| (19) |
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(11) |
EP 3 254 976 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.2019 Patentblatt 2019/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.05.2017 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM HERSTELLEN VON BEUTELN
DEVICE AND METHOD FOR MANUFACTURING BAGS
PROCÉDÉ ET DISPOSITIF DE FABRICATION DE SACHETS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
06.06.2016 DE 102016110421
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.12.2017 Patentblatt 2017/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co. KG) |
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27283 Verden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LEIFHEIT, Axel
27336 Häuslingen (DE)
- DOSE, Thomas
25524 Itzehoe (DE)
- ENGEL, Gisbert
27308 Kirchlinteln-Luttum (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ellberg, Nils |
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Meissner Bolte Patentanwälte
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 913 826 NL-A- 8 701 152
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EP-A1- 2 604 527
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von (Tabak-)Beuteln. Ferner betrifft
die Erfindung eine entsprechende Vorrichtung.
[0002] Verfahren und Vorrichtungen dieser Art sind aus der Praxis in unterschiedlichsten
Varianten bekannt. Exemplarisch zeigt
EP 2 604 527 A1 eine derartige Vorrichtung.
[0003] Eine Besonderheit im vorliegenden Fall ist darin zu sehen, dass neben dem eigentlichen
Packungsinhalt auch noch eine Zugabe dem Beutel beigefügt ist. Dabei kann es sich
beispielsweise um eine Gruppe von Zigarettenpapier handeln oder andere Gegenstände
die für den Konsumenten hilfreich oder nützlich sind oder die aus anderen Gründen
dem Beutel beigelegt werden. Dies ist auch aus
EP 1 913 826 A1 bekannt.
[0004] In der Praxis ist es durchaus üblich, den zusätzlichen Gegenstand am Beutel zu befestigen,
in der Regel mittels Klebstoff bzw. durch Verklebung. Denkbar sind natürlich auch
andere Befestigungsformen. Die Verbindung muss nicht dauerhaft sein, sondern kann
auch lösbar gestaltet sein, wenn es sich angesichts der Art des Gegenstands oder der
beabsichtigten Verwendung anbietet. Der Einsatz von Leim erfordert jedoch eine wartungsintensive
Leimversorgung. Zudem führen gesetzliche Vorschriften dazu, dass wegen immer größeren
Warnhinwiesen (Gesundheitswarnungen) immer weniger Fläche des Beutels zur Anbringung
von Beigaben zur Verfügung steht.
[0005] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, alternative Verfahren
und Vorrichtungen zur Herstellung von Beuteln zur Verfügung zu stellen.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe weist ein erfindungsgemäßes Verfahren die Merkmale des
Anspruchs 1 auf.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Gegenstand zwischen
einer der Tasche zugewandten Innenseite der Beutellasche und einer der Beutellasche
zugewandten Wandung der Tasche kraftschlüssig, insbesondere reibschlüssig, gehalten
wird, insbesondere ohne dass ein Klebstoff zum Einsatz kommt.
[0008] Insbesondere kann dies derart erfolgen, dass mittels eines Zuführorgans jeweils ein
Gegenstand einem Beutel zugeführt wird, wobei das Zuführorgan zwischen die einer der
Tasche zugewandten Innenseite der Beutellasche und einer der Beutellasche zugewandten
Wandung der Tasche in den Beutel seitlich eingeführt wird und der Gegenstand beim
Zurückziehen des Zuführorgans an entsprechender Stelle abgesetzt wird.
[0009] Ein weitere Besonderheit kann darin bestehen, zusammen mit dem Zuführorgan ein Schieber
in den Beutel einführbar ist, und dass der Schieber beim Zurückziehen des Zuführorgans
aus dem Beutel den Gegenstand in der vorgesehenen Absetzposition hält und dass danach
der Schieber aus dem Beutel zurückgezogen wird.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Gegenstand wenigstens
teilweise vom Zuführorgan umgeben oder umhüllt ist und das Zuführorgan in Zuführrichtung
konvergierende Wandungen aufweist, die das Einführen des Zuführorgans in den Beutel
erleichtern, und dass die Wandungen wenigstens teilweise bewegt werden, um zum Absetzen
des Gegenstands im Beutel eine Öffnung zu schaffen, durch die der Gegenstand aus dem
Zuführorgan ausgeschoben wird, insbesondere mittels des Schiebers. Vorzugsweise wird
dabei der Gegenstand in der Absetzposition durch Druck von außen auf die Beutellasche
im Bereich des Gegenstands gehalten.
[0011] Eine weitere Besonderheit kann darin bestehen, dass die Beutel mittels Unterdruck
in den Aufnahmen des Förderers gehalten werden, und dass zum Einführen der Gegenstände
der Unterdruck auf den jeweiligen Beutel verringert oder ausgeschaltet wird, und dass
die Gegenstände wenigstens während dieser Zeit durch vorzugsweise flexible Führungsmittel
in der Aufnahme gehalten werden.
[0012] Auch von Bedeutung ist eine bevorzugte Ausgestaltung, bei der die Beutel dem Förderer
flach auf einem Förderband liegend zugeführt werden, wobei die Beutel einzeln nacheinander
einer Aufnahme des oberhalb des Förderbands angeordneten Förderers zugeführt werden,
und wobei die Gegenstände quer zur Förderrichtung der Beutel auf dem Förderer zugeführt
und in die Beutel eingeschoben werden, und wobei die Beutel mit Gegenstand anschließend
wieder auf dem Förderband abgelegt werden. Eine solche Ausgestaltung weist insbesondere
den Vorteil auf, dass der Förderer auf einfache Weise in eine vorhandene Maschine
zur Herstellung von Beuteln integriert werden kann.
[0013] Gemäß einer alternativen Lösung kann vorgesehen sein, dass zum Zuführen des Gegenstands
die Beutellasche des Beutels von der Tasche beabstandet insbesondere abgehoben wird.
[0014] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung weist die Merkmale des Anspruchs 10 auf.
[0015] Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die Beutel jeweils in den Aufnahmen mittels
Unterdruck gehalten werden, wobei der Unterdruck zum Zuführen der Gegenstände abschaltbar
ist, und dass die Beutel bei abgeschaltetem Unterdruck durch außenseitig am Revolver
angeordnete Führungen in den Aufnahmen gehalten werden.
[0016] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass mittels der Führungen Druck auf die Außenseite
der Beutellasche ausgeübt wird, derart, dass die Gegenstände zwischen der Beutellasche
und der Tasche des Beutels in Ihrer Position gehalten sind, insbesondere beim Zurückziehen
des Zuführorgans nach dem Absetzen des Gegenstands, vorzugsweise ohne Einsatz von
Klebstoffen.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass wenigstens ein Gegenstand
im Zuführorgan Aufnahme findet und das Zuführorgan entlang von Führungen seitlich
in einen verschlossenen Beutel einführbar ist, und dass zusammen mit dem Zuführorgan
ein Schieber in den Beutel einführbar ist, und dass der Schieber beim Zurückziehen
des Zuführorgans aus dem Beutel den Gegenstand in der vorgesehenen Absetzposition
hält.
[0018] Vorzugsweise ist in diesem Fall vorgesehen, dass das Zuführorgan in Zuführrichtung
konvergierende Wandungen aufweist, die das Einführen des Zuführorgans in den Beutel
erleichtern, und dass die Wandungen wenigstens teilweise bewegbar sind, um zum Absetzen
des Gegenstands im Beutel eine Öffnung zu schaffen, durch die der Gegenstand aus dem
Zuführorgan ausschiebbar ist, insbesondere mittels des Schiebers.
[0019] Gemäß einer alternativen Lösung kann vorgesehen sein, dass die Beutellasche zum Zuführen
eines Gegenstands durch Greiforgane von der Tasche abhebbar ist, insbesondere durch
mit Unterdruck arbeitende Greiforgane.
[0020] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung
erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- einen Beutel für Tabak in schematischer räumlicher Darstellung,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des Beutels entsprechend Pfeil II in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine weitere Ansicht des Beutels mit geöffneter Beutellasche,
- Fig. 4
- eine schematische räumliche Darstellung eines Teils einer Vorrichtung zur Herstellung
der Beutel,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht der Vorrichtung entsprechend Pfeil V in Fig. 4,
- Fig. 6
- einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung entlang Schnittlinie VI - VI in Fig. 5,
- Fig. 7
- einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung entlang Schnittlinie VII - VII in Fig.
5,
- Fig. 8
- eine Einzelheit der Vorrichtung im Bereich VIII gemäß Fig. 5 in Position A des Revolvers,
- Fig. 9
- eine Einzelheit der Vorrichtung im Bereich VIII gemäß Fig. 5 in Position B des Revolvers,
- Fig. 10
- eine Einzelheit der Vorrichtung im Bereich VIII gemäß Fig. 5 in Position C des Revolvers,
- Fig. 11
- eine Einzelheit der Vorrichtung im Bereich VIII gemäß Fig. 5 in Position D des Revolvers,
- Fig. 12
- eine Einzelheit der Vorrichtung im Bereich VIII gemäß Fig. 5 in Position E des Revolvers,
- Fig. 13
- einen Schnitt durch die Vorrichtung entlang Schnittlinie XIII - XIII in Fig. 11,
- Fig. 14
- einen Schnitt durch die Vorrichtung entlang Schnittlinie XIV - XIV in Fig. 10,
- Fig. 15
- eine Einzelheit der Vorrichtung im Bereich XV gemäß Fig. 11,
- Fig. 16
- eine Einzelheit der Vorrichtung im Bereich XVI gemäß Fig. 6, und
- Fig. 17
- eine alternative Lösung als eine Einzelheit der Vorrichtung im Bereich XVII gemäß
Fig. 6,.
[0021] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Beuteln 10 zur Aufnahme von Tabak beschrieben.
Die in Fig. gezeigten Beutel 10 sind aus dünnem Verpackungsmaterial, insbesondere
(thermisch siegelbarer) Folie, gebildet.
[0022] Der Beutel 10 besteht aus einem einstückigen, hier rechteckigen, langgestreckten
Zuschnitt, der aufgrund Umfaltung eines Schenkels eine Tasche 11 für den Packungsinhalt
bildet, mit Vorderwand 12 und Rückwand 13. Diese aneinander liegenden Bereiche des
Zuschnitts sind durch thermisches Schweißen oder Kleben miteinander verbunden, nämlich
im Bereich von Seitennähten 14, 15. Eine Öffnung dient zum Befüllen der Tasche 11
und zur Entnahme des Inhalts. Die Öffnung ist zwischen Vorderwand 12 und Rückwand
13 gebildet, nämlich im Bereich eines oberen Endes der Vorderwand 12.
[0023] Die Rückwand 13 ist über die Öffnung hinaus verlängert und bildet eine Beutellasche
16. Diese wird bei gefüllter Tasche 11 um diese herumgewickelt, derart, dass ein Endbereich
der Beutellasche 16 an der Rückwand 13 anliegt und mit dieser verbunden ist. Die Beutellasche
16 erstreckt sich bei geschlossenem Beutel 10 sowohl über eine Vorderseite 17 als
auch eine Rückseite 18 des Beutels 10. Es versteht sich, dass auch kürzere Beutellaschen
16 im Rahmen der Erfindung denkbar sind, die sich beispielsweise nur über die Vorderseite
17 erstrecken. Weiterhin ist es denkbar, dass Vorderseite 17 und Rückseite 18 gegeneinander
ausgetauscht sein können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Dies gilt selbstverständlich
auch für die Variante mit kürzerer Beutellasche 16, die sich dann nur über die Rückseite
18 erstrecken würde. Insofern also im Rahmen der Erfindung auf Vorderseite 17 und
Rückseite 18 Bezug genommen wird, gilt dies lediglich beispielhaft in Bezug auf die
gezeigten Ausführungsbeispiele und ohne die Erfindung hierauf einzuschränken.
[0024] Der Beutel 10 ist mit vorzugsweise einem durch Klebung befestigten (separaten) Zuschnitt
versehen. Bei dem in Fig. 1 bis 3 gezeigten Beispiel ist als Verschlussmittel des
Beutels 10 ein Zuschnitt in Gestalt eines Tapes 19 am freien Rand der Beutellasche
16 - etwa mittig - angebracht. Das streifenförmige Verschlussmittel weist einseitig
eine Beschichtung aus Dauerkleber auf und am freien Endbereich eine klebstofffreie
Grifflasche 20.
[0025] Alternativ kann als Verschlussmittel auch ein Klettverschluss zum Einsatz kommen.
Die hierfür erforderlichen Klettstreifen können einerseits in der Innenseite der Beutellasche
16 und andererseits an der Rückwand 13 der Tasche 11 angebracht sein.
[0026] Darüber hinaus sind am Beutel 10 Gesundheitshinweise (Health-Warnings) angebracht,
beispielsweise im Bereich der Rückwand 13, der Innenseite der Beutellasche 16 sowie
der Außenseite der Beutellasche 16. Bei den Gesundheitshinweisen handelt es sich um
großflächige Bedruckungen entsprechend der jeweiligen gesetzlichen Anforderungen,
beispielsweise eine Kombination aus textlichen Warnhinweisen sowie Bildern.
[0027] Ferner weist der Beutel einen Gegenstand 21 auf, der zwischen der Innenseite der
Beutellasche 16 und der Tasche 11 bzw. deren Vorderwand 12 angeordnet ist. Eine Besonderheit
besteht darin, dass der Gegenstand dort nicht befestigt ist, beispielsweise durch
Klebung, sondern vielmehr reibschlüssig gehalten wird. Die Darstellung gemäß Fig.
3 ist daher im Grunde irreführend, denn der Gegenstand 21 würde bei geöffneter Beutellasche
16 nicht in der gezeigten Position verbleiben, sondern schlichtweg herunterfallen.
Die Darstellung des Gegenstands 21 in Fig. 3 dient daher lediglich zu illustratorischen
Zwecken, um die Lage des Gegenstands 21 am Beutel 10 zu zeigen.
[0028] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Gegenstand 21 im Wesentlichen mittig im
Bereich der Vorderwand 12 der Tasche 11 angeordnet. Dies ist zwar eine bevorzugte
Lage, jedoch ist die Erfindung nicht auf diese Position beschränkt. Vielmehr kann
die Lage des Gegenstands 21 am Beutel 10 nach Bedarf variieren.
[0029] Bei dem Gegenstand 21 kann es sich beispielsweise um eine Zigarettenpapiergruppe
handeln. Natürlich sind auch anderen Gegenstände 21 denkbar, insbesondere solche,
die mit dem Konsum des Beutelinhalts in Verbindung stehen.
[0030] Der soweit in wesentlichen Teilen beschriebene Beutel 10 wird im Rahmen der Erfindung
auf besondere Art und Weise hergestellt. Hierzu werden eine erfindungsgemäße Vorrichtung
und ein entsprechendes Verfahren nachfolgend anhand der Fig. 4 bis 17 beschrieben:
Eine erste Besonderheit besteht darin, dass die Gegenstände 21 den Beuteln 10 zugeführt
werden, nachdem jeweils die Tasche 11 des Beutels 10 befüllt und die Beutellasche
16 zum Verschließen des Beutels 10 um die Tasche 11 gewickelt wurde.
[0031] Die so vorbereiteten Beutel 10 werden auf einem Transportband 22 einem Förderer 23
zugeführt, in dessen Bereich die Gegenstände 21 den Beuteln 10 zugeführt werden. Danach
werden die mit den Gegenständen 21 versehenen Beutel 10 auf dem Transportband 22 abgefördert.
Das Transportband 22 ist Teil eines Förderers 24, der sich durchgehend unterhalb des
Förderers 23 erstreckt.
[0032] Der Förderer 23 ist im vorliegenden Fall als Revolver ausgebildet, der mittels eines
Servomotors 26 vorzugsweise taktweise drehend angetrieben wird. Auch die Zuführung
der Beutel 10 auf dem Transportband 22 erfolgt vorzugsweise taktweise.
[0033] Dem Förderer 23 werden die Beutel 10 sowie die Gegenstände 23 einerseits über das
Transportband 22 sowie andererseits über ein Magazin 27 für die Gegenstände 21 zugeführt.
Die Lage der Gegenstände 21 auf dem Transportband 22 wird dabei mittels einer Lichtschranke
28 kontrolliert.
[0034] Die Beutel 10 werden flach liegend und mit Abstand zueinander auf einem Obertrum
des Förderers 23 (Transportband 22) transportiert. Die Beutel 10 sind dabei mit ihrer
Längserstreckung quer zur Transportrichtung weisend orientiert.
[0035] Der Förderer 23 weist über den Umfang verteilte Aufnahmen 29 für jeweils einen Beutel
10 auf, sowie hierzu korrespondierende Aufnahmen 30 für die Gegenstände 21. Die Aufnahmen
29 für die Beutel 10 sind in Art von Taschen am Umfang des Förderers 23 ausgebildet,
in denen die Beutel 10 Aufnahme finden, sodass die Beutel 10 etwa außenseitig fluchtend
mit dem Umfang des Förderers 23 angeordnet sind. Die Relativstellung der Beutel 10
auf dem Förderer 23 bzw. in den Aufnahmen 29 entspricht dabei der Ausrichtung der
Beutel 10 auf dem Transportband 22.
[0036] Gehalten werden die Beutel 10 in den Aufnahmen 29 einerseits mittels Unterdruck,
der über Saugorgane 31 ausgeübt wird. Die Saugorgane 31 sind in einem Boden der Aufnahmen
29 angeordnet, sodass sie auf eine großflächige Seitenfläche der Beutel 10 einwirken.
Ferner werden die Beutel 10 mittels einer Außenführung 32 in den Aufnahmen 29 gehalten.
Die Außenführung 32 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch mehrere (insbesondere
drei) Riemen 33 gebildet, die mit Abstand zueinander und parallel zueinander sich
entlang des Umfangs des Förderers 23 erstrecken. Lediglich im Bereich einer Zuführstation
A für die Beutel 10 fehlt die Außenführung 32. Die Riemen 33 sind über Umlenkrollen
34 geführt, sodass die Riemen 33 jeweils als Endlosriemen ausgebildet sind, wobei
die Riemen einerseits an der Außenseite des Förderers 23 anliegen und andererseits
über die Umlenkrollen 34 mit Abstand zu dieser geführt sind.
[0037] Da der Förderer 23 unmittelbar oberhalb des Förderers 24 bzw. des Transportbandes
22 angeordnet ist, werden die Beutel 10 von unten in der Station A mittels eines Hochhebers
35 in die zugeordnete Aufnahme 29 zugeführt und dort mittels der Saugorgane 31 gehalten.
Danach wird der Förderer 23 um einen Takt in die Station B gedreht. In Station B wird
mittels eines Einstößers 36 jeweils ein Gegenstand 21 in eine zur Aufnahme 29 benachbarte
Aufnahme 30 eingeschoben und dort vorzugsweise mittels Unterdruck über eine Vakuumkammer
37 gehalten.
[0038] Zum Einführen bzw. Einschieben der Gegenstände 21 in die Beutel 10 in den folgenden
Stationen des Förderers 23 dient ein besonderes Zuführorgan 38, welches dazu ausgebildet
ist jeweils einen Gegenstand 21 seitlich in einen Beutel 10 einzuführen. Hierzu ist
das Zuführorgan 38 verschieblich an einer Führungsschiene 39 über einen Schlitten
40 gelagert. Ferner weist das Zuführorgan 38 eine Aufnahme 41 für einen Gegenstand
21 auf. Der Gegenstand 21 kann in der Aufnahme 41 durch eine der Aufnahme 41 zugeordnete
Vakuumkammer 42 gehalten werden.
[0039] Auf dem zum Beutel 10 weisenden Ende ist das Zuführorgan 38 bzw. die Aufnahme 41
mit konvergierenden Wandungen 43, 44 versehen, die ein Einschieben des Zuführorgans
38 in den Beutel 10 erleichtern. Zudem ist im Zuführbereich eine Blasdüse 25 angeordnet,
die dazu dient die Beutellasche 16 von der Tasche 11 abzuheben und so die Zufuhr des
Gegenstands 21 zu vereinfachen.
[0040] Ferner arbeitet das Zuführorgan 38 mit einem Schieber 45 zusammen, der ebenfalls
über einen Schlitten 46 entlang der Führungsschiene 39 verschieblich gelagert ist.
Ein vorderes Ende 47 des Schiebers 45 befindet sich innerhalb der Aufnahme 41 und
liegt rückseitig am Gegenstand 21 an. Das vordere Ende 47 des Schiebers 45 ist im
Querschnitt L-förmig ausgebildet, um so den Gegenstand 21 unterseitig abzustützen.
Die Zuführung des Gegenstands 21 in den Beutel 10 erfolgt im Detail wie folgt:
[0041] Fig. 9 zeigt in Station B des Förderers 23 den in der Aufnahme 29 befindlichen Beutel
10. Daneben wird mittels des Einstößers 36 ein Gegenstand 21 in die Aufnahme 41 des
Zuführorgans 38 eingeschoben und dort über die Vakuumkammer 42 gehalten. Zudem wird
der Schieber 45 seitlich gegen das zugewandte Ende des Gegenstands 21 bewegt und geringfügig
in Richtung der Mündung des Zuführorgans 38 geschoben, sodass der Gegenstand 10 gegen
Herausfallen gesichert ist. Ferner ragt das Zuführorgan 38 mit seinen konvergierenden
Wandungen 43,44 geringfügig in den Zuführbereich des Beutels 10 hinein, sodass das
Zuführorgan 38 mit den Wandungen 43, 44 beim Zuführen eines Beutels 10 zwischen die
Beutellasche 16 und die Tasche 11 gerät.
[0042] Im nächsten Schritt wird das Zuführorgan 38 zusammen mit dem Schieber 45 weiter in
die Aufnahme 29 bewegt, wobei das Zuführorgan 38 zwischen Tasche 11 und Beutellasche
16 eingeführt wird. Danach wird das Zuführorgan 38 entsprechend Fig. 11 bzw. Station
D wieder aus dem Beutel 10 herausgezogen, wobei jedoch der Gegenstand 21 rückseitig
weiterhin durch das Ende 47 des Schiebers 45 abgestützt und entsprechend im Beutel
10 gehalten wird. Dabei werden die Wandungen 43, 44 auseinanderbewegt bzw. auseinandergeschwenkt,
damit der Gegenstand 21 auf diese Weise aus dem Zuführorgan 38 ausgeschoben werden
kann bzw. vielmehr derart, dass das Zuführorgan 38 vom Gegenstand 21 abgezogen wird,
welcher durch den Schieber 45 in seiner Position gehalten wird.
[0043] Danach werden Zuführorgan 38 und Schieber 45 gemeinsam gemäß Fig. 12 bzw. Station
E in die Ausgangsstellung zurückgezogen.
[0044] Fig. 15 zeigt im Detail, wie beim Zurückziehen des Zuführorgans 38 der Gegenstand
21 einerseits rückseitig durch das Ende 47 des Schiebers 45 in Position gehalten wird.
Andererseits wird der Gegenstand 21 durch die Außenführung 32 bzw. die einzelnen Riemen
33 desselben gehalten, nachdem bzw. soweit das Zuführorgan 38 zurückgezogen wurde.
Die Wandungen 43, 44 im Endbereich des Zuführorgans 38 könne beispielsweise durch
Federbleche gebildet sind, die durch den Gegenstand 21 auseinander bewegt werden können
und sich danach durch die Rückstellkräfte wieder zusammenbewegen.
[0045] Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass zum Einschieben des Zuführorgans 38
bzw. des Gegenstands 21 der über die Saugorgane 31 auf die Beutel 10 ausgeübte Unterdruck
abgeschaltet wird. Die entsprechenden Winkelstellungen 48 des Förderers 23, in denen
das Vakuum ausgeschaltet wird, sind in Fig. 6 gekennzeichnet. Also etwa zwischen der
9-Uhr-Stellung und der 2-Uhr Stellung des Förderers 23. In diesem Bereich werden die
Beutel 10 nur mittels der Außenführung 32 in den Aufnahmen 29 gehalten. Diese Lösung
weist insbesondere den Vorteil auf, dass das Einführorgan 38 leichter in den Beutel
10 eingeschoben werden kann, da die Beutellasche 16 nicht durch die Saugorgane 31
fixiert ist. Auf diese Weise ergibt sich ein gewisses "Spiel", welches das Einschieben
des Einführorgans 38 erleichtert. Konkret ist dieses Spiel dadurch gegeben, dass die
Beutellasche 16 ein wenig um die Tasche 10 herumgezogen werden kann, um Platz für
das Einführorgan 38 zu schaffen (Fig. 16).
[0046] In Fig. 17 ist eine alternative Lösung zur Verwendung eines Einführorgans 38 mit
bewegbaren Wandungen 43, 44 gezeigt. Gemäß dieser Lösung wird bei ausgeschaltetem
Vakuum in der Aufnahme 29 die Beutellasche 16 nach außen, d.h. von der Tasche 11 abgehoben,
um Platz für den Gegenstand 21 bzw. für das Einschieben des Gegenstands 21 zu schaffen.
In Fig. 17 erfolgt das Abheben der Beutellasche 16 durch Saugorgane 49, die an Schwenkarmen
50 angeordnet sind. Durch randseitig an der Aufnahme 29 angeordnete Rollen 51 wird
dabei der Beutel 10 in der Aufnahme 29 gehalten. Durch das Abheben der Beutellasche
16 von der Tasche 11 wird vermieden, dass der Gegenstand 21 beim Einschieben mit den
Seitennähten 14 bzw. 15 des Beutels 10 oder der Seitenkante der Beutellasche 16 kollidiert.
Bezugszeichenliste:
| 10 |
Beutel |
36 |
Einstößer |
| 11 |
Tasche |
37 |
Vakuumkammer |
| 12 |
Vorderwand |
38 |
Zuführorgan |
| 13 |
Rückwand |
39 |
Führungsschiene |
| 14 |
Seitennaht |
40 |
Schlitten |
| 15 |
Seitennaht |
41 |
Aufnahme |
| 16 |
Beutellasche |
42 |
Vakuumkammer |
| 17 |
Vorderseite |
43 |
Wandung |
| 18 |
Rückseite |
44 |
Wandung |
| 19 |
Tape |
45 |
Schieber |
| 20 |
Grifflasche |
46 |
Schlitten |
| 21 |
Gegenstand |
47 |
Ende |
| 22 |
Transportband |
48 |
Winkelstellung |
| 23 |
Förderer |
49 |
Saugorgane |
| 24 |
Förderer |
50 |
Schwenkarm |
| 25 |
Blasdüse |
51 |
Rolle |
| 26 |
Servomotor |
A |
Zuführstation |
| 27 |
Magazin |
|
|
| 28 |
Lichtschranke |
|
|
| 29 |
Aufnahme |
|
|
| 30 |
Aufnahme |
|
|
| 31 |
Saugorgane |
|
|
| 32 |
Außenführung |
|
|
| 33 |
Riemen |
|
|
| 34 |
Umlenkrolle |
|
|
| 35 |
Hochheber |
|
|
1. Verfahren zum Herstellen von Beuteln (10), wobei die Beutel (10) eine Tasche (11)
zum Aufnehmen eines Beutelinhalts aufweisen, und wobei die Tasche (11) durch seitliche
Nähte (14, 15) begrenzt ist, und wobei die Tasche (11) eine Öffnung zum Zuführen bzw.
zum Entnehmen des Beutelinhalts aufweist, und wobei die Öffnung durch eine Beutellasche
(16) des Beutels (10) verschließbar ist, und wobei am Beutel (10) wenigstens ein Verschlussmittel
angebracht wird, insbesondere ein Tape (19), zum Fixieren der Beutellasche (16) in
einer Schließstellung am Beutel (10), und wobei der Beutel (10) neben dem Beutelinhalt
einen anderen Gegenstand (21) aufweist, insbesondere eine Zigarettenpapiergruppe,
wobei der Gegenstand (21) zwischen einer Wandung (12, 13) der Tasche (11) und der
Beutellasche (16) in den Beutel (10) eingeführt wird und dort gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand (21) nach dem Befüllen der Tasche (11) und dem Schließen der Beutellasche
(16) dem Beutel (10) zugeführt wird, und wobei die Beutel (10) mit befüllter Tasche
(11) und verschlossener Beutellasche (16) einem Förderer (23) zugeführt und in Aufnahmen
(29) desselben positioniert werden, und dass während des Transports der befüllten
und verschlossenen Beutel (10) auf dem Förderer (23) die Gegenstände (21) den Beuteln
(10) zugeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand (21) zwischen einer der Tasche (11) zugewandten Innenseite der Beutellasche
(16) und einer der Beutellasche (16) zugewandten Wandung (12, 13) der Tasche (11)
kraftschlüssig, insbesondere reibschlüssig, gehalten wird, insbesondere ohne dass
ein Klebstoff zum Einsatz kommt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Zuführorgans (38) jeweils ein Gegenstand (21) einem Beutel (10) zugeführt
wird, wobei das Zuführorgan (38) zwischen die einer der Tasche (11) zugewandten Innenseite
der Beutellasche (16) und einer der Beutellasche (16) zugewandten Wandung (12, 13)
der Tasche (11) in den Beutel (10) seitlich eingeführt wird und der Gegenstand (21)
beim Zurückziehen des Zuführorgans (38) an entsprechender Stelle abgesetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zusammen mit dem Zuführorgan (38) ein Schieber (45) in den Beutel (10) einführbar
ist, und dass der Schieber (45) beim Zurückziehen des Zuführorgans (38) aus dem Beutel
(10) den Gegenstand (21) in der vorgesehenen Absetzposition hält und dass danach der
Schieber (45) aus dem Beutel (10) zurückgezogen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand (21) wenigstens teilweise vom Zuführorgan (38) umgeben oder umhüllt
ist und das Zuführorgan (38) in Zuführrichtung konvergierende Wandungen (43, 44) aufweist,
die das Einführen des Zuführorgans (38) in den Beutel (10) erleichtern, und dass die
Wandungen (43, 44) wenigstens teilweise bewegt werden, um zum Absetzen des Gegenstands
(21) im Beutel (10) eine Öffnung zu schaffen, durch die der Gegenstand (21) aus dem
Zuführorgan (38) ausgeschoben wird, insbesondere mittels des Schiebers (45).
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand (21) in der Absetzposition durch Druck von außen auf die Beutellasche
(16) im Bereich des Gegenstands (21) gehalten wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutel (10) mittels Unterdruck in den Aufnahmen (29) des Förderers (23) gehalten
werden, und dass zum Einführen der Gegenstände (21) der Unterdruck auf den jeweiligen
Beutel (10) verringert oder ausgeschaltet wird, und dass die Gegenstände (21) wenigstens
während dieser Zeit durch vorzugsweise flexible Führungsmittel (32, 33) in der Aufnahme
(29) gehalten werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutel (10) dem Förderer (23) flach auf einem Förderband (22) liegend zugeführt
werden, und dass die Beutel (10) einzeln nacheinander einer Aufnahme (29) des oberhalb
des Förderbands (22) angeordneten Förderers (23) zugeführt werden, und dass die Gegenstände
(21) quer zur Förderrichtung der Beutel (10) auf dem Förderband (22) zugeführt und
in die Beutel (10) eingeschoben werden, und dass die Beutel (10) mit Gegenstand (21)
anschließend wieder auf dem Förderband (22) abgelegt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zuführen des Gegenstands (21) die Beutellasche (16) des Beutels (10) von der
Tasche (11) beabstandet insbesondere abgehoben wird.
10. Vorrichtung zum Herstellen von Beuteln (10), wobei die Vorrichtung einen Förderer
(23) mit Aufnahmen (29) für jeweils einen befüllten und mit der Beutellasche (16)
verschlossenen Beutel (10) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gegenstand (21) während des Transports des Beutels (10) auf dem Förderer (23)
zwischen einer Wandung (12, 13) einer Tasche (11) und einer Beutellasche (16) des
Beutels (10) in diesen einführbar ist, und dass der Förderer (23) als Revolver mit
Aufnahmen (29) für jeweils einen verschlossenen Beutel (10) ausgebildet ist, und dass
die Gegenstände (21) mittels eines dem Förderer (23) zugeordneten Zuführorgans (38)
in den Beutel (10) einführbar sind, wobei das Zuführorgan (38) seitlich in den Beutel
(10) einführbar ist, um den Gegenstand (21) zwischen einer Innenseite der verschlossenen
Beutellasche (16) und einer der Beutellasche (16) zugewandten Wandung (12, 13) der
Tasche (11) abzusetzen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutel (10) jeweils in den Aufnahmen (29) mittels Unterdruck gehalten werden
können, wobei der Unterdruck zum Zuführen der Gegenstände (21) abschaltbar ist, und
dass die Beutel (10) bei abgeschaltetem Unterdruck durch außenseitig am Förderer (23)
angeordnete Führungen (32, 33) in den Aufnahmen (29) gehalten werden können.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Führungen (32, 33) Druck auf die Außenseite der Beutellasche (16) ausgeübt
werden kann, derart, dass die Gegenstände (21) zwischen der Beutellasche (16) und
der Tasche (11) des Beutels (10) in ihrer Position gehalten werden können, insbesondere
beim Zurückziehen des Zuführorgans (38) nach dem Absetzen des Gegenstands (21), vorzugsweise
ohne Einsatz von Klebstoffen.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Gegenstand (21) im Zuführorgan (38) Aufnahme finden kann und das Zuführorgan
(38) entlang von Führungen (39) seitlich in einen verschlossenen Beutel (10) einführbar
ist, und dass zusammen mit dem Zuführorgan (38) ein Schieber (45) in den Beutel (10)
einführbar ist, und dass der Schieber (45) beim Zurückziehen des Zuführorgans (38)
aus dem Beutel (10) den Gegenstand (21) in der vorgesehenen Absetzposition halten
kann.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführorgan (38) in Zuführrichtung konvergierende Wandungen (43, 44) aufweist,
die das Einführen des Zuführorgans (38) in den Beutel (10) erleichtern, und dass die
Wandungen (43, 44) wenigstens teilweise bewegbar sind, um zum Absetzen des Gegenstands
(21) im Beutel (10) eine Öffnung zu schaffen, durch die der Gegenstand (21) aus dem
Zuführorgan (38) ausschiebbar ist, insbesondere mittels des Schiebers (47).
15. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutellasche (16) zum Zuführen eines Gegenstands (21) durch Greiforgane (49)
von der Tasche (11) abhebbar ist, insbesondere durch mit Unterdruck arbeitende Greiforgane
(49).
1. Method for producing bags (10), wherein the bags (10) have a pocket (11) for accommodating
bag contents, and wherein the pocket (11) is delimited by lateral seams (14, 15),
and wherein the pocket (11) has an opening into which to feed, and from which to remove,
the bag contents, and wherein the opening can be closed by a flap (16) of the bag
(10), and wherein at least one closure means, in particular a tape (19), is fitted
on the bag (10) in order to fix the bag flap (16) in a closed position on the bag
(10), and wherein, in addition to the bag contents, the bag (10) has another item
(21), in particular a group of cigarette papers, wherein the item (21) is introduced
into the bag (10) between a wall (12, 13) of the pocket (11) and the bag flap (16)
and is retained there, characterized in that the item (21) is fed to the bag (10) once the pocket (11) has been filled and the
bag flap (16) has been closed, and wherein the bags (10) with the pocket (11) filled,
and the bag flap (16) closed, are fed to a conveyor (23) and positioned in accommodating
means (29) of the same, and in that, while the filled and closed bags (10) are being transported on the conveyor (23),
the items (21) are fed to the bags (10).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the item (21) is retained in a force-fitting manner, in particular a frictionally
fitting manner, in particular without use being made of an adhesive, between an inner
side of the bag flap (16), said inner side being directed towards the pocket (11),
and a wall (12, 13) of the pocket (11), said wall being directed towards the bag flap
(16).
3. Method according to Claim 1, characterized in that a respective item (21) is fed to a bag (10) by means of a feed mechanism (38), wherein
the feed mechanism (38) is introduced laterally into the bag (10) between the an inner
side of the bag flap (16), said inner side being directed towards the pocket (11),
and a wall (12, 13) of the pocket (11), said wall being directed towards the bag flap
(16), and the item (21) is deposited at the appropriate location when the feed mechanism
(38) is being drawn back.
4. Method according to Claim 5, characterized in that a slide (45) can be introduced into the bag (10) together with the feed mechanism
(38), and in that the slide (45) retains the item (21) in the envisaged deposited position when the
feed mechanism (38) is being drawn back out of the bag (10), and in that, thereafter, the slide (45) is drawn back out of the bag (10).
5. Method according to Claim 3 or 4, characterized in that the item (21) is enclosed or encased at least to some extent by the feed mechanism
(38) and the feed mechanism (38) has walls (43, 44), which converge in the feed direction
and facilitate the introduction of the feed mechanism (38) into the bag (10), and
in that the walls (43, 44) are moved at least to some extent in order, for the purpose of
depositing the item (21) in the bag (10), to create an opening through which the item
(21) is pushed out of the feed mechanism (38), in particular by means of the slide
(45).
6. Method according to Claim 4, characterized in that the item (21) is retained in the deposited position by virtue of pressure being applied
to the bag flap (16), in the region of the item (21), from the outside.
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the bags (10) are retained in the accommodating means (29) of the conveyor (23) by
means of negative pressure, and in that, for the purpose of introducing the items (21), the negative pressure to which the
respective bag (10) is subjected is reduced or switched off, and in that the items (21) are retained in the accommodating means (29), at least during this
period of time, by preferably flexible guide means (32, 33).
8. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the bags (10) are fed to the conveyor (23) in a state in which they lie flat on a
conveyor belt (22), and in that the bags (10) are fed individually one after the other to an accommodating means
(29) of the conveyor (23), which is arranged above the conveyor belt (22), and in that the items (21) are fed, and pushed into the bags (10), transversely to the direction
in which the bags (10) are conveyed on the conveyor belt (22), and in that the bags (10) along with the item (21) are then set down again on the conveyor belt
(22).
9. Method according to Claim 1, characterized in that, in order for the item (21) to be fed, the flap (16) of the bag (10) is spaced apart,
in particular lifted off, from the pocket (11).
10. Apparatus for producing bags (10), wherein the apparatus has a conveyor (23) with
accommodating means (29) for a respective bag (10) which has been filled and closed
by the bag flap (16), characterized in that, while the bag (10) is being transported on the conveyor (23), an item (21) can be
introduced into the bag (10) between a wall (12, 13) of a pocket (11) and a flap (16)
of said bag (10), and in that the conveyor (23) is designed in the form of a turret with accommodating means (29)
for a respective closed bag (10), and in that the items (21) can be introduced into the bag (10) by means of a feed mechanism (38),
which is assigned to the conveyor (23), wherein the feed mechanism (38) can be introduced
laterally into the bag (10) in order for the item (21) to be deposited between an
inner side of the closed bag flap (16) and a wall (12, 13) of the pocket (11), said
wall being directed towards the bag flap (16).
11. Apparatus according to Claim 10, characterized in that the bags (10) can each be retained in the accommodating means (29) by negative pressure,
wherein the negative pressure can be switched off in order for the items (21) to be
fed, and in that, with the negative pressure switched off, the bags (10) can be retained in the accommodating
means (29) by guides (32, 33) arranged on the outside of the conveyor (23).
12. Apparatus according to Claim 11, characterized in that the guides (32, 33) can exert pressure on the outer side of the bag flap (16) such
that the items (21) can be retained in their position between the bag flap (16) and
the pocket (11) of the bag (10), in particular when the feed mechanism (38) is being
drawn back once the item (21) has been deposited, preferably without use being made
of adhesives.
13. Apparatus according to one of preceding Claims 10 to 12, characterized in that at least one item (21) can be accommodated in the feed mechanism (38), and the feed
mechanism (38) can be introduced laterally into a closed bag (10) along guides (39),
and in that a slide (45) can be introduced into the bag (10) together with the feed mechanism
(38), and in that the slide (45) can retain the item (21) in the envisaged deposited position when
the feed mechanism (38) is being drawn back out of the bag (10).
14. Apparatus according to Claim 13, characterized in that the feed mechanism (38) has walls (43, 44), which converge in the feed direction
and facilitate the introduction of the feed mechanism (38) into the bag (10), and
in that the walls (43, 44) can be moved at least to some extent in order, for the purpose
of depositing the item (21) in the bag (10), to create an opening through which the
item (21) can be pushed out of the feed mechanism (38), in particular by means of
the slide (47).
15. Apparatus according to Claim 10, characterized in that, in order for an item (21) to be fed, the bag flap (16) can be lifted off from the
pocket (11) by gripping mechanisms (49), in particular by gripping mechanisms (49)
operating with negative pressure.
1. Procédé de fabrication de sachets (10), dans lequel les sachets (10) présentent une
poche (11) destinée à recevoir un contenu de sachet, et dans lequel la poche (11)
est limitée par des coutures latérales (14, 15), et dans lequel la poche (11) présente
une ouverture pour introduire ou pour prélever le contenu du sachet, et dans lequel
l'ouverture peut être fermée par une patte de sachet (16) du sachet (10), et dans
lequel on applique sur le sachet (10) au moins un moyen de fermeture, en particulier
une bande (19), pour fixer la patte de sachet (16) dans une position de fermeture
sur le sachet (10), et dans lequel le sachet (10) présente un autre objet (21) en
plus du contenu du sachet, en particulier un groupe de papier à cigarette, dans lequel
on insère l'objet (21) dans le sachet (10) entre une paroi (12, 13) de la poche (11)
et la patte de sachet (16) et on l'y maintient, caractérisé en ce que l'on ajoute l'objet (21) au sachet (10) après le remplissage de la poche (11) et
la fermeture de la patte de sachet (16) et dans lequel on amène les sachets (10) avec
la poche remplie (11) et la patte de sachet fermée (16) à un convoyeur (23) et on
les positionne dans des logements (29) de celui-ci, et en ce que l'on ajoute les objets (21) aux sachets (10) pendant le transport des sachets remplis
et fermés (10) sur le convoyeur (23).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on maintient l'objet (21) entre un côté intérieur de la patte de sachet (16) tourné
vers la poche (11) et une paroi (12, 13) de la poche (11) tournée vers la patte de
sachet (16) par adhérence, en particulier par friction, en particulier sans utiliser
une colle.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on ajoute respectivement un objet (21) à un sachet (10) au moyen d'un organe d'ajout
(38), dans lequel on introduit l'organe d'ajout (38) latéralement dans le sachet (10)
entre le un côté intérieur de la patte de sachet (16) tourné vers la poche (11) et
une paroi (12, 13) de la poche (11) tournée vers la patte de sachet (16) et on dépose
l'objet (21) à l'endroit correspondant lors du retrait de l'organe d'ajout (38).
4. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un coulisseau (45) peut être introduit dans le sachet (10) en même temps que l'organe
d'ajout (38), et en ce que le coulisseau (45) maintient l'objet (21) dans la position de dépôt prévue lors du
retrait de l'organe d'ajout (38) hors du sachet (10) et en ce que l'on retire ensuite le coulisseau (45) hors du sachet (10).
5. Procédé selon une revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'objet (21) est entouré ou enveloppé au moins partiellement par l'organe d'ajout
(38) et l'organe d'ajout (38) présente des parois (43, 44) qui convergent dans la
direction d'ajout, qui facilitent l'introduction de l'organe d'ajout (38) dans le
sachet (10), et en ce que l'on déplace au moins partiellement les parois (43, 44) de façon à créer, pour le
dépôt de l'objet (21) dans le sachet (10), une ouverture à travers laquelle on expulse
l'objet (21) hors de l'organe d'ajout (38), en particulier au moyen du coulisseau
(45).
6. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'on maintient l'objet (21) dans la position de dépôt par une pression de l'extérieur
sur la patte de sachet (16) dans la région de l'objet (21).
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on maintient les sachets (10) au moyen d'une dépression dans les logements (29)
du convoyeur (23), et en ce que l'on diminue ou on suspend la dépression sur le sachet respectif (10) pour l'introduction
des objets (21) et en ce que l'on maintient les objets (21) dans le logement (29) au moins pendant ce temps par
des moyens de guidage (32, 33) de préférence flexibles.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on ajoute les sachets (10) au convoyeur (23) en position couchée à plat sur une
bande transporteuse (22), et en ce que l'on ajoute les sachets (10) individuellement l'un après l'autre à un logement (29)
du convoyeur (23) disposé au-dessus de la bande transporteuse (22), et en ce que l'on ajoute les objets (21) et on les glisse dans les sachets (10) transversalement
à la direction de transport des sachets (10) sur la bande transporteuse (22), et en ce que l'on dépose ensuite de nouveau les sachets (10) avec un objet (21) sur la bande transporteuse
(22).
9. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour l'ajout des objets (21) on écarte, en particulier on soulève, la patte de sachet
(16) du sachet (10) de la poche (11).
10. Dispositif de fabrication de sachets (10), dans lequel le dispositif présente un convoyeur
(23) avec des logements (29) destinés respectivement à un sachet (10) rempli et fermé
avec la patte de sachet (16), caractérisé en ce qu'un objet (21) peut être introduit dans le sachet (10) entre une paroi (12, 13) d'une
poche (11) et une patte de sachet (16) du sachet (10) pendant le transport du sachet
(10) sur le convoyeur (23), et en ce que le convoyeur (23) est formé par un carrousel avec des logements (29) destinés respectivement
à un sachet fermé (10) et en ce que les objets (21) peuvent être introduits dans le sachet (10) au moyen d'un organe
d'ajout (38) associé au convoyeur (23), dans lequel l'organe d'ajout (38) peut être
introduit latéralement dans le sachet (10), afin de déposer l'objet (21) entre un
côté intérieur de la patte de sachet fermée (16) et une paroi (12, 13) de la poche
(11) tournée vers la patte de sachet (16).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que les sachets (10) peuvent être maintenus respectivement dans les logements (29) au
moyen d'une dépression, dans lequel la dépression peut être suspendue pour l'ajout
des objets (21), et en ce que les sachets (10) peuvent être maintenus dans les logements (29), lorsque la dépression
est suspendue, par des moyens de guidage (32, 33) disposés extérieurement sur le convoyeur
(23).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'une pression peut être exercée au moyen des guidages (32, 33) sur le côté extérieur
de la patte de sachet (16), de telle manière que les objets (21) puissent être maintenus
dans leur position entre la patte de sachet (16) et la poche (11) du sachet (10),
en particulier lors du retrait de l'organe d'ajout (38) après le dépôt de l'objet
(21), de préférence sans utilisation de colles.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisé en ce qu'au moins un objet (21) peut trouver un logement dans l'organe d'ajout (38) et l'organe
d'ajout (38) peut être introduit le long de guidages (39) latéralement dans un sachet
fermé (10), et en ce qu'un coulisseau (45) peut être introduit dans le sachet (10) en même temps que l'organe
d'ajout (38), et en ce que le coulisseau (45) peut maintenir l'objet (21) dans la position de dépôt prévue lors
du retrait de l'organe d'ajout (38) hors du sachet (10).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'organe d'ajout (38) présente des parois (43, 44) qui convergent dans la direction
d'ajout, qui facilitent l'introduction de l'organe d'ajout (38) dans le sachet (10),
et en ce que les parois (43, 44) sont au moins en partie déplaçables, afin de créer une ouverture
pour le dépôt de l'objet (21) dans le sachet (10), à travers laquelle l'objet (21)
peut être expulsé hors de l'organe d'ajout (38), en particulier au moyen du coulisseau
(47).
15. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que la patte de sachet (16) peut être soulevée de la poche (11) au moyen d'organes de
préhension (49) pour l'ajout de l'objet (21), en particulier au moyen d'organes de
préhension (49) opérant par dépression.
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