[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Rücktransport von Bällen bei einer Spielanordnung
einer Ballsportart. Insbesondere ist bei der Spielanordnung der Ballsportart eine
Torwand vorgesehen. Somit sind durch die Torwand ein Raum vor der Torwand und ein
Raum hinter der Torwand definiert.
[0002] Die deutsche Offenlegungsschrift
DE 10 2008 016 112 A1 offenbart eine Kugel-Hebevorrichtung für eine Spielzeug-Kugelbahn, durch die eine
an einem hoch gelegenen Ablaufpunkt aufgelegte und dann auf der mit einem Gefälle
versehenen Kugelbahn bis zu einem tief gelegenen Auffangbereich gerollte Kugel für
einen erneuten Ablauf bis zum Ablaufpunkt angehoben wird. Die Vorrichtung hat eine
obere und drehbare Scheibe und besitzt durchgehende Öffnungen, die die Kugel zu durchgehenden
Öffnung der feststehende Scheibe bringt. Die Kugel wird dadurch auf ein höheres Niveau
gehoben.
[0003] Die deutsche Offenlegungsschrift
DE 1 478 227 A beschreibt eine Vorrichtung, die im Graben einer automatischen Kegelbahn, z.B. einer
Bowling-Bahn, angeordnet ist und es ermöglicht, einerseits die Kegel von den in den
Graben gefallenen oder geschleuderten Kugeln zu trennen und andererseits die Kegel
vor einem Aufzug in eine bestimmte Stellung zu bringen. Die Vorrichtung weist eine
schiefe Ebene auf, die am Ende der Kegelbahn tiefliegend angeordnet ist und den Graben
teilweise abdeckt. Die schiefe Ebene reicht von der Rückenmatte der Kegelbahn bis
in die Nähe der Wand des Grabens, wobei die Rückenmatte die Kugeln und Kegel abfängt
und die Stöße dämpft. Die schiefe Ebene ist um eine Achse gelenkt und wird mittels
Seilen und einem nicht dargestellten Motor kontinuierlich oder diskontinuierlich in
Richtung der Pfeile bewegt. Die Kegel fallen zwischen der Achse und der Wand direkt
auf eine Unterlage oder werden durch schiefe Ebenen auf diese geleitet. Über die Fläche
der Unterlage streichen bewegliche Stangen und transportieren die Kegel zu einem Aufzug.
[0004] Die britische Patentanmeldung
GB 2476893 A offenbart eine Kugelabgabevorrichtung mit einem Förderer zum Fördern von Kugeln entlang
eines Weges. Die Kugelabgabevorrichtung umfasst eine Richtungsänderungsvorrichtung
für Kugeln aus der Förderstrecke und eine Abgabevorrichtung zur Abgabe der Kugeln,
wobei die Richtungsänderungsvorrichtung ein drehbares Element aufweist. Die Abgabevorrichtung
kann eine Rutsche sein. Das Gerät kann Teil eines Fußballtrainings- oder Unterhaltungsgerätes
sein.
[0005] Das US-Patent
US 5,441,145 A beschreibt einen im Wesentlichen vertikalen Aufzug für den Transport von rund- und/der
kugelförmige Objekten, wie beispielsweise von Golfbällen, zwischen verschiedenen Ebenen.
Der Aufzug umfasst ein Förderband, welcher zwischen einer oberen Walze in einer höheren
Ebene und einer unteren Walze in einer unteren Ebene angeordnet ist. Eine Reihe von
beabstandeten Trägerflächen erstreckt sich in Querrichtung des Förderbandes, auf dem
sich die zu transportierende Objekte während des Transports befinden.
[0006] Die US-Patentanmeldung
US 2011/0224026 offenbart eine Netzeinrichtung einer Torwand. Die Torwand kann Öffnungen ausgebildet
haben sowie ein in einer Öffnung vorgesehenes Elastomer aufweisen. Trifft der Fußball
auf eine Öffnung mit einem Elastomer, so wird der Fußball zum Benutzer zurückgeführt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Vorrichtungen und ein Verfahren zu schaffen,
mit der auf sichere und störungsfreie Weise bei einer Spielanordnung Bälle bzw. kugelförmige
Objekte in einen Nutzerbereich der Spielanordnung gefördert werden.
[0008] Diese Aufgabe wird nach einem ersten Aspekt durch eine Vorrichtung zum Rücktransport
von Bällen bei einer Spielanordnung einer Ballsportart gelöst, wobei die Spielanordnung
eine Torwand umfasst. Die Spielanordnung ist in einen Raum vor der Torwand und in
einen Raum hinter der Torwand unterteilt. Eine schiefe Ebene ist im Raum hinter der
Torwand vorgesehen. Die schiefe Ebene mündet an einer Aufnahmeposition einer motorisch
betätigten Hebeeinrichtung für jeweils einen Ball. Gemäß einer möglichen Ausführungsform
für die Abgabe des Balls in den Raum vor der Torwand ist ein Abgabemechanismus vorgesehen.
In der Abgabeposition der Hebeeinrichtung wirkt der Abgabemechanismus so auf den Ball,
dass der Ball in den Raum vor der Torwand abgebbar ist. Gemäß einer Ausführungsform
wirkt in der Abgabeposition der Hebeeinrichtung der Abgabemechanismus so auf den Ball,
dass der Ball durch den Impuls des Abgabemechanismus der Hebeeinrichtung in den Raum
vor der Torwand befördert wird.
[0009] Die Hebeeinrichtung besitzt bevorzugt einen Kopf, der entlang einer Linearführung
mittels eines motorbetriebenen Zugelementes zwischen der Aufnahmeposition und der
Abgabeposition bewegt werden kann.
[0010] Die Bewegung des Kopfes entlang der Linearführung kann durch Endlagenschalter begrenzt
sein, wobei die Endlagenschalter zum Beispiel Lichtschranken, Näherungsschalter, Schwellenwertschalter
oder berührungssensitive Schaltelemente sind. Insbesondere können die Endlagenschalter
als Betätigungshebelschalter ausgebildet sein, z. B. als Rollenhebelschalter. Es können
ein Endlagenschalter in der Aufnahmeposition und ein weiterer Endlagenschalter in
der Abgabeposition vorgesehen sein. Wenn der Kopf die jeweilige Aufnahmeposition oder
Abgabeposition erreicht hat, wird der elektrische Antrieb ausgeschaltet.
[0011] Dem Kopf ist bevorzugt mindestens ein Sensor zugeordnet, über den feststellt werden
kann, ob sich ein Ball in der Aufnahmeposition der Hebeeinrichtung befindet. Falls
durch den oder die Sensoren festgestellt wird, dass sich der Ball in der Aufnahmeposition
der Hebeeinrichtung befindet, wird der Kopf der Hebeeinrichtung mit dem Ball in Bewegung
versetzt und der Ball in die Abgabeposition befördert. Bevorzugt ist der Sensor eine
Lichtschranke.
[0012] Der Sensor, über den feststellt werden kann, ob sich ein Ball in der Aufnahmeposition
der Hebeeinrichtung befindet, ist beispielsweise starr mit dem Kopf verbunden. Dies
hat unter anderem den Vorteil, dass der Sensor auch dazu verwendet werden kann, um
festzustellen, ob sich ein Ball noch in der Abgabeposition der Hebeeinrichtung befindet
oder ob der Ball vom Abgabemechanismus bereits in den Raum vor der Torwand abgegeben
wurde.
[0013] In einer alternativen Ausführungsform ist der Sensor, über den feststellt werden
kann, ob sich ein Ball in der Aufnahmeposition der Hebeeinrichtung befindet, mit einem
Gehäuse der Hebeeinrichtung fest verbaut, d. h. starr mit diesem verbunden. In diesem
Fall kann ein weiterer, z. B. ebenfalls fest mit dem Gehäuse der Hebeeinrichtung verbundener,
Sensor vorgesehen sein, über den feststellbar ist, ob ein Ball abgegeben wurde.
[0014] Der Sensor, über den feststellbar ist, ob sich ein Ball in der Aufnahmeposition der
Hebeeinrichtung befindet, kann zum Beispiel eine Lichtschranke sein. Alternativ kann
der Sensor Endlagenschalter umfassen, wobei die Endlagenschalter zum Beispiel Lichtschranken,
Näherungsschalter, Schwellenwertschalter oder berührungssensitive Schaltelemente sind.
Insbesondere können die Endlagenschalter als Betätigungshebelschalter ausgebildet
sein, z. B. als Rollenhebelschalter.
[0015] Entsprechendes gilt für den Sensor, über den feststellbar ist, ob ein Ball abgegeben
wurde.
[0016] Es kann vorgesehen sein, dass ein Signal des Sensors, dass sich ein Ball in der Aufnahmeposition
der Hebeeinrichtung befindet, direkt dazu führt, dass sich der Kopf mit der Hebeeinrichtung
in Bewegung setzt und dass der Ball in die Abgabeposition befördert wird. Alternativ
kann eine Reaktionszeit vorgesehen sein, zum Beispiel von 0,01 bis 5 s, insbesondere
von 1 bis 2 s.
[0017] Die Hebeeinrichtung weist beispielsweise ein unelastisches Element auf, welches zumindest
teilweise den Impuls eines in der Aufnahmeposition eintreffenden Balls aufnimmt. Das
unelastische Element kann beispielsweise Schaumstofflagen oder Blattfedern aufweisen.
[0018] Der Abgabemechanismus führt die Abgabe des Balls in den Raum vor der Torwand dadurch
aus, dass der einen Impuls auf den Ball ausübt. Der Abgabemechanismus kann verschiedenartig
ausgestaltet sein. Er kann z.B. als schwenkbarer Hebel ausgestaltet sein, wobei die
Schwenkbewegung den Impuls auf den Ball ausübt. Das den Ball berührende Ende des schwenkbaren
Hebels kann mit einem elastischen Element versehen sein, das den auf den Ball wirkenden
Impuls dämpft.
[0019] Der Abgabemechanismus kann einen Endlagenschalter umfassen, wobei der Endlagenschalter
zum Beispiel eine Lichtschranke, ein Näherungsschalter, Schwellenwertschalter oder
ein berührungssensitives Schaltelemente ist. Insbesondere kann der Endlagenschalter
als Betätigungshebelschalter ausgebildet sein, z. B. als Rollenhebelschalter. Der
Endlagenschalter kann mechanisch oder elektronisch mit dem schwenkbaren Hebel verbunden
sein.
[0020] Der Abgabemechanismus kann starr mit dem Kopf der Hebeeinrichtung verbunden sein.
Bei der Bewegung des Kopfes wirkt der Endlagenschalter mit dem Gehäuse der Hebeeinrichtung
derart zusammen, dass die Abgabeposition als eine bestimmte Position des Kopfes der
Hebeeinrichtung definiert ist.
[0021] Der Abgabemechanismus kann alternativ auch starr mit dem Gehäuse der Hebeeinrichtung
verbunden sein. Bei der Bewegung des Kopfes wirkt der Endlagenschalter mit dem Kopf
der Hebeeinrichtung derart zusammen, dass die Abgabeposition als eine bestimmte Position
des Kopfes der Hebeeinrichtung definiert ist.
[0022] Um den Ball von der Aufnahmeposition in die Abgabeposition zu befördern, sind am
Kopf zwei parallel und voneinander beabstandete Stäbe befestigt. Die Stäbe sind im
Wesentlichen senkrecht zum Kopf angeordnet und parallel zueinander. Die Stäbe stellen
eine Auflage und eine Halterung für den zu hebenden Ball dar. Es ist für einen Fachmann
selbstverständlich, dass die Auflage und Halterung auch in einer anderen Form ausgebildet
sein kann als in Form der Stäbe, z. B. in Form einer Platte oder Wanne. Dabei ist
insbesondere der Übergang von der schiefen Ebene zur Aufnahmeposition bevorzugt dergestalt
glatt ausgebildet, dass der Ball idealerweise nur in einer genau definierten Aufnahmeposition
und ruhig zum Liegen kommen kann. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die
Führung der schiefen Ebene mit Nuten ausgestattet ist, um die Stäbe in der Aufnahmeposition
der Hebeeinrichtung aufzunehmen.
[0023] Die Hebeeinrichtung ist bevorzugt mit einer beweglichen Sperreinrichtung versehen.
Der Zugang zur Hebeeinrichtung für einen weiteren Ball wird durch die bewegliche Sperreinrichtung
gesperrt, wenn sich ein Ball in der Hebeeinrichtung befindet und den Ball zu der Abgabeposition
transportiert. Mit anderen Worten, der Zugang für einen Ball zu der Hebeeinrichtung
ist durch die Sperreinrichtung blockiert, wenn der Kopf der Hebeeinrichtung nicht
in der Aufnahmeposition ist. Die Sperreinrichtung hat den Vorteil, dass die Funktionsweise
der Hebeeinrichtung sichergestellt ist. Mit der Hebeeinrichtung wird immer nur ein
einziger Ball transportiert und in der Situation, bei der die Hebeeinrichtung in der
Abgabeposition ist, sollte kein weiterer Ball in die Aufnahmeposition der Hebeeinrichtung
gelangen. Wäre dies der Fall, würde die Hebeeinrichtung nicht mehr in die Aufnahmeposition
fahren können und es wurde zu einer Störung der Spielanordnung kommen.
[0024] Es kann vorgesehen sein, dass die Sperreinrichtung und die Hebeeinrichtung miteinander
gekoppelt sind. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Sperreinrichtung und die
Hebeeinrichtung von ein und demselben motorbetriebenen Zugelement betrieben werden.
Alternativ können separate motorbetriebene Zugelemente vorgesehen sein. Die Sperreinrichtung
kann entlang einer weiteren oder derselben Linearführung zwischen einer Sperrstellung
und einer Freistellung bewegbar angeordnet sein. Die Bewegungen der Sperreinrichtung
und der Hebeeinrichtung können mechanisch oder elektrisch miteinander gekoppelt sein,
zum Beispiel über den Einsatz eines gemeinsamen Zahnriemens.
[0025] Die Sperreinrichtung kann zum Beispiel eine Prallplatte und/oder eine Prallrolle
aufweisen, um den Zugang eines weiteren Balls zur Hebeeinrichtung zu sperren. Die
Sperreinrichtung kann außerdem mittels eines oder mehrerer Vorspannelemente, z. B.
einer Feder, in der Sperrstellung vorgespannt sein.
[0026] Die Vorrichtung weist beispielsweise eine elektrische Sicherung gegen Überspannung
oder Überstrom auf. Weiterhin weist die Vorrichtung beispielsweise eine Schutzvorrichtung
gegen den unbedachten Zugriff in den Wirkbereich der Hebeeinrichtung auf. Die Schutzvorrichtung
kann beispielsweise eine Holzverblendung im Bereich der Aufnahmeposition der Hebeeinrichtung
umfassen oder ähnliches.
[0027] Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine motorisch betätigbare Hebeeinrichtung
für jeweils einen Ball zur Verwendung in einer der oben beschriebenen Vorrichtungen
vorgesehen. Die motorisch betätigbare Hebeeinrichtung kann dabei wir zuvor beschrieben
ausgestaltet und mit den weiteren Elementen der Vorrichtung gekoppelt sein, z. B.
mit der Sperreinrichtung.
[0028] Nach einem noch weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zum Rücktransport
von Bällen bei einer Spielanordnung einer Ballsportart mit einer Torwand vorgesehen,
wobei ein Raum vor der Torwand, ein Raum hinter der Torwand und eine schiefe Ebene
im Raum hinter der Torwand vorgesehen sind, wobei ein Ball, der die schiefe Ebene
herabrollt, an einer Aufnahmeposition einer motorisch betätigten Hebeeinrichtung für
jeweils einen Ball aufgenommen wird und zu einer Abgabeposition der Hebeeinrichtung
geführt wird, wo ein Abgabemechanismus so auf den Ball wirkt, so dass der Ball in
den Raum vor der Torwand abgegeben wird.
[0029] Bevorzugt sind die beschriebenen Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens ausgebildet.
Dementsprechend sollen die im Rahmen der Vorrichtungen beschriebenen Merkmale entsprechend
für das Verfahren als offenbart gelten.
[0030] Gemäß der Erfindung ist es möglich, dass im Spiel befindliche Bälle in den Raum vor
der Torwand befördert werden. Hinzu kommt, dass die Förderung der Bälle automatisch
abläuft und sich nicht störend oder behindernd auf den Spielbetrieb der Spielanordnung
auswirkt. Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der nachfolgenden Figuren, sowie deren Beschreibungsteile.
[0031] Es zeigen im Einzelnen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Spielanordnung, bei der die erfindungsgemäße Vorrichtung
eingesetzt ist;
Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Hebeeinrichtung, wobei sich ein Ball in der Aufnahmeposition
befindet;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Hebeeinrichtung, wobei sich ein Ball in der Abgabeposition
befindet; und
Fig. 5 eine schematische Darstellung der Wirkung einer Ausführungsform des Abgabemechanismus
auf den Ball.
[0032] Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identische Bezugszeichen
verwendet. Das dargestellte Ausführungsbeispiel stellt lediglich eine von mehreren
Ausführungsform dar, wie die erfindungsgemäße Vorrichtung ausgestaltet sein kann.
Die dargestellte Ausführungsform ist nicht als Beschränkung der Erfindung aufzufassen.
[0033] Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Spielanordnung 20, bei der die erfindungsgemäße
Vorrichtung 1 eingesetzt wird. Die Spielanordnung 20 besteht aus einer Torwand 21,
die die Spielanordnung 20 in einen Raum 22 vor der Torwand 21 und einen Raum 23 hinter
der Torwand 21 unterteilt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 ist im Raum 23 hinter
der Torwand 21 vorgesehen und dient dazu, Bälle 24 vom Raum 23 hinter der Torwand
21 in den Raum 22 vor der Torwand 21 zu befördern. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
1 besteht aus einer schiefen Ebene 3, die an einer Aufnahmeposition 4 einer Hebeeinrichtung
5 für die Bälle 24 endet. Die schiefe Ebene 3 weist eine Führung 9 auf, so dass jeder
Ball 24 in Richtung des Pfeils P zu der Aufnahmeposition 4 der Hebeeinrichtung 5 rollt.
Die Führung 9 kann z.B. in Form von zwei parallelen Schienen, wannenartig, etc. ausgestaltet
sein.
[0034] Fig. 2 ist eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1. Der Ball 24 rollt
über die schiefe Ebene 3 zu der Aufnahmeposition 4 der Hebeeinrichtung 5. Die Hebeeinrichtung
5 besitzt einen Kopf 8, der entlang einer Linearführung 10 mittels eines motorbetriebenen
Zugelementes 12 (siehe Fig. 3) zwischen der Aufnahmeposition 4 und einer Abgabeposition
7 bewegbar ist, die in Fig. 2 als gestrichelt-gepunktetes Rechteck angedeutet ist.
Die Betätigung des motorbetriebenen Zugelementes 12 erfolgt durch ein Signal von mindestens
einem dem Kopf 8 zugeordneten Sensor 14 (siehe Fig. 3). Der Sensor 14 stellt fest,
dass der Ball 24 in der Aufnahmeposition 4 in der Hebeeinrichtung 5 ist, so dass die
Bewegung des Kopfes 8 der Hebeeinrichtung 5 zu der Abgabeposition 7 gestartet werden
kann.
[0035] Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Hebeeinrichtung 5, wobei sich ein Ball 24 in
der Aufnahmeposition 4 befindet und Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht der Hebeeinrichtung
5, wobei sich ein Ball 24 in der Abgabeposition 7 befindet. Von dem mindestens einen
Sensor 14 (z. B. Lichtschranke) im Kopf 8 erhält ein Motor 16 ein Signal zur Betätigung
des Zugelements 12. Der Ball wird durch Stäbe 13 (auch in Figur 2 dargestellt) während
der Bewegung des Kopfs 8 von der Aufnahmeposition 4 in die Abgabeposition 7 gehaltert.
Um zu verhindern, dass ein weiterer Ball (nicht dargestellt) während der Bewegung
des Kopfes 8 von der Aufnahmeposition 4 in die Abgabeposition 7 in die Hebeeinrichtung
5 gelangt, ist eine bewegliche Sperreinrichtung 15 vorgesehen. Die Sperreinrichtung
15 bewegt sich in die Aufnahmeposition 4 wenn ein am Kopf 8 gehalterter Ball 24 die
Aufnahmeposition 4 der Hebeeinrichtung 5 verlässt. Die Sperreinrichtung 15 verhindert,
dass es durch einen unkontrollierten Zugang von Bällen 24 in die Hebeeinrichtung 5
zu einer Störung bzw. Unterbrechung des Balltransports kommt. Ebenso stellt der mindestens
eine Sensor 14 fest, wenn der Ball 24 durch einen Abgabemechanismus 6 (siehe Fig.
5) aus der Abgabeposition 7 befördert wurde. Auch hier erhält der Motor 16 ein Signal
zur Betätigung des Zugelements 12 und der Kopf 8 wird wieder in die Aufnahmeposition
4 verfahren.
[0036] Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung der Wirkung einer Ausführungsform des
Abgabemechanismus 6 auf den Ball 24. Der Abgabemechanismus 6 ist bei der hier dargestellten
Ausführungsform als schwenkbarer Hebel ausgebildet. Wenn der Kopf 8 mit dem gehalterten
Ball 24 die Abgabeposition 7 erreicht hat, wird der Abgabemechanismus 6 ausgelöst
und der Ball 24 durch Abgabeposition 7 in den Raum 22 vor der Torwand 21 befördert.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Vorrichtung
- 3
- schiefe Ebene
- 4
- Aufnahmeposition
- 5
- Hebeeinrichtung
- 6
- Abgabemechanismus
- 7
- Abgabeposition
- 8
- Kopf
- 9
- Führung
- 10
- Linearführung
- 12
- Zugelement
- 13
- Stab
- 14
- Sensor
- 15
- Sperreinrichtung
- 16
- Motor
- 20
- Spielanordnung
- 21
- Torwand
- 22
- Raum vor der Torwand
- 23
- Raum hinter der Torwand
- 24
- Ball
- P
- Pfeil
1. Vorrichtung (1) zum Rücktransport von Bällen (24) bei einer Spielanordnung (20) einer
Ballsportart mit einer Torwand (21), wobei ein Raum (22) vor der Torwand (21) und
ein Raum (23) hinter der Torwand (21) vorgesehen ist, gekennzeichnet durch eine schiefe Ebene (3) im Raum (23) hinter der Torwand (21), wobei die schiefe Ebene
(3) an einer Aufnahmeposition (4) einer motorisch betätigten Hebeeinrichtung (5) für
jeweils einen Ball (24) mündet, und einem Abgabemechanismus (6), der in einer Abgabeposition
(7) der Hebeeinrichtung (5) auf den Ball (24) wirkt, so dass der Ball (24) in den
Raum (22) vor der Torwand (21) abgebbar ist.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Hebeeinrichtung (5) einen Kopf (8) besitzt,
der entlang einer Linearführung (10) mittels eines motorbetriebenen Zugelementes (12)
zwischen der Aufnahmeposition (4) und der Abgabeposition (7) bewegbar ist.
3. Vorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, weiterhin aufweisend mindestens
einen Sensor (14), über den feststellbar ist, ob ein Ball (24) in der Aufnahmeposition
(4) ist.
4. Vorrichtung (1) nach Anspruch 2 und 3, wobei der Sensor (14) dem Kopf (8) zugeordnet
ist.
5. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Hebeeinrichtung (5) einen Kopf (8) besitzt,
der entlang einer Linearführung (10) mittels eines motorbetriebenen Zugelementes (12)
zwischen der Aufnahmeposition (4) und der Abgabeposition (7) bewegbar ist und mindestens
ein dem Kopf (8) zugeordneter Sensor (14), über den feststellbar ist, ob ein Ball
(24) in der Aufnahmeposition (4) ist.
6. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei der Sensor (14) eine Lichtschranke
ist.
7. Vorrichtung (1) nach Anspruch 2, oder 4 bis 6, wobei am Kopf (8) zwei parallel und
voneinander beabstandete Stäbe (13) befestigt sind, die im Wesentlichen senkrecht
zum Kopf (8) angeordnet sind, die eine Halterung für den zu hebenden Ball (24) darstellen.
8. Vorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Abgabemechanismus
(6) ein schwenkbarer Hebel ist.
9. Vorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine bewegbare Sperreinrichtung
(15) vorgesehen ist, die geeignet ist, den Zugang für einen Ball (24) zu der Hebeeinrichtung
(5) zu sperren.
10. Vorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 8, wobei eine bewegbare
Sperreinrichtung (15) vorgesehen ist, die den Zugang für einen Ball (24) zu der Hebeeinrichtung
(5) sperrt, wenn der Kopf (8) nicht in der Aufnahmeposition (4) der Hebeeinrichtung
(5) ist.
11. Motorisch betätigbare Hebeeinrichtung (5) für jeweils einen Ball (24) zur Verwendung
in einer Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
12. Verfahren zum Rücktransport von Bällen (24) bei einer Spielanordnung (20) einer Ballsportart
mit einer Torwand (21), wobei ein Raum (22) vor der Torwand (21) und ein Raum (23)
hinter der Torwand (21) vorgesehen ist, wobei eine schiefe Ebene (3) im Raum (23)
hinter der Torwand (21) vorgesehen ist, wobei ein Ball (24), der die schiefe Ebene
(3) herabrollt, an einer Aufnahmeposition (4) einer motorisch betätigten Hebeeinrichtung
(5) für jeweils einen Ball (24) aufgenommen wird und zu einer Abgabeposition (7) der
Hebeeinrichtung (5) geführt wird, wo ein Abgabemechanismus (6) so auf den Ball (24)
wirkt, so dass der Ball (24) in den Raum (22) vor der Torwand (21) abgegeben wird.