Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bereitstellung und Aufbewahrung eines
Bandes und Kleinteilen, insbesondere von Umreifungsmitteln, mit einem eine Vorderseite,
eine zu dieser parallelen Rückseite und zumindest eine Schmalseite aufweisenden Behältnis
und mit einem innerhalb des Behältnis angeordneten, einen zentralen Freiraum umgebenden
Wickel eines Bandes, insbesondere eines Umreifungsbandes, dessen freies Ende durch
einen in der Schmalseite angeordneten Entnahmeschlitz aus dem Behältnis herausragt.
Stand der Technik
[0002] Zur Aufbewahrung von streifenförmigen Gegenständen, beispielsweise Anleimer, werden
flachzylindrische Behältnisse, insbesondere mit quadratischen Vorder- und Rückseiten
verwendet. In der Schmalseite befindet sich ein Schlitz, aus dem ein Endabschnitt
des innerhalb des Behältnisses als Wickel bevorrateten Streifens herausragt.
[0003] Im Stand der Technik gibt es ferner Umreifungsbänder, die mittels Spannelementen
miteinander verbindbar sind. Die
CH 590 161 beschreibt derartige Umreifungsmittel.
Zusammenfassung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gebrauchsvorteilhafte Verpackung für
Umreifungsmittel anzugeben bzw. die bekannte Vorrichtung zur Bereitstellung und Aufbewahrung
eines Bandes gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung, wobei die
Unteransprüche nicht nur vorteilhafte Weiterbildungen der im Hauptanspruch angegebenen
Erfindung, sondern auch eigenständige Lösungen der Aufgabe darstellen.
[0006] Zunächst und im Wesentlichen wird vorgeschlagen, dass in der Vorderseite eine Deckelklappe
angeordnet ist. Die Deckelklappe kann um eine Scharnierachse von einer Geschlossenstellung
in eine Offenstellung gebracht werden. Unterhalb der Deckelklappe befindet sich im
Inneren des Behältnisses ein Einsatz, in dem die Kleinteile aufbewahrt werden. Der
Einsatz ist im zentralen Freiraum des Wickels angeordnet. Die Deckelklappe wird bevorzugt
durch eine Perforationslinie freigeschnitten. Die Perforationslinie kann zwei im Wesentlichen
halbkreisförmige, auf einer gemeinsamen Kreisbogenlinie verlaufende Abschnitte aufweisen,
die in zwei parallel zueinander verlaufende Endabschnitte übergehen. Die parallel
zueinander verlaufenden Endabschnitte der Perforationslinie sind bevorzugt mit einer
Schnittlinie oder einer Perforationslinie, die quer zu den parallelen Endabschnitten
verläuft, miteinander verbunden. Im Bereich dieser Schnittlinie oder perforierten
Linie befindet sich bevorzugt eine Fingereingriffsöffnung, der die Scharnierachse
der Deckelklappe gegenüberliegt. Ein Finger eines Benutzers kann in die Fingereingriffsöffnung
eingreifen, um durch Hochziehen des Endabschnitts der Deckelklappe die Perforationsstege
der Perforationslinie aufzubrechen, um dabei die Deckelklappe von der ursprünglichen
Geschlossenstellung in eine Offenstellung zu bringen, wobei die Deckelklappe um die
Scharnierachse aufklappt. In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist eine
Fixiereinlage vorgesehen, die innerhalb des Behältnisses angeordnet ist. Die Fixiereinlage
kann zwischen Wickel und Frontseite oder Rückseite angeordnet sein. Die Fixiereinlage
ist bevorzugt durch eine berührende Anlage an drei oder mehreren Punkten der Innenseiten
der Schmalseiten innerhalb des Behältnisses lagefixiert. Sie kann hierzu bevorzugt
eine Umrisskontur aufweisen, die derjenigen des Grundrisses des Behältnisses entspricht.
Bevorzugt befindet sich die Fixierungseinlage zwischen Vorderseite und Wickel. Die
Fixiereinlage kann ein oder mehrere Halteelemente ausbilden, mit denen der Einsatz
innerhalb des Behältnisses lagefixiert wird. Die Fixiereinlage kann auch materialeinheitlich
mit dem Einsatz verbunden sein, beispielsweise dem Einsatz angeformt sein. Die Fixiereinlage
kann den Einsatz durch formangepasste Anlage innerhalb des Behältnisses in einer Zentrallage
innerhalb des zentralen Freiraums des Wickels fixieren. Bevorzugt weist die Fixierungseinlage
einen flächigen Abschnitt auf, von dem ein oder mehrere Halteelemente abragen. Der
Einsatz kann eine topf- oder schüsselförmige Form besitzen. Die Halteelemente können
in den Einsatz eingreifen. Es ist aber auch vorgesehen, dass der Einsatz von den Halteelementen
umgeben ist. Die Halteelemente können mit Wänden des Einsatzes zusammenwirken. Sie
können an der Innenseite der Wände oder an der Außenseite der Wände angreifen. Die
Halteelemente können von freigeschnittenen Zungen der Fixierungseinlage ausgebildet
sein. Die Zungen können von mehreren, sternförmig von einer zentralen Öffnung der
Fixierungseinlage ausgehenden Einschnitten gebildet sein. Die Zungen können zu einer
Z-Form gefaltet sein. Ein Z-Abschnitt einer Zunge kann dabei an einer Wandung des
Einsatzes anliegen. Ein Endabschnitt der Zunge kann auf dem Boden des Einsatzes aufliegen.
Der Boden kann auch auf dem Endabschnitt der Zunge aufliegen. Der Einsatz kann einen
polygonalen Grundriss aufweisen, bevorzugt besitzt der Grundriss des Einsatzes die
Form eines regelmäßigen Mehrkantes, insbesondere eines regelmäßigen Sechskantes. An
die Randkanten des Mehrkantes schließen sich Lappen an, die um 90 Grad aufgestellte
Wände des Einsatzes ausbilden. Die von der Fixierungseinlage ausgebildeten Zungen
können mit dem Einsatz fest verbunden, beispielsweise verklebt, sein. Werden die Zungen
von winkelförmigen Abschnitten gebildet, so können senkrecht zum flächigen Abschnitt
der Fixierungseinlage verlaufende Abschnitte der Zunge auch die Wände des Einsatzes
ausbilden, so dass Fixierungseinlage und Einsatz eine einheitliche Baugruppe bilden.
In ähnlicher Weise ist es auch möglich, dass Verlängerungen der materialeinheitlich
an den Boden des Einsatzes angeformten Lappen mit einer lediglich aus einem flächigen
Abschnitt bestehenden Fixierungseinlage verbunden, beispielsweise verklebt, sind.
Bevorzugt liegen aber die freigeschnittenen Zungen der Fixierungseinlage im Wesentlichen
flächig an den Wänden des Einsatzes an. In einer bevorzugten Ausgestaltung stützt
sich der Boden des Einsatzes auf einer Breitinnenseite, beispielsweise der Vorderseite
ab und liegt die Fixierungseinlage an der gegenüberliegenden Innenseite der Breitseite,
beispielsweise der Rückseite an. Das Behältnis wird bevorzugt von einem Faltzuschnitt
ausgebildet. Es kann sich dabei um eine Kartonage handeln, die im zusammengefalteten
Zustand ein quaderförmiges Behältnis ausbildet, wobei die Rückseite und die Vorderseite
einen quadratischen Grundriss aufweisen und die Schmalrandkanten eine Länge aufweisen,
die nur wenig größer ist als die Breite des Bandes. In der Höhlung des Einsatzes,
die von der Deckelklappe verschließbar ist, werden die Kleinteile bevorratet. Bei
den Kleinteilen handelt es sich bevorzugt um Klipselemente oder Spannelemente zum
Verbinden und Spannen einer im Behältnis bevorrateten Umreifungsbandes zum Umreifen
eines Kartons. Auch die Fixierungseinlage oder der Einsatz sind von einem Faltzuschnitt
ausgebildet. Bevorzugt bestehen sämtliche Bestandteile der Vorrichtung aus einem Karton-Werkstoff.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0007] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Darstellung das Behältnis in einem Ursprungszustand, mit
noch nicht aufgebrochener Perforationslinie 8,
- Fig. 2
- in der Art einer Explosionsdarstellung die Elemente, die innerhalb des Behältnisses
1 Aufnahme finden,
- Fig. 3
- eine perspektivische Rückansicht des Behältnisses,
- Fig. 4
- eine weitere perspektivische Darstellung des Behältnisses nach Öffnen der Deckelklappe
7,
- Fig. 5
- einen Schnitt gemäß der Linie V - V in Figur 4,
- Fig. 6
- vergrößert den Ausschnitt VI in Figur 5.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0008] Ein erfindungsgemäßes Behältnis 1 besitzt eine flachzylindrische Form mit quadratischen
Stirnseiten. Das Behältnis 1 wird von einem Faltzuschnitt gebildet, der eine quadratische
Vorderseite 2 und eine quadratische Rückseite ausbildet. Die Vorderseite 2 wird von
vier Längsrandkanten 2' und die Rückseite 3 von 4 Längsrandkanten 3' begrenzt. Es
sind insgesamt vier Schmalseiten 4 vorgesehen, die jeweils von einer vorderen Längsrandkante
2' und einer rückwärtigen Längsrandkante 3' und von zwei Schmalrandkanten 6, 6' begrenzt
sind.
[0009] In der Rückseite 3 befindet sich etwa von der Mitte einer rückwärtigen Längsrandkante
3' ausgehender Schlitz in Form eines Fensters 26, welches sich in Richtung der Mitte
der Rückseite 3 erstreckt. Auf der Vorderseite erstrecken sich zwei auf einer Kreisbogenlinie
verlaufende halbkreisförmige Perforationslinienabschnitte einer Perforationslinie
8. Die Kreisbogenlinie erstreckt sich um den Mittelpunkt der Vorderseite 2. Zwei erste
Enden jeweils eines halbkreisförmig verlaufenden Perforationslinienabschnitts enden
an einer Scharnierachse
7'. Die beiden gegenüberliegenden Enden des halbkreisförmigen Perforationslinienabschnitts
gehen in einen geradlinigen Perforationslinienabschnitt über, so dass sich zwei parallel
zueinander verlaufende geradlinige Perforationsabschnitte ausbilden, die durch einen
quer dazu verlaufenden Perforationslinienabschnitt miteinander verbunden sind. Im
Bereich des quer verlaufenden Perforationslinienabschnitts befindet sich eine Fingereingriffsöffnung
9, in die der Benutzer einen Finger einstecken kann, um den dortigen Abschnitt des
von der Perforationslinie 8 umgebenden Bereichs der Vorderseite 2 von dem Umgebungsbereich
der Vorderseite 2 zu lösen, wobei die Stege der Perforationslinie brechen. Es entsteht
eine Deckelklappe 7, die um eine Scharnierachse aufgeschwenkt werden kann, wie dies
in den Figuren 4 und 5 dargestellt ist. Es entsteht dann eine Entnahmeöffnung 23.
[0010] Die Perforationslinie 8 bzw. die Perforationslinienabschnitte bestehen aus schlitzförmigen
Durchbrechungen der Vorderseite 2, die durch Materialstege voneinander getrennt sind.
[0011] Innerhalb des Behältnis 1 wird ein Umreifungsband 11 bevorratet, das zu einem Wickel
10 aufgewickelt ist. Das Umreifungsband 11 besitzt ein Ende 12, welches durch einen
Entnahmeschlitz 32 von innen nach außen hindurchgeführt ist. Der Entnahmeschlitz 32
ist im Bereich einer Schmalrandkante 6 angeordnet und besitzt eine Breite, die der
Länge der Schmalrandkante 6 entspricht. Die Breite des Umreifungsbandes 11 ist nur
wenig geringer als die Länge der Schmalrandkante 6.
[0012] Der Wickel 10 besitzt einen zentralen Freiraum 13, dessen Durchmesser größer ist
als der Durchmesser des Kreises, auf dem die Perforationslinie 8 verläuft.
[0013] Innerhalb des zentralen Freiraums 13 ist ein Einsatz 14 angeordnet. Bei dem Einsatz
14 handelt es sich um ein topf- oder schüsselförmiges Aufbewahrungselement zur Aufbewahrung
von Spannelementen 22 oder anders gestalteten Kleinteilen. Beim Ausführungsbeispiel
wird der Einsatz 14 von einem Faltzuschnitt ausgebildet. Er besitzt einen Boden 16,
der einen hexagonalen Grundriss aufweist. Von den Randkanten des Bodens 16 ragen rechteckige
Lappen ab, die um 90 Grad aufgestellt Seitenwände 15 des Einsatzes 14 ausbilden.
[0014] Es ist eine Fixierungseinlage 17 vorgesehen, die ebenfalls von einem Faltzuschnitt
ausgebildet ist. Die Fixierungseinlage 17 besitzt eine Umrisskonturlinie 21, die von
der Randkante des flächigen Abschnittes 18 der Fixierungseinlage 17 gebildet wird.
Die Umrisskonturlinie 21 entspricht im Wesentlichen der Umrisskonturlinie der Vorderseite
2 bzw. der Rückseite 3, so dass die Fixierungseinlage 17 ein Formschlussfixierelement
ist, um den Einsatz 14 im Zentrum des zentralen Freiraums 13 zu fixieren.
[0015] Aus einer zentralen Öffnung 19 der Fixierungseinlage 17 sind zu Lappen 15 korrespondierende
Zungen freigeschnitten. Die Freischnitte erfolgen ausgehend von der zentralen Öffnung
19 sternförmig nach außen. Die dreieckigen Zungen 20 werden zunächst um 90 Grad vom
flächigen Abschnitt 18 abgewinkelt, so dass sich Zungenabschnitte ausbilden, die in
paralleler Anlage jeweils an einem Lappen 15 anliegen. Dreieckige Spitzenbereiche
der Zungen 20 werden um 90 Grad zurückgefaltet, damit sie auf dem Boden 16 des Einsatzes
14 aufliegen.
[0016] Die Zungen 20 können mit den Lappen 15 bzw. die dreieckigen Endabschnitte der Zungen
20 mit dem Boden 16 verklebt sein. Zu einer formschlüssigen Fixierung des Einsatzes
14 im Zentrum des zentralen Freiraums 13 ist dies aber nicht erforderlich, da die
Kleinteile 22, also insbesondere die Spannelemente 22, als Block nebeneinander gestapelt
den Hohlraum des Einsatzes 14 bzw. der Öffnung der Fixiereinlage 17 in ausreichender
Weise ausfüllen.
[0017] Zum Wiederverschließen der Deckelklappe 7 kann ein Endabschnitt des freien Endes
der Deckelklappe 7, der eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt hat, um 90 Grad umgefaltet
werden, um anschließend in einen Einsteckschlitz 25 des flächigen Abschnittes 18 der
Fixierungseinlage 17 eingesteckt werden zu können.
[0018] Bei dem Umreifungsband 11 handelt es sich bevorzugt um ein Gewebeband, das durch
als Radialschlitz ausgebildete Fenster 26 erkennbar ist.
[0019] Das Spannelement 22, das in den Figuren 7 und 8 dargestellt ist, ist ein Kunststoffteil,
insbesondere ein Kunststoffspritzgussteil. Es ist bezogen auf einen Zentralsteg 29
klappsymmetrisch ausgebildet und besitzt auf jeder Seite zwei Stege 27, 28, die zwischen
sich Fenster 31, 31' belassen, durch die eine Schlaufe 30 jeweils eines Endes eines
Umreifungsbandes 11 gezogen werden kann, so dass die Schlaufe um den spitze Kanten
aufweisenden Steg 28 liegen und unterhalb des ebenfalls eine spitze Klemmkante aufweisende
Endsteg 27 entlang laufen.
[0020] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt
erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen
jeweils auch eigenständig weiterbilden, nämlich:
[0021] Eine Vorrichtung, die gekennzeichnet ist durch eine in der Vorderseite, insbesondere
durch eine Perforationslinie 8 frei geschnittene Deckelklappe 7, unterhalb welcher
in einem, im zentralen Freiraum 13 angeordneten Einsatz 14 die Kleinteile 22 aufbewahrt
sind.
[0022] Eine Vorrichtung, die gekennzeichnet ist durch eine Fixierungseinlage 17 mit der
der Einsatz 14 in dem Behältnis 1 lagefixiert ist.
[0023] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Fixierungseinlage 17 ein
oder mehrere Halteelemente 20 aufweist.
[0024] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Halteelemente 20 in eine
Höhlung des topf- oder schüsselförmigen Einsatzes 14 eingreifen.
[0025] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Fixierungseinlage 17 an
den Innenseiten der Schmalseiten 4, 5 anliegt.
[0026] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Fixierungseinlage 17 einen
flächigen Abschnitt 18 aufweist, dessen Umrisskontur 21 der Innenkontur des Behältnisses
1 entspricht.
[0027] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Halteelemente 20 Haltezungen
sind, die aus einer Zentralöffnung 19 der Fixierungseinlage 17 frei geschnitten sind.
[0028] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Einsatz 14 Wände 15 aufweist,
die von frei geschnittenen Lappen ausgebildet sind, die um etwa 90 Grad hochgestellt
sind.
[0029] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Behältnis 1 von einem
Faltzuschnitt gebildet wird.
[0030] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Fixierungseinlage 17 einen
Einsteckschlitz 25 aufweist zum Einstecken einer abgewinkelten Verschlusslasche 24
der Deckelklappe 7.
[0031] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Band ein Umreifungsband
11 und die Kleinteile Spannelemente 22 sind.
[0032] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Vorderseite 2 von vier
vorderen Längsrandkanten 2', die Rückseite 3 von vier rückwärtigen Längsrandkanten
3' und vier Schmalseiten 5 jeweils von einer vorderen und einer rückwärtigen Längsrandkante
2', 3' sowie von zwei Schmalrandkanten 6, 6' begrenzt sind und der Entnahmeschlitz
32 im Bereich einer der Schmalrandkanten 6 angeordnet ist.
[0033] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sich die Perforationslinie
8 zumindest abschnittsweise entlang einer Kreisbogenlinie erstreckt.
[0034] Eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Rückseite ein längliches
Fenster 26 im Bereich des Wickels 10 zum Erkennen der Anzahl von auf dem Wickel 10
noch vorhandenen Windungen aufweist.
[0035] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander)
erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt
der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich
mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender
Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren mit ihren Merkmalen
eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbesondere
um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen.
Liste der Bezugszeichen
[0036]
| 1 |
Behältnis |
24 |
Verschlusslasche |
| 2 |
Vorderseite |
25 |
Einsteckschlitz |
| 2' |
Längsrandkante |
26 |
Fenster |
| 3 |
Rückseite |
27 |
Steg |
| 3' |
Längsrandkante |
28 |
Steg |
| 4 |
Schmalseite |
29 |
Zentralsteg |
| 5 |
Schmalseite |
30 |
Schlaufe |
| 6 |
Schmalrandkante |
31 |
Fenster |
| 6' |
Schmalrandkante |
31' |
Fenster |
| 7 |
Deckelklappe |
32 |
Entnahmeschlitz |
| 8 |
Perforationslinie |
|
|
| 9 |
Fingereingriffsöffnung |
|
|
| 10 |
Wickel |
|
|
| 11 |
Umreifungsband |
|
|
| 12 |
freies Ende |
|
|
| 13 |
zentraler Freiraum |
|
|
| 14 |
Einsatz |
|
|
| 15 |
Seitenwand |
|
|
| 16 |
Boden |
|
|
| 17 |
Fixierungseinlage |
|
|
| 18 |
flächiger Abschnitt |
|
|
| 19 |
zentrale Öffnung |
|
|
| 20 |
Halteelement, Zunge |
|
|
| 21 |
Umrisskonturlinie |
|
|
| 22 |
Spannelement |
|
|
| 23 |
Öffnung |
|
|
1. Vorrichtung zur Bereitstellung und Aufbewahrung eines Bandes (11) und Kleinteilen
(22), insbesondere von Umreifungsmitteln, mit einem eine Vorderseite (2), eine zu
dieser parallelen Rückseite (3) und zumindest eine Schmalseite (5) aufweisenden Behältnis
(1) und mit einem innerhalb des Behältnis (1) angeordneten, einen zentralen Freiraum
(13) umgebenden Wickel (10) eines Bandes (11), insbesondere eines Umreifungsbandes,
dessen freies Ende (12) durch einen in der Schmalseite (4) angeordneten Entnahmeschlitz
(32) aus dem Behältnis (1) herausragt, gekennzeichnet durch eine in der Vorderseite, insbesondere durch eine Perforationslinie (8) frei geschnittene
Deckelklappe (7), unterhalb welcher in einem, im zentralen Freiraum (13) angeordneten
Einsatz (14) die Kleinteile (22) aufbewahrt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Fixierungseinlage (17) mit der der Einsatz (14) in dem Behältnis (1) lagefixiert
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungseinlage (17) ein oder mehrere Halteelemente (20) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (20) in eine Höhlung des topf- oder schüsselförmigen Einsatzes
(14) eingreifen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungseinlage (17) an den Innenseiten der Schmalseiten (4, 5) anliegt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungseinlage (17) einen flächigen Abschnitt (18) aufweist, dessen Umrisskontur
(21) der Innenkontur des Behältnisses (1) entspricht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (20) Haltezungen sind, die aus einer Zentralöffnung (19) der Fixierungseinlage
(17) frei geschnitten sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (14) Wände (15) aufweist, die von frei geschnittenen Lappen ausgebildet
sind, die um etwa 90 Grad hochgestellt sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (1) von einem Faltzuschnitt gebildet wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungseinlage (17) einen Einsteckschlitz (25) aufweist zum Einstecken einer
abgewinkelten Verschlusslasche (24) der Deckelklappe (7).
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band ein Umreifungsband (11) und die Kleinteile Spannelemente (22) sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite (2) von vier vorderen Längsrandkanten (2'), die Rückseite (3) von
vier rückwärtigen Längsrandkanten (3') und vier Schmalseiten (5) jeweils von einer
vorderen und einer rückwärtigen Längsrandkante (2', 3') sowie von zwei Schmalrandkanten
(6, 6') begrenzt sind und der Entnahmeschlitz (32) im Bereich einer der Schmalrandkanten
(6) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Perforationslinie (8) zumindest abschnittsweise entlang einer Kreisbogenlinie
erstreckt.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite ein längliches Fenster (26) im Bereich des Wickels (10) zum Erkennen
der Anzahl von auf dem Wickel (10) noch vorhandenen Windungen aufweist.
15. Vorrichtung, gekennzeichnet durch eines oder mehrere der kennzeichnenden Merkmale eines der vorhergehenden Ansprüche.