(19)
(11) EP 3 266 351 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
10.01.2018  Patentblatt  2018/02

(21) Anmeldenummer: 16400023.4

(22) Anmeldetag:  06.07.2016
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47F 5/00(2006.01)
A47F 7/00(2006.01)
B68B 9/00(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(71) Anmelder: Ingenieurbuero consult+control Dr. -Ing. J. Westhaeusler
01324 Dresden (DE)

(72) Erfinder:
  • Die Erfindernennung liegt noch nicht vor
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(54) ANORDNUNG ZUM AUFSTELLEN VON RUCKSÄCKEN


(57) Die Erfindung beschreibt eine Anordnung zum Aufstellen für Rucksäcke nach dem Tragen.
Die Figur 1 zeigt eine zweiteilig ausgeführte Rahmenkonstruktion. Wobei der eine Teil (1) so ausgeführt ist, dass sich dort der Rucksack mit den Schultergurten an u-förmig ausgeführten Teilen (5) leicht befestigen lässt.
Der andere Teil (2) ist über Gelenkverbindungen (3) mit Winkelbegrenzungen (4) mit dem einen Teil (1) verbunden und bildet so eine Stütze damit die Rahmenkonstruktion gegen ein Umfallen gesichert ist.
Damit der hier befestigte Rucksack eine definierte Position einnehmen kann, ist am anderen Teil (2) der Rahmenkonstruktion über Gelenkverbindungen (8) eine Querstrebe (7) angebracht die als einseitiger Anschlag für den Rucksack wirkt.
Nach der Verwendung kann die Rahmenkonstruktion über die Gelenkverbindungen (3,8) zusammengekläppt werden und ist somit leicht und raumsparend abzustellen.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung beschreibt eine Anordnung zum Aufstellen für Rucksäcke nach dem Tragen.

[0002] Rucksäcke sind wie bekannt so ausgeführt, dass sie sich zum einen gut an den Träger anpassen lassen und zum anderen auf Grund des verwendeten Materials und je nach Art und Weise der Rucksack-Inhalte entsprechend in ihrer äußeren Kontur verformen. Das hat zur Folge, dass sich die Rucksäcke nach dem Tragen nicht in geordneter Weise abstellen lassen. Das ist besonders dann hinderlich, wenn beabsichtigt ist, an die Inhalte zu gelangen. Derzeit ist eine vergleichbare Lösung zum geordneten Aufstellen von Rucksäcken nicht nachweisbar.

[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Aufstellen für Rucksäcke, geeignet zur Verwendung im Heimbereich bzw. auch in Hotels, Herbergen und anderen Einrichtungen wo Rucksäcke vorzugsweise verwendet werden zu beschreiben mit deren Hilfe sich Rucksäcke nach dem Tragen funktionsgerecht aufstellen lassen und ein Zugang zu den Inhalten jederzeit möglich ist ohne dass diese ihre Position verändern.

[0004] Ziel der erfindungsgemäßen Anordnung ist es, eine flexibel anwendbare Lösung vorzustellen um Rucksäcke nach den Tragen funktionsgerecht aufzustellen.

[0005] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in einer Abbildung erläutert.
Die Figur 1 zeigt eine zweiteilig ausgeführte Rahmenkonstruktion. Wobei der eine Teil (1) so ausgeführt ist, dass sich dort der Rucksack mit den Schultergurten an U-förmig ausgeführten Teilen (5) leicht befestigen lässt.
Ferner kann auch die am Rucksack angebrachte Trageöse über eine mittig am Teil (1) angebrachte knaufförmige Halterung (6) befestigt werden.
Der andere Teil (2) ist über Gelenkverbindungen (3) mit Winkelbegrenzungen (4) mit dem einen Teil (1) verbunden und bildet so eine Stütze damit die Rahmenkonstruktion gegen ein Umfallen gesichert ist.
Damit der hier befestigte Rucksack eine definierte Position einnehmen kann, ist am anderen Teil (2) der Rahmenkonstruktion über Gelenkverbindungen (8) eine Querstrebe (7) angebracht die als einseitiger Anschlag für den Rucksack wirkt.
Nach der Verwendung kann die Rahmenkonstruktion über die Gelenkverbindungen (3,8) zusammengeklappt werden und ist somit leicht und raumsparend abzustellen.


Ansprüche

1. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken, dadurch gekennzeichnet,
dass diese aus einer zweiteiligen Rahmenkonstruktion besteht, wobei der eine Teil (1) so ausgeführt ist, dass sich am oberen Teil der Rahmenkonstruktion u-förmig ausgeführte Profile (5) zur Aufnahme der Schultergurte und ein mittig befestigter Knauf (6) zur Aufnahme der Trageösen die an Rucksäcken befinden, so ausgeführt, dass sich hier die Schultergurte bzw. die Trageösen der Rucksäcke dort lösbar befestigen lassen und der andere Teil (2) über Gelenkverbindungen (3) mit Winkelbegrenzungen (4) mit dem einen Teil (1) verbunden ist und somit eine zweiteilige Stütze bildet damit die Rahmenkonstruktion gegen ein Umfallen gesichert ist und dass am anderen Teil (2) der Rahmenkonstruktion zusätzlich eine Querstrebe (7) als Anschlag für den Rucksack angeordnet ist die sicherstellt, dass der Rucksack lagestabil befestigt ist und dass diese Querstrebe (7) aus dem gleichen Material wie die Rahmenkonstruktion besteht.
 
2. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenkonstruktion aus profilförmigen Werkstoffen aus Metall, Kunststoff bzw. Holz ausgeführt ist
 
3. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelbegrenzung (4) in der Länge verstellbar ausgeführt ist um die Aufstellhöhe zu verändern, so ausgeführt, dass die Länge beim Einsatz von flexiblen Material mittels Klemmeinrichtung eingestellt werden kann oder beim Einsatz von nichtflexiblem Material schraubförmige Einspannungen verwendet werden.
 
4. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die u-förmig ausgeführten Profile (5) zur Aufnahme der Schultergurte auf dem einen Teil (1) im Abstand zueinander für unterschiedliche Rucksackausfühtungen verschieben lassen, so ausgeführt, dass die u-förmig ausgeführten Profile (5) über stufenförmig angeordnete und einrastbare Vertiefungen oder schraubförmige Einspannungen befestigen lassen.
 
5. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstrebe (7) über Gelenkverbindungen (8) mit Endlagenbegrenzunglen mit dem anderen Teil (2) verbunden ist und sich bei Nichtverwendung raumsparend einklappen lässt.
 
6. Anordnung zum Aufstellen von Rucksäcken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (1,2) der Rahmenkonstruktion eine verstellbare Einstellmöglichkeit zur Längenverstellung enthalten mit der sich je nach Größe des abzustellenden Rucksackes die Abstellhöhe einstellen lässt, so ausgeführt, dass sich im unteren Teil der Rahmenkonstruktion lösbare Profile befinden die durch eine Verschiebung die gewünschte Höheneinstellung herstellen und weiter Feststelleinrichtungen vorhanden sind über sich diese Einstellungen arretieren lassen.
 




Zeichnung







Recherchenbericht









Recherchenbericht