Behälter mit Kindersicherung
[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter mit einem Behälterkörper, der eine Behälteröffnung
aufweist, mit einem Behälterverschluss für die Behälteröffnung, der aus einer geschlossenen
in eine geöffnete Stellung bewegbar ist, und mit einem entfernbaren Garantieelement,
wobei dem Behälterverschluss eine Kindersicherung zugeordnet ist, die ein Betätigungselement
umfasst.
[0002] Behälter mit einem Garantieelement sind bekannt. Beispielsweise beschreibt die
EP 2 067 718 A1 einen Behälter mit einem Garantieelement, welches beim erstmaligen Öffnen des Deckels
irreversibel verändert oder zerstört wird und dadurch geeignet ist, die Unversehrtheit
des Behälters anzuzeigen. Weiterhin wird in der
EP 2 067 718 A1 erwähnt, dass zusätzlich eine übliche Kindersicherung vorgesehen werden kann. Nachteilig
ist bei dem vorbekannten Behälter, dass dieser nicht so einfach und sicher zu bedienen
ist, wie dies gewünscht wird.
[0003] Die
FR 2 346 235 A1 beschreibt einen Behälter nach dem Oberbegriff von Anspruch 1. Der beschriebene Behälter
weist einen Stopfen sowie ein entfernbares Garantieelement und eine Kindersicherung
auf. Das Garantieelement ist dabei über dem Stopfen angeordnet und verhindert ein
Verschieben eines Rings. Nach dem Entfernen des Garantielements kann der Ring verschoben
werden, wobei der Stopfen zugänglich wird.
[0004] Die
US 4,540,098 A beschreibt einen Behälter mit einem Schraubverschluss. Dieser ist mit einem entfernbaren
Garantielement und einer Kindersicherung versehen.
[0005] Die
US 4,444,326 beschreibt einen weiteren Behälter mit einer Kindersicherung.
[0006] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Behälter mit Kindersicherung anzugeben,
der einfach und zuverlässig bedienbar ist.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch einen Behälter mit den Merkmalen von Anspruch 1. Demnach
ist bei einem eingangs genannten Behälter vorgesehen, dass das Garantieelement eine
Bewegung zumindest eines Abschnittes des Betätigungselements blockiert und dass nach
dem Entfernen des Garantieelements zumindest ein Abschnitt des Betätigungselements
aus einer ersten Position, in der der Behälterverschluss gesichert ist, in eine zweite
Position bewegbar ist, in der der Behälterverschluss nicht gesichert ist.
[0008] Vorteilhaft ist bei der Erfindung, dass der Behälter einfach in der Bedienung ist.
Darüber hinaus ist er sicher in der Handhabung. Erst nach Entfernen des Garantieelements
kann der Behälterverschluss geöffnet werden. Das Garantieelement, das insbesondere
ein Garantieband sein kann, macht sichtbar, dass der Behälterverschluss noch nicht
geöffnet wurde. Zudem ist der Behälter einfach und kostengünstig herstellbar. Durch
das Zusammenwirken von Garantielement und Kindersicherung wird eine verbesserte Sicherheit
erreicht. Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Gleichzeitig bleibt eine hohe Sicherheit
der Kindersicherung erhalten.
[0009] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Betätigungselement einen Schiebekörper aufweist,
der aus der ersten in die zweite Position verschiebbar ist. Diese Gestaltung ist besonders
gut und sicher zu bedienen und darüber hinaus einfach herzustellen. Das Verschieben
erfolgt in vorteilhafter Weise parallel zu einer Längsachse des Behälterkörpers oder
parallel zu einer Seitenwandung des Behälterkörpers. Der Schiebeköper kann z.B. durch
die Außenseite des Behälterkörpers geführt sein.
[0010] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Schiebekörper ein
Fenster aufweist und dass das Garantieelement in dem Fenster angeordnet ist. Vorzugsweise
hat das Fenster eine längliche Form und erstreckt sich in Umfangsrichtung über einen
Teil des Umfangs. Das Fenster kann als Durchbrechung des Schiebekörpers ausgebildet
sein.
[0011] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass an dem Behälterkörper
an der Behälteröffnung ein nach außen weisender Vorsprung angeordnet ist und dass
das Garantieelement einen nach innen weisenden Blockierabschnitt aufweist, wobei der
Blockierabschnitt durch Anlage an dem Vorsprung verhindert, dass der Schiebekörper
in die zweite Position bewegbar ist. Wenn das Garantieelement entfernt wurde, kann
der Schiebekörper in die zweite Position bewegt werden. Der Vorsprung erstreckt sich
vorzugsweise quer zur Längsachse des Behälterkörpers.
[0012] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Schiebekörper einen Druckabschnitt zur Anlage
an dem Behälterverschluss aufweist. Wenn der Schiebekörper aus der ersten in die zweite
Position bewegt wird, liegt der Schiebekörper mit dem Druckabschnitt unter Druck an
dem Behälterverschluss an, um diesen aus der geschlossenen in eine zumindest teilweise
geöffnete Stellung zu bewegen. Es genügt dabei, wenn der Behälterverschluss so weit
geöffnet wird, dass er in der Folge leicht abgenommen werden kann.
[0013] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Druckabschnitt
in der ersten Position an einem Rand der Behälteröffnung anliegt. Vorzugsweise liegt
der Druckabschnitt an einer Stirnseite des Randes an. Auf diese Weise bildet der Druckabschnitt
einen Anschlag, der eine Bewegung des Schiebekörpers in Richtung zum Behälterboden
hin begrenzt.
[0014] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Schiebekörper einen
Abdeckabschnitt aufweist, der den Behälterverschluss umgreift. Der Abdeckabschnitt
verhindert, dass der Rand des Behälterverschlusses ergriffen und geöffnet werden kann.
Der Abdeckabschnitt kann als ein Ringkörper ausgebildet sein, der sich von dem Druckabschnitt
parallel zur Längsachse des Behälterkörpers erstreckt.
[0015] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Schiebekörper einen
ersten Anschlag, der eine Bewegung des Schiebekörpers in einer Richtung zum Behälterboden
hin begrenzt, und einen zweiten Anschlag, der eine Bewegung des Schiebekörpers in
einer entgegengesetzten Richtung, vom Behälterboden weg begrenzt, aufweist. Auf diese
Weise kann verhindert werden, dass der Schiebekörper über die erste bzw. zweite Position
hinaus bewegt wird. Der erste Anschlag kann durch den Druckabschnitt gebildet sein.
Dieser kann, wie beschrieben, auf dem Rand der Behälteröffnung zur Anlage kommen.
Der zweite Anschlag kann durch einen Vorsprung (z.B. Wulst) gebildet sein, der sich
von dem Schiebekörper nach innen zum Behälterkörper hin erstreckt.
[0016] Eine weitere besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das
Betätigungselement ein Verformungselement aufweist.
[0017] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Verformungselement
in der ersten Position des Betätigungselements von einer Außenfläche des Behälterkörpers
beabstandet ist, und dass das Verformungselement durch Fingerdruck zu dem Behälterkörper
hin in die zweite Position bewegt werden kann.
[0018] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass in der ersten Position
das Betätigungselement den Behälterverschluss abdeckt. Vorzugsweise deckt das Betätigungselement
den Randabschnitt des Behälterverschlusses so ab, dass dieser nicht mit dem Finger
untergriffen werden kann.
[0019] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass in der zweiten Position
das Betätigungselement den Behälterverschluss, insb. dessen Randabschnitt, freigibt,
so dass auf diesen, insb. mit dem Finger, eine Kraft ausgeübt werden kann, um diesen
zur geöffneten Stellung zu bewegen.
[0020] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Verformungselement
elastisch verformbar ist. Vorzugsweise kehrt dieses selbsttätig aus der zweiten in
die erste Position zurück.
[0021] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Garantieelement
an einem Rand des Verformungselements angeordnet ist. Vorzugsweise ist das Garantieelement
an dem zum Behälterverschluss hin weisenden Rand des Verformungselements angeordnet.
[0022] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Garantielement
den Behälterverschluss abdeckt. Vorzugsweise umschließt das Garantieelement den Außenumfang
des Behälterverschlusses.
[0023] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Verformungselement
ringförmig ausgebildet ist.
[0024] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Verformungselement
sich parallel zur Seitenwandung des Behälterkörpers erstreckt.
[0025] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Verformungselement
über einen Verbindungsabschnitt mit dem Behälterkörper verbunden ist. Vorzugsweise
ist das Verformungselement einstückig mit dem Behälterkörper hergestellt.
[0026] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Betätigungselement
ringförmig ausgebildet ist.
[0027] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass sich das Betätigungselement
um den Behälterkörper herum erstreckt.
[0028] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Betätigungselement
an einer Außenseite des Behälterkörpers angeordnet ist.
[0029] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Behälteröffnung
an einem Ende des Behälterkörpers angeordnet ist und dass das Betätigungselement an
demselben Ende angeordnet ist.
[0030] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Behälterkörper
einen Behälterrand aufweist, der die Behälteröffnung begrenzt.
[0031] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Behälterverschluss
als Stopfen ausgebildet ist.
[0032] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Behälterkörper
eine Seitenwandung und einen Behälterboden aufweist. Vorzugsweise ist der Behälterkörper
zylindrisch ausgebildet.
[0033] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Garantieelement
als ein Garantieband ausgebildet ist. Vorzugsweise ist das Garantieband einstückig
mit dem Betätigungselement hergestellt. Das Garantieelement kann über Abreißstege
mit dem Betätigungselement verbunden sein.
[0034] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Behälterverschluss
eine Basis und einen Dichtabschnitt aufweist. Vorzugsweise erstreckt sich der Dichtabschnitt
von der Basis zu dem Behälterkörper hin. Der Dichtabschnitt kann rechtwinklig zur
Basis angeordnet sein. Die Basis kann einen nach außen weisenden Randabschnitt aufweisen.
Der Dichtabschnitt liegt in der geschlossenen Position vorzugsweise an der Innenseite
des Behälterkörpers dichtend an.
[0035] Vorzugsweise ist der Behälter als Spritzgussteil aus Kunststoff ausgebildet. Insbesondere
kann der Behälter aus thermoplastischem Kunststoff, wie z.B. Polyethylen oder Polypropylen
hergestellt sein.
[0036] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der Erfindung, auch
unabhängig von der Zusammenfassung in einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbeziehungen.
[0037] Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Behälters einer ersten Ausführungsform
mit Schiebekörper;
- Fig. 2:
- einen Abschnitt des Behälters aus Fig. 1 im Längsschnitt mit Garantieelement;
- Fig. 3:
- einen Abschnitt des Behälters aus Fig. 2 im Längsschnitt mit entferntem Garantieelement,
wobei sich der Schiebekörper in der ersten Position befindet;
- Fig. 4:
- einen Abschnitt des Behälters des Behälters aus Fig. 3, wobei sich der Schiebekörper
in der zweiten Position befindet;
- Fig. 5:
- einen Abschnitt des Behälters aus Fig. 4, wobei sich der Schiebekörper wieder in der
ersten Position befindet;
- Fig. 6:
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Behälters einer nicht beanspruchten
Ausführungsform mit Verformungselement;
- Fig. 7:
- einen Abschnitt des Behälters aus Fig. 6 im Längsschnitt mit Garantieelement;
- Fig. 8:
- einen Abschnitt des Behälters aus Fig. 7 im Längsschnitt ohne Garantieelement.
[0038] Die Figuren zeigen jeweils einen Behälter 1 mit einem Behälterkörper 2, der eine
Behälteröffnung 3 aufweist. Darüber hinaus ist ein Behälterverschluss 4 vorgesehen,
der in den dargestellten Ausführungsbeispielen als Stopfen ausgebildet ist. Der Behälter
1 weist eine Kindersicherung 5 auf, die ein Betätigungselement 6 umfasst. Weiterhin
ist ein entfernbares Garantieelement 7 vorgesehen. Der Behälterkörper 2 ist röhrenförmig
ausgebildet und weist an seiner der Öffnung gegenüberliegenden Seite einen Behälterboden
30 auf.
[0039] Der im Ausführungsbeispiel dargestellte Behälterverschluss 4 weist jeweils eine Basis
13 auf. An dieser ist ein Dichtabschnitt 14 angeordnet. Der Dichtabschnitt 14 ist
ringförmig ausgebildet. Er ist so angeordnet, dass es sich ein Stück weit in den Behälterkörper
2 hinein erstreckt, wenn sich der Behälterverschluss 4 in der geschlossenen Position
befindet. Der Dichtabschnitt 4 liegt dann dichtend an der Innenseite des Behälterkörpers
2 an. Zudem weist die Basis 13 einen nach außen weisenden Randabschnitt 15 auf. Dieser
kann insbesondere als ein Greifabschnitt ausgebildet sein, der zum Öffnen mit den
Fingern ergriffen werden kann.
[0040] Der dargestellte Behälterverschluss 4 weist darüber hinaus eine Trockenmittelkammer
16 auf, in der ein (nicht dargestelltes) Trockenmittel, wie z.B. Silicagel, aufgenommen
werden kann. Weiterhin weist der Behälterverschluss 4 ein Federelement 17 auf, um
Bewegungen von in dem Behälterkörper 2 aufgenommenen Gegenständen zu reduzieren. Der
Behälter 1 eignet sich insbesondere für Tabletten, wie z.B. Brausetabletten.
[0041] In den Figuren 1 bis 5 ist eine erste Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
An dem Behälterkörper 2 ist an der Behälteröffnung 3 ein nach außen weisender Vorsprung
8 angeordnet. Der Vorsprung 8 ist umlaufend ausgebildet. Das Garantieelement 7 weist
einen nach innen weisenden Blockierabschnitt 9 auf. Dieser steht mit dem Vorsprung
8 im Eingriff und verhindert, dass das Betätigungselement 6 aus der in Figur 2 dargestellten
ersten Position in die zweite Position bewegt wird, solange das Garantieelement 7
nicht entfernt wurde.
[0042] Das Betätigungselement 6 ist bei der in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform
als ein Schiebekörper ausgebildet. Figur 2 zeigt den Behälterkörper 2, der mit dem
Garantielement 7 versehen ist. In dieser Form kann der befüllte Behälter ausgeliefert
werden.
[0043] Nach dem Abnehmen des Garantieelements 7 kann der Schiebekörper durch Schieben aus
der in Figur 3 dargestellten ersten Position in die in Figur 4 dargestellte zweite
Position bewegt werden. Das Abnehmen des Garantieelements 7 kann durch Ziehen mit
den Fingern erfolgen. Das Verschieben des Schiebekörpers erfolgt entlang einem Verschiebeweg
parallel zu der Längsachse des Behälterkörpers 2 und parallel zur Seitenwandung des
Behälterkörpers 2.
[0044] Das Betätigungselement 6 (Schiebekörper) weist einen Druckabschnitt 10 auf. Der Druckabschnitt
10 liegt an dem Behälterverschluss 4 an, wenn der Schiebekörper aus der ersten Position
in die zweite Position geschoben wird. Dabei bewegt der Druckabschnitt 10 den Behälterverschluss
4 aus der geschlossenen Stellung (siehe Fig. 3) in eine teilweise geöffnete Stellung
(siehe Fig. 4). Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Druckabschnitt 10 zur
Anlage an dem Randabschnitt 15 ausgebildet.
[0045] Nachdem das Betätigungselement 6 in die in Figur 4 dargestellte zweite Position gebracht
wurde, wird das Betätigungselement 6 wieder in die erste Position zurückbewegt (vgl.
Fig. 5). Jetzt kann der Behälterverschluss 4, der dabei nicht zurückbewegt wurde,
leicht mit der Hand ergriffen und abgenommen werden. Der Randabschnitt 15 des Behälterverschlusses
4 ist jetzt nicht mehr von dem unten näher beschriebenen Abdeckabschnitt 12 abgedeckt.
[0046] Der Druckabschnitt 10 liegt in der ersten Position des Schiebekörpers an einem Rand
der Behälteröffnung 3 an. Dies kann Figuren 2 und 5 entnommen werden. Wie dargestellt
liegt der Druckabschnitt 10 an einer Stirnseite des Randes an. Auf diese Weise bildet
der Druckabschnitt 10 einen ersten Anschlag, der die Bewegung des Schiebekörpers in
Richtung zum Behälterboden 30 hin begrenzt.
[0047] Weiterhin ist ein zweiter Anschlag 18 vorgesehen, der eine Bewegung des Schiebekörpers
in einer Richtung vom Behälterboden 30 weg begrenzt. Der zweite Anschlag 18 ist an
dem Betätigungselement 6 vorgesehen. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass
der Schiebekörper über die erste Position hinaus bewegt wird. Der zweite Anschlag
wird durch einen nach innen weisenden Vorsprung des Schiebekörpers gebildet, der in
der zweiten Position an dem Vorsprung 8 des Behälterkörpers anliegt.
[0048] Der Schiebekörper weist ein Fenster 11 auf. Das Garantieelement ist in dem Fenster
11 angeordnet. Das Fenster hat, wie in Fig. 1 dargestellt, eine längliche Form und
erstreckt sich in Umfangsrichtung. Das Garantielement 7 hat eine Form, die der des
Fensters 11 im Wesentlichen entspricht. Das Betätigungselement 6 ist mit dem Garantieelement
7 als ein zusammenhängendes Spritzgussteil hergestellt. Das Garantieelement 7 ist
dabei über Abreißstege mit dem Betätigungselement 6 verbunden. Ein Ende des Garantieelements
7 kann mit den Fingern ergriffen werden, um das Garantieband 7 zu entfernen und damit
von dem Betätigungselement 6 zu lösen.
[0049] Weiterhin zeigen die Figuren 1 bis 5, dass das Betätigungselement 6 (Schiebekörper)
einen Abdeckabschnitt 12 aufweist, der den Behälterverschluss 4 umgreift. Der Abdeckabschnitt
12 ist als eine insbesondere ringförmige Abdeckung ausgebildet, die den Rand des Behälterverschlusses
4 umschließt und soweit abdeckt dass der Behälterverschlusses 4, insbesondere dessen
Randabschnitt 15, nicht mit den Fingern ergriffen werden kann, solange der Behälterverschluss
4 sich in der geschlossenen Position und das Betätigungselement sich in der ersten
Position befindet.
[0050] Die Figuren 6 bis 8 zeigen eine zweite Möglichkeit, die kein Teil der Erfindung ist.
Dabei werden für Teile gleicher Funktion dieselben Bezugszeichen verwendet, auch dann,
wenn die Teile anders ausgebildet sind. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf
die Beschreibung zu den Figuren 1 bis 5 verwiesen, die, soweit Übereinstimmungen bestehen,
entsprechend für die Figuren 6 bis 8 gilt.
[0051] Das Betätigungselement 6 weist bei der in den Figuren 6 bis 8 dargestellten Ausführungsform
ein Verformungselement 19 auf. Das Verformungselement 19 wird durch einen ringförmigen
Abschnitt gebildet, der sich um den Behälterkörper 2 herum erstreckt.
[0052] Das Verformungselement 19 ist in der ersten Position des Betätigungselements 6, wie
in den Figuren 7 und 8 dargestellt, von einer Außenfläche 31 des Behälterkörpers 2
beabstandet. Das Verformungselement 19 kann durch Fingerdruck zu dem Behälterkörper
2 hin in die zweite Position (nicht dargestellt) bewegt werden. Hierbei bewegt sich
ein Endabschnitt des Verformungselements 19 unter den Randabschnitt 15 des Verschlusses.
Auf diese Weise kann bei nach innen gedrücktem Verformungselement 19 der Behälterverschluss
4 und insbesondere der Randabschnitt 15 leicht ergriffen und mit dem Finger in die
geöffnete Stellung bewegt werden. Das Verformungselement 19 ist elastisch ausgebildet
und bewegt sich wieder in die in Fig. 7 dargestellte Position zurück, wenn der Fingerdruck
reduziert wird.
[0053] In der ersten Position, die in den Figuren 7 und 8 dargestellt ist, deckt das Betätigungselement
6 den Randabschnitt 15 des Behälterverschlusses so ab, dass dieser nicht mit dem Finger
untergriffen werden kann.
[0054] Figuren 7 und 8 lassen weiterhin erkennen, dass das Verformungselement 19 über einen
Verbindungsabschnitt 20 mit dem Behälterkörper 2 verbunden ist. Das dem Verbindungsabschnitt
20 gegenüberliegende Ende des Verformungselements 19 bildet ein freies Ende und ermöglicht
eine leichte Verformung durch Fingerdruck.
[0055] Figur 7 zeigt weiterhin, dass das Garantieelement 7 an einem Rand des Verformungselements
19 angeordnet ist. Das Garantielement 7 ist dabei über Abreißstege mit dem Verformungselement
19 verbunden. Die Figur 7 lässt dabei erkennen, dass das Garantielement 7 an einem
Rand des Verformungselements 19 angeordnet ist. Vorliegend ist das Garantielement
7 an dem freien Ende des Verformungselements 19 angeordnet. Das Garantieelement 7
ist an dem zum Behälterverschluss 4 hin weisenden Rand des Verformungselements 19
angeordnet. Das Garantielement 7 ist dabei ringförmig ausgebildet und erstreckt sich
um den Randabschnitt 15 herum. Es umschließt einen Außenumfang des Behälterverschlusses
4. Solange das Garantieelement 7 nicht abgenommen ist, kann das Verformungselement
19 nicht nach innen gedrückt werden, um den Rand des Behälterverschlusses 4 freizugeben.
Eine Bewegung des Verformungselements 19 nach innen wird dadurch verhindert, dass
das Garantielement 7 unter Druck von außen nach innen an dem Randabschnitt 15 des
Behälterverschlusses 4 zur Anlage kommt und eine Bewegung nach innen blockiert.
[0056] Figur 8 zeigt den Behälter mit abgenommenem Garantieelement. Jetzt kann das Verformungselement
19 nach innen, unter den Randabschnitt 15 gedrückt werden, um den Behälterverschluss
4 abzunehmen. Gleichwohl ist der Behälter noch kindergesichert, da die zum Öffnen
notwendige Abfolge koordinierter Bewegungen gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen schützt.
1. Behälter mit einem Behälterkörper (2), der eine Behälteröffnung (3) aufweist, mit
einem Behälterverschluss (4) für die Behälteröffnung (3), der aus einer geschlossenen
in eine geöffnete Stellung bewegbar ist, und mit einem entfernbaren Garantieelement
(7), wobei dem Behälterverschluss (4) eine Kindersicherung (5) zugeordnet ist, die
ein Betätigungselement (6) umfasst, wobei das Garantieelement (7) eine Bewegung zumindest
eines Abschnittes des Betätigungselements (6) blockiert, und wobei nach dem Entfernen
des Garantieelements (7) wenigstens ein Abschnitt des Betätigungselements (6) aus
einer ersten Position, in der der Behälterverschluss (4) gesichert ist, in eine zweite
Position bewegbar ist, in der der Behälterverschluss (4) nicht gesichert ist, wobei
das Betätigungselement (6) einen Schiebekörper aufweist, der aus der ersten in die
zweite Position verschiebbar ist, wobei der Schiebekörper einen Druckabschnitt (10)
zur Anlage an dem Behälterverschluss (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebekörper, wenn er aus der ersten in die zweite Position bewegt wird, mit
dem Druckabschnitt (10) an dem Behälterverschluss (4) anliegt, um diesen aus der geschlossenen
in eine zumindest teilweise geöffnete Stellung zu bewegen.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (6) ringförmig ausgebildet ist.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Position das Betätigungselement (6) den Behälterverschluss (4) so abdeckt,
dass dieser nicht mit dem Finger untergriffen werden kann und dass in der zweiten
Position das Betätigungselement (6) den Behälterverschluss (4) freigibt, so dass auf
diesen mit dem Finger eine Kraft ausgeübt werden kann, um diesen zur geöffneten Stellung
zu bewegen.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebekörper ein Fenster (11) aufweist und dass das Garantielement (7) in dem
Fenster (11) angeordnet ist.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Behälterkörper (2) an der Behälteröffnung (3) ein nach außen weisender Vorsprung
(8) angeordnet ist und dass das Garantieelement (7) einen nach innen weisenden Blockierabschnitt
(9) aufweist, wobei der Blockierabschnitt (9) durch Anlage an dem Vorsprung (8) verhindert,
dass der Schiebekörper in die zweite Position bewegbar ist.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckabschnitt (10) in der ersten Position an einer Stirnseite des Randes der
Behälteröffnung (3) anliegt.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebekörper einen Abdeckabschnitt (12) aufweist, der den Behälterverschluss
(4) umgreift.
1. Container comprising a container body (2) having a container opening (3), and comprising
a container closure (4) for the container opening (3), the closure being movable from
a closed to an open position, and comprising a removable tamper-proof element (7),
wherein a child safety device (5) comprising an actuation element (6) is assigned
to the container closure (4), wherein the tamper-proof element (7) blocks movement
of at least a portion of the actuation element (6), and wherein after the tamper-proof
element (7) is removed, at least a portion of the actuation element (6) is movable
from a first position, in which the container closure (4) is secured, to a second
position, in which the container closure (4) is not secured, wherein the actuation
element (6) has a sliding body being displaceable from the first to the second position,
wherein the sliding body has a pressure portion (10) for contact with the container
closure (4), characterised in that when the sliding body is moved from the first to the second position the pressure
portion (10) thereof is positioned against the container closure (4), so as to move
it from the closed to an at least partially open position.
2. Container according to claim 1, characterised in that the actuation element (6) is formed annular.
3. Container according to either claim 1 or claim 2, characterised in that in the first position the actuation element (6) covers the container closure (4)
in such a way that it is not possible to grip the closure from below with a finger,
and in that in the second position the actuation element (6) uncovers the container closure (4)
in such a way that a force can be exerted on the closure using a finger, so as to
move it to the open position.
4. Container according to any of claims 1 to 3, characterised in that the sliding body has a window (11), and in that the tamper-proof element (7) is arranged in the window (11).
5. Container according to any of claims 1 to 4, characterised in that on the container body (2), an outward-facing projection (8) is arranged at the container
opening (3), and in that the tamper-proof element (7) has an inward-facing blocking portion (9), wherein the
blocking portion (9), by abutting against the projection (8), prevents the sliding
body from being movable to the second position.
6. Container according to any of claims 1 to 5, characterised in that in the first position the pressure portion (10) abuts against a front side of the
rim of the container opening (3).
7. Container according to any of claims 1 to 6, characterised in that the sliding body has a cover portion (12) which encompasses the container closure
(4).
1. Récipient comprenant un corps de récipient (2) doté d'une ouverture de récipient (3),
un bouchon de récipient (4) pour l'ouverture de récipient (3), qui peut être déplacé
d'une position fermée à une position ouverte, et un élément de garantie (7) détachable,
une sécurité enfant (5), qui comprend un élément d'actionnement (6), étant associée
au bouchon de récipient (4), l'élément de garantie (7) bloquant un mouvement d'au
moins une partie de l'élément d'actionnement (6), et, après le retrait de l'élément
de garantie (7), au moins une partie de l'élément d'actionnement (6) pouvant être
déplacée d'une première position, dans laquelle le bouchon de récipient (4) est sécurisé,
à une seconde position, dans laquelle le bouchon de récipient (4) n'est pas sécurisé,
l'élément d'actionnement (6) comportant un corps coulissant, qui peut être déplacé
de la première à la seconde position, le corps coulissant comportant une partie de
pression (10) destinée à venir en appui contre le bouchon de récipient (4), caractérisé en ce que le corps coulissant, quand il est déplacé de la première à la seconde position, est
en appui avec la partie de pression (10) contre le bouchon de récipient (4), pour
déplacer celui-ci de la position fermée à une position au moins partiellement ouverte.
2. Récipient selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (6) est réalisé de forme annulaire.
3. Récipient selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, dans la première position, l'élément d'actionnement (6) recouvre le bouchon de récipient
(4) de telle manière que celui-ci ne peut pas être saisi par en dessous avec le doigt
et en ce que, dans la seconde position, l'élément d'actionnement (6) débloque le bouchon de récipient
(4) de telle sorte qu'une force peut être exercée sur celui-ci avec le doigt pour
le déplacer dans la position ouverte.
4. Récipient selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le corps coulissant comporte une fenêtre (11) et en ce que l'élément de garantie (7) est disposé dans la fenêtre (11).
5. Récipient selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une saillie (8) orientée vers l'extérieur est disposée sur le corps de récipient (2)
au niveau de l'ouverture de récipient (3), et en ce que l'élément de garantie (7) comporte une partie de blocage (9) orientée vers l'intérieur,
la partie de blocage (9) empêchant, en s'appuyant contre la saillie (8), que le corps
coulissant soit déplaçable dans la seconde position.
6. Récipient selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, dans la première position, la partie de pression (10) appuie contre une face frontale
du bord de l'ouverture de récipient (3).
7. Récipient selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le corps coulissant comporte une partie de recouvrement (12), qui entoure le bouchon
de récipient (4).