[0001] Die Erfindung betrifft einen Geschirrspüler mit einem Arbeitsraum und einem Sensor
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Geschirrspüler ist beispielsweise in der Druckschrift
DE 10034546 A1 beschrieben. Bei diesem Gegenstand nach dem Stand der Technik wird der Innenraum
eines Geschirrspülers mittels eines oder mehrerer Radarsensoren unter Nutzung des
Doppler-Effektes überwacht. Diese Sensorik ist sehr aufwendig und dementsprechend
kostenträchtig. Darüber hinaus konnte bislang keine technisch einwandfreie Funktion
eines solchen Geschirrspülers verwirklicht werden.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von einem Geschirrspüler gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 einen Geschirrspüler mit einer verbesserten Programmsteuerung vorzuschlagen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Dementsprechend zeichnet sich ein erfindungsgemäßer Geschirrspüler mit einer-Sensoreinheit
zu Erkennung einer Sprüharmbewegung im Arbeitsraum dadurch aus, dass sie wenigstens
einen Infrarotsender und/oder einen Infrarotempfänger umfasst.
[0006] Diese Sensoreinheit ist wenigstens teilweise in dem Gehäuse der als Einsatzteil ausgebildeten
Vorrichtung, die zur Zufuhr und Dosierung eines Arbeitsstoffes wie eines Reiniger,
Klarspülers usw. dient.
[0007] Im Folgenden wird eine solche Vorrichtung als Dosiervorrichtung bezeichnet. Weiterhin
werden die Begriffe "Spülmaschine", "Geschirrspülmaschine" oder "Geschirrspüler" im
Folgenden ebenso als synonyme Begriffe verwendet wie die Begriffe "Wasserstrahl" und
"Laugenstrahl".
[0008] Mit Hilfe einer erfindungsgemäßen Sensoreinheit ist es möglich, Programmabläufe während
des Betriebs zu kontrollieren. Insbesondere kann damit erfasst werden, ob und welcher
Sprüharm ordnungsgemäß rotiert oder ein Fehlverhalten aufweist.
[0009] Durch die Verwendung von Infrarotlicht ist eine zuverlässige und auch unter den Umgebungsbedingungen
im Arbeitsraum einer Geschirrspülmaschine während des Betriebs weitgehend störungsfreie
Erfassung insbesondere der Bewegung des Sprüharms möglich. Durch die große Reichweite
eines Infrarot-Strahles sind auch Sprüharme in weiterer Entfernung von der Sensoreinheit
oder in ungünstiger Lage, beispielsweise im Hinblick auf die Winkelorientierung, detektierbar.
[0010] Das Funktionsprinzip der Sensoreinheit basiert dabei darauf, dass Infrarotlicht von
einem Infrarotsender abgestrahlt, im Arbeitsraum reflektiert und von einem Infrarotempfänger
wieder detektiert wird.
[0011] Zur Erkennung einer Sprüharmrotation kann beispielsweise ein Infrarotstrahl über
einen stationär im Arbeitsraum der Maschine befindlichen Reflektor zum Empfänger reflektiert
werden, wobei Änderungen des IR- Strahls z.B. in der Intensität, erfasst werden, die
durch einen rotierenden Sprüharm, ein an dem Sprüharm befestigtes Bauelement oder
durch einen Wasser- oder Laugenstrahl aus dem Sprüharm verursacht werden.
[0012] Als stationärer Reflektor kann dabei ein separates Bauteil oder ein ohnehin vorhandenes
Bauelement, z.B. ein Bereich der Wandung des Arbeitsraums verwendet werden.
[0013] In einer anderen Ausführung der Erfindung wird ein vom IR-Sender ausgestrahlter Strahl
durch den rotierenden Sprüharm oder ein damit verbundenes Element, z.B. einem Bereich
der Sprüharmwand, einem separatem, am Sprüharm befestigten Reflektorelement, einem
Wasser-oder Laugenstrahl einer Sprüharmdüse, etc. in den Empfänger reflektiert. Diese
Reflexionen sind also unmittelbar mit der Rotation des Sprüharms korreliert.
[0014] Die Reflexionen und/oder Änderungen von Reflexionen sind insbesondere dann signifikant
zu erfassen, wenn diese in der Nähe des Senders und/oder Empfängers stattfinden, beispielsweise
durch einen unmittelbar am Sender/und oder Empfänger vorbeidrehenden Sprüharm oder
Wasserstrahl.
[0015] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird für eine zuverlässig detektierbare
Reflexion des Infrarotlichts dadurch gesorgt, dass wenigstens eine Sprüharmdüse derart
ausgerichtet ist, dass der Wasserstrahl bzw. der Laugenstrahl der Waschlauge den Strahlengang
des Infrarotlichts wenigstens teilweise kreuzt. Die erfindungsgemäß gewünschten Reflexionen
können dabei durch das Wasser bzw. die Lauge hervorgerufen werden.
[0016] Vorzugsweise wird in einer solchen Ausführungsform der Strahlengang des Infrarotlichts
so ausgebildet, beispielsweise durch zusätzliche optische Elemente, dass sich ein
Brennpunkt oder zumindest eine Fokussierungszone ergibt, die von dem genannten Wasser-oder
Laugenstrahl angestrahlt wird.
[0017] In einer anderen ebenfalls vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die gewünschte
Reflexion durch den Sprüharm selbst hervorgerufen. Hierzu kann die Anordnung und Oberflächengestaltung
des Sprüharms entsprechend vorgesehen werden. So kann beispielsweise ein Sprüharm
wenigstens bereichsweise eine für Infrarotlicht gut reflektierende Beschichtung aufweisen.
Weiterhin kann der Strahlengang des Infrarotlichts bzw. die Position des Sprüharms
relativ zueinander derart angeordnet werden, dass der Sprüharm zumindest mit seiner
Reflexionszone den Strahlengang kreuzt. Auch in dieser Ausführungsform kann vorteilhafter
Weise ein Strahlengang verwendet werden, der einen Brennpunkt oder zumindest eine
Fokussierungszone aufweist, durch die der Sprüharm mit seiner Reflexionszone geführt
wird.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird der Sprüharm mit
einem speziellen Reflektor für Infrarotlicht ausgestattet. Derartige Reflektoren können
durch Spiegelflächen und/oder durch Lichtbrechung gegebenenfalls unter zusätzlicher
Verwendung optischer Elemente so ausgestaltet werden, dass einfallendes Infrarotlicht
zielgerichtet reflektiert wird. Im sichtbaren Bereich sind derartige Reflektoren auch
unter dem Begriff "Katzenauge" oder "Lüneburg-Linse" bekannt.
[0019] Mit derartigen Reflektoren kann insbesondere auch ein Reflexionswinkel vorgesehen
werden, der die relative Anordnung des Infrarotempfängers in Bezug zum Infrarotsender
berücksichtigt.
[0020] Vorteilhafterweise wird das Gehäuse der Dosiervorrichtung, das die Sensoreinheit
beinhaltet, wasserdicht ausgeführt. Die Unterbringung der Sensoreinheit im Gehäuse
der ohnehin vorhandenen Dosierungsvorrichtung erleichtert dabei die Anordnung im Innern
des Arbeitsraums der Spülmaschine. Zum einen muss hierdurch keine zusätzliche Öffnung
in der Innenwand bzw. der Tür des Arbeitsraums vorgesehen werden, da die Dosiervorrichtung
ohnehin in einer solchen Ausnehmung der Innenwand anzuordnen ist. Darüber hinaus ist
bereits bei den bekannten Dosiervorrichtungen das Gehäuse wasser- und laugendicht
ausgebildet. Sämtliche elektrischen Steuerorgane auch für die Dosiervorrichtung, die
sich im Innern der Geschirrspülmaschinentür befinden, sind bereits nach dem Stand
der Technik durch die Ausgestaltung des Gehäuses vor dem Wasser bzw. der Spüllauge
geschützt.
[0021] Somit kann eine Sensoreinheit ohne größere Dichtprobleme vorteilhafter Weise innerhalb
einer solchen Dosiervorrichtung untergebracht werden, wozu beispielsweise ein Infrarot
durchlässiges Fenster im Gehäuse vorgesehen wird. Ein solches Fenster ist einfach
durch entsprechende Dichtungen oder auch durch eine feste Verbindung, beispielsweise
durch Verschweißen oder Verkleben zuverlässig dicht mit der Gehäusewandung der Dosiervorrichtung
zu realisieren.
[0022] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird weiterhin die zusätzliche
Anordnung von Leitelementen vorgesehen, um abrinnendes Wasser nach dem Durchlauf des
Sprüharms vom Strahlengang des Infrarotlichts fernzuhalten. Durch herabrinnendes Wasser
könnten Reflexionen verursacht werden, die unerwünschte Störsignale liefern. Durch
Leitelemente, beispielsweise in Form eines Vordaches oberhalb des Austritts des Infrarotlichts
aus dem Gehäuse, beispielsweise oberhalb eines Durchtrittsfensters kann dafür gesorgt
werden, dass herabrinnendes Wasser seitlich darum herumgeleitet wird.
[0023] In einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden derartige Leitelemente an der
Innenwand des Arbeitsraums vorgesehen, womit die gesamte dass hier Vorrichtung vor
herabrinnendem Wasser und somit auch der Infrarot-Strahlengang geschützt wird.
[0024] Weiterhin wird bevorzugt die Sensoreinheit, insbesondere der Infrarotsender und/oder
-empfänger derart angeordnet, dass sie nicht unmittelbar in einem Wasser- bzw. Laugenstrahl
einer Sprüharmdüse liegen. Auch hierdurch werden Störsignale durch unerwünschte Reflexionen
vermieden.
[0025] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird der Zeitablauf des Sensorsignals
erfasst und eine Auswerteeinheit vorgesehen, um die Periodizität bzw. Frequenz des
vom drehenden Sprüharm hervorgerufenen Sensorsignals zu erfassen.
[0026] Da erfindungsgemäß die Drehbewegung des Sprüharms zu überwachen ist, kann von einem
periodischen oder frequenzabhängigen Signal ausgegangen werden. Durch die zeitliche
Erfassung der Sensorsignale mit anschließender Auswertung in einer elektronischen
Auswerteeinheit kann somit selektiv nach periodischen Signalen ausgewertet werden.
Durch diese Maßnahme sind nahezu alle nicht periodisch auftretenden Störsignale bereits
gefiltert bzw. unterdrückt.
[0027] Durch Bestimmung der Frequenz kann sodann die Drehzahl bzw. Geschwindigkeit des Sprüharms
bestimmt werden. Sollte kein periodisches Signal detektierbar sein, so ist dies ein
Zeichen für einen stillstehenden, zumindest jedoch für einen nicht freidrehenden Sprüharm.
[0028] Im Falle einer solchen Fehlfunktion des Sprüharms kann dies beispielsweise zur Anzeige
für eine Bedienperson gebracht werden oder aber auch in die Steuerung des Programmablaufs
eingegriffen werden.
[0029] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird eine analoge Auswerteschaltung
vorgesehen, um die Periodizität bzw. Frequenz des vom drehenden Sprüharm hervorgerufenen
Sensorsignals zu detektieren. Eine solche Schaltung kann beispielsweise unter Verwendung
eines sogenannten PPL (phase lock loop) realisiert werden. So kann ein oszillierendes
Eingangssignal in einem Komparator oder Differenzenverstärker mit dem Sensorsignal
verglichen werden und Änderungen der Ausgangsspannung zu Rückschlüssen auf eine ordnungsgemäße
Rotation eines Sprüharms herangezogen werden. Auch wenn technisch zur Auswertung eines
erfindungsgemäßen Sensorsignals digitale Bauelemente ohne weiteres zur Verfügung stehen,
kann der Einsatz einer analogen Schaltung unter Kostengesichtspunkten bei entsprechenden
Stückzahlen die technisch vorteilhaftere Lösung bieten. Auch die Kombination einer
analogen Schaltung mit einer digitalen Auswertung, die z.B. nur bei fehlerhafter Ausgangsspannung
der analogen Schaltung eingreift, wäre denkbar.
[0030] Im Falle einer digitalen Auswerteeinheit können weiterhin verschiedene Algorithmen
vorgesehen werden, um Störeinflüsse zu analysieren und auszuschließen. Anstelle oder
in Kombination zu der Verwendung der Periodizität wie oben angeführt kann beispielsweise
auch eine Integration der Signalpeaks, das heißt die Bestimmung der durch das Signal
abgedeckten Fläche zur Erkennung und zum Ausschluss von Fehlerpeaks herangezogen werden.
Hiermit können Fehlersignale erkannt und ausgeschlossen werden, die nicht dem Zeitablauf
und der Intensität der durch den Sprüharm bzw. dem Wasser-oder Laugenstrahl erzeugten
Reflexionen folgen. Auch eine Schwellwertanalyse kann anstelle oder zusätzlich zu
anderen Methoden der Fehlererkennung eingesetzt werden.
[0031] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand
der Figuren nachfolgend näher erläutert.
[0032] Im Einzelnen zeigen
Figur 1 einen schematischen Querschnitt durch eine Spülmaschine mit Sprüharm,
Figur 2 eine Draufsicht auf die Türinnenseite einer 8 Spülmaschine,
Figur 3 eine Darstellung einer Dosiervorrichtung und
Figur 4 ein Beispiel für ein Sensorsignal, dass Mittels. Infrarotsender und/oder Infrarotempfänger
messbar ist.
[0033] In Figur 1 ist die Spülmaschine 1 mit Spülkammer 2 schematisch im Schnitt dargestellt.
In der Spülkammer 2 befinden sich bei Geschirrkörbe 3, 4 unterhalb von denen jeweils
ein Sprüharm 5, 6 drehbar angeordnet ist.
[0034] An der Vorderseite ist eine Spülmaschinentür 7 drehbar angebracht, wie durch eine
Drehachse 8 angedeutet ist. In der Spülmaschinentür 7 befindet sich eine Dosiervorrichtung
9 zur Spülmittelzugabe.
[0035] Im Boden der Spülmaschine 1 befindet sich ein Sumpfbehälter 10, der beispielsweise
die üblichen Filter und den Wasserabfluss beinhaltet.
[0036] In Figur 2 ist die Anordnung einer Infrarot-Sensoreinheit 11 in der Dosiervorrichtung
9 veranschaulicht, die einen Infrarotsender 12 und einen Infrarotempfänger 13 umfasst.
Die Dosiervorrichtung 9, ist wie bereits anhand Figur 1 beschrieben, in die Spülmaschinentür
7 eingesetzt. Die Dosiervorrichtung 9 umfasst in üblicher Weise eine Klappe 14 zum
Verschluss einer Spülmittelkammer, eine Auslauföffnung 15 für die Klarspülerdosierung
sowie ein Schauglas 16 und eine Nachfüllöffnung 17 für den Klarspüler.
[0037] Im Inneren der Spülmaschinentür kann auch die Auswerte- und Steuereinheit angeordnet
werden, wie in Figur 1 angedeutet. An dem in Figur 1 angedeuteten Ort der Auswerte-
und Steuereinheit 18 kann diese unmittelbar mit den zur Bedienung der Maschine erforderlichen
Anzeigen, Tasten und sonstigen Bedienungsorganen verbunden werden.
[0038] In Figur 3 ist eine Dosiervorrichtung zum Einbau in eine Spülmaschinentür gemäß der
Erfindung dargestellt, wobei ein Speicher 1 zur Aufnahme von Reinigungsmittel vorgesehen
ist. Dieses Reinigungsmittel wird während der Reinigungsphase des Geschirrspülers
in den Reinigungsraum für das Geschirr gesteuert zuführt. Hierbei wird ein Deckel
2 geöffnet, so dass das Reinigungsmittel aus dem Speicher 1 auslaufen bzw. ausgespült
werden kann. Ein dachförmiger Vorsprung 20 dient als Leitelement, um herabrinnendes
Wasser oder Lauge umzuleiten.
[0039] Die Infrarot-Sensoreinheit 11 ist beispielhaft am Rand des Gehäuses 19 der Dosiervorrichtung
eingebaut.
[0040] In Figur 4 ist beispielhaft ein Infrarotsensorsignal in seinem Zeitablauf dargestellt.
Die horizontale Achse des Diagramms zeigt die Zeit t während die Vertikalachse die
Intensität I darstellt. Das Sensorsignal S zeigt verschiedene Peaks P1 bis P5, die
periodisch über die Zeit angeordnet sind. Die jeweiligen Zeitpunkte t1 bis t5 sind
mit entsprechenden Pfeilen markiert.
[0041] Das Diagramm gemäß Figur 4 zeigt beispielhaft zwei weitere Peaks S1 und S2, die Störsignale
darstellen, die zum Beispiel durch unerwünschte Reflexionen an abtropfendem Wasser
oder dergleichen hervorgerufen werden können.
[0042] Diese Störpeaks S1 und S2 können durch geeignete Auswertung mittels der Auswerteeinheit
18 erkannt und eliminiert werden. Diese Auswertung kann beispielsweise derart ausgestaltet
sein, dass nur periodisch wiederkehrende Signale P1 bis P5 als echte Sensorsignale,
nichtperiodische Signale hingegen als Störsignale wahrgenommen werden. Eine andere
Möglichkeit, die Störsignale zu erkennen, besteht beispielsweise darin, die entsprechenden
Signalpeaks über die Zeit zu integrieren, wodurch mathematisch die Fläche, die durch
die Peaks überdeckt wird, bestimmt wird. Da bei regulären Sensorsignalen ein Integralwert
innerhalb eines bestimmten Intervalls zu erwarten ist, können hierdurch anderweitige
Signale, wie beispielsweise die linienförmigen Störsignale S1 und S2 erkannt und ausgeschlossen
werden.
[0043] Diese beispielhaften Methoden oder auch weitere Methoden zur Erkennung von Störsignalen,
beispielsweise über Schwellenwerte in der Intensität oder dergleichen, können alleine
oder auch in Kombination zueinander Anwendung finden.
[0044] Wird auf der Grundlage des Sensorsignals eine Fehlfunktion, beispielsweise ein stehender
oder zu langsam drehender Sprüharm_erkannt, so kann dies in einer Anzeige der Bedienperson
angezeigt werden.
[0045] Die erfindungsgemäße Spülmaschine kann auch abhängig vom Sensorsignal gesteuert werden.
So kann beispielsweise die Wassermenge und/oder der Pumpendruck variiert werden. Gegebenenfalls
sind auch steuerbare Düsen hinsichtlich der Strahlausrichtung und/oder Strahlform
denkbar.
Bezugszeichenliste:
[0046]
1 Spülmaschine
2 Spülkammer
3 Geschirrkorb
4 Geschirrkorb
5 Sprüharm
6 Sprüharm
7 Spülmaschinentür
8 Drehachse
9 Dosiervorrichtung
10 Sumpfbehälter
11 Infrarot-Sensoreinheit
12 Infrarotsender
13 Infrarotempfanger
14 Klappe
15 Auslauföffnung
16 Schauglas
17 Nachfüllöffnung
18 Auswerte- und Steuereinheit
19 Gehäuse
20 dachförmiger Vorsprung
T Zeit
I Intensität
P1 Peak
P2 Peak
P3 Peak
P4 Peak
P5 Peak
T1 Zeitpunkt
T2 Zeitpunkt
T3 Zeitpunkt
T4 Zeitpunkt
T5 Zeitpunkt
S1 Störpeak
S2 Störpeak
1. Geschirrspüler mit einem Arbeitsraum, mit wenigstens einem drehbar im Arbeitsraum
angeordneten Sprüharm und mit einer Dosiervorrichtung zur Zufuhr und Dosierung eines
Stoffes, wie Reiniger, Klarspüler, usw. in den Arbeitsraum, die als Einsatzteil mit
einem Gehäuse zum Einsetzen in eine Ausnehmung einer Innenwand des Arbeitsraums, beispielsweise
in der Tür des Arbeitsraums ausgebildet ist, und mit einer Sensoreinheit zur Erkennung
einer Sprüharmbewegung im Arbeitsraum des Geschirrspülers, die wenigstens teilweise
in einem Gehäuse der Dosiervorrichtung angeordnet ist
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sensoreinheit 11 wenigstens einen Infrarotsender 12 und/oder einen Infrarotempfänger
13 umfasst.
2. Geschirrspüler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprüharm 5,6 und/oder ein Wasser- bzw. Laugenstrahl einer Sprühdüse während der
Drehung des Sprüharms den Strahlengang des Infrarotsenders 12 und/oder Infrarotempfängers
13 kreuzt.
3. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprüharm 5,6 einen Reflektor für Infrarotlicht umfasst.
4. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse 19 der Dosiervorrichtung 9 wasserdicht ausgebildet ist.
5. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse 19 der Dosiervorrichtung 9 Leitelemente 20 aufweist, um den Strahlengang
des Infrarotlichts wenigstens teilweise vom Gehäuse abrinnendem Wasser freizuhalten.
6. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente als Dach 20 über einem infrarotdurchlässigen Durchlass des Gehäuses
19 der Dosiervorrichtung 9 ausgebildet sind.
7. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand des Arbeitsraums Leitelemente aufweist, um abrinnendes Wasser vom Strahlengang
des Infrarotlichts fernzuhalten.
8. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit 11 so angeordnet ist, dass sie nicht unmittelbar in einem Wasserstrahl
einer Sprüharmdüse liegt.
9. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitablauf des Sensorsignals erfasst und eine Auswerteeinheit vorgesehen ist,
um die Periodizität bzw. Frequenz des vom drehenden Sprüharm hervorgerufenen Sensorsignals
zu erfassen.
10. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass eine analoge Auswerteschaltung vorgesehen ist.
11. Dosiervorrichtung zur Zufuhr und Dosierung eines Stoffes, wie Reiniger, Klarspüler,
usw. in den Arbeitsraum eines Geschirrspülers nach einem der vorgenannten Ansprüche,
die als Einsatzteil mit einem Gehäuse zum Einsetzen in eine Ausnehmung einer Innenwand
des Arbeitsraums, beispielsweise in der Tür des Arbeitsraums ausgebildet ist, und
eine Sensoreinheit zur Erkennung einer Sprüharmbewegung im Arbeitsraum des Geschirrspülers
umfasst, die wenigstens teilweise in dem Gehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit wenigstens einen Infrarotsender und/oder einen Infrarotempfänger
umfasst.