenfalls allgemeine und bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
zeigen, näher erläutert. Die in der Beschreibung beschriebenen und in den Figuren
gezeigten bevorzugten Ausführungsformen dienen lediglich einer anschaulichen Beschreibung
der Erfindung; die Erfindung sollte jedoch nicht auf die als bevorzugt beschriebenen
und/oder gezeigten Ausführungsformen beschränkt verstanden werden, da sich der Umfang
der beschriebenen Erfindung aus den beigefügten Patentansprüchen ergibt. In den Figuren
zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Fluiddüse gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
Figur 2 eine perspektivische Schnittansicht der Fluiddüse aus Figur 1; und
Figur 3 eine seitliche Schnittansicht einer Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage,
auf deren oberer Fläche ein Folien-Material F als Liegefläche für eine Person P angeordnet
ist; die (nicht maßstabsgerecht, d. h. übergroß gezeichnete) mindestens eine Fluiddüse
1 ist vollständig vom Fluid Wasser umgeben, ist in Längs- und Quer- und Vertikalrichtung
der Wanne W (angedeutet durch die drei doppelseitigen Pfeile) gesteuert bewegbar,
wird von einer Pumpe über eine (beispielhaft gezeichnete) Versorgungsleitung mit dem
Fluid Wasser versorgt und ejiziert Wasserstrahlen als Fluidstrahlen auf die Unterseite
der Folie F (hier ist zur Vereinfachung der Darstellung nur eine der zahlreichen möglichen
Ejektions-Richtungen der Düse beispielhaft in Figur 3 gezeigt), wo der Druckimpuls
und/oder Wärmeimpuls des Wasserstrahls / der Wasserstrahlen durch die Folie hindurch
eine massierende und therapeutisch wertvolle Wirkung auf Körperpartien eines auf der
Folie liegenden Benutzers erzielt.
[0010] Der Term "das mindestens eine Fluid umgibt vollständig die Fluiddüse", wie er in
der Beschreibung und in den Patentansprüchen verwendet wird, ist so zu verstehen,
dass die Fluiddüse vollständig innerhalb des mindestens einen Fluids angeordnet ist
und sich kein Teil der Fluiddüse außerhalb des mindestens einen Fluids befindet. Die
Düse ist also vollständig in das mindestens eine Fluid eingetaucht.
[0011] Der Term "Fluid", wie er in der Beschreibung und in den Patentansprüchen verwendet
wird, ist so zu verstehen, dass er fluide und insbesondere flüssige Medien bedeutet,
die von der erfindungsgemäßen Fluiddüse im Rahmen des erfindungsgemäßen Systems, bei
der erfindungsgemäßen Verwendung und in dem erfindungsgemäßen trockenen Wasserstrahlmassage-Verfahren
ejiziert werden, also unter Druck, der durch die verwendete Pumpe erzeugt wird und
über die Leitung an die Düse weitergegeben wird, in das die Fluiddüse umgebende Fluid
ausgestoßen werden und innerhalb des Fluids auf die Unterseite der Liege-Folie F gerichtet
werden, auf der die zu behandelnde Person P liegt. Erfindungsgemäß ist ein Fluid,
dass die Austrittsöffnung der Fluiddüse 1 unter Druck verlässt, nicht auf ein bestimmtes
Fluid beschränkt. Erfindungsgemäß kann ein Fluid verwendet werden oder können zwei,
drei oder mehr Fluide verwendet werden. Erfindungsgemäß ist ein Fluid oder sind zwei
Fluide bevorzugt.
[0012] In bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung, die allein oder mit einem oder mit
zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen der Erfindung verwirklicht
werden können, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken, umfasst oder sogar ist das
mindestens eine Fluid (oder umfassen oder sogar sind die mehreren Fluide) Wasser und/oder
eine wäßrige Lösung oder wäßrige Suspension und/oder umfasst oder sogar ist das mindestens
eine Fluid (und/oder umfassen oder sogar sind die mehreren Fluide) ein Öl oder mehrere
Öle. Noch mehr bevorzugt umfasst oder sogar ist die wäßrige Lösung eine Lösung von
H
2O
2 zur Desinfektion oder von schwachen, Kalkablagerungen verhindernden Säuren (wie Essigsäure
oder Zitronensäure) in Wasser. Alternativ umfasst oder sogar ist das mindestens eine
(oder umfassen oder sogar sind die zwei oder mehreren Fluide) ein Fluid oder mehrere
Fluide ausgewählt aus der Gruppe von Ölen mit niedriger Viskosität wie beispielsweise
Hydrauliköle mit niedriger Viskosität. Mischungen von einem oder mehreren wässrigen
Fluid(en) und einem oder mehreren Öl(en) sind bei technischer Abstimmung der Fluide
untereinander erfindungsgemäß ebenfalls denkbar. Erfindungsgemäß bevorzugt ist das
mindestens eine Fluid (oder sind die zwei oder mehreren Fluide) Wasser oder wässrige
Lösungen.
[0013] Erfindungsgemäß umfasst das System aus mindestens einer Fluiddüse 1 und mindestens
einem die Fluiddüse 1 vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls
innerhalb des Fluid mindestens eine Fluiddüse 1, die eine Austrittsöffnung 2 aufweist,
deren Rand mit wenigstens einer Zacke 3 versehen ist. Dies ist beispielsweise in den
Figuren 1 und 2 gezeigt. Die Zahl der Zacken kann vom Fachmann den Erfordernissen
des Einzelfalls entsprechend gewählt werden und liegt bei einer Zacke 3 bis zu zehn
Zacken 3, bevorzugt vier bis acht Zacken 3.
[0014] Es hat sich im Rahmen der Untersuchungen zur vorliegenden Erfindung gezeigt, dass
derartige Fluiddüsen 1 zum Erzeugen eines gewünscht starken Fluidstrahls sehr wirksam
sind. In vorteilhafter Weise führt die vorgeschlagene Zacke zu einer positiven Beeinflussung
des Fluidstrahls, so dass der Strahl mit weniger Druckverlust durch das Fluid hindurchtreten
kann. Dadurch kann ein stärkerer Druck bei gleicher Pumpleistung erzielt werden. Dadurch
kann bei einer beispielgebenden Fluiddüse 1 bei einem Verfahren zur trockenen Massage
mittels Wasserstrahlen gemäß der Erfindung eine verbesserte massierende und/oder therapeutische
Wirkung erzielt werden. Weiter kann bei gleichem Druck des die Fluiddüse 1 über die
Austrittsöffnung 2 verlassenden mindestens einen Fluids die Pumpenleistung reduziert
und somit eine Verringerung der Betriebskosten erreicht werden.
[0015] Vorzugsweise ist ein derartiges System vorgesehen, gemäß dem die Fluiddüse 1 den
Fluidstrahl des mindestens Fluids ejiziert, das die Fluiddüse 1 umgibt. Mit anderen
Worten: Der Fluidstrahl wird vorzugsweise aus dem mindestens einen Fluid oder den
mehreren Fluids gebildet, in das/die die Fluiddüse 1 eingetaucht ist.
[0016] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung, die allein oder mit
einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen der Erfindung
verwirklicht werden kann, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken, weist die Fluiddüse
1 eine Mehrzahl von Zacken 3 auf. Dadurch sind alternierend erhabene und zurückgesetzte
Elemente gebildet. Dabei sind in einer weiter bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
die Zacken 3 entlang des gesamten Umfangs der Austrittsöffnung 2 angeordnet.
[0017] Noch weiter bevorzugt, weil vorteilhafte Ergebnisse erbringend, kann vorgesehen sein,
dass die Zacken 3 symmetrisch angeordnet sind. Dadurch ergibt sich eine kronenförmige
Struktur der Austrittsöffnung 2. Durch die Verwendung mehrerer, um den gesamten Umfang
der Austrittsöffnung 2 symmetrisch angeordneter Zacken 3 wird der oben schon angesprochene
positive Effekt auf den Fluidstrahl weiter verstärkt.
[0018] Gemäß weiteren Ausgestaltungen der Erfindung, die allein oder mit einem oder mit
zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen der Erfindung verwirklicht
werden können, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken, besitzt/besitzen die Zacke(n)
3 der Fluiddüse 1 eine dreieckige Form. Diese hat eine Basis 4, die mit der Austrittsöffnung
2 fest verbunden ist, einen der Basis 4 gegenüberliegenden Scheitel 5 und ein Paar
seitlich einander gegenüberliegende Flanken 6, die jeweils von der Basis 4 ausgehend
am Scheitel 5 zusammenlaufen.
[0019] Insbesondere kann es dabei gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung, die
allein oder mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen
der Erfindung verwirklicht werden kann, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken,
vorgesehen sein, dass die Verbindungslinie zwischen den Scheiteln 5 einander benachbart
angeordneter Zacken 3 parabelförmig ausgebildet ist.
[0020] In einer noch mehr bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung, die allein oder mit einem
oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen der Erfindung verwirklicht
werden kann, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken, sind zwischen den Scheiteln
5 einander benachbarter Zacken 3 an dem Umfang der Austrittsöffnung 2 der Fluiddüse
1 ausgesparte, in Strahlrichtung der Fluiddüse 1 verlaufende, innenliegende Ausbuchtungen
8 vorgesehen. Durch die Ausbuchtungen 8 wird der Fluidstrahl gerichteter in das die
Fluiddüse 1 umgebende Fluid eingeleitet. Dadurch ergibt sich eine weitere positive
Beeinflussung des Fluidstrahls. Insbesondere bevorzugt ist es dabei vorgesehen, dass
die Ausbuchtungen 8 kreissektorförmig ausgebildet sind.
[0021] Gemäß weiter bevorzugter Ausgestaltungen der Erfindung, die allein oder mit einem
oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen der Erfindung verwirklicht
werden können, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken, ist weiterhin vorgesehen,
dass der Durchmesser der Ausbuchtungen 8 dem Abstand zwischen den Scheiteln 5 zweier
einander benachbarter Zacken 3 entspricht. In einer bevorzugten Ausgestaltung der
Erfindung ergeben die Ausbuchtungen 8 in Strahlrichtung der Fluiddüse 1 einen periodischen
einseitigen Wellenschliff an der Innenwand der Austrittsöffnung 2.
[0022] Weiter ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Fluiddüse 1 aus Metall und/oder Kunststoff
gefertigt ist. Weiter kann, da mit deutlichen Vorteilen für den Gebrauch im Einsatz
verbunden, die Fluiddüse 1 mit einem Gewinde 9 zur schnellen und einfachen Montage
versehen sein. Dies ist in Figur 2 gezeigt.
[0023] Erfindungsgemäß vorgeschlagen wird auch die Verwendung einer Fluiddüse 1 in mindestens
einem die Fluiddüse 1 vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung mindestens eines
Fluidstrahls innerhalb des mindestens einen Fluids, wobei die Fluiddüse 1 eine Austrittsöffnung
2 aufweist, deren Rand mit wenigstens einer Zacke 3 versehen ist.
[0024] Wie oben ausgeführt, bedeutet erfindungsgemäß das Merkmal, dass das mindestens eine
Fluid die Fluiddüse 1 vollständig umgibt, dass die Fluiddüse 1 vollständig innerhalb
des mindestens einen Fluids (oder innerhalb der mehreren Fluide) angeordnet ist. Es
befindet sich also kein Teil der Fluiddüse 1 außerhalb des mindestens einen Fluids
oder außerhalb der mehreren Fluide. Die Fluiddüse 1 ist also vollständig in das mindestens
eine Fluid oder in die mehreren Fluide eingetaucht.
[0025] Wie ebenfalls oben im Detail erläutert, bedeutet der Term "Fluid" fluide und insbesondere
flüssige Medien, die von der erfindungsgemäßen Fluiddüse 1 im Rahmen der erfindungsgemäßen
Verwendung und in dem erfindungsgemäßen trockenen Wasserstrahlmassage-Verfahren ejiziert
werden, also unter Druck, der durch die verwendete Pumpe erzeugt wird und über die
Leitung an die Fluiddüse 1 weitergegeben wird, in das die Fluiddüse 1 umgebende Fluid
ausgestoßen werden und innerhalb des Fluids auf die Unterseite der Liege-Folie F gerichtet
werden, auf der die zu behandelnde Person P liegt. Erfindungsgemäß ist ein Fluid,
dass die Austrittsöffnung 2 der Fluiddüse 1 unter Druck verlässt, nicht auf ein bestimmtes
Fluid beschränkt. Erfindungsgemäß kann ein Fluid verwendet werden oder können zwei,
drei oder noch mehr Fluide verwendet werden. Erfindungsgemäß ist ein Fluid oder sind
zwei Fluide bevorzugt.
[0026] In bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Verwendung, die allein oder
mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen der Erfindung
verwirklicht werden können, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken, umfasst oder
sogar ist das mindestens eine Fluid (oder umfassen oder sogar sind die mehreren Fluide)
Wasser und/oder eine wäßrige Lösung oder wäßrige Suspension und/oder umfasst oder
sogar ist das mindestens eine Fluid (und/oder umfassen oder sogar sind die mehreren
Fluide) ein Öl oder mehrere Öle. Noch mehr bevorzugt umfasst oder sogar ist die wäßrige
Lösung eine Lösung von H
2O
2 zur Desinfektion oder von schwachen, Kalkablagerungen verhindernden Säuren (wie Essigsäure
oder Zitronensäure) in Wasser. Alternativ umfasst oder sogar ist das mindestens eine
(oder umfassen oder sogar sind die zwei oder mehreren Fluide) ein Fluid oder mehrere
Fluide ausgewählt aus der Gruppe von Ölen mit niedriger Viskosität wie beispielsweise
Hydrauliköle mit niedriger Viskosität. Mischungen von einem oder mehreren wässrigen
Fluid(en) und einem oder mehreren Öl(en) sind bei technischer Abstimmung der Fluide
untereinander erfindungsgemäß ebenfalls denkbar. Erfindungsgemäß bevorzugt ist das
mindestens eine Fluid (oder sind die zwei oder mehreren Fluide) Wasser oder wässrige
Lösungen.
[0027] Die erfindungsgemäße Verwendung von einer oder mehreren Fluiddüse(n) 1, die eine
Austrittsöffnung 2 aufweist/aufweisen, deren Rand mit wenigstens einer Zacke 3 versehen
ist, hat sich als sehr wirksam zum Erzeugen eines gewünscht starken Fluidstrahls erwiesen.
In vorteilhafter Weise führt die Verwendung einer Fluiddüse 1 mit der mindestens einen
Zacke 3 zu einer positiven Beeinflussung des Fluidstrahls. Im Ergebnis kann der Fluidstrahl
mit weniger Druckverlust durch das mindestens eine Fluid hindurchtreten. Dadurch kann
ein stärkerer Druck des Fluidstrahls bei gleicher Pumpenleistung oder ein gleicher
Druck bei geringerer Pumpenleistung erreicht werden. Bei einer beispielhaften Verwendung
einer Fluiddüse 1 mit einer Austrittsöffnung 2, deren Rand wenigstens mit einer Zacke
3 versehen ist, in einem Verfahren zur trockenen Massage mit Wasserstrahlen kann eine
verbesserte massierende und/oder therapeutische Wirkung erzielt werden. Wenn bei Aufrechterhaltung
des Drucks die Pumpenleistung reduziert werden kann, können die Betriebskosten der
Massagevorrichtung V gesenkt werden.
[0028] Vorzugsweise ist eine derartige Verwendung vorgesehen, gemäß der die mindestens eine
Fluiddüse 1 den Fluidstrahl des mindestens Fluids ejiziert, das die Fluiddüse(n) umgibt.
Mit anderen Worten: Der Fluidstrahl wird vorzugsweise aus dem mindestens einen Fluid
oder den mehreren Fluids gebildet, in das/die die Fluiddüse(n) 1 eingetaucht ist/sind.
[0029] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verwendung,
die allein oder mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen
der Erfindung verwirklicht werden kann, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken,
wird mindestens eine Fluiddüse 1 verwendet, die eine Mehrzahl von Zacken 3 aufweist.
Die Zahl der Zacken kann vom Fachmann den Erfordernissen des Einzelfalls entsprechend
gewählt werden und liegt bei einer Zacke 3 bis zu zehn Zacken 3, bevorzugt vier bis
acht Zacken 3. Dadurch sind alternierend erhabene und zurückgesetzte Elemente gebildet.
Dabei sind in einer weiter bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung die Zacken 3 entlang
des gesamten Umfangs der Austrittsöffnung 2 angeordnet.
[0030] Noch weiter bevorzugt, weil vorteilhafte Ergebnisse erbringend, kann vorgesehen sein,
dass eine Fluiddüse 1 verwendet wird, deren Zacken 3 symmetrisch angeordnet sind.
Dadurch ergibt sich eine kronenförmige Struktur der Austrittsöffnung 2. Durch die
Verwendung mehrerer, um den gesamten Umfang der Austrittsöffnung 2 symmetrisch angeordneter
Zacken 3 wird der oben schon angesprochene positive Effekt auf den Fluidstrahl weiter
verstärkt.
[0031] Gemäß weiteren Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verwendung, die allein oder
mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen der Erfindung
verwirklicht werden können, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken, kommt mindestens
eine Fluiddüse 1 zur Verwendung, deren eine Zacke 3 oder deren mehrere Zacken 3 eine
dreieckige Form besitzt/besitzen. Diese dreieckige Form hat eine Basis 4, die mit
der Austrittsöffnung 2 fest verbunden ist, einen der Basis 4 gegenüberliegenden Scheitel
5 und ein Paar seitlich einander gegenüberliegende Flanken 6, die jeweils von der
Basis 4 ausgehend am Scheitel 5 zusammenlaufen.
[0032] Insbesondere kann es dabei gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Verwendung, die allein oder mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen
anderen Merkmalen der Erfindung verwirklicht werden kann, ohne die Erfindung hierauf
zu beschränken, vorgesehen sein, dass mindestens eine Fluiddüse 1 zum Einsatz kommt,
bei der die Verbindungslinie zwischen den Scheiteln 5 mehrerer einander benachbart
angeordneter Zacken 3 parabelförmig ausgebildet ist.
[0033] In einer noch mehr bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verwendung, die
allein oder mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen
der Erfindung verwirklicht werden kann, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken,
wird mindestens eine Fluiddüse 1 verwendet, bei der zwischen den Scheiteln 5 mehrerer
einander benachbarter Zacken 3 an dem Umfang der Austrittsöffnung 2 der Fluiddüse
1 ausgesparte, in Strahlrichtung der Fluiddüse 1 verlaufende, innenliegende Ausbuchtungen
8 vorgesehen sind. Durch die Ausbuchtungen 8 wird der Fluidstrahl gerichteter in das
die Fluiddüse 1 umgebende Fluid eingeleitet. Durch die Verwendung mindestens einer
derart ausgebildeten Fluiddüse 1 ergibt sich eine weitere positive Beeinflussung des
mindestens einen Fluidstrahls. Besonders bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass die
Ausbuchtungen 8 kreissektorförmig ausgebildet sind.
[0034] Gemäß weiter bevorzugter Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verwendung, die allein
oder mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen der
Erfindung verwirklicht werden können, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken, ist
weiterhin vorgesehen, eine Fluiddüse 1 einzusetzen, die dadurch gekennzeichnet ist,
dass der Durchmesser der Ausbuchtungen 8 dem Abstand zwischen den Scheiteln 5 zweier
einander benachbarter Zacken 3 entspricht. In einer bevorzugten Ausgestaltung dieser
erfindungsgemäßen Verwendung ergeben bei der verwendeten mindestens einen Fluiddüse
1 die Ausbuchtungen 8 in Strahlrichtung der Fluiddüse 1 einen periodischen einseitigen
Wellenschliff an der Innenwand der Austrittsöffnung 2.
[0035] Weiter ist vorzugsweise vorgesehen, dass eine Fluiddüse 1 verwendet wird, die aus
Metall und/oder Kunststoff gefertigt ist. Weiter kann, da mit deutlichen Vorteilen
für den Gebrauch im Einsatz verbunden, eine Fluiddüse 1 verwendet werden, die mit
einem Gewinde 9 zur schnellen und einfachen Montage versehen sein, wie dies deutlich
in Figur 2 gezeigt ist.
[0036] Schließlich betrifft die Erfindung auch ein trockenes Wasserstrahlmassage-Verfahren.
Massageverfahren dieser Art sind aus dem Stand der Technik wie beispielsweise aus
der Druckschrift
EP 2 327 386 A1 bekannt. Sie werden beispielsweise durchgeführt auf einer Vorrichtung V mit einer
fluid-dichten, insbesondere wasserdichten, mindestens mit dem Fluid Wasser gefüllten
Wanne W, deren obere Seite mit einem Folien- Material F bedeckt und wasserdicht abgeschlossen
ist. Das Folien-Material kann ein elastisches Material aus beispielsweise Naturkautschuk
oder aus einem anderen, dem Fachmann als Material für elastische Folien bekannten
Material sein, das nicht nur - bei aller Elastizität - stabil genug ist, als Liegefläche
für eine auf der Vorrichtung zu behandelnde Person P dienen zu können und dem auf
die Unterseite ejizierten Fluid, beispielsweise Wasser, auf Dauer widerstehen kann
und auch einer denkbaren Reinigung mit wässrigen Reinigungsmitteln auf beiden Seiten
zugänglich ist, sondern das auch befähigt ist, einen auf die Unterseite des Folien-Materials
aufgebrachten Druckimpuls (und gegebenenfalls auch Wärmeimpuls bei Verwendung eines
erwärmten Fluids (wie beispielsweise erwärmten Fluids wie Wassers) auf Körperpartien
einer auf der Folie liegenden zu behandelnden Person P zu übertragen. Ein Druckimpuls
oder mehrere Druckimpulse oder eine Serie zahlreicher Druckimpulse und/oder Wärme
werden durch einen Strahl mindestens eines Fluids auf die Unterseite des Folien-Materials
F aufgebracht, und der/die Druckimpuls(e) wird/werden auf eine oder mehrere Körperpartien
der auf dem Folien-Material F liegenden Person P übertragen. Da das Folien-Material
F die Oberseite der Wanne W der Vorrichtung V wasserdicht abschließt, kommt der Körper
der zu behandelnden Person P nicht mit Wasser in Kontakt und bleibt trocken. Dies
ermöglicht das Behandeln von Personen, die (z. B. wegen Verbänden) nicht mit Wasser
in Kontakt kommen sollen, und/oder das Behandeln in Räumen, die nicht als Nassräume
ausgestattet werden können.
[0037] Die Erzeugung mindestens eines auf die Unterseite des Folien-Materials F gerichteten
Strahls mindestens eines Fluids erfolgt im Stand der Technik wie erfindungsgemäß mittels
mindestens einer vollständig von dem mindestens einem Fluid, speziell von Wasser,
umgebenen Fluiddüse 1. Es kann eine Fluiddüse 1 verwendet werden, oder es können mehrere
Fluiddüsen (z. B. zwei, drei vier oder sogar mehr) verwendet werden. Bevorzugt werden
zwei oder wird eine Fluiddüse(n) 1 verwendet. Diese ist/sind in dem mindestens einen
in die Wanne W der Vorrichtung V gefüllten Fluid, beispielsweise in dem in die Wanne
W der Vorrichtung V gefüllten Wasser, gesteuert bewegbar. Dadurch kann der durch die
Fluiddüse 1 in dem mindestens einen Fluid erzeugte Fluid-Strahl, beispielsweise der
Wasserstrahl, weiter bevorzugt auch der erwärmte Fluid-/Wasser-Strahl, auf beliebige,
beliebig viele und beliebig viele verschiedene Stellen auf der Unterseite des Folien-Materials
F gezielt gerichtet werden. Unterschiedliche Körperpartien der zu behandelnden Person
P, die auf der Oberseite der Folie liegen, können auf diese Weise mit einem Druck-
und/oder Wärmeimpuls beaufschlagt und dadurch eine Massagewirkung an diesen Körperpartien
indirekt bewirkt werden. Der Fluiddüse 1 kann das Fluid (z. B. Wasser, auch erwärmtes
Wasser) über eine Pumpe und Versorgungsleitungen zugeleitet werden. Das in die Fluiddüse
1 eingespeiste Fluid (z. B. Wasser) dient der Erzeugung von auf die Unterseite des
Folien-Materials (F) richtbaren Fluidstrahlen innerhalb des mindestens einen Fluids.
Zur Intensivierung der indirekten Massagewirkung kann eine oder können mehrere, beispielsweise
zwei, drei oder vier Fluiddüse(n) 1 in Längsrichtung der Wanne M oder in einer zur
Längsrichtung der Wanne in einem beliebigen, vorbestimmten Winkel angeordneten Querrichtung
der Wanne oder auch in horizontaler Richtung innerhalb der Wanne gesteuert bewegt
werden.
[0038] Erfindungsgemäß ist die eine oder sind die mehreren Fluiddüse(n) 1 der Vorrichtung
V dadurch gekennzeichnet, dass die Fluiddüse(n) 1 jeweils eine Austrittsöffnung 2
aufweist/aufweisen, deren Rand mit wenigstens einer Zacke 3 versehen ist. Derartige
Fluiddüsen 1 haben sich als zum Erzeugen eines gewünscht starken Fluidstrahls innerhalb
des Fluids, insbesondere eines erwünscht starken Wasserstrahls innerhalb des in der
Wanne W der Vorrichtung V befindlichen Wassers, als sehr wirksam erwiesen. Die Zahl
der Zacken kann vom Fachmann den Erfordernissen des Einzelfalls entsprechend gewählt
werden und liegt bei einer Zacke 3 bis zu zehn Zacken 3, bevorzugt vier bis acht Zacken
3. Die vorgeschlagene(n) Zacke(n) 3 führt/führen vorteilhafterweise zu einer positiven
Beeinflussung des Fluid- bzw. Wasserstrahls: Der Fluid- bzw. Wasserstrahl kann mit
weniger Druckverlust durch das Fluid hindurchtreten, so dass bei gleichem Druck des
Fluid- bzw. Wasserstrahls die Pumpenleistung reduziert werden kann oder bei gleicher
Pumpenleistung ein höherer Druck erzielt werden kann. Dies geht mit einer Verringerung
der Betriebskosten bei gleichem Druck oder mit einer Verbesserung der massierenden
und/oder therapeutischen Wirkung bei gleicher Pumpenleistung einher.
[0039] Vorzugsweise ist das trockene Wasserstrahlmassage-Verfahren auf einer Vorrichtung
V derart vorgesehen, dass mindestens eine Fluiddüse 1 den Fluidstrahl des mindestens
Fluids ejiziert, das die Fluiddüse umgibt. Mit anderen Worten: Der Fluidstrahl wird
vorzugsweise aus dem mindestens einen Fluid oder den mehreren Fluids gebildet, in
das/die die mindestens eine Fluiddüse 1 eingetaucht ist.
[0040] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen trockenen Wasserstrahlmassage-Verfahrens,
die allein oder mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen
der Erfindung verwirklicht werden kann, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken,
wird mindestens eine Fluiddüse 1 eingesetzt, die eine Mehrzahl von Zacken 3 aufweist.
Die Zahl der Zacken kann vom Fachmann den Erfordernissen des Einzelfalls entsprechend
gewählt werden und liegt bei einer Zacke 3 bis zu zehn Zacken 3, bevorzugt vier bis
acht Zacken 3. Dadurch sind alternierend erhabene und zurückgesetzte Elemente an der
mindestens einen Fluiddüse 1 gebildet. So sind in einer weiter bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung die Zacken 3 entlang des gesamten Umfangs der Austrittsöffnung 2 angeordnet.
[0041] Noch weiter bevorzugt, weil vorteilhafte Ergebnisse erbringend, kann vorgesehen sein,
dass mindestens eine Fluiddüse 1 zum Einsatz kommt, deren Zacken 3 symmetrisch angeordnet
sind. Dadurch ergibt sich eine kronenförmige Struktur der Austrittsöffnung 2 der mindestens
einen Fluiddüse 1. Durch die Verwendung mehrerer, um den gesamten Umfang der Austrittsöffnung
2 symmetrisch angeordneter Zacken 3 wird der oben schon angesprochene positive Effekt
auf den Fluidstrahl weiter verstärkt.
[0042] Gemäß weiteren Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verwendung, die allein oder
mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen der Erfindung
verwirklicht werden können, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken, kommt mindestens
eine Fluiddüse 1 zur Verwendung, deren eine Zacke 3 oder deren mehrere Zacken 3 eine
dreieckige Form besitzt/besitzen. Diese dreieckige Form hat eine Basis 4, die mit
der Austrittsöffnung 2 fest verbunden ist, einen der Basis 4 gegenüberliegenden Scheitel
5 und ein Paar seitlich einander gegenüberliegende Flanken 6, die jeweils von der
Basis 4 ausgehend am Scheitel 5 zusammenlaufen.
[0043] Insbesondere kann es dabei gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Verwendung, die allein oder mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen
anderen Merkmalen der Erfindung verwirklicht werden kann, ohne die Erfindung hierauf
zu beschränken, vorgesehen sein, dass mindestens eine Fluiddüse 1 zum Einsatz kommt,
bei der die Verbindungslinie zwischen den Scheiteln 5 mehrerer einander benachbart
angeordneter Zacken 3 parabelförmig ausgebildet ist.
[0044] In einer noch mehr bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verwendung, die
allein oder mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen
der Erfindung verwirklicht werden kann, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken,
wird mindestens eine Fluiddüse 1 verwendet, bei der zwischen den Scheiteln 5 mehrerer
einander benachbarter Zacken 3 an dem Umfang der Austrittsöffnung 2 der Fluiddüse(n)
1 ausgesparte, in Strahlrichtung der Fluiddüse(n) 1 verlaufende, innenliegende Ausbuchtungen
8 vorgesehen sind. Durch die Ausbuchtungen 8 wird der Fluidstrahl gerichteter in das
die Fluiddüse(n) 1 umgebende Fluid eingeleitet. Durch die Verwendung mindestens einer
derart ausgebildeten Fluiddüse 1 ergibt sich eine weitere positive Beeinflussung des
Fluidstrahls. Insbesondere bevorzugt ist es dabei vorgesehen, dass die Ausbuchtungen
8 kreissektorförmig ausgebildet sind.
[0045] Gemäß weiter bevorzugter Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verwendung, die allein
oder mit einem oder mit zwei oder mit mehreren oder mit allen anderen Merkmalen der
Erfindung verwirklicht werden können, ohne die Erfindung hierauf zu beschränken, ist
weiterhin vorgesehen, mindestens eine Fluiddüse einzusetzen, die dadurch gekennzeichnet
ist, dass der Durchmesser der Ausbuchtungen 8 dem Abstand zwischen den Scheiteln 5
zweier einander benachbarter Zacken 3 entspricht. In einer bevorzugten Ausgestaltung
dieser erfindungsgemäßen Verwendung ergeben bei der/den verwendeten Fluiddüse(n) 1
die Ausbuchtungen 8 in Strahlrichtung der Fluiddüse(n) 1 einen periodischen einseitigen
Wellenschliff an der Innenwand der Austrittsöffnung 2.
[0046] Weiter ist vorzugsweise vorgesehen, dass eine Fluiddüse 1 in dem erfindungsgemäßen
in dem erfindungsgemäßen trockenen Wasserstrahlmassage-Verfahren zum Einsatz kommt,
die aus Metall und/oder Kunststoff gefertigt ist. Weiter kann, da mit deutlichen Vorteilen
für den Gebrauch im Einsatz verbunden, eine Fluiddüse 1 verwendet werden, die mit
einem Gewinde 9 zur schnellen und einfachen Montage versehen sein, wie dies deutlich
in Figur 2 gezeigt ist.
[0047] Die Erfindung wird nachfolgen anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die Figuren 1 und 2 weiter beispielhaft erläutert.
[0048] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Fluiddüse gemäß einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
[0049] Figur 2 eine perspektivische Schnittansicht der Fluiddüse aus Figur 1.
[0050] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Fluiddüse 1 gemäß einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die Fluiddüse 1 in einem die Fluiddüse 1
vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls innerhalb des Fluids
verwendet wird. Die Fluiddüse 1 ist im (in Ejektionsrichtung) oberen Bereich beispielsweise
kegelförmig geformt und weist dort eine Austrittsöffnung 2 auf. Die Austrittsöffnung
2 weist mehrere Zacken 3 auf. Die Zacken 3 sind bevorzugt gleichmäßig entlang des
Umfangs der Austrittsöffnung 2 angeordnet.
[0051] Die an der Austrittsöffnung 2 angeordneten Zacken 3 besitzen - wie in Figur 1 beispielhaft
gezeigt - eine dreieckige Form, mit einer Basis 4, die mit der Austrittsöffnung 2
verbunden ist, einem der Basis 4 gegenüberliegenden Scheitel 5 und einem Paar seitlich
einander gegenüberliegender Flanken 6, die jeweils von der Basis 4 ausgehend am Scheitel
5 zusammenlaufen. Wie Figur 1 weiter zeigt, ist die Verbindungslinie 7 zwischen den
Scheiteln 5 einander benachbart angeordneter Zacken 3 parabelförmig ausgebildet. Die
Fluiddüse 1 zeigt dabei eine kronenförmige Struktur der Austrittsöffnung 2.
[0052] Figur 1 zeigt weiter zwischen den Scheiteln 5 einander benachbart angeordneter Zacken
3 an dem Umfang der Austrittsöffnung 2 der Fluiddüse 1 ausgesparte, in Strahlrichtung
der Fluiddüse 1 verlaufende, innenliegende Ausbuchtungen 8. Die Ausbuchtungen 8 sind
in der in Figur 1 gezeigten Fluiddüse kreissektorförmig ausgebildet, wobei der Durchmesser
der Ausbuchtungen 8 im Wesentlichen dem Abstand zwischen den Scheiteln 5 zweier einander
benachbarter Zacken 3 entspricht.
[0053] Figur 2 zeigt eine perspektivische Schnittansicht der in Figur 1 gezeigten Fluiddüse
1 entlang des Durchmessers der Fluiddüse 1. Im unteren Bereich der in Figur 2 gezeigten
Fluiddüse 1 ist ein Gewinde 9 zu erkennen. Das Gewinde 9 die Fluiddüse 1 ermöglicht
deren einfache und schnelle Montage.
[0054] In Figur 2 können im Bereich der Austrittsöffnung 2 entlang des Umfangs der Austrittsöffnung
2 regelmäßig angeordnete Zacken 3 erkannt werden. Dabei sind ersichtlich die Scheitel
5 einander benachbart angeordneter Zacken 3 über eine parabelförmige Verbindungslinie
7 miteinander verbunden. Weiter sind in Figur 2 an der Austrittsöffnung 2 ausgesparte,
in Strahlrichtung der Fluiddüse 1 verlaufende, innenliegende Ausbuchtungen 8 zu erkennen.
Die Ausbuchtungen 8 sind dabei kreissektorförmig ausgebildet, und ihr Durchmesser
entspricht im Wesentlichen dem Abstand zwischen den Scheiteln 5 zweier einander benachbarter
Zacken 3. Die Ausbuchtungen 8 ergeben somit in Strahlrichtung der Fluiddüse 1 einen
periodischen einseitigen Wellenschliff an der Innenwand der Austrittsöffnung 2.
[0055] Weiter wird die Erfindung anhand einer weiteren bevorzugten Ausführungsform näher
erläutert, die auch auf Figur 3 Bezug nimmt, ohne dass die Erfindung darauf beschränkt
ist.
[0056] Figur 3 zeigt eine beispielhafte Vorrichtung zur Durchführung eines trockenen Wasserstrahlmassage-Verfahrens
(auch: "trockene Wassermassage" oder "Überwasser-Massage"). Dieses Verfahren wird
durchgeführt auf einer Vorrichtung V, umfassend eine wasserdichte Wanne W, die mit
mindestens einem Fluid gefüllt ist, im beschriebenen Beispiel (ohne die Erfindung
hierauf zu beschränken) mit Wasser. Die Wanne W ist auf der Oberseite nur mit einem
an den Wannenrändern befestigten Folien-Material F abgedeckt. Das Folien-Material
F dient zum Einen als Liegefläche für eine auf der Vorrichtung V zu behandelnde Person
(in Figur 3 skizziert gezeigt und mit "P" bezeichnet). Das Folien-Material F kann
ein elastisches Material sein; als Beispiele seien Naturkautschuk, Naturkautschuk
umfassende Materialverbünde oder Material-Zusammensetzungen oder ähnliche, zu einer
elastischen Folie verarbeitbare Materialien genannt, wie sie dem Fachmann für die
vorliegenden Zwecke wohlbekannt sind und ohne Beschränkung zur Auswahl stehen. Erfindungsgemäß
ist das Folien-Material F zum Anderen befähigt, einen auf die Folien-Unterseite aufgebrachten
Druckimpuls und/oder Wärmeimpuls auf die Oberseite der Folie und von dort auf auf
Körperpartien der auf der Folie liegenden, zu behandelnden Person P zu übertragen.
Die Wanne W der Vorrichtung V ist im Wesentlichen vollständig mit dem mindestens einen
Fluid - hier beispielsweise mit Wasser - befüllt.
[0057] im Innern der Wanne W ist neben anderen Einrichtungen, die in Figur 3 nicht gezeigt
sind und auf die hier nicht weiter im Einzelnen eingegangen wird, sondern die Wahl
dem Fachmann im Einzelfall überlassen wird, eine (von außerhalb der Wanne schaltbare
und steuerbare) Pumpe angeordnet. Diese ist befähigt, das mindestens eine Fluid, hier:
Wasser, aus der Wasserfüllung der Wanne W anzusaugen und über eine (in Figur 3 gezeigte)
Zuleitung Z in die Düse 1 einzuspeisen. Die Düse 1 ist in Figur 3 aus Gründen der
Klarheit überproportional groß (also nicht maßstabsgerecht) gezeichnet. Es kann in
dem erfindungsgemäßen Verfahren in/auf der Vorrichtung V eine Düse verwendet werden,
oder es können mehrere Fluiddüsen 1 verwendet werden. Die Fluiddüse(n) 1 ist/sind
innerhalb des Wannenvolumens in dem mindestens einen Fluid - hier: in Wasser - in
Längsrichtung der Wanne und in zu der Längsrichtung in einem Winkel angeordneten Querrichtung
beliebig und bei mehreren Düsen koordiniert gesteuert bewegbar. Sie können das Fluid,
beispielsweise Wasser, in alle Richtungen (in Figur 3 ist aus Gründen der Einfachheit
und Übersichtlichkeit nur eine Richtung beispielhaft gezeigt) in das die Düse 1 umgebende
Fluid ejizieren. Dies ist in Figur 3 allgemein durch die drei überkreuzten Doppelpfeile
beispielhaft angedeutet, ohne hierdurch eine konkrete Richtung und/oder Entfernung
der Bewegung der Fluiddüse(n) 1 innerhalb des inneren Fluidvolumens der Wanne oder
eine konkrete Richtung der Ejektion von Fluid in das die Düse 1 umgebende Fluid vorzugeben
oder festzulegen. Die Bewegung kann in dem Fachmann bekannter Weise bewirkt und gesteuert
werden und ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
[0058] Die Fluiddüse(n) 1 ist/sind erfindungsgemäß vollständig von dem Fluid - hier: Wasser
- umgeben. Die Fluiddüse(n) 1 dient/dienen der Erzeugung von einem oder mehreren auf
die Unterseite des Folien-Materials F richtbaren Fluidstrahlen innerhalb des mindestens
einen Fluids, hier beispielhaft: von mindestens einem oder mehreren Wasserstrahlen
innerhalb des in der Wanne W befindlichen Wassers. Der auf die Unterseite des Folien-Materials
F auftreffende Fluid-/Wasserstrahl bringt auf die Folien-Unterseite einen Druckimpuls
(und gegebenenfalls bei Verwendung eines erwärmten Fluids, z. B. erwärmten Wassers
auch einen Wärmeimpuls) auf. Die auf der Oberseite des Folien-Materials F liegende
zu behandelnde Person P liegt mit einem Teil des Körpers / der Körperpartien auf der
Oberseite der Folie F. Diese Partien des Körpers werden mittels des übertragenen Druckimpulses
und/oder Wärmeimpulses einer effizienten und therapeutisch wertvollen trockenen Wassermassage
(oder "Überwasser-Massage") unterworfen, ohne direkt mit dem Fluid bzw. speziell mit
Wasser in Kontakt zu kommen.
[0059] Die Fluiddüse 1 kann in der in den Figuren 1 bis 3 gezeigten bevorzugten Ausführungsform
im (in der in Figur 3 nach oben gerichtet gezeigten Ejektionsrichtung) oberen Bereich
beispielsweise kegelförmig geformt sein und weist am oberen Ende eine Austrittsöffnung
2 auf. Die Austrittsöffnung 2 weist wenigstens eine Zacke 3, vorzugsweise mehrere
Zacken 3 auf. Die Zahl der Zacken 3 kann vom Fachmann den Erfordernissen des Einzelfalls
entsprechend gewählt werden und beträgt beispielsweise sechs Zacken 3, acht Zacken
3, zehn Zacken 3, ist jedoch nicht auf diese Zahlen beschränkt. In Figur 3 sind aus
Gründen der Vereinfachung der Figur schematisch 2 Zacken angedeutet, was lediglich
das Prinzip beispielhaft zeigen soll.
[0060] Die Fluiddüse weist bevorzugt mehrere Zacken 3 auf. Dadurch sind alternierend erhabene
und zurückgesetzte Elemente gebildet. Weiter bevorzugt sind die Zacken 3 entlang des
gesamten Umfangs der Austrittsöffnung 2 der Fluiddüse 1 angeordnet. Noch mehr bevorzugt
ist eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Zacken 3 symmetrisch angeordnet
sind. Dadurch ergibt sich eine kronenförmige Struktur der Austrittsöffnung 2.
[0061] In weiteren bevorzugten Ausführungsformen kommt/kommen in dem erfindungsgemäßen Verfahren
zur trockenen Wasserstrahlmassage ("dry water massage") (oder "Überwasser-Massage")
mindestens eine Fluiddüse / Wasserdüse 1, vorzugsweise mehrere Fluiddüsen 1, zum Einsatz,
deren mindestens eine Zacke 3, vorzugsweise deren mehrere Zacken 3, eine dreieckige
Form besitzt/besitzen, und zwar eine dreieckige Form mit einer Basis 4, die mit der
Austrittsöffnung 2 fest verbunden ist, einem der Basis 4 gegenüberliegenden Scheitel
5 und einem Paar seitlich einander gegenüberliegende Flanken 6, die jeweils ausgehend
von der Basis 4 am Scheitel 5 zusammenlaufen. Noch weiter bevorzugt ist erfindungsgemäß
(und auch bei der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform der in dem Verfahren zur trockenen
Wasserstrahlmassage verwendeten Vorrichtung V) die Verbindungslinie 7 zwischen den
Scheiteln 5 einander benachbart angeordneter Zacken 3 parabelförmig ausgebildet. Weiter
vorzugsweise sind zwischen den Scheiteln 5 einander benachbarter Zacken 3 an dem Umfang
der Austrittsöffnung 2 der Fluiddüse 1 ausgesparte, in Strahlrichtung der Fluiddüse
1 verlaufende, innenliegende, vorzugsweise kreissektorförmige, Ausbuchtungen 8 vorgesehen,
wobei noch weiter bevorzugt der Durchmesser der Ausbuchtungen 8 dem Abstand zwischen
den Scheiteln 5 zweier einander benachbarter Zacken 3 entspricht. Ganz besonders bevorzugt
ergeben die Ausbuchtungen 8 in Strahlrichtung der Fluiddüse 1 einen periodischen einseitigen
Wellenschliff an der Innenwand der Austrittsöffnung 2, wie dies in Figur 2 gezeigt
ist.
[0062] In vorteilhafter Weise führt die Verwendung der Fluiddüse 1 mit einer oder mehreren
Zacke(n) 3 an der Austrittsöffnung 2 der Fluiddüse 1 zu einer positiven Beeinflussung
des Fluid- bzw. Wasserstrahls: Der Fluid- bzw. Wasserstrahl kann mit weniger Druckverlust
durch das Fluid hindurchtreten, so dass bei gleichem Druck des Fluid- bzw. Wasserstrahls
die Pumpenleistung reduziert werden kann oder bei gleicher Pumpenleistung ein höherer
Druck erzielt werden kann. Dies geht mit einer Verringerung der Betriebskosten bei
gleichem Druck oder mit einer Verbesserung der massierenden und/oder therapeutischen
Wirkung bei gleicher Pumpenleistung einher.
[0063] Die Verwendung mindestens einer Fluiddüse 1 mit einer Austrittsöffnung 2, die mindestens
eine Zacke 3, vorzugsweise mehrere Zacken 3 an ihrem Rand aufweist, führt zur Erzeugung
eines auf die Unterseite einer eine zu behandelnde Person tragenden Liegefolie gerichteten
mindestens einen Fluidstrahls, vorzugsweise zur Körpermassage der auf der Liegefolie
liegenden, zu behandelnden Person durch den Druckimpuls und/oder den Wärmeinhalt des
auf die Liegefolienunterseite auftreffenden Fluidstrahls. Damit kann therapeutisch
- nur beispielsweise - erreicht werden eine Massage zum Lösen von Verkrampfungen,
zum Abbau von Stress, zur Entspannung, zur Verbesserung der Durchblutung, zur Vermeidung
des Wundliegens bei Bettlägerigkeit, zur Vorbeugung und Bekämpfung von Rheuma und
Arthritis, zur Beseitigung von Übersäuerung der Muskulatur ("Muskelkater"), zur Schmerzlinderung
u. a. bei Sportverletzungen, zur Intensivierung des körperlichen Trainings, zur Steigerung
oder Verringerung des Muskeltonus, zur Entschlackung des Körpers, zur Steigerung der
Effizienz von nachfolgenden therapeutischen Maßnahmen; zur Steigerung der Stoffwechsel-Leistung,
zur Lockerung des Unterhaut-Zellgewebes, zur venösen und lymphatischen Entstauung,
zum Lösen von Narbengewebe, zur Aktivierung und Dämpfung des vegetativen Nervensystems
mit günstigen Effekten auf die inneren Organe, zur Beseitigung reversibler Funktionsstörungen
der Wirbelsäule und zur Linderung von Rückenschmerzen, zur Bekämpfung einer subakuten
Lumbago (Hexenschuß), zur Bekämpfung leichter Formen von Fibromyalgie, zur Bekämpfung
psychovegetativer Dystonie, zur Vorbeugung und Bekämpfung von Cellulitis, bei mentaler
oder muskulärer Übermüdung, zur Bekämpfung des HWS- und des BWS-Syndroms, zur Bekämpfung
des Lumbal-Syndroms, zur Beseitigung zervikaler Migräne, zur Bekämpfung von Skoliose
und Hohlrundrücken.
[0064] Die Erfindung wurde vorstehend unter Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen und
unter Hinweis auf ebenfalls bevorzugte Ausführungsformen zeigende Figuren im Einzelnen
beschrieben, ohne auf die beschriebenen und gezeigten Ausführungsformen beschränkt
zu sein. Der Umfang der Erfindung ergibt sich aus den beigefügten Patentansprüchen.
Bezugszeichenliste
[0065]
- 1
- Fluiddüse
- 2
- Austrittsöffnung
- 3
- Zacke
- 4
- Basis
- 5
- Scheitel
- 6
- Flanke
- 7
- Verbindungslinie
- 8
- Ausbuchtungen
- 9
- Gewinde
- V
- Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage
- W
- Wanne
- F
- Folien-Material
- P
- Person
- Z
- Zuleitung für Pumpe
1. System aus mindestens einer Fluiddüse (1) und mindestens einem die Fluiddüse(n) (1)
vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung mindestens eines Fluidstrahls innerhalb
des mindestens einen Fluids, wobei die mindestens eine Fluiddüse eine Austrittsöffnung
(2) aufweist, deren Rand mit wenigstens einer Zacke (3) versehen ist.
2. System nach Anspruch 1, wobei das mindestens eine Fluid Wasser oder eine wäßrige Lösung
oder wäßrige Suspension oder ein Öl ist, vorzugsweise worin die wäßrige Lösung eine
Lösung von desinfizierenden Komponenten wie H2O2 oder von Kalkablagerungen verhindernden schwachen Säuren wie Essigsäure oder Zitronensäure
in Wasser oder ein aus der Gruppe niedrigviskoser Öle wie niedrigviskoses Hydrauliköl
gewähltes Öl ist.
3. System nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Fluiddüse (1) eine Mehrzahl von
Zacken (3) aufweist, wodurch alternierend erhabene und zurückgesetzte Elemente gebildet
sind, vorzugsweise wobei die Zacken (3) entlang des gesamten Umfangs der Austrittsöffnung
(2) angeordnet sind; weiter bevorzugt wobei die Zacken (3) symmetrisch angeordnet
sind, wodurch sich eine kronenförmige Struktur der Austrittsöffnung (2) ergibt.
4. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Zacke(n) (3) der
Fluiddüse (1) eine dreieckige Form besitzt/besitzen, mit einer Basis (4), die mit
der Austrittsöffnung (2) fest verbunden ist, einem der Basis (4) gegenüberliegenden
Scheitel (5) und einem Paar seitlich einander gegenüberliegende Flanken (6), die jeweils
ausgehend von der Basis (4) am Scheitel (5) zusammenlaufen.
5. System nach Anspruch 4, wobei die Verbindungslinie (7) zwischen den Scheiteln (5)
einander benachbart angeordneter Zacken (3) parabelförmig ausgebildet ist; vorzugsweise
wobei zwischen den Scheiteln (5) einander benachbarter Zacken (3) an dem Umfang der
Austrittsöffnung (2) der Fluiddüse (1) ausgesparte, in Strahlrichtung der Fluiddüse
(1) verlaufende, innenliegende, vorzugsweise kreissektorförmige, Ausbuchtungen (8)
vorgesehen sind; weiter bevorzugt wobei der Durchmesser der Ausbuchtungen (8) dem
Abstand zwischen den Scheiteln (5) zweier einander benachbarter Zacken (3) entspricht;
noch mehr bevorzugt wobei die Ausbuchtungen (8) in Strahlrichtung der Fluiddüse (1)
einen periodischen einseitigen Wellenschliff an der Innenwand der Austrittsöffnung
(2) ergeben.
6. Verwendung einer Fluiddüse (1) in mindestens einem die Fluiddüse (1) vollständig umgebenden
Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls innerhalb des mindestens einen Fluids, wobei
die Fluiddüse (1) eine Austrittsöffnung (2) aufweist, deren Rand mit wenigstens einer
Zacke (3) versehen ist.
7. Verwendung nach Anspruch 6, wobei als das mindestens eine Fluid Wasser oder eine wäßrige
Lösung oder wäßrige Suspension oder ein Öl eingesetzt wird, vorzugsweise worin als
die wäßrige Lösung eine Lösung von desinfizierenden Komponenten wie H2O2 oder von Kalkablagerungen verhindernden schwachen Säuren wie Essigsäure oder Zitronensäure
in Wasser oder ein aus der Gruppe niedrigviskoser Öle wie niedrigviskoses Hydrauliköl
gewähltes Öl eingesetzt wird.
8. Trockenes Wasserstrahlmassage-Verfahren auf einer Vorrichtung (V) zur trockenen Wasserstrahl-Massage
mit einer wasserdichten, mindestens mit dem Fluid Wasser gefüllten Wanne (W) mit einem
gleichzeitig als Liegefläche für eine zu behandelnde Person (P) dienenden, eine Druckimpuls-Übertragung
ermöglichenden Folien-Material (F) als oberer Abdeckung der Wanne (W) und mindestens
einer vollständig von dem mindestens einem Fluid Wasser umgebenen, über eine Pumpe
und Versorgungsleitungen mit dem mindestens einen Fluid Wasser der Wanne (W) gespeisten
und im mindestens einen Fluid Wasser der Wanne (W) gesteuert bewegbaren Fluiddüse
(1) zur Erzeugung von auf die Unterseite des Folien-Materials (F) richtbaren Fluidstrahlen
innerhalb des mindestens einen Fluids, wobei die Fluiddüse (1) eine Austrittsöffnung
(2) aufweist, deren Rand mit wenigstens einer Zacke (3) versehen ist.
9. Verwendung nach Anspruch 6 oder Anspruch 7 oder trockenes Wasserstrahlmassage-Verfahren
nach Anspruch 8, wobei die Fluiddüse (1) eine Mehrzahl von Zacken (3) aufweist, wodurch
alternierend erhabene und zurückgesetzte Elemente gebildet sind, vorzugsweise wobei
die Zacken (3) entlang des gesamten Umfangs der Austrittsöffnung (2) angeordnet sind;
weiter bevorzugt wobei die Zacken (3) symmetrisch angeordnet sind, wodurch sich eine
kronenförmige Struktur der Austrittsöffnung (2) ergibt.
10. Verwendung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 7 und 9 oder trockenes Wasserstrahlmassage-Verfahren
nach den Ansprüchen 8 oder 9, wobei die Zacke (3) der Fluiddüse (1) eine dreieckige
Form besitzt, mit einer Basis (4), die mit der Austrittsöffnung (2) fest verbunden
ist, einem der Basis (4) gegenüberliegenden Scheitel (5) und einem Paar seitlich einander
gegenüberliegende Hinterkanten (6), die jeweils ausgehend von der Basis (4) am Scheitel
(5) zusammenlaufen.
11. Verwendung nach Anspruch 9 oder trockenes Wasserstrahlmassage-Verfahren nach Anspruch
9, wobei die Verbindungslinie (7) zwischen den Scheiteln (5) einander benachbart angeordneter
Zacken (3) parabelförmig ausgebildet ist; vorzugsweise wobei zwischen den Scheiteln
( 5) einander benachbarter Zacken (3) an dem Umfang der Austrittsöffnung (2) der Fluiddüse
(1) ausgesparte, in Strahlrichtung der Fluiddüse (1) verlaufende, innenliegende, vorzugsweise
kreissektorförmige, Ausbuchtungen (8) vorgesehen sind; weiter bevorzugt wobei der
Durchmesser der Ausbuchtungen (8) dem Abstand zwischen den Scheiteln (5) zweier einander
benachbarter Zacken (3) entspricht; noch mehr bevorzugt wobei die Ausbuchtungen (8)
in Strahlrichtung der Fluiddüse (1) einen periodischen einseitigen Wellenschliff an
der Innenwand der Austrittsöffnung (2) ergeben.
12. Verwendung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6, 7 und 9 bis 11 oder trockenes
Wasserstrahlmassage-Verfahren nach den Ansprüchen 8 bis 11 zur Erzeugung eines auf
die Unterseite einer eine zu behandelnde Person tragenden Liegefolie gerichteten mindestens
einen Fluidstrahls, vorzugsweise zur Körpermassage der auf der Liegefolie liegenden,
zu behandelnden Person durch den Druckimpuls und/oder den Wärmeinhalt des auf die
Liegefolienunterseite auftreffenden Fluidstrahls; weiter vorzugsweise zur Massage
zum Lösen von Verkrampfungen, zum Abbau von Stress, zur Entspannung, zur Verbesserung
der Durchblutung, zur Vermeidung des Wundliegens bei Bettlägerigkeit, zur Vorbeugung
und Bekämpfung von Rheuma und Arthritis, zur Beseitigung von Übersäuerung der Muskulatur
("Muskelkater"), zur Schmerzlinderung u. a. bei Sportverletzungen, zur Intensivierung
des körperlichen Trainings, zur Steigerung oder Verringerung des Muskeltonus, zur
Entschlackung des Körpers, zur Steigerung der Effizienz von nachfolgenden therapeutischen
Maßnahmen; zur Steigerung der Stoffwechsel-Leistung, zur Lockerung des Unterhaut-Zellgewebes,
zur venösen und lymphatischen Entstauung, zum Lösen von Narbengewebe, zur Aktivierung
und Dämpfung des vegetativen Nervensystems mit günstigen Effekten auf die inneren
Organe, zur Beseitigung reversibler Funktionsstörungen der Wirbelsäule und zur Linderung
von Rückenschmerzen, zur Bekämpfung einer subakuten Lumbago (Hexenschuß), zur Bekämpfung
leichter Formen von Fibromyalgie, zur Bekämpfung psychovegetativer Dystonie, zur Vorbeugung
und Bekämpfung von Cellulitis, bei mentaler oder muskulärer Übermüdung, zur Bekämpfung
des HWS- und des BWS-Syndroms, zur Bekämpfung des Lumbal-Syndroms, zur Beseitigung
zervikaler Migräne, zur Bekämpfung von Skoliose und Hohlrundrücken.