[0001] Die Erfindung betrifft eine Staubsaugerdüse mit einem Gehäuse und einem an einer
Unterseite des Gehäuses (Gehäuseunterseite) angeordneten Saugmund, der durch zumindest
eine in eine Arbeitsrichtung vordere Saugmundkante und eine in der Arbeitsrichtung
hintere Saugmundkante begrenzt ist. Die vordere Saugmundkante und die hintere Saugmundkante
erstrecken sich dabei in einer Horizontalebene.
[0002] Im Innern des Gehäuses ist ein Saugkanal angeordnet, an den ein Sauggebläse zur Erzeugung
eines Saugluftstromes angeschlossen werden kann. Der Saugluftstrom tritt im Betrieb
durch den Saugmund in den Saugkanal ein. Hierdurch können Schmutzpartikel von einer
zu reinigenden Bodenfläche gelöst und mit dem Saugluftstrom abgezogen werden.
[0003] Bei einer Staubsaugerdüse werden sowohl die Reinigungseigenschaften als auch die
Beweglichkeit einer Staubsaugerdüse durch die Gestaltung der Saugmundkanten der daran
angrenzenden Bereiche der Gehäuseunterseite (Gleitsohle) entscheidend mitbestimmt.
[0004] Für den Saugbetrieb auf textilen Bodenbelägen, insbesondere Teppichböden, ist es
häufig vorgesehen, dass die Saugmundkanten mit der Oberfläche des Bodenbelags in Kontakt
kommen. Hierdurch liegt der Saugmund in einem gewissen Maße dichtend an der Bodenfläche
an, so dass der Saugluftstrom durch das textile Material hindurchgeleitet wird. Dadurch
lassen sich auch in den Textilfasern eingebettete Schmutzpartikel lösen und entfernen.
[0005] Für eine gute Benutzbarkeit muss jedoch ein sinnvoller Kompromiss zwischen einer
guten Abdichtung (die zwar zu einer erhöhten Reinigungsleistung führt jedoch auch
ein Festsaugen am Untergrund bzw. ein Einsinken in einen Teppichflor zur Folge haben
kann) und einer guten Beweglichkeit der Staubsaugerdüse gefunden werden. Es hat sich
als praktikabel herausgestellt, die Bodenfläche der Staubsaugerdüse vor und/hinter
dem Saugmund in einem Winkel von etwa 15° bis 30° anzuschrägen. Hierdurch wird eine
Keilfläche bereitgestellt, durch die eine in den Teppichflor eingesunkene Staubsaugerdüse
bei einer Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung (in Arbeitsrichtung) wieder aus dem textilen
Bodenbelag herausgehoben wird. Bei einer üblichen Breite der Schräge von etwa 10 bis
20 mm wird zwischen der vorderen und hinteren Kante eine ausreichende Höhendifferenz
bereitgestellt, um auch bei einem tiefen Einsinken ein sicheres Anheben der Staubsaugerdüse
zu ermöglichen. Das Einsinken in den textilen Bodenbelag kann jedoch im Allgemeinen
nicht verhindert werden, was zu einer erhöhten Belastung der Textilfasern führt. Dies
ist insbesondere bei hochwertigen Teppichen problematisch.
[0006] Bei besonders aufwendigen Staubsaugerdüsen ist es überdies bekannt, zwischen einer
Saugmundkante und einer daneben angeordneten Schräge einen Plateaubereich von geringer
Breite (üblicherweise etwa 3 bis 5 mm) vorzusehen. Dieser stellt in Kontakt mit einem
textilen Bodenbelag eine vergrößerte Stand- bzw. Gleitfläche zur Verfügung, auf die
die auftretenden Kräfte besser verteilt werden können. Hierdurch wird das Einsinken
in den Teppichbelag reduziert. Neben der aufwendigeren Fertigung ist hieran überdies
nachteilig, dass die Staugsauberdüse im Bereich des Plateaus dichtend an der Oberfläche
des Bodenbelags anliegt. Dadurch wird der Weg, den der Saugluftstrom durch das Bodenmaterial
zurücklegen muss und somit auch der Strömungswiderstand vergrößert. Bei gleichbleibender
Saugleistung nimmt infolgedessen hierdurch der Volumenstrom und somit auch die Reinigungswirkung
erheblich ab.
[0007] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Staubsaugerdüse
anzugeben, welche gute Reinigungseigenschaften aufweist, ein zu reinigendes textiles
Bodenmaterial schont und gleichzeitig im Saugbetrieb eine gute Beweglichkeit und Manövrierbarkeit
aufweist.
[0008] Gegenstand der Erfindung und Lösung dieser Aufgabe ist eine Staubsaugerdüse gemäß
Anspruch 1. Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Unteransprüchen angegeben.
[0009] Erfindungsgemäß schließt sich unmittelbar an die hintere Saugmundkante eine Gleitschräge
an, die gegenüber der Horizontalebene um einen Winkel zwischen 1° und 5° geneigt ist
und sich ausgehend von der hinteren Saugmundkante unterbrechungsfrei über eine Länge
von zumindest 30 mm nach hinten erstreckt. Ein besonders guter Effekt wird im Winkelbereich
zwischen 1° und 3° erzielt. Optimale Ergebnisse liefert ein Winkel zwischen 1,5° und
2,5°, insbesondere 2°. Vorzugsweise erstreckt sich die Gleitschräge von der hinteren
Saugmundkante unterbrechungsfrei über eine Länge von zumindest 35 mm. Insbesondere
weist die Gleitschräge in der Arbeitsrichtung eine Länge von 35 bis 45, besonders
bevorzugt von etwa 40 mm auf. Durch die besonders großflächige und nahezu horizontal
ausgerichtete Gleitschräge kann die Staubsaugerdüse sicher abgestützt werden, dass
selbst bei im Saugbetrieb zusätzlich auftretenden Ansaugkräften ein zu tiefes Einsinken
der Saugmundkanten mit einer übermäßigen Belastung der Fasern eines textilen Bodenbelages
sicher vermieden werden kann. Überraschenderweise hat es sich gezeigt, dass durch
die leichte Anschrägung von 1° bis 5° die Gleitschräge - im Gegensatz zu einem horizontal
ausgerichteten Plateau - weiterhin einen ausreichenden Lufttransport zur Saugmundkante
hin ermöglicht. Hierdurch kann die Reinigungswirkung im Vergleich zu einer horizontalen
Ausgestaltung erheblich gesteigert werden.
[0010] Die Gleitschräge ist erfindungsgemäß unterbrechungsfrei ausgebildet, d.h. es sind
in diesem Bereich keine Öffnungen oder Durchbrüche vorgesehen, wie diese beispielsweise
für verstellbare Abstützelemente wie Dichtlippen oder Borstenstreifen vorgesehen sein
müssen. Dadurch kann sich im Rahmen der Erfindung über die gesamte Länge und die gesamte
Breite der Gleitschräge ein definiertes Strömungsmuster einstellen. Der Neigungswinkel
der Gleitschräge in der Arbeitsrichtung kann in jeden Flächenpunkt individuell gegenüber
der Horizontalebene bzw. einer hierzu parallel liegenden Ebene bestimmt werden und
weist in jedem Flächenpunkt einen beliebigen Wert im erfindungsgemäß beanspruchten
Winkelbereich auf. Die unmittelbar, d. h. insbesondere ohne zwischengelagertes Plateau
und mit einem Krümmungsradius von weniger als 2 mm, an die hintere Saugmundkante anschließende
Gleitschräge bildet somit funktionell einen Teil der Saugmundkante.
[0011] In einer bevorzugten Ausgestaltung erstreckt sich die Gleitschräge in einer Querrichtung
über zumindest 75% der Breite der hinteren Saugmundkante. Hierdurch wird das Anströmverhalten
der hinteren Saugmundkante nahezu ausschließlich durch die erfindungsgemäße Gleitschräge
bestimmt. Besonders bevorzugt kann sich die Gleitschräge über mehr als 90%, insbesondere
mehr als 95% der Breite der hinteren Saugmundkante erstrecken. Die Breite der hinteren
Saugmundkante beträgt dabei vorzugsweise zumindest 80 %, besonders bevorzugt zumindest
90 %, insbesondere mehr als 95 % der Breite des Gehäuses. In den verbleibenden Bereichen,
insbesondere in symmetrisch angeordneten Randbereichen, kann der Saugmund und/oder
eine dahinter angeordnete Abschrägung eine abweichende Ausgestaltung, insbesondere
zur Randabsaugung, d.h. zur Reinigung durch einen seitlichen in das Gehäuse eintretenden
Saugluftstrom, aufweisen.
[0012] In einer ganz besonders bevorzugten Ausgestaltung erstreckt sich die Gleitschräge
über die gesamte Breite der hinteren Saugmundkante. Hierdurch wird ein abweichendes
Anströmverhalten außerhalb der erfindungsgemäßen Gleitschräge verhindert. Gleichzeitig
stellt die Gleitschräge so auch eine besonders große Auflagefläche bereit, die in
einer guten Kraftverteilung und in einer guten seitlichen Abstützung resultiert.
[0013] In einer bevorzugten Ausgestaltung weist die Gleitschräge in Arbeitsrichtung in jedem
Längsschnitt eine lineare Steigung auf. Der Neigungswinkel ändert sich somit in Längsrichtung
(Arbeitsrichtung) nicht. In der Querrichtung kann der Neigungswinkel jedoch im erfindungsgemäßen
Bereich variieren.
[0014] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung weist die Gleitschräge in Arbeitsrichtung
in jedem Längsschnitt dieselbe lineare Steigung auf. Damit hat der Neigungswinkel
der Gleitfläche in jedem Flächenpunkt denselben Wert. Hierdurch lässt sich sowohl
im Verlauf der Längsrichtung als auch der Querrichtung eine besonders gleichmäßige
Anströmung der hinteren Saugmundkante erreichen. Weiterhin wird eine punktuelle Belastung
des zu reinigenden Bodenbelages vermieden.
[0015] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die hintere Saugmundkante gerade ausgebildet.
Hierdurch kann ein besonders einfaches und gleichförmiges Strömungsverhalten hergestellt
werden. Weiterhin vereinfacht sich die Herstellung der Staubsaugerdüse.
[0016] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist die Gleitschräge als ebene Fläche
ausgebildet. Hierdurch kann ein Einsinken des Saugmundes in einen nachgiebigen Bodenbelag
um mehr als die Höhendifferenz zwischen der hinteren Saugmundkante und dem höchsten
Punkt der Gleitschräge sicher vermieden werden, da dann die Gleitschräge bereits vollflächig
mit der Oberseite des Bodenbelags in Kontakt ist. Dabei erfolgt die Belastung gleichmäßig
und ohne lokale Beanspruchungen.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist die hintere Saugmundkante gekrümmt
ausgebildet. Die Krümmung ist insbesondere spiegelsymmetrisch um eine Zentralebene
der Staubsaugerdüse ausgebildet, wobei die seitlichen Enden der hinteren Saugmundkante
in Arbeitsrichtung weiter vorne positioniert sind als der mittig liegende Scheitelpunkt.
Die Krümmung kann insbesondere als Kreisbogensegment oder Polynomzug ausgebildet sein.
[0018] In einer Ausgestaltungsform kann in die Gleitschräge zumindest ein Fadenheber eingelassen
sein. Der Fadenheber ist dazu zweckmäßigerweise so positioniert, dass er den Strömungsfluss
an der Oberfläche der Gleitschräge nicht oder nur unwesentlich stört. Dazu kann er
so in die Gleitschräge eingelassen sein, dass das textile Material des Fadenhebers,
insbesondere Schrägborsten-Velours, im komprimierten Zustand flächenbündig mit der
es umgebenden Oberfläche der Gleitschräge fluchtet.
[0019] Zweckmäßigerweise ist vor der vorderen Saugmundkante eine Aufgleitschräge angeordnet.
Da ein Einsinken der Staubsaugerdüse in den Bodenbelag bereits aufgrund der großflächigen
erfindungsgemäßen Gleitschräge verhindert wird, kann auch die Aufgleitschräge mit
einem geringen Aufgleitwinkel gebildet sein. Bevorzugt beträgt der Aufgleitwinkel
weniger als 10°, insbesondere 7° bis 10°. Durch die leichte Aufkantung ist es weiterhin
möglich, dass auf der Bodenfläche aufliegende Schmutzpartikel unter die Aufgleitschräge
und damit in den Wirkungsbereich des Saugluftstromes gelangen.
[0020] Zweckmäßigerweise sind hinter der Gleitschräge an dem Gehäuse Tragrollen angeordnet,
welche die Staubsaugerdüse bei einer Rückwärtsbewegung im Betrieb gegen ein Verkippen
abstützen. Aufgrund der verbesserten Abstützwirkung der erfindungsgemäßen Gleitschräge
können die Tragrollen jedoch kleiner dimensioniert werden.
[0021] Zweckmäßigerweise ist an dem Gehäuse ein verstellbares Tragelement, insbesondere
eine Dichtlippe oder eine Borstenleiste angeordnet. Das Tragelement ist zwischen einer
ersten, angehobenen Funktionsstellung und einer zweiten, abgesenkten Funktionsstellung
verstellbar. Hierdurch kann ein Umschalten zwischen einem Teppichbodenbetrieb und
einem Glattbodenbetrieb bereitgestellt werden. Im angehobenen Zustand ist das Tragelement
so weit in das Gehäuse hineinbewegt, dass der Saugmund auf der zu reinigenden Bodenfläche
aufliegen kann und die erfindungsgemäße Gleitschräge in vollem Maße wirksam ist. Durch
eine Bewegung in die abgesenkte Funktionsstellung wird die Staubsaugerdüse für einen
Betrieb auf Glattböden von der Bodenfläche abgehoben, so dass ein Saugluftstrom zwischen
der Bodenfläche und der Gehäuseunterseite hindurchtreten kann.
[0022] In Kombination mit hinter der Gleitschräge angeordneten Tragrollen ist das verstellbare
Tragelement zweckmäßigerweise vor dem Saugmund angeordnet. Hierdurch kann im Glattbodenbetrieb
eine beidseitige und gleichmäßige Abstützung der Staubsaugerdüse gewährleistet werden.
Optional kann zusätzlich hinter der Gleitschräge ein Dichtelement, insbesondere eine
Dichtlippe angeordnet sein, welches gleichlaufenden mit dem Tragelement verstellbar
ist und im Glattbodenbetrieb eine Abdichtung nach hinten bereitstellt, so dass der
eintretende Saugluftstrom auf den Frontbereich und die Seitenbereiche konzentriert
wird.
[0023] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Figuren erläutert. Es zeigen schematisch:
- Fig. 1
- eine Unteransicht einer erfindungsgemäßen Staubsaugerdüse und
- Fig. 2
- einen stark vereinfachten Teilschnitt der Staubsaugerdüse aus Fig. 1.
[0024] In Fig. 1 ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Staubsaugerdüse mit einem
Gehäuse 1 dargestellt, deren Gehäuseunterseite sichtbar ist. Darin ist ein Saugmund
2 angeordnet, welcher eine in einer Arbeitsrichtung x vordere Saugmundkante 3 und
eine in der Arbeitsrichtung x hintere Saugmundkante 4 begrenzt ist. Wie man einer
vergleichenden Betrachtung mit Fig. 2 entnimmt erstrecken sich die vordere Saugmundkante
3 und die hintere Saugmundkante 4 in einer Horizontalebene H. Der Saugmund 2 verläuft
im Wesentlichen horizontal in einer Querrichtung y, wobei die vordere Saugmundkante
3 und die hintere Saugmundkante 4 jeweils so konkav gekrümmt sind, dass der Saugmund
2 sich zu seinen seitlichen Randbereichen 5 hin verjüngt.
[0025] Erfindungsgemäß schließt sich unmittelbar an die hintere Saugmundkante 4 eine Gleitschräge
6 an, die gegenüber der Horizontalebene H um einen Winkel α zwischen 1° und 5°, insbesondere
zwischen 1,5° und 2,5°, geneigt ist. Zur Verdeutlichung ist der Winkel α in der Fig.
2 überproportional groß dargestellt. Entsprechend der erfindungsgemäßen Lehre erstreckt
sich die Gleitschräge 6 ausgehend von der hinteren Saugmundkante 4 unterbrechungsfrei
über eine Länge I von zumindest 30 mm. Im Ausführungsbeispiel reicht die Gleitschräge
6 in der Querrichtung y über eine Breite b welche ca. 75% der Breite B der hinteren
Saugmundkante 4 entspricht. Wie man in dem Längsschnitt gemäß Fig. 2 erkennen kann,
weist die Gleitschräge 6 eine lineare Steigung mit einem konstanten Steigungswinkel
α auf.
[0026] Der Figur entnimmt man ferner, dass sowohl in der Gleitschräge 6 als auch in einer
vor der vorderen Saugmundkante 3 angeordneten Aufgleitschräge 7 ein Fadenheber eingelassen
ist. Dessen Borsten aus Schrägborsten stehen im kräftefreien, entspannten Zustand
geringfügig über die Oberfläche der Gleitschräge 6 bzw. der Aufgleitschräge 7 über.
Sie können jedoch so weit komprimiert werden, dass sie hierzu flächenbündig sind.
Die Aufgleitschräge ist um einen Aufgleitwinkel β von etwa 10° (überzeichnet dargestellt)
gegenüber der Horizontalen geneigt.
[0027] In der gezeigten Ausführungsform ist ferner vor der Aufgleitschräge 7 ein Tragelement
in Form eines Borstenstreifens 9 angeordnet, der zwischen eine eingezogenen Teppichbodenposition
und einer ausgefahrenen Glattbodenposition hin- und her bewegt werden kann. Hinter
der Gleitschräge 6 sind Tragrollen 10 angeordnet, deren unterster Punkt die Horizontalebene
H berührt.
[0028] In Fig. 2 ist lediglich schematisch angedeutet, dass der im Gehäuseinnern liegende
Saugkanal 11 mittels einer Ansaugöffnung über ein Ansaugstutzen 12 an ein Staubsauggebläse
anschließbar ist.
1. Staubsaugerdüse mit einem Gehäuse (1) und einem an der Unterseite des Gehäuses angeordneten
Saugmund (2), der durch zumindest eine in eine Arbeitsrichtung (x) vordere Saugmundkante
(3) und eine in der Arbeitsrichtung (x) hintere Saugmundkante (4) begrenzt ist, wobei
sich die vordere Saugmundkante (3) und die hintere Saugmundkante (4) in einer Horizontalebene
(H) erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass sich unmittelbar an die hintere Saugmundkante (4) eine Gleitschräge (6) anschließt,
die gegenüber der Horizontalebene (H) um einen Winkel (α) zwischen 1° und 5° geneigt
ist und sich ausgehend von der hinteren Saugmundkante (4) unterbrechungsfrei über
eine Länge (I) von zumindest 30 mm nach hinten erstreckt.
2. Staubsaugerdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschräge (6) gegenüber der Horizontalebene (H) um einen Winkel (α) zwischen
1° und 3° geneigt ist.
3. Staubsaugerdüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschräge (6) gegenüber der Horizontalebene (H) um einen Winkel (α) zwischen
1,5° und 2,5°, insbesondere 2°, geneigt ist.
4. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gleitschräge (6) ausgehend von der hinteren Saugmundkante (4) unterbrechungsfrei
von einer Länge (I) von zumindest 35 mm nach hinten erstreckt.
5. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschräge (6) sich in einer Querrichtung (y) über zumindest 75% der Breite
(B) der hinteren Saugmundkante (4) erstreckt.
6. Staubsaugerdüse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gleitschräge (6) über die gesamte Breite (B) der hinteren Saugmundkante
(4) erstreckt.
7. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschräge (6) in Arbeitsrichtung (x) in jedem Längsschnitt eine lineare Steigung
aufweist.
8. Staubsaugerdüse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschräge (6) in Arbeitsrichtung (x) in jedem Längsschnitt dieselbe lineare
Steigung aufweist.
9. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Saugmundkante (4) gerade ausgebildet ist.
10. Staubsaugerdüse nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschräge (6) eine ebene Fläche ist.
11. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Saugmundkante (4) gekrümmt ausgebildet ist.
12. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in die Gleitschräge (6) zumindest ein Fadenheber (8) eingelassen ist.
13. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass vor der vorderen Saugmundkante (3) eine Aufgleitschräge (7) angeordnet ist.
14. Staubsaugerdüse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufgleitschräge (7) gegenüber der Horizontalebene (H) um einen Aufgleitwinkel
(β) zwischen 7° und 10° geneigt ist.
15. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in Arbeitsrichtung (x) hinter der Gleitschräge (6) Tragrollen (10) angeordnet sind.
16. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (1) ein verstellbares Tragelement (9), insbesondere eine Borstenleiste,
angeordnet ist, welches zwischen einer ersten angehobenen und einer zweiten abgesenkten
Funktionsstellung bewegbar ist.