| (19) |
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(11) |
EP 3 266 932 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.01.2019 Patentblatt 2019/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.06.2017 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
SAUGEINRICHTUNG FÜR EINE VORRICHTUNG ZUR REINIGUNG EINES FILZBANDES IN EINER ANLAGE
ZUR HERSTELLUNG EINES PAPIERBANDES
SUCTION DEVICE FOR AN APPARATUS FOR CLEANING A FELT IN A MACHINE FOR MANUFACTURING
A PAPER WEB
DISPOSITIF D'ASPIRATION POUR UN APPAREIL DE NETTOYAGE D'UN FEUTRE DANS UNE INSTALLATION
DE FABRICATION D'UNE BANDE DE PAPIER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
07.07.2016 AT 3202016
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.01.2018 Patentblatt 2018/02 |
| (73) |
Patentinhaber: Bartelmuss, Klaus |
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8833 Teufenbach (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bartelmuss, Klaus
8833 Teufenbach (AT)
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| (74) |
Vertreter: Beer & Partner Patentanwälte KG |
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Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2015/097682 US-A- 5 147 508
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DE-A1-102007 040 146
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Saugeinrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Saugeinrichtung ist aus der
US 5 147 508 A bekannt.
[0003] Anlagen zur Herstellung von Papierbändern enthalten einen ersten Bereich mit mindestens
einem Siebband, auf welches ein Stoffgemisch zur Herstellung eines Papierbandes aufgebracht
wird, wobei dem Siebband mit Abstreifleisten ausgebildete Saugkästen zugeordnet sind,
durch welche aus dem Stoffgemisch Wasser abgesaugt wird, wodurch das Papierband erzeugt
wird. Diese Anlagen enthalten weiters einen zweiten Bereich mit Filzbändern, in welchen
das Papierband und mindestens ein Filzband zwischen Presswalzen hindurch geführt werden,
wodurch im Papierband befindliche Feuchtigkeit von den Filzbändern aufgenommen wird,
und zudem einen dritten Bereich, in welchem das Papierband mittels Trockenwalzen getrocknet
wird. In weiterer Folge wird das getrocknete Papierband auf Spulen aufgewickelt, in
Blätter unterteilt und in Kartons verpackt.
[0004] Da die Filzbänder nicht nur im Papierband enthaltene Feuchtigkeit aufnehmen, sondern
in diese auch Bestandteile des Stoffgemisches, insbesondere Fasermaterial, gelangen,
durch welche die Wirksamkeit der Filzbänder verschlechtert wird, besteht das Erfordernis,
in der Bewegungsbahn der Filzbänder Vorrichtungen zu deren Reinigung vorzusehen. Diese
Vorrichtungen bestehen aus mindestens einer Einrichtung zur Einbringung einer Reinigungsflüssigkeit
in die Filzbänder sowie aus mindestens einer in der Bewegungsrichtung der Filzbänder
nachfolgenden Saugeinrichtung, durch welche die in den Filzbändern befindliche Reinigungsflüssigkeit
zugleich mit den in diesen befindlichen Fremdstoffen abgesaugt wird. Die Saugeinrichtung
besteht aus einem Vakuumkanal und einer Saugplatte, an welche das Filzband anliegt
und über welche das Filzband hinweggeführt wird. Die Saugplatte ist mit Saugkanälen
ausgebildet, welche z.B. durch mehrere sich quer zum Filzband erstreckende und in
Bewegungsrichtung des Filzbandes nebeneinander befindliche Schlitze oder durch eine
Mehrzahl bzw. eine Vielzahl von in der Saugplatte befindlichen Öffnungen, insbesondere
Bohrungen, gebildet sind.
[0005] Beim Betrieb einer derartigen Saugeinrichtung tritt jedoch der Sachverhalt auf, dass
die Filzbänder nicht vollständig von den in diesen befindlichen Fremdstoffen gereinigt
werden können, wodurch sie im Lauf der Betriebszeit immer mehr Fremdstoffe enthalten
mit der Folge, dass sie für das Absaugen der Reinigungsflüssigkeit undurchlässiger
werden. Ein neues und somit keine Fremdstoffe enthaltendes Filzband ist so durchlässig,
dass im Vakuumkanal das erforderliche Mindestvakuum nur dann hergestellt werden kann,
wenn in der Saugplatte nur wenige Saugkanäle für das Absaugen der Flüssigkeit vorgesehen
sind bzw. der gesamte Querschnitt der Saugkanäle gering ist.
[0006] Mit ansteigender Betriebszeit des Filzbandes und einer damit ansteigenden Belastung
des Filzbandes durch Fremdstoffe wird jedoch die Durchlässigkeit des Filzbandes vermindert,
weswegen derjenige Bereich des Filzbandes, auf welchen die Saugkraft einwirkt, vergrößert
werden muss. Dies wird dadurch bewirkt, dass der gesamte Querschnitt der wirksamen
Saugkanäle vergrößert wird.
[0007] Gemäß dem bekannten Stand der Technik werden die Saugplatten mit Saugkanälen ausgebildet,
deren gesamter Querschnitt so groß ist, dass auch bei einem stark mit Fremdstoffen
belasteten Filzband auf dieses die erforderliche Saugkraft einwirkt. Um jedoch für
den Betrieb mit einem neuen und damit von Fremdstoffen freien Filzband im Vakuumkanal
das für den Betrieb erforderliche Vakuum aufrecht erhalten zu können, werden die in
der Saugplatte befindlichen Saugkanäle vorerst teilweise verschlossen und werden mit
ansteigender Belastung des Filzbandes und damit sich verringernder Durchlässigkeit
des Filzbandes die vorerst verschlossenen Saugkanäle aufeinanderfolgend geöffnet.
[0008] Hierfür ist es bekannt, einigen der in der Saugplatte befindlichen Saugkanäle Dichtungsleisten
zuzuordnen, durch welche die Saugkanäle vorerst teilweise verschlossen werden, wobei
die Dichtungsleisten mit ansteigender Betriebszeit aufeinanderfolgend entfernt werden.
Bekannte Filzbänder weisen eine Breite von bis zu 12 m auf. In Saugplatten befindliche
Saugschlitze weisen eine Breite von z.B. 10 mm bis 18 mm auf. Dichtungsleisten, welche
z.B. aus Polyäthylen bestehen, weisen dabei z.B. eine Länge bis zu 12 m und einen
Querschnitt von 10 mm bis 18 mm x 20 mm auf.
[0009] Dabei besteht jedoch die Schwierigkeit, dass es während des Betriebes der Anlage
deshalb nicht möglich ist, diese Dichtungsleisten zu entfernen, da sie aufgrund des
in der Saugeinrichtung herrschenden Vakuums an die Saugplatte mit sehr großem Druck
angepresst werden und da sie durch die mittels der Reinigungsflüssigkeit aus dem Filzband
entfernten Fremdstoffe mit der Saugplatte verklebt sind.
[0010] Es ist weiters auch bekannt, aufeinanderfolgend zwei Saugeinrichtungen vorzusehen,
wobei vorerst nur eine derselben eingeschaltet wird und dann, sobald das Siebband
stark mit Fremdstoffen belastet ist, die zweite Saugeinrichtung zugeschaltet wird.
[0011] Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Saugeinrichtung
zu schaffen, bei welcher während des Betriebes der Anlage einzelne Saugkanäle, welche
vorerst verschlossen sind, während des Betriebes ohne Schwierigkeiten geöffnet bzw.
auch verschlossen werden können. Dies wird erfindungsgemäß durch eine Saugeinrichtung
mit den Merkmalen des Anspruches 1, gelöst. Vorzugsweise ist der Saugkanal als quer
zum Filzband ausgerichteter Schlitz ausgebildet und ist der Ventilkörper als aufblähbarer
Schlauch ausgebildet, wobei sich der Saugkanal über die Breite des Filzbandes erstreckt.
[0012] Der Saugkanal kann weiters durch mindestens zwei quer zum Filzband ausgerichtete,
aneinander anschließende Schlitze oder durch Öffnungen, insbesondere Bohrungen, gebildet
sein.
[0013] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist an der Saugeinrichtung mindestens eine
sich quer zum Filzband erstreckende Saugplatte befestigt, welche mit Saugkanälen ausgebildet
ist. Weiters ist vorzugsweise der mindestens eine Ventilkörper, welcher insbesondere
als Schlauch ausgebildet ist, mit einer abragenden Leiste ausgebildet, mittels welcher
er zwischen dem Gehäuse des Vakuumkanals und der Saugplatte verklemmt ist.
[0014] Weiters kann zwischen dem Gehäuse des Vakuumkanals und der Saugplatte mindestens
eine Tragleiste für den mindestens einen Ventilkörper, welcher insbesondere als Schlauch
ausgebildet ist, vorgesehen sein, an welchem der Ventilkörper befestigt ist. Dabei
kann der Ventilkörper an der Tragleiste durch Klebung befestigt sein.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist an der Tragleiste mindestens eine Ventilplatte,
an welcher ein Ventilkörper, insbesondere ein Schlauch, befestigt ist, gelagert, welche
durch den Ventilkörper verstellbar ist, wobei sie durch den aufblähbaren Ventilkörper
in die die zugeordnete Saugöffnung verschließende Stellung verschwenkbar ist. Weiters
kann die Tragleiste mit dem Gehäuse des Vakuumkanals verschraubt sein. Weiters können
die Saugplatte und die Tragleisten mit einander zugeordneten Nuten und Federn ausgebildet
sein, mittels welcher sie aneinander befestigt sind. Dabei sind vorzugsweise die Nuten
und Federn quer zum Filzband ausgerichtet, wodurch die Saugplatte quer zum Filzband
verschiebbar ist.
[0016] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
- FIG.1
- eine Anlage zur Erzeugung eines Papierbandes, in schematischer Darstellung,
- FIG.2
- eine in der Anlage gemäß FIG.1 befindliche Einrichtung zur Einbringung einer Reinigungsflüssigkeit
in Filzbänder sowie eine Saugeinrichtung, in gegenüber FIG.1 vergrößertem Maßstab
und im Querschnitt,
- FIG.2A
- die Saugeinrichtung gemäß FIG.2, in gegenüber dieser vergrößertem Maßstab und mit
einer dieser zugeordneten Steuerungsanlage,
- FIG.3, FIG.3A, FIG.3B
- eine erste Ausführungsform der Saugeinrichtung gemäß FIG.2A, in gegenüber FIG.2A verkleinertem
Maßstab und in drei unterschiedlichen Betriebslagen, in vertikalem Schnitt,
- FIG.4, FIG.4A, FIG.4B
- eine zweite Ausführungsform der Saugeinrichtung gemäß FIG.2A in gegenüber FIG.2A verkleinertem
Maßstab und in drei unterschiedlichen Betriebslagen, in vertikalem Schnitt,
- FIG.5, FIG.5A, FIG.5B
- eine dritte Ausführungsform der Saugeinrichtung gemäß FIG.2A in gegenüber FIG.2A verkleinertem
Maßstab und in drei unterschiedlichen Betriebslagen, in vertikalem Schnitt.
[0017] Die in FIG.1 dargestellte Anlage zur Herstellung eines Papierbandes weist einen ersten
Anlageteil 1 auf, in welchem ein in sich geschlossenes Siebband 11 über Umlenkwalzen
12 geführt ist, wobei dem Siebband 11 Saugkästen 13 zugeordnet sind. Auf dem Siebband
11 befindet sich ein Stoffmaterial zur Herstellung eines Papierbandes 10, welchem
durch die Saugkästen 13 in diesem befindliches Wasser entzogen wird.
[0018] Da der Anlageteil 1 für die gegenständliche Erfindung nicht maßgeblich ist, ist in
der Zeichnung nur dessen Endbereich dargestellt. An den ersten Anlageteil 1 schließt
ein zweiter Anlageteil 2, 2a, 2b an, an welchen das Papierband 10 übergeben wird.
[0019] Im zweiten Anlageteil 2, 2a, 2b befinden sich Filzbänder 21, 21a, 21b, welche in
Richtung der Pfeile über Umlenkwalzen 22, 22a, 22b geführt sind und welche jeweils
in sich geschlossen sind. Zudem sind im Anlageteil 2, 2a, 2b Presswalzen 23, 23a,
23b, 23c vorgesehen, welche jeweils paarweise einander zugeordnet sind. Weiters sind
Spannwalzen 24, 24a, 24b vorgesehen, über welche die Filzbänder 21, 21a, 21b geführt
sind und mittels welcher sie gespannt werden können.
[0020] Vom ersten Anlageteil wird das Papierband 10 im zweiten Anlageteil 2, 2a, 2b an das
Filzband 21 übergeben. In der Folge gelangt das Papierband 10 zwischen die Filzbänder
21, 21a, mit welchen es mittels der Presswalzen 23, 23a verpresst wird, wodurch im
Papierband 10 befindliche Feuchtigkeit an die Filzbänder 21, 21a abgegeben wird. Hierauf
gelangt das Papierband 10 mit dem Filzband 21 zwischen die Presswalzen 23, 23b, durch
welche es mit dem Filzband 21 verpresst wird. Weiters gelangt das Papierband 10 mit
dem Filzband 21b zwischen die beiden Presswalzen 23b, 23c. Somit wird vom Papierband
10 an die Filzbänder 21, 21a, 21b Feuchtigkeit abgegeben.
[0021] An den zweiten Anlageteil 2, 2a und 2b schließt ein dritter Anlageteil 3 an, in welchem
sich mehrere Trocknungswalzen 31 befinden, über welche das Papierband 10 geführt wird,
wodurch es weiter getrocknet wird.
[0022] Das am Siebband 11 befindliche Papierband 10 weist am Ende des ersten Anlageteiles
1 einen Trockengehalt von etwa 20% auf. Am Ende des zweiten Anlageteiles 2, 2a, 2b
weist das Papierband 10 einen Trockengehalt von etwa 50 % bis 55 % auf. Im dritten
Anlageteil 3, wird das Papierband 10 auf einen Trockengehalt von etwa 93 % gebracht.
[0023] Da aus dem Papierband 10 in die Filzbänder 21, 21a, 21b nicht nur Feuchtigkeit, sondern
auch im Papierband 10 befindliche Fremdstoffe, wie Pulpefasern und andere Papierbestandteile,
wie Füllstoffe, Harze, Asche, Druckerschwärze, gelangen, besteht das Erfordernis,
den Filzbändern 21, 21a, 21b Vorrichtungen 4, 5 zu deren Reinigung zuzuordnen, deren
Aufbau und deren Wirkungsweise nachstehend erläutert ist.
[0024] Wie dies in FIG.2 dargestellt ist, weist eine derartige Vorrichtung zur Reinigung
eines Filzbandes 21, 21a, 21b mindestens eine Spritzeinrichtung 4, 4a zur Einbringung
einer Reinigungsflüssigkeit in das Filzband 21, 21a, 21b und in Bewegungsrichtung
des Filzbandes 21, 21a, 21b nachfolgend mindestens eine Saugeinrichtung 5 auf. In
FIG.2 sind eine erste Spritzeinrichtung 4, durch welche das Filzband 21, 21a, 21b
mit einem breiten Strahl 41a beaufschlagt wird, und eine zweite Spritzeinrichtung
4a, mit welcher das Filzband 21, 21a, 21b mit einem schmalen Strahl 41a beaufschlagt
wird, dargestellt. Die Beaufschlagung des Filzbandes 21, 21a, 21b erfolgt jeweils
über die gesamte Breite des Filzbandes 21, 21a, 21b. Die Reinigungsflüssigkeit besteht
aus Wasser, welches gegebenenfalls mit Zusätzen, wie Lösungsmitteln, versehen ist.
[0025] Die Saugeinrichtung 5 weist ein Gehäuse 51 mit einem Vakuumkanal 52 auf, in welchem
ein Unterdruck von - 200 millibar bis - 600 millibar erzeugt wird. An der Oberseite
des Gehäuses 51 ist eine Öffnung 53 vorgesehen, welche von einem Rahmen 60 umschlossen
ist und welche durch eine mit Saugkanälen 55, 56, 57 ausgebildete Saugplatte 54 abgeschlossen
ist. Das Filzband 21, 21a, 21b wird längs der Oberseite der Saugplatte 54 bewegt.
Den Saugkanälen 56, 57 sind Ventilkörper 58, 59 zugeordnet, durch welche diese beiden
Saugkanäle 56, 57 verschließbar sind.
[0026] Die Wirkungsweisen der Spritzeinrichtungen 4, 4a und der Saugeinrichtung 5 sind wie
folgt:
Das Filzband 21, 21a, 21b wird an den Spritzeinrichtungen 4, 4a und in weiterer Folge
an der Saugeinrichtung 5 vorbeibewegt. Durch die Spritzeinrichtungen 4, 4a wird auf
das Filzband 21, 21a, 21b eine Reinigungsflüssigkeit aufgebracht, welche in das Filzband
21, 21a, 21b eindringt. Durch die mindestens eine Saugeinrichtung 5 wird diese Reinigungsflüssigkeit
aus dem Filzband 21, 21a, 21b herausgesaugt, wodurch im Filzband 21, 21a, 21b befindliche
Fremdstoffe entfernt werden. Allerdings verbleiben im Filzband 21, 21a, 21b mit ansteigender
Betriebsdauer immer mehr Anteile an Fremdstoffen, wodurch dieses immer weniger durchlässig
wird. Aus diesem Grund muss die Fläche des Filzbandes 21, 21a, 21b, auf welche durch
die Saugeinrichtung 5 eine Saugkraft ausgeübt wird, vergrößert werden, um mittels
der Reinigungsflüssigkeit eine wirksame Reinigung des Filzbandes 21, 21a, 21b durchführen
zu können.
[0027] Diesem Erfordernis wird dadurch entsprochen, dass für die Reinigung eines neuen und
somit noch sehr durchlässigen Filzbandes 21, 21a, 21b die Saugkanäle 56, 57 mittels
der Ventilkörper 58, 59 verschlossen werden, wie dies in FIG.2 dargestellt ist. Hierdurch
wird gewährleistet, dass das im Vakuumkanal 52 erzeugte Vakuum, welches für die Erzielung
der erforderlichen Saugkraft erforderlich ist, aufrecht erhalten werden kann. Sobald
jedoch die Durchlässigkeit des Filzbandes 21, 21a, 21b aufgrund der in diesem verbleibenden
Fremdstoffe absinkt, wodurch die durch die abgesaugte Reinigungsflüssigkeit bewirkte
Reinigungskraft vermindert wird, muss die Fläche der auf das Filzband 21, 21a, 21b
einwirkenden Saugkraft vergrößert werden. Hierfür werden die den Saugkanälen 56, 57
zugeordneten Ventilkörper 58, 59 in deren Offenstellung gebracht, wodurch diejenige
Fläche des Filzbandes 21, 21a, 21b, auf welche eine Saugkraft ausgeübt wird, vergrößert
wird.
[0028] Nachstehend ist anhand der FIG.2A die Ausbildung der Saugeinrichtung 5 und deren
Wirkungsweise weitergehend erläutert.
[0029] Das Gehäuse 51 der Saugeinrichtung 5 ist an ihrer oberen Seite mit dem Rahmen 60
ausgebildet, welcher die Öffnung 53 umschließt. An diesem Rahmen 60 sind seitlich
der Öffnung 53 befindliche Tragleisten 61, 62 vorgesehen, welche mittels Bolzen 63
am Rahmen 60 befestigt sind. Die Saugplatte 54 und die Tragleisten 61, 62 sind mit
einander zugeordneten Nuten 54a und Federn 61a, 62a ausgebildet.
[0030] Die Ventilkörper 58, 59 sind jeweils durch einen aufblähbaren Schlauch gebildet,
welcher im Querschnitt rechteckig ist und welcher jeweils mit einer seitlich abragenden
Lasche 58a, 59a ausgebildet ist, welche sich zwischen dem Rahmen 60 und den Leisten
61, 62 befindet, wodurch die Schläuche 58, 59 befestigt sind. Die aufblähbaren Schläuche
bestehen aus einem Gummi- bzw. Kunststoffmaterial, wie z.B. aus Ethylen-Propylen-DienKautschuk
(EPDM) oder aus Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR).
[0031] Der Vakuumkanal 52 wird von einer Vakuumpumpe mit einem Vakuum beaufschlagt, welches
durch ein Messgerät 64 gemessen wird. Der Ausgang des Messgerätes 64 ist an ein Steuergerät
65 gelegt. Die Schläuche 58, 59 sind über Leitungen 70, 71 entweder an eine Druckluftpumpe
+P anschließbar, wodurch sie aufblähbar sind, oder sie sind an eine Vakuumpumpe -P
anschließbar, wodurch sie entlüftbar sind. Hierzu sind an die Leitung 70 zwei Leitungen
70a, 70b angeschlossen und sind an die Leitung 71 zwei Leitungen 71a, 71b angeschlossen,
wobei die Leitungen 70a, 71a an die Druckluftpumpe und die Leitungen 70b, 71b an die
Vakuumpumpe angeschlossen sind. In den Leitungen 70a, 70b und 71a, 71b befinden sich
Ventile 72a, 72b und 73a, 73b, welche durch das Steuergerät 65 gesteuert werden. Sobald
die Ventile 72a, 73a geöffnet werden, werden die den Saugkanälen 56, 52 zugeordneten
Schläuche 58, 59 mit Druckluft beaufschlagt. Hierdurch werden sie aufgebläht, wodurch
die Saugkanäle 56, 57 verschlossen werden. Dies ist dann erforderlich, wenn die Durchlässigkeit
des Filzbandes 21, 21a, 21b noch so groß ist, dass zur Aufrechterhaltung des Vakuums
im Vakuumkanal 52 nur die Saugkanäle 55 geöffnet sein sollen, wogegen die Saugkanäle
56, 57 verschlossen sein müssen.
[0032] Sobald jedoch die Durchlässigkeit des Filzbandes 21, 21a, 21b für die Reinigungsflüssigkeit
dadurch, dass sich in diesem vermehrt Fremdstoffe befinden, vermindert worden ist,
weswegen diejenige Fläche des Filzbandes 21, 21a, 21b, auf welche die Saugkraft ausgeübt
wird, vergrößert werden muss, werden die Ventile 72b, 73b geöffnet, wodurch die Schläuche
58, 59 entlüftet werden. Hierdurch werden die Saugkanäle 56, 57 freigegeben, wodurch
das Filzband 21, 21a, 21b auch durch die Saugkanäle 56, 57 hindurch mit Saugkraft
beaufschlagt wird.
[0033] Aufgrund des Sachverhaltes, dass die Ventilkörper aufblähbar sind, wobei sie insbesondere
durch aufblähbare Schläuche gebildet sind, können diejenigen Saugkanäle, welchen diese
Ventilkörper zugeordnet sind, während des Betriebes der Anlage zur Papiererzeugung
jederzeit freigegeben werden, wodurch die dem bekannten Stand der Technik anhaftenden
Schwierigkeiten bei der Öffnung von weiteren Saugkanälen vermieden werden.
[0034] Da die Saugplatte 54 mit Nuten 54a und die Tragleisten 61, 62 mit den Nuten 54a zugeordneten
Federn 61a, 62a ausgebildet sind, kann die Saugplatte 54 seitlich herausgezogen werden,
wodurch die Schläuche 58, 59 in einfacher Weise montiert werden können.
[0035] Nachstehend ist anhand der FIG.3, FIG.3A, FIG.3B die Wirkungsweise einer derartigen
Saugeinrichtung 5 anhand einer ersten Ausführungsform erläutert:
Gemäß FIG.3 sind die beiden Schläuche 58, 59 mit Druckluft beaufschlagt, wodurch sie
aufgebläht sind. Hierdurch sind die Saugkanäle 56, 57 verschlossen. Dies ist dann
erforderlich, wenn das Filzband 21, 21a, 21b nicht oder nur geringfügig Fremdstoffe
enthält, sodass es für das Absaugen der Reinigungsflüssigkeit sehr durchlässig ist.
[0036] Sobald jedoch das Filzband 21, 21a, 21b mit ansteigender Betriebsdauer immer mehr
Fremdstoffe enthält, wodurch dessen Durchlässigkeit für die Reinigungsflüssigkeit
mehr und mehr verringert wird, wird vorerst der Schlauch 58 entlüftet, wodurch der
Saugkanal 56 freigegeben wird und auf das Filzband 21, 21a, 21b auch über diesen eine
Saugkraft ausgeübt wird. Diese Betriebslage ist in FIG.3A dargestellt.
[0037] In weiterer Folge wird auch der Schlauch 59 entlüftet, wodurch auch der Saugkanal
57 freigegeben und auf das Filzband 21, 21a, 21b auch über den Saugkanal 57 eine Saugkraft
ausgeübt wird. Diese Betriebslage ist in FIG.3B dargestellt.
[0038] In den FIG.4, FIG.4A, FIG.4B ist eine zweite, gegenüber den FIG.3, FIG.3A, FIG.3B
geänderte Ausführungsform dargestellt. Dabei sind die Tragleisten 61, 62 mit Fortsätzen
61a, 62a ausgebildet, an welchen die Schläuche 58, 59 z.B. durch Verklebung befestigt
sind.
[0039] Die Wirkungsweise der Schläuche 58, 59 und deren Betriebsweisen sind die gleichen,
wie dies anhand der FIG.3, FIG.3A, FIG.3B erläutert ist.
[0040] Nachstehend ist anhand der FIG.5, FIG.5A, FIG.5B eine dritte Ausführungsform in der
Ausbildung der als Ventilkörper wirkenden Schläuche erläutert. Dabei befinden sich
zwischen der Saugplatte 54 und den Tragleisten 61, 62 scharnierartige Elemente 80,
82 mit jeweils zwei Platten 81, 81a und 83, 83a, welche an Achsbolzen 81b, 83b gelagert
sind. Die Platten 81, 83 befinden sich zwischen der Saugplatte 54 und den Tragleisten
61, 62 und sind hierdurch befestigt. Die Platten 81a, 83a sind gegenüber den Platten
81, 83 verschwenkbar. Zwischen den Platten 81a, 83a und den Tragleisten 61, 62 befinden
sich Schläuche 58a, 59a. Wenn die Schläuche 58a, 59a aufgebläht sind, liegen die Platten
81a, 83a an die Saugplatte 55 an, wodurch die Saugkanäle 56, 57 verschlossen sind.
Sobald die Schläuche 58a, 59a entlüftet werden, werden die Platten 81a, 83a von der
Saugplatte 55 abgehoben, wodurch die Saugkanäle 56, 57 geöffnet werden.
[0041] Die in der Saugplatte 55 befindlichen Saugkanäle können durch sich über die Breiten
der Filzbänder erstreckende Schlitze, durch mehrere Schlitze, welche sich insgesamt
über die Breiten der Filzbänder erstrecken, oder durch eine Mehrzahl oder eine Vielzahl
von Öffnungen, insbesondere Bohrungen, welche über die Breiten der Filzbänder angeordnet
sind, gebildet sein. Einem Teil dieser Saugkanäle sind aufblähbare Ventilkörper insbesondere
in Form von Schläuchen zugeordnet, mittels welcher einzelne Saugkanäle geöffnet werden
können.
[0042] Der besondere Vorteil einer derartigen Vorrichtung besteht darin, dass es aufgrund
der aufblähbaren bzw. entlüftbaren Ventilkörper, welche den in der Saugplatte befindlichen
Saugkanälen zugeordnet sind, möglich ist, die Saugkanäle während des Betriebes der
Anlage zu öffnen, um vergrößerte Flächen der Filzbänder mit Saugkraft beaufschlagen
zu können. Hierdurch ist es nicht erforderlich, eine weitere Saugeinrichtung vorzusehen,
welche bei ansteigender Belastung der Filzbänder mit Fremdstoffen zugeschaltet wird.
1. Saugeinrichtung (5) für eine Vorrichtung zur Reinigung eines Filzbandes (21, 21a,
21b) in einer Anlage zur Herstellung eines Papierbandes, bei welcher Vorrichtung die
Saugeinrichtung zum Absaugen einer Reinigungsflüssigkeit aus dem Filzband (21, 21a,
21b) dient, die durch eine in Bewegungsrichtung des Filzbandes (21, 21a, 21b) vor
der Saugeinrichtung (5) angeordnete Einrichtung (4, 4a) in das Filzband (21, 21a,
21b) eingebracht wird, welche Saugeinrichtung (5) einen Vakuumkanal (52) aufweist,
wobei die Saugeinrichtung (5) zwischen dem Vakuumkanal (52) und dem Filzband (21,
21a, 21b) mit Saugkanälen (55, 56, 57) ausgebildet ist, durch welche hindurch die
im Filzband (21, 21a, 21b) befindliche Reinigungsflüssigkeit abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem der Saugkanäle (56, 57) mindestens ein aufblähbarer Ventilkörper
(58, 59) zugeordnet ist, in dessen aufgeblähtem Zustand der Saugkanal (56, 57) verschlossen
ist und durch dessen entlüfteten Zustand der Saugkanal (56, 57) geöffnet ist.
2. Saugeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkanal (56,57), dem ein aufblähbarer Ventilkörper (58, 59) zugeordnet ist,
als mindestens ein quer zur Bewegungsrichtung des Filzbandes (21, 21a, 21b) ausgerichteter
Schlitz ausgebildet ist und dass der Ventilkörper als aufblähbarer Schlauch (58, 59)
ausgebildet ist.
3. Saugeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Saugkanäle durch Öffnungen, insbesondere Bohrungen, gebildet sind.
4. Saugeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Saugeinrichtung (5) mindestens eine sich quer zur Bewegungsrichtung des Filzbandes
(21, 21a, 21b) erstreckende Saugplatte (54) befestigt ist, welche mit den Saugkanälen
(55, 56, 57) ausgebildet ist.
5. Saugeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Ventilkörper, welcher insbesondere als Schlauch (58, 59) ausgebildet
ist, mit einer abragenden Leiste (58a, 59a) ausgebildet ist, mittels welcher er zwischen
einem, den Vakuumkanal (52) aufweisenden Gehäuse (51) und der Saugplatte (54) verklemmt
ist.
6. Saugeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gehäuse (51) des Vakuumkanals (52) und der Saugplatte (54) mindestens
eine Tragleiste (61, 62) für den mindestens einen Ventilkörper, welcher insbesondere
als Schlauch (58, 59) ausgebildet ist, vorgesehen ist, an welchem der Ventilkörper
befestigt ist.
7. Saugeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper an der Tragleiste (61, 62) durch Klebung befestigt ist.
8. Saugeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Tragleiste (61, 62) mindestens eine Ventilplatte (81a, 83a), an welcher der
Ventilkörper, welcher insbesondere als Schlauch (58a, 59a) ausgebildet ist, befestigt
ist, gelagert ist, welche durch den Ventilkörper (58a, 59a) verstellbar ist, wobei
sie durch den aufblähbaren Ventilkörper (58a, 59a) in die den zugeordneten Saugkanal
(56, 57) verschließende Stellung verschwenkbar ist.
9. Saugeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragleiste (61, 62) mit dem Gehäuse (51) des Vakuumkanals (52) verschraubt ist
und dass die Saugplatte (54) und die Tragleisten (61, 62) mit einander zugeordneten
Nuten (54a) und Federn (61a, 62a) ausgebildet sind, mittels welcher sie aneinander
befestigt sind.
10. Saugeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (54a) und Federn (61a, 62a) quer zur Bewegungsrichtung des Filzbandes (21,
21a, 21b) ausgerichtet sind, wodurch die Saugplatte (54) quer zur Bewegungsrichtung
des Filzbandes (21, 21a, 21b) verschiebbar ist.
11. Anlage zur Herstellung eines Papierbandes mit einem Filzband (21, 21a, 21b) und einer
Vorrichtung zur Reinigung des Filzbandes (21, 21a, 21b), wobei die Vorrichtung eine
Einrichtung (4, 4a) zur Einbringung einer Reinigungsflüssigkeit in das Filzband (21,
21a, 21b) und mindestens eine in der Bewegungsrichtung des Filzbandes (21, 21a, 21b)
nachfolgenden Saugeinrichtung (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugeinrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgeführt ist.
12. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das das Filzband (21, 21a, 21b) eine quer zu seiner Bewegungsrichtung gemessene Breite
aufweist und dass sich der Saugkanal (56, 57), dem ein aufblähbarer Ventilkörper (58,
59) zugeordnet ist, über die Breite des Filzbandes (21, 21a, 21b) erstreckt.
13. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkanal, dem ein aufblähbarer Ventilkörper zugeordnet ist, durch mindestens
zwei quer zur Bewegungsrichtung des Filzbandes ausgerichtete, aneinander anschließende
Schlitze gebildet ist.
1. Suction device (5) for an apparatus for cleaning a felt belt (21, 21a, 21b) in a system
for producing a paper web, in which apparatus the suction device serves for suctioning
from the felt belt (21, 21a, 21b) a cleaning liquid that is introduced into the felt
belt (21, 21a, 21b) by a device (4, 4a) arranged upstream of the suction device (5)
in the direction of movement of the felt belt (21, 21a, 21b), which suction device
(5) has a vacuum duct (52), wherein the suction device (5) is configured with suction
ducts (55, 56, 57) between the vacuum duct (52) and the felt belt (21, 21a, 21b),
through which suction ducts (55, 56, 57) the cleaning liquid located in the felt belt
(21, 21a, 21b) is suctioned, characterized in that at least one of the suction ducts (56, 57) is assigned at least one inflatable valve
body (58, 59), in the inflated state of which the suction duct (56, 57) is closed
and by the deflated state of which the suction duct (56, 57) is opened.
2. Suction device according to claim 1, characterized in that the suction duct (56, 57) that is assigned an inflatable valve body (58, 59) is configured
as at least one slot which is oriented transversely to the direction of movement of
the felt belt (21, 21a, 21b), and in that the valve body is configured as an inflatable tube (58, 59).
3. Suction device according to claim 1, characterized in that suction ducts are formed by openings, in particular bores.
4. Suction device according to one of claims 1 to 3, characterized in that at least one suction plate (54) is fastened to the suction device (5), said suction
plate extending transversely to the direction of movement of the felt belt (21, 21a,
21b) and being configured with the suction ducts (55, 56, 57).
5. Suction device according to claim 4, characterized in that the at least one valve body, which in particular is configured as a tube (58, 59),
is configured with a protruding strip (58a, 59a), by means of which it is clamped
between a housing (51), which comprises the vacuum duct (52), and the suction plate
(54).
6. Suction device according to claim 4, characterized in that at least one support strip (61, 62) for the at least one valve body, which in particular
is configured as a tube (58, 59), is provided between the housing (51) of the vacuum
duct (52) and the suction plate (54), the valve body being fastened to the support
strip (61, 62).
7. Suction device according to claim 6, characterized in that the valve body is fastened to the support strip (61, 62) by adhesive bonding.
8. Suction device according to one of claims 6 or 7, characterized in that at least one valve plate (81a, 83a) is mounted on the support strip (61, 62), the
valve body, which in particular is configured as a tube (58a, 59a), being fastened
to the valve plate (81a, 83a), said valve plate being movable by the valve body (58a,
59a), it being able to be pivoted by the inflatable valve body (58a, 59a) into the
position that closes the associated suction duct (56, 57).
9. Suction device according to one of claims 6 to 8, characterized in that the support strip (61, 62) is screwed to the housing (51) of the vacuum duct (52),
and in that the suction plate (54) and the support strips (61, 62) are configured with associated
grooves (54a) and tongues (61a, 62a), by means of which they are fastened to one another.
10. Suction device according to claim 9, characterized in that the grooves (54a) and tongues (61a, 62a) are oriented transversely to the direction
of movement of the felt belt (21, 21a, 21b), as a result of which the suction plate
(54) is displaceable transversely to the direction of movement of the felt belt (21,
21a, 21b).
11. System for producing a paper web, comprising a felt belt (21, 21a, 21b) and an apparatus
for cleaning the felt belt (21, 21a, 21b), wherein the apparatus comprises a device
(4, 4a) for introducing a cleaning liquid into the felt belt (21, 21a, 21b) and, downstream
of said device in the direction of movement of the felt belt (21, 21a, 21b), at least
one suction device (5), characterized in that the suction device (5) is configured according to one of claims 1 to 10.
12. System according to claim 11, characterized in that the the felt belt (21, 21a, 21b) has a width measured transversely to the direction
of movement thereof, and in that the suction duct (56, 57) that is assigned an inflatable valve body (58, 59) extends
over the width of the felt belt (21, 21a, 21b).
13. System according to claim 11, characterized in that the suction duct that is assigned an inflatable valve body is formed by at least
two mutually adjacent slots which are oriented transversely to the direction of movement
of the felt belt.
1. Moyen d'aspiration (5) pour un dispositif de nettoyage d'une bande de feutre (21,
21a, 21b) dans une installation de fabrication d'une bande de papier, dans lequel
dispositif le moyen d'aspiration sert à aspirer de la bande de feutre (21, 21a, 21b)
un liquide de nettoyage qui est introduit dans la bande de feutre (21, 21a, 21b) par
un moyen (4, 4a) disposé en amont du moyen d'aspiration (5) dans la direction du déplacement
de la bande de feutre (21, 21a, 21b), lequel moyen d'aspiration (5) présente un canal
à vide (52),
le moyen d'aspiration (5) étant formé entre le canal à vide (52) et la bande de feutre
(21, 21a, 21b) avec des canaux d'aspiration (55, 56, 57) par lesquels le liquide de
nettoyage se trouvant dans la bande de feutre (21, 21a, 21b) est aspiré, caractérisé en ce que qu'au moins un corps de valve gonflable (58, 59) est associé à au moins un des canaux
d'aspiration (56, 57), par lequel, à l'état gonflé, le canal d'aspiration (56, 57)
est fermé et, à l'état désaéré, le canal d'aspiration (56, 57) est ouvert.
2. Moyen d'aspiration selon la revendication 1, caractérisé en ce que le canal d'aspiration (56, 57) auquel est associé un corps de valve gonflable (58,
59) est réalisé sous la forme d'au moins une fente orientée transversalement à la
direction de déplacement de la bande de feutre (21, 21a, 21b) et en ce que le corps de valve est réalisé sous la forme d'un tuyau gonflable (58, 59).
3. Moyen d'aspiration selon la revendication 1, caractérisé en ce que des canaux d'aspiration sont formés par des ouvertures, en particulier des trous.
4. Moyen d'aspiration selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins une plaque d'aspiration (54) qui s'étend transversalement à la direction
de déplacement de la bande de feutre (21, 21a, 21b) et qui est réalisée avec les canaux
d'aspiration (55, 56, 57) est fixée au moyen d'aspiration (5).
5. Moyen d'aspiration selon la revendication 4, caractérisé en ce que ledit au moins un corps de valve, qui est en particulier réalisé sous la forme d'un
tuyau (58, 59), est réalisé avec une barrette saillante (58a, 59a) au moyen de laquelle
il est serré entre un boîtier (51) présentant le canal à vide (52) et la plaque d'aspiration
(54).
6. Moyen d'aspiration selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'au moins une barrette de support (61, 62) est prévue entre le boîtier (51) du canal
à vide (52) et la plaque d'aspiration (54) pour ledit au moins un corps de valve,
lequel est en particulier réalisé sous la forme d'un tuyau (58, 59), à laquelle le
corps de valve est fixé.
7. Moyen d'aspiration selon la revendication 6, caractérisé en ce que le corps de valve est fixé à la barrette de support (61, 62) par collage.
8. Moyen d'aspiration selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce qu'au moins une plaque de valve (81a, 83a), à laquelle est fixé le corps de valve, lequel
est en particulier réalisé sous la forme d'un tuyau (58a, 59a), est montée sur la
barrette de support (61, 62), laquelle plaque de valve (81a, 83a) est déplaçable par
le corps de valve (58a, 59a) et peut être pivotée par le corps de valve gonflable
(58a, 59a) dans la position qui ferme le canal d'aspiration (56, 57) associé.
9. Moyen d'aspiration selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que la barrette de support (61, 62) est vissée avec le boîtier (51) du canal à vide (52)
et en ce que la plaque d'aspiration (54) et les barrettes de support (61, 62) sont réalisées avec
des rainures (54a) et des languettes (61a, 62a) associées les unes aux autres au moyen
desquelles elles sont fixées ensemble.
10. Moyen d'aspiration selon la revendication 9, caractérisé en ce que les rainures (54a) et les languettes (61a, 62a) sont orientées transversalement à
la direction de déplacement de la bande de feutre (21, 21a, 21b), la plaque d'aspiration
(54) étant mobile transversalement à la direction du déplacement de la bande de feutre
(21, 21a, 21b).
11. Installation de fabrication d'une bande de papier comportant une bande de feutre (21,
21a, 21b) et un dispositif de nettoyage de la bande de feutre (21, 21a, 21b), le dispositif
présentant un moyen (4, 4a) pour introduire un liquide de nettoyage dans la bande
de feutre (21, 21a, 21b) et au moins un moyen d'aspiration (5) placé en aval dans
la direction du déplacement de la bande de feutre (21, 21a, 21b), caractérisée en ce que le moyen d'aspiration (5) est réalisé selon l'une des revendications 1 à 10.
12. Installation selon la revendication 11, caractérisée en ce que la bande de feutre (21, 21a, 21b) présente une largeur mesurée transversalement à
sa direction de déplacement et en ce que le canal d'aspiration (56, 57), auquel est associé un corps de valve gonflable (58,
59), s'étend sur la largeur de la bande de feutre (21, 21a, 21b).
13. Installation selon la revendication 11, caractérisée en ce que le canal d'aspiration, auquel est associé un corps de valve gonflable, est formé
par au moins deux fentes adjacentes orientées transversalement à la direction de déplacement
de la bande de feutre.
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