[0001] Die Erfindung betrifft eine Schiebetüre mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches
1. Weiters soll eine Duschabtrennung mit einer erfindungsgemäßen Schiebetüre angegeben
werden.
[0002] Derartige Schiebetüren sind bereits bekannt und werden beispielsweise in der
DE 36 22 159 A1 gezeigt. Beim Stand der Technik sind die Magnete meist so angeordnet, dass diese
in Gebrauchslage der Schiebetüre mit ihrem korrespondierenden Gegenstück in direktem
Kontakt stehen. Teilweise sind Magnete als Dichtleisten ausgestaltet, welche nicht
nur eine Anzugskraft der Schiebetüre zu einer Führungsleiste ausüben und die Schiebetüre
somit in einer definierten Position halten, sondern auch das Austreten von Wasser
aus der Duschabtrennung verhindern können. Durch den permanenten Kontakt der Magnete
und der korrespondierenden magnetisierbaren Körper erhöht sich jedoch auch der Widerstand
beim Öffnen und Schließen der Schiebetüren. Magnetische Dichtleisten z. B. reiben
permanent während der Öffnungs- und Schließbewegung an ihrem korrespondierenden Gegenstück.
Durch die Reibung erschwert sich das Öffnen und Schließen der Schiebetüren, zudem
verschleißen magnetische Dichtleisten nach mehrmaligem Gebrauch der Schiebetüre und
eine Abdichtung kann somit ohne Tausch der Dichtleisten nicht mehr gewährleistet werden.
Die Dichtleisten neigen auch zum Verschmutzen, da diese oftmals nach oben hin offen
liegen und eine Art "Schmutzbalkon" ausbilden. Andere Schiebetüren aus dem Stand der
Technik zeigen Magneten, die nur "punktförmig" wirken und somit nur in einem bestimmten
Teilbereich des Verschiebeweges der Schiebetüre wirksam sind. Diese erzeugen somit
nur teilweise genügend Anhaftung der Schiebetüre an der Führungsleiste, was gegebenenfalls
zum versehentlichen Ausschwenken der Schiebetüre oder zum Austritt von Wasser aus
der Duschkabine oder der Duschabtrennung führen kann. Magnetische Dichtleisten oder
magnetische Haltekörper, welche außerhalb an der Schiebetüre angebracht werden, weisen
zudem die negative Eigenschaft auf, dass sie das optische Erscheinungsbild der Schiebetüre
negativ beeinflussen. Weiters können sich Verunreinigungen an diesen offenliegenden
Magneten ansammeln. Aus dem Stand der Technik sind auch Magnetrollen bekannt, welche
sich entlang der Führungsleisten der Duschkabine abrollen können. Diese Magnetrollen
weisen jedoch ebenfalls das Problem auf, dass nur eine punktuelle Einwirkung der Magnetkraft
gewährleistet ist. Die Haltekraft ist aus diesem Grund oftmals zu gering. Weiters
weisen magnetische Rollen aufgrund ihres Materials oftmals die negative Eigenschaft
auf, dass diese laute Abrollgeräusche produzieren, sobald die Schiebetüre in Bewegung
gesetzt wird.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, die vorbeschriebenen Nachteile zu vermeiden und eine
gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Schiebetüre und eine Duschabtrennung mit
einer erfindungsgemäßen Schiebetüre anzugeben.
[0004] Dies wird bei der erfindungsgemäßen Schiebetüre durch die Merkmale des Anspruchs
1 und die Merkmale des Anspruches 15 erreicht.
[0005] Wenn der zumindest eine Magnet oder magnetisierbare Körper stabförmig ausgebildet
ist und sich in einem Hohlraum des Türprofiles längs erstreckt und das Führungsprofil
durch ein Hohlprofil ausgestaltet ist, wobei sich der zumindest eine Magnet oder der
zumindest eine magnetisierbare Körper im Inneren des Hohlprofils befindet, wird damit
erreicht, dass entlang der im Türprofil eingesetzten Magneten eine Magnetkraft erzeugt
wird. Das stabförmige Magnet oder die Mehrzahl der hintereinander angeordneten stabförmigen
Magneten im Hohlraum des Türprofiles erzeugen somit eine Magnetkraft, welche sich
über die gesamte Länge des im Türprofil angeordneten Magneten erstreckt. Zudem befinden
sich die Magneten oder der zumindest eine Magnet im verbauten Zustand unsichtbar in
einem Hohlraum des Türprofils. Der Magnet oder die Magneten bieten somit auch keine
offenliegenden Flächen zur Ansammlung von Verunreinigungen. Weiters ist ein direkter
Kontakt des zumindest einen Magneten mit seinem korrespondierenden Gegenstück - dem
magnetisierbaren Körper - ausgeschlossen. Es befindet sich zumindest das Material
des Türprofiles zwischen dem zumindest einen Magnet und dem korrespondierenden, als
magnetisierbarer Körper ausgestalteten, Gegenstück.
[0006] Wenn das Türprofil durch ein Hohlprofil ausgestaltet ist, wobei sich der zumindest
eine Magnet oder der zumindest eine magnetisierbare Körper im Inneren des Hohlprofils
befindet, so wird der magnetisierbare Körper oder der zumindest eine Magnet einfach
in das Profil eingeschoben und kann gegebenenfalls dort befestigt werden. Dabei wird
auf die bereits bestehenden Hohlräume des Türprofiles zugegriffen, es muss kein zusätzlicher
Hohlraum für den Einbau des zumindest einen magnetisierbaren Körper oder das zumindest
eine Magnet geschaffen werden.
[0007] Wenn am Übergang des an der Unterkante der Türe angeordneten Türprofiles in ein zum
Türprofil orthogonal liegendes und entlang zumindest einer Seitenkante der Türe befindliches
Seitenprofil ein Eckbeschlag ausgebildet ist, so kann ein Rahmen für die Schiebetüre
über die Profile und die Türprofile erstellt werden. Der Eckbeschlag dient als Verbindungsmittel
zwischen den Seitenprofilen und den orthogonal dazu liegenden Türprofilen.
[0008] Wenn der Eckbeschlag durch ein lösbares Befestigungsmittel mit dem Seitenprofil und/oder
dem Türprofil verbindbar ist, ist ein einfacher Aufbau des Rahmens für die Schiebetüre
gewährleistet. Bei eventuellen Beschädigungen der Schiebetüre - z. B. bei einem Sprung
im Glas der Schiebetüre - kann dieses durch das Entfernen der Eckbeschläge rasch ausgetauscht
werden. Hierzu muss lediglich das lösbare Befestigungsmittel entfernt werden, um die
Profile voneinander trennen zu können. Der Rahmen wird somit geöffnet und das Innenteil
der Schiebetüre kann entfernt werden. Als besonders vorteilhaft hat es sich dabei
herausgestellt, dass der Eckbeschlag zumindest zweiteilig ausgeführt ist und einen
Oberteil und einen Unterteil umfasst, wobei das Oberteil und das Unterteil bei der
Befestigung des Eckbeschlages mit dem zumindest einen lösbaren Befestigungsmittel
am Seitenprofil und/oder dem Türprofil miteinander verbindbar sind. So kann z. B.
das Unterteil in das Türprofil eingreifen und das Oberteil in das Seitenprofil. Bei
dem Entfernen des Befestigungsmittels bleibt das Unterteil nach wie vor im Türprofil
befestigt, das Oberteil bleibt am Seitenprofil befestigt. Dies erleichtert den Zusammenbau
des Rahmens, vor allem dann, wenn das Unterteil und das Oberteil formschlüssig ineinander
einsetzbar ausgestaltet sind.
[0009] Wenn zumindest ein Laufkörper beweglich zwischen dem Unterteil und dem Oberteil gelagert
ist und diese Laufkörper durch eine Rolle ausgebildet ist, wobei die Rolle entlang
der Laufrichtung des Türprofils abrollbar gelagert ist, so ist über das Abrollen des
Laufkörpers ein Verschieben der Schiebetüre mit einem geringen Widerstand möglich.
Der Laufkörper befindet sich im Eckbeschlag der Schiebetüre und nicht direkt am Türprofil
oder dem Seitenprofil. Durch diese Position des Laufkörpers entsteht eine punktuelle
Auflage der Schiebetüre am Führungsprofil im Eckbereich der Schiebetüre, was die Führung
und Stabilität der Schiebetüre während des Verschiebevorganges positiv beeinflusst.
[0010] Wenn der zumindest eine Laufkörper nach der Montage des lösbaren Befestigungsmittels
und einem Trennen des Unterteils vom Oberteil aus dem Beschlag entnehmbar ist, so
kann nach dem Entfernen des Befestigungsmittels und Trennen des Unterteils vom Oberteil
der Laufkörper im Falle von Verschleiß oder Beschädigung einfach entnommen werden.
Der Laufkörper ragt zumindest ein Viertel und maximal die Hälfte des Durchmessers
des Laufkörpers aus der Kontur des Beschlages heraus. Somit wird eine Beabstandung
zwischen dem Eckbeschlag und dem Führungsprofil erreicht. Es gibt keinen direkten
Kontakt zwischen dem Eckbeschlag und dem Führungsprofil oder dem Türprofil und dem
Führungsprofil. Der Abstand zwischen dem Führungsprofil und dem Türprofil oder dem
Eckbeschlag und dem Führungsprofil wird durch das Herausragen des Laufkörpers aus
der Kontur des Beschlages definiert.
[0011] Wenn der Laufkörper im Wesentlichen aus Kunststoff gefertigt ist, spiegelt sich dies
in der Laufruhe des Laufkörpers wider. Ein härterer Stoff, wie beispielsweise Metall,
könnte zur Geräuschentwicklung beitragen und ein unangenehmes Abrollgeräusch beim
Verschieben der Schiebetüre erzeugen. Kunststoff weist hier eine geräuschkompensierende
Eigenschaft auf. Es wäre auch denkbar, ein kunststoffähnliches Material, wie z. B.
Hartgummi oder Silikone, zu verwenden. Eine Rolle aus Metall mit einer geräuschdämmenden
Ummantelung wäre auch eine Möglichkeit, genügend Stabilität bei einer geringen Geräuschentwicklung
herzustellen.
[0012] Wenn der als Rolle ausgeführte Laufkörper einen Lagerzapfen aufweist, wobei der Lagerzapfen
in das Oberteil und/oder das Unterteil ragt, so ist eine einfache Montage des Laufkörpers
im Eckbeschlag gewährleistet. Der Laufkörper muss somit nicht durch eine zusätzliche
Achse, welche z. B. in Form einer Schraube oder eines Stiftes ausgeführt ist, im Eckbeschlag
befestigt werden. Die Lagerzapfen sind am Laufkörper direkt angeformt, was die Montage
des Laufkörpers im Eckbeschlag stark vereinfacht.
[0013] Als besonders vorteilhaft hat es sich dabei herausgestellt, dass ein Führungsprofil
mit einer Längsachse vorgesehen ist, wobei die Schiebetüre entlang der Längsachse
des Führungsprofiles beweglich gelagert ist, wobei sich das Führungsprofil und das
Türprofil durch den zumindest einen am Führungsprofil oder am Türprofil angeordneten
Magneten und zumindest einen ein am Führungsprofil oder am Türprofil angeordneten
magnetisierbaren Körper gegenseitig anziehen, wobei das Türprofil und das Führungsprofil
durch den zumindest einen Laufkörper mit einem bestimmten Abstand voneinander beabstandet
sind. Die Schiebetüre wird somit am Führungsprofil durch die Magnetkraft gehalten,
wird die Magnetkraft überschritten, so ist es möglich, die Schiebetüre aus ihrer vertikalen
Position herauszuschwenken, um die unteren Bereiche der Schiebetüre von Verunreinigungen
reinigen zu können. Dabei sind vor allem die Profile betroffen, auf welchen sich Verunreinigungen
ansammeln können. Wäre die Schiebetüre nicht herausschwenkbar, so wäre es nur unter
erschwerten Bedingungen oder ohne Demontage der Türe gar nicht möglich, die betroffenen
Stellen reinigen zu können. Durch die Magneten und die korrespondierenden magnetisierbaren
Körper wird die Schiebetüre somit in ihrer vertikalen Position gehalten. Der zumindest
eine Laufkörper zwischen der Schiebetüre und dem Führungsprofil verhindert unmittelbaren
Kontakt zwischen dem Führungsprofil und der Schiebetüre. Das Führungsprofil ist zudem
als Schwallschutzleiste ausgestaltet, verhindert somit das Heraustreten von Wasser
aus der Duschabtrennung. Dadurch, dass das die Unterkante des Türprofiles tiefer liegt
als die Oberkante des Führungsprofiles ist es nicht möglich, dass Spritzwasser aus
der Duschabtrennung austreten kann.
[0014] Das zumindest eine Magnet oder der zumindest eine magnetisierbare Körper kann sich
auch im Inneren des Führungsprofiles befinden. Somit ist es auch denkbar, dass der
zumindest eine Magnet im Führungsprofil angeordnet ist und der korrespondierende magnetisierbare
Körper im Türprofil. In beiden Fällen ist angedacht, dass es sich beim Führungsprofil
um ein Hohlprofil behandelt, in welchem sich der zumindest eine Magnet oder der zumindest
eine magnetisierbare Körper befindet. Es wäre auch denkbar, dass der magnetisierbare
Körper direkt durch das Führungsprofil oder das Türprofil ausgestaltet wird. Ist dieses
beispielsweise aus Edelstahl oder einem anderen magnetisierbaren Material ausgestaltet,
so kann auf die Beigabe von zusätzlichen, magnetisierbarem Material verzichtet werden.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in den abhängigen
Ansprüchen beschrieben.
[0016] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung
unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im
Folgenden näher erläutert.
[0017] Darin zeigen
- Fig. 1a und 1b
- schematische Darstellungen der Schiebetüre mit Türprofil und Führungsprofil,
- Fig. 2
- schematische Darstellung Schiebetüre mit Leisten und Laufkörper,
- Fig. 3
- Schiebetüre mit Leisten - Unteransicht,
- Fig. 4
- Schiebetüre mit Führungsleiten und Magnete - Unteransicht,
- Fig. 5
- Schiebetüre - Schnittdarstellung Seitenprofil,
- Fig. 6
- Duschabtrennung mit Schiebetüre,
- Fig. 7 und 8
- Duschkabine mit Eckbeschlägen - detailliert und
- Fig. 9
- Schiebetüre im ausgeschwenkten Zustand.
[0018] Fig. 1a zeigt eine Schiebetüre 30, an deren Unterkante 10 ein Türprofil 1 angeordnet
ist. die Anordnung aus der Schiebetüre 30 und dem an der Unterkante 10 angebrachten
Türprofil 1 kann auch ohne das Führungsprofil 7 verwendet werden. Dabei ist jedoch
möglich, dass Wasser aus dem Inneren der Duschabtrennung 31 austreten kann. Sollte
ein Austreten von Wasser vermieden werden, wird ein Führungsprofil 7 verbaut. Dieses
dient sozusagen nicht nur als Führungsprofil 7, sondern auch als Schwallschutzleiste
gegen heraustretendes Wasser. Die Oberkante des Führungsprofils 7 ist höher als die
Unterkante des Türprofiles 1. Somit ist ein Heraustreten von Spritzwasser nicht möglich.
Um eine vertikale Positionierung der Schiebetüre 30 gewährleisten zu können, ist zumindest
ein Magnet 2 am Türprofil 1 angeordnet, welches mit einem magnetisierbaren Körper
9 im Inneren des Führungsprofiles 7 zusammenwirkt. Durch die Magnetkraft wird die
Schiebetüre 30 in der Vertikalposition gehalten.
[0019] Der Hohlraum 11 des Türprofiles 1 ist in der Fig. 1a nicht als solcher erkennbar.
In der Unteransicht (Fig. 3) wird gezeigt, dass ein Bereich des Türprofiles 1 durch
eine Blende 14 überdeckt wird und somit den Hohlraum 11 ausbildet. Hinter der Blende
14 befindet sich der zumindest eine Magnet 2 oder magnetisierbare Körper 9. In der
Fig. 4 wird die Unteransicht ohne Blende 14 gezeigt.
[0020] Fig. 1b zeigt schematisch das Türprofil 1, welches zusammen mit einer Blende 14 ein
Profil mit einem Hohlraum 11 ausbildet. Anstelle einer Blende 14 kann auch ein einen
Hohlraum 11 bildendes Hohlprofil als Türprofil 1 verwendet werden. In diesem Hohlraum
11 befindet sich das Magnet 2 oder der magnetisierbare Körper 9. Entlang des Türprofiles
1 erstreckt sich das Führungsprofil 7, welches als Hohlprofil den zumindest einen
stangenartigen Magneten 2 oder der magnetisierbaren Körper 9 aufnimmt.
[0021] Fig. 2 zeigt einen Laufkörper 6 zwischen dem Türprofil 1 und dem Führungsprofil 7.
Durch die Magnetkraft zwischen dem Führungsprofil 7 und dem zumindest einen Magneten
2 wird das Türprofil 1 zum Führungsprofil 7 gezogen. Der Laufkörper 6 verhindert einen
direkten Kontakt zwischen dem Türprofil 1 und dem Führungsprofil 7. Dabei ragt ein
Teil der Laufrolle 6 über die Kontur des Türprofils 1 heraus und der Abstand X zwischen
dem Türprofil 1 und dem Führungsprofil 7 wird erzeugt. Der Laufkörper 6 ist in diesem
Ausführungsbeispiel als Rolle ausgestaltet, welche zumindest einen Lagerzapfen 8 aufweist,
über welche die Rolle direkt oder indirekt mit dem Führungsprofil 1 verbunden wird.
Eine indirekte Verbindung kann beispielsweise durch einen Eckbeschlag 4 erfolgen (Fig.
7)
[0022] Fig. 3 zeigt die Unteransicht der Schiebetüre 30, welche über den Laufkörper 6 mit
dem Führungsprofil 7 in Verbindung steht. Der Laufkörper 6 ist über die Lagerzapfen
8 mit dem Türprofil 1, dem Seitenprofil 3 oder einem daran befestigten Eckbeschlag
4 verbunden. Der Eckbeschlag 4 befindet sich im Übergangsbereich des Türprofiles 1
zu einem zum Türprofil 1 orthogonal liegenden Seitenprofil 3. Der Eckbeschlag 4 wird
am Übergang 12 befestigt mit zumindest einem Befestigungsmittel 5 befestigt. Die Laufrolle
6 bewirkt dabei eine Beabstandung mit einem definierten Abstand X zwischen Eckbeschlag
4 oder Türprofil 1 und dem Führungsprofil 7. Zumindest ein Viertel und maximal die
Hälfte des Durchmessers D des als Rolle ausgeführten Laufkörpers 6 ragt aus der Kontur
des Eckbeschlages 4 oder auch des Türprofiles 1 heraus. Das Befestigungsmittel 5 kann
auch das Türprofil 1 direkt mit dem Seitenbeschlag 3 verbinden, wobei die Verwendung
eines Eckbeschlages 4 ausfällt. In diesem Falle müsste der Laufkörper 6 direkt im
Seitenprofil 3 oder dem Türprofil 1 angeordnet sein. Weiters ist denkbar, dass das
Befestigungsmittel 5 gleichzeitig als Achse für einen darauf beweglich gelagerten
Laufkörper 6 verwendet wird.
[0023] Die Fig. 4 zeigt ein offen dargestelltes Türprofil 1, die darin angeordneten Magnete
2 sind sichtbar gemacht. Diese korrespondieren mit magnetisierbaren Körpern 9, welche
sich im Inneren des Führungsprofiles 7 befinden. Das Führungsprofil 7 kann jedoch
selbst auch magnetisierbar sein, indem es aus einem magnetisierbaren Material hergestellt
wird. Der Laufkörper 6 ist entweder direkt mit dem Türprofil 1, dem Seitenprofil 3
oder im Eckbeschlag 4 befestigt.
[0024] Fig. 5 zeigt die Schnittdarstellung einer Schiebetüre 30, Blickrichtung von oben.
Der Abstand X zwischen der Schiebetüre 30 und dem Führungsprofil 7 wird durch den
Laufkörper 6 bestimmt. Der Laufkörper 6 befindet sich im Eckbeschlag 4. Der Eckbeschlag
4 verbindet im Übergang 12 das Türprofil 1 mit dem Seitenprofil 3. Die Schiebetüre
30 ist entlang der Laufrichtung LR verschiebbar, bei der Verschiebebewegung entlang
der Laufrichtung LR rollt der Laufkörper 6 sich ab. An den Seitenprofilen 3 befinden
sich Dichtungen, welche beim Verschließen der Schiebetüren 30 mit einem weiteren Profil
zusammenwirkend abdichten, was einen Austritt von Wasser verhindert.
[0025] Die Fig. 6 zeigt eine Duschabtrennung 31 mit zumindest einer Schiebetüre 30. Zumindest
eine Schiebetüre 30 ist entlang einer Laufrichtung LR verschiebbar angeordnet. Der
Übergang 12 zwischen Türprofil 1 und Seitenprofil 3 weist einen Beschlag 4 auf, der
wiederum eine Laufkörper 6 beinhaltet (in Fig. 6 nicht dargestellt).
[0026] Fig. 7 zeigt detailliert den Eckbeschlag 4 im Übergang 12 zwischen Türprofil 1 und
Seitenprofil 3. Der Eckbeschlag besteht einem Oberteil 4a und einem Unterteil 4b.
Diese werden über ein in der Fig. 7 nicht sichtbares Befestigungsmittel 5 miteinander
verbunden. Das Oberteil 4a und das Unterteil 4b greifen formschlüssig ineinander.
Ein falsches Zusammensetzen der Teile 4a und 4b ist somit ausgeschlossen. Zwischen
Oberteil 4a und Unterteil 4b ist in einer Aussparung der Laufkörper 6 eingesetzt.
Durch das Befestigen des Unterteiles 4b am Oberteil 4a über das in Fig. 7 nicht sichtbare
Befestigungsmittel 5 und das Einlegen des Laufkörpers 6 zwischen die Teile 4a und
4b wird nach dem Befestigen des Befestigungsmittels 5 der Laufkörper 6 formschlüssig
aber beweglich zwischen dem Oberteil 4a und dem Unterteil 4b gehalten. Der Laufkörper
6 ist als Rolle ausgebildet, welche sich entlang der Laufrichtung LR der Schiebetüre
30 abrollen kann. Das Abrollen findet entlang der Führungsleiste 7 statt.
[0027] Fig. 8 zeigt detailliert das Unterteil 4b des Eckbeschlages 4 mit einem eingesetzten
Laufkörper 6. Der Laufkörper weist zumindest einen Lagerzapfen 8 auf, welcher formschlüssig
in das Oberteil 4a und/oder das Unterteil 4b eingreifen. Das Unterteil 4b ist mit
dem Türprofil 1 verbunden, das Oberteil 4a ist mit dem Seitenprofil 3 verbunden. Zur
Vereinfachung und besseren Ansicht ist in Fig. 8 das Oberteil 4a weggelassen worden,
um auf den Laufkörper 6 sehen zu können.
[0028] Die Fig. 9 zeigt einen Teil einer aus der Vertikalebene herausgeschwenkten Schiebetüre
30. Der Laufkörper 6 hat keinen Kontakt zu den umliegenden Führungsprofilen oder anderen
Elementen der Duschabtrennung 31. Durch die Vergrößerung des Spaltes zwischen der
Schiebetüre 30 und der Duschabtrennung 31 wird die Möglichkeit geschaffen, den unteren
Bereich der Schiebetüre 30 leichter reinigen zu können. Durch die Magnetkraft der
im Türprofil 1 oder im Führungsprofil 7 befindlichen Magnete 2 wird im Gebrauchszustand
der Schiebetüre 30 die Schiebetüre 30 in der Vertikalebene gehalten.
1. Schiebetüre (30), insbesondere für eine Duschabtrennung (31), mit
- einem an einer Unterkante (10) der Schiebetüre (30) angeordneten Türprofil (1),
und einem Führungsprofil (7) zur Führung des Türprofils (1), und
- zumindest einem Magneten (2) oder magnetisierbaren Körper (9), dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Magnet (2) oder magnetisierbare Körper (9) stabförmig ausgebildet
ist und sich in einem Hohlraum (11) des Türprofiles (1) längs erstreckt und das Führungsprofil
(7) durch ein Hohlprofil ausgestaltet ist, wobei sich der zumindest eine Magnet (2)
oder der zumindest eine magnetisierbare Körper (9) im Inneren des Hohlprofils befindet.
2. Schiebetüre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Türprofil (1) durch ein Hohlprofil ausgestaltet ist, wobei sich der zumindest
eine Magnet (2) oder der zumindest eine magnetisierbare Körper (9) im Inneren des
Hohlprofils befindet.
3. Schiebetüre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Übergang (12) des an der Unterkante (10) der Türe angeordneten Türprofiles (1)
in ein zum Türprofil (1) orthogonal liegendes und entlang zumindest einer Seitenkante
(13) der Türe befindliches Seitenprofil (3) ein Eckbeschlag (4) ausgebildet ist.
4. Schiebetüre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Eckbeschlag (4) durch ein lösbares Befestigungsmittel (5) mit dem Seitenprofil
(3) und/oder dem Türprofil (1) verbindbar ist.
5. Schiebetüre nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Eckbeschlag (4) zumindest zweiteilig ausgeführt ist und einen Oberteil (4a) und
einen Unterteil (4b) umfasst, wobei bei das Oberteil (4a) und das Unterteil (4b) bei
der Befestigung des Eckbeschlages (4) mit dem zumindest einen lösbaren Befestigungsmittel
(5) am Seitenprofil (3) und/oder dem Türprofil (1) miteinander verbindbar sind.
6. Schiebetüre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Laufkörper (6) beweglich zwischen dem Unterteil (4a) und dem Oberteil
(4b) gelagert ist.
7. Schiebetüre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Laufkörper (6) durch eine Rolle ausgebildet ist, wobei die Rolle
entlang der Laufrichtung (LR) des Türprofils abrollbar gelagert ist.
8. Schiebetüre nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Laufkörper (6) nach Demontage des lösbaren Befestigungsmittels
(5) und einem Trennen des Unterteiles (4b) vom Oberteil (4a) aus dem Eckbeschlag (4)
entnehmbar ist.
9. Schiebetüre nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (4a) und das Oberteil (4b) formschlüssig ineinander einsetzbar ausgestaltet
sind.
10. Schiebetüre nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufkörper (6) im Wesentlichen aus Kunststoff gefertigt ist.
11. Schiebetüre nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Viertel und maximal die Hälfte des Durchmessers (D) des als Rolle ausgeführten
Laufkörpers (6) aus der Kontur des Beschlages (4) herausragt.
12. Schiebetüre nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der als Rolle ausgeführte Laufkörper (6) einen Lagerzapfen (8) aufweist, wobei der
Lagerzapfen (8) formschlüssig in das Oberteil (4a) und/oder das Unterteil (4b) ragt.
13. Schiebetüre nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsprofil (7) eine Längsachse (LA) aufweist, wobei die Schiebetüre (30)
entlang der Längsachse (LA) des Führungsprofiles (7) beweglich gelagert ist, wobei
sich das Führungsprofil (7) und das Türprofil (1) durch den zumindest einen am Führungsprofil
(7) oder am Türprofil (1) angeordneten Magneten (2) und zumindest einen ein am Führungsprofil
(7) oder am Türprofil (1) angeordneten magnetisierbaren Körper (9) gegenseitig anziehen,
wobei das Türprofil (1) und das Führungsprofil (7) durch den zumindest einen Laufkörper
(6) mit einem Abstand (X) voneinander beabstandet sind.
14. Schiebetüre nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Türprofil (1) durch eine Blende (14) verschließbar ist, wobei im Montagezustand
der Blende (14) am Türprofil (1) der Hohlraum (11) ausgebildet wird, wobei im Hohlraum
(11) der zumindest eine Magnet (2) oder der zumindest eine magnetisierbare Körper
(9) einsetzbar ist.
15. Duschabtrennung (31) mit zumindest einer beweglichen Schiebetüre (30) nach einem der
Ansprüche 1 bis 14.