[0001] Die Erfindung betrifft ein Verlegeverfahren zum Erstellen eines Decken- und/oder
Wandbelages mit Paneelen und einen Decken- und/oder Wandbelag mit Paneelen.
[0002] Um die Oberflächenoptik einer Wand oder Decke zu verbessern, werden Paneele als Wand-und/
oder Deckenbelag eingesetzt. Diese bieten zudem den Vorteil, dass von ihnen Installationsvorrichtungen
eines Raumes verdeckt werden können.
[0003] Die Paneele umfassen häufig Holzwerkstoffe, die mit einer dekorativen oder leicht
zu bearbeitenden Oberflächenbeschichtung versehen sind. Die Kanten der zu Platten
aufgetrennten Holzwerkstoffe sind entweder zum stumpfen aneinander Anordnen vorgesehen
oder es sind Verbindungsprofile an den Kanten angebracht, um die einzelnen Paneele
eines Oberflächenbelags untereinander zu verbinden.
[0004] Bei den Verbindungsprofilen sind insbesondere Nut-Feder-Verbindungen bekannt. Moderne
Paneele weisen dagegen an den Kanten zueinander korrespondierende Verriegelungsprofile
auf, so dass die Paneele klebemittelfrei untereinander verbunden werden können. Die
Verriegelungsprofile verbessern gegenüber den herkömmlichen Nut-Feder-Verbindungen
bzw. dem stumpfen Aneinanderlegen die Oberflächenbündigkeit und gewährleisten, dass
zwischen den Paneelen kein Oberflächenversatz in der Belagsebene und keine unbeabsichtigten
Lücken zwischen den Paneelen auftreten. Zudem erleichtern die Verriegelungsverbindungen
die Verlegung der Paneele erheblich.
[0005] Die Befestigung der Wand- und/oder Deckenpaneele erfolgt üblicherweise direkt auf
der Decken- oder Wandoberfläche oder auf entsprechenden vor oder an der Wand oder
Decke angeordneten Untergründen, wie Ständerwerken, Abhängevorrichtungen oder anderweitigen
Vorrichtungen zum Anordnen der Paneele.
[0006] Insbesondere bei Wand- oder Deckenbelägen, die auch Holzwerkstoffe umfassen, sind
zum Abpuffern von Schwind- und Quellbewegungen der Holzwerkstoffe Dehnungsfugen u.ä.
vorgesehen, damit durch Schwind- oder Quellbewegungen im Holz auftretende Spannungen
ausgeglichen werden können.
[0007] An den verlegten Oberflächenbelegen aus Paneelen können unterschiedliche Kräfte angreifen,
die zum Abfallen einzelner Paneele oder größerer Paneelabschnitte führen. Insbesondere
bei dem Ablösen von Paneelen einer ersten Paneelreihe kann aufgrund der Verriegelungsvorrichtung
ein Dominoeffekt eintreten, durch den bereits ein einzelnes abfallendes Paneel große
Bereiche des gesamten Belages oder den gesamten Belag mit ablöst.
[0008] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Decken- und/oder Wandbelag
und ein besonders einfaches Verlegeverfahren zum Erstellen eines Decken- und/oder
Wandbelages aus Paneelen bereitzustellen, mit dem eine erhöhte Sicherheit gegen das
Lösen des Decken- und/oder Wandbelages gewährleistet wird.
[0009] Die Erfindung löst die Aufgabe durch ein Verlegeverfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und einen Decken- und Wandbelag mit den Merkmalen des Anspruchs 6. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben. Dabei sind
die beschriebenen Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination grundsätzlich Gegenstand
der Erfindung unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0010] Das erfindungsgemäße Verlegeverfahren zum Herstellen eines Decken- und/oder Wandbelages
aus Paneelen weist die Schritte auf: Anordnen einer Vielzahl von Paneelen an einer
vorhandenen Wand oder Decke, wobei die Paneele in Reihen angeordnet und mittels korrespondierender
Verriegelungsprofile im Bereich der Längsseiten und Querseiten untereinander verbunden
werden, wobei vor einem längsseitigen Verbinden der Paneele einer zweiten Paneelreihe
mit den Paneelen einer ersten Paneelreihe ein Klebemittel im Bereich der längsseitigen
Verriegelungsprofile angeordnet wird, so dass mit dem längsseitigen Verbinden der
Paneele zusätzlich zur Verriegelungsverbindung eine Klebeverbindung im Bereich der
längsseitigen Verriegelungsprofile erzeugt wird.
[0011] Das Problem des Dominoeffekts tritt insbesondere dann auf, wenn sich ein oder mehrere
Paneele aus der ersten Verlegereihe eines Wand- oder Deckenbelages unbeabsichtigt
oder ggf. unkontrolliert lösen und aufgrund der Verriegelungsverbindung an den Paneelkanten
die weiteren Paneelreihen des Oberflächenbelages mit ablösen.
[0012] Das Ablösen einzelner Paneele erfolgt üblicherweise durch den Einfluss nicht erwarteter
Kräfte auf diese. So kann bspw. eine nicht korrekte Befestigung eines einzelnen Paneels
aus der ersten Paneelreihe das Lösen und Abfallen der ersten und weiterer Paneelreihen
bewirken. Aufgrund der erfinderischen angeordneten zusätzlichen Klebeverbindung in
den - an sich klebemittelfreien - Verriegelungsprofilen entriegelt sich das abfallende
Paneel jedoch nicht aus dem längsseitigen Verriegelungsprofil, sondern die Verriegelungsverbindung
mit dem Paneel der zweiten Reihe bleibt erhalten, wodurch ein Abfallen des Paneels
und weiterer Paneele sicher verhindert wird. D.h., die auf das sich lösende Paneel
einwirkenden Kräfte werden unerwarteter Weise auf mehrere Paneele nämlich auch auf
die Paneele der zweiten Paneelreihe übertragen. Bei einer Verwendung von im Verriegelungsprofil
eingreifenden Verbindungsmitteln zum Verbinden der Paneele mit der Wand oder Decke
kann zudem ein Lösen der Paneele vom Verbindungsmittel verhindert werden. Der erfinderische
Decken- und Wandbelag und das erfinderische Verlegeverfahren verhindern somit durch
die zusätzliche Klebeverbindung auf überraschend einfache Weise das Auftreten von
Dominoeffekten beim Ablösen eines Paneels aus einem Decken- und/oder Wandbelag.
[0013] Unter Wand- und Deckenbelägen sind vom Rauminneren aus sichtbare Beschichtungen,
Verkleidungen, Beläge (auf/an den Wänden und Decken) zu verstehen.
[0014] Diese können mithilfe von Verbindungsmitteln direkt mit der Wand oder der Decke oder
mittels der Verbindungsmittel mit einem auf oder vor der Wand- oder Deckenoberfläche
angeordneten Untergrund verbunden werden.
[0015] Dementsprechend werden im Zusammenhang mit der Erfindung unter einer Wand oder Decke
die direkte Wand- oder Deckenoberfläche oder die auf oder vor der Wand- oder Deckenoberfläche
angeordneten Untergründe, wie Ständerwerke, Abhängevorrichtungen, Schienensystemen
oder anderweitige Vorrichtungen zum Anordnen der Paneele verstanden.
[0016] Die Paneele umfassen zumindest eine Holzwerkstoffplatte, wie eine Spanplatte oder
eine Faserplatte (bspw. MDF-Platte) oder auch eine mineralfasergebundene Platte. An
die Außenkanten der Holzwerkstoffplatte sind korrespondierende Verriegelungsprofile
angearbeitet. Dies können bspw. Drehprofile und/oder Schwenkprofile oder auch vertikale
Rastprofile sein.
[0017] Die Verriegelungsprofile an den Längsseiten und Querseiten der Holzwerkstoffplatte
sind besonders als Rastprofile, das heißt zum gegenseitigen Verriegeln, ausgebildet.
Dabei sind die Profile insbesondere als Drehprofile und/oder Schwenkprofile oder als
vertikale Rastprofile ausgebildet. Bei rechtwinkligen Paneelen wird unter der Querseite
die kürzere und unter der Längsseite die längere der Seitenkanten verstanden.
[0018] Unter einem vertikalen Rastprofil wird ein Verriegelungsprofil verstanden, bei dem
die beiden Verriegelungsprofile der zu verbindenden Paneele in einer senkrecht zur
Oberseite zeigenden Richtung ineinander bringbar sind, entsprechend bspw. einem Druckknopfprofil.
Zudem werden unter vertikalen Rastprofilen Verriegelungsprofile verstanden, bei denen
die beiden zu verbindenden Verriegelungsprofile (scherenartig) ineinander klappbar
sind und zwar um eine 90 Grad zur Längsachse der (ineinander bringbaren) Verriegelungsprofile
zeigende Richtung. Vertikale Rastprofile sind insbesondere keine Drehprofile und/oder
Schwenkprofile bzw. keine in Plattenebene ineinanderschiebbare Verriegelungsprofile.
[0019] Unter einem Drehprofil und/oder Schwenkprofil (im Weiteren auch Dreh-Schwenk-Profile)
können demnach Verriegelungsprofile verstanden werden, bei denen der Verriegelungsvorgang
der miteinander zu verbindenden korrespondierenden Verriegelungsprofile eine Drehbewegung
und/oder eine Schwenkbewegung um eine sich in Profilrichtung erstreckende Längsachse
umfasst.
[0020] Vorzugsweise sind die Verriegelungsprofile an den Längsseiten und den Querseiten
korrespondierend zueinander, so dass ein erstes Paneel mit einer Querseite in eine
Längsseite eines zweiten Paneels eingerastet werden kann. Hierzu können die Verriegelungsprofile
bspw. als Dreh-Schwenk-Profil oder vertikales Rastprofil ausgebildet sein. Bei der
Ausführung von bspw. rechteckigen Paneelen können somit eine Vielzahl von unterschiedlichen
Verlegemustern (bspw. Querseite an Längsseite) verwirklicht werden.
[0021] Alternativ weisen jeweils die Querseiten korrespondierende Verriegelungsprofile,
bspw. vertikale Rastprofile, und jeweils die Längsseiten korrespondierende Verriegelungsprofile,
bspw. Drehprofile und/oder Schwenkprofile, auf, wodurch insbesondere die Montage der
Paneele im Wand- oder Deckenbereich deutlich erleichtert wird.
[0022] Beim Verlegeverfahren kann eine erste Paneelreihe (zumindest teilweise) an eine Übergangsseite
(Bereich einer Raumecke) zwischen Decke und Wand, zwischen zwei Wänden bzw. zwischen
Wand und Boden angeordnet werden. Hierfür wird ein erstes Paneel an der zu belegenden
Decke oder Wand befestigt, ausgerichtet bspw. mit einer längsseitigen Federseite,
insbesondere mit einer längsseitigen oberen Nutwangenseite, in Richtung der an die
zu belegende Decke oder Wand angrenzenden Wand oder Decke bzw. des angrenzenden Bodens
[0023] Weitere Paneele werden querseitig mit dem bereits befestigten Paneel über die querseitigen
Verriegelungsverbindungen verbunden und ebenfalls an der zu belegende Decke oder Wand
befestigt, bis eine erste Paneelreihe (oder zumindest Teile hiervon) an der Wand oder
Decke vorhanden sind.
[0024] Zum Befestigen der einzelnen Paneele der ersten und/oder letzten Paneelreihe kann
bspw. an der zur Übergangsseite zeigenden Paneelseite ein hierfür vorgesehenes Befestigungsmittel,
bspw. eine hierfür vorgesehene Kralle oder ein Clip (bspw. schwimmende Verlegung möglich)
verwendet werden, welches an dem jeweiligen Paneel angeordnet, bspw. angeschraubt,
angeklebt und/oder angenagelt wird. Auch kann das Befestigungsmittel bspw. an einer
oberen Nutwange oder einer Nut des Paneels angreifen und mit der Wand/Decke verbunden
werden. Dabei kann das Befestigungsmittel an einem vor oder an der Wand oder Decke
angeordnetem Schienensystem angeordnet werden. Insbesondere für eine zumindest teilweise
(in eine Horizontalrichtung beweglich) oder eine vollständige (in zwei Horizontalrichtungen)
schwimmende Verlegung der ersten und/oder letzten Paneelreihe (bzw. Paneele im Bereich
von Ausnehmungen) kann das Befestigungsmittel zudem beweglich an dem Schienensystem
und/oder dem Paneel befestigt werden. Alternativ können die Paneele der ersten Reihe
an der Übergangsseite mittels eines Nagels/ einer Schraube am Untergrund befestigt
werden.
[0025] Zum Befestigen des Paneels an der gegenüberliegenden Längsseite wird vorzugsweise
ein Verbindungsmittel im Bereich des längsseitigen Verriegelungsprofils, insbesondere
einer unteren Nutwange des längsseitigen Verriegelungsprofils, angeordnet. Hierfür
kann bspw. ein Montageelement mit Montagelasche verwendet werden. Dabei ist die Montagelasche
bspw. zum Eingriff im Bereich einer unteren Nutwange des längsseitigen Verriegelungsprofils
ausgebildet. Das Verbindungsmittel kann auch für die weiteren Paneelreihen verwendet
werden. Die letzte Paneelreihe, das heißt, die den Wand- und/oder Deckenbelag abschließende
Paneelreihe, wird bevorzugt wieder mittels des Befestigungsmittels mit dem Untergrund
verbunden. Das Befestigungsmittel kann ferner bei Ausnehmungen in dem Oberflächenbelag
oder auch bei Dehnungsfugen und Neuansätzen in dem Oberflächenbelag verwendet werden.
[0026] Das Verbindungsmittel ist insbesondere als Montageelement mit Montagelasche ausgebildet.
Dieses kann mit einer Unterkonstruktion, bspw. einem Schienensystem, verbunden und
anschließend mit der Montagelasche auf die untere Nutwange geschoben zu werden, wodurch
bspw. eine schwimmende Verlegung des Belages ermöglicht wird.
[0027] Alternativ kann das Verbindungsmittel abhängig von seiner Ausgestaltung auch zuerst
mit dem Paneel verbunden und anschließend mit dem Untergrund befestigt werden. Das
Verbindungsmittel gewährleistet in besonders einfacher Weise eine vorteilhafte schwimmende
Verlegung des Decken- und/oder Wandbelages. Zudem ist es üblich, den Wand- und Deckenbelag
mit einer Schattenfuge, d.h. einem Abstand zu dem angrenzenden Wand-, Decken- und/oder
Bodenbereich, zu verlegen, so dass eine ungehinderte Bewegung des Decken- und/oder
Wandbelages erfolgen kann.
[0028] Zum Anordnen der zweiten Paneelreihe wird zuerst ein Klebemittel im Bereich der längsseitigen
Verriegelungsprofile eingebracht. Das Klebemittel kann im Verriegelungsprofil der
ersten (der bereits montierten) Paneelreihe und/oder in dem Verriegelungsprofil der
Paneele der zweiten Paneelreihe angeordnet werden. Anschließend wird das erste Paneel
der zweiten Paneelreihe längsseitig mit einem Paneel der ersten Paneelreihe über die
längsseitigen Verriegelungsprofile verbunden. Nachfolgend wird ein Verbindungsmittel
an diesem Paneel der zweiten Paneelreihe angeordnet, das bspw. bereits mit der Decke
oder der Wand verbunden ist.
[0029] Für das zweite Paneel der zweiten Paneelreihe wird erneut das Klebemittel am längsseitigen
Verriegelungsprofil eingebracht und anschließend wird das zweite Paneel mittels der
längsseitigen Verriegelungsprofile mit der ersten Paneelreihe und mittels der querseitigen
Verriegelungsprofile mit dem ersten Paneel der zweiten Paneelreihe verbunden und mindestens
ein Verbindungsmittel angeordnet.
[0030] Die weitere Verlegung der Paneele der zweiten Paneelreihe erfolgt analog hierzu.
Die weiteren Paneelreihen werden ebenfalls dementsprechend verlegt, jedoch ohne die
Zugabe von Klebemitteln.
[0031] Das Herstellen der Klebeverbindung ist selbstverständlich abhängig von der entsprechenden
Topfzeit des Klebemittels, so dass die Klebeverbindung üblicherweise nicht gleichzeitig
mit der Verriegelungsverbindung, sondern erst mit dem Abbinden des Klebers erzeugt
wird. Das Klebemittel kann bspw. ein flüssig einbringbares Klebemittel, bspw. ein
Holzleim, sein. Besonders geeignete Klebemittel umfassen zudem bspw.1-Komponenten-Polyurethan,
2-Komponenten-Polyurethan, vorzugsweise fugenfüllendes PVAc Klebemittel und/oder Phenolformaldehyd.
[0032] Die Anordnung des Klebemittels erfolgt, vorzugsweise und die Verlegung erleichternd,
im Bereich des Verriegelungsprofils des bereits an der Wand oder Decke angeordneten
Paneels. Alternativ oder ergänzend kann das Klebemittel jedoch auch im Bereich der
Verriegelungsprofile der noch zu Verlegenden Paneel erfolgen.
[0033] Das Klebemittel wird insbesondere ausschließlich im Bereich der längsseitigen Verriegelungsprofile
und insbesondere nicht im Bereich der Verbindungsmittel angeordnet. Eine Klebemittelanordnung
im Bereich der querseitigen Verrieglungsprofile erfolgt nicht.
[0034] Des Weiteren können die Paneele eine Deckschicht aufweisen, die bspw. als Vollholzschicht
ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die Deckschicht jedoch als auf die Oberfläche der
Holzwerkstoffplatte aufgetragene Schicht aus PVC, PE, PP, Polyester, PU, als Schichtstoff,
HPL, DPL, CPL, Folie, Acrylfolie und/oder als auf die Oberfläche aufgedruckte Lack-
und/oder Kunstharzschicht ausgebildet, die bspw. im Digitaldruck aufgetragen wird.
Die Deckschicht kann zudem sämtliche für das Auftragen der Deckschicht oder einer
Dekorschicht notwendigen Hilfsschichten, wie bspw. Klebschichten, Grundierungen, Spachtelschichten
usw., umfassen.
[0035] Vorteilhaft kann zudem (außenseitig) eine (insbesondere transparente) Nutzschicht
und/oder Strukturschicht oder eine strukturierte Nutzschicht zur Verbesserung der
Oberflächenbeständigkeit des Paneels vor äußeren Einflüssen bzw. zur optischen Aufwertung
und/oder haptischen Ausbildung der Oberfläche angeordnet sein. Die Nutzschicht und/oder
Strukturschicht kann bspw. als Kunstharzschicht oder Overlay jeweils flüssig oder
fest aufgetragen werden. Insbesondere wird die Nutzschicht und/oder Strukturschicht
mittels eines schichtbildenden digitalen Druckverfahrens aufgetragen. Einzelne Schichten,
wie bspw. eine Strukturschicht, können nur abschnittsweise aufgetragen sein, um eine
haptische, bspw. auf das Dekor abgestimmte, negative oder positive Oberflächenstruktur
zu erzeugen.
[0036] Um die Ausfallsicherung, also die Sicherung des Decken- und/oder Wandbelages gegen
das Lösen und/oder Abfallen weiter zu erhöhen, ist nach einer Weiterbildung der Erfindung
vorgesehen, dass vor einem längsseitigen Verbinden der Paneele einer dritten Paneelreihe
mit den Paneelen der zweiten Paneelreihe das Klebemittel im Bereich der längsseitigen
Verriegelungsprofile angeordnet wird.
[0037] Diese zusätzliche Verklebung einer weiteren Paneelreihe erhöht die Abfallsicherung
erheblich, so dass selbst bei hohen einwirkenden Kräften auf einzelne Paneele der
ersten Paneelreihe ein Dominoeffekt und somit ein Abfallen großer Teile des Decken-
und Wandbelages sicher verhindert wird.
[0038] Für eine ebenfalls die Ausfallsicherung steigernde Wirkung ist nach einer Weiterbildung
der Erfindung vorgesehen, dass die Paneelreihen längsseitig intervallartig miteinander
verklebt werden, wobei insbesondere jede weitere vierte, fünfte und/oder sechste Paneelreihe
mit einer ihr nachfolgenden Paneelreihe längsseitig verklebt wird. Hierdurch wird
insbesondere ein auftretender Dominoeffekt unterbrochen.
[0039] Unter intervallartig ist somit zu verstehen, dass nicht alle Paneelreihen eines Decken-
und Wandbelages miteinander verklebt werden, sondern dass jeweils zwischen den verklebten
Paneelreihen nicht verklebte Paneelreihen vorhanden sind, die ausschließlich über
die Verriegelungsprofile mit ihren benachbarten Paneelreihen gekoppelt sind. Dabei
hat sich herausgestellt, dass insbesondere jede vierte, fünfte und/oder sechste Paneelreihe
besonders dazu geeignet ist, größere Ablösevorgänge des Wandbelages von einer Decke
oder Wand zu verhindern.
[0040] Um bspw. die Ausfallsicherung noch weiter zu erhöhen und zudem das Verlegen der Paneele
deutlich zu vereinfachen, ist nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass
das querseitige Verbinden von zwei Paneelen einer Paneelreihe unter Herstellung einer
Verriegelungsverbindung mittels an den Querseiten der beiden Paneele angeordneten
korrespondierenden Verriegelungsprofilen erfolgt, wobei beim Herstellen der querseitigen
Verriegelungsverbindung ein separater Verriegelungskörper in dem Verriegelungsprofil
des ersten Paneels und dem Verriegelungsprofil des zweiten Paneels eingreift. Dabei
führt überraschenderweise gerade ein querseitiges Verriegelungsprofil mit separatem
Verriegelungskörper in Kombination mit der Verklebung einzelner Paneelreihen untereinander
zu einer deutlichen Erhöhung der Ausfallsicherung.
[0041] Unter dem Eingreifen des Verriegelungskörpers wird verstanden, dass der separate
Verriegelungskörper zumindest teilweise in Abschnitte der an dem Paneel angeordneten
Verriegelungsprofile eindringt. Das heißt, der Verriegelungskörper ist im verriegelten
Zustand in beiden Verriegelungsprofilen der zu verriegelnden Paneele angeordnet. Dabei
kann der Verriegelungskörper auch bereits in einem der Paneele angeordnet sein und
beim Anordnen des zweiten Paneels, d. h. beim Verriegelungsvorgang über die korrespondierenden
Verriegelungsprofile, zusätzlich in das Verriegelungsprofil des anderen Paneels eingreifen.
[0042] Unter einem separaten Verriegelungskörper wird ein nicht aus dem Paneel gebildetes
separates Bauteil verstanden, das in den Profilbereich eingreift und zwei Paneele
aneinander verriegelt. Dabei verhindert der separate Verriegelungskörper insbesondere
einen Höhenversatz der sichtbaren Paneeloberflächen und/oder einen Spalt zwischen
den Paneelen.
[0043] Sowohl die Drehprofile und/oder Schwenkprofile als auch die vertikalen Rastprofile
können mit oder ohne separaten Verriegelungskörper ausgebildet sein. Auch sind vertikale
Rastprofile an den Längsseiten der Paneele anordbar.
[0044] Weiter wird die Aufgabe der Erfindung gelöst durch einen Decken- und/oder Wandbelag
mit Paneelen mit einer Vielzahl von miteinander verbundenen Paneelreihen aus einzelnen
Paneelen, wobei die einzelnen Paneele mittels querseitig und längsseitig angeordneter
korrespondierender Verriegelungsprofile untereinander eine Verriegelungsverbindung
ausbilden und zumindest zwischen den Paneelen einer ersten Paneelreihe und den Paneelen
einer zweiten Paneelreihe im Bereich der längsseitigen Verriegelungsprofile ein Klebemittel
vorhanden ist, das zusätzlich zu der Verriegelungsverbindung eine Klebeverbindung
ausbildet. Der erfinderische Decken- und/oder Wandbelag verhindert das Auftreten von
Dominoeffekten beim Lösen einzelner Paneele. Weiter können die Paneele des Deckenbelags
bspw. als Akustikpaneel, insbesondere mit einer Oberfläche mit Ausnehmungen und/oder
einem Absorber auf der Rückseite des Paneels ausgebildet sein.
[0045] Im Weitern wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es
zeigen:
- Fig. 1
- schematisch in einem Querschnitt einen Deckenbelag aus Paneelen, verlegt nach einem
Standardverfahren mit einem auftretenden Dominoeffekt;
- Fig. 2
- schematisch in einem Querschnitt den Deckenbelag aus Figur 1, verlegt nach dem erfinderischen
Verfahren;
- Fig. 3
- schematisch in einem Querschnitt die Ausführungsform aus Figur 2 mit einem alternativen
Befestigungsmittel.
[0046] Figur 1 zeigt schematisch in einem Querschnitt einen auftretenden Dominoeffekt bei
einem, weitestgehend schwimmend verlegten, Deckenbelag 1 mit Paneelen 2. Die Paneele
2 wurden auf einer an der Decke 3 angeordneten Unterkonstruktion 4 verlegt, die als
abgehängtes Schienensystem ausgebildet ist. Die erste Paneelreihe 5 wurde im Bereich
des Decken-Wandüberganges 6 längsseitig mittels eines Befestigungsmittels 7, hier
einer Spezialkralle, rückseitig befestigt. Die Spezialkralle greift in eine rückseitig
am Paneel 2 angeordnete Verbindungsmittelaufnahme (hier nicht dargestellt) ein und
ist mit der Unterkonstruktion 4 verbunden. An der gegenüberliegenden Längsseite 8
der Paneele 2 der ersten Paneelreihe 5 wurden für jedes Paneel 2 zwei (alternativ
3 oder 4) Verbindungsmittel 9 an der Unterkonstruktion 4 beweglich angeordnet und
mit den Paneelen 2 verbunden. Die Verbindungsmittel 9 sind als Montageelemente mit
einer Montagelasche 10 ausgebildet. Die Montagelasche 10 greift im Bereich einer als
Verbindungsmittelaufnahme ausgebildeten unteren Nutwange 11 des längsseitigen Verriegelungsprofils
12 an.
[0047] Die Paneele 2 der zweiten Paneelreihe 13 wurden über die längsseitigen Verriegelungsprofile
12 mit den Paneelen 2 der ersten Paneelreihe 5, unter Ausbildung einer Verriegelungsverbindung,
verbunden. Die Paneele 2 einer Paneelreihe 5, 13 wurden nacheinander verlegt und an
den Querseiten (hier nicht dargestellt) mittels als vertikale Rastprofile (hier nicht
dargestellt) ausgebildeten Verriegelungsprofilen (hier nicht dargestellt) untereinander
verbunden.
[0048] Bei einem (beabsichtigten oder unbeabsichtigten) Ablösen der Paneele 2 der ersten
Paneelreihe 5 bspw. von der Spezialkralle tritt der Dominoeffekt auf. Das sich an
der Übergangsseite 6 ablösende Paneel 2 zieht aufgrund der Verriegelungsverbindung
an den Paneelen 2 der zweiten Paneelreihe 13 und rutscht aus der Verriegelungsverbindung
und dem Verbindungsmittel 9 heraus. Aufgrund der Verbindung über die Verriegelungsprofile
12 lösen sich dementsprechend auch die Paneele 2 der zweiten Paneelreihe 13. Die weiteren
Paneelreihen (hier nicht dargestellt) werden analog abgelöst, so dass ein Dominoeffekt
auftritt.
[0049] Figur 2 zeigt den Deckenbelag 1 aus Figur 1 jedoch verlegt nach dem erfinderischen
Verfahren. Im Bereich der Verriegelungsprofile 12 zischen den Paneelen 2 der ersten
Paneelreihe 5 und den Paneelen 2 der zweiten Paneelreihe 13 ist ein Klebmittel 14
angeordnet.
[0050] Eine im Bereich an den Paneelen 2 der ersten Paneelreihe 5 auftretende Kraft (durch
einen Pfeil dargestellt) wird dadurch besonders effektiv auf die Paneele 2 der zweiten
Paneelreihe 13 übertragen. Zudem können die Paneele der ersten Paneelreihe nicht aus
der Verriegelungsverbindung rutschen. Das Auftreten eines Dominoeffekts wird verhindert.
[0051] Die Sicherung gegen das Auftreten eines Dominoeffekts kann überraschenderweise zusätzlich
deutlich verbessert werden, indem die querseitigen Verriegelungsverbindungen (hier
nicht dargestellt) zwischen den Querseiten der Paneele 2 als Verrieglungsprofil 12
mit separaten Verriegelungskörpern (hier nicht dargestellt) ausgebildet sind.
[0052] Eine weitere Sicherung gegen das Auftreten des Dominoeffektes kann durch eine Intervallverklebung
(hier nicht dargestellt) erreicht werden, bei der ausgehend von der letzten verklebten
Paneelreihe, hier die zweite Paneelreihe 13, jede weitere vierte, fünfte und/oder
sechste Paneelreihe (hier nicht dargestellt) mit der ihr nachfolgenden Paneelreihe
verklebt wird. Hierdurch wird insbesondere ein in den ersten Paneelreihen auftretender
Dominoeffekt sicher unterbrochen.
[0053] Diese zusätzlich zu den Verriegelungsverbindungen der Verriegelungsprofile 12 ausgebildete
Klebeverbindungen 14a bewirken einen sicheren Schutz vor einem Dominoeffekt beim Ablösen
der Paneele 2.
[0054] Eine der Ausführungsform aus Figur 2 weitestgehend entsprechende Ausführungsform
zeigt Figur 3, bei der das Befestigungsmittel in eine Ausnehmung, hier eine Nut, eingreift,
die nicht rückseitig im Paneel, sondern in der Längskante des Paneels angeordnet ist.
Die Nut kann bereits werkseitig angeordnet werden. Alternativ und bspw. bei einer
notwendigen Anpassung der Breite der ersten/letzten Paneelreihe kann die Ausnehmung
auch bauseitig angeordnet werden.
[0055] Obwohl manche Aspekte im Zusammenhang mit einem Verfahren beschrieben wurden, versteht
es sich, dass diese Aspekte auch eine Beschreibung der Vorrichtung darstellen, so
dass ein Verfahrensschritt oder ein Merkmal eines Verfahrensschrittes auch als Block-
oder ein Bauelement einer Vorrichtung zu verstehen ist. Analog dazu stellen Aspekte,
die im Zusammenhang mit der Vorrichtung beschrieben wurden, auch eine Beschreibung
eines entsprechenden Verfahrensschritts oder ein Merkmal eines Verfahrensschrittes
dar.
Bezugszeichenliste
[0056]
- 1.
- Decken- und Wandbelag
- 2.
- Paneele
- 3.
- Decke
- 4.
- Unterkonstruktion
- 5.
- erste Paneelreihe
- 6.
- Übergang
- 7.
- Befestigungsmittel
- 8.
- Längsseite
- 9.
- Verbindungsmittel
- 10.
- Montagelasche
- 11.
- untere Nutwange
- 12.
- längsseitiges Verriegelungsprofil
- 13.
- zweite Paneelreihe
- 14.
- Klebmittel
- 14a.
- Klebeverbindung
1. Verlegeverfahren zum Erstellen eines Decken- und/oder Wandbelages aus Paneelen (2)
mit den Schritten:
- Anordnen einer Vielzahl von Paneelen(2) an einer vorhandenen Wand oder Decke (3),
- wobei die Paneele (2) in Reihen (5, 13) angeordnet und mittels korrespondierender
Verriegelungsprofile (12) im Bereich der Längsseiten und Querseiten untereinander
verbunden werden,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- vor einem längsseitigen Verbinden der Paneele (2) einer zweiten Paneelreihe (13)
mit den Paneelen (2) einer ersten Paneelreihe (5) ein Klebemittel (14) im Bereich
der längsseitigen Verriegelungsprofile (12) angeordnet wird, wobei mit dem längsseitigen
Verbinden der Paneele (2) zusätzlich zu der Verriegelungsverbindung eine Klebeverbindung
(14a) im Bereich der längsseitigen Verriegelungsprofile (12) erzeugt wird.
2. Verlegeverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor einem längsseitigen Verbinden der Paneele (2) einer dritten Paneelreihe mit den
Paneelen (2) einer zweiten Paneelreihe ein Klebemittel (14) im Bereich der längsseitigen
Verriegelungsprofile angeordnet wird.
3. Verlegeverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Paneelreihen längsseitig intervallartig miteinander verklebt werden, wobei insbesondere
jede vierte, fünfte oder sechste Paneelreihe mit der ihr nachfolgenden Paneelreihe
längsseitig verklebt wird.
4. Verlegeverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Decken- und/oder Wandbelag schwimmend verlegt wird.
5. Verlegeverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch das
- querseitige Verbinden von zwei Paneelen (2) einer Paneelreihe (5, 13) unter Herstellung
einer Verriegelungsverbindung mittels an den Querseiten der beiden Paneele (2) angeordneten
korrespondierenden Verriegelungsprofilen, wobei
- beim Herstellen der querseitigen Verriegelungsverbindung ein separater Verriegelungskörper
in dem Verriegelungsprofil des ersten Paneels und dem Verriegelungsprofil des zweiten
Paneels eingreift.
6. Decken- und/oder Wandbelag aus Paneelen(2) mit
- einer Vielzahl von miteinander verbundenen Paneelreihen (5, 13) aus einzelnen Paneelen
(2), wobei die einzelnen Paneele (2) mittels querseitig und längsseitig angeordneter
korrespondierender Verriegelungsprofile (12) untereinander eine Verriegelungsverbindung
ausbilden und
- zumindest zwischen den Paneelen (2) einer ersten Paneelreihe (5, 13) und den Paneelen
(2) einer zweiten Paneelreihe (5, 13) im Bereich der längsseitigen Verriegelungsprofile(12)
ein Klebemittel (14) vorhanden ist, das zusätzlich zu der Verriegelungsverbindung
eine Klebeverbindung (14a) ausbildet.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Verlegeverfahren zum Erstellen eines Decken- und/oder Wandbelages aus Paneelen (2)
mit den Schritten:
- Anordnen einer Vielzahl von Paneelen (2) an einer vorhandenen Wand oder Decke (3),
- wobei die Paneele (2) in Reihen (5, 13) angeordnet und mittels an sich klebemittelfreier
korrespondierender Verriegelungsprofile (12) im Bereich der Längsseiten und Querseiten
untereinander verbunden werden, wobei die Verriegelungsprofile (12) gewährleisten,
dass zwischen den Paneelen (2) kein Oberflächenversatz in der Belagsebene und keine
unbeabsichtigten Lücken zwischen den Paneelen (2) auftreten,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- vor einem längsseitigen Verbinden der Paneele (2) einer zweiten Paneelreihe (13)
mit den Paneelen (2) einer ersten Paneelreihe (5) ein Klebemittel (14) im Bereich
der längsseitigen Verriegelungsprofile (12) angeordnet wird, wobei mit dem längsseitigen
Verbinden der Paneele (2) zusätzlich zu der Verriegelungsverbindung eine Klebeverbindung
(14a) im Bereich der längsseitigen Verriegelungsprofile (12) erzeugt wird.
2. Verlegeverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor einem längsseitigen Verbinden der Paneele (2) einer dritten Paneelreihe mit den
Paneelen (2) einer zweiten Paneelreihe ein Klebemittel (14) im Bereich der längsseitigen
Verriegelungsprofile angeordnet wird.
3. Verlegeverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Paneelreihen längsseitig intervallartig miteinander verklebt werden, wobei insbesondere
jede vierte, fünfte oder sechste Paneelreihe mit der ihr nachfolgenden Paneelreihe
längsseitig verklebt wird.
4. Verlegeverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Decken- und/oder Wandbelag schwimmend verlegt wird.
5. Verlegeverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch das
- querseitige Verbinden von zwei Paneelen (2) einer Paneelreihe (5, 13) unter Herstellung
einer Verriegelungsverbindung mittels an den Querseiten der beiden Paneele (2) angeordneten
korrespondierenden Verriegelungsprofilen, wobei
- beim Herstellen der querseitigen Verriegelungsverbindung ein separater Verriegelungskörper
in dem Verriegelungsprofil des ersten Paneels und dem Verriegelungsprofil des zweiten
Paneels eingreift.
6. Decken- und/oder Wandbelag aus Paneelen(2) mit
- einer Vielzahl von miteinander verbundenen Paneelreihen (5, 13) aus einzelnen Paneelen
(2), wobei die einzelnen Paneele (2) mittels querseitig und längsseitig angeordneter
klebmittelfreier korrespondierender Verriegelungsprofile (12) untereinander eine Verriegelungsverbindung
ausbilden und gewährleisten, dass zwischen den Paneelen kein Oberflächenversatz in
einer Belagsebene und keine unbeabsichtigten Lücken zwischen den Paneelen auftreten,
- und zumindest zwischen den Paneelen (2) einer ersten Paneelreihe (5, 13) und den
Paneelen (2) einer zweiten Paneelreihe (5, 13) im Bereich der längsseitigen Verriegelungsprofile
(12) ein Klebemittel (14) vorhanden ist, das zusätzlich zu der Verriegelungsverbindung
eine Klebeverbindung (14a) ausbildet.