[0001] Die Erfindung betrifft einen Geschirrspüler mit einem Arbeitsraum und einem Sensor
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Geschirrspüler ist beispielsweise in der Druckschrift
DE 10034546 Al beschrieben. Bei diesem Gegenstand nach dem Stand der Technik wird der Innenraum
eines Geschirrspülers mittels eines oder mehrerer Radarsensoren unter Nutzung des
Doppler-Effektes überwacht. Diese Sensorik ist sehr aufwendig und dementsprechend
kostenträchtig. Darüber hinaus konnte bislang keine technisch einwandfreie Funktion
eines solchen Geschirrspülers verwirklicht werden.
[0003] Darüber hinaus ist aus der
WO 2011/035940 A1 bereits eine Geschirrspülmaschine mit Infrarot-Sensorik bekannt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von einem Geschirrspüler gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs l, einen Geschirrspüler mit verbesserter Betriebssicherheit vorzuschlagen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs l gelöst.
[0006] Dementsprechend zeichnet sich ein erfindungsgemäßer Geschirrspüler mit einer Sensoreinheit
zur Erkennung einer Sprüharmbewegung im Arbeitsraum dadurch aus, dass Leitelemente
vorgesehen sind, um abrinnendes Wasser nach dem Durchlauf des Sprüharms vom Strahlengang
des Infrarotlichts fernzuhalten. Durch herabrinnendes Wasser könnten Reflexionen verursacht
werden, die unerwünschte Störsignale liefern. Durch Leitelemente, einerseits kann
das Gehäuse diese gemäß der Erfindung umfassen, beispielsweise in Form eines Vordaches
oberhalb des Austritts des Infrarotlichts aus dem Gehäuse, beispielsweise oberhalb
eines Durchtrittsfensters kann dafür gesorgt werden, dass herabrinnendes Wasser seitlich
darum herumgeleitet wird.
[0007] Gemäß der Erfindung können derartige Leitelemente andererseits an der Innenwand des
Arbeitsraums vorgesehen werden, womit die gesamte Vorrichtung vor herabrinnendem Wasser
und somit auch der Infrarot-Strahlengang geschützt wird.
[0008] Diese Sensoreinheit ist wenigstens teilweise in dem Gehäuse der als Einsatzteil ausgebildeten
Vorrichtung, die zur Zufuhr und Dosierung eines Arbeitsstoffes wie eines Reiniger,
Klarspülers usw. dient.
[0009] Im Folgenden wird eine solche Vorrichtung als Dosiervorrichtung bezeichnet. Weiterhin
werden die Begriffe "Spülmaschine", "Geschirrspülmaschine" oder "Geschirrspüler" im
Folgenden ebenso als synonyme Begriffe verwendet wie die Begriffe "Wasserstrahl" und
"Laugenstrahl".
[0010] Mit Hilfe einer erfindungsgemäßen Sensoreinheit ist es möglich, Programmabläufe während
des Betriebs zu kontrollieren. Insbesondere kann damit erfasst werden, ob und welcher
Sprüharm ordnungsgemäß rotiert oder ein Fehlverhalten aufweist.
[0011] Durch die Verwendung von Infrarotlicht ist eine zuverlässige und auch unter den Umgebungsbedingungen
im Arbeitsraum einer Geschirrspülmaschine während des Betriebs weitgehend störungsfreie
Erfassung insbesondere der Bewegung des Sprüharms möglich. Durch die große Reichweite
eines Infrarot-Strahles sind auch Sprüharme in weiterer Entfernung von der Sensoreinheit
oder in ungünstiger Lage, beispielsweise im Hinblick auf die Winkelorientierung, detektierbar.
[0012] Das Funktionsprinzip der Sensoreinheit basiert dabei darauf, dass Infrarotlicht von
einem Infrarotsender abgestrahlt, im Arbeitsraum reflektiert und von einem Infrarotempfänger
wieder detektiert wird.
[0013] Zur Erkennung einer Sprüharmrotation kann beispielsweise ein Infrarotstrahl über
einen stationär im Arbeitsraum der Maschine befindlichen Reflektor zum Empfänger reflektiert
werden, wobei Änderungen des IR- Strahls z.B. in der Intensität, erfasst werden, die
durch einen rotierenden Sprüharm, ein an dem Sprüharm befestigtes Bauelement oder
durch einen Wasser- oder Laugenstrahl aus dem Sprüharm verursacht werden.
[0014] Als stationärer Reflektor kann dabei ein separates Bauteil oder ein ohnehin vorhandenes
Bauelement, z.B. ein Bereich der Wandung des Arbeitsraums verwendet werden.
[0015] In einer anderen Ausführung der Erfindung wird ein vom IR-Sender ausgestrahlter Strahl
durch den rotierenden Sprüharm oder ein damit verbundenes Element, z.B. einem Bereich
der Sprüharmwand, einem separatem, am Sprüharm befestigten Reflektorelement, einem
Wasser-oder Laugenstrahl einer Sprüharmdüse, etc. in den Empfänger reflektiert. Diese
Reflexionen sind also unmittelbar mit der Rotation des Sprüharms korreliert.
[0016] Die Reflexionen und/oder Änderungen von Reflexionen sind insbesondere dann signifikant
zu erfassen, wenn diese in der Nähe des Senders und/oder Empfängers stattfinden, beispielsweise
durch einen unmittelbar am Sender/und oder Empfänger vorbeidrehenden Sprüharm oder
Wasserstrahl.
[0017] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird für eine zuverlässig detektierbare
Reflexion des Infrarotlichts dadurch gesorgt, dass wenigstens eine Sprüharmdüse derart
ausgerichtet ist, dass der Wasserstrahl bzw. der Laugenstrahl der Waschlauge den Strahlengang
des Infrarotlichts wenigstens teilweise kreuzt. Die erfindungsgemäß gewünschten Reflexionen
können dabei durch das Wasser bzw. die Lauge hervorgerufen werden.
[0018] Vorzugsweise wird in einer solchen Ausführungsform der Strahlengang des Infrarotlichts
so ausgebildet, beispielsweise durch zusätzliche optische Elemente, dass sich ein
Brennpunkt oder zumindest eine Fokussierungszone ergibt, die von dem genannten Wasser-oder
Laugenstrahl angestrahlt wird.
[0019] In einer anderen ebenfalls vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die gewünschte
Reflexion durch den Sprüharm selbst hervorgerufen. Hierzu kann die Anordnung und Oberflächengestaltung
des Sprüharms entsprechend vorgesehen werden. So kann beispielsweise ein Sprüharm
wenigstens bereichsweise eine für Infrarotlicht gut reflektierende Beschichtung aufweisen.
Weiterhin kann der Strahlengang des Infrarotlichts bzw. die Position des Sprüharms
relativ zueinander derart angeordnet werden, dass der Sprüharm zumindest mit seiner
Reflexionszone den Strahlengang kreuzt. Auch in dieser Ausführungsform kann vorteilhafter
Weise ein Strahlengang verwendet werden, der einen Brennpunkt oder zumindest eine
Fokussierungszone aufweist, durch die der Sprüharm mit seiner Reflexionszone geführt
wird.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird der Sprüharm mit
einem speziellen Reflektor für Infrarotlicht ausgestattet. Derartige Reflektoren können
durch Spiegelflächen und/oder durch Lichtbrechung gegebenenfalls unter zusätzlicher
Verwendung optischer Elemente so ausgestaltet werden, dass einfallendes Infrarotlicht
zielgerichtet reflektiert wird. Im sichtbaren Bereich sind derartige Reflektoren auch
unter dem Begriff "Katzenauge" oder "Lüneburg-Linse" bekannt.
[0021] Mit derartigen Reflektoren kann insbesondere auch ein Reflexionswinkel vorgesehen
werden, der die relative Anordnung des Infrarotempfängers in Bezug zum Infrarotsender
berücksichtigt.
[0022] Vorteilhafterweise wird das Gehäuse der Dosiervorrichtung, das die Sensoreinheit
beinhaltet, wasserdicht ausgeführt. Die Unterbringung der Sensoreinheit im Gehäuse
der ohnehin vorhandenen Dosierungsvorrichtung erleichtert dabei die Anordnung im Innern
des Arbeitsraums der Spülmaschine. Zum einen muss hierdurch keine zusätzliche Öffnung
in der Innenwand bzw. der Tür des Arbeitsraums vorgesehen werden, da die Dosiervorrichtung
ohnehin in einer solchen Ausnehmung der Innenwand anzuordnen ist. Darüber hinaus ist
bereits bei den bekannten Dosiervorrichtungen das Gehäuse wasser- und laugendicht
ausgebildet. Sämtliche elektrischen Steuerorgane auch für die Dosiervorrichtung, die
sich im Innern der Geschirrspülmaschinentür befinden, sind bereits nach dem Stand
der Technik durch die Ausgestaltung des Gehäuses vor dem Wasser bzw. der Spüllauge
geschützt.
[0023] Somit kann eine Sensoreinheit ohne größere Dichtprobleme vorteilhafter Weise innerhalb
einer solchen Dosiervorrichtung untergebracht werden, wozu beispielsweise ein Infrarot
durchlässiges Fenster im Gehäuse vorgesehen wird. Ein solches Fenster ist einfach
durch entsprechende Dichtungen oder auch durch eine feste Verbindung, beispielsweise
durch Verschweißen oder Verkleben zuverlässig dicht mit der Gehäusewandung der Dosiervorrichtung
zu realisieren.
[0024] Weiterhin wird bevorzugt die Sensoreinheit, insbesondere der Infrarotsender und/oder
-empfänger derart angeordnet, dass sie nicht unmittelbar in einem Wasser- bzw. Laugenstrahl
einer Sprüharmdüse liegen. Auch hierdurch werden Störsignale durch unerwünschte Reflexionen
vermieden.
[0025] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird der Zeitablauf des Sensorsignals
erfasst und eine Auswerteeinheit vorgesehen, um die Periodizität bzw. Frequenz des
vom drehenden Sprüharm hervorgerufenen Sensorsignals zu erfassen.
[0026] Da erfindungsgemäß die Drehbewegung des Sprüharms zu überwachen ist, kann von einem
periodischen oder frequenzabhängigen Signal ausgegangen werden. Durch die zeitliche
Erfassung der Sensorsignale mit anschließender Auswertung in einer elektronischen
Auswerteeinheit kann somit selektiv nach periodischen Signalen ausgewertet werden.
Durch diese Maßnahme sind nahezu alle nicht periodisch auftretenden Störsignale bereits
gefiltert bzw. unterdrückt.
[0027] Durch Bestimmung der Frequenz kann sodann die Drehzahl bzw. Geschwindigkeit des Sprüharms
bestimmt werden. Sollte kein periodisches Signal detektierbar sein, so ist dies ein
Zeichen für einen stillstehenden, zumindest jedoch für einen nicht freidrehenden Sprüharm.
[0028] Im Falle einer solchen Fehlfunktion des Sprüharms kann dies beispielsweise zur Anzeige
für eine Bedienperson gebracht werden oder aber auch in die Steuerung des Programmablaufs
eingegriffen werden.
[0029] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird eine analoge Auswerteschaltung
vorgesehen, um die Periodizität bzw. Frequenz des vom drehenden Sprüharm hervorgerufenen
Sensorsignals zu detektieren. Eine solche Schaltung kann beispielsweise unter Verwendung
eines sogenannten PPL (phase lock loop) realisiert werden. So kann ein oszillierendes
Eingangssignal in einem Komparator oder Differenzenverstärker mit dem Sensorsignal
verglichen werden und Änderungen der Ausgangsspannung zu Rückschlüssen auf eine ordnungsgemäße
Rotation eines Sprüharms herangezogen werden. Auch wenn technisch zur Auswertung eines
erfindungsgemäßen Sensorsignals digitale Bauelemente ohne weiteres zur Verfügung stehen,
kann der Einsatz einer analogen Schaltung unter Kostengesichtspunkten bei entsprechenden
Stückzahlen die technisch vorteilhaftere Lösung bieten. Auch die Kombination einer
analogen Schaltung mit einer digitalen Auswertung, die z.B. nur bei fehlerhafter Ausgangsspannung
der analogen Schaltung eingreift, wäre denkbar.
[0030] Im Falle einer digitalen Auswerteeinheit können weiterhin verschiedene Algorithmen
vorgesehen werden, um Störeinflüsse zu analysieren und auszuschließen. Anstelle oder
in Kombination zu der Verwendung der Periodizität wie oben angeführt kann beispielsweise
auch eine Integration der Signalpeaks, das heißt die Bestimmung der durch das Signal
abgedeckten Fläche zur Erkennung und zum Ausschluss von Fehlerpeaks herangezogen werden.
Hiermit können Fehlersignale erkannt und ausgeschlossen werden, die nicht dem Zeitablauf
und der Intensität der durch den Sprüharm bzw. dem Wasser-oder Laugenstrahl erzeugten
Reflexionen folgen. Auch eine Schwellwertanalyse kann anstelle oder zusätzlich zu
anderen Methoden der Fehlererkennung eingesetzt werden.
[0031] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand
der Figuren nachfolgend näher erläutert.
[0032] Im Einzelnen zeigen
Figur l einen schematischen Querschnitt durch eine Spülmaschine mit Sprüharm,
Figur 2 eine Draufsicht auf die Türinnenseite einer 8 Spülmaschine,
Figur 3 eine Darstellung einer Dosiervorrichtung und
Figur 4 ein Beispiel für ein Sensorsignal, dass Mittels . Infrarotsender und/oder
Infrarotempfänger messbar ist.
[0033] In Figur 1 ist die Spülmaschine 1 mit Spülkammer 2 schematisch im Schnitt dargestellt.
In der Spülkammer 2 befinden sich bei Geschirrkörbe 3, 4 unterhalb von denen jeweils
ein Sprüharm 5, 6 drehbar angeordnet ist.
[0034] An der Vorderseite ist eine Spülmaschinentür 7 drehbar angebracht, wie durch eine
Drehachse 8 angedeutet ist. In der Spülmaschinentür 7 befindet sich eine Dosiervorrichtung
9 zur Spülmittelzugabe.
[0035] Im Boden der Spülmaschine 1 befindet sich ein Sumpfbehälter 10, der beispielsweise
die üblichen Filter und den Wasserabfluss beinhaltet.
[0036] In Figur 2 ist die Anordnung einer Infrarot-Sensoreinheit 11 in der Dosiervorrichtung
9 veranschaulicht, die einen Infrarotsender 12 und einen Infrarotempfänger 13 umfasst.
Die Dosiervorrichtung 9, ist wie bereits anhand Figur 1 beschrieben, in die Spülmaschinentür
7 eingesetzt. Die Dosiervorrichtung 9 umfasst in üblicher Weise eine Klappe 14 zum
Verschluss einer Spülmittelkammer, eine Auslauföffnung 15 für die Klarspülerdosierung
sowie ein Schauglas 16 und eine Nachfüllöffnung 17 für den Klarspüler.
[0037] Im Inneren der Spülmaschinentür kann auch die Auswerte- und Steuereinheit angeordnet
werden, wie in Figur 1 angedeutet. An dem in Figur 1 angedeuteten Ort der Auswerte-
und Steuereinheit 18 kann diese unmittelbar mit den zur Bedienung der Maschine erforderlichen
Anzeigen, Tasten und sonstigen Bedienungsorganen verbunden werden.
[0038] In Figur 3 ist eine Dosiervorrichtung zum Einbau in eine Spülmaschinentür gemäß der
Erfindung dargestellt, wobei ein Speicher 1 zur Aufnahme von Reinigungsmittel vorgesehen
ist. Dieses Reinigungsmittel wird während der Reinigungsphase des Geschirrspülers
in den Reinigungsraum für das Geschirr gesteuert zuführt. Hierbei wird ein Deckel
2 geöffnet, so dass das Reinigungsmittel aus dem Speicher 1 auslaufen bzw. ausgespült
werden kann. Ein dachförmiger Vorsprung 20 dient als Leitelement, um herabrinnendes
Wasser oder Lauge umzuleiten.
[0039] Die Infrarot-Sensoreinheit 11 ist beispielhaft am Rand des Gehäuses 19 der Dosiervorrichtung
eingebaut.
[0040] In Figur 4 ist beispielhaft ein Infrarotsensorsignal in seinem Zeitablauf dargestellt.
Die horizontale Achse des Diagramms zeigt die Zeit t während die Vertikalachse die
Intensität I darstellt. Das Sensorsignal S zeigt verschiedene Peaks P1 bis P5, die
periodisch über die Zeit angeordnet sind. Die jeweiligen Zeitpunkte tl bis t5 sind
mit entsprechenden Pfeilen markiert.
[0041] Das Diagramm gemäß Figur 4 zeigt beispielhaft zwei weitere Peaks Sl und S2, die Störsignale
darstellen, die zum Beispiel durch unerwünschte Reflexionen an abtropfendem Wasser
oder dergleichen hervorgerufen werden können.
[0042] Diese Störpeaks S1 und S2 können durch geeignete Auswertung mittels der Auswerteeinheit
18 erkannt und eliminiert werden. Diese Auswertung kann beispielsweise derart ausgestaltet
sein, dass nur periodisch wiederkehrende Signale P1 bis P5 als echte Sensorsignale,
nichtperiodische Signale hingegen als Störsignale wahrgenommen werden. Eine andere
Möglichkeit, die Störsignale zu erkennen, besteht beispielsweise darin, die entsprechenden
Signalpeaks über die Zeit zu integrieren, wodurch mathematisch die Fläche, die durch
die Peaks überdeckt wird, bestimmt wird. Da bei regulären Sensorsignalen ein Integralwert
innerhalb eines bestimmten Intervalls zu erwarten ist, können hierdurch anderweitige
Signale, wie beispielsweise die linienförmigen Störsignale S1 und S2 erkannt und ausgeschlossen
werden.
[0043] Diese beispielhaften Methoden oder auch weitere Methoden zur Erkennung von Störsignalen,
beispielsweise über Schwellenwerte in der Intensität oder dergleichen, können alleine
oder auch in Kombination zueinander Anwendung finden.
[0044] Wird auf der Grundlage des Sensorsignals eine Fehlfunktion, beispielsweise ein stehender
oder zu langsam drehender Sprüharm_erkannt, so kann dies in einer Anzeige der Bedienperson
angezeigt werden.
[0045] Die erfindungsgemäße Spülmaschine kann auch abhängig vom Sensorsignal gesteuert werden.
So kann beispielsweise die Wassermenge und/oder der Pumpendruck variiert werden. Gegebenenfalls
sind auch steuerbare Düsen hinsichtlich der Strahlausrichtung und/oder Strahlform
denkbar.
Bezugszeichenliste:
[0046]
- 1
- Spülmaschine
- 2
- Spülkammer
- 3
- Geschirrkorb
- 4
- Geschirrkorb
- 5
- Sprüharm
- 6
- Sprüharm
- 7
- Spülmaschinentür
- 8
- Drehachse
- 9
- Dosiervorrichtung
- 10
- Sumpfbehälter
- 11
- Infrarot-Sensoreinheit
- 12
- Infrarotsender
- 13
- Infrarotempfanger
- 14
- Klappe
- 15
- Auslauföffnung
- 16
- Schauglas
- 17
- Nachfüllöffnung
- 18
- Auswerte- und Steuereinheit
- 19
- Gehäuse
- 20
- dachförmiger Vorsprung
- T
- Zeit
- I
- Intensität
- P1
- Peak
- P2
- Peak
- P3
- Peak
- P4
- Peak
- P5
- Peak
- T1
- Zeitpunkt
- T2
- Zeitpunkt
- T3
- Zeitpunkt
- T4
- Zeitpunkt
- T5
- Zeitpunkt
- S1
- Störpeak
- S2
- Störpeak
1. Geschirrspüler mit einem Arbeitsraum (2), mit wenigstens einem drehbar im Arbeitsraum
(2) angeordneten Sprüharm (5, 6) und mit einer Dosiervorrichtung (9) zur Zufuhr und
Dosierung eines Stoffes, wie Reiniger, Klarspüler, usw. in den Arbeitsraum (2), die
als Einsatzteil mit einem Gehäuse zum Einsetzen in eine Ausnehmung einer Innenwand
des Arbeitsraums, beispielsweise in der Tür des Arbeitsraums ausgebildet ist, und
mit einer Sensoreinheit (11) zur Erkennung einer Sprüharmbewegung im Arbeitsraum des
Geschirrspülers, die wenigstens teilweise in einem Gehäuse der Dosiervorrichtung angeordnet
ist, wobei die Sensoreinheit (11) wenigstens einen Infrarotsender (12) und/oder einen
Infrarotempfänger (13) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (19) der Dosiervorrichtung (9) Leitelemente (20) aufweist, um den Strahlengang
des Infrarotlichts wenigstens teilweise vom Gehäuse abrinnendem Wasser freizuhalten,
und/oder dass die Innenwand des Arbeitsraums (2) Leitelemente (20) aufweist, um abrinnendes
Wasser vom Strahlengang des Infrarotlichts fernzuhalten.
2. Geschirrspüler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprüharm (5 ,6) und/oder ein Wasser- bzw. Laugenstrahl einer Sprühdüse während
der Drehung des Sprüharms den Strahlengang des Infrarotsenders (12) und/oder Infrarotempfängers
(13) kreuzt.
3. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprüharm (5, 6) einen Reflektor für Infrarotlicht umfasst.
4. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (19) der Dosiervorrichtung (9) wasserdicht ausgebildet ist.
5. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente als Dach (20) über einem infrarotdurchlässigen Durchlass des Gehäuses
(19) der Dosiervorrichtung (9) ausgebildet sind.
6. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (11) so angeordnet ist, dass sie nicht unmittelbar in einem Wasserstrahl
einer Sprüharmdüse liegt.
7. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitablauf des Sensorsignals erfasst und eine Auswerteeinheit vorgesehen ist,
um die Periodizität bzw. Frequenz des vom drehenden Sprüharm hervorgerufenen Sensorsignals
zu erfassen.
8. Geschirrspüler nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine analoge Auswerteschaltung vorgesehen ist.
1. Dishwasher comprising a working chamber (2), comprising at least one spray arm (5,
6) which is arranged in a rotatable manner in the working chamber (2), and comprising
a metering apparatus (9) for supplying and metering a substance, such as detergent,
rinse aid etc., into the working chamber (2), which metering apparatus is designed
as an insert part comprising a housing for insertion into a recess in an inner wall
of the working chamber, for example in the door of the working chamber, and comprising
a sensor unit (11) for identifying a spray arm movement in the working chamber of
the dishwasher, which sensor unit is arranged at least partially in a housing of the
metering apparatus, wherein the sensor unit (11) comprises at least one infrared transmitter
(12) and/or one infrared receiver (13), characterized in that the housing (19) of the metering apparatus (9) has guide elements (20) in order to
keep the beam path of the infrared light at least partially free of water running
off from the housing, and/or in that the inner wall of the working chamber (2) has guide elements (20) in order to keep
water which is running off away from the beam path of the infrared light.
2. Dishwasher according to Claim 1, characterized in that the spray arm (5, 6) and/or a jet of water or washing solution from a spray nozzle
crosses the beam path of the infrared transmitter (12) and/or infrared receiver (13)
during the rotation of the spray arm.
3. Dishwasher according to either of the preceding claims, characterized in that the spray arm (5, 6) comprises a reflector for infrared light.
4. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterized in that the housing (19) of the metering apparatus (9) is of water-tight design.
5. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterized in that the guide elements are designed as a roof (20) over an infrared-permeable passage
in the housing (19) of the metering apparatus (9).
6. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterized in that the sensor unit (11) is arranged such that it is not situated directly in a jet of
water from a spray arm nozzle.
7. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterized in that the time sequence of the sensor signal is detected and an evaluation unit is provided
in order to detect the periodicity or frequency of the sensor signal which is induced
by the rotating spray arm.
8. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterized in that an analog evaluation circuit is provided.
1. Lave-vaisselle pourvu d'un compartiment de travail (2), comprenant au moins un bras
de pulvérisation (5, 6) disposé en rotation dans le compartiment de travail (2), et
un dispositif de dosage (9) servant à alimenter et à doser une substance, telle qu'un
produit nettoyant, un produit de rinçage, etc., dans le compartiment de travail (2)
et qui est réalisé sous forme d'insert pourvu d'un boîtier à insérer dans un évidement
d'une paroi intérieure du compartiment de travail, par exemple dans la porte du compartiment
de travail, et une unité de détection (11) servant à détecter un mouvement de bras
de pulvérisation dans le compartiment de travail du lave-vaisselle et qui est disposée
au moins partiellement dans un boîtier du dispositif de dosage, l'unité de détection
(11) comprenant au moins un émetteur infrarouge (12) et/ou un récepteur infrarouge
(13),
caractérisé en ce que le boîtier (19) du dispositif de dosage (9) présente des éléments de guidage (20)
afin de garder la trajectoire du faisceau de la lumière infrarouge au moins partiellement
libre de l'eau s'écoulant du boîtier, et/ou en ce que la paroi intérieure du compartiment de travail (2) présente des éléments de guidage
(20) afin d'éloigner l'eau d'écoulement de la trajectoire du faisceau de la lumière
infrarouge.
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bras de pulvérisation (5, 6) et/ou un jet d'eau ou de lessive d'une buse de pulvérisation
croise la trajectoire du faisceau de l'émetteur infrarouge (12) et/ou du récepteur
infrarouge (13) pendant la rotation du bras de pulvérisation.
3. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bras de pulvérisation (5, 6) comprend un réflecteur pour la lumière infrarouge.
4. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (19) du dispositif de dosage (9) est réalisé de manière étanche à l'eau.
5. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de guidage sont réalisés sous forme de toit (20) sur un passage laissant
passer l'infrarouge du boîtier (19) du dispositif de dosage (9).
6. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de détection (11) est disposée de telle sorte qu'elle ne se trouve pas directement
dans un jet d'eau d'une buse de bras de pulvérisation.
7. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la courbe de temps du signal de capteur est détectée et une unité d'évaluation est
prévue pour détecter la périodicité ou la fréquence du signal de capteur provoqué
par le bras de pulvérisation tournant.
8. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un circuit d'évaluation analogique est prévu.