[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche
mit einem Spritzbrenner, der eine Drahtzuführvorrichtung mit mindestens einem Führungselement
zum Führen eines Drahts, eine Plasmagasquelle, eine Düseneinrichtung mit einer Düsenöffnung
zur Erzeugung eines Plasmagasstrahls, welcher auf ein Drahtende gerichtet ist, eine
erste Elektrode und eine zweite Elektrode, wobei der Draht als zweite Elektrode wirkt,
und eine Verstellvorrichtung, wodurch das Drahtende um einen definierten Verstellweg
verstellbar ist, aufweist.
[0002] Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Verbesserung der Qualität einer
thermischen Beschichtung mit einer Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche.
[0003] Derartige Vorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden beispielsweise
in der Automobilindustrie dazu verwendet, um die Laufflächen der Zylinderbohrungen
in einem Verbrennungsmotor zu beschichten und dadurch insbesondere die Gleiteigenschaften
der Kolben auf den Laufflächen der Zylinderbohrungen zu verbessern. Die Beschichtung
der Laufflächen erfolgt dabei durch das PTWA (Plasma Transferred Wire Arc Spraying)
-Verfahren, in dem mit Hilfe eines Plasmas ein Metalldraht geschmolzen und dieser
geschmolzene Metalldraht zur Erzeugung der Laufflächen auf den Zylinderbohrungen verteilt
wird.
[0004] Eine derartige Vorrichtung zum thermischen Beschichten von Oberflächen ist in der
WO 2012/095371 offenbart. Die Vorrichtung umfasst eine Drahtzuführeinrichtung und eine Düseneinrichtung.
Die Drahtzuführeinrichtung weist mehrere Führungselemente auf, über die ein Draht
geführt und stetig gefördert wird. Die Düseneinrichtung umfasst einen Düsenkörper,
in dem eine Düsenöffnung ausgebildet ist, die mit einer Plasmagasquelle verbunden
ist und einen auf das Drahtende gerichteten Plasmagasstrom erzeugt. Für die Erzeugung
eines Plasmas weist die Vorrichtung zwei Elektroden auf, wobei eine erste Elektrode
im Düsenkörper angeordnet ist und eine zweite Elektrode durch den Draht gebildet wird,
so dass ein Lichtbogen zwischen der ersten Elektrode und dem Draht entsteht und durch
die daraus resultierende hohe Temperatur das Drahtende aufschmilzt. Nach dem Aufschmelzen
des Drahtendes wird die Schmelze durch den Plasmagasstrahl und insbesondere durch
im Düsenkörper ausgebildete Sekundärluftdüsen in Richtung der Lauffläche der Zylinderbohrung
zerstäubt. Dabei sinkt die Qualität der Beschichtung, wenn das Drahtende nicht vollständig
aufgeschmolzen wird und die nicht aufgeschmolzenen Metallpartikel zusammen mit der
Schmelze auf die Lauffläche verteilt werden. Um das Drahtende vollständig aufzuschmelzen
und eine daraus resultierende hohe Qualität der Beschichtung der Lauffläche zu erreichen,
weist die Drahtzuführeinrichtung Verstellelemente auf, durch die das Drahtende relativ
zur Düsenöffnung verstellbar ist. Dabei umfasst die Verstellvorrichtung radial zur
Drahtlängsachse angeordnete Verstellschrauben, die auf ein Führungselement angreifen.
Durch das Ein- bzw. Ausschrauben der Verstellschrauben erfolgt eine Verschiebung des
Führungselements gemeinsam mit dem Draht, wodurch das Drahtende relativ zum Plasmagasstrahl
ausgerichtet wird.
[0005] Nachteilig an der in der
WO 2012/095371 beschriebenen Ausführung ist die ungenaue und zeitaufwendige Ausrichtung des Drahtes
relativ zum Plasmagasstrahl, wobei ein Werker die Form des Drahtendes nach dem Aufschmelzen
prüft, den für die vollständige Aufschmelzung des Drahtendes benötigten Verstellweg
abschätzt und über die Verstellschrauben das Drahtende relativ zum Plasmagasstrahl
um den abgeschätzten Verstellweg verstellt. Dieser Ablauf wird solange wiederholt,
bis das Drahtende derart zum Plasmagasstrahl ausgerichtet ist, dass im Schmelzvorgang
das Drahtende vollständig schmilzt.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum thermischen
Beschichten einer Oberfläche derart weiterzuentwickeln, dass die Ausrichtung des Drahtendes
relativ zum Plasmagasstrahl genauer und zeitsparender erfolgt.
[0007] Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Verbesserung
der Qualität einer thermischen Beschichtung mit einer Vorrichtung zum thermischen
Beschichten einer Oberfläche bereitzustellen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche
mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Dadurch, dass eine Messvorrichtung vorgesehen
ist, welche in einer definierten Position am Spritzbrenner befestigt ist, wobei über
die Messvorrichtung die Lage oder Form des Drahtendes ermittelbar ist, kann die Form
oder Lage des Drahtendes genau und zuverlässig ermittelt werden, wobei mit nur einer
Messung der Messvorrichtung der für die vollständige Aufschmelzung des Drahtendes
erforderliche Verstellweg des Drahtendes ermittelt und so viel Zeit eingespart wird.
[0009] Außerdem wird die Aufgabe durch ein Verfahren zur Verbesserung der Qualität einer
thermischen Beschichtung mit den Merkmalen der Ansprüche 9 und 10 gelöst.
[0010] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Vorrichtung ist die Messvorrichtung als ein
optisches Messsystem mit mindestens einem optischen Sensor ausgeführt. Dadurch wird
ein berührungsloses Vermessen des Drahtes und ggfs. der Düsenöffnung ermöglicht, so
dass direkt nach der Aufschmelzung des Drahtendes gemessen werden kann, ohne die Abkühlzeit
beachten zu müssen.
[0011] Alternativ ist die Messvorrichtung als ein taktiles Messsystem mit mindestens einem
Taster ausgeführt, wodurch die Messungen der Messvorrichtung unempfindlich gegen Umwelteinflüsse
und Werkstoffeigenschaften, beispielsweise Lichtverhältnisse oder Oberflächenbeschaffenheit,
sind.
[0012] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Messvorrichtung an der der ersten Elektrode
zugewandten Seite des Drahts angeordnet. Der Schmelzvorgang beginnt an der der ersten
Elektrode zugewandten Seite und schreitet sich zur entgegengesetzten Seite des Drahtes
fort. Durch die Anordnung der Messvorrichtung in gleicher Ausrichtung wie die erste
Elektrode entspricht die Messrichtung der Messvorrichtung der Richtung des Plasmagasstrahls,
so dass die Form oder die Lage des Drahtendes zuverlässig gemessen werden kann, wobei
vermieden wird, dass Metallteile, die möglicherweise im Schatten anderer stehen geblieben
sind, nicht erfasst werden.
[0013] Vorzugsweise ist die Messvorrichtung an der Stelle der ersten Elektrode angeordnet,
wobei die Elektrode zwischenzeitlich entfernbar ist. Dadurch kann die Messvorrichtung
kostengünstig am Spritzbrenner angeordnet werden, da die Messvorrichtung automatisch
korrekt zur Düsenöffnung ausgerichtet ist.
[0014] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Messvorrichtung an der der ersten Elektrode
abgewandten Seite des Drahtes angeordnet, wodurch die Messvorrichtung einfach montierbar
und demontierbar ist.
[0015] Vorzugsweise ist die Verstellvorrichtung ein mechanisch angetriebenes System, wodurch
auf eine einfache und kostengünstige Weise, beispielsweise durch eine Schraube, die
quer zur Drahtachse verläuft, die Verstellung des Drahtendes erfolgt.
[0016] Alternativ ist die Verstellvorrichtung ein elektrisch angetriebenes System. Dadurch
kann die Messvorrichtung und die Verstellvorrichtung auf eine einfache Weise miteinander
gekoppelt werden, so dass die Vermessung und Verstellung des Drahtendes automatisiert
erfolgt.
[0017] In einer bevorzugten Ausführung des Verfahrens wird die Verstellung des Drahtendes
durch die Messvorrichtung überwacht, so dass eine inkorrekte Verstellung des Drahtendes,
beispielsweise durch einen Werker, vermieden wird.
[0018] Vorzugsweise erfolgt die Messung der Messvorrichtung und die Verstellung des Drahtendes
durch die Verstellvorrichtung automatisiert. Dadurch wird die für die Messung der
Form oder der Lage des Drahtendes und die für die Verstellung des Drahtendes erforderliche
Zeit reduziert.
[0019] Es wird somit eine Vorrichtung und ein Verfahren geschaffen, wodurch die Ausrichtung
des Drahtes relativ zum Plasmagasstrahl genauer und zeitsparender ausgeführt und die
Qualität einer thermischen Beschichtung einer Oberfläche verbessert werden kann.
Figur 1 zeigt eine Ausführung einer Vorrichtung zum thermischen Beschichten von Oberflächen
im Längsschnitt des Drahtes und quer zur Düsenöffnung.
Figur 2 zeigt eine Ausführung einer Vorrichtung zum thermischen Beschichten von Oberflächen
mit eingesetzter Elektrode im Längsschnitt des Drahtes und längs der Düsenöffnung.
Figur 3 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführung einer Vorrichtung zum thermischen Beschichten
von Oberflächen mit eingesetzter Messvorrichtung im Längsschnitt des Drahtes und längs
der Düsenöffnung.
[0020] Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Vorrichtung weist einen Spritzbrenner 2 mit
einer Drahtzuführvorrichtung 4 und einer Düseneinrichtung 6 auf. Die Drahtführvorrichtung
4 umfasst ein erstes ringförmiges Führungselement 8 und ein zweites ringförmiges Führungselement
10 zum Führen eines Drahtes 16. Die Düseneinrichtung 6 weist einen Düsenkörper 7 mit
einer Düsenöffnung 14 auf, die quer zur Achse des Drahtes 16 angeordnet ist und auf
das Drahtende 18 gerichtet ist.
[0021] Im Düsenkörper 7 ist ein Fluidkanal 21 ausgebildet, der in die Düsenöffnung 14 mündet
und mit dem der Düsenöffnung 14 abgewandten Ende mit einer nicht in den Figuren dargestellten
Plasmagasquelle verbunden ist. In dem Fluidkanal 21 ist eine über Stege 19, 19' am
Düsenkörper 7 befestigte erste Elektrode 20 angeordnet, die mit einer nicht dargestellten
Stromquelle verbunden ist. Eine zweite Elektrode 22 bildet der Draht 16, der ebenfalls
mit einer nicht in den Figuren dargestellten Stromquelle verbunden ist.
[0022] Im Betrieb der Vorrichtung strömt das in den Fluidkanal 21 einströmende und für die
Plasmaentstehung benötigte Plasmagas durch die Düsenöffnung 14 in Richtung des Drahtendes
18. Bei entsprechender an den beiden Elektroden 20, 22 wirkenden hoher Spannung und
Stromstärke bildet sich zwischen den beiden Elektroden 20, 22 ein Lichtbogen, der
sich durch die Düsenöffnung 14 bis zum Drahtende 18 erstreckt. Der Lichtbogen verursacht
somit am Drahtende 18 eine hohe Temperatur, wodurch ein Aufschmelzen des Drahtendes
18 erfolgt. Das aufgeschmolzene Drahtmaterial wird durch den Plasmastrahl und insbesondere
durch Luftdüsenöffnungen 24 in Richtung einer Oberfläche einer Zylinderbohrung zerstäubt.
[0023] Die Luftdüsenöffnungen 24 sind im Düsenkörper 7 ausgebildet und kreisförmig um die
Düsenöffnung 14 angeordnet. Die Luftdüsenöffnungen 24 sind über jeweils einen im Düsenkörper
7 ausgebildeten Luftdüsenkanal 25 mit einer in den Figuren nicht dargestellten Luftdruckversorgung
fluidisch verbunden.
[0024] Entscheidend für die Qualität einer Beschichtung ist, dass Fehlstellen in der Beschichtung
vermieden werden, die durch nicht oder nur teilweise aufgeschmolzenes Drahtmaterial
verursacht werden und zu Einschlüssen und Lunkern in der dünnen Beschichtungsschicht
führen. Daher weist die Vorrichtung eine Verstellvorrichtung 26 auf, die auf das zweite
Führungselement 10 wirkt und das Führungselement 10 zusammen mit dem Draht 16 quer
zur Längsachse des Drahtes 16 verschiebt.
[0025] Die Verstellung des Drahtes 16 kann elektrisch, beispielsweise durch Piezoelemente,
oder mechanisch erfolgen. In der Figur 1 ist eine mechanische Ausführung der Verstellvorrichtung
26 dargestellt, wobei sich die Verstellvorrichtung 26 aus einer ersten Verstellschraube
28 und einem ersten Stift 32 sowie einer zweiten Verstellschraube 30 und einem zweiten
Stift 34 zusammensetzt. Dabei greifen radial an das zweite ringförmige Führungselement
10 die Stifte 32, 34 an, die in jeweils einer Bohrung 36, 38 geführt sind und durch
jeweils eine Verstellschraube 28, 30 verschiebbar sind. Die Verstellschrauben 28,
30 sind ebenfalls in den Bohrungen 36, 38 angeordnet, wobei die Bohrungen 36, 38 jeweils
ein Innengewinde aufweisen, welches das Ein- und Ausschrauben der Verstellschrauben
28, 30 ermöglichen.
[0026] Durch das Ein- bzw. Ausschrauben der Verstellschrauben 28, 30 werden die Stifte 32,
34 und das Führungselement 10 radial zur Längsachse des Drahtes 16 verschoben und
das Drahtende 18 relativ zur Düsenöffnung 14 versetzt. Dabei muss eine der beiden
Verstellschrauben 28, 30 für die Verschiebung des Führungselementes 10 zwingenderweise
eingeschraubt und die andere der beiden Verstellschrauben 28, 30 ausgeschraubt werden.
[0027] Um den für die Verstellung benötigten Verstellweg zu ermitteln, ist am Spritzbrenner
2 erfindungsgemäß eine Messvorrichtung 40 befestigt. Figur 3 zeigt eine derartige
Anordnung der Messvorrichtung 40. Die Messvorrichtung 40 ist ein optisches System
und an der Stelle angeordnet, an der die zweite Elektrode 22 im Beschichtungsvorgang
angeordnet ist. So wird die zweite Elektrode 22 zwischen den Beschichtungsvorgängen
entfernt und eine Messvorrichtung 40 eingesetzt.
[0028] Die Messvorrichtung 40 weist einen optischen Sensor 42 auf, der die Form des Drahtendes
18 misst. Bei einer schlechten Positionierung des Drahtendes 18 zur Düsenöffnung 14
entsteht eine sogenannte Schmelzflanke, die durch die Messvorrichtung 40 erfasst wird.
Durch die ermittelte Geometrie der Schmelzflanke ist bekannt, in welche Richtung der
Draht verschoben werden muss, um das gesamte Drahtende 18 aufzuschmelzen. Bei einem
neu eingesetzten Draht 16 erfolgt eine kurze Betätigung der Vorrichtung, so dass ein
erster Schmelzvorgang erfolgt und sich die Form des Drahtendes 18 aufgrund des Schmelzvorgangs
verändert. Diese Formveränderung wird durch die Messvorrichtung 40 erfasst und das
Drahtende 18 basierend auf der Messung der Messvorrichtung 40 durch einen Werker verstellt.
Während der Verstellung des Drahtes 16 ist die Messvorrichtung 40 weiterhin aktiv
und überwacht die Verstellung.
[0029] So zeichnet sich die beschriebene Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche
durch die erfindungsgemäße Anordnung der Messvorrichtung aus, indem die Form des Drahtendes
18 genau erfasst, basierend darauf eine Verstellung des Drahtendes 18 durch den Werker
oder ggfs. automatisiert vorgenommen wird und die Verstellung durch die Messvorrichtung
40 überwacht wird. So werden Fehlstellen in der Beschichtung vermieden.
[0030] Es sollte deutlich sein, dass auch andere konstruktive Ausführungsformen im Vergleich
zur beschriebenen Ausführungsform möglich sind, ohne den Schutzbereich des Hauptanspruchs
zu verlassen. Grundsätzlich kann die Düseneinrichtung oder die Drahtzufüreinrichtung
konstruktiv anders ausgeführt sein. Die Messvorrichtung kann beispielsweise auch über
ein taktiles System mit einem Taster erfolgen. Auch kann die Verstellvorrichtung elektrisch
und ggfs. automatisiert betätigt werden, so dass ein Werker nicht einzugreifen braucht.
1. Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche mit einem Spritzbrenner (2),
der eine Drahtzuführvorrichtung (4) mit mindestens einem Führungselement (10, 12)
zum Führen eines Drahtes (14),
eine Plasmagasquelle,
eine Düseneinrichtung (6) mit einer Düsenöffnung (14) zur Erzeugung eines Plasmagasstrahls,
welcher auf ein Drahtende (18) gerichtet ist,
eine erste Elektrode (20) und eine zweite Elektrode (22), wobei der Draht (16) als
zweite Elektrode (22) wirkt, und
eine Verstellvorrichtung (26), wodurch das Drahtende (18) um einen definierten Verstellweg
verstellbar ist, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Messvorrichtung (40) vorgesehen ist, welche in einer definierten Position am
Spritzbrenner (2) befestigt ist, wobei über die Messvorrichtung (40) die Lage oder
Form des Drahtendes (18) ermittelbar ist.
2. Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Messvorrichtung (40) als ein optisches Messsystem mit mindestens einem optischen
Sensor (42) ausgeführt ist.
3. Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Messvorrichtung (40) als ein taktiles Messsystem mit mindestens einem Taster ausgeführt
ist.
4. Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Messvorrichtung (40) an der der ersten Elektrode (20) zugewandten Seite des Drahts
(16) angeordnet ist.
5. Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Messvorrichtung (40) an der Stelle der ersten Elektrode (20) angeordnet ist, wobei
die erste Elektrode (20) zwischenzeitlich entfernbar ist.
6. Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Messvorrichtung (40) an der der ersten Elektrode (20) abgewandten Seite des Drahts
(16) angeordnet ist.
7. Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verstellvorrichtung (26) ein mechanisch angetriebenes System ist.
8. Vorrichtung zum thermischen Beschichten einer Oberfläche nach einem der Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verstellvorrichtung (26) ein elektrisch angetriebenes System ist.
9. Verfahren zur Verbesserung der Qualität einer thermischen Beschichtung mit einer Vorrichtung
zum thermischen Beschichten einer Oberfläche nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
nach einem ersten Betätigen des Spritzbrenners (2) eine Messung der Form des Drahtendes
(18) durch die Messvorrichtung (40) durchgeführt wird und basierend auf der Messung
der Messvorrichtung (40) eine entsprechende Verstellung des Drahtendes (18) durch
die Verstellvorrichtung (26) erfolgt.
10. Verfahren zur Verbesserung der Qualität einer thermischen Beschichtung mit einer Vorrichtung
zum thermischen Beschichten einer Oberfläche nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Messung der Lage des Drahtendes (18) relativ zur Düsenöffnung (14) durch die
Messvorrichtung (40) durchgeführt wird und basierend auf der Messung der Messvorrichtung
(40) eine entsprechende Verstellung des Drahtendes (18) durch die Verstellvorrichtung
(26) erfolgt.
11. Verfahren zur Verbesserung der Qualität einer thermischen Beschichtung mit einer Vorrichtung
zum thermischen Beschichten einer Oberfläche nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verstellung des Drahtendes (18) durch die Messvorrichtung (40) überwacht wird.
12. Verfahren zur Verbesserung der Qualität einer thermischen Beschichtung mit einer Vorrichtung
zum thermischen Beschichten einer Oberfläche nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Messung der Messvorrichtung (40) und die Verstellung des Drahtendes (18) durch
die Verstellvorrichtung (26) automatisiert erfolgt.