[0001] Die Erfindung betrifft ein Schmuckstück, das ein Außenteil und ein in dessen Innenraum
beweglich aufgenommenes Innenteil aufweist, wobei das Außenteil eine Drehlagerung
mit mindestens einem Lagerelement für das Innenteil aufweist, mittels derer das Innenteil
im Außenteil drehbar gelagert ist, so dass eine in einer Bewegungsrichtung verlaufende
Relativbewegung zwischen dem Innenteil und dem Außenteil ermöglicht ist, wobei das
das Innenteil umgebende Außenteil mindestens eine Öffnung aufweist, durch welche mindestens
ein Teilbereich der Oberfläche des Innenteils sichtbar ist, wobei das Innenteil in
einer ersten Indexposition, in der ein erster Teilbereich des Innenteils durch die
Öffnung sichtbar ist, und in mindestens einer zweiten Indexposition, in der ein zweiter
Teilbereich des Innenteils durch diese Öffnung sichtbar ist, relativ zum Außenteil
festlegbar ist.
[0002] Ein derartiges Schmuckstück ist aus der
WO 2011/088827 A1 der Anmelderin bekannt. In dieser Druckschrift ist ein Schmuckstück mit einem Außenteil
und einem darin drehbar aufgenommenen Innenteil beschrieben, welches eine Befestigung
aufweist, die relativ zum Außenteil hin und her beweglich ist. Zwischen der Befestigung
und dem Innenteil ist ein Mitnehmermittel vorgesehen, um das Innenteil bei einer bestimmten
Bewegung in eine definierte Richtung zu drehen. Das Mitnehmermittel umfasst eine Hülse,
einen Hülseneinsatz, eine Druckfeder sowie zwei Tellerringe, die zueinander weisende
Zahnungen besitzen, und zwei weitere Tellerringe, die gleichfalls zueinander weisende
Zahnungen besitzen. Die Hülse weist zur Befestigung hin eine zentrale Öffnung auf,
durch welche die Oberseite des Hülseneinsatzes soweit durch eine Öffnung eintreten
kann, dass eine Querbohrung im Hülseneinsatz vor eine Querbohrung der Befestigung
treten kann, so dass der Hülseneinsatz mit einem durch die Bohrung und die Querbohrung
tretenden Stift gesichert werden kann. Der Hülseneinsatz weist um seinen Umfang herum
eine kragenförmige Verbreiterung auf, von welcher ein Kreissegment ausgespart ist,
so dass zwei Anschlagschultern gebildet sind. Im Inneren der Hülse ist eine Vorsprungstruktur
vorgesehen, an welcher entweder, in einer Drehstellung, die erste Anschlagschulter
und in einer entgegen-gesetzten Drehrichtung die zweite Anschlagschulter anschlägt.
Auf diese Weise ist die Hin- und Herbewegung der mit dem Hülseneinsatz drehfest verbundenen
Befestigung relativ zur Hülse beschränkt wird und es werden zwei Indexpositionen ausgebildet,
in welchen das Innenteil relativ zum Außenteil in jeweils einer definierten Drehlage
festgelegt ist.
[0003] Einer der ersten Ringteller weist Ausnehmungen auf, durch welche vom Innenteil aufstehende
Finger dringen. Bei einer Drehung der Befestigung in einer Richtung, z. B. im Uhrzeigersinn,
wird das Drehmoment von der Befestigung über den Hülseneinsatz und dessen Finger auf
den Ringteller übertragen und dieser Ringteller nimmt den mit ihm zusammenwirkenden
Ringteller durch Formschluss mit, so dass das mit diesem Ringteller verbundene Innenteil
mitgedreht wird. Sobald die Anschlagschulter in Anschlag mit der Vorsprungsstruktur
im Hülseninneren steht, ist die Weiterdrehung der Befestigung beschränkt. Beim Zurückdrehen
wird der erste Ringteller auf den zweiten Ringteller aufgleiten. Eine Mitnahme ist
bei dieser Drehrichtung insoweit nur durch Reibschluss zwischen den Verzahnungen der
beiden Ringteller, nicht jedoch durch deren Formschluss möglich. Die Rücknahme wird
daher nur soweit gehen, bis die Ringteller ihre Verzahnungen in Anschlag gebracht
haben, was eine exakte und korrekte Ausrichtung des Innenteils relativ zum Außenteil
an einer genau vorgegebenen Position gewährleistet. Danach wird die Rückdrehung der
Befestigung ohne eine weitere Mitnahme des Innenteils oder anderer Teile geschehen,
weil die weitere Bewegung der anderen Teile blockiert ist. Die Rückdrehung der Befestigung
wird dabei nur soweit möglich sein, bis die zweite Verzahnung zwischen den Ringtellern
in Eingriff tritt. Die Befestigung befindet sich dann wieder in ihrer nicht verdrehten
Ausgangslage. Auf diese Weise kann eine präzise Bewegung des Innenteils durch Hin-
und Herdrehung der Befestigung erreicht werden, wobei definierte, die Indexpositionen
ausbildende Anschlagspunkte vorhanden sind, welche eine genaue Positionierung des
im Außenteil drehbaren Innenteils relativ zu diesem ermöglichen.
[0004] Hochwertiger Schmuck, wie z. B. das in der vorstehend zitierten Druckschrift der
Anmelderin beschriebene Schmuckstück, zeichnet sich nicht nur durch die Verwendung
besonders teuerer Materialien aus, sondern auch durch eine hochwertige Verarbeitung
derselben. Eine bevorzugte Möglichkeit, diese zu demonstrieren, besteht darin, bewegliche
Teile am Schmuckstück vorzusehen, die mittels einer raffinierten Mechanik - wie der
vorstehend beschriebenen - beweglich sind. Derartige Schmuckstücke sprechen insbesondere
technikaffine Schmuckliebhaber an, die Wert auf eine komplizierte Mechanik legen.
Die vorstehend beschriebene Mechanik ermöglicht es, das optische Erscheinungsbild
eines derart aufgebauten Schmuckstücks zu verändern, indem im Außenteil des Schmuckstücks
eine Öffnung vorgesehen ist, durch die ein Bereich des Innenteils, der vorzugsweise
ein erstes Motiv aufweist, sichtbar ist. Wird das Innenteil wie vorstehend beschrieben
verdreht, wird ein zweiter Bereich, der ein zweites Motiv aufweist, sichtbar. Das
derart ausgebildete Schmuckstück hat daher, je nach der Drehlage des Innenteils, zwei
unterschiedliche Ansichten und ist daher in seinem optischen Erscheinungsbild variabel.
Durch die mechanische Ausgestaltung mit zwei Anschlagschultern wird erreicht, dass
jeder dieser beiden definierten Indexpositionen das Innenteil relativ zum Außenteil
in einer definierten Lage festgelegt ist.
[0005] Es besteht aber das aufkommende Bedürfnis, auch bei hochwertigem Schmuck einfachere
Mechanismen einzusetzen, wobei dabei die Funktionalität, welche durch Mechanismen
wie die vorstehend beschriebenen erreicht werden, erhalten bleiben soll. Die Verstellung
und/oder Festlegung des Im Außenteil beweglich aufgenommenen Innenteils soll dabei
"spielerisch einfach", aber "raffiniert" erfolgen, insbesondere soll in einer einfachen
Art und Weise die Festlegung des Innenteils relativ zum Außenteil in gewissen Indexpositionen
ermöglicht werden.
[0006] Aus der
WO 2010/108297 A1 ist ein Schmuckstück bekannt, welches ein Außenteil aufweist, in dem ein Innenteil
teilweise sichtbar aufgenommen ist. Das Außenteil ist ringförmig und das Innenteil
scheibenförmig ausgebildet. Das Außenteil ist über ein Gelenk an einer Befestigungseinheit
angelenkt, welche eine Befestigung des Schmuckstücks an einem externen Gegenstand
ermöglichen. Nach einem Hochschwenken des Außenteils samt des in ihm aufgenommenen
Innenteils ist es möglich, das Innenteil aus dem Außenteil herauszubewegen. Wird das
Außenteil in seine Geschlossen-Position bewegt, bildet ein Schenkel des vorgenannten
Gelenks einen Anschlag aus, welcher eine Verschwenkbewegung des Innenteils blockiert.
Durch die gelenkige Verbindung des Außenteils an einer Befestigungseinheit kann das
Außenteil in einer Vielzahl von Positionen zwischen einer ersten Endposition, in welcher
das Außenteil senkrecht zum Anschlagteil des Gelenks verläuft, bis zu einer zweiten
Endposition, in der das Außenteil parallel zum Anschlagteil liegt, verschwenkt werden,
wobei - wie bereits erwähnt - in der letztgenannten zweiten Endposition der am Befestigungsteil
angreifende erste Schenkel des Gelenks das Innenteil im Außenteil fixiert. Um während
der Verschwenkbewegung des Außenteils das Innenteil sicher im Außenteil lagern zu
können, weist das Außenteil zwei Magnetelemente und das Innenteil zwei komplementäre
Magnetelemente auf. Durch diese magnetische Lagerung wird das Innenteil im Außenteil
festgelegt.
[0007] Gemäß einer in der vorgenannten Druckschrift beschriebenen zweiten Variante besteht
das Außenteil aus zwei kreisrunden Platten, die durch Pfosten voneinander beabstandet
angeordnet sind, so dass ein Freiraum ausgebildet ist, in dem das hier ebenfalls scheibenförmig
ausgebildete Innenteil drehbar aufgenommen ist. Jede der beiden Platten des Außenteils
weist zwei Magnetelemente auf und das scheibenförmige Innenteil besitzt an jeder seiner
beiden Stirnseiten komplementäre Magnetelemente, so dass durch die magnetische Lagerung
das Innenteil im Außenteil gehalten ist.
[0008] Aus der
DE 10 2006 002 671 A1 ist ein Verfahren zur Befestigung von Gegenständen in Schmuckstücken bekannt, bei
dem punktartige spitze konische Zapfen verwendet werden, welche das Schmuckelement
so fixieren, dass es sich um die durch diese Zapfen definierte Achse drehen kann.
Der als Schmuckelement dienende Einsatz des bekannten Schmuckstückes wird folglich
beweglich, punktartig so befestigt, dass durch eine willkürliche Beeinflussung des
Trägers eine Rotation des Einsatzes bis 360 Grad möglich ist. Durch die Bewegung des
Einsatzes um die Rotationsachse ist jede Fläche/Facette des Schmuckelements dem einfallenden
Licht in einer Vielzahl unterschiedlicher Einfallswinkel ausgesetzt, wodurch sich
die Reflektionsfläche ändert, die Reflektion steigt und die Wahrnehmung des Schmuckeinsatzes
sich ohne Standpunktveränderung des Betrachters verändert. Die bei dem bekannten Schmuckstück
vorgesehene Rotationsbewegung ermöglicht somit die größtmögliche Aufsicht auf die
Oberfläche und die Form des Schmuckeinsatzes, womit Träger und Betrachter des Schmucks
nach den Angaben der vorgenannten Druckschrift einen ungewöhnlich guten Einblick in
die Beschaffenheit des Schmuckelements erlangen. Um die Rotation und Fixierung des
Schmuckeinsatzes in einer Position zu ermöglichen, ist am Schmuckeinsatz ein Permanentmagnet
vorgesehen, der mit einem Permanentmagnet an der Ringschiene in Wechselwirkung tritt.
[0009] Aus der
DE 10 2009 008 409 A1 der Anmelderin ist ein Schmuckstück mit einem Innenteil und mindestens zwei um dieses
Innenteil schwenkbaren Außenteilen bekannt. Das Innenteil wird von einer Achse durchsetzt,
an der die beiden Außenteile schwenkbar gelagert sind. Es ist ein multistabiles Schwenklagenstabilisierungsmittel
vorgesehen, um die Außenteile in mehr als einer Schwenklage zu stabilisieren und damit
festzulegen. Die Ränder der beiden Außenteile sind so gestaltet, dass in den stabilen
Schwenklagen jeweils einander zugewandte Randbereiche der beiden Außenteile aneinander
anliegen und die diesen aneinander liegenden Rändern der beiden Außenteilen gegenüberliegende
Ränder der Außenteile eine Öffnung definieren, durch welche das Innenteil des vorstehend
beschriebenen, mindestens dreiteilig aufgebauten Schmuckstücks sichtbar ist. Gemäß
einer Variante des in dieser Druckschrift beschriebenen Schmuckstücks ist vorgesehen,
dass in den Rändern der Außenteile nun Paare von Magneten eingearbeitet sind, und
zwar in das erste Außenteil ein erster Magnet an einem ersten Rand und ein zweiter
Magnet am zweiten Rand. In die Ränder des zweiten Außenteils sind entsprechende Magnete
vorgesehen. Werden die beiden Außenteile um die Schwenkachse aufeinander zubewegt,
so treten die zusammenwirkenden Magnete der beiden Außenteile in Verbindung und bewirken
derart, dass in dieser Schwenklage die beiden Außenteile durch magnetische Kraft zusammengehalten
werden. Entsprechendes gilt bei einem Verschwenken der Außenteile in die andere Schwenklage.
Da die Magnete nur zwischen den Außenteilen wirken, ist hierdurch eine Festlegung
des Innenteils relativ zu den beiden Außenteilen nicht möglich.
[0010] Die
US 922 212 A zeigt ein Schmuckstück, dass in einer gabelartigen Halterung um eine Achse schwenkbar
aufgenommen ist. Zur Lagearretierung des Schmuckstücks in der gabelartigen Halterung
sind mechanische Verbindungselemente vorgesehen.
[0011] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schmuckstück der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, dass in einer einfachen Art und Weise eine lagegenaue Positionierung
des Innenteils relativ zum Außenteil in mindestens zwei definierten Indexpositionen
ermöglicht wird.
[0012] Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemäße Schmuckstück dadurch gelöst, dass das
Innenteil derart im Außenteil angeordnet und/oder die oder mindestens eine der Öffnungen
derart dimensioniert ist oder sind, dass das Innenteil aus der mindestens einen Öffnung
hervortritt oder zumindest durch diese vom Träger des Schmuckstücks beaufschlagbar
ist, so dass hierdurch die vorgenannte Relativbewegung des im Außenteil aufgenommenen
Innenteils um das mindestens eine Lagerelement ermöglicht ist, derart, dass durch
diese Relativbewegung zwischen Innenteil und Außenteil das Innenteil zumindest von
der ersten Indexposition, in welcher der erste Teilbereich des Innenteils durch die
Öffnung sichtbar ist, in die zweite Indexposition, in welcher der zweite Teilbereich
des Innenteils durch diese Öffnung sichtbar ist, bewegbar ist, dass das Außenteil
mindestens ein Magnetelement und das Innenteil mindestens ein komplementäres Magnetelement
besitzt, dass das Magnetelement oder die Magnetelemente des Außenteils in diesem in
einer lagedefinierten Position angeordnet ist oder sind, dass das oder mindestens
ein Magnetelement des Innenteils derart am oder im Innenteil angeordnet ist, dass
das oder mindestens ein Magnetelement durch die vorgenannte Relativbewegung des Innenteils
an das mindestens eine Magnetelement des Außenteils annäherbar und durch eine weitere
Relativbewegung von diesem entfernbar ist, so dass in der ersten Indexposition und
mindestens in der zweiten Indexposition jeweils mindestens ein Magnetelement des Außenteils
mit mindestens einem Magnetelement des Innenteils in eine magnetische Wirkbeziehung
tritt.
[0013] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird ein Schmuckstück geschaffen, welches sich
dadurch auszeichnet, dass sein relativ zum Außenteil bewegliches Innenteil in zwei
oder mehrere definierte Indexpositionen bewegt und durch die erfindungsgemäß vorgesehenen
Magnetelemente in diesen Indexpositionen festgelegt werden kann. Die erfindungsgemäß
vorgesehene Verwendung von Magnetelementen besitzt den Vorteil, dass hierdurch in
einfacher, aber raffinierter Weise eine präzise Lagepositionierung des Innenteils
relativ zum Außenteil des Schmuckstücks ermöglicht wird. Die eingangs beschriebene
Funktionalität, wie sie bis jetzt in der Regel nur durch eine komplizierte Mechanik
erzielbar war, kann bei dem erfindungsgemäßen Schmuckstück somit durch die Verwendung
von einfach herzustellenden und handzuhabenden Magnetelementen erreicht werden. Durch
eine Bewegung, insbesondere eine Verdrehung des Innenteils des erfindungsgemäßen Schmuckstücks
relativ zum Außenteil wird bewirkt, dass hierdurch jeweils ein anderer Bereich des
Innenteils durch die Öffnung des Außenteils sichtbar wird. Sind diese beiden Bereiche
nun unterschiedlich gestaltet, so ist hierdurch in einfacher Art und Weise eine Variation
des optischen Erscheinungsbildes des erfindungsgemäßen Schmuckstücks erzielbar, wobei
aber gewährleistet ist, dass das Innenteil durch die erfindungsgemäß vorgesehenen
Magnetelemente in definierten Indexpositionen festgelegt ist.
[0014] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Außenteil mindestens
zwei Magnetelemente aufweist, welche in Bewegungsrichtung des Innenteils beabstandet
voneinander, vorzugsweise um 180° voneinander beabstandet, angeordnet sind. Eine derartige
Maßnahme besitzt den Vorteil, dass es in einer Basisversion der Erfindung ausreicht,
dass das Innenteil des erfindungsgemäßen Schmuckstücks lediglich mindestens ein Magnetelement
aufweist, damit das Innenteil relativ zum Außenteil in zwei unterschiedlichen Indexpositionen
festlegbar ist.
[0015] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Innenteil
mindestens zwei in Bewegungsrichtung voneinander beabstandete Magnetelemente aufweist.
Zur Festlegung des Innenteils in zwei unterschiedlichen Indexpositionen ist in einer
Basisversion der Erfindung in vorteilhafter Art und Weise nur ein einziges Magnetelement
des Außenteils erforderlich.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Innenteil
und das Außenteil jeweils mindestens zwei Magnetelemente aufweisen, so dass in der
ersten Indexposition und vorzugsweise auch zumindest in der zweiten Indexposition
das Innenteil durch mindestens zwei durch zusammenwirkende Magnetelemente ausgebildete
Magnetelement-Paare festgelegt ist. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil, dass
hierdurch in einfacher Art und Weise eine zuverlässige Festlegung des Innenteils in
der jeweiligen Indexposition erreicht ist. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung ist das Innenteil derart im Außenteil angeordnet und/oder dessen Öffnung
derart dimensioniert, dass das Innenteil von der Außenseite des Außenteils her vom
Träger des Schmuckstücks beaufschlagbar ist. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil,
dass hierdurch keine weiteren Mittel zur Bewegung des Innenteils im Außenteil benötigt
werden. Natürlich ist es aber auch möglich, dass das Innenteil durch die Öffnung des
Außenteils nur sichtbar, aber nicht bestimmungsgemäß betätigbar ist. In diesem Fall
ist dann gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ein Betätigungsorgan
vorgesehen, durch welches die Bewegung des Innenteils im Außenteil hervorrufbar ist.
[0017] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0018] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind den Ausführungsbeispielen zu
entnehmen, die im Folgenden anhand der Figuren beschrieben werden. Es zeigen:
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines Schmuckstücks in einer Explosionsdarstellung,
- Figur 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel des Schmuckstücks in einer Explosionsdarstellung,
- Figur 3
- einen Schnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel im zusammengesetzten Zustand,
- Figur 4
- ein drittes Ausführungsbeispiel des Schmuckstücks in einer Explosionsdarstellung,
- Figur 5
- einen Schnitt durch das dritte Ausführungsbeispiel im zusammengesetzten Zustand,
- Figur 6
- eine Explosionsdarstellung eines vierten Ausführungsbeispiels, und
- Figur 7
- einen Schnitt durch das vierte Ausführungsbeispiel im zusammengesetzten Zustand.
[0019] In Figur 1 ist nun ein erstes Ausführungsbeispiel eines allgemein mit 1 bezeichneten
Schmuckstücks in einer Explosionsdarstellung gezeigt. Das Schmuckstück 1 - welches
im hier gezeigten Fall als ein Anhänger ausgestaltet ist - weist ein Außenteil 10
und ein in dessen Innenraum 12 beweglich aufgenommenes Innenteil 20 aufweist. Das
Außenteil 10 wird durch zwei Halbelemente 11a und 11b ausgebildet, die im zusammengesetzten
Zustand den Innenraum 12 des Außenteils 10 begrenzen und derart das Innenteil 20 umschließen.
Im hier gezeigten Fall ist das erste Halbelement 11a des Außenteils 10 schalenartig
ausgebildet und das zweite Halbelement 11b als eine Deckplatte, welche eine Öffnung
13 aufweist, durch welche ein Bereich des Innenteils 20 sichtbar ist. Vorzugsweise
kann auch vorgesehen sein, dass das Außenteil 10 eine weitere Öffnung 13' besitzt,
die hier im ersten Halbelement 11a angeordnet ist. Durch die Öffnung 13 ist somit
ein erster Bereich des Innenteils 20 und durch die weiter vorzugsweise vorgesehene
zweite Öffnung 13' ein zweiter Bereich des Innenteils 20 sichtbar. Dem Fachmann ist
aus nachfolgender Beschreibung ersichtlich, dass die Öffnungen 13 und/oder 13' nicht
notwendigerweise als Materialaussparungen im Außenteil 10 ausgebildet sind. So ist
es auch möglich, dass die Öffnung 13 und/oder die Öffnung 13' als eine Durchsichtsöffnung
ausgebildet ist, d. h., dass in diesem Bereich das Außenteil 10 durchsichtig ist,
so dass es dem Träger des Schmuckstücks 1 eine Durchsicht auf den unter der entsprechenden
Öffnung 13 bzw. 13' liegenden Bereich des Innenteils 20 ermöglicht.
[0020] Vorzugsweise ist das Innenteil 20 vom Benutzer des Schmuckstücks 1 mit seinem Finger
durch die Öffnung 13 und/oder die Öffnung 13' beaufschlagbar, so dass hierdurch eine
Drehbewegung des im Außenteil 10 aufgenommenen Innenteils 20 ermöglicht ist. Die Anordnung
des Innenteils 20 im Außenteil 10 und/oder die Dimensionierung der Öffnung 13 und/oder
der Öffnung 13' des Außenteils 10 ist dann folglich so, dass der Träger des Schmuckstücks
1 durch die Öffnung 13 und/oder die Öffnung 13' des Außenteils 10 beaufschlagen und
dadurch bewegen kann. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil, dass hierdurch
zur Bewegung, insbesondere zur Drehbewegung, des Innenteils 20 relativ zum Außenteil
10 keine weiteren Mittel erforderlich sind. Es ist aber auch möglich, dass (in den
Figuren nicht gezeigt) ein Betätigungsorgan vorgesehen ist, durch welches das Innenteil
20 relativ zum Außenteil 10 bewegbar ist.
[0021] Dem Fachmann ist aus nachfolgender Beschreibung klar ersichtlich, dass die hier beschriebene
spezielle Ausgestaltung der beiden hier das Außenteil 10 des Schmuckstücks 1 ausbildenden
Halbelemente 11a und 11b nicht zwingend ist. Vielmehr ist eine Vielzahl von Gestaltungen
des Außenteils 10 und somit der Halbelemente 11a und 11b möglich, solange gewährleistet
ist, dass im Außenteil 10 das Innenteil 20 beweglich, vorzugsweise drehbeweglich,
aufgenommen ist. Das Außenteil 10 weist eine Drehlagerung für das Innenteil 20 auf.
Im hier beschriebenen Fall weist diese Lagerung zwei Lagerelemente 14a und 14b, die
im ersten Halbelement 11a angeordnet sind, und zwei mit diesen zusammenwirkende Lagerelemente15a
und 15b auf, von denen in Figur 1 nur ein Lagerelement 15a gezeigt ist, auf. Das Lagerelement
14a des ersten Halbelements 11a wirkt mit dem Lagerelement 15a und das in Figur 1
nicht gezeigte zweite Lagerelement 15b wirkt mit dem Lagerelement 14b zusammen. Die
Lagerelemente14a und 14b sowie 15a und 15b weisen jeweils eine Aufnehmung 16 auf,
in welche Achselemente 21a und 21b des hier kugelförmig ausgebildeten Innenteils 20
aufnehmbar sind.
[0022] Soll - wie vorstehend ausgeführt - die Bewegung des Innenteils 20 relativ zum Außenteil
10 nicht durch eine Beaufschlagung desselben durch die Öffnung 13 erfolgen, so ist
vorzugsweise vorgesehen, dass eines oder beide Achselemente 21a und/oder 21b durch
das Außenteil 10 hindurchtreten und somit von der Außenseite des Außenteils 10 zur
Durchführung der Drehbewegung des Innenteils 20 beaufschlagt werden können.
[0023] Zur Ausbildung des Innenteils 20 ist auszuführen, dass eine Ausgestaltung derselben
als Kugel oder kugelförmig nicht zwingend ist. Bevorzugt wird eine Ausbildung, die
zu den durch die Achselemente 21a und 21b festgelegten Achse des Innenteils 20 rotationssymmetrisch
ist. Als Beispiel für eine derartige rotationssymmetrische Ausgestaltung soll außer
der vorgenannten Kugelform noch die Form eines Ellipsoids genannt werden. Außer den
vorgenannten sphärischen Formen des Innenteils 20 ist z. B. auch noch eine flache
Form, z. B. eine Scheibenform möglich. Es wird dann bevorzugt, dass dann - wie beschrieben
- das zweite Halbelement 11b plattenförmig ausgebildet und eine oder mehrere Öffnungen
13 entlang seines Umfangs angeordnet sind. Die Drehachse des Innenteils 20 verläuft
dann vorzugsweise orthogonal zu der Scheibe und - in der Darstellung der Figur 1 -
in einer vertikalen Richtung. Aber auch eine nicht-rotationssymmetrische Ausgestaltung
des Innenteils 20 ist denkbar.
[0024] Das Innenteil 20 weist im hier gezeigten Fall eine Ausnehmung auf, welche zur Aufnahme
eines Schmuckelements, wie z. B. eines Edelsteins, eines Farbsteins oder eines ornamentalen
Einsatzes, vorzugsweise aus Edelmetall oder damit plattiert, dient. Auch eine Verzierung
auf der Oberfläche 20' des Innenteils 20 ist möglich.
[0025] Wie ebenfalls aus Figur 1 ersichtlich ist, sind im Innenraum 12 des Außenteils 10
zwei Halterungen 17a und 17b angeordnet, in denen jeweils ein Magnetelement 18a und
18b aufgenommen ist. Die Halterungen 17a und 17b sind derart angeordnet, dass das
Innenteil 20 zwischen den Halterungen 17a und 17b aufgenommen ist, so dass die Magnetelemente
18a und 18b benachbart zu der Oberfläche 20' des Innenteils 20 angeordnet sind. Das
Innenteil 20 weist seinerseits zwei Magnetelemente 28a und 28b auf, welche in Ausnehmungen
27a und 27b derart angeordnet sind, dass sie im zusammengebauten Zustand des Schmuckstücks
1 in einer ersten Indexposition des Innenteils 20 den Magnetelementen 18a und 18b
gegenüber liegen. Hierbei ist vorgesehen, dass die Polarität der Magnetelemente 18a
und 18b des Außenteils 10 und diejenige der Magnetelemente 28a und 28b des Innenteils
20 entgegengesetzt ist, so dass sich in dieser ersten Indexposition zusammenwirkende
Magnetelemente 18a, 28a und 18b, 28b anziehen. Durch diese Maßnahme wird erreicht,
dass infolge der zwischen den Magnetelement-Paaren 18a, 28a und 18b, 28b auftretenden
magnetischen Anziehungskraft das drehbar im Außenteil 10 aufgenommene Innenteil 20
in dieser bevorzugten Lage festgelegt ist. Um das Innenteil 20 um die durch die Achselemente
21a und 21b definierten Achse weiter zu drehen, muss der Träger des Schmuckstücks
1 eine zwar geringe, aber dennoch spürbare Kraft aufwenden, um das Innenteil 20 entgegen
der Anziehungskraft der Magnetelement-Paare 18a, 28a und 18b, 28b zu drehen. Nach
einer Drehung um 180° tritt dann das erste Magnetelement 18a in Wirkbeziehung mit
dem zweiten Magnetelement 28b und das zweite Magnetelement 18b des Außenteils 10 tritt
in Wirkbeziehung mit dem ersten Magnetelement 28a des Innenteils 20, so dass in dieser
Lage eine zweite Indexposition des Innenteils 20 ausgebildet ist. Durch die Magnetelemente
18a und 18b des Außenteils 10 und die mit diesen zusammenwirkenden Magnetelemente
28a und 28b des Innenteils 20 wird somit eine magnetisch induzierte Festlegung des
Innenteils 20 im Außenteil 10 bewirkt, die zwei Indexpositionen besitzt, nämlich eine
erste Indexposition, in der die ersten Magnetelemente 18a und 28a sowie die zweiten
Magnetelemente 18b und 28b zusammenwirken, und eine zweite Indexposition, in der das
erste Magnetelement 18a des Außenteils 10 mit dem zweiten Magnetelement 28b des Innenteils
20 und das zweite Magnetelement 18b des Außenteils 10 mit dem ersten Magnetelement
28a des Innenteils 20 zusammenwirkt. In dieser ersten Indexposition ist die Ausnehmung
23 des Innenteils 20 durch die Öffnung 13 des Außenteils 10 sichtbar. Wird nun das
Innenteil 20 um 180° gedreht, so ist der der Ausnehmung 23 gegenüberliegende Teil
der Oberfläche 20' des Innenteils 20 durch die Öffnung 13 des Außenteils 10 sichtbar.
Hierdurch wird das optische Erscheinungsbild des Schmuckstücks 1 variiert, wobei das
Innenteil 20 im Außenteil 10 jeweils in einer definierten Position festgelegt ist.
Die Verwendung von Magnetelementen 18a, 18b und 28a, 28b erlaubt somit die Festlegung
des Innenteils 20 in zwei definierten Indexpositionen, ohne dass - wie bei den eingangs
beschriebenen Schmuckstücken - eine komplizierte Mechanik erforderlich ist.
[0026] Im hier beschriebenen Fall wird davon ausgegangen, dass das Außenteil 10 und das
Innenteil 20 jeweils zwei Magnetelemente 18a, 18b und 28a, 28b aufweisen, welche als
Permanent-Magnete ausgebildet sind, die mit einer unterschiedlichen Orientierung angeordnet
sind, so dass in den beiden vorgenannten Indexpositionen sich einander gegenüberliegende
Magnetelemente 18a, 18b und 28a, 28b anziehen. Es ist dem Fachmann aber ersichtlich,
dass dies nicht zwingend ist. Es ist auch möglich, dass das Innenteil 20 zwei Magnetelemente
28a, 28b aufweist, das Außenteil 10 aber nur ein Magnetelement, z. B. das Magnetelement
18a. Dann wird die durch zusammenwirkende Magnetelemente ausgebildete "magnetische
Rastung" oder "magnetische Indexierung" zwar schwächer als in dem Fall, in dem diese
durch zwei zusammenwirkende Paare von Magnetelementen 18a, 18b und 28a, 28b ausgebildet
ist. Dies kann aber für eine Anzahl von Anwendungsfällen durchaus ausreichend sein.
[0027] Auch ist es möglich, dass das Innenteil 20 nur ein einziges Magnetelement, z. B.
das Magnetelement 28a aufweist. Auch hier gilt dann, dass die magnetische Festlegung
des Innenteils 20 im Außenteil 10, welche nur durch ein aus zwei zusammenwirkenden
Magnetelementen gebildetes Magnetelement-Paar hervorgerufen wird, geringer ist als
im zuerst beschriebenen Fall, bei dem zwei zusammenwirkende Magnetelement-Paare vorgesehen
sind.
[0028] Bei den vorstehenden Beschreibungen wird davon ausgegangen, dass die beiden Magnetelemente
28a, 28b des Innenteils 20 in Umfangsrichtung, also in der Bewegungsrichtung des Innenteils
20 relativ zum Außenteil 10, um 180° versetzt angeordnet sind. Auch dies ist nicht
zwingend. Vielmehr ist es auch möglich, dass ein anderer Winkelabstand zwischen den
beiden Magnetelementen 28a und 28b vorgesehen ist.
[0029] Auch ist es denkbar, dass - wie weiter unten noch anhand des dritten und vierten
Ausführungsbeispiels erläutert wird - das Innenteil 20 mehr als zwei entlang seines
Umfangs verteilt angeordnete Magnetelemente aufweist, so dass dann nicht nur zwei
Indexpositionen ausgebildet werden.
[0030] Auch ist es nicht erforderlich, dass die Magnetelemente 18a, 18b und 28a, 28b als
Permanent-Magnete ausgebildet sind. Eine magnetische Anziehung kann auch dadurch erreicht
werden, dass nur ein Element eines zusammenwirkenden Magnetelement-Paares als Permanent-Magnet
ausgebildet ist und das andere als ein magnetisierbares Element ausgebildet ist, also
aus einem ferromagnetischen Werkstoff besteht oder zumindest einen ferromagnetischen
Werkstoff aufweist. Es ist z. B. möglich, dass die Magnetelemente 18a, 18b des Außenteils
10 als Permanent-Magnete ausgebildet sind und die Magnetelemente 28a, 28b des Innenteils
20 zumindest teilweise einen ferromagnetischen Werkstoff aufweisen. Auch die umgekehrte
Variante, nämlich, dass die Magnetelemente 28a, 28b als Permanent-Magnete ausgebildet
sind und die Magnetelemente 18a, 18b ferromagnetisch sind, ist möglich. Auch eine
Kombination dieser Maßnahme ist denkbar.
[0031] Der Vollständigkeit halber ist zum ersten Ausführungsbeispiel noch anzuführen, dass
die Verbindung zwischen dem ersten Halbelement 11a und dem zweiten Halbelement 11b
dadurch erfolgt, dass das zweite Halbelement 11b Befestigungsvorsprünge 19a und 19b
aufweist, die im hier gezeigten Fall vorzugsweise als Bestandteile der Halterungen
17a und 17b für die Magnetelemente 18a und 18b ausgebildet sind. Das erste Halbelement
11a weist Durchtrittsbohrungen 19c, 19d auf, von denen in Figur 1 nur die Bohrung
19d gezeigt ist. Durch diese Bohrungen 19c, 19d sind Schrauben (nicht gezeigt) durchschiebbar,
welche an den Befestigungsvorsprüngen 19a, 19b angreifen und derart das zweite Halbelement
11b auf dem ersten Halbelement 11a fixieren. Natürlich ist es auch möglich, eine andere
Art der Befestigung der beiden Halbelemente 11a und 11b vorzusehen, z. B. durch Verkleben,
Verschweißen, Verlasern, etc. Dem Fachmann ist ersichtlich, dass die Art und Weise,
wie die beiden Halbelemente 11a, 11b zur Ausbildung des Außenteils 10 miteinander
verbunden sind, für die beschriebenen Maßnahmen nur von sekundärer Bedeutung sind.
[0032] Das Schmuckstück 1 weist des Weiteren noch ein Befestigungselement 30 auf, das mit
einem Bolzen 31 am Außenteil 10 des Schmuckstücks 1 befestigt ist.
[0033] Die beschriebenen Maßnahmen sind insbesondere dann von Vorteil, wenn hierdurch ein
in seinem optischen Erscheinungsbild wandelbares Schmuckstück 1 geschaffen werden
soll. In der ersten Indexposition wird das Innenteil 20 derart im Außenteil 10 gehalten,
dass durch die Öffnung 13 des Außenteils 10 ein erster Bereich des Innenteils 20 sichtbar
ist: Im hier gezeigten Fall ist dann die Ausnehmung 23 des Innenteils 20 bzw. ein
in diese Ausnehmung 23 eingesetzter Edelstein oder ein sonstiger Schmuckstein, oder
ein anderes Dekorationselement, sichtbar. Wird nun das Innenteil 20, ausgehend von
dieser ersten Indexposition, um 180° gedreht, ist der dem ersten Bereich gegenüberliegende
zweite Bereich der Oberfläche 20' sichtbar und das Innenteil 20 wird dann durch zusammenwirkende
Magnetelement-Paare in dieser zweiten Indexposition gehalten.
[0034] Ist z. B. in die Ausnehmung 23 des Innenteils 20 ein Edelstein wie ein Diamant, etc.
eingesetzt, kann dieser dann durch eine Drehung des Innenteils 20 um 180° in einer
versteckten Position angeordnet werden und durch eine weitere Drehung aber wieder
in seine sichtbare Position zurückgedreht werden. Es ist auch möglich, den dem ersten
Bereich gegenüberliegenden zweiten Bereich optisch anders zu gestalten, so dass dann
hier zwei unterschiedliche optische Erscheinungsbilder des Schmuckstücks 1 durch eine
Drehung des Innenteils 20 gezeigt werden können.
[0035] In den Figuren 2 und 3 ist nun ein zweites Ausführungsbeispiel eines Schmuckstücks
1 dargestellt, das seinem Grundaufbau nach demjenigen des ersten Ausführungsbeispiels
entspricht, so dass einander entsprechende Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und nicht mehr näher beschrieben werden. Der wesentliche Unterschied zwischen
dem als Anhänger ausgebildeten ersten Ausführungsbeispiel und dem als Ring ausgebildeten
zweiten Ausführungsbeispiel ist, dass das Außenteil 10 nun nicht mehr - wie bei einem
Anhänger - das eigentliche Schmuckstück 1 ausbildet, sondern dass das Außenteil 10
und mit ihm das in ihm aufgenommene Innenteil 20 auf einen Grundkörper 40 aufgesetzt
sind, dass also hier der Grundkörper 40 als eine Art Aufsatz das Außenteil 10 trägt.
Die Ausbildung des Außenteils 10 und des Innenteils 20 des zweiten Ausführungsbeispiels
entsprechen demjenigen des ersten Ausführungsbeispiels, so dass eine weitere Beschreibung
nicht mehr erforderlich ist. Insbesondere gelten auch die vorstehend aufgeführten
Ausführungen zur Ausbildung der Magnetelemente 18a, 18b und 28a, 28b sowie der Anordnung
der Magnetelemente, insbesondere derjenigen der Magnetelemente 28a, 28b des Innenteils
20.
[0036] Im zweiten Ausführungsbeispiel ist exemplarisch vorgesehen, dass die Verbindung des
Außenteils 10 und des Innenteils 20 miteinander sowie mit dem Grundkörper 40 durch
Schraubbolzen 19e und 19f erfolgt, welche durch in den Figuren nicht gezeigte Durchtrittsöffnungen
des Grundkörpers 40 sowie den bereits vorstehend beschriebenen Durchtrittsbohrungen
19c und 19d des Außenteils 10 in Wirkeingriff mit den Befestigungsvorsprüngen 19a
und 19b des Innenteils 20 treten und derart die drei vorgenannten Bauteile zusammenhalten,
wie dies in Figur 3 dargestellt ist.
[0037] In den Figuren 4 und 5 ist ein drittes Ausführungsbeispiel eines Schmuckstücks 1
dargestellt, welches seinem Grundaufbau nach demjenigen des zweiten Ausführungsbeispiels
entspricht, so dass einander entsprechende Bauteile wiederum mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und nicht mehr erneut beschrieben werden. Ein Unterschied zwischen dem zweiten
und dritten Ausführungsbeispiel besteht in der Ausbildung des Innenteils 20. Dieses
weist nun die Ausnehmung 23 nicht auf.
[0038] Wesentlicher Ist aber, dass vorgesehen ist, dass das Innenteil 20 drei Magnetelemente
28a, 28b, 28c, aber nur ein Magnetelement 18a oder 18b im Außenteil 10 aufweist. Die
in Ausnehmungen 27a-27c aufgenommenen Magnetelemente 28a und 28b sind um 90° zueinander
in Umfangsrichtung versetzt angeordnet und liegen wiederum auf einem gemeinsamen Drehkreis.
Das zweite und das dritte Magnetelement 28b und 28c ist jeweils um 90° zu dem ersten
Magnetelement 28a und somit zueinander um 180° versetzt angeordnet. Das Innenteil
20 weist somit in Umfangsrichtung drei jeweils um 90° zueinander versetzt angeordnete
Magnetelemente 28a-28d auf, welche sich zusammen auf einen Umfangsbereich von 270°
erstrecken. Dies hat zur Folge, dass beim dritten Ausführungsbeispiel nun drei Indexpositionen
ausgebildet werden, in denen eine "magnetische Rastung" oder "magnetische Indexierung"
des Innenteils 20 relativ zum Außenteil 10 erfolgt.
[0039] In den Figuren 6 und 7 ist ein viertes Ausführungsbeispiel eines Schmuckstücks 1
dargestellt, welches seinem Grundaufbau nach demjenigen des dritten Ausführungsbeispiels
entspricht, so dass einander entsprechende Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und nicht mehr erneut beschrieben werden. Der wesentliche Unterschied zwischen
dem dritten und vierten Ausführungsbeispiel ist, dass das Innenteil 20 vier Magnetelemente
28a, 28b, 28c und 28d und das Außenteil 10 zwei gegenüberliegende Magnetelemente 18a
und 18b aufweist. Die vier Magnetelemente 28a-28d des Innenteils 20 sind gegeneinander
versetzt in Umfangsrichtung angeordnet, so dass insgesamt vier Indexpositionen, die
90° versetzt zueinander sind, ausgebildet werden. Natürlich ist es auch hier wieder
möglich, auf das zweite Magnetelement 18b des Außenteils 10 zu verzichten, wenn eine
durch nur ein Magnetelement-Paar ausgebildete magnetische Rastung ausreichend ist.
[0040] Zusammenfassend ist festzuhalten, dass durch die beschriebenen Maßnahmen, nämlich
durch das Zusammenwirken mindestens eines Magnetelements 18a und/oder 18b des Außenteils
10 mit mindestens einem Magnetelement 28a-28d des Innenteils 20, eine indexierte Positionierung
des Innenteils 20 im Außenteil 10 in mindestens zwei Indexpositionen ermöglicht ist.
In einfacher Art und Weise wird dadurch ein Schmuckstück 1 geschaffen, bei dem das
im Außenteil 10 beweglich aufgenommene Innenteil 20 in mindestens zwei, vorzugsweise
in mehreren Indexpositionen jeweils in einer definierten Lage gehalten wird, so dass
dann unterschiedliche Bereiche des Innenteils 20 durch die Öffnung 13 bzw. 13' sichtbar
sind.
[0041] Die Verwendung von Magnetelementen 18a, 18b sowie 28a-28d besitzt den Vorteil, dass
diese eine präzise Lagepositionierung des Innenteils 20 in definierten Indexpositionen
ermöglichen, ohne dass hierzu aufwendige mechanische Konstruktionen erforderlich sind.
1. Schmuckstück, das ein Außenteil (10) und ein in dessen Innenraum (12) beweglich aufgenommenes
Innenteil (20) aufweist, wobei das Außenteil (10) eine Drehlagerung mit mindestens
einem Lagerelement (14a, 14b; 15a, 15b) für das Innenteil (20) aufweist, mittels derer
das Innenteil (20) im Außenteil (10) drehbar gelagert ist, so dass eine in einer Bewegungsrichtung
verlaufende Relativbewegung zwischen dem Innenteil (20) und dem Außenteil (10) ermöglicht
ist, wobei das das Innenteil (20) umgebende Außenteil (10) mindestens eine Öffnung
(13, 13') aufweist, durch welche mindestens ein Teilbereich der Oberfläche (20') des
Innenteils (20) sichtbar ist, wobei das Innenteil (20) in einer ersten Indexposition,
in der ein erster Teilbereich des Innenteils (20) durch die Öffnung (13; 13') sichtbar
ist, und in mindestens einer zweiten Indexposition, in der ein zweiter Teilbereich
des Innenteils (20) durch diese Öffnung (13; 13') sichtbar ist, relativ zum Außenteil
(10) festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (20) derart im Außenteil (10) angeordnet und/oder die oder mindestens
eine der Öffnungen (13, 13') derart dimensioniert ist oder sind, dass das Innenteil
(20) aus der mindestens einen Öffnung (13, 13') hervortritt oder zumindest durch diese
vom Träger des Schmuckstücks (1) beaufschlagbar ist, so dass hierdurch die vorgenannte
Relativbewegung des im Außenteil (10) aufgenommenen Innenteils (20) um das mindestens
eine Lagerelement (14a, 14b; 15a, 15b) ermöglicht ist, derart, dass durch diese Relativbewegung
zwischen Innenteil (20) und Außenteil (10) das Innenteil (20) zumindest von der ersten
Indexposition, in welcher der erste Teilbereich des Innenteils (20) durch die Öffnung
(13; 13') sichtbar ist, in die zweite Indexposition, in welcher der zweite Teilbereich
des Innenteils (20) durch diese Öffnung (13; 13') sichtbar ist, bewegbar ist, dass
das Außenteil (10) mindestens ein Magnetelement (18a, 18b) und das Innenteil (20)
mindestens ein komplementäres Magnetelement (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) besitzt,
dass das Magnetelement (18a; 18b) oder die Magnetelemente (18a, 18b) des Außenteils
(10) in diesem in einer lagedefinierten Position angeordnet ist oder sind, dass das
oder mindestens ein Magnetelement (28a, 28b; 28a-28c; 28a-8d) des Innenteils (20)
derart am oder im Innenteil (20) angeordnet ist, dass das oder mindestens ein Magnetelement
(28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) durch die vorgenannte Relativbewegung des Innenteils
(20) an das mindestens eine Magnetelement (18a, 18b) des Außenteils (10) annäherbar
und durch eine weitere Relativbewegung von diesem entfernbar ist, so dass in der ersten
Indexposition und mindestens in der zweiten Indexposition jeweils mindestens ein Magnetelement
(18a, 18b) des Außenteils (10) mit mindestens einem Magnetelement (28a, 28b; 28a-28d)
des Innenteils (20) in eine magnetische Wirkbeziehung tritt.
2. Schmuckstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenteil (10) mindestens zwei Magnetelemente (18a, 18b) aufweist, welche beabstandet
voneinander, vorzugsweise um 180° voneinander beabstandet, angeordnet sind, dass das
Innenteil (20) mindestens ein Magnetelement (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) besitzt,
und dass mindestens eines der mindestens zwei Magnetelemente (18a, 18b) des Außenteils
(10) mit dem mindestens einen Magnetelement (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) in der ersten
Indexposition und vorzugsweise mindestens in der zweiten Indexposition zusammenwirkt.
3. Schmuckstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (20) mindestens zwei voneinander beabstandete Magnetelemente (28a,
28b; 28a-28c; 28a-28d) aufweist, dass das Außenteil (10) mindestens ein Magnetelement
(18a, 18b) besitzt, und dass mindestens eines der mindestens zwei Magnetelemente (28a,
28b; 28a-28c; 28a-28d) des Innenteils (20) mit dem mindestens einen Magnetelement
(18a, 18b) des Außenteils (10) in der ersten Indexposition und vorzugsweise mindestens
in der zweiten Indexposition zusammenwirkt.
4. Schmuckstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (20) mindestens zwei Magnetelemente (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) und
das Außenteil (10) mindestens zwei Magnetelemente (18a, 18b) aufweist, und dass in
der ersten Indexposition und vorzugsweise mindestens in der zweiten Indexposition
jeweils mindestens zwei Magnetelemente (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) des Innenteils
(20) mit mindestens zwei Magnetelementen (18a, 18b) des Außenteils (10) zusammenwirken.
5. Schmuckstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Magnetelement (18a, 18b) des Außenteils (10) und/oder mindestens ein
Magnetelement (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) des Innenteils (20) permanent-magnetisch
ausgebildet ist.
6. Schmuckstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Magnetelement (18a, 18b) des Außenteils (10) und/oder mindestens ein
Magnetelement (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) des Innenteils (20) ferromagnetisch ausgebildet
ist.
7. Schmuckstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenteil (10) mindestens eine Halterung (17a, 17b) aufweist, in der mindestens
ein Magnetelement (18a, 18b) des Außenteils (10) aufgenommen ist.
8. Schmuckstück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenteil (10) zwei Halterungen (17a, 17b) aufweist, dass das Innenteil (20)
zwischen diesen Halterungen (17a, 17b) aufgenommen ist, so dass das oder die Magnetelemente
(18a, 18b) benachbart zu der Oberfläche (20') des Innenteils (20) angeordnet ist oder
sind.
9. Schmuckstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (20) mindestens ein Achselement (21a, 21b) aufweist, durch welches
das Innenteil (20) in dem oder den Lagerelementen (14a, 14b; 15a, 15b) gelagert ist.
10. Schmuckstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das oder mindestens eines der Achselemente (21a, 21b) des Innenteils (20)
durch das Außenteil (10) hindurchtritt und somit von der Außenseite des Außenteils
(10) zur Durchführung der Drehbewegung des Innenteils (20) beaufschlagbar ist.
11. Schmuckstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenteil (10) zwei Halbelemente (11a, 11b) aufweist, die im zusammengesetzten
Zustand einen Innenraum (12) des Außenteils (10) begrenzen, in dem das Innenteil (20)
des Schmuckstücks (1) aufgenommen ist.
12. Schmuckstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (20) rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
13. Schmuckstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenteil (10) auf einem Grundkörper (40) des Schmuckstücks (1) angeordnet ist.
1. Piece of jewellery, having an outer part (10) and an inner part (20), which is movably
received in the interior (12) of the outer part (10), wherein the outer part (10)
comprises a rotational bearing having at least one bearing element (14a. 14b; 15a,
15b) for the inner part (20), by which the inner part (20) is mounted rotationally
in the outer part (10), so that a relative movement between the inner part (20) and
the outer part (10) running in a direction of movement is facilitated, wherein the
outer part (10) surrounding the inner part (20) comprising at least one opening (13,
13') through which at least a partial area of the surface (20') of the inner part
(20) is visible, wherein the inner part (20) can be fixed in a first index position,
in which a first partial area of the inner part (20) is visible through the opening
(13; 13') and in at least one second index position, in which a second partial area
of the inner part (20) is visible through said opening (13; 13'), relatively to the
outer part (10), characterized in that the inner part (20) is mounted in such a way in the outer part (10) and/or the one
or at least one of the openings (13, 13') is dimensioned in such a way that the inner
part (20) protrudes the at least one opening (13, 13') or can at least be impacted
by the wearer of the piece of jewellery (1) through it, so that the afore-mentioned
relative movement of the inner part (20) received in the outer part (10) around said
at least one bearing element (14a, 14b; 15a, 15b) can be effected, such that by means
of said relative movement between the inner part (20) and the outer part (10) the
inner part (20) can be moved at least from said first index position, in which said
first area of the inner part (20) is visible through the opening (13; 13'), in said
second index position, in which said second partial area of the inner part (20) is
visible through said opening (13; 13'), that the outer part (10) comprises at least
one magnet element (18a, 18b) and the inner part (20) comprises at least one complementary
magnet element (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d), that the magnet element (18a, 18b) or
the magnet elements (18a, 18b) of the outer part (10) are arranged in it in a defined
position, that the magnet element or at least one magnet element (28a, 28b; 28a-28c;
28a-28d) of the inner part (20) is provided in or on the inner part (20) in such a
way that the magnet element or at least one magnet element (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d)
can be moved by a relative movement of the inner part (20) towards at least one magnet
element (18a, 18b) of the outer part (10) and through a further relative movement
away from it, so that in a first index position and at least in the second index position
at least one magnet element (18a, 18b) of the outer part (10) is in magnetic engagement
with at least one magnet element (28a, 28b; 28a-28d) of the inner part (20).
2. Piece of jewellery according to claim 1, characterized in that the outer part (10) comprises at least two magnet elements (18a, 18b), which are
spaced from each other, preferably by 180°, that the inner part (20) comprises at
least one magnet element (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d), and that at least one of the
at least two magnet elements (18a, 18b) of the outer part (10) coacts with at least
one magnet element (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) in the first index position and preferably
at least in the second index position.
3. Piece of jewellery according to one of the previous claims, characterized in that the inner part (20) comprises at least two spaced apart magnet elements (28a, 28b;
28a-28c; 28a-28d), that the outer part (10) comprises at least one magnet element
(18a, 18b), and that at least one of the at least two magnet elements (28a, 28b; 28a-28c;
28a-28d) of the inner part (20) coacts with at least one magnet element (18a, 18b)
of the outer part (10) in the first index position and preferably at least in the
second index position.
4. Piece of jewellery according to one of the previous claims, characterized in that the inner part (20) comprises at least two magnet elements (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d)
and the outer part (10) comprises at least two magnet elements (18a, 18b), and that
in the first index position and preferably in the second index position at least two
magnet elements (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) of the inner part (20) co-act with at
least two magnet elements (18a, 18b) of the outer part (10).
5. Piece of jewellery according to one of the previous claims, characterized in that at least one magnet element (18a, 18b) of the outer part (10) and/or at least one
magnet element (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) of the inner part (20) are formed permanentmagnetically.
6. Piece of jewellery according to one of the previous claims, characterized in that at least one magnet element (18a, 18b) of the outer part (10) and/or at least one
magnet element (28a, 28b; 28a-28c; 28a-28d) of the inner part (20) are formed ferromagnetically.
7. Piece of jewellery according to one of the previous claims, characterized in that the outer part (10) comprises at least one mounting (17a, 17b), in which at least
one magnet element (18a, 18b) of the outer part (10) is received,
8. Piece of jewellery according to claim 6, characterized in that the inner part (20) is received between the mountings (17a, 17b), so that the one
or the magnet elements (18a, 18b) are positioned adjacent to the surface (20') of
the inner part (20).
9. Piece of jewellery according to claim 1, characterized in that the inner part (20) is arranged in such a way in the outer part (10) and/or the one
or at least one of the openings (13, 13') is dimensioned in such a way that the inner
part (20) protrudes through at least one opening (13,13') or is at least impactable
by the wearer of the piece of jewellery (1).
10. Piece of jewellery according to one of the previous claims, characterized in that the outer part (10) has got two half members (11a, 11b), which define in a mounted
state an interior space (12) of the outer part (10), in which the inner part (20)
of the piece of jewellery (1) is received.
11. Piece of jewellery according to one of the previous claims, characterized in that the inner part (20) is formed rotationally symmetric.
12. Piece of jewellery according to one of the previous claims, characterized in that the inner part (20) is mounted rotationally on a bearing element (14a, 14b; 15a,
15b).
13. Piece of jewellery according to one of the previous claims, characterized in that the outer part (10) is mounted on a body (40) of the piece of jewellery (1).
1. Bijou qui présente une partie extérieure (10) et une partie intérieure (20) reçue
de manière mobile dans son espace intérieur (12), dans lequel la partie extérieure
(10) présente un logement rotatif avec au moins un élément de palier (14a, 14b ; 15a,
15b) pour la partie intérieure (20), au moyen duquel la partie intérieure (20) est
logée de manière rotative dans la partie extérieure (10) de sorte qu'un mouvement
relatif s'étendant dans une direction de mouvement soit permis entre la partie intérieure
(20) et la partie extérieure (10), dans lequel la partie extérieure (10) entourant
la partie intérieure (20) présente au moins une ouverture (13, 13') par laquelle au
moins une zone partielle de la surface (20') de la partie intérieure (20) est visible,
dans lequel la partie intérieure (20) peut être fixée dans une première position de
repérage, dans laquelle une première zone partielle de la partie intérieure (20) est
visible par l'ouverture (13 ; 13'), et dans au moins une seconde position de repérage,
dans laquelle une seconde zone partielle de la partie intérieure (20) est visible
par cette ouverture (13 ; 13'), par rapport à la partie extérieure (10), caractérisé en ce que la partie intérieure (20) est disposée dans la partie extérieure (10) de telle manière
et/ou les ou au moins une des ouvertures (13, 13') est ou sont dimensionnées de telle
manière que la partie intérieure (20) sorte de l'au moins une ouverture (13, 13')
ou puisse être sollicitée au moins par celle-ci par le support du bijou (1) de sorte
qu'ainsi le mouvement relatif précité de la partie intérieure (20) reçue dans la partie
extérieure (10) soit permis autour de l'au moins un élément de palier (14a, 14b ;
15a, 15b) de telle manière que, par ce mouvement relatif entre la partie intérieure
(20) et la partie extérieure (10), la partie intérieure (20) soit mobile au moins
de la première position de repérage, dans laquelle la première zone partielle de la
partie intérieure (20) est visible par l'ouverture (13 ; 13'), dans la seconde position
de repérage, dans laquelle la seconde zone partielle de la partie intérieure (20)
est visible par cette ouverture (13 ; 13'), que la partie extérieure (10) possède
au moins un élément magnétique (18a, 18b) et la partie intérieure (20) au moins un
élément magnétique complémentaire (28a, 28b ; 28a-28c ; 28a-28d), que l'élément magnétique
(18a ; 18b) ou les éléments magnétiques (18a, 18b) de la partie extérieure (10) est
ou sont disposés dans celle-ci dans une position à position définie, que le ou au
moins un élément magnétique (28a, 28b ; 28a-28c ; 28a-28d) de la partie intérieure
(20) est disposé au niveau de ou dans la partie intérieure (20) de telle manière que
le ou au moins un élément magnétique (28a, 28b ; 28a-28c ; 28a-28d) puisse être approché,
par le mouvement relatif précité de la partie intérieure (20), de l'au moins un élément
magnétique (18a, 18b) de la partie extérieure (10) et éloigné de celui-ci par un autre
mouvement relatif de sorte que, dans la première position de repérage et au moins
dans la seconde position de repérage, respectivement au moins un élément magnétique
(18a, 18b) de la partie extérieure (10) entre dans un rapport actif magnétique avec
au moins un élément magnétique (28a, 28b ; 28a-28d) de la partie intérieure (20).
2. Bijou selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie extérieure (10) présente au moins deux éléments magnétiques (18a, 18b)
qui sont disposés de manière espacée l'un de l'autre, de préférence espacés de 180°
l'un de l'autre, que la partie intérieure (20) possède au moins un élément magnétique
(28a, 28b ; 28a-28c ; 28a-28d), et qu'au moins un des au moins deux éléments magnétiques
(18a, 18b) de la partie extérieure (10) coopère avec l'au moins un élément magnétique
(28a, 28b ; 28a-28c ; 28a-28d) dans la première position de repérage et de préférence
au moins dans la seconde position de repérage.
3. Bijou selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie intérieure (20) présente au moins deux éléments magnétiques (28a, 28b ;
28a-28c ; 28a-28d) espacés l'un de l'autre, que la partie extérieure (10) possède
au moins un élément magnétique (18a, 18b), et qu'au moins un des au moins deux éléments
magnétiques (28a, 28b ; 28a-28c ; 28a-28d) de la partie intérieure (20) coopère avec
l'au moins un élément magnétique (18a, 18b) de la partie extérieure (10) dans la première
position de repérage et de préférence au moins dans la seconde position de repérage.
4. Bijou selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie intérieure (20) présente au moins deux éléments magnétiques (28a, 28b ;
28a-28c ; 28a-28d) et la partie extérieure (10), au moins deux éléments magnétiques
(18a, 18b), et que, dans la première position de repérage et de préférence au moins
dans la seconde position de repérage, respectivement au moins deux éléments magnétiques
(28a, 28b ; 28a-28c ; 28a-28d) de la partie intérieure (20) coopèrent avec au moins
deux éléments magnétiques (18a, 18b) de la partie extérieure (10).
5. Bijou selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément magnétique (18a, 18b) de la partie extérieure (10) et/ou au moins
un élément magnétique (28a, 28b ; 28a-28c ; 28a-28d) de la partie intérieure (20)
sont réalisés à aimants permanents.
6. Bijou selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément magnétique (18a, 18b) de la partie extérieure (10) et/ou au moins
un élément magnétique (28a, 28b ; 28a-28c ; 28a-28d) de la partie intérieure (20)
sont réalisés de manière ferromagnétique.
7. Bijou selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie extérieure (10) présente au moins un support (17a, 17b) dans lequel au
moins un élément magnétique (18a, 18b) de la partie extérieure (10) est reçu.
8. Bijou selon la revendication 7, caractérisé en ce que la partie extérieure (10) présente deux supports (17a, 17b), que la partie intérieure
(20) est reçue entre ces supports (17a, 17b) de sorte que le ou les éléments magnétiques
(18a, 18b) soit ou soient disposés de manière adjacente à la surface (20') de la partie
intérieure (20).
9. Bijou selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie intérieure (20) présente au moins un élément d'axe (21a, 21b) par lequel
la partie intérieure (20) est logée dans le ou les éléments de palier (14a, 14b ;
15a, 15b).
10. Bijou selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'au moins le ou au moins un des éléments d'axe (21a, 21b) de la partie intérieure (20)
traverse la partie extérieure (10) et ainsi peut être sollicité par le côté extérieur
de la partie extérieure (10) pour la réalisation du mouvement de rotation de la partie
intérieure (20).
11. Bijou selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie extérieure (10) présente deux demi-éléments (11a, 11b) qui délimitent,
dans l'état assemblé, un espace intérieur (12) de la partie extérieure (10) dans lequel
la partie intérieure (20) du bijou (1) est reçue.
12. Bijou selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie intérieure (20) est réalisée de manière symétrique en rotation.
13. Bijou selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie extérieure (10) est disposée sur un corps de base (40) du bijou (1).