[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Rückschlag-/Auslassventil für eine Vakuumpumpe,
umfassend ein Gehäuse und einen Ventilkörper gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Vakuumpumpe mit zumindest einem solchen Rückschlag-/Auslassventil.
[0002] Aus der
DE 10 2010 044 898 A1 ist ein gattungsgemäßes Rückschlag-/Auslassventil für eine Vakuumpumpe mit einem
Gehäuse, einem Ventilkörper und einem Niederhalter bekannt, wobei der Ventilkörper
bei geschlossenem Rückschlag-/Auslassventil eine Ventilöffnung überdeckt. Der Niederhalter
begrenzt dabei die Öffnung des Ventilkörpers. Zwischen der Ventilöffnung und der Umgebung
ist dabei eine Lüftungsverbindung vorgesehen, die einen Bypass für den Stillstands-Druckausgleich
bilden soll.
[0003] Aus der
EP 2 908 011 A1 ist eine Kraftfahrzeug-Vakuumpumpe mit einem als Rückschlagventil ausgebildeten Auslassventil
in einer Trennwand bekannt, durch das das komprimierte Gas aus einem Pumpraum in einen
Auslassraum austreten kann. Verschlossen wird dabei eine Ventilöffnung des Rückschlagventils
von einem Ventilkörper, wobei in einem Ventilsitz der Ventilöffnung mehrere Mikronuten
angeordnet sind, welche in lateraler Richtung orientiert sind und welche in der Schließebene
des Rückschlagventils eine Art Drainage herstellen, über die in der Grenzfläche zwischen
dem Ventilsitz und dem korrespondierenden Teil des Ventilkörpers beim Öffnen des Auslassventils
ein schnellerer Druckausgleich erfolgen kann.
[0004] Aus der
DE 102 27 772 A1 ist ein Unterdruckerzeuger für ein kompatibles Medium mit einem Pumpengehäuse bekannt,
in dem eine Austrittsöffnung für das kompatible Medium vorgesehen ist. Die Austrittsöffnung
ist dabei von einem Ventilkörper verschließbar. Durch mindestens eine zusätzliche
Verbindung zur Umgebung soll eine unerwünschte Geräuschentwicklung reduziert werden
können.
[0005] Generell ist bei aus dem Stand der Technik bekannten Rückschlag-/Auslassventil eine
nicht zu unterschätzende Geräuschentwicklung zu beobachten, deren Auftreten dadurch
verhindert werden soll, dass zwischen einer Ventilöffnung und einer Umgebung Bypassöffnungen
vorgesehen werden. Durch derartige Bypassöffnungen kann zwar ein positiver Effekt
auf die Geräuschentwicklung erreicht werden, zugleich ist mit derartigen Bypassöffnungen
immer aber auch ein Leistungsverlust durch Leckage verbunden.
[0006] Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich daher mit dem Problem, für ein Rückschlag-/Auslassventil
der gattungsgemäßen Art eine verbesserte oder zumindest eine alternative Ausführungsform
anzugeben, welche einen positiven Effekt auf eine Akustik und einen Leistungsverlust
bewirkt.
[0007] Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0008] Die vorliegende Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, erstmals an einem
Rand einer Ventilöffnung eines Rückschlag-/Auslassventils für eine Vakuumpumpe eine
sacklochartige/stiftartige Ausnehmung vorzusehen, die keine Verbindung zur Ventilöffnung
bzw. äußeren Umgebung der Unterdruckpumpe/Vakuumpumpe (UDP) selbst aufweist und sich
dadurch im Betrieb des Rückschlag-/Auslassventils mit Öl füllt und so ein kleines
Polster (Ölkissen) bildet, auf dem ein Ventilkörper gedämpft und damit geräuschreduziert
aufsetzen kann. "Sacklochartig/stiftartig" kann hierbei insbesondere im Sinne einer
hohlzylindrischen Ausnehmung verstanden werden, die beispielsweise mittels Bohren
oder Fräsen herstellbar ist. Das erfindungsgemäße Rückschlag-/Auslassventil weist
dabei in bekannter Weise ein Gehäuse sowie den zuvor beschriebenen Ventilkörper auf,
der die Ventilöffnung überdeckt und im Schließzustand verschließt. Der Ventilkörper
ist dabei an einer ersten Seite der Ventilöffnung mit dem Gehäuse des Rückschlag-/Auslassventils
verbunden, beispielsweise vernietet oder verschraubt. Erfindungsgemäß ist nun im Gehäuse
auf einer der ersten Seite gegenüber liegenden zweiten Seite der Ventilöffnung zumindest
eine sacklochartige/stiftartige Ausnehmung angeordnet, die keine Verbindung zur Ventilöffnung/Vakuumpumpenumgebung
aufweist und die vom Ventilkörper in dessen Schließzustand überdeckt ist. In dieser
zumindest einen sacklochartigen/stiftartigen Ausnehmung sammelt sich somit beim Betrieb
des Rückschlag-/Auslassventils bzw. beim Betrieb der Vakuumpumpe Öl und bildet ein
konvexes Ölpolster/-kissen, auf welchem der Ventilkörper beim Schließen des Rückschlag-/Auslassventils
gedämpft und damit deutlich leiser aufschlagen kann. Die erfindungsgemäß vorgesehene
zumindest eine sacklochartige/stiftartige Ausnehmung stellt dabei keinen, den Ventilkörper
umgehenden Bypass dar, so dass mit dem erfindungsgemäßen Rückschlag-/Auslassventils
kein Leistungsverlust einhergeht, wohl aber eine deutliche Reduzierung der Geräuschentwicklung,
wodurch mit dem erfindungsgemäßen Rückschlag-/Auslassventils ein sowohl leistungsoptimiertes
als auch geräuschreduziertes Rückschlag-/Auslassventils angeboten werden kann.
[0009] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung ist der Ventilkörper
mit einer Schraube am Gehäuse befestigt, wodurch eine vergleichsweise einfache und
damit auch kostengünstige Montage des Rückschlag-/Auslassventils möglich ist. Um ein
unbegrenztes Öffnen des Ventilkörpers und damit auch ein Beschädigen desselben, beispielsweise
durch ein Verbiegen, verhindern zu können, kann zudem ein Niederhalter vorgesehen
sein, der eine Öffnungsbewegung des Ventilkörpers begrenzt oder diesen sogar in seiner
Schließstellung auf die Ventilöffnung drückt. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Lösung sind dabei der Ventilkörper und der Niederhalter gemeinsam
über die Schraube am Gehäuse befestigt, wodurch auch die Montage des Niederhalters
einfach gehalten werden kann.
[0010] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung sind
auf der der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite der Ventilöffnung zumindest
zwei, drei oder fünf sacklochartige/stiftartige Ausnehmungen angeordnet, die jeweils
keine Verbindung zur Ventilöffnung bzw. Vakuumpumpenumgebung aufweisen und die vom
Ventilkörper zumindest in dessen Schließzustand überdeckt sind. Beim Vorsehen mehrerer
solcher sacklochartiger-/stiftartiger Ausnehmungen können die einzelnen sacklochartigen-/stiftartigen
Ausnehmungen hinsichtlich ihres Durchmessers bzw. ihrer Tiefe kleiner ausgebildet
werden, wodurch eine Ablage des Ventilkörpers auf mehreren Ölpolstern ermöglicht wird.
[0011] Zweckmäßig ist die zumindest eine sacklochartige-/stiftartige Ausnehmung als Sacklochbohrung
ausgestaltet und dadurch vergleichsweise einfach und kostengünstig, aber dennoch äußerst
präzise, herstellbar. Eine Tiefe t der zumindest einen Ausnehmung liegt dabei zwischen
1,5 mm ≤ t ≤ 3 mm, während ein Durchmesser d einer derartigen Ausnehmung zwischen
1,0 mm ≤ t ≤ 2,5 mm liegt. Mit den beschriebenen Maßen lassen sich somit die einzelnen
Ausnehmungen fertigungstechnisch einfach, kostengünstig, aber zugleich auch hoch präzise
herstellen.
[0012] Zweckmäßig sind/ist der Ventilkörper und/oder der Niederhalter aus einem Federstahlband
hergestellt. In diesem Fall ist die Herstellung des Ventilkörpers bzw. des Niederhalters
beispielsweise durch ein einfaches Stanzen und Umformen besonders einfach möglich,
wobei der Niederhalter bzw. der Ventilkörper selbstverständlich auch durch Wasserstrahlschneiden,
Laserschneiden oder Nibbeln hergestellt werden kann. Bereits diese nicht abschließende
Aufzählung lässt erahnen, welch mannigfaltige aber zugleich auch kostengünstige Herstellungsverfahren
für den Niederhalter bzw. den Ventilkörper zur Verfügung stehen.
[0013] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist
zwischen der Ventilöffnung und der Schraube mindestens eine weitere Ausnehmung im
Gehäuse vorgesehen ist, die vom Ventilkörper zumindest teilweise abgedeckt ist. Unterhalb
des Ventilkörpers ist somit eine Ausnehmung angeordnet, in welcher Partikel gesammelt
werden können, so dass eine die Schließbewegung des Ventilkörpers behindernde Partikelablagerung
zwischen dem Gehäuse und dem Ventilkörper vorzugsweise vollständig verhindert werden
kann. Eine derartige Partikelansammlung bzw. -ablagerung könnte langfristig zu einem
nicht mehr vollständigen Schließen des Rückschlagventils/Auslassventils führen, da
sich der Ventilkörper nicht mehr komplett auf die Ventilöffnung legt und diese dadurch
verschließt, sofern zwischen dem Gehäuse und dem Ventilkörper Schmutzpartikel angelagert
sind. Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Ausnehmung kann somit ein langfristig
optimales Auflegen des Ventilkörpers auf die Ventilöffnung und damit ein langfristig
zuverlässiges Schließen des Rückschlagventils bzw. des Auslassventils gewährleistet
werden.
[0014] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0015] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0016] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
[0017] Dabei zeigen, jeweils schematisch,
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung durch ein erfindungsgemäßes Rückschlagventil entsprechend
einer ersten Ausführungsform ohne Niederhalter,
- Fig. 2
- eine Darstellung wie in Fig. 1, jedoch mit einer weiteren Ausnehmung und einem zusätzlichen
Niederhalter,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Rückschlagventil mit zwei sacklochartigen
Ausnehmungen,
- Fig. 4
- eine Darstellung wie in Fig. 3, jedoch mit drei sacklochartigen Ausnehmungen,
- Fig. 5
- eine Darstellung wie in Fig. 3, jedoch mit fünf sacklochartigen/stiftartige Ausnehmungen.
[0018] Entsprechend den Fig. 1 bis 5, weist ein erfindungsgemäßes Rückschlag-/Auslassventil
1 für eine Vakuumpumpe 2 ein Gehäuse 3 sowie einen Ventilkörper 4 auf, der eine Ventilöffnung
6 überdeckt. Der Ventilkörper 4 ist dabei an einer ersten Seite 7 der Ventilöffnung
6 mit dem Gehäuse 3 des Rückschlag-/Auslassventils 1 verbunden. Erfindungsgemäß ist
nun auf einer der ersten Seite 7 gegenüberliegenden zweiten Seite 8 der Ventilöffnung
6 zumindest eine sacklochartige/stiftartige Ausnehmung 9 angeordnet, die keine Verbindung
zur Ventilöffnung 6 aufweist und die zumindest im Schließzustand vom Ventilkörper
4 überdeckt ist, wie dies aus den Fig. 1 bis 5 klar ersichtlich ist.
[0019] Der Ventilkörper 4, welcher beispielsweise als Blattfeder aus einem Federstahlband
ausgebildet sein kann, ist dabei über eine Schraube 10 am Gehäuse 3 des Rückschlag-/Auslassventils
1 befestigt, beispielsweise angeschraubt, wobei es selbstverständlich alternativ zur
Schraube 10 auch ein anderes Befestigungsmittel, beispielsweise ein Niet, eingesetzt
werden kann.
[0020] Optional kann zusätzlich noch ein Niederhalter 5 vorgesehen sein (vgl. Fig. 2), welcher
eine Öffnungsbewegung des Ventilkörpers 4 begrenzt und/oder welcher einen Schließzustand
des Ventilkörpers 4, bei welchem dieser dicht auf einem Rand 11 der Ventilöffnung
6 aufliegt, durch ein zusätzliches Andrücken des Ventilkörpers 4 auf den Rand 11 der
Ventilöffnung 6 unterstützt.
[0021] Mit der zumindest einen sacklochartigen/stiftartige Ausnehmung 9 kann ein gedämpftes
Aufsetzen des Ventilkörpers 4 beim Schließen erreicht werden, da sich die sacklochartige
Ausnehmung 9 im Betrieb der Vakuumpumpe 2 mit Öl füllt und dadurch ein konvexes Ölpolster/Ölkissen
13 bildet, auf dem der Ventilkörper 4 gedämpft auflegen kann.
[0022] Betrachtet man nun die Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rückschlag-/Auslassventils
1 in den Fig. 3 bis 5, so kann man gemäß der Fig. 3 erkennen, dass dort zwei Ausnehmungen
9 vorgesehen sind, während bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 4 insgesamt
drei Ausnehmungen 9 vorgesehen sind. Das Rückschlag-/Auslassventils 1 gemäß der Fig.
5 weist sogar fünf sacklochartige/stiftartige Ausnehmungen 9 auf, die jeweils keine
Verbindung zur Ventilöffnung 6 besitzen und die vom Ventilkörper 4 in dessen Schließzustand
überdeckt sind. Die sacklochartigen/stiftartigen Ausnehmungen 9 sind darüber hinaus
auf einem Kreisbogen 12 (vgl. Fig. 5) angeordnet, der parallel zum Rand 11 der Ventilöffnung
6 verläuft.
[0023] Betrachtet man darüber hinaus die Fig. 4 und 5, so kann man erkennen, dass die auf
dem Kreisbogen 12 angeordneten sacklochartigen/stiftartigen Ausnehmungen 9 innerhalb
eines Winkelbereichs α von 120° angeordnet sind, wobei sich die den Winkelbereich
α begrenzenden Radien einerseits durch einen Mittelpunkt M der Schraube 10 bzw. der
zugehörigen Einschrauböffnung 14 des Gehäuses 3 erstrecken und andererseits durch
einen Mittelpunkt M
1 der jeweils äußersten Ausnehmung 9.
[0024] Betrachtet man die Fig. 3 bis 5 weiter, so kann man zusätzlich erkennen, dass die
Ventilöffnung 6 oval ausgebildet ist, insbesondere mittels jeweils kreisförmig abgerundeten
Längsenden.
[0025] Um ein Befüllen mit Öl und damit das Bilden eines konvexen Ölkissens 13 möglichst
optimiert bewirken zu können, liegt eine Tiefe t zumindest einer Ausnehmung 9 zwischen
1,5 ≤ t ≤ 3 mm. Ein Durchmesser d einer solchen Ausnehmung 9 liegt vorzugsweise zwischen
1,0 ≤ t ≤ 2,5 mm.
[0026] Betrachtet man noch die Fig. 2, so kann man erkennen, dass zwischen der Ventilöffnung
6 einerseits und der Schraube 10 andererseits mindestens eine weitere Ausnehmung 9'
im Gehäuse 3 vorgesehen ist, die vom Ventilkörper 4 zumindest teilweise abgedeckt
ist und in welcher sich beispielsweise während des Betriebs des Rückschlag-/Auslassventils
1 Schmutzpartikel sammeln können. Das Sammeln derartiger Schmutzpartikel in der weiteren
Ausnehmung 9' ermöglicht insbesondere ein dichtes Aufliegen des Ventilkörpers 4 auf
dem Rand 11 der Ventilöffnung 6, da beispielsweise Schmutzpartikel, die zwischen dem
Gehäuse 3 und dem Ventilkörper 4 liegen, in der weiteren Ausnehmung 9' aufgenommen
werden können.
[0027] Mit dem erfindungsgemäßen Rückschlag-/Auslassventils 1 ist es somit erstmals möglich,
ein deutlich geräuschreduziertes Schließen des Ventilkörpers 4 zu bewirken, da dieser
beim Auflegen auf die Ventilöffnung 6 zunächst auf einem Ölkissen 13 aufliegt und
erst nach Plattdrücken desselben in seinen vollständigen Schließzustand übergeht.
Die erfindungsgemäß vorgesehenen sacklochartigen Ausnehmungen 9 bilden darüber hinaus
keinen den Ventilkörper 4 umgehenden Bypass, so dass im Vergleich zu beispielsweise
aus dem Stand der Technik bekannten Entlüftungsöffnungen, die Leistung des erfindungsgemäßen
Rückschlag-/Auslassventils 1 nicht reduziert wird.
1. Rückschlag-/Auslassventils (1) für eine Vakuumpumpe (2), umfassend ein Gehäuse (3)
und einen Ventilkörper (4), der eine Ventilöffnung (6) überdeckt, wobei der Ventilkörper
(4) an einer ersten Seite (7) der Ventilöffnung (6) mit dem Gehäuse (3) des Rückschlag-/Auslassventils
(1) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Gehäuse (3) auf einer der ersten Seite (7) gegenüber liegenden zweiten Seite
(8) der Ventilöffnung (6) zumindest eine sacklochartige/stiftartige Ausnehmung (9)
angeordnet ist, die keine Verbindung zur Ventilöffnung (6) aufweist und die bei geschlossenem
Rückschlag-/Auslassventils (1) vom Ventilkörper (4) überdeckt ist.
2. Rückschlag-/Auslassventils nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ventilkörper (4) mit einer Schraube (10) in einer Einschrauböffnung (14) am Gehäuse
(3) befestigt ist.
3. Rückschlag-/Auslassventils nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf der zweiten Seite (8) der Ventilöffnung (6) zumindest zwei, drei oder fünf sacklochartige
Ausnehmungen (9) angeordnet sind, die keine Verbindung zur Ventilöffnung (6) aufweisen
und die bei geschlossenem Rückschlag-/Auslassventils (1) vom Ventilkörper (4) überdeckt
sind.
4. Rückschlag-/Auslassventils nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zumindest drei sacklochartigen/stiftartigen Ausnehmungen (9) auf einem Kreisbogen
(12) angeordnet sind, der parallel zu einem Rand (11) der Ventilöffnung (6) verläuft.
5. Rückschlag-/Auslassventils nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zumindest drei Ausnehmungen (9) innerhalb eines Winkelbereichs α von 120° liegen.
6. Rückschlag-/Auslassventils nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Tiefe t zumindest einer Ausnehmung (9) zwischen 1,5 ≤ t ≤ 3 mm liegt.
7. Rückschlag-/Auslassventils nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Durchmesser d zumindest einer Ausnehmung (9) zwischen 1,0 mm ≤ d ≤ 2,5 mm liegt.
8. Rückschlag-/Auslassventils nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Niederhalter (5) zum Niederhalten des Ventilkörpers (4) vorgesehen ist.
9. Rückschlag-/Auslassventils nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
dass der Ventilkörper (4) und der Niederhalter (5) gemeinsam über die Schraube (10)
am Gehäuse (3) befestigt sind.
10. Rückschlag-/Auslassventils nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
dass der Ventilkörper (4) und/oder der Niederhalter (5) aus einem Federstahlband hergestellt
sind/ist.
11. Rückschlag-/Auslassventils nach einem der Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen der Ventilöffnung (6) und der Schraube (10) mindestens eine weitere Ausnehmung
(9') im Gehäuse (3) vorgesehen ist, die vom Ventilkörper (4) zumindest teilweise abgedeckt
ist.
12. Vakuumpumpe (2) mit zumindest einem Rückschlag-/Auslassventils (1) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche.