[0001] Die Erfindung betrifft eine mobile Abwehrvorrichtung zur Abwehr und zur Abschreckung
eines Angreifers oder eines Einbrechers und ein Hausabwehrsystem.
[0002] Um Angreifer - Menschen oder Tiere - abzuwehren, werden als Abwehrvorrichtungen beispielsweise
Reizstoffsprühgeräte verwendet. Die Reizstoffsprühgeräte werden dabei auf den Angreifer
ausgerichtet und der in den Reizstoffsprühgeräten enthaltene Reizstoff versprüht.
Um eine Selbstverletzung zu vermeiden, müssen die Reizstoffsprühgeräte sorgfältig
ausgerichtet werden, was insbesondere bei einem Angriff schwierig sein kann.
[0003] Zur Abschreckung des Angreifers oder des Einbrechers sind unter anderem Hausabwehrsysteme,
wie beispielsweise Hausalarmanlagen, bekannt, die einen Alarm automatisiert auslösen
können. Einige Alarmanlagen erlauben auch das manuelle Auslösen des Alarms. Dabei
kann der Alarm durch akustische und optische Signale oder still durch Benachrichtigung
eines Sicherheitsservices oder dergleichen erfolgen.
[0004] Bei den bekannten Abwehrvorrichtungen ist nachteilig, dass keine nicht ortsfesten,
tragbaren und mobil einsetzbaren Vorrichtungen bekannt sind, die sich sowohl zur körperlichen
Abwehr als auch zur Alarmierung weiterer Hilfspersonen eignen. Allerdings offenbart
die
US 2006/0 201 964 A1 eine gattungsgemäße mobile Abwehrvorrichtung.
[0005] Es wird deshalb als eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung angesehen, eine nicht
ortsfeste, tragbare und mobil einsetzbare Abwehrvorrichtung derart auszugestalten,
dass die gleichzeitige Abwehr und die Abschreckung eines Angreifers oder eines Einbrechers
möglich sind.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine mobile Abwehrvorrichtung nach Anspruch
1, u.a. zur Abwehr und zur Abschreckung eines Angreifers oder eines Einbrechers mit
einem Adapter zur Aufnahme eines Abwehrgeräts und mit einer Warnsignaleinrichtung
gelöst, wobei mit dem Abwehrgerät der Angreifer oder der Einbrecher abgewehrt werden
kann, wenn das Abwehrgerät in dem Adapter angeordnet ist, wobei die Warnsignaleinrichtung
einen betätigbaren Warnsignalauslöser und einen Warnsignalerzeuger aufweist, wobei
nach Betätigung des Warnsignalauslösers von dem Warnsignalerzeuger ein Warnsignal
dauerhaft wiedergegeben wird, um durch das Warnsignal den Angreifer oder den Einbrecher
abzuschrecken. Die erfindungsgemäße Abwehrvorrichtung ist nicht ortsfest, tragbar
und mobil einsetzbar. Die Abwehrvorrichtung ist zu diesem Zweck erfindungsgemäß so
ausgestaltet, dass die Abwehrvorrichtung einfach gehalten bzw. mit sich geführt werden
kann. Dies stellt einen besonderen Vorteil beispielsweise gegenüber bekannten Alarmanlagen
dar, die häufig ausschließlich an stationären Bedienterminals manuell ausgelöst werden
können und zudem fest im Gebäude installierte Warnsignalerzeuger voraussetzen.
[0007] Die Warnsignaleinrichtung weist erfindungsgemäß einen betätigbaren Warnsignalauslöser
auf, der beispielsweise in Form eines Knopfes oder eines Tasters ausgestaltet ist.
Durch die Betätigung des Warnsignalauslösers wird der Warnsignalerzeuger aktiviert,
durch den vorteilhafterweise ein akustisches und/oder ein optisches Warnsignal dauerhaft
wiedergegeben wird. Dazu kann der Warnsignalerzeuger in Form eines Lautsprechers ausgestaltet
sein und erfindungsgemäß an einem unteren Ende der mobilen Abwehrvorrichtung festgelegt
sein, so dass bei Verwendung der mobilen Abwehrvorrichtung der Warnsignalerzeuger
nicht durch die, die mobile Abwehrvorrichtung haltende Hand verdeckt und dadurch das
Warnsignal abgeschwächt werden kann.
[0008] Die Warnsignaleinrichtung kann erfindungsgemäß derart ausgestaltet sein, dass das
akustische Warnsignal nicht auf einfache Weise abgeschaltet werden kann, um möglichst
auch dann noch Hilfspersonen oder Passanten alarmieren zu können, wenn der Benutzer
der erfindungsgemäßen mobilen Abwehrvorrichtung von dem Angreifer - einem Tier oder
einem Menschen - überwältigt worden ist. Erfindungsgemäß kann das akustische Warnsignal
mit einem Leuchtsignal kombiniert werden, wobei der Warnsignalerzeuger eine entsprechende
Leuchte aufweist.
[0009] Um die Warnsignaleinrichtung steuern zu können, kann die mobile Abwehrvorrichtung
erfindungsgemäß einen Mikrokontroller zur Kontrolle der dauerhaften Wiedergabe des
akustischen und/oder optischen Warnsignals sowie des Abschaltens des Warnsignalerzeugers
aufweisen. Das Abschalten des Warnsignals kann dabei beispielsweise durch die Eingabe
eines Codes oder durch eine mehrfache Betätigung des Warnsignalauslösers in einem
vorgeschriebenen Ablauf vorgenommen werden. Um die Warnsignaleinrichtung mit Strom
versorgen zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die mobile Abwehrvorrichtung
eine Batterie aufweist, die vorteilhafterweise auch wieder aufladbar sein kann. Die
erfindungsgemäße mobile Abwehrvorrichtung ist vorteilhafterweise ergonomisch ausgestaltet
und weist ein Griffteil auf, durch das eine bevorzugte Haltung der mobilen Abwehrvorrichtung
durch den Benutzer vorgegeben ist. Auf diese Weise entfällt bei der erfindungsgemäßen
mobilen Abwehrvorrichtung eine aufwändige Ausrichtung des Abwehrgeräts auf den Angreifer
oder auf den Einbrecher. Erfindungsgemäß kann an dem Griffteil auch der Warnsignalerzeuger
angeordnet sein, so dass bei der erfindungsgemäßen Verwendung der mobilen Abwehrvorrichtung
der Warnsignalerzeuger auf den Angreifer oder auf den Einbrecher gerichtet ist. Die
mobile Abwehrvorrichtung kann auch derart ausgestaltet sein, dass die mobile Abwehrvorrichtung
in einer aufrechten Position des Abwehrgeräts abgestellt und so sicher aufbewahrt
werden kann.
[0010] Die Ausrichtung der mobilen Abwehrvorrichtung ist erfindungsgemäß dadurch weiter
vereinfacht dass der Adapter zur Aufnahme des Abwehrgeräts so ausgestaltet ist, dass
das Abwehrgerät verdrehsicher an oder in dem Adapter angeordnet werden kann. Der Adapter
kann beispielsweise in Form einer Ausnehmung ausgestaltet sein, in der das Abwehrgerät
verdrehsicher angeordnet werden und beispielsweise zum Auswechseln wieder entnommen
werden kann.
[0011] Des Weiteren kann die mobile Abwehrvorrichtung erfindungsgemäß eine Leuchte aufweisen,
um die Umgebung dauerhaft beleuchten zu können, in der die mobile Abwehrvorrichtung
verwendet wird. Auf diese Weise kann die mobile Abwehrvorrichtung auch im Dunkeln
einfach verwendet werden. Auch weitere Geräte und Vorrichtungen wie beispielsweise
eine Uhr, ein Wecker, eine Temperaturanzeige, ein Kompass oder dergleichen können
in der mobilen Abwehrvorrichtung vorgesehen sein.
[0012] Die erfindungsgemäße mobile Abwehrvorrichtung erlaubt eine einfache und wirkungsvolle
Abwehr und Abschreckung von Angreifer, Einbrechern oder dergleichen. So kann der Angreifer
oder der Einbrecher durch die Warnsignaleinrichtung abgeschreckt werden und des Weiteren
durch das in dem Adapter angeordnete Abwehrgerät auch abgewehrt werden.
[0013] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Abwehrgerät ein standardisiertes Reizstoffsprühgerät
ist. Mit dem Reizstoffsprühgerät kann auf den Angreifer oder auf den Einbrecher ein
Reizstoff versprüht werden, wenn das Abwehrgerät in dem Adapter angeordnet ist und
dadurch der Angriff oder der Einbruch unterbrochen werden. Das standardisierte Reizstoffsprühgerät
ist erfindungsgemäß verdrehsicher an oder in dem Adapter angeordnet, so dass der Reizstoff
durch das Reizstoffsprühgerät auf einfache Weise auf den Angreifer oder auf den Einbrecher
gesprüht werden kann.
[0014] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen mobilen Abwehrvorrichtung
ist vorgesehen, dass die mobile Abwehrvorrichtung einen Alarmauslöser aufweist, wobei
nach einer Betätigung des Alarmauslösers eine datenleitend mit dem Alarmauslöser verbundene
Alarmanlage aktiviert werden kann und/oder ein Alarmsignal an ein datenleitend mit
dem Alarmauslöser verbundenes Übertragungsgerät übermittelt und durch das Übertragungsgerät
ein Notruf getätigt werden kann.
[0015] Erfindungsgemäß kann der Alarmauslöser beispielsweise in Form eines Knopfes oder
eines Tasters ausgestaltet sein, der auf eine einfache Weise betätigt werden kann.
Der Alarmauslöser kann erfindungsgemäß auch derart ausgestaltet sein, dass die Betätigung
des Alarmauslösers durch ein Abheben der mobilen Abwehrvorrichtung von einer waagerecht
ausgerichteten Fläche, durch ein Entriegeln des Abwehrgeräts, durch ein Einschalten
einer in der mobilen Abwehrvorrichtung integrierten Leuchte oder auf vergleichbare
Weise erfolgt. Für die Betätigung des Alarmauslösers kann erfindungsgemäß vorgesehen
sein, dass der Alarmauslöser einen auf einer Unterseite bzw. Abstellfläche der mobilen
Abwehrvorrichtung in einem Gehäuse der mobilen Abwehrvorrichtung federbelastet angeordneten
Schalter aufweist, der bei dem Abheben der abgestellten mobilen Abwehrvorrichtung
einen Alarmkontakt des Alarmauslösers schließt, um den Alarm auszulösen. Auch eine
sprach-, gesten-, gedanken- und/oder blickgesteuerte Betätigung des Alarmauslösers
ist erfindungsgemäß möglich. So kann beispielsweise auch durch einen Hilfeschrei ein
Alarm ausgelöst werden, obwohl die mobile Abwehrvorrichtung nicht mehr in Händen gehalten
wird, weil diese dem unmittelbaren Zugriff kurzfristig entzogen wurde, etwa durch
"aus der Hand Schlagen".
[0016] Erfindungsgemäß ist es möglich und vorgesehen, dass der Alarmauslöser datenleitend
mit einem Betätigungssignalsender verbunden ist und nach einem Betätigungssignal des
Betätigungssignalsenders betätigt wird. Nach einer Betätigung des Betätigungssignalsenders
wird ein Betätigungssignal an den Alarmauslöser übermittelt und der Alarmauslöser
aktiviert. Der Betätigungssignalsender kann beispielsweise ein Mikrofon zur sprachgesteuerten
Betätigung des Alarmauslösers aufweisen oder in Form eines Tasters oder eines Knopfes
ausgestaltet sein und beispielsweise an einem Armband zur verdeckten und unauffälligen
Anwendung festgelegt werden. Durch eine datenleitende Verbindung des Alarmauslösers
und der Alarmanlage wird ermöglicht, dass durch eine einfache Betätigung des Alarmauslösers
die Alarmanlage aktiviert wird und der Angreifer oder der Einbrecher abgeschreckt
werden und weitere Hilfspersonen oder Passanten alarmiert werden können.
[0017] Die Alarmanlage kann dabei sowohl stationär und dauerhaft installiert als auch transportabel
ausgestaltet sein. Die transportable bzw. mobile Alarmanlage kann erfindungsgemäß
eine Steckdosenalarmeinheit beinhalten, die ebenfalls durch die Betätigung des Alarmauslösers
aktiviert werden kann. Besonders vorteilhaft kann die Steckdosenalarmeinheit sowohl
innerhalb eines Hauses oder einer Wohnung als auch außerhalb angeordnet werden, so
dass die Alarmanlage nicht auf einfache Weise von dem Angreifer oder von dem Einbrecher
ausgeschaltet werden kann. Die mobile Alarmanlage kann auch eine Autoalarmanlage sein,
die bei einer Betätigung des Alarmsensors aktiviert werden kann. Erfindungsgemäß kann
die mobile Alarmanlage auch einfach transportiert und beispielsweise in einer Ferienwohnung
oder in einem Ferienhaus eingesetzt werden.
[0018] Die stationär und dauerhaft installierte Alarmanlage kann durch die erfindungsgemäße
mobile Abwehrvorrichtung auch innerhalb der Reichweite des Alarmsignals aktiviert
werden. So kann die Alarmanlage durch die Betätigung des Alarmauslösers außerhalb
des Hauses oder der Wohnung, beispielsweise in einem Garten, aktiviert werden.
[0019] Alternativ oder zusätzlich ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass durch die Betätigung
des Alarmauslösers ein Alarmsignal an ein datenleitend mit dem Alarmauslöser verbundenes
Übertragungsgerät, beispielsweise ein Mobiltelefon, übermittelt wird. Das Übertragungsgerät
kann nach dem Eingang des Alarmsignals ein Notruf an eine Notrufzentrale übermitteln.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass auch die GPS-Positionsinformationen des Übertragungsgeräts
mit dem Notruf übermittelt werden, um insbesondere bei einer mobilen Verwendung der
mobilen Abwehrvorrichtung die Position des Benutzers der mobilen Abwehrvorrichtung
ebenfalls mit übermitteln zu können.
[0020] Vorteilhafterweise ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die mobile Abwehrvorrichtung
eine Festlegeinrichtung aufweist, wobei durch die Festlegeinrichtung die mobile Abwehrvorrichtung
an einer Gegenfestlegeinrichtung eines Abwehrvorrichtungsträgers kraft- und/oder formschlüssig
festgelegt werden kann. Die Festlegeinrichtung und die Gegenfestlegeinrichtung können
beispielsweise magnetisch, durch einen Klettverschluss, durch eine Nut- und Federverbindung
oder durch andere Verbindungsarten lösbar miteinander verbindbar sein. Durch die Festlegeinrichtung
und die Gegenfestlegeinrichtung kann die mobile Abwehrvorrichtung an einem Abwehrvorrichtungsträger
festgelegt werden und auf einfache Weise aufbewahrt und auch eingesetzt werden. Die
mobile Abwehrvorrichtung kann erfindungsgemäß an dem Abwehrvorrichtungsträger derart
lösbar festgelegt sein, dass eine Aufbewahrung der mobilen Abwehrvorrichtung in einer
aufrechten Position des Abwehrgeräts möglich ist und die an dem Abwehrvorrichtungsträger
festgelegte mobile Abwehrvorrichtung auf einer ebenen Fläche, wie beispielsweise auf
einem Nachttisch, abgestellt werden kann.
[0021] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der mobilen Abwehrvorrichtung ist
erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Alarmauslöser so ausgestaltet und an der mobilen
Abwehrvorrichtung angeordnet ist, dass nach einer detektierten Trennung der mobilen
Abwehrvorrichtung von dem Abwehrvorrichtungsträger die datenleitend mit dem Alarmauslöser
verbundene Alarmanlage aktiviert werden kann und/oder ein Alarmsignal an das datenleitend
mit dem Alarmauslöser verbundene Übertragungsgerät übermittelt und durch das Übertragungsgerät
ein Notruf getätigt werden kann.
[0022] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Alarmauslöser ein Unterbrechungskontaktsensor
ist. Der Unterbrechungskontaktsensor kann dabei derart ausgestaltet sein, dass ein
Teil des Unterbrechungskontaktsensors an dem Abwehrvorrichtungsträger und ein elektrisch
leitend mit dem ersten Teil des Unterbrechungskontaktsensors verbundenes zweites Teil
des Unterbrechungskontaktsensors an der mobilen Abwehrvorrichtung angeordnet sind.
Durch die Trennung der mobilen Abwehrvorrichtung von dem Abwehrvorrichtungsträger
wird dann durch den Unterbrechungskontaktsensor der Alarm ausgelöst und die Alarmanlage
aktiviert und/oder ein Alarmsignal an ein Übertragungsgerät, beispielsweise ein Mobiltelefon,
übertragen. Durch das Übertragungsgerät kann anschließend ein Notruf an eine Notrufzentrale
getätigt werden. Des Weiteren können auch die GPS-Positionsinformationen der mobilen
Abwehrvorrichtung oder des Abwehrvorrichtungsträgers zusammen mit dem Alarmsignal
an das Übertragungsgerät und anschließend mit einem Notruf an eine Notrufzentrale
übertragen werden.
[0023] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen mobilen Abwehrvorrichtung
ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Warnsignalauslöser so ausgestaltet und an
der mobilen Abwehrvorrichtung angeordnet ist, dass nach einer detektierten Trennung
der mobilen Abwehrvorrichtung von dem Abwehrvorrichtungsträger der datenleitend mit
dem Warnsignalauslöser verbundene Warnsignalerzeuger aktiviert werden kann. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, dass der Warnsignalauslöser einen Unterbrechungskontaktsensor aufweist,
um die Trennung der mobilen Abwehrvorrichtung von dem Abwehrvorrichtungsträger zu
detektieren und die Warnsignaleinrichtung zu aktivieren.
[0024] Die Erfindung betrifft auch ein Hausabwehrsystem zur Abwehr und zur Abschreckung
eines Angreifers oder eines Einbrechers. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das
Hausabwehrsystem mindestens eine mobile Abwehrvorrichtung wie oben beschrieben und
eine Basisstation, mit der die mobile Abwehrvorrichtung lösbar verbunden werden kann,
aufweist. Das erfindungsgemäße Hausabwehrsystem kann auf einfache Weise transportiert
werden und je nach Bedarf in einer Ferienwohnung, in einem Ferienhaus, in einem gewerblichen
Raum, in einem Wohnwagen oder dergleichen zur Abwehr und zur Abschreckung eines Angreifers
oder eines Einbrechers eingesetzt werden.
[0025] Die mobile Abwehrvorrichtung des erfindungsgemäßen Hausabwehrsystems kann vorteilhafterweise
sowohl in einem Haus oder auch mobil eingesetzt werden und kann somit unterschiedliche
Funktionen übernehmen. Das Hausabwehrsystem kann auch mehrere mobile Abwehrvorrichtungen
aufweisen, die sich in der Ausgestaltung und in der Funktion unterscheiden. So kann
beispielsweise eine der mobilen Abwehrvorrichtungen für einen mobilen Einsatz vorgesehen
sein und eine weitere mobile Abwehrvorrichtung beispielsweise für den Einsatz im Haus
vorgesehen sein. Zu diesem Zweck können sich die verwendeten mobilen Abwehrvorrichtungen
insbesondere in Form und Größe unterscheiden und gegebenenfalls unterschiedliche und
an den jeweiligen Einsatzzweck angepasste Festlegeinrichtungen und Funktionen aufweisen.
[0026] An der Basisstation des Hausabwehrsystems kann die mobile Abwehrvorrichtung aufbewahrt
oder auch die Batterie der mobilen Abwehrvorrichtung aufgeladen werden. Die Basisstation
kann dabei sowohl auf einer ebenen Fläche abgestellt als auch beispielsweise an einer
Wand festgelegt sein, um die Nutzung des Hausabwehrsystems zu vereinfachen. Bei einem
Angriff oder bei einem Einbruch kann dann die mobile Abwehrvorrichtung auf einfache
Weise von der Basisstation gelöst und zur Abwehr oder zur Abschreckung des Angreifers
oder des Einbrechers eingesetzt werden.
[0027] Erfindungsgemäß kann das Hausabwehrsystem eine Alarmanlage aufweisen, wobei die Alarmanlage
durch eine Betätigung eines Alarmauslösers aktiviert werden kann. Der Alarmauslöser
kann beispielsweise in Form eines Tasters oder eines Knopfes ausgestaltet sein, um
auf einfache Weise betätigt werden zu können. Erfindungsgemäß ist auch möglich, dass
der Alarmauslöser an der Basisstation derart angeordnet ist, dass durch eine Entnahme
der mobilen Abwehrvorrichtung von der Basisstation der Alarmauslöser betätigt wird.
Der Alarmauslöser an der Basisstation kann erfindungsgemäß genauso ausgeführt werden
wie an der mobilen Abwehrvorrichtung.
[0028] Die Alarmanlage kann erfindungsgemäß sowohl stationär und dauerhaft in einem Haus
oder in einer Wohnung installiert sein als auch transportabel und an beliebigen Orten
einsetzbar sein. Vorteilhafterweise kann die transportable bzw. mobile Alarmanlage
auch in Kombination mit der stationären Alarmanlage verwendet werden. Bei Bedarf kann
die mobile Alarmanlage mitgeführt und beispielsweise in einem Ferienhaus oder in einer
Ferienwohnung während eines Urlaubsaufenthalts eingesetzt werden.
[0029] Die mobile Alarmanlage kann beispielsweise eine oder mehrere Außenalarmleuchten aufweisen,
um weitere Personen, wie beispielsweise Nachbarn oder Passanten, über den Angriff
oder über den Einbruch informieren zu können. Erfindungsgemäß kann die mobile Alarmanlage
auch Steckdosenalarmeinheiten aufweisen, die mit herkömmlichen Steckdosen verbunden
werden können und so gegebenenfalls auch versteckt in einer Wohnung oder in einem
Haus angeordnet werden können. Die Steckdosenalarmeinheiten können nach einer Aktivierung
der mobilen Alarmanlage beispielsweise akustische oder optische Warnsignale dauerhaft
wiedergeben, so dass der Angreifer oder der Einbrecher abgeschreckt werden kann. Die
Steckdosenalarmeinheiten werden vorteilhafterweise über die Steckdosen mit elektrischer
Energie versorgt.
[0030] Dabei kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die Steckdosenalarmeinheiten auch
nach Unterbrechung der Stromversorgung über die Steckdose das akustische oder das
optische Warnsignal wiedergeben können. Dazu können die Steckdosenalarmeinheiten beispielsweise
aufladbare Batterien aufweisen, durch die die Steckdosenalarmeinheiten auch bei unterbrochener
Stromversorgung mit Energie versorgt werden können.
[0031] Der Alarmauslöser zur Aktivierung der Alarmanlage kann erfindungsgemäß sowohl der
an der mobilen Abwehrvorrichtung angeordnete Alarmauslöser als auch ein externer Alarmauslöser
wie beispielsweise eine Überwachungskamera, ein per Fuß betätigbarer und in einer
Fußmatte angeordneter Fußschalter, ein Armbandalarm oder ein Bewegungssensor sein.
Dabei kann der externe Alarmauslöser durch eine Bewegung oder auf eine andere Weise
ausgelöst und auf diese Weise die Alarmanlage aktiviert werden.
[0032] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Basisstation einen Alarmauslöser aufweist,
wobei durch eine Betätigung des Alarmauslösers der Basisstation die Alarmanlage aktiviert
werden kann. Erfindungsgemäß kann die Basisstation auch nach einer unterbrochenen
Steckdosenstromversorgung beispielsweise über eine aufladbare Batterie mit Strom versorgt
werden, um den Alarmauslöser betätigen und so die Alarmanlage aktivieren zu können.
[0033] Somit kann erfindungsgemäß die Alarmanlage durch den Alarmauslöser der Basisstation
oder durch den Alarmauslöser der mobilen Abwehrvorrichtung oder durch den externen
Alarmauslöser in Form einer Überwachungskamera oder eines Bewegungssensors aktiviert
werden.
[0034] Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Hausabwehrsystems ist vorgesehen,
dass die Basisstation einen Notrufauslöser aufweist, wobei durch eine Betätigung des
Notrufauslösers der Basisstation ein Notsignal an eine Notrufzentrale übertragen werden
kann. Erfindungsgemäß kann die Basisstation eine aufladbare Batterie aufweisen, die
die Basisstation auch nach einer unterbrochenen Steckdosenstromversorgung mit Strom
versorgt und eine Betätigung des Notrufauslösers ermöglicht.
[0035] Durch das erfindungsgemäße Hausabwehrsystem wird ermöglicht, dass bei einem Angriff
oder bei einem Einbruch der Angreifer oder der Einbrecher abgeschreckt und weitere
Hilfspersonen alarmiert werden können. Des Weiteren kann die mobile Abwehrvorrichtung
des Hausabwehrsystems auch mobil eingesetzt werden.
[0036] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen mobilen Abwehrvorrichtung
und des erfindungsgemäßen Hausabwehrsystems sind anhand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0037] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematisch dargestellte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen mobilen Abwehrvorrichtung;
- Fig. 2
- eine schematisch dargestellte Ansicht der in Fig. 1 gezeigten mobilen Abwehrvorrichtung;
- Fig. 3
- eine schematisch dargestellte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen mobilen Abwehrvorrichtung
mit einem Abwehrvorrichtungsträger;
- Fig. 4
- eine schematisch dargestellte Ansicht der in Fig. 3 dargestellten mobilen Abwehrvorrichtung
mit einem Abwehrvorrichtungsträger;
- Fig. 5
- eine schematisch dargestellte Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Hausabwehrsystems
mit einer Alarmanlage;
- Fig. 6
- eine schematisch dargestellte Ansicht des in Fig. 5 gezeigten Hausabwehrsystems;
- Fig. 7
- eine schematisch dargestellte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen mobilen Abwehrvorrichtung
mit einem Griffteil;
- Fig. 8
- eine schematisch dargestellte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen mobilen Abwehrvorrichtung
mit einem Griffteil und mit einem Abwehrvorrichtungsträger;
- Fig. 9
- eine schematisch dargestellte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen mobilen Abwehrvorrichtung
ohne ein Griffteil;
- Fig. 10
- eine schematisch dargestellte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen mobilen Abwehrvorrichtung
ohne ein Griffteil und mit einem Abwehrvorrichtungsträger;
- Fig. 11
- eine schematisch dargestellte Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Hausabwehrsystems;
- Fig. 12
- eine weitere schematisch dargestellte Seitenansicht des in Fig. 7 gezeigten erfindungsgemäßen
Hausabwehrsystems.
[0038] In Fig. 1 ist eine schematisch dargestellte Seitenansicht und in Fig. 2 eine schematisch
dargestellte Ansicht einer erfindungsgemäßen mobilen Abwehrvorrichtung 1 gezeigt.
Die mobile Abwehrvorrichtung 1 weist einen Adapter 2 zur Aufnahme eines Abwehrgeräts
in Form eines standardisierten Reizstoffsprühgeräts 3 auf, in dem das Reizstoffsprühgerät
3 auf sichere Weise angeordnet werden kann. Durch das in der mobilen Abwehrvorrichtung
1 angeordnete Reizstoffsprühgerät 3 kann aus einem Sprühkopf 4 ein Reizstoff 5 versprüht
werden.
[0039] Des Weiteren weist die erfindungsgemäße mobile Abwehrvorrichtung 1 eine Warnsignaleinrichtung
6 auf, wobei die Warnsignaleinrichtung 6 einen Warnsignalauslöser 7 und einen Warnsignalerzeuger
8 aufweist. Der Warnsignalauslöser 7 ist dabei in Form eines Tasters ausgestaltet
und kann von Hand auf einfache Weise betätigt werden. Nach einer Betätigung des Warnsignalauslösers
7 wird der Warnsignalerzeuger 8 aktiviert, der in Form eines Lautsprechers ausgestaltet
ist und dauerhaft ein akustisches Warnsignal 9 wiedergibt, um dadurch den Angreifer
oder den Einbrecher abschrecken zu können.
[0040] Die mobile Abwehrvorrichtung 1 weist auch einen Alarmauslöser 10 auf. Der Alarmauslöser
10 der mobilen Abwehrvorrichtung 1 kann ebenfalls in Form eines Tasters ausgestaltet
sein und auf einfache Weise per Hand betätigt werden. Bei Betätigung des Alarmauslösers
10 der mobilen Abwehrvorrichtung 1 wird eine stationäre und/oder mobile Alarmanlage
11 aktiviert, die ein Warnsignal 12 dauerhaft wiedergibt, wobei das Warnsignal 12
optisch und/oder akustisch sein kann. Durch die Betätigung des Alarmauslösers 10 der
mobilen Abwehrvorrichtung 1 und die Aktivierung der Alarmanlage 11 können ebenfalls
der Angreifer oder der Einbrecher abgeschreckt werden und weitere Hilfspersonen alarmiert
werden.
[0041] Die mobile Abwehrvorrichtung 1 weist auch eine Batterie 13 auf, um die Warnsignaleinrichtung
6 und den Alarmauslöser 10 mit Energie zu versorgen. Mit einer Leuchte 14 kann erfindungsgemäß
eine Umgebung beleuchtet werden.
[0042] In Fig. 3 ist eine schematisch dargestellte Seitenansicht und in Fig. 4 eine schematisch
dargestellte Ansicht der mobilen Abwehrvorrichtung 1 mit einem Abwehrvorrichtungsträger
15 gezeigt. Der Abwehrvorrichtungsträger 15, beispielsweise ein Mobiltelefon oder
eine Fernbedienung, weist eine Gegenfestlegeinrichtung 16 auf, die mit einer Festlegeinrichtung
17 der mobilen Abwehrvorrichtung 1 lösbar verbunden ist. Die mobile Abwehrvorrichtung
1 weist einen Unterbrechungskontaktsensor 18 auf, wobei nach einer Trennung der mobilen
Abwehrvorrichtung 1 von dem Abwehrvorrichtungsträger 15 der Unterbrechungskontaktsensor
18 aktiviert werden kann und dadurch der Alarmauslöser 10 der mobilen Abwehrvorrichtung
1 und/oder die Warnsignaleinrichtung 6 betätigt werden kann. Durch die Betätigung
des Alarmauslösers 10 an der mobilen Abwehrvorrichtung 1 wird ein Alarmsignal an die
Alarmanlage 11 übertragen und die Alarmanlage 11 aktiviert.
[0043] Die mobile Abwehrvorrichtung 1 ist erfindungsgemäß datenübertragend mit einem Übertragungsgerät
19 verbunden, wobei durch die Betätigung des Alarmauslösers 10 der mobilen Abwehrvorrichtung
1 ein Alarmsignal an das Übertragungsgerät 19 übermittelt wird und ein Notruf durch
das Übertragungsgerät 19 getätigt werden kann. Das Übertragungsgerät 19 kann beispielsweise
ein Mobiltelefon sein, wobei zusammen mit dem Notruf auch GPS-Positionsinformationen
der mobilen Abwehrvorrichtung 1 an eine Notrufzentrale übermittelt werden können.
[0044] Die Verbindung des Alarmauslösers 10 der mobilen Abwehrvorrichtung 1 mit dem Übertragungsgerät
19 und die Übermittlung des Notrufs durch das Übertragungsgerät 19 kann alternativ
oder zusätzlich zu der Aktivierung der Alarmanlage 11 durch die Betätigung des Alarmauslöser
10 der mobilen Abwehrvorrichtung 1 eingesetzt werden. So kann beispielsweise durch
die Betätigung des Alarmauslösers 10 der mobilen Abwehrvorrichtung 1 gleichzeitig
mit der Aktivierung der Alarmanlage 11 auch ein Alarmsignal an das Übertragungsgerät
19 übermittelt werden.
[0045] Fig. 5 zeigt eine schematisch dargestellte Seitenansicht und Fig. 6 eine schematisch
dargestellte Ansicht eines erfindungsgemäßen Hausabwehrsystems 20. Das Hausabwehrsystem
20 weist die erfindungsgemäße mobile Abwehrvorrichtung 1 und eine Basisstation 21
auf. Die Basisstation 21 weist einen Aufladeplatz 22 für die mobile Abwehrvorrichtung
1 sowie einen Notrufauslöser 23 und einen Alarmauslöser 24 auf.
[0046] Der Alarmauslöser 24 des Hausabwehrsystems 20 an der Basisstation 21 ist wie der
Alarmauslöser 10 der mobilen Abwehrvorrichtung 1 ebenfalls mit der Alarmanlage 11
datenleitend verbunden, so dass nach einer Betätigung des Alarmauslösers 24 an der
Basisstation 21 die Alarmanlage 11 aktiviert werden kann, wodurch ein Warnsignal 12
durch die Alarmanlage 11 wiedergegeben wird. Durch den Notrufauslöser 23 an der Basisstation
21 kann ebenfalls ein Notrufsignal an eine Notrufzentrale übermittelt werden. Neben
der Alarmanlage 11 weist das Hausabwehrsystem 20 eine mobile Alarmanlage in Form einer
Steckdosenalarmeinheit 25 und einer Außenalarmleuchte 26 auf. Die Steckdosenalarmeinheit
25 und die Außenalarmleuchte 26 können erfindungsgemäß mitgeführt und an verschiedenen
Orten wie beispielsweise in einem Ferienhaus oder in einer Ferienwohnung eingesetzt
werden.
[0047] Der Alarmauslöser 24 der Basisstation 21 ist mit dem Übertragungsgerät 19 datenleitend
verbunden, so dass nach einer Betätigung des Alarmauslösers 24 an der Basisstation
21 ein Alarmsignal an das Übertragungsgerät 19 übermittelt wird und durch das Übertragungsgerät
19 ein Notruf an eine Notrufzentrale weitergeleitet wird.
[0048] Die Verbindung des Alarmauslösers 24 der Basisstation 21 mit dem Übertragungsgerät
19 und die Übermittlung des Notrufs durch das Übertragungsgerät 19 kann alternativ
oder zusätzlich zu der Aktivierung der Alarmanlage 11 durch die Betätigung des Alarmauslösers
24 an der Basisstation 21 eingesetzt werden. Dadurch kann durch die Betätigung des
Alarmauslösers 24 an der Basisstation 21 nicht nur ein Notruf durch das Übertragungsgerät
19 an eine Notrufzentrale, sondern auch die Alarmanlage 11 aktiviert werden. Die Alarmanlage
11 kann dabei beispielsweise mehrere Außenalarmleuchten aufweisen oder jedoch auch
die Steckdosenalarmeinheit 25 und die Außenalarmleuchte 26, die durch die Betätigung
des Alarmauslösers 24 an der Basisstation 21 aktiviert werden und dauerhaft das akustische
Warnsignal 12 oder das optische Warnsignal wiedergeben und dadurch den Einbrecher
oder den Angreifer abschrecken können.
[0049] In Fig. 7 ist eine schematisch dargestellte Seitenansicht der mobilen Abwehrvorrichtung
1 mit dem Adapter 2 gezeigt, wobei in dem Adapter 2 das Reizstoffsprühgerät 3 angeordnet
ist. Des Weiteren weist die mobile Abwehrvorrichtung 1 den Alarmauslöser 10 auf, durch
den die Alarmanlage 11 aktiviert werden kann. Erfindungsgemäß weist die mobile Abwehrvorrichtung
1 auch die Warnsignaleinrichtung 6 auf, die den Warnsignalauslöser 7 in Form eines
Tasters und den Warnsignalerzeuger 8 in Form eines Lautsprechers aufweist. Nach einer
Betätigung des Warnsignalauslösers 7 wird durch den Warnsignalerzeuger 8 das akustische
Warnsignal 9 dauerhaft wiedergeben, wodurch der Angreifer oder der Einbrecher abgeschreckt
werden können.
[0050] Um die Warnsignaleinrichtung 6 und den Alarmauslöser 10 der mobilen Abwehrvorrichtung
1 mit Energie zu versorgen, weist die mobile Abwehrvorrichtung 1 eine Batterie 13
auf, die auch wieder aufladbar sein kann. Die mobile Abwehrvorrichtung 1 weist auch
ein Griffteil 27 auf, so dass die mobile Abwehrvorrichtung 1 auf einfache Weise in
der Hand gehalten werden kann und der Reizstoff 5 des Reizstoffsprühgeräts 3 ohne
aufwändige Ausrichtung der mobilen Abwehrvorrichtung 1 aus dem Sprühkopf 4 versprüht
werden kann.
[0051] In Fig. 8 ist eine schematisch dargestellte Seitenansicht der mobilen Abwehrvorrichtung
1 mit dem Abwehrvorrichtungsträger 15 gezeigt. Der Abwehrvorrichtungsträger 15, beispielsweise
ein Mobiltelefon oder eine Fernbedienung, weist die Gegenfestlegeinrichtung 16 auf,
die mit der Festlegeinrichtung 17 der mobilen Abwehrvorrichtung 1 lösbar verbunden
ist. Die mobile Abwehrvorrichtung 1 weist des Weiteren den Unterbrechungskontaktsensor
18 auf, wobei nach einer Trennung der mobilen Abwehrvorrichtung 1 von dem Abwehrvorrichtungsträger
15 der Unterbrechungskontaktsensor 18 aktiviert werden kann und dadurch der Alarmauslöser
10 und/oder die Warnsignaleinrichtung 6 der mobilen Abwehrvorrichtung 1 betätigt werden
kann. Durch die Betätigung des Alarmsensors 10 an der mobilen Abwehrvorrichtung 1
wird ein Alarmsignal an die Alarmanlage 11 übertragen und die Alarmanlage 11 aktiviert.
[0052] Fig. 9 zeigt eine schematisch dargestellte Seitenansicht der erfindungsgemäßen mobilen
Abwehrvorrichtung 1 ohne das Griffteil, wobei die mobile Abwehrvorrichtung 1 auf eine
besonders kompakte Weise ausgestaltet ist. Die mobile Abwehrvorrichtung 1 weist die
Batterie 13 auf, die unterhalb des Adapters 2 für das Reizstoffsprühgerät 3 angeordnet
ist und dadurch eine kompakte Ausgestaltung der mobilen Abwehrvorrichtung 1 ermöglicht.
[0053] In Fig. 10 ist die mobile Abwehrvorrichtung 1 mit dem Abwehrvorrichtungsträger 15
gezeigt. Der Abwehrvorrichtungsträger 15 ist dabei an der mobilen Abwehrvorrichtung
1 derart lösbar festgelegt, dass die mobile Abwehrvorrichtung 1 in einer aufrechten
Position des Reizstoffsprühgeräts 3 aufbewahrt werden kann und die an dem Abwehrvorrichtungsträger
15 festgelegte mobile Abwehrvorrichtung 1 auf einer ebenen Fläche, beispielsweise
einem Nachttisch, abgestellt werden kann.
[0054] Fig. 11 zeigt eine schematisch dargestellte Seitenansicht des erfindungsgemäßen Hausabwehrsystems
20. Das Hausabwehrsystem 20 weist die mobile Abwehrvorrichtung 1 und die Basisstation
21 auf. Die mobile Abwehrvorrichtung 1 ist dabei in der Basisstation 21 angeordnet,
so dass beispielsweise die Batterie 13 der mobilen Abwehrvorrichtung 1 aufgeladen
werden kann.
[0055] In Fig. 12 ist eine weitere schematisch dargestellte Seitenansicht des Hausabwehrsystems
20 gezeigt. Die Basisstation 21 weist den Notrufauslöser 23 und den Alarmauslöser
24 auf. Durch den Notrufauslöser 23 kann ein Notrufsignal an das Übertragungsgerät
19 übermittelt werden und dadurch ein Notruf an eine Notrufzentrale gesendet werden.
Durch den Alarmauslöser 24 an der Basisstation 21 kann des Weiteren die Alarmanlage
11 aktiviert werden, so dass der Angreifer oder der Einbrecher abgeschreckt werden
können. Die mobile Abwehrvorrichtung 1 kann auf einfache Weise von der Basisstation
21 gelöst werden und mobil eingesetzt werden.
1. Mobile Abwehrvorrichtung (1) zur Abwehr und zur Abschreckung eines Angreifers oder
eines Einbrechers mit einem Abwehrgerät, mit einem Adapter (2) zur Aufnahme des Abwehrgeräts
und mit einer Warnsignaleinrichtung (6), wobei mit dem Abwehrgerät der Angreifer oder
der Einbrecher abgewehrt werden können, wenn das Abwehrgerät in dem Adapter (2) angeordnet
ist, wobei die Warnsignaleinrichtung (6) einen betätigbaren Warnsignalauslöser (7)
und einen Warnsignalerzeuger (8) aufweist, wobei nach Betätigung des Warnsignalauslösers
(7) von dem Warnsignalerzeuger (8) ein Warnsignal (9) dauerhaft wiedergeben wird,
um durch das Warnsignal (9) den Angreifer oder den Einbrecher abzuschrecken, wobei
das Abwehrgerät ein standardisiertes Reizstoffsprühgerät (3) ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (2) zur Aufnahme des Abwehrgeräts so ausgestaltet ist, dass das Abwehrgerät
verdrehsicher an oder in dem Adapter (2) angeordnet werden kann.
2. Mobile Abwehrvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Abwehrvorrichtung (1) einen Alarmauslöser (10) aufweist, wobei nach einer
Betätigung des Alarmauslösers (10) eine datenleitend mit dem Alarmauslöser (10) verbundene
Alarmanlage (11) aktiviert werden kann und/oder ein Alarmsignal an ein datenleitend
mit dem Alarmauslöser (10) verbundenes Übertragungsgerät (19) übermittelt und durch
das Übertragungsgerät (19) ein Notruf getätigt werden kann.
3. Mobile Abwehrvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Abwehrvorrichtung (1) eine Festlegeinrichtung (17) aufweist, wobei durch
die Festlegeinrichtung (17) die mobile Abwehrvorrichtung (1) an einer Gegenfestlegeinrichtung
(16) eines Abwehrvorrichtungsträgers (15) kraft- und/oder formschlüssig festgelegt
werden kann, wobei der Alarmauslöser (10) so ausgestaltet und an der mobilen Abwehrvorrichtung
(1) angeordnet ist, dass nach einer detektierten Trennung der mobilen Abwehrvorrichtung
(1) von dem Abwehrvorrichtungsträger (15) die datenleitend mit dem Alarmauslöser (10)
verbundene Alarmanlage (11) aktiviert werden kann und/oder ein Alarmsignal an das
datenleitend mit dem Alarmauslöser (10) verbundene Übertragungsgerät (19) übermittelt
und durch das Übertragungsgerät (19) ein Notruf getätigt werden kann.
4. Mobile Abwehrvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Alarmauslöser (10) ein Unterbrechungskontaktsensor (18) aufweist.
5. Mobile Abwehrvorrichtung (1) nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Warnsignalauslöser (7) so ausgestaltet und an der mobilen Abwehrvorrichtung (1)
angeordnet ist, dass nach einer detektierten Trennung der mobilen Abwehrvorrichtung
(1) von dem Abwehrvorrichtungsträger (15) der datenleitend mit dem Warnsignalauslöser
(7) verbundene Warnsignalerzeuger (8) aktiviert wird und durch den Warnsignalerzeuger
(8) ein Warnsignal (9) dauerhaft wiedergeben wird.
6. Mobile Abwehrvorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Warnsignalauslöser (7) ein Unterbrechungskontaktsensor (18) aufweist.
7. Hausabwehrsystem (20) zur Abwehr und zur Abschreckung eines Angreifers oder eines
Einbrechers mit mindestens einer mobilen Abwehrvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche
1 bis 6 und mit einer Basisstation (21), mit der die mobile Abwehrvorrichtung (1)
lösbar verbunden werden kann.
8. Hausabwehrsystem (20) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hausabwehrsystem (20) eine Alarmanlage (11) aufweist, wobei die Alarmanlage (11)
durch eine Betätigung eines Alarmauslösers (10) aktiviert werden kann.
9. Hausabwehrsystem (20) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisstation (21) einen Alarmauslöser (24) aufweist, wobei durch eine Betätigung
des Alarmauslösers (24) der Basisstation (21) die Alarmanlage (11) aktiviert werden
kann.
10. Hausabwehrsystem (20) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisstation (21) einen Notrufauslöser (23) aufweist, wobei durch eine Betätigung
des Notrufauslösers (23) der Basisstation (21) ein Notsignal an eine Notrufzentrale
übertragen werden kann.
1. Mobile defense device (1) for defending against and for deterring an attacker or an
intruder with a defense device, with an adapter (2) for receiving the defense device
and with a warning signal device (6), wherein, with the defense device, the attacker
or the intruder can be deterred if the defense device is arranged in the adapter (2),
wherein the warning signal device (6) comprises an actuatable warning signal trigger
(7) and a warning signal generator (8), wherein, upon actuation of the warning signal
trigger (7), a warning signal (9) is permanently replayed by the warning signal generator
(8), in order to deter the attacker or the intruder through the warning signal (9),
wherein the defense device is a standardized irritant spraying device (3), characterized in that the adapter (2) is configured for receiving the defense device such that the defense
device can be non-rotationally secured on or in the adapter (2).
2. Mobile defense device (1) according to claim 1, characterized in that the mobile defense device (1) comprises an alarm trigger (10), wherein, after an
actuation of the alarm trigger (10), an alarm system (11), connected with the alarm
trigger (10) in a data-transmitting manner, can be activated, and/or an alarm signal
can be transmitted to a transmission device (19), connected with the alarm trigger
(10) in a data-transmitting manner, and an emergency call can be made through the
transmission unit (19).
3. Mobile defense device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the mobile defense device (1) comprises a fixing device (17), wherein, through the
fixing device (17), the mobile defense device (1) can be positively- and/or non-positively
fixed to a counter-fixing unit (16) of a defense device support (15), wherein the
alarm trigger (10) is configured and arranged on the mobile defense device (1) such
that, after a detected separation of the mobile defense device (1) from the defense
device support (15), the alarm system (11), connected with the alarm trigger (10)
in a data-transmitting manner, can be activated, and/or an alarm signal can be transmitted
to the transmission device (19), connected with the alarm trigger (10) in a data-transmitting
manner, and, through the transmission unit (19), an emergency call can be made.
4. Mobile defense device according to claim 3, characterized in that the alarm trigger (10) comprises a break contact sensor (18).
5. Mobile defense device (1) according to claim 3 or claim 4, characterized in that the warning signal trigger (7) is configured and arranged on the mobile defense device
(1) such that, after a detected separation of the mobile defense device (1) from the
defense device support (15), the warning signal generator (8), connected with the
warning signal trigger (7) in a data-transmitting manner, is activated, and a warning
signal (9) is permanently replayed through the warning signal generator (8).
6. Mobile defense device (1) according to claim 5, characterized in that the warning signal trigger (7) comprises a break contact sensor (18).
7. Home defense system (20) for defending against and for deterring an attacker or an
intruder with at least one mobile defense device (1) according to one of the claims
1 to 6, and with a base station (21), with which the mobile defense device (1) can
be detachably connected.
8. Home defense system (20) according to claim 7, characterized in that the home defense system (20) comprises an alarm system (11), wherein the alarm system
(11) can be activated by an actuation of an alarm trigger (10).
9. Home defense system (20) according to claim 7 or 8, characterized in that the base station (21) comprises an alarm generator (24), wherein, through an actuation
of the alarm trigger (24) of the base station (21), the alarm system (11) can be activated.
10. Home defense system (20) according to one of the claims 7 to 9, characterized in that the base station (21) comprises an emergency call trigger (23), wherein, through
an actuation of the emergency call trigger (23) of the base station (21), an emergency
signal can be transmitted to an emergency call center.
1. Dispositif de défense mobile (1) permettant de se défendre contre un agresseur ou
un cambrioleur et de l'effrayer avec un appareil de défense comportant un adaptateur
(2) pour recevoir l'appareil de défense et un dispositif de signal d'avertissement
(6), l'agresseur ou le cambrioleur pouvant être repoussé avec l'appareil de défense
lorsque ledit appareil de défense est disposé dans l'adaptateur (2), le dispositif
de signal d'avertissement (6) étant doté d'un déclencheur de signal d'avertissement
(7) actionnable et d'un générateur de signal d'avertissement (8), un signal d'avertissement
(9) étant émis de manière permanente par le générateur de signal d'avertissement (8)
suite à l'actionnement du déclencheur de signal d'avertissement (7) pour effrayer
l'agresseur ou le cambrioleur par ledit signal d'avertissement (9), l'appareil de
défense étant un spray standard contenant des substances irritantes (3), caractérisé en ce que l'adaptateur (2) est conçu pour recevoir l'appareil de défense de telle sorte que
l'appareil de défense peut être disposé sur ou dans l'adaptateur (2) de manière à
ne pas tourner.
2. Dispositif de défense mobile (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de défense mobile (1) comporte un déclencheur d'alarme (10), un système
d'alarme (11) en liaison de communication de données avec le déclencheur d'alarme
(10) pouvant être activé après un actionnement dudit déclencheur d'alarme (10) et/ou
un signal d'alarme pouvant être transmis à un appareil de transmission en liaison
de communication de données avec le déclencheur d'alarme (10) et un appel d'urgence
pouvant être émis par l'appareil de transmission (19).
3. Dispositif de défense mobile (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de défense mobile (1) comporte un dispositif de fixation (17), le dispositif
de défense mobile (1) pouvant être, grâce au dispositif de fixation (17), fixé par
adhérence de force et/ou par adhérence de forme sur un dispositif complémentaire de
fixation (16) d'un support pour dispositif de défense (15), le déclencheur d'alarme
(10) étant conçu et disposé sur le dispositif de défense mobile (1) de telle sorte
qu'après une séparation détectée du dispositif de défense mobile (1) du support pour
dispositif de défense (15), le système d'alarme (11) en liaison de communication de
données avec le déclencheur d'alarme (10) peut être activé et/ou un signal d'alarme
peut être transmis à l'appareil de transmission (19) en liaison de communication de
données avec le déclencheur d'alarme (10) et un appel d'urgence peut être émis par
l'appareil de transmission (19).
4. Dispositif de défense mobile (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le déclencheur d'alarme (10) comporte un capteur de contact d'interruption (18).
5. Dispositif de défense mobile (1) selon la revendication 3 ou la revendication 4, caractérisé en ce que le déclencheur de signal d'avertissement (7) est conçu et disposé sur le dispositif
de défense mobile (1) de telle sorte qu'après une séparation détectée du dispositif
de défense mobile (1) du support pour dispositif de défense (15), le générateur de
signal d'alarme (8) en liaison de communication de données avec le déclencheur de
signal d'avertissement (7) est activé et un signal d'avertissement (9) est émis de
manière permanente par le déclencheur de signal d'avertissement.
6. Dispositif de défense mobile (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que le déclencheur de signal d'avertissement (7) comporte un détecteur de contact d'interruption
(18).
7. Système de défense pour une maison (20) permettant de se défendre contre un agresseur
ou un cambrioleur et de l'effrayer, comportant au moins un dispositif de défense mobile
(1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, et une station de base (21) à
laquelle le dispositif de défense mobile (1) peut être relié de manière amovible.
8. Système de défense pour une maison (20) selon la revendication 7, caractérisé en ce que ledit système de défense pour une maison (20) comporte un système d'alarme (11),
le système d'alarme (11) pouvant être activé par l'actionnement d'un déclencheur d'alarme
(10).
9. Système de défense pour une maison (20) selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la station de base (21) comporte un déclencheur d'alarme (24), ledit système d'alarme
(11) pouvant être activé par un actionnement du déclencheur d'alarme (24) de la station
de base (21).
10. Système de défense pour une maison (20) selon l'une quelconque des revendications
7 à 9, caractérisé en ce que la station de base (21) comporte un déclencheur d'appel d'urgence (23), un signal
d'urgence pouvant être transmis à une centrale d'appels d'urgence par un actionnement
d'un déclencheur d'appel d'urgence (23) de la station de base (21).