[0001] Die Erfindung beschreibt eine Anordnung zum Aufstellen für Rucksäcke nach dem Tragen.
[0002] Rucksäcke sind wie bekannt so ausgeführt, dass sie sich zum einen gut an den Träger
anpassen lassen und zum anderen auf Grund des verwendeten Materials und je nach Art
und Weise der Rucksack-Inhalte entsprechend in ihrer äußeren Kontur verformen. Das
hat zur Folge, dass sich die Rucksäcke nach dem Tragen nicht in geordneter Weise abstellen
lassen. Das ist besonders dann hinderlich, wenn beabsichtigt ist, an die Inhalte zu
gelangen. Derzeit ist eine vergleichbare Lösung zum geordneten Aufstellen von Rucksäcken
nicht nachweisbar.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Aufstellen für Rucksäcke,
geeignet zur Verwendung im Heimbereich bzw. auch in Hotels, Herbergen und anderen
Einrichtungen wo Rucksäcke vorzugsweise verwendet werden zu beschreiben mit deren
Hilfe sich Rucksäcke nach dem Tragen funktionsgerecht aufstellen lassen und ein Zugang
zu den Inhalten jederzeit möglich ist ohne dass diese ihre Position verändern.
[0004] Ziel der erfindungsgemäßen Anordnung ist es, eine flexibel anwendbare Lösung vorzustellen
um Rucksäcke nach den Tragen funktionsgerecht aufzustellen.
[0005] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in einer Abbildung erläutert.
Die Figur 1 zeigt eine zweiteilig ausgeführte Rahmenkonstruktion. Wobei der eine Teil
(1) so ausgeführt ist, dass sich dort der Rucksack mit den Schultergurten an U-förmig
ausgeführten Teilen (5) leicht befestigen lässt.
Ferner kann auch die am Rucksack angebrachte Trageöse über eine mittig am Teil (1)
angebrachte knaufförmige Halterung (6) befestigt werden.
Der andere Teil (2) ist über Gelenkverbindungen (3) mit Winkelbegrenzungen (4) mit
dem einen Teil (1) verbunden und bildet so eine Stütze damit die Rahmenkonstruktion
gegen ein Umfallen gesichert ist.
Damit der hier befestigte Rucksack eine definierte Position einnehmen kann, ist am
anderen Teil (2) der Rahmenkonstruktion über Gelenkverbindungen (8) eine Querstrebe
(7) angebracht die als einseitiger Anschlag für den Rucksack wirkt.
Nach der Verwendung kann die Rahmenkonstruktion über die Gelenkverbindungen (3,8)
zusammengeklappt werden und ist somit leicht und raumsparend abzustellen.
1. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken, dadurch gekennzeichnet,
dass diese aus einer zweiteiligen Rahmenkonstruktion besteht, wobei der eine Teil (1)
so ausgeführt ist, dass sich am oberen Teil der Rahmenkonstruktion u-förmig ausgeführte
Profile (5) zur Aufnahme der Schultergurte und ein mittig befestigter Knauf (6) zur
Aufnahme der Trageösen die an Rucksäcken befinden, so ausgeführt, dass sich hier die
Schultergurte bzw. die Trageösen der Rucksäcke dort lösbar befestigen lassen und der
andere Teil (2) über Gelenkverbindungen (3) mit Winkelbegrenzungen (4) mit dem einen
Teil (1) verbunden ist und somit eine zweiteilige Stütze bildet damit die Rahmenkonstruktion
gegen ein Umfallen gesichert ist und dass am anderen Teil (2) der Rahmenkonstruktion
zusätzlich eine Querstrebe (7) als Anschlag für den Rucksack angeordnet ist die sicherstellt,
dass der Rucksack lagestabil befestigt ist und dass diese Querstrebe (7) aus dem gleichen
Material wie die Rahmenkonstruktion besteht.
2. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenkonstruktion aus profilförmigen Werkstoffen aus Metall, Kunststoff bzw.
Holz ausgeführt ist
3. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelbegrenzung (4) in der Länge verstellbar ausgeführt ist um die Aufstellhöhe
zu verändern, so ausgeführt, dass die Länge beim Einsatz von flexiblen Material mittels
Klemmeinrichtung eingestellt werden kann oder beim Einsatz von nichtflexiblem Material
schraubförmige Einspannungen verwendet werden.
4. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die u-förmig ausgeführten Profile (5) zur Aufnahme der Schultergurte auf dem
einen Teil (1) im Abstand zueinander für unterschiedliche Rucksackausfühtungen verschieben
lassen, so ausgeführt, dass die u-förmig ausgeführten Profile (5) über stufenförmig
angeordnete und einrastbare Vertiefungen oder schraubförmige Einspannungen befestigen
lassen.
5. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstrebe (7) über Gelenkverbindungen (8) mit Endlagenbegrenzunglen mit dem
anderen Teil (2) verbunden ist und sich bei Nichtverwendung raumsparend einklappen
lässt.
6. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (1,2) der Rahmenkonstruktion eine verstellbare Einstellmöglichkeit
zur Längenverstellung enthalten mit der sich je nach Größe des abzustellenden Rucksackes
die Abstellhöhe einstellen lässt, so ausgeführt, dass sich im unteren Teil der Rahmenkonstruktion
lösbare Profile befinden die durch eine Verschiebung die gewünschte Höheneinstellung
herstellen und weiter Feststelleinrichtungen vorhanden sind über sich diese Einstellungen
arretieren lassen.