| (19) |
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(11) |
EP 3 266 953 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.2019 Patentblatt 2019/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.11.2016 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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VORRICHTUNG ZUR BEFESTIGUNG UND/ODER STABILISIERUNG EINER FIRSTLATTE
DEVICE FOR FIXING AND/OR STABILIZING A RIDGE BATTEN
DISPOSITIF DE FIXATION ET/OU DE STABILISATION D'UNE POUTRE FAÎTIÈRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.07.2016 DE 102016112241
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.01.2018 Patentblatt 2018/02 |
| (73) |
Patentinhaber: Monier Roofing Components GmbH |
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61440 Oberursel (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Labbad, Basilius
61440 Oberursel (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grundmann, Dirk et al |
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Rieder & Partner mbB
Patentanwälte - Rechtsanwalt
Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 447 437 BE-A6- 1 006 360 DE-A1- 3 432 631 DE-U1- 9 317 696 JP-U- H0 428 525
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EP-A1- 2 843 152 CA-A- 1 112 835 DE-C1- 19 641 065 DE-U1- 9 420 633
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung/Stabilisierung einer Firstlatte,
mit an zwei in einem von der Dachneigung vorgegebenen Winkel zueinander stehenden
Befestigungsflächen einer Dachunterkonstruktion befestigbare, um eine parallel zur
Firstlattenerstreckungsrichtung sich erstreckende Achse scharnierartig miteinander
verbundenen Befestigungslappen.
Stand der Technik
[0002] Eine Vorrichtung zur Befestigung eines Trageelementes, mit dem eine Firstlatte an
einer Dachunterkonstruktion befestigbar ist, zeigt die
DE 94 20 633 U1. An einem sich in Vertikalrichtung erstreckenden Tragarm, der an seinem Kopf eine
U-förmige Aufnahme zur Aufnahme der Firstlatte aufweist, sind zwei Befestigungslappen
befestigt. Die Befestigungslappen können um eine sich parallel zur Firstlattenerstreckungsrichtung
gerichtete Achse verschwenkt werden. Die Befestigungslappen können dadurch an Befestigungsflächen
der Dachunterkonstruktion, beispielsweise an den Oberseiten von Sparren befestigt
werden, wobei der Winkel, in dem die Befestigungsflächen zueinander stehen, von der
jeweiligen Dachneigung abhängt.
[0003] Die
DE 196 41 065 C1 zeigt eine Befestigungsvorrichtung zur Stabilisierung einer Stockschraube, die mit
einem eine Spitze aufweisenden Holzgewinde in eine die Sparrenköpfe tragende Firstpfette
eingeschraubt werden kann und die an ihrem nach oben weisenden Ende eine U-förmige
Halterung aufweist zur Halterung der Firstlatte.
[0005] Darüber hinaus ist es im Stand der Technik bekannt, als Firstlatten Metallprofilkörper
zu verwenden, die Laufschienen aufweisen, in denen rollengeführte Läufer in Firstlattenerstreckungsrichtung
verlagert werden können. An den Läufern sind Sicherungselemente befestigt, an denen
eine Absturzsicherung, beispielsweise eine Leine befestigt werden kann. Auf der Firstlatte
liegt eine Firstpfanne, die mit ihren Rändern die Köpfe der Firstanschlusspfanne überdeckt.
Zusammenfassung der Erfindung
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung gebrauchsvorteilhaft
weiterzubilden.
[0007] Gelöst wird die Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung. Die Unteransprüche
stellen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung dar.
[0008] Zunächst und im Wesentlichen wird vorgeschlagen, dass die beiden Befestigungslappen
jeweils gelenkig mit einem Stützschenkel verbunden sind. Die beiden Stützschenkel
tragen ein Stabilisierungselement zum stützenden Angriff eines die Firstlatte tragenden
Tragelementes in einer Richtung quer zur Firstlattenerstreckungsrichtung. Mit der
erfindungsgemäß weitergebildeten Vorrichtung ist es somit möglich, eine Firstlatte
zu stabilisieren, die als "Safety-Schiene" versteckt unter der Firstpfanne angeordnet
ist. Es ist ferner möglich, ohne die Hilfe von Klemmmitteln oder dergleichen die Vorrichtung
an die jeweilige Dachneigung anzupassen und ein Tragelement zu stabilisieren bzw.
befestigen, welches in bekannter Weise eine Firstlatte trägt, wobei es von Vorteil
ist, wenn die Firstlatte die oben erwähnten Laufschienen aufweist. Das Stabilisierungselement
kann eine Durchstecköffnung aufweisen, durch die das Tragelement hindurchgeführt ist.
Die Durchstecköffnung kann einen kreisrunden Querschnitt aufweisen. Die Durchtrittsöffnung
kann eine glattwandige Innenoberfläche aufweisen, so dass sie lediglich berührend
an dem Tragelement anliegt. Als Tragelement kann eine Stockschraube verwendet werden,
die mit einem ersten Gewinde in die Dachunterkonstruktion, beispielsweise in die Firstpfette
eingeschraubt wird. Das Stabilisierungselement kann als Traverse ausgebildet sein.
Bei einem symmetrischen Steildach erstreckt sich die Traverse im montierten Zustand
in einer Horizontalebene. An den beiden Enden der Traverse sind Anlenkstellen vorgesehen,
an denen die Stützschenkel angelenkt sind. Die Stützschenkel werden bevorzugt von
Lenkern ausgebildet, die mit ihren freien Enden jeweils entweder am Stabilisierungselement
oder an einem der Befestigungslappen befestigt sind. Die Befestigungslappen sind mittels
eines Scharniers miteinander verbunden, wobei das Scharnier einen mehrere Scharnieraugen
durchgreifenden Scharnierbolzen aufweist. Bevorzugt weist das Scharnier zwei miteinander
fluchtende Scharnierbolzen auf, so dass sich im Scharnierbereich ein Fenster ausbildet,
durch das das Tragelement hindurchragen kann, wenn es in der Öffnung des Stabilisierungselementes
steckt. Die Scharnieraugen greifen klavierbandartig ineinander. Bevorzugt nehmen die
beiden Lenker in sämtlichen Schwenkstellungen der Befestigungslappen eine V-Stellung
zueinander ein, wobei der V-Scheitel nach oben weist. Bevorzugt lassen sich die Befestigungslappen
in einem Winkelbereich von zumindest 7° bis zumindest 60° verschwenken, wobei in sämtlichen
in diesem Schwenkbereich liegenden Schwenkstellungen der horizontale Abstand der beiden
Anlenkstellen, an denen die Stützschenkel an den Befestigungslappen angelenkt sind,
größer ist als der Abstand der Anlenkstellen, an denen die Stützschenkel am Stabilisierungselement
angelenkt sind, so dass das Stabilisierungselement, die beiden Stützschenkel und eine
gedachte Linie zwischen den befestigungslappenseitigen Anlenkstellen die Form eines
Trapezes einnehmen. Die Durchstecköffnung kann einem Hülsenelement zugeordnet sein,
welches bevorzugt starr mit dem Stabilisierungselement verbunden ist. Das Stabilisierungselement
kann von zwei parallel zueinander verlaufenden Metallplatten, insbesondere Stahlplatten
ausgebildet sein, zwischen denen das Hülsenelement angeordnet ist. Das Stabilisierungselement
kann aber auch einstückig als Frästeil ausgebildet sein, wobei von einem mittleren
Abschnitt des Stabilisierungselements, in dem eine Bohrung angeordnet ist, in voneinander
wegweisenden Richtungen Befestigungslappen abragen, zwischen denen die Stützschenkel
befestigt sind. Ein gesondertes Hülsenelement ist bei dieser bevorzugten Version nicht
vorgesehen. Zur Verwendung der Befestigungs-/Stabilisierungsvorrichtung an einem asymmetrischen
Steildach kann es vorteilhaft sein, wenn das die Durchtrittsöffnung aufweisende Hülsenelement
schwenkbar am Stabilisierungselement befestigt ist, wobei die Schwenkachse bevorzugt
parallel zur Scharnierachse verläuft. Die beiden Befestigungslappen können von Stahlplatten
ausgebildet sein, an deren nach oben weisenden Oberseiten Lagerböckchen befestigt
sind. Die Lagerböckchen bilden die Anlenkstellen aus, an denen die insbesondere rohrförmigen
oder rundstabförmigen Stützschenkel befestigt sind. Die Befestigungslappen besitzen
darüber hinaus Befestigungsöffnungen, durch die Befestigungsschrauben oder Nägel hindurchtreten
können, um die Befestigungslappen an einer Befestigungsfläche beispielsweise des Sparrenkopfes
befestigen zu können. Als Tragelement wird bevorzugt eine Stockschraube verwendet,
die ein zweites Gewinde aufweist, das insbesondere ein metrisches Gewinde ist und
auf welches ein Verbindungselement aufschraubbar ist. Die Erfindung betrifft als Weiterbildung
der im Anspruch 1 beanspruchten Vorrichtung auch eine Vorrichtung mit einem Profilkörper,
der die Firstlatte ausbildet und einem Verbindungselement, mit dem die Firstlatte
mit einem Tragelement verbunden werden kann. Das Verbindungselement besitzt ein Innengewinde,
in das ein Außengewinde des Tragelementes einschraubbar ist. Das Verbindungselement
kann in eine hinterschnittene Nut der Firstlatte eingesetzt, insbesondere eingeschoben
werden. Bei dem Verbindungselement handelt es sich bevorzugt um eine Pilzmutter, die
einen scheibenförmigen Kopf aufweist, der in eine Befestigungsnut der Firstlatte hineingeschoben
werden kann. Das Verbindungselement besitzt ein Innengewinde, welches auf das zweite
Außengewinde des Tragelementes aufschraubbar ist. Der pilzförmige Kopf der Pilzmutter
kann mehrere Radialschlitze aufweisen, die die Kopfscheibe in eine Vielzahl von Segmenten
aufteilt. Das Innengewinde kann im Bereich der Radialschlitze mit Untermaß gefertigt
sein, so dass das Aufschrauben der Pilzmutter auf das zweite Gewinde des Tragelementes
ein Auseinanderspreizen der Segmente zur Folge hat. Dies vereinfacht einerseits die
Einführung des Kopfes in die Metalllatte und garantiert andererseits eine starre Verbindung
zwischen den Stützen und der metallischen Firstlatte. Die Firstlatte ist bevorzugt
als Metallstranggussprofil ausgebildet und kann auf ihren sich gegenüberliegenden
Seitenwänden jeweils eine Laufschiene besitzen. Bei der Laufschiene kann es sich um
eine hinterschnittene Nut handeln, in die ein Rollenläufer eingesetzt ist, an dem
ein Sicherungselement befestigt ist, an dem eine Absturzsicherung befestigbar ist.
Unterhalb der Laufschiene kann ein Einsteckschlitz vorgesehen, in den ein Dichtstreifen
eingesteckt werden kann, der auf der Oberseite der Firstanschlusspfanne aufgelegt
werden kann.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0009] Nachfolgend wird anhand von Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer Schnittdarstellung durch den Firstbereich eines Steildachs ein Ausführungsbeispiel
einer Stützvorrichtung 2 zur Stabilisierung einer Stockschraube 3, die eine Firstlatte
1 trägt;
- Fig. 2
- die Stützvorrichtung 2 in einer perspektivischen Darstellung;
- Fig. 3
- die Stützvorrichtung 2 in einer Seitenansicht;
- Fig. 4
- die Stützvorrichtung 2 in einer Draufsicht;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung der Stützvorrichtung 2 in Kombination mit einer Stockschraube
3, auf deren oberes Gewindeende eine Verbindungselement 11 aufgeschraubt ist;
- Fig. 6
- schematisch einen Schnitt durch den firstseitigen Bereich einer von Sparren 6, 6'
und einer Firstpfette 16 gebildeten Dachunterkonstruktion mit in die Firstpfette 16
eingeschraubter und von der Stützvorrichtung 2 quer zur Firstlattenerstreckungsrichtung
abgestützter Stockschraube 3;
- Fig. 7
- eine erste Variante eines als Pilzmutter ausgebildete Verbindungselements 11 in einer
ersten perspektivischen Darstellung;
- Fig. 8
- die erste Variante der Pilzmutter in einer zweiten perspektivischen Darstellung;
- Fig. 9
- eine zweite Variante der Pilzmutter in einer ersten perspektivischen Darstellung;
- Fig. 10
- die zweite Variante der Pilzmutter in einer zweiten perspektivischen Darstellung;
- Fig. 11a
- die Stützvorrichtung 2 in einer 7°-Winkelstellung;
- Fig. 11b
- die Stützvorrichtung 2 in einer 33°-Stellung;
- Fig. 11c
- die Stützvorrichtung 2 in einer 60°-Stellung;
- Fig. 12
- einen vergrößerten Querschnitt durch die Firstlatte 1.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0010] Die insbesondere in den Figuren 2 bis 4 dargestellte Stützvorrichtung 2 besitzt zwei
mittels eines Scharniers 5 um die Achse des Scharniers schwenkbar miteinander verbundene
Befestigungslappen 4, 4' in Form von rechteckigen Metallplatten, die Befestigungsöffnungen
14 aufweisen. Das Scharnier 5 besitzt zwei zueinander fluchtende Scharnierbolzen,
die kammartig ineinander greifende Scharnieraugen der beiden Befestigungslappen 4,
4' durchdringen. Die beiden Scharnierbolzen sind voneinander beabstandet, so dass
sich im Bereich der axialen Mitte des Scharniers 5 ein Fenster 15 ausbildet.
[0011] Auf den im Gebrauchszustand nach oben weisenden Oberseiten der Befestigungslappen
4, 4' sind vom Scharnier 5 beabstandet Lagerböckchen angeordnet, die jeweils eine
Anlenkstelle 8, 8' ausbilden, an denen ein Stützschenkel 7, 7' angelenkt ist. Jeder
der beiden rohrförmigen Stützschenkel 7, 7' besitzt hierzu eine Lageröffnung, die
von einem Lagerbolzen durchgriffen ist, der sich parallel zur Scharnierachse 5 erstreckt.
[0012] Die beiden anderen, im Gebrauchszustand nach oben weisenden Enden der Stützschenkel
7, 7' sind ebenfalls mit Lagerbolzen, die sich parallel zur Scharnierachse 5 erstrecken,
mit einem als Traverse ausgebildeten Stabilisierungselement 9 verbunden. Die Traverse
9 wird von zwei deckungsgleich nebeneinander angeordneten Stahlplatten ausgebildet,
die an ihren jeweiligen Enden Lageröffnungen aufweisen, durch die die Lagerbolzen
hindurchgreifen.
[0013] Mittig zwischen den beiden die Traverse 9 bildenden Stahlplatten befindet sich ein
Hülsenelement 12. Bei dem Hülsenelement handelt es sich um eine rohrförmigen Körper
insbesondere aus Stahl, der eine kreisrunde Durchtrittsöffnung 13 aufweist. Die Durchtrittsöffnung
13 ist im Ausführungsbeispiel glattwandig. Sie kann aber auch strukturiert sein und
insbesondere auch ein Gewinde aufweisen.
[0014] Im Ausführungsbeispiel ist das Hülsenelement 12 starrer Bestandteil des Stabilisierungselementes
9. Es ist insbesondere starr mit den beiden Elementen der Traverse 9 verbunden. Hierzu
kann die Außenwand des Hülsenelementes 12 mit den beiden Stahlplatten, zwischen denen
das Hülsenelement 12 angeordnet sein kann, formschlüssig, kraftschlüssig oder stoffschlüssig
verbunden sein. Das Hülsenelement 12 kann aber auch materialeinheitlicher Bestandteil
der Traverse 9 sein, die als Frästeil ausgebildet ist. In einem nicht dargestellten
Ausführungsbeispiel ist aber vorgesehen, dass das Hülsenelement 12 gelenkiger Bestandteil
des Stabilisierungselementes 9 ist und beispielsweise mittels eines Gelenks, dessen
Gelenkachse parallel zur Scharnierachse verläuft, an den beiden Stahlplatten befestigt
ist. Anstelle der beiden Stahlplatten kann die Traverse aber auch von einem materialeinheitlichen
Körper ausgebildet sein, mit dem das Hülsenelement 12 starr oder schwenkbeweglich
verbunden ist. Die Durchtrittsöffnung 13 kann darüber hinaus auch von einer Bohrung
eines Traversenkörpers ausgebildet sein, an dem die beiden Stützschenkel 7, 7' angelenkt
sind.
[0015] Die Figuren 11a bis 11c zeigen, dass sich die Befestigungslappen 4, 4' von einem
Winkel von 7° über einen Winkel von 33° (Figur 11b) bis in einen Winkel von 60° (Figur
11c) verschwenken lassen. Der Abstand zwischen den Anlenkstellen 8, 8' ist derart
gewählt, dass die Stützschenkel 7, die die Funktion von Lenkern ausüben, in sämtlichen
Schwenkstellungen spitzwinklig zueinander verlaufen. Sie verlaufen insbesondere auf
den Schenkels eines Vs, dessen Scheitel nach oben weist. Der Abstand der Anlenkstellen
10, 10' ist bevorzugt in sämtlichen Schwenkstellungen eines Schwenkbereiches zwischen
7° und 60° kleiner als der Abstand der Anlenkstellen 8, 8'.
[0016] Beim Ausführungsbeispiel verlaufen gedachte Linien, die jeweils durch die Anlenkstellen
8, 8' oder durch die Anlenkstellen 10, 10' gezogen sind, parallel zueinander. Die
Öffnungsrichtung der Durchtrittsöffnung 13 verläuft senkrecht zu diesen Linien und
durch das Fenster 15 hindurch und schneidet eine durch die Scharnierachse 5 gezogene
Linie im Fenster.
[0017] Die Stützvorrichtung 2 kann auf die Köpfe der Sparren 6, 6' mittels Befestigungsmitteln,
beispielsweise Befestigungsschrauben befestigt werden. Durch die Durchtrittsöffnung
13 kann dann eine Stockschraube 3 hindurchgesteckt werden, die ein erstes Holzgewinde
3' aufweist, mit dem die Stockschraube 3 in der in der Figur 6 dargestellten Weise
in die Firstpfette 16 eingeschraubt werden kann. Der Abstand der Traverse 9 von der
Scharnierachse 5 hängt vom Schwenkwinkel der Befestigungslappen 4, 4' ab und ist bei
flachwinklig geneigten Dächern groß und bei spitzwinklig geneigten Dächern klein.
Eine auf ein metrisches zweites Gewinde 3" der Stockschraube 3 aufgeschraubtes Verbindungselement
11 zur Befestigung einer Firstlatte 1 ist somit bei steilen Steildächern tiefer angeordnet
als bei flach geneigten Steildächern, was vorteilhaft ist, da eine von der Firstlatte
1 getragene Firstpfanne 27 mit ihren Rändern die Kopfbereiche von Firstanschlusspfannen
28 überdecken soll.
[0018] Die Figuren 7 bis 10 zeigen zwei Varianten eines Verbindungselementes 11 jeweils
in Form einer Pilzmutter bzw. mit einer Kopfscheibe 17. Das Verbindungselement 11
besitzt ein Innengewinde 19 und einen Sechskantabschnitt 18 zum Angriff eines Schraubenschlüssels.
Der scheibenförmige Kopf 17 besitzt einen Außendurchmesser, der größer ist als der
Grundriss des Sechskantabschnittes 18.
[0019] Die in den Figuren 9 und 10 dargestellte zweite Variante des Verbindungselementes
11 unterscheidet sich von der in den Figuren 7 und 8 dargestellten ersten Variante
im Wesentlichen dadurch, dass der Kopf 17 durch eine Vielzahl von in gleichmäßiger
Winkelverteilung angeordneten Radialschlitzen 20 in eine Vielzahl von Segmenten 30
aufgeteilt ist. Die Radialschlitze 20 erstrecken sich bis in das Innengewinde 19,
wobei das Innengewinde 19 derart ausgebildet ist und insbesondere ein Untermaß aufweist,
dass sich die Segmente 30 beim Aufschrauben des Verbindungselementes 11 auf das zweite
Gewinde 3' in Radialrichtung nach außen aufspreizen können.
[0020] Die Figur 12 zeigt das Querschnittsprofil einer Firstlatte 1. Die Firstlatte 1 ist
bevorzugt als Aluminium- oder Stahl-Stranggussprofil ausgebildet. Es handelt sich
eine Metalllatte, die die Funktion einer versteckten "Safety-Schiene" ausübt.
[0021] Die Firstlatte 1 wird formschlüssig am Tragelement 3 befestigt, wozu eine sich in
Firstlattenerstreckungsrichtung erstreckende unterseitige Befestigungsnut 24 vorgesehen
ist. Es handelt sich um eine hinterschnittene Nut, in die der scheibenförmige Kopf
17 des Verbindungselementes 11 eingeschoben werden kann. Bei der Verwendung der in
den Figuren 7 und 8 dargestellten Pilzmutter 11 liegt der Kopf 17 im Wesentlichen
formausfüllend und spielfrei in der Befestigungsnut 24 ein.
[0022] Bei einer Verwendung einer Pilzmutter 11, wie sie in den Figuren 9 und 10 dargestellt
ist, wird durch Drehen der Pilzmutter 11 gegenüber dem Tragelement 3 eine starre Verbindung
zwischen Tragelement 3 und Firstlatte 1 erreicht, da sich die Segmente 30 spreizen
und sich Ränder des Kopfes 17 in die Wand der Befestigungsnut 24 eingraben können.
[0023] Die Firstlatte 1 ist bezogen auf eine Horizontalebene klappsymmetrisch ausgebildet
und besitzt an ihren in Traufenrichtung weisenden Seiten jeweils Laufschienen 23,
23', die ebenfalls von hinterschnittenen Nuten ausgebildet sind. In den Laufschienen
23, 23' können Rollenläufer 21 geführt sein, die sich in Firstlattenerstreckungsrichtung
verlagern lassen und an denen Sicherungselemente 22 befestigt sind. Bei den Sicherungselementen
22 kann es sich um Stahlzungen handeln, die an ihren freien Enden Öffnungen aufweisen
zur Befestigung einer Leine zur Absturzsicherung einer auf dem Dach arbeitenden Person.
[0024] Bei der Montage wird zunächst die Stützvorrichtung 2 an der Dachunterkonstruktion
6, 6', 16 befestigt. Dann wird durch die bevorzugt glattwandige Durchtrittsöffnung
13 des Hülsenelementes 12 die Stockschraube 3 hindurch gesteckt und mit ihrem ersten
Gewinde 3' so weit in die Firstpfette 16 eingedreht, dass ihr freies Ende, welches
das zweite, metrische Gewinde 3" aufweist, die gewünschte Höhe besitzt. Sodann wird
mittels der Pilzmutter 11 die Firstlatte 1 an der Stockschraube 3 befestigt. In einem
nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Durchtrittsöffnung 13 auch ein Innengewinde
aufweisen, dessen Steigung mit der Steigung des ersten Gewindes 3' übereinstimmt,
so dass sich beim Einschrauben der Stockschraube 3 in die Dachunterkonstruktion auch
eine in Achsrichtung der Stockschraube 3 formschlüssige Verbindung zwischen Stützvorrichtung
2 und Stockschraube 3 einstellt.
[0025] Ansonsten reicht aber auch der seitliche Angriff der Innenwandung der vom Hülsenelement
12 gebildeten Durchtrittsöffnung 13 an der Stockschraube 3 aus, um diese in Querrichtung
zur Firstlattenerstreckungsrichtung biegezustabilisieren. Biegekräfte werden dabei
als Zugkräfte oder als Druckkräfte über die Stützschenkel 7 in die Befestigungslappen
4 abgeleitet. Es ist hierzu von Vorteil, wenn die Durchtrittsöffnung 13 eine axiale
Länge aufweist, die größer ist als der Durchmesser der Durchtrittsöffnung 13. Es kann
insbesondere vorgesehen sein, dass die axiale Länge der Durchtrittsöffnung 13 mindestens
doppelt so groß ist wie der Durchmesser der Durchtrittsöffnung 13, wobei das Innenmaß
der Durchtrittsöffnung 13 im Wesentlichen dem Außendurchmesser der Stockschraube 3
entspricht und nur um so viel kleiner ist, dass die Stockschraube 3 ohne nennenswerte
Reibung durch die Durchtrittsöffnung 13 hindurch gesteckt werden kann.
[0026] Unterhalb der Laufschienen 23, 23' der bevorzugt aus Aluminium extrudierten Firstlatte
1 befindet sich jeweils ein Einsteckschlitz 25 zum Einstecken eines Endes eines Dichtstreifens
29, der mit seinem anderen Ende auf der Außenseite jeweils einer Firstanschlusspfanne
28 aufliegt.
[0027] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der durch Anspruch 1 definierten
Erfindung, wobei die Merkmalskombinationen der abhängigen Ansprüche die Erfindung
ferner weiterbilden.
Liste der Bezugszeichen
| 1 |
Firstlatte |
22 |
Sicherungselement |
| 2 |
Stützvorrichtung |
23 |
Laufschiene |
| 3 |
Tragelement |
24 |
Befestigungsnut |
| 3' |
Gewinde |
25 |
Einsteckschlitz |
| 3" |
Gewinde |
26 |
Befestigungsöffnung |
| 4 |
Befestigungslappen |
27 |
Firstpfanne |
| 4' |
Befestigungslappen |
28 |
Firstanschlusspfanne |
| 5 |
Scharnier/Scharnierachse |
29 |
Dichtstreifen |
| 6 |
Sparren |
30 |
Segmente |
| 6' |
Sparren |
|
|
| 7 |
Stützschenkel |
|
|
| 7' |
Stützschenkel |
|
|
| 8 |
Anlenkstelle |
|
|
| 8' |
Anlenkstelle |
|
|
| 9 |
Stabilisierungselement |
|
|
| 10 |
Anlenkstelle |
|
|
| 10' |
Anlenkstelle |
|
|
| 11 |
Verbindungselement |
|
|
| 12 |
Hülsenelement |
|
|
| 13 |
Durchtrittsöffnung |
|
|
| 14 |
Befestigungsöffnung |
|
|
| 15 |
Fenster |
|
|
| 16 |
Firstpfette |
|
|
| 17 |
Kopf |
|
|
| 18 |
Sechskantabschnitt |
|
|
| 19 |
Innengewinde |
|
|
| 20 |
Radialschlitz |
|
|
| 21 |
Läufer |
|
|
1. Vorrichtung zur Befestigung/Stabilisierung einer Firstlatte (1), mit an zwei in einem
von der Dachneigung vorgegebenen Winkel zueinander stehenden Befestigungsflächen einer
Dachunterkonstruktion (6, 6', 16) befestigbare, um eine parallel zur Firstlattenerstreckungsrichtung
sich erstreckende Achse scharnierartig miteinander verbundenen Befestigungslappen
(4, 4'), gekennzeichnet durch ein von zwei an den Befestigungslappen (4, 4') gelenkig befestigten Stützschenkeln
(7, 7') getragenes Stabilisierungselement (9) zum stützenden Angriff an einem die
Firstlatte (1) tragenden Tragelement (3) in einer Richtung quer zur Firstlattenerstreckungsrichtung.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (9) eine Durchstecköffnung (13) für das Tragelement (3)
ausbildet.
3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (3) eine Stockschraube mit einem in die Dachunterkonstruktion (6,
6', 16), insbesondere in eine Firstpfette (16) einschraubbaren ersten Gewinde (3')
ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (9) als Traverse ausgebildet ist, mit an ihren beiden
Enden angeordneten Anlenkstellen (10, 10') der Stützschenkel (7, 7') und der mittig
zwischen den Anlenkstellen (10, 10') angeordneten Durchstecköffnung (13).
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungslappen (4, 4') um ein Scharnier (5) in einem Winkelbereich zwischen
7° und zumindest 60° winkelverstellbar sind, wobei der horizontale Abstand der Anlenkstellen
(8, 8'), an denen die Stützschenkel (7, 7') gelenkig an den Befestigungslappen (4,
4') befestigt sind, größer ist als der horizontale Abstand der beiden Anlenkstellen
(10, 10'), an denen die Stützschenkel (7, 7') an dem Stabilisierungselement (9) befestigt
sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchstecköffnung (13) von einem Hülsenelement (12) ausgebildet ist, welches
insbesondere starr an dem Stabilisierungselement (9) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (9) zwei Metallplatten, insbesondere Stahlplatten aufweist,
zwischen denen ein die Durchstecköffnung (13) aufweisendes Hülsenelement (12) angeordnet
ist, wobei die Metallplatten materialeinheitlich mit dem Hülsenelement (12) verbunden
sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützschenkel (7, 7') von Rundstäben, insbesondere Rohren ausgebildet sind und/oder
dass die Stützschenkel (7, 7') mit Scharnierbolzen am Stabilisierungselement (9) bzw.
an den Befestigungslappen (4, 4') befestigt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkstellen (8, 8'), an denen die Stützschenkel (7, 7') gelenkig an den Befestigungslappen
(4, 4') befestigt sind, von an den Befestigungslappen (4, 4') befestigten Lagerböckchen
ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Befestigungslappen (4, 4') im Bereich des Scharniers (5) ein Fenster (15)
aufweisen zum Hindurchragen des Tragelementes (3).
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (3) ein zweites Gewinde (3") aufweist, auf welches ein Innengewinde
(19) eines Verbindungselementes (11) aufschraubbar ist, mit welchem Verbindungselement
(11) die Firstlatte (1) an dem Tragelement (3) befestigbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer als Profilkörper ausgebildeten
Firstlatte (1), die eine hinterschnittene Befestigungsnut (24) aufweist, und einem
Verbindungselement (11) zur Verbindung der Firstlatte (1) mit einem Tragelement (3),
wobei das Verbindungselement (11) ein Innengewinde (19) aufweist zum Einschrauben
eines Gewindes (3") des Tragelementes (3).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (11) einen Kopf (17) aufweist, der in eine hinterschnittene
Befestigungsnut (24) der als Metallstranggussprofilkörper ausgebildeten Firstlatte
(1) einsetzbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (17) des als Pilzmutter ausgebildeten Verbindungselementes (11) durch eine
Vielzahl von Radialschlitzen (20) voneinander getrennte Segmente (30) aufweist, die
beim Einschrauben des zweiten Gewindes (3") in das Innengewinde (19) in Radialauswärtsrichtung
gespreizt werden.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit einer Firstlatte (1), die zwei in
ihrer Erstreckungsrichtung verlaufende Laufschienen (23) in Form jeweils einer hinterschnittenen
Nut aufweist zur Aufnahme je eines Läufers (21), an dem ein Sicherungselement (22)
befestigt ist, zur Befestigung einer Absturzsicherung.
1. Device for fastening/stabilising a ridge batten (1), comprising fastening tabs (4,
4') which can be fastened to two fastening surfaces of a roof substructure (6, 6',
16) positioned at an angle to one another that is predetermined by the roof pitch
and which are hingedly interconnected about an axis that extends in parallel with
the extension direction of the ridge batten, characterised by a stabilising element (9) which is carried by two supporting limbs (7, 7') hingedly
fastened to the fastening tabs (4, 4') and is intended for supportingly engaging a
carrying element (3) carrying the ridge batten (1) in a direction transverse to the
extension direction of the ridge batten.
2. Device according to claim 1, characterised in that the stabilising element (9) forms an insertion opening (13) for the carrying element
(3).
3. Device according to either of the preceding claims, characterised in that the carrying element (3) is a hanger bolt having a first thread (3') that can be
screwed into the roof substructure (6, 6', 16), in particular into a ridge purlin
(16).
4. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the stabilising element (9) is designed as a crossbeam, comprising linking points
(10, 10') of the supporting limbs (7, 7') that are arranged on the two ends thereof
and the insertion opening (13) arranged centrally between the linking points (10,
10').
5. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the fastening tabs (4, 4') are angularly adjustable about a hinge (5) in an angle
range between 7° and at least 60°, the horizontal spacing of the linking points (8,
8') at which the supporting limbs (7, 7') are hingedly fastened to the fastening tabs
(4, 4') being greater than the horizontal spacing of the two linking points (10, 10')
at which the supporting limbs (7, 7') are fastened to the stabilising element (9).
6. Device according to any of claims 2 to 5, characterised in that the insertion opening (13) is formed by a sleeve element (12) which is in particular
rigidly fastened to the stabilising element (9).
7. Device according to any of claims 2 to 5, characterised in that the stabilising element (9) comprises two metal plates, in particular steel plates,
between which a sleeve element (12) comprising the insertion opening (13) is arranged,
the metal plates being connected to the sleeve element (12) so as to be materially
integral.
8. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the supporting limbs (7, 7') are formed by round rods, in particular tubes, and/or
in that the supporting limbs (7, 7') are fastened to the stabilising element (9) or to the
fastening tabs (4, 4') by means of hinge pins.
9. Device according to any of claims 5 to 8, characterised in that the linking points (8, 8') at which the supporting limbs (7, 7') are hingedly fastened
to the fastening tabs (4, 4') are formed by bearing blocks fastened to the fastening
tabs (4, 4').
10. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the two fastening tabs (4, 4') comprise a window (15) in the region of the hinge
(5) for the carrying element (3) to protrude through.
11. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the carrying element (3) has a second thread (3") onto which an internal thread (19)
of a connecting element (11) can be screwed, by means of which connecting element
(11) the ridge batten (1) can be fastened to the carrying element (3).
12. Device according to any of the preceding claims, comprising a ridge batten (1) designed
as a profile body that has an undercut fastening groove (24), and comprising a connecting
element (11) for connecting the ridge batten (1) to a carrying element (3), wherein
the connecting element (11) has an internal thread (19) for screwing in a thread (3")
of the carrying element (3).
13. Device according to claim 12, characterised in that the connecting element (11) has a head (17) that can be inserted into an undercut
fastening groove (24) of the ridge batten (1) which is designed as a continuous metal
casting profile body.
14. Device according to claim 13, characterised in that the head (17) of the connecting element (11) designed as a mushroom nut comprises
segments (30) that are separated from one another by a plurality of radial slits (20)
and are spread in a radially outwards direction when the second thread (3") is screwed
into the internal thread (19).
15. Device according to any of claims 1 to 8 comprising a ridge batten (1) which comprises
two running rails (23) each in the form of an undercut groove that extend in the extension
direction of said ridge batten in order to each receive a runner (21), to which a
securing element (22) is fastened, in order to fasten a fall protection means.
1. Dispositif de fixation/stabilisation d'une latte ou poutre faîtière (1), avec des
pattes de fixation (4, 4') pouvant être fixées à deux surfaces de fixation d'une sous-structure
de toit (6, 6', 16) formant entre elles un angle prédéterminé par la pente de toit,
et reliées l'une à l'autre à la manière d'une charnière autour d'un axe s'étendant
parallèlement à une direction d'extension de la latte ou poutre faîtière, caractérisé par un élément de stabilisation (9) supporté par deux branches de support (7, 7') fixées
de manière articulée aux deux pattes de fixation (4, 4'), pour venir en engagement
de support avec un élément porteur (3) supportant la latte ou poutre faîtière (1)
dans une direction transversale à la direction d'extension de la latte ou poutre faîtière.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de stabilisation (9) forme une ouverture de passage (13) pour l'élément
porteur (3).
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément porteur (3) est une vis à double filetage avec un premier filetage (3')
pouvant être vissé dans la sous-structure de toit (6, 6', 16), en particulier dans
une panne faîtière (16).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de stabilisation (9) est conçu sous la forme d'une traverse, avec des points
d'articulation (10, 10') des branches de support (7 ; 7') à ses deux extrémités et
l'ouverture de passage (13) agencée centralement entre les points d'articulation (10,
10').
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les pattes de fixation (4, 4') sont réglables angulairement autour d'une charnière
(5) dans une plage angulaire comprise entre 7° et au moins 60°, dans lequel l'espacement
horizontal des points d'articulation (8, 8') auxquels les branches de support (7,
7') sont fixées de manière articulée sur les pattes de fixation (4, 4'), est plus
grand que l'espacement horizontal des deux points d'articulation (10, 10') auxquels
les branches de support (7, 7') sont fixées à l'élément de stabilisation (9).
6. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que l'ouverture de passage (13) est formée par un élément de manchon (12) qui est en
particulier fixé rigidement à l'élément de stabilisation (9).
7. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que l'élément de stabilisation (9) comporte deux plaques métalliques, en particulier
des plaques en acier, entre lesquelles est agencé un élément de manchon (12) présentant
l'ouverture de passage (13), dans lequel les plaques métalliques sont reliées d'un
seul tenant avec l'élément de manchon (12).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les branches de support (7, 7') sont formées de barres rondes, en particulier de
tubes et/ou en ce que les branches de support (7, 7') sont fixées avec des axes de charnière à l'élément
de stabilisation (9), respectivement aux pattes de fixation (4, 4 ').
9. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que les points d'articulation (8, 8') auxquels les branches d'appui (7, 7') sont fixées
sur les pattes de fixation (4, 4') de manière articulée, sont formés par des supports
de palier fixés sur les pattes de fixation (4, 4').
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux pattes de fixation (4, 4') présentent une fenêtre (15) dans la zone de la
charnière (5) pour le passage traversant de l'élément porteur (3).
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de support (3) comprend un deuxième filetage (3") sur lequel peut être
vissé un filetage intérieur (19) d'un élément de liaison (11), élément de liaison
(11) au moyen duquel la latte ou poutre faîtière (1) peut être fixée sur l'élément
porteur (3).
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, avec une latte ou poutre faîtière
(1) ayant la forme d'un corps profilé qui présente une rainure de fixation à contre-dépouille
(24), et un élément de liaison (11) pour relier la latte ou poutre faîtière (1) à
un élément porteur (3), dans lequel l'élément de liaison (11) présente un filetage
intérieur (19) pour y visser un filetage (3') de l'élément porteur (3).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'élément de liaison (11) présente une tête (17) qui peut être insérée dans une rainure
de fixation en contre-dépouille (24) de la latte ou poutre faitière (1) réalisée sous
la forme d'un corps profilé en métal coulé en continu.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que la tête (17) de l'élément de liaison réalisé sous forme d'écrou-champignon (11),
présente des segments (30) séparés entre eux par une pluralité de fentes radiales
(20) et qui sont écartés radialement vers l'extérieur lors du vissage du deuxième
filetage (3") dans le filetage intérieur (19).
15. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8 avec une latte ou poutre faîtière
(1) qui comprend deux rails de roulement ou coulissement (23) s'étendant dans leur
direction d'extension sous la forme à chaque fois d'une rainure en contre-dépouille,
pour recevoir un coulisseau respectif (21) auquel est fixé un élément de solidarisation
(22) pour la fixation d'une sécurité antichute.
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