Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines vergoldeten Schleifringkontaktes,
einen Schleifkontakt sowie ein galvanisches Bad.
Stand der Technik
[0002] US 4,398,113 offenbart eine Schleifringanordnung, welche einen herkömmlichen Schleifringkontakt
aufweist.
[0003] Im Stand der Technik ist es bekannt, Schleifringkontakte wie folgt herzustellen.
Auf ein mechanisch bearbeitetes kupferhaltiges Substratmaterial wird nacheinander
eine Kupferschicht (von 0,1 µm bis zu 4 µm Schichtstärke) als Aktivierungsschicht,
bei Bedarf eine Nickel- und/oder Nickel-Phosphorschicht (jeweils von 1 µm bis zu 10
µm Schichtdicke) als Diffusionssperr-, Stütz- und Korrosionsschutzschicht und eine
Hartgoldschicht (von 1 µm bis zu 15 µm) als Kontaktmaterial aufgetragen.
Darstellung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das elektrische Verhalten, insbesondere
das Rauschverhalten, des Schleifkontaktes zu verbessern.
[0005] Diese Aufgabe wird durch das Verfahren nach Anspruch 1, einen Schleifkontakt nach
Anspruch 8 und ein galvanisches Bad zur Abscheidung von Kupfer nach Anspruch 10 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0006] Das Verfahren zur Herstellung eines vergoldeten Schleifringkontaktes weist folgende
Verfahrensschritte auf: Bereitstellen eines elektrisch leitfähigen Substrats, galvanisches
Auftragen einer Kupferschicht auf das Substrat, galvanisches Auftragen einer Nickel-
und / oder Nickel-Phosphorschicht auf die Kupferschicht, und galvanisches Auftragen
einer Goldschicht auf die Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht. Hierbei wird
beim galvanischen Auftragen der Kupferschicht auf das Substrat in dem verwendeten
Galvanikbad mindestens ein Glanzbildner aus einer Liste von Glanzbildnern nicht verwendet.
Diese Liste der Glanzbildner besteht aus 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium Chlorid
Natriumsalz, kationische Polymere mit Harnstoffgruppen, 1-(3-Sulfopropyl)-Pyridinium
Betain, 1-(2-Hydroxy-3-sulfopropyl)-Pyridinium Betain, Propargyl (3-sulfopropyl) Ether
Natriumsalz, Natrium-Saccharin, Natrium-Allylsulfonat, N,N-Dimethyl-N-(3-cocoamidopropyl)-N-(2-hydroxy-3-sulfopropyl)
Ammonium Betain, Polyamine, 1H-Imidazol Polymer mit (Chloromethyl)Oxiran, 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, 1-Benzyl-3-Sodiumcarboxy-Pyridinium Chlorid, Arsentrioxid, Kalium-Antimon-Tartrat,
Kaliumtellurat, Alkaliarsenit, Kaliumtellerit, Kaliumselenocyanat, Alkaliantimonyltartrat,
Natriumselenit, Thalliumsulfat und Kohlenstoffdisulfid. Bevorzugt werden beim galvanischen
Auftragen der Kupferschicht auf das Substrat in dem verwendeten Galvanikbad mindestens
zwei Glanzbildner der oben genannten Liste nicht verwendet. Weiter bevorzugt wird
beim galvanischen Auftragen der Kupferschicht auf das Substrat in dem verwendeten
Galvanikbad überhaupt kein Glanzbildner verwendet.
[0007] Solche Schleifkontakte stellen eine elektrische Verbindung zwischen bewegten Teilen
her. Hierbei kann ein solcher Schleifkontakt entweder als feststehendes Teil oder
als bewegtes Teil verwendet werden. Ein solcher Schleifkontakt kann natürlich auch
sowohl als feststehendes Teil als auch als bewegtes Teil eines Schleifmoduls verwendet
werden. Z.B. kann ein solcher Schleifkontakt auch als Bürste oder als Schleifbahn
verwendet werden.
[0008] Durch die Abwesenheit der genannten Glanzbildner wird erreicht, dass die auf das
bevorzugt Messing aufweisende Substrat abgeschiedene Kupferschicht eine höhere Rauheit
als beim Stand der Technik aufweist. Zur Charakterisierung der Schichtrauheit können
Sa- oder Sq-Werte nach EN ISO 25178 herangezogen werden. Hierbei ist der Sq-Wert der
Effektivwert oder das Quadratmittel der Profilhöhe der Oberfläche. Der Sa-Wert ist
ein Mittelwert der Absolutwerte der der Profilhöhe der Oberfläche. Typische Sa- oder
Sq-Werte liegen für Kupferbäder des Stands der Technik in der Größenordnung von 10
bis 50 nm. Bei der Anwendung der in der Erfindung beschriebenen Bäder wird die Schichtrauheit
der abgeschiedenen Kupferschicht auf Sq- oder Sq-Werte von 200 nm bis 1 µm gesteigert.
Bei der weiteren Ablagerung kann je nach verwendeter Zwischenschicht und Endschicht
eine gewisse Einebnung erfolgen. Allerdings sind die Sa- und Sq-Werte der erfindungsgemäßen
Endschicht im Vergleich zu herkömmlichen Endschichten um einen Faktor von typischerweise
5 bis 20 höher und somit rauer.
[0009] Die nachfolgenden Tabellenwerte wurden als Mittelwerte einer Probenserie (10 Wiederholversuche)
bestimmt.
[0010] Typische Sa- und Sq-Werte für Standard-Kupferschichten und erfindungsgemäße Kupferschichten
sowie Standard-Endschichten und erfindungsgemäße Endschichten (Beispiel Kupfer; Nickel-
und / oder Nickel-Phosphor; Gold-Systeme):
| Schicht |
Sa (nm) |
Steigerung Sa (x-Faktor) |
Sq (nm) |
Steigerung Sq (x-Faktor) |
| Kupfer (Technischer Standard) |
23 |
|
28 |
|
| Kupfer (Erfindung) |
320 |
14 |
432 |
16 |
| Endschicht (Technischer Standard) |
23 |
|
28 |
|
| Endschicht (Erfindung) |
380 |
17 |
497 |
18 |
[0011] Diese erhöhte Rauheit der Kupferschicht führt nach dem nachfolgenden galvanischen
Abscheiden einer Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht auf der Kupferschicht und
einer Goldschicht auf der Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht zu einer erhöhten
Rauheit der Goldschicht, welche für das elektrische Verhalten entscheidend ist. Die
Rauheit der auf dem Substrat aufgetragenen Schicht, hier also der Kupferschicht, ist
entscheidend für die Rauheit der obersten Schicht. Man kann auch sagen, dass sich
die Rauheit der Kupferschicht bei mehreren galvanisch aufgetragenen Schichten bis
in die letzte Galvanikschicht fortsetzt.
[0012] Eine so hergestellte Goldschicht weist im Gegensatz zu herkömmlichen Schleifkontakten
verbesserte elektrische Eigenschaften, insbesondere ein reduziertes Kontaktrauschen,
auf. Somit weist auch ein Schleifkontakt diese verbesserten elektrischen Eigenschaften,
insbesondere ein reduziertes Kontaktrauschen, auf. Dies haben von der Anmelderin durchgeführte
Federdrahttests gezeigt. Hierbei kann ein solcher Schichtaufbau mit einer rauen obersten
Goldschicht entweder auf der Bürste bzw. auf den Bürstendrähten oder auf der Schleifbahn
oder sowohl auf der Bürste bzw. auf den Bürstendrähten als auch auf der Schleifbahn
verwendet werden. In einem typischen Testaufbau unterscheiden sich elektrische Rauschwerte,
z.B. gemessen als das 90%-Perzentil des Spitze-Spitze-Rauschwerts über 5 Umdrehungen
über die Lebensdauer, typischerweise mindestens um einen Faktor 2.
[0013] Bevorzugt wird beim galvanischen Auftragen der Kupferschicht auf das Substrat als
Galvanikbad eine reine Kupfercyanidlösung verwendet. Alternativ kann Kupfersulfat
(Kupfervitriol), Natriumkupfercyanid oder Kaliumkupfercyanid verwendet werden.
[0014] Bevorzugt wird die Kupferschicht auf das Substrat mit einer Schichtdicke von bis
zu 4 µm aufgetragen. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform handelt es sich
um eine Kupferschicht mit einer Schichtdicke von bis zu 10 µm.
[0015] Bevorzugt wird beim galvanischen Auftragen der Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht
auf die Kupferschicht die Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht mit einer Schichtdicke
zwischen 5 und 10 µm aufgetragen.
[0016] Bevorzugt wird beim galvanischen Auftragen der Goldschicht auf die Nickel- und /
oder Nickel-Phosphorschicht die Goldschicht mit einer Schichtdicke zwischen 3 und
9 µm, besonders bevorzugt 6 µm, aufgetragen.
[0017] Mit dem Verfahren zur Herstellung eines vergoldeten Schleifringkontaktes wird ein
Schleifringkontakt hergestellt, welcher folgende Schichtabfolge aufweist: ein elektrisch
leitfähiges Substrat, eine Kupferschicht auf dem Substrat, eine Nickel- und / oder
Nickel-Phosphorschicht auf der Kupferschicht, und eine Goldschicht auf der Nickel-
und / oder Nickel-Phosphorschicht. Das Substrat weist bevorzugt Messing auf. Es ist
ferner bevorzugt, dass das Substrat aus Messing besteht.
[0018] Dieser Schleifringkontakt, welcher z.B. auf einer Bürste oder auf einer Schleifbahn
angebracht sein kann, zeichnet sich wie bereits oben geschildert durch verbesserte
elektrische Eigenschaften aus.
[0019] Bei der galvanischen Abscheidung von Kupfer des oben genannten Verfahrens wird ein
galvanisches Bad zur Abscheidung von Kupfer verwendet, bei dem in dem galvanischen
Bad mindestens ein Glanzbilder aus der Liste der Glanzbilder, welche aus 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, kationische Polymere mit Harnstoffgruppen, 1-(3-Sulfopropyl)-Pyridinium
Betain, 1-(2-Hydroxy-3-sulfopropyl)-Pyridinium Betain, Propargyl (3-sulfopropyl) Ether
Natriumsalz, Natrium-Saccharin, Natrium-Allylsulfonat, N,N-Dimethyl-N-(3-cocoamidopropyl)-N-(2-hydroxy-3-sulfopropyl)
Ammonium Betain, Polyamine, 1H-Imidazol Polymer mit (Chloromethyl)Oxiran, 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, 1-Benzyl-3-Sodiumcarboxy-Pyridinium Chlorid, Arsentrioxid, Kalium-Antimon-Tartrat,
Kaliumtellurat, Alkaliarsenit, Kaliumtellerit, Kaliumselenocyanat, Alkaliantimonyltartrat,
Natriumselenit, Thalliumsulfat, Kohlenstoffdisulfid besteht, nicht enthalten ist.
Bevorzugt wird in dem galvanischen Bad kein Glanzbildner aus der genannten Liste verwendet.
Beschreibung der Zeichnungen
[0020] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen exemplarisch
beschrieben.
Figur 1 zeigt den ersten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung
eines vergoldeten Schleifringkontaktes. Hierbei wird ein bevorzugt aus Messing oder
einer anderen kupferbasierten Legierung hergestelltes Substrat 10 bereitgestellt.
Figur 2 zeigt den zweiten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung
eines vergoldeten Schleifringkontaktes. Hierbei wird eine Kupferschicht 12 auf das
Substrat 10 galvanisch aufgetragen.
Hierbei wird beim galvanischen Auftragen der Kupferschicht 12 auf das Substrat 10
als Galvanikbad bevorzugt ein Elektrolyt auf Basis von Kalium-Kupfercyanid verwendet.
Die Kupferschicht 12 wird bevorzugt auf das Substrat mit einer Schichtdicke von bis
zu 4 µm aufgetragen. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform handelt es sich
bei Kupferschicht 12 um eine Kupferschicht mit Schichtdicke von bis zu 10 µm.
Figur 3 zeigt den dritten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung
eines vergoldeten Schleifringkontaktes. Hierbei wird eine Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht
14 auf die Kupferschicht 12 galvanisch aufgetragen. Die Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht
14 wird bevorzugt mit einer Schichtdicke zwischen 5 und 10 µm aufgetragen.
Figur 4 zeigt den vierten und letzten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens zur
Herstellung eines vergoldeten Schleifringkontaktes. Hierbei wird eine Goldschicht
16 auf die Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht 14 galvanisch aufgetragen. Die
Goldschicht 16 wird bevorzugt mit einer Schichtdicke zwischen 3 und 9 µm, besonders
bevorzugt 6 µm, aufgetragen.
Figur 4 zeigt somit ebenfalls einen erfindungsgemäßen Schleifkontakt mit der oben
beschriebenen Schichtabfolge auf dem Substrat 10. Wie ebenfalls oben beschrieben weist
der Schleifkontakt eine rauere Oberfläche als Schleifkontakte aus dem Stand der Technik
auf.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 10
- Substrat
- 12
- Kupferschicht
- 14
- Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht
- 16
- Goldschicht
1. Verfahren zur Herstellung eines vergoldeten Schleifringkontaktes mit folgenden Verfahrensschritten:
- Bereitstellen eines elektrisch leitfähigen Substrats (10);
- galvanisches Auftragen einer Kupferschicht (12) auf das Substrat (10);
- galvanisches Auftragen einer Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht (14) auf
die Kupferschicht (12); und
- galvanisches Auftragen einer Goldschicht (16) auf die Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht
(14);
dadurch gekennzeichnet, dass
beim galvanischen Auftragen der Kupferschicht (12) auf das Substrat (10) in dem verwendeten
Galvanikbad mindestens ein Glanzbilder nicht verwendet wird, welcher in der Liste
der Glanzbilder, welche aus 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium Chlorid Natriumsalz,
kationische Polymere mit Harnstoffgruppen, 1-(3-Sulfopropyl)-Pyridinium Betain, 1-(2-Hydroxy-3-sulfopropyl)-Pyridinium
Betain, Propargyl (3-sulfopropyl) Ether Natriumsalz, Natrium-Saccharin, Natrium-Allylsulfonat,
N,N-Dimethyl-N-(3-cocoamidopropyl)-N-(2-hydroxy-3-sulfopropyl) Ammonium Betain, Polyamine,
1H-Imidazol Polymer mit (Chloromethyl)Oxiran, 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, 1-Benzyl-3-Sodiumcarboxy-Pyridinium Chlorid, Arsentrioxid, Kalium-Antimon-Tartrat,
Kaliumtellurat, Alkaliarsenit, Kaliumtellerit, Kaliumselenocyanat, Alkaliantimonyltartrat,
Natriumselenit, Thalliumsulfat und Kohlenstoffdisulfid besteht, enthalten ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
beim Galvanischen Auftragen der Kupferschicht (12) auf das Substrat (10) in dem verwendeten
Galvanikbad kein Glanzbildner der Liste der Glanzbildner 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, kationische Polymere mit Harnstoffgruppen, 1-(3-Sulfopropyl)-Pyridinium
Betain, 1-(2-Hydroxy-3-sulfopropyl)-Pyridinium Betain, Propargyl (3-sulfopropyl) Ether
Natriumsalz, Natrium-Saccharin, Natrium-Allylsulfonat, N,N-Dimethyl-N-(3-cocoamidopropyl)-N-(2-hydroxy-3-sulfopropyl)
Ammonium Betain, Polyamine, 1H-Imidazol Polymer mit (Chloromethyl)Oxiran, 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, 1-Benzyl-3-Sodiumcarboxy-Pyridinium Chlorid, Arsentrioxid, Kalium-Antimon-Tartrat,
Kaliumtellurat, Alkaliarsenit, Kaliumtellerit, Kaliumselenocyanat, Alkaliantimonyltartrat,
Natriumselenit, Thalliumsulfat und Kohlenstoffdisulfid, verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
beim galvanischen Auftragen der Kupferschicht (12) auf das Substrat (10) als Galvanikbad
eine reine Kupfercyanidlösung verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
beim galvanischen Auftragen der Kupferschicht (12) auf das Substrat (10) die Kupferschicht
(12) mit einer Schichtdicke von bis zu 4 µm aufgetragen wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
beim galvanischen Auftragen der Kupferschicht (12) auf das Substrat (10) die Kupferschicht
(12) mit einer Schichtdicke von bis zu 10 µm aufgetragen wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
beim galvanischen Auftragen der Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht (14) auf
die Kupferschicht (12) die Nickel- und / oder Nickel-Phosphorschicht (14) mit einer
Schichtdicke zwischen 5 und 10 µm aufgetragen wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
beim galvanischen Auftragen der Goldschicht (16) auf die Nickel-Phosphorschicht (14)
die Goldschicht (16) mit einer Schichtdicke zwischen 3 und 9 µm, bevorzugt 6 µm, aufgetragen
wird.
8. Schleifkontakt aufweisend:
ein elektrisch leitfähiges Substrat (10);
eine Kupferschicht (12) auf dem Substrat (10);
eine Nickel-Phosphorschicht (14) auf der Kupferschicht (12); und
eine Goldschicht (16) auf der Nickel-Phosphorschicht (14);
dadurch gekennzeichnet, dass
beim galvanischen Auftragen der Kupferschicht (12) auf das Substrat (10) in dem verwendeten
Galvanikbad mindestens ein Glanzbilder nicht verwendet wird, welcher in der Liste
der Glanzbildner, welche aus 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium Chlorid Natriumsalz,
kationische Polymere mit Harnstoffgruppen, 1-(3-Sulfopropyl)-Pyridinium Betain, 1-(2-Hydroxy-3-sulfopropyl)-Pyridinium
Betain, Propargyl (3-sulfopropyl) Ether Natriumsalz, Natrium-Saccharin, Natrium-Allylsulfonat,
N,N-Dimethyl-N-(3-cocoamidopropyl)-N-(2-hydroxy-3-sulfopropyl) Ammonium Betain, Polyamine,
1H-Imidazol Polymer mit (Chloromethyl)Oxiran, 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, 1-Benzyl-3-Sodiumcarboxy-Pyridinium Chlorid, Arsentrioxid, Kalium-Antimon-Tartrat,
Kaliumtellurat, Alkaliarsenit, Kaliumtellerit, Kaliumselenocyanat, Alkaliantimonyltartrat,
Natriumselenit, Thalliumsulfat und Kohlenstoffdisulfid besteht, enthalten ist.
9. Schleifkontakt nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
beim Galvanischen Auftragen der Kupferschicht (12) auf das Substrat (10) in dem verwendeten
Galvanikbad kein Glanzbilder der Liste der Glanzbilder 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, kationische Polymere mit Harnstoffgruppen, 1-(3-Sulfopropyl)-Pyridinium
Betain, 1-(2-Hydroxy-3-sulfopropyl)-Pyridinium Betain, Propargyl (3-sulfopropyl) Ether
Natriumsalz, Natrium-Saccharin, Natrium-Allylsulfonat, N,N-Dimethyl-N-(3-cocoamidopropyl)-N-(2-hydroxy-3-sulfopropyl)
Ammonium Betain, Polyamine, 1H-Imidazol Polymer mit (Chloromethyl)Oxiran, 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, 1-Benzyl-3-Sodiumcarboxy-Pyridinium Chlorid, Arsentrioxid, Kalium-Antimon-Tartrat,
Kaliumtellurat, Alkaliarsenit, Kaliumtellerit, Kaliumselenocyanat, Alkaliantimonyltartrat,
Natriumselenit, Thalliumsulfat und Kohlenstoffdisulfid, verwendet wird.
10. Galvanisches Bad zur Abscheidung von Kupfer,
dadurch gekennzeichnet, dass
in dem galvanischen Bad mindestens ein Glanzbilder aus der Liste der Glanzbilder,
welche aus 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium Chlorid Natriumsalz, kationische Polymere
mit Harnstoffgruppen, 1-(3-Sulfopropyl)-Pyridinium Betain, 1-(2-Hydroxy-3-sulfopropyl)-Pyridinium
Betain, Propargyl (3-sulfopropyl) Ether Natriumsalz, Natrium-Saccharin, Natrium-Allylsulfonat,
N,N-Dimethyl-N-(3-cocoamidopropyl)-N-(2-hydroxy-3-sulfopropyl) Ammonium Betain, Polyamine,
1H-Imidazol Polymer mit (Chloromethyl)Oxiran, 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, 1-Benzyl-3-Sodiumcarboxy-Pyridinium Chlorid, Arsentrioxid, Kalium-Antimon-Tartrat,
Kaliumtellurat, Alkaliarsenit, Kaliumtellerit, Kaliumselenocyanat, Alkaliantimonyltartrat,
Natriumselenit, Thalliumsulfat und Kohlenstoffdisulfid, besteht, nicht enthalten ist.
11. Galvanisches Bad zur Abscheidung von Kupfer,
dadurch gekennzeichnet, dass
in dem galvanischen Bad kein Glanzbildner aus der Liste der Glanzbildner 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, kationische Polymere mit Harnstoffgruppen, 1-(3-Sulfopropyl)-Pyridinium
Betain, 1-(2-Hydroxy-3-sulfopropyl)-Pyridinium Betain, Propargyl (3-sulfopropyl) Ether
Natriumsalz, Natrium-Saccharin, Natrium-Allylsulfonat, N,N-Dimethyl-N-(3-cocoamidopropyl)-N-(2-hydroxy-3-sulfopropyl)
Ammonium Betain, Polyamine, 1H-Imidazol Polymer mit (Chloromethyl)Oxiran, 3-Carboxy-1-(phenylmethyl)Pyridinium
Chlorid Natriumsalz, 1-Benzyl-3-Sodiumcarboxy-Pyridinium Chlorid, Arsentrioxid, Kalium-Antimon-Tartrat,
Kaliumtellurat, Alkaliarsenit, Kaliumtellerit, Kaliumselenocyanat, Alkaliantimonyltartrat,
Natriumselenit, Thalliumsulfat und Kohlenstoffdisulfid, verwendet wird.