[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung eines Kletterseiles mit einem
einen Aufnahmeraum für eine Seilschlaufe aufweisenden Trägerkörper, und mit einem
am Trägerkörper beweglich angeordneten Umschlingungsteil für die durch den Aufnahmeraum
gelegte Seilschlaufe, dessen Bewegung das Seil am Trägerkörper klemmt.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise der
EP 398819 zu entnehmen. Das dortige Gehäuse umfasst zwei Grundplatten, zwischen denen ein feststehendes
Seilführungselement und ein schwenkbarer Umschlingungsteil für eine Seilschlaufe angeordnet
sind. Der schwenkbare Umschlingungsteil weist eine bezüglich seiner Schwenkachse exzentrische
und nicht kreisförmige Außenfläche auf. Der Spalt zwischen dem feststehenden Seilführungselement
und dem schwenkbaren Umschlingungsteil verändert sich daher, wenn der Umschlingungsteil
um die Achse verdreht wird, und das durch den Spalt geführte Seil wird in der hier
gegebenen Klemmstelle geklemmt. Am Umschlingungsteil ist ein Lösehebel vorgesehen,
mit dessen Hilfe die Bremskraft an der Klemmstelle geregelt werden kann, um das Seil
kontrolliert durch die Vorrichtung laufen zu lassen.
[0003] Am Gehäuse kann ein Karabiner eingehängt werden, der durch zwei Bohrungen in den
beiden Grundplatten außerhalb des Schwenkbereichs des Umschlingungselements durchgeführt
wird.
[0004] Nachteilig bei den bekannten Systemen ist die einseitige "punktuelle" Klemmstelle,
in der der geklemmte Seilabschnitt einer starken Belastung ausgesetzt wird, die zur
meist unbemerkten Beschädigung des Seils führen kann.
[0005] Es ist weiters bekannt, einen eingehängten Karabiner als Umschlingungsteil zu verwenden.
Dies führt nach der
FR 2836635 zu zwei Klemmstellen, da durch eine entsprechende Ausnehmung im Gehäuse der eingehängten
Karabiner ausreichend weit an die Seitenbegrenzung der Ein- und Austrittsöffnung für
die Seilschlaufe herangeführt werden kann. Es ist jedoch problematisch, den Karabiner
als Umschlingungsteil zu verwenden, da einerseits eine zu kleine Seilschlaufe entsteht,
die ein leichtes Ein- und Ausgeben des Seils verhindert, und andererseits der Querschnitt
des Karabiners Einfluss auf das Brems- und Ablassverhalten der Sicherungsvorrichtung
hat.
[0006] Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art ohne Verwendung eines Karabiners als Klemmelement so weiterzuentwickeln,
dass weder das Seil noch der bewegliche Umschlingungsteil überbelastet und beschädigt
werden.
[0007] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass am Trägerkörper zwei voneinander
beabstandete Klemmstellen für die Seilschlaufe vorgesehen sind, und der Umschlingungsteil
je einen Klemmbereich für beide Klemmstellen aufweist.
[0008] Diese Konstruktion führt zu einer Reihe von Vorteilen, da der Umschlingungsteil mit
maximaler Größe gewählt werden kann und damit auch die Krümmung der Seilschlaufe geringer
ist. die Klemmstellen können gerundete Flächen aufweisen und auch die dünnsten, beim
Klettern eingesetzten Seile werden zuverlässig geklemmt. Vorzugsweise ergibt sich
eine (nahezu) symmetrische Klemmung in beiden Klemmstellen, wodurch auch das gefürchtete
Vertauschen von Lastseilseite und Bremshandseilseite in der Vorrichtung zu keinen
fatalen Folgen führen kann, solange die Bremshand das Seil auf der nicht direkt belasteten
Seite hält. Da kein Karabiner in den Sicherungs- und Bremsverlauf eingebunden ist,
können für alle mit dem Seil in Berührung kommenden Teile die bestgeeigneten Materialien
wie Edelstahl oder Titan verwendet werden. Der Karabinerquerschnitt, der rund, oval
oder dreieckartig sein kann, spielt beim Bremsverhalten der Sicherungsvorrichtung
keine Rolle.
[0009] Der Umschlingungsteil ist bevorzugt federbelastet, sodass er nach einer Lastaufnahme
automatisch in seine Ruheposition zurückkehrt. Somit ist eine sehr leichte Seilein-
und ausgabe realisierbar und die Vorrichtung muss während des Sicherungsvorganges
nicht berührt werden, sodass Bedienfehler während des Sicherungsvorganges praktisch
ausgeschlossen sind. Eine Berührung ist lediglich zum Ablassen eines Kletterers erforderlich.
[0010] Die Seitenbegrenzungen des Aufnahmeraumes für die Seilschlaufe sind insbesondere
durch Verbindungsbolzen bzw. -nieten und gegebenenfalls diese umschließende Buchsen
oder Hülsen zwischen einer Bodenplatte und einer Deckplatte des Trägerkörpers gebildet.
Der Umschlingungsteil kann sich in Bezug auf die beiden Seitenbegrenzungen im Wesentlichen
mittig vor- und zurückbewegen, sodass die Kraftverteilung auf die beiden Klemmstellen
ziemlich ausgeglichen ist.
[0011] In einer bevorzugten Ausführung ist dabei vorgesehen, dass der Umschlingungsteil
um eine Achse verschwenkbar ist, die außerhalb des Aufnahmeraumes für die Seilschlaufe
angeordnet ist. Die Schwenkachse des Umschlingungsteils liegt bevorzugt in einem weiteren
Verbindungsbolzen oder dergleichen zwischen der Bodenplatte und der Deckplatte des
Trägerkörpers in einer Position im Nahbereich einer Verbindungsgeraden durch die an
der Seilein- und -austrittsöffnung angeordneten Verbindungsbolzen. Der weitere Verbindungsbolzen
trägt eine schwenkbare Lasche, von der der Umschlingungsteil nach oben hochsteht.
Der Freiraum zwischen dem Umschlingungsteil und dem Verbindungsbolzen ist wesentlich
größer als der Durchmesser des dicksten einzulegenden Seiles, sodass die in den Aufnahmeraum
eingefädelte Seilschlaufe leicht um den ausgeschwenkten Umschlingungsteil gelegt werden
kann. Der Umschlingungsteil ist bevorzugt um zumindest 90° verschwenkbar, wobei die
ihn tragende Lasche bei der Klemmung der Seilschlaufe annähernd parallel zur oben
genannten Verbindungsgeraden ausgerichtet ist und der Umschlingungsteil annähernd
rechtwinklig auf die beiden Klemmstellen trifft.
[0012] Der Umschlingungsteil ist bevorzugt als Ringkörper ausgebildet und von geringst möglichem
Gewicht, wodurch er auch eine sehr große zentrale Öffnung aufweist, die auch in der
Lasche ausgebildet ist. Wenn der Durchmesser der Öffnung größer als der Schwenkweg
des Umschlingungsteils zwischen der Klemm- und der Ruhestellung ist, können in der
Bodenplatte und in der Deckplatte des Trägerkörpers Durchstecköffnungen für einen
Karabiner vorgesehen sein. Wird ein Karabiner an dieser Stelle in das Gehäuse eingehängt,
so durchsetzt er auch die wesentlich größere zentrale Öffnung des Umschließungsteiles,
wobei er den Ringkörper weder in der Klemm- noch in der Ruhestellung berührt. Ein
Karabiner behindert somit die Verschwenkung des Umschlingungsteils nicht und kann
daher immer bewegt bzw. hin- und hergeschwenkt werden. Die Anordnung des Karabiners
innerhalb des Schwenkbereichs des Umschließungsteils trägt zu einer kompakten und
handlichen Größe der Sicherungsvorrichtung bei.
[0013] Die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung weist somit bei einem Sturz ins Seil eine
ausgezeichnete und dank der Aufteilung in zwei Klemmbereiche dennoch materialschonende
Bremswirkung auf. Die Klemmbereiche sind dabei insbesondere um etwa 250° am Umfang
des Umschlingungsteiles versetzt vorgesehen. Zum kontrollierten Ausgeben und Einholen
des unbelasteten Seiles ist der Umschlingungsteil insbesondere federunterstützt in
die Ruhestellung zurückgeschwenkt und von den Klemmstellen so weit entfernt, dass
das Seil leicht durchgezogen werden kann.
[0014] Für eine kontrollierte Seildurchführung bei Belastung, insbesondere beim Ablassen
eines Kletterers, sind Zwischenstellungen notwendig, die eine fließende Anpassung
der Bremskräfte ermöglichen. In bevorzugten Ausführungen sind daher vorgesehen, dass
der Umschlingungsteil einen im Wesentlichen in Verlängerung der Lasche abstehenden
Lösefortsatz aufweist, sowie dass dem Lösefortsatz des Umschlingungsteils ein um eine
Achse schwenkbarer Lösehebel zugeordnet ist. Der Lösehebel ist bevorzugt zweiarmig,
wodurch der von Hand zu ergreifende Hebelarm eine von der Bedienungsperson weg gerichtete
Drehbewegung vollführen muss, um den Umschlingungsteil zu lockern. Diese Bewegung
ergibt sich aber insbesondere nur bei konzentrierter Betätigung, nicht aber in einem
unkonzentrierten Panikfall. Auch ein reflexartiges Greifen oder Zusammendrücken der
Hand im Panikfall würde kein Ablassen des Kletterers auslösen. Auf eine für Rechts-
und Linkshänder taugliche Anordnung des Lösehebels wurde Rücksicht genommen, sodass
unnötige Bedienungskomplikationen vermieden werden können. Bevorzugt ist auch der
Lösehebel federbeaufschlagt, sodass er nach Betätigung in seine am Grundkörper anliegende
Grundstellung zurückkehrt.
[0015] Nachstehend wird nun die Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnung
näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Schrägansicht einer ersten Ausführung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit
Seil und einem eingehängten Karabiner in unbelasteter Normalstellung,
- Fig. 2
- die Bodenplatte der Ausführung nach Fig. 1 mit ausgeschwenktem Umschlingungsteil,
- Fig. 3
- die Bodenplatte der Ausführung nach Fig. 1 mit in die unbelastete Normalstellung eingeschwenktem
Umschlingungsteil,
- Fig. 4
- die Bodenplatte der Ausführung nach Fig. 1 in belasteter Blockierstellung,
- Fig. 5
- die Bodenplatte der Ausführung nach Fig. 1 bei kontrolliertem Ablassen des Seils in
teilbelasteter Bremsstellung, und
- Fig. 6
- eine Schrägansicht einer zweiten Ausführung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0017] Eine Vorrichtung zur Sicherung eines Kletterseils 3 weist gemäß Fig. 1 oder Fig.
6 einen Trägerkörper 1 auf, der mit einem Aufnahmeraum 2 für eine Seilschlaufe 4 versehen
ist. Nächst einer Ein- und Austrittsöffnung 10 in den Aufnahmeraum 2 sind zwei einander
gegenüberliegende Klemmstellen 11, 12 vorgesehen, in denen die Seilschlaufe 4 bei
Überbelastung, beispielsweise Sturz des an der Lastseilseite 13 hängenden Kletterers
in das Seil 3 geklemmt und blockiert wird. Dies gelingt dadurch, dass die Seilschlaufe
4 um einen beweglichen Umschlingungsteil 15 geführt ist, an dem zwei einander gegenüberliegende
Klemmbereiche 21, 22 ausgebildet sind, und der bei der Annäherung an die Klemmstellen
11, 12 von der der Ein- und Austrittsöffnung 10 gegenüber liegenden Seite den Durchtrittsraum
für das Seil 3 in beiden Klemmstellen 11, 12 verkleinert und das Seil dort einklemmt
und bremst bzw. stoppt.
[0018] Die Bewegung des Umschlingungsteils 15 ist in der ersten Ausführung nach Fig. 1 bis
5 eine Schwenkbewegung um eine außerhalb des Aufnahmeraumes 2 für die Seilschlaufe
4 angeordnete Achse 16 und in der zweiten Ausführung eine Verschiebung in Richtung
des Pfeils 20 (Fig. 6). Auf diese Weise wird eine annähernd gleiche Klemmung in beiden
Klemmstellen 11, 12 erreicht, wobei die Aufteilung in die beiden voneinander distanzierten
Klemmstellen 11, 12 wesentlich zur Vermeidung von Beschädigungen des Seils 3 beiträgt.
[0019] In der Ausführung nach Fig. 1 bis 5 ist der Trägerkörper 1 gehäuseartig aus einer
Bodenplatte 7 und einer Deckplatte 8 aufgebaut, die über Verbindungselemente 9 in
Form von Bolzen, Nuten oder Schrauben etc. auf Abstand voneinander gehalten sind.
[0020] Die Verbindungselemente 9 sind bevorzugt von Buchsen oder Hülsen umgeben. Zwei Verbindungselemente
9 begrenzen die Ein- und Austrittsöffnung 10 für die Seilschlaufe 4 und bilden jeweils
den festen Klemmbereich der beiden Klemmstellen 11, 12. Die Bodenplatte 7 und die
Deckplatte 8 weisen jeweils eine Öffnung 6 auf, durch die ein Karabiner 5 (Fig. 1)
hindurchgeführt und dadurch im Trägerkörper 1 etwa mittig eingehängt werden kann.
Boden- und Deckplatte 7, 8 können zur Gewichtseinsparung wabenartige Bereiche aufweisen,
wie Fig. 1 zeigt.
[0021] Fig. 2 zeigt den Trägerkörper 1 der Sicherungsvorrichtung ohne Deckplatte 8 und mit
um die Achse 16 nach außen geschwenktem Umschlingungsteil 15, der einen auf einer
Lasche 17 angeordneten Ringkörper aufweist. Der Ringkörper weist eine Öffnung 19 mit
einem Durchmesser auf, der wesentlich größer als der dem Durchmesser der Öffnung 6
in der Bodenplatte 7 ist. Der Umschlingungsteil 15 weist in Fortsetzung der Lasche
17 einen Lösefortsatz 18 auf. Zwei etwa um 110° am Umfang des Ringkörpers beabstandete
Bereiche stellen Klemmbereiche 21, 22 für das Seil 3 dar. An der gegenüberliegenden
Seite des Trägerkörpers 1 ist ein Lösehebel 25 um eine Achse 26 schwenkbar angeordnet,
der einen Fortsatz 27 aufweist. Der Lösehebel 25 deckt in der in Fig. 2 ersichtlichen
Ruhelage einen wesentlichen Teil des Trägerkörpers 1 seitlich ab.
[0022] Fig. 3 zeigt den Umschlingungsteil 15 in eingeschwenkter Ruhestellung bzw. Lösestellung,
in der die zwischen der Lastseilseite 13 und der Bremshandseilseite 14 gebildete Seilschlaufe
4 im Aufnahmeraum 2 ohne Klemmung um den Umschlingungsteil 15 herumgeführt ist. In
dieser Stellung kann somit das strichliert eingezeichnete Seil 3 durch die Sicherungsvorrichtung
durchgezogen werden, indem mit einer Hand an der Lastseilseite 13, die zum Kletterer
nach oben führt, gezogen mit der anderen Hand an der Bremshandseilseite 14 Seil nachgeschoben
wird. In der Ruhe- bzw. Lösestellung überlagert die wesentlich größere Öffnung 19
des Umschlingungsteils 15 die Öffnung 6 in der Bodenplatte 7; ebenso in der Brems-
bzw. Blockierstellung, die in Fig. 4 gezeigt ist. Die Verschwenkung des Umschlingungsteils
15 ist daher auch dann nicht behindert, wenn ein Karabiner 5 in die Öffnung 6 des
Trägerkörpers 1 eingehängt wird.
[0023] Wie Fig. 4 weiters zeigt, ist die Seilschlaufe 4 aufgrund einer Überbeanspruchung
an der Lastseilseite 13 angezogen worden und hat den Umschlingungsteil 15 in die Blockierstellung
verschwenkt, in der das Seil 3 in beiden Klemmstellen 11,12 zwischen den Verbindungselementen
9 und den Klemmbereichen 21, 22 am Ringkörper geklemmt ist. Aus der Darstellung in
Fig. 4 ist ersichtlich, dass der Durchmesser des Seiles 3 auch wesentlich kleiner
sein kann und die Vorrichtung daher auch mit dem dünnsten, für die Praxis zugelassenen
Seilen eingesetzt werden kann. In der in Fig. 4 gezeigten Position ist der Lösehebel
25 unverändert und der Fortsatz 27 ist vom Lösefortsatz 18 des Umschlingungsteils
15 ausgeschwenkt.
[0024] In der in Fig. 5 gezeigten Zwischenposition wird das belastete Seil kontrolliert
gebremst durch die Vorrichtung geführt, indem der Lösehebel 25 betätigt wird und der
Fortsatz 27 gegen den Lösefortsatz 18 des Umschlingungsteils 15 drückt. Dadurch öffnen
sich die Klemmstellen 11, 12 bis zu einem bestimmten Ausmaß und das belastete Seil
wird verzögert durch die Sicherungsvorrichtung gezogen, beispielsweise um einen am
Seil hängenden Kletterer zum Boden abzusenken. Die Öffnung der Bremse erfordert eine
bewusste Betätigung des Lösehebels 25. Wird diese Bewegung gestört bzw. unterbrochen,
schwenkt der Umschlingungsteil 15 wieder in Brems- bzw. Blockierstellung zurück und
die Bremswirkung verstärkt sich durch die am Seil hängende Last.
[0025] In der Ausführung nach Fig. 6 ist die Ein- und Austrittsöffnung 10 in einem runden,
tuberartigen Trägerkörper 1 vorgesehen, in dem der Umschlingungsteil 15 in der Öffnungsachse
linear verschiebbar ist. Die Aufteilung in zwei Klemmstellen 11, 12 ist ebenso gegeben.
1. Vorrichtung zur Sicherung eines Kletterseiles (3) mit einem einen Aufnahmeraum (2)
für eine Seilschlaufe (4) aufweisenden Trägerkörper (1), und mit einem am Trägerkörper
(1) beweglich angeordneten Umschlingungsteil (15) für die durch den Aufnahmeraum (2)
gelegte Seilschlaufe (4), dessen Bewegung das Seil (3) klemmt, dadurch gekennzeichnet, dass am Trägerkörper (1) zwei voneinander beabstandete Klemmstellen (11, 12) für die Seilschlaufe
(4) vorgesehen sind, und der Umschlingungsteil (15) je einen Klemmbereich (21, 22)
für beide Klemmstellen (11, 12) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlingungsteil (15) um eine Achse (16) verschwenkbar ist, die außerhalb des
Aufnahmeraumes (2) für die Seilschlaufe (4) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlingungsteil (15) mit einer Öffnung (19) für die Durchführung eines im Trägerkörper
(1) einzuhängenden Karabiners (5) versehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlingungsteil (15) einen Ringkörper aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Klemmbereiche (21, 22) des Umschlingungsteils (15) um etwa 250° versetzt
sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlingungsteil (15) an einer um die Achse (16) schwenkbaren Lasche (17) vorgesehen
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlingungsteil (15) einen im Wesentlichen in Verlängerung der Lasche (17)
abstehenden Lösefortsatz (18) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlingungsteil (15) in Lösestellung federbeaufschlagt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem Lösefortsatz (18) des Umschlingungsteils (15) ein um eine Achse (26) schwenkbarer
Lösehebel (25) zugeordnet ist.