(19)
(11) EP 3 252 741 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
06.12.2017  Patentblatt  2017/49

(21) Anmeldenummer: 17174601.9

(22) Anmeldetag:  06.06.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G09F 3/03(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30) Priorität: 03.06.2016 DE 102016209838

(71) Anmelder: Power Plus Communications AG
68167 Mannheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Veselcic, Marko
    67122 Altrip (DE)
  • Liotta, Giovanni
    68305 Mannheim (DE)

(74) Vertreter: Patent- und Rechtsanwälte Ullrich & Naumann 
PartG mbB Schneidmühlstrasse 21
69115 Heidelberg
69115 Heidelberg (DE)

   


(54) SICHERUNGSSYSTEM ZUM SICHERN EINES GEGENSTANDS GEGEN MANIPULATION SOWIE GEHÄUSEANORDNUNG MIT SICHERUNGSSTRUKTUR


(57) Es ist ein Sicherungssystem zum Sichern eines Gegenstands gegen Manipulation offenbart. Das Sicherungssystem weist ein Siegeletikett (7) auf, das zumindest eine Klebeschicht (13) und eine Deckschicht (14) aufweist, wobei das Siegeletikett (7) mittels der Klebeschicht (13) an einem zu sichernden Gegenstand (2, 3) anbringbar ist und mindestens ein Sicherungsmittel zum Signalisieren eines manipulativen Eingriffs aufweist. Zum Verbessern der Sicherungsmöglichkeiten weist das Sicherungssystem zusätzlich eine Sicherungsstruktur (10) auf, die das Siegeletikett (7) partiell überdeckt und zumindest bereichsweise mit dem Siegeletikett (7) verbunden ist. Das Siegeletikett (7) und die Sicherungsstruktur (10) bilden dadurch eine unregelmäßige Gesamtstruktur, so dass bei einem manipulativen Eingriff das Auslösen eines oder mehrerer der mindestens einen Sicherungsmittel und/oder das Zerstören der Sicherungsstruktur (10) begünstigt wird.




Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sicherungssystem zum Sichern eines Gegenstands gegen Manipulation, mit einem Siegeletikett, das zumindest eine Klebeschicht und eine Deckschicht aufweist, wobei das Siegeletikett mittels der Klebeschicht an einem zu sichernden Gegenstand anbringbar ist und mindestens ein Sicherungsmittel zum Signalisieren eines manipulativen Eingriffs aufweist.

[0002] Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine Gehäuseanordnung mit einem Gehäuse als einem besonders bevorzugten zu sichernden Gegenstand und einem entsprechenden Sicherungssystem sowie ein Verfahren zum Herstellen eines entsprechenden Sicherungssystems.

[0003] In der Praxis treten immer wieder Anwendungsfälle auf, bei denen die Echtheit und/ oder Manipulationsfreiheit von Gegenständen überprüfbar sein muss. Betroffene Gegenstände sind beispielsweise Gehäusebaugruppen, wie SmartMeter-Gateways (SMGWs), Kartenlesegeräte oder Bankterminal, oder Dokumente aus Papier oder aus anderen Materialien. Häufig werden hierfür Sicherheitssiegel oder Etikette nach TL 03400 (Richtlinie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu "Produkten für die materielle Sicherheit") eingesetzt, die die Aufgabe haben:
  1. a) die Echtheit eines Gegenstands erkennbar (Fälschungssicherheit) und/ oder
  2. b) eine Manipulation feststellbar zu machen (Manipulationssicherheit).


[0004] Bei Dokumenten aus Papier oder anderen Materialien kann ein Siegel die Echtheit nachvollziehbar machen und ein Fälschen des Dokuments erschweren oder gar unmöglich machen. Zur Sicherung von mehrteiligen Gehäusen ist es üblich, über eine Stoßkante benachbarter Gehäuseteile an sicherheitskritischen Teilen ein Siegel anzubringen, um ein unbemerktes Öffnen zu verhindern. Je nach Elektronikbaugruppe, die in diesem Gehäuse enthalten ist, gibt es zudem gesetzliche Vorgaben oder Richtlinien, wo das Siegel angebracht werden muss und wie damit umzugehen ist. Im Fall eines SMGWs muss der Monteur des SMGWs beispielsweise laut Technischer Richtlinie BSI TR 03109-1, Kapitel 6.2 die Unversehrtheit des Siegels überprüfen, sofern sich das Siegel nach Einbau des SMGWs in einem nicht sichtbaren Bereich befindet (Zeilen 2590 bis 2592 der Version 1.0 der Technischen Richtlinie vom 18. März 2013).

[0005] Zum Erreichen einer Erkennbarkeit einer Manipulation auch im eingebauten Zustand des SMGWs hat die Anmelderin ein Gehäuse entwickelt, bei dem das Etikettensiegel an einer Frontseite des Gehäuses angebracht ist und auch in montiertem Zustand vor einer verplombten Berührschutzabdeckung eines Schaltkastens sichtbar bleibt. Gleichzeitig macht ein einzelnes Siegeletikett jedes unberechtigte Öffnen des Gehäuses erkennbar. Ein derartiges Gehäuse ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt und ist in der DE 10 2014 220 169 A1 detailliert beschrieben.

[0006] Siegeletikette beinhalten diverse Fälschungssicherheitsmerkmale, die sich mit gebräuchlichen Mitteln, wie beispielsweise mit einem Farbdrucker, nicht reproduzieren lassen. Hierzu gehören beispielsweise UV- oder wärmereaktive Materialien, Feinstrukturen oder Hologramme, wodurch sich abhängig vom Betrachtungswinkel, der Beleuchtung und/oder der Temperatur ein abweichendes Erscheinungsbild des Siegels ergibt. Manipulationssicherheitsmerkmale können beispielsweise durch einen verbleibenden Rückstand, eine Veränderung des Etikettenhintergrunds, ein Zerfallen in Einzelteile oder ein Verformung des Siegeletiketts bei Manipulationsversuchen gebildet sein.

[0007] Siegeletikette bestehen in der Regel aus mindestens zwei Schichten: einer Klebeschicht und einer Deckschicht mit fälschungssicheren Inhalten. Ein Manipulationsversuch soll Manipulationssicherheitsmerkmale aktivieren, indem sich beispielswiese die mindestens zwei Schichten voneinander lösen. Die Gesamtdicke derartiger Siegeletikette liegt üblicher Weise im Bereich zwischen 0,01 mm und 0,04 mm.

[0008] Die Schichtdicken sind dafür ausgelegt, bei der Applikation ein zerstörungsfreies Lösen des Siegeletiketts von der Trägerfolie zu gewährleisten, und beeinflussen den Schweregrad der schützbaren Manipulation. Je dünner das Siegeletikett ist, umso schwieriger werden Manipulationsversuche, da es beispielsweise bei geringer mechanischer Beanspruchung während eines versuchten Ablösens reißt. Im Gegensatz dazu sind dickere Siegeletikette einfacher zu handhaben, da das Risiko einer Zerstörung während des Applizierens mit zunehmender Dicke geringer wird. Daher stellt die Auslegung der Gesamtdicke des Siegeletiketts einen Kompromiss zwischen der Handhabung während der Applikation und dem zu erreichenden Schutzgrad dar.

[0009] Einer der hauptsächlichen Manipulationsversuche erfolgt durch Wärmeeinwirkung, beispielsweise mittels Heißluftgebläse. Hierbei wird versucht, die Klebeschicht ausreichend weich zu machen, damit ein Abnehmen des Siegeletiketts und anschließendes Wiederanbringen möglich wird. Prozessbedingt ist eine höhere Adhäsion zwischen den Etikettenschichten zu erwarten als zum Geräteuntergrund. Bei manipulativem Wärmeeintrag ist es bei dickeren Etiketten, z.B. 0,04 mm, einfacher als bei dünnen Etiketten, z.B. 0,01 mm, diese unbeschädigt von einem Gegenstand zu lösen. Bei dünnen Etiketten kommt es durch Wärmeeintrag häufig zu einer Verformung der Folienschicht, so dass das Etikett zerstört wird. Daher ist es für eine Sicherung gegen Manipulationen unter Wärmeeinwirkung sinnvoll, dünnere Etikette einzusetzen.

[0010] Allerdings sind dickere Etikette deutlich einfacher in einem automatisierten Produktionsprozess auf den zu schützenden Gegenstand applizierbar. Das maschinelle Anbringen von dünnen Etiketten ist derzeit äußerst schwierig oder überhaupt nicht zu realisieren. Daher müssen bei maschinellem Anbringen dickere Etikette verwendet werden. Sollen dünne Etikette eingesetzt werden, bleibt lediglich eine manuelle Applikation. Bei großen Stückzahlen (beispielsweise 100.000 Stück pro Jahr und mehr) ist es allerdings ein wesentlicher Kostenfaktor, Handarbeiten im Herstellungsprozess zu haben. Damit sind dünne Etikette lediglich für Kleinserien einsetzbar.

[0011] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sicherungssystem der eingangs genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass ein zuverlässiges Sichern eines Gegenstands gegen Manipulation und/oder Fälschung möglich ist, wobei das Sicherungssystem in einem automatischen Prozess herstellbar sein soll. Eine entsprechende Gehäuseanordnung sowie ein Verfahren zur Herstellung des Sicherungssystems sollen angegeben werden.

[0012] Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Danach ist das in Rede stehende Sicherungssystem gekennzeichnet durch eine Sicherungsstruktur, die das Siegeletikett partiell überdeckt und zumindest bereichsweise mit dem Siegeletikett verbunden ist, wobei das Siegeletikett und die Sicherungsstruktur eine unregelmäßige Gesamtstruktur bilden, so dass bei einem manipulativen Eingriff das Auslösen eines oder mehrerer der mindestens einen Sicherungsmittel und/oder das Zerstören der Sicherungsstruktur begünstigt wird.

[0013] Hinsichtlich einer Gehäuseanordnung ist die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 13 gelöst. Bezüglich des Verfahrens lösen die Merkmale des Anspruchs 15 die voranstehende Aufgabe.

[0014] In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst erkannt worden, dass eine Verbesserung des Manipulationsschutzes dadurch erreicht werden kann, dass auf dem Siegeletikett zusätzlich eine Sicherungsstruktur aufgebracht wird. Diese Sicherungsstruktur überdeckt das Siegeletikett partiell und ist zumindest bereichsweise mit dem Siegeletikett verbunden. Die Sicherungsstruktur verändert die Gesamteigenschaften des Sicherungssystems bestehend aus Siegeletikett und Sicherungsstruktur nicht unerheblich und es entsteht eine unregelmäßige Gesamtstruktur, so dass ein ergänzender Schutz für das Siegeletikett geschaffen ist. In den Bereichen, in denen das Siegeletikett mit einem Teil der Sicherungsstruktur verbunden ist, wird sich das Sicherungssystem deutlich anders verhalten als in den Bereichen, in denen sich keine Teile der Sicherungsstruktur auf dem Siegeletikett befinden. Dabei genügt es bereits, wenn die Sicherungsstruktur eine Dicke in der Größenordnung des Siegeletiketts aufweist. Aufgrund der üblicherweise sehr dünnen Siegeletiketten ist bereits eine recht dünne Sicherungsstruktur ausreichend, um eine Manipulation, beispielsweise über Erwärmen des Klebstoffs der Klebeschicht, effektiv zu verhindern. Die unregelmäßige Gesamtstruktur aus Siegeletikett und Sicherungsstruktur führt dazu, dass bei einem manipulativen Eingriff eines oder mehrerer der mindestens einen Sicherungsmittel des Siegeletiketts auslöst und/oder die Sicherungsstruktur durch den manipulativen Eingriff zerstört wird. In beiden Fällen ist der manipulative Eingriff sehr deutlich zu erkennen.

[0015] Eine derartige Sicherungsstruktur lässt sich problemlos in einem automatisierten Produktionsprozess auf dem Siegeletikett erzeugen. So lässt sich die Sicherungsstruktur beispielsweise mittels eines Druckverfahrens, mittels Extrusion oder mittels Aufspritzen eines UV-aushärtenden Materials erzeugen. Als Druckverfahren kann beispielsweise das PrintoLUX-Verfahren eingesetzt werden, bei dem eine wasserlösliche Tinte aufgedruckt und anschließend in einem Ofen ausgehärtet wird. Eine Beschreibung eines derartigen Verfahrens ist in der DE 10 2008 034 839 A1 offenbart. Ein Auftrag mittels Extrusion ähnelt einem 3D-Druck, bei dem Material dreidimensional auf eine Oberfläche aufgetragen wird und mit der Oberfläche verschmolzen wird. Ein UV-aushärtendes Material, das als Sicherungsstruktur aufgespritzt werden könnte, kann beispielsweise durch einen UV-aushärtenden Klebstoff gebildet sein. Entsprechende Verfahren und Materialien sind aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt. Da die Sicherungsstruktur eine zusätzliche Sicherung des Siegeletiketts bietet, kann ein dickeres, maschinenapplizierbares Siegeletikett verwendet werden. Da auch die Sicherungsstruktur maschinenapplizierbar ausgestaltet werden kann, entsteht ein Sicherungssystem, das in einem automatischen Fertigungsprozess an einem zu sichernden Gegenstand angebracht werden kann und gleichzeitig einen effektiven und hohen Manipulationsschutz bietet. Dadurch kann die Notwendigkeit von Handarbeit im Herstellungsprozess vermieden werden.

[0016] Das Sicherungssystem ist ergänzend auch zum Sichern gegen Fälschung geeignet, wenn einer der Sicherungsmittel zusätzlich Fälschungssicherheit bietet. Da durch die Sicherungsstruktur eine Manipulation verhindert oder zumindest erheblich erschwert werden kann, zeigt ein Fälschungssicherheitsmerkmal eine hohe Wahrscheinlichkeit an, dass der gesicherte Gegenstand nicht gefälscht ist.

[0017] Das mindestens eine Sicherungsmittel, das das Siegeletikett zum Signalisieren eines manipulativen Eingriffes aufweist, kann auf verschiedenste Weise gebildet sein. So ist denkbar, dass das Sicherungsmittel durch eine Sollreißstelle, Verformung bei Wärmeeintrag, Veränderung des Etikettenhintergrunds bei versuchtem Unterheben des Etiketts, Zerfallen in Einzelteile, einem erkennbarem Rückstand nach Entfernen des Siegeletiketts oder dergleichen gebildet ist. Entsprechende Manipulationssicherheitsmerkmale sind aus der Praxis hinlänglich bekannt. Die vorliegende Erfindung legt den verwendbaren Sicherungsmitteln keine nennenswerten Schranken auf. Zusätzlich kann das Etikettensiegel Fälschungssicherheitsmerkmale aufweisen, wie beispielsweise UV- oder wärmereaktive Materialien, Feinstrukturen, Hologramme oder metallisierte Oberflächen.

[0018] Auch bezüglich der Dicke des Siegeletiketts stellt die vorliegende Erfindung keine wesentlichen Anforderungen. Wichtig ist, dass das Siegeletikett ausreichend dünn ist, so dass bei einem manipulativen Eingriff das Siegeletikett reißt oder ein anderes Sicherungsmittel aktiviert bzw. ausgelöst wird. Alle Gesamtdicken, die diese Anforderungen erfüllen können, sind damit prinzipiell im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Lehre nutzbar. Vorzugsweise liegt die Gesamtdicke des Siegeletiketts jedoch im Bereich von 30 µm bis 50 µm, wobei eine ganz besonders bevorzugte Gesamtdicke bei ca. 40 µm liegt.

[0019] Bezüglich des zu sichernden Gegenstands sind ebenso keine wesentlichen Beschränkungen vorhanden. Der zu sichernde Gegenstand kann durch ein Dokument, einen Bereich einer Gehäusebaugruppe, ein vollständiges Gerät, ein Fahrzeug, ein Behältnis oder dergleichen gebildet sein. Wesentlich ist lediglich, dass die Oberfläche des zu sichernden Gegenstands für eine ausreichende Haftung des Siegeletiketts auf dem zu sichernden Gegenstand geeignet ist. Dies ist beispielsweise dann gegeben, wenn die Oberfläche ausreichend glatt ist und die Klebeschicht auf dem Material des zu sichernden Gegenstands gut haftet. Diese Forderung ist jedoch hinreichend einfach zu erfüllen. In einer ganz besonders bevorzugten Ausgestaltung ist der zu sichernde Gegenstand jedoch durch ein Gehäuse gebildet, in dem ganz besonders bevorzugter Weise die Elektronik eines SmartMeter-Gateways angeordnet ist.

[0020] Das Siegeletikett kann prinzipiell durch ein übliches, aus dem Stand der Technik bekanntes Siegeletikett gebildet sein, das aus mindestens zwei Schichten, insbesondere einer Klebeschicht und einer Deckschicht, besteht. Dabei ist es prinzipiell unerheblich, aus welchen Materialien die Deckschicht und die Klebeschicht besteht und ob weitere Schichten vorhanden sind. Denkbar wären beispielsweise Siegeletikette mit einer Deckschicht aus einer Kunststofffolie, aus Metall, wie beispielsweise Aluminium, oder auch aus Papier. Wichtig für die Wahl eines passenden Siegeletiketts ist lediglich, dass eine Sicherungsstruktur partiell überdeckend auf dem Siegeletikett angebracht werden kann und eine Verbindung zwischen dem Siegeletikett und der Sicherungsstruktur herstellbar ist. Diese Forderung ist jedoch sehr einfach zu erfüllen, wenn das Material der Sicherungsstruktur geeignet auf das gewählte Siegeletikett angepasst ist.

[0021] In einer bevorzugten Ausgestaltung unterscheiden sich die mechanischen Eigenschaften des Siegeletiketts und der Sicherungsstruktur voneinander. Hierbei können die verschiedensten mechanischen Eigenschaften unterschiedlich sein. Denkbar ist beispielsweise ein unterschiedlicher Wärmeausdehnungskoeffizient, wodurch bei einem Wärmeeintrag, beispielsweise mittels Heizluftgebläse, die Sicherungsstruktur eine stärkere Wärmeausdehnung erfährt als das Siegeletikett, so dass die Sicherungsstruktur das darunterliegende Siegeletikett zerreißt. Denkbar ist auch, dass das Siegeletikett biegbar ausgebildet ist, während die Sicherungsstruktur spröde ist. Auf diese Weise kann beispielsweise bei einem Unterheben mittels Rasierklinge die Sicherungsstruktur springen, wodurch beispielsweise die optischen Eigenschaften der Sicherungsstruktur verändert werden. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung unterschiedlicher mechanischer Eigenschaften weist das Siegeletikett und die Sicherungsstruktur jedoch eine voneinander abweichende Biegesteifigkeit auf. So kann beispielsweise das Siegeletikett relativ flexibel ausgestaltet sein, während die Sicherungsstruktur aus einem biegesteifen Material ausgebildet ist. Auf diese Weise führt ein Unterheben des Siegeletiketts, beispielsweise mittels einer Rasierklinge, dazu, dass Teile mit Sicherungsstruktur unterschiedlich angehoben werden als Teile ohne Sicherungsstruktur. Dadurch entsteht eine noch stärkere mechanische Beanspruchung des Siegeletiketts, wodurch dieses bei dem Manipulationsversuch, beispielsweise an Stanzungskanten, zuverlässiger reißt.

[0022] In einer bevorzugten Weiterbildung ist die Sicherungsstruktur aus einem zumindest teilweise transparenten Material gebildet. Diese Ausgestaltung bietet den Vorteil, dass eventuell bei einem Siegeletikett vorhandene Fälschungssicherheitsmerkmale durch die Sicherungsstruktur nicht überdeckt werden. Des Weiteren können auf dem Siegeletikett Informationen abgedruckt sein, die durch eine transparente Ausgestaltung trotz Sicherungsstruktur weiterhin erkennbar bleiben. Des Weiteren kann, insbesondere bei einer Sicherungsstruktur aus einen transparenten und zusätzlich spröde Material, erreicht werden, dass bei einem manipulativen Eingriff die Sicherungsstruktur die Transparenz verliert und beispielsweise opak wird. Auf diese Weise wird durch die Sicherungsstruktur ein weiteres Sicherungsmittel geschafften, mittels dessen ein Manipulationsversuch erkennbar wird.

[0023] Das Material der Sicherungsstruktur kann ferner derart ausgebildet sein, dass es sich bei Temperatureinwirkung, beispielsweise über ein Heißluftgebläse, dauerhaft verändert. Dieses Material erfährt dann einen sogenannten Thermobreak. Eine der gebräuchlichsten Veränderungen bei Wärmeeinfluss ist eine Veränderung der Farbe. Auf diese Weise würde durch die Sicherungsstruktur erkennbar, wenn ein manipulativer Wärmeeintrag vorgenommen worden ist.

[0024] In einer Ausgestaltung variiert die Dicke der Sicherungsstruktur. Auf diese Weise entsteht bei der Sicherungsstruktur eine dreidimensional strukturierte Oberfläche. Dies kann wiederum dazu genutzt werden, um ein weiteres Sicherungsmittel zu schaffen, da ein Nachbilden der dreidimensional strukturierten Oberfläche nach einem Manipulationsversuch eine erhebliche Hürde darstellen kann.

[0025] In einer weiteren Ausgestaltung der Sicherungsstruktur kann dieselbe hinsichtlich ihrer Materialeigenschaften strukturiert sein. Es ist denkbar, dass ein Teil der Sicherungsstruktur relativ flexibel ist, während ein anderer Bereich spröde ist. Bei dieser oder einer anderen Strukturierung der Sicherungsstruktur über ihre Materialeigenschaften stoßen Teilbereiche mit unterschiedlichen Materialeigenschaften aufeinander. Dadurch wird bei einem Unterheben des Siegeletiketts mittels eines Rasiermessers das Verhalten des Sicherungssystems praktisch kaum vorhersehbar. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Siegeletikett bei einem derartigen Manipulationsversuch zerstört wird, steigt dadurch erheblich.

[0026] Eine Strukturierung der Sicherungsstruktur kann derart erfolgen, dass in der Struktur eine Information kodiert ist. Diese Information kann durch Abtasten oder auf anderer Weise ausgelesen werden und mit einem Sollwert der Sicherungsstruktur des betreffenden zu sichernden Gegenstands verglichen werden. Hierzu kann beispielsweise mittels einer Datenbank eine Seriennummer des zu sichernden Gegenstands mit der ausgelesenen Information verglichen werden und bei Übereinstimmung zwischen Informationen und Seriennummer auf einen ungefälschten Gegenstand geschlossen werden. Auf diese Weise ist eine optische maschinenlesbare Auswertung zur Verifikation der Sicherungsstruktur möglich. Dies erhöht sowohl Fälschungssicherheit als auch Manipulationssicherheit.

[0027] Ergänzend oder alternativ kann die Sicherungsstruktur in mehrere Teilbereiche strukturiert sein. Dabei können die Teilbereiche voneinander beabstandet sein oder sich, insbesondere bei einer weiteren Strukturierung der Sicherungsstruktur, auch berühren. Beabstandete Teilbereiche können beispielsweise durch parallel verlaufende Linien, beispielsweise Sinuskurven, Dreieckkurven, Sägezähne oder beliebig geformte Linienzüge, gebildet sein. Die Linien können dabei eine konstante Breite aufweisen, können aber auch in ihrer Breite variieren. Die Teilbereiche können auch einen Schnitt in Form von Rechtecken, Dreiecken, Sechsecken oder anderen regelmäßigen oder unregelmäßigen Flächen aufweisen. Die Berandungen der Teilbereiche können parallel verlaufen oder auch windschief zueinander sein. Durch die Art der Unterteilung in Teilbereiche kann wiederum eine auslesbare Information codiert sein.

[0028] In einer Ausgestaltung der Verbindung zwischen Siegeletikett und Sicherungsstruktur kann die Verbindung mittels Adhäsion gebildet sein. Dies bedeutet, dass die Grenzflächenschichten des Siegeletiketts bzw. der Sicherungsstruktur durch molekularer Wechselwirkung einen mechanischen Zusammenhalt erfahren. Eine derartige Verbindung kann beispielsweise durch einen Klebstoff erreicht werden, der mittels UV-Licht oder Wärme aushärtet.

[0029] Eine Verbindung zwischen Siegeletikett und Sicherungsstruktur könnte jedoch auch durch zumindest partielle Verschmelzung erreicht werden. In diesem Fall verschmilzt das Material des Siegeletiketts mit dem Material der Sicherungsstruktur, wenn beide beispielsweise auf Kunststoffbasis aufgebaut sind. Eine derartige Verbindung kann beispielsweise bei Extrusion der Sicherungsstruktur auf dem Siegeletikett erreicht werden. Es wäre auch denkbar, dass die Sicherungsstruktur teilweise in die Deckschicht des Siegeletiketts hineindiffundiert.

[0030] Zusätzlich oder alternativ ist es auch möglich, dass eine mechanische Verbindung zwischen dem Siegeletikett und der Sicherungsstruktur gebildet ist. D.h. die Sicherungsstruktur reicht an mindestens einer Stelle in das Siegeletikett hinein. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung kann dies dadurch erreicht werden, dass das Siegeletikett mindestens eine Öffnung aufweist und dass sich die Sicherungsstruktur durch diese mindestens eine Öffnung erstreckt und damit zumindest teilweise beidseits des Siegeletiketts angeordnet ist. Auf diese Weise entsteht eine Sicherungsstruktur, bei der ein Teil eine Art Anker durch die Öffnung in dem Siegeletikett bildet. Dabei ist es unerheblich, in welcher Weise diese Ankerstruktur aufgebaut ist. Der Anker kann durch ein Quader, einen Kegelstumpf, einen Zylinder, einen Pyramidenstumpf oder eine andere geometrische Form gebildet sein.

[0031] Zum Schutz der Sicherungsstruktur vor äußeren Einflüssen kann das Sicherungssystem eine Schutzschicht aufweisen. Die Schutzschicht könnte auf den Siegeletikett und der Sicherungsstruktur angebracht sein. Dadurch wird erreicht, dass das Sicherungssystem vor Feuchtigkeit und anderen potentiell ungünstigen Einflüssen geschützt ist. Dadurch lässt sich das Risiko einer unbeabsichtigten Beschädigung des Sicherungssystems reduzieren. Zusätzlich kann diese Schutzschicht aber auch eine Manipulation weiter erschweren. Wenn beispielsweise die Sicherungsstruktur aus einem transparenten Werkstoff gebildet ist, würde die Schutzschicht den Verlauf der Sicherungsstruktur oder deren Teilbereiche schwieriger erkennbar machen. Dadurch reduzieren sich für einen Angreifer die Möglichkeiten, auf den Verlauf der Sicherungsstruktur reagieren zu können.

[0032] Als weitere Sicherungsmaßnahme könnte das Sicherungssystem Taschen aufweisen, die mit einer Flüssigkeit gefüllt sind. Diese Taschen könnten derart ausgestaltet sein, dass bei einem manipulativen Eingriff die Tasche zerstört wird und sich die Flüssigkeit in Richtung Siegeletikett ergießt. Wenn die Flüssigkeit gefärbt ist oder in sonstiger Weise eine sichtbare Veränderung des Siegeletiketts und/oder der Sicherungsstruktur herbeiführen kann, kann auf diese Weise eine weitere Erkennbarkeit einer versuchten Manipulation geschaffen werden. Die flüssigkeitsgefüllten Taschen könnten beispielsweise während eines Aufspritzvorgangs der Sicherungsstruktur hergestellt werden.

[0033] Prinzipiell kann das erfindungsgemäße Sicherungssystem zur Sicherung verschiedenster Gegenstände genutzt werden. Dokumente aus Papier oder anderen Materialien lassen sich ebenso gegen Manipulation und/oder Fälschung sichern, wie Gehäusebaugruppen oder Geräte. Eine ganz besonders bevorzugte Nutzung des erfindungsgemäßen Sicherungssystems besteht jedoch in der Verwendung bei der Sicherung eines Gehäuses. In dem Gehäuse könnten wiederum verschiedenste Elektrobaugruppen angeordnet sein. Vorzugsweise ist dieses Gehäuse jedoch dazu ausgestaltet eine Kommunikationseinheit aufzunehmen, ganz besonders bevorzugter Weise ein SmartMeter-Gateway.

[0034] Die erfindungsgemäße Anordnung besteht dann aus einem Gehäuse - dem zu schützenden Gegenstand - und einem erfindungsgemäßen Sicherungssystem. Das Gehäuse besteht aus mindestens zwei Gehäuseteilen, die an mindestens einer Stoßkante zusammengefügt sind. Das Siegeletikett und Sicherungsstruktur sind dabei zumindest teilweise über der Stoßkante angeordnet. Prinzipiell kann das Gehäuse auf verschiedenste Weise ausgebildet sein. Wichtig dabei ist, dass das Siegeletikett und die Sicherungsstruktur derart an dem Gehäuse anbringbar sind, dass ein unautorisiertes Öffnen des Gehäuses erkennbar wird. Ein Gehäuse, das hierfür besonders gut geeignet ist, ist in der DE 10 2014 220 169 A1 beschrieben.

[0035] Vorzugsweise überdeckt die Sicherungsstruktur nicht lediglich nur einen Teil des Siegeletiketts, sondern erstreckt sich auch über den Rand des Siegeletiketts hinaus. Dabei könnte die Sicherungsstruktur zusätzlich zumindest bereichsweise mit dem Gehäuse verbunden sein. Auf diese Weise wird eine ergänzende Erkennbarkeit eines manipulativen Eingriffs erreicht. Denn selbst wenn es einem Angreifer gelingen sollte, die Sicherungsstruktur samt Siegeletikett unerkennbar von dem Gehäuse abzulösen und auf einem anderen Gehäuse anzubringen, so wird der Teil der Sicherungsstruktur, der mit dem Gehäuse verbunden war/ist nicht auf das "neue" Gehäuse übertragbar sein. Dadurch wird erkennbar, wenn ein derartiger Manipulationsversuch durchgeführt worden ist.

[0036] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die den nebengeordneten Ansprüchen nachgeordneten Ansprüche und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1
eine Ansicht eines bekannten Hutschienengehäuses mit Blick auf die Frontseite,
Fig. 2
eine Schrägansicht des bekannten Hutschienengehäuses auf Fig. 1,
Fig. 3
verschiedene Siegeletikette mit unterschiedlichen Sicherungsmitteln (Teilfiguren A bis E),
Fig. 4
eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherungssystems,
Fig.5
einen Schnitt durch das Sicherungssystem nach Fig. 4 entlang der Längsachse des Siegeletiketts,
Fig. 6
einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherungssystems mit ersten strukturierten Materialeigenschaften,
Fig. 7
einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherungssystems mit zweiten strukturierten Materialeigenschaften,
Fig. 8
einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherungssystems mit einer rahmenförmigen Sicherungsstruktur,
Fig. 9
einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel ähnlich Fig. 8 mit einem dachförmigen Fortsatz des Gehäuses,
Fig. 10
eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel ähnlich Fig. 4 mit Sollreißstellen in dem Siegeletikett,
Fig. 11
einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherungssystems mit einer ankerförmigen mechanischen Verbindung zwischen der Sicherungsstruktur und dem Siegeletikett,
Fig. 12
einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherungssystem mit einer rahmenförmigen Sicherungsstruktur und einer ankerförmigen Verbindung und
Fig. 13
einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherungssystem mit einer anderen rahmenförmigen Sicherungsstruktur.


[0037] Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein bekanntes Hutschienengehäuse mit Blick auf die Frontseite. Eine Schrägansicht des Gehäuses ist in Fig. 2 dargestellt. Eine detaillierte Beschreibung der Funktionsweise und der einzelnen Elemente dieses Gehäuses kann der DE 10 2014 220 169 A1 entnommen werden, auf deren Inhalt hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird. Das Gehäuse 1 umfasst eine erste Gehäusehälfte 2 und eine zweite Gehäusehälfte 3. In den Gehäusehälften 2, 3 sind mehrere Öffnungen ausgebildet, durch die Anschlüsse einer Elektrobaugruppe innerhalb des Gehäuses 1 erreichbar sind. In Fig. 2 ist beispielhaft ein Anschluss für eine Energieversorgung 4 und mehrere RJ45-Buchsen 5 zum Anschluss von Netzwerkkabeln erkennbar. An der Frontseite 6 des Gehäuses 1 ist eine Siegeltasche ausgebildet, innerhalb der ein Siegeletikett 7 eingeklebt ist. Das Siegeletikett 7 bzw. die Siegeltasche ist dabei an einer Stoßkante 8 angeordnet und erstreckt sich über die erste und zweite Gehäusehälfte 2, 3. Bei einem derartigen Gehäuse kann das erfindungsgemäße Sicherungssystem besonders gut angewandt werden.

[0038] Die Teilfiguren der Fig. 3 stellen verschiedene Sicherheitsmerkmale eines bekannten Siegeletiketts dar. In Fig. 3A ist das Siegeletikett bei Tageslichtbeleuchtung und in nicht manipuliertem Zustand erkennbar. Unter einer ultravioletten Beleuchtung fluoresziert ein Teil des Siegeletiketts, wodurch in dem in Fig. 3B dargestellten Beispiel ein Schriftzug erkennbar wird, hier die Abkürzung der Anmelderin. Fig. 3C zeigt ein manipuliertes Siegeletikett, bei dem ein Sicherungsmittel ausgelöst ist. Es haben sich Schichten des Siegeletiketts voneinander getrennt, so dass sich der Siegelhintergrund verändert hat, wodurch ein Manipulationsversuch erkennbar wird. In Fig. 3D ist ein verbleibender Rückstand auf dem zu sichernden Gegenstand erkennbar. In dem in Fig. 3D dargestellten Fall ist dies ein Schriftzug mit der Abkürzung der Anmelderin. Ein verbleibender Rückstand macht sichtbar, dass ein Siegeletikett entfernt worden ist. Ohne Rückstand könnte das Anbringen des Siegeletiketts vergessen worden sein.

[0039] Fig. 3E stellte eine vergrößerte Ansicht dieses Siegeletiketts dar. Es sind mehrere Sicherungsmittel vorgesehen, die eine Manipulation und/oder eine Echtheit des Siegeletiketts erkennbar machen. Im linken Bereich des Siegeletiketts ist ein thermoreaktives Feld 9 ausgebildet, das ein Erwärmen des Siegeletiketts über eine bestimmte Temperatur signalisiert. Wenn beispielsweise ein manipulativer Eingriff mittels Heißluftgebläse vorgenommen worden ist, verfärbt sich dieses thermoreaktive Feld 9. Der ferner auf dem Siegeletikett erkennbare QR-Code bzw. die Buchstaben- und Zahlenfolge am unteren Rand des Siegeletiketts können Informationen über den gesicherten Gegenstand enthalten, mit denen über eine Datenbank die Originalität des Siegeletiketts bzw. des gesicherten Gegenstands verifiziert werden kann. Der Schriftzug "PPC" im rechten oberen Bereich des Siegeletiketts ist mit einem Regenbogeneffekt erzeugt sein, so dass auch hier die Originalität erkennbar wird.

[0040] Fig. 4 zeigt Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherungssystems, das beispielsweise an einem Gehäuse entsprechend Fig. 1 und 2 angebracht sein kann. Das Gehäuse ist lediglich ausschnittsweise dargestellt. Eine erste Gehäusehälfte 2 und eine zweite Gehäusehälfte 3 sind an einer Stoßkante 8 zusammengefügt. Über der Stoßkante 8 ist ein Siegeletikett 7 angebracht, das partiell durch eine Sicherungsstruktur 10 überdeckt ist. Die Sicherungsstruktur 10 ist durch mehrere linienförmige Teilbereiche gebildet, die als unregelmäßige Linien ausgebildet sind. Zwei linienförmige erste Teilbereiche 11 sind parallel zueinander und in einer Richtung im Wesentlich parallel zu der Stoßkante 8 angeordnet. Vier zweite linienförmige Teilbereiche 12 sind ebenfalls parallel zueinander und in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zu der Stoßkante 8 angeordnet. Die einzelnen Teilbereiche 11, 12 sind jeweils beabstandet voneinander angeordnet.

[0041] Die einzelnen Teilbereiche 11, 12 überdecken das Siegeletikett 7 partiell und erstrecken sich über den Rand des Siegeletiketts 7 hinaus. In dem Bereich des Siegeletiketts 7 sind die Teilbereiche 11, 12 der Sicherungsstruktur 10 mit dem Siegeletikett 7 verbunden. Der Bereich der Teilbereiche 11, 12, der sich jeweils über das Siegeletikett hinaus erstreckt, ist jeweils mit dem Gehäuse verbunden.

[0042] Ein derartiges Sicherungssystem ist in Fig. 5 im Schnitt dargestellt, wobei die Schnittlinie parallel der Längsachse des Siegeletiketts und senkrecht zu der Stoßkante 8 verläuft. Es sei darauf hingewiesen, dass der Fig. 5 geringfügig von dem Schnitt durch die Fig. 4 ab. In dem Schnitt der Fig. 5 ist ein Siegeletikett 7 über eine Stoßkante 8 zwischen einer ersten Gehäusehälfte 2 und einer zweiten Gehäusehälfte 3 angeordnet. Das Siegeletikett 7 besteht aus einer Klebeschicht 13 und einer Deckschicht 14, wobei die Klebeschicht 13 auf dem zu sichernden Gehäuse 1 angebracht ist und damit auf den Gehäusehälften 2, 3 haftet. Die Sicherungsstruktur 10 überdeckt das Siegeletikett 7 partiell und erstreckt sich über den Rand des Siegeletiketts hinaus. Im Bereich des Siegeletiketts ist die Sicherungsstruktur 10 mit der Deckschicht 12 des Siegeletiketts 7 verbunden und damit mit dem Siegeletikett 7 selbst. Der Teil der Sicherungsstruktur 10, der über das Siegeletikett 7 hinausreicht, ist ebenfalls zumindest bereichsweise mit dem Gehäuse bzw. den Gehäusehälften 2, 3 verbunden.

[0043] Es ist erkennbar, dass die Sicherungsstruktur 10 eine strukturierte Oberfläche aufweist und damit eine 3D-Struktur bildet. Ferner ist zu erkennen, dass sich Sicherungsstruktur 10 dem Rand des Siegeletiketts anschmiegt. Dadurch ist ein Einschieben einer Rasierklinge oder eines anderen scharfen Gegenstands zwischen Klebeschicht 11 und Gehäuseteil 2, 3 deutlich erschwert. Selbst wenn es gelingen sollte, eine Rasierklinge einzuschieben, so sorgt die durch die Sicherungsstruktur herbeigeführte unregelmäßige Gesamtstruktur dafür, dass die Rasierklinge das Sicherungssystem sehr unterschiedlich abhebt. In Bereichen ohne Sicherungsstruktur wird das Siegeletikett lediglich in einem kleinen Bereich vor der Rasierklinge angehoben werden. Ein Bereich mit Sicherungsstruktur wird dagegen steifer sein und wird damit durch das Einschieben der Rasierklinge in einem größeren Bereich vor der Rasierklinge mit Kräften beansprucht. Auf diese Weise entstehen deutlich abweichende Beanspruchungen des Siegeletiketts bei Einschieben der Rasierklinge. Damit begünstigt die Sicherungsstruktur bei diesem Manipulationsversuch das Reißen des Siegeletiketts und damit das Auslösen eines Sicherungsmittels.

[0044] Fig. 6 und 7 zeigen einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherungssystems mit strukturierten Materialeigenschaften. Dabei sind zwei unterschiedliche Materialien (A, B) unter einem Deckmaterial (C) versteckt. Dadurch wird ein Unterheben mit einer Rasierklinge noch schwieriger, da das Verhalten des Sicherungssystems kaum abschätzbar ist. Insbesondere dann, wenn alle Materialien A, B, C ähnliche oder gar identische optische Eigenschaften aufweisen, sind die Grenzen zwischen den Materialstrukturen kaum erkennbar. Sollte durch Manipulation eines anderen Geräts gelernt worden sein, wie und wo die unterschiedlichen Strukturen positioniert sind, ergibt sich daraus nicht zwangsläufig die Position auf dem anzugreifenden Objekt. Dies kann dadurch noch verstärkt werden, wenn die Strukturen bei unterschiedlichen Sicherungssystemen variiert werden.

[0045] Eine andere Weiterbildung kann eine Unterhebung oder einen Abzug verhindern. Durch die Etikettendicke und Untergrundbeschaffenheit wird wesentlich die Unterhebungsschweregrad mittels Werkzeugen (z.B. Rasiermesser) bestimmt. Ebenso spielt die Schichtdicke bei einem Angriffsszenario mit Wärmeeinwirkung eine entscheidende Rolle. Das Abziehen der Deckschicht inclusive Klebeschicht kann neben der Wahl einer dünnen Schichtdicke erschwert werden, indem eine zusätzliche Schicht mit anderen Materialeigenschaften im Vergleich zu Untergrund und Folie verwendet wird und mit dem Untergrund verklebt. Dadurch verhindert man eine Unterhebung. Diesen Effekt kann man dadurch verstärken, dass das Siegeletikett in Gehäusen in einer Vertiefung bzw. einer Tasche angeordnet ist. Eine ringsum Umrandung ist aber nicht immer ratsam, da dadurch ein "Rahmen" entsteht, der die Folie in Form halten kann. Außer man lässt eine feste Masse / Rahmen zwischen einer Tasche mit Dach einfließen, das das Siegel überdeckt. Beim versuchten Abzug ermöglichen Einreißstellen, dass das Siegel zerstört wird.

[0046] Derartige Ausgestaltungen sind in den Figuren 8 und 9 dargestellt. Hier ist das Siegeletikett 7 in einer Siegeltasche angeordnet, die durch eine rampenförmige Umrandung 15 in den Gehäusehälften 2, 3 ausgebildet ist. Die Sicherungsstruktur 10 ist im Randbereich des Siegeletiketts 7 angeordnet und füllt den Bereich zwischen Siegeletikett 7 und Umrandung 15 auf. In Fig. 9 ist die Umrandung ergänzend dachförmig ausgebildet. Damit ist ein Unterheben des Sicherungssystems praktisch ausgeschlossen.

[0047] Fig. 10 zeigt eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel ähnlich Fig. 4 mit Sollreißstellen in dem Siegeletikett. Die Sollreißstellen sind beispielsweise durch Stanzung eingebracht. Die Einreißstellen, die bei Abziehen oder Unterhebung eine Sollreißstelle bilden, sind mit Bezugszeichen 18 gekennzeichnet.

[0048] Bei der Sicherungsstruktur kann eine Kombination verschiedener Materialeigenschaften genutzt werden, beispielsweise hart und spröde in Kombination mit weich. Ziel unterschiedlicher Materialeigenschaften ist es Deformationen vor allem im Bereich der Deckschicht zu erreichen. Der Effekt eines Aufwellens ist gewünscht, wenn Wärme auf das Gesamtkonstrukt eingebracht wird. Teile des Siegeletiketts sollen gehalten werden - am besten mit dem Untergrund - und andere Teile sollen sich dafür strecken beim Erwärmen - vor allem die Folie. Dafür ist ein Überdecken mit weichem Material günstig oder das Herstellen von dedizierten Lufteinschlüssen bzw. Brücken ohne Materialkontakt. Gleicher Effekt ist bei besonders niedrigen Temperaturen ebenfalls gegeben.

[0049] In einer anderen Weiterbildung können geometrische Punkte und/oder Einschlüsse vorgesehen sein, die damit eine mechanische Verbindung zwischen Sicherungsstruktur und Siegeletikett bilden. Ein unbemerktes Abziehen kann auch dadurch verhindert werden, dass Material durch das Siegeletikett oder an dessen Kante fließt und in Form eines Ankers erstarrt. Dadurch muss an dieser Stelle die Abziehkräfte im Vergleich zu dem umliegenden Bereich erhöht werden, wodurch eine Verformung entsteht, wenn Haftung zur Deckschicht besteht. Weiter vorteilhaft ist, wenn in einem Siegel mehrere dieser Punkte vorgesehen ist, diese nicht immer genutzt werden müssen und durch die blickdichte Überdeckung der Angreifer nicht weiß, ob ein Anker ausgefüllt wurde oder nicht.

[0050] Eine derartige Ausgestaltung ist in den Figuren 11 (eine Ankerstruktur) und 12 (zwei Ankerstrukturen) jeweils im Schnitt dargestellt. In Fig. 11 ist in dem Siegeletikett 7 eine Öffnung 16 ausgebildet, durch die Material der Sicherungsstruktur 10 reicht und eine Ankerstruktur 17 bildet. In dem in Fig. 11 dargestellten Fall ist dieses Material durch Material A gebildet. Die Ankerstruktur 17 kann prinzipiell direkt unter dem Siegeletikett angeordnet sein. In dem In Fig. 11 dargestellten Ausführungsbeispiel reicht die Ankerstruktur 17 bis in eine Ausnehmung in dem Gehäuse, so dass eine weiter verbesserte Verbindung zwischen Sicherungssystem und Gehäuse entsteht.

[0051] In Fig. 12 ist die Ankerstruktur 17 am Rand des Siegeletiketts 7 gebildet.

[0052] Ferner können unterschiedliche Adhäsionscharakteristika verwendeter Materialien gegen Angriffe mit Transferfolie genutzt werden. Um einem Angriffsszenario mit Transferfolie zu begegnen, ist die Verwendung von Materialien mit unterschiedlichen Adhäsionscharakteristika sinnvoll. Dies erreicht man dadurch, dass man eine Perforation der Siegel vorsieht und Teile dieser Perforation mit adhäsionsarmem Material (z.B. Silikon) überdeckt, um dadurch durch anreiben einer Transferfolie Teile auf dem Originaluntergrund zu hinterlassen.

[0053] Fig. 13 zeigt einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherungssystem mit einer anderen rahmenförmigen Sicherungsstruktur 10.

[0054] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Sicherungssystems und der erfindungsgemäßen Gehäuseanordnung wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen Teil der Beschreibung sowie auf die beigefügten Ansprüche verwiesen.

[0055] Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die voranstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Sicherungssystems und der erfindungsgemäßen Gehäuseanordnung lediglich zur Erörterung der beanspruchten Lehre dienen, diese jedoch nicht auf die Ausführungsbeispiele einschränken.

Bezugszeichenliste



[0056] 
1
Gehäuse
2
Erste Gehäusehälfte
3
Zweite Gehäusehälfte
4
Energieversorgung
5
RJ45-Buchsen
6
Frontseite
7
Siegeletikett
8
Stoßkante
9
Thermoreaktives Feld
10
Sicherungsstruktur
11
Erste Teilbereiche
12
Zweite Teilbereiche
13
Klebeschicht
14
Deckschicht
15
Umrandung der Siegeltasche
16
Öffnung in Siegeletikett
17
Ankerstruktur
18
Sollreißstelle



Ansprüche

1. Sicherungssystem zum Sichern eines Gegenstands gegen Manipulation, mit einem Siegeletikett (7), das zumindest eine Klebeschicht (13) und eine Deckschicht (14) aufweist, wobei das Siegeletikett (7) mittels der Klebeschicht (13) an einem zu sichernden Gegenstand (2, 3) anbringbar ist und mindestens ein Sicherungsmittel zum Signalisieren eines manipulativen Eingriffs aufweist,
gekennzeichnet durch eine Sicherungsstruktur (10), die das Siegeletikett (7) partiell überdeckt und zumindest bereichsweise mit dem Siegeletikett (7) verbunden ist, wobei das Siegeletikett (7) und die Sicherungsstruktur (10) eine unregelmäßige Gesamtstruktur bilden, so dass bei einem manipulativen Eingriff das Auslösen eines oder mehrerer der mindestens einen Sicherungsmittel und/oder das Zerstören der Sicherungsstruktur (10) begünstigt wird.
 
2. Sicherungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Siegeletikett (7) und die Sicherungsstruktur (10) unterschiedliche mechanische Eigenschaft, vorzugsweise eine unterschiedliche Biegesteifigkeit, aufweist.
 
3. Sicherungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsstruktur (10) zumindest teilweise aus transparentem Material gebildet ist.
 
4. Sicherungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsstruktur (10) in der Dicke variiert, so dass vorzugsweise eine dreidimensional strukturierte Oberfläche ausgebildet ist.
 
5. Sicherungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsstruktur (10) hinsichtlich ihrer Materialeigenschaften (A, B, C) strukturiert ist.
 
6. Sicherungssystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsstruktur (10) derart strukturiert ist, dass durch die Struktur eine Information codiert ist.
 
7. Sicherungssystem nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsstruktur (10) in Form mehrerer Teilbereiche (11, 12) strukturiert ist, wobei die Teilbereiche (11, 12) vorzugsweise linienförmig ausgebildet sind.
 
8. Sicherungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung zwischen Siegeletikett (7) und Sicherungsstruktur (10) mittels Adhäsion und/oder partieller Verschmelzung gebildet ist.
 
9. Sicherungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung zwischen Siegeletikett (7) und Sicherungsstruktur (10) mittels einer mechanischen Verbindung erfolgt.
 
10. Sicherungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Siegeletikett (7) mindestens eine Öffnung (16) aufweist und dass sich die Sicherungsstruktur (10) zumindest teilweise beidseits des Siegeletiketts (7) und durch die mindestens eine Öffnung (16) erstreckt, womit sich die Sicherungsstruktur (10) vorzugsweise als Ankerstruktur (17) durch die mindestens eine Öffnung (16) erstreckt.
 
11. Sicherungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine über dem Siegeletikett (7) und der Sicherungsstruktur (10) angebrachten Schutzschicht.
 
12. Sicherungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Sicherungsstruktur (10) Taschen ausgebildet sind, die mit einer Flüssigkeit gefüllt sind, und dass sich die Flüssigkeit bei Zerstörung der Sicherungsstruktur (10) über zumindest Teile des Siegeletiketts (7) ergießt.
 
13. Gehäuseanordnung bestehend aus einem Gehäuse und einem Sicherungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das Gehäuse (1) aus mindestens zwei Gehäuseteilen (2, 3) besteht, die an mindestens einer Stoßkante (8) zusammengefügt sind, und wobei das Siegeletikett (7) und die Sicherungsstruktur (10) zumindest teilweise über der Stoßkante (8) angeordnet ist.
 
14. Gehäuseanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Sicherungsstruktur (10) über den Rand des Siegeletiketts (7) hinaus erstreckt und dass die Sicherungsstruktur (10) zusätzlich zumindest bereichsweise mit dem Gehäuse (1) verbunden ist.
 
15. Verfahren zum Herstellen eines Sicherungssystems nach einem der Ansprüche 1 bis 12 umfassend die Schritte:

Anbringen eines Siegeletikettes (7) mittels einer Klebeschicht (13) des Siegeletiketts (7) auf einem zu sichernden Gegenstand und

Erzeugen einer Sicherungsstruktur (10) auf dem Siegeletikett (7) zum Herstellen einer unregelmäßigen Gesamtstruktur aus Siegeletikett (7) und Sicherungsstruktur (10), wobei die Sicherungsstruktur (10) derart auf dem Siegeletikett (7) erzeugt wird, dass die Sicherungsstruktur (10) das Siegeletikett (7) partiell überdeckt und zumindest bereichsweise mit dem Siegeletikett (7) verbunden ist.


 




Zeichnung








































Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente